Job: Rettung in der Not

Dieses Thema im Forum "Jôsei" wurde erstellt von Sakaida Mai, 20. Jan. 2019.

  1. Sakaida Mai

    Sakaida Mai Chuunin

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    Job: Rettung in der Not

    Lächelnd zwirbelte Mai die Spitze ihres langen, blauen Zopfs immer wieder um den Zeigefinger, während sie das Haus von Oma Hashimoto in den Straßen Jôseis suchte. Stress hatte sie dabei nicht, schließlich lag sie gut in der Zeit! Selbst für einen Job lohnte es sich, pünktlich beim Auftraggeber anzukommen. Schon witzig, wie die Kumo-Nin nun in diese Situation kam! Eigentlich wollte Mai nämlich kürzlich nur einkaufen gehen..

    Doch vor einigen Tagen fiel ihr im Laden auf, dass sie ihr Geld vergessen hatte - also rannte sie zurück nach Hause, wobei ihr ein entzückendes Kätzchen über den Weg lief, mit welchem sie eine Weile spielte. In der Hoffnung, das Fellknäuel adoptieren zu können, verfolgte der Blauschopf das Tier und stürmte die Treppe der Dorfverwaltung nach oben, da sich das Kätzchen ausgerechnet dort nach oben auf ein Vordach des Gebäudes vor Mai rettete. Für die Katze war die Kunoichi nicht mehr gewesen, als eine Möglichkeit für eine nette Streicheleinheit. Gerade als Mai zum Fenster laufen wollte, fiel ihr ein purpurner Zettel am schwarzen Brett auf..

    Und die Botschaft auf diesem schier leuchtenden Papier war eindeutig: Jemand brauchte die Hilfe der quirligen Kumo-Nin! Ein liebes, altes Mütterchen in Nöten gehörte zu Mai‘s Spezialgebiet. Abgesehen davon war so ein Job eine nette Einnahmequelle für nebenbei - und man lernte manchmal neue Leute kennen. Das Kätzchen war schnell vergessen. „Mumin“ (so hatte Mai es genannt), müsste sich noch ein wenig gedulden.

    Und so fand sich die Blauhaarige nur wenige Tage später auf dem Weg zu Oma Hashimoto wieder. Auch bei diesem Job ging sie davon aus, nicht allein zu sein, denn bereits vor ihr hatte jemand den Abriss mit der Adresse vom Zettel genommen. Apropos Adresse! Das richtige Haus gefunden. Zufrieden über Schritt Nr. 1, welcher bereits geschafft war, stemmte sie die Hände in die Hüften. Es waren noch bestimmt über zehn Minuten Zeit, weswegen Mai sich dazu entschied, in aller Ruhe noch zu warten. Nicht, dass sie Oma Hashimoto bei irgendetwas störte.. beim Schlafen, Medikamente herrichten oder sonst was, was alte Leutchen eben so taten. Lächelnd sah die junge Kunoichi gen Himmel. Ein wirklich schöner Tag heute!

    @Akinawa Izuya @Dokúiki Takeo
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Jan. 2019
  2. Dokúiki Takeo

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    Zweihundertdrei, zweihundertvier, zweihundertfünf … Takeo setzte einen Fuß vor den anderen. Er war momentan gut im Training und auch heute Morgen war er früh aufgestanden, um laufen zu gehen. Es tat ihm gut und er kam seinem selbst gesetzten Ziel stetig näher. Einen Haken hatte die ganze Sache jedoch: Er fand es einfach stinklangweilig, und hatte deshalb begonnen, jeden seiner Schritte mitzuzählen. Wahrscheinlich war das eher kontraproduktiv, aber er bildete sich zumindest ein, dass die Zeit so schneller verging. Zweihundertneunundneunzig, dreihundert, dreihunderteins, … Doch Takeo war immer noch Takeo und so stand heute mal wieder etwas an, um sein moralisches Konto aufzufüllen. Nebenbei würde der Job auch seinen Geldbeutel ein klein wenig füllen und es würde definitiv auch die ein oder andere Leckerei zu naschen geben, weshalb Takeo nicht zögerte und den Auftrag annahm, der von vielen Kollegen schon lange mit fehlendem Interesse gestraft wurde. Inhalt des Jobs war es, einer alten Dame bei den Vorbereitungen für ihren Geburtstag zu helfen. Viele würden sich dafür wahrscheinlich die engste Familie antanzen lassen und nicht gleich Ninja engagieren, aber hey: Vielleicht gab es keine Familie und der Umstand, dass dieser Job in der Stadtverwaltung aushing, sprach definitiv dafür, dass diese alte Dame Hilfe benötigte. Hilfe, die sie definitiv bekommen würde.

    Nachdem er noch ein paar Zielübungen mit seinem neu gewonnen Bogen absolviert hatte, für die er sich von einem nicht ganz so hoffnungslosen Rotschopf inspiriert hatte lassen, war das Duschen schnell erledigt, und er befand sich mit leichter Verspätung auf dem Weg zu Oma Hashimoto. Eile war geboten, denn eine alte Dame sollte man nicht warten lassen, und so nahm Takeo ein paar Abkürzungen über die Dächer der Stadt und kam letzten Endes sogar wenige Minuten vor dem eigentlichen Zeitplan in der richtigen Nachbarschaft an. Er nutzte seine erhöhte Position, um das richtige Haus auszumachen, und ein breites Grinsen zeichnete sich auf seinem Gesicht ab, als er Mai vor eben jenem Haus erblickte. In letzter Zeit trafen sie ziemlich oft aufeinander, aber wenn er so darüber nachdachte, war es gar nicht so ungewöhnlich. Sie war eine herzensgute Kunoichi und genau die Art von Mensch, die sich auch für so einen Job erwärmen konnte.

    Mit einem Satz beförderte er sich wieder auf den Erdboden und winkte Mai sofort fröhlich zu. „Guten Morgen, Mai-senpai! Da haben wir uns wohl schon wieder den gleichen Job ausgesucht, was? Wir müssen aufpassen, dass man uns bald nicht nur noch im Doppelpack bucht.“ Er hoffte, dass sie sich auch freute ihn zu sehen, denn seit der letzten Mission hatten sie nicht wirklich die Zeit gehabt, sich im Privaten zu unterhalten und sein Nutzen auf der Mission hielt er immer noch für fraglich. Aber Schwamm drüber. Immerhin hatte er bereits viel unternommen, damit sich so etwas nicht wiederholte, und innerlich hoffte er, dass Mai dies auch bemerken würde.
     
  3. Akinawa Izuya

    Akinawa Izuya Genin

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    Wieder einmal wurde das Geld knapp und was half da besser als ein adäquater Job mit verhältnismäßig akkuratem Verdienst? Supplemente für den Kraftsport waren schon ziemlich teuer und Izuya brauchte durchaus einiges davon, schließlich war er gezwungen all seine Energie in den Kraft- und Ausdauersport zu stecken, immerhin war er nicht in der Lage ein Nin- oder Genjutsu anzuwenden. Die halbe Nacht hatte er wieder trainiert, denn der Akinawa hatte demnächst einen Kampf zu bestreiten. Auf dem Schulhof. Ohne Regeln. Eigentlich war Izuya kein Freund von Schlägereien, aber wenn jemand seiner Schwester zu nahekam, dann sah das Ganze durchaus anders aus. Der Prügelpartner war nur ein frischer Genin, körperlich nicht unbedingt der Stärkste aber Izuya hatte vor ihn mit nur einem Schlag aus dem Geschehen zu verabschieden und daher trainierte er. Aber auch um auf Missionen bewährter arbeiten zu können. Nun stand jedoch ein Job an, der im Grunde ziemlich einfach und simpel klang, aber bestimmt seine Tücken inne hatte. Eine alte Dame wollte Geburtstag feiern und brauchte helfende Hände für die Vorbereitungen, denn allerlei Verwandtschaft war eingeladen. Das war doch ein Klacks für den wohl stärksten und schönsten Taijutsuka des Dorfes, daher schrieb er sich bei der Verwaltung auch zügig für diesen Job ein. Er wusste, dass er sich nicht allein um den Job kümmerte, aber wer hierbei seine Gefolgsleute werden sollte, wusste er bisweilen nicht.

    Flink sprang der junge Taijutsuka unter die Dusche und vollzog seine morgendliche Routine nach dem Aufstehen. Zum Frühstück gab es einen Apfel, eine Banane und einen Whey Protein Eiweiß Shake von der Firma Shiro Nutrition +. Zügig warf er sein gelbes Muskelshirt über, welches seine starken und definierten Arme freilegte. Aber auch die definierte und kräftige Brust- und Bauchmuskulatur war durchaus zu sehen, denn das Muskelshirt hatte einen tiefen Ausschnitt. Dazu folgten seine Hose und die Shinobi-Sandalen, bevor er das Elternhäuschen verließ und durch Jôsei rannte, um den Zielort zu erreichen. Hin und wieder kürzte der junge Shinobi ab, sprang auf die Hausdächer und hopste quer durch die Ortschaft, was vielen ein wenig missfiel. Schlussendlich erreichte er jedoch das Viertel, in welchem die Auftraggeberin wohnhaft war und kürzte erneut über die Häuser ab. Auf dem Dach der Auftraggeberin stützte er sich mit einem Arm ab und hüpfte über den Rand der Fassade in die Tiefe, wo auch Mai und Takeo bereits eingetroffen waren und konferierten. „Yo!“, machte Izuya auf sich aufmerksam und schien wie in Zeitlupe gen Boden zu fliegen, gekonnt und grazil. Erst als die Zeit gefühlt schneller verging knallte er auf den Boden. „Argh verdammt!“ Er war gar nicht gesprungen, sondern gefallen! Um diese Peinlichkeit jedoch geschickt zu seinen Gunsten zu verändern, nutzte der gewiefte Akinawa den aufgewirbelten Staub um eine coole, liegende Position einzunehmen. Als der aufgewirbelte Staub verschwand und Mai sowie Takeo einen Blick auf ihn werfen konnten, wirkte alles wie geplant. Dann drehte er sich gekonnt und befand sich in einer posierenden, stehenden Haltung. „Ich bin Akinawa Izuya. Shirogakures Imperator des Taijutsu. Anführer der 12 krassen Ghetto-Geister des Waldes und Meister des Eh-Roh-Tick!“ Welch gekonnte Vorstellung. Vermutlich war der Blauschopf ratzfatz der Volltrottel des Trios und alle waren sie froh, wenn er nach dem Job wieder verschwand.

    @Sakaida Mai @Dokúiki Takeo
     
  4. Sakaida Mai

    Sakaida Mai Chuunin

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    In freudiger Erwartung sah Mai zu der Person, welche sich ihr jede Sekunde nähern würde. In einem Ninjadorf sprangen die Leute oft von Dach zu Dach, weshalb einem geübten Shinobi das nicht entging. Überrascht weiteten sich ihre Augen einen Moment, ehe sie Dokúiki Takeo einen Schritt entgegen ging. „Guten Morgen Takeo! Was für ein schöner Zufall!“, begrüßte der quirlige Blauschopf ihn strahlend. Der junge Ninja war in den letzten Monaten bei fast allen Aufträgen an ihrer Seite gewesen. Die beiden befanden sich zweifellos auf einer Wellenlänge und freundeten sich mehr und mehr an. Mai schätzte Takeo dafür, dass er klare und gute Prinzipien hatte und das Herz am rechten Fleck trug. Es war eigenartig, aber manchmal erinnerte er sie an ihren verstorbenen Bruder. Und es tat ihr leid, dass er sich seit der letzten Mission ein wenig unter Druck setzte, was seine Fähigkeiten anging. Aber mit der Zeit würde sich das bestimmt bessern! So, wie es auch bei ihr gewesen war.

    Sag, kannst du eigentlich back-“ „Yo!“ Just wurde Mai von der dritten Person im Bunde unterbrochen. Gespannt blickte sie nach oben, wobei sich ihr Kopf mit dem fallenden Jungen wieder gen Boden neigte. Mit erschrockener Miene beobachtete sie den ihr unbekannten Jungen mit dem eisblauen Haar. Ob er sich weh getan hatte? Anscheinend nicht, denn er schwang sich gekonnt wieder auf die Beine und es sah auch noch ziemlich durchdacht aus. Er schien körperlich sehr gut trainiert zu sein, das verriet sein definierter Oberkörper. Etwas, wovon Mai nur träumen konnte, denn sie selbst war eher der Typ Lauch. Akinawa Izuya war ein Stück größer als Takeo und überragte Mai somit sowieso. All seine Titel kannte die Kunoichi ehrlich gesagt nicht, auch Eh-Roh-Tik als Stil war ihr nicht bekannt, aber sie konnte ja nicht alles wissen. Sie grinste Izuya an und stellte sich sogleich ebenfalls vor: „Mein Name ist Sakaida Mai. Freut mich sehr, dich kennenzulernen!“ Als auch Takeo ein paar Worte zur Begrüßung verloren hatte, konnte es ja eigentlich losgehen, oder?

    Du liebe Güte! Ach du liebes Herrgöttle! Ihr seid ja schon da! So was aber auch!



    Ihr seid doch die jungen Ninja, die mir bei meiner Geburtstagsfeier helfen werden?“ Oma Hashimoto stand gerade in ihrer Haustür mit einem vollen Müllbeutel in der Hand. Ein kurzer Blickaustausch und Mai übernahm die Begrüßung unvermittelt: „Ganz genau, die sind wir! Das ist Takeo, sein Name ist Izuya und ich bin Mai!“ Ein herziges Glucksen seitens der alten Dame folgte. Sie war sehr klein, zierlich gebaut und hatte ein warmes Gesicht. „Na dann kommt mal rein, ihr Lieben! Ich habe bereits eine Liste geschrieben, was alles zu tun ist.“ Dann ging sie auf Takeo und Izuya zu, musterte beide abwechselnd, und richtete sich schließlich an den Blauhaarigen: „Isamu, sei so gut und bring den Müll noch für mich weg. Du siehst mir doch kräftiger aus als der liebe Takeshi!“ Mai biss die Zähne zusammen, um ein amüsiertes Kichern zu unterdrücken. Entweder sie konnte sich Namen nicht gut merken, oder aber sie hörte schlecht und hatte es gar nicht erst richtig verstanden.

    @Dokúiki Takeo @Akinawa Izuya
     
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  5. Dokúiki Takeo

    Dokúiki Takeo Genin

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    Schon nach Mais Begrüßung fühlte er sich sofort wohl und seine Freude auf den Job stieg direkt ein ganzes Stück. Bevor sich ein längeres Gespräch entwickeln konnte, trat jedoch auch der dritte Helfer auf den Plan – oder besser gesagt: Krachte der dritte Helfer auf den Plan. Sein Auftritt entlockte Takeo ein lautes, aber dennoch freundliches Lachen. „Dokuiki Takeo. Sehr erfreut, Lord Imperator“, begrüßte er den Neuankömmling. Wenn Takeo eben noch gehofft hatte, dass er mal nicht der Lauch der Mission sein würde, so wurde diese Hoffnung jetzt schnell zerschlagen, denn es war unschwer zu erkennen, dass Izuyas Steckenpferd das Taijutsu war. Vielleicht war das aber auch eine zu oberflächliche Beurteilung und seine Oberarme kamen von einer Nebentätigkeit als sehr fleißiger Bauarbeiter. Unwahrscheinlich, dachte Takeo während er den Blauschopf beobachtete, wie er einen sich vor einen großen Stahlträger kniete. „Extrem unwahrscheinlich, dass er den Stahlträger alleine auf die andere Seite des Flusses bekommt, oder was meinst d-“ Takeo stockte, als der Blauschopf seinen gelben Schutzhelm richtete und den Träger mit einem Ruck in die Höhe hob. Beeindruckend, aber jetzt musste er damit immer noch über den Fl-. Es wirkte unwirklich, wie Izuya mit dem riesigen Stahlträger auf den Fluss zustürmte, doch Takeo erkannte, was er vorhatte. Seine Augen weiteten sich. Er wollte den Stahlträger doch nicht etwa nutzen, um sich über den Fluss zu katapultieren?!

    Takeo schüttelte den Kopf. Nein, wollte er ganz bestimmt nicht, denn heute war es ihre Aufgabe, einer alten Frau bei den Geburtstagsvorbereitungen zu helfen. In seiner Verträumtheit hatte er nicht mitbekommen, dass eben jene Dame bereits aus dem Haus getreten war und erschreckte sich dem entsprechend ein wenig, als er sie genau vor sich entdeckte. Er hoffte, dass seine kurze Verwirrtheit unbemerkt blieb und versuchte, sich einfach schnell in das Geschehen einzufinden, jedoch war es gar nicht so leicht, der alten Dame zu folgen. Hatte er etwa verpasst, dass Rai gekommen war? Es dauerte wieder einen Moment, bis er verstand, dass er gemeint war. Auch wenn es Fakten waren, dass Izuya wahrscheinlich ein Vielfaches von Takeos Kraft aufbringen konnte, kränkte ihn die Aussage nach dem harten Training doch ein wenig, auch wenn sie nur von einer tatterigen Frau kam.

    Oma Hashimoto drückte Izuya den Beutel in die Hand und drehte sich auf dem Absatz um, ohne dass dieser auch nur die Möglichkeit gehabt hätte, etwas dazu zu sagen, und marschierte auf die Haustür zu. „Es freut mich wirklich außerordentlich, dass ein paar so junge Hüpfer bereit sind mir zu helfen. Es ist doch wirklich einiges, was erledigt werden muss. Ich will ja nicht, dass in der Nachbarschaft über mich getuschelt wird. Frau Tanaka soll keinen Anlass haben, wieder zu behaupten, dass nicht genug Kuchen da gewesen wäre, falls noch drei unangekündigte Gäste gekommen wären. Nein, nein!“ Während des kleinen Monologs, der mit weiteren Namen und vor allem einer ordentlich Portion Tratsch gefüllt war, spazierte das kleine Trüppchen in den Wohnbereich. „So meine Lieben. Fühlt euch ganz wie zuhause. Kekse und Milch stehen dort drüben, aber nicht zu viel Naschen! Ihr wisst ja, dass zu viel Zucker nicht gut für eure Zähne ist! Dort drüben hängt auch meine kleine Liste.“ Sie deutete an das andere Ende des Raumes und Takeo musste ein wenig schlucken. „Ihr dürft euch gerne aussuchen, wo ihr anfangt. Ich werde schonmal den Esstisch putzen. Es wäre großartig, wenn noch jemand die anderen Tische holen würde. Das hat leider nicht mehr auf die Liste gepasst.“ Die kleine Liste ging von der Decke bis zum Boden und die Wände waren nicht gerade niedrig. Takeo fragte sich wirklich, wie Oma Hashimoto diese Liste dort oben angebracht hatte. Es war ein wenig traurig, dass das Ganze wohl auch mit einer ganzen Menge Stress verbunden wäre, aber dennoch konnte Takeo der ganzen Situation den Witz nicht absprechen und grinste breit. „Wollen wir gleich mit den Tischen starten?“
     
    Sakaida Mai und Akinawa Izuya gefällt das.