Mashido Shin

Dieses Thema im Forum "Suna-Nin" wurde erstellt von Mashido Shin, 8. Mai 2017.

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  1. Mashido Shin

    Mashido Shin Genin

    Beiträge:
    47
    Alter:
    19 Jahre
    Größe:
    176 cm
    Fraktion:
    Shiro
    Dorf:
    Suna
    Steckbrief:
    Link
    Charakterdatenblatt

    Persönliche Daten

    Name: Mashido
    Vorname: Shin
    Spitzname: /
    Geburtstag: 21.08
    Größe: 176 cm
    Gewicht: 82 kg
    Alter: 19 Jahre

    Augenfarbe: Schwarz
    Haarfarbe: Schwarz

    Aussehen:
    Shin ist ein gutaussehender junger Mann mit gut trainiertem Oberkörper. Wie es für einen Jungen, der im Doū no Kaze aufwächst, üblich ist, hat sich der Mashido bereits zum Antritt seiner Lehre sorgfältig eine Glatze rasiert, welche er seitdem auch nie mehr nachwachsen lassen hat. Die großen schwarzen Augen des Mönchs weisen stets eine gesunde Portion Selbstvertrauen, aber auch Wärme und Güte auf, welche bei Jugendlichen dieses Alters eher selten zu beobachten sind. Genauso ungewöhnlich sind die, vor allem im Zusammenhang mit der Glatze, doch sehr ausgeprägt wirkenden schwarzen Augenbrauen des Akademisten. Des Weiteren befinden sich zwischen den Augen des angehenden Shinobi deutlich ausgeprägte Denkerfalten. Etwa parallel zu den Augen des Jungen befindet sich sein Paar Ohren, welches durch das Fehlen einer Frisur aussieht, als würde es minimal mehr abstehen, als es üblich ist. Abgerundet wird dieses Bild durch weiche und dennoch angenehm maskuline Gesichtszüge. Hals und Nacken des Freund harter Arbeit sind, wie auch der Rest seines Körpers, deutlich trainierter, als es bei vielen Akademisten bereits der Fall ist. Das liegt vor allem an einem ebenso harten wie regelmäßigen körperliches Training, welches dem Neunzehnjährigen letztendlich zu seinem sportlichen Äußeren verholfen hat. Zu guter Letzt gibt es noch eine Narbe an der Innenseite seines linken Oberschenkels, welche der Freund harter Arbeit sich einst selbst zufügte. Allgemein hat der Glatzköpfige über den ganzen Körper verteilt viele kleine Narben und Schrammen, welche vom harten Taijutsu-Training stammen. Besonders fällt dies aber auch bei den großen Händen des jungen Mannes auf, welchen auch jemand, der nichts vom Lesen der Handlinien versteht, die jahrelange körperliche Arbeit ansieht. Ansonsten gibt es aber nicht mehr viel über Shins Körper zu sagen. Es gibt keine Tattoos, oder sonst irgendwas, was ihn neben dem Genannten von der Masse abhebt.
    Der Taijutsuka besitzt nicht wirklich viel Kleidung. Genau genommen sind es bloß drei Outfits, welche sich in seinem Repertoire befinden, da er in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen ist. Das Alltagsoutfit des Jungen besteht aus einer gewöhnlichen, wenn auch sehr abgenutzten Jeanshose mit festen schwarzen Stiefeln und einem abgetragenen Weißen Pullover. Sein Trainingsoutfit besteht aus einer schwarzen Baumwollhose und zwei grünen Handgelenkschützern. Ein Oberteil oder Schuhe trägt der Mönch während dem Training nicht. Das dritte und letzte Outfit des Neunzehnjährigen ist sein Missionsoutfit. Es besteht aus einem weißen Pullover einer dunkelblauen Toga darüber, welche mit einem roten Stoffband um die Taille befestigt wird. Des Weiteren trägt er dies in einer Kombination mit einer weißen Hose und den gleichen Stiefeln, welche man bereits aus dem ersten Outfit kennt. Perfektioniert wird das Outfit durch ein paar Schwarzrote Handgelenkschützer und einen schweren weißen Umhang mit weiter Kapuze. Mit Ausnahme von Pullover und Hose ist das gesamte Outfit das Markenzeichen der Mönche des Doū no Kaze, welches ein Novize zum Abschluss seiner Ausbildung mit eigenen Händen fertigt und welches während der abschließenden Zeremonie feierlich angelegt bekommt. Es handelt sich dabei somit um ein ähnliches Statussymbol, wie bei dem Stirnband der Shinobi. Nur mit dem Unterschied, dass mit der Kleidung eines Mönchs keine zusätzliche Autorität einhergeht. Da Shin, wie jeder andere Mönch dieses Tempels, seine Robe selbst gefertigt hat, weist diese so gut wie gar keine dekorativen Ornamente auf. Lediglich die Insignien des Doū no Kaze kann man, in den Umhang gestickt, betrachten. Ein Charakteristikum, an dem jeder erkennen können soll, wie wenig sich der Wüstenbewohner aus Prunk und Schmuck macht. Das Stirnband mit dem Emblem von Sunagakure wird der Mashido bevorzugt als ganz gewöhnliches Stirnband tragen und nicht als Gürtelschnalle, oder auf welche Spielereien manch ein frischer Genin ob seiner Kreativität noch so kommen mag.

    Besondere Merkmale:
    Tja, was fällt dem werten Beobachter denn als erstes so auf, wenn er dem Freund harter Arbeit gegenübersteht. Ein relativ auffälliges Merkmal ist da wohl die sauber rasierte Glatze, welche das Haupt des Akademisten ziert. Des Weiteren sind wahrscheinlich auch die zahlreichen Schrammen und Narben auffällig, welche sich über den ganzen Körper des Taijutsuka erstrecken. Die größte Narbe ist aber wohl jene, welche sich an der Innenseite des linken Oberschenkels befindet. Diese hat sich Shin selber zugefügt, um ein Muttermal zu entfernen, das sich eben genau da befand. Es passte dem Jungen nicht, dass er etwas an seinem Körper trägt, das ihn mit seinem Vater in Verbindung bringt. Der hatte nämlich das gleiche Muttermal. Wer sich mehr als nur sporadisch mit dem Doton-Nutzer beschäftigt, wird sicher feststellen, dass er eine ganz besondere Ausstrahlung sein Eigen nennt. Manch einer war der Meinung, dass die Ruhe des jungen Mannes geradezu ansteckend sei. Außerdem nennt der Mashido sowohl ein Selbstvertrauen, als auch eine Güte sein Eigen, wie sie bei Menschen seines Alters nur selten vorkommt. Die Kombination dieser und einiger optischer Eigenschaften des Mönchs erwecken bei manch einem Fremden den Anschein, es handele sich bei Shin um einen Mann Mitte zwanzig anstelle eines gerade mal Neunzehnjährigen. Des Weiteren drückt sich der Neunzehnjährige ungewohnt förmlich aus, was bei dem ein oder anderen Gleichaltrigen zu Irritation führen kann.

    Herkunft und Bekanntschaften

    Herkunft: Doū no Kaze (Tempel des Windes) in Kaze no Kuni
    Wohnort: Shirogakure

    Verwandte:

    Vater: Kishimoto Tanaka, aka Mashido Tanaka
    Beruf: Jounin, Steinmetz
    Status: Inhaftiert

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    Tanaka ist ein großer breitschultriger Mann mit schwarzen Haaren und braungebrannter Haut. Die linke Gesichtshälfte des Mannes wird von einem roten Tattoo bedeckt, welches aus einem Netz mehrerer Rauten besteht. In Iwagakure geboren und aufgewachsen, gehört der Vater von Shin zur Sora-Fraktion. Die Akademie schloss der Mann im Alter von Zwölf Jahren ab, wie es damals noch der Norm entsprach. Von da an legte der noch sehr junge Shinobi eine steile Karriere hin. Seine Missionen schloss der Doton-Nutzer stets mit Erfolg ab und so war es kein Wunder, dass er bereits nach kürzester Zeit die Beförderung zum Chuunin erhielt. In dieser Zeit, welche sich über vier Jahre erstreckte, führte der Schwarzhaarige ein Team nach dem anderen und hatte dabei nicht nur während jeder Mission Erfolg, sondern legte diese sogar stets in einer Weise frei aus, dass das Ergebnis regelmäßig zusätzliche Gewinne, ob finanzieller oder politischer Natur, für die Fraktion hatte. Am Tag seines sechzehnten Geburtstags wurde Tanaka schließlich in den Rang des Jounin erhoben und erhielt seine bisher letzte Mission. Eine Langzeitmission von entscheidender Bedeutung für die ganze Fraktion. Er wurde nach Sunagakure geschickt, um dort unter fremdem Namen ein Leben als Steinmetz zu führen und sich so alles über die dortigen Befestigungsanlagen zu erfahren, was es zu erfahren gibt. Informationen, die in einem eventuell bevorstehenden Aufeinandertreffen der Fronten von großem Nutzen wäre. Selbstverständlich musste der Sechzehnjährige dort erst eine Lehre zum Steinmetz abschließen, um nicht aufzufallen. Ein halbwüchsiger Knabe welcher den Stein mit Hilfe von Ninjutsu formt wäre wahrscheinlich deutlich auffälliger gewesen. Jedenfalls lief einige Jahre alles wiegeplant. Der Iwanin schloss erfolgreich seine Lehre ab und arbeitete geduldig als Steinmetz. Mit seiner von Natur aus recht freundlichen Art schaffte der Jounin es zumal, sich nicht nur einen guten Ruf zu erarbeiten, sondern auch, die Frau seines Lebens zu finden, sowie für sich zu gewinnen. Den Höhepunkt der Beziehung bildete die einige Jahre später erfolgte Hochzeit des Paares und die ein Jahr darauffolgende Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Shin. Eigentlich ein perfektes Leben, wäre da nur nicht die Sache, dass es sich bei Mashido, der eigentlich Kishimoto hieß, ein Spion war und nicht sein ganzes Leben in Sunagakure verbringen können wird. Allerdings war der mittlerweile Einundzwanzigjährige noch immer ein Profi und hielt sein kleines Geheimnis für sich, bis er die benötigten Informationen hatte. Als es schließlich so weit war und Tanaka alle erreichbaren Informationen hatte, involvierte er seine Frau. Das Gespräch wurde fatalerweise belauscht und sofort zum Kazekage weitergetragen. Dieser schickte eine Einheit Anbu aus, welche die flüchtige Familie abfing und vor Gericht stellte. Sowohl Tanaka, als auch seine Frau wurden wegen Hochverrates und Beihilfe zum Selbigen in ein Gefängnis gebracht, welches sich an der Westküste von Kaminari no Kuni befindet.

    Beziehung:
    Bevor Tanaka seine Mission offengelegt hatte, war die Beziehung zwischen ihm und Shin eine ganz normale Vater-Sohn-Verhältnis. Tanaka war das Vorbild des Jungen und es brach ihm das kleine Herz, als sich herausstellte, dass sein Vater ein Spion war. Es dauerte eine Weile, bis Shin sich mit der Situation abfinden konnte, aber schließlich begann der Junge, sein einstiges Vorbild zu hassen und sich gänzlich von diesem abzuwenden.

    Mutter: Mashido Yuuko
    Beruf: Architektin
    Status: Inhaftiert

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    Yuuko ist eine schlanke rothaarige Frau durchschnittlicher Größe mit großen braunen Augen. In Sunagakure geboren lebte die Tochter eines Handwerkers ein relativ normales Leben, mit einer Kindheit, wie sie dem Standard der damaligen Zeit entsprach. Sie besuchte eine staatliche Schule, erzielte überdurchschnittliche Noten in Physik und Mathematik, blieb dafür aber in den meisten anderen Fächern im Standard. Früh entschied sich, dass die zukünftige Mashido auch ein Handwerk erlernen wollen würde, wie ihr Vater. Allerdings würde sie nicht eine Lehre zur gewöhnlichen Handwerkerin antreten, wie ihr alter Herr es tat. Die Architektur des Dorfes hatte sie zu höherem inspiriert und so war es in Kombination mit ihren Fähigkeiten der Mathematik und Physik ein Leichtes, den verantwortungsvollen Beruf der Architektin zu erlernen sowie diesem nachzugehen. So traf die damals Siebzehnjährige Tanaka, welcher gerade seine Lehre abgeschlossen und mit dem Unternehmen, bei welchem er arbeitete und dem Unternehmen, bei welchem Yuuko die Lehre vollzog, eine Partnerschaft startete. Das Unternehmen, bei dem der Schwarzhaarige arbeitete, bearbeitete den Stein so, wie der Vorgesetzte der Braunäugigen es vorgab und verbaute. Mit der Zeit verliebte sich die Rothaarige in den Geschäftspartner ihres Vorgesetzten und heiratete diesen einige Jahre später, worauf die Geburt von Shin folgte. Es war die glücklichste Zeit ihres Lebens. Als ihr ihr Gatte dann schließlich gestand, dass er ein Spion aus Iwagakure sei, war sie natürlich gar nicht begeistert. Allerdings erinnerte sie sich an den Satz In guten, wie in schlechten Zeiten und entschloss sich, ihren Mann nach Soragakure zu begleiten. Gerade als die Familie mit Sack und Pack flüchten wollte, wurden sie von einer Einheit Anbu geschnappt und nach einer gerichtlichen Verhandlung in Shirogakure in ein Gefängnis an der Westküste von Kaminari no Kuni gebracht. Im Gegensatz zu ihrem Ehemann bereut Yuuko ihre Entscheidung.

    Beziehung:
    Genau wie auch seinen Vater, hasste Shin seine Mutter anfangs. Allerdings versteht er mittlerweile, dass sie im Gegensatz zu diesem lediglich einen Fehler begangen hat und belässt es bei Abneigung. Während der heutige Mönch seinen Vater nicht einmal besucht hat, hielt der Junge zumindest noch anfangs brieflichen Kontakt zu seiner Mutter und besuchte sie einmal jährlich. Allerdings brach er auch das nach ein paar Jahren ab.

    Bekannte und Freunde:

    Doū no Kaze

    Das Doū no Kaze findet hier als Stellvertreter für alle Mitschüler aus Shins Generation sowie die Lehrmeister, welche er zu seiner Zeit hatte, seine Erwähnung.

    Der Doū no Kaze ist ein Tempel in der Wüste von Kaze no Kuni. Er wurde nach dem Ende des vierten großen Ninjakrieges in Zusammenarbeit zwischen dem Godaime Kazekage, dem Rokudaime Hokage und dem Nanadaime Hokage erbaut. Grundlage für dieses Unterfangen war der vierte Ninjakrieg, in Zuge dessen einiges an Wissen über eine alte Religion namens Ninshū entdeckt wurde. Im Doū no Kaze sollen diese alten Lehren wieder aufkeimen und somit der Grundstoff für die Verbesserung der Welt geschaffen werden. Somit handelt es sich dabei einerseits um eine frühkindliche Ausbildungsstätte für junge Shinobi, welche dort vor ihrer Zeit bei der Akademie die Lehren des Ninshū vermittelt bekommen sollen. Nachdem mehrere Generationen von Kazekage vergeblich versuchten, ausreichend Anwärter für diese Art der Ausbildung zu bekommen, entschloss man sich, Waisenkinder und Kinder ohne verwandte Erziehungsberechtigte, wie Shin, in dieser religiösen Institution ausbilden zu lassen. Diese Kinder konnten dann selber entscheiden, ob sie bei Erreichen des richtigen Alters die weitere Ausbildung zum Shinobi antreten, oder lieber ein gewöhnliches Leben führen wollen.
    Im Allgemeinen besteht die Ausbildung dort aus gewöhnlichem Schulunterricht, geschichtlichem Unterricht, natürlich Religion und Kampfkunst, die im Großen und Ganzen jenem entspricht, wie es in der Realität bei Xiaolin-Mönchen der Fall ist. Auch spielt Handarbeit in gewissem Maße eine Rolle, weil der Mönch vor Abschluss seiner Lehre traditionell seine Mönchsrobe schneidert. Erst wenn er das vollbracht hat, tritt der Mönch, seine Pilgerreise durch die Wüste und das Feuerreich bis nach Shirogakure an. Dort wird der Absolvent von einem Vertreter der Stadtverwaltung in Empfang genommen und zu seinem Quartier geführt. Der Übergang in die Akademie ist fließend.

    Persönlichkeit

    Interessen:
    Da Shin beinahe sein ganzes Leben in der Obhut des Doū no Kaze verbracht hat, ist es kein großes Wunder, dass dieser Tempel ihm ganz besonders am Herzen liegt. Gerade das familiäre Miteinander hat dem Jungen von Anfang an sehr gut gefallen. Aber auch dem Unterricht hat er immer mit großer Aufmerksamkeit gefolgt. Natürlich waren die schulischen Bestandteile des Unterrichtes im Doū no Kaze eher von nebensächlicher Natur. Mathematik ist so ziemlich das einzige standardmäßige Schulfach, welches im Tempel gelehrt wird und das auch nur, damit die Kinder zumindest die Grundrechenarten beherrschen. Ein Umstand, der dem angehenden Shinobi durchaus recht war. Aber das ist ein anderes Thema. Das wohl wichtigste Fach, weil es in etwa 50% des Lehrplanes, wenn man das denn hier so bezeichnen will, einnahm. Dieses Taijutsu-Training, denn im Grunde handelte es sich dabei genau darum, hatte es dem Mashido besonders angetan, obwohl es auch ziemlich hart war. Wer sich regelmäßig auspowert ist so ausgeglichen, wie sonst kaum jemand. Eine Tatsache, die dem Taijutsuka mit am meisten gefallen hat. Seiner Meinung nach sollten viel mehr Menschen aktiv sporttreiben. Dann gäbe es sicher viel weniger Gewalt auf der Welt. Tja, neben dem Training wurde noch die Geschichte der Shinobi unterrichtet, wobei ein deutlicher Fokus auf der Entstehung des Ninshū und dessen Bedeutung für die Welt lag. Gerade dieser Teil des Unterrichts hatte einen großen Einfluss auf den Doton-Nutzer. Es faszinierte ihn einfach, wie ein einzelner Mann diese Religion sowie die ganze Vorarbeit für die Entwicklung von Tai- Nin- und... ja okay, auch für Genjutsu... bewältigen konnte. Die Philosophie dahinter entsprach sowieso komplett jener, welche der zukünftige Mönch liebend gern verfolgen wollte. Stark werden, nicht um der Stärke wegen, sondern stark werden, um der Schwachen wegen. Das letzte bedeutsame Unterrichtsfach im Doū no Kaze war die Handarbeit. Vorrangig dient der Unterricht hier eigentlich dazu, dass die Anwärter zum Abschluss ihrer Lehre die Mönchsroben herstellen können. Bei dem zukünftigen Sunanin ist das Interesse an dieser Aktivität allerdings derart ausgeprägt, dass er sich darin auf jeden Fall noch verbessern will.
    Nun aber mal ein paar Interessen, die nichts, oder nur wenig, mit dem Doū no Kaze zu tun haben. Zum einen kann man hier einfach wieder aus der Logik heraus sprechen, wenn man darauf eingeht, dass Shin vor allem ein großes Interesse an den Mitgliedsstaaten des Shiro-Verbundes, sowie insbesondere Kaze no Kuni, seiner Heimat, zeigt. Gerade das heiße, trockene Klima dort sagt dem Wüstenbewohner doch sehr zu. Aber auch die Landschaften der Nationen, welche er bereits bereisen durfte, gefallen ihm sehr. Bisher trifft das allerdings aber nur auf Hi no Kuni und Kaze no Kuni zu. Kaminari no Kuni hat der Freund harter Arbeit noch nicht bereist und kennt die dortigen Landschaften daher nur aus Büchern, oder von Bildern her. Generell ist der junge Mann aber lieber in der Natur unterwegs, als von ihr zu lesen, oder sie auf Bildern zu bestaunen. Ob ausgedehnte Spaziergänge, oder längere Reisen, der Neunzehnjährige ist für sowas immer zu haben. Ab liebsten reißt der Glatzkopf aber alleine. Wenn man ohne Gesellschaft unterwegs ist, kann man deutlich besser die Ruhe genießen, welche die Natur gewohnheitsgemäß mit sich bringt. Ein Geheimtipp, den der Doton-Nutzer auf seiner Reise nach Shirogakure entdeckt hat: Wenn man sich nachts in der Wildnis ruhig hinsetzt und sich nicht bewegt, kommen die wilden Tiere mit der Zeit immer näher und verlieren ihre Scheu vor einem. Ein Gefühl, das vielleicht im ersten Moment gruselig erscheint. Wenn man diesen Grusel aber erstmal überwunden hat, gibt es nichts endspannenderes mehr auf der Welt, als das knackende Geräusch von wilden Tieren in der näheren Umgebung. Wer sich mit der Wildnis auseinandergesetzt hat weiß ja, dass nur die wenigsten Tiere von sich aus aggressiv sind. Selbst eine Wildsau, die ihre Frischlinge verteidigen will, greift nicht an, wenn der Mensch sich nicht allzu dämlich anstellt. Etwas, das der Taijutsuka auch schon während seiner Zeit im Doū no Kaze immer mal gerne gemacht hat, war Wüstensurfen. Dabei handelt es sich um eine in Kaze no Kuni relativ populäre Sportart, bei der der Sportler auf einem Brett steht und sich vom in einer großen Plane gefangenen Wind ziehen lässt. Im Grunde handelt es sich dabei also um ganz normales Windsurfen. In Kaze no Kuni wird dieser Sport allerdings, wie man am Name erkennen kann, in der Wüste betrieben. Kultur ist ebenfalls ein sehr großes Interesse von Shin. Ob es sich nun um kunstvolle Architektur, klassische Literatur, melodische Musik oder Poesie handelt, er kann sich so ziemlich mit allem anfreunden, das sich in dieser Richtung bewegt. Leider hat der Mönch selber dahingehend gar kein Talent, aber das gehört hier ja nicht hin.

    Abneigungen:
    Am meisten auf der ganzen Welt hasst Shin seine Eltern. Beziehungsweise, er hasst vor allem seinen Vater, Tanaka. Yuuko, seine Mutter verachtet er maximal nur noch, da sie im Gegensatz zu ihrem Ehemann ihren Fehler eingesehen und bereit hat. Wer sich die Familie des Mashido nicht durchgelesen hat: Tanaka war ein Spion aus Iwagakure, der die Schwachstellen in den Befestigungsanlagen von Sunagakure auskundschaften sollte. An dem Tag, als er die gestohlenen Informationen ausliefern wollte, hat sich Yuuko auf dessen Seite geschlagen und wurde daher dem Hochverrat angeklagt. Dieses Erlebnis hat sich derart in die Seele des angehenden Shinobi eingebrannt, dass dieser seitdem eine grundlegende Abneigung gegen die andere Weltmacht zeigt. Dies führt wiederum dazu, dass er niemals von sich aus einem Vertreter des Sora-Verbundes einfach so vertrauen würde. Für den Freund harter Arbeit sind gerade die Vertreter aus Iwagakure allesamt als Verräter gebrandmarkt und er hasst Verräter. Verräter sind für ihn nichts Anderes als gewöhnliche Verbrecher, die alten Frauen ihre Handtaschen stehlen, oder kleinen Kindern die Lollis. Einen Unterschied sieht der Doton-Nutzer da nicht. Warum auch? Jede dieser Praktiken schädigt jene, gegen die sie angewandt werden. Wenn man es so genau nimmt, hasst der Glatzkopf sich eigentlich auch selbst, in gewisser Weise. Immerhin stellt Hass eine zentrale Sünde im Ninshū dar und da sind befinden wir uns auch schon beim nächsten Hasspunkt des Neunzehnjährigen. Die Sünden des Ninshū sind Hass, Grausamkeit, Unterdrückung, Gier, Wollust und Feigheit. Hass gegenüber irgendwas empfindet jeder. Das ist menschlich und daher auch nicht verboten. Die Sünde des Hasses bezeichnet lediglich die offene Auslebung des Hasses. Einem Mönch des Doū no Kaze ist es nicht gestattet, aus Hass zu handeln, oder anderen aufgrund von körperlichen, kulturellen und geistigen Eigenschaften mit Hass zu begegnen. Die Sünde der Grausamkeit ist genau das, wonach es sich anhört. Einem Mönch des Doū no Kaze ist es verboten, Menschen jeder Gruppierung mit Grausamkeit zu begegnet. So dürfte Shin einem Feind niemals mehr Leid zufügen, als notwendig ist, um diesen am weiteren Handeln zu hindern. Selbst, wenn er es selbst als gerechtfertigt ansieht. Die Sünde der Unterdrückung erklärt sich ebenfalls von selbst. Kein Mensch hat das Recht, ein Lebewesen zu unterdrücken. Egal, um welche Art Lebewesen es sich handelt. Das äußert sich häufig darin, dass die Mönche des Doū no Kaze vegetarisch leben, um keinen Tieren Schaden zufügen zu müssen. Das zählt noch nicht zur Sünde dazu, ist aber eine freiwillige Aufstufung, der auch der angehende Shinobi nur zu gerne nachgeht. Die vierte Sünde besteht aus Gier. Auch hier klingt das Wort an sich schon eindeutig, aber es ist einem Mönch des Doū no Kaze nicht grundsätzlich verboten, Besitz zu haben. Allerdings besteht die Sünde darin, die Kontrolle über seine Selbstbeherrschung zu verlieren und beispielsweise dem Diebstahl oder Glücksspiel zu frönen. Außerdem gilt übertriebene Sparsamkeit als unerwünscht und als genaues Gegenteil von Großzügigkeit, welche schon fast vorausgesetzt wird. Die Sünde der Wollust bezeichnet ebenfalls einen Teil der Gier. Allerdings bezieht sie sich explizit auf die Gier nach dem niedrigsten aller menschlichen Bedürfnisse. Hier liegt der Übergang zwischen Sünde und Privatleben in der Auslebung. Hätte der Freund harter Arbeit beispielsweise eine Freundin und würde dieser näherkommen, wäre das absolut in Ordnung. Würde er hingegen ins Bordell gehen, oder sich mit Zärtlichkeiten bestechen lassen, wäre genau das die Sünde selbst. Die Sechste und letzte Sünde besteht aus Feigheit. Der Grundgedanke des Ninshū besteht darin, dass Menschen sich darin ausbilden lassen, den Schwachen zu helfen. Wenn der Mönch also feige ist und einer eventuellen Gefahr nicht ins Auge sehen kann, oder will, ist er beim Doū no Kaze fehl am Platz. All diese Sünden sind dem Taijutsuka von klein auf als Weg zum ultimativen Bösen eingeprägt wurden. Deshalb empfindet er gegen diese eine tiefe Abneigung und eine gewisse Übelkeit beim Gedanken, irgendwann selber die falsche Abzweigung auf einen dieser sündigen Wege nehmen könnte.
    Da jetzt aber mit 450 Wörtern definitiv genügen Schwerpunkt auf den Sünden des Ninshū liegen konzentrieren wir uns jetzt ein wenig auf die restlichen Abneigungen des Teenagers. Wenn man sich so die geografische Lage der Heimat des Wüstenbewohners anschaut, wird man schnell auf die korrekte Annahme kommen, dass Kälte und Feuchtigkeit bestimmt nicht so gut leiden kann. Genauso sieht es bei Regen, Schnee und Eis aus. Somit wären Einsätze nach Yuki no Kuni und Ame no Kuni das, achtung Wortwitz, kalte Grauen für den Mönch. Auch Lärm ist nicht wirklich das, was er gerne um sich herumhat. Es ist nicht so, dass der Freund harter Arbeit unnormal empfindliche Ohren hätte, aber Stille ist ihm trotzdem deutlich angenehmer.

    Mag:
    - Das Doū no Kaze
    - Das Ninshū
    - Taijutsu, generell körperliche Anstrengungen
    - Handarbeit jeder Art
    - Den Shiro-Verbund, vor allem Kaze no Kuni
    - Hitze, Trockenheit
    - Natur, Spaziergänge, Reisen, Ruhe, Wüstensurfen
    - kunstvolle Architektur, klassische Literatur, melodische Musik, Poesie

    Hasst:
    - Seine Eltern
    - Den Sora-Verbund, vor allem Iwagakure
    - Verräter
    - Verbrecher
    - Sünden
    - Fleisch zu essen
    - Kälte, Nässe, Eis, Schnee, Regen
    - Lärm

    Verhalten:
    Tja, wie verhält sich Shin denn nun? Während der Ausbildung zum Mönch im Doū no Kaze wurde dem Mashido das Verhalten eines solchen beigebracht. Das bedeutet im Klartext, dass der Teenager ein freundlicher und zuvorkommender junger Mann ist, welcher sich gerne im Hintergrund hält und seinen Kameraden den Erfolg überlässt. Es geht ihm darum, seine Kameraden zu unterstützen und nicht, diese zu übertreffen. Der Neunzehnjährige mischt sich ebenfalls nie in Diskussionen ein, sofern er nicht explizit dazu aufgefordert wurde und fügt sich auch sonst jeder Anweisung, ohne zu widersprechen. Hier kommen wir aber auch schon an einen Punkt, an dem man differenzieren muss. Die Aussage bezüglich der Folgsamkeit des Taijutsuka ist nämlich tatsächlich nicht in jeder Situation zutreffend. Gehen wir einmal von dem Ausgangspunkt aus, dass die Mission aus irgendeinem Grund in die Richtung geht, Zivilisten zu schaden, oder sonst irgendetwas zu tun, was gegen das Ninshū und dessen Regeln verstößt. In solch einer Lage würde der Glatzkopf nach Situation entscheiden, ob er die besagten Zivilisten festnimmt und wenn nötig mit sanfter Gewalt überwältigt, oder ob er sich tatsächlich gegen sein Team stellt und die Zivilisten verteidigt. Dabei ist ihm das eigene Wohlbefinden komplett irrelevant. Es kommt natürlich, wie gesagt auf die Situation an. Sind die Zivilisten in irgendeiner Weise straffällig geworden, gilt die Regel mit der sanften Gewalt. Ist der Auftraggeber aber selbst ein Verbrecher, der Shinobi anstellt, um seine krummen Machenschaften durchzusetzen, stellt sich der Freund harter Arbeit definitiv auf die Seite der Opfer. Manch einer mag das vielleicht als naiv bezeichnen, aber für ihn ist das absolut selbstverständlich. Dass es dabei eine gewisse Diskrepanz zu seiner Abneigung gegenüber Verrätern gibt, ist dem Mönch nicht bewusst und er würde es wahrscheinlich auch nicht erkennen, wenn jemand versucht, es ihm zu erklären. Dafür sieht sich der Akademist viel zu sehr auf der Seite der Gerechtigkeit. Mag sein, dass er sich damit nicht nur Freunde macht, aber darum geht es ja auch gar nicht. Abgesehen davon ist dies nicht der einzige Punkt, aus dem heraus man den Wüstenbewohner als unsympathisch ansehen könnte. Alleine die Tatsache, dass er immer so ausgeglichen und zurückhaltend wirkt, wird der ein oder andere ihn geradezu einschläfernd langweilig finden. Wer absichtlich versucht, den Doton-Nutzer aus der Ruhe zu bringen, wird feststellen, dass dies so gut wie unmöglich ist, da es lediglich zwei Methoden gibt, die dahingehend anschlagen. Zum einen besteht die Möglichkeit, das Ninshū zu beleidigen, oder in irgendeiner Art und Weise gegen den Weg des Ninshū agiert. Da muss man aber unterscheiden. Häresie stört den Freund harter Arbeit in keiner Weise. Viel eher schätzt es der Wüstenbewohner sogar, wenn sich jemand eine eigene Meinung bildet und nicht plump nachspricht, was andere sagen. Wenn aber jemand das Ninshū explizit als Schwachsinn, oder gar als Sekte bezeichnet, ist dies ein Verbrechen, dass Shin schnell auf 180 bringen kann. Die andere Möglichkeit, den Mashido zu provozieren ist, der Sora-Fraktion anzugehören. Dazu muss die betreffende Person aber schon aktiv am Ninja-Dasein teilnehmen, oder die Kämpfe sonst irgendwie unterstützen. Beispielsweise Waffenhändler, oder Demonstranten gegen den Shiro-Verbund würden da ebenso hinzugehören. Wenn also eine dieser Situationen eintrifft, wird der sonst so sanfte Mönch schnell aggressiv und kann auch schon mal handgreiflich werden, wenn er es nicht gerade selbstständig schafft, Abstand zu gewinnen und sich selbst zu beruhigen. Das ist in jedem Fall eine Maßnahme, die der Neunzehnjährige bevorzugt.

    Wesen:
    Im Grunde seines Herzens ist Shin genau das, was er vorgibt zu sein. Ein gütiger, offenherziger junger Mann, der den Sinn seiner Religion verinnerlicht und sich zum Ziel gemacht hat, hilfsbedürftigen Menschen zu helfen und jene zu bekämpfen, welche die Schwachen ausbeuten, oder sich sonst einen hinterhältigen Vorteil solchen gegenüber erschleichen wollen. Mag sein, dass auch ein gewisser Wunsch dahintersteckt, sich seiner Heimat als nützlich und vertrauenswürdig zu erweisen. Immerhin ist er damals einfach geflüchtet, als seine Eltern versuchten, aus Sunagakure nach Iwagakure zu flüchten. und dort Asyl zu erbitten. Niemand hat dem Mashido einen Vorwurf gemacht, aber für den Teenager liegt es nahe, dass auch er zumindest temporär mit Misstrauen beäugt wurde. Deswegen hat der Taijutsuka sich, nachdem man ihn nach Doū no Kaze gebracht hatte, alle Mühe der Welt gegeben, um nicht negativ aufzufallen. Eine Aufgabe, die ihm relativ leichtfiel. Schon als Kind war der Mönch sehr ruhig und gelehrig. Wissen bedeutet in den meisten Fällen den entscheidenden Vorteil. Dies ist ein Grund dafür, aus dem der Jugendliche sehr viel liest und auch vor dicken geschichtlichen Büchern keinen Halt macht. Es handelt sich dabei um eine Methode, um seinen Wert gegenüber dem namenlosen Suna Anbu, welcher ihm die Möglichkeit bot, seinen Ruf den dem seiner Eltern abzutrennen. Auch von Ehrlichkeit und Loyalität hat der Wüstenbewohner schon immer eine Menge gehalten. Alles Eigenschaften, die sich bis heute gehalten hat. Es ist nicht so, als würde der Kahlköpfige die Gesellschaft von anderen Menschen meiden. Gerade mit der Gesellschaft anderer Mönche des Doū no Kaze hatte der Freund harter Arbeit noch nie ein Problem. Allerdings zieht er das Studium, oder einsame Spaziergänge in der Natur vor. Wenn man aber die Gesellschaft des Doton-Nutzers genießt, wird man feststellen, dass er immer ehrlich ist und immer hilft, wenn es in seiner Macht steht. Der Akademist muss sich beispielsweise einfach zwischen einen Schläger und dessen Opfer stellen. Selbst wenn dieser stärker ist als Shin selbst und das ernste Verletzungen für ihn bedeuten würde. Laut der Einstellung des Mashido gibt es nichts das einen mehr demütigt, als einem Hilflosen keine Hilfe anzubieten. Selbst, wenn es zu dem eigenen Nachteil wäre, dieser Person in seiner Situation beizustehen.

    Stärken und Schwächen

    Stärken:
    Shin hat tatsächlich ziemlich vielseitige Stärken. Zum einen ist der Mashido durch die Ausbildung zum Mönch im Doū no Kaze sowie dem in der Akademie für einen Teenager seines Alters relativ stark trainiert, was ihm einen gewissen Vorteil bei Gleichaltrigen einräumt, die nicht so viel Mühe in das Taijutsu-Training investiert haben. Ein wirkliches Talent hat der Jugendliche dabei zwar nicht, aber eine Menge Leidenschaft und das ist es doch, was Können ausmacht und nicht das angeborene Talent. Dennoch kann man bei diesem jungen Mann durchaus von Talent sprechen. Das Lernen dieser Techniken fiel dem Akademist bisher immer recht leicht, was ihm die ein oder andere gute Note auf der Akademie eingebracht hat. Zusätzlich hat dieser Freund harter Arbeit sich ein relativ umfangreiches Wissen über die verschiedenen Taijutsu-Stile, aber auch über die geografischen Eigenschaften seines Heimatlandes Kaze no Kuni angeeignet. Das Wissen des Mönchs über die verschiedenen Gesteinsarten ist auch nicht von schlechten Eltern, da Tanaka ihm vor Bekanntwerden des Verrats einen guten Überblick über dessen Arbeit als Steinmetz vermitteln konnte. Natürlich war der Junge damals noch ein kleines Kind und konnte deshalb auch nicht wirklich alles begreifen, aber im Nachhinein hat er sich auch dort einiges angelesen. Worauf man sich genauso verlassen kann ist der Orientierungssinn des Wüstenbewohners. Immerhin hat dieser ihm vor allem auf seiner Pilgerreise einen großartigen Dienst erwiesen. Der angehende Sunanin kann sich recht erfolgreich mit Hilfe von Karten und den Sternen orientieren, was vor allem in Kaze no Kuni gut funktioniert. In anderen Umgebungen fällt es ihm aber noch relativ schwer, so dass es gelegentlich zu Fehlentscheidungen kommen kann. Die letzte Eigenschaft, die man sicherlich als Stärke bezeichnen kann und sollte, ist seine ausgeglichene Art. Denn wo die meisten Teenager regelrecht vor Adrenalin schäumen, da steht der zukünftige Shinobi normalerweise noch entspannt da und kann seine Gedanken auf das Wesentliche konzentrieren. Damit ist er gerade den Heißblütigeren und Unerfahreneren seiner Altersklasse um ein gutes Stück überlegen. Aber auch die annähernd chronisch wirkende Nervosität von manch einem Mitschüler ist dem Doton-Nutzer fremd. er geht einfach erhobenen Hauptes auf Schwierigkeiten zu und meistert diese, oder eben nicht. Für eventuelle Rückschläge kann immer noch dann gegrübelt werden, wenn diese eingetreten sind.

    Schwächen:
    Shins größte Schwäche ist definitiv diese Sache mit der Chakrakontrolle. Es mag wohl definitiv Menschen geben, die noch schlechter in der Kontrolle des eigenen Chakra-Haushaltes sind. Dennoch ist dies eine der Disziplinen des Shinobitums, welche dem Mashido mitunter die meisten Probleme bereitet. Möglicherweise ist das auch der Grund, aus dem der Sechzehnjährige eine absolute Niete im Genjutsu ist. Natürlich ist es noch sehr früh, um sowas zu vermuten, aber wahrscheinlich wird der Freund harter Arbeit niemals ein Genjutsu erkennen, geschweige denn auflösen können. Vom Wirken eines Solchen reden wir besser einfach gar nicht erst. Dazu sind seine Fähigkeiten in der Chakrakontrolle doch bei weitem zu gering. Das ist aber auch schon die einzige attributbezogene Schwäche, welche der Taijutsuka vorweisen kann. Wenn auch nicht allgemein gesehen die einzige Schwäche. Eine weitere große Schwäche stellt nämlich auch die Tatsache dar, dass der Wüstenbewohner nicht schwimmen kann. Mag vielleicht nicht sonderlich überraschend kommen, da er eben in der Wüste aufgewachsen ist, wo bekanntermaßen sehr sparsam mit Wasser umgegangen werden sollte. Kaze no Kuni ist einfach nicht der richtige Ort, um schwimmen zu lernen. Und während der Akademie in Shirogakure hatte der Doton-Nutzer schlicht weder Zeit, noch Gelegenheit dazu, dies nachzuholen. Das ist im Übrigen eigentlich bestimmt auch eine Sache, die man als Schwäche bezeichnen kann. Der Mönch ist immer recht ausgelastet mit seinen eigenen Studien, denen er neben der Akademie nachgeht. Dann kommt auch noch das harte Training dazu, welchem er sich selbst unterzieht. Da hat der angehende Sunanin so gut wie gar keine Zeit mehr, um sonst irgendwas zu unternehmen. Dementsprechend hat der Glatzkopf nur sehr wenig soziale Kontakte und ist aus eigener Sicht auch nicht gut darin, Smalltalk zu führen, oder was Menschen eben alles so miteinander machen. Es ist nicht so, dass der Akademist sich bei Gesellschaft unwohl fühlt, oder so. Shin ist nur so schweigsam, dass ihm innerhalb eines Gesprächs oft nicht weiß, was er sagen soll. Das führt dann nicht selten zu unangenehmen Pausen, in denen der Gesprächspartner des Mashidos eine Antwort erwarten und schließlich genervt gehen, weil sie ihn für arrogant halten. Zu guter Letzt gibt es dann noch eine Schwäche, die man beim näheren Hinblick auf die Region, in welcher der Freund harter Arbeit aufgewachsen ist, genauso erahnen kann, wie auch die Schwimmunfähigkeit. Dabei handelt es sich um die Unfähigkeit, sich in Städten zu orientieren. Dort sind die meisten Gesetze, nach welchen sich der Wüstenbewohner in der Wildnis orientiert außerkraftgesetzt. Lediglich die Sterne kann man in den meisten Nächten noch sehen. Das bringt aber auch nicht sonderlich viel, wenn man sich nicht, oder nur beschränkt, querfeldein bewegen kann. Die Sterne weisen einem nämlich nur die Richtung, aber nicht den Weg, welchen der angehende Shinobi durch die Straßen nehmen muss. Die Tatsache, dass in vielen Orten die Häuser ziemlich ähnlich, oder sogar identisch aussehen, helfen bei dieser Problematik ebenso wenig.

    Geschichte

    Frühe Kindheit
    Shin wurde an einem nicht allzu heißen Augusttag im Krankenhaus von Sunagakure zur Welt gebracht. Der Kleine Schrie wie am Spieß, aber ansonsten gab es keinerlei Komplikationen. Weder in Yuukos Schwangerschaft, noch während der Geburt, welche im Übrigen gerade einmal 26 Minuten dauerte. In den ersten Jahren des Lebens machte der Mashido nicht mehr Fortschritte, als jeder andere gesunde Säugling. Erst, als der Freund harter Arbeit das vierte Lebensjahr erreichte, zeigten sich der überdurchschnittliche Lernwille des Jungen. Es reichte ihm nicht länger, Bücher als Gutenachtgeschichte vorgelesen zu bekommen, sondern wollte unbedingt selber lesen lernen. Es dauerte auch nicht mal besonders lange. Der Zwerg setzte sich, nachdem er die meisten Buchstaben einigermaßen draufhatte, einfach hin und nahm sich jedes beliebige Buch, welches in seiner Reichweite befand. Dabei konnte es sich um so ziemlich alles handeln. Mal war es ein gewöhnliches Kinderbuch, mal ein Auftrag für seine Eltern, oder auch eines der zahlreichen Lexika des Haushaltes. So lernte der junge Shin nicht nur Dinge, die für Kinder seines Alters vorgesehen sind, sondern auch einiges über die Arbeit der Eltern und die verschiedenen Gesteinsarten, welche es in der Welt so gibt. Im üblichen Alter von sechs Jahren wurde der zukünftige Mönch schließlich in die Grundschule von Sunagakure geschickt. Schon damals war der Schwarzhaarige deutlich ruhiger als der Durchschnitt, wodurch er schnell in eine Außenseiterrolle geriet. Anfangs war er traurig, dass kaum eines der anderen Kinder mit ihm spielen wollte. Schließlich stellte der damals noch sehr schmächtige Junge fest, dass seine Interessen eh nicht mit denen seiner Mitschüler übereinstimmten. Natürlich gab es auch, wie an jeder Schule, eine Handvoll älterer Kinder, die mit ihrer Freizeit nichts anderes anzufangen wussten, als Kinder wie Shin zu schikanieren und zu unterdrücken. Noch heute kann sich der Akademist dunkel an eine Situation erinnern, die sich damals zugetragen hat. Die besagte Gruppe hatte sich einen Spaß daraus gemacht, einen Mitschüler zu ärgern, die ihrer Meinung nach ein paar gute Noten zu viel hatte. Jedenfalls hatten die Raufbolde das Kind auf der Schultoilette in die Enge getrieben und wollten es gerade mit dem Kopf voran in die Kloschüssel stecken, als der Mashido um die Ecke kam und die Gruppe ausreichend ablenkte, dass sich der vermeintliche Klassenstreber verdrücken konnte. Nur leider war der Sechsjährige dadurch ungewollt zum Ziel der Rüpel geworden und durfte nun die Rolle des Strebers übernehmen. Man sollte nicht allzu genau darauf eingehen, was sich daraufhin ereignete. Nur so viel: Der Anführer der Schläger musste nochmal auf die Toilette, bevor der zukünftige Shinobi auf Tauchgang gehen durfte.

    Verrat
    So durfte der Junge ein vorerst ein mehr oder weniger normales Leben verleben, bis er eines Tages von der Schule kam und seine Eltern mit gepackten Koffern, die eigentlich nicht mehr als leichtes Gepäck waren, äußerst nervös auf ihn warteten. Shin hatte nicht einmal die Möglichkeit, zu fragen, was los sei. Yuuko packte ihn direkt am rechten Arm und zog ihn hinter Tanaka hinterher, der seine Familie direkt in Richtung der Zugangspassage von Sunagakure. Es war vielleicht abzusehen, aber dort waren natürlich Wachen stationiert, die der Vater des inzwischen Achtjährigen zwar mit reichlich Glück davon überzeugen konnte, dass sie lediglich Urlaub machen wollten, aber dennoch nun wussten, dass die Drei sich bereits außerhalb des Dorfes befanden. So schnell es ging versuchten die beiden Erwachsenen, vom Dorf wegzukommen, aber der Freund harter Arbeit war eben noch ein kleines Kind und hatte dementsprechend keine Ausdauer. Die Klippen, welche das Dorf vor Sandstürmen schützten, waren immer noch deutlich am Horizont zu erkennen, als der Junge erschöpft zusammenbrach und selbst seine panischen Eltern einsahen, dass ihr Sohn dringend eine Pause brauchte. Hier scheiden sich die Geister. Manch einer mag die Güte der Beiden als den entscheidenden Fehler ansehen, andere werden einsehen, dass es so oder so nur eine Frage der Zeit war, bis eine Anbu-Einheit die Spur der Gruppe aufnehmen würde. Tatsächlich dauerte es gerade mal eine halbe Stunde, bis die maskierten Shinobi das Tor von Sunagakure passierten und innerhalb weiterer fünf Minuten den kompletten Weg zurücklegten, für den die Familie über eine halbe Stunde gebraucht hatte. Kaum hatte der Vater des Schwarzhaarigen bemerkt, dass sich die Spezialeinheit auf sie zu bewegte, begann er damit, sich auf einen harten Kampf vorzubereiten und sein Chakra zu sammeln, welches mehrere Jahre ungenutzt in dessen Körper geschlummert hatte. Allerdings kam er nicht dazu, dieses gesammelte Chakra einzusetzen. Denn kaum hatten die Ninja eine Entfernung von ca. 20 Metern zu ihrem Ziel erreicht, warf einer von ihnen ein Kunai in Richtung Yuuko, welches unmittelbar hinter ihr im Sand stecken blieb. Kaum einen Augenblick später stand der Ninja, welcher die Waffe geworfen hatte, auch schon hinter der rothaarigen Frau und hielt ihr ein weiteres Kunai an die Kehle. Nun steckte der Iwanin ordentlich in der Klemme. Er hatte durchaus eine Chance, die Anbu zu überwältigen und erneut die Flucht anzutreten. Aber dies würde sicher den Tod der Frau bedeuten, die er liebte. Das konnte und wollte der Mann nicht riskieren. Daher stellte er sich mit der Bitte, dass sie seine Familie gehen lassen sollen, weil er der einzige Spion wäre. Das konnten die Männer natürlich nicht einfach so selbst entscheiden und nahmen nicht nur den Spion, sondern auch dessen Frau. Gerade wollten sie auch den Freund harter Arbeit in Gewahrsam nehmen und nach Sunagakure zurückbringen, da nahm dieser Reißaus und lief in Richtung Wüste. Der Ninja, welcher zuvor Shins Mutter bedrohte, wollte den Jungen schnappen, aber der Teamleiter pfiff ihn mit den Worten zurück, dass das nur ein Kind sei und dass er schon wieder zurückkommt, wenn der Hunger zu groß wird. An seine Gehorsamspflicht gebunden konnte der Anbu nicht anders, als dem Befehl seines Vorgesetzten zu folgen. Nachdem er aber in Sunagakure von der Mission entbunden war, sprintete er zurück in die Wüste und holte das, mittlerweile verdurstend auf dem Boden liegende, Kind zurück ins Dorf.

    Doū no Kaze
    Nachdem Shin wieder auf den Beinen war, brachte der namenlose Anbu ihn zum Kazekage, wo gerade seine Eltern zur lebenslangen Haft innerhalb eines Gefängnisses für Hochverräter in Kaminari no Kuni verurteilt wurden. Bislang hatte der Mashido noch nicht wirklich begriffen, was der ganze Aufruhr im Detail bedeutete. Immerhin war er erst acht Jahre alt und zu jung, um sowas zu verstehen. Als ihm aber auf dem Gang der Dorfverwaltung von Sunagakure seine Eltern entgegenkamen, gefesselt und unter Bewachung mehrerer Anbu, lief er zu seiner Mutter und klammerte sich weinend an ihren Kimono. Die streichelte ihm, ebenfalls weinend, über den Kopf, wurde aber gleich von einem herzlosen Anbu weitergezerrt. Es dauerte noch eine Weile, bis der Anbu, welcher ihn aus der Wüste gerettet hatte, den Schwarzhaarigen wieder beruhigen und dazu überreden konnte, mit zum Kazekage zu kommen. Dort dauerte es nicht sonderlich lange, bis entschieden wurde, was nun mit dem zukünftigen Mönch geschehen solle. Der alte Mann hatte nämlich zufälligerweise gerade einen Stapel Überweisungen von Waisen nach Doū no Kaze, einem Tempel in der Wüste, vor sich auf dem Schreibtisch liegen hatte. Kurz angebunden bekundete er noch einmal sein Beileid für die Situation und entschied, dass der Achtjährige ebenfalls dorthin kommen solle. Am Vormittag des darauffolgenden Tages war es dann auch schon so weit. Die Nacht hatte der Junge bei einer freundlichen, wenn auch unangenehm riechenden, alten Dame verbracht, die in der Dorfverwaltung arbeitete und sich gleich bereiterklärte, ihn für die Nacht aufzunehmen. Diese brachte ihn auch nach dem Frühstück zu der Felsspalte, welche seit jeher als Zugang des Dorfes galt und wo sich die Kinder für die Reise zum Doū no Kaze versammeln sollten. Nach etwa einer Stunde waren auch schließlich alle Kinder anwesend. Lediglich die Person, welche sie abholen sollte, ließ noch auf sich warten. Nach einer weiteren Stunde erschien schließlich eine grauhaarige, schwarzgekleidete Gestalt zwischen den sandigen Dünen der Wüste. Ohne ein Wort zu sagen, nahm der Mann die Namensliste entgegen, welche die Torwächter aufbewahrt hatten und rief in alphabetischer Reihenfolge jeden der darauf geschriebenen Namen auf. Als der Mönch, denn als solcher stellte er sich schließlich heraus, sicher sein konnte, dass seine neuen Schützlinge alle anwesend seien, signalisierte er ihnen stumm, ihm zu folgen. Nach knapp zwei Stunden gemächlichem Fußmarsch kamen die Gruppe schließlich beim Doū no Kaze an.
    Die folgenden Jahre waren kein Zuckerschlecken. Bestand die Ausbildung doch beinahe vollständig aus Training und schulischer Bildung. Allerdings gibt es nichts Nennenswertes über diese Zeit zu schreiben, was nicht bereits andernorts ausreichend beschrieben worden wäre.

    Pilgerreise
    Sobald Shin sein 13. Lebensjahr erreicht hatte, neigte sich seine Ausbildung dem Ende zu. Er hatte bereits alles gelernt, was es zu lernen gab und war ebenfalls recht weit im Training. Deshalb brauchte er sich letztendlich nur noch auf die Arbeit an seiner Mönchsbekleidung konzentrieren. Dadurch wurde der Mashido auch problemlos bis zu seinem Abschluss fertig. Die zum Abschluss gehörenden Feierlichkeiten spiegelten den bescheidenen Lebensstil eines Mönchs wieder. Es gab lediglich einen Laib Brot pro Kopf und reichlich Wasser. Im Grunde also nichts anderes, als das, was ein Mönch des Doū no Kaze sonst so zu sich nimmt. Allerdings wurde der übliche Tagesablauf der Bewohner des Tempels deutlich abgewandelt. Über den ganzen Tag verteilt fanden Gebete und hemmungslose Meditationen statt, lediglich unterbrochen von der Speisung. Abschließend wurden die Absolventen einzeln zum Oberhaupt des Doū no Kaze auf ein Podium gerufen, wo ihnen im Zuge einer Zeremonie die eigens angefertigten Roben angelegt wurden. Während der Zeremonie lag dichter Weihrauch in der Luft, die obendrein vom Kanon der simultan betenden Mönche erfüllt war. Nach Abschluss der Feierlichkeiten hatten die Absolventen noch die Möglichkeit, im Beichtstuhl des Tempels ihre letzten Laster abzulegen, um anschließend von ihren ehemaligen Sünden gereinigt zu einer einsamen Pilgerreise nach Shirogakure aufzubrechen.

    Die Tradition sah vor, dass jeder Absolvent eine eigene Route als Pilgerpfad zugeteilt bekam. Jene, die dem Wüstenbewohner zugeteilt wurde, führte südlich an Sunagakure und östlich an Tanigakure vorbei. Somit hatte er die längste, aber auch sicherste aller Routen erhalten, da diese am weitesten von Amegakure entfernt lag. Von dieser Reise ist bis heute vor allem seine erste Nacht in Kawa no Kuni im Gedächtnis des Taijutsuka hängen geblieben. Dabei handelte es sich um die dritte Nacht der Reise und die erste Nacht, welche der Doton-Nutzer inmitten einer lebendigen Fauna verbrachte. Anfangs war der Sechzehnjährige durchaus beunruhigt, was die fremdartigen Geräusche der Wildnis anging. Durch die zahlreichen Bücher, die der Mönch in den vorangegangenen fünf Jahren gelesen hatte, wusste er zwar recht gut, welche Tiere harmlos waren und von welchen er sich besser fernhielt, dennoch konnten geschriebene Wörter wahrscheinlich noch niemanden auf akustische Empfindungen vorbereiten. Dazu war die Natur der Schriftsprache einfach nicht in der Lage. Die anfängliche Furcht wich allerdings rasch einer wachsenden Faszination. Seiner Ansicht nach gibt es nichts Angenehmeres, als das sich nähernde Knacken von zerbrechenden Zweigen und das Rascheln von Laub in der unmittelbaren Umgebung. Er bezeichnet es gerne als mögliche Ausgangsposition für die tiefste Form der Meditation. Einen Zustand, während dem der Meditierende nicht nur sein eigenes Selbst mit allen Facetten wahrnimmt, sondern auch seine nahe Umgebung und jedes Lebewesen, das sich innerhalb dieses Umkreises befinden.

    Nach insgesamt sieben Tagen und Nächten der Reise kam endlich die weiße Mauer von Jôsei in Sicht. Ein Anblick, welcher dem an Architektur interessierten jungen Mann geradezu den Atem verschlug. Lange stand der entkräftete Mönch auf der Anhöhe, von der aus er dieses Kunstwerk erblickte und vergaß dabei vollkommen das Ziel, welches ihn ursprünglich dorthin geführt hatte. Als der zukünftige Shinobi schließlich nach Stunden tatsächlich das große Stadttor von Jôsei erreichte, empfing ihn ein Mann, welcher die typische Kleidung eines Shiro-Chuunin trug und sicher nicht älter als dreißig Jahre war. Wie es sich herausstellte, handelte es sich auch um einen solchen, der losgeschickt wurde, um die ankommenden Mönche des Doū no Kaze in Empfang zu nehmen und zu ihrem Quartier zu geleiten.

    Akademie
    Über die folgenden drei Jahre gibt es ebenfalls nichts allzu großartiges zu schreiben. Immerhin war auch dieser Teil von Shin Leben ziemlich monoton. Während der Mashido im ersten Monat noch zumindest versuchte, den Sinn der Anordnung des Straßennetzes von Jôsei zu erkennen. Als er aber schließlich das Stadtarchiv entdeckte, warf der Mönch die Muße dahingehend weg und widmete sich erneut ausschließlich dem Studium. Der akademische Unterricht begann offiziell bereits einen Tag nach der Ankunft des Freund harter Arbeit. Allerdings verpasste er die ersten drei Stunden, da er sich auf dem Weg zur Akademie verirrte. Mit seinen Schulkameraden hatte der angehende Sunanin außerhalb des Unterrichts keinen Kontakt und auch an nur zwei Lehrer würde sich der Akademist wahrscheinlich auch noch in der Zukunft erinnern. Da war einmal diese Lehrerin, deren Gesicht noch niemand bisher gesehen hatte. Sie verbarg es nämlich jederzeit unter einer dermaßen dicken Schicht Makeup, dass scheinbar selbst im Kollegium niemand wusste, wie die Kunoichi wirklich aussah. Die Schwarzhaarige galt innerhalb der Klasse des Doton-Nutzers als unfassbar streng und war entsprechend unbeliebt. Shin war bereits nach einem Monat der einzige Akademist, der die Frau noch nicht von Grund auf hasste. Ein Umstand, der sich überraschenderweise bis heute nicht geändert hat. Der andere Lehrer war ein Mann mit silbernen Haaren und einer überall bekannten Vorliebe für starken Kaffee, den der Ninja im Übrigen auch gerne mal an Schülern austeilte, wenn diese in seinem Unterricht einschliefen, oder auch nur übermäßig oft gähnten. Seltsamerweise scheint Shin bisher der einzige Schüler dieses jungen Manne zu sein, der nahezu immun gegen die Stärke des Kaffees war. Nicht, dass er trotzdem einschlafen würde, oder so. Aber abgesehen von einem angenehmen Gefühl der Wärme verspürt der Mashido kaum etwas, wenn er diesen Kaffee auf seinen Pult gestellt bekommt. Bis heute hält sich bei seinen Mitschülern das Gerücht, dass irgendein Geheimnis dahinterstecken muss. Allerdings hat es lediglich mit der inneren Ruhe des Mönchs zu tun, der selbst Koffein nichts anhaben kann.

    Charakterbild

    [​IMG]

    Schreibprobe

    „Und das soll Spaß machen?“ fragte Shin ungläubig den Kameraden, der ihn mit zum Wüstensurfen genommen hatte. Er konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass man ein derart euphorisches Gefühl, wie der Futon-Nutzer es beschrieb, empfinden könnte, wenn man nur auf einem hölzernen Brett stand und sich vom Wind durch die sandigen Dünen ziehen ließ. So stellte er der Mashido sich misstrauisch auf das ihm zur Verfügung gestellte Brett, welches ursprünglich als Teil des ehemaligen Schuppens vom Doū no Kaze diente. „Mach Dir darüber keine Gedanken, Bruder. halt dich einfach gut hieran fest. Wie ich dich kenne, wirst Du das nach ein paar Anläufen sicher schaffen.“ Mit diesen Worten drückte der schlaksige junge Mann seinem Gegenüber ein ordentlich gedrehtes Seil in die Hände, welches an beiden Händen mit einem großen farblosen Seidensegel verbunden war und schritt zu eben diesem hinüber. Obwohl der Taijutsuka eher selten von Nervosität, oder gar Angst, geplagt wurde, wurde ihm in diesem Moment doch ein wenig flau innerhalb der Magengegend. „Was hat er vor?“

    Einen letzten Blick widmete der angehende Shinobi seinem jüngeren Begleiter, bevor er den Daumen der linken Hand nach oben streckte und mit der Rechten das Segel in die Luft warf. Nach ein paar Fingerzeichen spie der Ninjutsuka so viel Luft in dieses hinein, woraufhin das Tuch weiter in die Luft befördert und vom natürlichen Wind weitergetragen wurde. Mit einem plötzlichen Ruck, den Shin nicht vorhergesehen hatte, wurde er nach vorne geschleudert und zu einer unsanften Bruchlandung auf dem sandigen Boden der Wüste von Kaze no Kuni gezwungen und rollte aufgrund des Schwunges noch ein paar dutzend Meter weiter. Einige Sekunden blieb der Kahlköpfige so liegen, bevor er sich schließlich doch erhob und sandspuckend zu seinem, lauthals lachenden, Teilzeitlehrer zurücklief, um es erneut zu versuchen. Man kann zwar nicht behaupten, dass die Nummer gerade dem Doton-Nutzer Spaß gemacht hätte, allerdings hatte sie den Sportsgeist des Teenagers geweckt.
  2. Mashido Shin

    Mashido Shin Genin

    Beiträge:
    47
    Alter:
    19 Jahre
    Größe:
    176 cm
    Fraktion:
    Shiro
    Dorf:
    Suna
    Steckbrief:
    Link
    Statusblatt


    >>>>>>>>>>>>>>>>>>> Steigerungs-Stufen <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Körperliche Fähigkeiten:

    Kraft - 3
    Geschwindigkeit - 2
    Geschick - 2
    Ausdauer - 2
    Widerstand - 2

    Chakramenge - 2
    Chakrakontrolle - 1

    Jutsu Fähigkeiten:

    Taijutsu – 3
    Ninjutsu – 2
    Genjutsu – 1

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Attribute <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Körperliche Fähigkeiten:

    Kraft - 1000 - Stufe 3
    Geschwindigkeit - 500 - Stufe 2
    Geschick - 1000 - Stufe 3
    Ausdauer - 500 - Stufe 2
    Widerstand - 500 - Stufe 2

    Chakramenge - 500 - Stufe 2
    Chakrakontrolle - 100 - Stufe 1

    Jutsu Fähigkeiten:

    Taijutsu - 1100 - Rang C
    *Ryûsha - 1100 - Rang C
    Ninjutsu - 500 - Rang D
    *Doton - 500 - Rang D
    Genjutsu - 100 - Rang E

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Grundtechniken <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<


    Kawarimi no Jutsu (Körpertauschtechnik)

    Element: keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: 50 Meter Umkreis

    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung:
    Mit dieser Technik wird der eigene Körper mit dem eines Gegenstandes, einer Pflanze oder eines Tieres vertauscht, welches dann die Gestalt des Anwenders annimmt. Auf diese Weise kann ein geschickter Shinobi den Gegner mit einem Scheinangriff täuschen und nur das gewählte Objekt in den Kampf werfen, während er selbst auf eine Lücke in der Verteidigung des Gegners lauert.


    Henge no Jutsu (Verwandlungstechnik)

    Element: keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: Auf sich selbst
    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung:
    Dieses Standard-Jutsu erlaubt es dem Anwender sich in jede Person, Tier oder in ein Objekt seiner Wahl zu verwandeln und dessen äußere Erscheinung anzunehmen. Aber sonst ändert sich nichts. Man kann nicht größer oder kleiner werden (jedenfalls nicht viel) und die physischen Eigenschaften ändern sich auch nicht. Sprich wenn man sich in einen Stein verwandelt, dann ist man nicht so hart wie einer.


    Bunshin no Jutsu (Einfache Doppelgänger)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E pro Doppelgänger
    Reichweite: Direkt am Anwender

    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung:
    Der Anwender dieser Technik erschafft eine oder mehrere Kopien von sich selbst, welche sofort verschwinden, sobald sie mit etwas in Berührung kommen. Anwender des Byakugan oder anderer Aufspürungstechniken können dieses Jutsu leicht durchschauen, doch auch erfahrene Shinobi ohne dieses Hilfsmittel sind durchaus in der Lage, die Täuschung zu erkennen. Die Doppelgänger imitieren den Anwender komplett in seinen Bewegungen, müssen sich dabei aber nicht absolut parallel verhalten. Außerdem sind sie körperlos, das heißt, dass sie keinen Schaden zufügen und nicht direkt helfen können.

    Jibaku Fuda: Kassei (Explosionssiegel aktivieren)

    Element: keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: 10 Meter steigend

    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung:
    Der Shinobi konzentriert sein Chakra um den Mechanismus einer entfernten Bombe zu aktivieren. Desto höher die Chakrakontrolle ist, desto weiter kann man sich entfernen, ehe man die Siegel hochjagt.


    Tobidôgu (Waffe versiegeln)

    Element: keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: Direkt am Anwender

    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung: Waffen, die zu schwer oder zu unhandlich sind, um ständig mit sich herumgetragen zu werden, kann man mit dieser Kunst in ein Stück Papier versiegeln. Die Schriftrolle muss zu diesem Zweck für die Objekte, welche sie beherbergen soll, beschrieben sein und wird wie jede andere aktiviert, um die entsprechenden Objekte wieder herbeizurufen.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Taijutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Yawa Suna (Weicher Sand)

    Typ: Taijutsu
    Rang: D
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzung: Geschick Stufe 2

    Beschreibung:
    Eine Grundtechnik des Ryûsha, bei der der Anwender einem direkten Schlag oder Tritt leicht nachgibt, um so die Wucht des Angriffs abzufedern.

    Gyakufû (Gegenwind)

    Typ: Taijutsu
    Rang: D
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzung: Kraft Stufe 2

    Beschreibung:
    Eine Grundtechnik des Ryûsha, bei der der Anwender einen Schlag oder Tritt von vorn abfängt, um den Feind dann mit einem heftigen Stoß von sich zu schleudern oder aus dem Gleichgewicht zu bringen, um mit einem kräftigen Schlag nachzusetzen. Damit dies funktioniert sollte die Kraft des Anwenders alleridngs mindestens um eine Stufe höher sein als die des Gegners.

    Chiisana Sunarashi (Kleiner Sandsturm)

    Typ: Taijutsu
    Rang: D
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzung: Kraft Stufe 2, Geschick Stufe 2

    Beschreibung:
    Der Anwender fängt einen Schlag oder Tritt seines Gegners mit einem Arm ab, greift ihn mit der anderen Hand, und schleudert ihn in einer geschmeidigen Drehbewegung von sich. Um diese Technik erfolgreich durchführen zu können sollten Kraft und Geschick des Anwenders um eines höher sein als beim Gegner.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Waffen <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Dao
    Voraussetzungen: Geschick 3
    Dieser leichte, einhändige Krummsäbel ist besonders beliebt für Sturmangriffe. Ihm fehlt die Raffinesse des Jian, ist aber eine nicht weniger elegante Hieb- und Stichwaffe und ist auch wesentlich einfacher zu führen. Vom Stil her wirkt die Führung des Dao energischer als die Führung des eleganten Jian, auch wenn sich die Bewegungsabläufe ähneln.

    Stufe 2, D-Rang
    So langsam versteht der Kämpfer, worauf es beim Umgang mit der Waffe ankommt und lernt, wie man sie für Angriffe benutzen kann. Kleine Manöver gelingen in den meisten Fällen, allerdings gehen diese über das Level „Schlag“ und „Stich“ nur selten hinaus. Auch das Prinzip der Finte und Parade wird auf diesem Rang bereits angetestet.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Ninjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Doton: Ganseki Kyaka (Gesteinskunde)

    Element: Doton
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: -

    Beschreibung:
    Abgesehen davon, dass der Anwender die verschiedenen Gesteinsschichten und -Arten beinahe auswendig kennt ist er in der Lage kleinere Gesteins- und Erdbrocken bis zu einem Durchmesser von 30cm aus ihrer Umgebung zu lösen. Zum Kampf nicht zu gebrauchen, eröffnet diese Kunst Möglichkeiten um Gucklöcher zu schaffen, Wände zu schwächen oder die Stabilität von Häusern zu vernichten indem man wichtige Punkte ihrer Masse raubt.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Genjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. Sep. 2017
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