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Haemasu Setsuko

Haemasu Setsuko

Akademieschüler
Beiträge
16
Alter
16
Größe
1,55 m
Fraktion
Shiro
Dorf
Shiro
Steckbrief
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Charakterdatenblatt

Persönliche Daten

Name: Haemasu
Vorname: Setsuko
Spitzname: Ihr Name lädt schon zu ein paar Variationen ein, aber ihr häufigster Spitzname ist Koko
Geburtstag: 12.10.
Größe: 1,55 m
Gewicht: 50 kg
Alter: 16 Jahre

Augenfarbe: hellgrün
Haarfarbe: rot mit einem Stich hellbraun

Aussehen: Das Erste, bei dem der Blick hängen bleibt, wenn man Setsuko anschaut, ist wohl ihre löwenähnliche Haarpracht, die ihr bis zur Mitte ihres Rückens reicht. Ihren vollen, rötlich-braunen Lockenkopf bändigt sie meist mit einem Bandana oder Haarband, sodass man ihr wenigstens ins Gesicht schauen kann. Sonst würde dieses wohl völlig unter ihren Haaren untergehen. Schaut man nun in ihr Gesicht, blicken einem zwei, immer fröhlich strahlende, hellgrüne Augen entgegen. Die Augen des Mädchens werden von Augenbrauen eingerahmt, die fast ebenso wild sind, wie ihre sonstigen Haare, woran sie sich aber meistens überhaupt nicht stört. Der Rotschopf wird nur mal eine Pinzette in die Hand nehmen, um sie ein wenig zu formen, sollten sie völlig außer Kontrolle geraten. Ihre Nase ist recht flach und breit, im Gegensatz zu ihren Lippen, welche verhältnismäßig schmal sind. Außerdem kann man in Setsukos gesamten Gesicht sehr viele Sommersprossen sehen, welche sich auch auf ihrem ganzen Körper befinden. Insgesamt hat das Mädchen recht helle und rosige Haut, weshalb die Sommersprossen zu jeder Jahreszeit gut erkennbar sind, selbst wenn sie im Sommer natürlich am prominentesten sind.
Betrachtet man nun also ihren Körper im Gesamten, so wird einem nichts auffallen, was man nicht bei einem Mädchen ihres Alters erwarten würde. Irgendwie ausgeprägte Muskeln such man bei ihr vergebens, aber als übermäßig zierlich kann man sie auch nicht bezeichnen. Ihr Körperbau ist im Allgemeinen als ziemlich durchschnittlich zu bezeichnen. Sie hat angefangen weibliche Rundungen zu entwickeln, wobei hier am ehesten ihre Oberweite auffallen würde, wenn sie denn unter ihrer Kleidung sichtbar wäre. Da die junge Haemasu meist jedoch relativ weite Kleidungsstücke trägt, ist davon quasi nichts zu erkennen. Sowohl ihre Arme als auch ihre Beine sind weder auffallend dünn noch sonderlich dick und mit ihren 1.55m liegt sie wohl auch im durchschnittlichen Größenrahmen für ihr Alter, wobei ihre Haare noch einmal ein paar Zentimeter Größe dazu addieren dürften. Die Haltung des Rotschopfes ist meist offen und einladend. Die Arme hinter ihrem Rücken verschränkt steht sie mit geradem Rücken da und schaut ihren Gegenüber auch immer unverhüllt an.

Wie erwähnt bevorzugt Setsuko im Alltag weite, bequeme Kleidung, welche meist in Form einer Latzhose daherkommt. Davon besitzt sie so einige, in den verschiedensten Farb- und Mustervarianten. Bei Farben ist sie überhaupt nicht wählerisch, das schlägt sich auch in ihrer großen Sammlung an Gummistiefeln nieder, welche sie über die Jahre angesammelt hat und von denen sie immer gern ein passendes Paar zu ihrer jeweiligen Hose trägt. Da ihre Hosen und Schuhe bereits solche Hingucker sind, hält die junge Haemasu sich bei den Oberteilen, die sie trägt, eigentlich immer sehr zurück. Meistens sind diese einfarbig in weiß, braun oder einer anderen Farbe gehalten, welche zum Rest des jeweiligen Outfits passt. An ihren Latzhosen befestigt sie meist an gut zugänglichen Stellen Karabinerringe, um daran Werkzeug oder ähnliches verstauen zu können. Auch in den Taschen der Hosen ist meist die eine oder andere Schaufel oder Ähnliches zu finden.
Es gibt zwar wenig Momente, in denen man Setsuko darin sehen würde, aber entgegen den wahrscheinlichen Erwartungen befinden sich in ihrem Schrank auch nicht gerade wenige Kleider, Blusen und Röcke in den verschiedensten Farbvarianten und Ausführungen. Sie interessiert sich durchaus sehr für Mode, nur gibt es in ihrem Alltag wenig Gelegenheiten, die nach etwas anderem als ihren bequemen Outfits verlangen würden. Ergibt sich aber die Gelegenheit, so putzt sie sich mit Freude heraus.
Nachdem nun die Freizeitkleidung des Mädchens geklärt wurde, muss gesagt werden, dass sich auf Missionen ein etwas anderes Bild über sie Zeichnen lässt. So farbenfroh sie sich während ihrer Freizeit auch kleidet, während Missionen ist die Farbpalette um einiges gedeckter. Immer noch wird sie in einer ihrer praktischen Latzhosen auftauchen, aber es wird sich um eine Schwarze oder Graue handeln. Außerdem wird man sie dort auch niemals in Gummistiefeln erwischen, immerhin sind diese recht klobig. Stattdessen wird sie die klassischen Ninjasandalen tragen. Ihre Löwenmähne wird Setsuko versuchen so gut es irgendwie geht zu bändigen, nicht nur mit ihrem üblichen Bandana. Sie wird versuchen ihr Haar zu flechten, hochzustecken, oder was auch immer an dem jeweiligen Tag am besten funktioniert, damit ihr Haar sie möglichst überhaupt nicht stört und so wenig wie möglich auffällt. Sollte alles andere scheitern, dann wird auch mal das Glätteisen herausgeholt und die Haare einfach geglättet. In diesem Zustand gehen ihr diese ein gutes Stück den Rücken herunter, fast bis zu den Hüften. Im Prinzip kommt es der Haemasu bei Missionen vor allem darauf an, so wenig wie möglich aufzufallen und ihre Bewegungsfreiheit nicht einzuschränken.

Besondere Merkmale: Ihre leuchtende Haarpracht ist zunächst einmal das Auffälligste an Setsuko. Das ist wahrscheinlich auch das Erste, was Leute an ihr bemerken würden, wenn sie sie das erste Mal gesehen haben. Das Mädchen selbst steht ihren Haaren eher neutral gegenüber. Sie ist nicht übermäßig daran interessiert sie zu frisieren und tut immer nur das Nötigste, um sie aus dem Weg zu halten. Warum Setsuko sie dann nicht kurz schneidet wie ihr Bruder, wenn sie weder übermäßig stolz auf sie ist noch viel Freude am Frisieren hat? Nun, das gefällt ihr dann doch auch nicht, kurze Haare sehen bei ihr sehr komisch aus, das hat sie schon ausprobiert. Also muss sie sich mit ihnen arrangieren.
Außerdem wären hier auch ihre Sommersprossen am ganzen Körper zu erwähnen, welche dafür sorgen, dass ihre besonderen Poren auf etwas Entfernung leicht unter diesen untergehen. Besonders in den Sommermonaten, wo die Sommersprossen noch einmal nachdunkeln, kann der Laie wohl nur relativ schwer einen Unterschied feststellen, außer er sucht speziell nach den dunkelsten Punkten auf ihrer Haut.
Ein letztes Merkmal, an dem man Setsuko erkennen kann, ist wohl ihre Outfitwahl. Nicht nur gibt diese ihre Identität als Haemasu im Alltag sehr klar preis, sondern sie ist aufgrund der zusätzlichen Farbwahl eben auch sehr auffällig. In ihrer Kleidung kann sich das Mädchen vollends ausleben, immerhin näht sie einen großen Teil von ihr selbst, oder ändert sie um wie sie ihr gefällt. Deshalb trägt sie ihre Kreationen auch stolz im Alltag.

Eine typische Beschreibung, die ein Fremder über Setsuko geben würde, wäre etwas wie: „Ach, das Mädchen mit den roten, wilden Haaren und den Sommersprossen? Sah ganz nett aus, in ihrer Latzhose. So eine hab´ ich auch noch nicht gesehen, ich glaub die war weiß mit roten Blüten drauf.“ Und damit hätte er sie auch sehr treffend beschrieben.

Herkunft und Bekanntschaften

Herkunft: Shirogakure
Wohnort: Shirogakure

Verwandte:

Vater: Haemasu Aoi
Alter: 40 Jahre
Beruf: Angestellter in einem Blumenladen
Wissenswertes zu seiner Person: Aois Wunsch war es schon immer, ein anerkannter Shinobi zu werden und in die Geschichte Shirogakures einzugehen. Nur ist es manchmal so, dass Träume eben unerfüllt bleiben. Und so kam es auch, dass er es zwar bis zum Ende der Akademie schaffte, aber die Geninprüfung auch nach mehreren Anläufen eine unüberwindbare Hürde für ihn darstellte. Die Prüfer sahen am Ende einfach nie die Eignung in ihm es zu einem vollwertigen Ninja zu schaffen. Seine Eltern überzeugten ihn, einen anderen Karrierepfad zu verfolgen, auch wenn er seinen Traum nie ganz aufgegeben hatte. Deshalb brachte Aoi es auch nie dazu, einen eigenen Laden zu eröffnen oder Ähnliches. Er machte nie mehr als nötig, sein Herz war einfach nicht ganz dabei, auch wenn die Arbeit mit Pflanzen ihm grundsätzlich natürlich auch Freude bereitete.

„Ich liebe meinen Vater, deshalb will ich ihn nicht enttäuschen. Ich muss alles geben und eine gute Kunoichi werden.“

Beziehung zu Setsuko: Er versucht stets sein Bestes, ein guter Vater für seine beiden Kinder zu sein. Abgesehen von seiner Obsession mit seinem Traum war er auch für seine Kinder schon immer eine Anlaufstelle für Fragen und Probleme. Wenn Setsuko oder Kitai etwas kaputt gemacht, oder irgendwelche Probleme hatten, dann war er immer einer der Ersten, der ihnen weiterhelfen konnte. Das hat ihn zur ersten Stelle für Setsuko gemacht, an die sie sich wandte, wenn mal wieder irgendein Problem mit ihrer Nähmaschine aufgetreten ist, sie sich verschnitten hat beim Stoffmuster-Zuschneiden, oder sie einfach das Buch nicht finden kann, in dem sie die Magnolien gepresst hat, auch wenn es vor fünf Minuten noch auf dem Tisch lag. Aoi geht bei Problemen stets methodisch vor und hat meist in wenigen Minuten eine Lösung für seine Tochter gefunden.
Stets hat er versucht, Setsuko wie ihren Bruder zu der Laufbahn des Shinobi zu bewegen. Es war ihm ziemlich unverständlich, dass seine Tochter laut ihren eigenen Worten jahrelang nicht bereit dazu war. Sie hatte ihm nie erzählt, was ihr tatsächlicher Zukunftswunsch gewesen wäre und sie glaubt er hätte ihn sowieso nicht akzeptiert. Der Rotschopf hat zwar drei Jahre lang mehr oder weniger „protestiert“ und ist seinem Wunsch nicht nachgekommen, aber letztendlich konnte sie doch nicht über ihren Schatten springen und endgültig klarstellen, dass sie kein Shinobi sein wollte. Ihr Wunsch nach Harmonie und Frieden und danach, ihren Vater glücklich zu machen, hat sie dann doch in die Akademie getrieben und seitdem ist das Verhältnis zwischen ihr und ihrem Vater auch wieder wesentlich entspannter. Wo er vorher noch hauptsächlich von Kitai geschwärmt und seine Erfolge gefeiert hat, so posaunt er jetzt auch stolz herum, dass auch seine Tochter jetzt bald die Geninprüfung bestehen wird. Scheitern steht für ihn natürlich nicht auf dem Plan. Also wird Setsuko alles daransetzen, ihn nicht zu enttäuschen.
Eine Sache, über welche die beiden jedoch immer zusammenkommen können, ist das Wandern oder einfach nur spazieren zu gehen. Tatsächlich hat Aoi seine Tochter mit diesem Hobby angesteckt und wann immer die beiden können, gehen sie gern gemeinsam raus. Dabei kann man sich auch so gut über alles Mögliche unterhalten, seien es nun die Blumen am Straßenrand oder der neueste Stoff, den sich Setsuko zugelegt hat. Oft machen sie auch einfach alle möglichen Witze. Könnten die beiden zusammen auf einem lebenslangen Spaziergang sein, dann gäbe es sicherlich keinerlei Probleme, da ist sich das Mädchen sicher.

Mutter: Haemasu Yoko
Alter: 39 Jahre
Beruf: Selbstständige Landschaftsgärtnerin
Wissenswertes zu ihrer Person: Yoko ist ihr Leben lang schon die Ruhe in Person gewesen. Die meisten Leute, die sie kennen, haben sie noch nie aufgebracht oder irgendwie schlecht gelaunt erlebt. Sie liebt den Kontakt mit Menschen und hat sich deshalb auch selbstständig gemacht. Beim Kundenkontakt geht sie genauso auf, wie beim Umgang mit Pflanzen. Besonders stolz ist sie auf ihren Teil im Garten, in dem sie Rosen züchtet. Die Frau hat diverse kreative Hobbies, vom Blumenpressen, über Landschaftsmalerei und backen, bis hin zum Geigenspielen, sie probiert sehr gern Dinge aus. Ihr größtes Hobby dürfte allerdings ihre Sammelleidenschaft sein. Sie sammelt keine allzu großen Dinge, Gott sei Dank, sonst dürfte das gesamte Haus der Familie schon vollgestopft sein. Aber sie ist sehr stolz auf ihre Sammlung von Federn, verschiedenen Erden und, ganz klassisch, Briefmarken.

„Meine Mutter ist toll, sie ist immer für mich da und hat mir viel beigebracht. Und ihre Kuchen kommen fast an die von meinem Lieblingscafé ran, hahaha.“

Beziehung zu Setsuko: Sieht man Yoko und ihre Tochter nebeneinander, so wird jedem sofort klar, dass Setsuko ganz nach ihrer Mutter kommt. Ihr Aussehen hat sie eindeutig von Yoko geerbt, bis auf ihre Augenfarbe. Die grünen Augen hat sie von ihrem Vater. Aber nicht nur in Bezug auf ihr Aussehen sind sich die beiden Frauen ähnlich. Mutter und Tochter hatten schon immer ein sehr gutes und inniges Verhältnis zueinander. Yoko hat Setsuko auch in das Blumenpressen eingeführt und ihre Sammelleidenschaft für diverse Dinge kommt ebenso nicht von Ungefähr. Stundenlang können sich die beiden verschiedenste Stücke aus ihren Sammlungen zeigen und darüber sinnieren, oder ihre Pressblumen in Alben einfügen. Außerdem sind sie auch meist gemeinsam im Garten der Familie zu finden. Yoko ist immer eine sehr liebevolle Mutter gewesen, stets voller Verständnis für ihre beiden Kinder.
Yoko war nie der Meinung, dass ihre Kinder als Wunscherfüllung für ihren Vater herhalten müssten, aber sie kam in dem Punkt einfach nicht zu ihrem Mann durch. Und bei Kitai war es ja auch nie ein Problem, er war von Anfang an Feuer und Flamme für die Idee, ein Shinobi zu werden. Da Yoko allerdings fast genauso schlecht im Streiten ist wie ihre Tochter, konnte Aoi sie immer wieder in Grund und Boden argumentieren. Sie wäre zufrieden gewesen, egal welchen Weg Setsuko mit ihrem Leben eingeschlagen hätte und hofft einfach, dass ihre Tochter glücklich wird mit dem, was sie jetzt gewählt hat. Dass ihre Tochter ihr nie von ihrem Wunsch, Schneiderin zu werden, erzählt hat, liegt einfach daran, dass das Mädchen sich sicher ist, dass Yoko nicht damit hinter dem Berg halten würde. Sie möchte Streit darum um jeden Preis vermeiden, also hat sie sich dagegen entschieden ihre Mutter einzuweihen.

Älterer Zwillingsbruder: Haemasu Kitai
Alter: 16 Jahre
Beruf: Chuunin
Wissenswertes zu seiner Person: Abgesehen von der Tatsache, dass Kitai offensichtlich ein Junge ist, sehen sich Setsuko und er zum Verwechseln ähnlich. Obwohl er seine Haare sehr kurz hält, kann man bei ihm auch dieselbe Art von Strubbelmähne entdecken wie bei seiner kleinen Schwester. Als grundsätzlich entspannter und offener Junge hatte er noch nie Probleme Freunde zu finden, wo er auch hinging. Auch ohne den Antrieb seines Vaters hätte er wohl aus eigenem Willen den Weg zum Shinobi eingeschlagen. Und er hatte großen Erfolg damit, darf sich mittlerweile schon mit dem Chuunin-Titel rühmen. Er würde aber nie groß damit angeben, er macht damit ja einfach nur was ihm Spaß macht. Kämpfen liegt ihm einfach, seinem Dorf einen guten Dienst tun kann er ebenfalls damit, deshalb ist er auch dabeigeblieben. Besonders talentiert ist der sportliche Junge im Taijutsu, ganz im Gegensatz zu seiner Schwester.

„Ich vermisse Kitai natürlich schon, wenn er mal wieder auf langen Missionen ist…Aber das muss natürlich sein. Und er ist so ein guter Shinobi! An ihm sollte ich mir ein Beispiel nehmen.“

Beziehung zu Setsuko: Die beiden Geschwister hatten nie irgendwelche Probleme miteinander. Zu großartigen Streitereien kam es gar nicht erst, Kitai war immer zu entspannt für sowas und Setsuko konnte Streit nicht ertragen. Als sie kleiner waren, haben sie immer gern zusammen gespielt oder im Garten ihrer Familie getobt, mittlerweile sitzen sie eher zusammen in selbigem Garten und quatschen. Da ihr Bruder inzwischen immer öfter auf längeren Missionen ist, sieht das Mädchen ihn jetzt jedoch immer seltener. Trotzdem versuchen die beiden so viel Zeit wie möglich miteinander zu verbringen, weshalb das Verhältnis zwischen ihnen auch überhaupt nicht schlechter geworden ist.
Kitai war die einzige Person, demgegenüber Setsuko erwähnt hat, dass sie gerne eine Schneiderin werden würde. Er meinte, er würde sie dabei gern unterstützen und es auch vor ihrem Vater erwähnen, aber das wollte sie nicht wagen. Nachdem sie es danach nie wieder erwähnt hatte, war ihm nach einiger Zeit fast schon klar, dass sie irgendwann einknicken und doch zur Ninjaakademie gehen würde. Der Junge sah es aber nicht als seinen Platz für seine Schwester zu sprechen, wenn diese ihn klar darum gebeten hatte es nicht zu tun. Deshalb war er einfach in der gesamten Akademiezeit von Setsuko für sie da, so gut es ging. Insgeheim hofft Kitai schon fast, dass sie die Prüfung nicht besteht. Vielleicht würde das ja ihren Vater ruhigstellen. Oder seine Schwester zwingen, endlich den Mund aufzumachen. Er selbst hätte sich sicherlich nicht irgendetwas vorschreiben lassen, was seine Zukunft angeht. Was ihn angeht, hatte sein Vater nur ziemliches Glück, dass er eh Shinobi werden wollte.
Abgesehen von seinem Dasein als Shinobi, geht er wie jeder Haemasu natürlich auch gern der Gartenarbeit nach und hat neuerdings auch das Lesen für sich entdeckt. Das kommt Setsuko natürlich nur gelegen, liest er doch meistens irgendwelche großen, schweren Schmöker. Da kann es schonmal vorkommen, dass er plötzlich zwischen seinen Buchseiten gepresste Blumen auf Wachspapier vorfindet. Darüber muss er aber eher immer lachen, als dass es ihn wirklich stören würde.

Bekannte und Freunde:

Frühere Kindheitsfreundin: Kusaki Ayumi
Alter: 18 Jahre, verschwunden mit 9 Jahren
Beruf: Unbekannt
Wissenswertes über ihre Person: Ayumi war ein sehr aufgewecktes Kind, immer war sie für einen Spaß zu haben. Ein kleiner Wildfang, den man nur schwerlich zum Stillsitzen bewegen konnte. Sie achtete allerdings stets darauf, nie etwas von zu Hause zu erzählen, oder Besuch zu empfangen. Was für Probleme in ihrem Elternhaus aufgetreten sind, lässt sich im Nachhinein nur spekulieren.

„Ayumi…Es tut mir leid.“

Beziehung zu Setsuko: Früher waren Setsuko und Ayumi ein Herz und eine Seele und haben sehr oft miteinander gespielt. Den beiden wurde nie langweilig, wenn sie miteinander Zeit verbracht haben. Heutzutage haben sie überhaupt keine Beziehung mehr, immerhin haben sie sich seit neun Jahren nicht mehr gesehen. Obwohl Setsuko weiß, dass sie damals nichts wirklich Besseres hätte tun können, hat sie sich immer noch nicht ganz verziehen, was damals passiert ist. Sie hofft einfach, dass es Ayumi gut geht, wo auch immer sie gerade ist.

Beste Freundin: Abe Momoka
Alter: 16 Jahre
Beruf: Akademieschülerin
Wissenswertes über ihre Person: Momoka ist ein gewissenhaftes, schwarzhaariges und für ihr Alter doch ziemlich kleines Mädchen. Knapp einen Kopf überragt Setsuko ihre Freundin. Das Mädchen hilft sehr oft in dem Café ihrer Familie als Bedienung und generell Mädchen für alles aus. Die Schwarzhaarige ist auch eine ziemliche Modeenthusiastin und in ihrer Freizeit immer äußerst stylisch und meist nach dem neuesten Trend gekleidet. Deshalb erwartet man vielleicht auch nicht, dass es sich bei Momoka um eine angehende Kunoichi handelt, vor allem nicht eine, die ganz klar Taijutsu bevorzugt. Trotz ihres Aussehens ist sie nämlich ein immer auf der Suche nach Action und achtet bei ihrer Kleidung auch auf Qualität, die diese Action mitmachen kann. Wenn sie jemand herausfordert, wird sie nie ablehnen, denn Kämpfen ist ihre zweite große Leidenschaft.

„Momoka ist die Beste, mit ihr kann ich stundenlang über Mode reden. Und sie bringt mir Kuchen!“

Beziehung zu Setsuko: Die beiden Mädchen waren sich vor dem Beginn ihrer Akademiezeit schon einige Male im Café von Momokas Eltern begegnet. Da Setsuko jedoch immer, wenn sie im Café war, vollkommen auf die Kuchen fixiert war, die es dort gab und Momoka zu auf ihre Arbeit fixiert war, um sie anzusprechen, haben sie erst später Freundschaft geschlossen. Genauer gesagt, als der Rotschopf die Schwarzhaarige auf ein besonders schönes Outfit ansprach, welches diese damals im Unterricht trug. Zwar haben die beiden Mädchen einen ziemlich verschiedenen Geschmack und eine unterschiedliche Herangehensweise, wenn es um Mode geht, aber daraus spinnen sich immer wieder durchaus interessante Diskussionen für die beiden. Während die Schwarzhaarige immer gern neue Trends ausprobiert, hat der Rotschopf ihren ganz eigenen Stil und bleibt dabei. Außerdem hält Setsuko Momokas Lieblingskleidungsstücke in Schuss, wofür sie immer mal wieder die neuesten Kuchenkreationen aus dem Café testen darf. Dagegen hat die Naschkatze natürlich überhaupt nichts einzuwenden. Auch sonst verbringen die beiden Mädchen gern viel Zeit miteinander, gehen shoppen, lesen Magazine oder quatschen einfach.

Persönlichkeit

Interessen: Hat man Kenntnis darüber, dass es sich bei dem Mädchen um eine Haemasu handelt, so kommt ihre Vorliebe für Pflanzen und alles was damit zu tun hat, wohl wenig überraschend. Zu gern arbeitet sie im Garten ihrer Familie und pflegt die Pflanzen, die dort wachsen. Blühende Pflanzen haben es ihr unter anderem besonders angetan, denn eine weitere Tätigkeit, der Setsuko gern nachgeht, ist das Blumenpressen. Zusammen mit ihrer Mutter hat sie dieses Hobby als Kind angefangen und ist seitdem nicht mehr davon losgekommen. Album um Album ist gefüllt mit allen möglichen schönen Blüten, welche sie immer kurz vor dem Verblühen sammelt. Sie schreibt auch ab und zu die eine oder andere Information zu der jeweiligen Blüte in die Bücher, aber meist sind es nur Seiten um Seiten Blumen. Nicht weit von ihren Alben entfernt, kann man im Zimmer des Mädchens schon genug Hinweise auf ein weiteres Hobby von ihr finden. Denn Setsuko sammelt nicht nur gern Blüten in Alben. Sie besitzt inzwischen auch eine nicht zu verachtende Ansammlung von Steinen, Bandanas und Modemagazinen. Ihre Sammelleidenschaft hat sie ebenfalls von ihrer Mutter übernommen, obwohl diese eher andere Dinge sammelt. Trotzdem können die beiden viel Zeit damit verbringen, sich gegenseitig über ihre neuesten Funde in Kenntnis zu setzen. Sie wissen inzwischen genauso gut über die Sammlungen der jeweils anderen Bescheid, wie über die eigenen und unterstützen sich auch gern dabei neue Stücke zu finden.
Eine weitere Leidenschaft Setsukos ist die Mode. Man mag es ihr vielleicht wegen ihres etwas eigenen Geschmackes nicht gleich ansehen, aber sie ist sehr darauf bedacht, was sie anzieht. Immerhin näht sie inzwischen viele ihrer Kleidungsstücke auch selbst, oder macht aus alter Kleidung wieder tragbare Unikate. Gern macht sie sich Gedanken über Schnittmuster, Stoffarten und was sonst noch alles zum Schneidern gehört. Der einzige Grund, warum das Mädchen diese Leidenschaft nicht zu ihrem zukünftigen Beruf machen wird, ist die Tatsache, dass sie ein sehr harmoniebedürftiger Mensch ist. Am liebsten hat sie es, wenn alle um sie herum glücklich sind. Dafür weicht sie auch meist von ihrer eigenen Meinung oder ihren Wünschen zurück, denn andere und ihre Ansichten stellt sie immer über sich selbst.
Dadurch, dass sie ihre Kleidung selbst näht, hat Setsuko auch neuerdings angefangen, sich damit zu beschäftigen, die Stoffe, die sie verwendet, selbst zu färben. Sie interessiert sich vor allem für das Färben mit Naturstoffen, immerhin gibt es so viele Pflanzen, Früchte und Ähnliches, die starke Farben abgeben. Zum Anfang geschahen die ersten Färbversuche sehr zum Leidwesen von der Mutter der jungen Haemasu. Zwar hat diese sich gut über die Sicherheit beim Beizen zum Beispiel informiert, aber das eine oder andere Farbmissgeschick ist schon im Bad passiert, bis Setsuko einigermaßen sicher bei ihrem Unterfangen war. Mittlerweile hat sie sich einige speziell designierte Wannen und Unterlagen zugelegt, sodass auch ihre Mutter nichts mehr gegen ihre Färbversuche einzuwenden hat.
Eine Sache, mit der man den Rotschopf immer erfreuen kann, egal wie es ihr geht, ist Kuchen. Eigentlich auch schon mit Süßigkeiten allgemein, immerhin ist sie eine ziemliche Naschkatze. Aber wenn sie die Wahl hätte, würde sie immer nur Kuchen essen. Vor allem die feinen, großen Kuchen mit ganz viel Füllung und Creme, da könnte sie sich einfach hineinlegen. Außerdem kann man die junge Haemasu meist in guter Stimmung finden, wenn es draußen windet. Eine, auch gerne etwas heftigere, Brise ist laut ihr absolut nicht zu verachten. Dies mag zum einen an ihrer natürlichen Affinität zum Element des Windes liegen und zum anderen werden ja auch einige Pflanzen über den Wind bestäubt. So auch eine ihrer absoluten Lieblingsblumen, der Löwenzahn. Während er für die meisten nur Unkraut auf ihren schön gepflegten Wiesen ist, ist er für sie doch extrem faszinierend. Gern sammelt Setsuko die „Pusteblumen“, wenn sie mit ihrem Vater auf einer ihrer Wanderungen ist, welche ihr auch immer viel Freude bereiten. Die beiden haben zusammen über die Jahre schon einiges an Strecke zurückgelegt und haben keine Intention in der näheren Zukunft mit ihren gemeinsamen Unternehmungen aufzuhören.
Weitere Pflanzen, die Setsuko interessieren, sind solche, die Fasern zum Herstellen von Stoffen liefern. Vor allem haben es ihr da Baumwolle und Flachs angetan. Je nach Klima hat sie entweder in ihrem Zimmer oder einer Ecke des Gartens ihrer Familie einige Töpfe stehen, in denen diese Pflanzen wachsen. Natürlich nicht in einem Maßstab, den sie auch nur ansatzweise dafür nutzen könnte, um daraus ihre eigenen Stoffe herzustellen. Dafür sind es viel zu wenig. Aber das Mädchen studiert die Pflanzen gern und beide Pflanzen haben auch einen nicht zu verachtenden dekorativen Wert.
Eine der wenigen Sachen, die sie dem Dasein als Shinobi abgewinnen kann, ist, dass sie Genjutsus und die Künste der Iryounin kennen gelernt hat. Beide Bereiche haben nämlich einen entscheidenden Punkt gemeinsam: sie haben nichts mit der direkten Konfrontation mit Gegnern zu tun. Alles, was dafür sorgen könnte, dass Setsuko nicht in den Kampf mit anderen verwickelt wird, findet diese schon einmal grundsätzlich interessant. Bei den Künsten der Iryounin hat sie besonders Interesse an der Nische der Kräuterkunde und Gifte, was wenig überraschend sein sollte, unter dem Gesichtspunkt, dass sie immer noch eine Haemasu ist. Geht es um Genjutsu, so ist sie einfach allgemein interessiert, Gegner ohne eine wirkliche körperliche Auseinandersetzung kampfunfähig zu machen.

Abneigungen: Als sehr harmoniebedürftiger Mensch kommt Setsuko überhaupt nicht damit klar, wenn um sie herum schlechte Stimmung herrscht. Streit versucht sie wie die Pest zu vermeiden und auch wenn eine Konfrontation sie nicht direkt einschließt, so versucht sie trotzdem irgendwie zu schlichten. Ihre eigenen Ansichten stellt sie hinten an oder lässt sich schnell vom Gegenteil überzeugen, sollte sie ihre Meinung bereits laut ausgesprochen haben. Man könnte sie aufgrund dieses Verhaltens durchaus als Mitläuferin bezeichnen, denn der Auffassung der Mehrheit wird sie sich in den meisten Fällen auch anschließen. Stört sich Setsuko daran? Nicht wirklich, lieber denkt jemand sie sei eine Mitläuferin, als dass sie sich Streit gegenübersieht.
Zwar ist die Haemasu nicht sehr wählerisch was Essen angeht, aber mit saurem Essen kann man sie jagen. Damit sind sowohl zum Beispiel saure Süßigkeiten als auch sauer eingelegte Nahrungsmittel wie Sauerkraut gemeint. Alles, was Essig auch nur aus der Ferne angeschaut hat, wird sie nur widerwillig essen. Was sie auch nur widerwillig tut, ist früh aufzustehen. Zwar ist Setsuko nicht wirklich eine Nachteule, sie geht durchaus früh schlafen, aber sie braucht einfach ein paar Stunden mehr Schlaf als viele andere Menschen. Ihre Laune und Leistungsfähigkeit sind einfach noch nicht auf dem Maximum um sechs Uhr morgens. An ihrem idealen Morgen steht sie nicht vor zehn Uhr auf, aber sehr zu ihrem Leidwesen geht das nur an den seltensten Tagen.
Wenn man die ganzen Hobbies des Rotschopfes betrachtet, so ist durchaus zu sehen, dass sie immer irgendwas zu tun hat, wenn sie will. Und bei will liegt auch das Stichwort, denn hetzen und auf Effizienz drängen lässt sich Setsuko überhaupt nicht gern. Vor allem nicht, wenn es um ihre Freizeit geht. Sie ist sehr gern in ihrem eigenen Tempo unterwegs, welches auch oft stark schwankt. Mal näht sie an einem Tag ein neues Oberteil, färbt es auch gleich ein, macht zwischendurch einen Spaziergang mit ihrem Vater und ordnet am Abend noch neu gepresste Blumen mit ihrer Mutter ein. An einem anderen Tag liegt sie dann nur auf dem Bett und blättert auf der Suche nach neuer Inspiration in einem ihrer Lieblingsmagazine. Und damit ist das Mädchen auch sehr glücklich, denn sie hat es auf keinen Fall darauf abgesehen, in irgendeinem ihrer Beschäftigungen die Beste zu werden. Immerhin hasst sie Wettbewerbe jeder Art wie die Pest. Setsuko möchte einfach mit ihren eigenen Fähigkeiten zufrieden sein, nicht mehr und nicht weniger. Dafür muss sie sich nicht dem Urteil irgendeines Richters unterwerfen und in eine Rangliste eingeordnet werden. Das Bedeutet nicht, dass sie nicht als Person und in dem was sie kann wachsen will. Es reicht ihr lediglich vollkommen, wenn sie selbst urteilt, dass sie besser als gestern, vorgestern oder wann auch immer geworden ist.
Eine weitere, recht offensichtliche Abneigung von Setsuko sind Stoffe von schlechter Qualität. Mittlerweile hat sie schon ein gewisses Auge für gute und schlechte Stoffqualität entwickelt und würde nie einen Stoff kaufen, der ihr nicht absolut zusagt. Zu oft ist ihr am Anfang der Stoff gerissen, hat Farbe nicht gut angenommen oder Ähnliches. Inzwischen weiß sie, wie viel für gute Stoffe verlangt wird und wo sie diese findet, aber ihre Abneigung bleibt weiter bestehen.
Kommt man in das Zimmer der jungen Haemasu, so sollte man eines nicht tun und das ist alles anzufassen. Vor allem dann nicht, wenn man nicht gedenkt alles wieder genau dort hinzustellen, wo es vorher war. Ihr Zimmer mag zwar für Außenstehende recht chaotisch aussehen, mit all ihren Sammlungen, ihrer Kleiderstange, dem Nähtisch und den umherliegenden Schmökern voller Pressblumen, aber Setsuko weiß ganz genau, wo sich was in ihrem Raum befindet. Deshalb hat ihre Mutter es schon längst aufgegeben, ihr Zimmer aufräumen zu wollen, das Putzen in dem Raum übernimmt das Mädchen lieber selbst. Und dreckig ist es ganz und gar nicht, darauf achtet sie auch. Zwar wird sie nicht offensichtlich sauer werden, wenn ein Besucher ihre Ordnung durcheinanderbringt, aber Einladungen zu ihr nach Hause werden auf jeden Fall seltener werden, einfach um Derartiges in Zukunft zu vermeiden.
Etwas anderes, das Setsuko sehr gern vermeidet, ist sich im Umfeld einer Schlange zu befinden. Sie hat nicht richtiggehende Angst vor den Schuppentieren, sondern würde es eher gesunden Respekt nennen. Zu nahe möchte sie ihnen auf jeden Fall nicht kommen, egal ob sie noch so freundlich, entspannt oder was auch immer sind. Der Haemasu sind diese Kreaturen einfach sehr suspekt. Und was ihr auch suspekt ist, ist Makeup. Eigentlich sollte man meinen, dass sie als modeinteressierte junge Dame auch daran Interesse hat. Aber das ist weit gefehlt, schminken tut sich er Rotschopf überhaupt nicht gern. Der größte Grund dürfte wohl sein, dass sie ihre Poren nicht damit verstopfen möchte. Außerdem ist gutes Makeup durchaus nicht billig und Setsuko hat genug geldaufwändige Hobbies, da kann sie nicht noch mehr gebrauchen.
Würde man Setsuko fragen, ob es schon immer ihr Traum war eine Kunoichi zu werden, so wird sie der Frage so gut es geht ausweichen. Nach außen hin und vor allem Leuten gegenüber die sie nicht gut kennt wird sie nie zugeben, dass ihr tatsächlich das meiste am Shinobidasein überhaupt nicht gefällt. Sie mag keine Auseinandersetzungen und ist sehr leicht körperlich zu verletzen, ist aber in der Akademie ständig mit Trainingskämpfen konfrontiert gewesen. Früh aufstehen ist überhaupt nicht ihr Ding, trotzdem wird früh morgens von ihr volle Konzentration erwartet. Wegen all solcher Dinge fühlt Setsuko sich regelmäßig fehl am Platz und muss täglich über ihren Schatten springen, um weiterhin ihr Bestes zu geben. Sie tut dies ausschließlich für ihren Vater und ihn stolz auf sie zu sehen ist das Einzige, was sie bisher am Ball gehalten hat.

Mag: Pflanzen und Gartenarbeit | Blumen pressen | Dinge Sammeln | Mode | Nähen | Harmonie | Süßigkeiten und besonders Kuchen | Wind | Spazieren gehen und Wandern | Genjutsu und die Künste der Iryounin

Hasst: Streit | Saures und eingelegtes Essen | Früh aufstehen | zwanghafte Effizienz | Wettbewerbe | Stoffe von schlechter Qualität | wenn jemand ihre Sammlungen anfasst und durcheinanderbringt | Schlangen | Makeup | das meiste vom Shinobidasein

Verhalten: Kommt man auf Setusko zu, dann wird man in den allermeisten Fällen ein fröhliches Lächeln geschenkt bekommen. Sie wird stets freundlich auf andere zugehen, was sich auch in ihrer immer aufrechten und offenen Körperhaltung zeigt. Gern fängt sie von sich aus Gespräche an und mag es allgemein mit anderen zu reden. Das Mädchen möchte einfach dafür sorgen, dass um sie herum eine möglichst gute und entspannte Atmosphäre herrscht. Dafür versucht sie stets zu tun, was ihre Gesprächspartner in diesem Moment so glücklich wie möglich machen würde. Hat jemand ein Problem, versucht sie zu helfen. Muss sich jemand im übertragenen Sinn auskotzen, hat sie immer ein offenes Ohr. Ist jemand traurig, so spielt sie gern die Seelsorgerin. Mit Menschen kann der Rotschopf einfach recht gut umgehen und kann sich sehr leicht in andere einfühlen.
Mit ihr kann man viel Spaß haben, wenn die Situation passt. Sie witzelt gern herum und nimmt auch Scherze auf ihre Kosten niemandem übel. Ob nun Situationskomik, Ironie oder klassisch erzählte Witze, sie ist wirklich für jeden Spaß zu haben. Setsuko lacht eben sehr gern und tut das dann auch aus vollem Herzen. Ihr Lachen kann auf andere auch durchaus ansteckend wirken, zumindest haben ihr das einige Leute gesagt. Und dagegen hat sie überhaupt nichts einzuwenden.
Auch wird die junge Haemasu stets versuchen, Konflikte zu deeskalieren. Ob sie jetzt selbst an ihnen von Anfang an beteiligt war oder nicht. War sie beteiligt, so wird sie sofort einlenken, sich für einen Kommentar entschuldigen, oder sonst alles Mögliche und Nötige tun, um ihren Gegenüber zu besänftigen. War sie nicht direkt beteiligt, so wird das Mädchen versuchen als Mediator zu fungieren, und die beiden Streitenden zu einem Kompromiss zu bewegen. Zu einem wirklichen Streit wird es mit Setsuko als Beteiligte nicht kommen. Beleidigt man sie, nimmt sie das hin, schreit man sie an, nimmt sie das hin. Konfrontationen passieren, wenn dann, immer nur einseitig. Wenn möglich flüchtet der Rotschopf aus derartigen Situationen. Sollte das nicht möglich sein, wird sie versuchen das Gespräch so schnell wie möglich zu beenden. Wie auch immer sie das jeweils bewerkstelligen kann, sie tut alles was geht. Ist die Situation vorbei und die Haemsau wieder allein, zum Beispiel in ihrem Zimmer, so wird sie ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Ins Kissen schreien, weinen, mit sich selbst diskutieren, all das kann vorkommen. Immerhin gefällt es ihr so wenig wie jedem anderen, wenn sie schlecht behandelt wird. Sie wird diese Art von Gefühlsausbruch eben nur und ausschließlich im Privaten haben, wo es niemand sieht.
Wenn man das so hört, dann könnte man eventuell denken, dass es sich bei Setsuko um eine notorische Lügnerin handeln muss. Aber dem ist tatsächlich nicht so. Klar, kann sie so gut lügen, wie jeder Ottonormalmensch auch, aber generell sagt das Mädchen die Wahrheit, wenn man sie nach ihrer Meinung fragt. Sie knickt eben nur schnell ein, wenn böser Gegenwind kommt, oder wird ihre Aussagen, noch während sie sie ausspricht, versuchen zu relativieren. Aber dass sie komplett lügt, das kommt nur selten vor, da der Rotschopf es einfach nicht gern tut. Denn wenn Lügen herauskommen, dann geht Vertrauen verloren. Und sie möchte eben, dass die Leute um sie herum ihr vertrauen können, denn ohne dieses lässt es sich doch um einiges schwerer eine entspannte Atmosphäre aufrechterhalten.

Wesen: Setsuko ist ein Mensch, der sich viele Gedanken macht. Die Leute um sie herum, deren Wohlbefinden und ihre Meinungen sind ihr sehr wichtig, das zeigt sie auch offen. Jedes ihrer Worte ist wohlüberlegt. Sie ist selbst ein sehr sensibler Mensch und möchte deshalb auch bloß niemanden mit ihren Worten verletzen, denn Worte können große Auswirkungen haben, das weiß das Mädchen. Dass sie dafür gesorgt hat, dass ihre Kindheitsfreundin verschwunden ist, nagt unterbewusst immer noch an dem Rotschopf. Zwar hat ihre liebevolle Familie alles versucht, um ihr klarzumachen, dass sie als kleines Kind dafür nichts konnte, aber sie kann nicht anders als sich die Schuld dafür zu geben. Und deshalb will sie um jeden Preis verhindern, noch einmal das Leben eines anderen Menschen derart negativ durch etwas was sie sagt zu beeinflussen. Dass Setsuko mit ihrer Herangehensweise dabei aber ziemlich über ihr Ziel hinausschießt und es manchmal sogar gut ist zu seiner Meinung zu stehen, auch wenn es andere vielleicht verletzt, das sieht sie so gar nicht ein.
Womit sie sich jedoch mittlerweile abgefunden hat, ist die Tatsache, dass sie wohl den Rest ihres Lebens etwas tun wird, das sie eigentlich nicht wollte. Zwar wäre es ihr anders wesentlich lieber gewesen, aber sie wird über diesen Fakt kein Trübsal blasen. Denn das macht es ihrer Meinung nach auch nicht besser. Sie beschwert sich nicht und versucht das Beste daraus zu machen. Ihr Antrieb dafür ist einzig und allein die Liebe und gute Beziehung zu ihrem Vater. Er war immer schon für sie da, hat alles für sie getan was er konnte und deshalb möchte sie ihm dafür auch gern etwas zurückgeben. Und dieses Versprechen, das sie ihm durch das Antreten der Shinobi-Laufbahn gegeben hat, wird sie auch im Leben nicht brechen. Immerhin legt er seine ganze Hoffnung nun auf sie und ihren Bruder. Ihre Familie und Freunde sind ihr auch allgemein sehr wichtig und sie wird immer für sie da sein, sollten sie etwas brauchen. Immerhin hat sie diese Behandlung und dieses Wohlwollen ja auch von ihren Nächsten ihr ganzes Leben erfahren. Deshalb ist aus ihr eben auch ein sehr liebevoller Mensch geworden, der versucht stets das Beste zu tun, um Freude zu verbreiten.

Stärken und Schwächen

Stärken: Chakramenge und -kontrolle | Ninjutsu-Fähigkeiten | ausdauernd | Nähen | Wissen über Pflanzen | mediative Fähigkeiten | geduldig | offener Mensch

Setsukos größte körperliche Stärke liegt wohl in ihrem Chakra verborgen. Sowohl die Menge ihres Chakras als auch ihre Fähigkeit dieses am Ende des Tages zu kontrollieren, liegen durchaus über dem Durchschnitt. Außerdem ist sie am ehesten prädestiniert dafür, eine Ninjutsuka zu werden und auch wenn sie ihre Interessen eher in anderen Bereichen sieht, sie versteht die Prinzipien von Ninjutsus recht schnell. Auch ist sie allgemein ziemlich ausdauernd, wenn es um körperliche Betätigungen geht, was wahrscheinlich an den so regelmäßigen langen Ausflügen mit ihrem Vater liegt.
Eine durchaus nützliche Fähigkeit, welche der Rotschopf sich über die Jahre angeeignet hat, ist das Nähen. Zwar näht sie auch ganze Kleidung selbst, aber in diesem Fall sind eher Reparaturarbeiten gemeint. Löcher sind von ihr schnell gestopft, Risse geflickt und Knöpfe flink wieder angebracht. Vor allem im Alltag konnte sie so einige Kleidungs-Fauxpas vermeiden. Sollte einer ihrer Kameraden also mal ein derartiges Problem haben, kann sie dort auf jeden Fall Abhilfe schaffen. Auch ist die Haemasu nützlich, wenn es irgendwie um Pflanzen geht. Zwar ist sie auf einige Pflanzen spezialisierter als auf andere, aber grundsätzlich kann sie mit breit gefächertem Wissen über verschiedene Pflanzen, ihre Bedürfnisse, Eigenschaften und Pflege aufwarten, falls es irgendwann einmal gebraucht werden sollte.
Durch ihr großes Harmoniebedürfnis hat Setsuko recht gute mediative Fähigkeiten entwickelt. Den Raum zu lesen ist für sie überhaupt kein Problem. Dadurch, dass sie auch eine gute Zuhörerin ist, kann sie die Meinungen von anderen gut abwägen und vergleichen. Sie versucht immer einen Kompromiss für die streitenden Parteien zu finden, der für alle funktioniert. Dabei hält sie ihre eigene Meinung allerdings stets raus, da sie nicht selbst in die Schusslinie geraten will. Es geht ihr wirklich nur darum, Konflikte um sie herum so schnell wie möglich zu beenden.
Der Rotschopf ist auch ein sehr geduldiger Mensch. Kommt mal jemand zu spät, oder dauert eine Arbeit wesentlich länger als gedacht, wird sie die Letzte sein, die sich irgendwie darüber aufregt. Sie ist einfach ein sehr entspannter Mensch, was Zeit angeht. Auch lässt sie sich von Anfeindungen nicht dazu provozieren, selbst laut zu werden. Immerhin würde solches Verhalten nur zu schlimmeren Konflikten führen.
Trotzdem ist Setsuko immer gern von Menschen umgeben und geht auch bereitwillig auf andere zu. Mit dem anfangen von Gesprächen hat sie absolut keine Probleme, eher im Gegenteil. Sie freut sich, neue Leute kennen zu lernen und ist sehr offen was das angeht.

Schwächen: Taijutsu | schwach | leicht körperlich zu verletzen | kein Rückgrat | kann ihre Fähigkeiten nicht einschätzen | man kann nicht gut mit ihr planen | Langschläferin | hohe Achtung vor dem Leben

Geht es um die körperlichen Schwächen Setsukos, so muss wohl zuerst ihre Unfähigkeit im Taijutsu genannt werden. Nahkampf ist einfach nicht ihr Ding, da kommt sie überhaupt nicht mit klar. Vor allem auch, weil sie nicht wirklich stark ist. Dass das Mädchen ihren Gegner im Nahkampf verletzen kann, ist also eher eine absolute Seltenheit. Dafür ist sie selbst umso leichter zu verletzen, ihr körperlicher Widerstand ist ziemlich grottig. All dies sind Gründe, warum sie lieber, wenn irgendwie möglich, auf Abstand bleibt, um diese Schwächen so wenig wie möglich zu entblößen. Wird sie doch in den Nahkampf gezwungen, ist das ein sehr großes Problem für den Rotschopf. Auch hat sie ein großes Problem mit dem Gedanken, jemanden zu töten. Im Zweifel würde sie ihren Gegner immer verschonen, wenn es irgendwie geht. Assassinenjobs weist man also besser wem anders zu.
Wurde ihr Harmoniebedürfnis vorher noch als ein Teil ihrer Stärken erwähnt, so kann man es auch genauso gut als Schwäche auslegen. Hat sie es mit einer starken Persönlichkeit zu tun, die auf ihrer Meinung besteht, so wird sie nie gegen diese ankommen. Selbst wenn die Haemasu weiß, dass zum Beispiel der Plan ihres Gegenübers nicht funktionieren wird, so wird sie nicht auf ihrer Meinung beharren, sowie dieser etwas lauter wird. Setsuko ist einfach keine Führungspersönlichkeit, dafür müsste sie sich ja durchsetzen können. Ihr Team könnte also geradewegs ins Verderben laufen, selbst wenn das Mädchen eine Idee gehabt hätte dies zu umgehen.
Durch ihre Abneigung gegenüber Wettkämpfen jeder Art, kann Setsuko ihre eigenen Fähigkeiten auch nicht wirklich gut einschätzen. Sie vergleicht sich nicht mit anderen, wenn es irgendwie geht und weiß deshalb nicht, ob sie für eine Aufgabe nicht vielleicht besser geeignet wäre als jemand anderes. Man muss sie schon genau fragen, ob sie etwas kann, um eine genaue Antwort von ihr bezüglich ihrer Fähigkeiten bekommen zu können. Von selbst würde die Haemasu sich nie als am besten geeignet für eine Aufgabe bezeichnen.
Nachdem sie nicht ihrem Wunsch nachgeht Schneiderin zu werden, hat der Rotschopf es tatsächlich gänzlich aufgegeben, irgendwie Pläne für die Zukunft zu machen. Sie lebt immer ziemlich in den Tag hinein und weiß selbst nie so recht, was sie tun wird, bis sie es tut. Das macht es recht schwierig, mit ihr zu rechnen oder sie irgendwo lang- oder mittelfristig einzuplanen, eben weil sie so spontan ist. Würde man versuchen mit ihr eine Woche vor einem Event einen Termin dafür festzulegen, würde sie wahrscheinlich sagen, man solle sie an dem Tag, wo es dann passiert, noch einmal fragen.
Auch kann Setsuko ihr Schlafbedarf als Nachteil ausgelegt werden. Um die zehn bis zwölf Stunden Schlaf braucht das Mädchen schon, um geistig und körperlich voll ausgeruht und einsatzfähig zu sein. Dass auf dieses Bedürfnis bei Missionen keine Rücksicht genommen werden kann, ist logisch. Aber es könnte mindestens zu einer schlecht gelaunten, wenn nicht sogar weniger nützlichen Haemasu führen.
Ihre letzte Schwäche ist, dass sie durch ihre hohe Achtung vor dem Leben keinen anderen Menschen töten wird, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt und nicht absolut notwendig ist. Allgemein ist sie schon kein Freund von übermäßiger Gewalt, aber mit dem Töten kann sie sich überhaupt nicht anfreunden.

Geschichte

Der Tag von Setsukos Geburt war ein Herbsttag im Oktober, wie er typischer nicht hätte sein können. Leichter Regen fiel vom Himmel und es windete hin und wieder heftig. Aber an diesem Tag sollte nicht nur das kleine Mädchen geboren werden, einige Minuten vorher kam zuerst ihr großer Bruder zur Welt. Die frischgebackenen Eltern waren sehr froh über ihren Familienzuwachs, auch wenn sie eigentlich nicht geplant hatten, dass gleich zwei Kinder auf einmal in ihr Leben traten. Immerhin bedeuteten zwei Kinder ja auch die doppelte Menge an Geschrei, Hunger und vollen Windeln. Und leider sollten die Eltern auch recht haben, beide Kinder machten sich in allen Bereichen mehr als deutlich bemerkbar. Schrie das eine Baby, war das andere Sekunden später auch zu hören. Hunger hatten sie gemeinsam und müde waren sie zur gleichen Zeit. Rückblickend betrachten die Eltern es schmunzelnd als frühes Zeichen dafür, wie gut sich die beiden Geschwister später verstehen würden.

Setsukos erste Lebensjahre verliefen verhältnismäßig ereignislos, von dem Meisten was passierte hat sie mittlerweile überhaupt keine Erinnerung mehr. Sie machte die üblichen Entwicklungsschritte durch, die Kinder in ihrem jeweiligen Alter durchlaufen sollten und war jedes Mal weder sonderlich früh dran noch zu spät. Meist war es ihre Mutter, die auf sie aufpasste, konnte sie sich als Selbstständige ihre Arbeit doch um einiges besser einteilen als ihr Mann. Aber beide Elternteile taten stets ihr Bestes, passten auf sie auf und sorgten dafür, dass es dem Mädchen an nichts fehlte, was sie brauchte. Sie war zu dieser Zeit eigentlich immer bei ihrem Bruder zu finden und meistens gruben die beiden zusammen eines der leeren Blumenbeete im Garten um und bauten Schlösser auf der Erde. In der Erde zu buddeln war für die Kinder schon früh das Größte, daran sollte sich auch später nicht mehr allzu viel ändern.
Als sie ein paar Jahre älter war, wurde aus dem Erdschlösser-Bauen dann auch tatsächlich etwas, das man Gärtnern nennen konnte. Hauptsächlich unter der Anleitung ihrer Mutter verbrachte das Mädchen oft Stunden draußen mit den Pflanzen. Es war auch zu dieser Zeit, dass ihre Mutter ihr noch etwas anderes neues zeigte, nämlich das Blumenpressen. Immer, wenn eine besonders schöne Blüte kurz vor dem Verwelken war, schnitt Yoko diese ab und presste sie zwischen schweren Büchern, um sie später in einem Album zu verstauen. Nur zu gerne machte Setsuko dabei mit, immerhin war es eine sehr meditative Tätigkeit und eine schöne Methode, um die Blütenpracht der Blumen zu erhalten. Ihre erste Sammelleidenschaft entwickelte sie dabei fast nebenbei, denn ihr erstes eigenes Album bekam sie nämlich auch von ihrer Mutter geschenkt. Bei dieser einen Sammlung sollte es natürlich nicht bleiben, an den verschiedensten Orten entdeckte das Mädchen auch sehr schöne Steine und dass über die Zeit auch die Anzahl an Bandanas, die sie besaß, stetig wuchs, war bei ihrem Haar wohl keine Überraschung. Ihre letzte große Sammlung, die sie einige Jahre später anfing, sollte eine Sammlung von Modemagazinen sein, in denen sie stundenlang blättern konnte.

Mit der Zeit entwickelte Setsuko einen gesunden Freundeskreis. Immer wenn sie es wollte, gab es mindestens ein anderes Kind, das mit ihr zu spielen bereit war. Besonders ans Herz wuchs ihr dabei ein Mädchen namens Ayumi, welches zwei Jahre älter als sie war. Ein kleiner, blonder Wildfang, immer fröhlich und voller Energie. Wenn es der jungen Haemasu mal nicht nach der Ruhe im Garten war, musste sie einfach nur ein kleines Stück durch das Dorf laufen und hatte direkt das volle Actionprogramm vor sich stehen. Ayumi fiel immer etwas Spaßiges ein, das die beiden tun konnten. Dabei merkte Setsuko aber irgendwann, dass ihre beste Freundin peinlichst genau darauf achtete, dass sie nicht in ihr Haus kam. Immer, wenn die Blonde zur Tür kam, schloss sie sofort die Tür hinter sich und lief direkt los. Und wenn nachfragt wurde, dann wich Ayumi der Frage immer geschickt aus, immer gab es irgendeine andere Ausrede. Aber im Grunde störte es Setsuko ja nicht wirklich, sie empfand es nur als seltsam.
Zumindest bis zu dem Tag, an dem sie ihre Freundin wieder einmal nach Hause brachte und beim Öffnen der Tür einen heftigen, lautstarken Streit zwischen einem Mann und einer Frau mitbekam. Sie konnte nur annehmen, dass es sich bei ihnen um ihre Eltern handeln musste, denn gesehen hatte sie die beiden noch nie. Ayumi schien nicht so ganz zu wissen was sie tun sollte, jetzt wo die beiden Kinder im Türrahmen standen. Auch Setsuko war ziemlich überfordert mit der Situation, das Schreien wurde immer lauter, bis es schließlich einmal klatschte. Nur Momente später kam eine Frau aus dem Haus gerannt. Als sie die beiden Mädchen sah, schaute sie sie entsetzt an, griff sich ihre Tochter und rief Setsuko zu, sie sollte schnell nach Hause laufen. Ohne weiter auf sie zu achten, lief die Frau an ihr vorbei und verschwand in den Gassen der Stadt. Vollkommen verstört lief das Mädchen also in die andere Richtung los, auf direktem Weg nach Hause. Schnell schloss sie die Tür hinter sich und erzählte später ihren Eltern was passiert war. Diese hörten sich ihre Geschichte ruhig und aufmerksam an. Sie kannten Ayumi, das Kind war schon öfter bei ihnen zu Besuch gewesen. Was ihrer Tochter nicht aufgefallen war, während sie ihre Geschichte erzählte, war für Erwachsene etwas offensichtlicher gewesen. Jetzt wo der Verdacht von Häuslicher Gewalt im Raum stand, konnten sie nicht ihre Augen abwenden. Sie sagten, dass sie sich darum kümmern würden, was Setsuko sehr beruhigte. Am nächsten Morgen, ihre Eltern waren gerade losgegangen, noch einmal mit der Versicherung, dass alles gut werden würde, da klopfte Ayumi an die Tür. Freudig erzählte die Junge Haemasu davon, dass ihre Eltern gerade auf dem Weg waren, um das Problem von gestern zu klären. Bei diesen Worten wurde ihre Freundin kreidebleich und schrie sie an, warum sie das weitererzählt hätte. Natürlich wollte Setsuko nur helfen, aber für das blonde Kind brach gerade eine Welt zusammen. Im Gegensatz zu ihrer behütet aufwachsenden Freundin war es Ayumi sicher, dass die Stadtwache sie von ihren Eltern trennen würde. Und besonders von ihrer Mutter wollte sie auf keinen Fall weg. Wutentbrannt rannte das Kind davon. Das war auch das letzte Mal, dass Setsuko ihre Freundin sehen würde. Ihre Eltern kamen später nach Hause und berichteten, dass Ayumis Haus offen war, als sie die Stadtwache dort hinführten. Niemand war mehr dort. Anscheinend hatte die Familie Reißaus genommen. Die Stadtwache meinte, sie würden der Sache nachgehen. Mehr Informationen hat Setsuko nicht bekommen und mehr würde sie auch nicht erfahren.

Für das Kind änderte sich an diesem Tag etwas grundlegend. Das erste Mal hatte etwas, das sie gesagt hatte, derart heftige Konsequenzen auf jemanden gehabt. Sie hatte nur helfen wollen und hat anscheinend genau das Falsche getan, zumindest wenn es nach ihrer Freundin ging. Wirklich verziehen hat sie sich bis heute nicht, dass sie nicht zuerst mit Ayumi geredet hatte. Seit diesem Tag wurde das Mädchen ziemlich vorsichtig, was ihre eigene Meinung betraf und viel sensibler, was Streitigkeiten anging. Wenn es irgendwie möglich war, umschiffte sie eine Auseinandersetzung so gut wie möglich, oder gab anderen Meinungen viel schneller nach als vorher. Es dauerte einige Zeit, bis sie einigermaßen damit klarkam, dass ihre Freundin wahrscheinlich nicht mehr wiederkommen würde. Ihre Familie war während der Zeit immer für sie da und bestärkte sie, wo sie nur konnte. In ihren Augen hatte Setsuko nichts falsch gemacht und das versuchten sie ihr auch klarzumachen. Zur Ablenkung bot ihr Vater ihr immer öfter an, doch mit ihm nach draußen zu gehen, das Wetter sei so schön. Oder er habe draußen einige neu gepflanzte Blumen gesehen, die musste er ihr einfach unbedingt zeigen. Je öfter sie mit ihm mitging, desto mehr Freude fand sie auch selbst an der neugewonnenen Vater-Tochter-Zeit. Es tat ihr richtig gut, einfach rauszugehen, ohne wirkliches Ziel umherzuwandern und dabei auch oft wirklich witzige Gespräche zu führen. Für diese Ablenkung war das Mädchen ihrem Vater sehr dankbar. Mit der Zeit, die verging, wurde sie auch wieder fröhlicher. Trotzdem blieben sie und ihr Vater bei den gemeinsamen Spaziergängen, die sich langsam schon zu richtigen Wandertouren mauserten, immerhin hatten sie beide viel Spaß daran.

Mit ihrem zehnten Geburtstag sollte aber auch Setsuko der Ernst des Lebens einholen, denn ab diesem Tag wäre sie theoretisch alt genug gewesen, um auf die Ninjaakademie zu gehen. Das große Problem: im Gegensatz zu ihrem Bruder Kitai war sie nicht gerade Feuer und Flamme für diese Idee. Während dieser es gar nicht hat erwarten können, sah sie selbst diesem Tag eher nervös entgegen. Denn ihr Vater hätte nichts lieber, als dass seine Kinder beide auf die Akademie gehen und erfolgreiche Shinobi werden würden. Nur sah sie sich selbst überhaupt nicht auf diesem Lebensweg. Sie wusste nicht genau, was sie werden wollen würde, aber eine Kunoichi war es höchstwahrscheinlich nicht. Als also schließlich der große Tag kam, wagte es Setsuko tatsächlich und sagte sie sei nicht bereit auf die Akademie zu gehen. Vielleicht später, nächstes Jahr eventuell, war die Ergänzung, als sie das entsetzte Gesicht ihres Vaters sah. Es war aber nicht überraschend für das Mädchen, dass ihr Vater diese Reaktion zeigte. Immer wieder und wieder hat er von den Shinobi geschwärmt, jeden Erfolg der Ninjas aus ihrem eigenen Clan in höchsten Tönen gefeiert und stets betont, dass das sicherlich auch der richtige Weg für sie selbst und ihren Bruder sei. Fast täglich durfte sie sich solche Geschichten anhören und jeden Tag wurde es für sie klarer, dass es sich dabei nicht um ihren Traum handelte. Aber die junge Haemasu war sich auch sicher, dass es zu einer massiven Auseinandersetzung kommen würde, würde sie ihre Meinung eindeutig klarstellen. Und allein bei dem Gedanken lief es ihr kalt den Rücken herunter. Also erkaufte sie sich stattdessen Zeit. Zeit, zum Nachdenken. Zeit, um damit klarzukommen, dass sie mit der Laufbahn des Shinobi einen Weg antreten würde, den sie nicht gehen wollte. Aber es würde ihren Vater erfreuen.

Das Jahr darauf, genau an ihrem elften Geburtstag kam wieder die große Frage auf. Kitai war ihr jetzt immerhin schon ein Jahr voraus, war es jetzt nicht so langsam an der Zeit, nachzuziehen?! Noch einmal konnte Setsuko ihren Vater vertrösten, wieder mit demselben Argument. Er war zwar schon etwas irritierter, aber ließ ihr durchgehen, dass sie wohl einfach noch mehr Zeit brauchte, um geistig zu reifen. Ein weiteres Jahr hatte sich das Mädchen erkauft und sie genoss es in vollen Zügen. Sie ging liebend gern ihren Hobbies nach und vor allem wuchs auch ihr Interesse für Mode mehr und mehr an. Ihr Erspartes steckte sie nur zu gern in neue Kleidung oder Magazine. Das ganze Thema war für sie einfach sehr spannend. So kam es nicht überraschend, dass sie von ihren Eltern zu ihrem zwölften Geburtstag ihre erste Nähmaschine geschenkt bekam. Darüber freute sie sich unglaublich, aber die Freude sollte von der üblichen Frage ihres Vaters sofort einen Dämpfer bekommen. Wieder argumentierte sie, noch sei sie nicht dafür bereit, es wäre ja noch Zeit, immerhin könnte man sich bis zum siebzehnten Geburtstag einschreiben. Ihr Vater war dieses Mal schon sichtlich verärgert. Wie lange wollte sie denn noch hinter ihrem Bruder hinterherhinken? Da schaltete sich Kitai allerdings direkt ein. Es gab tatsächlich Schüler in der Akademie, die das Angebot mit dem Einschreiben bis zum siebzehnten Geburtstag in Anspruch nahmen. Und wenn Setsuko das wollte, was sollte denn dagegensprechen, noch zu warten? Weiter kam der Junge nicht, ehe seine Schwester meinte, sie wäre sicherlich bald so weit. Nach einigem Überlegen nahm Aoi das Argument von seinen Kindern hin. Erneut war das Mädchen erleichtert. Allerdings war das Problem damit nur aufgeschoben und nicht aufgehoben.

Während ihres zwölften Lebensjahres fand die junge Haemasu immer größere Freude am Nähen. Gern brachte sie Verschönerungen auf ihren Kleidungsstücken an, zuerst einmal hauptsächlich in Form von Aufnähern, Spitze und Ähnlichem. Einfache Projekte bekam sie mit der Zeit wirklich ganz gut hin. Sie hatte so viel Freude daran, dass ihr es ihr eines Tages vor ihrem Bruder einfach herausrutschte. Wenn sie wählen könnte, dann würde sie am liebsten eine Ausbildung zur Schneiderin machen. Sofort ruderte sie zurück und bat Kitai, das bloß niemandem zu sagen. Sie wusste, dass das ihren Vater nur erzürnen würde. Er wollte ja nur das, von dem er glaubte, dass es das Beste für sie ist. Sie wollte auf keinen Fall einen Keil zwischen sich und ihren Vater treiben, da nahm sie lieber hin, auf die Akademie zu gehen. Ihr Bruder hörte das zwar nicht gern, aber er versprach ihr, dass er ihre Entscheidung respektieren würde, egal wie sie ausfallen würde. Er versicherte ihr, dass er immer hinter ihr stehen würde, ganz egal was passieren würde. Das freute Setsuko natürlich, aber eigentlich hatte sie sich an dem Tag schon entschieden. Sie würde dem Wunsch ihres Vaters nachkommen. Das Verhältnis zu ihm war ihr wichtiger als ihr eigener Wunsch. Über den Rest ihres zwölften Lebensjahres hinweg, redete das Mädchen sich ein, dass es mit dem Schneidern wahrscheinlich eh nichts geworden wäre. Ihr Geschmack war sicher zu speziell, wer würde denn bitte Kleidung, wie sie sie gerne trug, kaufen wollen? Und außerdem konnte sie immer noch in ihrer Freizeit nähen, ihr Leben bestand ja nicht nur aus ihrem Job. Mit all solchen Gedanken im Kopf sagte sie also bei ihrem dreizehnten Geburtstag dann schließlich zu, sie würde so bald wie möglich die Akademie besuchen. Ihr Vater war überglücklich als er das hörte. In dem Jahr, in dem sein Sohn die Akademie beenden würde, fing dann auch seine Tochter endlich damit an. Er hätte in der nächsten Zeit fröhlicher nicht sein können.

So ging Setsuko also nun auf die Ninjaakademie. Schnell fand sie dort Anschluss und auch einige neue Freunde, mit denen sie tatsächlich sehr viel Spaß hatte. Darunter auch Abe Momoka, ein nettes, schwarzhaariges Mädchen, dessen Familie das Lieblingscafé von Setsuko gehörte. Die Mädchen hatten sich zwar schon öfter getroffen, aber als sie in derselben Klasse in der Akademie landeten, verbrachten sie auch mehr Zeit miteinander. Momoka war auch ein ziemlich modebegeistertes Mädchen und interessierte sich deshalb auch sehr für die Sachen, die der Rotschopf nähte. Stundenlang konnten die beiden bei der Haemasu auf dem Bett liegen und in Magazinen blättern oder zusammen shoppen gehen. Mit der Zeit taute Momoka auch Setsuko gegenüber immer weiter auf und die Mädchen finden an, sich immer mehr witzelnd zu ärgern. Ob der eine gespielt ernst, oder verletzt über etwas war, sie konnten immer über solche Aktionen lachen.
Die Jahre gingen ins Land und so stand die Haemasu also kurz vor der Geninprüfung. Kitai hatte es inzwischen sogar schon bis zum Chuunin gebracht. Ein Umstand, der den Vater der beiden Kinder nahezu ekstatisch werden ließ. Er war einfach so stolz auf seinen Nachwuchs, dass er es jeden der fragte, wissen lassen musste. Und auch die, die nicht nachgefragt hatten, bekamen diese Information so oder so auf kurz oder lang. Setsuko war ziemlich aufgeregt und würde auf jeden Fall ihr Bestes geben, um die Prüfung zu bestehen. Immerhin will sie ihren Vater nicht enttäuschen.

Charakterbild



Schreibprobe

„Vielen Dank, du hilfst mir damit echt aus der Patsche!“, sagte Momoka, während sie sich über die Schulter von Setsuko lehnte, um zu sehen, was diese so machte. Der Rotschopf saß auf dem Bett in ihrem Zimmer und nähte unterdessen ein Loch in der Jeans ihrer Freundin zu. „Ich weiß doch, dass das seit Jahren deine Lieblingsjeans ist, da muss ich dir natürlich so gut helfen, wie ich irgendwie kann.“, antwortete Setsuko, während sie in Seelenruhe weiternähte und sich von dem zusätzlichen Gewicht auf ihrer Schulter nicht aus der Ruhe bringen ließ. Die Naht am Hosenbein von Momoka war am Oberschenkel aufgegangen und ist mit der Zeit immer weiter aufgerissen. Als das Mädchen das bemerkte kam sie direkt zu ihrer Freundin gerannt, die das Problem sofort anging.
Lachend rückte Momoka wieder ein Stück von der Nähenden zurück und lehnte sich ans Kopfteil des Bettes, während sie sagte: „Ist echt nützlich, mit dir befreundet zu sein, so viele Klamotten wie du mir schon gerettet hast.“ Setsuko stimmte ins Lachen sofort mit ein und meinte: „Ich meine, dafür versorgst du mich immer mit dem besten Kuchen, ich glaub wir haben beide was von dieser Zweckgemeinschaft.“ Dabei schaute sie grinsend auf ihren Nachttisch, wo seit der Ankunft ihrer Freundin ein großes Stück Schokoladenkuchen verführerisch nach ihr rief. Die Bezahlung für ihre Hilfe und eine neue Kreation aus der Bäckerei von Momokas Eltern. Aus dem Augenwinkel hatte sie dieses während ihrer Arbeit natürlich schon eingehend analysiert. Von dem was sie erkennen konnte, musste es sich dabei um eine pure Schokoladenexplosion handeln. Zumindest roch ihr komplettes Zimmer nun nach Kakao. Und oben auf dem Kuchen sah der Rotschopf eine Anordnung verschiedenster Beeren, von denen sie sicher war, dass sie sicher perfekt zu dem Schokoladengeschmack passen würden. Aber was sie am besten an dem Stück fand, war –

„Ah, ah, ah, erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ Momoka schaute sie mit erhobenem Zeigefinger gespielt ernst an, woraufhin Setsuko mit einem Schmollmund zurück auf die Hose in ihrem Schoß schaute und sich sogleich weiter an die Arbeit machte. „Aber ich bin doch fast fertig…“, murmelte sie, während sie ihren Faden zuzog. Sofort schloss sich die Naht, als wäre nie etwas passiert. Routiniert machte sich das Mädchen ans Vernähen des Fadens. „Aber eben nur fast, also halt dich ran, dann gibt es umso schneller die Belohnung!“, sprach die Schwarzhaarige lachend, stand auf und wandelte durch den Raum. Setsuko behielt ihre Augen nun fest auf ihren letzten Stichen. Bei vielen anderen Personen hätte sie genau zugeschaut, was diese so auf eigene Faust in ihrem Zimmer tun. Aber Momoka vertraute sie da inzwischen, dass sie nicht anfing irgendwelche Sachen in die Hand zu nehmen. Das hatte sie ihr oft genug bewiesen, sie schaute nur und wenn sie etwas interessierte, fragte sie eben nach. Diese Art schätze sie an ihrer Freundin sehr. Warum nicht alle Leute, die sie in ihr Zimmer einlud, sich so verhielten, war ihr mehr als schleierhaft. Unterdessen betrachtete Momoka das neue Schnittmuster, welches auf dem Schreibtisch der jungen Haemasu lag. „Wird das die Bluse, von der du mir erzählt hast? Die mit den Puffärmeln?“, fragte sie. „Hmh, ich werde aber das Muster noch etwas anpassen.“, antwortete der Rotschopf, „Mir gefällt das Volumen der Ärmel noch nicht ganz, das Mockup hängt an der Kleiderstange.“ „Ah, ok ich sehe was du meinst, da geht noch was.“, meinte Momoka, während sie sich das angesprochene Mockup ansah, „Aber sonst bist du zufrieden damit?“ Daraufhin nickte Setsuko. „Ich denke schon.“

„So! Fertig!“
Stolz hielt Setsuko die Hose hoch und betrachtete noch kurz die Naht, ehe sie die Jeans an Momoka weitergab. „Ja, perfekt, man sieht gar nicht, dass da mal was war! Danke dir!“ Begeistert nahm sie die Hose entgegen und verstaute sie in ihrer Tasche. „Damit hast du dir jetzt auch deine Belohnung verdient!“, sagte die Schwarzhaarige, während sie dem Rotschopf den Teller mit ihrem lang ersehnten Kuchenstück überreichte. Augenblicklich finden Setsukos Augen an zu leuchten, als sie sich mit der Gabel den ersten mundgerechten Happen des Kuchens abtrennte. Und sowie sie ihn aß, zerging er ihr auf der Zunge. Wie sie erwartet hatte, das Wort Schokoladenexplosion traf vollkommen zu und doch war es durch die Beeren überhaupt nicht überwältigend oder zu schwer. Die Beeren auf dem Kuchen wurden nämlich auch noch hervorragend von einer Marmeladenschicht in der Mitte des Kuchens unterstützt. „Und, was sagt unsere Lieblingskundin zu dem neuen Kuchen?“, fragte Momoka spielerisch. Der Rotschopf hob nur den Daumen und meinte mit vollem Mund: „Grofar´ig!“
 

Haemasu Setsuko

Akademieschüler
Beiträge
16
Alter
16
Größe
1,55 m
Fraktion
Shiro
Dorf
Shiro
Steckbrief
Link
Statusblatt

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Steigerungs-Stufen <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Körperliche Fähigkeiten:

Kraft - 1
Geschwindigkeit - 2
Geschick - 2
Ausdauer - 2
Widerstand - 1

Chakramenge - 3
Chakrakontrolle - 3

Jutsu Fähigkeiten:

Taijutsu - 1
Ninjutsu - 3
Genjutsu - 2

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Attribute <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Körperliche Fähigkeiten:

Kraft - 100 - Stufe 1
Geschwindigkeit - 300 - Stufe 1
Geschick - 300 - Stufe 1
Ausdauer - 500 - Stufe 2
Widerstand - 100 - Stufe 1

Chakramenge - 1000 - Stufe 3
Chakrakontrolle - 500 - Stufe 2

Jutsu Fähigkeiten:

Taijutsu - 100 - Rang E
Konoha Taijutsu Kampfstil - 100 - Rang E
Ninjutsu - 900 - Rang D
Fuuton - 900 - Rang D
Genjutsu - 500 - Rang D

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Grundtechniken <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Kawarimi no Jutsu (Körpertauschtechnik)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: 50 Meter Umkreis

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Mit dieser Technik wird der eigene Körper mit dem eines Gegenstandes, einer Pflanze oder eines Tieres vertauscht, welches dann die Gestalt des Anwenders annimmt. Auf diese Weise kann ein geschickter Shinobi den Gegner mit einem Scheinangriff täuschen und nur das gewählte Objekt in den Kampf werfen, während er selbst auf eine Lücke in der Verteidigung des Gegners lauert.

Henge no Jutsu (Verwandlungstechnik)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: Auf sich selbst

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Dieses Standard-Jutsu erlaubt es dem Anwender sich in jede Person, Tier oder in ein Objekt seiner Wahl zu verwandeln und dessen äußere Erscheinung anzunehmen. Aber sonst ändert sich nichts. Man kann nicht größer oder kleiner werden (jedenfalls nicht viel) und die physischen Eigensschaften ändern sich auch nicht. Sprich wenn man sich in einen Stein verwandelt, dann ist man nicht so hart wie einer.

Bunshin no Jutsu (Einfache Doppelgänger)

Element:
Keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E pro Doppelgänger
Reichweite: Direkt am Anwender

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Der Anwender dieser Technik erschafft eine oder mehrere Kopien von sich selbst, welche sofort verschwinden, sobald sie mit etwas in Berührung kommen. Anwender des Byakugan oder anderer Aufspürungstechniken können dieses Jutsu leicht durchschauen, doch auch erfahrene Shinobi ohne dieses Hilfsmittel sind durchaus in der Lage, die Täuschung zu erkennen. Die Doppelgänger imitieren den Anwender komplett in seinen Bewegungen, müssen sich dabei aber nicht absolut parallel verhalten. Außerdem sind sie körperlos, das heißt, dass sie keinen Schaden zufügen und nicht direkt helfen können.

Jibaku Fuda: Kassei (Explosionssiegel aktivieren)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: 10 Meter steigend

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Der Shinobi konzentriert sein Chakra um den Mechanismus einer entfernten Bombe zu aktivieren. Desto höher die Chakrakontrolle ist, desto weiter kann man sich entfernen, ehe man die Siegel hochjagt.

Tobidôgu (Waffe versiegeln)

Element:
keines
Typ: Ninjutsu
Rang: E
Chakrakosten: E
Reichweite: Direkt am Anwender

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Waffen, die zu schwer oder zu unhandlich sind, um ständig mit sich herumgetragen zu werden, kann man mit dieser Kunst in ein Stück Papier versiegeln. Die Schriftrolle muss zu diesem Zweck für die Objekte, welche sie beherbergen soll, beschrieben sein und wird wie jede andere aktiviert, um die entsprechenden Objekte wieder herbeizurufen.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Taijutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Ninjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<


Medizinische Ninjutsu

Igakugenron (Prinzipien der Medizin)

Element:
Keines
Typ: Sonstiges/Ninjutsu
Rang: D
Chakrakosten: Keine
Reichweite: Keine

Voraussetzungen: Keine

Beschreibung: Die medizinischen Grundlagen werden von einem Mediziner oder anderweitig befähigtem Shinobi vermittelt. Dazu gehören einerseits Dinge, die der normalen Medizin zugrunde liegen, wie zum Beispiel das Verbinden von Wunden, das Schienen von verletzten Körperteilen oder aber auch das Herstellen und richtige Verabreichen von Medizin. Andererseits werden aber auch Grundlagen über den Einsatz von Chakra zur Heilung des Patienten gelehrt, allerdings noch keine Heilungstechnik im Speziellen.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Genjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Bluterbe <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<


Shīdo no Tanjō (Geburt der Samen)

Das Shīdo no Tanjō erlaubt es den Haemasu in ihrem Körper spezielle Samen zu erschaffen und durch besondere Poren abzugeben. Diese Samen sind in ihrer Reinform nicht auf eine bestimmte Pflanze kodiert und lassen sich von den Haemasu auf so gut, wie jede Pflanzenart einstellen. Wobei hier zu erwähnen ist, dass Bäume nicht aus den Samen erschaffen werden können. Wie viele der Samen ein Haemasu erschaffen kann, hängt von seiner Chakramenge und seiner Erfahrung mit dem Kekkei Genkai ab.

Rang E
Voraussetzung: Chakramenge Stufe 2
Die grundlegenste Ausprägung des Shīdo no Tanjō wird von jedem Haemasu beherrscht und erlaubt die Erschaffung von einfachen Samen. Kompliziertere Pflanzen sind völlig außerhalb der Reichweite des Haemasu.

Rang D
Voraussetzung: Chakramenge Stufe 3
Die Zivilisten unter den Haemasu müssen auf diesem Rang die Grenze ziehen, während die Shinobi des Clans erst anfangen das Potenzial ihres Kekkei Genkai zu erkennen. Nun sind leicht komplexere Pflanzen, besonders aber Zierpflanzen, möglich.
 
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