Hokaze-Clan

Dieses Thema im Forum "Clan Guide" wurde erstellt von Maki, 20. Jan. 2013.

  1. Maki

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    Hokaze-Clan

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    Die Hokaze sind ein recht junger, weltoffener Clan, der in Shirogakure seinen Sitz hat. Von dort aus verrichtet dieser ziemlich unbekannte, aber doch mit starken Kriegern besetzte Clan seine Arbeit - die meisten Mitglieder sind Shinobi, die ihre Aufträge gewissenhaft und mit großer Zielstrebigkeit ausführen. Wirklich große Taten, Ehre und Anerkennung bei den älteren Shinobi-Clans müssen sie sich allerdings erst noch erarbeiten, sind viele Mitglieder doch als Hitzköpfe und Kampffanatiker verschrieen.

    Geschichte:

    'Und dann nahm Takeda seine Lanze in die Rechte und die, die seinen Bruder durchbohrt hatte, in die Linke. Er war nicht zornig oder wütend, nur traurig, dass sein geliebter Bruder in diesem Kampf ums Leben gekommen war. Aber er würde seinen Tod nicht ungesühnt lassen; Die Samurai sollten dafür büßen, dass sie ihm sein letztes Familienmitglied genommen hatten. Mit einem Ruck zog der Krieger die Lanze, die seinen Bruder getötet hatte, aus dessen toten Körper heraus und kreuzte die Lanzen vor sich. Ihn durchströmte ein Gefühl der Ruhe, und er wusste, dass es richtig war; dass zwei Lanzen zu tragen ihn vollständig machte und er so seinen Bruder würde rächen können. So gestärkt und in Flammen gehüllt ging er also in Kampfposition und stellte sich, nunmehr alleine, den Angreifern entgegen. Sie fielen, einer nach dem anderen. Sie fielen unter den unbarmherzigen Stichen, Hieben und Schlägen Takedas, der, angetrieben von seiner Trauer, keinerlei Gnade für die Henker seines Bruders hatte. Als sie alle auf dem Boden lagen, von den Lanzen des Mannes des Lebens beraubt, rammte dieser seine Waffen in den Boden und schwor sich den Eid, ein anderes Leben zu beginnen. Eines geführt von einem Kodex und Würde, das eines Kriegers, nicht das eines Mörders. Sein Bruder war gerächt, und zu seinen Ehren benannte sich Takeda um: Nunmehr war sein Name Hokaze Takeda und er gründete einen neuen Clan: Die Hokaze, Clan der Doppellanzen.'
    Die alte Frau, die den Kindern diese Geschichte vorgelesen hatte, klappte das Buch zu, auf dem groß ‚Geschichte der Hokaze‘ stand. Sie lächelte leicht, band ihre Haare wieder streng nach hinten zusammen und sah die Kinder mit einer Mischung aus sanfter Strenge und Stolz an. „Und so, Kinder, wurde unser Clan gegründet. Wir sind die Nachkommen eines großen Kriegers, welcher eine ganz besondere Kampfform für sich entdeckte und sich zu eigen machte; aber es war mehr als das. Ihr wisst alle, dass die Kunst, wie wir die Yari verwenden, einzigartig ist, aber ihr wisst auch, dass dies ein Geheimnis ist, welches kein Außenstehender erfahren darf. Der Kodex besagt, dass dies den Hokaze vorbehalten ist, um die Hokaze zu schützen.“ Die Kinder nickten eifrig, waren sie doch begierig, mehr zu hören von diesem alten Mann, Takeda, der seinen Bruder gerächt hatte und einen Clan zu dessen Ehre gegründet hatte – und zu einem starken noch dazu. „Ich sehe Euch an, dass ihr noch mehr erfahren wollt. Gut… ich werde die Geschichte noch zu Ende vorlesen – jedenfalls diesen Teil.“
    'Hokaze Takeda begab sich also in die neugegründete Stadt der Shinobi, Shirogakure, um dort den Traum seines Bruder zu verwirklichen – sich dort niederzulassen und ein Teil der Gesellschaft dort zu werden. Die beiden Brüder waren lange durch die Lande gezogen, mehr heimatlos als zielsuchend, und Shirogakure war eine neue Chance für beide gewesen – ihre Fähigkeiten wären sehr willkommen gewesen, wenn nicht alte Feinde Takedas Bruder niedergestreckt hätten. So musste der Hokaze alleine nach Shirogakure und ließ sich dort mit den Wertmitteln, die er besaß, nieder und wurde ein Shinobi. Bald fand er eine Frau, Kinder folgten, und der Clan begann zu blühen…'
    „Im Grunde sind wir also auch Nachfahren von Herumtreibern. Deshalb müssen gerade wir beweisen, dass wir wichtig sind und dass uns das Dorf gebrauchen kann, und wenn es unser Leben kostet. Dieser junge Clan braucht Frischlinge wie euch, Kinder der Hokaze-Familie, um überleben zu können. So, und nun genug der Geschichtsstunde… auf, die Trainingsstunden fangen gleich an. Seid fleißig!“


    Die Gründung des Clans wird von den Mitgliedern immer mit dieser Erzählung begründet, und der Inhalt hat sich auch seit jeder nicht geändert - Takeda selbst erzählte sie seinen Kindern genau so. Und diese Kinder dann ihren Töchtern und Söhnen, und davon gab es eine Menge. Mangelnde Fruchtbarkeit war bei den Takedas nie ein Problem. Allerdings werden mit keinem Wort die Streitigkeiten erwähnt, die es zwischen ihm und seinem Bruder gab: Wer würde den Clan, den sie gründen wollten, anführen? Dieser Streit war überhaupt erst der Auslöser für die Ereignisse, die den Tod Takedas Bruder verantworteten. Letztendlich trägt der Gründer der Hokaze also mindestens eine Mitschuld daran, dass sein Bruder starb - allerdings erzählte er das niemandem. Keiner sollte wissen, dass der Meister des Clans das Blut seines Bruders an den eigenen Händen kleben hatte - jedenfalls sah dieser es so. Brudermord liegt also der Familie zugrunde und die Rivalität zwischen Geschwistern kommt auch immer wieder vor, allerdings nicht in dieser Ausprägung. Vermutlich keine besonders gute Grundlage, um einen Clan aufzubauen, aber für Takeda gab es keine andere Möglichkeit. Der alte Mann verstarb schließlich und nahm dieses Vermächtnis mit ins Grab - mitsamt seinen beiden Lanzen, namens- und stimmenlose Zeugen der blutigen Anfänge des Clans. Der Legende nach sind diese Waffen ganz besondere und die Hälfte der Macht des Gründers zog sich aus den Klingen des besonderen Stahls dieser Lanzen. Allerdings ist das nur eine weitere Geschichte, die unter den Clanmitgliedern erzählt wird - keiner von ihnen würde auch nur daran denken, das Grab Hokaze Takedas zu öffnen und nachzusehen, ob die legendären Waffen dort tatsächlich lagern. Eine andere Geschichte besagt, dass das Oberhaupt der Familie immer 'Phönixklingen' - so werden sie von den Clanmitgliedern genannt - trägt. Beweise dafür gibt es allerdings keine - wetten tun die Hokaze allerdings trotzdem alle darum.

    Charakterzüge:

    Mitglieder der Familie sind sich oft ziemlich ähnlich, jedenfalls in vielen Zügen - und auch die Hokaze machen dort keine Ausnahme. Jeder von ihnen hat ein tief verwurzeltes Ehr- und Wertegefühl. Ihre Ehre und Würde ist ihnen furchtbar wichtig, allerdings ist damit nicht gemeint, dass sie empfindlich reagieren, wenn man sie beleidigt oder es sich mit ihnen verscherzt - es geht ihnen ausschließlich darum, wie sie sich selbst gegenüber ihrer Umwelt verhalten und wie sie mit anderen umgehen. Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden willst. Sei fair und lasse keine Ungerechtigkeit zu. Schütze die Schwachen und biete den Starken die Stirn. Mit diesem Ehrenkodex, den sich die Hokaze-Familie selbst auferlegt hat, geht eine gewisse Dickköpfigkeit einher: Die Mitglieder dieser Familie sie können unheimlich stur sein. Außerdem sind sie zwar nicht dumm, aber die brilliantesten Schachspieler wird man in diesem Clan nicht finden - vertreten ist hier nicht nur Dick-, sondern auch eine gewisse Hitzköpfigkeit und mangelnde Geduld. Auch ist Vertrauen den Menschen des Clans sehr wichtig: Die, mit denen sie sich umgeben, arbeiten, leben oder bekannt sind, vertrauen die Hokaze sehr schnell. Allerdings sind sie nicht naiv und haben oft gute Menschenkenntnis, welches aus den festen Mustern resultiert, in denen sie sich selbst bewegen. Außerdem sind die Hokaze eigentlich durchgehend mit sich selbst im Reinen: Das einzige, was sie wirklich wurmt, ist, wenn sie gegen jemanden einen Kampf verlieren. Ansonsten ist der typische Krieger dieses Clans mit sich selbst durchaus zufrieden und handelt entsprechend. Der bereits besagte Kodex ist tatsächlich nicht nur ein Hirngespinst und ein Erbe des Blutes, sondern es gibt ein Buch, welches die Älteste hütet und in dem, handschriftlich von Hokaze Takeda, die Richtlinien der Familie niedergeschrieben sind. Eine weitere davon ist, dass man einen Kampf immer zuende führt und sich nicht abbringen lässt, diesen zu führen - außerdem ist es eine Todsünde für die Hokaze, einem Gegner den Rücken zuzudrehen, denn sie erwarten das Gleiche von ihrem Gegenüber, nämlich Hingabe und die Bereitschaft, den offenen Kampf zu suchen und auch zu bestehen. Allerdings gibt es dort natürlich einen Konflikt mit der Arbeit als Shinobi, weshalb die Mitglieder zwar versuchen, den Kodex umzusetzen, oftmals allerdings kleine Hintertürchen nutzen müssen, um eine Mission ausfüllen zu können. Eine weitere letzte Eigenschaft, die sich besonders stark bei den jüngeren Vertretern des Clans herausbildet und später abflacht, ist das häufig mit aller Macht durchgesetzte Befürnis, auch nur die kleinste Kleinigkeit, die das Clanmitglied einem anderen Menschen versprochen hat, einzuhalten. Für dieses Bedürfnis, welches fast in einen Zwang ausartet, würde ein Hokaze sein Leben verwetten.

    Sozialverhalten:

    Hokaze sind hart arbeitende, häufig recht starke Menschen - ob Mann oder Frau - die im Dorf gerne gesehen werden. Sie helfen wo sie können und machen das auch aufgrund des relativ hohen familiären Vermögens auch kostenlos - für ihre Dienste verlangen sie nur bei Aufträgen des Dorfes Geld. Wenn ein Nachbar Hilfe beim Hausbau braucht, sind die Hokaze vor Ort und arbeiten, als wenn es ihr eigenes Haus wäre. Die Dorfbewohner kennen diese Eigenschaft, nutzen sie aber nicht aus - weil genau das die Hokaze bemerken. Mitten im Genbu-Bezirk hat der Clan seinen Wohnsitz und ist entsprechend gut zu erreichen - oft sieht man die Mitglieder des Clans in der Stadt herumwandern und nach einer Gelegenheit suchend, sich und die eigene Stärke unter Beweis zu stellen. Dazu kommt, dass sie äußerst gesellige Menschen sind: Alle von ihnen haben normalerweise einen recht großen Freundeskreis, mit dem sie gerne und oft verkehren - auch, wenn es manchmal eigentlich die Zeit dafür überhaupt nicht gibt. Ein Hokaze kümmert sich auch um das Ansehen der Familie in der Stadt, aber noch mehr kümmert er sich darum, ob die Menschen, die ihm etwas bedeuten, ihn schätzen. Häufig laufen diese beiden Dinge auf das Gleiche hinaus, was den Hokaze natürlich doppelt gut bekommt. Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass ein Hokaze sich für einige Minuten oder Stunden zurückzieht um alleine zu sein - zu viel Trubel bekommt ihm auch nicht gut. Es ist ein ständiger Balanceakt auf einem sehr dünnen Seil.

    Kekkei Genkai:

    Hier gibt es kein Kekkei Genkai, welches zu erwähnen ist: die Hokaze besitzen ein Hiden, welches sie streng behüten und der Versuch, sich der Techniken anzunehmen ohne Mitglied des Clans zu sein, wird rigoros verfolgt. Die Krieger dieses Clans besitzen zwei Yari, die immer auf den Anwender zugeschnitten sind und sich durch einige Modifikationen auszeichnen, die diese Lanzen besonders machen. Der Schaft der Waffen ist etwas gekürzt, um für die einhändige Anwendung Platz zu schaffen, während die Klingen die Länge und Stärke beibehalten haben. Das ist wichtig, denn in der Hand eines Kriegers des Clans ist diese Waffe nicht nur eine Stich, sondern auch eine Schlag- und Hiebwaffe, und auch Schneiden ist durch die angelernt hohe Präzision möglich. Ein Hokaze führt beide Yari gleichzeitig, jede der Waffen in einer Hand. Die Möglichkeit, diese beiden Stäbe ineinander zu schieben und so eine sehr lange, beidseitig mit Klingen besetzte Lanze zu schaffen, ist eine weitere Besonderheit, die dem Clan eigen ist. Die Kinder der Familie werden von frühauf trainiert, mit Stabwaffen wie dieser Einhändig umzugehen und später dann auch, mit zwei Yaris gleichzeitig zu kämpfen. Dazu hat Hokaze Takeda und die Mitglieder nach ihm ein Kampfsystem entwickelt, welches in seiner Art einzigartig ist und eine eigene Kategorie Taijutsu darstellt: Das Kämpfen mit zwei Lanzen, jeweils eine in einer Hand.

    Mitglieder des Hokaze-Clans lernen, da sie von Anfang an auf den Kampf mit Yari trainiert werden, diese Waffe bereits schon vor ihrer Karriere als Shinobi besser kennen als ihren eigenen Körper. Deshalb wird jeder Hokaze die Grundlagen dieser Waffe auf E-Rang beherrschen - außer es liegen besondere Umstände vor.


    Zum Weiterlesen: Hokaze-Techniken
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Juni 2018
  2. Maki

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    Mitglieder

    Hokaze Shingen, 40, Jounin | Clanoberhaupt
    Shingen ist ein Aristokrat. Jedenfalls würde er das gerne sein, und es ärgert ihn furchtbar, dass er von allen alteingesessenen Clans in Shirogakure - beziehungsweise natürlich die aus Konoha stammenden, noch älteren Geschlechter - eher miss- als beachtet wird. Sein Drang nach Anerkennung ist selbst in seinem fortgeschrittenem Alter noch groß und er setzt seine beachtlichen Fähigkeiten im Kampf dafür ein, seinen Clan weiter nach oben zu treiben - möglichst natürlich an die Spitze. Seinen Ärger benutzt er als Treibstoff seiner Bemühungen. Als Anführer ist er brilliant, als Vater höchstens mäßig begabt.

    Hokaze Kai, 38, Jounin | Bruder und engster Vertrauer des Oberhauptes
    Kai ist der Bruder von Shingen und dessen rechte Hand. Die Beiden sind ein Herz und eine Seele und nicht selten werden sie mit den Gründern des Clans verglichen - mit dem einen Unterschied, so witzeln die humorvollen Mitglieder, dass sie beide noch leben würden. Ansonsten ist der Mann ähnlich begabt wie sein Bruder, und wenn die beiden zusammen kämpfen, werden sie dutzende Gegner alleine zu Boden ringen können... wenn es dazu kommen würde. Den Hokaze gibt es allgemein viel zu wenig Kämpfe in Shiro und besonders Kai setzt sich für eine Arena mitten in Shiro ein, um dort Übungskämpfe und Turniere veranstalten zu können. Sein Hitzkopf ist gewaltig und seine Ausbrüche berüchtigt... man kann nur hoffen, dass sein gemäßigterer Bruder zum Besänftigen anwesend ist.

    Hokaze Hinata, 16, Chuunin | Problemfall... oder Leistungsträger?
    Stark, begabt, schön, schlagfertig und mit einem Dickkopf ausgestattet, der Steine zertrümmern könnte... wortwörtlich. Hinata ist so ziemlich alles, was einen Hokaze ausmacht und mehr. Sie kann nämlich nicht nur sehr hart und präzise zuschlagen und ist aufgrund ihres Talents bereits Chuunin, sondern kann statt mit ihren Klingen auch mit ihrer Schönheit die Herzen ihrer Verbündeten und Feinde durchbohren. Allerdings ist sie - unglücklicherweise - auch recht schüchtern, wenn es um Herzensangelegenheiten geht, weshalb sie dann lieber ab und zu einen Hieb zuviel als zu wenig austeilt. Kyosei ist der Meinung, dass sie einfach nur noch in der Pubertät ist und vermutlich irgendwann eine Persönlichkeit entwickeln wird... allerdings ist das bisher noch nicht wirklich geschehen. Verlässlich ist sie trotzdem über alle Maßen.

    Hokaze Kyosei, 14, Genin | Erbe
    Der höchstwahrscheinlich nächste Erbfolger in der Hokaze-Rangfolge ist Hokaze Kyosei, ein noch recht junger, talentierter Genin, der mit viel Herz und Motivation bei der Sache ist, allerdings ist sich der Clan noch nicht wirklich einig darüber, ob es nicht vielleicht ab und zu zuviel des Guten ist. Es ist kein Geheimnis, dass er der stärkste Hokaze seit jeher werden möchte, und alle belächeln ihn mit einer Art gutmütigen Beifalls, denn diese Ambitionen sind eigentlich bei jedem Hokaze gegeben. Allerdings ist gerade Kyosei wie dafür geschaffen, denn sein Interesse und sein Talent machen ihn zu einem ausgezeichneten, formbaren Material für den Clan. Auch seine Waffen sind bereits hochwertiger als die normaler Clanmitglieder dieses Alters.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Apr. 2014