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Ikari Jun

Ikari Jun

Genin
Beiträge
13
Alter
15 Jahre
Größe
167 cm
Fraktion
Sora
Dorf
Iwa
Steckbrief
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Charakterdatenblatt

Persönliche Daten

Name: Ikari
Vorname: Jun
Spitzname: -
Geburtstag: 12. Dezember
Größe: 167 cm
Gewicht: 69 kg
Alter: 15 Jahre

Augenfarbe: golden
Haarfarbe: schwarzblau, mit rot gefärbtem Unterhaar

Aussehen: Der kühle Hautton ist minimal roséfarben und häufig für ein paar Stunden mit Hämatomen und Schrammen gezeichnet, die entweder durch hartes Taijutsu Training oder anderen Umständen entstehen. Besonnen und unnachgiebig blicken die goldenen Augen der Ikari aus dem herzförmigen Gesicht, die mittels der kleinen Stupsnase und dem kleinen Mund auch mild wirken können. Beim Grinsen und Lachen offenbaren sich dezente Grübchen, die man beim genaueren Hinsehen erkennen dürfte. Obwohl unauffällig schwarzblau, sorgt das rotgefärbte Unterhaar für einen Blickfang, der besonders betont wird, wenn das lange glatte Haar, das knapp über der Rückenmitte liegt, zu einem Pferdeschwanz drapiert wird. Der Pony reicht in unregelmäßigen Stufen teilweise über die Augen, der den strengen Ausdruck insgesamt ein wenig auflockert. Mit 167 cm überragt Jun nur die wenigsten Kameraden, zählt mit ihren fünfzehn Jahren jedoch zu den größeren Mädchen. Durch das Bluterbe ist ihr klar, dass sie noch nicht das Maximum erreicht hat. Die Statur der Kunoichi ist schlank, athletisch und die Entwicklung der Muskeln ist durchaus sichtbar, allerdings tun sie den natürlichen Rundungen einer heranwachsenden Frau keinen Abbruch. Alles im allen macht Jun einen ziemlich zähen Eindruck.

Das Gewand der Ikari ist prinzipiell gleichbleibend, selbst wenn sie verschiedene Kleidungsstücke trägt. Der Kleiderschrank zeigt hierbei eine Kombination aus Weiß, Schwarz und Rot. Weiß dominiert den sportlich-bequemen Stil, dicht gefolgt von Schwarz, das Rot dient als kleines Tribut an ihre Abstammung - Iwagakure. Diese auffällige Farbe zwischen all dem Grau der Gesteine scheint dort unter vielen Shinobi beliebt. Sollte man Jun öfter über den Weg laufen, würde einem vielleicht auffallen, dass der kurze weiße Mantel ihr Lieblingsstück ist, das jede Jahreszeit mitmacht und das Erscheinungsbild bestimmt. Der relativ dünne Mantel hat eine große Kapuze und weite Ärmel, die knapp über die Ellenbogen reichen, deren Rand jeweils mit unechtem Fell gesäumt sind. Der silberne Reißverschluss und die schwarzen Knöpfe scheinen nur als Deko angebracht zu sein, da sie nicht gebraucht werden. An den Seiten befinden sich je eine quadratische Tasche, in denen einige Kleinigkeiten Platz finden können. Ein roter Patch mit dem Zeichen Iwas liegt offen am linken Oberarm genäht, das zusätzlich als Accessoire zwei dünne Bändchen trägt, in Rot und Weiß. Unter der Jacke trägt die Ikari gerne einen schwarzen, engen Rollkragenpullover mit langen oder kurzen Ärmeln, der über ihren Hintern geht und die Figur gut betont. Eine stets gepflegte silberne Halskette mit Anhänger in Form eines Plektrums schmückt Hals und Dekolleté, die einzige materielle Erbschaft von ihrer Mutter. Schwarze Schulterholster mit jeweils einer kompakten Tasche an den Seiten, werden vom Mantel bedeckt und sind somit nur bedingt sichtbar.
Ihre Hände werden oft von rotschwarzen Handschuhen, oder fingerlosen Handschuhen in Schwarz umhüllt, die sie aufgrund von Ereignissen ständig ersetzen muss. Jun besitzt also eine große Menge von diesen Stücken. Auf den Hüften trägt die Kunoichi gerne eine kurze weiße Shorts und darunter eine blickdichte schwarze Strumpfhose, die sie je nach Wetter, Laune und Mission auch mal weglässt. Ansonsten weicht die kurze Shorts auch mal einer coolen weißen Caprihose, auf der sich schwarze Schnallen mit ebenso schwarzen Bändern verbunden, ohne besondere Funktion, befinden und einfach nur gut aussehen. Darunter trägt Jun eine enge schwarze Leggins bis zu den Knöcheln, oder auch nicht. Zum Abschluss ist noch das feste Schuhwerk zu erwähnen, das ausschließlich aus Sneaker besteht, mit Schnürsenkeln und ohne, auch die sind überwiegend weiß gehalten, mit einem Hauch von Schwarz. Beim Training, bei Jobs und Missionen ändert sich das Outfit nicht, nur die langen Haare werden gerne als Pferdeschwanz getragen.

Besondere Merkmale: Auf jeden Fall das auffällig rot gefärbte Unterhaar, das sie einfach aus der Laune heraus entschied, so zu tragen, und seitdem beibehielt. Ansonsten sieht man die Ikari häufig Hülsenfrüchte und getrocknete Kräuter wie zum Beispiel Sojabohnen und Sesam, außerdem Haselnüsse und Mandeln aus den Holstern unter ihrem Mantel naschen. Hochdosierte Kalziumtabletten, beziehungsweise etwas, das man als Tabletten deuten könnte - immerhin weiß nicht jeder wieso, weshalb, warum sie welche einnimmt - kommen kurz vor und nach Missionen/Jobs zum Einsatz. Ob man auch die regelmäßig erscheinenden Hämatome und oberflächliche Verletzungen dazu zählt, bleibt anderen überlassen.

Herkunft und Bekanntschaften

Herkunft: Iwakagure
Wohnort: Soragakure

Verwandte:
Mutter Ikari Cho, 25 Jahre (†), Zivilistin
Jun kam nie in den Genuss ihre Mutter kennenzulernen, da sie kurz nach der Geburt ihres einzigen Kindes aufgrund eines schwachen Herzens starb. Laut ihres Großvaters war Cho eine sehr freundliche und fürsorgliche junge Frau, die trotz ihres Herzproblems dem Leben die Stirn bot. Auch, wenn sie keine Kunoichi werden konnte, war sie darauf bedacht dem Dorf nicht zur Last zu fallen. Die Ikari war keine Frau, die sich auf ihrer Krankheit ausruhte sondern ein Dickkopf mit Träumen, die sie unbedingt Wirklichkeit werden lassen wollte. Besonders der Wunsch, der Welt ein neues Leben zu schenken stand ganz oben auf der Liste, ihre Beharrlichkeit imponierte letztendlich ihrem künftigen Mann, der sich in genau diese starke Eigenschaft von ihr verliebte. Cho eröffnete ein kleines Ramen-Restaurant mit dem sie abgekämpften Shinobi neue Kraft gegen einen günstigen Preis verschaffte, nach ihrem Tod übernahm ihr Vater das Geschäft, das nach seiner Führung immer noch große Beliebtheit erfuhr. Eine weitere Leidenschaft Ikaris war das Musizieren mit verschiedenen Saiten-Instrumenten wie Shamisen, Biwa und Koto, mit denen sie zusätzlich für Entspannung der Sinne sorgte. Durch die Geschichten des Großvaters erschuf Jun trotz der Unbekanntheit ihrer Mutter eine zarte, positive Bindung zu ihr, die die Abwesenheit durchaus vermissen lässt.

Vater Ikari Shin, 42 Jahre, Chuunin
Shin ist ein kluger, korrekter Mann, der leider auch das Leben unter Kontrolle halten muss. Er ist zufrieden, wenn alles in seiner Umgebung strukturiert ist und nach seinem Willen läuft. Dabei beißt er bei Jun auf Granit und hat sich unter anderem deshalb von ihr abgewandt. Seine Enttäuschung über seine sprunghafte Tochter hält er dabei nicht unter Verschluss, hat er sie quasi aus dem Familienhaus verbannt. Doch war das Drama im Dorf nicht bekannt, da Shin als sehr zurückgezogen und wortkarg gilt. Damals geriet er jedoch aus den Fugen und verliebte sich Hals über Kopf in die kranke Cho, die sich nicht kontrollieren ließ und ihm andere Wege aufzeigte, Wege, die er mit großer Neugier und positiver Veränderung annahm. Bedauerlicherweise fiel er nach dem Abschied von ihr in alte Verhaltensmuster, die sich sogar verschlimmerten und sich gänzlich festigten. Den Tod seiner Geliebten schiebt er noch heute Jun in die Schuhe, obwohl die Gefahren bei der Geburt bekannt waren, dennoch braucht er einen Sündenbock für den Verlust, eine ungesunde und dauerhafte Trauer. Sie hatte alles gemeistert, aber die Geburt nicht? Unvorstellbar für den Ahnungslosen. Shin lässt sich kaum noch blicken, da er sein restliches Leben den Missionen und Jobs verschrieb und deshalb so gut wie gar nicht mehr in Erscheinung tritt. Da sein Herz durch das Ableben seiner Frau zerbrach, lässt er Jun so gut wie keine väterlichen Gefühle zuteilwerden, die Beziehung zwischen Vater und Tochter ist demnach nicht gegeben.

Großvater Ikari Daisuke, 70 Jahre, Jounin
Von Anfang an mit großer Begeisterung erfüllt, dank der unerwarteten Schwangerschaft seiner Tochter mit Shin, den er immer sehr skeptisch und mit Argwohn betrachtet hat, war der alte Mann doch sehr überrascht, als der Jungspund sich entschied, bei seiner schwachen Ehefrau zu bleiben. Dass sich Shin zunächst ordentlich verhielt, seinen Job machte und mit Sicherheit einen ziemlich guten Vater darstellte, änderte sich die Sichtweise schlagartig, als die einzige Tochter Daisuke's viel zu früh starb. Schon bald musste der ältere Herr feststellen, dass seine Enkelin unter das zunehmend negative Verhalten des Witwers, sei es durch Abwesenheit oder Herzlosigkeit, sehr litt. Nach einigen Jahren und der gescheiterten Beziehung zwischen Vater und Tochter, versuchte Daisuke Shin davon zu überzeugen den "Ballast" loszuwerden. Als er schließlich einwilligte, übernahm Daisuke die Erziehung seiner Enkelin, mit der Überzeugung seine verstorbene Tochter damit glücklich zu stimmen. Daisuke selbst ist ein liebenswürdiger Rabauke, der stets die Wahrheit sagt und seinen eigenen Weg geht, und zu jeder Zeit einen flotten Spruch parat hat. Mit voller Stolz und Liebe übernahm er das Ramen-Restaurant seiner Tochter, das er bis heute erfolgreich führt. In der Vergangenheit bekleidete der alte Mann den Titel des Jounin, den er als effizienter Taijutsuka erhielt. Jun liebt er wie seine eigene Tochter, verhätschelt sie jedoch in keiner Weise, er lehrt sie, auf den eigenen Beinen zu stehen und sich gegen Ungerechtigkeiten zu behaupten. Darunter zählt nicht bloß die mentale, sondern auch die körperliche Stärke, so vermittelte er der jungen Ikari den Spaß an Bewegung bis zur Erschöpfung. Auch führte der alte Mann seine Enkelin, genau wie seine Tochter damals, an die Saiten-Instrumente Shamisen, Biwa und Koto heran. Daisuke verkörpert die Vaterrolle zwar gut, aber er ist ebenso Großvater und auf gewisse Weise ein Stück Mutter, wobei Letzteres natürlich eindeutig zu kurz kommt und er nicht immer einen Rat weiß.

Bekannte:
Aoyagi Hayate, 43 Jahre, Medic
Durch die langjährige Behandlung Juns, besaß der hagere Mann fast schon ein Hausrecht in der kleinen Familie Ikari, so kam er regelmäßig vorbei, um ihre Gesundheit und vor allem die Knochen zu checken. Auch nach dem Umzug der Ikari stattet Hayate ihr hin und wieder einen Besuch ab, denn sie wollte auf keinen Fall einen neuen Arzt, zu viele Erklärungen wären nötig und darauf hatte Jun absolut keine Lust, schließlich kannte der Aoyagi ihren Körper so gut wie niemand sonst. Die Reise nimmt Hayate gerne in Kauf, da ihn der Knochenfluch nach wie vor fasziniert. Außerdem sieht er Jun von jeher aufwachsen und entwickelte im Laufe der Zeit eine gewisse Verantwortung für sie, trotz ihres schwierigen Charakters. Das Familiendrama bekam er nebenbei natürlich mit, daher empfindet er Mitleid statt Ablehnung gegenüber der jungen, zerstörerischen Frau. Das zeigt oder sagt er selbstverständlich nicht, er ist schließlich nicht lebensmüde. Außerdem ist der Medic auch für die wichtigen Rezepte verantwortlich, die er sehr sorgfältig und in Druckschrift aufschreibt, damit auch ja kein Fehler bei der Tablettenausgabe passieren kann. Hayate und Jun stehen sich trotz der langen Jahre nicht nahe, es ist eine reine Arzt und Patienten Sache, aber zwischen ihm und ihren Großvater scheint eine lockere Freundschaft entstanden zu sein, kommt er doch spontan mal auf ein Getränk vorbei.

Persönlichkeit

Interessen: Herausforderungen und Kampfansagen sind günstige Gelegenheiten, mit denen man Jun aus der Reserve locken kann. Ist der Wettbewerb auch hoffnungslos, sinnlos oder gar bereits verloren, solange die junge Frau Spaß daran empfindet und sich noch aufrichten kann, wird sie weder frühzeitig aufgeben noch ablehnen. Es sei denn der Befehl wird explizit gegeben. Es ist egal, um welches Thema sich dabei handelt, Hauptsache Nervenkitzel. Zudem liebt sie lange und fordernde Kämpfe, umso strebsamer ist sie darin ihre Fähigkeiten in Tai- und Ninjutsu und vor allem ihr ungewöhnliches Bluterbe, Noroi no Hone, zu meistern. Allgemein bevorzugt Jun Bewegung, auch in mentalen Sinn. Abseits der Grobheit entwickelte die Kämpferin durch ihren strikten Ernährungsplan ein besonderes Interesse an Lebensmitteln, so isst sie täglich Gemüse sowie Hülsenfrüchte und weiß genau, welche Nährstoffe sie dadurch aufnimmt. Sie ist zwar keine überragende Köchin, kennt aber eine Reihe an gesunden Rezepten, in denen für sie essenzielles Gemüse vorkommt. Hierbei spielt es keine Rolle, auf welche Weise sie die Nahrung zu sich nimmt, ob roh, gebraten, getrocknet oder gekocht. Auch Obst ist sie nicht abgeneigt. Dasselbe gilt für verschiedene Kräuter, die sie wie das Gemüse eigenhändig auf ihrem Balkon anbaut und pflegt. Überhaupt beherbergt ihre gesamte Wohnung eine große Sammlung an Pflanzen, die jedoch weniger auf menschliche Pflege angewiesen sind. Sukkulenten mag Jun am liebsten. Man kann allgemein die Anatomie des Menschen nennen, zwar beschäftigt sich die junge Frau nicht oft und im Detail damit, aber was Knochen angeht - besonders ihre eigenen - weiß sie recht gut Bescheid. Neben den körperlichen Strapazen findet die Ikari Ruhe und Entspannung während dem musizieren auf dem Shamisen, Biwa und Koto, weil sie diese Instrumente unter anderem mit ihrer verstorbenen Mutter assoziiert, die laut ihrem Großvater eine sehr freundliche und fürsorgliche Person war. Neben dieser besonderen Lieblichkeit findet Jun vor allem Gefallen an Ironie, Sarkasmus, schwarzen Humor, Aufmüpfigkeit, Ehrlichkeit und Offenheit; gemischt mit Intelligenz, auch bei anderen Leuten schätzt sie diese Eigenschaften sehr.

Abneigungen: Im Prinzip kann man hier die Gegenteile auflisten, mal mehr, mal weniger konsequent. Da Jun das aktive Leben liebt, kann sie Ausruhen und untätiges Herumsitzen/stehen nicht leiden, in ihren Augen ist das Nichts tun, einfach nur Zeitverschwendung, Faulheit und langweilig. Vielleicht mag das der ein oder andere als merkwürdig empfinden, aber Süßigkeiten und Fertiggerichten kann die junge Frau nichts abgewinnen, zu süß und vor allem künstlich erscheint ihr die zusammengemixte Pampe bestehend aus allem und nichts, in der die einzelnen Zutaten kaum wahrzunehmen sind. An sich mag Jun ihr besonderes Bluterbe, aber die damit verbundenen körperlichen Schmerzen und die zusätzliche Zufuhr von Kalzium durch Nahrung und Tabletten, auch wenn sie kein Hunger verspürt, gehen ihr oftmals auf die Nerven. Was noch ihre Nerven kosten könnte, sind Kontrahenten im Umgang mit Genjutsu, die sich ihrer Meinung nach feige und rückgratlos hinter Illusionen verstecken und außerdem keine Ehre besitzen. Bleiben wir beim Lug und Trug - auch abseits des Genjutsu kann Jun unehrliche Menschen nicht ausstehen, jene, die die Wahrheit nach ihrem Belieben verdrehen gar andere für sich arbeiten lassen, während sie ungeniert ein schönes Leben haben und sogar dem Nachspiel ausweichen. Zurückhaltung und Unterdrückung hält die Ikari für falsch, jeder sollte stets alles für seine Erfolge und Ziele geben, Gefühle hin oder her. Auf das Wunder warten? Auf keinen Fall, die Zügel lieber selbst in die Hand nehmen, beim Warten wird man bloß alt. Sentimentalität empfindet Jun beinahe genauso furchtbar, primär romantische und weinerliche Gefühlsduselei - damit kann sie einfach nicht umgehen. Außerdem mag sie keine Moralapostel. Ninja sind keine Helden, die Schlechtes ausmerzen und Gutes beschützen, sondern vorwiegend Söldner, die unter anderem spionieren, sabotieren und gegebenenfalls auch töten, wenn nötig - es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Mag:
- Herausforderungen
- Taijutsu
- Bewegung
- Kochen
- Gesunde Nahrung
- Pflanzen und deren Pflege
- Anatomie
- Bluterbe: Noroi no Hone
- Shamisen, Biwa und Koto
- Sarkasmus und Ironie
- Schwarzen Humor
- Ehrlichkeit
- Offenheit
- Unnachgiebigkeit
- Ehrgeiz

Hasst:
- Monotonie
- Stillstand
- Fertiggerichte
- Süßigkeiten
- Bluterbe: Noroi no Hone
- Genjutsu
- Feiglinge
- Lug und Trug
- Zurückhaltung
- Unterdrückung
- Sentimentalität
- Moralapostel
- Frühzeitig aufgeben

Verhalten und Wesen: Viele halten die Ikari für grausam, oberflächlich und egozentrisch, weswegen sie des Öfteren missbilligende Blicke oder wüste Beschimpfungen erntet. Zwar lässt sie sich auf Diskussionen ein und hört andere Meinungen an, doch häufig sind die nicht sehr überzeugend. Während eines Gesprächs ist Jun stets offen und ehrlich, hält sich dabei auch nicht mit Höflichkeiten auf - je schneller die Fakten und Tatsachen auf dem Tisch liegen, desto zügiger ist das Thema beendet. So einfach ist das. Dabei wirkt ihr Blick unnachgiebig musternd, man kann sehr gut sehen wie sie versucht, sich ein konkretes Bild des Gegenübers zu verschaffen und durch die Haltung, Gestik und Mimik Lüge oder Wahrheit zu erkennen. Natürlich klappt das nur bedingt, aber falls die Person sich unter ihrem prüfenden Blick bloß unbehaglich fühlt, hat sie bereits verloren. Gerne spricht sie sarkastisch und ironisch, vor allem bei besonders dämlichen Holzköpfen, die sowieso nichts auf die Reihe kriegen. Sie schweigt lieber, sollte eine Lüge oder unangenehme Frage anstehen, andernfalls gibt sie diese weiter, indem sie schnippisch und gespielt entrüstet reagiert. Einige würden es als provokativ bezeichnen, andere lehnen die junge Genin daraufhin grundsätzlich ab, versuchen gar nicht erst hinter die Maske zu blicken und den Grund für das Verhalten zu finden - eigentlich verständlich. Wegen der nie aufgekommenen Nachfrage entwickelte Jun den Gedanken, dass Gefühle und die innere Welt niemanden etwas angeht und reagiert demnach wie gewohnt schroff, falls jemand doch Anstalten macht mehr zu erfahren. Alles im allem strahlt ihre Erscheinung gerade zu Unzulänglichkeit, Unnachgiebigkeit und Entschlossenheit aus.

Sucht man nach einer allgemeinen Konstanten in Juns Leben, so ist diese wohl das Streben nach Anerkennung. Der Schatten ihres Vaters schwebt von Geburt an wie ein böser Geist über ihr und belädt die junge Frau mit einer unverdienten Last, die sie manisch dazu antreibt sich in den Augen und Ohren ihrer Mitmenschen zu bewähren - wenn auch auf merkwürdige, widersprüchliche Art und Weise. Grund dafür ist ihr großes Schuldgefühl, das ihr Vater jahrelang systematisch Tropfen, für Tropfen eintrichterte und in ihr den Glauben festigte, ihre eigene Mutter getötet zu haben. Durch die Erzählungen des Großvaters wusste sie zwar, dass Cho an sich sehr schwächelte und jene Risiken kannte, Jun dennoch ein Herzenswunsch war. Die schleichende Manipulation griff jedoch stärker um ihren Geist. Anstatt sich der Frustration ihrer unschönen Lage hinzugeben, versucht die Ikari sie durch kompromisslosen Fleiß, gewissenhafte Arbeit und Hilfsbereitschaft zu bessern. Getrübt wird diese ansonsten vorbildliche Haltung durch Momente des Affekts, in denen Jun durch Provokation oder Drohung dazu verleitet wird, ihre Würde mit den Fäusten zu verteidigen. Der Preis, den sie bisher für ihre Bemühung zahlen muss ist zweifellos groß, doch erscheint er ihr als gerechter Tausch für den Ausblick auf eine Existenz, die sich durch selbstbestimmte Freiheit auszeichnet. Von Tag eins an zäh und widerstandsfähig, ist Jun mit unvergleichbarer Entschlossenheit bei der Sache und lässt sich von nichts und niemand von ihren Zielen ablenken. Immer wieder mit Rückschlägen konfrontiert, verkommt diese Entschlossenheit nicht selten zu rücksichtsloser Sturheit, die Jun über Grenzen führt. Ihr Körper ist Zeugnis dieser Versessenheit und erinnert sie allzu oft schmerzhaft an den weiten Weg, den sie noch zu gehen hat. Doch nicht nur sich selbst, sondern auch die Welt um sie herum versucht sie nach Möglichkeit auf ihre jedoch meist grobe Weise zu bessern, vor allem Ungerechtigkeiten aus dem Weg zu schaffen, soweit man sie lässt.

Abseits von Missverständnissen gibt es, das mag man kaum glauben, auch hauchzarte Seiten an Jun. Jemand, der sich der Ikari annimmt und sich mit ihr eine ganze Weile beschäftigt, würde vielleicht merken, dass ihr Kern nicht aus purem Schwarz besteht. Unter den unendlich wirkenden Schichten des Selbsterhaltungstriebs, liegt ein zerbrechliches Wesen, das sich nach Liebe, Zuneigung und Freundschaft sehnt. Diese natürlichen Eigenschaften wurden jedoch in die Tiefen des Unterbewusstseins verbannt, die zur Zeit nicht mal zucken würden, wenn Jun auf die absurde Idee käme darüber nachzudenken. Besonders das Musizieren mit den Instrumenten ihrer nie gekannten Mutter geben die gefangenen Seiten unbewusst frei. Dabei fällt Jun gerne in einen Zustand zwischen Wach- und Traumbewusstsein, die alltägliche Anspannung im Körper beginnt sich zu lösen und der Verstand wird ruhiger. Die harten Gesichtszüge weichen einem zarten, verletzlichen Ausdruck, durch vorzugsweise langsamen und leisen sowie gleichmäßigen Tönen. Nur ihr Großvater war bisher in der Lage einen kleinen Blick darauf zu erhaschen, so schaffte er es Gespräche ohne Sarkasmus und Ironie mit seiner Enkelin zu führen. Gewinnt man einmal ihr Vertrauen - sofern man das überhaupt wollte, und die nötige Geduld dafür aufbringt - ist Jun eine treue Kameradin und jederzeit bereit, für einander Leib und Leben aufs Spiel zu setzen. Auf Missionen und Jobs, innerhalb eines Teams verhält sich die Genin nicht viel anders als sonst, "stichelt" gegen die Mitglieder jedoch weniger, falls die Teamleitung Mumm zeigt und ihr die Leviten liest.

Stärken und Schwächen

Stärken: Jun, die seit ihrem ersten Atemzug öfter von Schmerzen gebissen wurde, als sie zu zählen vermag, kann davon ein Lied singen. Das körperliche Leid wurde ihr zu einem alten Bekannten, den sie wohl länger klaglos ertragen kann als manch anderer. Durch ihr Bluterbe, das Noroi no Hone, erlangte die junge Frau eine hohe Schmerztoleranz und kann somit Handgreiflichkeiten und sonstige Verletzungen gut einstecken. Natürlich nicht von Anfang an, denn gerade als Kleinkind erlebte man ordentliche Wachstumsschübe, die für Jun eine besonders qualvolle Zeit war. Daraus resultierte auch die maßgebliche Idee des Großvaters ihr körperliche Übungen zu lehren, mit denen sie gegen den Schmerz arbeiten konnte. Insofern entschied die Kunoichi, ihre in die Wiege gelegten Talente einfach auszubauen, das Ninjutsu gemischt mit Taijutsu, die persönlichen Interessen dieserart sind ja sowieso gegeben. Jun war gespannt darauf, was sie mit ihren Knochen in Zukunft alles zu realisieren vermochte, allein die Fingerknöchel zwei Zentimeter aus der Haut ragen zu sehen faszinierte sie. Unter dem Druck regelmäßiger Belastung, auch durch die ungewöhnlich schweren Knochen, haben sich die Muskeln ihres Körpers verhärtet. Die sich ständig wiederholenden schweißtreibenden Trainingseinheiten, verbesserten ihre Kondition und zeigt die Anlagen großer Stärke und Ausdauer, die bei anderen Menschen vermutlich nicht allzu oft vorzufinden sind. Auch der Geist der jungen Ikari zeigt eine eiserne Entschlossenheit sowie Willenskraft, nichts und niemand scheint sie in die Knie zwingen zu können. Sie liebt es bis an ihre Grenzen zu stoßen und vielleicht auch darüber hinauszuwachsen, das scheinbar Unmögliche zu überwinden. Jun ist zwar nicht so schnell wie andere Nahkämpfer, aber dafür sehr widerstandsfähig. Auch mental und unter Menschen profitiert sie von dieser besonderen Hartnäckigkeit, denn sonst würde sie durch die unsichtbare Last auf den Schultern und der Abneigung gegen ihre Person zusammenbrechen und wäre bloß ein Häufchen Elend.

Schwächen: Die innere Unruhe hat direkte Auswirkung auf die Persönlichkeit der Kunoichi, die auf andere normalerweise nicht sehr einladend wirkt. Erhöhte Reizbarkeit und Ungeduld sind natürliche Begleiter der Unruhe, die durch ihren aktiven Lebensstil vielleicht nicht ganz so auffällig sind, im stillen Moment jedoch deutlich werden. Die Nervosität zeigt sich etwa durch einen verstärkten Bewegungsdrang, die klassische Hibbeligkeit und Zappeligkeit, wie das Wackeln mit einem Bein oder das Trommeln mit den Fingern. Sollte die Stille überhandnehmen, läuft Jun wie ein Tiger auf und ab. Außerdem plagen die junge Frau auch hin und wieder Konzentrationsstörungen, die sich je nach Situation verstärken können, zum Beispiel durch die besagte Stille, Untätigkeit und das Wachsen ihrer eigenen Knochen - selbst wenn sich Jun nach Entspannung sehnen sollte, ist es durch das Noroi no Hone (noch) schwierig. Es macht sie beinahe kirre, wenn die Gedanken lauter werden als die Wirklichkeit, wie Sorgen und Ängste, die sie stets auszublenden sucht. Oder, wenn die Knochen meinen in einem absolut unpassenden Moment zu rebellieren, der eigene Körper bäumt sich gegen ihren Willen auf, das ist doch lächerlich. Irgendwann würde Jun auch dieses Problem unter Kontrolle bringen, wobei diese endgültige Kontrolle mit Sicherheit noch in weiter Ferne lag. Dazu sind zwischenmenschliche Bindungen heikel, wenn an einem Ende stets an der Brücke gesägt wird, zudem verbaut die Genin regelmäßig Gelegenheiten, die sich in Gesprächen eröffnen könnten. Das lose Mundwerk und die direkte Art lassen potenzielle Bekanntschaften entweder schnell flüchten oder antworten ebenso mit schroffen Ton. Empathie und Toleranz scheint nur wenig vorhanden, denn woher sollte sie diese grundlegenden sozialen Kompetenzen erfahren haben? Selbst ihr Großvater hatte Jun keine übermäßige Gefühlswelt vermittelt, sondern sie lediglich auf die Beine gezogen und ihr ein erträgliches Leben ermöglicht. Auch, wenn sie ziemlich stark erscheint, so sind Genjutsu-Anwender im klaren Vorteil, da sie sich mit dem Bereich kaum bis gar nicht beschäftigt hat. Genjutsuka spielen mit dem Geist, speisen ihn mit Täuschungen, schaffen Illusionen. Da Jun psychisch teilweise labil ist und selbst mit ihren eigenen Gedanken zu kämpfen hat, ist es ein Leichtes sie mit solchen Fähigkeiten zu bezwingen, da kann die Willenskraft noch so stark sein.

Geschichte

Das eigene Handeln schien bedeutungslos, wenn man durch eigene Rache wieder vernichtet, was man mühevoll erreichte. So war es auch bei diesem Mädchen, welches um Anerkennung kämpfte, während sie ihr eigenes Leben darauf aufbaute, um die grundlose Schuld zu bezahlen. Liebe erfuhr das kleine Mädchen kaum, dank der kalten Schulter des Vaters und der schmerzhaften Abwesenheit der Mutter. Cho hatte gerade noch genug Zeit, ihrem größten Glück einen Namen zu geben, bevor sie auf ewig mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen, friedlich im Kindbett einschlief. Ein lebenslang schwaches Herz der Grund. Sonderlich viel hatte Jun, die einzige Tochter, nicht um Zuneigung gebeten, kannte sie doch kein anderes Leben, welches aus purer Realität und überwiegend Gefühlskälte bestand. Shin verdiente mit der Tätigkeit eines erfolgreichen Chuunin den Unterhalt, somit hatte es dem kleinen Mädchen materiell nie an etwas gefehlt. Auch, wenn Jun nicht in seiner Gunst stand sollte sie am Leben bleiben - und am liebsten jede Sekunde sein gebrochenes Herz tragen, das durch den Tod seiner Geliebten splitterte. Schließlich brauchte er es nicht, denn es war nie wieder zu kitten. Die nicht vorhandene Beziehung zwischen Vater und Tochter forderte gewiss einen Tribut, war der Herr des Hauses kaum zu Hause, oftmals für Wochen, oder gar Monate. Und wenn Shin in der Heimat war, dann nur für wenige Tage um zu ruhen und die nächste willkommene Mission anzutreten.
...
Juns Großvater und Vater von der verstorbenen Cho, Daisuke, nahm seine Enkelin zwischenzeitlich bei sich auf und bekam jedes Mal ein schlechteres Gewissen, als er das kleine Mädchen wieder im ungeliebten Haus zurückließ. Als Jun mit dem Alter zunehmend reservierter wirkte, beschloss Daisuke, das entscheidende Gespräch mit Shin aufzusuchen und ihn davon zu überzeugen ihm die Erziehung seines Kindes zu überlassen. Wie zu erwarten und ohne Widerstand willigte der Herzlose ohne zu zögern ein und gab die 'Last' weiter, bevor er aufs Neue verschwand - und seitdem nicht zurückkehrte. Der alte Mann schluckte seine Sorge bezüglich des bereits verkorksten kleinen Wesens hinunter und setzte die Hoffnung auf seine Gewitztheit und Aktivität - vor allem die körperliche Bewegung. Aber erst, nachdem er in Jun die verschlossene Stimme hervorlockte und sie im Reich der Erde zwischen Gestein und nichts die Trauer und Verzweiflung hinausbrüllen ließ. Ein Knoten der gelockert werden musste, bevor irgendwas in Wallung gebracht werden konnte. In ruhigen Momenten erzählte er von Cho, der fröhlichen und gutmütigen Ramen-Restaurant-Besitzerin, die müden Shinobi mit ihren Speisen und Saiteninstrumenten Entspannung und neue Kraft schenkte. Und die Tatsache, dass Jun keine Kontrolle über den Tod ihrer Mutter hatte. Der Hintergrund Chos verstärke unwissentlich die Schuld in Jun, war die Frau doch so was wie eine Heilige und von Nutzen für die Welt gewesen. Die Kleine verstand nicht was ihr Großvater damit bezwecken wollte, der Inhalt glich dem ihres Vaters nur in anderen Worten, oder etwa nicht? Die Welt hatte durch sie jemand Tolles verloren, das konnte man verpacken wie man wollte.
...
Ihre Reaktion auf Ungerechtigkeiten die sie im Alltag erlebte, war zunächst noch harmlos. Die junge Ikari, inzwischen 8 Jahre alt, begann zunehmend körperlichen Schmerz zu verspüren, denen sie mit sportlichen Aktivitäten mehr oder weniger entgegenwirken konnte. Auch kalziumreiche Nahrung schien das Leid zu lindern. Ein Arztbesuch offenbarte ihren Gendefekt, der zeigte, dass ihre Knochen ungewöhnlich schwer waren und deutlich schneller wuchsen als bei anderen Menschen. Ihr erster Knochenbruch der innerhalb von ein paar Tagen nicht mehr der Rede wert war, war der Anlass für die regelmäßige Beobachtung und Feststellung eines seltenen Bluterbes. Von wem sie das hatte? Wer weiß ... Für ihr Alter war Jun schon recht groß und kräftig. Der geistige Bruch kam, als eines Tages zwei halbstarke Jungs an sie herantraten und ihren Kettenanhänger, den sie von ihrem Großvater erhielt, aber der unbekannten Mutter gehörte, auf unflätige Weise berührten und das Mädchen gewollt provozierten. Wütend presste sie ihre Zähne so fest aufeinander, dass sie laut knirschten, sie hatte die Schnauze voll von Leid. Die Nasenbeine der Jungs in den Schädel zu jagen schien wie etwas, was Euphorie in ihrem Hirn auslöste. So ballte die Ikari die Fäuste, schritt langsam los und ehe sie sich versah, rannte sie auf einen Peiniger zu, packte ihn am Schopf und gab ihm einen saftigen Schlag gegen die Nase. Selbst der Partner, der das Szenario zunächst schockiert beobachtete, konnte Jun nicht davon abhalten, die Rache zu genießen.
...
In den folgenden Jahren veränderte sich das Mädchen massiv. Sowohl ihr rebellisches Äußeres, mit dem rot gefärbten Unterhaar und dem harten Gesichtsausdruck, als auch eine durch Zorn bestimmte Verhaltensweise schlich sich bei dem Mädchen ein. Bis sich das Wesen so verändert hatte, dass das die gegenwärtige Jun war. Ihr waren selbst die Worte ihres Großvaters egal, der immer wieder auf ihre Zurückhaltung aufmerksam machte und versuchte, sie von der körperlichen Art der Konfliktlösung abzubringen. Doch das Mädchen hatte für sich beschlossen, dass sie so lebte, denn wenn sie diejenige war, vor der man Angst hatte, dann würde sie niemand mehr belästigen. Am Tag ihres zwölften Geburtstages schenkte Daisuke Jun einen Umschlag mit einem Batzen Geld darin, mit dem der Umzug nach Soragakure und dem Besuch der dortigen Akademie gesichert war. Das Geschäft von Cho übernahm und führte er erfolgreich weiter, sodass der Werdegang ihrer Tochter kein Problem darstellte, er würde die monatlichen Kosten abdecken. Seine körperlichen und geistigen Grenzen waren erreicht, so hoffte er auf die Erziehungsmaßnahmen und das Durchsetzungsvermögen der fähigen Lehrer an der Akademie. Die waren immerhin ein anderes Kaliber und hielten dem Charakter der jungen Ikari sicherlich stand. Der Abschied war wie gewohnt nicht sonderlich herzergreifend, nicht, weil er das Mädchen nicht mehr leiden konnte, sondern aufgrund der Tatsache, dass Daisuke müde und ausgelaugt war. Er war ja schon deutlich älter. Jun bezog eine Wohnung mit zwei Zimmern und großen Balkon im Wolkenkratzer auf der Plattform 2, der bis zur Plattform 1 hinausragte. Wichtig war ihr vor allem das Sonnenlicht, das für ihre Pflanzen und Kräuter notwendig war.
...
Juns derbe Art stieß in der Akademie natürlich kaum bei jemanden auf positive Kommunikation. Sie war an sich ein hübsches Mädchen, aber viel zu ehrlich, grob und auf eine gewisse Weise bedrohlich im Umgang mit den Kameraden. Dadurch konnte sie keine angenehmen Kontakte knüpfen, im Gegenteil, die Ikari schaffte sich Rivalen und Feinde, auch, wenn sie es nicht unbedingt darauf anlegte. Dass Jun sich damit unweigerlich selbst Hindernisse in den Weg legte, gab ihr nur den Anlass, immer weiter zu kämpfen. Aufgeben war keine Option, so unangenehm die Situationen auch sein mochten. Schließlich mussten auch die anderen zusehen, wie sie mit der Ikari zurechtkamen, ob sie wollten oder nicht. So war Teamarbeit zwar möglich, aber doch für jeden Einzelnen sehr nervenaufreibend. Trotz Ecken und Kanten war das Mädchen kompetent, ihre Verhaltensauffälligkeiten wirkten sich wenig auf die Leistungen im Unterricht aus, besonders in der Praxis. Nur, weil sie ein wenig ungehalten war, war sie nicht automatisch geistig beschränkt, in der Theorie zwar hibbelig und manchmal unaufmerksam, aber auch für solche Kandidaten hatten die Lehrer erfolgreiche Unterrichtsmethoden entwickelt. Menschen waren nun mal unterschiedlich. Alles im Allen mag man eine Zusammenkunft mit der inzwischen jungen Frau als eine Herausforderung jedweder Art ansehen. Mit fünfzehn Jahren erreichte Jun schließlich den Genin-Rang und wartete regelrecht darauf die Welt mit ihren Fähigkeiten aufzumischen.

Charakterbild

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Schreibprobe

Das kleine Ramen-Restaurant in Getsurin in dem Jun sich aufhielt, war nur spärlich beleuchtet. Das trübe Licht, welches den Raum erhellte, wurde von den Wandlaternen und einigen heruntergebrannten Kerzen die vereinzelt auf den Tischen standen, ausgestrahlt. Ein dünner Dunstnebel waberte durch die ohnehin schlechte Luft, das kleine und einzige Kippfenster kämpfte mehr schlecht als recht mit dem Abzug. Gar nicht zu vergleichen war dieses Restaurant mit dem ihres Großvaters, das einen mit Herzlichkeit und Wärme empfing - Werte die Jun kaum erfuhr und unbehaglich fühlen ließen. Die dampfende Ramenschale die vor ihr stand hatte die Ikari bisher noch nicht angerührt. Alles im allem war das hier einer dieser Orte, an denen sie sich irgendwie wohlfühlte. Die eher düstere Atmosphäre, in welche hauptsächlich zwielichtige Leute und Ausgestoßene eingingen, war so etwas wie ein zweiter Rückzugsort geworden. Hier wurde man weder pikiert angestarrt, noch sonst wie zurechtgewiesen, jeder wurde in Ruhe gelassen und trotzdem war man nicht allein, das schätzte die Schwarzhaarige hin und wieder. Viele Gäste waren nicht mehr da, dafür war es inzwischen relativ spät. Die unberührte Schale schob Jun wortlos zu einer mageren Frau, die sich sofort über die Suppe hermachte, und ging.
Obwohl Jun erst seit fast vier Jahren in Soragakure lebte, fühlte sie sich bereits ziemlich heimisch - trotz etwaiger Auseinandersetzungen, schließlich besaß sie eine eigene Wohnung, in der sie tun und lassen konnte, was sie wollte. Die Ikari hatte schon einiges durchmachen müssen, was sie zu der Kämpferin geformt hatte, die sie nun war, statt zu den verweichlichten Menschen zu gehören, die ihr Elend in den Straßen einfach so hinnahmen.

Als Jun die Wohnung betrat, wurde sie von einer wahren Welle an Eindrücken überschwemmt, beinahe weggespült. Alles andere als trübe und muffig empfing sie der Duft ihrer selbst gezüchteten Kräuter die geschützt auf dem Balkon lebten und die teilweise auch getrocknet kopfüber von der Decke hingen, einerseits einen praktischen Nutzen hatten, andererseits für eine gemütliche Atmosphäre sorgten. Andere Pflanzen kümmerten sich um frische Luft, die sie großzügig verteilt aus zwei geräumigen Zimmern abgaben. Naturbelassene Holzmöbel waren hier zu finden, zwei Stühle mit klobigen Beinen, die zum lang gezogenen Tisch passten, der wie ein selbst gebasteltes Floß aussah. Ein paar Pflanzenkübel nahmen die Tischplatte ein. Entkleidend ließ Jun den wuchtigen Kleiderschrank und die Ecke mit den Instrumenten hinter sich, besuchte kurz den Balkon, um die Gesundheit der Kräuter zu checken, und fiel dann direkt daneben auf das große Bett. Sie schloss die Augen.
 

Ikari Jun

Genin
Beiträge
13
Alter
15 Jahre
Größe
167 cm
Fraktion
Sora
Dorf
Iwa
Steckbrief
Link
Statusblatt

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Steigerungs-Stufen <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Körperliche Fähigkeiten:

Kraft - 2
Geschwindigkeit - 1
Geschick - 2
Ausdauer - 2
Widerstand - 3

Chakramenge - 2
Chakrakontrolle - 2

Jutsu Fähigkeiten:

Taijutsu - 2
Ninjutsu - 3
Genjutsu - 1

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Attribute <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Körperliche Fähigkeiten:

Kraft - 300 - Stufe 1
Geschwindigkeit - 300 - Stufe 1
Geschick - 400 - Stufe 1
Ausdauer - 300 - Stufe 1
Widerstand - 500 - Stufe 2

Chakramenge - 500 - Stufe 2
Chakrakontrolle - 500 - Stufe 2

Jutsu Fähigkeiten:

Taijutsu - 500 - Rang D
*Der Omezu Okusezu Kampfstil - 500 - Rang D
Ninjutsu - 900 - Rang D
*Doton - 900 - Rang D
Genjutsu - 100 - Rang E

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Grundtechniken <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Kawarimi no Jutsu (Körpertauschtechnik)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: 50 Meter Umkreis

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Mit dieser Technik wird der eigene Körper mit dem eines Gegenstandes, einer Pflanze oder eines Tieres vertauscht, welches dann die Gestalt des Anwenders annimmt. Auf diese Weise kann ein geschickter Shinobi den Gegner mit einem Scheinangriff täuschen und nur das gewählte Objekt in den Kampf werfen, während er selbst auf eine Lücke in der Verteidigung des Gegners lauert.

Henge no Jutsu (Verwandlungstechnik)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: Auf sich selbst

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Dieses Standard-Jutsu erlaubt es dem Anwender sich in jede Person, Tier oder in ein Objekt seiner Wahl zu verwandeln und dessen äußere Erscheinung anzunehmen. Aber sonst ändert sich nichts. Man kann nicht größer oder kleiner werden (jedenfalls nicht viel) und die physischen Eigensschaften ändern sich auch nicht. Sprich wenn man sich in einen Stein verwandelt, dann ist man nicht so hart wie einer.

Bunshin no Jutsu (Einfache Doppelgänger)

Element:
Keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E pro Doppelgänger
Reichweite: Direkt am Anwender

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Der Anwender dieser Technik erschafft eine oder mehrere Kopien von sich selbst, welche sofort verschwinden, sobald sie mit etwas in Berührung kommen. Anwender des Byakugan oder anderer Aufspürungstechniken können dieses Jutsu leicht durchschauen, doch auch erfahrene Shinobi ohne dieses Hilfsmittel sind durchaus in der Lage, die Täuschung zu erkennen. Die Doppelgänger imitieren den Anwender komplett in seinen Bewegungen, müssen sich dabei aber nicht absolut parallel verhalten. Außerdem sind sie körperlos, das heißt, dass sie keinen Schaden zufügen und nicht direkt helfen können.

Jibaku Fuda: Kassei (Explosionssiegel aktivieren)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: 10 Meter steigend

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Der Shinobi konzentriert sein Chakra um den Mechanismus einer entfernten Bombe zu aktivieren. Desto höher die Chakrakontrolle ist, desto weiter kann man sich entfernen, ehe man die Siegel hochjagt.

Tobidôgu (Waffe versiegeln)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: Direkt am Anwender

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Waffen, die zu schwer oder zu unhandlich sind, um ständig mit sich herumgetragen zu werden, kann man mit dieser Kunst in ein Stück Papier versiegeln. Die Schriftrolle muss zu diesem Zweck für die Objekte, welche sie beherbergen soll, beschrieben sein und wird wie jede andere aktiviert, um die entsprechenden Objekte wieder herbeizurufen.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Taijutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Ninjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Doton: Ganseki Kyaka (Gesteinskunde)

Element:
Doton
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: Berührung

Voraussetzungen: -

Beschreibung: Abgesehen davon, dass der Anwender die verschiedenen Gesteinsschichten und -Arten beinahe auswendig kennt ist er in der Lage kleinere Gesteins- und Erdbrocken bis zu einem Durchmesser von 30cm aus ihrer Umgebung zu lösen. Zum Kampf nicht zu gebrauchen, eröffnet diese Kunst Möglichkeiten um Gucklöcher zu schaffen, Wände zu schwächen oder die Stabilität von Häusern zu vernichten indem man wichtige Punkte ihrer Masse raubt.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Genjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Bluterbe <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Das Noroi no Hone (Knochenfluch)

Rang E: Chakrakontroll-, Chakramenge- und Widerstandsumme: 3
Knochenhärte: Sie unterscheidet sich kaum von der, anderer Menschen.
Knochenwachstum: Es dauert relativ lange, Knochen nachwachsen zu lassen, weshalb man es sich zwei Mal überlegen sollte, so etwas mitten im Kampf zu versuchen. Für eine Elle wird beispielsweise eine Minute benötigt.
Schmerzresistenz: Das Nutzen der eigenen Jutsu fügt dem Anwender noch ziemlich große Schmerzen zu.
Menge: Der Anwender kann maximal ein Viertel seines Körpergewichts in Knochen pro Stunde erschaffen, bevor er sein Limit erreicht hat.

Nakkuru Suru (Reißende Knöchel)

Element: Keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E pro Hand
Reichweite: Selbst

Voraussetzung: Widerstand Stufe 2

Beschreibung: Beim Nakkuru Suru werden die ersten vier Fingerknöchel von kleinem bis Zeigefinger zur Waffe umfunktioniert. Jeder einzelne Knochen wächst etwa zwei Zentimeter aus der Haut heraus und endet in einer harten Spitze. Die Faust wird also zu einem gefährlichen Schlagring.
 
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