Hafen

Dieses Thema im Forum "Getsurin" wurde erstellt von Kaishira Asuka, 7. Apr. 2011.

  1. Kaishira Asuka

    Kaishira Asuka New Member

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    Asuka hatte einige Missionen und eine Chuunin Prüfung hinter sich, sie war aber überrascht, dass man sie bereits ein Team leiten ließ, auch wenn dieses nur aus Genin bestand und die Mission vergleichsweise einfach erschien. Allerdings konnte Asuka nicht ihre Nervosität abstreifen, während sie sich am Ablegeplatz ihres Schiffes nach den beiden Jungen in ihrer Gruppe umsah. Sie hatte nch keine Minute diesen Morgen verbracht ohne eine Zigarette im Mund, so nervös war sie. Ihre Namen, ein Bild von jedem und eine kurze Missionsbeschreibung wurde ihr zur Verfügung gestellt. Ziel und zu beachtende Gefahrenquellen waren aufgelistet. Kurz sah sie noch einmal in das Dokument. Es war definitiv nicht schwer, es war nicht schwer, absolut nicht schwer, Asuka konnte das schaffen!
    Mit einer großen Rauchwolke ließ sie ein Seufzer in die kühle Hafenluft und sah sich weiter um. Ihr Schiff war eines der vielen Passagierschiffe, von denen etliche in diesem Teil des Hafens lagen und jedes davon sah gleich aus. Vermutlich würden sich die anderen Genin in dem Labyrinth aus Lagerhäusern und Geschäften verlaufen, oder nicht mal das richtige Schiff finden, aber nicht Asuka, sie hatte ein Tag zuvor schon den Ablegeplatz aufgesucht um ihn an diesem kühlen Morgen besser finden zu können. Man sah ihr die Nervösität wie die meisten Gefühlsregungen auch nicht an, dennoch sie wurde sie einfach nicht los...
    Zum x-ten Mal zog sie ihr schwarzes T-Shirt, mit einem großen pinken Stern auf dem Rücken, zurecht, nicht das es bei ihrem kleinen Brustumfang ein unterschied machen würde. Auch die Jean saß, ihr Stirnband um die den Oberarm gewickelt und auch ihr langer Pferdeschwanz, alles saß, sie machte sich nur selbst immer nervöser. Sie sah noch einmal in ihre Umhängetasche, Schriftrollen mit extra Kunai, vier Bento, zwei Flaschen Wasser, alles war da. Nur noch ihr Team fehlte...
     
  2. Rutako Ingvi

    Rutako Ingvi Active Member

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    "Hier ist es also...", murmelte Ingvi, als er sich im Hafen umsah. Er hatte sich nie sonderlich für diesen Ort interessiert, auch wenn er nicht das erste Mal hier war. Seine nächste Mission würde also hier beginnen, diesmal aber glücklicherweise nicht als Teamleiter. Es war bereits seine dritte Mission, und die dritte mit C-Rang noch dazu. Den untersten aller Ränge hatte er übersprungen. War das eine gute Leistung? Darüber war er sich nicht ganz sicher... Auf jeden Fall musste er hier auf seine Teamleiterin stoßen, Kaishira Asuka... Nie gehört, klang nicht sonderlich interessant, konnte ihm ziemlich egal sein. Oder zumindest könnte sie das, wenn er nicht auf einer Mission gewesen wäre. Noch einmal sah sich der Rutako um, prägte sich diesmal jedes sichtbare Detail ein, und entdeckte auch sogleich das Mädchen, das er gesucht hatte. Eine seltsame Farbe hatten ihre Haare irgendwie... es war kein einfaches Blond, aber auch nicht wirklich etwas anderes. Oder sah er das einfach zu eng? Auf jeden Fall gefiel ihm ihre Frisur recht gut, das war doch schon etwas. Dem Teil ihres Körpers unterhalb des Gesichts schenkte er keinerlei Beachtung, wieso auch, sie war so viel kleiner als er, er würde selbst dieses kaum sehen. Was er allerdings sah, war, dass sie rauchte. Das störte ihn ein wenig, auch wenn ihr Gesichtsausdruck ihm dafür umso mehr zusagte: Genauso monoton wie sein eigener.
    Nun machte Ingvi sich auf den Weg zu dem Mädchen, dem er heute unterstehen würde. Er musste sie ja eh ansprechen gehen, also warum nicht gleich? Als er direkt vor ihr stand, verbeugte er sich leicht und murmelte gerade hörbar: "Guten Tag, Kaishira-san..." Dann wandte er sich auch schon wieder ab und ging ein paar wenige Schritte weit weg. Gott, war dieser Rauch unausstehlich. Hoffentlich blieb der Geruch nicht in der Jacke hängen... Auf deren Rücken befand sich übrigens eine Schriftrolle mit ein paar relativ nützlichen Inhalten, unter denen sich allerdings nicht sein Katana befand, das er seitlich an seinem Gürtel angebracht hatte. Sein Essen bestand heute aus einer Banane und drei Äpfeln, die er in einer Box in seiner Jackentasche trug. Jawohl, er war bereit. Noch eine Person fehlte, dann könnte die Mission beginnen...
     
  3. Während Asuka in all ihrer Nervosität befangen am Pier stand, von dem ihre nahende Mission starten sollte, hatte einer der Genin für die sie die Verantwortung trug einen ganz eigenen Kampf zu bestreiten. Getsurin. Diese Stadt schien eine gewisse Abneigung gegenüber dem Jungen aus den Wäldern zu hegen. Schon wieder spielten ihm die ungezählten Gassen, die wirr durcheinander huschenden Menschenmassen und der immerzu präsente Zeitdruck böse zu. Natürlich bestünde das Problem in dieser Form nicht, wenn Daijai etwas früher darauf gekommen wäre, dass man eine Karte auch verkehrtherum halten konnte, und er deswegen die letzte Stunde sinnlos am falschen Pier gewartet hatte. Wie konnte ihm so ein misslicher Faux pas bloß unterlaufen? Mürrisch darüber gestimmt ruderte er weiter mit der krummen Holzplanke durch das Wasser und schob sich auf einer Fischreuse sitzend weiter über das Wasser. Nachdem Daijai seiner Fehlnavigation bewußt geworden war und festgestellt hatte, dass der Weg durch den Trubel der ruhelosen Stadt zu lange dauern würde, hatte er sich kurzerhand für den Seeweg um die Hafenanlage entschieden, um an den richtigen Pier zu gelangen, wo man ihn bereits erwartete. "O-hayo.", kam es recht trocken von dem Genin mit der wilden Stachelmähne, als dieser auf seinem schunkelnden Bootsersatz neben Asuka an dem Pier vorbeipaddelte wie verirrtes Treibgut. Er wischte sich mit dem langen Ärmel über die schweißgetupfte Stirn und atmete erleichtert aus, es endlich an das richtige Pier geschafft, und dem wütenden Fischer mit dem bedrohlich wirkenden Harpune, dem er die Reuse leihweise entwendet hatte, entkommen zu sein. Der Junge mit dem Federgewicht erhob sich und schob die Planke, die ihm als Ruder gedient hatte auf das Pier hoch, ehe er sich selbst mit wenigen selbstsicheren Griffen auf die Plattform erhob. Er schnaufte nochmals kurz aus und wiederholte seinen kurzatmigen Gruß nachdem er nun vor der Genin stand, von deren Beschreibung aus er davon ausging dass sie Asuka sein musste. "O-hayo, Asuka-sempai, stimmts?" Daijai strich sich mit beiden Händen über die wilde Mähne und schielte aufgrund seines etwas unkonventionellen Auftritts matt zur Seite. Es störte ihn selbst relativ wenig; aber als Genin kam er sich nach einer solchen Aktion doch etwas dämlich vor. Aber die genaueren Umstände musste ja niemand näher erfahren. Dass sie ihm ausversehen im heiteren Dialog über die Lippen sprangen, befürchtete der Genin mit dem Kiri-Stirnband um den Bauch nicht, da er ohnehin eine etwas schweigsamere Erscheinung war und lieber sparsam an Worten blieb.
    Seine stahlblauen Augen kehrten zu Asuka zurück und blickten ihr scheinbar mit einer etwas trägen Begeisterung entgegen. Er bemerkte nun auch dass sie eine Raucherin war, was ihn durchaus etwas verwunderte. Aber es interessierte ihn doch ehrlich gesagt zu wenig, als dass er nachfragen würde. "Warum bin ich eigentlich hier?", fragte Daijai, der in all seiner Zerstreutheit noch nichtmal aufgefasst hatte warum er überhaupt hierher gehetzt war. Eine Mission? - Das würde noch eine Überraschung für ihn sein, wo er doch schon das letzte mal in Tagträumerreien abdriftend nicht mitbekommen hatte was man ihm gesagt hatte. Daijai eben...
    Während er auf eine entsprechende Antwort seitens der weiblichen Genin wartete, nahm er nun auch erstmals von dem anderen Jungen Notiz, der schon die ganze Zeit neben ihnen stand. Seine schmale, geschwungene Augenbraue erhob sich stutzig in die Höhe, da auch seine Anwesenheit nicht wirklich aufschlussreich für diese Situation war. Und warum zählte er überhaupt so penibel seine Ausrüstung durch? Irgendwas hatte Daijai definitiv verpasst, soviel war ihm sicher.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. Apr. 2011
  4. Ryuugu Jun

    Ryuugu Jun New Member

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    Jun hatte den Brief mit den für ihn erforderlichen Missionsdetails erst bereits seit Tagen in seinem Zimmer liegen, aber trotzdem konnte er sich erst am letzten Abend vor dem befohlenen Zeitpunkt dazu durchringen seine Sachen zu packen. Er hatte alles so gepackt wie immer, eine Schriftrolle in der er diverse Kunai und Shuriken versiegelt hatte, eine Schriftrolle mit Wasser für mindestens fünf Tage und eine Rolle mit verschiedensten Lebensmitteln für mindestens drei Tage. Bisher hatte er immer noch ein Katana in der Schriftrolle mit Waffen versiegelt, diesmal hatte er das aber etwas anders vorbereitet. Er hatte zwei Katanas in zwei kleinen Zetteln versiegelt die er in den Innentaschen seiner Jacke verstaute. Seiner Meinung nach war er auf alles vorbereitet, zwar hatte er noch immer keine echte Lust sich aus dem Haus zu wagen, doch er wusste dass das Leben weiter gehen musste, Inoues Verlust war schmerzlich doch die Welt drehte sich weiter und er musste weiter leben.
    Als die Sonne am nächsten Morgen über den Horizont steig lag Jun bereits wach und wartete nur darauf dass der Zeitpunkt kam an dem er los musste. Er frühstückte mit seinen Eltern, verstaute seine vorbereiteten Schriftrollen in einem Rucksack, packte zusätzlich noch etwas Essen und Wasser so dazu und steckte die Zettel mit den versiegelten Schwertern in seine Jackentaschen. Er verließ mit einer knappen Geste das Haus und machte sich auf den Weg Richtung Hafen.

    Nach einem entspannten Fußmarsch kam Jun am Hafen an und schaute sich suchend um. Er hatte die Nummer des Piers an dem sich das Team treffen sollte vergessen, allerdings pflegten die meisten Ninja ja sich recht offen als solche zu erkennen zu geben. Jun suchte einen Anlegepunkt nach dem anderen ab und hielt nach Shinobistirnbändern Ausschau.
    Nach einer knappen halben Stunde entdeckte er gleich drei der gesuchten Stirnbänder, ein Jungs aus Sora, ein weiterer aus Kiri und ein Mädchen aus Iwa. Das Mädchen musste Kaishira Asuka sein, sie war, laut dem Brief, die Leiterin der Mission und musste dementsprechend die erfahrenste des Teams sein. Sie gab ein seltsames Bild ab, wenn man ihre Gesichtszüge außer acht ließ konnte man sie leicht für einen, recht schmächtigen, Jungen halten. Im krassen Gegensatz dazu stand jedoch die Zigarette in ihrem Mund, diese lies sie viel älter wirken als ihr Aussehen es je könnte. Den Jungen aus Soragakure hatte Jun noch nie zuvor gesehen, er wirkte irgendwie düster und deprimiert, was aber auch daran liegen konnte das Schwarz bei ihm die dominierende Farbe war. Das Katana an der Hüfte des Genin machte Jun neugierig, er fragte sich wer von ihnen wohl besser war, vielleicht ergab sich ja im verlauf der Mission ja die Chance auf einen kleinen Test. Der Letzte auf den Juns Blick fiel war der Genin aus Kiri und das obwohl gerade er vielleicht den seltsamsten Anblick bot. Sein Haar war, gelinde gesagt, wild durcheinander und sah aus als wäre es erstarrt bevor man ihm irgendeine Ordnung aufzwingen konnte. Seine Kleidung wirkte irgendwie wie die der Samurai die man auf alten Bildern sehen konnte, allerdings ein mit deutlich mehr Gebrauchsspuren.
    Während Jun seine vermeintlichen Teamkameraden gemustert hatte war er langsam auf sie zugegangen. Schließlich blieb er etwa zwei Meter vor der Gruppe stehen, deutete eine Leichte Verbeugung an und schaute mit einem leichten Grinsen zu Asuka. "Ohaio Asuka-sama, ich bin Ryuugu Jun, aber Jun reicht völlig." Juns Grinsen wurde noch ein wenig breiter und er salutierte kurz vor Asuka. "Ich bin bereit und erwarte deine Befehle."
    Nachdem Jun seinen Salut beendet hatte und aus seinem breiten Grinsen wieder ein minimales Lächeln geworden war wanderte sein Blick zu den beiden anderen Genin. Er beschloss erstmal etwas dagegen zu unternehmen dass er sie bestenfalls mit Du ansprechen konnte. "Asuka-sama ist leicht zu identifizieren das sie das einzige Mädchen ist und die Teamleiterin ja auf diesen Namen hören soll. Ihr Beide seid mir allerdings völlig unbekannt." Jun deutete eine weiter Verbeugung an. "Wie gesagt, ich bin Jun. Und ihr Seid?"
    Jun lächelte die ganze Zeit mehr oder weniger, obwohl immer wieder Bilder von Inoue seine Gedanken kreuzten. Er war für jede Ablenkung dankbar und eine Mission würde ihn sicher sehr effektiv ablenken, das er hier war war also noch ein Grund mehr zu lächeln.
     
  5. Kaishira Asuka

    Kaishira Asuka New Member

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    Es dauerte nicht lange, dann erschien auch endlich das Team. Ihr Team! Erneut ließ sie eine große Wolke Rauch aus ihrer Lunge bevor sie beiden antworte. „Asuka ist in Ordnung, auch wenn ich diese Mission leite.“ Ihr Blick wanderte vom einem zum anderen und wieder zurück, bis er bei Daijai stehen blieb. „Akosuri Daijai-san”, began sie formal, auch wenn sie den beiden gerade eben erlaubt hatte ihren Vornamen zu benutzen. “Du bist hier weil wir zur Grenze des Reich des Windes fahren um Skorpione einzusammeln.” Sie holte noch einmal die Papiere raus um hinzu zufügen: “So steht es hier zumindest.” Sie drehte das Dokument um, so dass die beiden Jungs ein Bild der Skorpione sehen konnten. “Laut Beschreibung ca. so groß wie eine Hand, rot, mit kleinem Stachel und hoch giftig.” Sie rollte das Dokument wieder ein und ließ es in ihrer Umhängetasche verschwinden. Als auch Jun erschien sah sie zu diesem. „Ich hoffe du weißt warum wir hier sind. Andernfalls ich wiederhole es noch einmal.“ Sie drehte das Dokument um so, dass sie es lesen konnte und las einfach vor: „Ryuugu Jun, Akosuri Daijai und Rutako Ingvi unter der Leitung von Kaishira Asuka...“, sie deutete bei jedem Namen auf die entsprechende Person, auch auf sich selbst. „... erhalten die Mission sich an die Grenze des Reichs des Windes zu begeben, um dort giftige Skorpione ein zu sammeln... bla bla bla bla bla... viel Glück.“ Den Grund und Gefahren die auf sie warteten ließ sie aus und packte das ganze Ding wieder weg. Sie sah sich kurz um und dann auf ihren MP3-Player um die Uhrzeit zu überprüfen, die dazu gehörenden großen Kopfhörer mit den großen Sternen auf den Ohrschalen trug sie wie immer um den Nacken. „Wir haben noch etwas Zeit bis unser Schiff ablegt, ich überlasse euch ob ihr die Zeit mit letzten Vorbereitungen verbringen wollt oder wir schon einsteigen.“ Nebenbei hatte sie die Musik auch angemacht und leise konnte man diese aus ihren Kopfhörern dröhnen hören. Da es aber noch Morgen war, hatte ihre Playlist eher ruhige Beats. Während sie in ihrem Kopf noch mal ihre To-Do-Liste für Teamleiterinen durch ging. Vorgestellt, hatte sie sich, die Mission erklärt hatte sie, fehlte noch irgendetwas? „Falls es Fragen gibt könnt ihr diese jederzeit stellen. Ich bin für alle Probleme die ihr habt jeder Zeit da!“ Vertrauen Aufbauen auch erledigt!
     
  6. Rutako Ingvi

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    Der nächste Genin kam mit einem Boot bei ihnen an, und wie seine Art des Ankommens, wirkte auch er mehr als merkwürdig. Seine Haare waren wirr, ungeordnet und passten nicht zu ihrer Farbe: schwarz. Da Schwarz für Ingvi eine Farbe der Ruhe und der Ordnung war, mochte er diesen Jungen schon auf den ersten Blick nicht im Geringsten. Immerhin sind die Haare ein Fenster zur Seele.
    Als Asuka ihre kleine Rede begann, musste Ingvi sich zusammenreißen, um nicht einen lauten Lacher von sich zu geben. Er hielt sich allerdings gut zurück und ließ außer einem kurzen Grinsen keinerlei Reaktion blicken. Dann bekamen die beiden Genin von ihrer Leiterin eine nette kleine Aufklärung über das, was sie angeblich zu wissen brauchten: Die Skorpione waren handgroß, rot, hochgiftig und mit einem kleinen Stachelchen versehen. Die Überheblichkeit, die sich in Ingvis Gesicht abzeichnete, um gleich darauf zu verschwinden, war noch immer ablesbar, als auch der Vierte im Bunde endlich auftauchte. Von Pünktlichkeit scheint dieser Jun ja nicht so viel zu halten... Und nicht nur das, als nächstes versuchte er auch noch, ihn und Daijai dazu zu bringen, freundlich zu sein und ihre Namen zu verraten. Doch obwohl ihm dieser Junge tatsächlich nicht sehr sympathisch war, sollte das nicht das Missionsklima belasten, daher entschied er sich dafür, ihm seinen Namen trotzdem nicht vorzuenthalten. "Ich bin Ingvi. Für dich Rutako-san. Okay?", sagte er schroff, ohne laut zu werden. Asuka fuhr dann auch schon wieder fort mit der Mission, wobei sich herausstellte, dass das Vorstellen seiner Person vollkommen unnötig gewesen wäre, wo sie doch all ihre Namen einfach vorlas. Wobei er es unerhört fand, als Letztes erwähnt zu werden, schließlich gab es keinen Grund, ihn ans Ende zu setzen. Selbst in alphabetischer Reihenfolge wäre er in jedem Fall der zweite auf der Liste. Allerdings gab es Besseres zu tun, als sich über Reihenfolgen von Namen auf einem Zettel aufzuregen, daher ließ er sich nichts anmerken. Als ihre aktuelle Missionsleiterin geendet hatte, drehte Ingvi sich augenblicklich um und senkte grinsend den Kopf. "Vorbereitungen, Fragen, Probleme? Als echter Shinobi bin ich natürlich vorbereitet, Kaishira-san... Jetzt konnte der junge Rutako nur noch darauf warten, dass sie das Schiff endlich betraten... Hoffentlich musste er seine Zeit nicht mehr allzu lang an diesem Pier verschwenden.
     
  7. Kaishira Asuka

    Kaishira Asuka New Member

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    Bevor noch jemand etwas sagen konnte, bließ Asuka eine dicke Rauchwolke direkt in Ingvis Gesicht. Es war ihre Art ihre Verärgerung auszudrücken, denn ihr Gesicht bewegte sich kein Stück. “Ich sagte Asuka ist in Ordnung!” Autorität zeigen, ebenfalls erledigt!

    Dann griff sie in ihre Umhängetasche und holte eines der Bento raus um es Ingvi hin zu halten. „Hier das ist schon mal deines, du scheinst nicht der gesselige Typ zu sein, also habe ich wohl keine Gelegenheit es dir beim gemeinsamen Essen zu geben.“ Und Fürsorge plus Verständnis zeigen erledigt!
     
  8. Daijai blickte Asuka mit geduldiger Erwartung entgegen und wartete darauf, dass sie ihn darüber aufklärte, warum er nun eigentlich durch all diese Hektik gegangen war um hierher zu kommen. Doch seine wankelmütige Aufmerksamkeit wurde vorerst auf eine fremdes Stimme gezogen als Jun zu der Gruppe dazustieß. Zuerst fiel dem Jungen aus Kiri das Shinobi-Stirnband des Fremden auf, was ihn wohl auch als Beteiligter des noch unbekannten Vorhabens auszeichnete. Erste Floskeln wurden unter den allesamt jungen Shinobi ausgetauscht, während Daijai vorzog im ersten Moment noch eher auf der Seite der Schweigsamen zu verweilen und die sich entwickelnde Gruppensituation zu überblicken. Auch als Jun ihn scheinbar direkt ansprach und sich vorstellte, reagierte der schmächtige Genin mit einem langatmigen Zögern, sodass ihm der andere Junge mit der übermäßig schwarzen Garderobe mit seiner Antwort zuvorkam. Das war Daijai nur recht... er musste nicht unbedingt den Vortritt genießen sich in diesem Kreise bekannt zu machen. Und nun erhob auch Asuka wieder das Wort um nochmals darzulegen wohin der Ausflug heute noch gehen sollte.
    Daijai's schmale Augenbrauen hoben sich mit einem eher dürftigen Maß an Begeisterung, und einer eher größeren Facette der unerwarteten Überraschung. Das was die platinblonde Raucherin verlas klang doch irgendwie sehr wie ein Auftrag. Ein Auftrag der Daijai zum ersten Mal ins Ausland führen sollte. Und das war für ein Bauernkind vom Lande doch ein ganz besonderer Höhepunkt in seinem Werdegang. Zu dumm nur, dass Daijai nicht gerade den Charakter hatte seine Begeisterung oder Aufregung in Worten oder Taten auszudrücken. Er nickte nur knapp und zog die Hände in die überweiten Ärmel seines Yukata zurück. Sein matter Blick wanderte zur Seite und bemaß noch einmal der Reihe nach die anderen Anwesenden.
    Zuerst wäre da der Neuankömmling, der sich bereits selbst, und auch von Asuka als Jun vorgestellt wurde. Er schien recht durchschnittlich zu sein und wartete mit einem angenehmen Maß an Höflichkeit ab, ohne in schmieriger Freude auszubrechen. An seiner äußeren Erscheinung gab es eigentlich auch nichts, was Daijai's Aufmerksamkeit längerfristig gefesselt hätte - außer seine Augen vielleicht. Daijai hielt an diesen einen Moment länger fest, als er es eigentlich beabsichtigt hatte. Erst glaubte er sich ob des Sonnenlichts womöglich versehen zu haben, als sich ihm doch ergab, dass die Augen des Jungen tatsächlich zweierlei Farben hatten. Ungewöhnlich. Dann sah der vermummte Daijai weiter zu der düsteren Gestalt Ingvi's. Dieser Junge hatte ihm bereits im ersten Moment einen mißbilligenden Blick zugeworfen, als sie sich das erste Mal hier auf dem Pier sahen. Da hatte Daijai bereits einen Verdacht bekommen, der sich nach seinen ersten Worten zu Jun bestätigt hatte. Er war arrogant. Ein Charakterzug den Daijai überhaupt nicht ausstehen konnte. Nur lautlos formten seine verborgenen Lippen das Wort mit dem er ihn zu bedenken beabsichtigte: Baka.
    Daijai kratzte sich im Ärmel am eigenen Unterarm und drehte sich nun wieder ganz zu Asuka um. Ob er mit ihr auskommen würde war auch noch fraglich. Sie schien sich glücklicherweise auch eher um ihre eigenen Belange oder die Notwendigkeiten der Mission zu kümmern, als dass sie in die Versuchung geraten würde Daijai vollzureden. Er hatte ja nun wirklich nichts gegen einen netten kleinen Dialog - solange er eben eines blieb: Klein. Daijai legte den Kopf schräg und löste eine Hand aus seiner Robe um sich am Kopf, unter der wilden Stachelmähne zu kratzen. "Hm, Skorpione. In Ordnung.", murmelte er knapp daher und wanderte mit seiner Kratzbewegung weiter über den Kopf, sodass man fast annehmen könnte, dass seine letzte Dusche schon etwas zu lange zurückläge. "Meinetwegen können wir los."
    Und um seine desinteressiert-wirkende Aufbruchsbereitschaft zu demonstrieren hüpfte er leichtfüßig auf einen Anlegemast an der Kante des piers und setzte sich im Schneidersitz nieder. Sobald sie Anbord des Schiffes gehen würden, würde auch Daijai aufspringen und als Letzter hinterhertrotten.
     
  9. Ryuugu Jun

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    Asuka war ein, gelinde gesagt, seltsames Mädchen. Sie wirkte ziemlich gefühlskalt und rational, schien jedoch, vor allem mit ihrem letzten Kommentar, trotzdem ein gewisses Vertrauen aufbauen zu wollen. Jun war sich noch nicht sicher was er von ihr halten sollte, aber irgendwie war sie eine interessante Person, er war neugierig wie sie sich im Lauf der Mission noch verhalten würde.
    Der Genin der sich als Rutako Ingvi vorstellte war da schon ein ganz anderes Kaliber. Er war unfreundlich und seine Worte zeugten von einer Selbstsicherheit die schon längst die Grenze zur Arroganz überschritten hatte, diesen Kerl mochte Jun definitiv nicht. Als er direkt anmerkte dass er doch Rotaku-san genannt werden wollte zeichnete sich auf Juns Gesicht ein leichtes grinsen ab und er nickte kurz. "Ich überlege mir noch wie ich dich anspreche, im Zweifelsfall werfe ich einfach mit Steinen um Aufmerksamkeit auf mich zu lenken." Bis Ingvi nicht bewiesen hatte dass er etwas drauf hatte dass sein Verhalten halbwegs rechtfertigte würde er von Jun immer wieder sarkastische Kommentare ernten. Selbst wenn er das im lauf der Mission tat hätte er bei Jun immer noch einen schlechten Stand solange er sich so benahm wie im Moment.
    Als er sich gerade von Ingvi abwandte fiel Jun auf dass der dritte Genin, den Asuka als Akosuri Daijai vorgestellt hatte, ihn musterte, wahrscheinlich war er, wie die meisten Menschen, von Juns verschiedenfarbigen Augen überrascht. Wirklich viel hatte der aber nicht zu sagen, eigentlich nichts das irgendeine Relevanz für Jun hatte. Aber immerhin schien er nicht so drauf zu sein wie Ingvi, das war ja auch schon mal etwas wert.
    Schließlich wandte Jun sich wieder an seine Teamleiterin, denn ein paar kleine Fragen hatte er schon noch. "Asuka. Du sagtest dass wir an der Grenze zum Windreich operieren werden. Sollen wir nur an der Grenze operieren oder sie wenn nötig auch überschreiten? Und wie sollen wir uns verhalten wenn wir auf Grenzpatrouille treffen, kämpfen, verstecken oder flüchten?" Jun ging langsam in Richtung der Anlegestelle, blieb etwa einen halben Meter vor der Kaimauer stehen und schaute zu wie die Wellen gegen den Stein schlugen. "Außerdem wüsste ich gern ob und wie viele Einheiten Gegengift wir dabei haben." Er drehte den Kopf und schaute zu Ingvi, verkniff sich dann jedoch einen Kommentar. Auch wenn er den Kerl auf den ersten Blick nicht leiden konnte so musste er doch keinen unnötigen Streit vom Zaun brechen.
    Jun blieb an der Kante des Hafenbeckens stehen und wartete darauf dass Asuka an Board des Schiffes ging, sie war das einzige Mädchen und die Teamleiterin, Juns Meinung nach gebührte ihr der Vortritt.
     
  10. Kaishira Asuka

    Kaishira Asuka New Member

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    Asuka nahm sich noch die Zeit die letzten Fragen zu beantworten. „Wenn wir auf andere Ninja treffen, werden wir uns natürlich verstecken... oder einen von euch als Ablenkung opfern und weg laufen.“ Das sie scherzte, als sie dabei zu Ingvi sah, war nicht wirklich zu erkennen. „Gegengift haben wir natürlich keines. Um dieses herstellen zu können, machen wir uns ja auf die Suche nach den kleinen Giftschleudern.“ Ruhig nahm sie noch einen Zug von ihrer Zigarette und sah darauf hin noch einmal zu jedem der Herren, bevor sie zum Schiff sah und auf die Uhr auf ihrem MP3-Player „Gut es ist fast Zeit dafür ein zu steigen. Die Fahrt wird etwa einen Tag dauern. Versorgung habe ich für alle dabei, wir stocken dies dann noch einmal im Ziel Hafen im Reich des Regens auf und machen uns danach auf die Suche nach den Skorpionen.“

    ---> Grenze zum Reich des Windes
     
  11. Hinketsu Kisuke

    Hinketsu Kisuke Member

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    Ein starker Wind blies durch seine grünen Haare, zerzauste sie und wirbelte die einzelnen Strähnen wild umher, kleine Regentropfen prasselten hart auf seinen Körper ein. Heute war wieder einer der Tage, an welchen Kisuke das Wetter im Reich des Wassers einfach nur hasste. Schon jetzt war sein Mantel durchnässt, die Kleidung unter selbigen schien momentan noch trocken bleiben zu wollen. Eigentlich schon ein Wunder bei dem aggressiven Regen, der wirklich alles in kürzester Zeit durchweichen konnte. „Ein Glück, dass mein Mantel zumindest wetterresistent zu schein scheint…“
    Die Hände in den Taschen vergraben, suchten seine Augen durch die tausende von Tropfen, welche die Sicht ein wenig einschränkten, Anzeichen für seine Missionspartner. „Poukaze Minashi und Sakkaku Akio… Mit Minashi-kun hatte ich ja schon das Vergnügen, aber auf Akio-kun bin ich doch schon ein wenig gespannt. Jemanden aus dem Sakkaku-Clan habe ich bisher noch nicht kennenlernen dürfen.“
    Dass er und Minashi ein weiteres Mal eine Mission zusammen bestreiten würden, auch wenn sie diesmal die Rollen getauscht zu scheinen haben, konnte ja eigentlich nur ein gut gemeinter Zufall sein. Schon jetzt war er gespannt, ob und was der Junge mit den lila Haaren denn etwas Neuer erlernt hatte. Kisuke konnte dies ja von sich sagen, hatte er endlich die erste offensiv anwendbare Technik seines Kekkei Genkais erlernen können. War nur noch abzuwarten, zu was Akio in der Lage war. „Er ist ein Sakkaku, ein Nutzer eines Doujutsus… Wie war der Name noch mal? Yume… Yume… Irgendwas mit Yume, ist ja auch eigentlich egal. Ein Sakkaku nutzt normalerweise Genjutsus, die auf die Sinne des Gegners Einfluss nehmen und sie manipulieren. Solche Fähigkeiten können im Kampf wirklich nützlich sein.“
    Schon jetzt legte Kisuke fest, dass sie auf der Überfahrt sich ein wenig kennenlernen sollten. Teamarbeit war sicherlich von Vorteil und Kisuke war fest entschlossen zu versuchen, sich gut auf Minashi und Akio einzustellen. „Erst ein Briefing und dann eine Vorstellungsrunde – ich glaube, so könnte man die Zeit der Überfahrt gut überwinden.“Innerlich hoffte er, dass er seine Rolle als Anführer des Teams gut übernehmen konnte. Immerhin war es erst seine zweite Mission, die erste als Anführer. Das sanfte Gefühl der Vorfreude lag schon seit Stunden in seinem Magen.
    Die Augen auf seine Umgebung gerichtet, den dichten Mantel aus Regentropfen zu durchdringen versuchend, entdeckte er in der Ferne eine Silhouette, die sich ihm näherte. Innerlich betete er, dass es sich bei dieser Gestalt nicht um einen Hafenarbeiter, sondern um Akio oder Minashi handelte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juni 2011
  12. Sakkaku Akio

    Sakkaku Akio Guest

    Da war er nun. Der Tag auf den Akio schon so lange gewartet hatte. Es schien schon eine Ewigkeit vergangen zu sein, aber nun endlich durfte er auf seine erste Mission gehen. Mit einem breiten Grinsen stolzierte er die Straße Richtung Hafen hinunter und probierte dabei tänzelnd den größeren und kleineren Pfützen auszuweichen. Ein Hauch von Ironie lag in der Luft wenn man daran denkte, dass sie ja sowieso ins Reich des Regens mussten und es bereits hier schon regnete. Leicht in Gedanken versunken, musste er nochmal daran denken wie er damals den Auftrag bekommen hatte. Wenig feierlich war dies gewesen, wenn man es überhaupt als feierlich bezeichnen konnte. Man drückte ihm damals einen Zettel in die Hand mit der Anmerkung, dass dort alles wichtige drauf stehe und viel Glück. Ein wenig schockiert war Akio gewesen, weil er sich dies schon etwas bunter in seiner Fantasie ausgemalt hatte. Aber naja damit musste er sich wohl abfinden als Ninja, vor allem als Genin.
    Eine immer stärkere Brise drückte gegen Akios Körper, was darauf schließen ließ dass er sich dem Hafen nährte. Schnell zurrte er seinen Poncho enger, damit er nicht davon gepustet würde. Allgemein hoffte er, dass er gut genug vorbereitet war. Seine Ninja Ausrüstung hatte er schon vor Tagen gepackt und seitdem immer wieder kontrolliert. Kleidungsmäßig hatte er sich für einen beschfarbigen Kapuzenpullover und einer schwarzen kurzen Hose entschieden. Dies war für ihn meistens die optimale Kombination und schien ihm hier auch als passend. Lange Hosen würden sich wohl zu schnell vollsaugen, wenn man mit diesen durch die feuchten Ebenen streift, glaubte er zu mindestens. Verdeckt wurde dies alles durch einen grau farbigen Poncho, welcher ihn vor dem gröbsten Regen schützen sollte.
    Die letzte Kurve vor dem Hafen breitete sich vor ihm aus, dann würde er da sein. Schnell kramte er seinen Informationszettel heraus, um sich die Namen nochmal einzuprägen. „Hinketsu Kisuke und Poukaze Minashi ... Hinketsu Kisuke und Poukaze Minashi ...“ nichts war peinlicher, als gleich am Anfang mit einem falschen Namen ins Fettnäpfchen zu treten. Die letzten paar Schritte und er stand am Hafenplatz. Ein leichter Fischgeruch lag in der Luft und von irgendwo konnte man auch ein paar Hammerschläge hören. Auf dem ganzen Platz konnte Akio nur eine Gestalt ausmachen, welche dem Regen ohne weiter Probleme zu trotzen schien. „Ob das wohl Kisuke-kun oder Minashi-kun ist? Ich hätte damals daran denken sollen, nach einer Beschreibung der beiden zu fragen.“ Nichtsdestotrotz überkam ihm wieder das Gefühl der Vorfreude auf die Mission. Mit einem Grinsen im Gesicht bewegte er sich auf die ihm noch unbekannte Person zu. „Ohayo mein Name ist Sakkaku Akio, bist du vielleicht Hinketsu Kisuke oder Poukaze Minashi?
     
  13. Sumiya Saki

    Sumiya Saki Genin

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    Mit einem Platschen trat Minashi in eine Pfütze, von denen sich in dem regnerischen Wetter hunderte auf dem Weg zu Hafen gebildet hatten. Der Weg zum Hafen an sich sah immer gleich aus, denn der Regen ließ eine Weitsicht nicht zu, da er so dicht fiel, dass sich einem nur das graue Panorama der nächsten fünf Meter zeigte. Aber der Regen störte Minashi nicht, denn er liebte es schon seit seiner Kindheit im Regen barfuß durch den Wald zu gehen, gut der Hafen war nicht gerade das, was man Wald nennen würde und es war sicher auch keine gute Idee hier barfuß entlang zu spazieren, doch auch so empfand Minashi das Regenwetter als angenehm. Er fragte sich wie sich seine Teamkameraden eingepackte haben mochten, ob sie sich von oben bis unten mit Regenkleidung bedeckt hatten oder ob sie es lieber leichter mochten, Minashi selbst hatte nichts dergleichen übergezogen, er trug nur eine schwarze Hose und einen leichten Pullover in der selben Farbe. Das Platschen seiner Füße begleitete ihn schon den gesamten Weg und es schien, als würde der Regen dichter werden, deshalb beschleunigte Minashi seinen Schritt und huschte von Unterstand zu Unterstand, er mochte zwar Regenwetter, es war trotzdem kein Grund sich eine Erkältung einzufangen, bevor die Mission überhaupt begonnen hatte. Während Minashi so durch den Regen huschte , dachte er über sein jetziges Team nach. Er war dieses Mal nicht der Anführer der Gruppe, was ihm gut gefiel, doch es hatte ihn verwundert Kisukes Namen bei dieser Mission schon wieder zu hören, nun war es die Aufgabe des Hinketsus die Gruppe anzuführen und Minashi war schon gespannt, wie er die Aufgabe ausführen würde. Der andere Ninja der in der Gruppe mitmischen sollte, hieß Sakkaku Akio und anscheinend war er wie viele Sakkakus mit einem Kekkei Genkai gesegnet, doch Minashi war entfallen welcher Art es war. Na toll, ich bin der einzige in der Gruppe ohne Bluterbe, das heißt aber nicht, dass ich schwach bin. Ganz in Gedanken versunken marschiert Minashi weiter zu dem Pier, an dem sie sich treffen sollten, doch plötzlich erhob sich vor ihm ein Stapel Kisten, der aus dem Regen aufgetaucht war. Abrupt blieb Minashi stehen und dachte über eine Möglichkeit dieses kleine Hindernis zu umschiffen, gut für einen Ninja waren Kisten kein Problem, aber sollte er schon vor der Mission Chakra verschwenden nur um schneller zu sein? Gerade als Minashi den Umweg in Kauf nehmen wollte und die Kisten umrunden wollte, erspähte er eine Kiste, die sich gerade zu als Treppe anbot, ohne nachzudenken sprang er auf die Kiste und erklomm den Stapel von dort aus, das Holz war feucht, doch bot es genügend Halt und es schien stabil. Trotzdem schritt Minashi nur vorsichtig über das Holz, erreichte jedoch schnell die andere Seite des Stapels, in einiger Entfernung hörte er eine Stimme, die anscheinend Akio gehörte, da sie danach fragte, ob der Gesprächspartner Kisuke oder er Minashi war. Ob geantwortet wurde oder nicht konnte Minashi nicht hören, denn in diesem Moment sprang er von der letzten Kiste auf den Boden, wo er in einer besonders großen Pfütze landete und das Platschen ließ eine etwaige Antwort untergehen. Langsam bewegte sich Minashi auf den Ursprung der Stimme zu und nach wenigen Schritten konnte man zwei Gestalten erkennen, die eine war größer als er, doch das waren die meisten, das musste Akio sein, denn die andere Gestalt sah etwas unförmig in dem Regen aus und dieses Aussehen ließ auf den Mantel schließen, den Kisuke schon auf der letzten Mission getragen hatte. Den Pfützen nun ausweichend näherte er sich den beiden, die ihm gerade den Rücken zeigten, denn anscheinend dachten sie, dass er den Kisten ausweichen würde und aus der anderen Richtung auftauchen würde, nun dann wollte er Kisuke aber einen richtigen Schrecken einjagen, mal sehen wie seine Reaktion aussah. Langsam pirschte sich Minashi an den bemantelten Hinketsu heran und legte ihm langsam die Hand auf die Schulter, ob Kisuke durch den Mantel etwas spüren konnte, wusste Minashi nicht, doch das Geräusch der aufkommenden Hand müsste ausreichen. „Ohayo, Kisuke-kun, wie geht’s dir?“ Nun wandte sich Minashi an die andere Gestalt und verbeugte sich ansatzweise vor ihr. „Ohayo, ich bin Poukaze Minashi, du musst Akio-kun sein.“ Langsam reihte sich Minashi in der Gruppe ein und blickte in die Gesichter der beiden anderen Ninjas.
     
  14. Hinketsu Kisuke

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    Ein grinsender Junge schritt auf ihn zu, dunkelblonde Haare hingen ihm in sein Gesicht und ein paar ausdrucksstarke Augen in einem warmen braun getaucht blickten auf ihn hinab. Ja, er blickte auf ihn hinab, war er dich sicherlich mindestens zehn Zentimeter größer als er. Anhand seiner Kleidung, die doch sehr wetterfest erschien, schloss Kisuke, dass sich Akio gut auf die Mission vorbereitet hatte. Wie viel Erfahrung der junge Sakkaku besaß konnte er nur schätzen, aber diese Sache würde er sicherlich erfahren, wenn wie sich auf der Überfahrt ein wenig kennenlernen würden. „Ohayo mein Name ist Sakkaku Akio, bist du vielleicht Hinketsu Kisuke oder Poukaze Minashi?“
    Er musterte Akios Gesicht einige Augenblicke lang, versuchte ein wenig auf selbigen zu lesen. Dieses Grinsen konnte nur ein Zeichen für Freude sein, vielleicht auf die Mission? Auch auf seine Lippen legte sich unweigerlich ein Grinsen. Akio schien in dieser Hinsicht ihm ziemlich zu ähneln, erfüllte ihn vor jeder Mission dieses angenehme Kribbeln.
    „Ohayo, Akio-kun. Ich bin Hinketsu Kisuke, freut mich deine Bekanntschaft zu machen.“
    Jetzt fehlte nur noch Minashi, dann wäre die Gruppe komplett. Aufmerksam blickte Kisuke von den Kisten weg, seine Augen suchten durch erneut Anzeichen einer Person durch den Regen – einer Person mit lilanen Haaren. Seine Ohren vernahmen nur das sachte Prasseln von kleinen Regentropfen, die auf den asphaltierten Boden der Pier tropften und die regelmäßigen Hammerschläge eines Schmiedes, welcher in einiger Entfernung zu ihnen anscheinend an etwas arbeitete. Doch irgendwas war da noch… Ein ganz leises Geräusch, welches näher kam. Kisuke senkte seinen Blick zu Boden. Eine große Pfütze lag unter ihm, die kleinen Wellen der einfallenden Regentropfen verzerrten das Spiegelbild seines Kopfes ein wenig. Lange Zeit blickte Kisuke sein Ebenbild an, die nassen Haare, die in sein Gesicht gefallen waren, sahen eigentlich nicht schlecht aus. „Vielleicht sollte ich in Zukunft einen solchen Haarschnitt ausprobieren…“ Eine weitere Gestalt tauchte im Spiegelbild der Pfütze auf, für einen Moment dachte Kisuke, sein Verstand spielt ihm verrückt, aber nachdem er deutlich eine Hand durch seinen durchnässten Mantel spüren konnte, war er sich sicher, dass das wässrige Abbild von Minashi keine Illusion war. Grinsend drehte er seinen Kopf nach hinten, sodass er zumindest einen Teil des Gesichtes seines Teammitgliedes sehen konnte. „Ohayo, Minashi-kun. Lange nicht mehr gesehen.“ Noch immer fragte sich Kisuke, was Minashi mit diesem anschleichenden Auftritt erreichen wollte. Aber gut, diese Frage könnte er ihn auch später noch fragen, jetzt waren sie immerhin vollzählig und wenn er ehrlich war wollte er jetzt nur raus aus dem Regen. „Damit wären wir dann auch wohl vollzählig. Ich würde erstmal vorschlagen, dass wir uns zur Fähre begeben und uns einen trockenen Raum suchen, um über unsere Mission zu reden. Oder gibt es irgendwelche Einwände von eurer Seite?“
     
  15. Sakkaku Akio

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    „Ohayo, Akio-kun. Ich bin Hinketsu Kisuke, freut mich deine Bekanntschaft zu machen.“ Akio freute sich über das Grinsen in Kisukes Gesicht, als er ihm antwortete. Er schien ein Mensch zu sein mit dem man gut auskommen könnte und auch mal hin und wieder seinen Spaß haben kann. Erst ein paar Sekunden später begutachtete er ihn genauer. Kisuke war ein etwas bleicherer Junge in etwa seinem alter. Mit seinen grünen Haaren und dem schwarzen Mantel den er trug, sah er leicht verwegen aus, dessen schärfe etwas vom Grinsen genommen wurde. Gerade als Akio das Gespräch weiter fortführen wollte, legte ein weiterer Junge seine Hand auf Kisukes Schulter. „Ohayo, Kisuke-kun, wie geht’s dir?“ Leicht überrascht kuckte Akio die für ihn unbekannte Person an, welche gerade hinter ihnen erschienen war. "Woher ist der den jetzt gekommen?"
    „Ohayo, ich bin Poukaze Minashi, du musst Akio-kun sein.“ Bei dem Namen machte es klick in Akios Kopf, er war sein zweiter Teamkollege für diese Mission. Schnell war sein Grinsen wieder zurückgekehrt und er erwiederte die Begrüßung. "Ohayo Minashi-kun. Richtig, mein Name ist Sakkaku Akio und es freut mich sehr deine bekanntschaft zu machen. Das ist heute meine erster Auftrag, daher habt bitte ich euch um etwas Nachsicht mit mir." Der letzte Teil der Nachricht war mehr an die Allgemeinheit gerichtet, da er sich nicht mehr sicher war welcher der beiden Teamkollegen den nun der Teamanführer war. Hätte er doch bloss diesen Zettel genauer gelesen, dass kommt davon wenn man alles nur überfliegt. Naja wenigstens war ihm der falsche Namen Vopa erspart geblieben und das Anführerproblem konnte man mit einem schnellen Blick auf dem Zettel auch lösen. Mehr Sorgen machte es ihm, was die beiden wohl darüber denkten, dass dies seine erste Mission sein. Eine große Hilfe würde er wohl nicht sein, aber solange er keine groben Fehler machte wäre dies schon ok. Hoffte er zu mindstens.
    Gerade als seinen zweiten Kollegen genauer mustern wollte, ergriff Kisuke das Wort. "
    Damit wären wir dann auch wohl vollzählig. Ich würde erstmal vorschlagen, dass wir uns zur Fähre begeben und uns einen trockenen Raum suchen, um über unsere Mission zu reden. Oder gibt es irgendwelche Einwände von eurer Seite?“ Er hatte Recht, im trockenen wäre das wohl alles in einer angenehmeren Atmosphäre. Des weiteren spielte bestimmt der Zeitfaktor auch eine wichtige Rolle, da sie die Fähre bestimmt nicht verpassen wollten. Mit einem einfach "Einverstanden" bejahte er Kisukes Frage, die Musterung von Miniashi hatte ja auch noch Zeit.

     
  16. Sumiya Saki

    Sumiya Saki Genin

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    Während Akio sein Einverständnis gab, zur Fähre zu gehen, blickte sich Minashi nochmal um und versuchte in dem Regen etwas zu erkennen, doch der graue Schleier aus Regentropfen und der Dunst, der meist mit ihnen kam, schränkte die Sichtweite stark ein. Minashi drehte sich wieder zu seinen beiden Teamkollegen um und blickte Kisuke an. „Gut, dann können wir doch an Bord der Fähre gehen.“ Nachdem er dies gesagt hatte, wartete er darauf, dass Kisuke in Richtung der Fähre losmarschierte, da Minashi nicht den Hauch einer Ahnung hatte, in welcher Richtung sie an dem großen Pier auf sie wartete. Hinter Kisuke konnte Minashi mehrere sich bewegende Schatten ausmachen, entweder waren sie auf dem Weg zu der Fähre oder es waren Hafenarbeiter, die ein Schiff beluden, doch ehe er zu überstürzt in die möglicherweise falsche Richtung ging, wartete er lieber darauf, dass Kisuke den Weg vorgab, wenn sie sich verliefen, wäre es dann seine Schuld. Nicht, dass sich Minashi wünschen würde, dass sie sich verliefen oder dass Kisuke einen Fehler machte. „Kisuke-kun, du kannst ruhig vorgehen, für diese Mission bist du ja der Anführer. Wenn euch der Regen etwas ausmacht, sollten wir uns vielleicht beeilen, ich richte mich da nach euch.“ Da sich noch niemand in Bewegung gesetzt hatte, verschaffte sich Minashi nochmals einen Überblick über seine Ausrüstung, er hoffte, dass er nichts Zuhause vergessen hatte, das wäre in einer Mission schrecklich peinlich und möglicherweise sogar gefährlich.
    Minashi kramte in seiner Tasche herum und besah sich alles, was er dabei hatte, es war nicht viel zwei Schriftrollen mit Shuriken, eine leere Schriftrolle, zehn neue Kunai, fünf Explosionssiegel und seine neueste Errungenschaft, ein Beutel mit fünf Rauchbomben, die er seit seiner Akademiezeit, die zwar nicht wirklich lange her ist, das letzte Mal benutzt hatte. In seinem Beutel, den er wie immer über der Schulter trug, befanden sich nur die Vorräte, die er vorsichtshalber eingepackt hatte und eine weitere Schriftrolle, auf der sich jedoch keine Waffen sondern Kochutensilien befanden. Langsam erhob Minashi wieder seinen Blick und hoffte, dass sie jetzt endlich los konnten, er konnte es kaum erwarten wieder in seine Heimat zu kommen, obwohl Heimat ein schlechter Begriff war, er war zwar Kirinin, doch hatte er das Dorf nur einmal in seinem Leben bis jetzt betreten. Er freute sich dennoch, den das Reich des Wassers war seine Heimat, auch wenn es nicht Kirigakure war.


    [OOC: Sorry für den schwachen Post, hab grade eine Schreibhemmung und echt wenig auf das ich reagieren konnte, nächstes mal wird besser.]
     
  17. Hinketsu Kisuke

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    „Kisuke-kun, du kannst ruhig vorgehen, für diese Mission bist du ja der Anführer. Wenn euch der Regen etwas ausmacht, sollten wir uns vielleicht beeilen, ich richte mich da nach euch.“ In diesem Moment fragte sich Kisuke, warum er nicht gleich den Treffpunkt vor den Anleger der Fähre gelegt hatte. Hatte er sich gedacht, dass bei diesem ekelhaften Wetter dieser Ort voller Menschen war, die nach Kiri wollten und sie sich so eventuell verfehlen konnten? Kaum merklich schüttelte Kisuke den Kopf. „Du führst diese Mission an, also musst du dir solche Kleinigkeiten nicht erklären! Bleib einfach ruhig!“ Seinen Mantelkragen etwas höher ziehend schritt Kisuke einige Schritte nach vorne, blickte anschließend zurück, um seine Teamkameraden noch einmal anzublicken. „Folgt mir einfach, es ist nicht weit von hier.“
    Mit neuem Selbstvertrauen erfüllt drehte sich Kisuke wieder in die Richtung des letzten Anleger, welcher im Schleier der feinen Regentopfen noch verborgen lag. Seine Augen erspähten auf seinem Weg keine Menschenseele, selbst die Hafenarbeiter waren anscheinend vor diesem Regen geflohen. „Da fragt man sich doch, wofür sie bezahlt werden…“ Langsam, hinter dem dichten Regenschleier, erspähten Kisuke Augen die Umrisse einer Fähre, welche an der Anlegerstelle auf seine Gäste wartete. Einige wenige Gestalten tummelten sich in diesem Bereich, schienen Gepäck und ähnliches auf die Fähre zu verladen oder selbige einfach nur zu betreten. „Dahinten müsstet ihr schon die Fähre sehen können.“
    Schließlich erreichten sie ihr Ziel, eine moderne Fähre, weißgestrichen und angetrieben durch zwei Schaufelräder. Sie lag trotz des starken Wellengangs vollkommen ruhig am Pier, schien vollkommen resistent gegen die Einflüsse der rauen See zu sein.
    „Halt! Eure Fahrkarten bitte!“ Ein Mann in Uniform stand vor dem Eingang der Fähre, schien nicht im Gedanken daran zu denken, sie zuzulassen, bis seine Aufforderung erfüllt worden war. Seufzend griff Kisuke in die Seitentasche, holte einen unscheinbaren Papierschein heraus, welchen er sofort seinem Gegenüber reichte. „Der müsste genügen, nicht wahr?“
    Eine große, eckige Hand erschien aus der Seitentasche der Uniform, griff nach dem Fahrschein und zog ihn nahe vor seine Augen. Mehrere Male blickte der Mann von diesem Stück Papier zu Kisuke, Akio und Minashi, ehe er schließlich mit einem genervten Stöhnen zur Seite trat. „Schön. Wünsche eine ruhige Überfahrt…“ Kisuke nahm den Fahrschein wieder entgegen, verstaute ihn in seiner Manteltasche, ehe er Akio und Minashi ein Zeichen gab ihm auf die Fähre zu folgen.
    --->Wo ist der Gärtner? – Die Überfahrt nach Kirigakure
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juni 2011
  18. Ookami Yumi

    Ookami Yumi Member

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    Missionsbeginn: Giftige Natter

    Es war lange her, seit man Yumi das letzte mal die Verantwortung für eine Mission übertragen hatte. Damals war man noch optimistisch gewesen und hatte dem armen Mädchen gleich ihre erste Mission zu leiten gegeben, was dann darin resultierte, dass sie natürlich vollkommen überfordert gewesen war und nur mithilfe ihrer aufbauenden Mitgenin nicht in Amegakure verblieben war und mit den Wolken um die Wette geheult hatte. Nach diesem Leitungsfiasko hatte man eingesehen, dass sie nicht so ganz zum Teamführer taugte und hatte sie nicht noch einmal damit betreut, was die Ookami eigentlich nicht weiter gestört hatte. So hatte sie sich um weniger kümmern müssen und hatte nicht die Verantwortung für ihre Kameraden, sodass sie sich mehr darauf konzentrieren konnte, nicht willkürlich loszuheulen. Heute aber saß sie nicht etwa depressiv und mit Emowolke um den Kopf auf einem Stein und wünschte sich den Tod, sondern wippte sogar leicht aufgeregt auf den Fußballen vor und zurück, darauf wartend, dass ihre zwei Teammitglieder endlich erscheinen mochten. Man konnte ihr durchaus Ungeduld unterstellen, aber das würde sie sicherlich nicht an denen auslassen, die ja noch länger Zeit hatten, um zu erscheinen, da die Ookami aus lauter Aufregung ein wenig zu früh losgegangen war und nun schon einige Minuten hier stand, in einem kurzen, dunkelgrauen Rock, langen Strümpfen, rosaroten Schuhen und einem rosa Top, sowie einem grünen Hoodie, der sie gegen die morgendliche Kälte schützen sollte. Die schwarze Schwertscheide an ihrer Seite machte dem niedlichen Auftreten vielleicht durch die vom Griff abstehenden Stacheln ein wenig einen Strich durch die Rechnung, aber das glich das zarte Lächeln auf ihren Lippen doch bestimmt wieder aus, zusammen mit den schmalen Händen, die über die dünnen Oberarme fuhren, um den Frost aus ihren Gliedern zu vertreiben. Ja, morgens war es halt schon mal kälter, aber sie war zuversichtlich, dass der Tag noch schöner werden würde. Zusätzlich hatte sie die beiden Genin, die ihr für diese Mission anvertraut worden waren, nur deswegen zu so früher Stunde zum Hafen bestellt, damit sie sofort eine Bootsfahrt antreten konnten, die sie hoffentlich in wenigen Stunden zu einer der kleineren Inseln führte, auf der ihre Mission stattfinden würde. Diese Aufgabe an sich fand Yumi sogar vollkommen in Ordnung, denn es ging darum, einen Giftmörder zu fangen... wie konnte man nur Menschen vergiften, einfach so? Das konnte und wollte sie nicht verstehen... in dem Brief, den jeder von ihnen erhalten hatte, hatte das Datum, die Zeit und der Ort gestanden, sowie ein grober Umriss des Missionsinhalts, da sie die beiden nicht komplett ins Blaue springen lassen wollte.
    Ein viel angenehmeres Thema waren da doch die Kurzinformationen, die sie über ihre Partner hatte sammeln können. Das war auch schon der erste negative Punkt: Zwei Jungs. Nicht so Yumis Ding, die neigten in ihren Augen einfach zu sehr zum streiten, zu dummen Handlungen und Grobheit. Einer davon sah auch schon nicht besonders freundlich aus, während der andere ihr schon vom Gesicht her sympathisch war. Allerdings würde sie versuchen, an die ganze Sache unbeeinflusst heranzugehen, sie würde erst einmal abwarten, wie die beiden sich so schlugen, ganz egal, wie sie sich anstellen würden, sie hatte trotzdem Bentos für beide dabei - zur Sicherheit, versteht sich. Vorsichtig tastete sie nach dem Sitz der zwei Zöpfe, die mit bunten Bändern in ihr Haar gebunden waren, an denen jeweils eine rosafarbene Blüte angebracht war. Rosenquarz wahrscheinlich, aber vielleicht auch nur Glas? Jedenfalls konnte Yumi es gar nicht mehr abwarten, dass die beiden anderen kommen mochten!
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2012
  19. Jirokou Shunsui

    Jirokou Shunsui Member

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    Hektisch, hektisch ging es in dem Appartement von Shunsui zu, doch wieso? Ganz einfach, es ging wieder ein Mal auf eine Mission, doch anders als sonst, hatte der Jirokou aus irgendeinem ihm unerklärlichen Grund verschlafen, weshalb er nun ein wenig spät dran war. Und das passte nun mal ganz und gar nicht zu seinem üblichen Schauspiel, mindestens pünktlich oder sogar ein wenig vor der besprochenen Zeit am Ort zu sein und auf alle anderen Teammitglieder zu warten. Dieses Mal war sogar ein flüchtiger Bekannter dabei, den er bei einem ganz anderen Auftrag kennen gelernt hatte: Yuudari Shin. Wahrscheinlich war der Junge ein ganz feiner Kerl und würde von den meisten Leuten gemocht werden, doch der blonde Junge sah das alles ganz anders. Von allen Leuten, mit denen er zusammengesteckt worden war, musste es gerade mal wieder ein Clanshinobi sein. Eine der schlimmsten Sorte, abgesehen von den Leuten, mit einem begehrten und seltenen Bluterbe. Was für eine Ironie, dass sich in der Kurataiyou, abgesehen von ihm selbst, nur Leute aus dieser speziellen Kategorie befanden. Da gab es einerseits ihren Anführer, Tantei Sharokku, der gleichzeitig in einem Clan war und mit einem Bluterbe gesegnet worden war. Dieses hatte er dem Jirokou auch sofort gezeigt und erklärt, sodass er nun in etwa wusste, was es damit auf sich hatte und was der Andere damit alles anstellen konnte. Besonders bei der kürzlichen Rekrutierung von Hinketsu Yuzuki, hatte sich seine Fähigkeit als durchaus praktisch erwiesen. Und dann waren wir schon bei dem neusten Mitglied, der Hinketsu. Auch sie gehörte einem Clan an und konnte dank ihrem Bluterbe skurrile Sachen mit ihrem Blut anstellen. Richtig eklig war das, aber nun ja, solange sie nützlich war und ihren Sinn und Zweck erfüllte, wollte er sich mal nicht beschweren. Tja, und dann gab es noch Hiniko Seishin, der sich wohl auf eines der mächtigsten Kekkei Genkais überhaupt verlassen konnte, dem Holzelement, Mokouton. Gravierend kam in diesem Fall sogar noch hinzu, dass sich Shunsui den Kerl hasste. Angefangen mit dem Verhalten bei ihrem ersten Zusammentreffen, hatte sich das Bild über den Hiniko, welcher ganz offensichtlich einen an der Waffel hatte und verdammt gefährlich war, immer weiter verschlechtert. Aber wieder zurück zum Thema, er war spät dran! Schnell hatte er sich noch geduscht und sein übliche Kleidung angezogen und schon war er losgezischt. Dabei verstand es sich natürlich, dass er sich in Schneckentempo fortbewegte, Shunsui war schließlich ein Nichtskönner. Bei Ookami Yumi handelte es sich um eine unbekannte Person und das letzte Glied im Team. Zudem war sie auch noch die Missionsleiterin, da war er aber mal gespannt, um was für eine Person es sich bei ihr handelte. Wie so oft betete er inständig, dass er es mit einem Taijutsuka zu tun hatte, war doch schon einer der nervigen und verhassten Sorte mit an Bord. Der Auftrag an sich klang auch ganz simpel. Auf einer nahen Insel war eine Person verstorben. Jedoch war diagnostiziert worden, dass es sich dabei keinesfalls um einen natürlichen Tod handelte. Vielmehr war die Person vergiftet worden, es befand sich also ein Mörder auf dieser Insel. Und hier kamen auch schon die drei Shinobi ins Spiel, deren Aufgabe es war, diesen zu finden, stellen und zur Strecke zu bringen. Praktisch war hierbei, dass Shunsui verdeckt nach weiteren potenziellen Mitgliedern für die Organisation Ausschau halten konnte, ohne selbst groß aufzufallen.
    Nur einige Minuten zu spät, kam Shunsui auch schon am ausgemachten Treffpunkt an und fand das erste Mitglied vor. Ein junges Mädchen, welches ein kleines Stück größer war als er selbst. Hierbei musste es sich einfach um Ookami Yumi handeln, außer, Shin hatte ein Henge aufgelegt, um ihn auszutricksen. Aber das war doch wohl eher nicht der Fall, oder? Nach Luft schnaufend trat er zu ihr und blieb angemessen entfernt stehen, atmete noch einige Male tief ein und aus, ehe er sich zum Dienst meldete. "O-o-hayo, m-mein Na-name ist Ji-jirokou Shu-shu-shunsui. Go-gomen, i-ich ha-habe m-m-mich ei-ein we-wenig ver-ver-verspätet, da-das gi-gibt d-doch kei-keinen Är-är-ärger für m-mich, o-der?" Dabei ließ er ein wenig Angst in seine zitternde Stimme mit einfließen, ganz so, als ob er befürchtete, nun von seinem Gegenüber für seine Verspätung bestraft zu werden.
     
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    Langsam wurde es Zeit, von seiner Aussichtsplattform runterzukommen. Shin saß in leicht angelegt auf einem Baum nahe des Treffpunktes für die heutige Mission und beobachtete die Lage. Sein Shinshin Seki war aktiviert und ortete recht schnell alles Mögliche. Da war der Geist eines alten Mannes, der anscheinend vergebens versuchte, eine junge Frau vor irgendetwas aufzuhalten. Dann war da noch ein alt bekanntes Bild. Dieser komische, blonde mit den drei Geistern um sich herum war auch zu Stelle. Etwas zu spät, wie Shin bemerkte, während er sein Auftauchen beobachtete. Zum Glück konnte Shin bereits in Erfahrung bringen, dass dieser Junge, Shunsui war sein Name, auch mit bei der Mission war und er vielleicht endlich eine Chance vor sich hatte, um mit ihm ins Gespräch zu kommen. Das Mädchen, auf das er geradewegs zumarschierte, konnte dann eigentlich niemand anderes sein als die Teamleiterin, eine gewisse Ookami Yumi. Was für eine amüsante Erscheinung sie doch war. Eigentlich dachte Shin zuerst, dass sie nur das nette Mädchen von nebenan wäre, aber ein hervor blitzendes Schwert entlarvte sie sofort als Kämpferin. Doch warum saß Shin eigentlich auf einem Baum? Die Antwort auf diese Frage ist einfacher, aber unerwarteter, als gedacht. Er saß nicht etwa im Geäst, um die anderen zu beobachten, obwohl er zugeben musste, dass das ein netter Nebenaspekt war, sondern weil unten ein leicht wütender Hund lauerte und ihn anknurrte.
    Eigentlich begann dieser Tag ganz angenehm und entspannend mit einem Buch in der Hand, während Shin auf dem Weg zum Treffpunkt war. Für heute stand eine Mission an, die für den Jungen mehr oder weniger interessant war, aber immerhin konnte er mal nach etwas längerer Zeit wieder raus und etwas Training tat dabei auch ganz gut. Doch anscheinend wollte ihm jemand aus dem Clan einen Streich spielen, denn er hatte nicht bemerkt, dass ein Stück Fleisch an seinem Gewand festgemacht wurde, ein Umstand, der dem Jungen dann irgendwie in die jetzige Situation brachte. Er ging ganz normal durch die Straßen, vorbei an einer riesigen Dogge, die von einer jungen Frau geführt wurde und da war es dann auch schon passiert. So wie Shin einem guten Buch hinterherlaufen würde, so war auch die Dogge anscheinend sehr hungrig gerade. Man sollte meinen, dass der Hund viel schneller war als der junge Yuudari, aber anscheinend hatte der Hund den Startschuss verpasst oder es war einfach nicht sein Tag. Jedenfalls ging dann alles sehr schnell und der einzige Ausweg, dem Shin blieb, war der Baum, auf dem er jetzt schon fast zehn Minuten verbrachte. Und zum Glück kam endlich die Halterin, denn sonst hätte Shin ihm eine seiner speziellen Kugeln geben müssen, die dann nicht so toll für ihn gewesen wären. Das Fleisch hatte er ihm ja schon zugeworfen, doch anscheinend wollte die Dogge noch mehr. Dann endlich erschien die Frau. „Ach hier bist du, Lämmchen!“, sagte sie etwas außer Atem zu dem Tier, „Das war aber nicht nett, dass du einfach weggelaufen bist.“ Ein wirklich interessanter Name für so einen großen Hund, der aber anscheinend doch sehr gut hören konnte, zumindest auf seine Besitzerin und nicht auf einen ihn anbrüllenden und wüst beschimpfenden Jungen. Wenigstens entschuldigte sich die Frau bei Shin für die Unannehmlichkeiten und machte sich mit ihrem „Schaf“ von dannen. Shin hatte bereits sein Doujutsu deaktiviert und war auf dem Weg zu den anderen. Dort angekommen, stellte er sich kurz vor. „Hallo alle miteinander!“, sagte er und rang sich nur schwer ein freundliches Lächeln ab, „Ich heiße Shin und hoffe, dass die Mission heute gut verläuft.“ Nach so einem bescheidenen Start konnte es ja eigentlich nur besser werden.
     
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