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Dieses Thema im Forum "Getsurin" wurde erstellt von Kaishira Asuka, 7. Apr. 2011.

  1. Kinzoku Kenta

    Kinzoku Kenta Genin

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    Naa, die kleine Charmeoffensive schien zu funktionieren. Kenta beglückwünschte sich zu seiner Entscheidung, unterwegs nochmal beim örtlichen Fastfoodladen vorbeizuschauen, und strahlte ein wenig heller, als Toriko für ihre Verhältnisse recht freundlich zurück grüßte. "Immerhin haben wir eine gewisse Seereise vor uns." Versetzte er auf ihre Bemerkung, und machte sich gleichzeitig eine Notiz dass Toriko nicht die Sorte Mädchen war die jeden Bissen in eine mentale Kalorientabelle eintrug. Sehr vernünftig. Oh, sie versuchte einen Witz? Wow, sie gab sich wirklich Mühe! Kenta honorierte es mit einem Grinsen - ehe eine inzwischen vertraute Gestalt dazustieß und ihn in seiner Antwort unterbrach. Seeehr cooler Einstand, Hebi-senpai. Hast extra gewartet oder fliegt dir dieses Timing einfach zu? dachte Kenta mit einem inneren Augenzwinkern, während er sich dem Neuankömmling aufmerksam und mit einem fröhlichen Funkeln in den Augen zuwandte. Hebi mochte selbst nicht so empfinden, aber seine Anwesenheit - noch dazu als Befehlshaber! - versprach Kenta jede Menge Spaß und gute Laune. Gut, sie wären nicht allein, aber dafür auch im Ausland und obendrein in einer ländlichen Gegend im tiefsten Schnee. Taute der da oben überhaupt jemals? Die Möglichkeiten von Permafrost waren vielversprechend!

    "Hai." Reihte Kenta sich als zweiter nach Torikos Vorstellung ein und hielt es knapper, auch wenn er ebenfalls den Kopf neigte. Bei ihm fiel die Geste ein bisschen verschmitzter aus, eine wortlose Anfrage ob sie nicht zu Lasten des nächstbesten Idioten gemeinsame Sache machen wollten. Er wusste zwar noch nicht so genau wer und was, aber das fände sich dann schnell. Gleichzeitig steckte weit mehr Respekt dahinter als Kenta normalerweise selbst hinter der ausgebufftesten förmlichen Vorstellung für sein Gegenüber bereithielt. "Ich muss mich der Dame anschließen." Stimmte der rothaarige Kinzoku zu. "Und ich bin auch schon ganz gespannt." Hebi war vermutlich der erste Shinobi mit dem Kenta tatsächlich so etwas ähnliches wie Kameradschaft empfand, auch wenn der Begriff ohne Qualifikation irreführend war. Diese innere Vertrautheit jedenfalls war der Grund dafür dass Kenta ihm trotz seiner sonst meist vorhandenen Höflichkeit nichts von seinem Frühstück anbot - er ging davon aus dass der Ältere sich einfach greifen würde was er wollte und dazu gar keine Einladung wollte. "Wissen wir schon was über das Team auf der anderen Seite?" Stellte Kenta dann beiläufig die einzige Frage die ihn zur Zeit wirklich interessierte. Und das war nicht die, die er aussprach, denn sie würden die Typen schon noch treffen. Er wollte eigentlich nur wissen wie viel Respekt die anderen vor ihren vorgesehenen Partnern oder zumindest für das Protokoll hatten. Wenn er richtig schätzte, gar keinen - abgesehen natürlich von Toriko und ihrer einzig wahren Liebe, dem Protokoll. Aber dieser eine Störfaktor wäre nicht schlimm - wenn sie sich ansonsten einig waren würde er ganz unabhängig von den Chancen die die Mission ihnen bot voll auf seine Kosten kommen.
    Zuletzt bearbeitet: 21. Feb. 2018
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  2. Sakkaku Hebi

    Sakkaku Hebi Genin

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    Dass die Beiden keinerlei Erfahrungen mit Missionen dieses Ranges hatten, überraschte Hebi wie bereits vorausgeahnt nicht im geringsten, sodass er den Genin lediglich entgegenblinzelte, während man in seinem Blick gut sichtbar ablesen konnte, dass er sich selbst fragte, wieso er mit dieser Frage überhaupt erst an sie herangetreten war. Eigentlich sollte er sich für seine eigene Dummheit vor die Stirn schlagen. "Hm.", gab er ihnen auf seine ganz eigene vielsagende Art und Weise zu verstehen und deutete darauf hin, dass er unter dieser Prämisse nur teilweisen Nutzen aus ihnen ziehen könnte - und sich dann folglich mal wieder alleine um alles kümmern müsste, wenn die Scheiße begann, zu stinken. Mochte sein, dass sowohl Toriko als auch Kenta mittlerweile zu den erfahreneren Genin zählen durften, allerdings war es schon befremdlich, dass Hebi tatsächlich der einzige war, der bereits Erfahrungen mit solch sensiblen Aufträgen machen durfte und das Sora-Team somit im Grunde schön unvorbereitet aufbrach. Anbei war es ohnehin zweifelhaft, ob es so schlau war Hebi und Kenta gemeinsam auf einen solchen Job zu schicken, wo man doch wusste, dass alle beide nicht mehr alle Latten am Zaun hatten und ihnen viel eher daran gelegen war, Unruhen zu stiften, denn das Ziel des Auftrages zu erfüllen. Funktionieren tat es immer irgendwie, aber bis es soweit war....
    Hebi kam natürlich nicht umhin, sich einfach an dem großzügigen Angebot an Apfeltaschen zu bedienen und ungefragt in eines der Gebäcke hineinzubeißen. Sogar noch warm. Und scheiße schmeckte das Teil auch nicht. "Kann man essen. Wo haste den Fraß gekauft?" Vielleicht hatte der Junge eine unentdeckte Bäckerei ausfindig gemacht. Eine, von der keiner wusste, was für tolle Sachen sie eigentlich verkaufte. Da Kenta in etwa genauso verschroben war wie Hebi, traute der Sakkaku dem anderen ein wenig Geschmack zu. Allein das war schon eine kleine Seltenheit.
    Der Appetit verging dem Rotauge jedoch gleich wieder als Kenta nach den Ninja des Shiro-Teams fragte. Hebi konnte spüren wie im übel wurde und es würde ihn nicht wundern, wenn er auf einmal leichenblass wäre. Das Wissen, mit diesen Shiro-Nin eine Mission ausführen zu müssen, widerte ihn nach wie vor an. Das machte sich auch in seiner Antwort mehr als deutlich und er legte die Apfeltasche wieder zurück, ehe er sich noch übergeben musste. "Nein. Glücklicherweise nicht.", sagte er und fuhr fort, "Es ist aber davon auszugehen, dass ihnen die Sonne aus dem Arsch scheint und einer so doof sein wird wie der andere aussieht. Ernst nehmen müssen wir sie also nicht." Mal ganz davon abgesehen, dass Hebi generell niemanden ernst nahm. "Ich nehme an, sie werden ähnliche Gedanken zu uns haben, immerhin definieren wir Sora-Nin uns nicht gerade über Herzlichkeit." Welten trafen aufeinander und Hebi war sich sicher, dass es Konflikte geben würde. In Soragakure herrschte eine Art Gesetz des Stärkeren. Wer sich durchzusetzen wusste, stand auf der Gewinnerseite. Verlierer und Schwächlinge wurden ausgesät und verachtet. Während in Shirogakure sicher der mit dem breitesten Lächeln den Beliebheitspreis gewann. Nicht, dass Hebi davon Ahnung hatte. Er war viel zu ignorant, um Details über das andere Reich zu besitzen. "Ich hoffe, ihr habt all eure Werkzeuge, Materialien und sonstigen Scheiß dabei, den ihr braucht. Und auch an warme Kleidung gedacht." Wenn nicht, dann war das ihr Pech und sie würden im Schneereich erfrieren. Kümmerte den Sakkaku nicht. "Wir werden uns erst in Yuki no Kuni mit diesen Intelligenzverweigerern treffen. Bis dahin könnt ihr machen, was ihr wollt. Bringt den Karren nur nicht zum Kentern." Der Blick lastete natürlich mehr oder weniger vorwurfsvoll auf Kenta, wusste Hebi doch so ein wenig, was für eine Person der Kinzoku war. Eigentlich traurig, dass die arme Toriko dazu verdonnert wurde, gerade mit diesen beiden abhängen zu müssen.
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  3. Kinzoku Kenta

    Kinzoku Kenta Genin

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    "Kleine Bäckerei in der Nähe der Ishitaka-Plakette. Sag dem Besitzer bloß nicht dass sie gut sind und aufs Plakat sollten - ich glaube die ökonomische Verzweiflung macht sie lecker." Erwiderte Kenta zufrieden auf die Frage nach der Herkunft der "essbaren" Apfeltaschen - pffft! So wie Hebi normalerweise kommunizierte war das vermutlich das höchste Lob für konsumierbare Substanzen dass er überhaupt jemals aussprach - vielleicht mit der Ausnahme von Kokain. Hah, das wäre interessant anzusehen. Ob Toriko vielleicht-
    Oh. Huh. Ja, das war komisch ... Kenta hörte aufmerksam zu, war in Gedanken aber bei etwas anderem. Das war vielleicht die Sache die ihn an Hebi mehr besorgte als dass er Kenta selbst so ähnlich und um einiges stärker war. Das wirkte beinahe dumm (worüber sollte er sich denn mehr Sorgen machen als über einen anderen klar denkenden Menschen mit genau so wenig Hemmungen und mit deutlich mehr persönlicher Macht?) Aber naja - wie sollte er es sagen - er hatte den Eindruck dass Hebi sich regelrecht schlecht fühlte, weil er an das Shiro-Team hatte denken müssen, und was war das denn für eine traurige Angelegenheit? Musste Kenta sich Sorgen machen auch irgendwann so ein Miesepeter zu werden? Er stimmte ihm ja in der Sache vollauf zu, aber - sollte nicht der Umstand dass sie mit einer Gruppe blauäugiger Kuschelkrieger zusammentreffen würden erheiternd und hoffnungsvoll sein? Gut, vielleicht nicht wenn sie alle so tickten wie Fushigi, das rosa berüschte Schnubbelmonster - Kenta erschauerte innerlich - aber insgesamt war es doch ein riesiges Potential, dass man hier sehen musste, nicht Bedrohung für die gute Laune!

    Hebis warnenden Blick erwiderte Kenta mit mildem Erstaunen. Natürlich war ihm auch am Erfolg der Mission gelegen! Und seit wann wäre er so kurzsichtig ein Schiff zu sabotieren auf dem er selber noch fuhr? Nein, wirklich ... sicher, er hatte die feste Absicht ein oder zwei Streiche zu spielen, aber erstens brauchten sie dazu das Shiro-Team in Reichweite, und zweitens - Kenta machte eine angedeutete Nickbewegung zu Toriko, die gerade nicht hinsah - zweitens musste er aus ganz anderen Gründen ein bisschen acht geben nichts zu machen was besonders offensichtlich war. Oder auch nur mittelmäßig offensichtlich, immerhin war Toriko nicht blöd und er wollte sich ungern seine langfristigen Pläne für einen schnellen Spaß oder zwei (oder drei oder vier) zerschießen.
    Was dann passierte hatte allerdings wohl keiner der beiden Oberschlaumeier antizipiert - ein Kurier wuselte durch das mittlerweile geschäftige Treiben am Hafen und rempelte ein paar Arbeiter aus dem Weg, um mit quietschenden Schuhsohlen vor ihnen zum stehen zu kommen. "Kosanu Toriko-san? Dringende Befehle aus Ame." Der Blick des Mannes wanderte kurz über die beiden Jungs um dann bei Hebi fest zu kleben. Er zog zwei Schriftrollen aus seiner Tasche - die längere, mit einem auffälligen Siegel markierte übergab er Toriko, die zweite war für ihren aktuellen Befehlshaber. "Ich kann nicht mehr sagen als dort steht, aber diese Order ersetzt alle vorigen Anweisungen. Bitte erst am Dorfausgang öffnen."


    "... also, ich habe nicht erwartet dass wir zu zweit sein würden. Toriko-san hätte sicher zum geordneten und würdevollen Ablauf der Zusammenarbeit beigetragen."
    Stellte Kenta eine halbe Stunde später fest, als alles gesagt und sie nun zu zweit an Bord gegangen waren. Als er sich Hebi zuwandte, funkelte sein Blick regelrecht, und diesmal war das nicht bildlich gemeint - die aufgehende Morgensonne erzeugte in seinen elektrisch blauen Augen einen Schimmer, der genau wie springende Funken aussah. "Aber wenn es sich schon so ergeben hat wäre es doch ein Jammer, wenn wir mit unseren lieben Kollegen keinen Spaß hätten, oder? Ich hab ein paar Ideen ..."
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