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Yamada Makisa

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Yamada Makisa

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Beiträge
20
Alter
16
Größe
1,64cm
Fraktion
Sora
Dorf
Sora
Charakterdatenblatt

Persönliche Daten

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Name: Yamada
Vorname: Makisa
真 (ma) – wahr, Realität
希 (ki) – selten, Hoffnung
彩 (sa) - Farbe
Spitzname: X
Geburtstag: 21.Mai
Größe: 1,67cm
Gewicht: 63kg
Alter: 16

Augenfarbe: tiefes violett mit hellen Spektren (typische Augenfarbe der Yamada)
Haarfarbe: violett bis helles violett

Aussehen: Für Makisa spielt ihr Aussehen nicht wirklich eine große Rolle, obwohl sie weiß, dass es wichtig für Andere mit sehenden Augen ist. Deswegen überlässt sie die Beschreibung ihres Aussehens anderen. Für ihr Alter hatte sie schon immer älter ausgesehen, als sie eigentlich ist. Jetzt schon mit ihren Sechszehnjahren zeigen sich die Merkmale einer jungen Frau, die viele in ihrem Alter noch nicht hatten. Ihre Taille ist im Gegensatz zu ihren breiten Schultern und Hüften ziemlich dünn. Sie gehört nicht zu den größten Mädchen, doch klein ist sie definitiv nicht. Ihre langen Beine machen die Länge ihres Körpers am meisten aus. Im Großen und Ganzen war sie recht schlank, hatte im Laufe der Jahre dank einer ausgewogenen Ernährung sich gute Fettpolster angelegt, die ihre Kurven ausmachten. Durch das Training haben sie sich in Muskeln verwandelt. Ihre Oberschenkel sind da am meisten definiert.
Aufgrund des Lebens auf der Straße und harten Trainings zeichnet ihre sehr helle Haut schon einige Narben. Für Makisa sind sie jedoch nicht nennenswert. Besonders als Blinde kam man eben ohne Verletzungen nicht durchs Leben. Die kindlichen Wangen waren sehr früh verschwunden und schöne wohlgeformte Wangenknochen definieren mittlerweile ihr Gesicht, die durch eine schmale Nase mit einer kleinen Spitze und halbvolle Lippen komplementiert werden. Ihr Haar gleicht der tiefen violetten Farbe in ihren ausdruckslosen blinden Augen und ist zugleich ein starker Kontrast zu ihrer sehr hellen Haut. In der Sonne scheinen ihre Haare ab und zu viel heller, während ihre Augen stets den trüben violetten Ton behalten. Einzig und allein sind ihre Wimpern sehr dunkel, beinahe schon tiefschwarz, und umrahmen ihre großen Augen komplett. Der Zweifel an ihrer Blindheit kann durch die wenigen hellen Töne in ihrem Augenspektrum hervorgerufen werden. Anders als ihre Augen verändert sich ihr Haar viel öfter. Gerne lässt Makisa das bis zu ihrem Oberschenkel reichende Haar offen. Als kleines Kind hatte sie immer kurze Haare gehabt. Ihre Mutter schnitt ihr Haar so kurz, damit sie ihre blinde Tochter nicht störten. Während den diebischen Tagen hätten lange Haare sie sowieso zu sehr gestört. Heute gefällt ihr das Gefühl ihres langen Haares, das sie sich seit dem Tod ihrer Mutter lang wachsen lässt. Dank der Schneiderin hat sie gelernt, wie man die Haare so zusammenbindet, sodass sie nicht störten. Vor allem für das Kämpfen oder einfache Trainieren ist es sehr praktisch. Gerne bindet die Violetthaarige ihr Haar zu einem sehr hohen dicken oder zu langen zwei Zöpfen zusammen. Wenn sie sich besonders Mühe gibt, flechtet sie sich eine Einzelsträhne, an diese sie extra ihr kleines rotes Bändchen bindet.

Kleidung ist da ein anderes Thema. Durch ihre gesammelte Erfahrung in der Schneiderei kann sie ungefähr gute von schlechter Qualität unterscheiden. Das Kaufen von Kleidung ist Makisa wegen des wenigen Geldes, das sich aus der Armut resultiert, nicht gegönnt. Für den Alltag schenkt ihr die Schneiderin Sakuya ab und zu nicht brauchbare Kleidung, die sie der jungen Yamada entbehren kann. Trotzdem ist es ihr völlig egal, was sie anzieht. Solange sie bequeme Kleidung anhat, die ihre sensible Haut nicht irritiert, ist sie recht zufrieden. Da sind kratzige oder mit viel Polyester versehene Kleidungen ihr größter Feind. Worauf sie jedoch besonders große Acht gibt, ist der Schutz vor vielen Sinneseindrücken. Das Fühlen durch ihr Kekkei Genkai kann ihr schnell unangenehm werden, weshalb sie ungern bloße Haut zeigt. Im Alltag trägt sie stets bloß ein einfaches enganliegendes Top, worüber sie immer einen Kapuzenpullover überzieht, die gerne ihr halbes Gesicht bedeckt. Selten sieht man Makisa mit etwas anderem als einer langen Hose, die ebenso eng an ihre Haut liegt. Sobald nämlich etwas locker über ihrer Haut hängt, das nicht mit etwas darunter verdeckt wird, mag sie den Wind, der sich über ihre Haut schleichen will ganz und gar nicht. Manchmal kann es dann passieren, dass sie mit sehr seltsamen Kleidungskombinationen unterwegs ist. Farben sind eben irrelevant. Im Winter lief sie dann gerne mit vielen Schichten herum.
Seit Makisa in der Akademie eingeschrieben ist, hat sie angefangen Netzkleidung zu tragen. Nur die alte Schneiderin Sakuya kann die Kleidung nicht allzu mit kratziger Wolle nähen. Als eine Yamada weiß sie die Klagen von Makisa zu schätzen. Umso mehr ist sie der Schneiderin für ihr Geschenk dankbar, das ihr zur Einschreibung in die Akademie geschenkt worden war: ihre erste Kunoichikleidung. So wie sie es mag, wird alles bedeckt bis auf ihr halbes Gesicht und die Spitzen ihrer Finger und Zehen. Der große Kragen reicht knapp bis über dem Kinn und bleibt trotz Handstand oder schnellen Bewegungen gut in Position. Die Ärmel des kurzen Oberteils sind sehr weit und im Gegensatz zu allen anderen Komponenten des Outfits aus einem sehr beweglichen Stoff gemacht. Dabei ist ihr Oberteil in einem violetten Ton gehalten, das mit ihrer Haarfarbe harmoniert. Helle Streifen an den Rändern des Oberteils geben ein gewisses Detail. Unter dem Oberteil trägt sie ein langes Netzoberteil, dass bis zu ihrem Handgelenk reicht. Über die Hände zieht sie Knöchelhandschuhe mit Metallplatten auf dem Handrücken an. Ihre Hose komplementiert ihre recht dunkel gehaltene Kunoichikleidung mit ihrem beinahe schwarzen Ton. Vorne und hinten erkennt man dunkle violette Streifen, die vorne breiter sind als hinten. Ihr großer bräunlicher Gürtel verbindet das kurze Oberteil und die lange Hose, die knapp unter der Brust anfängt. Daran befestigt Makisa ihre hell-braune Ninjawaffentasche, die durch ihre Größe ihren halben unteren Rücken bedeckt. An ihrem rechten Schenkel kommt noch ihre kleine gräuliche Kunaitasche hinzu. Die schlichten schwarzen bis dunkel-blauen Shinobischuhe, die die gleiche Farbe haben wie ihre Knöchelhandschuhe, gehen über ihre Fußknöchel. Das Stirnband trägt sie wie ein Haarband auf ihrem Kopf und vollenden ihr Shinobi-Outfit.

Besondere Merkmale: In ihrem Haar findet sich immer ein kleines dünnes rotes Band. Dieses gehört ihrer Mutter und war das letzte Erinnerungsstück an sie. Das Band hilft ihr die Erinnerung an sie aufrechtzuerhalten. Nun ist es ein besonderes Merkmal von Makisa. Dazu kommen ihre Augen. Nicht besonders unter den Yamada-Clanmitgliedern, aber für jeden anderen könnte es etwas Neues sein. Ihre Augen sehen an einigen Tagen so glasig aus, als würde man keine Seele in ihnen erkennen. So mancher lassen ihre hellen Spekren jemanden glauben, sie könne doch sehen. Eine Iris besitzt sie in dem Sinne nicht, zumindest erkennt man keine, die wahrscheinlich durch die Blindheit zu Stande kommt.

Herkunft und Bekanntschaften

Herkunft: Soragakure
Wohnort: in den Slums bzw. Armenviertel von Soragakure

Verwandte:

67D8104A-3034-4631-B537-89C182E83866.png Yamada ‚Sumire‘, 24 (†), Mutter, Arbeiterin im Pub
Den wahren Namen ihrer Mutter kennt Makisa nicht. Jung hatte sie aus Geldnot angefangen in einen der Pubs an den Grenzen der namenlosen Plattformen zu arbeiten. Als Kneipen- und Frauenparadies war es für die Männer bekannt, die in den Slums lebten oder heimlich von den höheren Plattformen Soragakures herunterkamen. Mit ihren letzten Münzen und Scheinen bezahlten sie ihr Vergnügen und alles blieb geheim. Makisas Mutter hatte das Bluterbe des Yamada-Clans nie geerbt und war in der Kneipe als wunderschöne blinde violetten Blume bekannt, weshalb sie den Namen Sumire zugeschrieben bekommen hat. Unerwartet hat sie schon im jungen Alter ihre Tochter zur Welt gebracht. Ihre Geburt gab der Mutter eine gewisse letzte Hoffnung, die in ihrem Schicksal nie vorher gegönnt wurde. Deshalb schenkte sie ihrer neuen Hoffnung den Namen Makisa – ‚wahre hoffnungsvolle Farbe‘. Sumire hatte gehofft, dass sie nicht nach ihr kommen würde und dasselbe Schicksal wie sie tragen müsste. Umso mehr stimmte es sie traurig, als die Mutter feststellte, dass ihre Tochter das verfluchte Yamadablutes vererbt bekommen hatte. Für das Überleben beider Willen gab sie sich umso mehr Mühe ihrer stolz losen Arbeit nachzugehen. Sie gab sich die Schuld für das Schicksal ihrer Tochter, sie in solchen schlechten Umständen als Blinde aufwachsen zu lassen. Schon ein Tag nach der Geburt hatte sie wieder angefangen zu arbeiten. Wie es kommen musste, überarbeitete sie sich und starb an den Folgen. Ihr kurzes Leben schien für sie zu lang gewesen zu sein. Trotzdem ließ sie mit schweren Herzens die kleine, blinde und viel zu junge Makisa in die brutale und eiskalte Welt zurück.


E2521EB6-1DD5-4212-B52F-471F5578BE8C.png Name und Alter unbekannt, Vater
Über ihren Vater weiß die junge Yamada nicht viel. Ihre Mutter hatte ihn nie vor Makisa erwähnt. Zumindest erinnerte sie sich nicht daran. All das was sie weiß, beruhten auf Gerüchten, die sie als kleines Kind aufgeschnappt hatte. Nur, dass er kein Yamada war und wohl ein unregelmäßiger Gast der Kneipe, in der ihre Mutter damals gearbeitet hatte, gewesen war, wusste sie. Laut den dort angestellten Damen war er sehr groß gewachsen und gutaussehend gewesen. Auch hatte er nicht nach jemanden ausgesehen, der in den Slums leben würde. Er war immer alleine gekommen und hatte nur nach Sumire, ihrer Mutter, gefragt, die er jeden Abend zu einem Drink eingeladen hatte. Dass er ihr Vater sein soll, ist auch nicht sicher, da die Damen nie wirklich eine intime Beziehung zwischen ihnen beobachtet hatten. Noch bevor ihre Mutter von der Schwangerschaft gewusst hatte, hatten seine Besuche in der Kneipe plötzlich aufgehört.

Bekannte und Freunde:

8407470D-B48F-4DFA-AF9C-078FEF8FFE8A.png Yamada Sakuya, 59, Schneiderin
Die alte Schneiderin hat ihren Laden mit ihrem nun verstorbenen Mann vor über zwanzig Jahren in den Slums von Soragakure eröffnet. Als Yamada wollte sie dem Clan etwas Großes beitragen und mit ihrem Hobby in der Kunst des Nähens viele Kleidungen für die vielen blinden Verwandten und Bekannten schaffen. Ihr Mann, der kein Yamada gewesen war und dementsprechend sehen konnte, hatte er ihr bei ihrer Arbeit geholfen, auch wenn er von Mode wenig gewusst hatte. Dabei hielt ihre eigene Blindheit sie nie auf und schuf eine eigene Technik, mit der sie in dem kleinen Laden zurechtkam. Mit dem Ertasten von Stoffstücken und dem Riechen lernte sie die Farben und Formen kennen. Jede Farbfaser hatte nämlich eine andere Struktur. Durch das Streichen über die verschiedenen Materialien konnte man Unterschiede nicht nur durch das Anfassen, sondern durch das Hören zuordnen. Die Nase kam dabei manchmal auch zum Einsatz. Mit dem zunehmenden Alter gaben jedoch die anderen Sinne immer mehr nach. Seitdem Makisa in dem Laden aushalf, bereute sie kein einziges Mal die junge Yamada aufgenommen zu haben. Sie hatte ihr schon sehr oft geholfen. Selbst wenn sie keine große Hilfe für die alte Schneiderin gewesen wäre, hätte ihr viel zu weiches Herz sie niemals wieder vor die Türe geschickt. Wenn es auch noch jemand aus dem eigenen Clan war, tat sie alles, um diejenigen auf den rechten Weg zu führen. So wie ihr Mann ihr damals geholfen hatte, ihre Interessen für Kleidung zu verfolgen, wollte sie die jüngeren Generationen helfen ihre Träume zu verwirklichen. So einiges brachte sie Makisa bei und gab ihre jahrelangen Erfahrungen an sie weiter. Die Schneiderin wusste zwar, dass sie den Laden nicht weiterführen würde, aber das war ihr nur recht. Ihr machte es eine Freude, dass ihre Kleine den Weg einer angehenden Kunoichi verfolgte. Für Makisa war sie ihre Oba-chan geworden, die sie auf ihre Art und Weise lieben lernte.

Yamada Mamoru, 31, Zivilist
Seit dem Vorfall in der Schneiderei, hatte er, wie die Schneiderin, das Leben des neuen verschollenen Clanmitgliedes beobachten können. Stark war er noch nie gewesen, auch wenn er das Kekkei Genkei besaß. Makisa hatte ihm und so wie jedem Anderen erzählt, wo sie zuvor gelebt und was sie gemacht hatte. Dank seinen 'sehenden' Fähigkeiten konnte er in ihr das ausmachen, was für Makisa lange verborgen blieb und dementsprechend nicht über sich erzählen konnte. Ihm fiel als Erster auf, dass das Bluterbe in ihren Adern und sie schon in jungen Jahren gut beherrschte. Nach seiner Meinung war ihr Talent viel mehr wert, als das sie es nur für das Stehlen oder Finden von Nadeln in den Holzdielen anwendete. Mamoru stellte ihr den Trainer des Yamada-Clans vor, der natürlich viel mehr über das Bluterbe wusste als er selbst. Makisa hatte es ihm nie gesagt, aber ihm war sie deswegen sehr dankbar. Hätte er schon damals nicht die Show, vor dem von ihr bestohlenen Mann, damals nicht abgezogen, hätte sie bis heute noch auf den Straßen Essen im Müll gesucht und wäre irgendwann wegen dem Stehlen erwischt worden. Vielleicht sogar wäre sie zur Kneipe zurückgekehrt, um nicht vor Hunger sterben zu müssen. Auf jeden Fall war ihr Leben dank ihm anders. Das Aufwachsen der jungen Yamada mitzuerleben erfüllte ihn mit einem Glücksgefühl, als würde seine Unzufriedenheit als schwacher ‚Sehender‘ mit verschwinden.


Yamada Saburo, 46, Jounin
Viele hatten vor dem strengen in Ruhestand versetzten Jounin Angst und zugleich großen Respekt. Makisa erging es nicht anders. Doch für sie war er eher ein unzufriedener und ungeduldiger Mann, der von seinen wenigen talentierten angehenden Shinobischülern nicht genug Begeisterung fand. Das Training war hart und seine Strenge nicht für weiche Seelen geeignet. Vielleicht, weil er wie Makisa eine blinde Kekkei Genkai-Trägerin war, verstand sie vieler seiner harten Trainingsmethoden. Wenn er sie mal nicht anbrüllte, war das blutige Training irgendwie ertragbar. Er wusste von ihrer Neugier und Entschlossenheit ihre Grenzen austesten zu wollen und genau das nutzte er aus. Trotzdem hatte er genügend Erfahrung in seinem Shinobi gesammelt, dass er sie wie andere Schüler niemals in Gefahr bringen würde. Schließlich war es nicht einfach, als blinder Shinobi stets hartes Training durchzuhalten. Aber wegen diesen Gefahren wollte er sie auf ihr Kunoichileben vorbereiten. Nach seiner Meinung ist ihr Talent für das Taijutsu außergewöhnlich. Als er erkannte, dass sie auch noch Ninjutsu gut beherrschen konnte, erfreute es ihn so sehr, dass er sie enger unter die Fittiche nahm. Aus diesem Grund und wegen ihres Alters zögerte er nicht, sie schnell in der Akademie eintragen zu lassen und gleichzeitig ihr Trainingszeiten zu verlängern. Wegen des Kekkei Genkais war es schwer große Mengen an Chakra aufzubauen, auch für sie. Deshalb stauchte er Makisa gerne des Öfteren zusammen, weil sie vieles auf ihre Art und Weise machte und seine Aufforderungen nicht haargenau erfüllte. Ob es Sorge oder Ärgernis waren, wusste Makisa nicht genau. Seine Leidenschaft glich ihrem Spaß an dem Training immer etwas Neues lernen zu wollen. Genau das führte dazu, dass er hohe Hoffnung in sie setzte, den Namen Yamada als starke Kunoichi weiterzuführen.

Yamada Takuya, 14, Genin
Oft ärgerte Makisa ihn und spielte mit ihm bei jedem Treffen das Spiel „Lass mich raten…wer sie oder er ist“. Anders als bei den Erwachsenen hatte er einen anderen Platz in ihrem Herzen gefunden. Soweit zu gehen und ihn als Bruder zu bezeichnen, würde sie jedoch nicht behaupten. Zumindest konnte sie es nicht wirklich einordnen. Als guten Freund und Trainingspartner gab sie sich vorerst zufrieden. Als Trainingspartner war Takuya für sie und andersherum ein besonderer Gegner. Anders als die Schüler der Akademie oder die Genin mit denen Takuya bis jetzt gekämpft hatte, lernte er vieles durch ihre andersartigen Kampftechniken. Dass sie beide auch noch das Kekkei Genkai besaßen, machte ihre Beziehung umso spannender. Sein Talent als Shinobi war ihr durchaus bewusst. Der frische Genin sah sich ihr gegenüber als Senpai, der ihr was beibringen wollte. Schließlich stand er bezüglich des Shinobiranges höher als sie auf der Stufe der Shinobikarriere. Sie sah das anders. Zwei Jahre machten ein Unterschied, so unscheinbar sie auch scheinen. So viele Erfahrungen, die sie alleine bis in die Anfänge ihres Teenageralters gesammelt hatte, verschwieg sie dem jungen Takuya. Sie war eine ehrliche Person und hielt nicht viel von ihrer Vergangenheit, dass sie es unbedingt verheimlichen wollte, aber gegenüber ihm, war sie immer etwas vorsichtig. Das war Takuya schon irgendwie bewusst. Genau das war der Grund, wieso er der Älteren bei jedem Treffen mit Fragen nervte. Dabei konnte er schlimmer sein als die neugierige Makisa selbst. Seinen Stolz auf den Namen Yamada, wie das ihr Sensei hatte, verstand sie wirklich so wenig wie sein ununterbrochenes Reden über die legendäre Yamada Amaya. Seine Begeisterung für den potenziellen nächsten Clanoberhaupt und allgemein seinen Stolz für den Clan faszinierte Makisa immer wieder. Er war so viel mehr anders als sie. Im Gegensatz zu ihm hatte sie spät den Clan kennengelernt. So welche Yamada wie er veranlasste sie, ihre Verwandten und ihren Zusammenhalt immer mehr wertzuschätzen. Seitdem ersten Vorfall ihres Kekkei Genkai Verlustes war er ein guter Freund geworden, auf den sie ungern verzichtete. Niemals würde sie ihm das gestehen.

Persönlichkeit

Interessen: Mit der Zeit musste Makisa lernen ihre Interessen zu begrenzen und zu kontrollieren. So viele wie sie nämlich hat, würde nicht ein Leben reichen, um alle vollkommen mit voller Hingabe und Mühe zu verfolgen. Ihre Neugier führt auch noch dazu, dass sie immer wieder neue Dinge entdeckt. Schon als kleines Kind gab sie sich niemals zufrieden an kleinen Orten wie die Kneipe und Straßen zu verweilen. Während als Kind ihre Entdeckungsreisen beschränkt gewesen waren, will sie das Kunoichileben ausnutzen, die Welt entdecken. Oft geht sie in ruhigen Zeiten hinaus, um die vielen Namenlosen Plattformen von Soragakure zu erforschen. Abgesehen von ihrem Schlafrhythmus und der Öffnungszeiten der Imbissstände, spielt die Tageszeit für die Blinde nie wirklich eine Rolle. Dennoch stört es sie, dass die Sonne wegen den darüber schwebenden Plattformen die abgelegensten Orte des Slums nicht erreichen kann. Denn tagsüber gefällt es ihr wie vereinzelte Sonnenstrahlen ihre empfindliche Haut kitzeln. Die Straßen entlang zu laufen und alle Eindrücke auf sie niederprasseln zu lassen, lässt sie an guten Tagen wohlfühlen. Wenn ihr etwas Unbekanntes auffällt, kann Makisa nicht anders als ihre Nase regelrecht in fremde Dinge stecken.
Von Anfassen bis Riechen und Schmecken hält sie nichts auf. Vor allem wenn es um Essen geht, wird sie schnell zu einer besten Freundin oder sogar zu einem größten Fan. Ihr Magen bestimmt ihre Stimmung. Ihre feinen Sinne riechen das beste und schmackhafteste Essen, während ihr Geschmack nur das beste vom besten Essen zulässt. Was soviel heißt, dass sie sehr wählerisch sein kann, obwohl sie es nicht wirklich leisten konnte. Viel Geld konnte sie für die teueren Gerichte nicht ausgeben und musste sich wie so oft nach ihrer Meinung ‚essbaren‘ Dingen zufrieden geben.
Neben dem Essen, was ihr Riechsinn und Geschmackssinn gerne beansprucht, ist das Anfassen, wie vorher schon erwähnt, ihr wirkliches Hobby. Dabei ist es ihr egal, ob es Dinge oder Lebewesen sind. Trotzdem gehören Menschen zu ihrem größten Interessengebiet. Ihr macht es großen Spaß verschiedene Eigenschaften und Merkmale von anderen Menschen zu erfassen und sich vor ihrem inneren Auge vorzustellen. Weil ihr das Wissen als eine Yamada über Farbe, Licht und Schatten schon seit der Geburt gefehlt hat, befasst sie sich gerne um Textur und Formen, die sie besonders mit den Fingerspitzen ertasten mag. Für sehende Menschen war dies oft unverständlich und unbegreifbar. Schnell kann sie dabei vergessen oder zeigt wenig Rücksichtnahme gegenüber anderen, dass sie mit ihrem Hobby, alles und jeden anzufassen, schnell jemanden bedrängen kann. Doch nur so kann sie ein ‚Bild‘ von anderen machen und eine vertraute Basis schaffen. Anders würde sie nur die Stimme oder Geräusche hören und mit ihrem Gehör die groben Außenlinien erfassen können, die ihr ermöglichen die Umgebung zu analysieren. Das Kekkei Genkai hilft ihr da ungemein. Gerne trickst Makisa andere gerne damit aus, indem sie genau auf Augenhöhe die Quelle der Stimme oder des Geräusches verfolgt und so tut als würde sie wirklich sehen können. Denn das Überraschen von Anderen amüsiert sie immer wieder. Des Öfteren findet sie auch ihren Spaß daran pantomimisch andere in ihrer Gestik und Sprachweise oder Stimmton nachzuahmen und zu kopieren. Dazu gehört ebenfalls das unbemerkte Belauschen, dass ihr immer wieder neue Freude bereitet. Abgesehen davon, dass es als Kunoichi sehr praktisch sein kann Informationen zu schaffen. An ruhigen Tagen liebt Makisa es dann über alles nachzudenken und über Sachen, die sogar Tage zuvor passiert sind zu filtern und zu ordnen. Gerne singt sie vor sich hin, um ihre Ohren mehr von Außengeräuschen zu dämpfen. Manchmal sind die vielen Einflüsse auf ihren Ohren kaum auszuhalten, dass sie einfach anfängt so laut zu summen um nur ein Ton nämlich ihre Stimme zu hören. Wenn sie sogar es schafft mit all ihrem Nachdenken zu träumen freut sich umso mehr. Dabei meint sie etwas wahrnehmen zu können, die sie wegen ihrer Blindheit nicht sehen kann.
Ihr Leben ist ihr wichtig. Makisa will nicht mehr wegen der Armut nur noch überleben. Deshalb genießt so vieles wie nur möglich und versucht ihrem Leben Sinn zu geben. Ihre Verwandte aus dem Yamada-Clan haben ihr dabei sehr geholfen. Seit der Aufnahme in den stark zusammenhaltenden Clan, entwickelte sich ein großes Interesse in ihren Kekkei Genkai und die Geschichte des Clans. Das ist auch einer der Gründe, weshalb sie das Leben einer Kunoichi anstrebt. Nicht nur kann sie als Kunoichi viel reisen und vieles dabei entdecken. Es gibt ihr gleichzeitig die Möglichkeit ihr Bluterbe anzuwenden und ihre Grenzen kennen zu lernen. Ihre Blindheit würde ihre Wissensbegierde niemals stoppen können.

Abneigungen: So gerne sie sich an neuen Dingen erfreut, desto groß ist ihre Scheu gegenüber ihr nicht identifizierbaren Dingen im Leben. Sobald es ein sehr großen Sinneseinfluss gibt, kann Makisa vieles nicht unterscheiden und zuordnen. Mit der Zeit lernte sie mit einem ungewissen Gedanken und plötzlichen auftauchenden Gerüchen und Geräuschen klarzukommen. Trotzdem missfällt es ihr immer noch, wenn sie keine Zuordnung ihrer neuerfassten Information aus der Welt um sich herum schaffen kann. Die Sorge etwas zu vergessen ist groß und umso mehr mag sie es nicht über Dinge, die im Endeffekt kein Nutzen bringen, nachzudenken. Dabei könnten neue und viel interessantere Dinge, die sie eigentlich wahrnehmen könnte, entgehen und das nervt sie ungemein.
Dennoch kann sie wiederum darauf verzichten, mit ihren Sinnen genau das wahrnehmen zu können, was andere eigentlich nicht stört. Wie der Gestank auf den Straßen oder der Schweißgeruch von Menschen. Ihr Bluterbe ermöglicht ihr eben die kleinsten und unbemerkbaren Gerüche und Geschmäcke wahrzunehmen, die sehr unangenehm sein können. Genau wegen ihrer feinen Sinne isst sie eben nicht alles, obwohl sie das Essen ungemein alleine ungemein liebt. Nicht selten kommt es vor, dass sie ihr Gesicht verzieht und Würggeräusche von sich gibt. Selbst wenn es ein weltbekanntes Gericht ist, aber Makisa ganz und gar nicht nach ihrem Geschmack passt. Vor übelriechenden Menschen kann sie sich umso wenige kontrollieren nicht ihre wahre Abneigung nicht zeigen. Übergeben tut sie mit großer Kontrolle dennoch selten. Zwar stört der Alkohol an sich sie nicht, aber der Geruch von Alkohol an Menschen ist dabei ihr schlimmster Feind, auch wenn sie dabei nicht würgen würde wie bei ekelhaften Essen. Schließlich hatte sie als kleines Kind viele betrunkene Menschen in der Kneipe, wo ihre Mutter gearbeitet hatte, riechen können. Sie vermutet das genau das der Grund ist, warum sie diesen Geruch hasst. Dasselbe gilt für das Hören. Vieles würde sie lieber als ‚ungehört‘ abstempeln lassen und aus ihren Gedanken löschen. Wenn sie es gar nicht aushält, versucht sie ihr Kekkei Genkai zu unterdrücken, um viel weniger wahrnehmen zu können. Das macht sie zwar wundbarer und manchmal rennt sie tollpatschig in etwas rein, aber schafft es so für kurze Zeit vor ungewollten Sinneseindrücken zu fliehen.
Das Schlimmste, was Makisa verabscheut und sogar großen Hass empfindet, ist die Hilflosigkeit. Durch ihre Blindheit bekommt sie schon seit sie denken kann von vielen für sie unnötigen Mitleid. Wenn sie sich mit Absicht fehlendes soziales Verhalten aufzeigt, wird ihrem ‚unakzeptables’ Benehmen ein sinnloses Verständnis gezeigt. Zwar zieht sie ab und zu Vorteil davon, aber im Grunde hasst sie die dazu fließende falsche Traurigkeit. Mehr verabscheut sie die falschen Empfindungen, die ihr aufgezwungen werden, als die eigentliche Arroganz von Reichen.
Weil Makisa genau das hasst, fühlt sie sich umso hilfloser, wenn ihr Kekkei Genkai – wegen Chakraaufbrauch - nicht aktivierbar ist. Ganz allein mit Dingen klarzukommen, genau das ist es was sie erreichen will. Auf die Hilfe von anderen will sie gerne verzichten. Auf sich allein gestellt zu sein, hatte sie in den Straßen des Slums in Sonagakure schnell gelernt. Das von ihr gehasste Wort ‚Überleben’ begleitete sie wie ihre angeborne Blindheit von Anfang an. Dass sie von dem ärmsten Viertel stammt und sogar eine Yamada ist, die von vielen verabscheut wird, das stört sie wiederum nicht. Geld und Macht hat diese Welt schon immer regiert und damit fand sie sich ab. Unfairness ist eben nicht zu vermeiden. Ihre Blindheit ist ein anderer Beweis dafür. Den Mächtigen oder allein schierer Macht schreibt sie dagegen keine Bedeutung zu. Geld, das ist wichtig und kann von Makisa nicht gehasst werden. Wenn sie Essen will, muss sie es kaufen. Stehlen tut sie mittlerweile nicht mehr. Nur die Menschen, die beides – Geld und Macht - auszunutzen und andere dabei verletzen, diese kann Makisa gar nicht ab. Selbst sie hatte als kleines Kind stehlen müssen und andere dabei leiden lassen, auch wenn sie es ungern getan hatte. Lieber verdient sie es sich gerecht und fair. Was die anderen von Makisa dachten, ist ihr wegen ihrem Leben in den Slums egal geworden. Wenn jedoch jemand ungewollt ihre Schwäche bemerkt oder sie sogar deswegen bemitleidet wird, dann fängt sie sogar an sich selbst und ihr Bluterbe zu hassen.

Mag:
  • sehr gutes Essen
  • Zeit zum Nachdenken
  • Entdeckungen
  • (Tag-) Träumen
  • neues Erlangen von Wissen
  • durch Anfassen erforschen
  • anderen zuhören, sowie belauschen
  • andere überraschen oder ärgern
  • Singen
  • Belohnungen
  • Spiel „Lass mich raten, wer er oder sie ist…“
  • Shinobi-Training
  • Taijutsu
  • Yamada-Clan
Hasst:
  • ungenießbares Essen
  • Hunger
  • Alkoholgeruch bei Menschen
  • Schreiben
  • überflüssige Gedankengänge
  • unnötige Informationen
  • falsche Beurteilung
  • Hilflosigkeit
  • blindes Vertrauen
  • Ausnutzen von Anderen
  • Vorurteile gegenüber ihrer Blindheit
  • Machtmissbrauch
  • Verschwendung
  • Verlust oder Inaktivierung des Kekkei Genkais
Verhalten: In jungen Jahren hielt sie sich aufgrund ihrer Unsicherheit und Rücksichtnahme vor den Älteren und Erwachsenen noch etwas zurück wie jeder andere es machen würde. Heute scheut Makisa nicht davor das zu sagen, was auf ihrer Zunge liegt, was sie aber nicht direkt zu einer Quasselstrippe machte.Lügen tut sie ungern, denn selbst die Wahrheit sollte nicht unnötig verschleiert werden. Auch wenn die Wahrheit mehr wehtun konnte als die Lüge selbst. Mit ihren rücksichtslosen direkten Worten erwischt sie mit ihrer direkten Art und Weise schnell jemanden auf dem falschen Fuß. Davon abgesehen bringt sich Makisa selber bei, was so einige beschreibende Wörter genau bedeuten, die von der Gesellschaft, meist ohne nachzudenken, benutzt werden. Und dieses Lernen würde wohl niemals enden. Um es sich zu vereinfachen, knüpft sie die neu gewonnene Wörter mit den schon bekannten Begriffen in jeder erdenklichen Konversation. Mit der Zeit hat sie gelernt, dass so manches lieber unausgesprochen bleibt. Nichtsdestotrotz sagt sie immer etwas, was gern unpassend erscheint. Wenn man ihr direkt sagt, dass ihre Ausdrucksweise falsch ist, lässt sich gerne ohne Einwende korrigieren. Wenn das passiert, können sich Unterhaltungen schnell nach einer Lehrstunde anhören.
Zu ihrer Neugier gehört auch das Anfassen. Dabei ist es egal wer es ist oder ob jemand ihr fremd ist oder nicht. Makisa fasst jeden und alles an. Das gefällt natürlich nicht jeden. Nicht selten musste sie deswegen harten Schlägen ausweichen und bekam so manches zu hören. Als Kind entdeckte sie so schnell die Welt der Schimpfwörter. Makisa versucht dann mit einem Lächeln und bestimmter Ruhe brenzlige Situationen zu lösen. Die plötzliche Freundlichkeit verwirrte bis jetzt so einige Menschen. Auf Streit ist sie ungern aus, obwohl sie so manches gerne mit Absicht herausprovoziert, nur um die Reaktionen von anderen zu erfahren. Es amüsierte sie nämlich die Gefühlslage anhand von der Stimme oder sogar am Herzschlag auszumachen. Wenn sie bemerkt, dass sie jemanden mit ihren Worten verletzt hat, entschuldigt sie sich trotzdem nicht. Nur wenn sie nach ihrer Meinung etwas falsch und zu übereifrig bestimmt hat, wie zum Beispiel etwas falsch interpretiert hat, bekennt sie den Fehler, was sich nicht oft nach einer Entschuldigung anhört. Für sie ist nämlich alles ein Lernprozess und dabei passieren eben Fehler. Alles ist für Makisa ein Forschungsobjekt.
Anders verhält sie sich gegenüber nicht-identifizierbaren Begebenheiten. Wenn jemand mit ihr über etwas spricht oder sie etwas wahrnimmt, was sie nicht ganz versteht, wird sie sehr schnell leise und sagt nichts. Beinahe erstarrt sie sogar am Fleck. Vor allem wenn sie misstrauisch wird und kein gutes Gefühl empfindet, ignoriert sie alles um sich herum. In ihrem leeren Starren verbergen sich dabei ein strenges Nachdenken und eine hohe Konzentration. Als würde ihr Kekkei Genkai wie ein imaginärer Geist alle Ecken überprüfen wollen. Erst dann könnte man meinen zu erkennen, dass sie wirklich blind sei. Dabei versinkt sie so in Gedanken, dass sie schnell vergisst, dass jemand eigentlich mit ihr redet. Ab und zu kommt es sogar vor, dass sie einfach geht und alles andere stehen und liegen lässt. Im Gehen rempelt sie dann ohne Rücksicht andere an oder stößt sich an etwas. In solchen Momenten zeigt sich schnell die Tollpatschigkeit der blinden Yamada, die sowieso im Alltag ebenfalls zu erkennen ist.
Wenn sie mal mit ihren Wortkreationen oder Verhalten anderen auf die Nerven geht, dann tut sie es definitiv mit ihren ironischen und sarkastischen Aussagen, die sehr trocken ausfallen können. Gerne verdreht sie mit diesen Kommentaren die Logik in den Worten des Sprechers und das mit klarer Absicht. Ihre große Geduld zeigt wenig Verständnis für Behauptungen über ihre Unfähigkeit ihres Könnens, das auf ihre Blindheit geschoben wird. Beleidigungen kann sie da eher runterschlucken, aber kann wiederum ihre scharfe Zunge für gehässige Leute nicht bändigen.
So zeigt Makisa sich unantastbar und gleichgültig, wobei selbst harte Worte ihr Gemüt und Gewissen nicht schwanken lassen können. Was natürlich nicht immer der Fall ist. Auch sie wurde vom Leben auf der Straße geprägt. Man könnte es als Abhärtung durch die Realität definieren.
Anders verhält sie sich auf Missionen. Abgesehen davon, dass selbst ihre Teamkollegen vor ihren neugierigen Fragen nicht geschont sind oder sie ziemlich tollpatschig sein kann, stürzt sie sich niemals ohne nachzudenken auf den Feind. In solchen Situationen schiebt sie ihre Neugier sehr weit von sich. Ihre Blindheit war keine Frage ein Nachteil und konnte sie mit voreiligen Handeln in schlimmere Schwierigkeiten bringen, die sie als Blinde nicht umgehen kann. Im Team mit ihr zu arbeiten kann jeden schwer fallen, der sie nicht gut kennt. Ihre Kampfweise unterscheidet sich als ‚sehende’ Yamada von anderen Shinobis. Wo andere bei Sicht des Feindes angreifen oder mit den Augen alles beobachten würden, würde Makisa eher stehen bleiben und es auf sich zu kommen lassen. Sie bewegt sich nur wenn es nötig ist, um ja nicht ihre eigenen Sinne auf andere Dinge zu lenken, wie auf das Wichtigste – in dem Fall der Feind. Viele denken sie würde aufgrund ihrer Blindheit zögern. Das kann schnell zu Missverständnissen führen. Das heißt wiederum nicht, das die Teamarbeit ihr nicht gefällt. Ihr wurde allein nicht langweilig und gut reden mit anderen kann sie, wenn sie wirklich will. Ihre große Anpassungsfähigkeit kommt dadurch zum Vorschein, dass sie auch im Alltag anwendet.

Wesen: Ihr unhöfliches Verhalten entsteht durch ihre neugierige Mühe alles und jeden verstehen zu wollen.Was dank ihres ungehobelten Erforschungsgeist immer unbemerkt bleibt, ist ihr guter Wille dahinter.Die Dinge sind so wie sie sind. Alles hat dementsprechend immer einen Grund.
Makisa will genau die Ursachen erfassen, warum zum Beispiel jemand wütend wird und lügt oder warum jemand weint ohne es begründen zu können. Ihr neues Wissen will sie stets bestätigen und konfrontiert eben alles und jeden direkt. Eigentlich will sie nur die Wahrheit offenlegen, um alle Vorurteile oder Fehlurteile zu vermeiden, die durch ihr fehlendes Sehvermögen entstehen könnten.
Das Experimentieren mit Wörtern hilft ihr nicht nur andere zu verstehen, sondern hilft ihr mit anderen kommunizieren zu können. Auch sorgen sie dafür ihre Gedanken zu ordnen. Ihre Empfindungen sind nämlich nicht dieselben wie bei den Menschen, die sich auf ihre Augen bezüglich visueller Eindrücke verlassen können. Wenn einer den Himmel als blau mit weißen Wolken beschreibt, verbindet sie es mit dem Wind und die Feuchtigkeit, dass sie Erfühlen kann. Was mit einer Vermutung anfängt, wird zur Information und oft trifft sie dadurch zum Beispiel sichere Aussagen über die Farbe von Kleidungen, dass sie zuvor angefasst hat.
Etwas unerwähnt zu lassen oder gar am Ende zu vergessen, mag sie ganz und gar nicht. Dabei würde sie sich ignorant fühlen und hätte das Gefühl, etwas Wichtiges doch außen vor zu lassen. Solange sie nicht wegen ihrer Blindheit unterschätzt wird, ist es ihr egal, wenn jemand über sie einen falschen Eindruck hat oder sogar schlecht über sie denkt. Wenn man mit ihrem Tick, alles und jeden anzufassen, klarkommt, ist sie eine gute Gesellschaft für andere. Ihr ist es wichtig, dass sich die Menschen um sie herum sich wohl fühlen. Erst dann kann sie Vertrauen aufbauen. Neugier und Misstrauen vermischen sich in ihren Gefühlen ohne das sie untrennbar sind. Zu oft wurde sie wegen ihres guten Willens deswegen ausgenutzt. Oft hilft sie gerne und geht Bitten nach, aber verlangt immer etwas zurück. Dabei reichen schon kleine Gegenleistungen. Ob die Eigenschaft derHilfsbereitschaft ihr zuschreibbar ist, kann daher sehr subjektiv betrachtet werden.
Wenn ihre Neugier große Ausmaße annimmt, dann weiß sie selbst, dass sie ziemlich egoistisch sein kann. Da fehlt Makisa manchmal das Feingefühl und das ist ihr deutlich bewusst. Auf ihrer eigenen Art und Weise versucht sie nämlich allen Menschen, um sie herum, keine Last zu sein.
Wenn sie einmal viel nachdenkt und das am helligsten Tag auf der Straße, hat sie entweder viele Tagträume oder verbiss sich an einen Gedanken, die Probleme mit anderen oder etwas verursachen könnte. In den Slums von Soragakure trifft man selten Menschen, die Träume haben. Denn jeder ist auf das Überleben ausgerichtet. Makisa will nicht überleben, sondern leben. Aus diesem Grund gibt die Yamada ungern für Sachen Mühe, die mehr einbringen als Nutzen, wie das Besitzen vieler Kleidung oder Schmuck. Das, was man für das Leben eben braucht, ist das Essenzielle. Das macht sie zu einer sparsamen Person, die Verschwendung ungern sieht. Deshalb bewegt sie sich so wenig wie möglich, verschwendet selten Shuriken oder lässt auch nur ein Reiskorn in der Schale übrig. Alles nach ihrer Meinung ist kostbar und sollte wertgeschätzt werden. Das Hier und Jetzt ist wichtiger als das was in der Vergangenheit passiert ist.
Etwas unerwähnt zu lassen oder gar am Ende zu vergessen mag sie ganz und gar nicht. Dabei würde sie sich ignorant fühlen und hätte das Gefühl, etwas Wichtiges doch außen vor zu lassen. Ihr ist es egal, wenn jemand über sie einen falschen Eindruck hat oder sogar schlecht über sie denkt. Solange die Personen um sie herum sich wohl fühlen und sie sogar wissen, dass Makisa eigentlich blind ist, dann ist sie selbst glücklich. Erst dann könnte sie Vertrauen aufbauen, wobei sie wirklich trotz ihrer direkten Art dies ungern aufbaut. Neugier und Misstrauen vermischen sich in ihren Gefühlen ohne das sie untrennbar sind. Zu oft wurde sie wegen ihres guten Willens deswegen ausgenutzt. Oft hilft sie gerne, aber verlangt die immer etwas zurück. Dabei reichen schon kleine Gegenleistungen wie paar Süßigkeiten reichen für sie aus, um eine Bitte nicht zu ignorieren. Ob die Eigenschaft von Hilfsbereitschaft ihr zuschreibbar ist, kann daher sehr subjektiv betrachtet werden. Ihr eigensinniges Verhalten, was schnell als Unfähigkeit im Team zu arbeiten abgezeichnet wird, stimmt aufgrund dessen nicht ganz. Auf ihrer eigenen Art und Weise versucht sie nämlich dem Team und allgemein den Menschen um sie herum keine Last zu sein. Anpassung wäre das richtige Wort. Da sie immer stets auf neues Wissen aus ist, hat sie eine gewisse Geduld und unerschütterbare Ruhe entwickelt. Jeder unnötiger Gedanke könnte sie nämlich ablenken, auch im Kampf und genau das macht sie zu einer analytischen Person.
Wenn sie einmal viel nachdenkt und das am helligsten Tag auf der Straße, hat sie entweder viele Tagträume oder verbiss sich an einen Gedanken, die sie versucht in Bildern zu fassen. In den Slums von Soragakure trifft man selten Menschen, die Träume haben. Denn jeder ist auf das Überleben ausgerichtet. Makisa will nicht überleben, sondern leben. Aus diesem Grund gibt die Yamada ungern für Sachen Mühe, die mehr einbringen als Nutzen, wie das Besitzen vieler Kleidung oder Schmuck. Das, was man für das Leben eben braucht, ist das Essenzielle. Das macht Makisa zu einer sparsamen Person, die Verschwendung ungern sieht. Deshalb bewegt sie sich so wenig wie möglich, verschwendet selten Shuriken oder lässt auch nur ein Reiskorn in der Schale übrig. Denn alles nach ihrer Meinung ist kostbar und sollte wertgeschätzt werden. Das Hier und Jetzt zählt nämlich für die junge Kunoichi.

Stärken und Schwächen

Stärken: Durch ihre hohe Anpassungsfähigkeit an ihre Umgebung und an die Menschen, fällt selten ihr Bluterbe auf. Eine Strategie ist immer wichtig für die Yamada, vor allem bevor sie handelt. Es ist nämlich anders, wenn man die Suppe mit dem Reis zusammen mischt oder separat isst. Das Beste aus allem herausziehen, das kann Makisa sehr gut. Um den ersten Eindruck einer fremden Person zu bekommen, muss sie nicht jemanden dafür nicht unbedingt anfassen, auch wenn es so einfacher war. Allein schon beim Vorbeilaufen erfasst sie viele Informationen. Alles dank ihres Kekkei Genkais. Wie sich Jemand bewegt, spricht und riecht, kann viel über eine Person aussagen. Ohne nur ein Wort miteinander ausgetauscht zu haben, kann sie so einige Charakterzüge oder Angewohnheiten von der beobachteten Person ausmachen. Damit versucht sie ihre Blindheit mit dem Verständnis ihrer Außenwelt auszugleichen. Andersherum hilft das neue Wissen das volle Potenzial des Bluterbes zu entfalten. Ihr Gehörsinn ermöglicht es ihr ein dreidimensionales Bild um sie herum zu erschaffen, dass durch Schallwellen entsteht. Bei hoher Konzentration kann sie die kleinsten Bewegungen wahrnehmen und sie dementsprechend schneller reagieren lassen, bevor überhaupt etwas passiert. Es gleicht einer gewissen ‚Vorahnung'. Makisa verlässt sich dabei nicht nur auf ihre Ohren. Sie kann auch Vibrationen erfassen, die sich durch den Boden bewegten. Ohne funktionierende Augen hilft es ihr zum Beispiel sehr Feind von einem Teammitglied zu unterscheiden.
Neben ihrem Bluterbe zeichnet sich ihre Sportlichkeit schon in jungen Jahren aus. Ihre jahrelangen geschmiedeten schnellen Bewegungen in Menschenmassen oder das Können unbemerkt Sachen aus fremden Taschen ziehen zu können, kommen in ihrem Taijutsu zum Vorschein. Den Umgang mit Kunai und Shuriken beherrscht sie so gut, dass sie schon ein Teil von ihr sind. Die Angst davor zu Springen oder den Boden nicht mehr unter den Füßen zu haben hat sie sich gut als Blinde gut abgewöhnen können. Man kann sagen sie hat ein großes Talent im Erlernen von Taijutsu, da sie sowieso die Bewegungen von alles und jeden analysiert und auf sich anwendet. Durch das Herausfinden von den Schwächen ihres Gegners kann sie auch mit wenig Kraft ihren Taijutsu anwenden, was aber nicht heißt, dass sie trotzdem nicht hart zuschlagen kann. Das Ninjutsu liegt ihr zwar weniger, aber hat trotzdem das Potenzial besser von ihr angewendet zu werden. Wäre die vererbte geringe Chakramenge nicht, hätte sie es vielleicht, wie das Taijutsu, schnell erlernen können. Da sich die junge Kunoichi sowieso liebt sich bis an die Grenzen in ihrem Training zu verausgaben, nur um zufriedene Ergebnisse zu erzielen, steht es nicht weit in den Sternen, dass sie bald Ninjutsu ebenso gut beherrschen kann. Eins was ihre Blindheit den größten Vorteil gibt, ist die Immunität gegen Genjutsu, die über die Augen sich auswirken. Das macht sie nicht so schnell beeinflussbar.
Schon von klein auf alleine zurecht kommen zu müssen, verleiht ihr die Fähigkeit selbstständig an ihrem Können zu feilen. Die Tatsache, dass sie schon sehr früh unbewusst ihr Kekkei Genkai benutzt hat, gab ihr den Vorteil es sehr gut beherrschen zu können. Keineswegs ist weder das Einsetzen ihres Kekkei Genkeis noch ihr Taijutsu und das Werfen von kleinen Wurfwaffen perfekt. Schließlich hat die junge Makisa noch viel zu lernen.

Schwächen: Das Ausdrücken in Worten auf Papier gehört als Blinde nicht wirklich in ihrem Repertoire. So gut es ging weiß sie wie man Buchstaben schreibt, aber von Lesbarkeit und menschlicher Handschrift konnte man nicht sprechen. So nützlich wie ihr Kekkei Genkai in anderen Dingen ist, hilft es dem Schreiben nicht. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum sie wegen ihres Bluterbes manchmal verzweifelt.
Stets ohne es selbst mehr wahrzunehmen, ist ihr Kekkei Genkai aktiv. Ihre Chakramenge leidet nicht nur darunter, sondern lässt sie auch realisieren, dass diese Abhängigkeit sie sehr wundbar macht. Durch das Training versucht sie ihre Schwächen auszugleichen, doch wohl selbst als erfahrene Kunoichi würde sie damit Probleme bekommen. Zu große unerwartete Sinneinflutungen kann sie gleichzeitig sehr beeinträchtigen. Es gleicht einer temporären Paralyse und lässt sie an einem Fleck erstarren, vor allem wenn sie zu großen Anstrengungen auf ihren Sinnen belastet ist und es nicht mehr schafft vor der störenden Quelle zu flüchten. Viel hat sie gelernt auszuhalten, nichtsdestotrotz hat alles seine Grenzen. Auch ihre Kapazität ihrer sensiblen Sinne. Das kann sehr laute andauernde Geräusche sein – trotz von ihrer Blutlinie geschaffene natürliche Dämpfern - oder das ekelhafteste Essen, die ihren Geruchsinn betäuben.
Trotzdem kann es Makisa passieren, dass sie nicht anders kann als sich zu sehr auf ihr Kekkei Genkai zu verlassen. Ohne dieses ist sie nicht nur blind, sondern hat die Fähigkeit eines normalen unfähigen neugeborenen Kindes. Natürlich kann sie noch hören, riechen, schmecken und fühlen, aber diese werden bei Verlust des Kekkei Genkais, das eigentlich einer evolutionsbedingte Ausgleichung nahe steht, beinahe gefühlt genullt. Wie eine Angewohnheit lebt sie mit dem Bluterbe und wenn ihr diese Fähigkeit plötzlich genommen wird, ist sie eben durch den geistigen und körperlichen Schock nutzlos. Selbst ihre Sinne müssten erstmal realisieren, dass ihr etwas fehlen. ‚Nicht sehende’ Yamada, die niemals das Kekkei Genkai hatten, aber trotzdem blind sind, würden eher den Weg nach Hause finden, weil sie eben nie die Fähigkeiten des Bluterbes kennengelernt haben und ihre Vorteile nicht wissenkönnen. Makisa kann da schnell ungeduldig werden und beinahe zu panisch, wenn ihr Kekkei Genkai nicht mehr hilft. Obwohl sie es liebt sich im Training zu verausgaben und ihre Grenzen auszutesten, geht sie niemals so weit, dass sie sich ihr Kekkei Genkai wegen des Verlustes des Chakras verliert. Zu ihrem Glück oder dank ihrer großen Vorsicht seit dem ersten Vorfall kam der ‚sehende’ Verlust nicht so oft vor, weshalb sie auch Taijutsu am meisten präferiert. Niemals will sie sich komplett blind fühlen. Davor hat sie größte Angst.
Anders als beim Ninjutsu, das Chakra aufbraucht hat Makisa das Erlernen von Genjutsu schon regelrecht aufgegeben. Als blinde Yamada ist es schwer ein glaubhaftes und einflussreiches Genjutsu für sehende Menschen zu erschaffen. Ihre Vorstellungskraft ist ungemessen groß, aber ihr fehlendes Wissen über die wahren Eigenschaften von Farbe, Licht und Schatten wird ihr für immer fehlen. Dazu kommt noch, dass sie zwar gegen Genjutsu immun ist, aber nur zu einem gewissen Punkt. Genjutsu, die auf die anderen Sinne, besonders das Hören, einen Einfluss nehmen, gegen diese hat sie eine kritische Schwäche. Durch das Fühlen versucht sie diese Schwäche zu überbrücken, was einfacher als gesagt. Da hilft ihr großes Durchhaltevermögen nicht mehr. Mit Training könnte sie durch das Deaktivieren ihres Kekkei Genkais dagegen etwas unternehmen, doch so fähig ist die junge Kunoichi noch nicht. Ihre Konzentration würde auch sich verteilen und sie verwirren, was dem Gegner ein Vorteil geben könnte.
Anders würde sie ihre Ruhe verlieren, die offensichtlich Jemand zum eigenen Gunsten ausnutzen kann.
Ob es eine Schwäche ist, ist fragwürdig, aber mit ihrer direkten Art schafft sie sich oft mehr Feinde als Freunde. Das Fehlen ihres Schuldgefühls, das sich aus ihrer immensen Neugier resultiert, hat ihr niemals gelehrt, wie man sich richtig entschuldigt. Das heißt natürlich nicht direkt, dass ihr eine gewisse Empathie für die Dinge im Leben fehlt. Ebenso fehlt ihr manchmal das erwartete Verhalten sich mit Worten und Benehmen gegenüber Fremden und Freunden zurück zu halten. Makisa ist da sehr eigensinnig und das kann daher sie schnell in Schwierigkeiten bringen.

Geschichte

Flucht vor den feinen Damen (0-11)

Seit Makisa denken kann, war sie stets von fremden Frauen und Männern umgeben gewesen. Einer der Frauen, die damals in der Kneipe, die an den Grenzen des Slums auf einer der vielen namenlosen Plattformen befand, gearbeitet hat, hat der Vierjährigen erzählt, dass ihre Mutter schon als junge Teenagern hier gearbeitet und sie direkt um die Ecke auf der Straße zur Welt gebracht hat. Erst hat sich die Besitzerin der Kneipe überlegt die junge Mutter zu feuern und auf der Straße zu lassen. Zu ihrer Ungunst brachte Makisas Mutter viel zu viel Geld mit ihrer Schönheit ein, die viele in die kleine Kneipe lockten und sie somit, trotz des Kindes, sehr nützlich machte. Mit dem Geld, was die Alte immer einnahm, lebte sie, anders als die in Slum lebenden Menschen sehr gut, und ungern würde sie ihre Geldquelle aufgeben. Auch brauchte die junge Mutter das Geld, um ihr Baby zu versorgen, weshalb sie weiterhin dort arbeitete und sich von der Kneipenbesitzerin ausbeuten ließ. Alles in dem Slum würde einen schlechten Einfluss abgeben, aber auf den Straßen war das Überleben mit Kind niemals so einfach wie das Leben hier. Ihre Mutter war unter dem Namen ‚Sumire‘ als seltene Schönheit bekannt. Da spielte für viele Kunden ihre Blindheit und die Tatsache, dass sie eine von der Gesellschaft verabscheute Yamada war, keine Rolle. Den wahren Namen kannte sie von ihrer Mutter nicht, sowie keinen der Frauen, die in dieser Kneipe gearbeitet hatten. Denn alle hatten ihren selbst ernannten oder zugeschriebenen Namen erhalten. Die Kleine hatte dementsprechend auch keinen Namen, zumindest hielt ihre Mutter es vor jeden geheim. Denn für Sumire war sie etwas Besonderes und nannte ihr einziges Kind, nur wenn sie allein mit ihr war, bei ihren Namen – Makisa.
Aufgrund ihrer Überarbeitung dauerte es nicht lange bis sie starb und das kleine Mädchen in der herzlosen Welt um sich herum zurückließ. Von ihrem Vater wusste sie noch nicht einmal etwas. Bis heute vermutete sie, dass es einer dieser schäbigen Männer sein musste, die jeden Abend in die Kneipe kamen, nur um ihr ungestillte Lust nach Alkohol und Frauen zu stillen. Den Gerüchten der Damen über ihren mysterösen gut aussehenden Vater glaubte sie bis heute nicht. Sehr früh musste sie die wahre Intention der Kneipe erkennen und fand sich damit ab, das als Normalität in ihrem Leben zu empfinden. Als es ihrer Mutter schlechter ging und nicht mehr jede Nacht arbeiten konnte, wollte sie an Stelle ihrer geliebten und einzigen Person helfen. Durch ihr feines Hören und ihre schnellen Füße hatte sie gelernt sich unauffällig in der Kneipe zwischen all den lachenden Frauen und betrunkenen Männern zu bewegen, um ja nicht die Missgunst aller Anwesenden zu erwecken und ihre Mutter in Schwierigkeiten zu bringen. Obwohl sie noch sehr jung gewesen war und sich nicht wirklich an alles erinnerte, erinnerte sie sich klipp und klar an die Worte ihrer Mutter, dass Makisa eigentlich immer in ihrem Zimmer oder bei einer der Frauen bleiben und auf ihre Mutter warten sollte. Schließlich war es kein geeigneter Ort für ein Kind. Vor den Kunden sollte sie besonders achten, die ihr wehtun konnten oder schlimmeres. Draußen war es für die Kleine gefährlich und die junge Mutter hatte sich immer über ihre Tochter gesorgt. Ihre Neugier hingegen ließ das Einhalten der von ihrer Mutter aufgestellten Regeln nicht zu. Anfangs wollte die zynische Kneipenbesitzerin die Kleine, noch bevor ihre beste Quelleneinname starb, herausschmeißen, da sie ihr nun keinen wirklichen Nutzen zeigte. Vor allem würde das verachtete Yamada-Kind den Ruf ihrer Kneipe bei ihrer so manches reicher Kundschaft vertreiben. Ob es Glück oder Unglück für die violetthaarigen Kleine war, entdeckte die Besitzerin doch eine Profitquelle in der kleinen neugierigen Makisa. Als kleines Kind, das sowieso durch Anfassen lernte und alles in den Mund nahm, was sie fand, stibitze sie kleine Dinge wie versteckte Eheringe oder kleine Geldrollen von den männlichen Kunden oder auch von den Frauen selbst. Genau dieses kleine Können ließ zu, dass sie für weitere fünf Jahre nach dem Tod ihrer Mutter in der Kneipe bleiben konnte. Natürlich kam die Besitzerin umso mehr auf neue Ideen je älter die Yamada wurde. Das Stehlen von Männern unter den Tischen klappte bei ihrer Größe nicht mehr, weshalb sie auf der Straße andere Reisende oder in vollen Bars und weiteren Kneipen stahl. Manchmal tat sie es auch auf anderen namenlosen Plattformen, die nicht so weit weg lagen. Nicht nur hatte sie die Blindheit vererbt bekommen, mittlerweile zeigte sie nämlich schon als Elfjährige die weiteren weiblichen Merkmale, die ihre verstorbene wunderschöne Mutter zum Juwel des Geschäfts gemacht hatte. Sie sah älter aus als ihre Gleichaltrigen und durch das gute Essen im Pub war sie ebenso weniger mager wie viele Kinder aus dem Slum. Deshalb wollte die gierige alte Kneipenbesitzerin ihr neue Arbeit als Dame in der Kneipe anbieten und wie bei Sumire gutes Profit einnehmen. Illegal versteht sich, was in den Slums keine große Sache war, und das wusste nun die schlau gewordene Makisa. Zu Lebzeiten ihrer Mutter hatte sie öfter die Befehle ihrer Mutter missachtet, doch vergaß sie nie die Worte ihrer Mutter, die ihr verboten hat, sich auf einen der Männer einzulassen. Davor wurde sie immer gewarnt und das nicht nur von ihrer Mutter. Selbst einige Frauen, die der kleinen ans Herz gewachsen waren, hatten sie des Öfteren vor den Kunden und der Besitzern geschützt. Nicht lange musste sie fackeln und packte ihre wenigen Habseligkeiten, dazu zählte das rote Haarband ihrer Mutter, und floh von der höllischen Kneipe. Nie wieder ließ sich seitdem dort blicken.


Das Stehlen von Knöpfen (11-13)
Auf der Straße ohne wirkliche Unterkunft und regelmäßigen Essen fing ihr zweites wichtiges Lebensabschnitt an. Ihr wurde die wahre Welt der Slums gezeigt. So manche hungrigen Tage ließ das junge Mädchen nicht zu wählerisch zu werden, auch wenn ihr Geschmacksgemüt deutlich darunter litt. Mit der Zeit lernte deshalb sie unbewusst ihr noch unbekanntes unterentwickeltes Kekkei Genkai zu unterdrücken, um das abscheulichste runterzuschlucken. Selbst die Reste von kleinen Restaurants, die sie in dem Müll fand, blieben nicht verschont. Als eine Yamada hatte sie keine bis auf ihre Mutter gekannt, obwohl so viele wohl in den Slums lebten. Der Pub befand sich an den Grenzen des Slums und ihr Job als Diebin hatte Makisa damals selten bis in die Innere der Slums gehen lassen, wo wohl die meisten des Yamada-Clans sich befanden. Da sie auch nicht sehen konnte, erkannte sie keinen aus ihrem Clan, was natürlich nicht hieß, dass sie je jemanden zufällig begegnet ist. Ihre Mutter hatte ihr, wie über ihren Vater, nichts über den Clan erzählt. Nur einmal, als sie wegen ihrer Blindheit gefragt hatte, hatte sie eine wage Erklärung erhalten gehabt. Ihre Existenz war ihr im Grunde genommen noch nie von Bedeutung gewesen.
Auf Armut folgte Hunger und diesen wollte sie stillen. Gut knapp über zwei Jahre lebte sie auf der Straße und hatte das Überleben anders zu Hand genommen. Allein mit dem Becher an dem Straßenrand sitzend half nicht viel. Sie wurde mutiger und geschickter mit ihren Fingern. Wenn sie mal erwischt wurde, kannte sie die Straßen und Gassen so gut, dass sie trotz ihrer Blindheit schnell fliehen konnte. Eines Tages als sie ausnahmsweise mal tiefer in den Slums unterwegs war und von ihr noch unentdeckten namenlosen Plattform erkundschaftete, hörte sie ein lautes Klappern, das von einem wohl nach ihrer Einschätzung großen schlanken Mann kam, der schnell unterwegs war und eine gewisse Eile zeigte. Das Klappern hatte Makisa an Münzen erinnert, jedoch konnte sie es in dem Moment nicht genau identifizieren. Ihre Neugier geweckt folgte die hungrige Violetthaarige der eiligen Person. Dass sie sich in einer Gegend befand, die sie nicht wirklich kannte und jede Straßenecke sehr fremd war, ließ sich nicht stoppen. Der Weg hatte zu einer kleinen Schneiderei geführt, wie sie damals von dem Geruch von Textil und Stoffen ermitteln konnte. Zu ihrem Unglück wurde sie wohl von jemanden ‚Bekannten‘ entdeckt. Makisa hatte ihn nur an der brüllenden Stimme erkannt, der sie vor Tagen wegen des gestohlenen Geldes ohne Erfolg verfolgt hatte. Schnell ohne groß nachzudenken, ging sie in die Schneiderei hinein und machte sich mit ihrem wenig geübten Bluterbe im Laden bekannt. Schnell hatte sie zwei Personen erkannt. Den jungen Mann, den sie verfolgt hatte und eine vermutete alte Frau, die verwundert fragte, wer sie sei. Ohne etwas zu sagen rannte sie zu ihr hin und versteckte hinter dem Tresen. Der brüllende Mann schritt keine Minute später in den kleinen Laden hinein. In den Slums gab es zwar viele kleine Diebe wie sie, doch der von ihrer Bestohlener meinte sie sofort erkannt zu haben und verlangte ihr junges Leben, wenn sie sein Geld nicht rausrücken würde. Die beiden Erwachsenen stellten sich als Mitglieder des Yamada Clans heraus und versuchten ihn mit ihrem harmonischen Gemüt zu beruhigen. Ihren Familiennamen zu hören überraschte Makisa sehr, aber ihre Hilfe hatte sie weniger erwartet. Eigentlich hatten sie nichts davon ein heimatloses kleines Mädchen zu helfen, die ihren eigenen Clan nicht einmal kannte. Vor allem der junge Mann gab sich große Mühe. Natürlich funktionierte es bei dem tollwütigen Mann nicht und schmiss zur Drohung viele Stoffe, die zum Verkauf standen, zu Boden. Das kleine Mädchen gefiel es gar nicht, dass der Laden wegen ihren Taten leiden musste und die beiden wegen ihr sogar versuchten zu lügen. Es rief in ihr Schuldgefühle hervor, die sie schmerzten. Noch bevor er die in dieser Gegend seltene Nähmaschine, drohte zu zerstören, tauchte sie aus ihrem Versteck hervor. Mit geballten Föusten starrte sie in das Gesicht des wütenden Mannes, auch wenn sie nichts sehen konnte. Der junge Mann vor ihr spielte überrascht und fragte sie, was sie solange gesucht hatte. Zu dieser Zeit hätte sie laut seiner erfundenen Geschichte schon längst die Lieferung machen müssen. Die ältere Frau direkt neben ihr, die sie vorher mit ihrem langen Kleid verdecken versucht hatte, stieg ein und tadelte sie für ihre Vergesslichkeit, dass sie wohl die Quittung wieder gesucht haben muss. Der bestohlene Mann deutlich verwirrt von der Szene wurde stutzig und sah die Kleine misstrauisch an. Ihr Überlebenswille geweckt, machte sie in dem Schauspiel mit und entschuldigte sich für ihr Ungeschick. Um alles perfekt abzurunden drückte sie einige Tränen aus den Augen und klammerte sich an die Frau. Der Tumult in der breiten Straße blieb von den in den Slums lebenden Menschen nicht ungesehen. Die Schneiderei war unter den Yamada-Clanmitglieder und einigen Stammkunden in dieser ärmlichen Gegend nämlich sehr bekannt. Die gemischte Zuschauerrunde, die sich versammelt hatte, ließ es wie eine Clanversammlung aussehen. Der fremde Mann wurde für seine unbegründete dargelegte Anschuldigung und auch Unordnung in dem Laden zutiefst beschimpft. Er konnte nicht anders als gehen. Er wollte ungern als Slumbewohner das zwar ärmste, aber wohl größte Clan in dem Slum zum Feind machen. Er beschimpfte sie noch als eine diebische Yamada und ging fort. Erst ab diesem Zeitpunkt hatte sie erfahren, dass ihr Clan zu den machtlosesten im gesamten Soragakure angehörten, hier in den Slums jedoch ein sehr einflussreicher Clan waren. Der junge Mann, den sie vorher bestehlen hatte wollen, stellte sich als Yamada Mamoru vor, der zu den wenigen Sehern im Clan gehörte. Weil es an Knöpfen und Nähmaterial bei der letzten Lieferung so einiges untergegangen war, sollte der hilfsbereite Mamoru auf Bitte der älteren Schneiderin Yamada Sakuya ihr diese doch bringen. Das was sie als Geld vermutete hatte, stellte sich wertlos hervor. Es waren metallische Knöpfe gewesen, dass sie gehört hatte und hatte beinahe dazu geführt sich von einem brutalen auf sie wütend gewordenen Mann erwischen zu lassen. Da sie den beiden wohl verwandten Yamada Umstände bereitet hatte, entschuldigte und bedankte Makisa sich, wie so selten in ihren bisherigen jungen Leben aus tiefstem Herzen. Um ihnen die Belastung ihrer Anwesenheit abzunehmen, wollte sie auch so schnell wie möglich gehen. Da meldete sich Mamoru und schlug der Dreizehnjährigen vor, sich richtig für ihre Taten zu bedanken und hier auszuräumen. Sie fand es lächerlich, denn sie konnte nichts sehen und so wie sie es vorher gehört hatte, ist so einiges zu Boden gefallen. Davon abgesehen hatte sie wenig Lust darauf. Der Geruch von dem vielen Stoff benebelte ihre Nase und verstimmte ihren leeren Magen. Sie wollte diesen Vorschlag schnell abwimmeln und schob ihre Blindheit als Grund zu ihrer Unfähigkeit zu helfen hinzu. Sakuya konnte nicht anders als lachen und gestand, dass sie seit Jahrzehnten den Laden führte und das, obwohl sie selbst nichts sehen konnte. Makisa konnte dagegen nichts sagen, vor allem auf das Zureden von Mamoru stimmte sie um und willigte ein. Es dauerte den restlichen Tag bis alles aufgeräumt war und die alte Dame hatte ihr zu ihrem großen Vergnügen Essen angeboten. Die kleine Makisa meinte sich niemals erinnert haben zu können, jemals für ihren Fleiß, was nicht mit Stehlen zutun hatte, mit Essen belohnt geworden zu sein. Es war für die das erste Mal und es gefiel ihr ungemein. Mit dem warmen Essen wurde das Mädchen überzeugt im Laden ab und zu auszuhelfen. Ihren Fleiß und geschickten Füßen und Händen sei dank fand sie sich schnell in der Schneiderei zurecht und bekam von der Schneiderin kurz darauf einen Schlafplatz angeboten, den sie durch ihre Arbeit im Laden mit dem regelmäßigen Essen abbezahlen konnte.

Dangos auf dem Boden (13)
Nach einem halben Jahr in der Schneider aushelfend, lernte sie schnell die vielen anderen Clanmitglieder kennen und machte sich mit den zuvor unbekannten Straßen bekannt. Auch wenn sie die Namen von vielen nicht wirklich merken konnte, blieben ihr die Stimmen und speziellen Angewohnheiten wie Husten oder Fingerknacksen immer in Erinnerung. In der Schneiderei entfaltete sich das Potenzial ihres Kekkei Genkais Schritt für Schritt. Das Sortieren von verschiedenen Nadeln, die sie immer aus dem Armkissen ziehen musste oder die Fingerkappen, die gerne Sayuka fallen ließ, wieder finden musste, stellten für sie die alltäglichen Herausforderungen dar. Währenddessen lernte sie von der älteren Schneiderin durch Textur und Form, die jeweiligen farbigen Fäden in Textilien zu unterscheiden. Perfektioniert beherrschen konnte Makisa es trotzdem niemals wie die Schneiderin. Sayuka hatte schon viel Erfahrung im Gegensatz zu der Kleinen gemacht. Doch sie nutzte ihre Neugier, um Makisa vieles im Laden beizubringen. Mamoru kam ab und zu vorbei, um etwas von der Lieferung zu bringen oder sogar die junge Yamada, um ihre Hilfe zu bitten. Darauf freute sie sich immer wieder gerne. Denn, wenn sie ihm half, dann war es Zeit draußen Dangos essen. Das war ihre Bezahlung für die kleinen Lieferungen und Aufgaben, die Mamoru ihr gab. Nicht lange dauerte es bis Mamoru, als einer der wenigen Seher des Yamada-Clans, das wahre Können in Makisa erkannte. Denn er konnte sie bei den Aufträgen und in der Schneiderei beobachten, wie sie trotz Blindheit vorher bemerkte, ob jemand in sie hineinlaufen oder etwas herunterfallen würde. Selbst er hätte mit seinem eigenen Kekkei Genkai vieles was sie schon bemerkt hatte, nicht ‚sehen’ können. Ihr Verhalten war ihm jedoch fremd und gleichzeitig bekannt. Um seine Vermutung zu bestätigen, bat er Sayuka ihr einen Tag frei zu geben, damit er sie zu jemanden bringen konnte. Und das zu keinem anderen, wie zu dem weitbekannten Yamada Saburo. Als ein Jounin, der sich zur Ruhe gesetzt hatte und nun im Clan als Trainer sein Wissen als Shinobi weitergab, war er Fremden gegenüber sehr zynisch und misstrauisch. Dasselbe galt für die mittlerweile dreizehnjährige Makisa. In seinem Alter kannte er so viele Yamada, besonders die neuen dazu gekommenen Jünglinge. Die Teenagerin war nicht mehr die jüngste unter seinen Shinobischülern, war dennoch keine Erwachsene und konnte dementsprechend noch vieles beigebracht werden. Mamoru, den der alte Saburo gerne als verpasste Chance bezeichnete, erklärte ihm von seiner Vermutung, dass Makisa das selten, vererbte Kekkei Genkai besaß. Das erweckte seine Aufmerksamkeit und fragte die Kleine sofort ohne Rückhalt aus. Offen und ehrlich beantwortete sie seine Fragen, stutzte jedoch bei seiner Aufforderung ihm ihr Können zu zeigen. Makisa gestand, dass sie nicht genau verstand, was er von ihr wollte bis er einfach ein Kunai direkt auf sie zuwarf. Den Dango-Spieß, den zuvor der junge Mamoru für sie gekauft hatte, ließ Makisa beinahe vor Schreck aus der Hand fallen. Aus Reflex ging sie blitzschnell nicht sehr elegant in die Hocke und wich so dem metallischen Kunai aus. Direkt darauf folgte ein weiterer, die auf niedriger Höhe genau auf ihren Kopf zukam. Mit großem Schwung sprang sie zur Seite. Danach folgte schon das dritte fliegende Kunai, den sie zu spät bemerkte. Gerade so schaffte sie es aufgrund ihrer panischen Reaktion mit ihrem Dango-Spieß die Flugbahn des Kunais zu stören. Dem scharfen Kunai natürlich nicht standhaltend, lenkte sie dadurch nur etwas ab und wich den übrigen Abstand aus, indem sie sich flach mit dem Gesicht voran zu Boden legte. Mamoru, der mit‚sehenden‘ Augen das Geschehene gerade so beobachten konnte, rutschte das Herz in die Hose. Der sonst so eiskalte Saburo lachte seine Seele aus dem Leib. Die junge Teenagerin fing an zu weinen. Ihre armen Dangos lagen auf dem alten holzigen staubigen Boden und waren nicht mehr genießbar.

Eine wahre blinde Kunoichi (13-16)
Daraufhin begann bei ihrem neuen Sensei Saburo ihr hartes und strenges Training. Ihr Talent für Taijutsu zeigte sich recht schnell. Nicht lange dauerte es bis Makisas Grundelement Fuuton entdeckt wurde, auch wenn sie Ninjutsus noch nicht wirklich anwenden konnte. Wegen ihres spät angefangenen Trainings wurde sie ungern von Saboru in die Akademie geschickt, doch ließ es im Endeffekt zu, da sie keine Zeit mehr verlieren konnte. Ihr schnelles Wachsen in ihrem Können ließ ihn nämlich nicht wirklich zweifeln, dass sie Schwierigkeiten haben würde. Das, was sie in der Akademie nicht beibrachten, lehrte er durch sein Training. Er zeigte keine Gnade und trieb sie gerne an ihre Grenzen. Ihr Sensei wollte sicher gehen, dass sie ohne Probleme als eine Yamada an der Akademie dem Clan eine Ehre machen würde. Die Tatsache, dass sie eine Spätzünderin unter ihren Mitschülern war, die mit ihr unter Saburos schützende Hand trainiert wurden, und in der Akademie nicht anders der Fall sein würde, interessierte Makisa ganz und gar nicht. Ebenso machte die Shinobikarriere ihr genauso wenig aus. Die Sache mit der Ehre verstand sie sowieso nicht. Ihr machte es einfach Spaß neues zu Entdecken und das Training war eine große Abwechslung von ihrem sonst so von ‚Überleben’ geprägten Leben. Zwar verfolgte das Lebensmotto ‚Überleben‘ so ziemlich alle Yamada im Slum, doch Makisa wollte dies unbedingt entkommen. Trotz ihrer fehlenden Hingabe zu ihrem Clan, waren ihre Verwandten mittlerweile sehr an ihr Herz gewachsen. Sie wollte keinen enttäuschen und vor allem die in ihr investierte Zeit verschwenden lassen. Hauptsache sie würde als Kunoichi genug Geld bekommen, um unbesorgt gutes Essen kaufen und in einem guten Bett schlafen zu können. Ohne Sorgen zu leben war ihr ultimatives Ziel.
Je weiter ihr Training vorangeschritten war, desto weniger hatte sie in der Schneiderei ausgeholfen. Lange würde Makisa sowieso bei der Schneiderei nicht bleiben können, obwohl sie sich Sayuka, die sie mittlerweile Oba-chan nannte, verschuldet fühlte. Auch wenn sie mit dem ihrem Essen schon zufrieden war, wusste sie, dass das Alter der Schneiderin sie zu schaffen machte. Ungern gab sie es zu, doch für die junge Yamda blieb es nicht unbemerkt. Ier Geschmack ihres Essens veränderte sich im Laufe der drei Jahre, seitdem sie bei der Schneiderin lebte, so ziemlich. Der immer mehr fehlende Geruchs- und Geschmackssinn zeigte sich deutlich in allem was Sakuya kochte. Ihr Tastsinn ließ dagegen nicht so schnell nach, ihr Nähen und Schneiden würde wohl trotz alledem nicht so schnell beeinflusst werden und würde weiterhin ihre Kunden und besonders dem Yamada-Clan mit schöner Kleidung bereichern können. Zu ihrem baldigen Abschluss in der Akademie schenkte sie ihrer geliebten Makisa neue Kunoichikleidung, die genau ihren Geschmack entsprach. Es fühlte sich anders an. Denn sonst war sie für die alte Frau immer nur eine Anziehpuppe gewesen und hatte ab und zu mal für den Alltag Kleidung bekommen.
Kurz vor dem Abschluss in der Akademie beschenkte Saburo sie lieber mit erbarmungslosem strengem Training. Sie erlernte mit großem Fleiß ein Taijutsu des Taiji-Kampfstils und perfektionierte mehr ihre Technik mit Kunai und Shuriken. Makisa erlernte sogar das Jutsu, um Shuriken-Bunshin zu erschaffen. Da für die Yamada allgemein die Chakramenge schon immer gering ausgeprägt war und Makisa nicht davon verschont blieb, beschloss Saburo dies erstmal außen vorzulassen. Nichtsdestotrotz trainierte nun beinahe junge gereifte Dame heimlich ihre Chakrakontrolle. Welche Auswirkungen jedoch ihre Verausgabungen hatten, musste sie hart am eigenen Leib spüren. Während sie sich ein Fuuton-Ninjutsu beibringen wollte, das ihr Sensei immer vorbehalten hatte, da sie nach seiner Meinung nicht bereit sei, wurde sie wegen großem Eifer unvorsichtig. Erst meinte sie nur zu meinen, dass sie sei nur erschöpft sei, aber das entsprach nicht ganz der Wahrheit. Ihr Kekkei Genkai, das sie jahrelang ohne wirklichen bewussten Denken angewendet hatte, schaltete sich regelrecht ab. Nachdem sie ihr Bewusstsein, das sie ebenso verloren hatte, wiedererlangte, erlitt Makisa einen sehr großen Schock. Viel größer war es als das Angebot der Kneipenbesitzerin oder die wütenden Menschen, die sie wegen des gestohlenen Geldes verfolgt hatten. Zum ersten Mal in ihrem Leben verspürte sie eine so große Angst, dem sie nicht entfliehen konnte. Die Zeit vergaß sie komplett und wurde gleichzeitig unwichtig. Das Gehör half ihr nicht mehr den Weg vorzuweisen. Ihr hektisches Atmen übertönte alles und nur ihr panischer Herzschlag schlug unkontrolliert in ihrer Brust. In ihrem Mund nur den salzigen Geschmack der Tränen spürend, die sie kaum zurückhalten konnte, wanderte sie sehr lange durch die schmalen Straßen bis sie zu einer kleinen Gasse ankam. Dort brach sie aus Erschöpfung wieder zusammen. Das Nächste an das sie sich erinnerte, ist ein Bett und das Gesicht von Yamada Takuya. Er hatte sie in der Nähe der Akademie gefunden, was eigentlich auf der Plattform 5 befand, und sofort zum Dojo ihres Senseis gebracht. Weil er eigentlich ein guter Freund und langjähriger Trainingspartner waren, ärgerte er sie, indem er sie wegen ihres fehlgeschlagenen Trainings neckte. Der Unterschied zu ihr war nur, dass er ein Genin war. Aber daran dachte sie in dem Moment nicht. Sein Ärgern brachte nichts. Direkt als sie realisierte, was wirklich passiert war, fasste sie wieder die Panik. Takuya hatte noch nie diese panische Seite an ihr gesehen und sorgte sich umso mehr um sie. Saburo tauchte im Zimmer auf und versuchte sie mit Tadeln und Sorge gleichzeitig zu beruhigen und belehren. Erst drei Tage nach diesem Vorfall spürte sie ihr Kekkei Genkai zurückkommen, so sehr hatte sie sich verausgabt.
Bis heute konnte sie dieses schreckliche Gefühl von Hilflosigkeit nicht vergessen. Ihrem Kekkei Genkai war sie seit diesem Tag sehr dankbar und es machte ihr zugleich ziemliche Angst. Denn auf ihre ‚sehenden‘ Augen, die sie zuvor nie zu schätzen gewusst hatte, konnte und wollte sie nicht mehr verzichten. Dafür gab es noch so vieles zu entdecken und zu erforschen. Trotz ihrer neuen großen Nagst würde es sie nicht abhalten, das zu tun was sie will. Makisa verstand nun Saborus Vorsicht vor der Benutzung des Chakras. Aufgeben würde sie die Ninjutsus jedoch niemals. Wenn sie ihr Bluterbe nur durch den Mangel an Chakra darunter litt und deswegen inaktiv wurde, würde sie eben viel mehr trainieren müssen. Als Akademieschülerin hatte sie eben noch viel zu lernen.

Charakterbild

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Schreibprobe

„Lass mich raten. Er geht jeden Abend nach Ladenschluss ungeduscht in die Kneipe und trinkt so viel bis er sich nicht mehr erinnern kann, wie er nach Hause gekommen ist!“
Der kleine Junge zeigte auf den molligen Mann, der einen Dreitagebart trug und laut gähnte. Beinahe zu siegreich war er sich sicher mit seiner Beurteilung.
„Knapp daneben ist auch vorbei!“, erfreute sich Violetthaarige und kicherte mit ausgestreckter Hand. Der Vierzehnjährige schnaufte genervt und legte murrend sein letztes Nikuman in ihre Handfläche. An die blinde Akademieschülerin und seine zwei Jahre ältere Kohai hatte er nun alle seine drei selbst bezahlten Nikumans, die mit Schweinefleisch und Gemüse gefüllt waren, verloren.
„Sei nicht so ein schlechter Verlierer Takuya-chan~“, trällerte Makisa fröhlich und verschlang den köstlichen Nikuman. Dabei sage ich ihm doch immer, dass er vielmehr Pfeffer für einen tieferen Geschmack reintun müsste, dachte sie sich innerlich nicht vollkommen zufrieden, was sie natürlich dem schmollenden Jungen nicht bemerken lassen wollte. Der Sieg gehörte nämlich ihr.
„Manchmal frage ich mich, ob du vielleicht wirklich ‚blind‘ bist, Baka!“, neckte Makisa ihn weiterhin und kassierte eine größere Schmolllippe, die sie durch sein dumpfes beleidigtes schnaufendes ‚Hmpf!‘ ausmachen konnte. Es hörte sich bei jedem anders an, doch die Yamada wusste mittlerweile, dass dieses Verhalten oft mit Armverschränken mitkam. Er hingegen versuchte seinen letzten Stolz zu bewahren und zeigte keine großen Reaktionen. Takuya wusste eben selbst als Bluterbenträger sehr gut, wie das Kekkei Genkai ihres Clans funktionierte. Als ‚sehender’ Yamada konnte man nämlich trotz Blindheit vieles ausmachen, so wie die Veränderung der Gefühlslagen. Die Emotionen, die sich durch das Bewegen des Gesichts zeigten, waren bei jedem gleich, egal ob man blind war oder nicht.
Jeder hatte da zwar seine eigene Methode, obwohl alle sehr ähnlich waren. So hatte Makisa ihre eigene Technik entwickelt die Gefühle von ihm zu lesen. Da sie beide Freunde waren, war es umso einfacher sich gegenseitig zu lesen. Mit einem breiten Lächeln hob sie langsam ihre Hand und senkte sie langsam wieder runter. Am Ziel angekommen wuschelte sie mit ihrer Hand durch seine Haare.
„Schau Baka...“, begann sie zu reden und drehte mit einem Ruck seinen Kopf in Richtung des moppeligen Mannes, der ein Tempura-Stand betrieb.
„Ich bin blind. Schon vergessen, Aho-onee-chan…?“, kommentierte er trocken.
„Also bist du doch ein ‚blinder’ Yamada? Seit wann?“, entgegnete die Violetthaarige ihm mit einer gespielt überraschten Frage und drehte mit ihrer Hand seinen Kopf zurück zu ihr. Für Außenstehende sah es so aus, als ob sie sich ansehen würden. Er verzog das Gesicht missbilligt und sie spürte durch die Vibration seines Gebisses, dass er die Zähne knirschte.
„Schade…“, sprach sie mit weiterhin gespielter nun trauriger Stimme. Schnell fuhr sie unerwartet mit wischender Fröhlichkeit fort: „Naja das spielt ja auch keine Rolle! Dann verpasst du es eben meine Schönheit nicht zu sehen. Zuhören kannst du ja noch!“
Makisa ließ ihn erst gar nicht zu Wort kommen, der sich natürlich verteidigen wollte. Sie fing an eine Erklärung für sein Versagen der Beurteilung zu geben.
„Er scheint wohl wo manches an fett auf den Rippen zu haben, aber das macht ihn trotz Schweiß und Öl auf der Kleidung nicht zu jemanden, der niemals duscht“, gab sie den ersten Hinweis den kleinen Shinobifrischling. Trotz ihres Ärgerns hatte sie mittlerweile seine volle Aufmerksamkeit. Seine Gesichtszüge hatten sich entspannt und gleichzeitig spürte sie seine Augenbrauenan ihren Fingerspitzen.
„Weißt du von seiner Kleidung unter der Schürze Bescheid?“
Sie vernahm durch das Bewegen ihrer Hand ein Nicken seinerseits wahr.
„Diese wechselt er noch bevor er den Stand schließt. Zwar liebt er Alkohol, aber trinkt lieber allein bei sich zu Hause mit seinem noch übrig gebliebenen frittierten Tempura. Er hat nicht das Geld für anderes Essen noch zu bezahlen. Denn vieles geht für die Zutaten drauf.“
Ihre Erklärung war nun komplett. Während sie gesprochen hat, spürte sie an ihren Fingerspitzen wie sich seine komplette Stirn nach oben verzog, was ein Anzeichen war, dass er vor lauter Überraschung und Unglaube die Augen sich vergrößerten. Kurz darauf spürte sie durch ihre Finger einen misstrauisch und ernsteren Ausdruck, wobei die Stirn sich nach unten verzog. Danach folgte ein kleines Rucken, das sie von ihm vernahm. Er hatte die Arme vor der Brust verschränkt. Eine typische wütende und trotzige Haltung.
„Und woher weiß ich, dass du die Wahrheit sagst?“
Lange sagte sie nichts. Den imaginären ‚Blickkontakt’ unterbrach sie, indem sie die Augen schloss und den Kopf wegdrehte. Er bewegte seinen Kopf hingegen nicht und hielt die Höhe seiner Augen aufrecht. Irgendwie wollte sie ihn mehr ärgern. Takuya wusste von ihrem Hobby, andere gerne auf die Nerven zu gehen. Er blieb da auch nie verschont. Daher legte er sein Misstrauen gegenüber seiner Trainingspartnerin nie ab. Zu oft hatte sie schon ihren Spaß mit ihm gehabt. Makisa ließ trotzdem nie locker. Ruckartig hob sie nun den Kopf und starrte mit ihrem leeren Ausdruck in den Augen direkt in seine gleichfarbigen violetten Augen. Die plötzliche Bewegung erschreckte ihn und ließ ihn heftig zusammenzuckten. Die Hand auf seinem Kopf hielt ihn davon ab nach hinten zu weichen. Ganz langsam und bedacht näherte sie sich ihm. Die Nasen berührten sich beinahe.
„Weil ich durch Menschen sehen kann~“
Noch bevor sie die Hand von seinem Kopf nahm, spürte sie wie alle Gesichtszüge im entgleisten. Sie konnte nicht anders als auflachen. Zu sehr genoss sie seine Reaktion, die immer wieder ihr köstlich zugutekam. Gerne verglich sie seine Reaktionen einer kleinen Wunderbonbonkiste. Mal sauer, mal bitter und mal erwischte sie ein scharfes Bonbon. Diesmal genoss sie einen sauren Geschmack. Er fand daran wenig gefallen.
„Onee-san!“, rief er empört aus, „Sag die Wahrheit und hör endlich auf mich ärgern. Du hast doch schon alle meine Nikuman bekommen!“
Sie hörte auf zu lachen. Auf ihren Lippen zeichnete sich immer noch ein schelmisches Lächeln. Die Akademieschülerin legte die Hände auf ihre Oberschenkel und schwang sich nach oben. Von dem langen Hocken kribbelten nun ihre Beine unangenehm. Er war schon längst aus der Hocke aufgestanden.
„Seine Tempura sind lecker, obwohl sie ziemlich ölig sein können und ihnen der knackige Biss fehlen. Hab‘ ihn gestern bei unserer kleinen Unterhaltung einfach gefragt, wie er so seinen Tag verbringt“, gestand sie nun offen und ehrlich und zuckte dabei mit den Schultern. So einfach wie ihre Lösung war, hätte er diese nicht erwartet. Kurz hatte er nämlich gedacht, dass ihr Kekkei Genkai viel mehr erkannt hatte als seins. In diesem Spielließen die Beiden immer ihr Können unter Beweis stellen und verglichen diese. Er konnte aber nicht wissen, dass es wieder eine halbe Lüge war. Dass er keine Unmengen an Alkohol trank, hatte sie nicht erfragen müssen, sondern hatte es riechen können. Den Geruch von Alkohol, den konnte sie wegen ihrer großen Abneinung sowieso niemals ignorieren, auch wenn sie es so gerne wollte.
„Du weißt schon, dass das Schummeln ist? So funktioniert das Spiel nicht!“
Sie ignorierte den kleinen Jungen gekonnt, der gut ein Kopf kleiner war als sie. Sie hob den Finger und winkte damit verneinend, während sie den Kopf schüttelte.
„Selbst für ein Spiel muss mal alle Karten offenlegen. Und …“
Makisa schritt an Takuya vorbei und bewegte so schnell die Hand, dass er nicht anders konnte als zusammenzucken, ohne sich zu wehren.
„Lass mich raten, wer noch ein Nikuman versteckt hat!“
Ohne auf eine weitere Reaktion von ihm zu warten, stopfte sie den ganzen Bun in den Mund und kaute fröhlich.
Das nächste, was man in den Straßen auf einer der namenlosen Plattformen sah, waren zwei blinde Teenager, die schlängelnd zwischen all den Menschen ihr Spiel fortsetzten.
 
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Yamada Makisa

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>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Steigerungs-Stufen <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Körperliche Fähigkeiten:

Kraft - 2
Geschwindigkeit - 3
Geschick - 3
Ausdauer - 2
Widerstand - 1

Chakramenge - 1
Chakrakontrolle - 2

Jutsu Fähigkeiten:

Taijutsu - 3
Ninjutsu - 2
Genjutsu - 1

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Attribute <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Körperliche Fähigkeiten:

Kraft - 200 - Stufe 1
Geschwindigkeit - 1000 - Stufe 3
Geschick - 500 - Stufe 2
Ausdauer - 200 - Stufe 1
Widerstand - 200 - Stufe 1

Chakramenge - 200 - Stufe 1
Chakrakontrolle - 500 - Stufe 2

Jutsu Fähigkeiten:

Taijutsu - 800 - Rang D
Taiji-Kampfstil - 800 - Rang D
Ninjutsu - 500 - Rang D
Fuuton - 500 - Rang D
Genjutsu - 200 - Rang E

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Grundtechniken <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Kawarimi no Jutsu (Körpertauschtechnik)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: 50 Meter Umkreis

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Mit dieser Technik wird der eigene Körper mit dem eines Gegenstandes, einer Pflanze oder eines Tieres vertauscht, welches dann die Gestalt des Anwenders annimmt. Auf diese Weise kann ein geschickter Shinobi den Gegner mit einem Scheinangriff täuschen und nur das gewählte Objekt in den Kampf werfen, während er selbst auf eine Lücke in der Verteidigung des Gegners lauert.

Henge no Jutsu (Verwandlungstechnik)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: Auf sich selbst

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Dieses Standard-Jutsu erlaubt es dem Anwender sich in jede Person, Tier oder in ein Objekt seiner Wahl zu verwandeln und dessen äußere Erscheinung anzunehmen. Aber sonst ändert sich nichts. Man kann nicht größer oder kleiner werden (jedenfalls nicht viel) und die physischen Eigensschaften ändern sich auch nicht. Sprich wenn man sich in einen Stein verwandelt, dann ist man nicht so hart wie einer.

Bunshin no Jutsu (Einfache Doppelgänger)

Element:
Keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E pro Doppelgänger
Reichweite: Direkt am Anwender

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Der Anwender dieser Technik erschafft eine oder mehrere Kopien von sich selbst, welche sofort verschwinden, sobald sie mit etwas in Berührung kommen. Anwender des Byakugan oder anderer Aufspürungstechniken können dieses Jutsu leicht durchschauen, doch auch erfahrene Shinobi ohne dieses Hilfsmittel sind durchaus in der Lage, die Täuschung zu erkennen. Die Doppelgänger imitieren den Anwender komplett in seinen Bewegungen, müssen sich dabei aber nicht absolut parallel verhalten. Außerdem sind sie körperlos, das heißt, dass sie keinen Schaden zufügen und nicht direkt helfen können.

Jibaku Fuda: Kassei (Explosionssiegel aktivieren)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: 10 Meter steigend

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Der Shinobi konzentriert sein Chakra um den Mechanismus einer entfernten Bombe zu aktivieren. Desto höher die Chakrakontrolle ist, desto weiter kann man sich entfernen, ehe man die Siegel hochjagt.

Tobidôgu (Waffe versiegeln)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: Direkt am Anwender

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Waffen, die zu schwer oder zu unhandlich sind, um ständig mit sich herumgetragen zu werden, kann man mit dieser Kunst in ein Stück Papier versiegeln. Die Schriftrolle muss zu diesem Zweck für die Objekte, welche sie beherbergen soll, beschrieben sein und wird wie jede andere aktiviert, um die entsprechenden Objekte wieder herbeizurufen.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Taijutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Lánde Yóuxi (sanftes Spiel)

Typ:
Taijutsu
Rang: D
Reichweite: Nah

Voraussetzung: Geschwindigkeit Stufe 3, Geschick Stufe 2

Beschreibung: Der Anwender begibt sich in eine defensive Pose und kümmert sich lediglich um seine Verteidigung, indem er Schlag für Schlag ablenkt. Er kann dabei keinen Gegenangriff starten, sondern verhindert lediglich effektiv, dass der Gegner ihn berührt – dies dann allerdings beliebig lang. Diese Technik ist lediglich bei Gegnern wirksam, die dem Anwender in den Kategorien Geschick, Geschwindigkeit und Taijutsu entweder gleichwertig oder unterlegen sind.
Gibt der Anwender seine Haltung auf, obwohl der Gegner ihn immer noch unermüdlich angreift, so entsteht eine Lücke in der Verteidigung, die der Angreifer nutzen kann. Der Anwender ist also darauf angewiesen, dass der Gegner seine Attacken abbricht, bevor er die defensive Haltung aufgibt.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Ninjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Gen'ei Shuriken no Jutsu (Technik des Phantom-Shurikens)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: D
Chakrakosten: E pro Shuriken Bunshin
Reichweite: Wurfweite

Voraussetzung: Chakrakontrolle 2, Geschick 2

Beschreibung: Noch während ein Shuriken in der Luft ist werden mit diesem Jutsu einfache Doppelgänger, ähnlich wie dem des Bunshin no Jutsus, des Wurfgeschosses erschaffen. Diese Phantom-Shuriken richten keinen Schaden an, können den Gegner aber verwirren, einschüchtern und - vor allem - verschleiern, welches Shuriken das richtige ist. Selbstverständlich lässt sich diese Technik nicht nur auf Shuriken sondern auf alle geworfenen Waffen verwenden.

Chakrakontrolle Stufe 4: Nun ist es möglich, das Jutsu deutlich kosteneffektiver zu verwenden. Die Anzahl der Shurikendoppelgänger verzehnfacht sicht, die Chakrakosten steigen jedoch nur auf D pro 10 Shuriken.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Genjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Bluterbe <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
 
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Hallöchen, bitte entschuldige erneut die verzögerte Bearbeitung. Wir hatten das ja glücklicherweise bereits per PN geklärt. Jetzt wollen wir uns dann aber ran an den Speck machen! :)

Allgemein
Viele Fehler, jeglicher Art. Hier wirst du leider definitiv die meiste Arbeit haben, denn diese ziehen sich durch die gesamte Bewerbung.
Schauen wir uns beispielsweise mal den ersten Absatz ("Für Makisa..." bis "...Kombination bildete.") des Aussehens an:
- ein gutes Wort eingelegt / unpassende Anwendung der Redensart
- eine solch hübsches Mädchen / Grammatik
- vielen es Blickes / Tippfehler, Grammatik?
- schnell einschüchtern müsste -> würde
- Als kleines Kind und neu wegen des Trainings -> "neu" Bezug?
- Wenn sie ihr Gesicht fasste -> Wortwahl / Bezug? (das "sich" im selben Satz ist leider auch etwas fragwürdig)
- Für ihr Alter hatte sie schon immer älter ausgesehen, wie die eigentliche Nummer in ihrem Alter. -> Doppelung, Wortwahl, unschöner Satz
- die schon zeigenden Kurven -> Wortwahl
- Wirklich dünn war sie nicht und nicht wirklich dick, obwohl sie so viel isst. -> was soll schlussendlich ausgesagt werden?
- und es bildete sich wohl geformte Wangenknochen -> Grammatik
- die mit ihre halbvollen Lippen -> Grammatik

Andere Beispiele wären: "verschwollenen Clanmitgliedes" und "der von den seinen vielen nicht vielen talentierten".

Es tut mir sehr leid das sagen zu müssen, aber in diesem Zustand muss ich, unabhängig des Inhaltes, die Bewerbung leider ablehnen.
Da die Fehler einen so großen Teil einnehmen, werde ich nur grob über die Bewerbung gehen. Alles andere kann man sich nach einer generellen Überarbeitung genauer ansehen.


Statusblatt
- die erklärenden Texte können entfernt werden
- davon abgesehen sollte hier alles stimmen!


Charakterdatenblatt

- Aussehen: du beschreibst zwar einige Details, allerdings muss man sich diese ziemlich zusammenpuzzeln. Es wäre für den Leser um einiges einfacher, wenn du Makisa Stück für Stück vorstellst und dabei näher an ihr selbst dranbleibst, anstatt kleine Exkursionen zu den Narben einer anderen Person usw. zu machen.

- Verwandte: der Vater sollte hier auch einen Eintrag bekommen.

- Interessen: Sie bzw. ihre Familie ist eigentlich arm, aber ihr Geschmack lässt nur das beste Essen zu?

- Stärken: Du beschreibst zuvor, dass sie wissbegierig ist und alles anfassen und ausprobieren möchte, gleichzeitig ist sie aber die Ruhe selbst und analysiert alles. Hier fehlt mir ein bisschen der Mittelweg für den Charakter, damit es weniger in Richtung entweder oder geht. Ebenso sollte angemerkt werden, dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht perfekt mit ihrem Bluterbe umgehen kann. Natürlich hat sie bereits einige Jahre an Erfahrung, weiß wie es funktioniert und das viele Informationen auf sie einprasseln, aber genau diese Punkte dürfen zu diesem Zeitpunkt gerne ein wenig mehr im Vordergrund stehen. Du erwähnst es zwar hier und da, aber es wird auch schnell wieder unter den Teppich gekehrt. Du scheinst bei diesem Punkt auch einige Sätze zu wiederholen?

- Der Link zum Bild funktioniert nicht.

- Schreibprobe: Vielleicht habe ich es durch die Fehler falsch verstanden, aber ich dachte Takuya hat ebenfalls das Bluterbe? In der Schreibprobe "sieht" es nun eher danach aus, als ob er normal sehen könnte?


Du hast viele schöne Ideen und aus deinem Charakter könnte auch etwas werden, wenn da nicht die ganzen Fehler wären. Ich würde dir an dieser Stelle beinahe empfehlen den gesamten Text erneut aufzusetzen und Punkt für Punkt abzuarbeiten, damit man die Fehlermenge um einiges verringern kann.


LG und viel Erfolg bei der Überarbeitung! :)
 

Yamada Makisa

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Hi Maki!

Wie schon im PN besprochen wurde, wollte ich sowieso den ganzen Text überarbeiten, was nun auch getan wurde. Besonders der Abschnitt über Stärken war einfach nur eine Lesekatastrophe gewesen 😅
Ich hoffe nun alles ist in richitger Wort und Sprache gehalten!

Zu den kritisierenden Punkten:

Statusblatt:
- die erklärenden Texte sind entfernt worden

Charakterblatt:

- Aussehen: bis auf Inhalt wurde alles abgeändert und gleicht nun eher einer Beschreibung ihres Aussehens. Sollte nun auch viel einfacher zu lesen sein.

- Verwandte: Vater hat einen Eintrag bekommen.

- Interessen: allgemein habe ich nun erklärt, dass ihre Armut zwar ihre Möglichkeiten das zu essen was sie will sehr einschränkt, sich aber nicht daran ändern, dass sie einen feinen wählerischen Geschmack hat. Ihr gefällt eben nicht jedes Essen. Im zweiten Paragraphen findet man diese Information.

- Stärken: wie gesagt, dieser Abschnitt war ein ‚mess‘ xD Alles wurde neu bearbeitet und sollte nun korrekt formuliert sein. Das ‚analytische Verhalten’ wurde zu ‚kein übereifrigen Entscheiden’ geändert und mit der Neugier verknüpft (im letzten Abschnitt von Verhalten deutlicher erklärt). In direkten Sätzen wurde ebenso erklärt, dass ihr Bluterbe nicht perfekt ist.

- Ich füge einen neuen Link ein, wenn ich eine passende Seite zum Hochladen finde. Aber eigentlich ist es ja eine Eigenkreation.

- Schreibprobe: Ich hab wohl das Wort ‚Sehen‘ in Abführungszeichen missverstanden in dem Kapitel über Yamada Takuyas Beschreibung. Das ist wirklich Fehler meinerseits, denn alle Yamada sind im Prinzip ja blind. Ich habe das natürlich korrigiert.

Extra von mir korrigiert bzw. verändert:
- ihre Mutter ist nun keine sehende Yamada mehr
- ein weiteres Charakterbild wurde hinzugefügt
- Profilbild geändert, doch Avatarperon bleibt gleich. (Die Bilder sind sowieso immer bearbeitet also so ganz entspricht es nie der Quelle)

Ich entschuldige mich nochmals für die Umstände! Danke für die Mühe 😁
 
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Netsu

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Hallo Makisa!

Da es bei Maki heute nicht klappt und damit du nicht länger warten musst, springe ich für heute abend ein und gebe in dem Zusammenhang gleich eine zweite Perspektive.

Ich muss nach dem Durchlesen leider sagen, dass ich auch die überarbeitete Fassung nicht dem Maßstab für einen Clancharakter entsprechend finde. Da sind noch einige Sätze, die einfach nicht verständlich sind und bei denen man selbst aus dem Kontext nur raten kann, was wohl gemeint ist. Auch finden sich oft falsche Worte oder Formen die im Deutschen nicht existieren - an einer Stelle wiederholst du sogar einen Textabschnitt der etwas weiter vorne schon einmal kam, und das nach einer kompletten Neufassung! Flüssig und gut zu lesen ist der Steckbrief insgesamt an wenigen Stellen.

Ich erkenne und lobe ausdrücklich, dass du dir sichtlich viele Gedanken zum RP eines Yamada gemacht hast, aber es scheitert leider an der Grundvoraussetzung für einen Einstieg als Clanspieler.

Insofern werde ich die Bewerbung an dieser Stelle ablehnen und schlage dir vor, zunächst mit einem clanlosen Charakter den Einstieg im Forum zu suchen. Wenn du dich dann ein wenig eingefunden hast und es sprachlich besser funktioniert, werden wir Makisa gerne erneut bewerten. Wenn du Rückfragen hast oder eine detaillierte Kritik möchtest, schreib mich gern an.

mfG,
Netsu
 
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Für weitere Antworten geschlossen.
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