Die dunkelsten Winkel Jôseis

Dieses Thema im Forum "Jôsei" wurde erstellt von Atarashi Ryakuga, 29. Juli 2014.

  1. Atarashi Ryakuga

    Atarashi Ryakuga Member

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    Missionsbeginn: Rattenfänger von Shiro

    [​IMG]
    "[...]da nahm er aus seiner Jackentasche eine kleine Flöte und spielte darauf eine wunderschöne Melodie. Kaum aber hatte er den ersten Ton angeschlagen, da kamen schon aus allen Ecken und Winkeln die Ratten und Mäuse gelaufen und schlossen sich dem Rattenfänger an."

    Tropf Tropf Tropf
    Rakugakis Augen folgten schon eine ganze Weile der Bahn der Regentropfen, welche wie Kinderfinger auf der behelfnismäßigen Überdachung trippelten und zu beiden Seiten herabliefen. Er hatte sich den Kragen gegen den Wind und die Nässe aufgestellt und beobachtete abwechselnd den Zustand seines Unterstandes und die Wasserfluten, die sich die Straße träge entlangwälzten. Wahrscheinlich hätten sie ein schmächtigeres Persönchen einfach mitgerissen, doch der Genin besaß ein breites Kreuz und war hoch gewachsen, so dass er unter dem Vordach eher an ein Buch erinnerte, was man trotz mangelnden Platzes in ein Regel gestopft hatte, dicht an dicht mit anderen seiner Art. Man bezog sich hier selbstverständlich auf die Steinwände des großen Gebäudes, in das er sich schon längst geflüchtet hätte, wenn die Vordertür offen wäre, denn diese standen ihm sowohl in Willensleistung als auch in emotionaler Kapazität in nichts nach. Der Gesichtsausdruck des Jugendlichen um die Vierzehn war genervt und spiegelte in etwa sieben Tage dieses Regenwetters wieder, der Rest war eine Mischung aus verschränkten Armen und gekränktem Stolz, den man schon von Weitem sehen konnte. Er dünstete es quasi aus.

    Nicht genug, dass er an einem Tag, an dem es aus Eimern kübelte auch noch eine Mission erledigen musste, nein, dieser Auftrag war ihm aufgebrummt worden und erinnerte weniger an abenteuerliche Gefahren als an freiwilligen sozialen Dienst. Außerdem verstand er nicht, wieso ausgerechnet er den Teamleiter machen musste und fragte sich nebenbei, ob der Dorfverwaltung von Shirogakure keine oder fehlerhafte Akten über seine Person vorlagen, um ihn überhaupt für einen solchen Posten in Betracht zu ziehen. Möglicherweise hatte Miyuki-sensei einige Strippen gezogen und ihren gedankenkontrollierenden Charme spielen lassen – eigentlich interessierte es den Dunkelhaarigen einen Scheißdreck.

    Nur wegen seines Auftrages stand er nun durchnässt vor der Tür des Ordnungsamtes und wartete, dass der Angestellte von seiner Mittagspause zurückkam, um sich ob des Schlosses zu bequemen und ihn ins Trockene zu lassen. Rakugaki wusste, dass die Regenfälle im Reich des Feuers nicht so extrem waren wie die Gewitterschübe in seiner Heimat Kumogakure, doch bisher schiffte es nicht schlecht. Die Ordnungskräfte waren rund um die Uhr im Einsatz und mussten sogar einige Keller auspumpen. Von der Kanalisation war an solchen Regenperioden überhaupt nicht zu reden – daher gab es ein erhöhtes Aufgebot an aus ihrem natürlichem Habitat vetriebenen Nagetieren – oder Ratten – welche die Straßen von Jôsei tyrannisierten. Unter gewöhnlichen Umständen war das kein übermäßiger Grund zur Besorgnis, doch seit es einen Unfall mit einem Köter gegeben hatte, war dieses Ereignis sogar in der Zeitung erschienen. Der Inuzuka Clan pochte auf eine sofortige Maßnahme zum Schutze ihrer felligen Begleiter, Shirogakure stand unter Druck und besaß einen Mangel an qualifizierten Fachkräften für Schädlingsbekämpfung … Also wischte sich der Hikarikage den Schweiß von der Stirn, malte ein hübsches „D“ und erledigte die Sache, indem er arme, wehrlose Genin in ihr Verderben sandte.

    Der Ottonormalbürger von Jôsei bekam überhaupt nicht mit, welche gefährlichen Nagetiere ihren Untergrund bevölkerten und obgleich der Ausrutscher mit dem Inuzuka ein Versehen gewesen war, das niemand vorhersehen konnte, war man erpicht, diese Sache weiterhin unter Verschluss zu halten, um eine Panik zu vermeiden. Diskretion und Effektivität waren selbstverständlich die Merkmale eines guten Ninjas, also waren sie wie gemacht für diesen Auftrag: Rakugaki und seine Teamkollegen. Er kannte sie nicht und hatte sich dementsprechend lediglich ihre Namen eingeprägt, alles andere würde er erfahren, sobald sie sich trafen – was eigentlich jeden Moment geschehen sollte. Sie befanden sich ohne es zu wissen in einem stillen Wettrennen mit ihrem ersten Auftraggeber und würden so ihren ersten Eindruck sowohl bei Rakugaki als auch bei dieser wichtigen Person festigen, je nachdem wann sie erschienen und wie sehr sie ihn nerven würden.

    Der Genin betrachtete wieder die Regentropfen, die an seiner Seite herabrieselten und wunderte sich über die Dunkelheit des Himmels, obwohl es gerade einmal Mittag war. Vielleicht lag es an der etwas schäbigeren Umgebung, doch hier wurde es offensichtlich, dass auch die weiße Stadt ihre Schattenseiten besaß – nur gut, dass es Ninja gab, um diese vor der Öffentlichkeit zu verbergen.

     
  2. Kawa Hayato

    Kawa Hayato Member

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    Nun war es also soweit, endlich wieder eine Mission!
    Hayato hatte ein paar Tage Marsch vor sich, um nach Josei im Feuerreich zu gelangen. Daher packte er seine sieben Sachen sorgfältig und mit gutem Gewissen. Nichts durfte er vergessen, er musste auf alles vorbereitet sein. Schließlich wusste der junge Kawa nicht, um welche Mission es sich handeln sollte. Als er mit der Überprüfung fertig war, ging er die Treppe hinunter, wo auch schon seine Oma Reika auf ihn wartete. Sie reichte ihm seine Verpflegung für unterwegs. Da es bei den Kawas eher ohne Worte ging, verbeugte er sich noch kurz vor seiner Oma und machte sich dann sogleich auf nach Josei.


    In Josei angekommen hielt Hayato kurz inne und bewunderte das Wetter. Große, volle Regentropfen fielen vom dunklen Himmel. Seine Kleider und Haare waren schon leicht durchnässt. Wobei dies nicht unbedingt schwer war, da er neben seiner Unterwäsche, nur lange schwarze Hosen hatte, ein ärmelloses schwarzes, enganliegendes Shirt, darüber einen silbernen Brustpanzer und Schuhe. Natürlich durfte die kleine Tasche mit den Shuriken und den Kunais nicht fehlen. Darauf war er nicht vorbereitet, denn aus Erzählungen hörte der Kawa immer nur, dass es hier nicht oft regnen würde oder hatte er womöglich wieder mal die Ironie seines Cousins nicht verstanden?! Doch Hayato machte das Wetter nichts aus, besser konnte der Tag nicht sein, um eine Mission zu beginnen. Er war nun einfach gespannt was ihn bei der Mission erwarten würde, worum es dabei überhaupt ging und wie seine Team-Mitglieder sein würden.
    Ob er deren Aussagen und Mimik ebenfalls so schlecht einschätzte, wie es bei eigentlich jeder anderen Person der Fall war?


    Hayato kramte seinen Brief mit einer Karte von Josei heraus, um den Ort des Treffpunkts festzustellen. Schließlich war er noch nicht oft hier gewesen und kannte sich daher nicht sehr gut aus. Nach kurzer Orientierung lief er los. Nach ein paar Minuten konnte er das Gebäude, um welches es sich handeln sollte, in der Ferne sehen. Hier musste sich der Treffpunkt befinden. Ein paar Schritte weiter konnte er auch schon einen großen Jungen mit verschränkten Armen erkennen. Kein Zweifel, dass musste einer seiner Team-Mitglieder sein. Als Hayato nahe genug war, verbeugte er sich höflich und stellte sich mit Kawa Hayato vor. Es war mal wieder wie ein innerer Zwang, der ihn so höflich und förmlich wirken lies. So wurde er erzogen, dafür konnte er nichts.
     
  3. Yimi Cho

    Yimi Cho Member

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    Cho hielt inne und blickte in den Himmel. Das Wetter hatte sich schon abgezeichnet. Die Sonne strahlte hell hinter einer dichten Wolkendecke und ein sanfter Regenschauer machte die Erde nass. Viele Wassertropfen fanden in kurzer Zeit ihren Weg in das Gesicht der Yimi. Das war schon die ganze Zeit passiert, aber weniger intensiv. Vorher landeten sie überwiegend auf ihrem Haar und flossen dann hinab, jetzt platschten sie direkt auf die Haut. Einer dieser verregneten Tage, bei denen viele nicht einmal ihren Hund vor die Tür schicken würden. Na, hätten die Inuzuka das mal getan, dann hätten sie jetzt möglicherweise diese Mission nicht. Das kleine Mädchen war überrascht von der Missionsbeschreibung gewesen. Ihr war durchaus bewusst, dass Ratten eine große Plage sein konnten, aber ein Angriff auf einen Hund?! Einen speziellen Hund der Inuzuka vorallem. Sie hatte die ungute Befürchtung, sie hatten es hier nicht nur mit einem kleinen Rattenschwarm der durch den Regen aus seinem Zuhause vertrieben worden ist zu tun. Aber genau dafür waren die drei Ninja ja hier. Herausfinden, was mit den Ratten los war und die Population künstlich zurückgehen lassen. Cho blickte wieder nach vorne auf den Weg und ging zum Treffpunkt. Für sie sah es nicht danach aus, dass der Regen bald aufhören würde, doch das Wetter war unberechenbar. Das Mädchen lies sich durch das Wasser auch nicht stören. Sie war schließlich nicht aus Zucker! Durchnässt ging sie also durch die dunklen Straßen der „Vorstadt“ und freute sich auf die Mission. Dabei dachte sie darüber nach, dass es eine Mission war, die gefährlich werden konnte. Natürlich waren es nur Ratten, aber ein Hund der Inuzuka durfte schon feststellen, dass die auch angreifen konnten.
    Die Kleidung klebte ihr am Körper und das Mädchen konnte sich glücklich schätzen dunkle Kleidung angezogen zu haben. Weiß wäre bei diesem Wetter sicherlich keine gute Wahl gewesen. Ihre Schleife lag auch schlapp in ihren Haaren und hing herab. Jede wasserfreie Stelle ausnutzen ging sie die Straße entlang und sah in der ferne schon zwei junge Jungen, die ebenfalls nicht viel besser aussahen als sie. Einer von ihnen schien schon länger zu warten und stand geduldig warten vor dem Eingang eines Gebäudes. Cho guckte den Ninja an und stellte für sich fest, dass er seiner Haltung nach entweder geduldig den Regen beobachtete oder gekränkt und genervt war. Sie war sich da nicht sicher und nahm einige der sehr offensichtlichen Zeichen nicht wahr. Der andere Junge war kurz vor ihr angekommen und sagte irgendwas, was Cho nicht verstand. Außerdem fiel ihr eine dritte Person auf, die ungefähr gleichzeitig mit ihr ankam. Da hier ihr Treffpunkt war, weit und breite keine anderen Leute standen und bei dem Wetter wohl auch nur wenige freiwillige das Haus verließen, tippte die Yimi darauf, dass dies ihre Missionpartner waren. Nach ein paar weiteren Schritten kam der Zwerg bei den drei männlichen Personen an und stellte sich dazu. Als Yimi Cho stellte sie sich vor, aber nicht so höflich und förmlich, wie es bei Hayato der Fall war. Bei Cho war es nur ein „Hallo, ich bin Yimi Cho.“ Sie blickte ein Stück nach oben zu den Jungen und bekam dabei erneut einige Regentropfen direkt ins Gesicht. Mehr würde sie wohl erstmal nicht sagen können, da die vierte Person die Tür öffnete. Ryakuga war nicht der einzige, der möglichst bald ins Trockene wollte und für Formalitäten und Gespräche gab es in der warmen Stube noch genug Zeit. Leider wird ihr Aufenthalt dort sicherlich nicht von langer Dauer sein, da sie wieder nach draußen mussten, um sich des Problems mit den Ratten anzunehmen. Das Mädchen zupfte etwas an ihren nassen Sachen herum und beobachtete nebenbei die anderen, anwesenden Personen.
     
  4. Atarashi Ryakuga

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    Da waren sie also endlich, die tapferen Recken, welches das Privileg genossen zusammen mit Rakugaki an diesem regnerischem Tag nach Ratten zu suchen. Tiere, die entweder aggressiv, zahlreich oder schlichtweg stark genug waren, um den Begleiter eines Inuzukas fast das Leben zu kosten – und diese Hunde erhielten soetwas Ähnliches wie eine Ninja-Ausbildung, wenn der Sprayer richtig informiert war. Genau kannte er sich nicht mit Konohas Clans aus und hatte bis auf die Yamanaka auch mit keinem von ihnen wirklichen Kontakt. Außerdem interessierte es ihn nicht übermäßig. Seine Teammitglieder strahlten auch keine besondere Aura der Anziehung auf den schlecht gelaunten Genin aus. Er betrachtete die Neuankömmlinge mit mäßigem Interesse und schaffte es sogar, ein „Atarashi Ryakuga“ zu murmeln, ehe sich sein Blick auf den Innhaber des Gebäudes lenkte, der dieses sogleich aufschloss. Seine Partner erschienen ihm weder besonders rebellisch noch auf dem ersten Blick unfähig, also hatte er keinen Grund, sie jetzt mit viel Text zu belästigen, sondern wandte sich lieber der Person zu, auf die er deutlich sehnlicher gewartet hatte.

    Der Stadtbeamte trug einen Mantel gegen den Regen, wirkte aber trotzdem, als wäre er vor Kurzem erst schwimmen gewesen, was ihm in Rakugakis Augen auch recht geschah, wo er ihn doch einfach im Regen stehen ließ – buchstäblich. Der Genin beeilte sich dem Mann in die trockene Stube zu folgen und gleichzeitig nicht alles zu durchnässen, was allerdings gar nicht so leicht war. Das Gebäude war relativ groß, aber sehr simpel eingerichtet. Theoretisch hätte man sich bei den vielen Türen des Amtes sicherlich verirren können, doch es gab hübsche, laminierte Schilder an den Wänden, mit Pfeilen und allem, außerdem latschte ihr Auftraggeber voran und war schwer zu übersehen. Man musste nur den kleinen Pfützen folgen, die er quer durch die Lobby hinterließ. Ein paar kleine Kurven und sie befanden sich vor einer blank polierten Holztür, durch welche sie dem Angestellten in sein kleines Büro folgten. Es war offenkundig, dass sich die wahren Autoritäten nicht um diesen Vorfall kümmern wollten, weswegen man ihnen vermutlich den kleinsten und unwichtigsten Mann vorgestellt hatte … entweder das oder um die Staatsgelder sah es ziemlich schlecht aus.

    Jedenfalls schien ihr Freund keineswegs an seinem mangelnden Luxus zu verzweifeln, im Gegenteil. Rakugaki hatte selten jemanden gesehen, der sich so wichtig gab: Stolz herausgestreckte Brust, eingezogener Bauch und ein leicht arroganter Blick, mit dem er aus seinem schäbigen Reich hervorblickte. Er versuchte wohl so auszusehen, als habe er sie erwartet, doch diese Wirkung ging etwas verloren, wo sie doch auf ihn gewartet hatten und ihm wie kleine Entchen quer durch das Gebäude gefolgt waren. Als ihm das klarwurde, setzte er sich auf seinen Bürostuhl und lächelte ihnen gönnerisch zu. Ein 'Ahh, Kinder'-Lächeln, welches der Jugendliche auf Anhieb nicht mochte. Leider konnte man da nicht viel machen. Rakugaki machte sich eine mentale Notiz, ihm eine der toten Ratten als Beweis auf die pedantisch polierte Schreibtischplatte zu werfen. Man musste schließlich einen detaillierten Missionsbericht abliefern, im Sinne des Kages …

    „Ah, ihr seid also hier, um euch um das kleine Rattenproblem zu kümmern, ja?“ Er klang immernoch überheblich, sprach aber jetzt. Damit verkürzte sich ihr Aufenthalt hier hoffentlich auf ein Minimum. Rakugaki brummte zustimmend.
    „Ja, ja … Dieses Ungeziefer. Ich soll euch warnen, euch nicht beißen zu lassen, weil wir nicht wissen, womit die Nager in Kontakt gekommen sind. Die meisten von ihnen fanden wir in der Kanalisation, allerdings könnt ihr dort natürlich nicht hinein, da ist ja alles überschwemmt … ich würde sagen ihr versucht es zuerst bei Müllcontainern und dergleichen, ja? Rottet so viele aus, wie ihr könnt. Man hat mir gesagt, dass diese Biester angriffslustig sind.“ Wow, diese wertvollen Informationen hätten sie wohl auch alleine sammeln können. Da hatten sie ja wirklich Glück gehabt!
    „Noch Fragen?“
     
  5. Kawa Hayato

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    Nun sollte auch das nächste Teammitglied zu ihnen stoßen. Es war eine kleine, zierliche und sportliche junge Dame, deren braunes Haar im Regen für Hayato schwarz schimmerte. Sie stellte sich auch gleich mit ihrem Namen vor, was er natürlich nicht auf sich sitzen lassen konnte. Abermals verbeugte er sich höflich und stellte sich vor. Zugleich versuchte er seine Teamkameraden zu mustern, er wollte ihren gegenwärtigen Gefühlszustand ergründen. Für Hayato war das eine Herkules-Aufgabe, so sehr er es auch versuchte, er konnte einfach nichts aus den Mimiken herauslesen. Andere Personen hätten wohl sofort gemerkt, dass Atarashi mehr als nur genervt war und am liebsten nichts mit den anderen Genins zu tun haben wollte. Während Yimi hingegen nicht gerade vom Wetter angetan war. Es wäre ihm wohl auch klar gewesen, würde er das andere Geschlecht etwas besser kennen. Wobei, selbst dann wäre es ihm völlig unklar, wie man so sehr mehr auf sein äußeres achten kann, als es nötig war. Immernoch versuchte Hayato verkrampft dahinter zu kommen, wie sich die beiden wohl fühlen würden. Warum tat er das? Er wollte sich weiterentwickeln, er wollte endlich die Personen um ihn herum verstehen können. Warum sie auf dies oder das, so oder so reagierten. Für ihn war es ein Mysterium, welches er sehr gerne gelöst haben wollte.

    Er wurde jäh unterbrochen von einem Stadtbeamten, welcher sie ins Trockene führte. Er teilte ihn nochmals ihren genauen Auftrag mit und gab ihnen einige hilfreiche Tipps. Von was redet der da? Ratten?? Er hatte keine Angst vor Ratten, schließlich würde sich ein Kawa vor nichts und niemandem fürchten. Dennoch hatte er sich unter dieser Mission etwas anderes vorgestellt. Hätte er doch wenigstens noch lesen können worum es sich hierbei handelte, bevor der Brief mit den Missionsinformationen von seiner Cousine Sayuri, in ihrem Übermut, versehentlich ins Feuer geworfen wurde. Es blieb ihm nur Ort und Zeit, alles andere durfte er nun erfahren. Ratten also?! Es blieb ihm nichts übrig, als den Umstand anzunehmen und das Beste daraus zu machen. Angriffslustig waren diese Viecher auch, na ja, dann würde es wohl wenigstens unterhaltsam werden und beißen lassen wollte er sich so oder so nicht. Zum glück hatte er das Blitz-Element, damit sollte er diesen Quälgeistern den ein oder anderen Schlag verpassen können.

    Hayato war schon gespannt auf seine Mitstreiter, welche Fähigkeiten die wohl so haben? Wie auch immer, sie würden sich wohl auf zu den Mülltonnen machen. Es war abzuwarten, was Atarashi zu sagen hatte. Denn er war es, der dieses Team anführte.
     
  6. Yimi Cho

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    Ryakuga verteilte Privilegien? Aufjedenfall hatte er Selbstvertrauen und das würde sicherlich sehr gut für die Mission sein. Cho blickte in die Runde und stellte fest, dass man hier eher die starken, uninteressierten Kerle gab, weshalb sich Cho langsam und unauffällig dieser Haltung anpasste. Ihre Bewegungen wurden knapper, präziser und sie hielt sich mit verspielten, unnötigen Bewegungen zurück. Außerdem wurde ihr Gesichtsausdruck zunehmend neutral und sie achtete darauf, dass er schön blieb, aber weder zu schön oder fröhlich war. Das war nichts, was hier passend wäre. Sie nahm wieder die Haltung an, die sie auch als kleine Gaunerin immer angelegt hatte. Das hatte ihr immer relativ gut geholfen und machte mehr Eindruck, als ein buntes, fröhliches Quietschemädchen. Hayato verbeugte sich vor ihr, aber Cho kam nicht direkt zu einer Erwiderung, weil sie direkt das Gebäude betraten. Also entschied sich das Mädchen dafür, ihm stattdessen noch einmal mit seinem Namen Hallo zu sagen: „Hallo Hayato.“ Auch Ryaguka hatte ihnen seinen Namen nocheinmal genannt, er nahm aber Abstand von einer Verbeugung oder anderen großen Floskeln. Er konzentrierte sich direkt auf den Amtsmann. Hayato hingegen gab sich große Mühe die Gesichter seiner Begleiter zu lesen, nur hatte er dafür zwei wahrlich schlechte Personen erwischt. Der Atarashi zeigte dem Jungen nämlich anscheinend nicht so viel und bei Cho gab es da für Hayato eigentlich nichts zu entdecken. Davon konnte der arme Kawa aber natürlich nichts wissen, dass Cho und Mimiken zwei unterschiedlichen Welten angehörten.
    Ihre Verbindungsperson, so bezeichnete Cho den Mann da vor ihnen einfach, weil er anscheinend nicht der Auftraggeber war, machte sich derweil reichlich unbeliebt und spielte seine Position höher, als sie allem Anschein nach war. Cho erkannte nichts an seinem Blick, aber alleine die Haltung verriet mehr als genug. Aber hey, ein Verbindungsmann musste nicht freundlich sein, er sollte gut und professionell sein. Leider kam der Mann an keines dieser zwei Adjektive auch nur knapp dran. Selbst die Missionsbeschreibung hatte mehr Informationen enthalten, falls sie sich da nicht gerade irrte. Der Typ schaffte es in Sekunden die Aufmerksamkeit von ihr zu verlieren und sie guckte stattdessen zu Hayato, der extrem merkwürdige Augen hatte. Sah sie gerade nur etwas falsch, oder hatte der Junge sehr außergewöhnliche Augen? Vielleicht war es sogar ein spezielles Erbe. Fragen? Nein, hatte das Mädchen keine. Solange der Mann ihnen nichts verschwieg wussten sie doch alles, was sie brauchten. Viele böse Ratten, die unbedingt weniger werden sollten. Cho wüsste in diesem Augenblick nichts, was man noch erwähnen müsste. Eventuell hatten die Tiere Krankheiten, aber Bisse von Tieren waren im Allgemeinen keine zu empfehlende Sache, also würde das keinen Unterschied machen.
    Das Kind hörte dem Gespräch nur halb zu, damit sie notfalls irgendwelche wichtigen Dinge mitbekommen könnte und beschäftige sich ansonsten damit ihre zwei Missionspartner zu mustern und hoffte auf ein baldiges Aufbrechen. Wie gesagt, gegen den Regen hatte sie nichts und hier drin hatte Cho das Gefühl, der Mann verstärkte das vorherrschende Schweigen der Truppe. Sie nahm sich vor den Kawa wegen seinen Augen zu fragen, sobald sie draußen wären. „Warum sehen deine Augen so aus?“
     
  7. Kawa Hayato

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    Dieses ewige Gelaber um die Mission langweilten den Kawa, er konnte einfach nicht lange genug zuhören. Konnte man es nicht in kurzen präzisen Sätzen mitteilen? War das etwa zu viel verlangt?Um sich von dem Geschwafel abzulenken, kam er auf einen anderen Gedanken, genau genommen waren seine Teamkollegen sehr unfreundlich. Nicht mal verbeugen konnten sie sich. Er schweifte ab, denn eigentlich erwiderte niemand sein Verbeugen. Woran dies wohl lag? Er konnte ja nicht ahnen, dass es nicht wirklich üblich war sich so zu begrüßen, jedoch hatte er es so beigebracht bekommen und daher erwartete er es auch von anderen. Wenigstens sagt Cho ein nettes „Hallo“ zu ihm, was sie direkt sympathischer machte. Ryakuga hingegen blieb widrig, dennoch war er sein Vorgesetzter und deshalb eine Respektsperson. Bei all den Gedanken wurde er wieder auf Cho aufmerksam, sie hatte solche komischen Zuckungen ihrer Mundwinkel. Bekam sie einen Anfall? War das eine Krankheit? Nun, der Kawa verstand es nicht, dass die kleine Kunochi sich einfach der allgemeinen Stimmung anpassen wollte.
    Gerade als er schon fast zur Mund zu Mund Beatmung ansetzen wollte, bemerkte er den Ausdruck in ihren Augen. Sie starrte ihn an, so taten es viele, die ihn zum ersten Mal sahen. Hatte er etwas zwischen den Zähnen? Schnell wendete er sich kurz ab, hielt seine Hand vor den Mund und stocherte sich in den Zähnen herum. Als er merkte, dass diese von seinem Frühstück verschont blieben, grinste er vom einen Ohr zum Anderen, um somit klarzustellen, dass sich nichts in den Zwischenräumen befand. Er sollte gleich feststellen, dass es sich um ein ganz anderes „Problem“ handeln sollte.
    Warum sehen deine Augen so aus?
    Warum sehen meine Augen so aus??? War das also der Grund warum ihn alle auf der Akademie so komisch anschauten, warum ihm seine Familie immer wieder versucht aufzumuntern und ihm sagte, er sei nichts Ungewöhnliches? War das die Antwort auf seine Fragen? Abgesehen davon, dass ihm nichts der gleichen in irgendeiner Form seelisch etwas zufügen konnte, war für Hayato die Antwort ganz klar. NEIN! An seinen Augen konnte es nicht liegen, seine Augen waren doch normal, es musste einen anderen Grund haben, ganz bestimmt.
    Aber was sollte der junge Kawa auf solch eine Frage antworten? Es musste so kurz und knapp wie möglich sein und alles enthalten, was zur Erklärung beitragen konnte. Also beantwortete er es in einer klassischen Kawa Manier. Nichts!
     
  8. Yimi Cho

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    Sie kamen aus dem Gebäude raus und damit war alles geklärt! In freudiger Erwatung ging Cho davon aus, dass es nun losgehen würde! Sie stellte sich in kindlicher Manier vor, wie sie sich in strahlender Rüstung ein paar überdurchschnittlich großen Ratten entgegenstellte, das Schwert erhoben und wagemutig den fiesen Kreaturen entgegen gestreckt. Natürlich war nichts davon Realität und das kleine Mädchen dachte auch nichts dergleichen. Sowieso wäre es ein dunkles, unauffälliges Gewand, keine leuchtende Rüstung. Viel zu auffällig, immerhin waren sie Ninja und keine Ritter, dass war doch klar! Solch eine elegante Gestalt zu bekommen war ein schönes Ziel und die zusätzliche Motivation würde sicherlich nicht schaden. Vom Missmut ihres Missionskollegen bekam Cho derweil nicht viel mit. Es hätte eh nichts geändert, denn für eine Verbeugung war der Junge nicht ansprechend genug und eine Mission auch kein Grund. Was er zum Glück nicht wusste. Das sollte ihn nicht schlecht reden, aber für eine Verbeugung müsste man das Kind erst drängen oder ein besonderes Etwas an sich haben. Ein passender Anlass konnte diese zwei Dinge leicht mal umgehen, zum Beispiel ein Übungskampf.

    Zumindest merkwürdig war der Junge jedoch schon, so wie er ihre Bewegungen beurteilte, wovon Cho nichts wusste, bis sie ihn nach seinen Augen fragte. Nichts? Was war das für eine Antwort? Das Mädchen war mehr als verwirrt und hatte eigentlich nur neue Fragen und keine Antwort. Wegen nichts sehen seine Augen so aus? Cho wusste nichts mit der Antwort anzufangen, beschloss aber auch nicht weiter nachzufragen und es hinzunehmen. Vielleicht wollte er es nicht sagen, oder es war wirklich durch nichts passiert. „Ok.“ erwiderte die Kleine also und folgte den zwei Jungen ruhig zum Ort des schrecklichen Zwischenfalls. Mit jedem Meter, den sie sich dem Ort des Geschehens näherten, stieg die Zahl der Ratten an. Anfangs waren es nur sporadisch auftauchende, einzelne Ratten, doch bald schon waren es zwei, dann drei und dann vier. Der Tatort war dann nichtmehr zu verfehlen. Es waren noch reichlich Ratten dort, die man schon vorher sah. „Woaa, das sind viele.“ sagte Cho leicht angewidert von dem Anblick. Und sie würden sicherlich noch viel mehr finden. Einzelne Ratten war nicht so schlimm, aber ein Schwarm von denen? Das Mädchen hatte auf dem Weg ein Kunai ausgepackt, welches sie nun fester und besser fasste, bereit sich zu verteidigen oder anzugreifen. Dann hieß es wohl Ratten hier erledigen und dann tiefer ins Nest vordringen. Oder? Cho wartete ab, was ihre zwei Mitstreiter machten und behielt die Ratten im Auge. Vielleicht wollte einer der beiden noch mit dem "angreifen" warten.
     
  9. Kawa Hayato

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    Für gewöhnlich kamen noch weitere Fragen zu seinen Augen, daher war er etwas verwundert, dass das kleine Mädchen seine Antwort einfach so hinnahm. Allerdings war es ihm ganz recht, da er sowieso kein Mensch vieler Worte war. Gerade deshalb empfand er die Kleine für interessant, er war gespannt ob sich dies bestätigen lies. Aufgrund dessen war es für Hayato schwer seine Augen von Cho zu lassen, er versuchte mehr von ihr zu erfahren. Normale Menschen hätten wohl einfach gefragt, aber er hingegen versuchte es weiterhin durch Beobachtung. Was Hayato ebenso nicht verstand war, dass er durch dieses Starren eventuell für andere Personen etwas komisch wirkte. Stellte man sich die Situation vor, von seinen Augen für eine gewisse Zeit „beobachtet“ zu werden, kann es für manchen auch unheimlich wirken. Bewusst war es ihm nie, aber es hatte ihm auch noch nie jemand gesagt.

    Sein Blick wandte sich erst von der jungen Dame ab, als sich die Ratten häuften. Hayato zückte zum Schutz sein Kunai, denn er hatte nicht vor sich beißen zu lassen. Nachdem er die Worte der kleinen Kunochi hörte, interpretierte er die Aussage von Cho falsch. Er war nun der Meinung sie würde die Ratten mögen. Warum auch immer man auf solch eine Interpretation kommen sollte, wo doch die eigentliche Meinung auf der Hand lag. Wie konnte man diese Nager nur mögen? Es war für ihn völlig unbegreiflich, denn er hingegen fand sie widerlich. Tja, könnte der Kawa in den letzten Sätzen die Ironie darin erkennen, dann wäre ihm sicher klar, dass sowohl er als auch die Kleine etwas an den Ratten auszusetzen hatte. Hayato erinnerte sich an die Infos, welche sie anfangs bekommen hatten. Eben diese Information, dass die Ratten angriffslustig waren. Aus diesem Grund wollte er den Ratten zuvor kommen. Er stellte sich schon vor, wie er unter all den Ratten eingeschlossen wird und jeder mal ein Stück von ihm anbeißen darf. Pff... nicht mit mir ihr sch... Viecher!!! Sein Kopf drehte sich mit seinem ausdruckslosen Blick zur Kunochi es tut mir leid deine geliebten Ratten zu beseitigen, aber es ist unser Job. Geliebten Ratten??? Dass war es wohl was sich die Kunochi fragen würde. Abermals tat er für sein Bild nichts Gutes, welches er womöglich bei seinem Team hatte. Er drehte wieder seinen Kopf mit Blick auf den "Feind". Seine Miene wurde ernst, er rannte los, erst als er etwa 7 Meter von seinen Teamkameraden entfernt war blieb er stehen. Raiton: Reiki Ryou Seiteki mit diesem Jutsu wollte er die Ratten in ihrer Bewegung einschränken, um so mit dem Kunai den Rest zu erledigen. Er benutzte das Jutsu noch weitere zweimal und ging immer wieder, nach dessen Anwendung, einige Meter nach vorne. So konnte er eine größere Menge der Ratten mit seinem Jutsu erwischen. Das Jutsu dauert 15 Sekunden und liefert genug Zeit, um gegen die Nager etwas zu unternehmen. Deshalb mussten sie die unkoordiniert wirkenden Ratten in diesem Zeitfenster erledigen. Was Hayato dabei etwas unterschätzte, war die Menge der Ratten. Nun musste er hoffen, dass ihm sein Team half. Es wäre wohl besser gewesen mit einer Strategie um die Ecke zu kommen, anstatt mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Aber der Kawa war noch jung und unerfahren. Noch ging es gut und es konnten einige Ratten beseitigt werden, aber was war mit dem Rest der schon sehnsüchtig auf Shinobis wartete?

    Langsam wurde dem Kawa klar, dass es nicht so gemütlich ablaufen würde, wie er sich das vorgestellt hatte.
     
  10. Yimi Cho

    Yimi Cho Member

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    Ha, da hatte sie ihn überrascht damit, dass sie sich mit seiner Antwort zufrieden gab! So interessant waren seine Augen doch wieder nicht, um weiter nachzufragen und ihn zu nerven. Das drückte nur die Stimmung runter und sowas wollte die liebe Cho garnicht erst provozieren. Eins musste man Hayato lassen, er konnte seine Umgebung gut ignorieren, wenn ihm seine Augen bisher nicht aufgefallen sind. Doch gerade Cho sollte sich da nicht zu weit aus den Fenster lehnen, immerhin stolperte sie unnötig häufig und war damit ebenfalls anders. Aber, sie wusste immerhin, dass andere Menschen jenes als merkwürdig und falsch ansahen. So ungefähr. Ein wenig unheimlich war es wirklich, wie Hayato sie beobachtete. Die kleine Yimi fand, dass der Junge ziemlich gefährlich mit seinen Augen lebte. Die außergewöhnliche Färbung lies seinen Blick aggressiv wirken und er erinnerte das Kind an ein Raubtier (oder Beutetier) in der Nacht. Etwas, was man normalerweise mit einem Kunai begrüßte.

    Als sie dem Unfallort näher kamen, lies das Gefühl dauernd beobachtet zu werden aber nach, da Hayato nun lieber auf die Ratten achtete. War vermutlich auch besser so, denn die mehrten sich stark. Genau das sprach die Kleine aus und Hayato bewies einmal mehr, dass er nicht normal war. Ihre geliebten Ratten?! Also Cho war ein bisschen abgehärteter als andere Mädchen und Jungen, aber geliebte Ratten?! Nein, nein, nein, das waren die Tiere auf keinen Fall für sie. Wie kam er auf die Idee? „Ich liebe Ratten nicht. … Ich mag sie auch nicht sonderlich.“ Trotz ihrer Antwort guckte sie ihn weiterhin noch ziemlich verwirrt an. „Ich bin keine Tierliebhaberin.“ Kurz grübelte sie über die Tiere nach und nahm sich derweil ein paar Kunai in die Hände. Neugierig beobachtete sie ihn diesmal und sah zu, wie er zu den Ratten lief und ein Jutsu benutzte. Es schien die Ratten zu verwirren. Keine Ratte hatte sich jedoch vor Verwirrung selbst verletzt. Aber es hatte sie aufgehalten. Die Viecher waren ziemlich aggressiv. Normalerweise rannten die Viecher doch eher weg. „Ich mag lieber süße Tiere. Süß und flink sollten sie sein! Und geschickt! Hmm... So wie Eichhörnchen! Eichhörnchen sind schön. Die laufen und klettern und springen!“ Setzte sie ihre Antwort auf seinen Satz fort und beugte sich etwas zum Boden. Um nicht zuviele Kunai zu benutzen, versuchte Cho die Waffen knapp über dem Boden und möglichst parrallel zu diesem zu werfen, damit sie die Ratten seitlich trafen und möglichst viele mitnahmen. Ryakuga blieb dabei eher verschwiegen, half aber ebenfalls gegen die Ratten. Langsam zogen sich die übrigen Ratten zurück und es wurde wieder leerer. Lange würden die Ratten aber sicherlich nicht wegbleiben. Vermutlich sollten sie den Ratten folgen. Darüber sollten sie eventuell reden, sobald sie etwas Luft haben und die Ratten vorerst weg sind.
     
  11. Kawa Hayato

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    Wie jetzt? Die kleine sollte sich allmählich mal entscheiden, mochte sie nun diese Nager oder nicht, Hayato war etwas verwirrt. Dies war aber kein seltener Zustand, eigentlich kam dieser sehr oft vor. Doch so lernte er wiederum etwas über seine Teamkameradin, auch wenn er, wie so oft, mit erster Vermutung daneben lag. Sie mochte also keine Tiere!?! Während er sich so durch die Ratten schlug, im wahrsten Sinne des Wortes, dachte Cho noch darüber nach welche Tiere sie lieber mochte. Eigentlich für Außenstehende eine herrliche Situation. Hayato fasst überschüttet von Ratten und am Rande des Geschehens eine sehr grübelnde Cho. Hätte man Sinn für Humor, wäre man geneigt zu lachen. Na ja, aber der Kawa hingegen, nun ja, er fand es wohl nicht so lustig. Doch war er nicht der Typ, welcher nach Hilfe rufen würde. Musste er ja auch nicht, schließlich war Cho kein Shinobi, welcher seine Teamkollegen im Stich lassen würde. Somit bekämpften sie zu dritt diese Plage, als die Masse besiegt war, gab Ryakuga den Befehl den Ratten zu folgen. Was sie nun auch taten und wurden prompt zur Kanalisation geführt.

    Nun standen sie also vor dem Eingang der Kanalisation und ihre Mission ging in die entscheidende Phase. Irgendwie hatte sich Hayato den Eingang etwas anders vorgestellt. Etwa ein Gulli oder eine einfache Tür, dieser jedoch war für ihn jedenfalls etwas außergewöhnlich. Ein Gewölbe-Eingang aus Sandsteinen, die in einem Muster angeordnet waren. Jeder zweite Sandstein stach etwas hervor. Mittig war in jenem Material eine Figur, sie sollte wohl abstoßend für kleine Kinder wirken oder Personen, die sich leicht einschüchtern ließen. Es war eine Abbildung eines böse schauenden Dämons. Lang gezogene Ohren mit markanten Ohrläppchen, weite Mundwinkel, vier etwas größere, scharfe Zähne, eine breite Nase und zwei Hörner auf der Stirn. Hayato empfand diese Art der Abschreckung eher amüsant, wo er an so etwas nicht glaubte. Selbst wenn er es täte, kannte er keine Angst und somit hinderte es ihn nicht zur Gittertür zu greifen. In diesem Moment wurde ein strahlender Blitz sichtbar, gefolgt von einem ohrenbetäubendem Donner. Andere würden dies als Zeichen dafür erkennen, dass sie lieber keinen Schritt weiter setzen sollten. Doch die Helligkeit des Blitzes viel Hayato auf, wie alt dieser Eingang wirklich war. Der Zahn der Zeit musste wohl an ihm genagt haben, viele Abbröcklungen durch Gezeiten waren sichtbar. Na ja, was soll´s und schon stand er am Anfang einer Treppe, welche sie einige Meter nach unten befördern sollte.
    Der Kawa war etwas verdutzt, hatte er doch schon auf der Treppe den ein oder anderen Nager erwartet, spätestens am Ende der Treppe, aber keine Spur von ihnen. Als hätten sie sich in Luft aufgelöst. Was war hier los? Auf der Müllhalte sind ihnen diese Viecher doch nur so um die Ohren geflogen, warum also nicht hier? Sie wurden doch auch von ihnen hier hergeführt. Das konnte nichts Gutes bedeuten, sie konnten sich jedoch gewiss sein, dass sie früher oder später auf die Ratten treffen würden. Was sie da aber erwartet, mochte sich Hayato nicht vorstellen.
     
  12. Yimi Cho

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    Ihr Teamkollege war merkwürdig und es war kein Wunder das er verwirrt war, so merkwürdig wie er war. Aber er war ein Junge. Die waren immer merkwürdig und ein bisschen doof, immerhin aber nicht zickig. Ob doofe Jungs für andere Jungs so waren, wie Zicken für andere Mädchen? Würde der Junge Multitasking kennen, wüsste er sogar, dass man auch gleichzeitig grübeln, Waffen rausholen und Kunai benutzen konnte! Sie mochte eventuell etwas langsamer mit dem Angreifen sein, als sie nachgedacht hatte, aber da hatten auch noch keine Ratten „angegriffen“. Also brauchte er sich nicht so aufspielen! Das würde Cho jedoch nur denken und den Jungen seine Dramatik weiter ausleben lassen. Cho kämpfte mit gegen die Ratten und trotz all der Dramatik, würde man beim nachzählen voraussichtlich doch feststellen, dass der Kawa mehr Ratten erledigt hatte. Immerhin war der Junge ziemlich direkt in die Rattenplage gerannt und war zum Angriff übergegangen. Glücklicherweise lies sich die Rattenmasse schnell eindämmen und der Rest der Plage trat die Flucht an. Das nutzen sie natürlich direkt, um herauszufinden, wo diese Tiere herkamen und ihrer Aggressivität auf den Grund zu gehen.


    Nach kurzer Zeit standen sie vor einem Eingang zur Kanalisation. Wo anders, hätten die Ratten auch sein sollen? Aber es gab einen verzierten Eingang. Nicht sehr verwunderlich bei einer so großen Stadt. Wenn die Kanalisation von innen schon nicht gut aussah, dies konnte Cho noch nicht wissen, aber Kanalisationen sahen nicht schön aus von innen, dann musste sie wenigstens eine schöne Fassade haben, um dem Glanze einer „goldenen“ Stadt gleichzukommen. Eine Abschreckung sah das Mädchen eher nicht in den Fratzen, auch wenn es eine sein mochte. Für sie war es eher passende Dekoration. Ein silberner Brunnen mit klarem, frischen Wasser wäre sehr unpassend und übertrieben. Es war die „goldene“ Stadt, nicht die „gelobte“, in der selbst der Schmetterlinge durch jede Gasse flogen, die Menschen frische Bergluft pupsten, kristallklares Wasser die Sonnenstrahlen brach und alles in einem strahlenden Weiß erstrahlte, während der Geruch nach frisch gebackenen Brötchen in der Luft hing. Bevor sie den Eingang jedoch noch weiter betrachten oder sich Gedanken über einen Weg hinein machen konnte, machte Hayato Dinge, die für ordentlich Krach sorgten. Was hatte der Junge getan?! Konnte er eine Tür nicht leise und vorsichtig öffnen? Das der Eingang selbst solchen Lärm machen könnte, daran dachte das Mädchen nicht, warum auch? Wieso sollte ein Gewölbe-Eingang mit Gittertür plötzlich hell aufleuchten und Krach machen? So wichtig war das aber nicht und solange sie die Tür nicht bezahlen mussten, war es der kleinen Yimi relativ egal, was der Kawa damit anstellte. Sie folgte den zwei Jungs die Treppe hinab in die nicht tiefe Tiefe und war leicht angeekelt. Noch lies sie sich davon aber nichts anmerken. Wer lief schon gerne durch die Kanalisation einer Großstadt? Gemeinsam machten sie sich auf den Weg durch das Tunnelsystem. Die ersten zehn Meter war das leicht, da es noch keine Abzweigung gab, aber dann begann das Labyrinth. „Wir sollten uns alle drei aufjedenfall den Weg merken und ihn möglicherweise sogar markieren, damit wir uns hier unten nicht verlaufen. Es soll nicht schwer sein sich hier unten zurechtzufinden, aber, in Anbetracht meiner Vermutung, dass ihr hier nicht öfter anzutreffen seid, würde ich trotzdem Vorsicht vorschlagen.“ Die Drei wären nicht die Ersten die sich verirren, weil sie das Gebiet nicht kennen. Cho würde vorsichtig sein. Sie kannte sich mit sowas aus! Sie verharrten eine Weile an der ersten Weggabelung, weil sie sich für einen Weg entscheiden mussten, aber zum Glück der Gruppe waren nicht alle Ratten weg und es gab noch vereinzelte Nachzügler denen sie folgen konnten. Sieben Gabelungen überwanden sie so und die Zahl der Ratten schien wieder spürbar zu steigen, teilweise mussten sie sogar kämpfen. Doch waren die Tiere hier noch nicht aggressiv. Außerdem schien es aggressivere und weniger aggressive Gruppen zu geben. Bevor sie an der siebten Weggabelungen ihre Suche fortsetzen konnten, hielt Cho Hayato auf und meinte ziemlich erschrocken: „War Ryakuga nicht eben noch bei uns?!“ Sie hatte nicht genau drauf geachtet, aber trotzdem sollte der zweite Junge doch nicht einfach verschwinden, oder? Wo hatten sie sich getrennt? Wahrscheinlich hatten sie ihn bei einer der Abzweigungen verloren. Auf dem Weg hatten sie öfter die Seite wechseln oder auf engeren Wegen gehen müssen. Wahrscheinlich hatten sie sich dabei irgendwann verloren. „Ich glaube, wir haben ihn bei einer der Abzweigungen verloren." Oh, dass war nicht gut. Jetzt wäre doch ein guter Zeitpunkt für Ratten, oder? Vorsicht, rhetorische Frage.
     
  13. Kawa Hayato

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    Damit hatte das kleine Mädchen auch recht, Hayato war für Menschen ein komischer Artgenosse und ebenso war er nicht Multitasking fähig. Er konnte sich auch gar nicht vorstellen, wie so etwas funktionieren konnte.
    Doch kannte man ihn etwas näher, dann war es klar, dass er nicht mit Absicht eine verwirrte Person war, sondern seine Fehlinterpretationen, außerhalb des Kampfes bzgl. Personen und Situationen, ließen ihn so wirken. Hayato war dieser Umstand nicht mal bewusst.
    Genauso wie ihm nicht bewusst war, was die Veränderung von Cho´s Gesichtsausdruck zu bedeuten hatte, nachdem er die Tür geöffnet hatte. Es wäre ihm peinlich gewesen, hätten sie eine Person verfolgt und er diese dadurch gewarnt. Bei Ratten machte er sich wohl weniger Gedanken. Man soll bekannterweise keinen Gegner unterschätzen, aber komm schon, das sind Ratten! Hoffentlich würde er sich dabei mal nicht irren. Von seinem Opa hatte er da etwas anderes gelernt, ob Hund oder Katze, es bleibt solange eine Gefahr, bis die Mission erledigt war. In diesem Fall eben Ratten.

    Den Einwand, sie sollen sich doch den Weg merken, war zum Einen klar und ebenso sinnvoll. Es gab hunderte von Verzweigungen und je mehr sie in das Innere dieser Kanalisation eindringen, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich verlaufen würden. Würde es nicht helfen, sich Markierungen an die Wand zu machen? Gedacht, getan! Hayato ritzte mit seinem Kunai Pfeile ein, so sollten sie es später leichter haben, den Weg zurückzufinden. Nach einer Weile häuften sich auch wieder die Nager, einige davon konnten sie ausschalten und andere nutzen sie um ihnen zu folgen.
    Ihre Suche wurde unterbrochen als Cho Hayato anhielt und Ryakuga vermisste. Der Kawa nickte der kleinen Yimi zustimmend zu. Was ging hier vor? Wie konnten sie in einer Kanalisation, enge Wege, nur Ratten und sie selbst, einen ihrer Teamkameraden verlieren? Hatten sie ihn wirklich verloren oder war hier etwas anderes am Werke? Es war unverständlich, schließlich hätte Ryakuga gerufen, hätte er die beiden aus den Augen verloren und das hätten sie dann doch gehört.
    Cho? Denkst du wirklich wir haben ihn verloren? Das hätten wir doch merken müssen oder er hätte uns nachgerufen... irgendwas?
    In diesem Fall war der junge Kawa tatsächlich verwirrt, er wirkte nicht nur so, sondern jetzt war er es auch.
    Ob diese Frage nun beantwortet werden konnte war fraglich, denn Cho hatte den selben Ausdruck im Gesicht, als sie ihm sagt, dass sie Ryakuga verloren hatten. Hinter ihm hörte er es Krabbeln. Nicht die leise Art von Krabbeln, auch nicht die Einzahl davon. In diesem Moment wurde es ihm klar, das also war der „Erschrocken“-Gesichtsausdruck von Cho.
    Hayato zückte sein Kunai, drehte sich und konnte das Ausmaß dessen sehen, was er Sekunden vorher nur gehört hatte.
     
  14. Yimi Cho

    Yimi Cho Member

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    Wäre ihm bewusst, was die Änderung im Gesichtsausdruck von Cho zu bedeuten hatte, wäre er vermutlich nicht schlauer als zuvor, da auch Cho eine gewisse Störung im Zeigen und Deuten von Gefühlen und Emotionen hatte. Jedoch immerhin nicht komplett, da sie die Bewegungen ihres Gegenüber noch deuten konnte. War es nicht irgendwie praktisch, dass es nichts zu deuten gab, wenn sie sowieso nichts deuten konnten? Aufjedenfall war es Ironie! Wie merkwürdig der Junge auch war, sein Opa war anscheinend nicht auf den Kopf gefallen und hatte durchaus recht mit seinem Ratschlag für den jungen Kawa Hayato. Man könnte auch sagen, man sollte den Braten nicht verkaufen, bevor man ihn erlegt hat. Aber diese Ratten waren schon erledigt, sie standen diesen drei jungen Genin gegenüber! Vielleicht sind sie auch nur zwei, aber sie waren drei, bevor sie den zweiten Jungen verloren hatten!
    Ihren Rat, dass sie sich den Weg merken sollten, nahmen beide Jungen an. Lange blieb es aber nicht bei Zweien, da einer kurz darauf verschwand. Wenn man bedachte, wie Hayato und Cho eben bemerkt hatten, dass Ryakuga weg war, dann war es nicht mehr so merkwürdig. Außerdem schätze Cho die zwei Jungs nicht so ein, dass sie brüllend durch die Kanalisation laufen würden. Es sei den, sie würden über irgendwas schimpfen. Eng war es hier nicht überall, teilweise gab es auch ziemlich viel Platz. Gerade die Enge machte es für Cho jedoch wahrscheinlicher sich zu verlieren, weil man schneller die Übersicht verlor, sollte man an Abzweigungen sein oder kämpfen. Kombinierte man dann beides, fand man sich schnell an einer anderen Stelle als man erwartete hatte wieder. Sie guckte den Jungen an und hörte sich seine Frage an, bevor einige Ratten nach Aufmerksamkeit verlangten. Das Mädchen nahm sich zwei Kunai und verteidigte sich gegen die ersten Nager, die ankamen. Hayato antwortete sie dabei: „Nicht unbedingt. Es gab genug Geplänkel mit den Ratten, bei denen es plötzlich passiert sein könnte.“ Bevor sie auf den zweiten Teil der Frage antwortete blickte sie ihn an. „Hätte er uns nachgerufen? Hast du schon nach ihm gerufen? Aber wäre etwas passiert, hätte er bestimmt gerufen oder wir hätten was gehört.“ Sie blickte wieder zu den Ratten und kommentierte die Situation: „Ich denke wir haben den richtigen Weg gefunden.“ Dabei schlug sie nach den Ratten. „Sind das viele... Was hat sie nur so aufgewühlt?“ Ein ungewöhnlich lautes Quieken erhallte als Antwort und die zwei Ninja konnten eben noch so eine gigantische Ratte davonlaufen sehen. Cho hatte kurz Zweifel, ob sie das Vieh wirklich gesehen hatte. Sicherhaltshalber fragte sie: „Hast du gerade auch eine überdimensionale Ratte gesehen?!“ Die junge Yimi hoffte stark, dass die alleine war. Vor DEM Vieh ekelte sich das Mädchen und ein bisschen fürchtete sie sich dann doch. Das Teil war gruselig! Und das Teil könnte sich garantiert locker mit einem Hund anlegen und kleinere Ratten aufstacheln. Dem Tier sollten sie folgen! Wollten sie das? Eventuell sollten sie lieber nach Ryakuga suchen. Aber dann würde ihnen der Nager garantiert entkommen und das wollten sie nicht. Sie hatten eine Mission! Ein Kampf würde sie doch wohl jetzt nicht von deren Beendigung abhalten, oder?! Eilig wendete sich Cho an Hayato, weil sie nicht einfach alleine bestimmen wollte: „Wollen wir dem Ding folgen?“ Wollte er?
     
  15. Kawa Hayato

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    Jede Menge Ratten, man konnte sie gar nicht mehr zählen, so viele waren es. Mal davon abgesehen, dass er dazu die Zeit gar nicht gehabt hätte. In diesem Fall waren es nämlich nicht die abwartende Art von Nagern, nein! Es war die Art, welche ohne zu Fragen die beiden Genin ansprangen und versuchten zu verletzten. Doch gekonnt setzten sich beide zur Wehr. Beide verteidigten sich mit ihren Kunais. Dabei war es natürlich schwer einen Dialog zu führen, denn Hayato wartet noch auf seine Antwort. Es schien der Kunochi keine größeren Probleme zu bereiten, sich auf mehrere Dinge zu konzentrieren. Doch warum sollte es ihn eigentlich wunderen, dieser Umstand hatte er doch einige Zeit vorher schon festgestellt.
    Mit ihrer Aussage sollte Cho recht behalten, sie waren wirklich auf dem richtigen Weg. Denn warum sonst sollten sie von so vielen Ratten angegriffen werden. Aufgescheucht? Ja, dass musste wohl der richtige Begriff sein, denn genau dass hatte der Kawa auch als Gedanke. Es machte einfach Sinn. Die Antwort auf diese Frage lies nicht lange auf sich warten. Ein schallender Lärm in Form eines ungewöhnlich lautem Quieken, hallte durch die Kanalisation. Als standen die Nager unter Einfluss des Quiekens, stoppten die meisten ihren Angriff und folgten einer überdimensionalen Ratte. Dieser Gedanke ging anfangs wie ein Messer durch warme Butter. Halt! Überdimensionale Ratte?!? Hatte er richtig gesehen? Als ihn dann aber Cho nach eben dieser fragte, war ihm klar, dass ihn seine roten Augen nicht täuschten. Es musste also wahr sein. Hayato drehte sich langsam zu Cho und antwortete mit einem etwas ungläubigem Gesichtsausdruck. Ja, genau das habe ich auch gesehen. Selten, sehr selten, aber in diesem Moment war es geschehen, Hayatos Mimik änderte sich. Cho schob eine weitere Frage hinterher, deren Antwort für Hayato eindeutig war. Wenn ein Kawa eine Mission hatte, dann würde er sie auch beenden, egal was passiert. Angst kannte ein Kawa nicht. Er wusste zwar, dass es nun sehr ungemütlich für beide werden konnte, aber seiner Meinung nach hatten sie keine andere Wahl, als dieser Mutation nachzugehen. Da es unsere Mission ist, müssen wir ihr folgen, ob es uns nun gefällt oder nicht.
    Er hätte der Kunochi gerne eine andere Antwort gegeben, da er einer Auseinandersetzung gerne aus dem Weg geht. Hayato war eine friedliebende Person und mochte weder verletzten noch verletzt werden und doch liebte er den Kampf. Wie widersprüchlich war das denn?! Dennoch musste getan werden was nötig war. Also folgte er der Riesenratte. Sie mussten sich hier und da zwar noch ein paar Nager entledigen, aber sie konnten gut Schritt halten. So kamen sie in einen großen Raum und als hätte sie die beiden Genin schon erwartet, saß die Riesenratte wie auf dem Präsentierteller, in mitten des großen Raumes. Um sie herum verteilt ihr Gefolge. Beide stoppten und schauten sich die Situation an. Hayato hatte nur einen Gedanken Sch...
     
  16. Yimi Cho

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    Die Ratten waren aggressiv. Sie waren viele. Und die Tiere blockierten den Weg. Doch das waren keine Sachen die die Ninja lange aufhielten. Hayato und Cho kämpften sich durch die Ratten und verfolgten das große Oberratte. Gab es eine unterschiedliche Bezeichnung für weibliche und männliche Ratten? Hier wäre nämlich in dem Fall nämlich die weibliche Variante richtig. Würde man sich Gedanken um das Geschlecht dieser Biester machen. Cho machte sich darüber keine Gedanken. Da gab es dringlichere Sachen wie: Die Ratte haut ab! und Nicht beißen lassen! Das war garnicht mal so leicht, sich nicht beißen zu lassen, da alles voller Ratten war. Man könnte sagen, sie hatten mitten ins Wespennest gestochen. Doch die Genin wussten sich zu wehren! Die Riesenratte konnte einem da jedoch Sorgen bereiten. Der Junge hatte die Ratte ebenfalls erblickt und war der festen Meinung, sie müssen hinterher. Damit hatte Hayato höchstwahrscheinlich auch recht. "Du hast recht! Folgen wir ihr." Man wäre ein Narr, die große Ratte nicht als aufstachelndes Element für die anderen Ratten zu erkennen. Der andere Genin fand sie hoffentlich bald wieder. Markierungen hatte sie ja benutzt und Cho achtete darauf sie auch weiterhin zu machen, während sie der Mutter?-Ratte folgen.
    Die meisten Ratten folgen nach dem Kampf eben dem Obertier, verzogen sich oder kamen gerade erst an, was er relativ leicht machte dem Ziel zu folgen. Das rannte durch die Gänge in eine große Halle. Das Mädchen hatte sich auf dem Weg an ihrer Ausrüstung zu schaffen gemacht und holte am Eingang des großen Raumes ihren Bogen hervor. Irgendwie hatte sie den verdacht, der würde mehr ausrichten als ihre Kunai. Der Raum war wirklich groß... Und voll... Und die Ratte war auch groß... Und voll, mit Essen. Ein Königreich der Ratten. So ungefähr. Cho wandte sich an Hayato und meinte, ihm ihren Bogen zeigend: „Ich kann die größeren Ratten und die Oberratte abschießen, falls du die kleineren Ratten etwas von uns fernhälst. Das dürfte besser als Kunai funktionieren. Außerdem sieht es für mich nicht sehr klug aus, in den Raum zu laufen.“ Sie blickte durch den mit Ratten gefüllten Raum. Hier am Rand hatten sie die Ratten gut im Blick und zurzeit kamen noch keine Ratten aus dem Gang hinter ihnen. Auch von Ratten sollte man sich wahrscheinlich nicht einkreisen lassen. So war zumindest die Einschätzung des Mädchens. Vielleicht hatte der junge Kawa ja andere Pläne? Oder er stimmte ihr zu. Falls er sich noch nicht entschieden hatte war genau jetzt die Zeit dazu, die Ratten waren nämlich überhaupt nicht fröhlich, dass man in ihr Reich eingedrungen war und die große Oberratte bedrohte. Cho warf ein paar Ratten ab, die sich näherten und suchte sich die erste größere Ratte raus, zum abschießen. Nachdem eine weitere kleine Ratte leblos auf dem Boden lag, nahm das Mädchen einen Pfeil und machte sich daran die erste größere Ratte zu erledigen. Die Oberratte war momentan leider noch hinter anderen Ratten und auf dem Boden verstreuten, kaputten Gegenständen und Möbeln verdeckt.
     
  17. Kawa Hayato

    Kawa Hayato Member

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    Die Kunochi stimmte Hayato zu. Somit folgten sie der Mutter-Ratte und hofften der dritte im Bunde würde bald wieder aufschließen. Um den Gedanken zu vollenden, welcher er begonnen hatte ...eiße. Sie standen vor einem winzig kleinem Problem, wobei diese Formulierung eher ironischerweise war. Er hatte wohl noch nie so viele Ratte auf einem Haufen gesehen. Irgendwie ein Déjà-vu, denn Hayato erinnerte sich genau diesen Satz vor nicht all zu langer Zeit schon einmal gedacht zu haben, aber er war sich sicher, dass das das vorangegangene Ereignis übertraf. Viele Gedanken gingen ihm durch den Kopf, viel mehr Möglichkeiten, was die beste Alternative wäre, auf diese Rattenplage zu reagieren. Bis der Vorschlag von Cho kam. Ich kann die größeren Ratten und die Oberratte abschießen, falls du die kleineren Ratten etwas von uns fernhälst. Das dürfte besser als Kunai funktionieren. Außerdem sieht es für mich nicht sehr klug aus, in den Raum zu laufen. Nun hatte er also seine Aufgabe. Er musste Cho Zeit und Platz verschaffen, um ihre gezielten Pfeile abschießen zu können.
    Der Kawa sah sich im ersten Moment zu vielen Ratten in der näheren Umgebung gegenüber, dagegen musste er etwas unternehmen. Erst sollten sie etwas abgelenkt werden, nein! Die Bewegung der Ratten sollten unkoordinierter werden, sodass er ein schnelles und effizientes Jutsu auf die Nager wirken konnte. Bei einem Menschen wäre die Kombination wohl nicht sonderlich erfolgreich bzw. nicht zu Beginn eines Kampfes. Denn wenn man es genau nahm, dann war das der eigentliche Kampf. Es war wie in einem Computerspiel, indem alle vorangegangenen Kämpfe geplänkel waren und die Mutter-Ratte jedoch der Endgegner. Großartig Zeit hatte man nicht darüber nachzudenken, jetzt musste er handeln. Er nickte Cho kurz zu, womit er gestikulieren wollte, dass er einverstanden und bereit war. Nun gut, dann wollen wir mal...
    Raiton: Reiki Ryou Seiteki damit sollten die Ratten im unmittelbaren Wirkungsbereich erst mal etwas mit sich selbst beschäftigt sein. Somit konnte er den zweiten Schritte seines Plans durchführen. Raiton: Hari Hitonui für gewöhnlich würde dieses Jutsu erst in der Mitte seiner Ausführung zu Lähmungserscheinungen führen, jedoch ist in diesem Zusammenhang die Rede von einem Menschen. Hierbei handelt es sich aber um Ratten, im Vergleich also ein viel kleinerer Organismus. Somit konnte er dadurch insgesamt 32 Ratten Kampfunfähig machen. Den gesamten Vorgang wiederholte er nochmals. Dabei war es ihm gar nicht möglich zu sehen, wie sich Cho gegen die Ratten schlug bzw. wie viele sie schon mit ihrem Bogen getroffen hatte. Natürlich hatte er sie im Blick, schließlich musste er ihr die Viecher vom Leib halten, aber was sie genau tat, dafür hielten ihn die Ratten zu sehr auf Trapp.
    Wenn er sich doch nur etwas mehr Zeit verschaffen könnte, dann wäre es ihm möglich ein stärkeres Jutsu anzuwenden. Wobei er aufpassen müsste, dass er Cho und sich damit nicht selbst in Gefahr bringen würde. Jedoch angesichts der Menge dieser Nager wäre dieses Jutsu wohl angebracht. Voraussetzung dafür wäre nur, dass beide auf etwas nicht leitendem stehen, aber dafür die Ratten schon. Betrachtet man den Raum und berücksichtig die Abneigung von Ratten gegenüber Wasser, dann ist diese Möglichkeit wohl so gut wie ausgeschlossen. Doch irgendwie musst sich Hayato Gedanken machen, wie sie aus dem ganzen Schlamassel erfolgreich herauskamen bzw. wie er Cho in die Situation bringen konnte, dass sie ihre Pfeile gegen die Mutter-Ratte richten konnte.
     
  18. Yimi Cho

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    Soviele Ratten hatte auch Cho noch nicht zusammen gesehen. Sie wusste, dass sich viele der garstigen Biester ansammeln konnten, aber bis zu dieser Aufgabe war sie davor bewahrt geblieben größeren Rattenschwärmen zu begegnen und nach dieser Mission würde das Kind wissen, warum das auch ganz gut so gewesen war. Ihr toller Einfall lag an ihrer Kreativität, aber dem Unwillen zwischen so viele Ratten zu gelangen musste man eine kleine Nebenrolle eingestehen. Cho hatte wenig Lust eine Ratten-Aburame zu werden... Darum war sie froh, dass Hayato ihren Vorschlag als akzeptabel beurteilte und ihr helfen wollte.
    Er schaltete die Nager beeindruckend gut mit seinen Jutsus aus und Cho sah erstaunt wie er viele Ratten Kampfunfähig machte, während sie gut fünf Pfeile auf gefährlicher aussehende Ratten geschossen hatte und zwischendurch immer mal wieder ein Kunai warf oder mit einem Kunai eine ankommende Ratte stach. Ihr eigentlich Ziel war aber die große Ratte, welche noch versteckt war. Das Mädchen dachte darüber nach, wie sie das Biest aus seinem Versteck locken könnte, denn in den Raum rein, wollte sie wie gesagt nicht. Dafür waren zuviele Ratten im Raum und die Tiere würden sie einfach überrennen. Noch hatten sie den Vorteil, dass sich nur nahe Ratten auf sie stürzten und die Ratten weiter hinten sie in Ruhe ließen. Cho wusste nicht genau, wie die Jutsu des Jungen funktionierten, aber sie wusste, dass Wasser und Strom keine gute Kombination waren. Das Kind sparte sich ihre Pfeile vorerst und ging mit ihren Kunai in den Nahkampf.
    Im Kampf fragte sie: „Du benutzt Raiton, oder? Das wirkt doch mit Wasser, kannst du die große Ratte damit aufscheuchen? Sie ist zu groß um das Wasser zu meiden.“ Ob er die große, massige Ratte mit seinen Blitzen auf die Entfernung komplett ausschalten konnte, wusste sie nicht, aber zumindest aufscheuchen würde er sie garantiert und dann könnte Cho ihren Bogen benutzen! Fragend blickte sie Hayato an: „Funktioniert das so und kannst du so ein Jutsu? Hier sind zuviele Ratten die stören, um sie hinter ihrem Schutz zu treffen.“ Um sich vor dem Raiton zu schützen gab es hier genug Holz und Möbel, sie müssten nur auf die Idee kommen sie zu benutzen. Außerdem machte Cho mit ihrer Frage indirekt den Vorschlag, dass sie ihm erst die Ratten vom Hals hielt und sie sich, sobald die große Ratte aus ihrem Nest kam, abwechseln würden. Bedacht sich nicht beißen zu lassen wehrte Cho die Ratten ab und warf immer wieder eines ihrer Kunai auf größere oder aggressivere Rattenexemplare. Aber nicht nur ihr Kunai benutzte sie, auch ihr Fuß verhalf nicht nur einer Ratte zu einem Freiflug.
    Währenddessen brauchten sie sich keine Sorgen um Ratten von Hinten zu machen, denn es waren nur einzelne Ratten in dem Weg aus dem sie kamen zu sehen und neu dazukommende Ratten hatten mit ihrem Kollegen zu tun, der zwar noch nicht da war, aber trotzdem unbewusst mithalf, indem er ihnen eine komplette Richtung frei von Ratten hielt.
    Cho mochte das Kampffeld nicht, sie war hier ziemlich eingeschränkt. Es gab kein Oben. Eigentlich war es nur eine grade Fläche mit Gegner und nichts, um irgendwelche tollen Tricks zu machen oder Möglichkeiten die Position merklich zu wechseln. Lediglich eine alte Halterung für Licht wäre erreichbar, aber eine höhere Position nutze ihr in diesem Moment nichts und dem Jungen würde sie die Ratten damit auch nicht vom Hals halten. Dafür hatte sie dank ihren Zielkünsten und ihrem Geschick eher weniger Probleme die kleinen Nager gut zu erwischen. Wie es wohl um Hayato stand? Er schien die Ratten bisher ebenfalls gut zu erwischen und seine Jutsu wirkten sehr gut. Durch die kleinen Gegner hatten selbst schwache Angriffe eine hohe Wirkung und durch die Feuchtigkeit und das Wasser hier unten hatte er leichtes Spiel seine Blitze einzusetzen, solange er aufpasste, dass er sich selbst nicht erwischte. Und die größeren Ratten oder einzelne kleine Ratten von der Seite hielt Cho von ihm weg. Damit, dass die Ratten in einem Halbkreis angriffen hatte Cho weniger ein Problem, auch wenn es doch eine Umstellung war, da man in der Akademie und im Training für gewöhnlich ein festes, großes Ziel vor sich hatte und das nicht in einem großen Halbkreis um die herum war. Nun durfte man sich gerne vorstellen, wie es wohl war gegen einen Aburame mit seinem rießigen Insenktenschwarm zu kämpfen.
     
  19. Kawa Hayato

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    Die beiden Genin hielten sich wacker gegen die optische Übermacht der Ratten. Noch dazu ging der Plan von Cho sehr gut auf, jedoch bleibt die Frage, wie sie die Mutter-Ratte erwischen konnten? Diese Frage stellte sich auch seine Mitstreiterin, die nun auch in den frontal Angriff überging. Du benutzt Raiton, oder? Das wirkt doch mit Wasser, kannst du die große Ratte damit aufscheuchen? Sie ist zu groß um das Wasser zu meiden. Weiter fragte sie, Funktioniert das so und kannst du so ein Jutsu? Hier sind zuviele Ratten die stören, um sie hinter ihrem Schutz zu treffen. Hayato war vorher schon ein paar Gedankenspiele durchgegangen, daher hatte er schnell eine Antwort. Ja, ein solches Jutsu kann ich, sogar zwei. Aber bei beiden müsstest du mir die Nager für eine Zeitlang vom Hals halten. Entweder wir kommen auf mindestens 5m an die Ratte heran oder wir müssen uns auf irgendetwas stellen, das nicht leitend ist und hoffen, dass der Wasserfluss nicht unterbrochen ist bis hin zu der Mutter-Ratte. Sonst funktioniert es nämlich nicht. Wenn ich letzteres ausführe und es funktioniert nicht, dann werde ich nicht mehr so konzentriert kämpfen können wie die ganze Zeit. Danach werde ich eventuell etwas geschwächt sein, noch dazu darf ich bei letzterem Jutsu auf gar keinem Fall gestört werden und es benötigt mehr Zeit das Chakra zu sammeln. Eine kurze Unkonzentriertheit und ich wende das Jutsu auf mich selbst an. Was ist dir lieber? Auf 5m herankommen oder die Gefahr eingehen, dass ich kampfunfähig bin? Währenddessen hielt er schon mal Ausschau nach Gegenständen, auf die sie sich stellen konnten. Obwohl letzteres Jutsu gefährlicher ist, wäre es wohl die einfachere Durchführung. Denn ihm war nicht klar, wie sie auf 5m herankommen sollten. Du musst in jedem Fall mit deinem Bogen bereit sein, denn aufscheuchen werde ich sie damit ganz bestimmt! Vorausgesetzt die Mutter-Ratte würde getroffen.
    Er wollte diese Entscheidung nicht alleine treffen, denn sie waren zu zweit und auch zu zweit sollten sie die Entscheidung treffen, vielleicht übersah Hayato auch etwas, was für Cho offensichtlich war. Daher ist eine Absprache untereinander am besten. Hayato war zu Weilen recht forsch und auch hier und da etwas naiv in seiner Herangehensweise, jedoch in so einer Situation, welche jeder Zeit kippen konnte, war es glasklar für ihn. Nicht nur, dass es wohl die logischste Art war eine solche Situation zu bewältigen, nein, auch die Meinung von Cho war ihm wichtig. Nun galt es diese abzuwarten.
    Es war gar nicht so einfach einen kühlen Kopf zu bewahren, sich zu verteidigen, Kampfstrategien auszudenken und diese zu diskutieren, während man so vielen Nagern angegriffen wurde. Da sah man mal wieder, wie wichtig die Akademie war. Dort wurden sie im Kampf geschult und nur so konnten sie solch Lage meistern. Dennoch war es nicht wie ein Showkampf in auf dem Akademiegelände und ganz sicher nicht so wie es in den Büchern stand.
     
  20. Yimi Cho

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    Was der Junge ihr da sagte gefiel dem jungen Mädchen aber ganz und gar nicht. Das waren ziemlich schlechte Nachrichten, die er da hatte. Da hatte sich das Mädchen die Sache wohl doch etwas zu schön vorgestellt. Sie hatte aber auch kein großes Wissen über das Raiton-Element, war darum auch nicht zu enttäuscht, über den nicht umsetzbaren Plan. Durchaus schade, aber absehbar. Immerhin hatte der junge Hayato sogar einige Fähigkeiten auf Lager und konnte mit etwas passendem behilflich sein! So erfahren waren die Genin ja noch nicht und dementsprechend waren die Fähigkeiten auch noch nicht so vielfältig. Cho zum Beispiel konnte nur die Grundninjutsu! Sie war zwar mehr körperlich ausgerichtet, aber auch da steht ihr noch ein weiter weiter Weg bevor. Da konnte man doch schon von einer sehr interessanten und glücklichen Gegebenheit sprechen, wenn es sich herausstellte, dass der junge Teampartner Raiton beherrschte und sie in einer feuchten, teilweise mit Wasser gefüllten Kanalisation waren, oder? Cho war jedenfalls glücklich, über die hilfreichen Fähigkeiten von Hayato, auch wenn seine Antwort ihr ganz und gar nicht gefallen mochte. Bereit sein würde sie auf jeden Fall! Nur... auf fünf Meter an den großen Nager ran oder ein kampfunfähiges Teammitglied riskieren? Oder nach einer Alternative suchen? „Uff. Das klingt gefährlich.“ Das Mädchen grübelte und antwortete: „Also auf fünf Meter an die große Ratte heranzukommen möchte ich nicht versuchen. Ich kann die Ratten fernhalten, aber nicht wenn wir mitten drin stehen. Dafür kann ich mit meinen Fähigkeiten... und der Anzahl meiner Kunai nicht garantieren. Dann würde ich lieber direkt zur Ratte durchrennen und sie angreifen.“
    Cho bekämpfte die Ratten, während sie einen weiteren Moment nachdachte und die Zeit gegen sie spielte. Tat sie das? Eigentlich nicht, immerhin sollten sie auch die kleinen Ratten eindämmen und das taten sie gerade. Zumindest hatte das kleine Kind es so verstanden. Würden sie nun also das zweite Jutsu des Kawa benutzen, so müssten sie zurück. Mehr würde die Ausdauer und der Zustand der Genin nicht hergeben. Im besten Fall wäre alles erledigt, im schlimmsten Fall müssten sie erneut hier her kommen. „Was ist die „Gefahr eingehen“ und „kampfunfähig“?“ fragte das Mädchen ihn. Wie hoch war die Gefahr? Cho hatte sich entschieden! Sie hatte sich für ihre Meinung entschieden und teilte sie dem Jungen mit: „Ich bin dagegen, dass wir weiter rein gehen. Hmm...“ Sie drehte sich zu ihm und wies ihn an: „Halt kurz still.“ und bevor er weiter reagieren konnte, versuchte sie ihn probehalber anzuheben. Nicht unbedingt leicht, aber es würde reichen. „Ich kann dir die Ratten eine Zeit lang vom Hals halten, aber ich kenne dein Jutsu nicht, also musst du einschätzen, ob du es hinbekommst.“ Sie sprang auf einen kleinen Gerümpelhügel. „Hier können wir stehen.“ Wartend blickte sie ihn an und guckte, ob er Hilfe brauchte. Ein kleiner Teil des Haufens guckte aus dem Wasser und war trocken. Hier könnten sie gut stehen, während Hayato direkt ans Wasser konnte. „Wenn du mir kurz vorher etwas sagen kannst, kann ich mich an der Halterung da oben festhalten und du kannst dein Jutsu noch ungestörter auf die Ratten benutzen.“ bot sie ihm an. Ihren Bogen hatte sie aufjedenfall bereit, falls die Oberratte sich zeigte! Was würde Hayato jetzt sagen? „Danach gehen wir zurück und verschnaufen erst. Egal ob wir sie erwischt haben.“