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Nara Akiko

Nara Akiko

Genin
Beiträge
25
Alter
17
Größe
1,77
Fraktion
Shiro
Dorf
Shiro
Steckbrief
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Charakterdatenblatt

Persönliche Daten

Name: Nara
Vorname: Akiko
Spitzname: Akikos Schwester nannte sie jahrelang nur „Aki“, weshalb sich dieser Name in ihrer Familie als Spitzname durchgesetzt hat.
Geburtstag: 12. September
Größe: 1,77m
Gewicht: 68 kg
Alter: 17 Jahre

Augenfarbe: violett
Haarfarbe: schwarz

Aussehen: Akiko ist die Art von Mensch, die man ihrem Aussehen nach als „unscheinbar“ bezeichnen würde. Bevorzugt greift sie zu Erdtönen, wenn es um die Farbe ihrer Kleidung geht. Dementsprechend sieht man sie meistens in Farben wie dunkelgrün und braun, gerne schwarz, weniger gerne in kräftigeren Erdtönen wie dunklem rot. Bei der Wahl ihrer Kleidung gilt außerdem: Pragmatismus über Trend. Niemals würde sie eine Jacke tragen, deren Schnüre sie im Kampf stören würden oder eine Hose, die zu eng sitzt, nur damit sie ihre Figur betont. Bevorzugt kleidet Akiko sich in lange, gut anliegende Kleidung, die ihrer Beweglichkeit zuträglich ist. Auf Schmuck, eine Uhr oder ähnliche Accessoires verzichtet sie gänzlich. Außerdem liebt Akiko es, barfuß unterwegs zu sein, weil sie sich dann geerdeter und sicherer fühlt. Ist es nötig, trägt sie leichte Sandalen. Unter Akikos Kleidung verbirgt sich der trainierte Körper einer Siebzehnjährigen. Durch jahreslanges morgen- und abendliches Yoga ist sie beweglich geworden, jedoch nicht wirklich stark und muskulös. Schlicht beschreiben würden ihre Statur die Worte „groß und schlank“. Ihre Taille ist schlank und ihr Hintern für ihren Geschmack ein wenig zu ausladend. Dank ihrer täglichen Übungen hat sie eine sehr aufrechte Körperhaltung. Ihre Ausstrahlung wirkt weniger selbstsicher als eher verschlossen und konzentriert. In ihren Bewegungen wirkt sie langsam und bedächtig. Es kommt selten vor, dass man sie gehetzt oder gestresst sieht. Wenn Akiko rennt, dann weil jemand hinter ihr ist, der ihr Böses will.

Akikos Haut ist blass und wird auch dann nicht dunkler, wenn sie sich viel in der Sonne aufhält. Trotz der Blässe wirkt sie selten müde oder krank.
Vom Körper aufwärts besitzt Akiko normalbreite Schultern, einen schmalen, langen Hals und außergewöhnlich dickes, schwarzes Haar, das ihr bis auf die Mitte des Rückens fällt. Im Alltag trägt sie ihr Haar gerne offen, hat sich aber mit der Notwendigkeit abgefunden es als Genin im Kampfgeschehen häufiger zusammenzubinden. Das zurückgebundene Haar lässt sie älter wirken - ein, für ihren Geschmack, positiver Umstand. Akikos Haare sind glatt und von stoischer Natur, weshalb sie am Handgelenk meist ein oder zwei schwarze Haarbänder trägt, um es bei Bedarf zu bändigen.

Schon als Kind hatte Akiko stets einen für ein Kind ungewöhnlich ernsten Gesichtsausdruck auf ihrem schmalen Gesicht. Sie lacht bis heute nicht viel und erst Recht nicht ausgelassen, sondern wirkt immer konzentriert, ernst und aufmerksam. Akiko besitzt eine kleine Stupsnase und einen schmallippigen Mund. Außergewöhnlich ausdrucksstark sind im Kontrast zu diesen beiden Merkmalen jedoch ihre Augen. Zusätzlich betont von einer schwarzumrahmten Brille wirken sie etwas zu groß für das feine Gesicht Akikos. Es ist schwer zu sagen ob es an ihrer Brille liegt, aber ihr Blick wirkt stets fokussiert und durchdringend. Akiko hat eine Sehschwäche. Sie ist kurzsichtig und kann ohne ihre Brille nicht gut erkennen, was weit entfernt von statten geht. Außerdem ist sie Linkshänderin, weshalb sie auf Missionen bspw. die Shuriken-Tasche an ihrer rechten Hüfte trägt.

Herkunft und Bekanntschaften

Herkunft: Konohagakure
Wohnort: Shirogakure

Verwandte: Die Verwandtschaft deines Charakters

Nara Yoshihiro (38, Jounin, Onkel 2. Grades)
Yoshihiro ist das derzeitige Clan-Oberhaupt der Nara-Familie. Gutaussehend und junggeblieben ist er der stereotypische Nara-Mann. Er ist gerne faul und hat einen Hang zum Alkohol und späten Nächten mit den anderen Männern des Nara-Clans. Trotzdem ist er ein guter Jounin und wurde bereits häufig beim Hokage vorgeladen. Er ist ein begabter Stratege und kennt sich gut mit den Heilkünsten aus. In seinem Haus befindet sich auch das legendäre Buch der Heilkunst, das bereits seit langer Zeit im Besitz der Nara-Familie ist. Akiko hat kein besonderes Verhältnis zu ihrem Quasi-Onkel, da sich ihre Eltern ein wenig vom Rest der Familie isoliert haben. Ihre Einstellung gegenüber Yoshihiro ist sehr ambivalent, wie sie fast zu allen Männern in ihrem Leben eine ambivalente Einstellung hat: Auf der einen Seite schätzt sie sein taktisches Geschick und seine innere Ruhe, auf der anderen Seite sieht sie eine Faulheit und den Hang zum Alkohol sehr kritisch. Akiko sieht in Yoshihiro häufig das Schlechte ihres Vaters verkörpert, weshalb sie diesen letzten Aspekten seines Charakters nichts abgewinnen kann. Sie machen ihn für sie unsympathisch und lassen ihn in ihren Augen weniger authentisch wirken.


Nara Takeo (41, Jounin, Vater)
Takeo ist ein sehr pflichtbewusster und korrekter Mensch. Er ist still, zurückhaltend und arbeitet viel. Seine Töchter sehen ihm sehr ähnlich, wobei Akiko ihm tatsächlich wie aus dem Gesicht geschnitten scheint. Er hat dickes, schwarzes Haar, das schwer zu bändigen ist und das er stets im Pferdeschwanz zusammengebunden trägt. Sein Gesicht ist beinahe zu fein geschnitten für einen Mann und sein Gesichtsausdruck immer ernst und konzentriert. Nach seiner Zeit als Einsatzleitung diverser Sonderkommandos im Auftrag von Konohagakure ist er heute eher als Berater tätig. Man könnte sagen, dass er aus dem aktiven Dienst ausgetreten ist, obwohl er immer noch Einsätze leitet, wenn es von ihm verlangt wird. Takeo scheut keine Risiken und begibt sich aus Treue zum Hokage und aus Pflichtbewusstsein vor seiner Arbeit ohne nachzudenken in gefährliche Situationen. Er wäre jederzeit bereit sein Leben zu opfern, wenn es dem Wohle des Reiches dient. Diese „Vaterlandsliebe“ stört sowohl seine Frau, als auch seine Tochter Akiko. Würde man ihn fragen, so gäbe Takeo vermutlich zu, dass seine Liebe für sein Land größer ist als die zu seiner Familie.

Die Beziehung zu seiner Tochter Akiko gestaltet sich sehr schwierig. Beide pflegen ein eher distanziertes Verhalten zueinander. In Akikos Kindheit war Takeo wenig gegenwärtig und ließ Akikos Mutter, sie und ihre Schwester häufig wochenlang alleine Zuhause, während er auf Missionen unterwegs war. In der übrigen Zeit hatten die Frauen der Familie ebenfalls häufig das Gefühl, dass er dem aktivem Familienleben mit Absicht auszuweichen versuchte. So blieb er immer häufiger länger auf der Arbeit, traf sich danach mit Kollegen oder Freunden und irgendwann ging er dazu über sich regelmäßig auch alleine am Abend in einen Imbiss oder ein sonstiges Etablissement zu setzen - nur um möglichst wenig daheim zu sein. Heute, mit der Selbstreflektion einer fast erwachsenen Frau, glaubt Akiko dass sein Fortbleiben an Kaya liegt. Zu Akikos Schwester hat der Vater so gut wie keinen Kontakt, wenn er sie sieht vermeidet er es, ihr in die Augen zu sehen. Er scheint sich für sie zu schämen und man hört ihn auch oft lediglich von „seiner Tochter“ statt von „seinen Töchtern“ sprechen. Bis heute ist es Akiko noch nicht gelungen, ihren Vater mit diesem Umstand zu konfrontieren.

Die einzige Komponente, über die Akiko und ihr Vater sprechen können, ist das Ninja-Dasein. Takeo hält ihr oft und gerne Vorträge über die Wichtigkeit von Disziplin und darüber, einen kühlen Kopf in jeder Situation zu bewahren. Akiko hätte gerne ein besseres Verhältnis zu ihrem Vater, doch da die beiden nie eine tiefe Bindung aufbauen konnten, wird dieser Wunsch schwer erfüllbar sein. Ihre gemeinsame Zeit ist begrenzt auf das wöchentliche Training, das sie miteinander abhalten. Takeo sagte einmal, dass es nun einmal seine Pflicht sei, die Techniken des Nara-Clans an Akiko weiterzugeben - und nach ausschließlicher Pflichterfüllung fühlt es sich für Akiko auch an. Sie hat stets das latente Gefühl, ihren Vater in irgendeiner Weise zu enttäuschen und fragte sich lange Zeit, ob er vielleicht lieber einen Sohn gehabt hätte, weil er mit Frauen im Allgemeinen nicht viel anfangen kann.

Heute flieht Akikos Vater nach wie vor vor dem familiären Zusammenleben, indem er immer noch viel arbeitet und sich danach mit den anderen Männern des Dorfes trifft. Sie trinken dann gerne zusammen oder kehren bereits nachmittags in einem Imbiss ein, in dem sie dann den restlichen Tag und Abend verbringen. Takeo sieht diese Art der Entspannung als Belohnung für seine harte Arbeit im Job an. Dass er seine Familie vernachlässigt käme ihm nie in den Sinn, da er sie ja finanziell versorgt und das Haus in Stand hält.


Nara Yuna (40, Hausfrau, ehemals Chuunin, Mutter)
Akikos Mutter gab als junge Chuunin ihre Karriere als Ninja auf, um für ihre Kinder zu sorgen. Sie bekam mit 23 Akiko und drei Jahre später ihre Schwester Kaya. Die idyllischen Jahre mit ihrem Mann hörten mit der Geburt ihres zweiten Kindes auf. Takeo war mehr und mehr genervt vom Geschrei Kayas, vor allem weil Akiko solch ein ruhiges Kind gewesen war. Während er sich in seine Arbeit flüchtete, blieb Yuna mit den Kindern Zuhause und verfiel mehr und mehr in Depressionen. Weil sie selbst aus einem kommunikationsarmen Elternhaus kam, fiel es ihr schwer die anderen Clanfrauen um Hilfe zu bitten. Sie hatte nie richtige Freundinnen. Ihre selbstgewählte Einsamkeit führte dazu, dass sie sich psychisch schlechter und schlechter fühlte. Dass sich nach Kayas erstem Lebensjahr herausstellte, dass diese vermutlich für den Rest ihres Lebens eine Behinderung haben würde, verstärkte ihre Gefühle noch. Yuna fühlt sich selbst hilflos und als Opfer ihres Mannes und eigentlich der ganzen Welt. Mehr als einmal sagte sie bereits, dass sie mit Kaya und ihrem Mann „gestraft“ sei. Ob und inwiefern Akiko für sie eine Hilfe, Unterstützung oder auch nur eine liebenswerte Tochter für sie ist, erwähnt sie nie. Yuna neigt dazu ihre Sorgen und Ängste bei Akiko abzuladen, weil sie niemand anderen zum Reden hat.

Das Verhältnis zwischen Akiko und ihrer Mutter ist wenig herzlich, aber nicht per se als schlecht zu bezeichnen. Insbesondere Yuna hat nie gelernt, wie man herzlich und liebevoll mit einem Menschen umgeht, weshalb es ihr schwer fällt eine solche Liebe ihren Töchtern entgegen zu bringen. Dennoch tut sie ihr Bestes, um den beiden ein angenehmes Leben zu bieten. Da sie die jüngere Tochter nicht allein lassen kann, verbringt sie den Großteil des Tages Zuhause mit Haushaltstätigkeiten. Wenn sie einen guten Tag hat malt oder schreibt sie, verwirft ihre Entwürfe jedoch meistens am nächsten Tag, wenn sie sich psychisch wieder instabiler fühlt. Verfällt sie in Melancholie schaut sie sich alte Fotoalben an, in denen die Kinder noch klein und sie und Takeo ein glückliches Paar sind.

Yuna ist eine kleine Frau mit haselnussbraunem Haar, vollen Lippen und einem zierlichen Körperbau. Sie hat rehbraune Augen und eine kleine Stupsnase, die wohl das einzige ist, was beide Töchter von ihr geerbt haben. Ihre schmale Figur versteckt sie gerne unter weiter Kleidung. Manchmal scheint es, als würde sie sich darin vor der ganzen Welt verstecken wollen.


Nara Kaya (14, Schwester)
Kaya ist Akikos drei Jahre jüngere Schwester. Sie kam mit einer kognitiven Behinderung zur Welt, weshalb sie bis heute keine Schule besucht hat. Kaya ist eine Frohnatur, die überhaupt nicht in die Familie zu passen scheint. Den Großteil des Tages verbringt sie im Garten oder bei den Hirschen des Nara-Clans. Akiko meint manchmal, dass die Hirsche sogar mit ihr sprechen, weil sie ihr gegenüber dermaßen zutraulich sind. Kaya selbst spricht so gut wie gar nicht, obwohl sie sich ausdrücken kann. Wenn sie spricht, dann scheint sie vielleicht vier oder fünf Jahre alt zu sein, obwohl sie mittlerweile 14 ist. Draußen tollt sie auf den Wiesen herum oder liegt stundenlang an der gleichen Stelle im Gras und beobachtet die Wolken, das Gras oder ein Tier. Kaya kreischt gerne, wenn sie sich freut und ist auch ansonsten ein Quell purer Lebensfreude. Ihrem Gesicht und ihren Haaren nach nach kommt sie, wie Akiko, ganz nach ihrem Vater. Sie hat langes, schwarzes Haar, das ihr immer offen um das zarte Gesicht fliegt. Sie ist jedoch klein wie ihre Mutter und hat auch ihren schmalen Körperbau geerbt. Manchmal scheint es wie ein Wunder, dass sie auf ihren storchenartigen, schmächtigen Beinen so durch die Gegend tollen kann.

Akiko liebt ihre Schwester. Sie liebt sie mehr als alle anderen Dinge des Universums zusammen. Im Moment versucht sie ihr das Lesen beizubringen, aber Kaya tut sich damit sehr schwer, weil sie sich nicht lange konzentrieren kann. Wenn Akiko am Rest der Welt zweifelt, dann schaut sie sich Kaya an, wie sie beispielsweise am Wasser hockt und mit ihrem Finger Ringe ins Wasser zaubert. Dann findet Akiko meist zurück zu einem gesunden Lebensoptimismus.


Bekannte und Freunde:

Yamanaka Sayuri (18, Chuunin, Freundin)
Sayuri ist eine gute Freundin von Akiko. Sie sind bereits seit Kindheitstagen befreundet, weshalb diese Beziehung für Akiko auch so wichtig ist. Sayuri ist äußerst diszipliniert und intelligent. Sie besuchte die Ninja-Akademie ein Jahr vor Akiko, weshalb sie nicht gemeinsam in einer Klasse waren, aber die Nachmittage häufig beieinander verbrachten. Die beiden trainieren selten zusammen, weil sie völlig unterschiedliche Ideologien des Ninja-Seins verfolgen. Für Sayuri ist es immens wichtig auch körperlich stark und fit zu sein, während Akiko eher die strategischen Fäden in den Händen halten und im Hintergrund agieren will. Sayuri ist temperamentvoll und lebhaft, sprunghaft in ihren Entscheidungen und sehr aufgeweckt und fröhlich. Sie bietet Akiko deshalb einen guten Gegenpol und lockt sie häufiger aus ihrer Komfortzone, als es ihr lieb ist. In ihrer Kindheit war es immer Sayuri, die die beiden Freundinnen in Schwierigkeiten brachte - und Akiko war diejenige, die sie wieder rausholte.

Sayuris Familie ist diejenige gewesen, die ihr immer einen Zufluchtsort geboten hat. Wenn Akiko zuhause alles zu viel wurde, wusste sie, dass sie bei Sayuri und ihrer Familie immer willkommen war. Hier lernte sie auch, wie ein harmonisches Familienleben aussehen kann und wie liebende Eltern aussehen.


Yamanaka Kotori (47, Psychologin, Hausfrau und Mutter von Sayuri)
Kotori ist in Akikos Leben so etwas wie eine Ersatzmutter. Sie selbst nennt Akiko manchmal ihre Adoptivtochter, weil sie das Mädchen so ins Herz geschlossen hat. Kotori ist der Meinung, dass die ruhige und bedachte Art Akikos ihrer Tochter Sayuri ausgesprochen gut tut und die beiden sich hervorragend ergänzen. Obwohl sie ihre Tochter liebt ist sie oft in Sorge aufgrund ihres feurigen Temperaments. Sie fühlt sich wohler, wenn sie mit Akiko unterwegs ist und diese ein wenig auf Sayuri Acht gibt. Auf der anderen Seite weiß sie um Akikos schwierige Familiensituation und bewundert das Mädchen tagtäglich für ihre innere Stärke und ihren Mut. Weil sie Mitleid mit Akiko hat ist sie noch herzlicher und freundlicher zu ihr, als sie es ohnehin schon wäre, weil sie das Mädchen einfach gern hat.

Kotori ist eine Frau, die nicht viele Fragen stellt. Wenn Akiko mitten in der Nacht bei ihnen aufschlägt, mit einem Kissen unter dem Arm und einem Buch in der Hand, dann lässt sie sie einfach kommentarlos ins Gästezimmer und nickt verständnisvoll. Sie ist eine gute Zuhörerin und eine noch bessere Geschichtenerzählerin. Als Sayuri und Akiko noch klein waren machten sie oft ein Lagerfeuer, an dem Kotori den Kindern dann Geschichten über Fabeltiere, berühmte Ninjas oder gruselige Wesen erzählte. Weil Kotori sich um Akiko sorgt, wie um eine eigene Tochter, versucht sie gelegentlich in Kontakt mit Yuna, Akikos Mutter, zu treten. Gelegentlich bringt sie ihr etwas zu Essen vorbei oder sucht einen anderen Vorwand, um die Nara-Frau zu besuchen und nach dem Rechten zu sehen. Sie weiß, da sie selbst eine ausgebildete Psychologin ist, wie sehr Yuna unter ihrer psychischen Krankheit zu leiden hat und dass sie tagtäglichen gegen ihre inneren Dämonen kämpft. Bisher hat sie es jedoch nicht geschafft, dass Yuna die Hilfe annimmt, die Kotori ihr zu geben bereit ist.


Persönlichkeit

Interessen: Akikos große Leidenschaften sind Meditation und Yoga. Hierfür hält sie sich gerne in der Natur auf und hat sich einen strikten Zeitplan angeeignet, obwohl es ihr am Anfang unglaublich schwer fiel. Bereits vor dem Unterricht in der Ninja-Akademie stand sie auf und absolvierte ihre morgendliche Yoga-Session entweder im Haus oder draußen im Garten. Am Nachmittag besuchte sie eine Zeit lang Yoga-Kurse im Dorf, ehe sie dazu überging sich wieder alleine damit zu beschäftigen. Obwohl sie in den Kursen viel lernte, schätzt sie es doch sehr ihre Ruhe zu haben und für sich zu sein. Die Meditation ferner half ihr, ihre inneren Unruhen loszuwerden, die sie als junges Mädchen oft gespürt hatte. Weil sie nie so recht wusste, wo ihr Platz in dieser Welt war und wie sie die Unruhen Zuhause ertragen sollte, begann sie auf Anraten von Kotori Yamanaka mit der Meditation und praktiziert sie bis heute. Sie hilft ihr dabei sich zu sammeln und mehr in sich zu ruhen.

Ähnlich meditativ wie die Meditation selbst ist für Akiko der Aufenthalt in der Natur. Sie liebt es sich im Wald oder in der Nähe von Flüssen und Seen aufzuhalten. Insbesondere Wasser hat eine magische Anziehungskraft auf sie. Deshalb schwimmt sie gerne, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. Aber auch der pure Kontakt zum Wald oder zu einer Wiese mit hohem Gras macht sie glücklich. Gerne nimmt sie sich ein Buch mit ins Grüne, um zu lesen. Bevorzugt liest sie Sachbücher über Themen wie Psychologie, Anatomie und Geschichte, aber gelegentlich auch mal einen romantischen Roman, wenn ihr danach ist. Da sie ein Mensch ist, der gerne neue Dinge lernt, bringt ihr das Lesen große Zufriedenheit.

Als Vierzehnjährige machte Akiko einige Sitzungen Gestaltungstherapie bei einer Bekannten aus dem Yamanaka-Clan. Diesen Sitzungen verdankt sie es, dass sie heute gerne selbst ein wenig malt oder auf andere Art und Weise gestaltet. Wie die Meditation geben ihr diese Aktivitäten innere Ruhe und das Gefühl etwas „erschaffen“ zu haben. Sie ist keine große Künstlerin und auch wenig bis gar nicht talentiert im Malen und Zeichnen, deshalb hat sie auch weder eine Staffelei noch einen großen Vorrat verschiedener Stifte und Farben. Stattdessen malt sie auf einfachem Papier, meistens lediglich Formen und Farben aus Acryl, gelegentlich Landschaften oder andere Dinge, bei denen Feinheiten wie Proportionen und Korrektheit nicht wichtig sind.

Vermutlich einem genetischen Erbe aus dem Nara-Clan verdankt sie ihr Interesse für Strategie- und Konzentrationsspiele. Gerne spielt sie Schach, Shogi oder andere strategische Spiele, die Aufmerksamkeit und Konzentration fordern und fördern. Ebenfalls geerbt hat sie vermutlich ihre Liebe zu Tieren aller Art, wie sie auch ihre Schwester hat. Neben den Hirschen, die der Nara-Clan züchtet, liebt sie vor allem Katzen und die Tiere des Waldes, die man nur zu sehen bekommt, wenn man sich ganz still verhält.


Abneigungen: Akiko kann mit Druck schwer umgehen. Werden von Außen zu viele Anforderungen gleichzeitig an sie heran getragen, reagiert sie mit Reizbarkeit und Unruhe. Dank ihrer Meditationen ist sie heute etwas resistenter gegen Stress als vorher, aber leiden mag sie ihn nach wie vor nicht. Es fällt ihr außerdem schwer mit diesem Umstand umzugehen, da es eine der Stärken des Nara-Clans ist immer einen kühlen Kopf zu bewahren, egal wie die Situation aussieht. Weil sie Stress, Druck von außen und hohe Anforderungen nicht ausstehen kann, meidet sie diese, wo sie kann. Abschlussprüfungen und Prüfungssituationen machen sie im Allgemeinen angespannt und reizbar, obwohl sie gegenüber Altersgleichen immer sehr gut abschneidet und verhältnismäßig klar im Kopf bleibt. Ihre Anforderungen an sich selbst sind in diesem Punkt aufgrund ihrer Abstammung sehr hoch und sie fühlt sich diesen nicht gewachsen.

Akiko mag außerdem Lärm und Unruhen aller Art nicht. Weil sie in ihr ebensolche Stresssymptome auslösen wie die oben genannten Aspekte, vermeidet sie es bspw. zu Stoßzeiten einkaufen zu gehen oder sich an Orten mit vielen Menschen aufzuhalten. An Menschen kann sie es generell nicht leiden, wenn sie laut sind. Dazu gehören Dinge wie lautes Sprechen, aber auch das selbstdarstellerische Verhalten einiger Männer in ihrem Alter, das sich durch lautes Lachen, gerufene Scherze und ein insgesamt eher animalisches Verhalten äußert. Ferner mag Akiko an Menschen nicht, wenn sie respektlos sind oder sich in anderer Hinsicht in ihren Augen nicht „adäquat“ verhalten. Es fällt ihr ausgesprochen negativ auf, wenn andere vorschnell duzen oder eine höfliche Anrede weglassen. Ebenfalls stören sie plumpe Gesprächsstarts, die hauptsächlich aus Floskeln aufgebaut sind. Gespräche über das Wetter sind bei ihr fürchterlich unbeliebt, da sie ihrem Gegenüber sofort Einfallslosigkeit unterstellt. Gerne unterstellt sie Menschen mit mangelndem Kommunikationsgeschick auch Desinteresse am Gesprächspartner. Akiko weiß jedoch um diesen Umstand und versucht in Augenblicken schneller Vorurteile ihre Abneigungen auf Seite zu schieben, um die tatsächlichen Motive ihres Gesprächspartners zu erfahren.

Ein paar weniger relevante Sachen, die Akiko nicht gerne in ihrem Leben hat, sind Unordnung und räumliche Enge. Sie ist in einem sehr großen Haus mit großem Garten und noch größeren, angrenzenden Wäldern und Wiesen aufgewachsen. Die Natur, und damit auch die Weite der Welt, ist ihr Zufluchtsort. Zu lange drinnen zu sein macht sie unruhig, weshalb sie gerne an der frischen Luft liest, lernt, malt und trainiert. Unordnung hat den gleichen Effekt auf sie, da diese ihre Konzentration stört. Ist ein Stift nicht im Stiftebecher, so muss dieser erst dorthin zurückgeräumt werden. Ihr ganzes Zimmer ist deshalb sehr minimalistisch und klar eingerichtet. Es gibt keine Dekoration und keinen einzigen Gegenstand, der für sie nicht elementar wichtig ist. Einzig ein paar wenige Bilder an den Wänden, die sie selbst gemalt hat, wirken wie kleine, unruhige Fleckchen in ihren vier Wänden. Akiko selbst würde abstreiten, dass sie einen Ordnungs-Spleen oder eine psychische Störung bezüglich Ordnung hat. Die Ausprägung ihrer Abneigung gegen Unordnung ist außerdem abhängig von ihrer aktuellen Verfassung. Ist sie ohnehin angespannt oder gestresst, macht ihr die Unordnung ungleich mehr aus.


Mag:
- ihre Schwester Kaya
- Ruhe
- Ordnung
- gute, tiefsinnige Gespräche
- Lesen, Bücher im Allgemeinen
- Kunst (eher machen als betrachten)
- Geschichten am Lagerfeuer (oder auch ohne Lagerfeuer)
- Salziges
- Schwimmen und Wasser im Allgemeinen
- Pausen
- Tiere aller Art
- naturreiche Umgebungen
- Spiele wie Shogi, Schach etc.
- Yoga
- Meditation


Hasst:
- Stress
- Unordnung
- Unruhe
- Lärm
- viel zu tun zu haben
- Respektlosigkeit
- persönliches Versagen
- alle Menschen, die auf irgendeine Art und Weise anstrengend sind (laut, aufmerksamkeitsheischend, dumm…)


Verhalten: Akikos erster Eindruck auf Menschen ist der einer eher zurückhaltenden, unscheinbaren jungen Frau. Sie ist selten die erste, die das Wort ergreift oder jemanden anspricht, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Generell arrangiert sie sich aber mit der gegebenen sozialen Situation, in der sie sich befindet. Im Gespräch wirkt sie eher ein wenig verschlossen, was ihr eigenes (Gefühls)Leben angeht. Stattdessen ist sie exzellent darin zuzuhören und interessierte Nachfragen zu stellen. Ihre Gesprächspartner fühlen sich meistens sehr gut bei ihr aufgehoben und vertrauen sich ihr an. Akiko wirkt, als würde sie jedes ihr erzählte Geheimnis gut in einer Kiste verstauen und niemals weitererzählen. Im Gespräch ist sie immer auf ihren Partner fokussiert und lässt sich kaum ablenken. Den meisten Menschen gefällt diese ungeteilte Aufmerksamkeit, die sie ihnen schenkt. Außerdem schafft sie es meist gerade so viel von sich Preis zu geben, dass ihr Gesprächspartner ihr vertraut. Kurzum kann man sie als eine vertrauenswürdig erscheinende Person beschreiben.

Akikos Ausstrahlung ist nicht kühl und abweisend, kann aber dennoch einschüchternd wirken, weil man schnell das Gefühl hat, dass sie einen mit ihrem Blick wortwörtlich durchschaut. Einschüchternd wirkt dieser Umstand natürlich vor allem auf die Art von Menschen, die lieber nicht ihr Innerstes nach Außen kehren wollen, oder die (aus berechtigtem Grund vielleicht) Geheimnisse haben. Häufig entsteht der Eindruck, aufgrund ihrer starken Zurückhaltung, dass sie sehr introvertiert oder gar schüchtern sei, was sich spätestens ab Beginn eines Gesprächs jedoch ändert.

Akikos Gesichtsausdruck ist selten gezeichnet von Optimismus und Fröhlichkeit. Generell wirkt sie selten ausgelassen oder froh, sondern eher konzentriert und gelegentlich ein wenig traurig.

In Jobs und Missionen verhält sich Akiko zunächst zurückhaltend, bis sie sich einen genauen Plan zurechtgelegt hat, den sie für äußerungswürdig hält. Es kommt selten vor, dass sie vorschnell agiert oder spricht. Dadurch wirken ihre Äußerungen jedoch immer sehr durchdacht und vollständig, als habe sie die Situation viele Male im Kopf durchgespielt, ehe sie eine Äußerung wagt.

Alles in allem tritt Akiko als guter Teamplayer auf, dem eine funktionierende Zusammenarbeit am Herzen liegt. Dabei weiß sie sich mit impulsivem Verhalten zurückzuhalten und erscheint anderen stets fokussiert auf das eigentliche Ziel. Sie ist stets in der Lage ihre eigene Meinung zurückzuhalten oder sich auf die Pläne anderer einzulassen, auch wenn sie diese für weniger sinnvoll hält als ihren eigenen. Was sie jedoch nicht zulässt ist das unnötige Riskieren von Gefahren. Hier ist sie in der Lage vehement ihren eigenen Plan zu verteidigen. Dabei schafft sie es ihre Argumentation an ihren Gegenüber anzupassen: Hat sie eine emotional gesteuerte Person vor sich, appelliert sie an ihre Gefühle. Hat sie eine rational-gesteuerte Person vor sich, legt sie primär Fakten und Daten vor. Hat sie es mit impulsiven Menschen zu tun, die gerne mit dem Kopf durch die Wand rennen, gibt sie ihnen in ihrem Plan die Möglichkeit genau das zu tun - jedoch ohne sich unnötig in Gefahr zu bringen. Natürlich bringt diese Art der (eventuell manipulativ auszulegenden) Kommunikation auch Schwierigkeiten mit sich, wenn sich ein Teammitglied ferngesteuert oder ausgetrickst fühlt.

Nach Diskussionen oder Streitereien, die es mit Akiko selten gibt, da sie häufig nach der Devise agiert: „Der Klügere gibt nach“, ist sie nicht nachtragend. Sie nimmt so gut wie keine Äußerungen persönlich und weiß (oder meint), dass die meisten vermeintlichen emotionalen Verletzungen daher rühren, dass Menschen ihre eigenen Probleme auf sie projizieren. Leider wirkt sie in diesen Augenblicken auf andere gelegentlich arrogant und überheblich. So wie sie auch mit zwischenmenschlichen Diskrepanzen umgeht, reagiert sie auch auf Zurückweisungen sehr gelassen und verständnisvoll. Sie hat es gerne, wenn man ihr klar sagt, warum sie oder ein Teil ihrer abgelehnt wird, damit sie dieses Verständnis leichter aufbringen kann. Doch auch ohne Erklärung kann sie Zurückweisung und Ablehnung gut wegstecken und verarbeiten.

Womit Akiko weniger gut umgehen kann ist persönliches Scheitern. Sie hatte bisher größtenteils im schulischen Kontext mit Aufgaben und deren Lösung zu tun und hat hier stets sehr gut abgeschnitten. Sie wirkt immer äußerst engagiert und fleißig, was aber auch darin begründet liegt, dass sie mit ihrem eigenen Versagen nicht gut umgehen kann. Es kostet sie dann viel Zeit, in der sie vor allem alleine sein oder nur mit vertrauten Personen reflektieren will, bis sie sich von diesen Erlebnissen erholt hat. Ganz besonders schwer fällt ihr dieser Prozess, wenn andere Menschen aufgrund ihrer Fehleinschätzungen oder ihres Versagens körperlich oder psychisch verletzt werden.


Wesen: Akikos erster Eindruck auf Menschen entspricht durchaus auch ihrer Natur und ihrem wahren Wesen. Sie ist tatsächlich gerne und aus Überzeugung unscheinbar und erregt nicht gerne Aufmerksamkeit. Ihre Zurückhaltung resultiert aus der Auffassung, dass sie eine Situation erst einschätzen und bewerten möchte, ehe sie sich vorschnell äußert und dadurch eventuelle Folgen riskiert, die sie nicht absehen kann. Unter anderem deshalb ist sie auch interessiert an anderer Leute Leben, Problemen und Werteorientierungen: Sie durchschaut und versteht die Menschen gerne, weil es so für sie leichter ist mit ihnen zusammenzuarbeiten oder sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Sie misst Wissen und Intelligenz eine im Generellen hohe Bedeutung zu, was ein Grund dafür ist, dass sie sich ebenjenes Wissen gerne und in großem Maße aneignen will. Sie schätzt Menschen, die ihr etwas beibringen können sehr und ist immer auf der Suche nach neuem kognitiven Input. Schwer tut sie sich allerdings damit, ihre Komfortzone zu verlassen. Fühlt sie sich einer Situation nicht gewachsen oder sieht sich drohender Überforderung gegenüber, hat sie den von ihr so benannten Schneckenhaus-Impuls, bei dem sie sich möglichst schnell zurückziehen und die Anforderung meiden will. In solchen Momentan sticht jedoch eine ihrer wichtigsten Wesenszüge hervor: Akiko ist mutig. Weil sie lange Zeit mit vielen inneren Dämonen zu kämpfen hatte, die es ihr erschwert haben soziale Kontakte einzugehen, musste sie immer wieder über die Grenzen ihrer eigenen Bequemlichkeit hinausgehen. Diese wiederholte Auseinandersetzung mit ihren eigenen Einschränkungen hat sie optimistisch hinsichtlich weiterer Erkundungstouren gemacht, die über die Grenze ihres Wohlbefindens hinausgehen. Das heißt jedoch nicht, dass ihr diese Schritte nicht jedes Mal erneut schwerfallen. Akiko hat jedoch gelernt, dass sich viele Schritte aus der Komfortzone immer wieder aufs Neue bezahlt machen.

Weiterhin hat Akiko stets das latente Gefühl, anderen Menschen zur Last zu fallen. Dies ist der Grund, weshalb sie gerne Verantwortung und Leitung von Aktionen übernimmt, sodass niemand denkt, sie könne zu wenig tun. Auch deshalb ist sie stets über die Maßen engagiert in allem was sie tut. Leider geht das oft zur Lasten ihrer psychischen Gesundheit und sie erlebt nach Phasen großer Anstrengung oft ein großes Bedürfnis nach einem isolierten Schneckenhausdasein. Kurz gesagt verlangt Akiko sich häufig mehr ab, als es gesund für sie ist. Dieser Punkt geht auch einher mit ihrem hohen Maß als Selbstkritik, das sie an den Tag legt. Meist sind ihre eigenen Anforderungen an sich selbst diejenigen, unter denen sie am meisten zu leiden hat und die ihr den meisten Stress verursachen. Bereits zu Akademiezeiten sagten Lehrer ihr häufig, dass sie zu hart mit sich selbst ins Gericht gehe und sich zu viel abverlange. Akiko weiß um all diese Punkte und reflektiert sie so oft sie Gelegenheit dazu hat, damit sie nicht Opfer ihrer intuitiven Verhaltensmuster wird. Dennoch lässt sich das natürlich nicht ganz vermeiden. Weil sie natürlich trotzdem vehement versucht diesen Mustern nicht immer zu folgen, verlangt sie sich ein hohes Maß an Selbstkontrolle ab. Dieser ewige Kreislauf ist ein wenig wie ihr persönlicher Dämon, den sie mit sich herumträgt und mit dem sie jeden Tag ein Gefecht um die Ausgeglichenheit der Waagschale führt.

Was Akiko ungern nach Außen trägt und was auch für sie selbst schwer zu verdauen ist, ist das Verhältnis zu ihrer Familie und wie dieses Verhältnis sie beeinflusst. Sie sehnt sich unfassbar stark nach Anerkennung, Liebe und Vertrauen, weil sie diese in ihrer Kindheit kaum kennengelernt hat. Freundschaften bedeuten ihr immens viel, auch wenn sie diese Bedeutung nicht immer ausdrücken kann - denn auch ein solches Verhalten hat sie in Kindheitstagen nicht kennengelernt. Akiko hat große Angst sich selbst zu sehr in einer Opferrolle ihrer eigenen Vergangenheit gefangen zu sehen. Sie möchte nicht, dass andere Leute Mitleid mit ihr haben oder sie gar aus Mitleid gut behandeln. Stattdessen will sie mit allen Mitteln um ihrer selbst willen geschätzt und gemocht werden, fühlt sich dieser Liebe jedoch häufig nicht würdig. Hiermit wären wir wieder bei dem zu Anfang genannten Punkt, dass Akiko niemandem zur Last fallen möchte: Sie empfindet sich selbst oft als Bürde für andere und muss ihren eigenen Wert und Verhaltensweisen wie Selbstliebe erst noch kennenlernen.


Stärken und Schwächen

Stärken: Akiko besitzt eine sehr gute Konzentrationsfähigkeit und eine lange Aufmerksamkeitsspanne. Typisch für eine Nara besitzt Akiko ein ausgeprägtes strategisches Geschick. Nicht nur Strategiespiele wie Schach fallen ihr leicht - auch in komplizierten Entscheidungssituationen kann sie gut abgewogene Entscheidungen treffen. Dabei kann sie äußerst gut die Stärken und Schwächen ihrer Mitstreiter mitkalkulieren und sie gezielt einsetzen. Obwohl sie selbst hier mit sich äußerst kritisch ins Gericht geht behält sie auch äußerst lange Zeit einen kühlen Kopf, ehe sie unkontrolliert wird und beispielsweise in Panik verfällt. Im Bezug auf andere Menschen besitzt Akiko sowohl Stärken, als auch Schwächen. Gut ist sie darin, Menschen einzuschätzen und ihre Beweggründe zu erkennen. Dafür hat sie keine ausgeprägten hellseherischen Fähigkeiten, sondern beobachtet Menschen lediglich sehr aufmerksam und hört ihnen ebenso aufmerksam zu. Einher mit dieser Fähigkeit geht ihr hohes Maß an Empathie, das dieser Stärke zuträglich ist. Es fällt ihr leicht die Situationen und Beweggründe anderer nachzuvollziehen, auch wenn sie diese auf persönlicher Ebene nicht teilt. Nur deshalb ist sie auch so gut in der Lage Teamstrategien auszuarbeiten und Menschen argumentativ von einem bestimmten Lösungsweg zu überzeugen. Weil es in ihrem Wesen begründet liegt sich für Menschen zu interessieren kann man Akiko durchaus auch als guten Menschenkenner bezeichnen. Da sie sich mit vielen verschiedenen Menschen bereits intensiv auseinandergesetzt hat, fällt es ihr bei neuen Kontakten leichter ihre Handlungsmotive zu analysieren.

Akiko besitzt außerdem ein hohes Maß an Selbstreflektion, die sie sich selbst auch immer wieder abverlangt. „War diese Idee nun wirklich die beste? Hätte sie hier oder dort nicht etwas feinfühliger sein können? Wäre eine zurückhaltendere Verhaltensweise hier nicht angebrachter gewesen?“.

Generell ist Akiko außerdem schlichtweg intelligent und es fällt ihr deshalb leicht sich neues Wissen anzueignen - sei es über das Lesen von Büchern oder durch Lehrer oder Mentoren, die es ihr beibringen.

Im Kampf sind Akikos größte Stärken das Ninjutsu und ihre Beweglichkeit. Das Ninjutsu, insbesondere die Clantechniken, bereiten ihr große Freude, weshalb sie hier am meisten Zeit investiert. Durch ihre täglichen Yoga-Übungen ist sie dazu sehr agil und beweglich.


Schwächen: Fangen wir an, wo wir aufgehört haben: Im Kampf ist Akikos größte Schwäche das Genjutsu. Sie weiß selbst nicht genau weshalb, aber die abstrakte Jutsu-Form bereitet ihr immense Schwierigkeiten, weshalb sie auch keinen großen Ehrgeiz an den Tag legt sie zu lernen. Diese Eigenschaft ist eine weitere Charakterschwäche ihrerseits: Hat sie keine Begabung und kein Talent für etwas, fällt es ihr immens schwer sich dazu aufzuraffen. Daher ist weder Genjutsu eine ihrer Stärken, noch Taijutsu, wobei sie hier ein wenig besser ist. Sie hat auch keine Lust Krafttraining zu absolvieren oder ihre Ausdauer zu trainieren, weil sie hier einfach sehr schnell an ihre körperlichen Leistungsgrenzen stößt. Was ihr nicht leicht fällt schiebt sie gerne bei Seite und konzentriert sich nur auf ihre Stärken. Diese Einstellung ist natürlich insbesondere als Ninja fatal - gerade wenn man eine längerfristige Karriere in der Shinobiwelt vor sich sieht.

Das Scheitern im Generellen macht Akiko schwer zu schaffen. Weil sie schlau ist, ist sie Misserfolge aus Akademiezeiten nicht gewöhnt und muss erst noch lernen mit ihnen umzugehen. An gescheiterten Versuchen, die sie ernst gemeint hat, knabbert sie oft lange Zeit, ehe sie einen Lerneffekt daraus ziehen kann. Außerdem fällt es Akiko schwer bei ebenjenen Dingen, die sie nicht gut kann, Ausdauer an den Tag zu legen. Es ist möglich, dass hier die Genetik des Nara-Clans zuschlägt, aber sieht sich Akiko Anforderungen gegenüber, die sie vor große Herausforderungen stellen, wird sie träge, müde und meidet diese.

Auf persönlicher Ebene ist Akikos größte Schwäche ihre fehlende Offenheit. Zwar kann sie bis zu einem gewissen Punkt Dinge von sich preisgeben, aber irgendwann ist ihr Maß voll und sie verschließt sich vor den Menschen. Das macht es schwierig für sie, intensive Bindungen oder Freundschaften einzugehen, obwohl sie sich gerade diese so sehr wünscht. Hier steht sie sich selbst im Weg. Dieser Mangel an Offenheit gegenüber anderen Menschen geht einher mit ihrem fehlenden Vertrauen in die Menschheit an sich. Wenn sie sich entscheiden müsste, ob sie neuen Bekanntschaften eher schlechte oder gute Absichten unterstellt, so würde sie sich stets für die erste Wahl entscheiden. Was sie selbst als kritischen Blick auf die Welt betrachtet, ist in Wahrheit wohl eher ein pessimistischer Blick auf die Natur des Menschen, bei dem sie jedem einzelnen Menschen zunächst egoistische Motive unterstellt. Auch diese Eigenart macht es für sie schwer wirklich tiefgehende Kontakte zu knüpfen. Sollte sie sich doch einmal gut aufgehoben in Gegenwart eines anderen Menschen fühlen, braucht sie noch immer äußerst lange, bis sie ihm vollständiges Vertrauen entgegenbringt.

Akikos letzte Schwäche ist gleichzeitig ein Fluch und ein Segen: Ihre niemals endende Selbstkritik. Was auf der einen Seite sicherlich hilfreich ist, wenn man sich selbst verbessern möchte, verbaut einem auch häufig den Weg zu einem zufriedenen Dasein. Akiko geht sehr hart mit sich ins Gericht und ist selten zufrieden mit sich und ihrer Leistung. Dieser niemals enden wollende Kampf bis zur Zufriedenheit geht sehr zu Lasten ihrer psychischen Gesundheit.


Geschichte

Akiko Nara, ein wirklich süßes Baby mit dicken Pausbacken und großen, runden Augen, erblickte im Herbst vor siebzehn Jahren das Licht der Welt. Die Geburt fand Zuhause statt, auf dem Teppich vor dem Sofa im Aufenthaltsraum des kleinen Hauses, das das frisch vermählte junge Nara-Paar gerade erst gekauft hatte. Man hatte frische Handtücher geholt und die Hebamme einberufen, die bereits viele Nara-Kinder zur Welt gebracht hatte. Nicht, dass diese eine besondere Geburtshilfe benötigten, aber so war es eben Brauch im Clan. Akiko war bei ihrer Geburt genauso unkompliziert, wie sie es im späteren Leben sein würde. Es kostete ihre Mutter Yuna wenig Mühe ihr auf die Welt zu verhelfen und nach wenigen Stunden lag sie bereits selig glucksend in ihren Armen. Takeo Nara hatte vor Stolz über die Geburt seiner Tochter Tränen in den Augen - was er natürlich niemals zugegeben hätte. Verständnisvoll und erschöpft lächelte Yuna ihn an und reichte ihm das kleine Bündel, das sie fortan „Akiko“ nennen wollten - „Herbstkind“.

Als Säugling und Kleinkind war Akiko sehr genügsam. Sie schrie nicht viel und wenn sie mit ihrer Mutter Yuna viel an der frischen Luft sein konnte dann schlief sie bereits früh die ganze Nacht durch. Ging es ihr nicht gut, ließ sie sich besonders gut beruhigen, wenn man sie im Garten auf eine Decke unter einem Baum legte, wo sie das Spiel der Sonne in den Blättern betrachten konnte. Yunas Mann Takeo arbeitete nach der Geburt seiner Tochter weiter, wie zuvor. Als Akiko ein Baby war, verbrachte er oft eine oder gar zwei Stunden am Morgen mit ihr, doch als Akiko ein halbes Jahr alt wurde, verging diese Zeit und er war vermehrt im Außeneinsatz für das Dorf unterwegs. Yuna fühlte sich in diesen Zeiten zwar manchmal traurig, aber niemals einsam. Mit Akiko hatte sie eine Aufgabe, die sie erfüllte und zufriedenstellte. Die ersten drei Jahre von Akikos Kindheit waren geprägt von viel Zeit in der Natur und einer fürsorglichen Mutter, die sich sehr um ihr Wohlergehen sorgte. Je älter Akiko wurde, desto schwerer fiel es Yuna jedoch, auf die Bedürfnisse ihrer Tochter einzugehen. Wenn Akiko trotzte, zeterte und schrie, dann half sich Yuna lediglich damit, sie in ihr Zimmer zu schicken oder auf andere Art und Weise zu isolieren. Akiko weinte sich dann die Seele aus dem Leib und wenn sie sich beruhigt hatte, durfte sie zur Mutter zurückkehren. Dieses Verhalten trieb einen unsichtbaren Keil in das Urvertrauen, das Akiko zu ihrer Mutter aufgebaut hatte. Fortan wurde sie unabhängiger und verzichtete immer häufiger auf die unterstützenden Angebote ihrer Mutter. Sie blieb gerne allein im Garten, der an das Haus grenzte oder spielte in ihrem Zimmer, um die Mutter nicht zu sehr zu beanspruchen. Instinktiv fühlte die kleine Akiko, dass Yuna mit ihr überfordert war - und dieses Gefühl wollte sie ihr nicht geben. Daher verkroch sie sich und Yuna bewunderte, wie unabhängig ihre Kleine bereits in so jungen Jahren geworden war.

Als Akikos Schwester Kaya auf die Welt kam, war Akiko fast vier Jahre alt. Noch immer spielte sie am liebsten im Garten, buddelte Löcher, pflanzte Blumen aus und ein, kletterte eher schlecht als recht auf die kleinen Apfelbäume hinter dem Haus oder verkroch sich mit Buntstiften und Papier in ihrem Zimmer. Im Juli kam Kaya auf die Welt. Was zunächst eine Hausgeburt hatte werden sollen, wurde schnell ins Krankenhaus verlegt. Akiko blieb bei einer befreundeten Familie des Yamanaka-Clans und lernte hier am Tag von Kayas Geburt das Yamanaka-Mädchen Sayuri kennen. Akikos Vater Takeo hatte mit Sayuris Vater zusammen mehrere Jahre gedient, deshalb war es selbstverständlich für sie, Akiko zu beaufsichtigen. Sayuri war bereits ein Stück größer als Akiko und konnte viele großartige Sachen, die Akiko auch gerne können wollte. Akiko verbrachte den gesamten Tag nach Kayas Geburt bei den Yamanakas und dachte weder an ihre kleine Schwester, noch an Mutter und Vater. Bei der Geburt hatte es Komplikationen gegeben, weshalb Yuna mit Kaya im Krankenhaus bleiben musste. Takeo blieb als Unterstützung bei den beiden.

Sayuri und Akiko verstanden sich auf Anhieb sehr gut und stellten allerlei Unsinn im Hause Yamanaka an - doch Sayuris Mutter Kotori war verständnisvoll und gelassen. Sayuri war das einzige Kind der Familie und würde es wohl auch bleiben, da Kotori keine Kinder mehr bekommen konnte. Sie hatte sich immer viele Kinder gewünscht, deshalb war Akikos Aufenthalt bei ihnen immer wie ein Segen für sie. Sayuri war nicht minder begeistert über die Anwesenheit des verschlossenen, schwarzhaarigen Mädchens, das bei allen Aktivitäten mitmachte, die Sayuri sich ausdachte. So trabten sie bald zu zweit über die Wiesen der Clans, besuchten gemeinsam die Hirsche in ihrem Gehege, versuchten Katzen zu fangen und kletterten auf Bäume, die eigentlich noch zu hoch für sie waren. Akiko lernte, wie man eine Räuberleiter machte und einander an einem Seil den Baum hinaufziehen konnte. Sie lernte, wie man zu zweit auch schwere Sachen schleppen konnte und dass es dann so gut wie keine Grenzen gab.

Derweil entwickelte sich Akikos Schwester Kaya nicht so, wie es erwartet wurde. Während Yuna sich schnell von der strapaziösen Geburt erholte, war Kaya monatelang ein einziges, schreiendes Bündel. Wenn sie nicht gerade schlief dann schrie sie, doch die Ärzte konnten kein zugrundeliegendes körperliches Leid feststellen. Weil Akiko dieses Geschrei auf die Nerven ging und weil Yuna sich nicht auch noch um sie kümmern konnte, verbrachte sie den Großteil ihres vierten und fünften Lebensjahres bei den Yamanakas. Von Sayuris Mutter lernte sie einige Dinge, die sie in ihrem Elternhaus nicht hatte lernen können, so wie sie auch von Sayuri Dinge gelernt hatte. Von Kotori lernte sie, was Empathie bedeutete, wie man jemanden tröstete und wie man Geschichten erzählt und ihnen aufmerksam zuhört. Kotori stellte den Kindern gerne kleine Rätsel, die sie dann den ganzen Tag beschäftigten, ehe sie ihnen abends die Lösung preisgab. Sie brachte Sayuri und Akiko bei, um die Ecke zu denken und genau hinzuschauen. Am Abend kehrte Akiko stets nach Hause zurück. Nur selten übernachtete sie bei ihrer Freundin, da sie dafür noch zu klein war und sich in ihrem eigenen Bett doch nach wie vor am wohlsten fühlte.

Als Akikos Freundin Sayuri sechs Jahre alt wurde, begann sie die Schule zu besuchen. Sehr zum Leidwesen von Akiko, denn nun musste diese sich tagsüber wieder allein beschäftigen, bis sie im darauffolgenden Jahr selbst in die Schule kam. Es war ein sehr einsames Jahr für Akiko, vor allem als der Herbst hereinbrach und das Wetter schlechter wurde. Zwar lief sie auch im Regen durch die Gärten, Wiesen und Wälder, hielt es aber nicht lange draußen aus, ehe sie schrecklich zu frieren begann. Es war zwar ein einsames Jahr, doch es war auch das Jahr in dem sie sich selbst das Lesen beibrachte. Kotori hatte stets eine Geschichte vorgelesen, die bei den Yamanakas sehr beliebt war. Sie handelte von einem Hirsch und einem Raben, die einander darum beneideten, was der jeweils andere konnte und die damit endete, dass beide die Fähigkeiten des anderen zu schätzen und kooperativ zu nutzen lernten. Akiko liebte diese Geschichte und kannte sie bald auswendig. An einem Vormittag, als Sayuri in der Schule und Kotori zuhause bei der Hausarbeit war, lieh sie sich das Buch aus und lernte damit das Lesen. Es dauerte einige Wochen, aber sie hatte ja ohnehin nichts anderes zu tun. Mit dieser Fähigkeit stand Akiko plötzlich eine ganz neue Welt offen, in der sie fortan immer häufiger versank.

Das Familienleben Zuhause erschien Akiko in den folgenden Jahren immer wie eine Art Parallelwelt. Als sie in die Schule kam waren ihre Tage mehr getaktet und ausgefüllter, was ihr guttat. Zuhause erledigte sie die Schulaufgaben allein und ging dann am Nachmittag entweder zu Sayuri oder beschäftigte sich allein. Schulfreunde zu finden gelang ihr kaum. Einige Male hatte sie ein paar lockere Beziehungen zu anderen Mädchen in ihrer Klasse geschlossen, aber sie verglich sie alle mit Sayuri - und an die kam einfach niemand heran. Akiko war der Meinung, dass jede Freundschaft so sein müsste, wie die mit Sayuri - doch diesen Erwartungen konnte niemand gerecht werden. Da sie es gewohnt war sich allein zu beschäftigen, litt sie unter diesem Umstand jedoch nicht besonders. In den Pausen schaukelte sie meist für sich allein oder las ein Buch, immer ein wenig abseits von den anderen Kindern. Wenn es darum ging in Gruppen zu arbeiten war sie jedoch sehr engagiert. Wenn die anderen Kinder mit ihr ein gemeinsames Projekt oder Ziel verfolgten, dann blühte sie auf und kam aus sich heraus. Nicht selten überraschte sie damit ihre Lehrer und auch die anderen Kinder, doch dieses Verhalten hielt meist nicht lange an. War die Arbeit erledigt, dann wusste sie nicht, worüber sie mit den anderen Kindern reden und was sie mit ihnen tun sollte. So begnügte sie sich wieder damit in ihre Komfortzone zurückzukehren und sich zu verkriechen.

Die Parallelwelt ihres Familienlebens daheim kam Akiko ein ums andere Mal surreal vor. Ihre Mutter und sie hatten zu dieser Zeit kaum noch eine nennenswerte Beziehung zueinander. Wenn Akiko Hilfe bei Schulaufgaben brauchte fragte sie Sayuri oder deren Mutter Kotori, denn sie wusste, dass beide ihr gerne halfen. Wenn sie doch mal umhin kam ihre Mutter zu bitten, dann seufzte diese und half ihr eilig und ungeduldig. Yuna konnte nichts dafür, denn sie war einfach erschöpft und ausgelaugt. Die ersten Jahre mit Kaya hatten sie geschlaucht und ans Haus gefesselt, da diese sich viel langsamer entwickelte als andere Kinder. Als Akiko in der Schule war konnte Kaya noch immer nicht laufen und krabbelte wie ein Wirbelwind durchs ganze Haus und durch den Garten. Sie war kaum zu bändigen, verstand keine Regeln und reagierte auf jede Grenze mit einem Geschrei, das das ganze Haus erzittern ließ.

Akikos Vater glänzte in diesen Jahren vor allem mit Abwesenheit. Seine gelegentlichen Aufenthalte zuhause verbrachte er selten mit der Familie. Wenn er doch einmal in einer sozialen Stimmung war, dann unternahm er etwas allein mit Akiko. So konnten sie beide vor Kaya und Yuna fliehen, denen derweil Zuhause die Decke auf den Kopf fiel.

Akiko erinnert sich auch heute noch gerne, wenn auch wehmütig, an die Ausflüge mit ihrem Vater. Diese fanden, wenn es hoch kam, dreimal oder viermal im Jahr statt. Manchmal gingen sie nur zu den Hirschen, um dort den Nachmittag zu verbringen, aber manchmal gingen sie auch an den See hinter dem Nara-Viertel im Wald zum Schwimmen. Hier lernte Akiko ihre Liebe zum Wasser kennen. Vermutlich verknüpft sie diese Erinnerungen heute noch mit dem Zusammensein mit Takeo. Bei ihren gemeinsamen Ausflügen erzählte Takeo beinahe durchgehend von sich selbst und seinen Abenteuern als Shinobi. Seine Augen leuchteten, wenn er von vergangenen Missionen erzählte und sie glänzten vor Tränen, wenn er von verlorenen Freunden und Kameraden berichtete. Akiko selbst war Zuhörerin. Sie erzählte nie etwas, das sie beschäftigte, denn dafür schien kein Platz bei diesen seltenen Begegnungen zu sein. Doch es war in Ordnung für sie, sich selbst zurückzuhalten. Stattdessen saugte sie alles auf, was Takeo ihr erzählte. Diese Erzählungen formten das Bild, das sie von der Welt der Shinobi bekam - und sie fasste den Entschluss, selbst eine Kunoichi zu werden.

Akiko kam sehr früh in die Pubertät. Als sie elf war bekam sie plötzlich einen immensen Wachstumsschub und mit zwölf hatte sie bereits ein Paar kleiner Brüste bekommen, die sie notdürftig unter weiten Shirts zu verstecken versuchte. Mit zwölf fühlte Akiko sich unglaublich unwohl in ihrer Haut. Sie bekam Pickel und fettiges Haar und irgendwann konnte sie die Brüste nicht mehr verstecken. Zu ihrem Glück war Sayuri ein Jahr älter als sie - und sie waren ungefähr zur gleichen Zeit im gleichen Stadium ihres Prä-Erwachsen-Seins. Die Ausflüge mit ihrem Vater wurden zu dieser Zeit weniger, so als hätte dieser plötzlich gemerkt, dass sie kein kleines Mädchen mehr war und wisse nun nichts mehr mit ihr anzufangen. Tatsächlich verhielt es sich genau so. Takeo floh nach der Arbeit in Etablissements, in denen man Alkohol trinken und gut essen konnte. Er trat erst wieder ein Jahr später auf den Plan, als Akiko im ersten Jahr die Ninja-Akademie besuchte.

Kaya wurde derweil Zuhause weniger anstrengend und Akiko begann, sie lieb zu gewinnen. Insbesondere weil sie sich selbst so sehr veränderte, tat es gut, dass Kaya sie nach wie vor genau gern hatte, wie zuvor. In diesen Jahren nahm sich Akiko erstmalig wirklich Zeit für Kaya. Weil Kaya sprunghaft wie ein Eichhörnchen sein konnte, unternahmen sie nie wirklich gemeinsame Aktivitäten. Sie verbrachten lediglich Zeit miteinander, in der sie meist draußen im Garten oder im Wald waren. Yuna ließ Kaya nur ungern mit Akiko in den Wald, weil sie sich sehr um die Sicherheit der damals Neunjährigen sorgte, die motorisch nicht so fit war, wie andere Neunjährige und die sich bis dato kaum artikulierte. Doch Akiko gab sich verantwortungsbewusst und selbstsicher, sodass die beiden fortan auch alleine unterwegs sein durften. Kaya kam nie mit ins Dorf oder zu anderen Orten, an denen viele Menschen waren. Diese machten sie nervös und lösten beinahe autistische Reaktionen in ihr aus, bei denen sie vor- und zurückschaukelte, murmelnde Geräusche von sich gab und ihre Augen ängstlich umherzuckten.

Nach Akikos Entschluss Kunoichi zu werden, besuchte sie ab dem Sommer kurz vor ihrem dreizehnten Geburtstag die Ninja-Akademie. Ihre Freundin Sayuri besuchte die Akademie bereits ein Jahr zuvor, weshalb sie auch hier wieder auf sich gestellt war. Es wiederholte sich die Geschichte, die sie auch schon auf der Regelschule erlebt hatte: Sie fand keine wirklichen Freunde, war stets fleißig und erregte wenig Aufsehen. Auffällig war auch, dass sie keinerlei Interesse an Jungs zu haben schien, obwohl sich einige für sie interessierten. Für die meisten gleichaltrigen jungen Männer war sie so etwas wie eine exotische Blume, weil sie so rätselhaft und verschlossen wirkte. Wenn sie jemand ausführen wollte, lehnte sie jedoch immer höflich ab. Sie ließ auch niemals zu, dass jemand sie zuhause besuchte, weil sie sich ein wenig für ihre Mutter schämte. Gruppenarbeiten erledigte sie immer nur bei Klassenkameraden, blieb jedoch nie länger als unbedingt nötig. Am Nachmittag trainierte sie zunächst zweimal und dann nur noch einmal die Woche mit ihrem Vater, der sich mittlerweile in den Bürodienst hatte versetzen lassen. Er brachte ihr die Techniken des Nara-Clans bei, doch sie stellte sich sehr schlecht an. Es fiel ihr schwer sich in Gegenwart ihres Vaters zu konzentrieren und ihre emotionalen Verwirrungen außen vor zu lassen. Lieber hätte sie ein offenes Gespräch mit ihrem Vater gehabt, als das strategische, anstrengende Training, das er ihr abverlangte. Nicht selten hielt er ihr Vorträge über die nötige Disziplin und Selbstkontrolle, die die Techniken des Clans verlangten und Akiko fühlte sich mit jedem Training ein wenig unzureichender. Außerdem hatte sie das Gefühl, ihren Vater zu enttäuschen.

An einem Nachmittag, als sie fünfzehn war, nahm Sayuris Mutter Kotori sie bei Seite. Ihre soziale Situation zu dieser Zeit konnte man als „isoliert“ beschreiben, wenn sie nicht gerade mit Sayuri zusammen war. Doch auch mit ihr verkrochen beide sich häufig allein in Sayuris Zimmer oder streiften nur zu zweit durch die Gegend - andere Menschen meidend. Sayuri machte das nichts aus, denn sie hatte in der Schule und auch sonst in ihrer Freizeit noch ausreichend andere Freunde, mit denen sie sich traf. Akiko wollte jedoch nie dazukommen, egal wie oft sie sie einlud.

Kotori sprach Akiko auf ihren Zustand an: Sie nehme sie als einsam war, als isoliert und traurig, als unruhig und häufig auch wütend. An diesem Nachmittag verbrachte Akiko mehrere Stunden weinend in der Küche der Yamanakas und schüttete ihre Seele aus. Sie war einsam, wusste aber nichts dagegen zu tun, weil sie sich fühlte, als habe sie mit niemand anderem außer Sayuri etwas gemeinsam. Außerdem war sie wütend auf ihre Mutter, die nicht für sie da war und in Selbstmitleid zuhause versank. Dann war sie wütend auf ihren Vater, nach dessen Anerkennung sie sich gleichzeitig sehnte. Und nichts davon war sie in der Lage auszusprechen. Kotori sprach ihr Mut zu und erinnerte sie an all ihre wunderbaren Eigenschaften und Stärken. Außerdem schickte sie sie zu einem Mann nach Shirogakure, der ein Atelier betrieb, in den er Menschen malen und töpfern ließ, die psychische Schwierigkeiten hatten. Eine Woche später hatte sie sie außerdem ungefragt zu einem Yoga-Kurs angemeldet und ihr in aller Schärfe abverlangt, diesen auch zu besuchen.

Akiko tat beides, wenn sie auch den komischen alten Kauz in seinem Atelier nur einige Monate lang besuchte. Sie erkannte, dass ihr insbesondere die Bewegung half, zu sich und zu innerer Ruhe zu finden. In einem Buch von Kotori fand sie Anleitungen zu verschiedenen Meditationstechniken, die sie sich aneignete. Von diesem Zeitpunkt an eignete sie sich einen strengen und disziplinierten Tagesplan an, bei dem sie jeden Morgen eine Stunde Yoga machte, danach einige Zeit meditierte und dann zur Akademie ging. Ihre innere Ausgeglichenheit half ihr dabei häufiger ihre Komfortzone zu verlassen und in Kontakt zu anderen Schülerinnen und Schülern zu treten. Sie merkte, dass sie immer mehr Gefallen daran fand, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und dass sie oft gar nichts von sich erzählen musste, um bei anderen beliebt zu sein. Die Leute brauchten offenbar mehr jemanden, der ihnen zuhörte und sie verstand als jemanden, der ihnen etwas erzählte und aufbürdete.

Am Nachmittag erledigte sie Schulaufgaben und praktizierte danach erneut Yoga, dann wieder Meditation und manchmal trainierte sie dann mit ihrem Vater. Das Training verlief immer besser. Sie konnte sich besser auf ihren Chakrafluss und ihre innere Mitte konzentrieren und ihr Vater zeigte sich einige Male tatsächlich zufrieden, wenn auch nicht beeindruckt, von ihrer Leistung. Das Training mit ihrem Vater setzt sie bis heute fort.

Vor einigen Monaten absolvierte Akiko die Abschlussprüfungen der Ninja-Akademie mit sehr guten Leistungen. Lediglich im Tai- und Genjutsu schnitt sie nur durchschnittlich bis unterdurchschnittlich ab. Ihre Leistungen in den schriftlichen Aufgaben waren glänzend. Nach ihrem Abschluss blieb sie nur noch einige Tage in Konohagakure, bis sie schließlich nach Shirogakure umzog. Das erste Mal auf sich allein gestellt spürte sie plötzlich ein ungebändigtes Freiheitsgefühl, das nur so aus ihr herauszusprudeln schien. Wie ein Vogel, der jahrelang in einem Käfig gewohnt hatte, flog sie glückselig in diese neue Welt und versprach sich viel von ihrem neuen Dasein als Genin. Ihre Freundin Sayuri, die bereits seit einigen Monaten in Shirogakure lebte, schmiss kurzerhand die junge Kunoichi aus ihrem Apartment, mit der sie zusammengwohnt hatte, um Platz für Akiko zu schaffen. Beim Umzug half Akikos Vater, doch der Abschied von Vater und Tochter war geprägt von unausgesprochenen Worten und wenig Herzlichkeit. Er half, Akikos Bücher in den zweiten Stock zu tragen und schaute sich kurz in der kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung um, ehe er nickte und sich verabschiedete. Er wünschte Akiko lediglich "Viel Erfolg" und verschwand.

Seit sie die Akademie abgeschlossen hat, vermisst sie einen geregelten Tagesablauf. Sie hat bisher einige kleinere Jobs in Shirogakure übernommen, bei denen sie mit ebenfalls frischen Absolventen kooperiert hat. Jedes Mal kostete sie die Auseinandersetzung viel Anstrengung, aber die letztendliche Zusammenarbeit gab ihr dafür sehr viel Freude zurück. Jetzt sehnt sie sich nach ihrer ersten richtigen Mission, um die Grenzen von Shirogakure endlich einmal verlassen zu können.


Charakterbild




Schreibprobe

Akiko, du musst dich stärker konzentrieren! Ratte - halten!“, brüllt Takeo über die ganze Länge des Gartens hinter dem Nara-Haus hinweg. „Danke für den Zuspruch, Paps“, denkt Akiko, die in verkrampfter Körperhaltung am Rande des Gartens steht. Die Sonne steht ihr im Rücken, ihr Schatten ist lang und reicht fast an den Schatten des Baumes heran. Schon seit geraumer Zeit hält sie das Handzeichen „Ratte“ aufrecht. Schweißperlen rinnen ihr über die Stirn, ohne dass für Außenstehende ersichtlich ist, warum. Plötzlich scheint ihr Schatten zu zittern. Beim zweiten Hinsehen erscheint er vielleicht ein wenig zu lang, selbst für den günstigen Stand der Sonne. Ein Ruck fährt durch Akiko, dann scheint ihr Schatten vorzuschnellen. Die Dunkelheit des Schattens breitet sich immer weiter aus und kommt bei einer Länge von etwa fünf Metern zum Stehen. Er zittert, Akiko zittert und beißt die Zähne fest zusammen, doch der Schatten bewegt sich keinen Millimeter weiter. Statt ihrem Schatten fokussiert Akiko schon die ganze Zeit Takeo, der etwa zehn Meter von ihr entfernt steht und sie mit vor der Brust verschränkten Armen beobachtet. „Er sieht alt aus“, denkt sie, als sie die tiefe Furche zwischen seinen Augenbrauen sieht und die tiefen Striemen wahrnimmt, die so wirken als zögen sie seine Mundwinkel herunter. „Das Ziel immer im Blick haben…“, denkt sie und presst ihre Finger fester gegeneinander. Ihr Schatten erzittert ein weiteres Mal und scheint sich einige wenige Zentimeter weiter zu bewegen, doch dann nimmt Akiko eine Bewegung hinter Takeo wahr und plötzlich reißt die Verbindung zu ihrem Schatten ab. Mit einem beinahe schmerzvoll verzerrten Gesicht wird Akiko sich des Konzentrationsverlustes gewahr - doch da ist es schon zu spät. Selbst über die weite Distanz hinweg kann sie hören, wie ihr Vater mit der Zunge schnalzt und die Arme sinken lässt. „Gut, das war es dann für heute“, sagt er kühl und geht an ihr vorbei Richtung Haus. Akiko weiß, dass er sich dort nicht lange aufhalten wird. Vermutlich holt er nur seine Jacke und verschwindet dann zur Vordertür hinaus.

Statt ihn zu beobachten, wie er im Haus verschwindet, suchen Akikos Augen nach der Ablenkung, die sie eben wahrgenommen hat. Ihre Schwester Kaya spielt am Rand des Gartens. Sie sitzt vor einem Brombeerbusch und bohrt ihre Finger in die Erde, weil sie einen Regenwurm gesehen hat. Akiko lächelt. Es scheint, als würde augenblicklich jegliche Anspannung von ihr abfallen. Sie vergisst ihren Vater, der die Tür hinter ihr noch nicht ganz erreicht hat, und richtet sich wieder zu ihrer vollen Größe auf. Die Haare ihres Pferdeschwanzes kleben ihr im Nacken und ihr Kopf fühlt sich dumpf und schwer an - aber Kayas Anblick macht alles erträglich. Langsam schlendernd geht sie zu ihr hinüber. Sie will sie nicht stören. Scheinbar völlig fokussiert auf die Erde unter dem Brombeerbusch hat sie den rechten Zeigefinger in die Erde gesteckt und gräbt mit ihm darin herum. Kaya hockt, deshalb wirkt sie noch kleiner, als sie ohnehin schon ist. Ihre schwarzen Haare verdecken ihr Gesicht, doch Akiko weiß genau, dass sie mit sternenklarem Blick die Erde förmlich versucht aufzubrechen, damit der Wurm wieder hervorkommt. Akiko setzt sich neben Kaya auf die Erde. Das Gras kitzelt sie an den nackten Füßen und sticht durch die dünne, graue Stoffhose, die sie trägt. „Aki“, bemerkt Kaya. Es ist eine Feststellung, weil sie wahrgenommen hat, dass sie da ist. „Kaya“, gibt Akiko im gleichen Ton zurück und lächelt. Eine ganze Weile schaut sie Akiko dabei zu, wie sie nach dem Wurm gräbt und während dieser Zeit fühlt sie sich mit jeder Minute geerdeter und ruhiger. Sie wünschte sich wirklich, dass jemand anders ihr Training mit ihr durchführen würde. Wenn sie diese Entspanntheit, die sie jetzt fühlte, beim Training mit ihrem Vater haben könnte… sie war sich sicher, dass sie dann besser abschneiden würde. Plötzlich schreit Kaya schrill und springt auf. Offenbar hat sie den Wurm vergessen oder ihn aufgegeben. Als hätte sie Hummeln im Hintern rennt sie über die Wiese, dann springt sie hoch und will sich mit den Händen abstützen, als wolle sie ein Rad schlagen - dabei stürzt sie und landet auf dem Rücken. Sie bleibt liegen.

Akiko macht sich keine Sorgen. Kaya hat genau das schon viele Male getan, weil sie versucht ihre Schwester zu imitieren. „Aki“, ruft Kaya und „Aki“ springt auf, um zu ihr zu eilen. Immer noch im Gras liegend strahlt Kaya zu ihr hoch. „Hilfe“, sagt sie und schaut sie aus großen, runden, violett leuchtenden Augen an, die genauso aussehen wie Akikos. Akiko nickt und schiebt sich die Brille auf die Nase.

Die folgenden Minuten verbringt Akiko damit, Kaya Hilfestellung beim Radschlagen zu geben. Sie ist klein und leicht, deshalb kostet es Akiko wenig Anstrengung. Kurze Zeit später gibt Kaya auf. Sie rennt über die Wiese in Richtung Wald und gibt dabei schreiende Laute von sich, wie ein Indianer. Bei dem Brombeerbusch bleibt sie stehen und hockt sich hin, bohrt wieder mit dem Finger in der Erde. Akiko fragt sich, wann sie den Wurm das letzte Mal gesehen hat, denn es hat seit Tagen nicht geregnet und die Erde ist trocken. Es könnte durchaus schon mehrere Wochen her sein, doch Kaya würde niemals aufgeben, wenn sie sich in den Kopf gesetzt hat, den Wurm wiederzufinden. Sie unterbricht vielleicht alle paar Minuten ihre Arbeit - aber sie kehrt immer wieder zu ihr zurück. Akiko grinst und rappelt sich vom Boden auf, auf dem sie nach dem Radschlagen mit Kaya Platz genommen hatte. Als sie steht, atmet sie einmal tief ein und aus, wobei sie die Augen schließt. Dann formt sie einige Fingerzeichen. „Kagemane no Jutsu“, flüstert sie leise und ihr Schatten schießt zielgerichtet los. Zwei Meter, vier Meter… fünf Meter… fünfeinhalb… Akikos Schatten erreicht beinahe den Schatten des Hauses, ehe er zitternd zum Stillstand kommt. „Fünfeinhalb, immerhin“, murmelt sie mehr zu sich selbst. „Fünfhalb!“, schreit Kaya, die plötzlich hinter ihr steht und eine Faust in die Luft reckt. Ihr ganzes Gesicht grinst breit. Obwohl sie nicht weiß, worum es geht, feiert sie diesen kleinen Erfolg mit Akiko.
 

Nara Akiko

Genin
Beiträge
25
Alter
17
Größe
1,77
Fraktion
Shiro
Dorf
Shiro
Steckbrief
Link
Statusblatt

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Steigerungs-Stufen <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Körperliche Fähigkeiten:

Kraft - 2
Geschwindigkeit - 2
Geschick - 2
Ausdauer - 2
Widerstand - 2

Chakramenge - 2
Chakrakontrolle - 2

Jutsu Fähigkeiten:

Taijutsu - 2
Ninjutsu - 3
Genjutsu - 1

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Attribute <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Körperliche Fähigkeiten:

Kraft - 100 - Stufe 1
Geschwindigkeit - 500 - Stufe 2
Geschick - 500 - Stufe 2
Ausdauer - 100 - Stufe 1
Widerstand - 100 - Stufe 1

Chakramenge - 1600 - Stufe 4
Chakrakontrolle - 500 - Stufe 2

Jutsu Fähigkeiten:

Taijutsu - 500 - Rang D
*Konoha Taijutsustil - 500 - Rang D
Ninjutsu - 900 - Rang D
*Suiton - 900 - Rang D
Genjutsu - 100 - Rang E

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Grundtechniken <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Kawarimi no Jutsu (Körpertauschtechnik)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: 50 Meter Umkreis

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Mit dieser Technik wird der eigene Körper mit dem eines Gegenstandes, einer Pflanze oder eines Tieres vertauscht, welches dann die Gestalt des Anwenders annimmt. Auf diese Weise kann ein geschickter Shinobi den Gegner mit einem Scheinangriff täuschen und nur das gewählte Objekt in den Kampf werfen, während er selbst auf eine Lücke in der Verteidigung des Gegners lauert.

Henge no Jutsu (Verwandlungstechnik)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: Auf sich selbst

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Dieses Standard-Jutsu erlaubt es dem Anwender sich in jede Person, Tier oder in ein Objekt seiner Wahl zu verwandeln und dessen äußere Erscheinung anzunehmen. Aber sonst ändert sich nichts. Man kann nicht größer oder kleiner werden (jedenfalls nicht viel) und die physischen Eigensschaften ändern sich auch nicht. Sprich wenn man sich in einen Stein verwandelt, dann ist man nicht so hart wie einer.

Bunshin no Jutsu (Einfache Doppelgänger)

Element:
Keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E pro Doppelgänger
Reichweite: Direkt am Anwender

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Der Anwender dieser Technik erschafft eine oder mehrere Kopien von sich selbst, welche sofort verschwinden, sobald sie mit etwas in Berührung kommen. Anwender des Byakugan oder anderer Aufspürungstechniken können dieses Jutsu leicht durchschauen, doch auch erfahrene Shinobi ohne dieses Hilfsmittel sind durchaus in der Lage, die Täuschung zu erkennen. Die Doppelgänger imitieren den Anwender komplett in seinen Bewegungen, müssen sich dabei aber nicht absolut parallel verhalten. Außerdem sind sie körperlos, das heißt, dass sie keinen Schaden zufügen und nicht direkt helfen können.

Jibaku Fuda: Kassei (Explosionssiegel aktivieren)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: 10 Meter steigend

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Der Shinobi konzentriert sein Chakra um den Mechanismus einer entfernten Bombe zu aktivieren. Desto höher die Chakrakontrolle ist, desto weiter kann man sich entfernen, ehe man die Siegel hochjagt.

Tobidôgu (Waffe versiegeln)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: Direkt am Anwender

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Waffen, die zu schwer oder zu unhandlich sind, um ständig mit sich herumgetragen zu werden, kann man mit dieser Kunst in ein Stück Papier versiegeln. Die Schriftrolle muss zu diesem Zweck für die Objekte, welche sie beherbergen soll, beschrieben sein und wird wie jede andere aktiviert, um die entsprechenden Objekte wieder herbeizurufen.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Taijutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Ninjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<


Suiton: Suiryô no henka shiyasui (Wassererschaffungs-Technik)

Element:
Wasser
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E-B
Reichweite: Direkt vor dem Anwender, bzw. breitet sich dann je nach Menge aus

Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 2

Beschreibung: Der Anwender sammelt sein Wasserchakra in den Händen und legt diese auf den Boden, wo das dort erschaffene Wasser nun hervorquillt, als hätte man eine Quelle gefunden und sich auch dementsprechend ausbreitet. Das auf diese Weise erschaffene Wasser hat nicht genügend Wucht oder Schwung, um Schaden anzurichten; daher wird diese Technik zur Vorbereitung von Suitontechniken genutzt. Sollte sich übermäßig viel Wasser im Untergrund befinden, wird diese Kunst dadurch begünstigt und verstärkt.

Chakramenge Stufe 1, Chakrakosten E: Eine hübsche, satte, runde Pfütze steht zur freien Verfügung.
Chakramenge Stufe 2, Chakrakosten D: Hier könnte man den Gartenteich hinter dem Haus füllen.
Chakramenge Stufe 3, Chakrakosten C: Bei dieser Chakramenge reicht es schon für ein kleines Schwimmbad (Kinderbereich).
Chakramenge Stufe 4, Chakrakosten B: Hier wär das 50m Becken drin.




Suiton: Teppoudama (Wassergeschoss Technik)

Element:
Wasser
Typ: Ninjutsu
Rang: D
Chakrakosten: D-B
Reichweite: Bis zu 30 Meter

Voraussetzungen: Chakramenge Stufe 2

Beschreibung: Der Anwender verschießt nach dem Formen der Fingerzeichen ein großes Wassergeschoss aus seinem Mund, das die ungefähre Größe eines Balles hat. Die Wucht entspricht dem eingesetzten Chakra. Bei geringem Einsatz ist der Treffer nicht mehr als ein Schlag eines Akademieschülers (D-Rang-Kosten), bei hohem Einsatz (B-Rang-Kosten), dagegen vergleichbar mit dem Schwinger eines Kampfsportlers.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Genjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Bluterbe <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<


Kagemane no Jutsu (Schattenbesitz)

Element: Keines
Typ: Ninjutsu
Rang: D
Chakrakosten: C + C für 5 Minuten halten
Reichweite: Variiert

Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 2, Chakramenge Stufe 3

Beschreibung: Dieses Jutsu erlaubt dem Anwender unter ständigem Halten des Fingerzeichen „Ratte“ seinen eigenen Schatten auszudehnen. Da sich die Fläche des Schattens aber nicht vergrößern lässt, ist dies nur begrenzt weit möglich. Erreicht der eigene Schatten den Schatten eines Gegners, so verschmilzt er mit diesem und ist in der Lage den Gefangenen dazu zu zwingen, den Anwender in seinen Bewegungen zu kopieren, wenn sich der Anwender auf den Gegner konzentriert. Ist der Gegner erst einmal mit dem Schatten gefangen, muss das Fingerzeichen nicht weiter aufrecht erhalten werden. Die maximale Länge des Schattenstrangs wird von der Chakramenge des Anwenders bestimmt: Bei Chakramenge 3 ergibt sich ein Limit von fünf Metern, pro Stufe darüber steigt diese Länge um fünf weitere Meter.
Die Chakrakontrolle des Anwenders gibt wiederum an, in wie viele Stränge er den Schatten aufteilen kann, was erst ab Chakrakontrolle 4 möglich ist:
Chakrakontrolle Stufe 4: Drei Stränge
Chakrakontrolle Stufe 5: Vier Stränge
Chakrakontrolle Stufe 6: Sechs Stränge
Chakrakontrolle Stufe 8: Zehn Stränge
Chakrakontrolle Stufe 9: Fünfzehn Stränge
Pro zusätzlicher Abzweigung vom Hauptstrang wird die Maximalreichweite der Schatten um einen Meter reduziert. Die Geschwindigkeit des Schattens entspricht der Chakrakontrolle des Anwender minus drei.
Um aus dem Jutsu zu entfliehen werden zunächst Chakrakontrolle des Anwenders und des Gefangenen miteinander verglichen. Ist letztere höher oder zumindest gleich hoch, ist es dem Gefangenen möglich, eine variable Menge an Chakra aufzuwenden, um dem Jutsu zu entkommen. Der Anwender muss die gleichen Kosten aufwenden, um den Gefangenen weiterhin im Jutsu zu behalten, prinzipiell kann dieses Spiel bis zur völligen Erschöpfung weitergehen- oder bis einer der beiden kapituliert. Hat der Nara zuvor ein anderes Schattenjutsu benutzt, erschwert sich der Prozess für den Gegner, sodass er pauschal mehr Chakra aufwenden muss, allerdings kann der Anwender während eines solchen Kräftemessens keine weiteren Jutsus einsetzen.
 
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