Aufbruch der Ghostbusters - Nördliches Tor

Dieses Thema im Forum "Eingangstor zu Shirogakure" wurde erstellt von Akinawa Izuya, 5. Feb. 2019.

  1. Akinawa Izuya

    Akinawa Izuya Genin

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    Mission: B-Rang - Im Netz der Spinne

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    Der Blauschopf hatte die ganze Nacht kein Auge zugekriegt, denn die Verwaltung verlangte von ihm, dass er spontan die Leitung über eine B-Rang Mission übernahm, die offenbar dringlich schien. Die aktuelle Personallage ermöglichte es dem mehr oder minder erfahrenen Genin offenbar schon die Leitung inne zu haben, denn sein zugeteilter Partner für diese Mission schrieb noch viel weniger Erfahrungen auf seinem Tachometer als Izuya es tat. Aber wäre ja gelacht, wenn sie das nicht packten! Nichts desto trotz war der Akinawa mehr als nur nervös und versuchte durch einige Kraftsportübungen etwas Ruhe in sein Gemüt zu bekommen, doch vergebens. Die halbe Nacht lang hatte er trainiert und hatte zumindest seinen Körper für die bevorstehende Mission gestählt, allerdings machte ihn das mental nicht zwingend fitter. Mit verschlafenem Blick stand Izuya vor dem Badezimmerspiegel seines Elternhauses und betrachtete sich nachdenklich. Sein Körper war übersäet von blauen Flecken, insbesondere die Hände wirkten so, als hätte er Stundenlang auf einen Holzstamm eingeschlagen und….er hatte es auch. Ein Taijutsuka wie er es war, der ohne jeden Einsatz von Chakra auskommen musste, der musste durch reine brutale Strenge und Kraft Fortschritte erzielen. Inpunkto Selbstdisziplin und Leidensfähigkeit machte ihm so schneller keiner etwas nach, denn bereits jetzt zählte der Blauschopf zu den talentiertesten Kampfsportler aus Shirogakure, wenn gleich er noch einen langen Weg gehen musste. Seufzend fuhr er sich mit einer Hand durch sein zermatertes Gesicht und wusch sich dann ausgiebig, machte sich die Haare und schlüpfte in seinen funktionalen, überaus coolen und attraktiv machenden dunkelblauen Kampfanzug, der eng anlag und seine definierten Muskeln betonte. Dazu das Stirnband als Hüftgurt, der Shuriken-Holster ans Bein und einige Gewichte um die Schienbeine, um auch auf der Mission hart zu trainieren, denn Pausen gab es keine! Sein Frühstück bestand aus einem Apfel, einer Banane und einem Eiweiß Protein Shake, der ihm genüg Power verleihen sollte um effizient Muskelmasse aufbauen und fördern zu können. Es war noch relativ früh, aber schließlich lag noch einiges an Reisezeit vor ihm, daher schnappte er sich bereits seinen gepackten Rucksack und er verließ das Haus, während noch alle anderen schliefen.

    Am gestrigen Abend hatte er allerlei Informationen von der Verwaltung erhalten, die er zur Auftragserfüllung benötigte und er hatte natürlich umgehend dafür gesorgt, dass sein Buddy Tsukigata Yamato rechtzeitig davon erfuhr und machte sogleich das Treffen für den frühen Morgen am nördlichen Tor von Shirogakure aus, von wo sie durch Jôsei gehend dann ihren Weg ins Land des Grases aufnehmen sollten. Der Kampfsportler flitzte bereits durch die Straßen Shirogakures und fand sich zügig am Tor ein, denn der Leiter sollte immer der Erste vor Ort sein! Da Izuya noch einiges an Zeit hatte, nutzte er jene klug und machte noch einige Übungen zur Kräftigung seiner Bauchmuskulatur. Kurzerhand schnallte er sich mithilfe von Draht kopfüber an einen Ast und vollführte rund Zweihundertfünfzig Baucheinroller, ehe er sich wieder abschnallte und endlich die Zeit zur Regeneration gekommen war. Seine Hände waren einbandagiert, jedoch war deutlich zu erkennen, wie hart er trainieren musste. Man kannte ihn durchaus in Shirogakure, denn im Drei-Disziplinen-Wettkampf – besser bekannt als Triathlon – siegte er vergangenes Jahr in seiner Altersklasse! Und auch im Basketball Team der Akademie war er vertreten, trainierte zudem junge Kampfsportbegeisterte und verprügelte regelmäßig irgendwelche Diebe auf den Straßen Shirogakures. Der ein oder andere kannte ihn auch als Wedding Crasher, denn obwohl er mithilfe eines gekonnten Drehtrittes den eigentlichen Wedding Crasher in die aufgestellten Champagner-Gläser beförderte, so war er selbst ebenfalls zum Störenfried geworden, daher sein Beiname. Aber genug vom Ruhm eines Mannes, der sich seine ehrenwerten Titel selbst gab, denn nun hieß es warten. Warten auf Yamato-bro!

    @Tsukigata Yamato
     
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  2. Tsukigata Yamato

    Tsukigata Yamato Genin

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    Bei seinen letzten Aufträgen hatte Yamato vergleichsweise Glück gehabt und die Schmerzen hatten sich – zumindest aus seiner Perspektive - in Grenzen gehalten. Sein rigoroses Training unter der Ägide des alten Okamura schien tatsächlich erste Früchte zu tragen. Allerdings war dem Tsukigata ebenso klargewesen, dass der nächste Wachstumsschub nicht ausblieben würde. Heute, ausgerechnet heute, war es soweit… und das war gar nicht gut. Unnötig zu erwähnen, dass Yamato nach einer durchwachten Nacht nicht wirklich ausgeschlafen und seine Laune im Keller war. Da hatten sie ihn schon mal für eine B-Rang-Mission eingeteilt und dann das. Wobei, dachte der Tsukigata trübsinnig, vermutlich war der, der ursprünglich für den Auftrag verpflichtet worden war, aus irgendeinem Grund ausgefallen und er war der einzig verfügbare Ersatz gewesen. Anders konnte Yamato es sich kaum erklären, dass ausgerechnet er hier und heute ausgesandt wurde. Er konnte doch noch gar nichts, verdammtnochmal. Schlimmstenfalls war er seinem Partner nur ein Klotz am Bein – und die Chancen dafür standen geradezu niederschmetternd gut. Vielleicht sollte er es einfach gut sein lassen und-

    'Nein.', zwang er den zersetzenden Gedanken nieder. Woher er die Kraft dafür hatte, wusste Yamato selbst nicht genau. Vermutlich waren es einfach Erfahrung und Routine. Die hatte er nämlich ebenso wie seine Selbstzweifel, mit denen er sich in schönster Regelmäßigkeit einen erbitterten Kampf um seinen Gemütszustand lieferte. Letzten Endes lief es wohl darauf hinaus, wer den längeren Atem besaß und Yamato hatte vor, das für sich in Anspruch zu nehmen. Nein, Aufgeben war einfach keine Option. Nicht heute und auch sonst nicht. Der Tsukigata straffte die Schultern und joggte, beflügelt von einem neuen Funken Entschlossenheit, weiter locker in Richtung des Treffpunkts am Tor.

    Es dauerte auch nicht allzu lange bis zu seinem Eintreffen. Er hatte sich genügend Zeit gelassen, um die Mission ohne Hast antreten zu können - eine der wenigen Sachen, die am heutigen Morgen gutgegangen waren. Gekleidet in eine schwarze Hose, eine anthrazitgraue Jacke mit Kapuze und Halbstiefel, die eine gute Wanderung aushielten, wirkte Yamato recht unaufgeregt, aber gut vorbereitet. Das Stirnband mit den Insignien Shirogakures trug er wie gewöhnlich um den Oberarm und auch der obligatorische Rucksack durfte natürlich nicht fehlen. Heute war er jedoch etwas größer als der, den er üblicherweise mit sich herumschleppte. Zur Hälfte war der Inhalt der gleiche, nur eben ergänzt um Wechselklamotten, etwas Proviant und anderen minimalen Reisebedarf. Fehlte nur noch sein Vorgesetzter, aber auch den meinte der Tsukigata bald gefunden zu haben. Der leicht ramponierte, dafür aber verdammt gut trainiert aussehende Blauschopf war schließlich die einzige Person, die gerade auf irgendetwas oder irgendwen zu warten schien. Yamato hob die Hand zu einem lockeren Gruß. „Ohayou! Izuya-san?“, fragte er auf gut Glück in den frischen Morgen. „Tsukigata Yamato. Freut mich sehr.“. Obwohl er blasser war als sonst und etwas angestrengt um die Augen, bewahrte Yamato Haltung und wer ihn nicht genau in Augenschein nahm, würde kaum bemerken, dass es unter aller Selbstbeherrschung doch etwas bemüht wirkte.
     
  3. Akinawa Izuya

    Akinawa Izuya Genin

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    Gechillt und völlig smooth stand Izuya also am Dorftor und hatte noch fix ein Workout erledigt, schließlich musste er auf seinen Untergebenen für diese Mission warten. Was dachte sich die Verwaltung nur dabei diese zwei Leuchten auf eine B-Rang Mission zu schicken? Es hatte sicherlich gute Gründe und Izuya nahm sich fest vor, diese Feuerprobe zu meistern, um seinen schlechten Ruf in der Ninja-Welt wieder zu bereinigen. Seine saloppen Sprüche und die selbstverliehenden Titel halfen ihm hierbei leider so gar nicht. Kurz streckte sich der talentierte Taijutsuka und warf einen Blick auf die aufgehende Sonne, die ihm verriet, dass sein Missionspartner in Kürze eintreffen musste, schließlich hatten sie eine weite Reise vor sich und einen straffen Zeitplan. Unterwegs würde der Akinawa natürlich dafür Sorge tragen, dass Yamato entsprechend ein kleines Workout zur Kräftigung absolvierte. Der arme Tsukigata wusste natürlich nicht, dass er mit dieser Mission auch einen Personal Trainer erhalten hatte, aber Izuya trainierte eben gerne die schwächeren Dudes aus Shirogakure. Eine Stimme hallte durch die morgendliche Silhouette des Dorfes und zog sofort die Aufmerksamkeit des Imperators auf sich, der die zum Gruße gehobene Hand sofort registrierte und ein kräftiges „Yo!“ hinaus posaunte. Es handelte sich also tatsächlich um Tsukigata Yamato, wie vermutet und erwartet. Izuya hielt ihm auch sogleich die Ghetto-Faust hin und setzte sein strahlendes Lächeln auf. „Akinawa Izuya, Shirogakures Imperator des Taijutsu. Anführer der 12 krassen Ghetto-Geister des Waldes und Meister des Eh-Roh-Tik! Sehr erfreut, Dude!“, stellte er sich so gleich vor und erhoffte sich natürlich, dass sein neuer Bro in die Ghetto-Faust einschlug.

    Nach der Begrüßung kam der Anführer der Mission natürlich auch gleich zum Wesentlichen, den Details. „Wir Reisen in das Land des Grases“, startete er und legte nachdenklich eine Hand ans Kinn, um cooler zu wirken. „Dort sollten in der Nacht oftmals Wanderer verschwinden. Angeblich treibt sich dort ein Monster herum, welches jene Wanderer verschleppt und verschlingt. Sogar von Gespenstern ist die Rede!“, erklärte der Taijutsuka dann weiter. „Unser Auftrag ist eigentlich ganz Easy Going, Bro. Wir marschieren da ein, verhauen das Monster und retten alle Dudes, die noch leben, geschnallt Digga?“, hakte der Teamleiter sogleich nach und hoffte natürlich, dass er die Details halbwegs passend zusammen bekommen hatte. Als er bei der Verwaltung stand und den Auftrag erhielt, malte er sich im Kopf bereits aus, wie er ein Monster verhaute, anstatt weiter zu zuhören. „Und bevor noch mehr Dudes aufgefressen werden, sollten wir uns vom Acker machen, yo!“ Er ließ dem armen Tsukigata überhaupt nicht die Gelegenheit irgendetwas zu sagen, was natürlich ganz klar dem typischen Führungsstil des Akinawa entsprach, absolute Monarchie! Aber Spaß beiseite, denn Izuya wollte wirklich keine Zeit verlieren und wenn Yamato über genug Ausdauer verfügte, dann sollte er eigentlich auch während der zügigen Reise weitere Gespräche führen können. Der Blauschopf ging einfach davon aus, dass der Yamato nacheilte und sie gemeinsam die Pforten Shirogakures verließen um in die weite Welt hinaus zu eilen.

    Das Yamato trotz bewahrter Haltung total bemüht wirkte, entging dem Truppführer hier völlig, denn er ging schlichtweg davon aus, dass der Tsukigata auf dem vollen Power-Level war! Schließlich waren sie hier Team Krass und nicht Team Lauch, denn diese kamen aus Soragakure zur Mission dazu. „Bro. Da wir hier ja ein Monster klatschen müssen. Welche deiner Fähigkeiten sind ausgeprägt und in welchen Bereichen bist du eher schlecht? Eventuell besteht die Möglichkeit, dass wir unsere krassen Fähigkeiten total cool kombinieren, yo!“ Na da war jemand echt positiv überzeugt, aber dass bereits in absehbarer Kürze etwas passierte, damit rechnete er keineswegs, na sowas dollet aber auch, eh. Und so düste das dynamische Shiro-Duo, welches attraktiver nicht hätte sein können, durch die Ländereien!

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  4. Tsukigata Yamato

    Tsukigata Yamato Genin

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    An diesem denkwürdigen Morgen lernte Yamato also seinen Teamleiter … ach was, den Imperator-Dude schlechthin kennen – und damit die Person, mit der er die kommenden Wochen unterwegs sein würde. Ganz konnte der Tsukigata seine zuckende Braue nicht unterdrücken und ebensowenig das Gefühl, hier bitte nicht an einen dieser selbstverliebten Angeber geraten zu sein, von denen die Akademie und später die unteren Dienstränge voll waren. War der blauhaarige Broperator ein Draufgänger? Aber hallo. Und dennoch strahlte Izuya nicht die typisch narzisstische Aura der meisten anderen Kandidaten aus. Nein, das da wirkte… ehrlich, soweit Yamato das einschätzen konnte. Was zugegeben nicht unbedingt eine seiner Stärken war, doch für den Moment beschloss er, einfach mit der Situation mitzugehen und sich auf seinen Teamleiter einzulassen, soweit es ihm möglich war. Wirklich eine andere Wahl hatte er so oder so nicht und er hatte ja eben erst beschlossen, nicht das Handtuch zu werfen. So geschah etwas, das er an diesem Tag überhaupt nicht mehr erwartet hätte: er musste grinsen und spürte, wie sich seine Stimmung trotz der Schmerzen etwas lichtete. Mit einem kleinen Lachen schlug er in die Ghetto-Faust ein. „Monster verhauen, Dudes befreien – Check.“, bestätigte Yamato die Zusammenfassung der vor ihnen liegenden Mission, bevor Izuya auch schon zur Eile drängte. Oder anders gesagt, er lief direkt los, was dem Tsukigata wiederum ganz recht war. Bewegung tat gut und brachte sie ihrem Ziel näher. Im wahrsten Sinn des Wortes. Yamato nickte zum Zeichen, dass er verstanden hatte, und trabte dem Akinawa hinterher. Dass er weder der schnellste noch der ausdauerndste Läufer war, ignorierte Yamato für den Moment. Er würde sich schon früh genug daran erinnern… müssen.

    Ich bin erst vor Kurzem Genin geworden, also erwart‘ mal noch nicht zu viel.“, gab er zurück, als Izuya ihn wärend des Weges auf seine Fähigkeiten ansprach. Fast sofort hatte sich der nur allzu vertraute Stein in Yamatos Magen gemeldet. Der mit der Aufschrift „Du kannst eeee~h nix!“. Aber das stimmte nicht, schalt sich der Tsukigata im Stillen. Ein bisschen was konnte schon, es war nur nicht genug. Noch lange nicht. „Aktuell lerne ich die Grundlagen des Kyuuzen Kubushi und mit meinem Bluterbe umzugehen. Wenn wir also von Wölfen oder Inuzuka verfolgt werden, kann ich ihnen ‘nen Knochen hinwerfen.“. Ein schiefes Lächeln huschte über sein Gesicht. Während des kurzen Wortwechsels war Yamato ein wenig außer Atem gekommen, aber noch war der kritische Bereich nicht erreicht. Das Gute war, dass die entspannte Art des Akinawa auch ein bisschen auf ihn selbst abfärbte. Er wäre der Letzte, der vergessen würde, dass Izuya immer noch der Leiter dieser Mission war, aber hier und heute nicht zu sehr auf die Form achten zu müssen, war doch entlastend. „Du siehst aus als wärst du ein gutes Stück weiter.“. Immerhin war er der Imperator des Taijutsu... und sah auch irgendwie danach aus, das musste sich Yamato neidlos eingestehen.

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  5. Akinawa Izuya

    Akinawa Izuya Genin

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    Das dynamische Duo aus Shirogakure eilte geschwind durch die Wäldereien des Feuerreiches mit dem Ziel das Grasreich zu erreichen, schließlich mussten sie dort Monster verhauen und Dudes befreien! Izuya hatte ein ordentliches Tempo drauf, versuchte aber dennoch nicht all zu schnell zu reisen, damit der körperlich unterlegener Yamato Schritt halten konnte. Der Profi Kampfsportler hatte keine Mühen zu erkennen, dass der Tsukigata an seine Grenzen stieß und auch die Ausdauer schien ein kalkulierbares Limit zu besitzen. Kurz versank der Blauschopf in Gedanken und dachte an die Zeit zurück, in welcher er noch so unterwegs war und trotzdem nach den größten Sternen zu greifen versuchte. Ein Schmunzeln legte sich auf seine Lippen, schließlich fing jeder Klein an, solange die Ambitionen stimmten und man Ziele hatte, für die man hart trainierte. Der Akinawa hatte ein hartes Handycap, denn er konnte schlichtweg keine Nin- oder Genjutsu einsetzen, daher fokussierte er all seine Energie auf sein Taijutsu, um aller Welt zu beweisen, dass er ein wundervoller Ninja sein konnte, auch ohne ein Blitze werfender Feuerspucke mit Felshänden zu sein. Verstehend nickte der Blauschopf als Yamato die Kurzform der Mission wiedergab und bestätigte, das machte es tatsächlich einfacher und Izuya wirkte trotz seiner verspielten und verwirrten Art dennoch kompetent, fokussiert und professionell. Er strahlte eben schon einen gewissen Erfahrungsschatz aus, wovon Yamato hoffentlich profitieren konnte, selbst wenn es nur war um sich zu beruhigen.

    Die Zeit schritt voran und die Entfernung zum Waldrand im Grasreich minimierte sich Schritt für Schritt, den das Duo voranschreiten konnte. Yamato gab einen kurzen Abriss seiner Fähigkeiten und ermahnte den Teamleiter sogleich, dass er bloß nicht zu viel erwarten konnte. Er war also eben erst Genin geworden und befand sich gleich auf so einer Mission? Innerlich seufzte der Akinwawa, der sich für eine solche Herausforderung selbst noch nicht sonderlich gewappnet fühlte, aber da musste das Duo nun einmal durch. Es war aber nunmehr wichtig, die Gefühle des Yamato zu respektieren und ihm die Last und den Druck weg zu nehmen, denn der Tsukigata durfte nicht glauben, dass es ihm an irgendwelchen Fähigkeiten mangelte und die Mission potenziell vergeigen konnte. Es gehörte auch zu den Pflichten eines Teamleiters seine Soldaten zu motivieren, adäquat zu führen und zu beruhigen, falls notwendig. „Mach dir keine Sorgen, Yamato-Bro“, erklärte Izuya daher und zeigte ihm einen Daumen. „Wir werden das hier im Nullkommanichts erledigt haben und dann gesund und munter die Heimreise antreten, yo!“ Der Blauschopf war motiviert, konnte selbst Mut fassen, schließlich hatte er einen vertrauenswürdigen Kameraden an der Seite. Sie hielten sich schon gegenseitig die Rücken frei, koste es was es wollte. Dann sprach Yamato den Körper des Akinawa an, der zweifelsohne hart trainiert aussah. Ein seichtes aber beschämtes Lächeln schlich sich in die Gesichtszüge des jungen Mannes, der hier dafür sorgen musste, dass keiner sein Leben verlor, denn noch beherrschte er seine Geheimwaffe noch nicht, mit der er anderen problemlos das Leben retten konnte. „Ich beherrsche nur Taijutsu“, gab Izuya zu. „Ich kann weder Nin- noch Genjutsu, egal wie. Ich mag vielleicht körperlich trainierter sein als du es bist, Yamato-bro, aber wenn es um die Nutzung von Chakra geht, wirst du mir immer überlegen sein“, dann schloss Izuya die Augen und schenkte dem Tsukigata ein aufrichtiges Lächeln.

    Dann näherte sie nach einer relativ langen Gesprächspause auch schon fast der Landesgrenze, schließlich wollte Izuya nicht, dass sein Kumpel hier außer Atem kam, doch dieser Fakt schien leider kaum unausweichlich. Ohne groß zu Fragen grätschte sich der Genin vor seinen Kameraden, hievte ihn auf den Huckepack und sprintete dann auch schon volles Karacho los. „Spar dir deine Luft, Bro!“ Und so düste das Dynamische Huckepack Duo weiter durch die Wäldereien gen Kontaktpunkt mit den Sora-Nin.

    @Tsukigata Yamato

    tbc: Düsterer Waldrand
     
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