Haemasu Ai

Dieses Thema im Forum "Shiro-Nin" wurde erstellt von Haemasu Ai, 30. Dez. 2018.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Haemasu Ai

    Haemasu Ai Genin

    Beiträge:
    65
    Alter:
    15 Jahre
    Größe:
    1,39 m
    Fraktion:
    Shiro
    Dorf:
    Shiro
    Steckbrief:
    Link
    Charakterdatenblatt

    Persönliche Daten

    Name: Wie jedes Mitglied im Haemasu Clan trägt auch Ai diesen Namen.
    Vorname: Der Name der jungen Frau lautet Ai, wobei ihre Eltern darauf bestanden haben, dass es mit dem Zeichen für die Farbe Indigo geschrieben wird, nicht dem für Liebe. Es ist ja nicht so, dass Ai an einem Tag geboren wurde, der Liebe besonders zelebriert.
    Spitzname: Ist Ai etwa nicht kurz genug?
    Geburtstag: Der Geburtstag von Ai ist der 14. Februar.
    Größe: Ai ist mit 1,39 Metern nicht gerade groß.
    Gewicht: So etwas fragt man eine Lady nicht. Okay, schon gut, sie ist 37 Kilogramm schwer.
    Alter: Ob man es ihr glaubt oder nicht, Ai ist bereits 15 Jahre alt.

    Augenfarbe: Die Augen von Ai leuchten in einem kräftigen Violettton.
    Haarfarbe: Vielleicht ein wenig ungewöhnlich, doch die Harre des Mädchens sind türkisfarben.

    Aussehen: Das junge Mädchen des Haemasuclans besitzt eine für ihr Alter etwas ungewöhnliche Figur, wenn man bedenkt, dass die meisten Mädchen im Alter von 15 Jahren bereits die eine oder andere weibliche Rundung entwickelt haben. Nicht so Ai, die bisher noch keine wirkliche Entwicklung zu einer fraulichen Figur an den Tag gelegt hat. Sicher, eine etwas ausgeprägte Hüfte zeugt von der Richtung, in die die junge Frau gehen wird, aber das Gesamtpaket sieht noch etwas unreif aus. Dennoch stört sich Ai nicht sonderlich an dieser Tatsache, sie mag zwar noch kindlicher wirken, als ihre Altersgenossen, aber das muss ja keineswegs ein Nachteil sein. Gerade als Shinobi ist es manchmal praktischer als jünger und unerfahrener angesehen zu werden, so unterschätzen Gegner einen gerne. Außerdem ist sich Ai sicher, dass bald ihre Zeit kommen wird und sie den Wachstumsschub erhalten wir, den sich das Mädchen immer erträumt hat. Sie weiß natürlich nur nicht, wann genau dies sein soll.
    Auch das Gesicht der jungen Frau zeugt nicht unbedingt von Reife, besitzt es doch noch viele runde, kindliche Züge, die sich wahrscheinlich erst mit der Zeit verwachsen werden. So zeigt es noch keine sonderlich definierten Züge, wenn man von dem etwas spitzen Kinn des Mädchens einmal absieht. Die kleine Nase und der meist zu einem frechen Grinsen verzogene Mund verstärken diesen Eindruck zusätzlich. Einzig die großen, violetten Augen der Haemasu strahlen eine Reife aus, die eindeutig werden lassen, dass man es nicht nur mit einem kleinen Kind zu tun hat, sondern schon mit jemandem, der eine gewisse Ahnung hat, was um ihn herum geschieht. Das Gesicht der jungen Frau wird vom ganzen Stolz der Haemasu eingerahmt, ihren Haaren. Die langen, türkisenen Haare des Mädchens findet man meist zu einem geflochtenen Zopf drapiert, der dem Mädchen über die Schulter bis zu ihrem oberen Rücken fällt, In unfrisiertem Zustand hingegen reichen die Haare bis zum Po des jungen Mädchens. Der Grund dahinter ist einfach, Ai lässt niemanden mit einer Schere auch nur in die Nähe ihrer geliebten Haare, sodass sich die meisten, der nicht gerade zahlreichen Frisörbesuche sich auf das Schneiden der Spitzen beschränkt haben.
    Die alltägliche Kleidung der Haemasu besteht meist aus langen, weiten Hosen oder auch etwas kürzeren Röcken in dunklen Farben, wie Schwarz, Braun oder Grau, zu denen sie meist leichte Blusen oder Tops trägt. Diese sind oft in Weiß gehalten, können jedoch auch deutlich farbenfroher sein, hierbei favorisiert Ai jedoch gerade warme Farben, wie Rot, Orange oder auch mal das eine oder andere Pink. Bei schlechterem Wetter oder im Schnee umhüllt sich Ai zusätzlich mit relativ zweckdienlicher Kleidung in den selben dunklen Tönen, wie ihre Hosen, wobei gerade Accessoires, wie Schals oder Handschuhe eher die Farbtupfer sind, wie es auch bei den Oberteilen des Mädchens der Fall ist. Für Missionen selbst besitzt die junge Frau kein gesondertes Outfit, sie trägt dann einfach wonach ihr ist. Das Symbol für Shirogakure, dem weißen Lotus, trägt das Mädchen in der Regel in Form eines weißen Gürtels, wobei das Symbol hierbei immer an ihrer rechten Seite herabhängt.

    Besondere Merkmale: Die größte Besonderheit an Ai sind ihre leuchtend türkisen Haare, diese stechen einfach in allen Situationen hervor und bilden somit den Hingucker schlecht hin. Wie stark sich das auf die Arbeit als Shinobi auswirken wird, gerade wenn man bedenkt, dass Shinobi oft mal aus dem Schatten und ungesehen agieren müssen, lässt sich nicht sagen. Eines ist jedoch klar, die Haemasu würde sich weigern, wenn jemand ihr sagen würde, dass sie ihr Haar verhüllen müsste. Sie ist stolz auf ihr Haar und lässt sich halt nicht gerne vorschreiben, wie sie damit zu verfahren hat. Wenn sie nicht gerade schon mit Kapuze angekommen ist, sollte man sie nicht dazu auffordern ihre Haarpracht zu verstecken.

    Herkunft und Bekanntschaften

    Herkunft: Shirogakure
    Wohnort: Shirogakure

    Verwandte:

    Name: Haemasu Ibiki
    Alter: 47 Jahre
    Beruf: Jounin und Oberhaupt des Haemasu-Clans
    Beziehung: Vater
    Chakranaturen: Suiton, Doton und Katon
    Status: Lebendig

    Beschreibung: Für das junge Mädchen ist ihr Vater so etwas, wie ein Held. Nicht nur weil er ihr Vater ist, auch wenn das schon einen großen Teil ausmacht, sondern auch, weil er es war, der den Clan an das Leben der Shinobi herangeführt hat. Zwar geschah dies alles vor ihrer Geburt, aber Ai ist sich durchaus bewusst, dass sie nur die Möglichkeit hatte zum Ninja zu werden, weil ihr Vater die strengen Regeln des Clans aufgebrochen hat. Während es heutzutage nämlich eine Selbstverständlichkeit ist, dass junge Haemasu zur Akademie gehen können, um das Ninjahandwerk zu erlernen, war dies für Ibiki nicht der Fall.
    Als Vater drückt er bei Ai gerne einmal das ein oder andere Auge zu, sehr zum Ungemach seiner Ehefrau und Ais Mutter, da diese dann wieder mit Strenge die Einfälle ihrer Tochter unterbinden muss. Glücklicherweise ist Ibiki innerhalb des Clans nicht ganz so voreingenommen, sondern versucht immer allen gegenüber gerecht aufzutreten und ihre Interessen zu verstehen und auch zu vertreten. Leider ist er in seiner Funktion als Clanoberhaupt und Jounin nicht immer zuhause, was Ai sehr belastet, da ihre Beziehung zu ihrer Mutter, mit der sie dann alleine ist, eher schwieriger Natur ist.


    Name: Haemasu Chisa
    Alter: 42 Jahre
    Beruf: Floristin und Besitzerin eines Blumenladens in Shirogakure
    Beziehung: Mutter
    Chakranaturen: Suiton
    Status: Lebendig

    Beschreibung: Die Mutter ist eine Person, der man Respekt entgegenbringt und auf die man hört. So hört Ai das immer wieder, nur leider passt das bei der Beziehung von Ai und ihrer Mutter Chisa nicht ganz so gut, die beiden sind wie Feuer und Wasser. Zwar lieben sich die beiden, wie es in einer Familie normal ist, aber es vergeht kein Tag, an dem Ai nicht mit ihrer Mutter aneinandergerät. Einer der Gründe, warum die Haemasu den Weg der Shinobi gewählt hat und nicht, wie ihre Mutter, in einem Blumenladen oder etwas Ähnlichem arbeitet. Selten sind die zwei einer Meinung und noch seltener schaffen es die beiden Frauen ohne einen Streit auch nur einen Tag zu überstehen. Oft verschwand Ai dann spurlos aus dem Haus der Familie und tauchte bei ihrem Großvater unter, bis sich die Gemüter beruhigt hatten. Da das kein tragbarer Zustand war, willigte Chisa irgendwann ein, dass Ai bei ihrem Großvater lebte, um den Haussegen wenigstens irgendwie zu retten.


    Name: Haemasu Senzo
    Alter: 71 Jahre
    Beruf: Ruheständler und ehemaliges Clanoberhaupt
    Beziehung: Großvater
    Chakranaturen: Doton
    Status: Lebendig

    Beschreibung: Senzo ist für Ai eine Art sicherer Hafen innerhalb der Familie. Der zugegeben etwas grummelige, alte Mann steckt sein Herzblut in genau zwei Dinge, seinen Garten und seine Enkelin. Egal wann, er hat immer ein offenes Ohr für das Mädchen und dient ihr nicht gerade selten als Zuflucht nach einem Streit, den sie mit ihrer Mutter ausgetragen hat. Gerade wenn sein Sohn nicht erreicht bar für die junge Kunoichi ist, ist es Senzo, der als erstes von Ai angesprochen wird. Egal ob ein einfacher Rat oder Hilfe beim Training, er versucht dem Mädchen alles zu ermöglichen, was sie sich vorgenommen hat. Zwar beschränken sich seine Shinobifähigkeiten auf ein oder zwei Kniffe, die er sich ehrlich gesagt bei seinem Sohn abgeschaut hat, aber wenn es um den Umgang mit Pflanzen geht, kann ihm so gut wie niemand etwas vormachen, da selbst eine trainierte Shinobi im Clan nicht an die Vielfalt der Pflanzen herankommen, die Senzo zu produzieren vermag. Seit einigen Jahren wohnt sie sogar bei ihm im Haus, da sie es nicht mehr geschafft hat mit ihrer Mutter ruhig umzugehen.

    Persönlichkeit

    Interessen: Man könnte mit dem größten Interesse von Ai anfangen und niemand wäre überrascht. Wie auch, wenn jemand aus einem Clan voller Gärtner stammt und dann am liebsten die Zeit im Garten verbringt? Das Mädchen liebt es einfach sich um Pflanzen zu kümmern und den ganzen Tag draußen zu sein. Der Duft von frischer Erde, dem Dünger und natürlich der ganzen Blumen hat einfach etwas Besonderes für die junge Kunoichi. Vielleicht hat sie diese Liebe auch einfach gelernt, immerhin tut der Großteil ihrer Familie nichts anderes, als sich um Blumen und dergleichen zu kümmern, aber das heißt nicht, dass diese Liebe weniger wert wäre. Doch trotz Allem hegt Ai nicht den Wunsch Gärtnerin zu werden und dies hat mit einem anderen Interesse des Mädchens zu tun; dem Kämpfen. Für ein junges Mädchen verstrickt sich Ai recht häufig und gerne in Kämpfe. Meist resultiert das aus dem Temperament der Haemasu, denn die junge Frau ist recht leicht in Rage zu versetzen. Hierbei kommt es schonmal vor, dass Ai einfach so zuschlägt, einen gewissen Grad an Kontrolle lässt sie nämlich sehr oft vermissen. Ihre Mutter versucht sie mit Gartenarbeit und beruhigenden Arbeiten ein wenig in die richtige Richtung zu bringen, aber scheitert regelmäßig am Temperament ihrer Tochter.
    Passend zu ihrer hitzköpfigen Art und der Vorliebe für Kämpfe, scheint Ai auch andere Dinge, die man mit Feurigkeit zu schätzen. Scharfes Essen, alles was rot ist, Feuerwerk und vor allem die Tatsache, dass sie, obwohl es im Clan eher selten vorkommt, mit der Fähigkeit Katonjutsus zu nutzen, geboren wurde. Was das angeht ist Ai recht simpel gestrickt, wenn es brennen kann oder auch nur an Feuer erinnert, ist es gut. Wenigstens hat sie das simple Zündeln noch nicht für sich entdeckt, das würde nur Probleme verursachen.
    Ein weiteres Interesse von Ai ist auf jeden Fall etwas, dass viele einem Mädchen nicht zutrauen, auch wenn es eigentlich keineswegs vom Geschlecht abhängen sollte; Käfer und andere Insekten. Diese kleinen Wesen faszinieren die Haemasu und gerade Bienen, die für die Pflanzen so wichtig sind, scheinen es dem Mädchen angetan zu haben. Oft sieht man Ai auch nach Würmern und ähnlichem graben, was vielen eher anstößig erscheint und wenig mädchenhaft ist. Wo gerade Mädchenhaftigkeit angesprochen wurde, muss aber auch gesagt werden, dass wenigstens die Vorliebe für Haarpflege ein Interesse ist, das von Vielen als angemessen betrachtet wird. Blöd nur, wenn das so gut, wie der einzige Funken an typisch weiblichem Verhalten in der Haemasu ist.

    Abneigungen: Wo das weibliche Verhalten bei den Interessen der jungen Haemasu bereits genannt wurde, kann bei den Abneigungen gleich damit begonnen werden. Ai hasst es sich wie eine Lady benehmen zu müssen, etwas was ihrer Mutter sehr missfällt. Gerne kauft die Frau ihrer Tochter „süße“ Kleider und versucht Ai dazu zu bringen diese zu tragen. Meist artet dies in Streit zwischen den Frauen aus, der die junge Kunoichi dazu veranlasst das Heim der Familie wieder für ein paar Tage zu verlassen und sich bei ihrem Großvater einzuquartieren. Es ist nicht so, dass Ai Kleider an sich verabscheuen würde, sie besitzt selbst welche, die sie auch gerne trägt, aber alles, was ihre Mutter von ihr verlangt nachdem sie eines angezogen hat, geht Ai mehr als nur gegen den Strich. Teezeremonien, Kurse um Tanzen oder die richtige Etikette zu lernen, all dies geht so sehr gegen das, wofür Ai steht, dass sie nicht anders kann, als sich dagegen aufzulehnen. Generell hat sie manchmal so ein, zwei Probleme mit Regeln und Anweisungen, zwar ist sie nicht dumm genug, um sich absichtlich in Gefahr zu bringen, aber aufmüpfig wird sie sich schon zeigen. Sehr zum Leidwesen ihrer Lehrer und auch späteren Teamkollegen, das steht fest. Es scheint auch sehr von ihrer Tagesform abzuhängen, ob sie es für nötig hält dem Anführer der Mission zu gehorchen, was sie sicherlich zu einem eher schwierigen Teil eines jeden Plans werden lässt. Eines sollte man auf jeden Fall sagen, auf Ai sollte man sich nicht verlassen, denn die sprunghafte und hitzköpfige Natur der jungen Frau stellt jederzeit ein Risiko dar.
    Eine andere Abneigung von Ai ist ihre Ablehnung von jeglichen Süßigkeiten und auch von Milch. Während Süßigkeiten sicherlich nicht notwendig sind und viele Eltern es als angenehm empfinden, wenn ihr Kind sich nicht durchgehend mit Zuckerzeug vollstopft, stellt gerade die Abneigung gegen Milch die andere Seite der Münze dar. Oft verweigert Ai sich der Milch vollkommen und auch wenn es vielen lächerlich erscheint, war dies häufig Auslöser von Streitigkeiten im Hause Haemasu, die oft darin endeten, dass Ai verschwand und sich bei ihrem Großvater einquartierte. Auch wenn gut gemeinte Sprüche, wie dass die Milch zum Wachsen benötigt werden würde, sicherlich nicht mit böser Absicht in diesem Zusammenhang gefallen sind, so fasste Ai diese bisher immer äußerst negativ auf. Besonders, wenn man bedenkt, dass sie nicht unbedingt zu den Größten ihres Alters gehört. Was Ai ebenfalls nicht gefällt ist der Besuch beim Frisör, als ein Mädchen, dass sehr stolz auf seine Haare ist, weigert sich die Kunoichi vehement einen Coiffeur an ihren Skalp zu lassen. Die zwei oder drei Besuche, die Ai jemals beim Frisör verbracht hatte, endete immer in einer mittelschweren Krise. Heute kümmert sich das Mädchen selbst um ihre Haare und schneidet, falls nötig, wirklich nur die Spitzen, da sie sonst niemanden an ihr Haar lassen würde.

    Mag: Scharfes Essen, Wärme, Farbe Rot, Feuerwerk, Ehrlichkeit, Käfer, Geruch von Dünger und Kuhmist, Pflanzen, Kämpfe, Ihre Haare, Rock- und Metal-Musik, Imkerei

    Hasst: Eis & Kälte, Schule, Regeln, Mädchenhaftigkeit & Etikette, Warten, Milch, Süßigkeiten, Friseure & Scheren, drinnen herumhocken

    Verhalten: Das Verhalten von Ai lässt sich sehr gut mit dem Wort bestimmt beschreiben. Sie ist selbstbewusst und gibt das auch klar an alle weiter, die sich in ihrer Nähe befinden. Meist auf laute und eher direkte Weise. Hierbei sollte klar gesagt werden, dass sie in so ziemlich allem direkt ist, nicht nur der Klarstellung, was sie will. Meinungen gibt sie unverblümt weiter und wenn ihr etwas nicht passt, dann sollte man nicht versuchen sie davon abzubringen. Okay, wenn man es genau betrachtet erscheint sie eher stur, als bestimmt, aber man sollte das nicht zu laut in ihrer Nähe sagen. Jedenfalls wenn man vermeiden möchte, dass das Mädchen einem wütend eine langt.
    Es ist außerdem schwierig Ai zu etwas zu bewegen, das ihr gegen den Strich geht. Daher kann es passieren, dass sie Ratschläge ignoriert und Befehle als Möglichkeiten abtut. Sie ist halt ein sehr sturer Mensch, der sich nicht gerne vorschreiben lässt, wie etwas zu funktionieren hat. Leider hat das einen nicht geringen Einfluss auf die Teamfähigkeit des Mädchens. Bereits in der Akademie wurde ihr gesagt, dass sie daran arbeiten solle, aber wenn man eine Mutter hat, die einem bereits das gesamte Leben vorausgeplant hat, ist man halt nicht gut auf Vorschriften zu sprechen, wenn man gerade dabei ist gegen jemanden, der konstant Vorschriften macht zu rebellieren.
    Sollte man Ai mal im Garten treffen, so findet man eine völlig andere Person. Solange sie von Pflanzen umgeben ist, ist sie ruhiger und deutlich entspannter, als sie es sonst irgendwie sein könnte. Das Blut der Haemasu ist eindeutig Teil des Mädchens, denn wie verbunden sie sich der Natur fühlt, ist geradezu überwältigend. Dementsprechend ist es wahrscheinlich am besten, wenn man mit Ai nur im Garten zu tun hat, was jedoch höchst unwahrscheinlich ist.

    Wesen: Ai ist der Typ Mensch bei dem man bekommt, was man sieht. Sie verstellt sich nicht, sie ist, wie sie sich gibt. Sie ist direkt und redet nicht gerne um den heißen Brei, wozu auch, wenn man ihr blöd kommt oder auf die Nerven geht, kann sie das auch zurückgeben und klarstellen. Dass es so viele Menschen gibt, die sich verstellen und vorgeben ganz anders zu sein, als sie es wirklich sind, geht Ai ehrlich gesagt enorm gegen den Strich. Ehrlichkeit ist ihr wichtig und auch wenn sie mit ihrem Verhalten nicht immer diesen Eindruck erweckt, lügt sie äußerst ungern. Verschweigen, ja das geht, eiskalt jemandem ins Gesicht lügen, nicht mit Ai. Wieso die Tatsachen verändern wollen, die Welt ist so und wird sich nicht ändern, indem man sie sich schönredet. Ziemlich realistisch das Mädchen, wobei das ganz oft an Zynismus grenzt, den sie mit Sarkasmus nach außen trägt.
    Dass sie so ehrlich und offen ist, macht Ai aber auch zu einem Menschen mit dem man eigentlich, mit Betonung auf eigentlich, ganz gut auskommen müsste. Wenn man weiß, welche Knöpfe und Hebel man bei ihr betätigen muss jedenfalls. In ihrem Innern ist sie ziemlich genügsam und simpel gestrickt, was ja nichts Schlechtes sein muss. Sie empfindet es auf jeden Fall nicht so. Wäre ja auch schlimm, wenn sie nicht einmal mit sich selbst auskommen würde.
    Was Ai auf jeden Fall nie, also wirklich niemals, zugeben würde, ist dass sie einen gewissen Mutterkomplex hat. Sie ist kein Mutterkind und beinahe bei jeder Erwähnung ihrer Mutter scheint in ihr das Blut ins Kochen zu geraten. Die Jahre des Konflikts zwischen ihr und der eigenen Mutter haben nun einmal ihre Spuren hinterlassen. Für Ai sind diese Spuren diese automatische negative Reaktion auf ihre Mutter. Zwar hat sie sich unter Kontrolle und schlägt nicht gleich los, aber es ist schon recht traurig, wenn man bedenkt, dass es immerhin um die Mutter des Mädchens geht. Das Schlimme ist, dass Ai ihre Mutter nicht hasst, ganz im Gegenteil, immerhin ist sie immer noch ihre Mutter, aber die völlig unterschiedlichen Ansichten der beiden, wie Ai ihr Leben führen soll, haben einen Riss erzeugt, der wohl beinahe unmöglich zu kitten ist und an der Familie nagt.

    Stärken und Schwächen

    Stärken: Die Stärken der Haemasu liegen sehr stark im Konflikt. Das heißt nicht, dass sie eine großartige Kämpferin ist, da muss sie erst noch hinkommen, aber ihre laute und hitzköpfige Art hat sie in schon manchen Konflikt hereinrutschen lassen. Sich aus diesem heraus zu manövrieren, musste sie daher eher auf dem harten Weg erlernen, wobei ein Konflikt für Ai bis zum heutigen Tag unlösbar scheint; ihre Mutter. Was auch immer zwischen ihr und ihrer Mutter steht, eine Lösung scheint für beide Seiten nicht zu finden zu sein. Das türkishaarige Mädchen hat ein Problem, das ihr trotz Erfahrungen mit vielen Arten von Konflikten, bisher unlösbar erschien und nichts mit ihrer Mutter zu tun hat. Ai ist nämlich völlig unfähig deeskalierend zu wirken, sie ist eher der Zunder, der die Glut entfacht, daher sollte man die Haemasu nicht mit Diplomatie betrauen, wenn man ein positives Ergebnis wünscht. Doch ungeachtet der Tatsache, ob sie den Konflikt lösen kann oder nicht, sie ist immer und in allen Situationen äußerst selbstbewusst, so als könne man ihr keine Steine in den Weg legen. Hierbei legt sie jedoch weniger Arroganz, als mehr ein gesundes Selbstvertrauen an den Tag. Sie weiß, was sie kann und was nicht und ist sich deutlich bewusst, welchen Eindruck sie auf andere macht. Auch wenn Außenstehende manchmal nicht dieser Meinung sind.
    Eine weitere Stärke der Haemasu ist eindeutig in der Gartenarbeit zu finden. Schon klar, für einen Shinobi nicht sonderlich nützlich und Charakterbildung sucht man hier größtenteils vergebens, aber dennoch muss gesagt werden, dass Ai eine hervorragende Gärtnerin ist und sich bestens in der Welt der Pflanzen auskennt. Das meiste brachte ihr ihr Großvater bei, der das Mädchen fast täglich in seinem persönlichen Garten herumführte und ihr erklärte, wie sie sich um die einzelnen Pflanzen kümmern musste. Wie viel Licht sie brauchen, wann gewässert werden muss und welche Besonderheiten die einzelnen Gewächse sonst noch aufweisen konnten, das alles scheint Ai beinahe im Schlaf aufsagen zu können. Wenigstens braucht man mit Ai kein Lexikon über Pflanzen mit zu schleppen, wie hilfreich oder auch nicht es auch sein konnte.
    Kämpferisch hat sich bei Ai sehr schnell herausgestellt, dass sie eine Ninjutsuka ist. Das liegt nicht daran, dass sie kein Interesse an anderen Kampfrichtungen hat, aber ihr Taijutsu ist bestenfalls mittelmäßig und Genjutsus bereiten ihr eher Kopfschmerzen. Vielleicht kommt da durch, dass sie eher simpler Natur ist und nicht groß Intrigen spinnt oder Lügen verbreitet.

    Schwächen: Charakterliche Schwächen sucht man bei Ai nicht lange, sie ist in der Hinsicht eine Art Fass ohne Boden. Die offensichtlichste von allen ist die hitzköpfige Natur der Haemasu. Jeder im Clan weiß, dass Ai ab und an mal ihre Ausbrüche hat und selbst wegen Kleinigkeiten in die Luft geht, doch genauso schnell, wie diese Ausbrüche auftauchen, verraucht der Zorn der jungen Frau auch wieder. Dennoch macht diese Charaktereigenschaft sie recht unvorhersehbar. Sicherlich nicht ideal, um mit ihr im Team zu arbeiten. Generell ist Ai eher ein Mensch der unzuverlässigen Sorte, sie kommt zu spät, vergisst Absprachen oder ignoriert gut gemeinte Ratschläge, alles mit einem Selbstvertrauen, das an Sturheit grenzt. Wozu sich von anderen belehren lassen, wenn sie schon weiß, wie es richtig geht. Ungeachtet der Tatsache, dass sie meist nicht weiß, wie es richtig geht.
    Was Ai auch absolut nicht kann, ist es Zurückhaltung zu üben. Da sie so offen ist und ständig ihre Meinung spricht, scheint ihr der Filter zu fehlen, der in manchen Situationen, gerade im sozialen Bereich, durchaus benötigt wird. Sie kann mitfühlend sein, aber kann bedeutet meist jedoch, dass sie es nicht ist. Viel wahrscheinlicher ist, dass sie einfach ihre Meinung herausposaunt und wenn jemandem das nicht passt, kann diese Person ihr den Buckel herunterrutschen. Direktheit ist ihr wichtiger, als von allen gemocht zu werden. Da ist überraschend, dass sie nicht an der Akademie gemieden wurde, aber vielleicht hat ihre Ehrlichkeit ihr auch Freunde verschafft, weil diese wussten, dass sie von Ai auch nur ihre wahre Meinung mitgeteilt bekommen. Alles hat wohl seine zwei Seiten.
    Die Haemasu ist außerdem als Lügnerin miserabel und ebenso schrecklich darin die Lügen von anderen zu durchschauen. Zwar ist sie nicht treudoof und glaubt alles, was ihr erzählt wird, aber ihr geht die Fähigkeit ab Dinge kritisch zu hinterfragen, gerade wenn sie halbwegs plausibel klingen. Sicher, sie weiß, dass der Himmel nicht orange ist und kann es auch mit den eigenen Augen bezeugen, aber gerade in Fällen, wenn Indizien in Richtung der Lüge deuten, wird sie keinen zweiten Gedanken daran verschwenden das zu hinterfragen. Wenn man es richtig bedenkt, macht es keinen Sinn Ai mit detektivischen Aufgaben zu betrauen, außer man erwartet, dass die Mission ein Fehlschlag wird oder der Part der Haemasu vom Rest des Teams ausgeglichen werden muss.

    Geschichte

    Samen – Alter 0 – 6

    Die Geburt von Ai verlief recht gesittet im Kreise der Familie im Haus von Ibiki und Chisa. Keine Komplikationen, nur wenig Geschrei und die ganze Prozedur dauerte kaum drei Stunden, was in Anbetracht der Tatsache, dass die Hebamme erst nach zweien überhaupt auftauchte, recht ungewöhnlich scheint. Doch wie hätte Chisa auch ahnen können, dass sie ihr Baby am heutigen Tage bekommen würde, immerhin hatten ihr die Ärzte einen Termin im März errechnet. Wahrscheinlich wäre es der White Day geworden und nicht Valentinstag, aber Ai schien früher raus zu wollen. Sollte sie doch das Geschenk von Chisa an Ibiki sein und nicht anders herum. Die relativ unkomplizierte Geburt und die folgenden Tage liefen auf jeden Fall so ideal ab, wie nur möglich. Chisa war kaum geschwächt und schnell wieder in der Lage aufzustehen und sich um den Haushalt und nun das neue Kind zu kümmern, als würde sie schon seit Monaten nichts anderes mehr tun und Ai selbst schien keine der üblichen Kinderkrankheiten abbekommen zu haben, obwohl sie einen ganzen Monat zu früh gekommen war. Manche sagen es sei Glück, andere ein Wunder, doch Chisa und Ibiki kannten es nicht anders und sahen es daher als recht normal an.
    Was will man sonst über die weitere Kindheit eines Mädchens sagen, das behütet in den Armen eines wohlhabenden Clans aufgewachsen ist? Die Jugend des Mädchens war recht ereignislos, es gab keine plötzlich sterbenden Verwandten und keine tragischen Unfälle. Die meiste Zeit verbrachte Ai damit überhaupt erst einmal zu lernen, wie es geht ein Mensch zu sein. Das Übliche halt, sprechen, laufen und nicht alle paar Stunden die Windeln zu nässen. Viele würden sagen, dass Ai mit ihrer Familie Glück hatte und sie müsste zustimmen. Sie hatten mehr als genügend Geld, das hieß Essen war auf dem Tisch, sie hatte ein Dach über dem Kopf und ihre Familie war immer in der Nähe. Ihre Eltern kümmerten sich gut um sie, ihr Großvater war nur ein Haus weiter zu finden und auch andere Verwandte waren stets greifbar für das Mädchen. Nichts schien diese Idylle stören zu können, daher ist es auch wenig verwunderlich, dass diese ersten Lebensjahre des Mädchens wenig aufregend zu sein schienen.

    Keimling – Alter 7 – 9

    Alles Gute hatte einmal ein Ende und während andere Kinder deutlich schlimmere Gründe hatten, wie Tod, Vertreibung oder Armut, so schien das kein Trost zu sein. Ai hatte ihre eigenen Probleme und diese fingen an, als sie etwa 7 Jahre alt war. Wie in dem Alter üblich hatte Ai begonnen eine Schule in Jôsei zu besuchen, dort war sie eine normale Schülerin, mit mittelmäßigen Noten. Sie war keine Überfliegerin und auch wenn sie eigentlich ganz gut im Stoff mitkam, war es eher ihre Art sich nicht voll auf die Aufgaben zu konzentrieren, die ihre Noten absacken ließ. Wie zu erwarten, kam es daher zu Spannungen zwischen Ai und ihrer Mutter, die immerhin wünschte, dass ihre Tochter eine ordentliche Ausbildung ablegen würde und später in der Lage sein sollte ihren Laden zu übernehmen. Ihr Vater war in solchen Situationen meist gar nicht zugegen, denn als Clanoberhaupt und lange dienender Jounin war er ständig abends lange aus oder über Tage oder Wochen auf Mission. Doch was passiert, wenn man einem Kind zu heftig Vorschriften macht? Genau das, was auch bei Ai passierte, sie bockte und verweigerte sich den Ratschlägen ihrer Mutter. Sie ignorierte Aufgaben in der Schule und begann schon früh ab und an einfach zu schwänzen und den Tag lieber im Garten ihres Großvaters zu verbringen, der versuchte seine Enkelin zu beruhigen und zwischen Chisa und Ai zu vermitteln. Entsprechend gab es an solchen Tagen daheim jedoch regelmäßigen Streit, der eines Tages, Ai war etwa neun Jahre alt, darin gipfelte, dass sie abends heimlich aus dem Fenster ihres Zimmers kletterte.
    Unbemerkt entschwand sie vom Gelände, das dem Clan gehörte und näherte sich dem Stadttor von Jôsei. Sie wollte einfach nur weg, wie war egal und wenn sie laufen musste. Ohne darauf zu achten, was die Shinobi am Tor sagten, um sie aufzuhalten, lief sie hinaus aus der Stadt und rannte in den nahen Wald. Eigentlich hätte ihr in dem Moment auffallen müssen, dass ihr niemand folgte, das war doch mehr als ungewöhnlich, doch Ai war das gerade egal. Niemand folgte ihr, oder so schien es zumindest, denn im Schatten waren zwei Shinobi, die dem Mädchen folgten. Sie hätten sie sicherlich jederzeit festhalten können, doch sie hatten sich anders entschieden, war wahrscheinlich auch die sensiblere Variante gewesen. Sie folgten dem Mädchen und als es sich müde und aufgewühlt auf einer Lichtung zur Ruhe bettete, verschwand einer der Shinobi zurück ins Dorf, um Bescheid zu geben, während der andere aufpasste, dass der Kleinen nichts geschah. Kurz darauf tauchten einige benachrichtigte Shinobi des Clans auf und holten das schlafende Mädchen zurück ins Dorf und brachten sie nach Hause.
    Am nächsten Morgen war das zu erwartende Donnerwetter groß. Als der Streit zu eskalieren drohte bot Ais Großvater etwas an, was die Gemüter beruhigen sollte. Ai sollte erst einmal bei ihm leben, etwas Abstand gewinnen, damit sich beide Seiten beruhigen konnten. Während Chisa Bedenken äußerte war Ai von der Idee angetan. Sie war immer gerne bei ihrem Großvater gewesen und würde so eine Menge Ruhe vor ihrer nörgelnden Mutter haben.

    Knospe – Alter 10 – 11

    Der Umzug von Ai war recht unkompliziert, wie auch, sie hatte bereits ein Zimmer im Haus ihres Großvaters und dass es direkt neben ihrem bisherigen Zuhause stand half der Sache auch, sie konnte von ihrem alten Zimmer über ein Vordach in ihr neues Zimmer klettern. Dennoch hatte sich einiges geändert. Die Ruhe, die sie von ihrer Mutter hatte, war nur eine Sache von vielen. Allein dadurch, dass ihr Großvater ihr keinen Druck machte irgendetwas zu tun, verbesserten sich ihre Noten, sie weigerte sich nicht mehr Schulaufgaben zu machen oder im Haushalt zu helfen, sie tat es einfach. Nein, sie tat es sogar gerne, sie wollte ihrem Großvater keinen Kummer machen und die Aufgaben abnehmen. Ein krasser Kontrast zum Verhalten, das Ai ihrer Mutter gegenüber an den Tag gelegt hatte. Sie sah ihre Mutter seltener, sicher, aber das war eher besser als schlechter. Und durch die Natur der Tätigkeiten ihres Vaters war er beinahe genauso häufig mit Ai zusammen, wie zuvor, in der Hinsicht hatte sich nichts geändert. Eine Verbesserung auf ganzer Linie im Buch der Haemasu.
    Auf diese Weise verlief das Leben von Ai wieder relativ geordnet und ohne größere Probleme. Zwar ist es nicht gerade wünschenswert, dass Mutter und Kind separiert werden müssen, aber da es ja nicht gleich bedeutet hat Ai vollends aus ihrem Umfeld zu reißen, haben sich alle Parteien irgendwie in die Situation eingefügt. Bei einem der seltener werdenden gemeinsamen Abendessen kam das Gespräch auf die Zukunft der jungen Frau und was sie mit ihrem Leben machen wollte. Ihre Mutter hatte natürlich schon einen ganzen Plan parat, wie sie die Schule beenden sollte und dann im Laden helfen würde, was Ai mehr als nur auf die Nerven ging. Sie hatte sich nie vorgestellt im Blumenladen zu versauern, auch nicht, wenn sie ihn später leiten sollte. Natürlich wollte Chisa gar nichts anderes von Ai hören und die Art und Weise, wie Ai ihre Argumente – schreiend – mitteilte, half auch nicht. Daher war es wenig verwunderlich, dass die ganze Situation in einem Streit ausartete, der Ai dazu veranlasste einfach aufzustehen und das Haus zu verlassen.
    Ihr Vater suchte nach diesem etwas unglücklich verlaufenen Abend das Gespräch mit seiner Tochter, er konnte verstehen, dass das Leben nicht von den eigenen Eltern vorausgeplant sein sollte, er war ja schließlich das beste Beispiel dafür, dass das nur nach hinten losgehen konnte. Den ganzen restlichen Abend sprachen die beiden über das Thema und Ibiki bestärke seine Tochter darin, das zu tun, was sie wollte, nicht was seine Frau für sie geplant hatte. Wenigstens ein Elternteil, der Verständnis zeigte. Als das Thema immer häufiger zur Profession ihres Vaters ging und er ihr lang und breit erklärte, warum er Shinobi hatte werden wollen, hatte Ai eigentlich schon längst eine Entscheidung getroffen. Sie würde im kommenden Schuljahr an der Akademie starten und wenn ihre Mutter dagegen war, sollte es so sein.

    Aufbrechen – Alter 12 – 14

    Die Akademiezeit von Ai war dadurch geprägt, dass sie ihre Mutter ignorierte. Sie hat zwar mit ihrem Vater den Plan besprochen an die Akademie zu gehen und ihr Großvater wusste es nun besser, als sich dagegen auszusprechen, aber ihre Mutter wurde im Dunkeln gelassen. Ai beendete das letzte Schuljahr vor ihrem Wechsel ohne etwas anzudeuten und als das neue Jahr begann, überrumpelte sie ihre Mutter mit der Tatsache, dass sie auf eine andere Schule ging. Die Unterschrift ihres Vaters, obwohl nicht einmal notwendig, da auch einige Waisen an der Akademie waren, reichte aus, um ihr den Weg an die Akademie zu ebnen und was ihre Mutter jetzt dazu sagte, war ihr egal. Das ganze erste Schuljahr an der Akademie sprachen die beiden kein Wort miteinander und danach herrschte auch häufig eisiges Schweigen. Da war egal, wie gut die Schule lief, wie viele Freunde Ai machte und dass sie gerade im praktischen Teil vielen durchaus voraus war, kein Wort wurde gewechselt. Ai bemühte sich sogar keinen Ärger zu bekommen, bei ihrer Persönlichkeit manchmal schwierig, damit ihre Mutter ja nicht von der Akademie informiert wurde. Währenddessen half ihr Vater Ai regelmäßig und oft heimlich, Streit mit seiner Frau wollte er sich ersparen, mit Jutsus und dem Umgang der Ninjautensilien. Er versuchte seine Tochter so gut es ging auf ihrem Weg zu unterstützen. War es da ein Wunder, dass der Lieblingselternteil nicht ihre Mutter war?
    Erst im letzten Jahr der Akademiezeit schien sich die Situation zwischen den beiden Damen des Hauses zu beruhigen, Ai nahm wieder an Familienessen teil und auch wenn wenig gesprochen wurde, schien eine Normalität einzukehren. Wahrscheinlich hatte Chisa nach zwei Jahren begriffen, dass sie es nicht schaffen würde Ais Entschluss zu ändern. Sie versuchte bestärkend zu sein und den Entschluss ihrer Tochter zu unterstützen und bei den Schwierigkeiten, die die beiden manchmal hatten, war das kein leichtes Unterfangen. Sicherlich fühlte sie noch immer den Wunsch, dass Ai zur „Vernunft“ kommen würde, aber wahrscheinlicher war, dass der Zug abgefahren war. Das Schweigen war auf jeden Fall gebrochen, aber das hieß leider nicht, dass Mutter und Tochter beste Freundinnen waren oder dergleichen, denn das würde wohl nicht mehr passieren. Ai war zu stur die Sichtweise ihrer Mutter zu akzeptieren und der wohlwollende, aber zu erdrückende Plan ihrer Mutter übte selbst unausgesprochen eine Menge Druck auf die Beziehung der beiden aus.

    Blüte – Alter 15

    Die Zeit bis zur Geninprüfung von Ai verlief wie im Flug. Sie hatte zwar das Angebot bekommen einen Prüfungsjob zu absolvieren, wollte aber lieber eine traditionelle Prüfung ablegen. Da dies der Wunsch der jungen Frau war und niemand etwas dagegen sagen konnte, immerhin standen beide Möglichkeiten zur Auswahl, wurde ein Termin kurz nach dem Geburtstag des Mädchens festgelegt. Überraschenderweise spürte sie keine Nervosität am Tag ihrer Prüfung, dies war einfach wofür sie lebte, dies war, was sie werden wollte. Sie war geboren, um als Kunoichi für Shirogakure zu kämpfen, sie spürte es einfach. Außerdem freute sie sich auf den Moment, wenn sie ihrer Mutter das Stirnband unter die Nase halten konnte.
    Die Prüfung lief überraschend unspektakulär ab, der Theorieteil war etwas grenzwertig, aber im praktischen Teil musste Ai einfach etwas angeben. Es war gefordert, dass die Prüflinge, die keinen Job absolvierten, ein elementloses Jutsu ihrer Wahl durchführten. Da die meisten anderen entweder primär elementare Jutsus, Taijutsu oder Genjutsu praktizierten, verließen sie sich auf die standardmäßigen Techniken, die jeder im Training gelernt hatte. Ai hingegen war das zu wenig. Nicht nur beherrschte sie den Wandlauf bereits, da sie mit ihrem Vater geübt hatte, sie konnte auch schon eine nicht zu unterschätzende Menge Gras mit ihrem Kekkei Genkai erschaffen, daher kombinierte sie beides. Langsam ging sie an der Wand der Akademie empor und warf von oben kleine Samen nach unten, die den Trainingsplatz in eine Wiese verwandelten. Das Endergebnis war 98 % der möglichen Punkte im praktischen Teil und die 2 % waren ihr nur abgezogen worden, weil sie angeben musste und den Trainingsplatz erst einmal unbrauchbar gemacht hatte. Das glich ihre mittelmäßige Theoriebewertung mehr als nur aus. Sie hatte es geschafft und war nun Genin Shirogakures.

    Charakterbild

    [​IMG]

    Schreibprobe

    Der Donner rollte hörbar, als Ai aus dem Fenster ihres Zimmers blickte, gerade als sie sich wieder umdrehen wollte, um ins Bett zu gehen, zuckte ein Blitz über den Nachthimmel und erleuchtete den Garten für den Bruchteil einer Sekunde. Eine Gestalt stand zwischen den Pflanzen ihres Großvaters. Hat sich Opa wieder in den Kopf gesetzt den Wein vor dem Sturm zu schützen? Der alte Mann musste aufhören so stur zu sein, die Pflanzen würden ein bisschen Wind und Regen auch ohne ihn überstehen, er selbst hatte ihr das beigebracht. Aber wer war Ai etwas gegen seine Sturheit zu sagen, sie war sich fast sicher, dass sie diesen Charakterzug von ihm geerbt hatte. Mit einem leisen Seufzen schwang sich Ai über die Fensterbank auf das Vordach unter ihrem Fenster und sprang ohne groß nachzudenken hinab in den Garten. Jetzt, wo sie Genin war, schien diese Höhe lächerlich zu sein, dabei erinnerte sie sich noch, wie viel Angst sie das erste Mal hatte, als sie versuchte von oben herunter zu klettern. Doch keine Zeit in Erinnerungen zu schwelgen, sie musste ihrem Großvater helfen, damit er nicht schon wieder durchnässt im Wohnzimmer vor dem Kamin sitzen musste, um sich aufzuwärmen. Vernunft schien in dieser Familie ein Fremdwort zu sein und Ai verkörperte dies durchaus ebenfalls. Gerade als Ai sich vorsichtig, um die Pflanzen nicht zu beschädigen, durch den Garten bewegte setze ein leichter Nieselregen ein. Der Sturm kam näher.
    Als sie jedoch an der Stelle angelangt war, wo sie ihren Großvater vermutete, die Gestalt hatte hier gestanden, war niemand zu sehen. Das Licht war miserabel und ein weiterer Blitz blieb aus, sodass die junge Haemasu nichts weiter tun konnte, als in die Dunkelheit zu starren. Moment, wenn Opa den Wein schützen wollte, warum steht er dann hier bei den Zierpflanzen herum, der Wein ist doch einige Reihen weiter in der Nähe des Geräteschuppens. Im selben Moment, wo sie diesen Gedankengang vollendete, griffen zwei muskelbepackte Arme aus der Dunkelheit von hinten nach Ai und zwangen sie dazu ihre Arme an den Rücken zu legen. Das war auf jeden Fall nicht ihr Großvater. Hektisch versuchte sich Ai aus dem Griff zu winden. Während sie sich so von einer Seite zur anderen warf, erhellte ein weiterer Blitz den Garten und entblößte das narbengezeichnete Gesicht des Angreifers. Es war nur ein Moment, aber jetzt wusste Ai, wo ihr Gegenüber war und das reichte. Taijutsu war nicht ihre Stärke, aber sie war auch nicht völlig nutzlos darin. Mit einer schnellen Bewegung stieß sie mit ihrem Kopf nach oben, um das Kinn des Angreifers zu treffen. Der Schlag tat ihm bestimmt mehr weh, als Ai, wobei sie schon ein ganz schönes Brummen verspürte. Doch das durfte sie nicht aufhalten. Geschockt von dem Angriff ließ der Mann einen Arm der Kunoichi los, was es ihr ermöglichte sich um zu drehen. Ohne zu zögern holte die Haemasu mit dem Bein aus und rammte ihren Fuß in die Weichteile des Kerls. Mit einem leisen Geräusch, das an das Quieken eines Hamsters erinnerte, sackte er auf dem Boden zusammen und blieb dort liegen. Gerade wollte Ai erneut ausholen, um den Kerl zu treten, als eine Stimme hinter ihr erklang. Das reicht, mein Schatz. Lass ihn doch wenigstens noch Kinder bekommen können. In der Dunkelheit gingen ihr Vater und ihr Großvater langsam auf die junge Frau zu. Der nun langsam weich gewordene Boden begann bei jedem Schritt zu schmatzen und das Geräusch verursachte eine Gänsehaut bei dem Mädchen mit den türkisenen Haaren. Ihr habt das Ganze gesehen und nicht einmal versucht einzugreifen, um mir zu helfen? Wie konnten die beiden Männer das tun, Ai vertraute ihnen und sie taten gar nichts? Wie sollte sie hier noch irgendwem vertrauen? Du bist jetzt Genin, du solltest auf dich selbst achtgeben können, was offensichtlich auch der Fall ist. Außerdem … Damit nickte ihr Vater dem Mädchen zu und bedeutete ihr auf ihre Füße zu blicken. Unzählige kleine Samen lagen bereits verteilt um ihre Füße, wahrscheinlich bereit auf den ersten Impuls ihres Vaters zu ausgewachsenen Pflanzen zu werden. Okay, ihr Vater hätte eingegriffen, wenn es notwendig gewesen wäre, aber das machte die Sache nicht besser, sie fühlte sich so, als sei sie gerade getestet worden. Mit einem undefinierbaren Grunzen blickte sie die beiden Männer wütend an und stapfte an beiden vorbei auf das Haus zu.
     
  2. Haemasu Ai

    Haemasu Ai Genin

    Beiträge:
    65
    Alter:
    15 Jahre
    Größe:
    1,39 m
    Fraktion:
    Shiro
    Dorf:
    Shiro
    Steckbrief:
    Link
    Statusblatt

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Steigerungs-Stufen <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Körperliche Fähigkeiten:

    Kraft - 1
    Geschwindigkeit - 3
    Geschick - 2
    Ausdauer - 1
    Widerstand - 1

    Chakramenge - 3
    Chakrakontrolle - 3

    Jutsu Fähigkeiten:

    Taijutsu - 2
    Ninjutsu - 3
    Genjutsu - 1

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Attribute <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Körperliche Fähigkeiten:

    Kraft - 100 - Stufe 1
    Geschwindigkeit - 1000 - Stufe 3
    Geschick - 500 - Stufe 2
    Ausdauer - 100 - Stufe 1
    Widerstand - 100 - Stufe 1

    Chakramenge - 1625 - Stufe 4
    Chakrakontrolle - 1625 - Stufe 4

    Jutsu Fähigkeiten:

    Taijutsu - 400 - Rang E
    Kapoeira Taijutsustil - 400 - Rang E
    Ninjutsu - 1100 - Rang C
    Katon - 1100 - Rang C
    Genjutsu - 100 - Rang E

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Grundtechniken <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Kawarimi no Jutsu (Körpertauschtechnik)
    Element:
    keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: 50 Meter Umkreis

    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung: Mit dieser Technik wird der eigene Körper mit dem eines Gegenstandes, einer Pflanze oder eines Tieres vertauscht, welches dann die Gestalt des Anwenders annimmt. Auf diese Weise kann ein geschickter Shinobi den Gegner mit einem Scheinangriff täuschen und nur das gewählte Objekt in den Kampf werfen, während er selbst auf eine Lücke in der Verteidigung des Gegners lauert.

    Henge no Jutsu (Verwandlungstechnik)
    Element:
    keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: Auf sich selbst

    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung: Dieses Standard-Jutsu erlaubt es dem Anwender sich in jede Person, Tier oder in ein Objekt seiner Wahl zu verwandeln und dessen äußere Erscheinung anzunehmen. Aber sonst ändert sich nichts. Man kann nicht größer oder kleiner werden (jedenfalls nicht viel) und die physischen Eigenschaften ändern sich auch nicht. Sprich wenn man sich in einen Stein verwandelt, dann ist man nicht so hart wie einer.

    Bunshin no Jutsu (Einfache Doppelgänger)
    Element:
    Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E pro Doppelgänger
    Reichweite: Direkt am Anwender

    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung: Der Anwender dieser Technik erschafft eine oder mehrere Kopien von sich selbst, welche sofort verschwinden, sobald sie mit etwas in Berührung kommen. Anwender des Byakugan oder anderer Aufspürungstechniken können dieses Jutsu leicht durchschauen, doch auch erfahrene Shinobi ohne dieses Hilfsmittel sind durchaus in der Lage, die Täuschung zu erkennen. Die Doppelgänger imitieren den Anwender komplett in seinen Bewegungen, müssen sich dabei aber nicht absolut parallel verhalten. Außerdem sind sie körperlos, das heißt, dass sie keinen Schaden zufügen und nicht direkt helfen können.

    Jibaku Fuda: Kassei (Explosionssiegel aktivieren)
    Element:
    keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: 10 Meter steigend

    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung: Der Shinobi konzentriert sein Chakra um den Mechanismus einer entfernten Bombe zu aktivieren. Desto höher die Chakrakontrolle ist, desto weiter kann man sich entfernen, ehe man die Siegel hochjagt.

    Tobidôgu (Waffe versiegeln)

    Element:
    keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: Direkt am Anwender

    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung: Waffen, die zu schwer oder zu unhandlich sind, um ständig mit sich herumgetragen zu werden, kann man mit dieser Kunst in ein Stück Papier versiegeln. Die Schriftrolle muss zu diesem Zweck für die Objekte, welche sie beherbergen soll, beschrieben sein und wird wie jede andere aktiviert, um die entsprechenden Objekte wieder herbeizurufen.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Taijutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<



    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Ninjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Elementlose Ninjutsu

    Kinobori (Baumlauf/Wandlauf)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: E für 5 Minuten wirken
    Reichweite: Auf sich selbst

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 3

    Beschreibung: Durch eine kontrollierte Chakrafokussierung in den Füßen ist es dem Anwender dieser Technik möglich, an Flächen hinauf zu laufen, wie zum Beispiel Bäumen, Wänden, etc.

    Anmerkung: Diese Technik gibt es dazu, sobald man Chakrakontrolle Stufe 3 und Ninjutsu Rang D erreicht hat.


    Suimen Hokou no Gyou (Wasserlauf)

    Element:
    Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: E für 5 Minuten wirken
    Reichweite: Auf sich selbst

    Voraussetzungen: Kinobori, Chakrakontrolle Stufe 4

    Beschreibung: Suimen Hokou stellt die erweiterte Form des Kinobori dar; der Anwender dieser Technik muss lernen, sein Chakra haarfein auf die Begebenheiten des Wassers unter sich anzupassen, und ist damit dann in der Lage, über es hinweg zu laufen.
    Anmerkung: Diese Technik gibt es dazu, sobald man Chakrakontrolle Stufe 4 erreicht hat.


    Katon

    Katon: Jûdan (Gewehrkugel)

    Element: Feuer
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: D
    Reichweite: 40 Meter

    Voraussetzung: Chakramenge Stufe 2, Chakrakontrolle Stufe 3

    Beschreibung: Nach dem Formen einiger Handsiegel und dem Sammeln von etwas Chakra stößt der Anwender sein Feuerchakra in Form einer traubengroßen, konzentrierten Feuerkugel aus dem Mund. Anders als ein typischer Feuerball erreicht Judan hohe Abschussgeschwindigkeiten (bis zu zweihundert Stundenkilometern) und fliegt nahezu gerade, was das Ausweichen schwer macht, sofern man richtig zielt. Beim Aufprall auf feste Hindernisse verpufft Judan nicht sofort, sondern dringt einige Zentimeter tief ein - Material wie Stoff und dünne Holz- oder Glasschichten werden durchschlagen. In zähen und feuchten Substanzen (wie zum Beispiel Menschen) verteilt sich die Energie des Judan sehr schnell - der Einschlag hinterlässt eine kleine Brandwunde ähnlich wie ein Zigarettenstummel und heizt das umliegende Gewebe auf beinahe-kochende Temperatur auf, was höllisch wehtut. Der einzige Trost: Da die Kugel dabei verpufft, entstehen fast nie innere Verletzungen.


    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Genjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<



    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Bluterbe <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Shīdo no Tanjō (Geburt der Samen)

    Das Shīdo no Tanjō erlaubt es den Haemasu in ihrem Körper spezielle Samen zu erschaffen und durch besondere Poren abzugeben. Diese Samen sind in ihrer Reinform nicht auf eine bestimmte Pflanze kodiert und lassen sich von den Haemasu auf so gut, wie jede Pflanzenart einstellen. Wobei hier zu erwähnen ist, dass Bäume nicht aus den Samen erschaffen werden können. Wie viele der Samen ein Haemasu erschaffen kann, hängt von seiner Chakramenge und seiner Erfahrung mit dem Kekkei Genkai ab.


    Rang D
    Voraussetzung:
    Chakramenge Stufe 3
    Die Zivilisten unter den Haemasu müssen auf diesem Rang die Grenze ziehen, während die Shinobi des Clans erst anfangen das Potenzial ihres Kekkei Genkai zu erkennen. Nun sind leicht komplexere Pflanzen, besonders aber Zierpflanzen, möglich.



    Zassō: Kabā (Gräser: Abdecken)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E pro m²
    Reichweite: 5 Meter

    Voraussetzung: Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Hierbei verteilt der Anwender einfach einige seiner Samen um sich, aus denen unterschiedlichste Gräser wachsen. Oftmals nutzen die Haemasu diese Technik zur Gartengestaltung, denn kämpferisch ist dieses Jutsu alleine eher nutzlos.

    Chakramenge Stufe 4, Chakura Hiryō: Hirogemasu, Chakrakosten D pro m²: Nun ist der Haemasu in der Lage die Gräser auf eine Größe von etwa zwei bis zweieinhalb Metern zu bringen, die ihn und seine Umgebung verdecken, sodass heimliche Angriffe oder eine ungesehen Flucht möglich sind.


    Azami: Agari (Distel: Aufstieg)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: D
    Reichweite: 10 Meter

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 3, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Bei diesem Jutsu platziert der Haemasu, meist durch einen Wurf oder durch vorherige Präparation, einen Samen unter einem Gegner und aktiviert diesen durch einen kurzen Chakraimpuls, hierbei ist Bodenkontakt notwendig, damit das Chakra den Samen erreichen kann. Aus dem Samen erwächst in Sekundenbruchteilen eine etwa zwei Meter hohe Distel, die abgesehen von einigen Kratzern eher einen abschreckenden Effekt hat.


    Faiyārirī: Tōchi (Feuerlilie: Fackel)

    Element: Katon
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: E pro Minute
    Reichweite: Beim Anwender
    Besonderheit: Persönliches Jutsu von Haemasu Ai

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 3, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Bei diesem Jutsu platziert Ai einen Samen auf dem Boden und lässt daraus eine orangene Lilie erblühen. Diese kann einfach gepflückt werden und fängt durch das Einleiten von Katon-Chakra an zu brennen; dies kann jeder, der in der Lage ist Chakra auf mindestens Stufe 3 zu kontrollieren und das Feuerelement beherrscht, erreichen. Nach maximal einer Stunde des Lichtspendens verwelkt die Pflanze einfach.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Apr. 2019
  3. Haemasu Ai

    Haemasu Ai Genin

    Beiträge:
    65
    Alter:
    15 Jahre
    Größe:
    1,39 m
    Fraktion:
    Shiro
    Dorf:
    Shiro
    Steckbrief:
    Link
    Historia

    Abgeschlossene Missionen

    S-Rang: 0
    A-Rang: 0
    B-Rang: 0
    C-Rang: 0
    D-Rang: 1

    Geleitete Missionen

    S-Rang: 0
    A-Rang: 0
    B-Rang: 0
    C-Rang: 0
    D-Rang: 0

    Abgeschlossene Jobs: 1
    Abgeschlossene Offs: 0

    Missionstagebuch:

    1. Eintrag: Job – Freaky Friday
    Teilnehmer: Yamanaka Arata, Tsukigata Yamato und Haemasu Ai
    Verlinkung: Yamanaka-Klinik und Forschungslabor
    Örtliches Krankenhaus
    Trainingsgelände
    Kommentar: Hätte man es schlimmer treffen können? Bestimmt, aber dieser erste Job für die Haemasu war ein Feuerwerk an Chaos und Konfusion. Nicht nur tauschte sie Körper mit zwei anderen Genin, sie litt Schmerzen, wie noch nie und lernte das Pinkeln im Busch kennen.
    10/10 would not recommend.


    2. Eintrag D-Rang Mission – Der Innere Schweinehund
    Teilnehmer: Tsukigata Yamato und Haemasu Ai
    Verlinkung: Das Nordtor
    Der Weg nach Taki no Kuni
    Kommentar: Wer Ai kennt, weiß, dass Babysitting sicherlich nicht der richtige Job für Ai ist, dennoch wurde sie mit Yamato auf diesen unsäglichen Trip geschickt, wo sie nicht nur einen geistig sicherlich nicht ganz wachen Yagami beaufsichtigen sollten, der Kerl hatte auch noch den Nerv in einem Anfall von Panik durch den Wald zu rennen und zu versuchen abzuhauen. Die Wut von tausend unsichtbaren Füchsen ist gar nichts im Vergleich zu Ai.
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.