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Die Bergung von „Susanoo“

Yukihiro Azuki

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Azuki war ja froh, dass der Plan so gut geklappt hatte, und sie freute sich auch, dass die eintönige Tätigkeit, nämlich das Schiff in Bewegung zu bringen und zu halten, vorbei war. Allerdings hätte Tetsuya nicht unbedingt seine Hand auf ihre Schulter legen müssen; das kam ihr irgendwie seltsam vor, vorallem da er so viel kleiner war als sie. Zudem war sein Blick ihr etwas unangenehm, aber die Szene dauerte glücklicherweise nur einen Augenblick, bevor er in Richtung Leiter verschwand, um Yukiko zu Hilfe zu kommen und sich wohl auch selbst an dem Kampf zu beteiligen. Yukihiro folgte ihm eilig, und stieg hinter ihm die schmale Leiter nach oben.
Oben erwartete sie eine Horde Männer, die versuchten etwas in einer dunklen Rauchwolke aufzuspüren beziehungsweise zu finden. Da Azuki Yukiko nicht auf den ersten Blick fand, war sie wohl das was die Typen suchten. Jedenfalls konnte sie sich nicht vorstellen, dass Yukiko etwas passiert war, denn sonst hätten die Männer bestimmt schon lange Daisuke und Azuki im Visier, was bis jetzt nicht der Fall war. Sie sah ein Stück weiter etwas weißliches durch die graue Wolke aufblitzen. Etwas, was Haaren sehr ähnlich sah, und da Daisuke noch in der Nähe stand, konnten das Yukikos Haare sein und waren es mit hoher Wahrscheinlichkeit wohl auch; schließlich hatte Azuki geglaubt weiß sei eine seltene Haarfarbe, bevor sie mit zwei eben dieser auf eine Mission gegangen war, und wenn jetzt noch ein paar Diebe diese Haarfarbe hatte, dann konnte es nicht mit rechten Dingen zugehen.
Mit einem 'Shunshin no Jutsu' stand sie neben Ikari. Während sich der Rauch langsam verzog, flüsterte Azuki dem andren Mädchen leise zu: „Versteck dich irgendwo, falls du hier überhaupt ein passendes Versteck finden kannst, Ikari-chan. Da kannst du in Ruhe deine Genjutsu vorbereiten. Ich kümmer mich vorerst um die Typen, weil irgendwelche Jutsu, die ich von hier oben benutzen kann, werden kaum helfen.“ Sie lächelte und zwinkerte ihr kurz zu, bevor sie sich wieder dem Rauch zuwandte und versuchte sich auf Bewegungen zu konzentrieren, um einen möglichen Angriff möglichst schnell zu bemerken. Zwar war Yukiko erfahrener als sie selbst, doch Daisuke würde keine Hilfe von Azuki benötigen, sondern eher von Yukiko, wenn überhaupt. Somit musste zuerst Yukiko die Chance und die Zeit bekommen ein Genjutsu zu wirken, und damit den andren beiden helfen zu können. Allerdings hatte Yukihiro oben auf Deck wirklich keinerlei Chance ein richtiges Jutsu anzuwenden, das groß gegen Angreifer schützen würde, und ihr blieben einzig und allein ihre Ninjawaffen und ihr Taijutsu. Abgesehen davon, dass sie immer noch reden konnte, und vielleicht würde auch das vorerst helfen. Sollte sie die Banditen in ein Gespräch verwickeln können, oder zumindest ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen, so hatte Daisuke, der wohl noch mehr oder weniger in ihren Rücken stand, die Chance ungehindert anzugreifen. Hoffentlich würde Daisuke alleine zurecht kommen, er mochte ja stark sein, aber er war sicherlich erschöpft. Azuki war schon vom Schiff bewegen etwas müde, und er hatte zuvor noch gekämpft. Vorsichtshalber holte Yukihiro ein Kunai-Messer aus einer ihrer Taschen und umklammerte es fest; jederzeit bereit auf den ersten, der die sich auflösende Rauchwolke durchblicken konnte, Azuki sehen und angreifen würde...
 

Tetsuya Daisuke

Chuunin
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Einmal richtig tief durch atmen, musste Daisuke als sie oben waren. Er war ein wenig aus der Puste, denn so ein Schiff zu bewegen, war selbst für den Tetsuya nicht grade ohne. Allerdings hatte er noch einige Kraftreserven die er nutzen musste. Er schluckte und nahm sich einen kleinen Moment verschnauf Pause, die beiden Damen würden diesen Moment allein zurecht kommen. Nachdem sich der Rauch auf dem Deck verzogen hatte, schien Azuki die Diebe ablenken zu wollen. Keine schlechte Idee, sie wartete wohlmöglich das Yukiko und Daisuke sich mit den Herren beschäftigten. Daisuke brauchte aber noch einige Sekunden um sich zu erholen.
Erneut tief durchatmend, stemmte Daisuke die Arme in die Hüfte. Er wollte die Herren Diebe nicht allzu sehr verletzen, denn obwohl es Idioten und Fieslinge war, wollte Daisuke niemanden ernsthaft verletzen auf dieser Mission. Vom Weiten sah der Tetsuya wie Yukiko noch immer im übrig gebliebenen Rauch verblieben war. Auch Daisuke kroch zu ihr in den Rauch, zwar war er eigentlich nicht der Typ, der sich von hinten anschlich oder so, aber diesmal war er wohl dazu gezwungen um die Damen nicht zu gefährden. Daisuke seufzte leise, er hatte zwar nun einen Plan aber keine große Lust auf das alles. Seine Arme fühlten sich noch immer etwas Puddingmäßig an. Das konnte doch nicht wahr sein, dass er so schnell klein zu kriegen war. Etwas besorgt schaute er die junge Blondine an. Sie sollte es nicht übertreiben, wenn selbst Daisuke Probleme hatte, wie würde es dann ihr gehen? Als der Rauch sich dann wirklich verzogen hatte, stimmte Azukis Idee total, die Männer sahen sie als erstes und gingen natürlich sofort auf sie los. Das musste sein Stichwort sein. Mit voller Geschwindigkeit raste er aus der Wolke an Azuki vorbei, so schnell er nur konnte und blieb vor einem der Männer stehen. Dann packte sie ihn an Kragen und Hosenbund und hob ihn über seinen Kopf. Der Mann der auf seinen Armen zappelte, wurde schnurstracks auf zwei andere Herren geworfen, welche dies natürlich umwarf und die da durch wie ein Knäuel verwirrt auf dem Boden lagen. Er schnaufte leise und sah dann dass dies noch nicht alle waren. Ein paar waren noch weiter hinten und zwei kamen auf Azuki los. Hoffentlich konnten die Damen sich auch etwas selbst helfen.
 

Fukazawa Akio

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Yukikos Augenbraue hatte sich in unerreichbare Höhen aufgeschwungen, als die Blondine vorschlug, sie solle sich verstecken. Es existierte ein allgemein bekanntes Gerücht, dass Blondinen nicht umsonst die Haarfarbe von Stroh hatten, aber eigentlich hatte Yukiko das nie ernst genommen. Nun jedoch sah sie sich mit der Frage konfrontiert, ob nicht doch ein wahrer Kern dahinter steckte. "Entschuldige mal...", meinte sie, während sie eine weitere Salve Windnadel warf, "Wer von uns beiden ist hier auf ihrer ersten Mission? Ich glaube, es wäre sinnvoller, wenn wir beide zusammen kämpfen, so wie ich Daisuke-san einschätze, braucht der eindeutig am wenigsten Hilfe."
Dieser Verdacht schien sich auch im Nu zu bestätigen, als der weißhaarige Junge an den beiden vorbei raste und im Handumdrehen drei Diebe plättete. "Also, machen wir das zusammen?" Das Angebot stand, allerdings schien es keine Zeit für einen Handschlag oder ähnliches zu geben, denn einer der diebe war Daisuke ausgewichen und ging nun auf Azuki los. Da Yukiko keine Chance mehr sah, ihre Kaze no Senbon schnell genug aufzuladen, musste halt die Ich-erschreck-dich-Taktik von vorhin nochmal hinhalten, mittels eines leichten Fingerzeichen wurde Narakumi no Jutsu zum zweiten Mal eingesetzt und dem Mann eine furchterregende Vision gesandt. Hoffentlich reagierte Azuki genauso schlau wie Daisuke und nutzte diese Lücke in der Verteidigung des Diebs aus. In der Zwischenzeit, knapp hinter der Blondine stehend, zückte sie ebenfalls einen Kunai und präparierte ihn mit einer Ladung Explosionstags, dieses Messer war nun eine reine Bombe. Allerdings würde sie damit noch etwas warten, schließlich war das ihr letzter Kunai, traurig aber wahr.
 

Yukihiro Azuki

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Nun gut, Azuki arbeitete mehr oder weniger mit Ikari zusammen, auch wenn sie nicht genau wusste, warum das Mädchen gereizt auf den Vorschlag Azus reagiert hatte; sie jedenfalls hatte es für gut empfunden. Auch hatte sie nicht mit so einer Antwort gerechnet, vorallem, da ihr Yukiko immer eher ruhig und sanft, vielleicht etwas zurück haltend und schüchtern vorgekommen war, aber so kann man sich täuschen; wenigstens hatte sie jetzt mehr Respekt vor der Kleinen, ganz im Gegensatz zu Daisukes Aktion zuvor, die eher das gegenteil bewirkt hatte. Daisuke selbst war jetzt schon mitten im Kampf und zwischen den Dieben, und Azuki konnte den Plan von zuvor erst recht nicht mehr verfolgen und Teamarbeit schadete ja selten, also warum sich aufregen. Einer der Diebe, der Tetsuyas Reichweite entkommen war, kam auf die beiden Mädchen zu, blieb jedoch seltsamerweise kurz vor ihnen stehen. Ikari stellte sich hinter Azuki, und bereitete gelassen ein Kunai vor; in aller Seelenruhe könnte man fast sagen, dafür war es aber etwas zu schnell. Der Dieb stand immer noch vor den beiden. 'Okay. Ich kann wirklich keine Jutsu anwenden, aber ich hab gesagt ich helfe ihr, und das scheint sie auch zu erwarten und das ist nur ein einfacher Dieb und da wird dann ja ein einfacher Schlag reichen?'
Ein Versuch war es jedenfalls wert, und Gewalt konnte manchmal doch eine Lösung sein. Ein fester Schlag mit der Faust musste wirklich reichen; das hoffte Azuki jedenfalls und sie ließ sanft, aber schnell ihr Kunai zurück in die Tasche gleiten. Angst oder Verzögerung konnte sie sich gerade sowieso nicht leisten, vorallem nicht vor Ikari, nicht nach der Bemerkung von wegen Anfänger von vorhin. Die letzte Frage die blieb, war wohin sie ihre Hand begeben sollte, um ein sicheres und langes Ausschalten des Diebs zu ermöglichen. Da sich der Kerl allerdings schon wieder anfing zu bewegen, wodurch die Zeit etwas knapp wurde, entschied sie sich für einen leichten Schlag mit der linken Hand zum Hals, um mit ihrer rechten hart in die Magengegend treffen zu können und führte das auch sogleich aus. Der Mann plumpste auf den Boden, wo er reglos liegen blieb; hoffentlich für eine längere Zeit. Aber man konnte sich jetzt nicht um einen bewusstlosen Feind kümmern, vorallem weil da noch mehr noch nicht bewusstlose waren, und Daisuke wahrscheinlich Hilfe nicht ablehnen würde. Sie drehte sich noch schnell zu Yukiko um und sagte lächelnd „Dann machen wir mal weiter im Text, was, Ikari-chan?“ , bevor sie sich wieder entschlossen der Menge zuwandte.
 

Tetsuya Daisuke

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Irgendwie hatte Daisuke so langsam das Gefühl, dass das Ganze hier einfach kein Ende nehmen wollte. Denn mehr und mehr Diebe kamen Wut entbrannt aus dem inneren des Schiffes gestürmt. Die beiden Damen hatten erst einmal zu tun, also musste Daisuke sich selbst helfen. Aber nicht um sonst hatte er so lange seinen Taijutsu Stil trainiert… Daisuke hatte so langsam wirklich alles andere als Lust darauf und je weniger Spaß ihm das Kämpfen machte, desto ungebändigter und wütender wurde er. Hier half nur noch eins. Hyō (Der Leopard) eine Technik die Daisuke besonders Spaß machte. Er begab sich auf alle Viere und drückte seinen Körper nah gen Boden. Und schon rannte der Leopard los. Mitten in die Massen hinein rannte der Tetsuya mit enormer Geschwindigkeit. Dann rannte er auf einzelne Herren zu und packte sie entweder um sie irgendwo hin zu werfen, oder schlug sie direkt mit der Handfläche aus seiner Bahn. Der Kraftaufwand war zwar hoch, aber noch immer nicht alles was er hatte. Man konnte beobachten wie die Diebe in dem Knäuel in dem sich Daisuke befand ständig zur Seite flogen. Es waren höchstens sechs bis sieben Männer die Daisuke da wegstieß, doch es waren genug fürs erste.
Danach herrschte einen Moment lang Ruhe. Sollte es das schon gewesen sein? Daisuke seufzte leise und stellte sich wieder hin. Der kleine Tetsuya streckte sich, wobei seine Knochen knackten. Plötzlich ruckelte das ganze Schiff einmal kräftig, so dass Daisuke sich sogar festhalten musste. Aus dem Inneren waren Schreie zu hören. Der Tetsuya riss die Augen auf. Sein erster Impuls war rein rennen, doch er hielt sich selbst davon ab und biss sich auf die Lippe. Einige Sekunden war Stille. Was war da drin nur los? Daisuke sagte keinen Ton… Stattdessen blieb er leise und lauschte einen Moment lang ob noch mehr Geräusche kamen. Schon im nächsten Moment polterte es laut und einige Diebe kamen zur Tür raus geflogen. „Was zur Hölle?!“, fluchte der Tetsuya als er die ohnmächtigen Diebe vor seinen Füßen sah. „Was ist da drin los?!“ Ob er darauf eine Antwort bekam? Sicher würde sich bald alles aufklären… und… Wo blieb eigentlich die angeforderte Verstärkung?

[Out: Tut mir Leid, dass der Post nicht so schön ist, aber atm fällts mir recht schwer zu posten...]
 

Fukazawa Akio

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Als der Ruck durch das Schiff fuhr, plumpste Yukiko erst einmal rücklings auf den Boden. Wer hätte das auch erwartet, schließlich waren die Schiffwackler alle ebenso an Deck wie die Ikari selbst... Als dann auch noch einige Diebe mir nichts dir nichts bewusstlos aus dem Schiff taumelten, beziehungsweise geworfen wurden, wurde ihr das ganze eindeutig zu unheimlich. Irgendetwas großes musste sich darin befinden, irgend etwas gefährliches, irgend etwas, was nicht einmal Daisuke aufhalten konnte, der gerade noch so spielend leicht mit den Dieben umgesprungen war. Was sollte sie tun?
Langsam stand sie wieder auf und blickte zur Öffnung, die dunkel ins Herz des Schiffes führte. In ihrer Hand befand sich immer noch der präperierte Kunai, langsam wog sie ihn in der Hand... vielleicht sollte sie es drauf ankommen lassen und ihn in die Schiffsöffnung hineinwerfen... keine so schlechte Idee eigentlich...
Doch da erinnerte sie sich an Daisukes vorherige Worte, dass sie die Zivilisten im Bauch des Schiffes auf keinen Fall verletzen werden durften. Damit war diese Vorgehensweise natürlich abgehakt und ausgeschlossen. Was also dann? Wahrscheinlich war es das beste, erst einmal abzuwarten, denn das Schiff selbst durften sie nicht betreten und somit mussten sie darauf warten, dass die dritte Partei, die sich soeben eingeschaltet hatte, die Initiative ergriff. Aber dennoch konnte sie sich darauf vorbereiten, oder? Geistig... ein wenig Chakra schmieden, damit sie schnell reagieren konnte- so etwas eben.
Allerdings spielte ihre doch vorhandene Neugier etwas in ihren Plan hinein, vollkommen ruhig zu bleiben... "Daisuke-san, weißt du, was da drin ist?", fragte sie mit ruhiger Stimme, in Panik auszubrechen war nämlich eindeutig das falschste, was sie tun konnte. Außerdem würde es sich vielleicht negativ auf Azuki auswirken, denn auf seiner ersten Mission ist man sehr aufgeregt- das Gefühl kannte die Ikari schließlich selbst. Wobei ihre erste Mission fieser gewesen war, als ein dummes Schiff zu bergen, selbst wenn dieses von Dieben wimmelte wie ein Ameisenhaufen von Ameisen.
Und wollte Daisuke nicht eigentlich Verstärkung mit der Taube herbei rufen?, schoss es der Ikari durch den Kopf, Vielleicht... Wenn sie Recht hatte, dann lohnte es sich sowieso nicht, sich groß vorzubereiten... oder? Aber sicher war sicher, also umklammerte sie den Kunai etwas fester und ging leicht in die Knie.
 
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Yukihiro Azuki

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Das kurze Ruckeln des Schiffes brachte Azuki aus dem Gleichgewicht und sie stolperte einige Schritte nach vorn, um den Schwung auszugleichen und nicht hinzufallen. Dabei entfernte sie sich logischerweise etwas von Yukiko, die zuvor in ihrer Nähe gewesen war. Zum Glück beider waren die Diebe weniger interessiert an den Mädchen, als viel mehr an dem kämpfenden Daisuke, der nicht halb so erschöpft aussah, wie Azuki angenommen hatte. Abgesehen davon sah man ihn recht selten zwischen den größeren und breiteren Dieben hervorkommen. Er war allerdings gut erkennbar durch seine Haare, jedoch war durch sein Zustand die kurzen Einblicke nicht ganz zu zuordnen, aber solange er noch kämpfte ging es ihm wohl gut. Azuki lief hastig zurück zu Yukiko, da noch einen Moment zuvor seltsame, ungute Geräusche aus dem Schiffsinneren erklungen waren und sie nicht genau wusste was zu tun war.
Die Frage, die Yukiko daraufhin Daisuke stellte, beruhigte und beunruhigte Azuki auf die gleiche Art und Weise. Ersteres, da sie nicht die einzige war, die keine Ahnung hatte, wie sie mit der Situation umgehen sollte, und auch darüber, dass scheinbar Diebe bewusstlos aus dem Inneren flogen, was eigentlich positiv für das Team war, da das im Inneren möglicherweise zumindest teilweise auf ihrer Seite stand, oder sich vielleicht für ihre Zwecke benutzen ließ... vorerst jedenfalls. Beunruhigt wurde Azuki, da sie nicht wusste, von wem die Schreie kamen, wobei sie hoffte, dass die Diebe und nicht die Gefangenen betroffen waren; außerdem konnten sie auch nicht rein, um nachzuschauen, oder zu helfen. Und warum hatte das Schütteln zuvor von Tetsuya und Yukihiro nicht auch das schreie-verursachende Etwas, was auch immer es war, vielleicht auch mehrere Personen, herausgelockt? Oder warum hatte es nicht früher zugeschlagen, wenn man so sagen konnte? Die Diebe waren ja schon eine Weile da drin, also warum nich früher in Aktion treten? Waren es vielleicht doch die Geiseln? Oder waren die Schreie zuvor einfach nicht zu hören gewesen?
Hoffentlich hatte Tetsuya Yukikos Frage überhaupt verstanden, und war gerade bereit und fähig zu antworten, aber woher sollte er sie beantworten können... eine sinnvollere Frage wäre eher nach dem weiteren Vorgehen gewesen, aber das hätte er bestimmt längst mitgeteilt, wenn er da wirklich schon eine Idee hätte. Vielleicht fiel ihr ja selbst noch was ein, bis Tetsuya antwortete oder Yukiko sich wieder meldete. Zu letzteren sah sie kurz, um zu sehen, ob sich bei ihr schon etwas tat, auf das Yukihiro hätte reagieren sollen beziehungsweise müssen. Ihr Blick wanderte zurück über die Diebe, die auf dem Boden lagen, zu Tetsuya, der dazwischen stand.
 

Tetsuya Daisuke

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Aus dem inneren des Schiffes war nun kein Ton mehr zu hören. Nur die Diebe lagen vor seinen Füßen und waren definitiv nicht bei Bewusstsein. Daisuke beunruhigte dies ziemlich doll, da dort drin eigentlich nur noch die Diebe und die Geiseln sein sollten. Und irgendwie beschlich ihn das Gefühl dass die Geiseln dazu nicht unbedingt im Stande waren. Daisuke war völlig in Gedanken versunken, hatte seine Hand aber wieder am Schwertgriff und seine Mimik verriet, dass er ein wenig kampflustig, aber auch beunruhigt war. In dem Moment zuckte er etwas zusammen als er Yukikos Stimme hörte. Er schaute sie an und versuchte sie etwas ruhiger anzusehen, da er nicht wollte, dass sie in Panik geriet oder sich aufregte. Dann zuckte er leicht mit den Schultern und schaute wieder zur Tür. Was auf immer da drin war, es war definitiv stark, wenn nicht sogar stärker als Daisuke.
Es wurde immer ruhiger und umso beunruhigender wurde es. Dann konnte man plötzlich einen Schatten nahe der Tür erkennen. Ruhig und gelassen schlenderte wenige Sekunden danach ein junger Mann zur Türe heraus. Daisuke hielt noch immer die Hand am Schwert und schaute den Mann skeptisch an. „Finger weg, wenn du keinen Ärger willst.“, sagte der Mann trocken und grinste Daisuke frech an. Natürlich nahm Daisuke dies nur als Drohung hin und nahm die Hand nicht weg. Wenige Sekunden später begann der Mann zu lachen und sagte nur: „Yare, yare…“ Dann steckte er eine Hand in die Tasche, was Daisuke noch skeptischer machte, weswegen er sich in Kampfposition begab. Dann zog der Mann plötzlich etwas glitzerndes aus der Tasche. Bei genauerem betrachten sah Daisuke ein Stirnband mit dem Symbol von… Soragakure? Sofort ließ er das Schwert los und starrte den Fremden skeptisch an. Doch dieser sagte nichts weiter dazu. „Geht’s euch gut? Habt ihr Verstärkung gerufen? Ich hoffe sie kommen bald mal, damit wir wieder zurück kommen.“ Daisuke war nun mehr als stutzig. Er blickte ziemlich verwirrt zu Yukiko und Azuki. Was machte der Shinobi hier?! Plötzlich traten noch zwei Shinobi hervor und schienen erleichtert zu sein wieder draußen zu sein. „Was-…“ Grade als Daisuke ansetzen wollte und fragen wollte unterbrach ihn der Fremde und lief an ihm vorbei. Er legte seine Hand auf den Kopf des Tetsuya und schaute ihn von oben herab ein. Der Fremde Soranin war locker zwei Meter groß und grinste Daisuke von oben an. Und dann sagte er etwas was den Tetsuya zum Rasen brachte. „Keine Fragen, Kleiner.“ Man konnte richtig sehen wie sich der Tetsuya aufregte, da sein Kopf rot anlief und er wirkte wie eine Rakete die kurz vor der Zündung stand. Er sagte dennoch nichts und biss sich auf die Lippe. Schließlich wusste man nie wen man da vor sich hatte. „Naja, ruht euch einen Moment aus bis sie kommen. Wir tragen so lang die verletzten zusammen.“ Daisuke musste ihm aber nun reinreden. „Haben wir bereits.“, knurrte er stinkig und fuhr sich durch Haar. „Okay, dann kümmert sich unser Medic erstmal darum, egal.“ Hmpf, was waren das für komische Kerle? Naja nun hieß es erstmal einen Moment warten. Daisuke setzte sich einfach auf den Fußboden und verschnaufte…
 

Fukazawa Akio

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Yukiko ließ seufzend den Kunai sinken, als sich die drei Ninja als Soranin entpuppten. Tatsächlich schien sie Recht gehabt zu haben, nämlich, dass dies bereits Verbündete waren. Allerdings brachte selbst sie es nicht fertig, erleichtert zu sein, ging allerdings zu Daisuke, als dieser sich aufzuregen drohte, um ihn etwas zu beschwichtigen.
Sie selbst war… sauer. Sie fühlte sich verarscht. Wofür schickte man einige kleine Genin zu einem Schiff, wenn doch eh schon Fachmänner am Werke waren? Wofür brachte man sie in Gefahr (wenn sie auch nicht so groß gewesen war), wenn doch eh schon Leute da gewesen waren? Die ganze Situation hatte was von einem Theaterstück- und sie waren die Deppen. War das hier so eine Art versteckte Kamera oder eine dumme Realityfernsehserie und sie wurden gerade von gut tausend Zuschauern ausgelacht? Da stand sie nun, innerlich vor Wut bebend und starrte die großen Ninja an. Ihre Hände waren zu Fäusten verhärtet, die Arme verschränkt, aber als der Soranin, der Daisuke schon nicht Ernst zu nehmen schien, dann auch noch eine Laissez-faire-Haltung über die Arbeit der drei Genin zu Tage förderte, wurde es ihr eindeutig zu viel.
Sie stemmte die Hände in die Seiten und stellte sich dem Soranin einfach in den Weg, damit dieser sie auch beachtete. Sie kannte es nur zu gut, dass man sie übersah, also ging sie lieber auf Nummer sicher. „Entschuldigung mal, aber wenn Sie eh hier waren, was sollten WIR hier eigentlich noch?!“, fragte sie und der leicht aggressive Unterton in ihrer Stimme war kaum zu überhören. Sie fand das nicht gerade lustig, so wie ein Clown behandelt zu werden.
Yukiko wurde nicht schnell wütend, aber dieser Ninja hatte es geschafft, sie wirklich ärgerlich zu machen, nicht nur schien Daisuke, den sie eigentlich recht nett fand, vollkommen am Ende zu sein (Psychisch, nicht physisch) und das machte die Sache nicht besser. Sie wollte eine Erklärung hören, eine echte, logische Erklärung und nicht das Gebrabbel, das Erwachsene ihr oft zuteil werden ließen. Dann aber mal hopp!
 

Yukihiro Azuki

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Die Shinobi, die zu ihnen gestoßen waren, hatten etwas sehr positives an sich, auch wenn Azukis Teamkameraden eher gegenteiliger Meinung zu sein schienen. Aber die Soranin hatten ihnen geholfen, sie gerettet, und durch sie waren wohl auch die Gefangenen nun in Sicherheit; schließlich konnten und durften die ja ins Schiffsinnere. Zudem hatten sie noch jemanden dabei, der sich gut um die Verletzten kümmern konnte, da er wohl medizinische Jutsu oder ähnliches beherrschte. Alles in allem war wirklich nichts Schlechtes an ihnen zu erkennen.
Zunehmende Angst empfand Yukihiro eher bei Ikari, die schon das zweite Mal in recht kurzer Zeit ziemlich sauer reagiert hatte, obwohl sie in ihren Augen immer noch ein eher ruhiger Typ zu sein schien. Glücklicherweise war es dieses mal nicht wegen Azuki. Ganz unbegründet war Yukikos Aufregung jedoch auch nicht, trotz allem fand Azuki es etwas übertrieben; etwas Misstrauen den Neuen entgegen zu bringen war aber keine unbedingt schlechte Idee, da musste sie Ikari zustimmen. Im Großen und Ganzen hatten sie jetzt aber die Mission erfolgreich abgeschlossen, und sobald die Verstärkung eintraf, die sie eigentlich erwarteten, war der Fisch gegessen. Feinde gab es auch keine mehr, jedenfalls keine, die noch groß kämpfen konnten (und wenn sie's gekonnt hätten, hätten sie nach so einer Niederlage bestimmt nicht mehr gewollt), dafür hatten die andren Ninja und Daisuke gesorgt. So konnten sie doch noch prima entspannen und mussten sich keinerlei Sorgen mehr machen, jedenfalls wenn der Ninja jetzt eine halbwegs gute Antwort geben und sich daraus keine neue Sache entwickeln würde.
Azukis Blick wanderte über die anderen Soranin, wobei ihr der Riese ins Auge fiel (was nicht anders zu erwarten gewesen war bei einem zwei Meter Mann), woraufhin sie sich fragte, ob sie in der Mission irgendwie riesige oder winzige Leute anzog. Aber der Anblick von Tetsuya zusammen mit dem großen Mann, war (jedenfalls für die, die drum herum standen ) recht nett und lustig an zu schauen; allein Daisuke schien es ein bisschen zu stören, ob seine Röte allein von Wut oder auch vor Scham war, war aber nicht sicher. Nachdem er sich jedoch gesetzt hatte, verging diese auch schnell wieder, bis nur noch ein blasses Rosa zu sehen war. Aber in eben jener Zeit, als das Blut wieder aus Daisukes Gesicht verschwand, stieg Azukis Spannung. Sie erwartete langsam die Antwort, die Yukiko auf ihre Frage bekommen würde, da davon immer noch das weitere Vorhergehen und die Mission abhingen.
Der Mann selbst schien auch etwas überrascht über die kleine, zornige Ikari, die ihn immer noch böse an funkelte, doch schließlich allmählich drehte er sich grinsend zu ihr um; wahrscheinlich um ihr die Antwort zu geben.
 

Tetsuya Daisuke

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Genervt saß der junge Tetsuya im Schneidersitz auf dem Fußboden und hielt, wie es ihm gesagt wurde, die Klappe. Am liebsten hätte er dem Fremden sein Schwert über den Kopf geprügelt, doch konnte er nicht sobald er das Soragakure Symbol an seiner Stirn erkannte. Im Gegensatz zu Yukiko regte Daisuke sich nicht weiter besonders über die Situation aus. Er vertraute seinem Kagen und wenn dieser Leute auf eine Mission schickte, dann hatte dies einen Grund. Zwar kotzte es ihn tierisch an, dass er diesen nicht hinterfragen durfte, aber daran konnte er momentan nichts ändern.
Als er nach einer Weile wieder aufblickte, sah er Yukiko welche sich grade dem wesentlich älterem und sicher auch fähigerem Kollegen in den Weg stellte. Sie schien sauer, denn ihre Haltung wie sie die Hände in die Hüfte stemmte, zeigte eine gewissen abwertende Haltung gegenüber den Fremden. Daisuke seufzte leise, doch beschloss erst einmal zu zuschauen. Yukiko war alt genug um zu wissen was sie da tut. Ihre Frage machte ihn stutzig. Scheinbar war die kleine Yukiko vorlauter als er erwartet hatte. Er grinste leicht und beobachtete das Schauspiel. Ihre Stimme zeigte richtig wie sehr sie sich aufregte, was das Grinsen des Tetsuya immer breiter werden ließ. „Ikari-san-…“, wollte er grade beginnen, als er merkte dass der fremde Mann zu ihm rüber blickte und irgendwie nicht ganz so zufrieden wirkte. „Yare, yare… Hey Zwerg, hast du deine Damen etwa nicht im Griff? Du bist doch Teamleiter oder?“ Zwerg… Eine vor Wut pochende Ader zeigte sich auf Daisukes Stirn, doch er zwang sich so ziemlich zum lächeln. „Ja bin ich.“, sagte er trocken und merkte nicht mal dass er von sich und nicht von Ihm sprach. „Ahja, dann erklär dem Mädchen bitte noch mal dass ihr keine Fragen stellen sollt.“ Daisuke seufzte und stand wieder auf. „Ich denke sie hat zwei gesunde Ohren um das selbst zu hören.“ Da lagen ihm noch einige Worte auf der Zunge, doch er schluckte sie einfach runter. Zum Beispiel: ‚Wir sprechen wohl nicht mit dem niederen Fußvolk?’ oder ähnliches kam ihm grade in den Sinn. Dann wandte er sich an Yukiko und lächelte leicht. „Es wird seinen Grund haben dass wir hier sind. Schließlich kommt die Mission nicht von irgendwelchen Soranin, sondern vom Kage. Also gehe ich davon aus dass dies einen triftigen Grund hat.“ Der fremde Mann grinste, drehte sich um und lief los. Er ging in Richtung der Verletzten, welche sich unten befanden. Auch sein Medicnin von dem er zuvor gesprochen hatte, begleitete ihn. Als also die fremden Soranin alle nach unten gegangen waren, wandte sich Daisuke an die beiden Damen. „Alles okay bei euch?“ Er versuchte irgendwie die Stimmung zu lockern und vor allen Dingen Yukiko etwas zu beruhigen.
In dem Moment nahm der Tetsuya ein lautes Geräusch wahr. Als er sich umdrehte, entdeckte er etwas in der Ferne und es kam auf sie zu. Nein, es kam nicht nur auf sie zu es war sogar richtig schnell. „Was ist das…“, murmelte der Tetsuya und ging zum Rand des Schiffes. Da war es schon so nahe dran, dass man es erkennen konnte. Ein Schiff, größer als die Susanoo sogar. Sofort wurde Daisuke klar wer da kam, das musste die Verstärkung sein. „Los gehen wir runter.“, sagte er lächelnd und winkte die Damen hinter sich her. Unten angekommen, konnten die drei beobachten wie das Schiff langsam am Strand hielt und sich auch sogleich einige Personen mit Hilfe einer Leiter nach unten begaben. Daisuke wollte sofort jemanden ansprechen, da tauchte der fremde Soranin wieder auf und schubste den kleinen Tetsuya zur Seite. Sofort sprach er mit den Leuten und eine Truppe Shinobi folgte ihm zurück zum Schiff. Daisuke war schon wieder knallrot angelaufen und kurz vorm explodieren. Plötzlich tauchte eine hübsche junge Frau vor ihm auf und sofort war alle Wut von eben verflogen. Dies musste wohl an ihrem Vorbau liegen, welchen sie ihm grade entgegen hielt als sie sich bückte um ihm den Kopf zu tätscheln. „Ihr seid das Geninteam, oder?“, sagte sie lächelnd und nickte den beiden jungen Damen zu. Daisuke nickte nur leicht und grinste. „Okay, bis jetzt habt ihr euch gut angestellt. Helft bitte noch die Verletzten an Board zu bringen und dann geht’s wieder heim.“, sagte sie lächelnd und wandte sich wieder ab. Daisuke grinste noch immer breit und drehte sich dann zu seinen beiden Begleiterinnen. „Ihr habt die Dame gehört, wir sollten uns beeilen.“, erklärte er dann fröhlich und machte sich ohne weiteres auf den Weg zu den Verletzten die sich vor dem Schiff befanden.
 

Fukazawa Akio

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Yukiko machte sich mit den beiden anderen auf den Weg zum Schiff, das Gesicht vollkommen entspannt und beinahe emotionslos, könnte man meinen. Allerdings gelang ihr dies nur aus Erfahrung, ihre Gefühle im Griff zu halten, denn unter der Oberfläche kochte es. Warum war sie bloß so klein und schwach... am liebsten hätte sie diesem... diesem... diesem Arschloch die Leviten gelesen, dass er es wagte, sich so abfällig ihnen gegenüber zu verhalten. Ihre Frage war berechtigt gewesen, denn irgendwie war diese ganze dumme Mission eine einzige Verarsche gewesen, da konnte Daisuke so lange er wollte von der Intelligenz des Kagen sprechen, in ihren Augen war das komplette Zeitverschwendung gewesen. Und die Antwort (oder besser Nichtantwort) des Soranin hatte nicht gerade konstruktiv diesem Gefühl entgegen gewirkt. Er konnte so lange er wollte Chuu- oder Jounin sein, das interessierte sie nicht.
Sie hatte geschwiegen und still schweigend die Schelte entgegen genommen, dennoch hatte sie sich das Gesicht des Soranin gut eingeprägt. Man trifft sich immer zweimal im Leben und irgendwann würde sie die Köpfe größer sein, die ihr noch fehlten und irgendwann würde sie kein kleines Mädchen mehr sein, die sich mit einigen Taschenspielergenjutsus über Wasser halten musste. Und dann wollte sie mal sehen, wie abwertend er dann noch wagen würde, mit ihr zu reden. In ihrem Kopf begannen sich schon wüste Rachepläne zu formen, die meisten davon aus Entrüstung und in keinem Falle umsetzbar, andere jedoch durchaus realistisch.
Auch während sie auf Anweisung von Häuptling Titte den beiden anderen nach besten Kräften half, die Verletzten einzusammeln, redete sie kein einziges Wort, sondern behielt die ruhige Fassade bei. So würde niemand auch nur auf die Idee kommen, zu versuchen mit ihr zu reden oder ähnliches, diese Taktik klappte immer. Ihr war durchaus aufgefallen, womit Daisuke sich offensichtlich am leichtesten auf andere Gedanken bringen ließ, denn noch eindeutiger hätte er auf die Oberweite der Kunoichi kaum reagieren können. Na ja… vielleicht. Ein bisschen. Aber dieser Gedanke war in dem aufgewühlten Strom in ihrem Kopf glatt untergegangen, sodass er sich gar nicht festsetzte und ebenso wenig reflektiert wurde. Hätte man Yukiko in diesem Zustand etwas wichtiges gesagt, so wären auch diese Informationen an ihr abgeprallt, abgerutscht, davon gespült worden. Es würde eine Frage der Zeit sein, bis dieser Strudel verebbte und wahrscheinlich würde sie dann alle Rachepläne wieder verwerfen, sie für dumm und kindisch erklären. So war sie eben- eigentlich ganz rational, wenn sie nicht gerade für dumm erklärt worden wäre.
 

Yukihiro Azuki

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Yukihiro war den anderen beiden still hinterher gelaufen, aber grade schien sowieso niemand etwas sagen zu wollen, oder zu einem Gespräch aufgelegt zu sein oder gar ein Thema zu wissen. Jeder hing so seinen Gedanken nach und lief stumm geradeaus. Zwar hatten sie eigentlich den anderen Soranin bei den Gefangenen und Verletzten helfen sollen, aber als Daisuke die Verstärkung sah, rannte er verständlicherweise dorthin, um sie in Empfang zu nehmen. Sein Team folgte ihm, wobei Yukiko ihm wahrscheinlich überall hin gefolgt wäre, wenn die Alternative gewesen wäre den Soras zu folgen. Allerdings war nun auch denen aufgefallen, dass noch mehr gekommen waren, und sofort stürmten sie zu dem Schiff, wobei sie den kleinen Tetsuya überrumpelten. Er reagierte erstaunlich zurück haltend darauf, was Azuki niemals von ihm erwartet hätte, aber das war mal wieder so eine falsche Einschätzung.
Als eine größere Gruppe Männer zurück zu den Verletzten rannten, erwischten sie ihn glücklicherweise nicht mehr, sonst hätte es mit hoher Wahrscheinlichkeit Tote gegeben. Obwohl sich Azuki nach den Ausbrüchen Yukikos zuvor da nicht mehr sicher sein konnte. Als jedoch eine hübsche, junge Frau vom Schiff kam, waren alle drei Genin von den vorherigen Geschehnissen abgelenkt. Daisuke wohl allein vom Aussehen der Dame, was er jedenfalls für eine Frau ziemlich sichtbar war. Durch diesen Umstand wurde Yukikos Aufmerksamkeit auf Daisuke gelenkt und Azuki selbst, auch wenn sie sich zuvor nicht um die anderen Soras gekümmert hatte, beobachtete ihre zwei Teamkameraden. Allerdings konnte auch sie sich den Blick auf die Frau nicht verkneifen, auch wenn sie weniger von ihrem Aussehen als viel mehr von ihrer sanftmütigen Ausstrahlung fasziniert wurde. Als eben jene Frau die drei darum bat, beim Transport der Ex-Gefangenen und Verletzten zu helfen und auch Tetsuya dem zustimmte, machten sie sich auf den Weg, auch wenn es Azuki nicht so recht passte, dass die Frau sie so bemutterte. Aber diese wohl letzte Aufgabe dürfte nicht mehr allzu schwer werden, und damit hatte die Frau recht, da. Gerade als Azuki an die Gefangenen dachte, überlegte sie sich, ob diese überhaupt schon aus dem Schiff geholt worden beziehungsweise selbstständig herausgekommen waren. Glücklicherweise hatte es bisher keine Toten gegeben soweit Azuki wusste und mit so vielen verbündeten Ninja würde es wohl auch keine mehr geben.
Beim Transport der Verletzten, die jedoch schon zum Großteil zum Ersatzschiff gebracht worden waren, half Azuki mit größter Mühe, da sie bisher nicht sonderlich viel gemacht oder geleistet hatte, wenn man mal davon absah, dass sie eine sehr ruhige Person wie Ikari wütend gemacht hatte. Seltsamerweise beschäftigte sie das die ganze Zeit schon, worüber sie aber auch selbst etwas verblüfft war. Auch wollte sie die andren ihres Teams entlasten, da sie schon genug geleistet hatten, vorallem Daisuke, obwohl er wohl eh noch etwas überschüssige Energie abbauen musste. Aber so insgesamt gesehen war ihre aller erste Mission erstaunlich gut verlaufen und sollte jetzt nicht noch irgendwas schief gehen, dann war sie auch erstaunlich erfolgreich.
 

Tetsuya Daisuke

Chuunin
Beiträge
1.326
Alter
22 Jahre
Größe
1,96m
Fraktion
Sora
Dorf
Kiri
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Na herzlichen Dank. Die beiden Damen ignorierten scheinbar völlig dass Daisuke mit ihnen gesprochen hatte. Nun war er natürlich beleidigt. Okay, Yukiko war kurz vorm Platzen, aber was war daran so schlimm mal zu sagen dass alles okay ist oder so? Oder einfach zu sagen was sie bedrückt? Schließlich waren sie ein Team und schon eine ganze Weile unterwegs … Auch Azuki schien ihr Schweigen noch immer nicht brechen zu wollen. Es kam ihm so vor als hätte sie schon seit einer halben Ewigkeit nicht mit ihm gesprochen? Hatte er ihr irgendwas getan? Am Anfang wirkte das Mädchen doch noch so selbstbewusst und nun schwieg sie die ganze Zeit über. Der Tetsuya fühlte sich so langsam wie ein schlechter Teamleiter. Schließlich hatte er alles getan um es den beiden Damen recht zu machen und hatte sich große Mühe gegeben sie zu schützen und dennoch schienen so desinteressiert. Er verstand dies absolut nicht, denn Daisuke war nun mal ein herzensguter Mensch, wenn auch ziemlich eingebildet, aber loyal wie sonst was. Der Tetsuya konnte aber auch anders, wenn die Damen nicht mit ihm reden wollten, musste er das auch nicht.
Nun auch stumm transportierte der junge Daisuke die Verletzten zum Schiff wie seine Kolleginnen und viele andere Anwesenden es auch taten. Man hörte immer mal wieder ein rumpeln aus dem Schiff wo sich die merkwürdigen Soranin mit der Verstärkung befanden. Noch immer fragte sich Daisuke warum sie nicht in das Schiff hinein durften, doch dies würde er sicher nicht erfahren, da daraus ein riesiges Geheimnis gemacht wurde. Naja, es ging ihn wohl auch nichts an. Wichtig war nur die Mission so schnell und gut wie möglich zu Ende zu bringen. Ein Verletzter nach dem anderen wurde von Daisuke aufs Schiff begleitet oder getragen, je nachdem ob es ging oder nicht. Hier bemerkte er mal wieder dass dieses Schiff verdammt groß war, weswegen es so einige Verletzte gab. Dabei fiel wieder auf dass es dem Tetsuya recht leicht fiel, trotz der Anstrengung der Kämpfe, da er ja nicht grade schwach war und einiges an Kraftreserven zu bieten hatte. Daisuke achtete mittlerweile nicht einmal mehr auf seine Begleiterinnen, immerhin konnten sie das wohl auch ohne ihn, da musste er ja kein Auge drauf haben.
Nachdem alle dann endlich an Board waren, winkte der Tetsuya auch die Damen auf das Schiff zu sich. Er sagte dann zwar nichts, doch er musste dennoch immer noch ein Auge auf sie haben. Daisuke setzte sich dann auf eine Kiste auf dem Schiff und beobachtete schweigsam das Meer. In letzter Zeit war der Tetsuya viel auf dem Wasser unterwegs gewesen, fiel ihm auf. So während seiner ganzen Geninzeit, die schon eine Weile lang anhielt, war er unzählige Male mit dem Boot unterwegs gewesen. Dies lag allerdings daran dass Daisuke eben ein Soranin war und Soragakure bekannter Weise mitten im Meer lag. Auch von Kirigakure war man es natürlich nicht anders gewohnt.
Die Rückfahrt kam ihm wesentlich länger vor als die Hinfahrt, doch er genoss die Ruhe sogar etwas, was ungewöhnlich für den sonst so lauten und gesprächigen Tetsuya war. Dann nach einer ganzen Weile kam die junge Dame mit den großen Brüsten wieder auf die drei zu. Sie lächelte freundlich wie zuvor und erklärte den dreien dass sie die Mission wunderbar gemeistert hatten und dass sie sobald sie an Land ankamen natürlich wieder frei waren. Daisuke nickte ihr zu und lächelte, bis sie wieder gegangen war, denn dann starrte er wieder auf das Meer hinaus. Als sie dann endlich an Land ankamen, ging der Tetsuya als einer der letzten von Board und schaute sich die beiden Damen an. Er winkte ihnen lächelnd zu und das letzte was er sagte war: „Sayonara.“, dann rannte er los in Richtung nach Hause, denn irgendwie wollte er nun nichts mehr hören.

[Out: So, damit seid ihr frei. Ihr könnt noch mal posten, wenn ihr wollt und dann ist die Mission beendet.]
 
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