Haruto's Super-Eisdiele

Dieses Thema im Forum "Einkaufsviertel von Konoha" wurde erstellt von Yuudari Mizu, 23. Mai 2008.

  1. Yuudari Mizu

    Yuudari Mizu Guest

    Haruto's Super-Eisdiele

    NPC: Haruto-san - Eisdielenbesitzer

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    Die Eisdiele von Haruto, die eigentlich keinen besonderen Namen trägt und sich schlicht und ergreifend dank der Selbstverliebtheit des Besitzers 'Haruto's Super-Eisdiele' nennt, liegt direkt im Einkaufsviertel Konoha's zwischen einem Würstchenstand und eines Klamottenladens. Meist besuchen nur die wohlhabenden Bewohner Konoha's diese kleine Luxus-Eisdiele, denn eine Kugel kostet hier ca. das Doppelte des Normalpreises. Dennoch gibt es immer wieder gern gesehen Gäste - wie zum Beispiel Yuudari Mizu, der ein guter Freund des Eisdielenbesitzers ist -, die Sympathie-Rabatt bekommen und meist umsonst das Eis aus den Schälchen löffeln dürfen.

    ~

    "YAY ! BEEHREN SIE MICH BALD WIEDER MISTER!", brüllte Haruto durch den gesamten Shop, da er mal wieder einen Grund hatte, sich über den reichen Besuch zu freuen und dazu auch noch Trinkgeld bekam. "Die Leute heutzutage sind wirklich spendabel... thehehehe..." Mit einem Glitzern in den Augen, betrachtete der schwarzhaarige Eisverkäufer das glänzende Geld in seiner Hand und legte es behutsam in die Kasse hinein. Sein Eisgeschäft lief gut, besser als jedes andere in Konoha - hinzu kommt auch, dass er das beste Eis hatte, was man überhaupt verkaufen konnte! Es ist stets frisch, ohne unnötige schädliche Farbstoffe und ein Genuss für jeden Gaumen. Schon allein diese drei Sachen machten den Eisverkäufer berühmter als jeder andere, und genau in diesem Ruhm badete Haruto auch. ~ Nachdem er nun seinen letzten Gast versorgt hatte, hieß es für den Mann erst einmal, eine kleine Pause einzulegen, um das schöne Wetter zu genießen. Kurzerhand wurde der Kaffee eingegossen und sich vor das Eisgeschäft gestellt, wo der schwarzhaarige Mann auch schon begann, die vorbeilaufenden Leute zu beobachten. Heute war mal wieder einer der Tage, an dem am meisten los war, denn zu dieser Zeit verabschiedeten sich die Leute alle von ihren Arbeitsstellen, um für die Mittagsspause nach Hause zu kommen oder im Zentrum Konohas etwas zu ihnen zu nehmen. "Zum Glück habe ich solch einen lästigen Stress nicht," murmelte Haruto udn schlürfte genussvoll an seinem schwarzen Kaffee, ehe er die Augen weit aufriss und die Straße entlangblickte. Ein Mann - im Schlepptau drei Kinder - bog um die Ecke der Straße und winkte dem Eisverkäufer freundlich zu, welcher sofort ein breites Grinsen aufsetzte. "Na, wenn das mal nicht der gute alte Mizu ist..." Lange hatte er Mizu's Gastfreundschaft nicht mehr genießen dürfen, doch fragte er sich auch, was die Kinder hinter ihm zu bedeuten hatten. Doch schon bald fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Mizu war ein Jounin, das hatte er vollkommen vergessen. Und für was waren Jounin da? Genau: Um Genin-Teams zu leiten. Umso besser, dachte sich Haruto, denn nun hatte er einen Grund, den Tag wieder mit Freuden zu begegnen und die vier neuen Gäste zu einem großen Eisbecher einzuladen. ~
     
  2. Noch am See...


    Sich noch immer am Hinterkopf kratzend sah Uyeda erwartungsvoll zu seinem Sensei. Innerlich hoffte der Junge, dass sie jetzt Eis essen gehen würden. Er hatte dies schon ewig nicht mehr getan und innerlich platzte er fast vor Vorfreude. Danach beruhigte er sich langsam wieder und senkte seinen Arm wieder auf seinen Schoß und fragte sich, was wohl die Lieblingssorte des Jounin war. Kurz ging er die verschiedenen Geschmäcker durch, bevor seine Gedanken spontan unterbrochen wurden, da der Junge mit der Brille seine Stimme erhob.
    Als der Waise diesem zuhörte, begann er sich innerlich zu schelten. Aufgrund der Frage mit dem Eis hatte er den ersten Teil völlig vergessen. Der Knabe hatte auf den unwichtigen Teil geantwortet, doch dass essenzielle, das Teamwork hatte er gekonnt ausgelassen. Während sein Gesicht langsam etwas missmutigere Züge an nahm, fragte er sich, was in letzter Zeit mit ihm los war. Zwar hatte er seine Genin-Prüfung mit fast voller Punktzahl bestanden, doch alles Andere schien in letzter Zeit schief zu gehen.
    Zu erst war da das Training mit Umeko, bei dem er die Kunststoff-Kunais einfach verbrannt hatte anstatt ihnen aus zu weichen und nun diese Unachtsamkeit. Der Sakkaku-Sprössling war als 'Wunderkind' bekannt, doch fühlte er sich in letzter Zeit nicht mehr wirklich so. Solche kleinen Fehler waren ihm früher nie passiert. Langsam fragte er sich, ob er aufgrund seiner zurückliegenden Erfolge zu überheblich und arrogant geworden war. Arrogant nicht gegenüber anderen Menschen sondern gegenüber den Aufgaben die an ihn gestellt wurden. Schon auf dem Trainingsplatz von Konoha hatte er das Ausweichen nur belächelt und daher kaum ernst genommen, daher hatte er die Aufgabe auch mehr oder weniger verpatzt.
    Sein Blick war nun, etwas von sich selbst enttäuscht, auf den Boden gerichtet, wo seine leeren Augen den Grashalmen zusahen, wie diese sich im leichten Wind wogen. Der Knabe hatte seine Knie an sich heran gezogen und seine Arme darum gelegt, sodass er fast wie ein kleiner Ball aussah. Seine Gedanken kreisten währenddessen noch immer um seine Leistungen der letzten Tage. Langsam aber sicher, war er sich sicher, dass er an alles zu locker heran gegangen war und auch war ihm aufgefallen dass er schon eine ganze Weile nicht mehr anständig trainiert hatte. Seit seiner Beförderung zum Genin waren nun schon einige Tage vergangen und seitdem hatte er keinen Finger mehr krumm gemacht um sich zu verbessern. Kurz dachte er dann wieder an seine Zeit in der Akademie. Dort hatte er, selbst wenn er den ganzen Tag Unterricht hatte, sich Abends noch in den Wald verzogen um wie ein Besessener zu trainieren. Erst jetzt wurde ihm bewusst, wie faul er eigentlich geworden war.
    Doch da Einsicht der Erste Weg zur Besserung war, beschloss er, dass sich sein Verhalten bald wieder ändern würde, wahrscheinlich würde er schon nach diesem Treffen wieder beginnen zu trainieren. Ab jetzt würde er wieder der alte Uyeda werden, der es liebte sich hin zu legen um die Wolken zu beobachten und nicht um zu schlafen. Der Uyeda, der sich dem hier und jetzt widmete und nicht ewig in der Vergangenheit hing. Nun mit neuem Mut blickte er wieder in die Runde und er hörte gerade noch wie Reika „Pistazien“ sagte. Dieser Mut spiegelte sich auch in seiner Haltung wider. Er sah nun wesentlich entspannter aus als vor wenigen Augenblicken und seine Augen strahlten förmlich. Voller Tatendrang begann er sich in Gedanken bereits einen Trainingsplan für den Nachmittag zusammen zu stellen. Zunächst würde er einige Runden laufen und Krafttraining betreiben. Danach würde er Stück für Stück die Standard-Jutsus der Akademie durchgehen, bis ihm das Chakra ausgeht. Sollte er danach noch genug Kraft haben, wollte er sich auch noch einmal beim Werfen versuchen, doch war dies eher optional.
    Als er sich wieder von seinen Gedanken los riss, sah er gerade wie Mizu dabei war auf zu stehen und ins Zentrum Konohas zu blicken. Seine nachfolgenden Worte ließen das Herz des weißhaarigen Jungen höher schlagen: Eis! Nun bis zum Hals mit Elan gefüllt, stützte der Knabe seine beiden Hände auf die grüne Wiese und drückte sich nach oben. Kaum hatten seine beiden Beine Fuß gefasst, ging er von der hocke in den Stand und lief langsam Mizu hinterher...




    In der Eisdiele:


    Auf dem Weg ins Zentrum war Uyeda stets etwas hinter den Anderen gelaufen, da er sich immer noch einige Gedanken machte. Während er so lief, ging ihm viele Ding, oftmals gleichzeitig, durch den Kopf. Zunächst dachte er an sein heutiges Training, dann schweiften seine Gedanken wieder an sein Team ab und zuletzt schlich Shiro noch einmal durch seine Gedanken. Als er bemerkte, dass er nicht wirklich etwas vom Weg mitbekam, sah er auf und kratzte sich am Hinterkopf. Die Anderen schienen seine mentale Abwesenheit nicht bemerkt zu haben.
    Als er sich wieder auf den Weg konzentrierte, fiel ihm auf dass sie schon im Zentrum waren. Er kannte diese Straße und seine Augen begannen erneut vor Freude zu leuchten, als er sah in welche Eisdiele sie einkehren würden. Er hatte diesen Laden schon oft gesehen und viel von ihm gehört – besonders von dem leckeren Eis. Uyeda selber hatte nie genug Geld gehabt um sich so einen Luxus zu leisten und jetzt wollte sein Sensei Ihn und die Anderen hierher einladen. Langsam und kaum merklich beschleunigte der Waise seine Schritte und trat so direkt neben Mizu in das Geschäft ein. Freudig blickte sich der Knabe um und sah bereits aus einiger Entfernung das Eis. Er konnte es kaum noch erwarten.
    Uyeda hatte auch sofort einen Tisch in Augenschein genommen und lief langsam auf ihn zu. Er war sich nicht sicher, ob die Anderen ihm folgen würden, doch würde er das sicherlich bald merken...
     
  3. Mhh war seine erste Reaktion als er länger den anderen jungen im Genin Trio länger beobachtete, er war zwar im vergleich zu Tatuharo recht klein würde aber bestimmt mehr können und sowohl austeilen als auch einstecken könne als er. Das "Kompliment" wenn man es so bezeichnen wollte, dass Mizu ihm als Antwort auf seinen kleinen Vortrag zum Thema Teamplay gab, freute ihn zwar aber es war ihn auch nicht sonderlich wichtig. Denn am Schluss war es ja seine eigene Überzeugung, was er gerade gesagt hatte und selbst wenn Mizu gesagt hätte, dass sie falsch gewesen wäre, hätte er sie deshalb nicht geändert.

    Auf dem Weg hinter ihrem Jounin her, war ihm langweilig weshalb er weiterhin den anderen jungen beobachtete Höchst interessant er scheint auch oft ein wenig zu träumen! dachte er sich als dieser immer etwas abwich und abwesend aussah.

    Als sie vor der Eisdiele standen fiel ihm die Kinnlade runter ...hierher lädt der uns ein? Ist das ne der teuerste Schuppen überhaupt?... Ok gut puh dann gibste dich bescheiden und nimmst dir nur eine Kugel... Eis ist ja sowieso nicht so dein Fall... aber erstmal abwarten unser Boss scheint ja den Typen zu kennen...

    Er schaute sich in der Gegend um und wurde wieder etwas müde am liebsten wäre ihm jetzt ein Schläfchen aber naja wenigsten gab es heute keinen Stress mehr. Zudem tat ihn immer noch alles weh weshalb er auf dem ganzen Weg immer etwas langsamer war als die anderen aber er konnte mittlerweile das Humpeln wieder unterdrücken...
     
  4. Reikas Blick war noch immer auf den Boden gerichtet, während sie, mit dem Grashalm spielend, überlegte, ob sie, nachträglich auf die erste Frage antworten sollte. Die Kunoichi entschied sich dagegen, während sich ihr neuer Sensei erhob und zu dem Kiesweg schritt. Wollte er sie hier im Park zurücklassen? Schoss es Reika durch den Kopf, bevor Mizu auch schon anfing zu sprechen. Eisessen! Und er zahlt... Das Mädchen strahlte über beide Ohren, während sie sich als letzte aus dem Gras erhob und mit einer Bewegung den Dreck von ihrer Hose wischte. Sie war schon lange nicht mehr Eis essen gewesen und es war noch länger her, dass jemand anderer die Rechnung für den Eis bezahlt hatte. Mit sichtlich leichteren Schritten eilte sie ihren neuen Sensei hinterher, die Frage nach dem Teamwork völlig vergessend. Ihre Gedanken kreisten schon, wohin sie gehen würden und ob sie den Eisstand kannte und wenn ja, welche Eissorte die Beste war. Verflucht... Zu lange her... Mit einem Kopfschütteln und ein Lächeln beschleunigte sie ihre Schritte, zu ihrem Team aufschließend. Vielleicht würde der Tag doch nicht so schlimm werden und vielleicht würde Tatuharo sich zu benehmen wissen...

    Ihre Augen glitzerten vor Freude, als Mizu sie zu dem Eissalon führte. Sigoi... ihr Blick hing an dem großen Schild über der Tür, sie konnte es nicht glauben, dass Mizu sie in eines der teuersten Eissalons eingeladen hatte. Sie war noch nie hier drinnen gewesen, auch wenn sie schon oft an dem Geschäft vorbeigelaufen war, sich oft gewünscht hatte, einfach hier hineinzuplatzen und ein Eis essen zu können. Pistazie... Oder doch was Anderes...Ihr Blick haftete schon an der Theke, während sie den anderen in die Eisdiele folgte. Der weißhaarige hatte die Führung übernommen und steuerte nun zielstrebig auf eines der freien Tische zu. Erst jetzt fiel ihr auf, dass sie seinen Namen noch gar nicht kannte. Auch hatte sie ihn nie an der Akademie gesehen, oder aber ihn wegen seiner offensichtlich stillen Art gleich wieder vergessen.
    „Hey, wie heißt du?“ Sie ließ sich mit der Frage ihm gegenüber auf den Tisch nieder und musterte ihn eigentlich zum ersten Mal eingehend. Er war kleiner als sie, das war ihr ja schon früher aufgefallen und scheinbar schien er auch ein wenig jünger zu sein, zumindest wenn sie ihn richtig einschätzte. Und doch hatte er die Geninprüfung, die der Meinung älterer genin nach, eines der schwersten seit Jahren gewesen war, bestanden. Also muss er gut sein... Vor allem seine weißen Haare und der Ausdruck in seinen Augen fesselten sie, wie es die Erscheinung von Mizu vorher gefesselt hatte.
     
  5. Uyeda saß bereits an einem in der Eisdiele stehenden Tische, als er nur halb bemerkte wie die Anderen sich neben ihn setzten. Er selbst war mit seinen Gedanken bei den verschiedenen Eissorten die er beim Eintreten gesehen hatte. Er hatte noch nie ein so großes Angebot an Eis gesehen. Dennoch war er sich sicher, dass er bei Erdbeere bleiben würde. Mit verträumten Blick sah er unbewusst wieder an die Theke und durch das Glas auf die verschiedenen Sorten. Auch versuchte er kurz die kleinen Namensschildchen zu lesen doch waren diese einfach zu weit weg, sodass er sich nur an den bunten Farben orientieren konnte.
    Noch ein paar Augenblicke saß er so abwesend da, bevor Reikas Stimme ihn aus seinen Gedanken riss. Sie hatte ihn eigentlich nur nach seinem Namen gefragt, doch geriet der Waise ins Stocken. Reden lag ihm einfach nicht. „Sakkaku Uyeda“ sagte er mit zögerlicher und schüchtern klingender Stimme, während er bemerkte, dass ihr Blick noch immer auf ihm lag. Etwas verlegen Blickte er auf den Tisch vor ihm. Was würden sie nun von ihm denken? Ein Genin der nicht einmal auf eine solch einfache Frage ohne Probleme antworten konnte.
    Noch immer war sein Blick nach unten gerichtet, während er den weißen Tisch musterte. Ihm fiel einfach nichts besseres ein um sich auf andere Gedanken zu bringen. Der Tisch war definitiv aus weißem Marmor hergestellt, was der Knabe anhand der komischen Maserung feststellte. Auch war die Tisch ungewöhnlich kalt, was er bemerkte als er seine Hände faltete und auf diesem ablegte. Als er aufblickte, sah er sofort zu Mizu, der jedoch noch immer beim Besitzer des Lokals stand und sich mit diesem unterhielt.
    Eine bedrückende Stille legte sich über die drei, während der Sakkaku-Sprössling krampfhaft überlegte, ob er die Anderen beiden auch etwas fragen sollte. Egal wie sehr er sich anstrengte, es kam ihm nichts angemessenes in den Sinn, nur sinnlose Aussagen wie „Schöner Tag heute“ oder „Mizu ist toll“. Da die anderen Genin dies selber sahen und bemerkten, brauchte er sie damit auch nicht zu belästigen. Sein Verstand begann zu rauchen. Es war ihm schon immer schwer gefallen sich mit fremden Menschen zu unterhalten, doch hatte es mit Shiro und Rikku doch auch irgendwie geklappt. Nur wie.. schlich es sich durch seinen Kopf, während sein Kopf wieder gesenkt war und seine Augen erneut begannen das Marmor zu mustern.
    Dann plötzlich kam ihm ein guter Gedanke für eine Frage. Schüchtern blickte er die beiden für ihn Fremden an und begann dann mit leicht zitternder Stimme zu sprechen „Ist.. ist Mizu euer erster Sensei? Oder seit ihr schon länger Genin?“ fragte er schlussendlich, nachdem er seine Zurückhaltung nieder gerungen hatte. Erwartungsvoll blickte er sein neues Team an und hoffte auf eine Antwort.
    Kurz ging sein Blick noch einmal zu dem Yuudari, doch unterhielt sich dieser noch immer mit dem Besitzer...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. Mai 2008
  6. Ahh der andere junge heißt Uyeda höchst interessant! er rückte bei diesem Gedankengang seine Brille zurecht ...mhh ok aber besonders rede freudig ist er dann wohl doch nicht! Naja muss man ja auch nicht... bis jetzt gab und gibt es ja nicht viel zu besprechen ...obwohl er schon gerne mehr über ihn und die anderen wüsste, besonders über ihren Jounin ...und Reika nun die kannte er ja schon etwas... da die anderen nichts sagten dacht er bei sich ok ok dann sag ich was...

    Aber nun sprach Uyeda doch was... zwar keine besonders gute oder schlechte Frage aber gut um ein Gespräch daraus zu beginnen. Ähm nein, mein erster ich bin ja auch erst seit 3 Tagen durch die Prüfung durch und bin zudem ja auch erst 14. Aber für alles gibt es ja ein erstes mal im Leben! Oder was meinst ihr?

    Auch überlegte er sich als er so die Eissorten sah ob er mal was anderes probieren sollte ...gibt ja hier ne Auswahl, wie Sand in der Wüste...
     
  7. Die Genin hatte Uyedas zögern bemerkt, fast hätte sie mit einer weiteren Frage nachgehackt, glaubend, dass er sie einfach nicht gehört hatte. Seine Stimme, die ihr antwortete passte überhaupt nicht zu seinem erscheinen, fand die Kunoichi, Still und Leise hatte er sein Namen gesprochen, bevor er wieder in ein Schweigen versunken war. Uyeda... Hm... Nein, sagt mir nichts... Reikas Gesicht hatte für einen Augenblick einen nachdenklichen Ausdruck angenommen, bevor sie bemerkte, dass sie den Jungen noch immer anstarrte und wie er langsam rot wurde. Mit einem merklichen Ruck riss sie sich von Uyedas Gestalt los und musterte stattdessen die Eistheke, die kleinen Bilder neben dem nicht zu entziffernden Text musternd. Hoffentlich hat er es nicht bemerkt... Nun war es an ihr, leicht rot zu werden, als sich die Stille wieder auf die drei Genin senkte.

    „Dito, drei Tage ist es auch bei mir her.“ Reika blickte nicht zu Idoki hinüber, während ihre Finger unbewusst kleine Achter auf die Tischplatte vor ihr zogen. Ihr Blick schlich sich wieder zu Uyeda, seine Züge weiter beobachtend. „Was war der Grund, dass ihr beide Shinobi geworden seit?“ Sie hatte die Frage, die sie eigentlich nur denken wollte, halblaut ausgesprochen, als ihr Blick sich wieder auf die schöne Maserung des Tisches gesenkt hatte. „Mein... Natürlich nur, wenn ihr es erzählen wollt...“ Sie fügte die Worte hastig und leicht stockend hinzu, während sich die leichte Röte in ihrem Gesicht vertiefte. Sie wäre am Liebsten im Boden versunken und für einen kurzen Augenblick spielte sie mit dem Gedanken an ein Genjutsu, um unter dessen Deckung die Flucht zu ergreifen. Stattdessen verschwanden ihre Finger in ihrem Schoß, unter dem Tisch, sodass die beiden Jungen nicht sehen konnten, wie sie sich ineinander verkrallten. Ihr blick wechselte kurz zwischen Uyeda und Idoki hin und her, bevor sie die Augen schloss. Musst du wohl auslöffeln... „Ich will so stark werden wie mein Vater um unser Dorf zu schützen.“ Sie flüsterte nun wirklich, während sie aber gleichzeitig immer schneller sprach, hoffend, dass sie nicht nachhacken würden. Fast erwartete sie, dass einer der beiden anfangen würde zu lachen, hoffend dass es dann zumindest Tatuharo sein würde. Bei ihm würde ich mich zumindest nicht für die Ohrfeige schlecht fühlen...
     
  8. Stille. Niemand antwortete und die Zeit schien für den weißhaarigen Knaben still zu stehen. War seine Frage so schlecht? Es kam ihm vor als würde eine Ewigkeit vergehen, bis der große Junge mit der Brille endlich seine Stimme erhob. Fast schon hatte der Waise befürchtet, dass sie ihn ignorieren oder gar auslachen würden. Uyeda war über die Antwort Idokis verwundert, denn das würde bedeuten, dass er die Genin-Prüfung am selben Tag gehabt hatte wie er, doch konnte sich der Junge nicht an den Brillenträger erinnern. Normalerweise, auch wenn er kaum ein Wort mit Anderen wechselte, konnte er sich zumindest an deren Gesichter erinnern. War er innerlich wirklich so arrogant geworden? Wieder wurde der Knabe nachdenklich. In ihm tobten viele Fragen, doch beschloss er diesmal gleich sie später, bei seinem Training, zu klären.
    Dann hörte er die warme Stimme Reikas und auch hier weiteten sich seine Augen kaum merklich, doch sah man ihm an, dass er deutlich entsetzter und viel weniger verträumt aussah als zuvor. Auch die Kunoichi hatte die Prüfung zusammen mit ihm abgelegt. Wieder bildeten sich dutzende Fragen in seinem langsam aber sicher überfordertem Kopf, doch die nachfolgende Stille riss ihn erneut aus seinen Gedanken. Kurz überlegte er, ob ihm noch eine weitere gute Frage einfiel, damit es nicht so aussah als ob er die erste nur gestellt hatte, weil er sich dazu verpflichtet gefühlt hatte, doch stand er vor einer Wand. Nichts kam ihm in den Sinn, nicht einmal eine sinnlose Aussage. Zu sehr war er mit sich beschäftigt und wie er sich im letzten Jahr der Akademie verändert hatte. In ihm hatte sich eine totale Blockade gebildet.
    Zum Glück erhob Reika erneut ihre Stimme und stellte eine Frage, die wohl nicht ganz so beabsichtigt war. Die Kunoichi hatte nur geflüstert und fast schien es so, als hätte sie diese nur denken wollen. Den Kopf leicht schief in Richtung seiner rechten Schulter legend, begann der Waise zu überlegen warum er sein Shinobi werden wollte. Warum eigentlich... er begann nach zu denken wie alles begonnen hatte. So versank er tief in seine Gedankenwelt und bekam nicht mit, wie Reika noch auf ihre eigene Frage antwortete.
    In seiner Kindheit wurde ihm oft erzählt, dass er eines Tages eine große Zukunft vor sich haben würde und das er eines Tages ein erstklassiger Ninja werden würde. Er selber hatte diesen Aussagen natürlich wenig Beachtung geschenkt, denn woher wollten die Betreuer des Waisenhauses dies denn wissen? Man kannte ja nicht einmal seine Eltern also konnten sie schlecht ahnen was für ein Potenzial in ihm steckte. Seine Gedanken glitten weiter, bis zu dem Punkt an dem er selbstständig angefangen hatte zu trainieren. Warum hatte er das getan? Dann fiel es ihm ein: um seine Trauer und seine Einsamkeit zu vertreiben. Er war seit jeher allein gewesen und das Training war sein Ventil, genauso wie das Beobachten der Wolken. Einsamkeit... flüsterte er leise vor sich hin, während er noch immer völlig weggetreten schien. Es war ihm unbewusst heraus gerutscht, doch bemerkte er dies nicht einmal. Dennoch war es so leise, dass Reika und Idoki es nur schwerlich verstehen konnten.
    Jedoch wusste Uyeda, dass dies nicht seine einzige Motivation war. Irgendwann war er dann Shiro begegnet und schon mit diesem einzigen Freund litt er kaum noch darunter, dass er sein ganzes vorheriges Leben weder Freunde noch Familie hatte. Was war dann? Der Clan. Nachdem er den Sohn des Sakkaku-Oberhauptes kennen gelernt hatte, beschloss er diesen mit all seinen Kräften zu unterstützen und damit auch den Clan. Deswegen war er ein Shinobi geworden. Einsamkeit und Treue, das waren seine Motivationen.
    Als er sich wieder aus seinen Gedanken riss, bemerkte er, dass er erneut auf die feine Maserung des Marmor-Tisches starrte. Seine Hände hatte er an sich heran gezogen, doch waren sie immer noch gefaltet, nur dass sie jetzt auf seinem Schoß lagen. Sein Blick hatte sich verändert. Von der die ganzen Zeit vorherrschenden Verträumtheit fehlte jede Spur. Was jetzt noch zu sehen war, war Trauer. Nicht etwa, weil ihn seine Motivationen störten, sondern weil er wieder an die Einsamkeit gedacht hatte und diese in ihn zurück gekrochen kam. Seine Augen hoben sich langsam von der Tischplatte und sahen zuerst auf Reika, dann auf Idoki und zuletzt auf Mizu. Nein. Er war nicht allein. Nun hatte er ein Genin-Team und Shiro und Rikku waren auch noch für ihn da. Die Einsamkeit hatte er schon vor langer zeit in die Knie gezwungen.
    Als er sich diesem Gedanken bewusst wurde, kehrte ein sanftes Lächeln auf seine Lippen zurück und seine Augen begannen wieder zu strahlen. Der Waise antwortete darauf hin mit Absicht nicht auf Reikas frage, zumindest dachte er das. Ihm war immer noch nicht bewusst, dass er wenige Augenblicke bereits ein Wort gemurmelt hatte. Er wollte die beiden nicht an seiner traurigen Geschichte teilhaben lassen, noch nicht...
     
  9. Es breitete sich wieder ein Stille aus, welche aber Reika mit der Frage „Was war der Grund, dass ihr beide Shinobi geworden seit?“ was war der Grund? Mhh sehr gute Frage... er musste eine weile überlegen bevor er seine Antwort gefunden hatte, doch war er mehr auf die der anderen gespannt. Die Antwort von Reika wunderte ihn nicht sonderlich, er hatte sich bei ihrem Temperament schon so etwas gedacht. Bei Uyeda war das schon ganz was anderes, von ihm kam nur ein leises Einsamkeit... mhh Einsamkeit? Nun die kannte er auch aber mehr aus dem Grund, weil keiner etwas mit ihn und seinen Fallen zutun haben wollte. Außer es ging wieder um Ungeziefer und der gleichen, da kannte man ihn auf einmal und tat so als wären, sie seine besten Freunde, nur um Rabatte oder dergleichen zu bekommen...hach... mhhh aber aufjedenfall höchst interessant die beiden!

    Puh gute Frage Reika, ich würde sagen einfach aus den Gründen anerkannt zu werden und etwas nützliches zu tun? Auch ist als Fallensteller, immer gut seine Fallen, in der Praxis ausprobieren zu können... nun kam wieder diese Stille auf und langsam fragte er sich was Mizu die ganze Zeit mit dem Inhaber zu reden hatte? Aber da die beiden sich mehr als nur gut zu kennen schienen, mache es Tatuharo auch nichts aus weiter zu warten ...immer noch besser als ein stressiges Training oder so...
     
  10. Reika Blickte noch immer auf den Tisch vor ihr, als sie auf die Reaktion, die Antwort der beiden jungen Shinobi wartete. Einsamkeit? Oder hab ich es falsch verstanden? Uyeda hatte etwas gesagt, nicht mehr als ein einziges Wort, so leise, dass sich die Kunoichi, die doch nur ihm gegenüber saß, sich nicht sicher war, ob sie die zehn Buchstaben richtig verstanden hatte. Ihr Blick hob sich wieder von der Maserung des Tisches, den scheinbar in Gedanken versunkenen Jungen anblickend. Einsamkeit? Wieso das? Sie hatte viele Antworten erwartet, doch nicht diese. Ihre Finger verkrampften sich wieder unter dem Tisch, während sich Uyedas Gesichtsausdruck wieder änderte und das freudige Glitzern in seine Augen trat. Sie konnte ihm nicht nachfühlen, sie hatte nie wirkliche Einsamkeit erlebt, immer war ihr Vater, ihre Mutter, Verwandte oder Freunde da gewesen. Wie es wohl ist, niemand zu haben... Die Vorstellung war beängstigend, die ganze Zeit, Tag ein Tag aus alleine zu sein. Und Einsamkeit musste nicht bedeuten, dass man wirklich alleine war, es genügt schon, wenn niemand da war, den man als Freund ansprechen konnte. Ihre Finger verkrampften sich, am Liebsten wäre sie aufgestanden und hätte den Jungen ihr gegenüber umart, ihm trost geboten, dass er nicht mehr alleine war. Sie wusste nicht, ob die Freude in seinen Augen echt oder nur aufgesetzt war.
    „Puh gute Frage Reika, ich würde sagen einfach aus den Gründen anerkannt zu werden und etwas Nützliches zu tun? Auch ist als Fallensteller, immer gut seine Fallen, in der Praxis ausprobieren zu können...“ Wie schon so oft bot Idoki einen guten Grund, damit Reika nicht mehr den Gedankengang, die durch dieses eine Wort ausgelöst worden war, verfolgen musste. So verängstigend schlimm die Vorstellung von der Einsamkeit war, so einfach und oberflächlich schien ihr die Antwort von dem großen Jungen. Ruhm, neh? Wieder hatte sich die Stille auf den Tisch gelegt, wieder kreisten Reikas Gedanken, diesmal um den Streit mit ihrem Vater, seinen Worten und den Worten von Tatuharo.
    „Was für ein Eis nehmt ihr?“ Reika stellte die Frage fast schon nebenbei, während ihr Blick wieder über die riesige Theke schweifte. Ihr Magen knurrte leise, sie hatte Hunger, hatte sie doch seit dem Frühstück am morgen nichts mehr gegessen. Ein verlegenes Lächeln huschte über ihre Lippen, als sie sich leicht zu Mizu umdrehte, der noch immer mit dem Besitzer des Ladens sprach. Hatte er seine Schützlinge vielleicht vergessen? Doch stand es ihr nicht zu ihn darauf aufmerksam zu machen, dass sie auch nicht hier waren. Sie waren ja die Gäste und wenn er sie in eines der teuersten Eissalons eingeladen hatte würde sie die Wartezeit wohl oder übel aushalten müssen. Mit einem leichten Schulterzucken drehte sie sich wieder den beiden anderen Genins zurück.
     
  11. Yuudari Mizu

    Yuudari Mizu Guest

    Es dauerte nicht lange, da hatten sich seine drei Würmchen allesamt erhoben, um dem Jounin zur besagten Eisdiele, die er in seinem Kopf hatte, zu folgen. Alle hatten eine Eissorte nennen können, die ihnen schmeckte, ergo sollte es einfach sein, die Wünsche der drei zu erfüllen und sie bei seinem alten Freund Haruto zu einer Eiskugel einzuladen. Der Schuppen war zwar teuer wie sonst was, doch dank des 'Freundrabbats', den Haruto dem blauhaarigen Yuudari sozialerweise jedes Mal zusteckte, kam Mizu auch schon mal mit einem Gratis-Eisbecher davon. Jeder Normalsterbliche hätte sich das wahrscheinlich gewünscht, denn das Eis, welches dort verkauft wurde, war das teuerste und leckerste Eis in ganz Konoha! Und Mizu konnte es sich leisten, - anhand seiner wichtigen, sozialen Kontakte, die der Jounin sorgfältig pflegte - natürlich nicht nur, um den Profit, den er daraus zog, zu genießen, sondern sich mit den Leuten aus seinem Heimatdorf anzufreunden, damit er sein soziales Umfeld anheben konnte. Während des kurzen Fußmarsches, legte der Jounin seinen Kopf in den Nacken, um das wunderschöne Wetter heute zu genießen und ein wenig den Himmel zu beobachten, der heute mit keinerlei Wölkchen bestückt war. Die letzten Tage hatte es schönes Wetter gegeben und laut Wetterbericht, der heute Morgen im Radio herausdröhnte, sollte nach dem schönen Wetter auch wieder das schlechte folgen, was dem Yuudari allerdings gar nicht passte. Wie gern saß er in der Sonne, ruhte sich aus und ließ sich dabei fallen? Nicht oft, doch wenn es geschah, dann nur bei schönem Wetter. Was sollte er bitteschön machen, wenn es regnete? In seiner Wohnung sitzen und dicke Schmöker aus der Bibliothek lesen? Mit gerunzelter Stirn kratzte er sich an der Schläfe, ehe er bemerkte, dass sie bereits den Park hinter sich gelassen hatten und nun in die Nähe des Zentrums kamen. Laute Stimmen kündigten den Stress an, der sich durch die Straßen des Dorfes schlängelte und erst gegen Abenddämmerung wieder eingestellt wurde. Es war früh, ergo befanden sich die Leute noch an ihren Arbeitsplätzen bzw. genossen ihre Mittagspause außerhalb des Arbeitsbereiches, um sich an der wunderschönen, warmen Sonne zu erfreuen. Mizu konnte das verstehen, denn auch er hatte heute keine Lust, den Tag mit Trainingseinheiten zu füllen oder direkt eine Mission zu beginnen - das alles konnte man auch noch geschickt aufschieben, um darauf zurückzugreifen, wenn das Wetter nicht entsprechend mitspielte. Doch schnell waren die Gedankengänge des Jounins beendet, denn als das Grüppchen um die Ecke der Bäckerei geschlendert kam, erblickte der Jounin bereits seinen alten Kameraden Haruto, der - so schien es - ebenfalls das schöne Wetter genoss. Ein Grinsen legte sich auf Mizus Lippen, ehe er den Eisladen anpeilte und sich direkt an die Thresen stellte, um dem Eisverkäufer Haruto Gesellschaft zu leisten..

    "Mizu-san!", wurde der Jounin freundlich begrüßt, während Haruto dem Yuudari kumpelhaft auf die Schulter klopfte. Die beiden gingen immer so locker miteinander um, weshalb auch die Freundschaft der zwei Männer ziemlich zusammenwuchs. Schätzungsweise kannte der Jounin Haruto schon 3 lange Jahre, denn Mizus Clan hatte oft in seinem Eiscafé privat Eis gegessen und den Mann reich bezahlt. Heute - wo Mizu keinen Clan mehr besaß - gab es für den Jounin oft Rabatt, wobei er meist sogar kostenlos Eis schlemmen durfte, bis er umfiel. Heute aber würde er seine Genin erst einmal einladen, was er Haruto auch gleich mitteilte: "Yo Haruto-kun. Siehst du die drei da am Tisch?" Er zeigte kurz auf die drei Genin, die sich bereits einen Tisch ausgesucht hatten und daran Platz nahmen. "Das sind meine Genin. Ich hab sie bei dem Wetter zu einem Eis einladen wollen, denkst du, du kriegst für alle drei einen Super-Eisbecher hin?" Das ist das Leichteste, was Haruto machen konnte, weshalb der Eisdielenbesitzer kurz nickte und hinter den Thresen verschwand. Ruckartig wurden drei Schälchen in verschiedenen Farben aus dem Schrank geholt, mit je 3 Kugeln in jeder Schale - für Reika 3x Pistazie, für Uyeda 3x Erdbeere und für Tatuharo 3x Zitrone. Zusätzlich wurden die Eisbecher auch noch mit den jeweiligen Früchten geschmückt und groß Sahne draufgetan, bevor Haruto hinter den Tresen hervortrat, die Kinder anlächelte und ihnen die Eisbecher auf den Tisch stellte. "Geht auf's Haus," posaunte der schwarzhaarige Haruto heraus und blickte Mizu dabei zwinkernd an. Mizu hatte schon lange nicht mehr hier Eis gegessen und schon gar nicht mit Begleitung: Das musste man doch 'feiern'! ~ Gähnend und sich an der Schläfe kratzend, lehnte sich Haruto lässig gegen die Wand und betrachtete den blauhaarigen Jounin eingehend. "Ich wusste gar nicht, dass du wieder Genin annimmst..." Das hatte Mizu bis vor kurzem auch nicht gedacht, doch nach der verpatzten Mission - die er eingehend in Trauer und Vorwürfe überstand - hatte er beschlossen, seinem Rang wieder gerecht zu werden, um einige der neuernannten Genin unter seine Fittiche zu nehmen. "Tja...," antwortete der Jounin gelassen und zuckte die Achseln, bis er auf einmal von etwas hartem am Kopf getroffen wurde. Was war das bloß? Sich die schmerzende Stelle reibend, blickte der Jounin in das Gesicht eines kleinen Holzvogels, was ihm so gar nicht schmeckte. Er hasste diese blöden Vögel und noch mehr hasste er es, sie von Tsunade geschickt zu kriegen. Warum? Immer wenn ein Holzvogel in seiner Nähe war, bedeutete das, dass die Frau wieder etwas mit ihm zu besprechen hatte und sofort wollte, dass sie zu ihm kam... "Hokage-sama, eh?", lachte Haruto, ehe er den kleinen Vogel aufmerksam musterte. Mizu seufzte. Das war wirklich der unpassendste Moment, den Tsunade aussuchen konnte, um Mizu von seinem neuen Team wegzuschicken. Naja, es war wichtig, denn nicht ohne Grund schickte sie ihm Holzvögel. "Du sagst es, Haruto-san. Wahrscheinlich geht es um die Mission, die sie bereits für mich und mein Team bereit hat..." Kopfschüttelnd betrachtete der Jounin den kleinen Vogel, nickte diesem zu und begann dann, sich kurz zu seinen Genin umzudrehen:

    "Hey, ihr drei! Lasst euch ruhig Zeit mit dem Eis essen. Bezahlen müsst ihr nichts." Er atmete kurz ein, um nach seiner Pause einen weiteren Satz anzukündigen: "Ich hab noch etwas zu erledigen, ergo ist das Treffen für heute beendet. Ihr könnt nun euren Freizeitbeschäftigungen nachgehen..." Und mit diesen Worten verschwand der blauhaarige Mizu anhand eines kleinen Blätterwirbels, ließ seine Genin zurück und machte sich auf den Weg zur blonden Tsunade. Sein Team selbst müsste nun ziemlich verwirrt sein, denn keiner von den dreien ahnte, was eigentlich noch auf die zukommen würde - dies entschied allein die baldige Nachricht, die sie von Mizu bekommen sollten. ~

    tbc.: Ihr müsst nicht alles wissen û_u
     
  12. Nachdem Uyeda sich zunächst eine Weile in Trauer zurück gezogen hatten, war er nun wieder mit neuem Mut da und blickte zu den beiden Anderen. Es Interessierte ihn, weshalb sie beschlossen hatten Shinobi zu werden. So wie es unterschiedlich viele Menschen gab, gab es auch Beweggründe für ihr Handeln und Denken. Der Waise sollte unbedingt heraus finden, was seine beiden Partner bewegte. Auch hätte er dies gern von Mizu gewusst, doch stand der noch immer neben dem Besitzer der Eisdiele, Haruto. Der weißhaarige Knabe blickte noch eine Weile zu seinem neuen Sensei, der alles Andere als streng schien, und fragte sich, was diesen wohl bewegte. Gerade als er dabei sich in tiefere Gedanken zu stürzen, erhob Tatuharo seine Stimme und begann seine Gründe zu erläutern, warum er sein Shinobi geworden war.
    Uyeda hörte interessiert zu und begann dann die Antwort in Gedanken auseinander zu nehmen. Zunächst stach ihm das Wort „Fallensteller“ ins Auge. Er konnte sich zwar vorstellen was es bedeutete, doch fragte er sich, in wie fern man dies als Shinobi umsetzen konnte und in wie weit es einem im Kampf helfen würde? Sich unwissend am Hinterkopf kratzend überlegt er weiter was der riesige Junge eben noch erzählt hatte. Anerkennung. Wer suchte diese nicht? Jeder wollte Anerkennung und Ruhm haben. Uyeda wollte noch ein wenig weiter überlegen, doch hatte er Angst, dass er dann wieder zu weit abdriften würde und das war er während des Gesprächs schon oft genug.
    Eigentlich wartete er jetzt noch auf die Antwort von Reika, doch fragte diese nur nach der Eis-Sorte. Als der Knabe überlegte, warum die Kunoichi nicht auf ihre eigene Frage antwortete, konnte er nur mutmaßen, dass er sie vorhin überhört hatte als er sich seine eigenen Gedanken gemacht hatte. Innerlich schelte sich der Junge, da er auch ihre Beweggründe gern erfahren hätte, doch konnte er da ja vielleicht ein Andermal „Nachfragen“.
    Gerade als Uyeda antworten wollte, brachte der Besitzer das Eis und nun war bei jedem deutlich zu sehen was er mochte, daher beschloss Uyeda sich seine Antwort zu sparen. Zum Einen weil es nun offensichtlich war und zum Anderen weil er nun endlich sein Eis essen konnte. Dann blickte der Waise auf seinen Becher und ihm wären fast die Augen heraus gefallen als er ihn genauer betrachtete. Drei Kugeln Eis, Früchte und Schlagsahne! Vorsichtig setzte der Weißhaarige seinen Löffel an und stach eine kleine Schicht der rosa-roten Kugel ab. Danach legte er sich den Löffel mit einer langsamen Handbewegung in den Mund und ließ sich das Eis auf der Zunge zergehen. Der Geschmack war unglaublich! Das war definitiv das beste Eis das Uyeda jemals gegessen hatte! Kurz hob der Knabe seinen Blick zu Reika und auch ihr schien es erstaunlich gut zu schmecken. Seinen Kopf nun wieder senkend, löffelte der Junge weiter. Plötzlich hörte er Mizus Stimme und dass dieser nun gehen müsse und noch bevor einer seiner Genin etwas erwidern konnte, war ihr neuer Sensei auch schon weg.
    Freizeit... dachte Uyeda kurz, bis es ihm wie Schuppen von den Augen fiel. Je schneller er mit seinem Eis fertig war, desto schneller würde er trainieren können! Auch wenn ihn dieser euphorische Gedanke schnell ergriffen hatte, beschloss er noch in Ruhe sein Eis auf zu essen damit er die Anderen nicht einfach sitzen lies. Es ging etwa eine viertel Stunde ins Land, bis der weißhaarige Knabe seinen Becher komplett leer geputzt hatte und es hatte göttlich geschmeckt. Kurz noch, ließ er das Eis sacken, bevor er sich langsam erhob und seinen Stuhl zurück schob. Er blickte die beiden Anderen an und nickte ihnen zu, bevor er sich mit einem freundlichen „Sayonara“ verabschiedete und aus der Eisdiele ging. Dabei überlegte er, wo er jetzt trainieren würde, doch hatte er da schon so eine Idee...
     
  13. Wieder hatte sich eine Stille auf den Tisch gelegt, doch war es eine andere Stille. In stummer Erwartung, mit einem Glitzern in den Augen verfolgte Reikas Blick jede Bewegung des Eisladenbesitzers, wie er die drei großen, farbigen Becher mit je drei großen gleichfarbigen Eiskugeln füllte, wie die Früchte hinzukamen um dann von Schlagsahne bedeckt zu werden. Wie es wohl schmecken wird... Sicherlich hervorragend... Natürlich hatte sie schon viel Eis gegessen, aber noch nie war sie so einem vornehmen Lokal gewesen, sie hätte es sich einfach nie leisten können. Der Kelch sah schon wundervoll aus, die drei grünen Kugeln, die Pistazienstücken und die Schlagsahne, all das nahm sie mit glitzernden Augen auf, genauso wie die drei anderen Genin.
    „Itadakimasu!“ Ihre Fingerspitzen berührten sich leicht, als sie die Worte sprach, nur um danach augenblicklich auseinander zu gehen und den Löffel zu heben. Fast schon bedächtig hatte sie nach dem Wort den Löffel in der von der Schlagsahne bedeckten Eis versenkt um diesen anschließend im Mund zergehen zu lassen. Der Geschmack war herrlich, verzaubernd, einfach unglaublich! Das Lächeln auf ihren Lippen strahlt die beiden anderen Shinobi an, während sie die Augen geschlossen hatte und sich voll und ganz auf das Eis zu konzentrieren. Ihr Kopf war ebenfalls leicht gesenkt, während sie ihr Eisbecher genoss. Die Kunoichi ließ sich Zeit, genoss jeden Löffel des Eises, sie wurde gerade fertig, als sich der kleine Junge von ihnen mit einem knappen „Sayonara“ verabschiedete. Was ist mit ihm los... Reikas Blick folgte Uyeda, ihre Gedanken kreisten um ihn und darum, was er wohl nun tun würde, während sie den Löffel in den Eisbecher legte und den zweiten Jungen anblickte.
    „Hast du heute noch etwas vor? Wenn nicht, wie wäre es mit ein wenig Training?“ Sie kannte Tatuharo „Spezialität“ schon, doch musste sie lernen mit ihm zusammenzuarbeiten und dafür zu sorgen, dass sie seine Stärken und Schwächen kannte und er gleichzeitig von ihren Fähigkeiten wusste. Am Liebsten wäre es ihr gewesen, wenn der kleine Junge ebenfalls dabei gewesen wäre, doch war Uyeda so schnell aus dem Eissalon verschwunden, dass sie den Gedanken, den sie schon seit dem Morgen abgewogen hatte, nicht artikulieren konnte.
     
  14. Es passierte nicht mehr viel, dass Eis würde gebracht und er begann dieses langsam zu essen. Als sich auch schon ihr Jounin wieder verabschiedete Mhh war ja ein sehr kurzes vergnügen aber wenigstens kein Stress mehr heute... danach breitete sich wieder Stille aus.

    Sein Eis neigte sich dem Ende zu, als sich Uyeda auch recht schnell verabschiedete und verschwand. Puh jetzt bin ich mit Reika alleine, ob ich was sagen sollte? Doch das würde ihn von selbiger just in diesem Moment abgenommen mir der Frage: Hast du heute noch etwas vor? Wenn nicht, wie wäre es mit ein wenig Training? Es überraschte ihn zwar, war aber bestimmt die beste Lösung, um sich etwas besser kennenzulernen und vielleicht doch noch zu vertragen. Ich... nun bis jetzt nichts? Aber das artet bestimmt in Stress aus, die ist bestimmt besser als ich... Von mir aus gerne! Aber erwarte nicht zuviel bin eher der Taktiker als der Kämpfer! er lächelte ihr freundlich entgegen und machte das dem letzten bissel Eis den gar aus und war kurz drauf damit fertig und somit bereit ihr zufolgen...
     
  15. „Ich... nun bis jetzt nichts?“ Tatuharo schien für einen Augenblick zu überlegen, bevor er auf ihre zweite Frage antwortete. Reika nickte, während sie innerlich erleichtert aufatmete. Du bist doch für eine Überraschung gut... Eigentlich hatte sie erwartet, dass er verneinen würde, einfach weil sie ihn als Faul einschätzte. Ihren Gedanken nachhängend, was sie wohl machen sollten, denn darüber hatte sie noch keine Sekunde gedacht, erwiderte sie sein Lächeln unbewusst, ihr Blick ruhte fast schon verträumt auf der Maserung des Tisches. Reiß dich zusammen, Kleine... Mit einem fast sichtbaren Ruck riss sie sich von den Gedanken los und blickte Idoki kurz an. Eine Erinnerung hatte ihre rasenden Gedanken durchquert, etwas dass sie sich am Morgen, noch fast im Halbschlaf vorgenommen hatte, etwas wichtiges, etwas das eigentlich keinen Aufschub duldete.
    „Hai, dann gehen wir...“ Ich wollte noch etwas machen... Mit einem Ruck stand sie auf, bevor sie so, halb erhoben in der Bewegung gefror. Ihre Lippen formten ein kurzes „Oh, Nein“, ihr Blick ruhte noch immer auf dem Jungen aus ihrem Team, doch schien sie ihn gar nicht zu sehen, ihr Blick war wie in weite Ferne gerichtet. Sie erinnerte sich, was sie brauchte und ihre Finger tasteten nach der kleinen, aber zum Glück noch gut gefüllten Geldbörse. Mit einem leichten Seufzer entspannte sie sich kurz, sie hatte zumindest nicht vergessen das Geld einzustecken.
    „Davor muss ich aber noch was einkaufen. Wird nicht lange dauern. Auf dem Weg hierher war doch so ein Laden... Den letzten Satz hatte sie mehr zu sich gesprochen, als zu dem offensichtlich überraschten Tatuharo, während sich ihre Finger um seinen Oberarm schlossen und ihn mit sanfter Gewalt in Richtung der Tür mitzerrten. Sie mussten sicherlich ein lustiges Bild abgeben, wie sie den verwirrten Jungen, der fast ein Kopf größer war als sie selber, hinter sich herzerrte.

    Tbc: Souvenirladen