Kuchiyose

Dieses Thema im Forum "Jutsuliste" wurde erstellt von Maki, 23. Nov. 2007.

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  1. Maki

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    Kuchiyose-Verträge


    Dies ist die Liste mit Kuchiyose-Verträgen des Forums. Es steht euch als Chuunin frei, einen der bestehenden Verträge zu verwenden oder selbst einen Tierclan zu erfinden. Im Falle der Nutzung eines bestehenden, sprecht euch bitte mit dem ursprünlichen Ersteller des Clans ab.


    Quicklinks:

    Hebi no Kusa: Der Schlangenclan

    Nezumi shūdōkai: Der Orden der Ratten
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. Jan. 2019
  2. Maki

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    Kuchiyose: Hebi no Kusa

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: C-S
    Reichweite: Beim Anwender
    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 5, Chuunin, Erlaubnis der SL

    Beschreibung: Der Anwender lässt ein bisschen Blut auf seine Hand fließen, schließt die Fingerzeichen und presst diese auf den Boden. Diesem Signal folgend erscheint der gerufene Kuchiyosepartner beim Anwender, insofern dieser ihn bereits „unter Vertrag“ hat.

    Hebi no Kusa

    Geschichte: Als vor Urzeiten alles begann, die ersten Menschen das Licht der Welt erblickten und sich die Tiere aus ihren Unterschlüpfen wagten, fand auch die Rasse der Schlangen ihren Ursprung. In einem Teil der Welt, der heute als das Kusa no Kuni bekannt ist, erlangte Kokusho langsam immer mehr Macht und Stärke – viele tausend Jahre später sollte er als der Weltenverschlinger und Herr der Schuppen in die Geschichtsbücher eingehen. Doch damals war er nicht viel mehr als eine einfache Schlange. Etwas unterschied ihn dennoch von seinen Artgenossen: Sein außerordentlicher Verstand. Erst viel später sollten sich seine markanteren und mächtigeren Fähigkeiten bilden. Zu dem damaligen Zeitpunkt war er diejenige Schlange, die den Apfel hielt, Verwünschungen in des Menschen Ohren flüsterte und Schachfiguren nach seinem Willen in den Krieg schickte.
    Doch Kokusho war einsam. Er sehnte sich nach einer Partnerin, Kindern und einer Familie. Dinge, die er zu Anfang nie wollte, wurden ihm nun das Wichtigste in der Welt. Also zog er los und suchte sich genau das: Eine Partnerin. Diese schenkte ihm hunderte, gar tausende Kinder und doch war Kokusho nicht befriedigt. Ihm war sofort bewusst, dass etwas fehlte. Keiner seiner Nachkommen besaß auch nur den Hauch seiner Fähigkeiten – stupide Reptilien, mehr hatte er nicht in die Welt gesetzt. Sauer auf sich selbst und die Welt trieb ihn das Wissen, niemals jemand ebenbürtiges zu finden, langsam aber sicher in den Wahnsinn. Er zog los und massakrierte seine Familie. Jagte sein eigenen Kinder und riss sie in seinem Zorn in Stücke. Er gab sich seinen Trieben hin, seiner Mordsucht und dem Irrsinn, die sich in seinem Kopf gebildet hatten.
    Kokusho war längst nicht mehr die kleine Schlange von einst. Die unzähligen Opfer und das Verschlingen der eigenen Brut hatten ihn wachsen lassen, ihn genährt und mächtiger gemacht, als er es eh schon war. Mehrere hundert Meter groß und viele Tonnen schwer, vernichtete er ganze Städte. Dies war der Zeitpunkt, an dem die Menschheit ihn fürchten lernte und ihm den Namen Weltenverschlinger gab.

    Viele Jahre vergingen, bis Kokusho jemanden traf, der sein Leben für immer verändern sollte: Onna. Die Tochter eines Händlers, braune Haare, wunderschön – ein Mensch. Doch das waren unwichtige Eigenschaften für die Schlange. Viele Monate lang hatte er sie beobachtet, sich versteckt und ihren Gesprächen gelauscht. Onna war mehr als nur eine einfache Frau. Sie war intelligent und durchtrieben, egoistisch und skrupellos. Sie war perfekt. Kokusho wusste, dass er sie haben musste. Er spann Intrigen, spielte und als er Onna sein Eigen wusste, teilte er seine Macht mit ihr. In einem Ritual opferte die Frau ihre Menschlichkeit um Eins mit dem Wesen zu werden, das sie erobert hatte. Sie nahm das Tier in sich auf, unterwarf sich der Intelligenz und Macht Kokushos und wurde seine ewige Partnerin.
    Das war der Tag, an dem der Clan der Schlangen, wie man ihn in den vielen folgenden Jahren kennen lernte, entstand. Die Kinder von Kokusho und Onna waren vielseitig, unberechenbar und hatten ihren eigenen Kopf. Kokusho war zum ersten Mal in seinem Leben stolz auf etwas. Er hatte nicht zerstört, sondern geschaffen.
    Aus dieser Verbindung entstanden Kokushos sechs Kinder. Onna hatte ihrer Menschlichkeit zwar den Rücken gekehrt, doch tausende Kinder zu gebären war für sie unmöglich. Stattdessen nahm Qualität überhand, denn jedes ihrer Kinder verfügte über ganz besondere Fähigkeiten. Heute leben allerdings nur noch die vier mächtigsten der Kinder, diese haben allerdings je einen eigenen Familienzweig hervorgebracht.

    Kokushos Familie wuchs und gewann an Macht und Einfluss in der Welt. Sie gebot Furcht und Respekt, wodurch es nicht länger Kokushos bestialische Präsenz benötigte, um Schrecken in die Herzen der Menschen zu schlagen. Schon eine ganze Weile hatte er sich in seine Heimat zurückgezogen. In einem verwinkelten, dunklen Höhlennetz unter dem Kusa no Kuni verweilte er mit seiner Partnerin, verblieb im Schatten und überließ seinen Kindern die Welt der Menschen.
    Der genaue Zeitpunkt und Grund ist nicht mehr bekannt, doch irgendwann in dieser Zeit entstand die bis heute andauernde Fehde zwischen zwei der größten und mächtigsten Clans der Tierwelt: Den Hebi no Kusa und den gefiederten Wesen der Lüfte, den Vögeln. Immer wieder verwüsteten die Schlachten zwischen den beiden Familien ganze Landstriche, doch bis heute weiß kaum ein Mensch von diesem tief verwurzelten Krieg, der seinen Höhepunkt vor gut 200 Jahren in einer riesigen Schlacht fand. Die Hebi no Kusa unterlagen dabei den Wesen der Lüfte und wurden beinahe ausgerottet. Dies war der Zeitpunkt, als Kokusho seinen Unterschlupf verließ um die Reste seiner Familie zu retten und der Schlacht ein Ende zu setzen.
    Er zog seine gesamte Familie zurück in die ewigen Höhlen unter dem Gras; zu geschwächt waren sie und die Vögel machten immer noch Jagd auf sie. Dies war für lange Zeit das letzte Mal, dass man eine der großen Schlangen sah. Kokusho hatte seinen Fehler, das Alleinelassen seiner Familie, erkannt und schwor sich, seinen Clan nie wieder sich selbst zu überlassen. Er begann, Struktur und Respekt einzuführen und musste aber feststellen, dass seine Familie verdorben war. Die lange Zeit ohne Führung und Anleitung hatte sie geschwächt – es begannen 200 Jahre des Lernens, Auswählens und Planens. Kokusho stärkte seinen Clan bis zu dem Punkt, an dem er wieder bereit war, auf Gottes Erde zu wandeln. Sein Plan war eigentlich simpel: Er wollte die alte Fehde begraben. Zumindest sagte er das. Nie vergaß er die Schmach und Demut, welche die Wesen der Lüfte über seine Familie gebracht hatten. Er wollte jede Feder verbrennen und seine Feinde vom Antlitz der Welt tilgen. Doch dafür benötigte er Zeit und er wollte sich nicht länger unter der Erde verstecken. Ein erlogener, temporärer Frieden war der erste Schritt zur Rache, doch der schlug fehl. Zu tief verwurzelt war das böse Blut und die Vögel ließen sich nicht einmal zu Verhandlungen überreden.
    Nun, da Kokushos Familie die alte Stärke wieder gewonnen hat und ihrem seit Urzeiten vorbestimmten Führer folgt, werden immer öfter Exemplare der Hebi no Kusa gesichtet. Die für tot geglaubten Wesen wandeln erneut auf dieser Welt. Eine Sache hatte sich allerdings mehr verändert als alles andere: Die Einstellung gegenüber der Menschheit. Der Clan der Schlangen war für seine Hinterhältigkeit und Feindseligkeit bekannt gewesen. Kaum ein Mensch hatte den Tieren über den Weg getraut, sie waren als Feinde angesehen und abgeschlachtet worden, wann immer man sie sah. Kokusho möchte diese Sache ändern. Lange war seine Familie verschwunden und es war Zeit für ein neues Verhältnis zu der Rasse, die die Welt beherrschte. Aus diesem Grund sucht seine Familie nun wenige, auserwählte Shinobi, mit denen sie die alte Tradition des Blutvertrags erneuern können. Menschen, die sie in ihre Familie aufnehmen können.

    Charakterzüge: Wenn man an Schlangen denkt, ist man meist von Filmen und Büchern geprägt. Man hält sie für hinterlistige, verräterische und egoistische Wesen, die nur ihr eigenes Interesse im Auge haben. Sie lügen und betrügen um ihr Ziel zu erreichen, während ihnen andere egal sind.
    Lange Zeit entsprach diese Ansicht der Wahrheit, doch mittlerweile hat sich viel verändert. Selbstverständlich wird sich das innerste Wesen dieser Tiere nie komplett wandeln, doch sie nur als verräterische Bestien anzusehen, wird ihnen nicht länger gerecht. Die hervorstechendste Eigenschaft, die alle Kinder Kokushos besitzen, ist ihre Intelligenz. Es gibt kaum eine Hebi no Kusa, die nicht um hundert Ecken denkt um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen oder ein Ziel zu verwirklichen.
    Hervorzuheben ist auch, dass Schlangen sehr loyale Tiere sind – sollte es um ihre Familie gehen. Jede der Hebi no Kusa würde sich für einen Verwandten einsetzen und die überraschende Tatsache ist, dass durchaus auch ein Vertragspartner irgendwann als vollwertiges Familienmitglied angesehen werden kann.
    Anderen, außenstehenden Menschen gegenüber sind die Tiere hingegen äußerst misstrauisch. Erst durch einen Blutvertrag, der als etwas sehr ernstes angesehen wird, kann diese Hürde überbrückt werden. Dennoch sollte es klar sein, dass vor allem die mächtigeren und älteren Schlangen nach wie vor eine große Abneigung gegen die Menschheit hegen, weshalb diese als Vertragspartner etwas schwieriger zu handhaben sein können.
    Abgesehen von diesen generellen Eigenschaften unterscheiden sich die Persönlichkeiten der vielen Schlangen sehr stark. Man kann sie jedoch prinzipiell nach ihren näheren Familiensträngen einordnen, denn jede, dem Clan angehörige, Schlange stammt von einem der sechs direkten Kinder Kokushos ab.
    Die Nachkommen Takais und Suieis, der Erde und des Wassers, sind ruhig und gelassen. Sekka und ihre Schützlinge sind als die Problemkinder zu bezeichnen – neugierig, undiszipliniert und hedonistisch. Geba hingegen zeugte wohl mehr Kinder als all seine Geschwister zusammen und diese unterscheiden sich untereinander sehr. Kaum eine allgemeingültige Regelung kann über diesen Zweig der Familie getroffen werden.

    Sozialverhalten: Die Hebi no Kusa agieren nach einer strikten Hierarchie. An der Spitze steht Kokusho selbst und an seiner Seite Onna. Darunter stehen seine sechs Kinder, die jeweils über ihre eigenen Familien gebieten. Diese sind nicht in weitere Stufen eingeteilt, sondern hier herrscht das Gesetz des Stärkeren, wenngleich Harmonie unter den Familien als wichtige Tugend angesehen wird.
    Unterfamilien übergreifend gilt vor allem anderen das Gesetz des Respekts. Auch wenn Takai beispielsweise keine direkte Befehlsgewalt über ein Kind Sekkas besitzt, gebietet es der Brauch, dass die niederen Schlangen Folge leisten. Befehlswidrigkeit wird sehr ungern gesehen und nicht selten mit dem direkten Tod durch Auffressen bestraft. Eine Sonderstellung in der Hierarchie besitzt Onna, die Brutmutter. Wenngleich sie nicht direkt einer der Unterfamilien vorsitzt, ist ihre Macht innerhalb der Familie beinahe noch höher als die Kokushos. Sie teilt seine Kraft und Stärke, besitzt aber noch die Liebe ihrer Kinder, denn sie ist es, die fast alle Neugeborenen gemeinsam mit deren Müttern groß zieht, sich um sie sorgt und sie pflegt. Auch ist es ihre Aufgabe, den Wert der Jünglinge zu beurteilen, um diese gegenenenfalls aus dem Clan zu verstoßen. Der Grund dafür liegt in dem Wissen, dass Qualität über Quantität geht. Kinder, in denen das Blut Kokushos so schwach ist, dass sie nicht einmal sprechen können, werden verstoßen und ihrem eigenen Schicksal überlassen. Jedes Kind der Hebi no Kusa muss einen Wert für die Familie haben – sei es rohe Kraft, außerordentliche Intelligenz oder einfach nur die Fähigkeit zur Erkundung. Grenzen sind keine gesetzt, doch Parasiten werden abgeworfen.
    Neben dieser blutsverwandten Familie stehen Shinobi, die mit dem Clan einen Blutsvertrag eingegangen sind. Diese werden behandelt wie Neugeborene: sie werden in die Familie aufgenommen und akzeptiert, müssen auf lange Sicht jedoch ihren Wert beweisen. Den Schlangen sind besonders Eigenschaften wie Intelligenz und Stärke wichtig, sowie der Willen, für die Hebi no Kusa auch durch fragwürdige Handlungen einzustehen.

    Wohnort: Beinahe der gesamte Clan lebt in Ikekasa, der verbotenen Höhle. Sie trägt den Namen noch aus vergangenen Zeiten, als sich die Menschen vom Eingang der Höhle fern hielten, da sie Angst vor den Monstern im Inneren hatten. Eine Angst, die bis heute nicht abgeflacht ist und Kindern immer noch durch Geschichten beigebracht wird. Selbst heute noch trauen sich nur die wenigsten Bewohner des Grasreiches in Höhlen, die sie nicht kennen.
    Sie erstreckt sich unter fast dem gesamten Grasreich hindurch und verbindet die meisten Höhlen, die man im Land findet. Sie ist mehrere hundert Kilometer lang und in fünf große Abschnitte unterteilt. Jede Unterfamilie besitzt ihre eigene Behausung, alle vier laufen jedoch in der Mitte zur Hauptkammer zusammen, in der Kokusho mit seiner Partnerin residiert. Dabei handelt es sich um eine riesige, mit Edelsteinen verzierte Höhle, in der unzählige Stalaktiten von der Decke hängen.
    Takai aus der Tiefe: So tief, dass sogar das Grundwasser noch darüber liegt, liegen die Höhlen seiner Familie. Er war es auch, der die vielen Gänge verbunden hat und damit das große Höhlensystem überhaupt erst ermöglichte.
    Sekka, die Flüchtige: Sie haust mit ihrer Familie im vordersten System. Dort gibt es erstaunlich viele Zugänge zur Oberwelt – passend für den neugierigen Schlag, den Sekka produziert – und viele verschiedene Blumensorten. Kleinere Tümpel und sogar einige Bäume sorgen dafür, dass dies mit Abstand der schönste Bereich Ikekasas ist.
    Suiei, die Wellenreiterin: Wenn sie und ihre Familie nicht die Zeit im Meer oder irgendwelchen Flüssen verbringen, schwimmen sie durch die überfluteten Gänge des Höhlensystems oder suhlen sich im Grundwasser.
    Geba, der Große: Er residiert mit seiner Familie in einem Zusammenschluss riesig großer Kammern, die durch breite Gänge verbunden sind.

    Generelle Fähigkeiten: Sobald das Blut Kokushos in einer Schlange stark genug ist, verfügt sie über einige zusätzliche Fähigkeiten, die sie von ihren herkömmlichen Artgenossen unterscheiden und sie zu einem Teil der Hebi no Kusa machen. Diese Fähigkeiten nehmen mit zunehmendem Alter und Größe verständlicherweise zu.
    Neben einer überdurchschnittlichen Intelligenz, die sich durch seine gesamte Blutlinie zieht, verfügen die Hebi no Kusa über einen außerordentlichen Geruchs- und Ortungssinn. Sie sind in der Lage, über riesige Distanzen einen Geruch aufzuspüren und sind sich ihrer näheren Umgebung äußerst bewusst – es ist daher sehr schwer, sich an eine Hebi no Kusa anzuschleichen und mindestens genauso problematisch, einer zu entkommen. Alle Schlangen des Clans sind ab einem gewissen Alter in der Lage, sich mit Menschen zu verständigen. Es ist vielleicht etwas schwer zu verstehen, aber mit etwas Mühe dürfte man schnell den Dreh raus haben. Ein weiteres Merkmal der Hebi no Kusa ist deren Schuppenhaut. Bei jungen Schlangen ist sie kaum mehr als eine etwas robustere Haut, bei den größeren und älteren Schlangen jedoch gleicht sie fast schon einem stabilen Panzer. Eine äußerst seltene und besondere Begabung ermöglicht es Kokusho und seiner Gattin, ihren Kindern und Vertragspartnern ein ganz besonderes Gefühl zu vermitteln: Das Gefühl, dass ein Gespräch von Nöten ist. So werden auch auf unendlich große Entfernungen Anhänger der Hebi no Kusa zu einer Audienz beschworen.


    Beschwörungsgenossen:


    Sakari, des Schlafes Blüte

    Chakrakosten: C
    Voraussetzungen: -
    Erfahrungspunktkosten: Gratis zu Beginn
    Familie: Sekka

    Kraft: 1
    Geschwindigkeit: 1
    Geschick: 2
    Ausdauer: 1
    Widerstand: 2

    Chakramenge: 1
    Chakrakontrolle: 2

    Beschreibung: Die junge Sakari gehört der untersten Kaste der Familie an, erstrahlt in einem grellen Hellgrün und ist von knapp einem Meter Länge. Sie ist äußerst neugierig und leicht zutraulich, weshalb ihr persönlicher Vertrag lediglich die Klausel beinhaltet, möglichst häufig beschworen zu werden, damit sie so viel wie möglich von der Welt sieht. Sie besitzt einen selbst für ihre Familie ausgeprägten Geruchssinn, weshalb man sie theoretisch als Frühwarnsystem verwenden könnte. Sakaris Gift ist nicht gefährlich, schläfert bei einem Biss ihr Opfer allerdings nach einiger Zeit ein (je nach abgesonderter Menge mal schneller, mal langsamer), doch wer sieht eine solch farbenfrohe Schlange nicht schon von Weitem kommen?

    Verfügt über folgende Techniken:
    Grundtechniken (open)
    Shōtōjikan (Nachtruhe)

    Typ: Biss
    Rang: D
    Einwirkzeit: Sofortige Wirkung

    Beschreibung: Das Gift von Sakari ist in keinster Weise gefährlich für einen Menschen, verfehlt seine Wirkung jedoch nie. Das Opfer wird zunächst sehr schläfrig und unkonzentriert, hat Probleme die Augen geöffnet zu halten und hat nach circa einer Stunde große Probleme dem Schlafen zu widerstehen.

    Weitere Techniken (open)
    Katame no Hari (Blütenverteidigung)

    Element:
    Raiton
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: Selbst

    Voraussetzung: Chakrakontrolle 2

    Beschreibung: Sakari ist in der Lage, ihre gesamten Schuppen ruckartig nach außen zu richten und ihren Körper unter Strom zu setzen, wodurch das Berühren der Schlange zu unschönen, aufgerissenen Wunden führt und unangenehm kribbelt.

    Anei, Nachtschatten

    Chakrakosten: B
    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 6, Chakramange Stufe 6
    Erfahrungspunktkosten: 500EXP

    Kraft: 3
    Geschwindigkeit: 4
    Geschick: 4
    Ausdauer: 2
    Widerstand: 3

    Chakramenge: 2
    Chakrakontrolle: 3

    Beschreibung: Anei ist mit seiner Länge von zwei Metern zwar nicht sonderlich beeindruckend, wer jedoch schon einmal Geschichten von der Wirkung seines Giftes gehört hat, bekommt sehr schnell Respekt vor dem kleinen Tier. Der unteren Kaste angehörend, wird Anei als eine der giftigsten Schlangen seiner Größenordnung gehandelt. Sein Gift kann einen Menschen binnen weniger Minuten komplett Lähmen.
    Seine Opfer leiden eine kurze Zeit lang unter schwachen Schmerzen, kriegt dann Probleme seine Bewegungen zu koordinieren bis er sich schließlich gar nicht mehr bewegen kann. Die lebenswichtige Muskulatur ist davon nicht betroffen.
    Wirklich gefährlich wird Anei erst durch seine Fähigkeit, sich nahezu perfekt an seine Umgebung anzupassen, indem er seine Farbgebung nach Belieben verändern kann. Der optimale Attentäter...
    Um Anei beschwören zu dürfen, ohne sofort von ihm gebissen zu werden, ist kein großes Opfer notwendig, doch da das Tier seine Ruhe und Abgeschiedenheit liebt, verlangt es, nicht öfter als ein Mal pro Woche beschworen zu werden.

    Verfügt über folgende Techniken:
    Grundtechniken (open)
    Kokkyō (Schwarzer Spiegel)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: E
    Reichweite: Selbst

    Voraussetzung: Chakrakontrolle 3

    Beschreibung: Anei kann innerhalb eines Augenblicks seine gesamte Farbgebung nach seinen Wünschen gestalten. Kombiniert mit einer hervorragenden Umgebungswahrnehmung ist Anei dadurch in der Lage, nahtlos mit seiner Umwelt zu verschmelzen und wenn er es darauf anlegt, könnte er stundenlang durch die Gegend streifen, ohne von irgend jemandem bemerkt zu werden.

    Mahi (Lähmung)

    Typ: Biss
    Rang: B
    Einwirkzeit: Sofortige Wirkung

    Beschreibung: Aneis Biss gehört zu den gefährlichsten seiner Altersklasse. Zwar wirkt er nie tödlich, jedoch führt er über einen längeren Zeitraum zu völliger Bewegungsunfähigkeit. Über einen Zeitraum von zwei Stunden wird der Betroffene immer Träger. Nach 60 Minuten kommt es bei einigen Bewegungen zu Ausfällen, was sich in stolpern, zucken und ruckartigen Bewegungen äußert. Nach weiteren 60 Minuten ist der komplette Bewegungsapparat außer Gefecht gesetzt

    Weitere Techniken (open)
    -


    BB-Codes (open)
    Code:
    [color=red][b][u]Kuchiyose: Hebi no Kusa[/u][/b][/color]
     
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    [color=red]Chakrakosten:[/color] C-S
    [color=red]Reichweite:[/color] Beim Anwender
    [color=red]Voraussetzung:[/color] Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 5, Chuunin, Erlaubnis der SL
     
    [color=red]Beschreibung:[/color] Der Anwender lässt ein bisschen Blut auf seine Hand fließen, schließt die Fingerzeichen und presst diese auf den Boden. Diesem Signal folgend erscheint der gerufene Kuchiyosepartner beim Anwender, insofern dieser ihn bereits „unter Vertrag“ hat.
     
    [color=red][b][u]Hebi no Kusa[/u][/b][/color]
     
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    Doch Kokusho war einsam. Er sehnte sich nach einer Partnerin, Kindern und einer Familie. Dinge, die er zu Anfang nie wollte, wurden ihm nun das Wichtigste in der Welt. Also zog er los und suchte sich genau das: Eine Partnerin. Diese schenkte ihm hunderte, gar tausende Kinder und doch war Kokusho nicht befriedigt. Ihm war sofort bewusst, dass etwas fehlte. Keiner seiner Nachkommen besaß auch nur den Hauch seiner Fähigkeiten – stupide Reptilien, mehr hatte er nicht in die Welt gesetzt. Sauer auf sich selbst und die Welt trieb ihn das Wissen, niemals jemand ebenbürtiges zu finden, langsam aber sicher in den Wahnsinn. Er zog los und massakrierte seine Familie. Jagte sein eigenen Kinder und riss sie in seinem Zorn in Stücke. Er gab sich seinen Trieben hin, seiner Mordsucht und dem Irrsinn, die sich in seinem Kopf gebildet hatten.
    Kokusho war längst nicht mehr die kleine Schlange von einst. Die unzähligen Opfer und das Verschlingen der eigenen Brut hatten ihn wachsen lassen, ihn genährt und mächtiger gemacht, als er es eh schon war. Mehrere hundert Meter groß und viele Tonnen schwer, vernichtete er ganze Städte. Dies war der Zeitpunkt, an dem die Menschheit ihn fürchten lernte und ihm den Namen [i]Weltenverschlinger[/i] gab.
     
    Viele Jahre vergingen, bis Kokusho jemanden traf, der sein Leben für immer verändern sollte: Onna. Die Tochter eines Händlers, braune Haare, wunderschön – ein Mensch. Doch das waren unwichtige Eigenschaften für die Schlange. Viele Monate lang hatte er sie beobachtet, sich versteckt und ihren Gesprächen gelauscht. Onna war mehr als nur eine einfache Frau. Sie war intelligent und durchtrieben, egoistisch und skrupellos. Sie war perfekt. Kokusho wusste, dass er sie haben musste. Er spann Intrigen, spielte und als er Onna sein Eigen wusste, teilte er seine Macht mit ihr. In einem Ritual opferte die Frau ihre Menschlichkeit um Eins mit dem Wesen zu werden, das sie erobert hatte. Sie nahm das Tier in sich auf, unterwarf sich der Intelligenz und Macht Kokushos und wurde seine ewige Partnerin.
    Das war der Tag, an dem der Clan der Schlangen, wie man ihn in den vielen folgenden Jahren kennen lernte, entstand. Die Kinder von Kokusho und Onna waren vielseitig, unberechenbar und hatten ihren eigenen Kopf. Kokusho war zum ersten Mal in seinem Leben stolz auf etwas. Er hatte nicht zerstört, sondern geschaffen.
    Aus dieser Verbindung entstanden Kokushos sechs Kinder. Onna hatte ihrer Menschlichkeit zwar den Rücken gekehrt, doch tausende Kinder zu gebären war für sie unmöglich. Stattdessen nahm Qualität überhand, denn jedes ihrer Kinder verfügte über ganz besondere Fähigkeiten. Heute leben allerdings nur noch die vier mächtigsten der Kinder, diese haben allerdings je einen eigenen Familienzweig hervorgebracht.
     
    Kokushos Familie wuchs und gewann an Macht und Einfluss in der Welt. Sie gebot Furcht und Respekt, wodurch es nicht länger Kokushos bestialische Präsenz benötigte, um Schrecken in die Herzen der Menschen zu schlagen. Schon eine ganze Weile hatte er sich in seine Heimat zurückgezogen. In einem verwinkelten, dunklen Höhlennetz unter dem Kusa no Kuni verweilte er mit seiner Partnerin, verblieb im Schatten und überließ seinen Kindern die Welt der Menschen.
    Der genaue Zeitpunkt und Grund ist nicht mehr bekannt, doch irgendwann in dieser Zeit entstand die bis heute andauernde Fehde zwischen zwei der größten und mächtigsten Clans der Tierwelt: Den Hebi no Kusa und den gefiederten Wesen der Lüfte, den Vögeln. Immer wieder verwüsteten die Schlachten zwischen den beiden Familien ganze Landstriche, doch bis heute weiß kaum ein Mensch von diesem tief verwurzelten Krieg, der seinen Höhepunkt vor gut 200 Jahren in einer riesigen Schlacht fand. Die Hebi no Kusa unterlagen dabei den Wesen der Lüfte und wurden beinahe ausgerottet. Dies war der Zeitpunkt, als Kokusho seinen Unterschlupf verließ um die Reste seiner Familie zu retten und der Schlacht ein Ende zu setzen.
    Er zog seine gesamte Familie zurück in die ewigen Höhlen unter dem Gras; zu geschwächt waren sie und die Vögel machten immer noch Jagd auf sie. Dies war für lange Zeit das letzte Mal, dass man eine der großen Schlangen sah. Kokusho hatte seinen Fehler, das Alleinelassen seiner Familie, erkannt und schwor sich, seinen Clan nie wieder sich selbst zu überlassen. Er begann, Struktur und Respekt einzuführen und musste aber feststellen, dass seine Familie verdorben war. Die lange Zeit ohne Führung und Anleitung hatte sie geschwächt – es begannen 200 Jahre des Lernens, Auswählens und Planens. Kokusho stärkte seinen Clan bis zu dem Punkt, an dem er wieder bereit war, auf Gottes Erde zu wandeln. Sein Plan war eigentlich simpel: Er wollte die alte Fehde begraben. Zumindest sagte er das. Nie vergaß er die Schmach und Demut, welche die Wesen der Lüfte über seine Familie gebracht hatten. Er wollte jede Feder verbrennen und seine Feinde vom Antlitz der Welt tilgen. Doch dafür benötigte er Zeit und er wollte sich nicht länger unter der Erde verstecken. Ein erlogener, temporärer Frieden war der erste Schritt zur Rache, doch der schlug fehl. Zu tief verwurzelt war das böse Blut und die Vögel ließen sich nicht einmal zu Verhandlungen überreden.
    Nun, da Kokushos Familie die alte Stärke wieder gewonnen hat und ihrem seit Urzeiten vorbestimmten Führer folgt, werden immer öfter Exemplare der Hebi no Kusa gesichtet. Die für tot geglaubten Wesen wandeln erneut auf dieser Welt. Eine Sache hatte sich allerdings mehr verändert als alles andere: Die Einstellung gegenüber der Menschheit. Der Clan der Schlangen war für seine Hinterhältigkeit und Feindseligkeit bekannt gewesen. Kaum ein Mensch hatte den Tieren über den Weg getraut, sie waren als Feinde angesehen und abgeschlachtet worden, wann immer man sie sah. Kokusho möchte diese Sache ändern. Lange war seine Familie verschwunden und es war Zeit für ein neues Verhältnis zu der Rasse, die die Welt beherrschte. Aus diesem Grund sucht seine Familie nun wenige, auserwählte Shinobi, mit denen sie die alte Tradition des Blutvertrags erneuern können. Menschen, die sie in ihre Familie aufnehmen können.
     
    [b][color=red]Charakterzüge:[/color][/b] Wenn man an Schlangen denkt, ist man meist von Filmen und Büchern geprägt. Man hält sie für hinterlistige, verräterische und egoistische Wesen, die nur ihr eigenes Interesse im Auge haben. Sie lügen und betrügen um ihr Ziel zu erreichen, während ihnen andere egal sind.
    Lange Zeit entsprach diese Ansicht der Wahrheit, doch mittlerweile hat sich viel verändert. Selbstverständlich wird sich das innerste Wesen dieser Tiere nie komplett wandeln, doch sie nur als verräterische Bestien anzusehen, wird ihnen nicht länger gerecht. Die hervorstechendste Eigenschaft, die alle Kinder Kokushos besitzen, ist ihre Intelligenz. Es gibt kaum eine Hebi no Kusa, die nicht um hundert Ecken denkt um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen oder ein Ziel zu verwirklichen.
    Hervorzuheben ist auch, dass Schlangen sehr loyale Tiere sind – sollte es um ihre Familie gehen. Jede der Hebi no Kusa würde sich für einen Verwandten einsetzen und die überraschende Tatsache ist, dass durchaus auch ein Vertragspartner irgendwann als vollwertiges Familienmitglied angesehen werden kann.
    Anderen, außenstehenden Menschen gegenüber sind die Tiere hingegen äußerst misstrauisch. Erst durch einen Blutvertrag, der als etwas sehr ernstes angesehen wird, kann diese Hürde überbrückt werden. Dennoch sollte es klar sein, dass vor allem die mächtigeren und älteren Schlangen nach wie vor eine große Abneigung gegen die Menschheit hegen, weshalb diese als Vertragspartner etwas schwieriger zu handhaben sein können.
    Abgesehen von diesen generellen Eigenschaften unterscheiden sich die Persönlichkeiten der vielen Schlangen sehr stark. Man kann sie jedoch prinzipiell nach ihren näheren Familiensträngen einordnen, denn jede, dem Clan angehörige, Schlange stammt von einem der sechs direkten Kinder Kokushos ab.
    Die Nachkommen Takais und Suieis, der Erde und des Wassers, sind ruhig und gelassen. Sekka und ihre Schützlinge sind als die Problemkinder zu bezeichnen – neugierig, undiszipliniert und hedonistisch. Geba hingegen zeugte wohl mehr Kinder als all seine Geschwister zusammen und diese unterscheiden sich untereinander sehr. Kaum eine allgemeingültige Regelung kann über diesen Zweig der Familie getroffen werden.
     
    [b][color=red]Sozialverhalten:[/color][/b] Die Hebi no Kusa agieren nach einer strikten Hierarchie. An der Spitze steht Kokusho selbst und an seiner Seite Onna. Darunter stehen seine sechs Kinder, die jeweils über ihre eigenen Familien gebieten. Diese sind nicht in weitere Stufen eingeteilt, sondern hier herrscht das Gesetz des Stärkeren, wenngleich Harmonie unter den Familien als wichtige Tugend angesehen wird.
    Unterfamilien übergreifend gilt vor allem anderen das Gesetz des Respekts. Auch wenn Takai beispielsweise keine direkte Befehlsgewalt über ein Kind Sekkas besitzt, gebietet es der Brauch, dass die niederen Schlangen Folge leisten. Befehlswidrigkeit wird sehr ungern gesehen und nicht selten mit dem direkten Tod durch Auffressen bestraft. Eine Sonderstellung in der Hierarchie besitzt Onna, die Brutmutter. Wenngleich sie nicht direkt einer der Unterfamilien vorsitzt, ist ihre Macht innerhalb der Familie beinahe noch höher als die Kokushos. Sie teilt seine Kraft und Stärke, besitzt aber noch die Liebe ihrer Kinder, denn sie ist es, die fast alle Neugeborenen gemeinsam mit deren Müttern groß zieht, sich um sie sorgt und sie pflegt. Auch ist es ihre Aufgabe, den Wert der Jünglinge zu beurteilen, um diese gegenenenfalls aus dem Clan zu verstoßen. Der Grund dafür liegt in dem Wissen, dass Qualität über Quantität geht. Kinder, in denen das Blut Kokushos so schwach ist, dass sie nicht einmal sprechen können, werden verstoßen und ihrem eigenen Schicksal überlassen. Jedes Kind der Hebi no Kusa muss einen Wert für die Familie haben – sei es rohe Kraft, außerordentliche Intelligenz oder einfach nur die Fähigkeit zur Erkundung. Grenzen sind keine gesetzt, doch Parasiten werden abgeworfen.
    Neben dieser blutsverwandten Familie stehen Shinobi, die mit dem Clan einen Blutsvertrag eingegangen sind. Diese werden behandelt wie Neugeborene: sie werden in die Familie aufgenommen und akzeptiert, müssen auf lange Sicht jedoch ihren Wert beweisen. Den Schlangen sind besonders Eigenschaften wie Intelligenz und Stärke wichtig, sowie der Willen, für die Hebi no Kusa auch durch fragwürdige Handlungen einzustehen.
     
    [color=red]Wohnort:[/color] Beinahe der gesamte Clan lebt in [URL='http://fc00.deviantart.net/fs71/i/2012/244/1/c/cave_by_tira_owl-d5d5kdf.jpg'][i]Ikekasa[/i][/URL], der verbotenen Höhle. Sie trägt den Namen noch aus vergangenen Zeiten, als sich die Menschen vom Eingang der Höhle fern hielten, da sie Angst vor den Monstern im Inneren hatten. Eine Angst, die bis heute nicht abgeflacht ist und Kindern immer noch durch Geschichten beigebracht wird. Selbst heute noch trauen sich nur die wenigsten Bewohner des Grasreiches in Höhlen, die sie nicht kennen.
    Sie erstreckt sich unter fast dem gesamten Grasreich hindurch und verbindet die meisten Höhlen, die man im Land findet. Sie ist mehrere hundert Kilometer lang und in fünf große Abschnitte unterteilt. Jede Unterfamilie besitzt ihre eigene Behausung, alle vier laufen jedoch in der Mitte zur Hauptkammer zusammen, in der Kokusho mit seiner Partnerin residiert. Dabei handelt es sich um eine riesige, mit Edelsteinen verzierte Höhle, in der unzählige Stalaktiten von der Decke hängen.
    Takai aus der Tiefe: So tief, dass sogar das Grundwasser noch darüber liegt, liegen die Höhlen seiner Familie. Er war es auch, der die vielen Gänge verbunden hat und damit das große Höhlensystem überhaupt erst ermöglichte.
    Sekka, die Flüchtige: Sie haust mit ihrer Familie im vordersten System. Dort gibt es erstaunlich viele Zugänge zur Oberwelt – passend für den neugierigen Schlag, den Sekka produziert – und viele verschiedene Blumensorten. Kleinere Tümpel und sogar einige Bäume sorgen dafür, dass dies mit Abstand der schönste Bereich [i]Ikekasas[/i] ist.
    Suiei, die Wellenreiterin: Wenn sie und ihre Familie nicht die Zeit im Meer oder irgendwelchen Flüssen verbringen, schwimmen sie durch die überfluteten Gänge des Höhlensystems oder suhlen sich im Grundwasser.
    Geba, der Große: Er residiert mit seiner Familie in einem Zusammenschluss riesig großer Kammern, die durch breite Gänge verbunden sind.
     
    [b][color=red]Generelle Fähigkeiten:[/color][/b] Sobald das Blut Kokushos in einer Schlange stark genug ist, verfügt sie über einige zusätzliche Fähigkeiten, die sie von ihren herkömmlichen Artgenossen unterscheiden und sie zu einem Teil der Hebi no Kusa machen. Diese Fähigkeiten nehmen mit zunehmendem Alter und Größe verständlicherweise zu.
    Neben einer überdurchschnittlichen Intelligenz, die sich durch seine gesamte Blutlinie zieht, verfügen die Hebi no Kusa über einen außerordentlichen Geruchs- und Ortungssinn. Sie sind in der Lage, über riesige Distanzen einen Geruch aufzuspüren und sind sich ihrer näheren Umgebung äußerst bewusst – es ist daher sehr schwer, sich an eine Hebi no Kusa anzuschleichen und mindestens genauso problematisch, einer zu entkommen. Alle Schlangen des Clans sind ab einem gewissen Alter in der Lage, sich mit Menschen zu verständigen. Es ist vielleicht etwas schwer zu verstehen, aber mit etwas Mühe dürfte man schnell den Dreh raus haben. Ein weiteres Merkmal der Hebi no Kusa ist deren Schuppenhaut. Bei jungen Schlangen ist sie kaum mehr als eine etwas robustere Haut, bei den größeren und älteren Schlangen jedoch gleicht sie fast schon einem stabilen Panzer. Eine äußerst seltene und besondere Begabung ermöglicht es Kokusho und seiner Gattin, ihren Kindern und Vertragspartnern ein ganz besonderes Gefühl zu vermitteln: Das Gefühl, dass ein Gespräch von Nöten ist. So werden auch auf unendlich große Entfernungen Anhänger der Hebi no Kusa zu einer Audienz beschworen.
    Beschwörungsgenossen:
    Code:
    [b][color=red][u]Sakari, des Schlafes Blüte[/u][/color][/b]
     
    [color=red]Chakrakosten:[/color] C
    [color=red]Voraussetzungen:[/color] -
    [color=red]Erfahrungspunktkosten:[/color] Gratis zu Beginn
    [color=red]Familie:[/color] Sekka
     
    [color=red]Kraft: [/color]1
    [color=red]Geschwindigkeit: [/color]1
    [color=red]Geschick:[/color] 1
    [color=red]Chakramenge:[/color] 1
    [color=red]Chakrakontrolle:[/color] 1
     
    [color=red]Beschreibung: [/color]Die junge [URL='http://th06.deviantart.net/fs70/PRE/f/2013/098/3/e/christmas_snake_by_glazyrin-d60vf5s.jpg']Sakari[/URL] gehört der untersten Kaste der Familie an, erstrahlt in einem grellen Hellgrün und ist von knapp einem Meter Länge. Sie ist äußerst neugierig und leicht zutraulich, weshalb ihr persönlicher Vertrag lediglich die Klausel beinhaltet, möglichst häufig beschworen zu werden, damit sie so viel wie möglich von der Welt sieht. Sie besitzt einen selbst für ihre Familie ausgeprägten Geruchssinn, weshalb man sie theoretisch als Frühwarnsystem verwenden könnte. Sakaris Gift ist nicht gefährlich, schläfert bei einem Biss ihr Opfer allerdings nach einiger Zeit ein (je nach abgesonderter Menge mal schneller, mal langsamer), doch wer sieht eine solch farbenfrohe Schlange nicht schon von Weitem kommen?
     
     
    [color=red][b][u]Katame no Hari (Blütenverteidigung)[/u][/b][/color]
     
    [color=red]Typ: [/color]Taijutsu
    [color=red]Rang: [/color]E
    [color=red]Reichweite: [/color]Selbst
     
    [color=red]Beschreibung: [/color]Sakari ist in der Lage, ihre gesamten Schuppen ruckartig nach außen zu richten und ihren Körper unter Strom zu setzen, wodurch das Berühren der Schlange zu unschönen, aufgerissenen Wunden führt und unangenehm kribbelt.
    Code:
    [color=red][b][u]Anei, Nachtschatten[/u][/b][/color]
     
    [color=red]Chakrakosten:[/color] B
    [color=red]Voraussetzungen:[/color] Chakrakontrolle Stufe 6, Chakramange Stufe 6
    [color=red]Erfahrungspunktkosten:[/color] 500EXP
     
    [color=red]Kraft:[/color] 2
    [color=red]Geschwindigkeit:[/color] 4
    [color=red]Geschick:[/color] 4
    [color=red]Chakramenge:[/color] 1
    [color=red]Chakrakontrolle:[/color] 1
     
    [color=red]Beschreibung:[/color] [URL='http://tintation.com/wp-content/uploads/amazing-images-graphics/colorful-snake.jpg']Anei[/URL] ist mit seiner Länge von zwei Metern zwar nicht sonderlich beeindruckend, wer jedoch schon einmal Geschichten von der Wirkung seines Giftes gehört hat, bekommt sehr schnell Respekt vor dem kleinen Tier. Der unteren Kaste angehörend, wird Anei als eine der giftigsten Schlangen der gesamten Familie gehandelt. Sein Gift kann einen Menschen bei ausreichender Dosis binnen Minuten dahinraffen und es ist aufgrund seiner einzigartigen Zusammensetzung derzeit kein Gegenmittel bekannt.
    Seine Opfer leiden eine kurze Zeit lang unter starken Schmerzen, fallen dann nach einigen Minuten in ein tiefes Koma und sterben einige Tage später, sollten sie nicht rechtzeitig zu einem fähigen Arzt geschafft werden.
    Wirklich gefährlich wird Anei jedoch erst durch seine Fähigkeit, sich nahezu perfekt an seine Umgebung anzupassen, indem er seine Farbgebung nach Belieben verändern kann. Der optimale Attentäter...
    Um Anei beschwören zu dürfen, ohne sofort von ihm gebissen zu werden, ist kein großes Opfer notwendig, doch da das Tier seine Ruhe und Abgeschiedenheit liebt, verlangt es, nicht öfter als ein Mal pro Woche beschworen zu werden.
     
    [color=red][b][u]Kagami no Shi (Schwarzer Spiegel)[/u][/b][/color]
     
    [color=red]Typ:[/color] Ninjutsu
    [color=red]Rang:[/color] B
    [color=red]Reichweite:[/color] Selbst
     
    [color=red]Beschreibung:[/color] Anei kann innerhalb eines Augenblicks seine gesamte Farbgebung nach seinen Wünschen gestalten. Kombiniert mit einer hervorragenden Umgebungswahrnehmung ist Anei dadurch in der Lage, nahtlos mit seiner Umwelt zu verschmelzen und wenn er es darauf anlegt, könnte er stundenlang durch die Gegend streifen, ohne von irgend jemandem bemerkt zu werden.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. Jan. 2019
  3. Nori

    Nori Mitarbeiter Mitarbeiter

    Beiträge:
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    Kuchiyose no Jutsu: Nezumi shūdōkai (Kunst der Geisterbeschwörung: Orden der Ratten)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: C-S
    Reichweite: Beim Anwender

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 5, Chuunin, Erlaubnis der SL

    Beschreibung: Der Anwender lässt ein bisschen Blut auf seine Hand fließen, schließt die Fingerzeichen und presst diese auf den Boden. Diesem Signal folgend erscheint der gerufene Kuchiyosepartner beim Anwender, insofern dieser ihn bereits „unter Vertrag“ hat.

    Nezumi shūdōkai (Der Orden der Ratten)

    Geschichte: Der Geisterheiler, Der Bezwinger des Todes, Der Sohn des Lebens. All das sind Titel, die man im Reich der Ratten oft in Verbindung mit dem Namen Taiki hört. Taiki ist eine Ratte der ersten Stunde. “Erste Stunde” ist hier nicht nur eine Floskel, denn er wurde schon vor Anbeginn der menschlichen Zeitrechnung in die Welt geboren und hat bereits viele Kulturen aufsteigen und wieder untergehen sehen. Schon immer beobachtete er traurig, wie seine Brüder sich eigennützig vollfraßen und das Sterben im Rest der Welt ignorierten. Er konnte sich mit diesem Lebensstil nicht identifizieren und versuchte, sein Schaffen einem höheren Zweck unterzuordnen. Als die Menschen die Welt betraten, wurde die Völlerei und Ignoranz in den Reihen der Ratten noch größer. Sie plünderten die florierenden Städte und ihre Anzahl wuchs im Gleichschritt mit ihren Bauch und ihrer Dummheit. So kam es, dass Taiki seine Sippe endgültig verließ, um seine eigene Erfüllung zu suchen. Er zog sich in die Städte der Menschen zurück, da diese schon früh eine Faszination auf ihn ausübten, aber hielt sich nicht wie seine Artgenossen im Untergrund auf, sondern beobachtete das rege Treiben an der Oberfläche. Viele Jahre erfreute er sich an dem sozialen Konstrukt, in dem die Menschen lebten. Ein enger Familienbund, innerhalb dem sich die Menschen zu anderen vielschichtigen Gruppierungen zusammenschlossen. Sie pflegten einen sehr lebhaften Lebensstil und jeder bildete eine eigene Persönlichkeit aus, die das Zusammenleben in einem engen Gefüge jedoch nicht störte, sondern bereicherte. Er studierte sie sorgfältig und saugte jedes Detail mit viel Freude in sich auf. Vieles glich dem Leben in der Rattenkolonie, trotzdem war das Ergebnis grundverschieden. Die Menschen schafften es, ein Ziel zu fassen und für ihre Sache zu leben.
    Eines wunderte ihn jedoch während seiner Zeit in der Welt der Menschen: Immer wieder gab es Exemplare, die vor ihrer Zeit die Welt verließen. Nicht etwa durch Verletzungen, sondern durch Krankheiten. So etwas kannte er vorher noch nicht und es stimmte ihn traurig, dass dies so sehr in das Leben der Menschen eingriff. Die erste große Seuche war der Moment, in dem er erkannte, dass er den Menschen helfen wollte, dem Griff der Vergänglichkeit zu entfliehen. Damit war seine Bestimmung gefunden. Das war auch die Geburtsstunde seines Ordens, denn alleine war es ihm unmöglich, diese Aufgabe zu bewältigen. Er reiste durch die Städte der Menschen und nahm die Krankheiten in seinen Körper auf, da dies aufgrund seiner Physiologie größtenteils ohne Folgen möglich war. Nach und nach scharrte er neue Ratten um sich und zeugte viele Nachkommen, die die Reihen des Ordens füllten, und führte sie an seine Ideale heran.
    Schon bald wurde jede größere Seuche, neben den normalen Ratten, von einer Schar des Ordens begleitet, die entgegen der Vorstellung vieler Menschen die Seuche bekämpfte anstatt sie zu verbreiten. Die Menschen machten sich jedoch kaum die Mühe, diesen Unterschied zu erkennen und so wurde der Name Taiki dort mit ganz anderen Titeln versehen: Der Engel des Todes, der Seuchenbringer, der König der Toten. Taiki selbst macht sich sehr wenig daraus, denn er weiß was er in seinem Leben erreicht hat und braucht keine Dankbarkeit, um sich daran zu erfreuen.
    Mittlerweile bekämpft der Orden schon seit hunderten Jahren die schweren Krankheiten, die die Menschheit plagen und Taiki steht immer noch an der Spitze des Ordens, um die Geschicke zu leiten. Die Vielzahl an Krankheiten führt nicht zum Tod der Ratten, sondern zu den verschiedensten Mutationen und einer verlängerten Lebenszeit. So kommt es, dass sich unter den ältesten Mitgliedern des Clans sehr mächtige Entitäten befinden, die Teile ihrer Macht an ihre Nachkommen weitergeben, sodass der Orden der Ratten heute ein mächtiges Bündnis im Schatten der Menschheit ist.

    Charakterzüge: Die Anhänger des Ordens zeichnen sich vorallem durch ihre Bescheidenheit aus. Sie helfen den Menschen nicht, um dafür Anerkennung oder auch eine Belohnung zu erhalten, sondern aus reinem Selbstzweck.
    Was anfangs aus Faszination und Mitleid geboren war, ist heute zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Tagtäglich arbeitet der Orden daran, die Entstehung von Seuchen und Krankheiten zu verhindern und, sollte dies nicht gelingen, sie wieder aus der Welt zu schaffen. Diese Bescheidenheit und Selbstverständlichkeit führt allerdings auch dazu, dass die Ratten an sich einen sehr schlechten Ruf haben. Die Unwissenden fürchten und verabscheuen sie, da sie in ihnen die Verantwortlichen für Seuchen und Pandemien sehen. Das Handeln ihrer verstandlosen Brüder fügt sich in dieses Bild auch nur zu perfekt ein. Der Orden selber tut dagegen wenig und pflegt lediglich eben regen Austausch mit denen, die über ihre Taten Bescheid wissen. Dies sind im wesentlichen die oberen Mitglieder einiger Clans und Dörfer. Diese bieten immer wieder an, die Taten des Clans an die Öffentlichkeit zu bringen, jedoch wird dies abgewiesen. Sie schätzen das Leben abseits vom Trubel und kommen gut mit den wenigen Vertretern in der Menschenwelt aus, wenn sie Handel treiben oder Beziehungen pflegen müssen. Aus diesem Grund gibt es auch nicht sonderlich viele Ninja, die einen Pakt mit den Mitgliedern des Ordens haben. Sie sind in der breiten Masse schlichtweg nicht bekannt, sodass man meistens über die Mitglieder der entsprechenden Clans an den Orden herangeführt wird.

    Sozialverhalten: Der Clan agiert in eher losen Strukturen, weshalb es auch keinen Hauptsitz gibt. Er unterhält viele kleine Stützpunkte, an denen die Mitglieder sich versammeln und austauschen, jedoch hat außer den Betreuern der Stützpunkte niemand einen wirklich festen Wohnsitz.
    Die inneren Strukturen sind nur schwer zu erkennen. Grundsätzlich bringen die Jüngeren den Älteren aufgrund ihrer Erfolge viel Respekt entgegen, jedoch liegt es diesen fern, irgendeine Art von Macht auszuüben. Großmeister Taiki steht zwar offiziell an der Spitze des Ordens und steht seinen Brüdern und Kindern mit Rat und Tat zur Seite, aber innerhalb des Ordens haben sich verschiedene Gruppierungen gebildet, die die Ziele auf andere Weise verfolgen und eigene Strukturen innerhalb des Ordens geformt haben. Diese werden alle geduldet und gefördert, solange das Ideal des Ordens verfolgt wird. Dieser lockere Umgang bringt jedoch nicht nur Gutes hervor, denn die Grenzen dessen, was noch unter die Verfolgung der Clanziele fällt, können sehr weit ausgedehnt werden. Um die Überschreitung dieser Grenzen zu unterbinden, gibt es lediglich einen Vertreter innerhalb des Clans, der seinen Jobs jedoch sehr ernst nimmt und schnell Konsequenzen zieht, wenn bestimmte Aktivitäten nach seiner Ermahnung nicht unterlassen werden.

    Generelle Fähigkeiten: Neben der allgemeinen Immunität gegenüber Krankheiten und Giftstoffen hat beinahe jedes Mitglied eigene Besonderheiten ausgebildet, denn man weiß nie, was der verworrene Krankheitspool mit den Genen der Neugeborenen anstellt. Grundsätzlich hat jedes Mitglied neben der Versiegelung von Krankheiten auch die Möglichkeit, diese in verschiedenen Formen freizusetzen, jedoch liegt es den Mitglieder meistens fern dies auch zu tun, da es ihren Prinzipien widerspricht. Im Kampf greifen sie jedoch oft zu drastischen Mitteln und man sagt, dass Taiki selbst dazu in der Lage wäre, ganze Landstriche zu verpesten, wenn er dies wollte. Die alten Brüder sind teilweise auch dazu in der Lage medizinische Ninjutsu zu wirken, jedoch ist dies nicht die Regel.

    Beschwörungsgenossen:

    Saku, die Reine

    Chakrakosten:
    C
    Voraussetzungen: -
    Erfahrungspunktkosten: Zu Beginn gratis.

    Kraft: 1
    Geschwindigkeit: 2
    Geschick: 2
    Ausdauer: 2
    Widerstand: 1

    Chakramenge: 1
    Chakrakontrolle: 1

    Beschreibung: Saku ist ein wahres Wunder in den Reihen des Ordens. Nicht etwa aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten oder Erscheinung, nein, es liegt ganz einfach daran, dass die Mutationen an ihrem Äußeren komplett vorbei gegangen sind und sie so nicht von einer normalen Ratte zu unterscheiden ist. Einzig und allein ihr Intellekt grenzt sie von ihren nahen Verwandten ab. Sie selbst ist noch relativ jung und hat noch keinen großen Anteil an der Erfüllung der Ordensziele gehabt, jedoch teilt sie die Neugier ihres Vorfahren Taiki und beobachtet stets das Treiben der Menschen. Dieses Verhalten führt dazu, dass sie oft das Erste ist, was neue Vertragspartner des Clans zu sehen bekommen, wenn sie das Kuchiyose no Jutsu wirken. Ganz unnütz ist Saku dabei aber nicht, denn immerhin eignet sich ihre unauffällige Art perfekt für Spionagearbeiten aller Art. Um Saku nicht zu verärgern, sollte man jedoch bei jeder Beschwörung eine schöne Leckerei für sie bereit halten.

    Verfügt über folgende Techniken:
    Grundtechniken (open)
    Hōkōyu (Duftöl)

    Element:
    Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: E
    Reichweite: Selbst

    Voraussetzung: -

    Beschreibung: Saku hat bereits in ihrem jungen Alter die Fähigkeit erworben, den Geruch von allem anzunehmen, was sie isst, so kann sie beispielsweise wie ein Stück Käse oder eine andere Person riechen, sofern sie zuvor einmal ihre Zähne in dem Objekt versenken konnte.

    Weitere Techniken (open)
    Hanakaze (Schnupfen)

    Element:
    Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: E
    Reichweite: 5 Meter

    Voraussetzung: -

    Beschreibung: Saku hat noch nicht viele Krankheiten in ihren Organismus aufgenommen, aber für einen fiesen Schnupfen reicht es alle Male. Mit dieser Technik verbreitet sie über ihren Atem eine kleine, giftige Wolke, die beim Betroffenen zu einem dauernden Laufen der Nase und gelegentlichem Niesen führt. Gefahr besteht dabei keine, denn dies ist bestenfalls nervig und raubt dem Betroffenen die Konzentration.

    Die Kagizume Zwillinge

    Chakrakosten:
    A
    Voraussetzungen: Chakrakontrolle 7, Chakramenge 6
    Erfahrungspunktkosten: 875 Exp [800 Exp (Grundkosten) + 75 Exp (Unterschreitung der Mindestwerte um 1)]

    Kraft: 6
    Geschwindigkeit: 7
    Geschick: 7
    Ausdauer: 4
    Widerstand: 4

    Chakramenge: 4
    Chakrakontrolle: 3

    Beschreibung: Die Zwillinge Kagi und Zume sind die Kinder des großen Leichenschmieds Kenji, der eine direkter Nachkomme Taikis ist. Die beiden haben seltsam verzerrte Körper und erinnern, sowohl durch ihre Größe als auch durch ihre Fortbewegung eher an Raubkatzen als an Ratten. Sie gehören der schwarzen Faust, einer Gruppierung innerhalb des Ordens, an, die in der Umsetzung der Ordensziele sehr aggressiv vorgeht.
    Ein Gendefekt führt dazu, dass sie trotz Immunität gegen Krankheiten und Gifte nicht dazu in der Lage sind, diese in sich aufzunehmen, was es ihnen unmöglich machte, dem Leitziel des Ordens zu folgen. Kenji konnte die Trauer der beiden nicht mit ansehen und nutzte seine Schmiedekunst, um seine bisher größten Meisterstücke zu erschaffen und untrennbar mit den Körpern seiner Kinder zu verbinden: Klauen, Dolch und Bogen aus den Knochen mächtiger Ratten, die die Fähigkeit haben, Krankheiten und Gifte zu speichern und wieder abzugeben. Kagi führt ihren Bruder Zume als Dolch und Zume seine Schwester Kagi als Bogen. Zusätzlich hat jeder die Möglichkeit, die Form einer Kralle anzunehmen, die als Paar von ihrem Vater Kenji geführt werden.
    Kagi und Zume beharren auf ihre Eigenständigkeit und so ist es nicht möglich, beide zusammen in ihrer tierischen Form zu beschwören. Es wird immer nur einer der beiden erscheinen und seinen Zwilling als Waffe mit sich führen.

    Verfügt über folgende Techniken:
    Grundtechniken (open)
    Torikae (Tauschgeschäft)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: A
    Chakrakosten: D
    Reichweite: Selbst

    Voraussetzung: Chakrakontrolle 3, Chakramenge 3, Geschick 6, Geschwindigkeit 7

    Beschreibung: Diese Technik ist das Markenzeichen der beiden Geschwister. Was auf viele wie ein mächtiges Jutsu wirkt, fußt vor allem auf dem koordinierten Zusammenspiel der beiden Geschwister. Über die vielen gemeinsamen Jahre des Trainings haben sie das Timing, mit dem sie zwischen Waffen- und Tierform wechseln und den Positionstausch extrem perfektioniert, sodass dies in einer fließenden Bewegung und simultan stattfinden kann. Nachfolgend nur einige Beispiele, wie die Zwillinge dies im Kampf zu ihrem Vorteil nutzen:
    • Zume nutzt den Bogen, um einen Pfeil in Richtung des Gegners zu verschießen. Dieser wirkt meist schlecht platziert und rauscht am Gegner vorbei. Zume selber stürmt gleichzeitig frontal auf den Gegner zu. Bevor der Pfeil die Reichweite des Gegners wieder verlässt, findet der Wechsel statt. Zume nimmt in seiner Tierform den Platz des Pfeils ein, während Kagi sich in den Dolch verwandelt, am Gegner vorbei fliegt und von Zume gefangen wird, der sofort einen blitzschnellen Angriff im Rücken des Gegners ausführt.
    • Zume wartet einen direkten Angriff des Gegners ab, bevor er den Wechsel vollführt. Er lässt den Bogen kurz vor dem gegnerischen Treffer fallen und nimmt seine Dolchform an. Kagi wechselt in Tierform und fängt den Dolch, um einen tödlichen Uppercut gegen den schutzlosen Gegner auszuführen.
    • Kagi wirft den Dolch in die Luft und macht sich für den Angriff des Gegners bereit. Sobald dieser erfolgt, bringt sie sich mithilfe des Kawarimi no Jutsu in die Nähe des Dolchs. Gleichzeitig tauschen die beiden ihre Formen, sodass Zume aus erhöhter Position einen überraschenden Pfeilhagel auf den Gegner abgeben kann.

    Dolch
    Kategorie: Ninjawaffe
    Rang: A-Rang

    Shinobi-Attentatsbogen
    Kategorie: Bogen
    Rang: A-Rang

    Weitere Techniken (open)
    -
     
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Jutsuliste Kuchiyoseregeln 5. Dez. 2011

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