Der Sumpf des Vergessens

Dieses Thema im Forum "Archivforum" wurde erstellt von Ryu-músuko, 8. Juni 2007.

  1. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Der Sumpf des vergessens ist ein mehrere Quadratkilometer großes Sumpfgebiet einige Kilometer südlich von Kirigakure. Er besteht aus hunderten kleinen Seen und Flüssen die von unzähligen Bäumen und Sträuchern durchzogen werden. Der Sumpf ist immer in eine dämmeriges Licht getaucht, hier wird es niemals richtig hell.
    An jedem Abend tanzen unheimliche Lichter über den Seen des Sumpfes und verleiten unvorsichtige dazu in die Seen zu waaten, viele Menschen aus Kiri
    sind bereits hier ertrunken oder einfach verschwunden. Selbst Tiere leben hier wenige, sie wissen um die Gefahren des Sumpfes und scheuen ihn aus gutem Grund.
     
  2. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Ryu näherte sich langsam den Randgebieten des Sumpfes, der Modrige Gestank von abgestandenem Wasser schlug ihm bereits hier entgegen und machte ihm jeden Atemzug unangenehm. Er schaute ncoh einmal nach dem Stand der Sonne, er wollte möglichst aus diese Sumpf raus sein wenn es dunkel wurde, aber bis dahin war ja noch viel Zeit.
    Ryu lies seinen Blick in dem Sumpf hinein schweifen und versuchte etwas zu erkennen, noch immer hatte er die unrealistische Hoffnung die Chamäleons würde sich vielleciht am Rand des Sumpfes aufhalten. Na toll, wäre ja auch zu schön gewesen wenn die Mistviecher direkt hier am Rand gesessen und auf uns gewartet hätten. Er drehte sich um und sah sich suchend nach Taomaru um. "Kann's los gehen, an so einem schönen Tag ist das Waaten durch knietiefes Brackwasser voller Blutegel doch das besste was man sich wünschen kann. nicht wahr?"
     
  3. Taomaru

    Taomaru Guest

    Auch Taomaru kam etwas später am Sumpf an und spähte ins Unterholz.

    Zum Glück hat sie nicht gesagt wie lange wir Zeit haben. Auch wenn ich das eher als schlechtes Zeichen sehe...

    Der Gestank war wirklich bestialisch und man konnte ihm schon schmecken wenn man versuchte nicht durch die Nase zu atmen.

    Zögernd machte er einen Schritt auf den Sumpf zu und versank augenblicklich bis zu den Knöcheln im Morast.

    Seufzend konzentrierte er Chakra in seinen Fußsohlen und ging ein Stück in den Wald hinein.

    Da das hier ja wohl keine gefährliche Mission ist teilen wir uns wohl am besten auf, was meinst du? Ich glaube auch nicht, dass die Echsen zusammen durch den Wald ziehen, die werden sich eher irgendwo einen trockenen Unterschlupf gesucht haben, auch wenn sie normal in den baumkronen leben...

    Prüfend schlug er mit der Klinge an seinem handschuh nach einem Ast, er hatte wohl vor sie als Machete zu verwenden.

    Dann drehte er sich um und blickte Ryu an, anscheinend wartete er auf dessen Meinung.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Juni 2007
  4. Das kleine Wesen, das als Mundlose und Nasenlose Mini-Yakana sehr gut durchging, tapste den Beiden in einiger Entfernung hinterher, die Augen wanderten fröhlich über die Umgebung und es schnin nicht so als würde der Dreck des Bodens irgendwie an ihr haften bleiben, als wäre sie nicht real, nur ein Geist. Ohne Probleme lief sie über das matschige Bodenetwas zu den Genin hinüber und reckte den Kopf in alle Richtungen, dabei bewegte sie mit ihren Schritten nicht einmal die Oberfläche obwohl sie sie berührte.
    ...Ich soll sie beobachten Yakana-hime, das ist der Sinn, nicht? Du hast wieder neue Genin... das wurde auch Zeit... so habe ich mehr Beschäftigung...
     
  5. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Ryu schaute Taomaru fragend an als dieser einfach so in den Sumpf marschierte und die Chamäleons auf althergebrachte weise suchen wollte. "Du hast jetzt nicht ernsthaft vor da einfach reinzulatschen und zu hoffen die Viecher zu finden? So ein dämliches Chamäleon ist höchstens 15cm lang und an die Umgebungsfarbe angepasst, selbst wenn sie weiße Halsbänder tragen finden wir die frühstens wenn wir drauftreten. Wir müssen uns irgendwas einfallen lassen wie wir sie ausfindig machen oder sie vielleicht anlocken." Ryu sprang auf einen Baum der direkt neben ihm stand und schaute sich den Tümpel unter ihm an. So lange die Viecher still sitzten finden wir die nie. Ich würde ja sagen wir könnten sie anhand ihres Chakras aufspüren, aber bis wir so gut sind dauert es noch Jahre, die Möglichkeit fällt also Flach. Ryu Blick fiel auf dieses seltsame Etwas das ihre Sensei Puk nannte, dann zu Taomaru. Auf seinem Gesicht machte sich plötzlich ein seltsames Grinsen breit während er Taomaru ansah.
    Ryu setzte sich auf den Ast und verschränkte die Arme, dann legte er nachdenklich die Hand an sein Kinn und grinnste Taumaru immernoch so seltsam an. "Sag mal, Taomaru, du kannst doch eis erschaffen, nicht wahr?"
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Juni 2007
  6. Taomaru

    Taomaru Guest

    Wäre der Gestank nicht so übermächtig gewesen, dann hätte Taomaru die Idee, die sich in Ryus Kopf zusammensetzte wohl förmlich gerochen. Irgendwo hatte er recht, einfach so nach den Chamäleons zu suchen würde Tage dauern, wenn sie überhaupt aufzuspüren wären.

    Also ließ er sich von Ryus Idee überraschen.

    Ja, natürlich, hast du vielleicht eine bessere Idee? fragte er und musterte währenddessen das kleine Ding, das ihnen Yakana zu ihrem "Schutz" mitgegeben hatte.
     
  7. Puk blieb schließlich einige Meter auf dem Sumpf stehen, es sah sich wieder ausgiebig um, verengte die Augen als würde es einen strengen Geruch warhnehmen glubschte dann aber wieder unschuldig durch die Gegend. Bei Ryu's seltsamem Blick drehte es sich leicht um und starrte ihn komisch an, bevor er wieder geckerte, kleine guturale Geräusche die entfernt an ein Lachen erinnern konnten.
    ...ich glaube sie beginnen deinen Test langsam zu begreifen, Yakana-hime... es geht hier nicht um Drecksarbeit...
    Das kleine Wesen hüpfte in zwei viel zu großen Sprüngen für seine Erscheinung wieder zu den beiden, fast so als wollte es herausfordern das Ray was immer er da in seinem Kopf ausheckte tun würde.
     
  8. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Ryu faltete die Hände und deutete dann mit dem Kopf in Richtung Sumpf. "Die Camäleons sind Kaltblüter, will heißen sie werden langsamer wenn es kälter wird. wenn du es also schafft in der Umittelbaren Umgebung eine dünne eisschicht auf den Pflanzen zu erzeugen, dann werden die Chamäleons, sobald sie von der Eisschicht überzogen werden versuchen sich einen wärmeren Platz zu suchen, dabei sind sie dann langsamer und wir können sie einfach einsammeln." Ryu schaute kurz zu Puk nd dann wieder zu Taomaru. "Leider kann ich dir bei dieser Aktion nicht helfen, da ich kein Eisninjutsu habe, allerdings sollte Puk dir helfen können. Wenn ihr die Viecher dann mit Eis überzogen habt sammel ich sie ein."
    Ryu sprang von dem Baum, auf dem er saß, herunter und schaute Plu undTaomaru abwechselnd an. "Und, was haltet ihr davon?"
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Juni 2007
  9. Taomaru

    Taomaru Guest

    Taomaru überlegte kurz und antwortete dann mit einem Seufzer:

    Naja, ich kann es versuchen, aber mehr als 50 Meter um mich herum schaffe ich sicher nicht. Und wenn unsere kleine Begleiterin hier mir nicht irgendwie helfen kann brauchen wir auch so eine ganze weile.
    Ich werde es mal versuchen.


    Er sprang vom Baum und landete auf einer der Wurzeln dicht am Stamm. Dann schloss er die Augen und konzentrierte sein Chakra. Plötzlich schien die Luft am Sumpfrand abzukühlen, ähnlich wie bei Yakana zuvor am Ufer, nur nicht so stark. Auf dem Boden und den Ästen bildete sich eine dünne Eisschickt, die ihre Konturen hervorhob und die Chamäleons als Skulpturen hervorheben würde.

    Der Einsatz des Hyouton in diesem Maße war wohl sehr anstrengend und Ryu würde sicher schnell begreifen, dass er bei der Suche allein seien würde, Taomaru konnte nur die Eisschicht erschaffen und aufrecht erhalten.
     
  10. Puk legte den Kopf zur Seite und sah Ryu aus großen runden Kulleraugen an als würde er versuchen mit ihr auf kantonesisch zu reden, wobei sie japanisch sprach. Das kleine Wesen klimperte mehrmals ausdrucksvoll mit den Wimpern und legte die Arme auf den Rücken bevor er vor und zurück wippte und einfach nur herumstand.
    ...diese Gedankengänge werden Yakana gefallen...
    Das kleine Wesen schloss amüsiert die Augen und gab wieder ein geckerndes Geräusch von sich, was wohl wieder mehr sowas wie ein kichern war. Mit zusammenen geschlossenen Beinchen hüpfte Puk schließlich zu Taomaru und sah ihm interessiert zu was er tat, dafür schien sie von der Kälte oder dem Eis keine Notiz zu nehmen, doch wenigstens ansatzweise helfens aussehend hob sie den Kopf und blickte in die Umgebung wobei sie kein Tier erkannte das nicht in die Umgebung gehörte.
     
  11. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Ryu stand langsam von seinem Ast auf und musterte die Umgebung als Taomaru langsam dafür sorgte dass eine dünne Eisschicht die Umgebung überzog. Verdammt in nächster Nähe sind sie nicht. "Taomaru, halt das Eis bitte noch etwas aufrecht, ich such die Umgebung ab." Ryu wartete Taomarus reaktion garnicht ab, sondern sprang schnell zu einem anderen Baum und näherte sich dem rand des Eises an. Plötzlich zuckte ein Baumstamm seltsam hin und her. Der Baum war nur von einer hauchdünnen Reifschicht überzogen und befand sich am äußersten Rand von Taomarus Eisschicht. Ryu stieß sich mit einem kräftigen Satz von dem Ast auf dem er gerade stand ab und hechtete auf dieses seltsame etwas zu. Er packte mit beiden Händen das seltsame Wesen und landete dann mit einem eleganten Salto neben dem Baum.
    Ryu stand langsam auf, hob seine Beute hoch und öffnete langsam die Hände um nachzusehen was er da hatte. Er hatte wirklich eins der Chamäleons gefunden, allerdings war von dem zweiten weit und breit nichts zu sehen.
    Nach wenigen Augenblicken zuckte das Chameleon in seinen Händen leicht und schaute ihn aus seltsamen Augen an. Man kann das Vieh dämlich glotzen, ich frag mich aber wo das zweite ist. Auf einmal stieß das Tier ein seltsames geräusch aus, dass entfernt an einen erstickten Schrei erinnerte.
    Binnen weniger Augenblicke kletterte das Chamäleon auf ihm herum, kratzte und biss ihn wo es nur konnten. Au, verdammt, dieses elende Biest. Wenn das keine Mission wäre würde ich dich in dieser dreckigen Sumpfbrühe ersäufen.
    Ryu lieferte sich einige Minuten lang eine kleine Verfolgungsjagd mit dem Chamäleon, schließlich konnte er es am Schwanz packen. Das Chamäleon zappelte so lange bis es Ryu endlich in die Hand beißen konnte. Ryu kniff kurz ein Auge zusammen, griff sich das Chamäleon mit der zweiten Hand, während es weiterhin fest in seine zubiss.
    Ryu marschierte ruhig durch den Sumpf und kam nach wenigen Minuten wieder bei Taomaru und Puk an. Er präsentierte, ein wenig stolz, seine Beute und schüttelte leicht den Kopf. "Die Hälfte haben wir schonmal, das andere Mistvieh kann nicht weit sein."
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Juni 2007
  12. Taomaru

    Taomaru Guest

    Langsam öffnete Taomaru die Augen. Das Eis um ihn herum zerfloss sofort und die Luft erwärmte sich wieder merklich. Es tropfte leicht von den Ästen der Bäume als das Eis zerfloss.

    Dann nickte er und stand auf.

    Gut, lass uns ein Stück weiter gehen und das gleiche noch einmal versuchen, scheint ja ganz gut zu funktionieren.


    Sagte er mit einem Seitenblick auf das zappelnde etwas in Ryus Hand.

    Irgendwie wehrt sich das Vieh erstaunlich viel für ein Chamäleon, naja egal, Ryu ist ja damit fertig geworden. Und so lange ich mich nicht mit dem Biest rumschlagen muss ist mir das auch egal...


    Langsam bahnte er sich einen Weg durch das dichte Unterholz, dann vielleicht 100 Meter weiter, blieb er stehen um sich umzusehen und auf Ryu zu warten.
     
  13. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Ryu folgte Taomaru langsam zum nächsten Ort an dem sie suchen wollten. unterwegs riss er eine Dünne Schlingpflanze vom einem Baum ab und versuchte damit das Chamäleon zu fesseln. Nach wenigen minuten hatte er das Widerspenstige kleine Ding fest verschnürt und lief jetzt endlich nicht mehr Gefahr ständig gebissen zu werden. Endlich hällt das kleine Biest Ruhe. Wie können einem solche Viecher eigentlich entkommen. Normalerweise werden die in nem Terarium gehalten und ich kann mir nicht vorstellen dass man die zum kuscheln rausholt.
    Als Taomaru stehen und sich umdrehte nickte Ryu ihm zu und drückte ihm dann das bereits gefangene und verschnürte Chamäleon in die Hand. "Hier, pass du ma bitte drauf auf, wenn das andere Vieh genauso flink is brauch ich beide Hände. Außerdem is das Viezh bei dir sicherer." Ryu machte ein paar Schritte zur Seite ging in die Hocke und ncikte Taomaru zu. "Ich bin bereit, von mir aus kann's los gehen."
     
  14. Taomaru

    Taomaru Guest

    Gut, lass uns anfangen.

    Wieder setzte er sich in der Nähe eines Baumes auf den Boden und schloss die Augen. Und ein weiteres Mal kühlte die Luft ab und der Boden wurde von ihm ausgehend von einer dünnen Eisschicht überzogen, die sich zuerst auf dem Boden und später dann auch auf den Bäumen ausbreitete.

    Langsam fängt die Suche an richtig Chakra zu kosten... Aber ich muss es durchhalten, eine andere Möglichkeit haben wir nicht. Und wenn Ryu die zweite Echse so schnell findet wie die erste sollte das kein Problem werden.

    An einigen Stellen am Boden war die Eisschicht teilweise unterbrochen und, denn er konzentrierte sich hauptsächlich auf das komplizierte Geäst auf dem sich das Tier wahrscheinlich aufhalten würde.

    Derweil zappelte das andere Chamäleon in seiner Tasche herum. Es fing an ihn zu nerven und so erweiterte er sein sowieso schon kraftraubendes Jutsu kurz auch auf die Innenseite der Tasche. Das Chamäleon begann langsam ruhig zu werden, die Kälte ließ es in eine Art Starre verfallen.
     
  15. Puk beobachtete das Geschehen aufmerksam, sowohl Taomaru's Einsatz des Eises als auch Ryu's verbissenen Kampf mit dem Echsentier. Sie geckerte leise, wieder wie ein Kichern und hüpfte den beiden lautlos hinterher, wobei sie schließlich auf einen niederen Ast zu sitzen kam ganz in der Nähe von Taomaru. Die Beine schaukelnd beobachtete sie die beiden Schüler aufmerksam wie eine Glucke, ihr Blick wurde beinahe etwas besorgt als sie sah wie Taomaru's Eisschicht Risse aufwies.
    ...Ist er schon am Ende seiner Kräfte...? Für einen Genin ist er im Hyouton sehr stark...
    Die großen Glubschaugen wanderten zu dem zweiten Genin und schließlich in die Luft um am Stand der Sonne irgendwo hinter dem Nebel erkennen zu können wie spät es war.
     
  16. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Als Taomaru die eischicht langsam aufbaute schaute Ryu sich zuerst mal in der näheren umgebung um, ahne aber dabei seine Position zu verlassen. Nach ein paar Minuten musste er jedoch resignierend feststellen dass das Chamäleon nicht in inmittelbarer Nähe war. Als verließ er vorsichtig seinen Platz und begann die Umgebung abzusuchen.
    Ryu kletterte auf einen Baum und begann seine Suche. Er raschelte an blättern, trat gegen Äste und versuchte so das gesuchte Chamäleon dazu zu bringen sich durch eine Bewegung zu verraten.
    Als er nach etwa 15 Minuten noch immer nichts gefunden hatte ging er zu Taomaru zurück, um ihm zu sagen dass er seine Eisschicht auflösen konnte. Er blieb direkt vor Taomaru stehen und schüttelte leicht den Kopf. "Sorry, aber das vieh scheint nicht hier zu..." Ryu wurde plötzlich still und starrte auf eine Stelle direkt hinter Taomaru. Er deutete mit einer langsamen Geste auf die Stelle und flüsterte Taomaru zu, schaute dabei aber nur auf seine Entdeckung. "Es scheint die ganze Zeit direkt hinter dir gesessen zu haben. Halt still, ich versuch's mir zu schnappen."
    Ryu ging leicht in die Hocke und machte dann einen Satz über Taomaru hinweg direkt auf das zweite Chamäleon zu. Das Tier schien ihn jedoch längst bemerkt zu haben udn kontne sich trotz der Kälte noch in Sicherheit bringen, Ryu rollte sich ab und sprang sofort wieder auf und verfolgte das Chamäleon. verdammt, das Vieh ist schnell und das obwohl es so kalt ist. Ryu drehte sich kurz zu Taomaru um und rief ihm etwas zu. "Los hinterher, eh es entwischt."
     
  17. Taomaru

    Taomaru Guest

    Jetzt, da sich das Chamäleon verraten hatte konnte Taomaru sein Hyouton in die Richtung seiner Flucht verstärken. Fast augenblicklich schmolz ein großteil des Eises um ihn herum und es bildete sich ein vielleicht einen Meter breiter Streifen auf dem Boden heraus, der sich in die Richtung des Chamäleons ausbreitete.

    Um sich nicht noch mehr anzustrengen und um das Tier, das immer noch gut erkennbare Abdrücke auf dem Eis hinterließ nicht aus den Augen zu verlieren lief -oder schlitterte- er auf dem von ihm geschaffenen Eis hinterher.

    Jetzt wo es in Bewegung war konnte sich das Chamäleon nur noch dürftig tarnen und es war ein leichtes es zu erkennen. Als es schließlich versuchte einen Baum hochzuklettern mobilisierte Taomaru seine letzten Chakrareserven und ließ die Luft am Baum drastisch abkühlen. Das wechselware Chamäleon erstarrte sofort und schlitterte den Baum herab.

    Keuchend blieb Taomaru stehen, die Arme auf die Knie gestützt.

    Verdammt, ich hätte nicht gedacht, dass uns die zwei Mistviecher so viel abverlangen.

    Dann hob er die Hand und deutete auf das stilliegende Chamäleon.

    Das zweite gehört dir, sagte er mit einem Grinsen im Gesicht.

    Yakana würde bestimmt zufrieden sein. Sie hatten die beiden Tiere wirklich schnell aufgespürt und gefangen, wobei sie sich gut ergänzt hatte. Puk würde ihr sicher nur positieves Berichten können - hoffte er zumindest.
     
  18. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Ryu blieb neben Taomaru stehen und schaute sich das auf dem Rücken liegende Chamäleon nachdenklich an. Wegen so einem kleinen Mistvieh müssen wir so einen aufriss machen. Ryu hob das fast stockstiefe Tier auf, riss erneute eine Schlingpflanze ab und fesselte auch das zweite Tier. "So, das war's. Jetzt sollten wir uns wohl am besten auf den Weg zurück machen."
    Er schaute Taomaru nachdenklich an und lehnte sich dann gegen einen Baum. "Willst du lieber erst ne Pause, du siehst aus als wenn du viel Chakra verbraucht hättest. Außerdem ist es sicherlich nicht im Sinne des Erfinders wenn du hier mitten in dieser Dreckbrühe zusammenbrichst." Ryu schaute kurz kontrollierend zu Puk, es schien als wollte er nur kontrollieren ob sie überhaupt noch da war, dann wandte er sich jedoch wieder Taomaru zu. "Also, Pause?"
     
  19. Taomaru

    Taomaru Guest

    Taomaru überlegte kurz, entschied dann aber, dass eine Pause nicht nötig seien würde. Er war körperlich eigentlich noch ganz fit, nur würde er jetzt erst einmal keine Jutsus oder sein Hyouton benutzen können.

    Nicht nötig, je eher wir zurückkommen desto besser.

    Er kontrollierte noch einmal, ob das Chamäleon in seiner Tasche noch da war und stellt beruhigt fest, dass es noch ganz schön kalt war und auerdem war es ja noch gefesselt.

    Das hätte uns jetzt gerade noch gefehlt, wenn das Vieh ausreißen würde.

    Langsam ging er in die Richtung aus der sie gekommen waren und schob vorsichtig das Unterholz bei Seite. Der Boden war durch das viele Eis, das noch an einigen Stellen zu erkennen war noch glitschiger als vorher und er hatte keine Lust jetzt noch im Schlamm baden zu gehen.
     
  20. Puk betrachtete das ganze immer noch aus aufmerksamen blauen Augen, wobei sich nicht mehr geckerte oder sonstige belustigte Geräusche von sich gab und auch das schaukeln ihrer Beine hatte sie eingestellt. Als die beiden Schüler nun doch schon aufbrachen um zurück zu kehren erinnerte sie sich an Yakana's Worte wo sie die beiden hinbringen sollte.
    Das kleine Wesen sprang geräuschlos vom Baum und tauschte ohne erkennbare Vorbewegungen schließlich vor den beiden Genin auf deren Rückwegsstrecke auf. Sie hob den zeigefinger um anzudeuten das sie etwas sagen wollte, oder zumindest vermitteln. In einer komplizierten Kette aus Symbolen in zeichensprache, sah Puk jedoch schnell ein das die beiden Genin keine Ahnung von Zeichensprache hatten, aber Puk gab nicht so schnell auf. Wieder hob sie ihre Hand mit drei Fingern, was bei dem Spiel Charade andeutete das es drei zu erratende Wörter waren. Sie hob den Zeigefinger für das erste Wort, stellte sich dann aufrecht hin, auf sich zeigend, wobei sie die Arme verschränkte und nun furchtbar eisig böse in die Runde sah. Beim zweiten Wort mimte sie mit den Fingern die Bewegung von gehenden Füßen nach udn schließlich hob sie alle drei Finger. Mit einem Mal sah Puk blöd aus der Wäsche und begann sich am Kopf zu kratzen.
    ...so Puk... jetzt zeig mal mit den Händen das Yakana will das sie zum trainingsplatz am Teich gehen...
    Immer hektischer kratzte sich das kleine Viech am Kopf bis sie schließlich wild zu fuchteln begann, die Fäustchen hochnahm, äußerst unelegant wirkende Kampfgesten vollführte gegen unsichtbare Gegner und dann mit den Armen einen Kreis formte, bevor sie sich an die nicht vorhandene Nase fasste und in sich sackte als würde sie ins Wasser eintauchen.
    Große Glubschaugen sahen die beiden Schüler hochmotiviert an, das mussten sie doch verstehen.