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Jirokou Shunsui

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Jirokou Shunsui

Chuunin
Beiträge
371
Alter
17 Jahre
Größe
1,78
Fraktion
Sora
Dorf
Kiri
Steckbrief
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Charakterdatenblatt

Persönliche Daten

Name: Der Nachname des jungen Mannes lautet Jirokou.
Vorname: Der junge Mann hört auf den Namen Shunsui.
Spitzname: Es gibt viele verschiedene Spitznamen, die dem Blondschopf im Verlauf seines Lebens verliehen wurden. Die Üblichsten darunter sind Jiro und Shun, die beides als Abkürzung seines Nach– bzw. Vornamen fungieren. Aber es ist ja nicht so, als ob er wirklich eine große Wahl hätte oder was dagegen sagen könnte, von daher sind auch diverse Suffixe an seinem Namen keine Rarität. Der neuste Spitzname lautet Shushu und wie man sich denken kann, steht Shunsui gar nicht darauf, so genannt zu werden.
Geburtstag: Shunsui wurde in einer kalten Winternacht geboren, genauer gesagt am 08.12.
Größe: Der Jirokou besitzt eine stattliche Körpergröße von 1,78 m.
Gewicht: Aufgrund des rigorosen Kraft- und Taijutsutrainings verfügt der junge Mann über eine ausgeprägte Muskulatur, die sich ebenfalls in seinem Gewicht von 77 Kg widerspiegelt.
Alter: Ganze 17 Jahre weilt Shunsui schon auf der Welt.

Augenfarbe: Die meisten Leute werden aus gelb-goldenen Augen heraus betrachtet und eingeschätzt. Da die Farbe seiner Augen denen seiner Haare ziemlich ähnlich ist, ist kein wirklicher Kontrast zwischen ihnen vorhanden.
Haarfarbe: Shunsuis Haare sind von einem satten Blondton, der beinahe sogar in die goldene Richtung geht.

Aussehen: Wenn man an Shunsui denkt, so verbindet man bei diesem Namen sofort einen jungen Mann mit blonden Haaren, die ihm meistens halb ins Gesicht fallen. Das ist auch der Grund dafür, dass er sie mit einer Handbewegung an ihren ursprünglichen Ort streicht und er sie aufgrund ihrer Länge auch jeden Tag pflegen muss. Als nächstes wandert man das Gesicht etwas hinunter und kommt zu den sehr ähnlichen Augen, denn sie verfügen über einen satten und goldenen Farbton. Früher wurden die meisten Leute von ihnen freundlich und schüchtern angeblickt, doch kaum einer hat sie je zu Gesicht bekommen, wenn sie Shunsuis wahren Hass und Kälte widerspiegelten. Heutzutage werden die meisten Leute freundlich und selbstbewusst angeschaut. Betrachtet man als Letztes sein Gesicht als Ganzes, so kann man ganz deutlich erkennen, dass die Pubertät bei ihm abgeschlossen ist, was man an den kantigen und ausgeprägten Gesichtszügen, sowie dem gänzlich verschwundenen Kinderspeck und kindlichen Rundungen erkennen kann. Da nun eigentlich alle Eigenschaften des Kopfes erklärt wurden, kann man getrost weiter zum Körperbau des Jirokou wandern. Früher wäre niemand auf den Gedanken gekommen, dass es sich bei ihm um einen relativ durchtrainierten jungen Mann handelte, was vor allem auf seine etwas gekrümmte und unscheinbare Haltung zurückzuführen war. Mittlerweile steht der junge Mann aufrecht, selbstsicher und mit einem gewissen Hauch von Stolz im Raum, obgleich man trotzdem nicht erkennen kann, wie muskulös Shunsui ist – was jedoch an der kaschierenden Kleidung liegt. Als jemand, der sein ganzes Leben dem Taijutsu gewidmet und sich darauf spezialisiert hat, ist es also nicht verwunderlich, dass er durch und durch über sehr deutlich definierte Muskelpartien verfügt.

Seine Kleidung passt ungemein zu dem Verhalten, welches er früher an den Tag legte und ihm damals ziemlich dienlich war, da sie seine Gesamterscheinung abrundeten und abschlossen. Zwar hat sich sein Leben um Hundertachtzig Grad gedreht, doch wie heißt es so schön? Alte Gewohnheiten vergehen nicht. Wenn man sich einen Shinobi vorstellt, so denkt man gewiss sofort an leichte, dennoch widerstandsfähige Kleidung, möglichst wärmeisolierend und im Allgemeinen praktisch. Passend dazu noch einige kleine Taschen sowie einen oder zwei Schriftrollenhalter möchte man meinen. Nun ja, leider erfüllt der Blondschopf dieses Klischee leider gar nicht. Wie man es von einem sehr strebsamen Menschen erwarten würde, trägt er stets fein gebügelte Hemden, über die er einen Pullover in passender Farbe zieht und meistens dazu passende Stoffhosen trägt. Außerdem ist der Jirokou Brillenträger und kann eine dicke Hornbrille sein Eigen nennen. Angemerkt sollte aber, dass es sich keinesfalls um eine echte Brille handelt, da der junge Mann eigentlich perfekt sehen kann, es aber seiner Verkleidung und zur Tarnung diente. Nun ja, alles in allem nicht unbedingt das, was man eben von einem richtigen Shinobi erwartet. Auf Missionen verhält es sich jetzt nicht unbedingt anders, auch wenn dann und wann noch ein regenundurchlässiger Mantel dabei ist. Nur dort wird er festes Schuhwerk tragen, ansonsten hat er für gewöhnlich seine braunen und feinen Schuhe an. Abgeschlossen wird das Outfit von seiner neuen Chuunin-Weste, die er immer pflichtbewusst über dem Rest seiner Kleidung trägt, sodass sein Rang und die damit verbundene Verantwortung deutlich ist. Nachdem er Bekanntschaft mit einem Shinobi namens Kushou Joudan gemacht hat, der einen ziemlich exzentrischen Kleidungsstil und ein ebenso passendes Auftreten an den Tag legte, hat sich Shunsui von diesem die Adresse seines Schneiders geben lassen. Auf diese Art und Weise konnte er seinen Kleidungsstil noch etwas weiterentwickeln und selbst eine etwas exzentrischere Erscheinung an den Tag legen.

Besondere Merkmale: Eigentlich kann Shunsui nicht unbedingt mit vielen besonderen Merkmalen glänzen. Zwar besitzt er durchaus einige Sachen, die ihn von gewöhnlichen Menschen unterscheiden, doch sind diese meist nicht auf den ersten Blick erkennbar. Das offensichtlichste Merkmal wäre wohl seine Hornbrille, welche er ständig und überall mit sich herumträgt. Dies tut er jedoch mehr aus praktischen Gründen, als dass er wirklich eine Sehhilfe benötigt, da er über eine hervorragende Sehstärke verfügt. Nein, der Nutzen liegt vielmehr darin, dass ihn die Leute ganz anders einschätzen, als er eigentlich ist. Zwar hat sich sein Verhalten diesbezüglich geändert, doch aus Gewohnheit trägt er die Brille weiterhin. Passend dazu seine feine Kleidung und schon wirkt er wie der nette Statistikdozent von nebenan, der niemandem ein Haar krümmen würde. Ein anderes besonderes Merkmal ist unter seinen Haaren versteckt und für gewöhnlich überhaupt nicht erkennbar, denn Shunsuis linkes Ohr ist gepierced. Um genau zu sein handelt es sich dabei um zwei Ohrringe und einen Ohrknippser, die dort wiederzufinden sind. Beim letzten besonderen Merkmal handelt es sich um eine Tätowierung auf seinem Oberarm, welches er sich vor einiger Zeit stechen ließ: Dabei handelt es sich genauer gesagt um das Zeichen von Soragakure, welches von einer brennenden Corona umgeben ist. Während manch einer das als glorreiches Zeichen der Stadt interpretieren mag, handelte es sich in Wirklichkeit um seinen Wunsch, die Stadt brennen zu sehen und zu Boden stürzen zu lassen. Da er sich von diesem Weg abgewendet hat, dient es nun als Erinnerung an all die Jahre, die er in Verfolgung seiner Ziele und von Zorn und Hass getrieben verschwendet hat.

Herkunft und Bekanntschaften

Herkunft: Shunsuis Familie hatte ihren Wohnsitz auf einer der vielen Inseln, die sich in der Nähe des Reiches des Wassers befinden. Dort lebten sie glücklich zusammen, bis zu dem verhängnisvollen und tragischen Ereignis, welches die Familie heimsuchte.

Wohnort: Um möglichst unbekannt zu bleiben und im geheimen agieren zu können, bezog der junge Jirokou in der Vergangenheit ein kleines und billiges Appartement auf einer der namenlosen Plattformen.

Verwandte:

Vater: Jirokou Haruto, 28 Jahre (†)
Zwar ist es schon einige Jahre her, dass der gute Mann verstorben ist, doch erinnert sich Shunsui trotzdem noch gut an ihn. Zumindest an das, was er in seinen wenigen Jahren mitbekommen hat, und das waren vor allem positive Erfahrungen. Haruto war von Beruf Jäger gewesen und deshalb oft tagelang unterwegs, während er dem Wild auf der Spur war. Meistens wurde er mit glühenden Kinderaugen von seinem Sohn erwartet, der ganz gebannt auf den großen Hirsch oder das Wildschwein starrte, welches sein Vater mitgebracht hatte. Gerne schaute er ihm auch beim Verarbeiten des Fleisches zu und konnte es dann kaum erwarten, am Abend einen leckeren Eintopf mit Wildfleisch zu sich zu nehmen. Oft saß die Familie dann auch am Kaminfeuer, während Haruto seinem Sohn die spannendsten Abenteuer und Geschichten erzählte, manche soll er sogar am eigenen Leibe miterlebt haben. Shunsui war fest davon überzeugt, dass er irgendwann in seines Vaters Fußstapfen treten und auch Jäger werden würde, doch leider spielte ihm das Schicksal einen grausamen Streich. Haruto starb im Alter von 28 Jahren bei einem Angriff von Sora-Shinobi, die ihn mit einem gesuchten und gefährlichen Verbrecher verwechselt hatten.

Mutter: Jirokou Aoi, 27 Jahre (†)
Auch über die herzensgute Frau weiß der junge Jirokou nur Gutes zu berichten. Während ihr Mann meistens unterwegs auf der Jagd war, um die Familie zu ernähren, kümmerte sie sich um den Haushalt und die Erziehung von Shunsui. Dabei sollte anzumerken sein, dass sie diesen nicht unbedingt verwöhnte. Sie war eine Verfechterin der These, dass man Kinder schon von früh auf mit in den Haushalt einbeziehen soll, damit sich diese daran gewöhnen und auch von alleine mitarbeiten. Zwar war er noch jung und konnte deshalb die meisten Sachen nicht von selbst erledigen, doch musste der blonde Junge stets sein Zimmer aufräumen und bei dem Decken und Abräumen des Essenstischs helfen. Ihre Rolle, während den Geschichten ihres Mannes war es, den aufgedrehten kleinen Burschen auf ihrem Schoß im Zaum zu halten, sodass er in aller Ruhe den Erzählungen lauschen konnte. Genau wie ihr Mann verstarb sie bereits mit 27 Jahren, als dieser von einigen Shinobi verwechselt und sie, um die ganze Fehlaktion zu vertuschen, ebenfalls getötet wurde.

Adoptivvater: Yamamoto Kouki, 72 Jahre (†)
Eines Tages fand der alte Herr bei einem Spaziergang durch den Wald einen beinahe verhungerten und kräftelos am Boden liegenden Jungen, den er sofort zu sich nahm und aufpäppelte. Die ersten beiden Jahre konnte er nicht viel mit Shunsui anfangen, da dieser sich erst vom Schock und Trauma des Todes seiner Eltern erholen musste, doch gewann er irgendwann das Herz des Jungen für sich. Koukis Frau und sein Sohn waren ebenfalls in jungen Jahren verstorben, sodass für ihn die Erziehung des Jirokou einem Déjà-vu glich, eines lang vergangenen und viel glücklicheren Lebens. Er war es auch, der – sehr zu, Verdruss seines Adoptivsohnes – das Talent für einen Shinobi bei Shunsui entdeckte und ihn ermutigte, auf die Akademie zu gehen. Eine Zeit lang weigerte sich der Junge schlichtweg und da Kouki nichts von der Vergangenheit des Jungen wusste, verwirrte ihn die Tatsache sehr. Sein eigener Sohn hatte immer ein mächtiger Shinobi werden wollen, deshalb erwartete er dies auch von seinem Adoptivsohn und war durch dessen Reaktion ziemlich verletzt. Generell litt er auch an Herzleiden und hatte nicht lange zu leben, doch nach einem starken Schlaganfall, gaben ihm die Ärzte nur noch einige Wochen. Nachdem der Junge seinen Plan ausgeheckt hatte, sorgte er unter falschen Umständen für ein fröhliches Verscheiden des alten Mannes, indem er ihm versprach, in seinem Namen doch ein guter Ninja zu werden.

Freunde:

Die alten Kameraden
Shunsui hat keinen Kontakt mehr zu den alten Kameraden aus der Organisation. Die meisten von ihnen sind spurlos verschwunden oder während eines Einsatzes getötet worden, sodass es nichts mehr gibt, was den Jirokou zurückhält. Da man außer einem ähnlichen Ziel nichts wirklich gemein hatte, trauert der blonde junge Mann ihnen nicht nach. Wenn sie so dumm waren auf einem Einsatz zu sterben, dann hatten sie es auch nicht verdient, ihre Träume zu verwirklichen.

Kushou Joudan, 22 Jahre
Shunsui hatte das Vergnügen, den älteren Shinobi während eines Jobs im Pflegeheim von Soragakure kennen zu lernen. Der äußerst exzentrische Shinobi drückte sich zwar sehr gehoben und eloquent aus, doch behandelte er den „schüchternen“ Jirokou mit Wohlwollen und nichts als Freundlichkeit. Aus diesem Grund freute sich der falsche Brillenträger immer, wenn er mit dem Anderen einen Job oder eine Mission absolvieren konnte, da er für einen Shinobi doch ganz okay war. Nachdem sich Shunsui dazu entschlossen hatte sein Leben anders zu leben, war er anfangs ziemlich nervös darüber, dem Kushou sein wahres Ich zu präsentieren – aus Furcht darüber, dass die Freundschaft durch die ganzen Lügen davor zerbrach. Das stellte sich jedoch als unbegründete Furcht dar, da sich Joudan die positive Veränderung seines Charakters durch die Beförderung zum Chuunin erklärte, sodass die Freundschaft der Beiden stärker ist denn je. Trotzdem fürchtet sich der Jirokou davor, dass sich einer der ihm wenigen wichtigen Menschen von ihm abwenden könnte, sollte er doch das volle Ausmaß seiner Vergangenheit erfahren.

Hayabusa Kaya, 15 Jahre
Shunsui hatte das Vergnügen, Kaya während eines Showkampfes kennen zu lernen. Aus unerfindlichen Gründen gelang es der schwarzhaarigen Kunoichi, das Schauspiel des jungen Mannes zu durchschauen. Anstatt ihn zu verpfeifen, forderte sie ihn zu einem ehrlichen Kampf von Krieger zu Krieger auf, der im Schutze einer Rauchwand ausgeführt wurde. Seitdem kreuzten sich die Wege der Beiden immer mal wieder, unter anderem auch bei einem Trainingskampf. Anfangs akzeptierte er sie, obgleich sie eine ihm damals verhasste Kunoichi eines Clans aus Soragakure war, doch zumindest musste er sich nicht verstecken und konnte im Vollbesitz seiner Fähigkeiten mit ihr trainieren. Doch seitdem ist noch viel mehr im Leben des jungen Mannes geschehen und man kann gut und gerne sagen, dass es sich mehrmals überschlagen hat. Nach einer Einladung zum Essen nach dem Training, kamen sich die Beiden auf eine romantische Art und Weise näher. Es ist definitiv Kaya zu verdanken, dass sich Shunsui von seinem alten Leben abgewandt hat und versucht einen Neustart zu machen. Offiziell gemacht haben sie ihre Beziehung noch nicht, denn zu viel Veränderung auf einmal könnte zu viel des Guten sein, doch ändert es nichts an dem besonderen Platz, den die junge Frau in seinem Herzen einnimmt. Sobald er in der Lage ist, mit all den neuen Emotionen und Empfindungen umzugehen, möchte er der Welt voller Stolz verkünden, dass sie ein Paar sind und zusammen gehören!

Persönlichkeit

Interessen: Shunsuis Interessen waren seit jeher eng mit seinem Ziel verbunden, die Shinobi zu zerstören, sodass es kaum verwunderlich ist, dass diese äußerst nützlicher und dienlicher Natur sind. Auch wenn er sich von diesem Ziel mittlerweile abgewandt hat, so haben ihn seine Interessen über all die Jahre begleitet und sind immer noch stark ausgeprägt. Allem voran trainiert der junge Mann für sein Leben gerne, sei es Krafttraining, Ausdauerläufe oder gar das Üben der Techniken seines Kampfstils. Es erinnert ihn nicht nur ständig an den langen Weg, den er noch gehen muss, es macht ihm auch richtig Spaß. Weiterhin stellt er damit auch noch sicher, dass weder er noch seine Fähigkeiten einrosten und er sich fit hält. Konsequent zieht er das Training Tag für Tag durch und hält sich strikt an den rigorosen Trainingsplan, den er eigens dafür entworfen hat. Aus diesem Grund kann es auch vorkommen, dass er über mehrere Stunden hoch konzentriert an einer Technik feilt, bis er diese endlich gemeistert hat und sie anwenden kann. Damit verbunden ist auch sein Interesse am waffenlosen Nahkampf, auch besser als Taijutsu bekannt. Die einzig wahre Form zu kämpfen, wie er auch denkt. Es interessiert ihn einfach ungemein, wie viele verschiedene Kampfstile existieren und einer seiner geheimen Träume ist es, möglichst viele, wenn nicht sogar alle zu erlernen. Doch dass er dafür eine schier unendliche Menge an Geduld sowie Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte brauchen wird, ist ihm im Moment nicht so wirklich bewusst. Es handelt sich schlicht und einfach um einen Traum, den er verwirklichen möchte. Doch Taijutsu ist ja bekannterweise nur ein Aspekt des Nahkampfes, ein weiterer stellt Kenjutsu dar, der elegante Umgang mit der Klinge. Seit einiger Zeit besitzt der Jirokou auch ein mäßiges Interesse an einer Waffe und hat damit begonnen, Pläne einer solchen Waffe zu erstellen. Doch noch befindet sich diese mitten in der Entwicklungsphase, sodass er sich noch ein wenig gedulden muss, ehe er sie auch benutzen kann. Dennoch findet er es ziemlich interessant, in was für einen tödlichen Tanz sich die beiden Kontrahenten befinden und mit welchen anmutigen Bewegungen und Manövern versucht wird, das Ende des Anderen herbeizuführen. Während eines Trainingskampfes mit Kaya hatte er die Möglichkeit, gegen eine mit einem Katana bewaffnete Person zu kämpfen und es stellt eine interessante Erfahrung dar, welche er für die Entwicklung eines eigenen Waffenstils benutzen möchte. Ein anderes Interesse hat er seiner Herkunft zu verdanken: Es handelt sich ganz einfach um Wasser. Natürlich nicht um solches, was er aus einem Glas trinkt, nein. Er liebt es einfach zu schwimmen und das schon, seit er ein kleiner Junge ist. Gerne besucht er auch heiße Quellen oder beobachtet den Regen – nicht selten sogar im Freien. Dass er dabei pitschnass wird, macht ihm auch eher weniger aus. Mit dem Erwachsenwerden haben sich auch andere Interessen entwickelt, denen er früher keinerlei Beachtung schenkte. Dabei handelt es sich natürlich um das weibliche Geschlecht, allen voran die junge Frau, mit der alles begann: Hayabusa Kaya. Sie vermag es, ihm den Verstand zu verdrehen und er genießt es mehr als alles andere, Zeit mit ihr zu verbringen. Leider spielt das Leben oft nicht mit, vor allem mit keinem beständigen Beruf wie der eines Ninja, weshalb der junge Mann jede Minute mit der schwarzhaarigen Kunoichi genießt.

Abneigungen: Früher rangierte ganz oben auf der Liste des Jirokou das, was ihn mit Hass erfüllte und jahrelang vorantrieb: Shinobi. Dass natürlich nicht alle am Tod seiner Familie Schuld waren und es auch unter den Shinobi schwarze Schafe gibt, interessierte ihn nicht wirklich. In diesem Zustand würde es ihn jedoch auch nicht weiter kümmern, lediglich ein gleichgültiges Schulterzucken könnte man als Reaktion beim Hören dieser Information erwarten. Lediglich den Mördern seiner Eltern wird diese Ehre nach wie vor zuteil und insgeheim sucht er eine Möglichkeit, sie aufzufinden und zu stellen. Dank seines neuen Ranges gelang es ihm auch, Informationen über sie zu gewinnen, die ihn jedoch fürs Erste nicht wirklich weiterbringen: Ein Teil der damaligen Gruppe verstarb im Einsatz und der andere Teil wandte sich von Soragakure ab. Zwar hat der junge Mann seinen Hass und die Dunkelheit etwas unter Kontrolle bekommen, dennoch ist er nach wie vor weder von Genjutsu oder Ninjutsu begeistert, zwei weitere Bereiche, die ein Ninja für gewöhnlich beherrscht. Nicht nur verachtet er Genjutsuka, die auf hinterhältige Art und Weise mit Illusionen kämpfen, auch Ninjutsukas nehmen keinen hohen Stellenwert ein. Zwar besitzt er ein wenig Talent dafür und beherrscht auch die grundlegenden Jutsus, die einem auf der Akademie gelehrt wurden, doch er vermied es so oft es nur ging, Gebrauch von diesen zu machen. Nach einigen Verletzungen auf Missionen, sah Shunsui jedoch ein, dass er sich das zu eigen machen musste, was er abgrundtief verachtete. Aus diesem Grund macht er eine Ausnahme für medizinisches Ninjutsu und gab sich früher als angehender Iryonin, damit seine Tarnung und sein wirkliches Talent verborgen blieben. Heutzutage hat sich nach wie vor nichts an seiner Abneigung gegenüber Genjutsuka geändert, auch wenn er den Nutzen von medizinischen Jutsu zu schätzen weiß. Aber erst mal genug von Shinobi und Sachen, die mit ihnen im Zusammenhang stehen. Natürlich gibt es auch weitere Dinge, die nicht unbedingt Freude in ihm auslösen. Shunsui hasst es über alles, wenn er bei einer Tätigkeit versagt. Sei es im Training, sollte er es einfach nicht schaffen, eine Technik richtig zu erlernen oder einen langwierigen Plan, der letzten Endes nicht aufgeht – er verabscheut dieses Gefühl einfach. Weiterhin mag er auch keine egozentrischen und eingebildeten Leute, denn diese haben es meist auf die Schwächeren abgesehen, zu denen er früher dank seines vorgespielten Alter Egos zählte. Ständig wollen sie solche Leute heruntermachen, um ihr winziges Ego zu bestätigen und sich besser zu fühlen und da könnte man doch meinen, dass jemand wie er da gerade recht kommt. Aber von wegen, es ist schlimm genug, sich mit allen möglichen nervigen Leuten herumzuschlagen, da braucht er sich auch nicht noch mit denen abzugeben. In letzter Zeit hat sich Shunsui auch oft mit sich und seiner Vergangenheit auseinandergesetzt, über die er alles andere als stolz ist. Dank der Hayabusa ist er in der Lage zu sehen, dass er die letzten Jahre getrieben von Hass und Zorn eigentlich einem schrecklichen Ziel gewidmet verschwendet hat. Deshalb ist er alles andere als mit sich selbst im Reinen und hadert mit sich und seiner Rolle in dieser für ihn neuen Welt.

Mag: Training, Taijutsu, Waffen, Kämpfe, Schwimmen, Regen, Sturm, Frauen, Kaya

Hasst: Mörder seiner Eltern, Genjutsu, Versagen, Arroganz, Mobbing, Zweifel, seine dunkle Vergangenheit

Verhalten: Shunsuis Auftreten wird trotz all des Willens zur Veränderung nach wie vor von einigen Aspekten seiner Vergangenheit definiert, wenn auch lange nicht mehr im selben Umfang wie früher. Hatte er der Welt damals eine von Schüchternheit und Unsicherheit geprägte Person vorgespielt, so ist davon heutzutage beinahe nichts mehr zu erkennen. Das erkennt man vor allem an der Haltung des jungen Mannes: Hatte er sich früher noch klein und unscheinbar gegeben, so steht er nun aufrecht im Raum und ist in der Lage, Leuten ohne Angst in die Augen zu blicken. In seinem Schritt erkennt man eine Ruhe und Sicherheit, die vorher so nicht vorhanden war – zumindest nicht, was sein Alter Ego anging.
Natürlich verfügt der junge Mann nach wie vor über all jene Fähigkeiten, die er im Laufe der Jahre perfektioniert hatte, wie zum Beispiel beim Gespräch mit hübschen Mädchen und Frauen zu erröten oder in Konfliktsituationen auf Kommando heulen zu können. Dennoch zeigt der junge Mann heutzutage nur noch einen Bruchteil der Empfindungen, die er damals mittels seines Alter Egos der Welt präsentiert hatte. Lediglich hier und da ein vorsichtiges Lächeln, dass sich je nach Gesellschaft mal stärker, mal schwächer ausprägen kann.
Bei Autoritäts- und Respektspersonen fällt es ihm immer noch am Leichtesten, das eingespielte Benehmen an den Tag zu legen. Das heißt, dass er sich möglichst einschleimen oder gut stellen wird, um an das zu gelangen, was er auch immer benötigt. Bei der Schmeicheltour wird er aber gewiss nicht mit dem Kopf durch die Wand rennen und eine Stimme auflegen, die vor Schleim nur so trieft. Er wird stattdessen einen beiläufigen Ton einschlagen, zwischen seinen Sätzen ein wenig zögern, um nachdenklich zu wirken und behutsame und subtile Schmeicheleien einsetzen. Nach Jahren der praktischen Übung ist er ein Meister in diesem Gebiet geworden, schließlich hatte er schon oft widerwilligen Leuten Gefallen oder Informationen abgeschwatzt. Hinzuzufügen ist allerdings, dass er mittlerweile nicht nur die Schmeicheltour eingehen kann, sondern auch unverhohlen Drohungen aussprechen wird, sollte Ersteres keine Früchte tragen.
Was das Kämpfen angeht, so hat sein Verhalten wohl mit die größte Veränderung durchgemacht. Früher fiel es ihm sehr schwer auf Missionen zu kämpfen, da er abgesehen von seinem Taijutsuka über keine anderen nützlichen Fähigkeiten verfügte. Deshalb versuchte er, während eines Schlagabtausches möglichst ungeschickt zu wirken, und den Gegner trotzdem schnell auszuschalten. Nun muss er keinerlei Rücksicht mehr auf seine Tarnung nehmen und kann all seine geballte Kraft entfesseln, und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Möglicherweise hängt dies damit zusammen, dass er sich früher immer verstecken musste, weshalb es ihm nur noch schwerer fällt, sich im Kampf zurückzuhalten und einfach in einen wahrhaften Blutrausch zu verfallen.

Wesen: Die große Frage lautet doch, ob es sich bei Shunsui nach wie vor um eine falsche Schlange handelt oder ob er sich weiterentwickelt hat? Man kann leider keine eindeutige Antwort auf diese Frage geben, auch wenn es sich nicht von der Hand weisen lässt, dass eine Transformation in vollem Gange ist – von falscher Schlange zu zornigem Drachen.
Nachdem er sich jahrelang hinter einem Alter Ego versteckt und die Welt getäuscht hat, muss sich der Jirokou nun mit seinem vergangenem Ich auseinandersetzen: ein einsamer, kalter und von Hass getriebener Junge, der sich in das System der Mörder seiner Eltern geschlichen hat, um zu erstarken, mehr über sie herauszufinden und sie letzten Endes zerstören zu können. Es ist nicht leicht, eine Hundertachtzig Grad Drehung in seinem Leben auszuführen. Vor allem der ihn alles verzehrende Hass ist fürs Erste verschwunden, dennoch herrscht ein unterbewusster und tief brodelnder Zorn auf die Welt in ihm. Warum musste er gerade all diese schlechten Erfahrungen im Leben durchmachen? Wieso musste er so leiden und alle anderen durften ihr Leben glücklich verbringen? Das ist unter Anderem der Grund dafür, dass der junge Mann so wenig Mitleid und Mitgefühl für andere Personen und Leidensgeschichten empfindet. Als er ganz unten war – zumindest so gespielt als ob – hatte beinahe niemand Mitleid mit ihm und ihn stattdessen gehänselt und niedergemacht. Wieso also sollte er die Welt nun anders behandeln?
Dennoch haben all diese Erfahrungen ihren Teil dazu beigetragen, ihn früh reif werden zu lassen. Natürlich ist es nicht wirklich erwachsen, sich hinter einer Fassade zu verstecken und beinahe sein gesamtes Leben damit zu verbringen, den Niederfall der Shinobigesellschaft zu planen. Aber trotzdem war er jemand, der zielstrebig und unablässig sein Ziel verfolgt und irgendwie einen Weg gefunden hat, mit dieser schrecklichen Realität auszukommen. Man kann also sagen, dass er eine gesunde Portion Realismus empfindet und keiner ist, der sich schönen Geschichten oder Träumen hingibt, da ihm die Welt wieder und wieder bewiesen hat, dass es sich dabei nur um eine schöne Illusion handelt.
Dadurch, dass er nie echte Freunde hatte, denen er sich anvertrauen konnte, weiß er nicht so recht, wie er sich ihnen anvertrauen soll. Auf der einen Seite schätzt er die wenigen echten Freundschaften, die in der letzten Zeit entstanden sind. Andererseits steht dem gegenüber all die Erfahrungen seiner Vergangenheit und die Gewohnheit, Dinge in sich reinzufressen, sodass sie seinen Hass nur noch weiter angepeitscht haben. Shunsui lernt immer noch, wie er mit den Empfindungen ihnen gegenüber umgehen muss, was sicherlich noch einige Zeit dauern wird. Aber dadurch, dass er diese Freunde so sehr schätzt, hat er auch Angst, sie zu verlieren, wenn sie mehr über ihn und seine Vergangenheit erfahren. Und damit wären wir beim letzten Thema, welches das Wesen und die Persönlichkeit des jungen Mannes umtreibt: Zweifel. Den Jirokou plagen viele Zweifel. Hat er es überhaupt verdient, dieses neue Leben zu führen? Ist dieses neue Leben auch das richtige für ihn? Kann er sich überhaupt ändern? Und an dunkleren Tagen natürlich, ob er das wirklich möchte. Die Dunkelheit in ihm ist groß und wartet nur auf den Tag, an dem er seine Achtsamkeit fallen lässt und wieder ganz der Alte wird. Das könnte auch die Erklärung dafür sein, dass er sich trotz aller Veränderungen nach wie vor wie sein Alter Ego kleidet, da es für ihn eine der letzten Gewohnheiten ist, die ihn sein ganzes Leben über begleitet haben und an die er sich krallen kann.

Stärken und Schwächen

Stärken: Wie jeder andere Mensch besitzt auch Shunsui so seine diversen Stärken, die er eigentlich immer abrufen kann. Allem voran steht sein Durchhaltevermögen, welches er im Verlauf der Jahre nach dem Tod seiner Eltern entwickeln musste. Hätte er dies nicht getan, so hätte er gewiss nicht bis zum heutigen Tag in Soragakure verweilen und alles für seinen Plan vorbereitet, um Rache zu nehmen. Gleich dazu zählen könnte man auch seine Zielstrebigkeit, denn was der blonde junge Mann erst einmal angefangen hat, das wird er auf jeden Fall auch zu Ende bringen. Wie käme es denn sonst, dass er jahrelang an seinem Plan feilte, werkelte und sich fest vornahm, diesen auch zur Vollendung zu bringen? Eben durch diese beiden vorher genannten Eigenschaften. Eine weitere Stärke ist ganz klar sein enormes Talent und Wissen über Schauspielkunst, welches er sich in den vergangenen Jahren angeeignet hat, sonst wäre er gewiss nicht so weit gekommen. Jahrelang präsentierte er den Leuten sein falsches Gesicht, welches er mittlerweile beinahe wie eine zweite Haut trägt, so sehr hat er sich schon daran gewöhnt. Weiterhin muss man anmerken, dass der Jirokou ziemlich wortgewandt ist und meistens weiß, was er zu sagen hat. Dies ist besonders nützlich, wenn er etwas durchgesetzt haben oder etwas von einer Person erfahren will. Von den drei Bereichen, auf die sich ein Shinobi spezialisieren kann oder muss, ist Shunsui bekanntlich der pure Nahkampf am Liebsten. Dabei lässt sich dieser in zwei Teile einteilen: Einerseits Kenjutsu, also dem Umgang mit der Klinge und andererseits das Taijutsu, der waffenlose Kampf. Spezialisiert hat er sich doch auf den waffenlosen Nahkampf, Faust gegen Faust, Mann gegen Mann, das ist wahrlich die Lieblingsart des Jirokou, einen Kampf zu bestreiten. Dank seines enormen Talents fallen ihm besonders das Erlernen der Angriffe, Bewegungen und Manöver ziemlich leicht, sodass er sie auch rasch im Kampf einzusetzen vermag.

Schwächen: Die wohl größte Schwäche der Jugendlichen war sein immenser Hass, der ihn früher oder später sicherlich vollends verzehrt hätte. Mittlerweile hat die Abwesenheit dieses Hasses ein ziemlich dumpfes Loch im Jirokou hinterlassen, sodass es ihm wirklich schwer fällt, Emotionen oder Mitleid gegenüber anderen Menschen zu empfinden. Das macht er natürlich nicht absichtlich, aber all die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben sein Herz abgehärtet und unterbewusst vergleicht er das Schicksal der Menschen mit seinem eigenen. Und in den meisten Fällen wiegt dieses minder schwer wie das eigene, weshalb er eben kein Mitgefühl empfinden kann. Eine weitere seiner Schwächen ist wohl sein äußerst dünner Geduldsfaden hinsichtlich bestimmter Dinge. Aufgrund seiner damaligen Tarnung musste er aber auch immer Sachen schlucken und sich wegdrehen, statt sich wirklich mit der Situation auseinanderzusetzen und die Probleme zu konfrontieren. Aus diesem Grund fällt es ihm eben schwer, Konflikte zu deeskalieren, da er nie wirklich gelernt hat, wie es geht. Da Shunsui fast sein ganzes Leben lang keine echten Freunde, sondern nur Scheinfreunde hatte, konnte er sich auch niemandem anvertrauen. Deshalb besaß er kein wirkliches Ventil, um sein Leid und seine Probleme auszuschütten, sondern musste alles in sich reinfressen, was der Persönlichkeit des Jungen bestimmt nicht sonderlich gut getan hat. Weiterhin fällt es ihm dadurch auch heute noch schwer, sich jemandem anzuvertrauen, und seien es Joudan oder gar Kaya. Liegt seine Stärke im Taijutsu, so hat er ein entsprechendes Manko im Bereich Gen- und Ninjutsu vorzuweisen. Da ihm nie wirklich viel daran lag, diese zu erlernen oder zu meistern, hat er große Defizite in diesen Bereichen. Deshalb ist es also nicht verwunderlich, dass es ihm sehr schwer fällt, die medizinischen Künste zu meistern. Im Kampf muss er sich dementsprechend voll und ganz auf seine Nahkampfkünste verlassen, sollte er mit diesen nicht weiterkommen, so wird sich schwerlich ein Plan auf Basis anderer Fähigkeiten erstellen lassen. Läge es nicht an der Verbindung, die der Junge in ihnen mit den Ninjas sieht, so hätte er sich gewiss schon ans Lernen und Üben eben jener gemacht.

Geschichte

Shunsuis Geschichte beginnt schon einige Monate vor der eigentlichen Geburt, nämlich als Haruto und Aoi zu einer Schwangerschaftsuntersuchung gingen und ihnen gesagt wurde, dass sie einen gesunden, kleinen Jungen bekommen würden. Die beiden zukünftigen Eltern konnten ihr Glück kaum glauben, hatten sie es doch schon so lange versucht und niemals ein Kind bekommen. Dass es nun aber geklappt hatte und das Baby fürs Erste wohlauf schien, war alles, was sie wissen mussten. So vergingen die letzten drei Monate wie im Flug, und ehe man es sich versah, kamen die Wehen und die Jirokou wurde in eine nahegelegene Med-Einrichtung eingewiesen, wo die Geburt vorbereitet wurde. Leider kam es zu einigen Komplikationen und es war ein Wunder, dass Mutter und Kind diesen Tag überhaupt überstanden. Aufgrund eines ziemlich inkompetenten Arztes und einer komplizierten Geburt verlief das Ganze alles andere als reibungslos. Mehrere Sekunden lang hörte die gebärende Mutter auf zu atmen, ehe man sie wieder stabilisiert hatte. Tränenerfüllt hielt Aoi schließlich ihren gesunden Sohn in den Armen und nannte ihn beim Namen, den sie und ihr Mann bereits vor Monaten festgelegt hatten: Shunsui, ganz nach dem Großvater von Haruto. Der kleine Shunsui wurde tief im Winter geboren und es sollte eine Woche vergehen, ehe sich die Ärzte wirklich sicher waren, dass keine Gefahr mehr drohte und Aoi und ihr kleiner Sohn nach Hause geschickt werden konnten. Über seine Kindheit gibt es an sich nicht sonderlich viel Seltsames zu berichten, denn der kleine Junge erlebte eine ziemlich behütete Kindheit, doch wurde er nicht ganz so verwöhnt, wie manch anderer. In seinem Haushalt musste man mit anpacken, was er selbst in jüngsten Jahren mitbekam, doch er lebte einfach damit, ohne zu meckern. Seine Lieblingsbeschäftigung war es, den Geschichten seines Vaters zu lauschen, die immer ungemein spannend waren und zu den tollsten Träumen anregten. Immer mehr wollte er hören, doch meistens wurde es irgendwann zu spät, sodass er von seiner Mutter ins Bett geschickt wurde. Kurz um, es war die glücklichste Zeit seines Lebens und es schien nichts zu geben, was sein Glück zerstören konnte.

Doch dann nahm das Unglück schließlich seinen Lauf. Es war früher Abend und der kleine Junge spielte noch draußen im Garten, schon am Rand zum Wald. Seine Mutter wollte nicht, dass er dort spielte, weil da viele unheimliche Gestalten lauerten, wie sie oft zu sagen pflegte, doch er war schließlich Harutos Sohn! Vor nichts und niemandem hatte er Angst. Aus diesem Grund bemerkte er auch nicht die Gestalten, die sich langsam und im Schutze des Schattens der Hütte näherten. Nun ja, zu seiner Verteidigung lässt sich sagen, selbst wenn er hingesehen hätte, so wäre ihm niemand aufgefallen, da es sich bei jenen Personen um bestens ausgebildete Shinobi handelte. Nun gut, abgewetzte und ziemlich erschöpfte Shinobi, da sie schon seit Tagen unterwegs waren und einen gefährlichen Verbrecher suchten, der unter allen Umständen gefangen werden musste. Das war wohl auch der Grund dafür, dass sie Shunsuis Vater mit dem Geächteten verwechselten, da dieser ihm ziemlich ähnlich sah. Schnell und lautlos schlugen sie zu, doch war es der Falsche, den sie erwischten. In diesem Augenblick betrat Aoi das Zimmer und kreischte fürchterlich, als sie das Blutbad sah, welches die unbekannten Shinobi in dem Wohnzimmer angerichtete hatten. Anschließend wurde sie aber auch getötet, damit die Ninja keine Konsequenzen fürchten mussten. Und dafür sorgten sie, indem sie das Ganze wie eine Tat des Geächteten aussehen ließen, den sie die ganze Zeit über schon verfolgten. Nur der kleine Jirokou wusste, was passiert war, als er die Männer schließlich aus dem Haus treten und dann verschwinden sah. Schnell und ungeschickt rannte er zu sich nach Hause, nur um eine Szene vor sich zu sehen, die sein ganzes Leben verändern würde. Unfähig, mit der Brutalität der Morde umzugehen, drehte er sich um und rannte heulend in den Wald. Warum er dies tat? Aus unerklärlichen Gründen hatte er Angst, selbst beschuldigt zu werden. Oder dass die bösen Männer dann kommen würden, um auch ihn zu holen und sich seiner auf grausame Art zu entledigen.

Völlig entkräftet und verhungert wurde er zu seinem Glück vom alten Yamamoto Kouki gefunden, der zufällig am anderen Ende des großen Waldes einen Spaziergang machte. Sofort kümmerte er sich um den Jungen, der völlig abwesend schien und nicht wirklich sprechen konnte. Es sollten einige Monate vergehen, ehe Shunsui dem alten Mann schließlich vertraute und ihn als die Person ansah, die sich um ihn kümmerte, auch wenn ihn Leid und Sorgen plagten. Selbstverständlich erzählte er ihm nicht, was wirklich geschehen war, vielmehr erwies er sich als erstaunlich pfiffig und log ihn an, dass seine Eltern von wilden Tieren getötet worden waren. Die nächsten Jahre gingen mehr oder weniger schnell vorbei, doch konnte er einfach nicht vergessen, was seinen Eltern angetan worden war. Sein Innerstes war erfüllt von loderndem Hass. Erstaunlicherweise zeigte er Begabung hinsichtlich der Fähigkeiten eines Shinobis, weshalb ihm der alte Kouki nahelegte, sich doch in der Akademie in Soragakure einzuschreiben. Dort würde man ihn zu einem tapferen, kleinen Shinobi ausbilden. Also genau das, was der verstorbene Sohn des Yamamoto hatte werden wollen, doch Shunsui wehrte sich vehement dagegen. Unter keinen Umständen würde er den gleichen Weg gehen wie die Mörder seiner Eltern. Diesen Entschluss hielt er jedoch aus zwei Gründen nicht lange aufrecht. Erstens hatte er angefangen, sich einen Plan auszudenken, der ihm Rache und hoffentlich Seelenfrieden liefern würde. Dabei handelte es sich um das Töten der Mörder sowie das Zugrundebringen der gesamten Organisation, die für die Ausbildung dieser Killer verantwortlich war: Soragakure. Zweitens, hatte sein Adoptivvater ein schwaches Herz und dank dem letzten Schlaganfall, würde dieses nicht mehr lange schlagen. Letztendlich teilte er dem sterbenden Mann in seinen letzten Minuten mit, dass er sich doch in die Akademie einschreiben und ein Shinobi werden würde, und zwar für niemand Geringeres als ihn. Schließlich verdankte er ihm sein Leben. Unter Tränen und letzten Endes doch noch glücklich verstarb der alte Mann und Jirokou Shunsui war wieder alleine auf der Welt.

Nun stand er vor einem neuen Problem, mit seinem jetzigen Verhalten würde er nicht lange überleben. Und verhaftet werden wollte er auch nicht. Er musste einfach einen Weg finden, alle anderen hinters Licht zu führen, sodass sie ihn nicht als Gefahr betrachteten. Tagelang grübelte er herum, wie er das nur schaffen sollte, ehe es ihm wie Schuppen von den Augen fiel. Eines Tages lief er nämlich in der kleinen Stadt umher und betrachtete ein eigentlich grausames Schauspiel: Ein kleiner Junge mit Brille und ziemlich hässlichen Sachen versuchte einen Ball von größeren Jungs wieder zu bekommen, doch die wollten ihn nicht hergeben. Und auch niemand der anderen Passanten, die an der Gruppe vorbeiliefen, schienen sich dafür zu interessieren. Das war des Rätsels Lösung! Von diesem Tag an spielte er den kleinen und schüchternen Shunsui. Selbstverständlich wurde es ihm deshalb auf der Akademie nicht leicht gemacht, da er sich mit vielen herumschlagen musste, die ihn ärgerten und triezten. Doch versuchte er alles zu schlucken und nicht ernst zu nehmen, um sich nicht zu verraten und seinen Plan ausführen zu können. Irgendwann würde der Tag kommen, an dem er sich auch an ihnen rächen würde, so viel stand fest. Die Leute sahen ihn nur als unsicheren, aber äußerst intelligenten und strebsamen Jungen, der jegliche Prüfungen mit Bestleistung abschloss und letzten Endes durch die Geninprüfung gewunken wurde.

Es war vollbracht, der erste Schritt für den Fall des Systems war gelegt worden, jetzt lagen nur noch einige Jahre Arbeit vor ihm. Doch er war nicht umsonst der Sohn von Aoi und Haruto, nichts und niemand würde ihn aufhalten!

So vergingen einige Jahre seit seiner Geninprüfung, in denen sich so einiges ergab. Während erster Jobs und Aufträge entwickelten sich seine Fähigkeiten weiter und er schaffte es so gut wie alle Mitstreiter zu täuschen und den schüchternen und schwachen Jungen zu mimen. Dies ging soweit gut, bis er schließlich von einer Organisation rekrutiert wurde, welche den Sturz von Soragakure plante. Zunächst wehrte sich Shunsui dagegen und obwohl er mit all seiner Kraft dagegen kämpfte, wurde mit ihm wortwörtlich der Boden gewischt. Letzten Endes sah er jedoch mehr Gewinn als Verlust im Beitritt der Organisation, sodass er sich für sie entschied. In ihrem Auftrag konnte er ganz selbst sein und hatte Kameraden gefunden, die ein ähnliches Ziel wie er selbst verfolgten – auch wenn ihnen wohl nicht ganz bewusst war, dass auch sie zur Erfüllung seines Zieles sterben mussten.

Nachdem Shunsui jedoch für beinahe ein Jahr auf einer langwierigen Mission war, existierte die Organisation nach seiner Rückkehr nicht mehr. Die meisten seiner damaligen Kameraden waren verschwunden und gestorben. Der Letzte von Ihnen begleitete ihn auf einer Mission, um einen Meisterdieb zu stellen, der sich als abtrünniger Shinobi herausstellte. Nachdem dieser den Jirokou in einem hochklassigen Genjutsu gefangen gehalten hatte, in welchem ihm seine Zukunft gezeigt wurde, brannte in ihm ein neuer Eifer. Dieses Genjutsu war zwar nur eine Täuschung, doch es hatte sich so real angefühlt, dass Shunsui dieses Genjutsu verwirklichen wollte. Letzten Endes brachten sie den Meisterdieb zur Strecke und diese Mission konnte mit Erfolg abgeschlossen werden. Es dauerte jedoch nicht lange, bis auch der letzte verbliebene Kamerad während einer Mission verstarb und Shunsui nun wieder alleine war, so wie er es immer gewesen war.

In letzter Zeit hatte er sich sogar mit zwei Shinobi näher angefreundet, und hatte mit ihnen Jobs oder gar Aufträge absolviert. Mit dem einen versteht er sich wirklich gut, auch wenn er doch sehr exzentrisch ist. Dennoch ist es eine willkommene Abwechslung für ihn, mit jemandem Jobs und Missionen zu absolvieren, der ihm gegenüber geduldig und wohlwollend ist. Vor der Anderen braucht er sich nicht zu verstecken und kann trainieren und kämpfen, wie es ihm beliebt. Der falsche Brillenträger ist sich uneins, wie er mit ihnen vorgehen möchte, sobald er seinem Ziel nahe ist. Das wird sich wohl erst in ferner Zukunft zeigen, denn bis dahin ist es noch ein langer Weg.

Dass sein Leben so schnell auf den Kopf gestellt werden könnte, hätte Shunsui ehrlicherweise nicht gedacht. Manchmal hält das Schicksal einige Überraschungen bereit, so wie in diesem Falle. Nicht nur, dass sich der Jirokou und Hayabusa Kaya näher kamen, als er es jemals hätte erwarten können. Dank ihr war er auch in der Lage, seinen bisherigen Lebensstil und seine Pläne zu überdenken und sich dazu zu entschließen, all die Dunkelheit und den Hass hinter sich zu lassen, und einen Neuanfang zu wagen. Es sieht zwischenzeitlich so aus, als ob die Dunkelheit im jungen Mann fürs Erste besiegt wäre, doch so schnell wird er die langjährige Begleitung natürlich nicht los. Die Dunkelheit in ihm ist groß und geduldig, denn Shunsui ist von Zweifel über sein altes, aber auch sein neues Leben geplagt. Mit Kaya an seiner Seite sollte es ihm gelingen, ein neues Leben zu führen, aber wird es wirklich so einfach werden?

Charakterbild



Schreibprobe

Es gab einige Themen, die den jungen Mann mehr und andere Themen, die ihn wiederum weniger interessierten. Joudan’s Umgang mit dem Schlagstock gehörte definitiv zu der ersten Kategorie, während das seltsame Verhältnis von Mai und Raku definitiv zu letzterer gehörten. Aber wie gesagt, wer war er schon, um über andere zu urteilen? Natürlich hatte der Jirokou niemals in Gefahr geschwebt, denn die Bediensteten wollten sich doch nur um ihn kümmern – wenn auch auf eine besondere Art und Weise. Aus diesem Grund winkte Shunsui ab, ehe er sich langsam den nächsten Bissen Dango gönnte. „Alles gut, es ist ja nichts passiert. Wahrscheinlich hätte sich Raku über seine Rettung beschwert.“, setzte Shunsui noch nach. Hui, was war das? Machte er jetzt auch noch Witze? Die Verwandlung des schüchternen jungen Mannes war wirklich allumfassend! Während er also genüsslich das Essen vertilgte und einen Schluck zu trinken zu sich nahm, hörte er nur unterbewusst der Unterhaltung zu, denn es ging gerade um die besagten Shiros und ihre seltsame Beziehung. Also so eine war Mai, spielte Hard to Get? Vor Joudan kümmerte sie sich nicht einen Deut um Raku, doch sobald der mit den Mädels abzischte, zog sie eine traurige Schnute. So so. Als der Kushou sich jedoch danach erkundigte, ob er denn mal eine Freundin gehabt hatte, verschluckte er sich sichtlich an seinem Essen. Der falsche Brillenträger röchelte nach Luft, während er sich mehrmals kräftig auf die Brust schlug, ehe seine Luftröhre wieder frei von Essen war. Mit Tränen in den Augen sog Shunsui dankbar die kühle Luft und räusperte sich mehrmals. Bei dieser Frage war natürlich sofort Kaya’s Anlitz in seinen Gedanken erschienen. Sie standen sich nahe, sehr nahe … aber konnte er sie einfach seine Freundin nennen, ohne es mit ihr abgesprochen zu haben? Noch scheute sich der Jirokou davor, seine Beziehung zu ihr öffentlich zu machen, da er wirklich genug mit sich selbst beschäftigt war und mit all diesen neuen Emotionen und Empfindungen zurecht kommen musste. Die goldenen Augen fixierten seinen Gegenüber. Aber es handelte sich um Joudan, der ihn immer gut behandelt hatte und sogar seine Beförderung und Verwandlung ohne einen Mucks angenommen und sich sogar für ihn gefreut hatte. Also hatte er sich ein wenig Wahrheit verdient, oder etwa nicht? „Also …“, begann Shunsui und man konnte ihm anmerken, dass es sich dabei um ein wichtiges Thema handelte. „… ich mag Kaya sehr.“, schloss er seinen emotionalen Gefühlsausbruch und die elend lange Erzählung ab und lächelte seinen Kollegen bei diesen Worten an. Was Joudan wohl davon halten würde? Immerhin kannte er ja das Rabenmädchen auch!

Den Rest der Reise brachten sie auch ohne größeres Aufsehen hinter sich, sodass sie sich einige Zeit vor der vereinbarten Zeit am Treffpunkt einfanden: Einer alten Villa, nicht unnahe der Grenze zum Reich des heißen Wassers. Die Villa machte den Anschein, als sei sie seit Jahren verlassen: Dicke Staubschichten lagen auf alten, hölzernen Möbelstücken und der Garten wucherte auch schon wie verrückt. Die Szenerie, welche Shunsui jedoch noch vorfand, erwärmte sein Herz: Aus Kirigakure stammend, waren Regen und Wasser lebenslange Begleiter gewesen, weshalb er sich beim Anblick jener immer freute. Sei es ein gemütlicher See, eine heiße Quelle oder gar ein stürmisches Gewitter – es gab sehr wenig, dass den Jirokou derart glücklich stimmte. Insofern hatten sie hier beim Treffpunkt einen Volltreffer hingelegt, denn im Garten der Villa befand sich eine natürliche heiße Quelle. *Vielleicht komme ich ja noch dazu, die berühmten heißen Quellen auszutesten.*, dachte sich der junge Mann, während Rauchschwaden aus der natürlichen heißen Quelle emporstiegen. Möglicherweise ergab sich ja die Möglichkeit, nachdem sie diesen Auftrag abgeschlossen hatten. In dieser Villa sollten sie sich mit ihrem Kontaktmann treffen, doch mehr als einen Namen hatte der Jirokou nicht bekommen: Takeshi. Dementsprechend mussten sich Shunsui und Joudan nun etwas gedulden, konnten aber dafür nun endlich durch schnaufen - vor allem der Kushou. „Wir sind gut in der Zeit, also kannst du dich umziehen und frisch machen.“, teilte er dem Anderen mit, da er ja viel auf sein äußeres Erscheinungsbild gab.

Von den Vertretern Shirogakures war ebenfalls keine Spur zu sehen, also konnte der blonde Shinobi seine Neugier fürs Erste nicht befriedigen. Im besten Fall hätten Sie es mit kompetenten und umgänglichen Leuten wie in Shinkusa zu tun. Im schlechtesten Fall mit arroganten und überheblichen Shinobi. Aber davon gab es ja auch genügend auf Seiten der fliegenden Stadt. Er konnte erfahrungsgemäß davon sprechen, war er doch früher aufgrund seines der Öffentlichkeit vorgespielten Alter Egos nie ernst genommen und dafür oft ausgelacht und gehänselt worden. Bei diesem Gedanken atmete der falsche Brillenträger einige Male tief ein und aus, denn dieses Kapitel war abgeschlossen und er hatte sich geschworen, ein neues Leben zu führen. Dass so etwas nicht ohne Komplikationen ablief, war ihm erst kürzlich bewusst geworden, als er in den Rang eines Chuunin gehoben worden war. Dadurch wurde ihm auch ein fortgeschrittener Einblick in die Aktien von Shinobi aus Soragakure gewährt. Mit der Vorstellung vor Augen, endlich die Mörder seiner Eltern zu finden und konfrontieren zu können - auch wenn er Kaya versprochen hatte, nicht mehr auf Rache aus zu sein - hatte er der Versuchung nicht widerstehen können und hatte einige Akten beantragt. Shunsui's Herz hatte beim Durchsuchen der Akten bis zu seinem Hals geschlagen, doch er sollte enttäuscht werden, denn zwar fand er den für den Vorfall Verantwortlichen Trupp, doch die Hälfte der damaligen Mörder war inzwischen verstorben und die andere Hälfte hatten Soragakure den Rücken zugewandt. Scheinbar hatten sie bei so einigen Einsätzen eine Spur an Toten hinterlassen und ab einem gewissen Zeitpunkt auch das Dorf betrogen und ein Leben als geächtete Shinobi begonnen: Nuke-Nin. Der Jirokou war unglaublich frustriert über seine Erkenntnisse und hatte die Akten vor Wut durch seine Wohnung gepfeffert. Vielleicht war es aber auch gut so, denn auf diese Art und Weise kam er nicht in Versuchung, seiner dunklen Seite zu verfallen. Und sollte er doch zufällig, so unwahrscheinlich es auch war, einem der Mörder begegnen, so hatte er zumindest noch die Bilder aus seiner Kindheit vor Augen. Sie hatten ihn jahrelang in seinen Träumen verfolgt, sodass er sie niemals wieder vergessen würde. Vergessen konnte. Und zusätzlich hatte er auch die aktuellen Bilder aus den Akten gesehen. Aber das war sowieso alles theoretischer Natur … oder?

So kam es, dass Shunsui es sich auf einem der Stühle – natürlich nachdem er den Staub weggewischt hatte – gemütlich gemacht hatte, und weiter seinen Gedanken nachging. Anders als einige Momente zuvor, schweiften sie jedoch zu angenehmeren Themen – Hayabusa Kaya. Dem Jirokou fiel es selbst nach all den Wochen und Monaten schwer, seine Empfindungen und Emotionen richtig einzuschätzen, so wie Joudan es wohl mitbekommen hatte zuvor. Eines wusste er jedoch, dass er sie mochte und sich zu ihr hingezogen fühlte, denn sie hatte ihm einen neuen Weg offenbart. Leider war die Verabschiedung relativ kurz ausgefallen, aufgrund der Dringlichkeit ihres Auftrages, doch er hoffte, dass die junge Frau es verstand. Anders als bei der Beförderung zum Chuunin, als sie ihm die kalte Schulter gezeigt, was ihn doch ein wenig mitgenommen hatte. Da waren zum ersten Mal seit Langem wieder Zweifel in ihm aufgekommen. War das überhaupt das richtige Leben für ihn? Was für eine Rolle sollte er hier spielen? Verdiente er es überhaupt? Und an dunkleren Tagen fragte er sich, ob er das überhaupt wollte … In diesem Augenblick wurde der junge Mann durch ein Geräusch aus seinen Gedanken gerissen. „Joudan … bist du das?“, erkundigte sich Shunsui bei seinem Kollegen. So lange konnte er doch auch nicht mit dem Umkleiden benötigen, oder etwa doch?
 
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Jirokou Shunsui

Chuunin
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371
Alter
17 Jahre
Größe
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Fraktion
Sora
Dorf
Kiri
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Statusblatt


>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Steigerungs-Stufen <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Körperliche Fähigkeiten:

Kraft - 3
Geschwindigkeit - 3
Geschick - 2
Ausdauer - 2
Widerstand - 2

Chakramenge - 1
Chakrakontrolle - 1


Jutsu Fähigkeiten:

Taijutsu - 4
Ninjutsu - 1
Genjutsu - 1

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Attribute <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Körperliche Fähigkeiten:

Kraft - 4600 - Stufe 7
Geschwindigkeit - 5800 - Stufe 8
Geschick - 2500 - Stufe 5
Ausdauer - 2500 - Stufe 5
Widerstand - 2500 - Stufe 5

Chakramenge - 1000 - Stufe 3
Chakrakontrolle - 1600 - Stufe 4


Jutsu Fähigkeiten:

Taijutsu - 4000 - Rang A
*Kemonómané Taijutsu Stil - 4000 - Rang A
Ninjutsu - 1100 - Rang C
*Katon - 1100 - Rang C
Genjutsu - 500 - Rang D

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Grundtechniken <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<


Kawarimi no Jutsu (Körpertauschtechnik)

Element: keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: 50 Meter Umkreis

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Mit dieser Technik wird der eigene Körper mit dem eines Gegenstandes, einer Pflanze oder eines Tieres vertauscht, welches dann die Gestalt des Anwenders annimmt. Auf diese Weise kann ein geschickter Shinobi den Gegner mit einem Scheinangriff täuschen und nur das gewählte Objekt in den Kampf werfen, während er selbst auf eine Lücke in der Verteidigung des Gegners lauert.



Henge no Jutsu (Verwandlungstechnik)

Element: keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: Auf sich selbst

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Dieses Standard-Jutsu erlaubt es dem Anwender sich in jede Person, Tier oder in ein Objekt seiner Wahl zu verwandeln und dessen äußere Erscheinung anzunehmen. Aber sonst ändert sich nichts. Man kann nicht größer oder kleiner werden (jedenfalls nicht viel) und die physischen Eigensschaften ändern sich auch nicht. Sprich wenn man sich in einen Stein verwandelt, dann ist man nicht so hart wie einer.



Bunshin no Jutsu (Einfache Doppelgänger)

Element: Keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E pro Doppelgänger
Reichweite: Direkt am Anwender

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Der Anwender dieser Technik erschafft eine oder mehrere Kopien von sich selbst, welche sofort verschwinden, sobald sie mit etwas in Berührung kommen. Anwender des Byakugan oder anderer Aufspürungstechniken können dieses Jutsu leicht durchschauen, doch auch erfahrene Shinobi ohne dieses Hilfsmittel sind durchaus in der Lage, die Täuschung zu erkennen. Die Doppelgänger imitieren den Anwender komplett in seinen Bewegungen, müssen sich dabei aber nicht absolut parallel verhalten. Außerdem sind sie körperlos, das heißt, dass sie keinen Schaden zufügen und nicht direkt helfen können.



Jibaku Fuda: Kassei (Explosionssiegel aktivieren)

Element: keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: 10 Meter steigend

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Der Shinobi konzentriert sein Chakra um den Mechanismus einer entfernten Bombe zu aktivieren. Desto höher die Chakrakontrolle ist, desto weiter kann man sich entfernen, ehe man die Siegel hochjagt.



Tobidôgu (Waffe versiegeln)

Element: keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: Direkt am Anwender

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Waffen, die zu schwer oder zu unhandlich sind, um ständig mit sich herumgetragen zu werden, kann man mit dieser Kunst in ein Stück Papier versiegeln. Die Schriftrolle muss zu diesem Zweck für die Objekte, welche sie beherbergen soll, beschrieben sein und wird wie jede andere aktiviert, um die entsprechenden Objekte wieder herbeizurufen.






>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Taijutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<


Kumá (Der Bär)
Typ: Taijutsu
Rang: D
Reichweite: Berührung

Voraussetzungen: Kraft Stufe 3

Beschreibung: Der Stil des Bären verlangt vom Anwender einen sehr festen Stand und viel Kraft. Die Hauptmerkmale sind die Schlagtechnik, die wie ein Klauenschlag durch weites Ausholen ausgeführt wird. Dabei spielt die Präzision keine so wichtige Rolle, weil der Schwung und die Kraft entscheidend sind. Ein weiteres Merkmal ist der plötzliche und explosive Angriff; der Bär bleibt lange auf Distanz und schlägt dann mit einem vernichtenden Klauenhieb zu. Die Nachteile dieses Stils liegen in der Trägheit und Ungenauigkeit des Bären, dafür ist die Kraftentfaltung und deren Auswirkungen verheerend.


Torá (Der Tiger)

Typ: Taijutsu
Rang: C
Reichweite: Berührung

Vorraussetzungen: Kraft Stufe 3, Geschwindigkeit Stufe 3, Kumá

Beschreibung: Hat der Schüler die Fähigkeiten der vorigen Bewegungsform gemeistert, so bietet ihm der Tigerstil die Möglichkeit, die innere Kraft nach außen zu wenden und unterstützt durch das kräftige Eindrehen der Hüfte, den kurzen und langen Stößen, sowie den Kratzbewegungen der Tigerkralle zu entfalten. Der Wechsel zwischen den kurzen und langen Handstößen fördert die Ausbildung einer differenzierten Armkraft. Der Tiger fordert mehr Geschwindigkeit als der Bär, ist jedoch auch teilweise unpräzise und mehr auf die schnellen Stöße und Klauenhiebe fixiert.


Washí (Der Adler)

Typ: Taijutsu
Rang: C
Reichweite: Berührung

Vorraussetzungen: Kraft Stufe 3, Geschwindigkeit Stufe 3, Torá

Beschreibung: Die Adlerform gilt bei den Schülern allgemein als leichte Form, da die Stellungen gleich wie die des Tigers sind. Nur die Arm- und Handhaltung ist unterschiedlich. Doch gerade diese Handhaltung und insbesondere die Haltung der Finger bildet aber die eigentliche Schwierigkeit. Die Adlerklaue ist einmal offen, ein anderes mal packt sie blitzschnell zu und fügt dem Gegner durch die schnelle Reißbewegung empfindliche Muskelschmerzen zu. Dadurch wird die Kraft der Finger und der Handgelenke, die das A und O sämtlicher Tiertechniken sind, außerordentlich gesteigert.


Sáru (Der Affe)

Typ: Taijutsu
Rang: C
Reichweite: Berührung

Vorraussetzungen: Kraft Stufe 3, Geschwindigkeit Stufe 4, Geschick Stufe 3

Beschreibung: Die Affentechnik, oder genauer die Technik des betrunkenen Affen lehrt, wie man sich in diesen tiefen Stellungen flink und unberechenbar bewegt. Besonderes Merkmal ist die Konzentration des Körpergewichtes auf dem hinteren Bein. Diese Stellungen stärken die Beinkraft enorm und kommen den Fußtechniken, die mit jedem erlernten Tierstil immer schwieriger werden, sehr zugute. Der Affe zeichnet sich durch seine Schnelligkeit und Unberechenbarkeit aus. Das Ziel ist es den Gegner durch scheinbar willkürliche Bewegungen und Sprünge zu verwirren, um dann blitzschnell anzugreifen.


Hébi (Die Schlange)

Typ: Taijutsu
Rang: B
Reichweite: Berührung

Voraussetzungen: Kraft Stufe 4, Geschwindigkeit Stufe 5, Geschick Stufe 4

Beschreibung: Die fließenden Bewegungen der Schlange setzen eine Konzentration auf innere Kraft voraus. Die Schlangentechnik beinhaltet tiefe Stellungen, wobei hier die Stärke der Oberschenkelmuskulatur für die richtige Standfestigkeit ausschlaggebend ist. Die Arm- und Handtechniken im Schlangenstil sind schnell und flexibel, wobei die Konzentration in den Schlägen oder Stößen in den Fingerspitzen liegt. Die Schlange zielt hauptsächliche auf Gelenke, Knorpel und Weichteile ab, was sie ausgesprochen gefährlich macht. Dabei agiert man blitzschnell und explosiv. Die normale Haltung ist abwartend und auf die Fehler des Gegners bezogen, was diese Technik zu einer Konterform macht, wobei der Anwender immer eine bedrohliche Haltung einnimmt, die schon allein sehr abschreckend wirkt.


Hyō (Der Panther)

Typ: Taijutsu
Rang: B
Reichweite: Berührung

Voraussetzungen: Kraft Stufe 4, Geschwindigkeit Stufe 5, Torá, Sáru

Beschreibung: Die Pantherform verbindet die äußere Kraftentfaltung des Tigers mit der Unberechenbarkeit des Affen. Er bewegt sich mit enormer Schnelligkeit dicht am Boden entlang. Die Stellungen sind beim Panther noch tiefer als bei der Adler- und Tigerstellung. Die Panthertechnik stellt hohe Ansprüche an die explosive Kraft der Arme. Die Krallen werden durch Einziehung der Finger symbolisiert, was eine große Spannung in den Händen zur Folge hat. Darüber hinaus ergeht sich der Panther in spektakulären Sprüngen.


Stilunbhängige Taijutsu Techniken:

Kai-Mon (Tor der Öffnung)

Typ:
Taijutsu
Rang: B
Chakrakosten: Keine
Reichweite: Auf sich selbst

Voraussetzungen: Kraft Stufe 5, Geschwindigkeit Stufe 4, Widerstand Stufe 5, Ausdauer Stufe 5, Chakramenge Stufe 3

Beschreibung: Das Öffnen des Kai-Mon hebt die Belastungsgrenze der Muskulatur auf, welche das Gehirn zum Selbstschutz vorgibt. Somit ist ein Shinobi in der Lage, die gesamte Kraft seiner Muskeln für einen Angriff zu nutzen. Dies führt dazu, dass die Kraft des Anwenders um eine Stufe steigt.
Das erste Tor alleine kann für fünf Minuten offen gehalten werden. Nach Ende der Wirkung sind die Muskeln am ganzen Körper überansprucht und geschädigt, sodass sie für die folgenden 24 Stunden weit weniger Kraft bereitstellen können als zuvor (Kraft -2).

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Ninjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Shibanashi (Lippenlesen)

Element: Keines
Typ: -
Rang: E
Chakrakosten: -
Reichweite: Genaue Sichtweite

Voraussetzung: Erlaubnis der Spielleitung

Beschreibung: Diese Technik lehrt die Kunst des Lippenlesens. Dadurch ist der Anwender in der Lage, gesprochene Wörter anhand von Lippenbewegungen abzulesen. Dabei ist ausschlaggebend wie weit das Ziel entfernt ist, von dessen Lippen abgelesen werden soll, sowie die Übung und Erfahrung des Anwenders. In der Regel wird jedoch nicht jedes einzelne Wort, sondern eher ein grober Zusammenhang und somit der Sinn des gesprochenen erkannt, da Lippenlesen aus wenigen Zentimetern Entferung selten der Realität entspricht.


Honzogaku (Kräuterkunde)
Element:
Keines
Typ: Sonstiges
Rang: D
Chakrakosten: Keine
Reichweite: Keine

Voraussetzung: Igakugenron
Beschreibung: Ein Kräuterkundiger vermittelt das Wissen über verschiedene Kräuter und, aufbauend auf den Kenntnissen über den menschlichen Körper, ebenso, wie sie im Organismus wirken und wie man sie daher richtig anzuwenden hat. Diese Technik ist die Voraussetzung zur Herstellung und Verwendung jeglicher Gifte und Heilmixturen, sei es als Waffe oder zusammen mit Aufbaujutsus zur Heilung einer Vergiftung.

Anmerkung: Da dieses Jutsu den Typ "Sonstiges" betrifft, wird das Lernen unterschiedlicher Kräuter folgendermaßen gehandhabt: Grundsätzlich kann man ein Kraut lernen, das dem Rang eines der drei Gebiete Tai-, Nin- und Genjutsu entspricht, welchen man beherrscht. Da das Wissen über die Kräuterwelt allerdings an Beispielen wächst, muss man zudem mindestens zwei Gifte des vorherigen Ranges beherrschen.


Igakugenron (Prinzipien der Medizin)

Element: Keines
Typ: Sonstiges/Ninjutsu
Rang: D
Chakrakosten: Keine
Reichweite: Keine

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Die medizinischen Grundlagen werden von einem Mediziner oder anderweitig befähigtem Shinobi vermittelt. Dazu gehören einerseits Dinge, die der normalen Medizin zugrunde liegen, wie zum Beispiel das Verbinden von Wunden, das Schienen von verletzten Körperteilen oder aber auch das Herstellen und richtige Verabreichen von Medizin. Andererseits werden aber auch Grundlagen über den Einsatz von Chakra zur Heilung des Patienten gelehrt, allerdings noch keine Heilungstechnik im Speziellen.


Shinsatsu no Jutsu (Ärztliche Untersuchungstechnik)

Element: Keines
Typ: Sonstiges/Ninjutsu
Rang: D
Chakrakosten: E
Reichweite: Keine

Voraussetzungen: Igakugenron, Chakrakontrolle Stufe 2

Beschreibung: Ein Shinobi, der schon in der Lage ist medizinische Diagnosen zu stellen, kann dann diese Technik erlernen. Sie erleichtert den Prozess der Diagnosenfindung durch den Einsatz von Chakra. Indem dieses am verletzten Körperteil konzentriert wird kann der Heiler genauere Informationen über das Problem erhalten, zum Beispiel die genaue Lage gebrochener Knochen, die Tiefe von Wunden oder sogar Verunreinigungen dieser.


Kinobori (Baumlauf/Wandlauf)

Element: Keines
Typ: Ninjutsu
Rang: D
Chakrakosten: E für 5 Minuten wirken
Reichweite: Auf sich selbst

Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 3

Beschreibung: Durch eine kontrollierte Chakrafokussierung in den Füßen ist es dem Anwender dieser Technik möglich, an Flächen hinauf zu laufen, wie zum Beispiel Bäumen, Wänden, etc.

Anmerkung: Diese Technik gibt es dazu, sobald man Chakrakontrolle Stufe 3 und Ninjutsu Rang D erreicht hat.


Shizukaho (Lautloser Schritt)

Element: Keines
Typ: Ninjutsu
Rang: D
Chakrakosten: D pro 5 Minuten
Reichweite: Selbst

Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 2

Beschreibung: Beim Shizukaho werden die eigenen Füße (ähnlich wie beim Baum- oder Wasserlauf) in ein weiches, geräusch-dämpfendes Chakrabett eingepackt, wodurch die Schritte des Anwenders keinen Ton mehr hinterlassen. Äste oder Blätter werden nach wie vor zerbrochen, weshalb sich diese Kunst in bestimmten Umgebungen als eher wirkungslos entpuppt.


Suimen Hokou no Gyou (Wasserlauf)

Element: Keines
Typ: Ninjutsu
Rang: D
Chakrakosten: E für 5 Minuten wirken
Reichweite: Auf sich selbst

Voraussetzungen: Kinobori, Chakrakontrolle Stufe 4

Beschreibung: Suimen Hokou stellt die erweiterte Form des Kinobori dar; der Anwender dieser Technik muss lernen, sein Chakra haarfein auf die Begebenheiten des Wassers unter sich anzupassen, und ist damit dann in der Lage, über es hinweg zu laufen.


Chiyu Ryoku no Jutsu (Jutsu der heilenden Kraft)

Element: Keines
Typ: Ninjutsu
Rang: C
Chakrakosten: C
Reichweite: Direkt beim Anwender

Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 3, Chakramenge Stufe 3, Shinsatsu no Jutsu

Beschreibung: Mit Hilfe dieses Jutsus kann der Anwender sein Chakra dazu benutzen um Verletzungen zu heilen. Je nach Schwere der Verletzung ist dabei mehr oder weniger Können von Nöten - eine richtige Wunde ist schwerer zu heilen als ein einfacher Kratzer, ebenso würde er natürlich deutlich mehr Chakra verbrauchen.

Chakrakontrolle Stufe 3: Zu Anfang ist der Mediziner nur in der Lage kleinste Wunden, wie zum Beispiel Kratzer und kleine Schürfungen, zu verschließen, des Weiteren ist er in der Lage Blutergüsse zu stillen. Die Heilung dauert rund eine Minute.
Chakrakontrolle Stufe 4: Auf dieser Stufe ist der Heiler auch schon in der Lage schwerwiegendere Wunden, wie zum Beispiel oberflächliche Schnitte oder nicht allzu tiefe Stichverletzungen, zu verarzten. Die Heilung dauert rund eine Minute, bei Verletzungen niedrigeren Ranges nur mehr 30 Sekunden.


Kiyome no Jutsu (Jutsu der Säuberung)

Element: Keines
Typ: Ninjutsu
Rang: C
Chakrakosten: D pro 20 Sekunden
Reichweite: Direkt beim Anwender

Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 3, Shinsatsu no Jutsu

Beschreibung: Diese Technik dient der Wundsäuberung. Bei ihrer Anwendung konzentriert der Anwender sein Chakra auf die Wunde und leitet es hinein, wo es alles, was dort nicht hingehört an sich bindet und so hinauszieht. Im Idealfall soll damit nur Schmutz aus der Wunde entfernt werden, zur Not aber auch kleine Splitter und simple Gifte bis zum Grad der Honigbiene. Die normale Anwendung benötigt 20 Sekunden um eine Wunde zu säubern, die Entfernung von Splittern oder Giften das dreifache der Zeit.


>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Genjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Kai (Lösen)

Element: Keines
Typ: Genjutsu - Spezial
Rang: D
Chakrakosten: Variiert
Reichweite: Auf sich selbst, bzw. Berührung

Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 2

Beschreibung: Mit dieser Technik kann man ein Genjutsu von oder gegen sich aufheben, sofern man stark genug in Genjutsu ist im Vergleich zu der aufzulösenden Technik. Für alles weitere siehe Genjutsulösungsregeln.



>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Bluterbe <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
 
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Jirokou Shunsui

Chuunin
Beiträge
371
Alter
17 Jahre
Größe
1,78
Fraktion
Sora
Dorf
Kiri
Steckbrief
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Historia

Abgeschlossene Missionen


S-Rang: 0
A-Rang: 0
B-Rang: 1
C-Rang: 2
D-Rang: 0

Geleitete Missionen

S-Rang: 0
A-Rang: 0
B-Rang: 0
C-Rang: 1
D-Rang: 0

Abgeschlossene Jobs: 8
Abgeschlossene Offs: 4

Missionstagebuch:

1. Eintrag (Mission) Giftige Natter
Teilnehmer: Ookami Yumi, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Hafen
Giftmord in Fuyushima!
Kommentar: Hier lernte Shunsui ein gutmütiges Mädchen namens Ookami Yumi kennen, die überaus nachsichtig mit seiner tollpatschigen Art war. Zusammen legten sie einer Mörderin, welche Insektenvernichter auf Arsenbasis dazu benutzt hat, Leben zu nehmen. Selbst als sie unter Tränen berichtete, wie ihr über alles geliebter Vater zu Unrecht in den Tod getrieben wurde und sie gar nicht ander gekonnt hatte, als ihn zu rächen, verspürte Shunsui kein bisschen Mitleid mit ihr. Wahrlich kein gutes Zeichen.

2. Eintrag (Job) Packesel
Teilnehmer: Ryo Kaito, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Job: Packesel
Kommentar: Kaito und Shunsui nahmen den Job einer Umzugsfirma an, um das Haus eines reichen Bewohners Soragakures leerzuräumen. Anschließend sollten die neuen Möbel am Hafen in Getsurin abgeholt und den gesamten Weg zum Haus getragen werden. Eine ideale Chance für Shunsui, sich als eher schwächlichen, weinerlichen Jungen zu verkaufen. Der Plan ging auf, denn Kaito konnte nicht hinter die Fassade von Shunsui sehen.

3. Eintrag (Job) Man sieht den Wald vor lauter Kindern nicht
Teilnehmer: Tantei Sharokku, Hiniko Seishin, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Job: Man sieht den Wald vor lauter Kindern nicht
Kommentar: Eigentlich sollten die Shinobi einer Ersatz für eine junge Kindergärtnerin spielen, die sich am Bein verletzt und deshalb nicht auf die Kindergruppe aufpassen konnte. Das Ganze entwickelte sich für Shunsui zu einer Plage, da es sich um Blagen der höchsten Art handelte, denen nichts Besseres im Kopf schwebte, als dem Brillenträger das Leben schwer zu machen. Dazu kamen noch die wenig hilfreichen Gefährten, die entweder gar nicht darauf reagierten, oder aber die Kinder noch dazu anstachelten, Shunsui weiter zu triezen. Kein Wunder, dass er Kinder so sehr liebt.

4. Eintrag (Off) Shunsui’s Rekrutierung
Teilnehmer: Tantei Sharokku, Hiniko Seishin, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Parkgelände ; Shunsuis Rekrutierung
Kommentar: Nach einem Job als Interims-Kindergärtner, wurde Shunsui auf dem Nachhauseweg schließlich von Sharokku und Seishin aufgehalten. Es entbrannte ein Kampf zwischen Seishin und dem Jirokou, den Letzteres haushoch verlor. Scheinbar wollte man ihn in eine Organisation rekrutieren, um die Regierung Soragakures zu stürzen. Da sich Shunsui’s Ziele mit denen der Organisation überschnitten, entschloss er sich das Angebot anzunehmen und ihnen beizutreten.

5. Eintrag (Off) Ingvi’s Rekrutierung
Teilnehmer: Rutako Ingvi, Hinketsu Yuzuki, Hiniko Seishin, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Hafen ; Parkgelände
Kommentar: Als vielversprechendes Mitglied wurde Rutako Ingvi identifiziert, die Aufgabe war ihn zu rekrutieren. Dabei konnte sich Shunsui mit diesem im Kampf messen, ehe er von der Hinketsu mittels eines Blutjutsus ausgeschaltet wurde, Seishin den Kampf übernahm und den Boden mit Ingvi aufwischte. An diesem Tag hat Shunsui gelernt, sich vor den gefährlichen Blutjutsus der Hinketsu zu fürchten.

6. Eintrag (Mission) Wenn Meisterdiebe zuschlagen
Teilnehmer: Hiniko Seishin, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Ausgang von Soragakure
Eine grandiose Schifffahrt
Wenn Meisterdiebe zuschlagen
Kommentar: Shunsui begab sich mit seinem Partner auf eine Mission, bei der es galt, dem Meisterdieb Kato Shou das Handwerk zu legen. Konfrontiert wurde er mit allerlei gefährlichen Situationen - angefangen von einem abtrünnigen Shinobi, bis hin zu einer Piratenbande, die genau das Schiff angriff, auf welchem sich Shunsui und sein Partner befanden.

7. Eintrag (Job) Straßenbau
Teilnehmer: Sakkaku Hebi, Kazegawa Toru, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Job: Straßenbau
Kommentar: Die Straßen auf Plattform 5 weisen überall riesig große Schlaglöcher auf und sollen generalüberholt werden. Klingt nach einem einfachen Job? Nicht, wenn es um den Angriff eines Ökoduos und vielem mehr geht. #TeamGarten

8. Eintrag (Job) If there’s something strange in the neighborhood
Teilnehmer: Sakkaku Hebi, Kazegawa Toru, Hiniko Seishin, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Job: Sorabusters!
Kommentar: Zusammen mit Sakkaku Hebi, Kazegawa Toru und Hiniko Seishin begab sich Shunsui auf Geisterjagd, denn seit geraumer Zeit schien es in den Räumen der Akademie zu spuken. Dabei trafen sie auf allerlei komische Geister, von Sumoringern bis zu Axtträgern, die das Geschick der Shinobi forderten.

9. Eintrag (Job) Ein Greis kommt selten allein
Teilnehmer: Kushou Joudan, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Job: Ein Greis kommt selten allein
Kommentar: Shunsui hatte den glorreichen Auftrag, zusammen mit einem Shinobi namens Kushou Joudan Ersatzpfleger für ein Pflegeheim in Soragakure zu spielen. Die Quelle des Personalmangels wurde schnell klar, als sie herausfanden, dass der Koch das Personal vergiftet hatte, gerade um auf diesen Mangel an Personal hinzuweisen. Es gelang den beiden Shinobi den Mitarbeiter zu überwältigen und ihren Tag mehr oder weniger souverän zu meistern.

10. Eintrag (Mission) Wahre Kunst
PLATZHALTER

11. Eintrag (Job) Attraktion: Ninjabattle
Teilnehmer: Hayabusa Kaya, Hayabusa Ray, Kushou Joudan, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Attraktion: Ninjabattle!
Kommentar: Ein Showkampf war alles, was Shunsui noch fehlte. Da er seine Tarnung aufrecht erhalten wollte, nahm er sich vor, nur halbherzig am 2 vs 2 Kampf teilzunehmen, bei dem die beiden blonden Shinobi Joudan und Shunsui gegen die beiden Hayabusas Kaya und Ray in den Ring treten sollten. Zufall oder nicht, Kaya durchschaute das Schauspiel des falschen Brillenträgers und forderte ihn im Schutz des Rauches dazu auf, seine wahren Fähigkeiten zu offenbaren. Nach langem Ringen mit sich selbst gab Shunsui schließlich nach und kämpfte im Vollbesitz seiner Fähigkeiten. Das Publikum und die beiden anderen Teilnehmer denken natürlich, dass Kaya mit dem Shunsui den Boden aufgewischt hat, doch nur die Beiden wissen, wer der wahre Gewinner hinter dem Rauchvorhang war.

12. Eintrag (Off) Von Schlangen und Vampiren
PLATZHALTER

13. Eintrag (Mission) Und weg war die Braut
Teilnehmer: Manako Raku, Sakaida Mai, Kushou Joudan, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Ausgang von Soragakure, Shinkusa
Kommentar: Unter der Leitung von Shunsui begaben sich Joudan und er ins Grasreich, um nach einer verschwundenen Braut zu suchen. Dort traf Shunsui zum ersten Mal in seinem Leben auf Shinobi aus Shirogakure, nämlich Sakaida Mai und Manako Raku. Zusammen begaben sie sich auf Spuren von Hime, bei welcher es Shunsui zwischen dem scharfsinnigen Raku, ziemlich kontaktfreudigen Bediensteten sowie einer Fuuton-Jutsus abfeuernden Chamäleon Prinzessin nicht leicht fiel, seine Deckung aufrecht zu halten. Letzten Endes gelang es ihnen jedoch, den Fall zu lösen und Hime unversehrt wieder zurückzubringen.

14. Eintrag (Off) Shunsui vs Kaya
Teilnehmer: Hayabusa Kaya, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Leerstehende Lagerhalle
Kommentar: Nachdem sich Kaya und Shunsui den Respekt des jeweils anderen während des Showkampfes verdient hatten, lud ihn die Hayabusa mithilfe einer geheimen Nachricht zu einem kleinen Training abseits der Öffentlichkeit ein. Hier konnte er alles geben, was er hatte und einiges über ihr Katana lernen, während sie sich einige Techniken des Älteren abschauen wollte.

15. Eintrag (Off) Von chaotischen Zuständen
Teilnehmer: Hayabusa Kaya, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Willkommen im Rabennest
Kommentar: Nach einem erfolgreichen Trainingskampf, lud Kaya Shunsui zum Essen zu sich nach Hause ein. Dort kamen sich die beiden ähnlichen, doch ungleichen Shinobi näher. Das sollte jedoch nicht die einzige Besonderheit darstellen, denn nachdem sich der Jirokou der jungen Frau geöffnet und ihr von seinem Leid sowie seinen Racheplänen erzählt hatte, folgte ein emotionaler Ausbruch des Rabenmädchens. Shunsui war gezwungen, sich mit sich selbst auseinander zu setzen und seine Motivation und seine Ziele zu hinterfragen. Letzen Endes entschied er sich dafür, sich von der Dunkelheit abzuwenden und zu versuchen, ein gewöhnliches Leben ohne Hass und Rache zu leben. Ob und wie ihm dies gelingt, wird sich wohl erst in der Zukunft offenbaren.

16. Eintrag (Job) Warum ein Umzug, wenn man auch zwei machen könnte?
Teilnehmer: Furasaki Oita, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Prüfungsjob - Warum ein Umzug, wenn man auch zwei machen könnte?
Kommentar: Um die Tauglichkeit als Genin von Akademist Furasaki Oita festzustellen, wurde Jirokou Shunsui als Prüfer eingesetzt, um beim Umzug des Pärchens Hoshiko und Kouhei auszuhelfen. Was als simple Aufgabe schien, erwies sich aufgrund der speziellen Persönlichkeiten ihrer Auftraggeber als knochenharter Job. Shunsui war sehr beeindruckt vom Einfallsreichtum des Jungen und griff ihm unter die Arme, auch wenn das bedeutete, dass er den Kopf für Oita’s kleines Missgeschick mit dem Rasen hinhielt.

17. Eintrag (Job) Darf es noch etwas sein?
Teilnehmer: Hayabusa Kaya, Jirokou Shunsui
Verlinkung: Job: Darf es noch etwas sein?!
Kommentar: Wer hätte gedacht, dass bei einem Aushilfsjob als Kellner Kaya einer wichtigen Person aus ihrer Vergangenheit begegnen würde - bei der es sich zufällig um die Besitzerin des Restaurants handelte - während Shunsui erneut mit sich selbst und seiner Rolle in der für ihn neuen Welt haderte? Trotz einiger Zwischenfälle wie einem zerrissenen Kleid, einem betrunkenen Gast, der eines besseren belehrt wurde, sowie einer blutenden Hand, war der Tag doch ein voller Erfolg, denn nicht nur die Gäste waren zufrieden bedient worden, sondern auch Shunsui hatte seinen Emotionen Worte verleihen können und diese vor der Hayabusa ausgesprochen.
 
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