[Mission] Der schwarze Tod

Dieses Thema im Forum "Reich der Blitze" wurde erstellt von Yamanaka Arata, 2. Juli 2017.

  1. Mashido Shin

    Mashido Shin Genin

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    Ein gehobenes Maß an Chaos zwischen den anderen Gästen des Badehauses hinterlassend stürmte Shin durch das Foyer des Etablissements und trat durch die hölzerne, mit reichlich Schnitzereien geschmückte, Eingangstür. Kaum war der nur mit einem nassen Handtuch bedeckte Mashido auf die Straße getreten, da erfasste ihn der für seinen Geschmack unerträglich eisige Wind und ihm blieb nichts anderes übrig, als fröstelnd in der Bewegung inne zu halten. „Wie kann ein Mensch nur freiwillig in derart kalten Witterungen leben?“ Leise bibbernd schleppte sich der Wüstenbewohner weiter und erblickte den splitterfasernackten Lihaku, wie dieser zwei der fünf Diebe mit jeweils einer scheinbar flüchtigen Berührung kampfunfähig machte. „Das meinte er also mit dieser Bemerkung über den Stil der Sanften Faust.“ staunte der Taijutsuka ob der Leichtigkeit, mit welcher der Hyuuga seine Feinde bekämpfte. Im nächsten Augenblick realisierte der Sunanin jedoch, was die übrigen drei Angreifer gerade im Begriff waren, zu tun. Diese sprangen nämlich augenblicklich auf den Wagen und schlugen mit ihren beiden Stöcken so lange auf den Ochsen ein, bis sich das verängstigte Rindvieh endlich in Bewegung setzte. Mit einem Mal ignorierte der Doton-Nutzer die beißende Kälte, oder versuchte es zumindest weitestgehend und spurtete so schnell er konnte zu dem Gefährt, wo der Glatzkopf sich gerade ebenfalls auf den Karren warf.

    Sich an den Sicherungsriemen festhaltend versuchte der Neunzehnjährige verzweifelt, den nun auf ihn niederprasselnden Angriffen der beiden Stockkämpfer auszuweichen. Mit einem Ruck schaffte er es aber, sich trotz der Behinderung auf die Kisten zu hieven und einen festen Stand zu finden. Einer der Kämpfer versuchte nun, Shin mit einem Schlag gegen den Kopf von ihrer Beute runterzubekommen. Dieser wehrte den Schlag jedoch mit dem Arm ab empor gerissenen rechten Arm ab und schleuderte seinerseits durch Anwendung des Chiisana Sunarashi von dem Gefährt hinunter. Da versuchte der zweite das Gleiche, wurde aber seinerseits dadurch zu seinem Kameraden befördert, dass der Mashido den Angriff abfing und den Schwung gegen den Angreifer richtete, um ihn mit dem Gyakufû von sich zu schleudern. Unterdessen hatte sich der Messerkämpfer von seiner Position, vorne am Karren, hochgerafft und versuchte nun, den Genin mit seiner Waffe zu erdolchen. Dieser schaffte es, dem ersten Schlag gerade noch so mit einer federnden Rückwärtsbewegung des Oberkörpers auszuweichen, verlor dabei aber das Gleichgewicht und wäre beinahe von der Kutsche gestürzt, wenn er nicht doch noch Halt an einer der Sicherungsriemen gefunden hätte. Siegessicher stand der letzte Räuber über ihm auf den Medizinkisten und holte zu einem letzten Streich aus, den der Sunanin in einer solchen Position sicher nicht mehr abzuwehren, geschweige denn auszuweichen vermochte.
  2. Yamanaka Arata

    Yamanaka Arata Genin

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    Lihaku ließ sich nicht lange davon aufhalten, dass er nur ein Handtuch hatte - bewundernswert, und Arata klappte auch tatsächlich ein Stück weit der Mund auf, als er dem Hyuuga dabei zuschaute, wie er ungeachtet der schneidenden Kälte elegant zwischen zwei Gegner sprang und sie mit unsichtbarer Gewalt anzugreifen schien. Die schlichten Berührungen seiner Finger könnten jedenfalls nicht so viel Schaden anrichten wie die beiden unglücklichen Arzneidiebe zu kassieren schienen ... nicht ablenken lassen, ermahnte er sich, und richtete seine Aufmerksamkeit auf die übrigen drei - die den taktischen Rückzug antraten und dabei leider drohten, den Wagen mitzunehmen, bis Shin intervenierte und ihnen auf den Wagen folgte. Irgendwie schienen dort die kampfstärkeren oder erfahreneren Banditen gelandet zu sein - der Yamanaka biss sich fast auf die Lippen als er das entbrennenden Handgemenge verfolgte und durch die rasch wechselnden nie eine wirklich sichere Schussbahn fand - aber wenn sie Shin vom Wagen warfen, würde er sein Glück versuchen müssen, ehe die Fracht verloren war ... Oh nein! Shin fiel, und hielt sich nur gerade so noch am rollenden Wagen fest. Jetzt hatte er keine Wahl mehr ... Arata zielte ein letztes Mal und holte Luft, wie er es unter Heis Anleitung geübt hatte, und formte seine Handsiegel, während der Räuber Position über Shin bezog und schon siegessicher schien. Einen Moment später sauste eine Kugel aus Hitze und Kraft in seine Richtung - zu schnell, als dass er noch hätte ausweichen können. Und Arata hatte sich zu große Sorgen gemacht um auf Randbereiche zu zielen - als die Flammenkugel (Katon: Judan) den Mann traf, krachte sie ihm direkt gegen das Brustbein. Er ächzte, taumelte - und sackte in sich zusammen. Shin zumindest dürfte ein unschönes Knacken gehört haben, als die Feuerkugel in den Brustkorb eingeschlagen war - dicht gefolgt von dem leisen Zischen, das noch andauerte. Der unschöne Geruch von verbranntem Fleisch breitete sich aus ... "Es gibt mehr wo das herkam! Ich schlage vor ihr macht euch davon!" Erklang Aratas Stimme von weiter hinten - und als nicht prompt eine Reaktion folgte, jagte er eine zweite pfeifende Feuerkugel dicht über die Köpfe der beiden Gegner, die noch stehen konnten. Diesmal verfing das Argument - die beiden um den Wagen nahmen die Beine in die Hand, und auch Lihakus überrumpelte Gegner mühten sich auf die Füße und davon zu kommen.

    Nur ... einer hatte diese Möglichkeit nicht. Sobald die anderen in Bewegung gekommen waren, hastete Arata zu Shin und dem Wagen, der inzwischen angehalten hatte (der Ochse war wohl schlau genug zu merken, dass die drohende Gewalt sich verflüchtigt hatte) und zog sich schnaufend auf den Wagen, schwitzend und rotwangig in der von ihm selbst verbreiteten Hitze, während rings um ihn der Schnee schmolz. "Gehts dir gut, Shin?" Fragte er, auch wenn seine Aufmerksamkeit mehr dem Verletzten galt - er war schon mal erleichtert, Puls und Atmung zu finden, auch wenn ersterer sich nicht gesund anfühlte - kein Wunder wenn man bedachte dass die Wunde mächtig blutete ... "Scheiße." Hauchte Arata fast, und biss die Zähne zusammen. "Ich glaub er wird sterben ..."
  3. Hyuuga Lihaku

    Hyuuga Lihaku Genin

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    Das weitere Geschehen wurde mehr beobachtet als beeinflusst. Shin erledigte zwei der verbliebenen drei Räuber und der letztlich verbliebene, der Shin große Schwierigkeiten hätte bereiten können, wurde auf eindrucksvolle Art und Weise von Arata ausgeknockt. Mein Wassergeschoss hätte wohl deutlich weniger Schaden anrichten können..., bewunderte Lihaku innerlich etwas die Feuerskunst des Yamanaka. Anschließend bibberte sich der junge Hyuuga zum zu beschützenden Gut. Die Kälte verflog relativ schnell auf wundersame Weise, wie zuvor auch schon, als Arata näher kam. Dem kurze Statusreport Shins folgte eine Befürchtung und verbale Entgleisung Aratas. Ohne große Umschweife rannte Lihaku los. Arata, halte ihn so lange am Leben, wie es deine Fähigkeiten hergeben. Du kannst es! Ich hole die Ärzte! Er hatte kurz darüber nachgedacht, doch stehen zu bleiben, Shin loszuschicken und sich dem Verwundeten zu widmen, doch würde ein Umlenken nur weitere wertvolle Zeit vergeuden.

    Es dauerte zwei unnötig abgesuchte Gänge mit jeweils drei Räumen, bis Lihaku endlich die Ärzte entdeckt hatte. Folgt mir schnell! Wir haben einen verwundeten Dieb. Wir konnten einen Diebstahl verhindern, aber einer ist stark verwundet und könnte vielleicht sogar sterben... Wie man es von Notfallmediziner erwarten konnte, ließen sie alles sofort stehen und liegen und folgten dem Genin zum Verletzten. Als sie den Wagen und die anderen beiden Genin endlich wieder erreichten, kniete Arata gerade über dem Verletzten. Die Chefmedizinerin lief vor und deutete Arata mit einer sanft auf die Schulter aufgelegten Hand an, zurück zu gehen und sie ihre Arbeit erledigen zu lassen. Die anderen beiden warfen einen kurzen Blick auf den Verwundeten, um dann Sachen aus dem Wagen hervor zu holen.
  4. Mashido Shin

    Mashido Shin Genin

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    Blut spritzte durch die Gegend und ein unheilverkündendes Knacken erfüllte die Luft, als Aratas Feuergeschoss in die Brust des Räubers einschlug. Kaum war der Mann in die Knie gegangen zog sich Shin auf das Fahrzeug und griff sich die Zügel, um dem Ochsen zu signalisieren, dass er umkehren müsse. Dies war aber nicht nötig, da das Tier den Umstand schon von selbst zu begreifen schien und sich sogleich auf den Rückweg machte. Zu diesem Zeitpunkt nahm der Mashido die Kälte nicht mehr wahr, die seinen Körper eigentlich umarmen sollte. Noch nie stand der Mönch so nah an der Schwelle des Todes, wie noch vor einem Moment. Auf der Akademie konnte man noch so ausführlich lernen, wie man mit solchen Situationen umzugehen muss. Die Praxis wird immer völlig anders aussehen. „Ja, danke.“ antwortete der Wüstenbewohner auf die Frage des Yamanaka, als dieser sich auf den Wagen hievte und fragte, wie dieser sich fühlte. Tatsächlich hatte der Sunanin für seine Verhältnisse noch immer eine recht ungleichmäßige Atmung und der Blonde würde sicher erkennen können, dass die Situation ihn ziemlich beschäftigte. So bekam der Glatzkopf auch kaum mit, was im Folgenden um ihn herum geschah. Er nahm lediglich war, dass die beiden Konohanin einige Worte wechselten und Lihaku anschließend loslief. Offenbar, um die Auftraggeber zu holen. Diese kamen nämlich sogleich angerannt, und machten sich an die Arbeit, den verwundeten Dieb zu verarzten. Nur der Namenlose weiß, ob die Maßnahmen bei einer solchen Wunde noch fruchten. Der Taijutsuka hielt sich jedenfalls im Hintergrund und schaute die Straßen hinunter, in die Richtung, in welcher die übrigen Räuber geflohen waren. Das letzte, was jetzt passieren darf, ist, dass die Kerle zurückkommen und weiter Ärger verbreiten.
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