Langweilige Umgebung mit viel Grün

Dieses Thema im Forum "Feuerreich" wurde erstellt von Aza Kyoko, 23. Juli 2009.

  1. Hiragana Kayros

    Hiragana Kayros Chuunin

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    Schweigend folgte Kayros seinem Team. Das Bandana um den Kopf geschnürt, gehüllt in einen warmen Mantel und mit einem Rucksack auf dem Rücken schritt er im Tempo der anderen den Weg entlang. Er machte sich Gedanken um den Ausgang der Mission. Natürlich war Versagen keine Option, und ohne sich zu sehr aufzuspielen, Kayros war überaus überzeugt, dass dieses Team das Schaffen konnte. Mai war eine hervorragende Chuunin und er selbst hatte ja noch ein paar Tricks auf Lager. Gut, sie würden es mit Verbrechern zu tun haben, aber die meisten Handlanger arbeiteten für das Geld. Es war herzlich egal, wer ihnen das gab. Daher vermutete er, dass es ein Einfaches sein würde, an die notwendigen Informationen heranzukommen. Entscheidend war, dass die Gruppe nur ein relativ geringes Zeitfenster hatte, um vom Verschaffen eines Überblickes zum Durchführen ihrer Aktion - wie auch immer gestaltet - zu gelangen. Egal wie gut die Spähtrupps waren, man durfte nicht davon ausgehen, dass es alles reibungslos abgelaufen war. Wer weiß, vielleicht fand die Gruppe ja eine Stadt in Alarmbereitschaft vor.

    Als das Bild dem Jungen gereicht wurde, nahm er nur kurz Notiz davon. Dann reichte er es weiter an Lihaku. Wenn überhaupt wäre es für den Aufklärer am Wichtigsten. Es war unwahrscheinlich, Kemuru am Tag im Supermarkt antreffen zu können. "Zwielichtige Gestalten" deutete an, wann sich Diebe, Halunken und andere Verfechter nicht alltagstauglicher "Berufe" am liebsten an ihre "Arbeit" machten. Sie mussten also dort suchen, wo das Zwielicht verblasst. Während die Gruppe weiterging, bat Mai um die demokratische Abstimmung, wie die Gruppe in Mayaku agieren sollte: Alle zusammen oder in Kleingruppen. Kayros sah zu den Genin herüber und machte nicht die geringsten Anstalten, etwas zu sagen. Er wusste, dass Mai das gesamte Team einbeziehen wollte, und diese Art der Teamführung hatte durchaus didaktischen Charakter, denn in der Schule Theorie pauken ist einfach (für die meisten), es aber anzuwenden und abzuwägen, wenn wirklich etwas auf dem Spiel stand, zeigte, ob man Gefühle und Rationalität trennen konnte. Das Ziel war ja langfristig, dass sie aufsteigen und ihrerseits gute Shinobi heranziehen könnten oder anderweitig ihrem Dorf und ihrer Fraktion dienen konnten. Für die kurze Diskussion versammelten sich alle in einem Kreis. Zeit genug, die Umgebung nach unerwünschten Beistehern zu untersuchen. Unter seinem weiten Mantel fiel es nicht auf, dass er vorsichtig Fingerzeichen formte. Als er dann in die Hoch ging und sich mit den Händen abstützte, wirkte die Haltung eventuell etwas untypisch, aber auch nicht allzu unbequem. Nun hatte er ein wenig Zeit, den Worten der anderen zu lauschen - und gleichzeitig konnte er so eine Spur ihrer Chakrasignatur kennen lernen.

    Also, was denkt der Nachwuchs?
  2. Hyuuga Lihaku

    Hyuuga Lihaku Genin

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    Lächelnd nahm der Schwarzkopf die nett gemeinten Kommentare zu seiner Verwandlung entgegen. Die Tatsache, dass die Tarnung ausreichend gut zu sein schien, senkte den Puls gefühlt um 20 Schläge pro Minute. Die darauf folgende Diskussion um das Vorgehen und weitere Hinweise beäugte Lihaku zunächst etwas ruhiger. Er war das vielleicht kleinste Glied in der Kette und sollte zunächst die erfahrenen Chuunin den Vortritt lassen. Doch schienen die abwarten zu wollen. Prüfen sie uns etwa? Vielleicht wollen sie unsere Fähigkeiten abtasten. Bisher haben wir ja auch noch gar nichts über unsere Künste verraten...

    Schließlich konnte Lihaku nicht mehr an sich halten und sprudelte mit seinen Gedanken heraus: Ich denke, dass wir uns aufteilen sollten. Die Mission beinhaltet Geheimhaltung und dies ist in kleineren Gruppen schlichtweg einfacher. Bleiben die Fragen, wie wir uns aufteilen und wo: hier direkt oder später vor Ort. Ich wäre für eine frühzeitige Trennung. Wir haben so zwar weniger Zeit, einander kennen zu lernen, doch erhöht sich das Risiko, enttarnt zu werden, wenn wir länger warten. Das Ziel ist klar als vorsichtig deklariert und mit Wachen ist tendenziell zu rechnen. Außerdem brauchen wir keine lange Vorlaufzeit, um einen detaillierten Plan zu schmieden, da wir uns vor Ort so oder so erst ein Bild machen müssen. Daher sollten wir hier regeln, wer vor Ort welche Informationen einholt und einen Zeitpunkt und Treffpunkt ausmachen, an dem wir uns dann treffen. Am besten ein gut besuchter Ort, an dem sich Fremde häufig begegnen und Freundschaften schließen, wie eine Bar. Und Fußball-Fans gehen doch häufig in Bars, oder?, er wartete mit seinen weiteren Ideen und hoffte Zustimmung aus den Gesichtern der anderen lesen zu können. Die Aufteilung bei fünf Personen wird 2 und 3 sein. Kayros und Mai werden die Gruppen leiten. Zumindest wäre dies mein erster Gedanke. Arata mit seinen Fähigkeiten könnte vermutlich besser in der Zweier-Gruppe agieren. Und ich gehöre zwecks Fantum-Tarnung sowieso in die Dreier-Gruppe. Wäre nur zu klären, ob Shin mich erneut erträgt und wer uns beide vorantreibt und maßregelt, falls wir über die Strenge schlagen. Immerhin sind wir Fußball-Fans, oder? Mit einem Zwinkern versuchte er wieder etwas Lockerheit auszustrahlen. Er wirkte sonst zu belehrend. Aber letztlich oblag die Entscheidungsgewalt zu diesen Fragen auch nicht in seiner Hand...
  3. Mashido Shin

    Mashido Shin Genin

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    Shin blickte ein wenig enttäuscht drein, als Mai auf seine Frage hin erwiderte, dass nichts über die Persönlichkeit der Zielperson bekannt sei. Da dies aber nun auch kein Grund war Trübsal zu blasen, nahm der Mashido das ihm angebotene Lichtbild Kemurus entgegen und reichte es, nachdem er selbst einen Blick darauf geworfen hatte, an Kayros weiter, der ihm am nächsten stand. Auf dem Foto konnte man tatsächlich nicht viel erkennen. Dann musste das Team eben anderweitig Informationen sammeln. Die weiteren Gedankengänge seiner Teamkameraden waren da zu diesem Zeitpunkt schon um einiges sinnvoller. „Sollten wir uns trennen und wenn ja: wann?“ Die Sakaida stellte die Vor- und Nachteile beider Möglichkeiten sehr gut gegenüber, sodass eigentlich klar war, was getan werden musste. „Es mag sein, dass wir in zwei kleinen Gruppen angreifbarer sind, aber dafür müsste der Feind uns erstmal entdecken. Wenn wir nicht entdeckt werden, können wir auch nicht angegriffen werden. Das denke ich zumindest. Wenn wir aber als große Gruppe operieren und entdeckt werden, stehen wir wahrscheinlich einer Übermacht gegenüber.“ sagte der Neunzehnjährige und fügte nach einem Moment des konzentrierten Grübelns hinzu: „Ich denke zwar, dass ihr, Mai-senpai und Kayros-senpai sicher mit einer großen Menge Schlägern zurechtkommt...“ er zögerte „... aber ich bezweifle, dass ich mehr als fünf Gegnern gleichzeitig gewachsen bin.“ Während der Mönch dies sagte, ließ er seinen Blick über alle Anwesenden schweifen und blieb letztendlich kurz auf Arata und Lihaku stehen. „Ihnen wird es wahrscheinlich nicht besser gehen. Wir müssen auf jeden Fall undercover bleiben.“

    Innerlich zufrieden lauschte der Wüstenbewohner Lihakus Einteilung der Teams. Es schien so tatsächlich am Erfolgversprechendsten zu sein. Allerdings sagte er nichts dazu. Seiner Meinung nach hatte der Glatzkopf bereits ausreichend gesagt. Immerhin war er nicht in der Position, Noten zu verteilen.
  4. Yamanaka Arata

    Yamanaka Arata Genin

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    Arata für seinen Teil war überwiegend erleichtert, dass ihre Aufgabe hier nicht in einer Hinrichtung bestand. Nicht mal unbedingt weil er große Bedenken gegen außergerichtliche Todesurteile hatte (auch wenn das sicher ein sehr ernstzunehmender Gedanke war) sondern auch weil er ganz persönlich keine Lust hatte, Menschen umzubringen. Dass die Mission es nicht einschließen sollte nährte die Hoffnung dass er sich vielleicht doch nicht den völlig falschen Beruf ausgesucht hatte. Naiv? Bestimmt. Aber zumindest für den Moment konnte er es glauben, und das war doch auch schön. Auch das Problem von Lihakus Nebenhaus-Siegel war relativ unkompliziert zu lösen mit ein wenig Kostümierung - Arata war nur ein wenig erstaunt wie schnell der Hyuuga Kontaktlinsen einsetzte, aber beim zweiten Gedanken trug er die ja vermutlich nicht zum ersten Mal - auf vielen Missionen war ein so offensichtliches Doujutsu ja ein echtes Hindernis.

    Was war noch zu diskutieren? Nun, die Gruppe musste sich wohl aufteilen, wie Mai in die Runde einbrachte, kaum dass sie das Tor verlassen hatten. Ihr Argument war recht schlüssig - am Stadttor würde eine kleine Reisegruppe zwar kein Aufsehen erregen, aber wachsame Untergebene würden eine Truppe wie ihre im Auge behalten, wenn sie sich gut organisiert zeigte und in die falschen Gegenden lief. Kleiner hatten sie eine bessere Chance unbeachtet zu bleiben. Und wenn ein eventueller Kampf ganz von ihnen abhing und somit berechenbar blieb hatte er auch nicht allzu viele Bauchschmerzen bei der Vorstellung die Gruppe zu teilen. "Mhmh. Wenn das so ist teilen wir uns besser auf. Was die Einteilung angeht wäre es wohl am besten in jeder Gruppe einen der Chuunin zu haben, der kritische Entscheidungen treffen kann." Trug Arata zu dieser Überlegung bei, und spähte wachsam auf das Foto, das Mai hervorzeigte. Mh ... auch mit einem Jungen der durch Wände sehen konnte im Team keine so ganz einfache Aufgabe. Jedenfalls nicht anhand dieses Bildes, auch wenn sie immerhin die Größe und Statur einschätzen konnten. "Ich denke wir müssten auch nicht direkt Kemuru selbst zu fassen bekommen ... unter diesen Umständen genügt es jemanden zu finden der weiß wo er sich befindet oder auch nur wie er genauer aussieht, damit Lihaku-san ihn erkennen kann. Sobald wir jemanden mit entsprechenden Informationen haben bin ich sicher dass ich sie gewaltlos aus ihm herausbekomme." War es eigenartig dass der vom Körperbau doch sehr an eine Lauchstange erinnernde, mädchenhafte Yamanaka das so selbstverständlich sagte dass es nicht mal angeberisch wirkte? Nur wenn man die Familie nicht genauer kannte.

    "Mein Hiden bringt es aber mit sich dass ich einen Partner brauche, der mich während der Anwendung vor möglichen Angriffen schützt."
    Er blickte offen in die Runde. Mai hatte bisher ein bisschen Angst vor seinen Jutsu gezeigt, der Hiragana schien schlechte Erfahrungen mit so ziemlich jedem hier vertretenen Clan gemacht zu haben - aber beide wären sicher so professionell das zu schlucken in dem Moment da es problematisch wurde. "Die Gruppe die mich einschließt könnte nach Personen mit Informationen zu Kemuru suchen, der andere mit konventionellen Methoden - und mit dem Byakugan - nach der möglichen Operationsbasis der Gruppe." Schlug er eine Einteilung vor die ihre "besonderen" Ermittlungsmöglichkeiten gleichmäßig unter den beiden Gruppen aufteilte. Was Spionage anging war er freilich noch ziemlich grün hinter den Ohren - noch grüner als in allem anderen - aber irgendjemand musste schließlich den Anfang machen.
  5. Sakaida Mai

    Sakaida Mai Chuunin

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    Erwartungsvoll sah Mai ihre Teamkollegen an, als sie ich im Kreis versammelt hatten. Wie immer gesellte sich der Blauschopf zu ihrem liebsten Freund und warf ihm einen vielsagenden Blick zu. Bestimmt wäre das Team um sie herum clever und es waren gute Vorschläge und Argumente zu erwarten. Jeder von ihnen, auch Mai und Kayros selbst, mussten dazulernen. Die Kunoichi hätte gerne mehr Freiraum gehabt, als sie noch Genin war, doch ihre Teamleiter waren meist sehr bestimmend. Sie selbst wollte es besser machen und versuchte, alle zum Nachdenken anzuregen. Nur so konnten sie verstehen, wie man selbst später ein Team anleitet.

    Lihaku machte den Anfang und es war für Mai nichts Neues mehr, dass der Junge mit dem langen, schwarzen Haar sich sehr überlegt und angenehm ausdrückte. Man merkte, dass er aus einer edlen Familie stammte. Seine Wortwahl war beachtlich und auch der Inhalt kam nicht zu kurz. Er wäre also dafür, dass die Gruppe sich sofort aufteilt und Arata aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten im Zweierteam sein sollte. Als nächstes äußerte Shin seine Meinung und Mai fand es großartig, dass er ein Mensch zu sein schien, der auf Nummer Sicher ging. Der großgewachsene Glatzkopf hatte recht, wenn er zu bedenken gab, dass nicht alle Mitglieder des Teams einer Übermacht von Schergen gewachsen waren. Eine Gruppe ist nur so stark, wie ihr schwächstes Mitglied - das sollte stets bedacht werden. Anerkennend nickte Mai dem ihr noch relativ unbekannten Shin zu, um seinen Einwand eine gewisse Wertschätzung entgegen zu bringen. Sie selbst agierte auch stets nach dem Motto „Vorsicht ist besser als Nachsicht“. Nun, dann war Arata an der Reihe. Wenngleich Mai den blonden Jungen noch nicht so gut kannte, so war er ihr nach Kayros der vertrauteste. Überrascht über den neuen Einwand, an Kemuru heranzukommen, schürzte Mai die Lippen. Das war wirklich gut! Diese Idee sollten sie unbedingt im Hinterkopf behalten. Einen Hyuuga und einen Yamanaka im Team zu haben war unsagbar wertvoll!

    Gut!“, beendete Mai schließlich die Runde. Sie sah noch einmal zu Kayros und lächelte dann alle Anwesenden an. „Es wäre natürlich am einfachsten, wenn wir unsere Fähigkeiten rund um die Uhr kombinieren könnten. Aber wir sollten nicht zusammenbleiben, sondern entweder über Funk kommunizieren oder uns verdeckt treffen, um uns schnell auszutauschen.“, fasste sie den O-Ton des Teams zusammen. „Kayros, ich würde dich gerne an Aratas Seite wissen. Er sagte bereits, dass er vor Angriffen geschützt werden muss, wenn er sein Hiden anwendet und ich weiß, dass an dir keiner vorbei kommt. Außerdem bist du in der Informationsbeschaffung überaus geschickt, ich habe es ja in Yugakure erlebt. Ihr werdet zu zweit ausreichend bedient sein.“, endete Mai lächelnd und hoffte, dass Arata und Kayros einverstanden waren.

    Und Shin, Lihaku und ich bilden das zweite Team. Wir nutzen die Tarnung als Fußballfans, die zufällig durch die Stadt kommen. Und wer weiß, vielleicht kann es uns helfen, ein wenig Interesse an den Drogen zu heucheln?“, grinste sie gegen Ende. Naja, wie das Dreiergespann letztendlich an Informationen zu Kemuru kam, musste noch in trauter Dreisamkeit besprochen werden. „Das Ziel jedes Teams ist es, Informationen über Kemuru und seinen Aufenthaltsort zu beschaffen. Sobald klare Anhaltspunkte da sind, werden sie dem anderen Team mitgeteilt. Sollte einer von euch auf die Idee kommen, das Versteck im Alleingang zu stürmen, werde ich Kemuru zuvorkommen und denjenigen umbringen!“, drohte Mai und natürlich klang es nicht wirklich bedrohlich. Wie könnte sie auch? Aber immerhin versuchte der quirlige Blauschopf es.

    Eine ganze Weile war das Team noch unterwegs, ehe sie in der Abenddämmerung ungefähr noch eine Stunde Fußmarsch von Mayaku entfernt waren. „Bis wir dort ankommen, wird es dunkel sein. Ich denke, dass wir uns nun trennen sollten.“, murmelte Mai leise. Die Gruppe war noch immer im Wald vor neugierigen Blicken geschützt, doch der Waldrand würde nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ein wenig verunsichert sah die Kunoichi zu Kayros, dessen Blickkontakt sie auffallend oft suchte. Manchmal wäre es ihr lieber, er würde die Mission leiten und die Verantwortung tragen.
  6. Hiragana Kayros

    Hiragana Kayros Chuunin

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    Und so war es entschieden. Kayros würde mit dem jungen Yamanaka ein Tag Team bilden, Mai würde mit Shin und Lihaku agieren. Der Suna-Nin erhob sich, sich sehr sicher, dass sie fünf die einzigen waren in der näheren Umgebung. „Verlass dich auf mich, Mai-taicho!“, sagte der Hiragana und zwinkerte dabei dem Yamanaka zu. Er straffte seine Körperhaltung und streckte sich etwas, als sie ihren Weg fortsetzten. Sie sprachen wenig, dafür hing jeder mehr seinen Gedanken nach. Nachdenklich ging der Chuunin neben seiner Freundin her, die Situation abschätzend. Ihnen war nicht bewusst, wie viel Macht Kemuru tatsächlich in Mayaku hatte. Sie mussten unter allen Umständen vorsichtig sein, dass sie sich nicht verrieten. Vor den normalen Schlägern hatte er ehrlich gesagt überhaupt keine Angst. Mai war stark, sie könnte vermutlich im Alleingang Kemurus Gang besiegen, ohne auch nur ihre Frisur dabei zu ruinieren. Sie war schnell, und ihre Raitonkünste würden jeden Mann sofort bewegungsunfähig machen. Nein, Sorgen machte sich Kayros keine - eigentlich. Aber er musste diese eine unwahrscheinliche Option doch im Hinterkopf behalten, er durfte auf keinen Fall überrascht werden. Sein Blick suchte den von der Sakaida, nicht besorgt, nur ernst. Als sie sich ansahen, Kayros den ernsten Blick seiner Teamleiterin sah, ein wenig Bedrückheit oder Zweifel in ihren Augen meinte zu erkennen, musste er sie einfach mit seinem wärmsten Lächeln anstrahlen - trotz der kalten Temperaturen. Sie hatte Bedenken, ein Zustand, den Kayros in jeder einzelnen seiner Missionen in leitender Rolle kannte. Wurde alles bedacht? Ist das Team vernünftig vorbereitet? Stürze ich sie alle nicht ins Verderben? Ja, Kayros war manchmal ein Fatalist. Und bisher ist doch alles immer ziemlich gut verlaufen, oder? Er hatte nie jemanden hängen gelassen, und genausowenig hat es Mai jemals getan.

    In diesem Moment erhob sie auch schon ihre Stimme. Sie gab den Befehl, sich zu trennen. „Wir funken heute Abend um 22:46 Uhr auf dem üblichen Kanal. Hört ihr in dem Zeitraum von plus minus drei Minuten nichts von uns, dann wieder am nächsten Tag. Hören wir nichts von euch, ebenfalls.“ Kayros konnte jetzt noch nicht sagen, wohin sie kommen würden und ob es für sie eine Möglichkeit gab, direkt Kontakt mit dem Rest aufzunehmen. Aber beide Teams hatten sich ja für eine mehrtägige Suchaktion gewappnet. Ein Problem gab es nur an ihrer Tarnung: Es wird schnell auffällig, wenn sie länger als zwei Abende blieben. Ein kniffliges Zeitfenster. Bevor die anderen gingen, klopfte Kayros Shin und Lihaku jeweils auf die Schulter. „Passt mir auf Mai auf, ja? Ein Mädchen sollte nicht ohne aufmerksame Begleitung in einer solch düsteren Stadt verkehren.“ In diesem Sinne: Haltung annehmen, Männer! Kayros wird vermutlich schneller zur Stelle sein, wenn ihr eure Aufgabe vergeigt, als euch lieb ist.

    Als Arata und Kayros letztlich zurückblieben, schaute der Blondschopf den Langhaarigen aus Shirogakure für einen Augenblick an. Der Wind spielte mit ihrer Kleidung, schien beide auch schon zum Aufbruch zu drängen, und doch mussten sie an sich halten. Was eine gute Zeit, sich gegenseitig kennen zu lernen, oder? „Sag mal... Was ist eigentlich deine Lieblingsfarbe?“ Wahnsinnig guter Eisbrecher, Kayros.
  7. Mashido Shin

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    Die Planung als Großgruppe neigte sich schließlich dem Ende und Kayros kam noch ein letztes Mal auf Shin und Lihaku zu, um ihnen etwas zuzuflüstern. Für den Mashido stand es außer Frage, dass niemand Schaden nehmen würde, wenn er es verhindern kann. Da gab es nur ein Problem. „Kayros-senpai bringt mich um, wenn ich Mai-senpai im Notfall nicht beschütze. Aber Mai-senpai bringt mich um, wenn ich Alleingänge starte. Was ist also, wenn ich Mai-senpai nicht ohne einen Alleingang schützen kann?“ er nickte auf die Information des Hiragana hin, um zu signalisieren, dass er verstanden hatte. Der Glatzkopf nahm jede Drohung der Chuunins absolut ernst. Selbst die der Blauhaarigen, wo wahrscheinlich jeder andere sofort erkennen würde, dass keine wirkliche Gefahr bestand. Kaum hatten die beiden männlichen Blondinen sich aus der Hörweite begeben, wandte sich der Neunzehnjährige an sein jüngeres Pendant und flüsterte: „Ich fürchte, keiner von uns beiden wird diese Mission überleben.“ Sein Ton war zwar mit einem deutlichen Augenzwinkern versehen, aber ein gewisses nervöses Zucken der Adern an seiner Schläfe konnte er nicht unterdrücken. Natürlich bestand noch immer die Möglichkeit, dass es gar keinen Bedarf an Alleingängen geben würde. Seiner Meinung nach war diese Wahrscheinlichkeit aber vergleichsweise gering. „Es bringt nichts. Ich muss einfach mein bestes geben und auf die Stärke meiner Kameraden vertrauen. Immerhin ist Lihaku-san auch nicht ohne und Mai-senpai genauso eine Chuunin, wie Kayros-senpai. Da fällt mir ein...“ Stimmt, die Fähigkeiten des Hyuuga-Sprösslings konnte der Mönch schon einigermaßen einschätzen, aber die Teamleiterin war dahingehend ein geschlossenes Buch mit Vorhängeschloss. Kurz entschlossen trat er an die Blauhaarige heran und fragte: „Nur so aus Neugier, Mai-senpai, worin bestehen eigentlich deine Stärken? Als Chuunin musst Du unglaublich stark sein. Und Kayros-senpai auch.“ Es war sicher nützlich, ein wenig über jeden zu wissen. In erster Linie war es aber nur reine Interesse und diente sogar eher dem Smalltalk, als der gezielten Informationsbeschaffung.
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Feuerreich Kita no Goro & Umgebung 2. März 2012