Job: Jeden Tag eine gute Tat

Dieses Thema im Forum "Shirogakure" wurde erstellt von Takegatama Yuichiro, 16. Mai 2019.

  1. Takegatama Yuichiro

    Takegatama Yuichiro Genin

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    Action! Spannung! Eine Menge Blu-moment, was? Es war kein Geheimnis, dass sich Shinobi, je länger sie in diesem Geschäft sind, auch auf gefährliche Missionen begeben. Vielleicht spionierten sie an dem einen Tag ein feindliches Lager aus, gingen mysteriösen Vorfällen in einer verlassenen Festung auf den Grund oder waren auf Konfrontationskurs mit herumstreunenden Banditen gekommen. Was auch immer sie machten, man war sich bewusst, dass diese Arbeit keine leichte sein würde und sogleich alles andere als ungefährlich. Und manchmal...eben nicht. Zugegeben, viele Ninja erledigten auch gemeinnützige Arbeit und halfen den Menschen des Dorfes, wo sie nur konnten. Das Shinobileben war eben nicht immer besonders actionreich, genau so wie heute. Heute wurden drei Genin dazu auserkoren, dem Dorf dabei zu helfen, die Geschmäcker der Leute zu treffen und ihnen allerlei Kuchen und Waffeln zu verkaufen...und Getränke waren natürlich auch dabei. In dem Brief, den Yui von der Verwaltung bekommen hatte, stand nur, dass er sich mit zwei weiteren Personen vor dem Dorfgemeinschaftszentrum treffen sollte. Da das Wetter heute sowieso nicht so gut war, es waren überall wolken zu sehen und anscheinend würde es bald anfangen zu regnen, würde das Ganze wohl innerhalb des Gebäudes stattfinden. Außerdem stand in dem Brief noch, dass all dies von einer gemeinnützigen Organisation geleitet wurde, die im Dorf anscheinend bei allen möglichen Events vertreten ist und mithilft. Naja, klang ja fast schon so wie das Ninja-Dasein. Als Genin half man dem Dorf und den Menschen immerhin auch sehr oft, auch wenn es meist um triviale Dinge ging. Na wie auch immer, dann müsse Yuichiro heute sein bestes Lächeln aufsetzen, vielleicht wurde es ja ganz lustig. Immerhin waren da noch zwei andere Kumpanen, die ebenfalls halfen. Eventuell verstand man sich ja mit den beiden, dann verging die Zeit bestimmt wie im Flug. Apropos Zeit, der Junge müsste langsam mal los, sonst kam er noch zu spät zum Treffpunkt!

    Gesagt getan, raus aus der Wohnung und ab ins Sauwetter! Solange es nicht anfing, zu schütten, bis sie im Gebäude waren, war es ja schön und gut, aber der Wind war trotzdem nicht schön (wenn man mal Yuis eher leichte Bekleidung bedachte). Zum Glück hatte er damit schon fast gerechnet und seine Robe so eng gezogen, dass der riesige Ausschnitt heute nur in etwa Normalgröße hatte. Wäre vielleicht auch nicht so passend gewesen für diese Veranstaltung, es gab immerhin einige Menschen, die so etwas störte. Jeder wie er meint, aber um sich selbst den Stress zu nehmen, sich später mit diesen Menschen auseinandersetzen zu müssen, traf Yui Vorsichtsmaßnahmen. Angekommen am Eingag des Gemeinschaftszentrums schaute der Takegatama sich um und...stand alleine da. Dann war er wohl der Erste im Bunde. Wie die anderen beiden wohl waren? Na hoffentlich kamen sie schnell.
     
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  2. Tsukigata Yamato

    Tsukigata Yamato Genin

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    Wohltätigkeitsveranstaltungen gehörten im Hause Tsukigata fast schon zum Tagesgeschäft. Kaum ein Monat verging, in dem die Familie nicht zu irgendeinem guten Zweck einlud und noch häufiger waren sie aus genau diesem Grund irgendwo eingeladen. Als Yamato daher den Brief mit seinem nächsten Auftrag erhalten hatte, musste er doch schmunzeln. Ob seine Mutter ihre Finger im Spiel gehabt hatte? Yamato wusste es nicht sicher, traute es ihr aber durchaus zu. Vor allem, nachdem sie von seinen bisherigen Einsätzen nicht allzu begeistert gewesen war. Gezeigt hatte sie außer Lob und einer guten Portion Stolz über seine Leistungen zwar nichts, aber Yamato kannte sie inzwischen doch gut genug, um die kleinen, aber feinen Anzeichen von Missfallen und Sorge zu erkennen. Denn umgekehrt hatte auch er nicht ganz verbergen können, dass insbesondere seine letzten Tätigkeiten für das Dorf an seinem Selbstbewusstsein genagt hatten. Und nun also ein harmloser kleiner Waffelverkauf zwischendurch? Warum nicht. Viel schiefgehen konnte dabei wohl kaum, wenn er sich nicht wirklich kreuzdämlich anstellte. Und das würde er tunlichst vermeiden. Dann abseits familiärer Verpflichtungen war er nicht allein unterwegs. Einen seiner Mitstreiter kannte er noch nicht (und umso wichtiger war es, den ersten Eindruck nicht zu versauen), der andere war kein Geringerer als Arata. Und vor dem wollte er sich noch viel weniger blamieren.

    Den Weg zum Gemeinschaftszentrum legte Yamato auf dem kürzesten Weg zurück, den er kannte, und folgte ihm zügig, denn das Wetter war wirklich besch… eiden schön. Noch regnete es nicht, aber es würde wohl nicht mehr lang dauern, bis sich die himmlischen Schleusen über Jôsei öffneten. Ob dann überhaupt noch Leute kommen würden? Hm… nun, daran konnte der Tsukigata im Moment nicht viel ändern und der Tag war ja auch noch jung. Er jedenfalls erreichte das Zentrum trockenen Fußes, wenn auch ordentlich durchgewirbelt. Nachdem die schützende Jacke an der Garderobe aufgegeben worden war, warf Yamato noch einen schnellen Blick in den Spiegel, um einige abstehende Haarsträhnen wieder in Form zu bringen. Normalerweise wäre es ihm egal gewesen, aber der heutige Anlass gebot doch ein gewisses Auftreten. Und danach hatte er auch seine Kleidung gewählt. Hemd und Hose waren in aufeinander abgestimmten Blautönen gehalten, darüber trug Yamato ein leichtes, graues Jackett, das vermutlich bald in irgendeiner Ecke liegen würde, je nachdem, wie heiß es beim heutigen Waffelverkauf hergehen würde. Und auch die „guten Schuhe“ hatte er heute im Schrank gelassen und stattdessen ein Paar sauberer Turnschuhe ausgesucht. Alles in allem nicht überzogen, aber auch nicht komplett leger.

    Erst dann sah er sich nach Arata und Yuichiro um. Inzwischen hatten sich schon einige Menschen im Eingangsbereich des Gebäudes eingefunden, so dass Yamato ein wenig suchen musste, bis er jemanden entdeckte, der ebenfalls suchend aussah. Mit einem unverbindlichen Lächeln trat er auf den jungen Mann im blauen Gewand zu und hob die Hand zu einem lockeren Gruß. „Guten Morgen! Auch hier zum Waffelverkaufen? Ich bin Yamato.“.
     
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  3. Yamanaka Arata

    Yamanaka Arata Genin

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    Hach ... endlich. Eine Aufgabe, bei der nicht viel schiefgehen konnte! Während andere vielleicht eher mäkelig reagiert hätten auf so eine triviale Jobzuweisung, für Arata war es nach seinen bisherigen Erfahrungen mit "richtigen" Missionen - und auch mit den meisten seiner Jobs - eine regelrechte Erleichterung, sich mal einen Nachmittag mit dem Verteilen von Kuchen und Waffeln beschäftigen zu dürfen. Außerdem war Yamato wieder dabei. Arata bildete sich nicht ein dass das an ihm oder am Schicksal lag, gerade in der Enstiegsphase wurde man einfach gerne im Block eingeteilt, aber - es freute ihn einfach, wieder mit dem Tsukigata unterwegs zu sein. Und zwar in einer Konstellation wo ihnen keine abrupten Körperwechsel dazwischen kämen. Da konnte ihm auch das nicht ganz so strahlende Wetter einen Strich durch die Rechnung machen, nein ... er warf sich einfach seine dünne Regenjacke über, falls es nochmal anfing zu stürmen oder zu schütten, und trat hinaus in das unerwartet wechselhafte Wetter ... hui. Nicht wirklich kalt, aber windiger als er von drinnen geahnt hatte.

    Der Weg bis zum Gemeinschaftszentrum war von Aratas Wohnblock aus nicht allzu weit - zwar hatte er es bisher nicht von innen gesehen, aber den Weg kannte er bereits. Der Yamanaka hatte sich angesichts des Anlasses und wegen des Wetters gegen ein T-Shirt entschieden und irgendwo noch ein etwas adretter aussehendes marinegrünes Polohemd hervorgekramt und über ein warmes Unterhemd gezogen. Verbunden mit der khakifarbenen Hose und festen Schnürschuhen sah es schwer danach zwar ein wenig aus als sei er einer der freiwilligen Helfer im Krankenhaus, aber ... gerade darum passte es ja auch irgendwie zum Anlass und sah nicht zu locker aus. Und gleichzeitig nicht so schick dass er sich über Fleckchen von Puderzucker darauf ärgern würde ... immer vorausgesetzt er schaffte es durch diese Böen überhaupt bis an den Einsatzort!

    Es vergingen also ein paar Minuten länger als erwartet, bevor Arata zu der kleinen Gruppe vor dem Eingang stieß - er erkannte Yamato von weitem und hielt direkt auf ihn und den gegenüberstehenden jungen Mann zu, der noch einmal deutlich größer war als der Tsukigata. "Hi!" Rief der Yamanaka von weitem - und lachte kurz, als eine erneute Böe seine Locken plötzlich zum Fliegen brachte. Dann beeilte er sich, unter das schützende Vordach zu kommen. "Ich hoffe ich habe euch nicht warten lassen ... konnichiwa, ich bin Yamanaka Arata. Freut mich, dich kennenzulernen." Stellte er sich dem noch neuen Bekannten in der Runde vor, der wohl Takegatama Yuichiro sein musste. Und natürlich Yamato, den er mit einem ungewöhnlich offenen Lächeln begrüßte. "... hättet ihr was dagegen wenn wir uns drinnen näher bereden? Dann können wir auch schon mal den Raum suchen." Und gucken ob alles da war oder sie noch Teig besorgen müssten ... alles in allem, ein angenehm unwichtiges Problem. Genau was er jetzt brauchte. Und mit Yamato hätte er wohl auch Kuhställe ausgemistet, ohne dass es seiner Stimmung zu viel Abbruch getan hätte.
     
  4. Takegatama Yuichiro

    Takegatama Yuichiro Genin

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    Nicht jede Aufgabe musste unbedingt spannend sein. Waffeln verkaufen klang zumindest nach einer Abwechslung, und es würde ja auch nur diesen Tag beanspruchen. Auch wenn Yui sich viel lieber seinem Training widmen würde, es gehörte zur Pflicht eines Shinobi und das respektierte er. Außerdem hatte der Takegatama somit die Möglichkeit, zwei weitere Ninja kennenzulernen, die mit ihme diese Aufgabe bestreiten müssten. Tsukigata Yamato und Yamanaka Arata… ihre Namen kannte er eigentlich, aber bei letzterem klingelte es irgendwo, ganz hinten in seinem Kopf. Er wusste nicht genau was und wieso überhaupt aber irgendwie...kam in den tiefsten Tiefen seines Gehirns etwas hoch. Sein Gedankengang wurde allerdings von der ersten Person, die ihn ansprach, unterbrochen. Yuis suchender, etwas in sich gefallener, Blick veränderte sich plötzlich und lächelte den anderen Shinobi breit an. “Freut mich, dich kennenzulernen, Yamato-kun. Ich bin Takegatama Yuichiro, aber nenn mich einfach Yui, das ist am einfachsten.”, begrüßte er ihn und schaute sich dann erneut in der Gegend um. “Fehlt nur noch ei-” und genau in diesem Moment erschien auch schon der nächste. Damit waren die drei wohl vollständig. “Arata-kun, sehr erfreut. Takegatama Yuichiro mein Name, aber Yui reicht auch.” und ja, er hatte diesen Satz jetzt im Prinzip zwei Mal hintereinander gesagt. Huh, vielleicht hätte er auch einfach warten können, bis beide da waren? Aber wer dachte denn, dass sie so schnell aufeinanderfolgend auftreten würden. “Nein, ich hab nix dagegen. Die Wolken sehen sowieso nicht gut aus, und nass Waffeln zu verkaufen ist auch nicht die beste Idee”, und mit diesen Worten betraten die drei das Gemeinschaftszentrum von Shirogakure.

    Die Empfangsdame begrüßte die Gruppe mit einem freundlichen Lächeln. “Konnichiwa, womit kann ich euch behilflich sein?” Yui trat dann als erster an den Empfang. “Konnichiwa, wir sollen heute beim Waffelverkauf helfen, der hier stattfinden soll.” und die Dame blätterte kurz in ihren Unterlagen. “Ah ja...Takegatama-san, Yamanaka-san und Tsukigata-san, nehme ich an? Einfach durch diese Tür und dann den Gang entlang, dort findet ihr den Eingang zum Aufenthaltsraum, wo es heute stattfinden soll” und sie zeigte auf die Tür links von der Gruppe.”Und wenn ihr einen Mann seht, der etwas...aufgeregt und gestresst durch die Gegend läuft, das ist der Veranstalter dieses kleinen Events, Ibu-san. Es scheint wohl irgendwelche Probleme zu geben, ich weiß aber nichts genaues. Am besten ihr fragt ihn selber. Viel Erfolg euch”, und mit einem lächeln ging sie ihren anderen Tätigkeiten weiter nach. Yui drehte sich zur Gruppe um, schaute die anderen beiden einen Moment an. “Ich denke, wir sollten herausfinden, was es damit auf sich hat.” und machte sich dann auf zur Tür, die ihnen die nette Frau gezeigt hatte. “Probleme...natürlich konnte es nicht reibungslos ablaufen, aber kein Problem! Dafür sind wir hier!”
     
  5. Tsukigata Yamato

    Tsukigata Yamato Genin

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    Alles klar, Yui-kun! Einfach ist immer gut.“, meinte Yamato gerade, da bog auch schon Arata um die Ecke – diese wehende Wolke goldblonder Haare erkannte er doch schon von Weitem. „Schön, dich zu sehen, Arata!“, grüßte der Tsukigata mit einem Lächeln und stimmte dem Vorschlag hineinzugehen, mit einem bekräftigenden Nicken zu. Er hatte ja schon einen Abstecher zur Garderobe gemacht, um seine Jacke abzugeben, und hätte bestätigen können, dass es im Inneren des Hauses um einiges angenehmer war, wäre es nicht komplett offensichtlich gewesen. Die Vorstellung bei der Rezeptionistin übernahm derweil Yuichiro, also hielt Yamato sich bis auf einen höflichen Gruß und ein Danke bei der Verabschiedung im Hintergrund und folgte Arata und dem Takegatama anschließend weiter zu ihrem Einsatzort. „Ja, schauen wir mal, was wir für Ibu-san tun können.“, stimmte Yamato zu und hielt nach etwas Ausschau, das wie ein gestresster Mann aussah.

    Sie hatten den Aufenthaltsraum, der eher eine kleinere Festhalle war, gerade betreten und sich noch gar nicht richtig umgeschaut, da schallte ihnen bereits ein atemloses „Da seid ihr ja endlich! Es ist furchtbar!! Ganz furchtbar!!!“ entgegen. Da war er. Ibu-san. Ein kleiner Mann mit fliehendem Haaransatz, der die Fünfzig bereits überschritten haben mochte, etwas untersetzt und pausbackig. „Schaut euch das Desaster an!“, rief er aus und wirkte dabei reichlich außer Puste. Die Aufregung und das ständige Hin- und Herlaufen hatten ihm eine leuchtende Röte ins Gesicht getrieben. Ibu-san wies auf einen großen Tisch am Rand der Halle, hinter dem gerade eine Frau hektisch den Boden schrubbte, und bedeutete den drei jungen Männern mit einer ungeduldigen Geste, dass sie ihm folgen sollten. „Irgendein Idiot ist gegen die Kanister mit dem Teig gestoßen und jetzt haben wir zu wenig davon! Ich habe schon jemanden ausgeschickt, um neue Zutaten zu besorgen, aber anrühren müsst ihr sie selber.“. Aus skeptisch zusammengekniffenen Augen musterte Ibu seine drei Helfer. Sahen ja alle nicht so aus als hätten sie viel Ahnung vom Backen, aber es musste jetzt eben einmal so gehen. „Seid unbesorgt, Ibu-san. Wir kümmern uns darum.“, versicherte Yamato ihm, dann stob der kleine Mann schon wieder von dannen, um irgendjemand anderen anzurüffeln. „Puh…“, machte der Tsukigata und warf seinen Mitstreitern einen vielsagenden Blick zu. „Schauen wir uns erstmal das Schlachtfeld für unsere Massenvernichtungswaffeln an, mh?“. Galgenhumor ging immer.

    Abseits des Debakels um den Waffelteig war die Festhalle recht hübsch hergerichtet. Weiter hinten war eine kleine Bühne aufgebaut und mit grünen Zweigen und bunten Blumen geschmückt worden. Davor hatte man mehrere Reihen von Stühlen aufgestellt und an den Langseiten des Raumes befanden sich mehrere Tische, an denen neben den Waffeln auch Getränke, Kunsthandwerk und Kinderspiele angeboten wurden. Eine Gruppe Tänzer in fantasievollen Kostümen beratschlagte gerade in einer Ecke nahe der Bühne. „Konnichiwa!“, grüßte Yamato die schrubbende Frau, die genervt zu ihm aufschaute und den Gruß halblaut erwiderte. „Lasst uns das weitermachen.“, bot er direkt an. Die Frau sah nicht aus wie eine Reinigungskraft und hatte sicher noch andere Aufgaben. „Wir betreuen den Stand heute und können ihn auch saubermachen.“. Beziehungsweise er würde, denn ob Yui und Arata einverstanden waren, hatte er im Eifer des Gefechts nicht gefragt. „Hrm, dann viel Spaß damit. Der Dreck klebt wie die Hölle…“, grummelte die Frau, schmiss den Lappen in den Eimer und verkrümelte sich. Da standen sie nun an ihrem „eigenen“ Waffelstand. Wäre es nicht um die gewaltige Teigpfütze auf dem Boden gewesen, hätte alles völlig normal ausgesehen. Zwei Waffeleisen standen bereit, Butter zum Einfetten war vorhanden, ebenso Puderzucker, Streusel und einige süße Soßen, Servietten und kleine Schalen für die fertigen Waffeln. Auch drei saubere Schürzen lagen bereit. Unter dem Tisch standen zwei kniehohe Kanister mit einem fertigen Teig, der nur noch in die Form gegossen werden musste. Blöderweise war einer dieser Kanister inzwischen leer, weil sein Inhalt sich über den blankpolierten Parkettboden ergossen hatte. „Ich mach‘ das hier mal weiter. Kümmert ihr euch um den Teig, wenn die Zutaten kommen? Ein Rezept müsste ich noch wissen…“. Mit diesen Worten tauchte Yamato unter den Tisch und schnappte sich den Lappen, um erst einmal weiter sauberzumachen.
     
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