AadEb: Ritoru-Suna no Kuni

Dieses Thema im Forum "RPG Forum (Archiv)" wurde erstellt von Perso-Senin, 24. Dez. 2009.

  1. Entgeistert starrte Ryoichi zu Kibo hinnüber und hätte vor Fassungslosigkeit fast vergessen den Bo festzuhalten. Hatte der Kerl keine Augen im Kopf und sah nicht dass er sich gerade abmühte Kayros aus dem Sandloch zu befreien? Hatte er nicht gehört wie er vorher um Hilfe geschrieen hatte?

    „Willst du mich verarsche-hnng!“

    Mit zusammengebissenen Zähnen musste Ryo abbrechen als sich der Zug an seinem Bo mit einem Ruck verstärkte und Kayros wieder anfing in die Tiefe zu sinken. Mit aller Kraft stemmte sich der Chuunin gegen den Sog aber der Sand unter seinen Füßen war zu rutschig um festen Halt zu bieten und so bewegte selbst er sich auf das Loch zu.

    „Hnng duIdioooot!“

    Plötzlich war aller Widerstand weg und kiloweise Sand stürzte ins Nichts, mit ihnen zusammen Kayros und Ryoichi. Hustend und keuchend wühlte sich dieser am Boden aus einem Sandhaufen und versuchte sein rasenden Herz zu beruhigen.

    „Kein Treibsand...Loch...am Leben!“

    „Kayros!“

    Keuchte er unter weiterem Husten hervor während umherschwirrende Sandpartikel im einfallenden Sonnenlicht glänzten, dass links und rechts von ihrem Aufschlagpunkt weitere Gänge offenbarte. Doch Ryoichi hatte erst mal kein Auge für so Etwas, während er verzweifelt nach seinem Freund buddelte drang schon erneutes Sandwurmgebrüll an seine Ohren, kam das von Oben oder Unten?

    „Egal! Schnell, keine Zeit!“

    Kurz darauf zog er den ebenfalls mitgenommen aussehenden Kayros aus dem Sandhaufen hervor und kniete sich zu ihm nieder.

    „Wir haben ganz schön Glück gehabt, aber jetzt müssen wir hier weg! Wir sind geradewegs in einen Wurmloch gefallen!“

    Der blauhaarige Shinobi blickte nach Oben und versuchte im blendenden Sonnenlicht Kibo oder sonst jemanden zu erkennen, scheiterte aber kläglich.

    „HallooooOOooo! Hört ihr uns?! Könnt ihr uns hochholen?!“

    Erneutes Gebrüll, das Ryoichi unwillkürlich zusammenfahren lies. Diesmal war es näher und das redete er sich nicht nur ein.... Schon zitterte der sie umgebende Fels leicht und lies erneut Sand von oben herabrieseln.

    „Fels? So dicht unter dem Sand? Die Wüste wird mit jedem Moment merkwürdiger!“

    Die Vibration des Gesteins wurde stärker, kein Zweifel...das Ding näherte sich ihrer Position. Kayros und Ryoichi würde sich wehren müssen oder als Wurmfutter enden.
    Schon rumpelte die hässliche Fratze des Monsters auf sie zu und beim Anblick der Zähne verwarf Ryoichi jeden Gedanken an einen Kampf in diesen engen Gängen und drehte um um tiefer in die steinernen Eingeweide der Wüste zu rennen, Kayros im Schlepptau.

    „Ideen! Schnell!“

    Den Wurm immer hinter sich versuchten die Beiden das Vieh abzuhängen, das hinter ihnen rumorte als hätte es schwerwiegende Magenprobleme, war das jetzt gut oder schlecht?
     
  2. Hinketsu Kibo

    Hinketsu Kibo New Member

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    off: Ups ^^ - das kommt davon wenn man sichs nicht nochmal durchliest

    Den Blick auf ein Loch im Boden gerichtet, die sich aufrappelnden Gestalten betrachtend, dachte er über die schwerwiegenden Implikationen der Situation nach. Ryoichi und Kayros liegen dort unten ... hmm ... ich bin hier oben. Plötzlich wurde ihm bewusst dass sich die Situation doch nicht als so fatal wie zuerst gedacht herausstellte. Seine Rückenmuskulatur entspannend drehte er sich in Junkos Richtung, ein weiteres aus seinem Mantel hervorgezaubertes Milchpäckchen in der Hand. Genüsslich daran schlürfend betrachtete er das Miniformat seiner Selbst in hitziger Diskussion mit der Chuunin, bevor er sich schließlich etwas genauer umblickte und die Gestalten von Aku und Yashiko erspähte die nicht unweit von ihm in der Luft zu schweben schienen. Einen weiteren kühlen Zug weißer klebrig süßer Milch in seine Kehle hinuntersaugend ließ er sich die Anwesenheit der beiden Shinobi auf der Zunge zergehen. Hmmm ... sie scheinen irgendwie eigenartig. Seit mehreren Stunden hatte er schon nichts mehr gegessen, kein Wasser nur Milch, die Hitze der Wüste in jeder Pore seines Körpers fühlend. Dass dies zur Wahrnehmung eigenartiger Erscheinungen in Form sich nicht unweit abmühender Shinobi führte war dem Hinketsu dabei unglücklicherweise nicht klar. Dehydriert und schon leicht schwankend musterte er seine Gegenüber. Also ... Seine Hand glitt dabei prüfend in Akus Richtung und ... durchtrennte dessen Körper wobei er nur nebelige Schwaden hinterließ. Kurz versuchte sich die Erkenntnis in seine Wahrnehmung vorzuarbeiten, konnte sich aber auch unter größter Anstrengung nicht an den Maßen an leicht verarbeitbaren Kohlehydraten vorbeizwängen die in der Warteschlange warteten. Alllsssooo ... Akuuuu, du bist ... kurz überlegte er was er eigentlich zu sagen vorhatte ... großer Ninja, großer, großer Shinobi ... dann fiel ihm die Eigenart des kleinen Typen ein ... großer DEEESSSUUU!! Dabei tippte er dem kleinen Burschen auf die Brust, welche sich in kleine Wolken auflöste die ungelenkt durch die Luft davonstoben. Mann mochte meinen dass sich der Chuunin irgendwann wieder so weit gefangen haben würde, dass eine Auseinandersetzung mit seiner normalen Umwelt möglich wäre ... leider Gottes war dem nicht der Fall.

    Minikibo war etwas überrascht als die Chuunin ihre Arme um ihn schloss, da er ja eigentlich erst existierte seit er am Charakterupdate auftauchte und so etwas noch nie erlebt hatte. Nach einem kurzen Moment des Genießens beugte er seinen Rücken etwas zurück und betrachtete seine neue beste Freundin. Tante ... ich will jetzt für immer bei dir bleiben Tante ... immer, immer, immer! Damit schmiegte sich der kleine Junge wieder an die Chuunin ... und löste sich auf. Eine Einbildung des richtigen Kibos, eine verdrehte Spiegelung unterstützt durch den Aufenthalt auf dem Plateau und jetzt wo der Geist des Hinketsus abgelenkt war, vollkommen mit anderen Illusionen beschäftigt. Immer ... immer Tante Chuunin ... Zuerst wurde er nur ganz leicht durchsichtig, seine Haut lichtdurchlässig und bleich, dann begann sich sein Gesicht etwas zu verziehen in eine eigenartige Fratze aus verbogenen Formen und schließlich ... POPP Von einem Moment auf den anderen war er verschwunden, als ob die Gestalt nie da gewesen wäre und so verschwand sie in einem unzusammenhängenden Haufen aus Charakterupdates, Steckbriefposten und Erinnerungen die auf dem Plateau versuchten sich dem Wahnsinn der Beinaheexistenz zu entziehen. Mitten unter ihnen ein kleiner Junge, Erinnerungen an die Realität, einen Kampf mit einem Riesenwurm, die Umarmung einer Frau und eventuell weiterlebend in der Form einer Erinnerung in den Gedanken eben dieser Person. Immer Tante ... immer bei dir sein.
     
  3. Hiragana Kayros

    Hiragana Kayros Chuunin

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    Sand. Um Kayros und seinen Freund war nur noch Sand. Und ein wenig Luft. Wie aber ist das geschehen? Der Reihe nach: Kayros war in eine Sandfalle getreten. Sandfalle wohlgemerkt, es war kein natürlicher Treibsand. Unterhalb des Hügels hatte sich also eine Grube oder Tunnel gebildet oder war eben dies erschaffen worden. Wobei ein Tunnel gar nicht so unwahrscheinlich war, auch wenn er eine ziemliche Größe haben müsste. Und hier war nicht Team Rocket am Werke, sondern die Würmer, dessen schwelendes Exemplar irgendwo verstreut lag. Zudem konnte er Vibrationen vom Boden wahrnehmen, was nahe legte, dass noch weitere Tiere in der Nähe waren.
    Als Kayros um Hilfe gerufen hatte, trat Ryoichi auf den Plan, um ihn mit seinem Kampfstab herauszufischen. Was wenig erfolgreich war, wie man sehen konnte. Allerdings war die Aktion Kibos, der kurz auf den Plan trat, einen Satz sagte, und dann den Suna und den Konoha weiter deren Schicksal überließ, alles andere als hilfreich. Und nun befanden sich Kayros und Ryoichi unterhalb der Wüstenoberfläche, ein wenig geschützt vom starken Sonnenlicht, welches hier zumindest aus der Sicht des Thermoempfindens ein wenig blaß schien. Wie ein unwirkliches Sonnenlicht. Kayros rieb sich den Schweiß von der Stirn und betrachtete seine Arme und Beine. An vielen Stellen war die Haut abgeschürft und kleinere Sandpartikel setzten sich darin fest und verursachten einen brennenden Schmerz. Kayros formte zunächst mit verzogenem Gesicht Handzeichen für Dokunuki no Jutsu. Da die Wunden kaum Blutungen hinterließen, war der Körper des Iryonin im Handumdrehen vom Sand befreit. Just in diesem Augenblick zerrte ihn der Konoha-Nin zu sich und stellte fest, dass beide es recht gut überstanden hatten. "Warte, Ryoichi, ich werde mir mal deinen Körper ansehen, und gegebenenfalls heilen." Kayros schmiedete grünlich leuchtendes Chakra in beiden Händen und verarztete seinen Retter erst einmal. Diesen hatte es etwas übler erwischt. Er hatte eine kleinere innere Blutung in linken Oberschenkel, der wohl aus dem Kampf gegen den ersten Wurm zu stammen schien. Unter einem leichten Ziehen konnte er das Blut und damit den Druck auf den Muskel entfernen. "Danke dir. Ich weiß nicht, was ich ohne dich gemacht hätte." Ryoichi hielt kurz in seiner Aktion inne, entschied sich scheinbar dennoch, nicht darauf zu reagieren. Er schrie um Hilfe von oben, was allerdings nur ein Beben und Grummeln einbrachte.
    Der Taijutsuka legte eine Hand auf den Fels und drehte sich zu Kayros um. Doch bevor noch ein Wort fallen konnte, wurden beide von einem der großen Wurmexemplare entdeckt. Ryoichi, Kayros hinter sich herziehend rief: „Ideen! Schnell!“ "Ich bin dabei!" Kayros, der trotz seines Geschwindigkeitschubs nicht an die Schnelligkeit von Ryo heranreichte, hielt sich immer noch an Ryo fest. Zunächst griff er sich drei Kunai. Mal schauen, ob mein neues Geschick reicht. Mit diesem Gedanken warf Kayros. Eines der Messer prallte an einem Zahn ab, die anderen zwei schnitten Wunden in das weiche Fleisch. Der Wurm schüttelte sich kurz und befreite sich so von den Kunai. Augenblicklich schlossen sich die Wunden wieder. "Diese Würmer haben auch eine große Selbstheilungsrate, wie die normalen Exemplare! Scheiße!" Kayros blickte wieder nach vorne. "Tags können wir hier nicht benutzen, Geschosse richten zu wenig Schaden an und für meine Ninjutsu ist zu wenig Raum, wir würden höchstens begraben werden. Aber merkwürdig ist, dass man sich hier so viel erholter fühlt, wenn man nicht im Licht brät... Aber wir müssen nach oben." Weil die Wurmtunnel sich kreuzten, liefen die beiden jungen Shinobi zum Teil enge Kurven, weil der Weg nach vorne schwerer zu erreichen war. Weil der Wurm mit seiner Geschwindigkeit aber nicht in denselben kleinen Winkel wenden konnte, hatten Kayros und Ryoichi auch ab und an Momente, wo sie verschnaufen und sich umsehen konnten. So wie jetzt. Okazegan! Kayros' gelben Augen blickten zu beiden Seiten. Links, wo es zunächst ein wenig anzusteigen schien, war fast gänzlich ohne Luftbewegungen. Rechts konnte man dagegen schon fast einen Lufthauch spüren, wäre man nicht so erschöpft vom Laufen. Der Pfad schien aber abwärts zu verlaufen. "Ryo, hier lang!" Kay riss seinen Zimmergenossen mit sich, der zunächst protestieren wollte. Weil der Wurm unter Brüllen aber sich wieder näherte, gingen die Worte fast unter. "Gleich sind wir draußen!"
     
  4. Gott sei Dank schien der Riesenwurm Probleme zu haben, die enge Kurve war ein Segen, Während wenig später erleichtert kurz verschnauften blickte Ryoichi sofort noch ein Mal zurück, um das Gespenst des Monsters an ihren Fersen endgültig aus seinem Kopf zu treten.
    Als er sich wieder umblickte, bekam er nur noch mit wie Kayros kurz angestrengt in die Dunkelheit einer Abzweigung starrte und ihn dann plötzlich fortriss.
    Aus dem anfänglichem Mitstolpern wurde schnell Ernst als Ryo erschreckt bemerkte dass sie nach Unten, also tiefer unter den Sand liefen.

    „Eh!?! Spinnst du?! Hier geht`s nach Unten!!!“

    Doch ehe der Chuunin auch nur den Mund zuklappen konnte lies das Gebrüll ihres Verfolgers die wände zittern.

    „Verdammt! Er ist schon wieder an uns dran!“

    "Gleich sind wir draußen!"

    Verzweifelt sah Ryoichi ein dass sie nicht mehr zurückkonnten, sie waren nun auf Gedeih und Verderb Kayros ausgeliefert.

    „...ich hoffe du weißt was du tust!“

    War das Einzige was er mit einem mulmigen Gefühl rausbringen konnte bevor er sich losriss und mitbekommen musste wie sie Beide immer tiefer in den Boden hinab rannten Das Problem an der ganzen Sache war jedoch dass ihre Strecke grob gerade war und der Wurm bald schon wieder aufgeholt hatte. Gott waren die Biester schnell... Kayros schien das auch im Blick zu haben und fing an Abzweigungen in ihre Flucht einzubauen, auch wenn das vom optimalem Weg abzulenken schien, manchmal musste er wieder anhalten und starrte er erneut für einen Moment vor sich hin bevor es eilig weiterging.

    „W...weiß er etwa von ein Ausgang ist?“

    Vor Aufregung verschwand sogar das Gebrüll im Hintergrund fast im Nirgendwo während er mit neuer Erregung auf den Weg vor Ihnen starrte. Dass hieß sie hatten eine Chance! Mit einem Kurzen Satz überholte Ryo den Genin aus Suna und schlug sich mit der Hand auf den Rücken während sie weiterrannten.

    „Los, ich bin schneller als du! Spring auf und sag mir wo wir hin müssen! Dann können wir diesen dämlichen Wurm vielleicht abhängen!“

     
  5. Hiragana Kayros

    Hiragana Kayros Chuunin

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    Escape from worm city!

    „...ich hoffe du weißt was du tust!“

    Kayros war sich manchmal zu sicher. Das konnte ihn in schwierige Lagen bringen. Aber dieses Mal war es anders. Er war in seinem Element. Er war ein Wüstenkind, hatte die besten Künste, um hier herauszufinden und war dazu entschlossen, nicht als Wurmfutter zu enden. Weiß glitzerte mancher kleiner Felsvorsprung, auf denen die beiden Jungs aus der Shirofraktion entlangeilten. Der Hiragana schaute nach oben. Noch zu viel Sand und zu steil. Dann kamen die beiden an eine Kreuzung von zwei Tunneln. Eilig riss Kayros Ryo nach rechts, damit der Wurm auf sie zuhielte. Im vorletzten Moment wichen sie dem einem Zug gleichendem Wurm aus, der leicht nach links einlenkte. Kayros wurde bleich. Der Wurm kannte die Tunnel hier und wusste, wo man an die Oberfläche konnte. Es blieb ihnen aber keine andere Wahl, als den Weg zu begehen, wollten sie lebend hier herauskommen. Kayros sprintete links weiter. Mittlerweile war der Boden sandiger und der Tunnel stieg unregelmäßig an. Ein Brüllen ließ dem Gehetzten für einen Moment einen Seufzer der Erleichterung entweichen. Der Wurm hatte den Weg wohl sehr schlecht in Erinnerung, der Lärm kam nämlich aus der falschen Richtung. Es war wohl ein Fels zwischen dem Tunnel, in dem sich Ryo und Kay befanden, und dem Wurm, weshalb er einen Umweg graben musste.

    „Los, ich bin schneller als du! Spring auf und sag mir wo wir hin müssen! Dann können wir diesen dämlichen Wurm vielleicht abhängen!“ Kayros nahm dankend Ryoichis Hand. Diese riss ihn förmlich auf dessen Rücken, nur um augenblicklich mit einer dem Suna ungewohnten Geschwindigkeit den Weg entlangzufliegen. "Rechts!", brüllte der Iryonin, der sich nun ausschließlich auf den Weg vor den beiden konzentrieren konnte. Yeeha! Mittlerweile hatte der Wurm auch wieder die Verfolgung aufgenommen, aber Kayros und Ryoichi konnten schon wieder die Sonne auf der Haut spüren. Doch noch war die Sanddecke über ihnen zu dick, als dass sie sich da heraussprengen oder -graben könnten.
     
  6. Wie Kayros war auch Ryoich erleichtert als sie den Wurm endlich hinter sich lassen konnten. Mit seinem Freund auf dem Rücken, der ihm Richtungen ins Ohr brüllte, schoss er durch die Gänge und hoffte dass es nicht mehr weit bis zu einem Ausgang wäre. Hinter Ihnen hallte immer noch dumpf das Gebrüll des Wurmes durch die Gänge, oder kam es von ihrer Seite?....das war hier Unten schwer zu sagen. Durch das Kitzeln der sporadisch einfallenden Sonnenstrahlen angeregt legte der blauhaarige Chuunin noch einen Zahn zu und sah sie schon wieder an der Oberfläche als mal wieder Alles ganz Anders kam.
    Plötzlich wurde das Rumpeln und Brüllen wieder lauter und bedrohlicher, bis auf Einmal die hässliche Monsterfratze des Riesenwurm wieder durch die Wand brach. Ryoichi konnte die beiden Shinobi nur mit einem gewagtem Sprung davor bewaren als Zwischenmahlzeit zu enden. Nun lagen Kayros und er auf dem steinigen Boden und hatten nicht mal die Zeit sich der blauen Flecken bewusst zu werden bevor sie weitermussten. Entgegen von Kayros falschen Vermutungen kannte sich der Wurm eben doch in seiner Heimat aus, den Gängen die er selbst gegraben hatte und hatte ihnen den Weg abgeschnitten. Kayros hatte ja schon vermutet dass das Geschöpf wusste wie es zur Oberfläche ging und ebenso wusste es wohl instinktiv dass die Beiden dort hinwollten.
    Ryo hingegen wurde erst jetzt mit dieser Einsicht beschenkt und machte dass er auf die Beine kam.

    „Scheiße! Er hat uns!“

    Irgendwie mussten sie hier raus und das schnell, schon wieder hörte man es brüllen und krachen aber wo würde das Monster als nächstes durchbrechen? Es war keine Zeit um lange nachzudenken und Ryoichi rannte zusammen mit Kayros weiter den weg entlang.

    „Nur die Ruhe, Kay kennt den Weg...er wird uns schon hier rauslotsen!“

    Nur leider lies der Wurm dass nicht so einfach über die Bühne gehen. Als Schlüsselszene erwies sich die Fall als Kayros bei einer Abzweigung den linken Weg ansagte, sie diesen Gang aber wegen erhöhten Vorkommnissen von gigantischen Monsterwurm nicht einschlagen konnten und stattdessen nach rechts getrieben wurden. Zu Ryoichi`s Beunruhigung kamen die Angriffe auch noch in knapperer Abfolge.

    „Was zur Hölle? Wird das Mistvieh etwa schneller?!....“

    Gebrüll hallte durch die Gänge und Ryo packte Kayros am Arm und zwang ihn schneller zu werden. Ein Wurm konnte sie unmöglich so schnell hintereinander angreifen und das Gebrüll hatte ihm die Tatsache ins Gesicht geschleudert....sie wurden schon lange nicht nur von einem dieser Tiere verfolgt.

    „Kacke Kay! Ich hab keinen Bock hier unten zu verrecken, irgendwie müssen wir nach Oben!“

    Doch das wahr leichter gesagt als getan, immer wieder wurden sie von knapp ausgewichenen Angriffen von ihrem Rückweg abgetrieben und Ryoichi hatte die panische Angst dass es immer nur tiefer hinab ging. Der Gang, durch den sie gerade rannten, endet in einer Sackgasse und Ryo schlug vor Wut auf die Wand ein, die eklig weich, feucht und nachgiebig war.

    „Üäh!“

    Die Stelle, die er getroffen hatte, fing an grünlich zu leuchten und offenbarte dass sie komplett mit komischem Moos bewachsen war. Das Leuchten breitete sich über den ganzen Raum aus bis alles in einem dumpfen Licht schimmerte. Nun waren auch einige komische Gebilde sichtbar, die unter einer Schicht Schleim an der anderen Raumseite aufgetürmt waren. Ryoichi schluckte schwer, Gott war dieser Ort eklig. Immer noch heftig atmend stellte er fest dass weder Gebrüll zu hören war noch Wurmangriffe folgten, war das ihr Ziel? Sollten sie hier sein? Da keiner der Beiden im Moment etwas sagte war es unheimlich still im Untergrund und Ryoichi nutzte die Gelegenheit um noch einmal auf diesen schleimigen Haufen zu werfen und zuckte zusammen bevor er hektisch an Kayros Ärmel riss um seinen Blick in diese Richtung zu lenken.

    „Kaaaaaaaaayyyyyyy...!!!!“

    War Alles was er panisch rausbrachte als er sah wie der Haufen anfing zu Zucken und zu pulsieren. An mehreren Stellen aufgeplatzt stieg ein giftiges Zischen an die Ohren der Jungen während sie mit ansahen wie das schlüpfte, was sie geweckt hatten.



     
  7. Tantei Sharokku

    Tantei Sharokku New Member

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    Ja, der Wurm rumorte! Das war ein gutes Zeichen, das bedeutete, dass bald alles vorbei war… doch die Schwäche darin, die Magensäure (mit Erdbeergeschmack) zu Nebel zu machen machte sich ebenfalls bemerkbar, denn… wer atmete wohl den wohligen Duft die ganze Zeit ein und ist im Mittelpunkt der gesamten Verätzung?
    Der Hals brannte wie verrückt, während gierig der Erdbeergeschmack hineindrang, es schmeckte so gut, so zu sterben, auch wenn Aku… „Lecker-desu! Aua-desu… Lecker-desu! Aua-desu…“ Es ging schon eine Weile so. „Wieso passiert das-desu? Wo liegt der Fehler-desu?“ Wieso machte das Befreien aus dem Wurm nur so wenig Spaß? Und wo war der Professor? „Hakase-desu!“
    Doch plötzlich bewegte sich etwas, es war, als würde die Magensäure (mit Erdbeergeschmack) gerade Brodeln und die Wände fingen an heftig zu zucken. „Desu?“

    Jetzt mal ehrlich, hat jemand von euch es jemals gewagt, bei großen Magenproblemen sich auch noch körperlich zu ertüchtigen? Der eine Wurm war natürlich seinem nächsten Fresschen brav gefolgt, wollte dem den Weg abschneiden und so weiter, diese gesamte Wurmerei (anhand dessen, dass Würmer keine Beine haben, wäre „Rennerei“ ungeeignet) brachte natürlich den Aufruhr nicht zum Verstummen, sondern machte es nur schlimmer!
    Also hatte der Wurm, als er sein Fressen endlich eingeholt hatte, nicht nur Wasser im Mund gehabt… kurz danach kam eher Wasser aus dem Mund, während er noch nach dem Röcheln und Röhren noch Reiherte, dabei war er weder ein Roch, noch ein Rohr und schon gar kein Reiher.
    Und da machte der herausragende Ninja Hiiragi Aku wieder einen Auftritt… indem nämlich das Kind einmal ausgebrochen wurde (nein, der Wurm war auch kein Bruch) und dann nach unten polterte, direkt gegen die Beine von einem der Opfer.
    Die Augen der kleinen Gestalt waren Spiralen und ein erschöpftes: „Desu…“ erklang. Das war einfach zu viel des Guten. Und viel zu viel des Schlechten.
     
  8. Hiragana Kayros

    Hiragana Kayros Chuunin

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    „Kacke Kay! Ich hab keinen Bock hier unten zu verrecken, irgendwie müssen wir nach Oben!“ Die Alliteration, die Ryoichi benutzte, wollte bestimmt seine Furcht verstärken, und er hat mit Sicherheit nicht nur so das Wort "Kacke" gewählt. Soviel zum Thema Textanalyse, wie man sie in der Schule lernt.
    Kayros hatte denselben Gedanke wie sein Freund gehabt, nur hätte er andere Worte verwendet. Aber zum Reden war ihm zurzeit nicht zumute. Er taxierte lieber die grünen Schleim-Wasauchimmers, die vor sich hin pulsierten. Plötzlich platzte eines der Dinger auf. "Wurmeier?! Wir sind Futter für die Babys geworden! Dann war das der Atem der Viecher gewesen, den ich gesehen habe, und nicht der Luftzug von oberhalb!" Kayros blickte zurück, einem Wurm direkt in die Frontansicht. Gesicht konnte man nun wirklich nicht sagen, so ohne Nase und Ohren. Er würde sie sicher nicht durchlassen. Und zu allem Überfluss kam noch ein zweites Exemplar. Ehe die beiden Jungen reagieren konnten, würgte der Wurm etwas hervor - ein weiteres Appetithäppchen für die Babys. Mittlerweile waren auch zwei Brüder geschlüpft, oder vielleicht auch Schwestern. Oder waren Würmer ungeschlechtlich? Aber eigentlich war das ziemlich unwichtig. Die kleine Gestalt, die ein Stirnband aus der feindlichen Fraktion trug, schien noch schwach zu atmen. Der Iryonin kniete sich nieder. Shinsatsu no Jutsu und Dokunuki no Jutsu flammten in dessen Hand auf. Zunächst untersuchte er ihn. Die Haut hatte äußerlich kaum Schaden genommen, die Magensäure der Würmer war anscheinend nicht so ätzend wie die der Säuger. Mithilfe der zweiten Kunst entfernte Kayros die Säurereste. Anschließend schaute er sich noch einmal die Schleimhäute im Hals- und Rachenbereich an.
    "Verdammt..." Kayros konnte kein Wort weiter sagen. Er hatte die Magensäure unterschätzt, der Kleine lag im Sterben, wenn er nicht bald von der Flüssigkeit gerettet wird. Die Säure zerstörte Zellen und löste sie in ihre Zuckerbestandteile auf. Dadurch schmeckte die Säure nicht ätzend, sondern süß. Kayros legte den Jungen flach auf den Boden. Dann hieb er mit aller Kraft direkt in die Magengrube. "Verzeih... Ryo, deck mich kurz, ich werde unseren dritten Mitstreiter eben ins Leben zurückholen müssen." Während der Junge die Säure mitsamt halb abgestorbener Zellen und viel Blut ausschied, formte Kayros fleißg Handzeichen. Mein erster ernster Fall, ohne Netz und doppelten Boden. Shosen Jutsu!, rief der Hiragana beschwörend und legte zugleich seine beiden Hände auf den Mund und den Hals seines Patienten. Gleichzeitig strömte eine große Menge an medizinisch verändertem Chakra aus seinen Händen in den kleinen Körper hinein. Bitte komm durch, Kleiner! Mit einer Hand griff Kayros in seine Ningu-Tasche, und von dort in das unterste Fach, welches mit einem rechteckigen Knopf noch extra verschlossen war. Dort lagerte er seine Zogetsugan, die Blutpillen. Mithilfe eines Senbons, den er ebenfalls bei sich trug, stach er die Kugel in kleinere Stücke, ein Viertel dürfte den Blutverlust ausgleichen. Die Medizin flößte Kayros dem Ninja ein und konzentrierte sich weiterhin auf die Heilung, bis endlich das Herz gleichmäßiger schlug.
    Bald dürfte er wieder erwachen...
     
  9. Es waren nun schon Minuten vergangen und die beiden Shinobi standen immer noch unverändert in der schleimig, pulsierenden Eierkammer der Würmer. Alles was Ryoichi bis jetzt zustande gebracht hatte war seinen Würgereflex unter Kontroller zu kriegen, während er fassungslos auf den zuckenden Eierhaufen starrte, aus dem sich samt passender Geräuschkulisse schon die ersten Beißwerkzuge kämpften.

    „Üäh ist das ekelhaft wie das schmatzt, die Dinger sehen bestimmt so widerlich aus wie sie sich anhören...!!!“

    Dieser Gedanke gab dem armen Chuunin den Rest, er musste unbedingt für einen Moment die Augen schließen sonst drehte er hier noch durch.

    „Scheiße! Wir werden Alle sterben, haltet euch bereit. Alle werden sterben, traurig aber wahr...“

    Dass ihm gerade diese Liedzeile durch den Kopf flog als Kayros Vermutungen darüber anstellte wie sie überhaupt hier unten gelandet waren entrang Ryo einen kleinen Seufzer bevor er die Augen wieder aufschlug und mit verzweifelter Stimme auf seinen Freund einging. Er wusste wenig bis gar nichts über die seltsamen Fähigkeiten des Suna aber das Gesagte hörte sich nun doch zu abwegig an.

    „Das glaube ich nicht... Ich weiß zwar nicht wie du uns hier rausbringen wolltest aber hast du nicht bemerkt dass wir von mehr als einem Wurm verfolgt wurden? Sonst hätten die Viecher uns nie angreifen können.....die haben uns hier her getrieben...

    Das schlimme am eigenen Tod war dass man alles mit verstörender Klarheit serviert wurde, was sich auch in Ryo sich überschlagender Stimme bemerkbar machte. Wie viele Eier waren hier? 100? 200? 1000? Der undefinierte Eierhaufen war schwer zu überblicken, bedeckte jedoch beinahe die komplette Rückwand der mit leuchtendem Moos bewachsenen Kammer. Plötzlich wurde ihm jedoch etwas anderes gewahr, hier unten herrschte tatsächlich ein Luftzug, aber woher zum Teufel kam der? Ryoichi blickte suchend umher und blieb schließlich mit seinem Auge an einer für Monsterwurm Verhältnisse kleinen Öffnung knapp unterhalb der Decke der Brutkammer hängen. Hatte dieser Wind Kayros unter dem Stress ständiger Attacken in die Irre geführt und hierher gelockt? Gingen die Zwei nun in diesem Felslabyrinth zugrunde?
    Ryo zeigte Kayros die Öffnung und murmelte resigniert etwas von „...da hast du deinen `Atem`.“ Bevor sich die beiden schreckhaft an die nächste Wand pressten. Gerade eben hatte ohne Zweifel ein Wurm gebrüllt...und das so nah neben der Kammer dass es einem schon so vorkam als schrie dieses Viech seinen Hunger in das eigene Ohr. Doch irgendwas war faul, die Beiden hörten wie der Wurm immer wieder schrie und ein Krachen, als ob das Tier immer wieder an den Wänden entlang schrammte. Dann hörten sie ein bestialisches Würgen und (Ryo hatte das Auge wieder geschlossen) ein durchdringender Erdbeergeruch durchströmte ihre kleine Kammer. Als sich der Wurm nun deutlich erleichtert brüllend entfernte öffnete Ryo wieder sein Auge und sah Kayros, wie er über einer kleinen, lädierten Gestalt kniete und ihn untersuchte.

    "Verzeih... Ryo, deck mich kurz, ich werde unseren dritten Mitstreiter eben ins Leben zurückholen müssen."

    „W-was?!“

    „Mist!Mistmistmistmistmist!!! Wir müssen hier raus!“

    Mit grimmiger Miene half er Kayros den Jungen an eine Wand zu ziehen und zog dann den Bo von seinem Rücken um die Beiden zu decken.

    „Sieh zu dass er wieder auf die Beine kommt, wir müssen uns schnell was ausdenken!“

    Das Stirnband Akus hatte er natürlich gesehen, wollte aber im Moment nicht darüber nachdenken was das für ihre Zusammenarbeit bedeutete oder wo dieser Ninja überhaupt herkam....dazu waren diese riesigen Maden viel zu real...

     
  10. Tantei Sharokku

    Tantei Sharokku New Member

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    Die großen Wimpern klimperten erst einmal, dann ein weiteres Mal, schließlich öffneten sich die Augenlider ein Stück und wie in einem Traum gefangen, fuhren die Iriden langsam durch den Raum und blickten kurz die Personen an. Ah, der hat dunkle Haare, dann ist das Yacchan, der da hat helles Haar, also ist es Tetsuya-sama-chan, der da ist ziemlich dürr… Sei-chan? Bestimmt ist es Sei-chan! Plötzlich sprang das Kind auf, den über sich gebaugten Tetsuya-sama-chan vollkommen ignorierend und lief auf das sehr kleine, schmale Teil zu: „Sei-chan-desu…“ Es war eines der Babywürmer, welches gerade geschlüpft war: „Wer hat dir die Arme abgehauen, Sei-chan-desu?“ Die kleine Gestalt umarmte den Wurm und weinte: „Buhuhu-desu… Wer hat es dir angetan-desu… Wuähhhhhhh-desu!!!“ Aku weinte sämtliche Tränen, die Sei-chan nicht mehr weinen konnte, der Schock, die Arme verloren zu haben, musste Sei-chan wirklich hart treffen, denn er war so starr, zeigte keinerlei menschliche Gefühlsregung und versuchte sich aus der Umarmung zu befreien, anstatt dass er sich in der Tröstung übergeben konnte, zwei kleine Hände drückten Sei-chan weg und: „Sei-chan-desu?! Wer hat dich in einen Wurm verwandelt-desu?!“
    Vollkommen perplex, schaute Aku zurück zu Tetsuya-sama-chan und Yacchan zurück und sah… dass sie weg waren. Stattdessen waren zwei fremde Jungen da… sie trugen die Abzeichen der Feinde, sie mussten Sei-chan in einen Wurm verwandelt haben!!! Schnell war ein Kunai in der schmalen Hand.
    Nervös schaute sich das Kind um, wollte die Umgebung begreifen… eine Höhle… wie waren Yacchan und Tetsuya-sama-chan nur hier heraus gekommen, ohne dass Aku es gemerkt hatte? Und bei genauerer Betrachtung… „Wie vielen habt ihr das angetan-desu?!“, rang ein Schrei der Verzweiflung, während die Augen die armen kleinen anderen Würmer sahen, die gegen ihren Willen in solche verwandelt wurden und wie der große Wurm… große Wurm? Der passte in der Rechnung nicht so ganz, ein Mensch könnte sich doch unmöglich in einen so großen Wurm verwandeln… „Und auch die Kriegselefanten-desu!!!“ Das waren Böse, selbst vor den Tieren machten sie nicht Halt!
    Doch all diese Würmer könnten dem Kind gegen die beiden Feinde nicht helfen, zumindest kaum, ohne Arme konnten sie keine Fingerzeichen machen, also musste Aku es alleine versuchen… Und es würde nicht einfach werden! Da musste gleich eine große Jutsu einschlagen, dummerweise war hier aber kein Wasser, weswegen es sich nun auf Genjutsu belief… Doch es war die Pflicht eines Ninjas des Soraverbundes, diesen bösen Menschen das Handwerk zu legen oder bei dem Versuch umzukommen, Aku begann die Fingerzeichen: Kasumi Juusha no Jutsu (Kunst der Nebeldiener)-desu! Die Anzahl der kleinen Gestalten stieg an und sie griffen alle zu einer Flöte: Yumé no Utá (Lied der Träume)-desu! Und damit begann ein Lied…
    Und es war nicht gerade ineffektiv, auch wenn vielleicht in anderer Weise als geplant, da die kleinen plärrenden Würmchen aufhörten zu Plärren… Taijutsu brachte gegen die Würmer kaum etwas, Ninjutsu brachte genauso wenig, doch Genjutsu… Dummwerweise wollte doch Aku nicht die Würmer zum Einschlafen bringen… Schlaft ein, schlaft ein! Beschwor das zarte Wesen mit seiner Willenskraft die beiden Feinde.
    Hm… wieso fühlte sich Aku eigentlich so erfrischt?
     
  11. Hiragana Kayros

    Hiragana Kayros Chuunin

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    Alter:
    18 Jahre
    Größe:
    176 cm
    Fraktion:
    Shiro
    Dorf:
    Suna
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    Link
    Scheiße, Genjutsu! Kayros kämpfte gegen den Schlaf an, genau wie sein Taijutsu-Kollege. Doch unglücklicherweise hatten beide keine großen Genjutsu-Auflösungsfähigkeiten. Ryoichi und Kayros sanken zu Boden, Rücken an Rücken gelehnt. Plötzlich schoss dem Jungen die Fingerzeichenkette für Kokohi no Jutsu ein. Ich hoffe, du schläfst, Ryo. Kayros schnitt, mithilfe eines der Steine, die den Boden spickten, sich selbst in das Fleisch.

    "Argh...", stöhnte der Junge. Wenn der Musiker nicht genau hingehört hatte, könnte er seinen Namen verstanden haben. Kayros veränderte erst das Äußere von seinem Freund in das eines anderen Freundes. So kam es, dass der Matsuo nicht mehr nach Matsuo aussah, sondern nach Tetsuya. Tetsuya Daisuke, um genau zu sein. Kayros selbst verwandelte sich mithilfe von Henge no Jutsu in einen anderen Freund. Iwamoto Yuto saß nun dem kleinen Aku gegenüber, mitsamt den roten Haaren und einer Chuunin-Jacke. "Hör bitte auf! Wir sind keine Feinde." Kayros blickte sich um und erkannte, dass die Würmer schliefen. Wir sind fast gerettet...
    Der verwandelte Junge griff sich an die lose Krawatte und surrte sie leicht fest. "Wir sind Tetsuya Daisuke und Iwamoto Yuto aus dem Kiri-Ryokan. Gib du dich zu erkennen, Genjutsuka, damit wir wissen, dass du der bist, den du vorzugeben versuchst." Mit etwas Glück würde dieses Wissen, was Kayros von seinen Bekannten hatte, ausreichen, um den Genjutsuka sein Vertrauen zu gewinnen. Weiteres könnte ja draußen besprochen werden, hoffte Kayros, während er sich zu Ryo-Daisuke stellte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Dez. 2010
  12. Tantei Sharokku

    Tantei Sharokku New Member

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    Mit Ryo-chan so abgesprochen-desu...

    Aku hörte eine Stimme… eine doch vertraute Stimme… die aber… Die sanften Lippen bewegten sich langsam von der Flöte weg und sahen sich um… Da standen ja Tetsuya-sama-chan und Yuto-chan! Doch… doch…
    "Wir sind Tetsuya Daisuke und Iwamoto Yuto aus dem Kiri-Ryokan. Gib du dich zu erkennen, Genjutsuka, damit wir wissen, dass du der bist, den du vorzugeben versuchst."
    Aku stand fassungslos da, die großen Augen füllten sich mit Wasser… „Tetsuya-sama-chan-desu… Er…-desu… Erkennst du mich denn nicht-desu?!“ Das Wasser lief als Tränen die Wangen herunter und ein Schluchzen mischte sich in die Stimme: „Ich bin es-desu!“ Doch Tetsuya-sama-chan erkannte Aku nicht… „Was haben sie dir nur angetan-desu? Du redest komisch-desu… oder anders als vorher-desu, und du weißt nicht wer ich bin-desu… Tetsuya-sama-chan-desu… nach all dem, was wir durchgemacht haben-desu…“ Träne um Träne kullerte von der weichen Wange. Es war als würde man aus allen Wolken fallen, doch es gab noch eine kleine Rettung…
    Die kleinen Beine bewegten sich, rannten, direkt auf Yuto-chan zu: „Yuuuuuuutoooo-chan-desu!!!“ Tränen glitzerten in der Luft, als Aku auf den Jugendlichen loslief, färbten scheinbar das dunkle Loch in eine rosafarbene Unendlichkeit! Der Yuto-chan schaute dagegen… irritiert?
    Dann traf Aku auf die Brust von Yuto-chan…

    Viel weiter weg war ein anderer, durchaus richtiger Iwamoto Yuto dabei, einen Kampf auf Leben und Tod zu führen, er schloss die ersten Fingerzeichen. Suiton: Plötzlich rannte ihm ein kalter Schauer das Rückgrat hinab, er wusste nicht warum, aber es war sehr unangenehm. Eine Sekunde dachte er darüber nach und beendete lieber seine Jutsu.

    Dem anderen Yuto-chan traten die Augen heraus, als Aku mit voller Wucht gegen ihn traf, die unerwartete Stärke dieser Sturmumarmung, einer Macht gegen die selbst die beste Verteidigung machtlos ist. Aus dem Mund des falschen Yuto-chans kam erst ein Schwall voller Blut, während die Rippen zumindest sich so anfühlen mussten, als würden sie brechen und die Verwandlung in einer Rauchwolke sich auflöste.
    Beide, Gegner wie Kind, fielen zu Boden, während das weibliche Gesicht sich in den Bauch des Konoha-Nin drückte, wurde dessen Weste von Tränen und Schnodder verdrängt: „Aber Yuto-chan-desu, du erkennst mich noch-desu, oder-desu? Bitte-desu, Yuto-chan-desu!“ Doch der falsche Yuto-chan antwortete nicht mehr.

    Wieder beim richtigen Yuto, er wankte ein Stück zurück, als plötzlich ein Tritt gegen dessen Brust ausgeführt wurde, der Chuunin aus Kirigakure wankte ein paar Schritte, während sein Gegner lachte: „Na? Der zertrümmert Gestein und Rippen mit Gedärm!“ Doch nicht die von Iwamoto Yuto… er war viel Schlimmeres gewohnt!

    Aku richtete den Kopf auf und sah… einen der fremden Ninja… Sofort sprang das Kind zurück, wieder in Schutz der Doppelgänger, ließ sich selbst damit vermischen, während alle Doppelgänger gleichzeitig anfingen zu weinen: „Ihr habt…-desu… Ihr habt mich hereingelegt-desu! Bu…..-desu…. Buhuhuhuhu-desu…. WÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH-desu!!! Der Lärm war groß, da er aus allen Kehlen gleichzeitig zu ertönen schien. Schämt euch!
     
  13. Irritiert bemerkte Ryoichi wie sich der zierliche Aku an ihm vorbei auf eine der Maden warf, die halbe Portion wollte doch nicht etwa kämpfen?!

    „He!..eh?“

    Der Chuunin erstarrte in seiner Bewegung und beobachtete baff wie das braunhaarige Kind eine der Maden an sich drückte und ihr unter Tränen Sachen zuschluchzte.

    „??? Den hat doch eben noch ein Wurm ausgekotzt und jetzt umarmt er sie?! Hat der noch Alle?!?“

    Die sich windende Made immer noch fest in der Umklammerung drehte der Genin sich um und starrte zu Kayros und Ryoichi als würde er sie erst jetzt bemerken. Der blauhaarige Konoha-nin beäugte das sich vor ihm abspielende Schauspiel, in dem Akus Gesicht von Erschrecken zu Zorn wechselte, mit dem Interesse von einem Unfallschaulustigen und machte erst mal gar nichts, da er einfach ihn das Alles einfach zu sehr überwältigte.

    „Wie Vielen habt ihr das angetan-desu?!“

    „Hä?!“

    Entgegnete Ryo mit fragenden Blicken, doch der Zwerg setzte noch einen drauf.

    „Und auch die Kriegselefanten-desu!!!“

    Ryo dämmerte erst nach wenigen Momenten was Aku damit meinte und kniff entnervt die Augen zusammen, warum passierte dass ihnen? Warum konnte dieser Wurm keinen normalen Mitstreiter auskotzen?

    Gott der checkt ja gar nichts! Wie alt ist der..5?!?“

    Als er die Augen wieder aufschlug hätte er sich selbst für seine Dummheit ohrfeigen können als er sich zu seiner Bestürzung feststellte dass der Knirps sich wohl in seine einzelnen Hirnzellen gespalten hatte und nun den Madenhaufen vor den zwei Shiro-nin abschirmte.

    „...11..“

    Bemerkte Ryo mit einem Grinsen für sich und übersah die Bedeutung der Flöte, welche die kleinen gestalten nun gleichzeitig an den Mund führten. Zunächst hörte er die Melodie gar nicht richtig, sie war mehr ein Hintergrundgeräusch das langsam lauter wurde und Alles andere verdrängte. Es klang wie etwas aus seiner Kindheit, etwas was ihm seine Mutter immer vorgesungen hatte. Ja. Das passte gut. Völlig entspannt und mit ruhiger Miene beobachtete er weiter die Privatvorstellung von Akus Flötenkünsten .

    „HmmmmMMMmmHmmmH, eine schöne Melodie. Da möchte man sich doch fast hinlegen, aber was bringt ihm das...“

    Zu spät erkannte Ryoichi, zu spät erkannte de rblauhaarige Junge die veränderungen die über ihn und Kayros gekommen waren.

    „EIN GENJUTSU, WIR DÜRFEN NICHT NACHGEBEN!!!“

    Aber anstatt das laut Gedachte hörbar zu machen, war aus seiner Kehle nur ein Gähnen zu vernehmen. Er war doch nicht müde...oder doch?
    Sekunden später war er eingeschlafen und saß mit dem Rücken gegen Kayros gelehnt, im Einklang mit den Maden schnarchend, da.
    Aufgeweckt wurde der junge Chuunin von Kayros, oder vielmehr von Yuto, bei dessen Anblick sich Ryo kurz wünschte noch zu schlafen anstatt sich mit all den Verwandlungen und Verwirrungen in dieser madigen Höhle herumschlagen zu müssen. Ein Blick an ihm herunter enthüllte dass auch er sich verwandelt hatte, biszuweilen verwandelt worden war.

    „Na toll, anstatt hier schleunigst zu verduften dürfen wir jetzt für den da den Hampelmann machen. Ich hoffe Kay was was er mit diesen zwei Gestalten erreichen will!“

    "Wir sind Tetsuya Daisuke und Iwamoto Yuto aus dem Kiri-Ryokan. Gib du dich zu erkennen, Genjutsuka, damit wir wissen, dass du der bist, den du vorzugeben versuchst."

    „Toll! Und wer is wer?“

    Ryoichi beschloss lieber still zu sein und den Suna mal machen zu lassen, schließlich konnte niemand wissen was dieser im Schilde führte. Auf die weinerliche Gestalt vor Ihnen schien dieser geradezu lachhaft offensichtliche Taschenspielertrick zumindest Wirkung zu haben. Mit großen und (schon wieder) nassen Augen starrte Aku auf den missbilligend zurückstarrenden Ryoichi.

    „Nicht schon wieder....!“

    „Tetsuya-sama-chan-desu… Er…-desu… Erkennst du mich denn nicht-desu?!“

    „Mist! Ich muss was sagen!“

    „Äh..dochdoch mein..Kleiner...?“

    Ryo versuchte zu retten was zu retten war, bekam aber nicht mehr als diese paar improvisierten Brocken heraus als der Knirps vor ihm schon wieder in Geflenne ausbrach.

    „Was haben sie dir nur angetan-desu? Du redest komisch-desu… oder anders als vorher-desu, und du weißt nicht wer ich bin-desu… Tetsuya-sama-chan-desu… nach all dem, was wir durchgemacht haben-desu…“

    „Oh Gott!, ich weiß schon warum ich nicht in der Theater-Ag war!“

    Konzentriert lies Ryo die Jammereien des kleinen Aku über sich ergehen und versuchte mit einem gleichgültigem Gesichtsausdruck Ruhe und Frieden vermitteln. Was bei dem Genin wohl nicht ansprang, da dieser weinend auf Kayros zu- und ihn umrannte. Dieser löste erschreckt über die Wucht sein Henge auf und dem Kind wurde nun alles offenbart, er war tatsächlich nicht mit seinen zwei bestesten Freund in einer Höhle gefangen sondern mit denselben Fremden wie vor zwei Minuten. Ladida. Aku schien das Ganze jedoch deutlich schwerer zu nehmen und schrak zurück zu der Menge seinesgleichen, die natürlich prompt anfingen alle gleichzeitig zu heulen und zu plärren.
    Verzweifelt presste sich Ryoichi die Hände auf die Ohren und versuchte dem durch die Höhle vielfach verstärktem Geheule sein eigenes Gebrüll entgegenzusetzen. Total in Rage schwang er den Stock und hub blindlings auf die sie umgebenden Nebeldiener ein.

    „Sei still und spiel wieder mit deiner dummen Flöte!!“

    Hinter Akus-Doppelgängern wurden auch immer mehr Maden durch das Geschrei aus dem Reich der Träume geholt und schalteten sich klackend und zischend in die Kakophonie mit ein.
     
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