Hauptplatz von Jôsei

Dieses Thema im Forum "Eingangstor zu Shirogakure" wurde erstellt von Kawazoe Sakamoto, 17. Juli 2009.

  1. Yamanaka Arata

    Yamanaka Arata Genin

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    Ach, Mai ... sie war schon liebenswürdig. Und laut, wie er im Moment nicht umhin konnte, festzustellen. Vielleicht war es die ganz leicht gequälte Note in seinem freundlichen Lächeln, die Arata wenig später verriet - ansonsten war er sich nämlich recht sicher, die verräterischen Spuren ganz gut kaschiert zu haben. Immerhin hatte er schon ein wenig Übung ... "Heh. Ich hab ihn ein bisschen aus den Augen verloren, das muss ich wohl zugeben. Aber freut mich auch, dich zu sehen." entschied er sich schließlich zu einem schadensminimierenden Minimalgeständnis, um den zweiten Teil ihrer Bemerkung elegant unter den nichtvorhandenen Tisch fallen zu lassen. Ach, er hätte jetzt aber gern einen Tisch gehabt .. und einen Stuhl. Dann könnte er den Kopf auf den Tisch legen und warten bis das Gewitter ganz an seinem Schädel vorüber gezogen war. Jetzt wo Mai ihn fröhlich anredete, merkte er es doch wieder deutlich pochen ... aber sie meinte es ja nicht böse.

    Oh, und war das etwa Takeo? War wohl nichts mit Hauen und Schubsen, aber- Auaa! Musste er so laut lachen? Gut, dass seine Frage ohnehin launig auf ein pikantes Thema einging, sodass er auch aus diesem Grund leidend das Gesicht verziehen könnte. Naja, aber wem machte er hier denn was vor? Die beiden waren dabei gewesen. "Dir auch einen guten Morgen, Takeo." Erwiderte der Yamanaka, und hob abwiegelnd die Hand. "Wenn es nicht älter als zwölf ist und keinen Kontaktsport betreibt - vielleicht?" Bot er als Antwort auf diese drängende Frage an, und massierte sich die Schläfen - brachte zwar nichts, vermittelte ihm aber das hilfreiche Gefühl, irgendwas zu tun. Mai sprach "Trick 17" an - was bei ihr vermutlich Nin- oder Genjutsu bedeutete. Mh, Ninjutsu ... "Wenn es gar nicht anders geht könnte ich euch eine Rauchwolke anbieten, um wirklich gefährliche Gruppen aufzulösen ..." gab er den einen Trick aus seiner Liste preis, der ihm hier wirklich anwendbar erschien - er käme noch nicht mal auf siebzehn insgesamt. "Ansonsten bin ich besser mit einzelnen Gegnern." Oder solchen die man bereit wäre zu töten, was hier ja wohl von vornherein ausschied. Endlich einmal.

    Sie steuerten die Festorganisation an, um sich Direktiven zu holen, aber die waren ... naja. Spärlich. Umso besser. Sie arbeiteten sicher effektiver wenn sie sich selbst organisieren konnten. "Stören wir den Mann mal nicht bei der Arbeit indem wir nach unserer fragen." Stellte Arata trocken fest, was sie wohl alle dachten, und versuchte die Lage im Festgelände einzuschätzen. Hrm, wenn sie in offizieller Kapazität hier waren wäre es wohl besser mal das Stirnband vorzuholen ... als der Yamanaka sich das Ding um den Kopf gebunden hatte (und damit immerhin zwanzig Prozent männlicher wirkte) hielt er die anderen zwei noch einmal kurz an. "Ehe wir losgehen ... da ist noch eine Sache die ich anbieten könnte. Falls wir in der Menge getrennt werden oder uns aufteilen müssen." Arata führte die Hände dreiecksförmig vor seinen Augen zusammen, in einer Geste die wenigstens Takeo bekannt vorkommen müsste. "Ich kann einen kleinen Teil meines Geistes mit euch verbinden. Auf die Weise finden wir uns leichter wieder und können uns sofort austauschen falls etwas sein sollte. Dann trage ich wenigstens zur Koordination bei." ... hatte er Mai gestern mal seinen Nachnamen gesagt? Arata meinte dass schon, aber sicher war er gerade nicht. Allerdings hatte es auch einen weiteren wichtigeren Hintergrund. "Und ... wenn ich über euch mithöre könnte ich mir die Ohrstöpsel einsetzen und trotzdem genügend mitbekommen ... wärt ihr einverstanden?"
  2. Dokúiki Takeo

    Dokúiki Takeo Genin

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    Hier wurde eindeutig die beste Security Truppe zusammengestellt, die die Stadt je gesehen hatte. Vielleicht sollte das Dorf nochmal überdenken, ob man solche Jobs nicht vielleicht doch an irgendwelche Voraussetzungen bindet. Takeo hatte vor kurzem Mal einen Akimichi beim Training gesehen. Die hatten doch die perfekte Eignung um einen wütenden Mob unter Kontrolle zu halten, aber nun hatten sie drei Experten im Close Quarters Combat. Naja. Immer optimistisch sein und Idealfall würden sich auch alle benehmen und es wäre gar nicht so viel zu tun. So war das doch schließlich fast immer mit Betrunkenen.

    Mai hatte weniger Bedenken, aber Takeo wusste ja inzwischen, dass diese unschuldig wirkende Kunoichi zu einigem fähig war und es war für ihn nicht schwer sich vorzustellen, dass sie noch einen ganzen Haufen Lösungen aus ihrer Trickkiste zaubern konnte. „Ich kann ihnen Gift einflößen, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob man die Jobbeschreibung so weit dehnen kann, dass das ein legitimes Mittel ist.“ Damit beendete er die kleine Begrüßungsrunde und sie machten sich gemeinsam zu ihrem heutigen Arbeitgeber auf, der aufgrund des anstehenden Events verständlicherweise ziemlich unter Strom stand. Die Folge war, dass er sich nicht wirklich die Zeit nehmen konnte (oder wollte), um die Truppe einzuweisen und verwies sie kurzerhand an das direkt vor Ort arbeitende Sicherheitspersonal. Fragend, ob sie dann jetzt weitergehen würden, wanderte sein Blick über Mai zu Arata, der sich gerade sein Stirnband anlegte. Gar nicht so eine schlechte Idee. Takeo tätschelte seine eigene Stirn und holte dann ebenfalls sein Stirnband hervor. Er versuchte mit wenig Erfolg seine Haare zu bändigen und legte es dann an. Er war kein Fan von einem Stirnband, aber immerhin war er im Dienst und er konnte sich glücklich schätzen, dass dies quasi die einzige Dienstkleidung war, die der Beruf erforderte.

    Arata hatte inzwischen die gleiche sonderbare Pose eingenommen, die Takeo bereits im Krankenhaus zu Gesicht bekommen hatte. Immer noch unsicher, wie das ganze eigentlich funktionierte, lauschte er Aratas Vorschlag. Beeindruckend, was man mit der Technik so alles anstellen kann… Er erinnerte sich an gestern. Arata hatte den Patienten quasi übernommen und so seinen eigenen Körper und den des Patienten gleichzeitig gesteuert. Heute wollte er einen Teil von sich in Mai und ihn „schicken“, wodurch er mit beiden verbunden sein würde. Klang wie eine praktische Technik, die ein Funkgerät ersetzten konnte, weniger auffällig war und weniger anfällig für einen technischen Defekt war. Wieso also nicht? Aber war da nicht noch etwas. Takeo erinnerte sich an das Blut. Genau. Als Takeo dem Patienten Blut abgenommen hatte, wirkte sich dies auch direkt auf Arata aus. Also schien es auch eine körperliche Verbindung herzustellen, was ein merkwürdiger Gedanke war. Hieße das, dass auch andere Leiden übertragen werden würden? Er ging den Vorgang noch einmal durch. Der Zustand des Junkies wurde jedenfalls nicht übertragen, aber vielleicht unterliegt das Ganze auch bestimmten Regeln. Takeo beschloss noch eine kleine Nachfrage zu stellen, da er wenig Interesse daran hatte, den Kater mit Arata zu teilen. „Klingt grundsätzlich nach einer guten und vor allem interessanten Idee. Ich hoffe, dass das Ganze ein bisschen anders funktioniert wie gestern und ich gleich nicht höllische Kopfschmerzen bekomme?“ Er kratzte sich, wie so oft, am Kopf und grinste.
  3. Sakaida Mai

    Sakaida Mai Chuunin

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    Wie eigenartig, dass die beiden Jungs ihr Stirnband erst jetzt umlegten! In ihrem beinahe aufdringlichen Stolz darüber, dieses tragen zu dürfen, hatte Mai es natürlich schon zuhause angelegt und trug es zur Abwechslung mal nicht um den Hals, sondern um den rechten Oberarm gebunden. Sie war sich außerdem sicher, damit noch cooler zu wirken! Es war wie ein Accessoire, welches sie ungemein schmückte.. Ob sie es mal als Haarband tragen sollte? Aber dann wären die anderen Menschen bestimmt verwirrt, denn wo sollten sie zuerst hinsehen? Auf die blaue Haarpracht oder auf das tolle Ninjaband mit dem Kumo-Emblem darauf? Gar nicht so einfach! Vielleicht sollte Mai auch lieber zuhören und sich Gedanken um den Job machen.
    Und wie sie zuhören sollte, denn Arata offenbarte gerade etwas, wovon Mai bislang noch keine Ahnung hatte! Er würde einen Teil seines Geistes mit ihnen verbinden?! Das hatte sie doch vor rund hundert Jahren in der Akademie gelernt.. wie hieß der Clan noch gleich, dessen Mitglieder solche Jutsus anwenden konnten? Lag sie richtig, dass diese Familie ihren Ursprung in Konohagakure hatte, wie auch der Hyuuga-Clan? Aber wie hießen die bloß.. „Yamaguchi? Tamagotchi? Yama.. Yamamoto? Nein..“ Egal, sie würde es schon noch herausfinden, ohne Arata direkt danach zu fragen. Das wäre doch ein gelacht! Denn wenn es darum ging, besonders subtil und unauffällig Dinge zu erfragen, dann war Mai doch der ungekrönte Champion darin! Nicht.

    Takeos Aussage über Aratas Idee holte Mai zurück ins Gespräch. Was meinte er mit ,ein bisschen anders funktioniert wie gestern‘ genau? Misstrauisch hob Mai die Augenbrauen. Was genau hatten die gestern eigentlich noch alles mit diesem Patienten getrieben? Hätte sie wirklich einfach wieder gehen sollen? Sehr, sehr verdächtig! Doch dieses Thema war nun fehl am Platz. Zugegeben, ein wenig unentschlossen war die blauhaarige Kunoichi schon. Bedeutete das, dass Arata dann auch ihre intimsten Gedanken und Gefühle ersehen konnte? Einfach so? Oder funktionierte diese Art der Kommunikation nur über ihre Sinnesorgane? Doch auch, wenn ihr der Gedanke ein wenig unangenehm war, so würde sie in Aratas Vorschlag einwilligen, schließlich hatte sie das zu tun, was am meisten Erfolg für den Job verspricht. Und nützlich war so ein Yamanaka-Jutsu allemal. Moment! Yamanaka! So hießen die! „Ähm.. wie soll ich mir das vorstellen? Liest du unsere Gedanken? Das wäre irgendwie.. schräg.“, teilte sie ihre Sorge ehrlich mit und war wirklich gespannt auf seine Antwort. „Nicht, dass ich dir nicht vertrauen würde, aber.. ich weiß nicht.“, lachte sie gegen Ende verunsichert auf. Es war eben ein unbehagliches Gefühl, wenn der Geist eines anderen mithörte.

    Einen Moment lang standen die drei Ninja noch zusammen und berieten sich, als plötzlich eine Gruppe bestehend aus fünf jungen Männern, vielleicht Anfang bis Mitte zwanzig, feiernd und grölend auf sie zukamen. Sie sahen ganz normal aus, nicht wie Schlägertypen oder Hooligans. Als die Männer die Ninja erblickten, gingen sie bestens gelaunt zu ihnen und sangen irgendein komisches Lied über den Verein Shirogakures. Dann wandte sich einer von ihnen Takeo zu und verlangte ihm eindeutig einen Highfive ab, während Arata eine Brofist auf seiner Schulter wahrnehmen durfte. Während Mai das Ganze amüsiert grinsend beobachtete, wurde sie plötzlich von einem der Männer hochgenommen und einmal im Kreis gedreht, ehe sie wieder auf die Beine gestellt wurde. „Wir haben gewonnen! Gewonnen!“, grölten sie immer wieder dabei, dann gingen sie Arm in Arm und singend weiter in Richtung Bar-Stand, um dort gebührend zu feiern. Mai lachte über diese Aktion auf und meinte dann: „Wenn die alle so friedlich und locker wären, würde das ein Klacks werden!“Aber darauf war wohl kein Verlass.
  4. Yamanaka Arata

    Yamanaka Arata Genin

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    Arata lachte auf Takeos Rückfrage. Gut aufgepasst. "Keine Sorge ... es funktioniert fast nur in eine Richtung. Und diese ... diese Art von Rückkopplung kann nicht passieren. Weder mir noch euch." Er nahm die Hände wieder außeinander, als auch Mai sich einklinkte. "Also ... die Idee ist dass ich eine Verbindung mit euch herstelle, aber ... " Uff. Wie erklärte man etwas das man nur verstehen konnte wenn man es getan hatte? Philosophie des Geistes war schon ohne Kater komplex genug. "Stell es dir vor als könnte ich deine Augen mit benutzen." Sagte er schließlich in Mais Richtung. "Du denkst nicht mit den Augen, also höre ich deine Gedanken nicht. Gedanken sind auch nicht ... naja, Gedanken sind meistens nicht so geordnet wie Worte das sind. Um die aufzufangen wäre die Technik nicht fein genug." Entschied er sich schließlich für eine Variante, die einer Lüge-für-Kinder relativ nahe kam, aber immerhin gut verständlich war.

    "Ihr könnt absichtlich in Worten in meine Richtung denken, aber außer solche Dinge die ihr absichtlich an mich leiten wollt habe ich keinen Einblick-" Arata stockte, als ihm auffiel dass er zunehmend übertönt wurde - er merkte es ganz leicht, weil sein Kopf einen Moment Anstalten machte, trotz respektabler Aspirindosen zu implodieren. "Ugh ..." Nein, es war nicht der Schulterklopfer der so schlimm weh tat (auch wenn der ihn fast zum Wegstolpern brachte), es war eher der Gesang. Und der Text machte es auch nicht viel besser.

    "Ähm ... ja, wo war ich stehen geblieben ... es ist als würdet ihr eine Kamera und ein Headset tragen."
    Arata fühlte sich durch diese brutalstmögliche Vereinfachung zwar ein wenig wie ein intellektueller Schlägertyp gegenüber seinem eigenen Jutsu, aber so würde man es zumindest begreifen. Er zog ein hastiges Lächeln hervor, ehe ihm die Debatte ganz entglitt. "Es frisst über die Zeit schon ein wenig Chakra, also würde ich vielleicht nur eine Verbindung vorschlagen. Takeo, wenn du möchtest ...?" Mai war ihm ein wenig nervöser erschienen und Takeo eher neugierig, er wäre somit sicher die bessere Versuchsperson. Falls der Kollege nichts einzuwenden hatte, bildete der Yamanaka einen Moment später noch einmal das Fenster mit seinen Händen und zielte auf Takeos Stirn. Dann passierte ... nichts, außer dass Arata einen Moment etwas unscharf in die Ferne zu schielen schien, ehe er die Hände wieder sinken ließ. Einen Moment später tauchte allerdings eine leicht hallende Stimme in seinem Kopf auf.

    ~ Test, Test - kannst du mich hören, Takeo-san? ~


    Sah so aus. "Versuch mal in meine Richtung zu denken. So wie du einen Satz denken würdest wenn du Briefe schreibst." Schlug der Yamanaka vor, und schaute erwartungsvoll. Auf diese Art konnten sie im Ernstfall mehr Raum abdecken ohne dass er zu viel Chakra verbrauchte, das vielleicht noch für andere Zwecke nötig war. Aber hoffentlich nicht. Sein Chakra neigte dazu Dinge niederzubrennen wenn er es herausließ. Für den Anfang schien die Party noch relativ friedlich zu sein, nur akustisch nicht unbedingt
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  5. Dokúiki Takeo

    Dokúiki Takeo Genin

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    Wirklich beeindruckend zu welchen Dingen Arata so in der Lage war. Ehrlich gesagt verstand Takeo nicht so ganz, wie es funktionierte und er hatte den Eindruck, dass Arata seine Ausführungen auf das Wesentliche beschränkte, um die beiden nicht zu überfordern. Er wischte alle Zweifel - jedenfalls die von Takeo – weg und dieser wollte gerade ohne weitere Erklärungen einwilligen als die ersten Shiro-Fans die Bildfläche betraten. Ehe er sich versehen hatte, wurde Mai durch die Luft gewirbelt und die Sonne, die Takeo bis dato ins Gesicht geschienen war, wurde von einer großen Gestalt verhüllt. Hielt sie ihm die Hand zum Gruße? Oder wurden jetzt schon die ersten Schläge ausgeteilt?! Nein. Takeo schaute in das freudige Gesicht eines Mannes in dem jedoch etwas Forderndes zu erkennen war. Highfive? Takeo grinste. So eine Geste der Freude konnte er nun wirklich nicht ablehnen. Vielleicht steckte in dem Blick auch ein kleines bisschen Hohn, denn der Mann war schätzungsweise an die zwei Meter groß und streckte seine Hand doch extrem weit in die Luft. Dennoch nahm Takeo die Herausforderung an und sprang in die Luft, um mit dem Hünen abzuklatschen. Gesagt, getan. Der Mann legte auch noch ein wenig Schwung in die Begegnung und mit einem lauten Klatschen ging das Ritual von statten. So schnell wie sie auf der Bildfläche erschienen waren, waren sie auch wieder verschwunden, um ihren unverkennbaren Pegel weiter oben zu halten. Takeo wandte sich wieder seinen Kameraden zu und rieb sich die Hand. Warum konnte ihm eigentlich gefühlt jede Person auf diesem Planeten körperliche Schmerzen zufügen?

    Arata fügte noch einige abschließende Worte hinzu, die Takeo eigentlich gar nicht mehr brauchte, um sich darauf einzulassen. „Keine Frage! Leg los. Solche Chancen kriegt immerhin nicht jeder.“ Takeo lachte leise und machte sich locker. Dann wartete er und wartete. Wann geht es denn- ~ Test, Test - kannst du mich hören, Takeo-san? ~ Abgefahren! Das hatte ein bisschen was von den Stimmen in einem intensiven Tagtraum. Vielleicht würde er auch eine Antwort auf die gleiche Weise zustande bekommen, wie er es in seinen Tagträumen machte. ~ Test, Test - Klar und deutlich. Der Vogel ist gelandet. Over. ~ Hatte Arata ihn jetzt wohl auch gehört? Wenn ja, dann war Takeo jetzt schon ein Fan von dieser Technik. Er wandte sich zu Mai und schaute sie erwartungsvoll an. „Los, Mai. Du bist die nächste! Scheint mir völlig ungefährlich und relativ spaßig zu sein.“ Er zuckte mit den Schultern. Nach wenigen Minuten zu behaupten, dass eine Technik, die mit der Seele eines Menschen spielte, völlig ungefährlich sei, war vielleicht ein bisschen blauäugig, aber Takeo hatte tatsächlich keine Bedenken. Arata würde schon wissen, was er tat.

    Inzwischen kamen weitere Gruppen von Leuten auf dem Platz an und es wurde zunehmend voller. Die Security war an den Eingängen bereits ordentlich beschäftigt. Hier ein paar Leute abtasten, dort ein paar Taschen durchsuchen. Alles was bei einer so großen Veranstaltung halt anfiel. Nicht mehr lange und auch die drei würden ihnen im Getümmel Gesellschaft leisten.
  6. Sakaida Mai

    Sakaida Mai Chuunin

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    Kaum merklich atmete Mai aus, als all die Anspannung von ihr glitt. „Puh, nochmal Glück gehabt.“, dachte sie und unterdrückte ein beinahe schadenfrohes Lächeln, als Arata seine Künste lediglich auf Takeo beschränken wollte. Tatsächlich war ihr bei dem Gedanken nicht ganz wohl, wenn sich jemand geistig mit ihr verband. Notfalls könnte man ja auch ein Funkgerät benutzen, oder: „Das macht nichts! Ich bin sicher, dass ich euch schnell finden würde!“ Abgesehen davon (und das würde Mai nun nicht laut aussprechen) war sie sich sicher, dass sie sich im Notfall zu helfen wusste. Sie sollte nur aufmerksam bleiben, falls einer der beiden Jungs Unterstützung brauchen könnte. Wobei, die hatten ja nun sich! Schon wieder.. Wie fies! Hatte Mai sich gerade selbst ausgeschlossen!?
    Aufmerksam und ziemlich neugierig beobachtete der Blauschopf das Geschehen, als Arata sein Jutsu anwandte und Takeo mit ihm „kommunizierte“. Gespannt wartete sie ab, ob alles geklappt hat und hob ein wenig erschrocken über Takeos Aufforderungen, dass sie nun an der Reihe sei, abwehrend die Hände. „Oh.. ich.. komme bestimmt ein andermal in den Genuss von dieser Technik.“, stammelte sie nervös grinsend und hing gedanklich noch ein: „Nicht.“ an. Beneidenswert, wie locker Takeo das nahm! Er erinnerte Mai schon wieder an einen alten Bekannten, war das nicht erst kürzlich bereits der Fall gewesen? Ohne ersichtlichen Grund lächelte sie den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Haar an.

    Und so flanierte die neue obercoole Gang von Shirogakure, zu welcher ungefähr jeder dazugehören möchte, lässig über den Hauptplatz von Jôsei, um für Recht und Ordnung zu sorgen. Ach, was war Mai stolz in diesen Minuten! Wie sie so easy peasy lemon squeezy mit Arata und Takeo abhing. Sie trug ihre Nase sogar wieder fast so hoch, wie zu Beginn ihrer Ninjakarriere, als sie noch ein wenig eingebildeter war. Aber natürlich würde sie sich niemals wieder dazu hinreißen lassen, so ein Prinzesschen wie damals zu sein. Allmählich füllte sich der Platz mehr und mehr. Schon klar, dass wurde in ungefähr jedem Post bisher behauptet, aber diesmal ist es wirklich so: Mittlerweile hatte sich eine wahre Menschenmasse gebildet und an den Eingängen hingegen waren nur noch ein paar einsame Seelen, welche noch immer versuchten, sich den Einlass zu erbetteln - vergeblich. Das illustre Shiro-Trio hatte sogar schon die ein oder anderen Schwierigkeiten, sich ihren Weg durch die Masse zu bahnen. Daher entschieden sie sich dazu, sich lieber mal kurz vom Körperkontakt mit feierwütigen Trunkenbolden zu verabschieden und sich stattdessen einen höher gelegenen Ort zu suchen. Schnell hatte Mai das Dach einer stabilen Bude ausfindig gemacht und schwang sich mit Hilfe einer halbhohen Mauer dahinter nach oben. Dort angekommen machte sie erst mal eine erfreute Pirouette, untermalt von einem: „So viel Platz!“ Sollten Takeo und Arata auch rauf kommen, hätten sie alle drei einen wunderbaren Ausblick, obwohl sie sich noch mittendrin befanden. Wie praktisch!

    Die Stimmung auf dem Fest war bisher wirklich gut. Die Menschen feierten den Sieg ihrer Mannschaft und warteten vor allem auf den großen Auftritt ihrer Spieler, um diese angemessen zu bejubeln. Der Alkoholpegel stieg ebenfalls rasant und mit ihm auch der Testosteronspiegel - gefühlt. Mai sah gerade in die richtige Richtung, in welcher sich ein kleines Malheur ereignete: Ein junger Mann von hagerer Gestalt wurde aufgrund der Menschenmasse gestoßen, was leider dazu führte, dass er seinen vollen Becher mindestens zur Hälfte auf das Shirt eines anderen Mannes kippte. Dieser sah empört an sich herab, fixiere den Ersten finsteren Blickes und baute sich gefährlich vor ihm auf. „Oh, da geh ich kurz hin.“, teilte Mai ihren Teamkollegen knapp mit, ohne weiter auf sie zu achten und bahnte sich mit Hilfe ihrer Geschwindigkeit und möglichst die Masse meidend ihren Weg zum Geschehen. Dort lugte sie hinter dem hageren Typen hervor, welcher seinen Becher aus Versehen dem anderen übergekippt hatte. „Das tut mir wirklich leid! Es war meine Schuld, ich bin gegen ihn geschubst worden!“, log der Blauschopf überzeugend mit großen, blauen Kulleraugen und einer unterwürfigen Körperhaltung. Damit war der Lauch aus dem Schneider und der Bekleckerte seufzte genervt. „Bitte entschuldige! Ich hab‘ Taschentücher!“, bot sie ihm lächelnd und noch immer mit Dackelblick an, was der (immerhin) besänftige Mann auch annahm.
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  7. Yamanaka Arata

    Yamanaka Arata Genin

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    Endlich mal jemand der ein bisschen Enthusiasmus für Clanjutsu zeigte ... sogar mehr als Arata seinerzeit, als er es das erste Mal hatte ausprobieren dürfen. Er lächelte dennoch, als der blonde Junge seine Botschaft nicht nur direkt auffing (so viel Vertrauen in seine Technik hatte Arata inzwischen) sondern direkt beim ersten Versuch eine funktionierende, klar verständliche Antwort schaffte. Wow. ~ Du bist sehr klar und deutlich. Ich habe Verwandte die es schlechter machen ~ Lobte er, auch wenn es ihn nicht völlig aus dem Blauen erwischte - Takeo schien sehr detaillierte Fantasien zu haben ohne sich dafür wirklich darum bemühen zu müssen, und das war immer hilfreich wenn man in dieser gedachten Dimension arbeiten wollte. Mai hatte offenbar wenig Neigung sich auf diese Vertrauensübung einzulassen, und er konnte es bestens verstehen - er hätte ihr ehrlich gesagt auch zugetraut, versehentlich "laut" zu denken wenn sie eigentlich nicht wollte. Und wie sollte er dann darauf beharren dass er wirklich keine Gedanken lesen konnte und das Problem auf ihrer Seite lag?

    ... Arata fragte sich ohnehin, was genau in Mai vorging. Er hatte die Vorstellung dass ihr Kopf normalerweise ein sehr hübscher und geordneter Platz war, aus dem fröhliche Melodien nach außen drangen. Auf jeden Fall sah sie oft so aus als hätte ihr Leben eine nur für sie hörbare Hintergrundmusik ... die erstaunlicherweise nicht in der Menschenmasse unterzugehen schien. Rap vielleicht? Ungefähr zu dem Zeitpunkt an dem Mai auf die Idee kam sich nach oben zu verziehen hatte er die selbe Idee - er hatte keine regelrechte Angst vor Menschenmassen, sie machten ihm kein Herzklopfen, aber es war irgendwie unangenehm unter so vielen Leuten zu sein dass der einzelne unterging und sie zu einem großen, unerforschlichen Blob wurden, jenseits seines Verständnisses.

    Es war nicht wirklich eine Überraschung dass Mai als erste an die Arbeit ging, während ihre zwei hellhaarigen Begleiter erst einmal auf dem Dach blieben und ein wenig forschend (böse Zungen hätten gesagt: planlos) über die Menge schauten. Aber ... ganz sinnlos war es nicht. ~ Siehst du den Mann da vorne? Etwa dreißig Grad nach links ~ signalisierte Arata seinem Kollegen - es hatte Vorteile wenn man wusste wie das Blickfeld des anderen aussah. Diese dreißig Grad weiter links hatte er einen jungen Mann erkannt, der nicht so recht in die Gruppe passte - und zwar weil er bereits jetzt neben einem Flecken Erbrochenem und in fraglichem Bewusstseinszustand auf dem Boden lag. ~ Holen wir ihn lieber da raus ehe was schief geht ~ Schlug er vor, und würde auf den ersten bestätigenden Gedanken von Takeo semi-professionell vom Dach in die Masse hüpfen - aber trotz aller scheinbaren Ninja-Routine, angesichts ihrer begrenzen Körperkräfte machten sie das besser zu zweit. Inzwischen hatte das Aspirin auch so weit angeschlagen dass er sich das ansatzweise zutraute.
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