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Joudan macht Fortschritte

Kushou Joudan

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Zeit, dem alten Hund ein paar neue Tricks beizubringen =)

Aktuelle Exp: 1310

250
davon bitte in folgende Waffe, wir nehmen gleich den D-Rang:

Teleskopstab Mk I

Waffenart: Bo
Kategorie: Ninjawaffe
Rang: D

Beschreibung:
Joudans Kampfstab ist eine Eigenkreation, die sich in manchen Punkten von dem langen Stecken, die einen Bo normalerweise charakterisieren. Er besteht aus insgesamt sieben metallischen Zylindern, die ineinandergesteckt oder ausgefahren werden können. Das Mittelstück ist mit 50cm das längste Stück, zwei mal drei eineinandergeschobene Zylinder mit Längen zwischen 20 und 25 cm können mit einer schwungvollen Bewegung zu beiden Enden des Mittelstückes herausgeschleudert werden. So kommt der Teleskopstab im ausgefahrenen Zustand auf etwa 180cm Länge. Nur die beiden äußersten Zylinder sind massiv, der Rest ist hohl, was auch damit hilft, das Gewicht des Stabes in einem vernünftigen Rahmen zu halten. An den Enden der Rohre sind schmale magnetische Bänder angebracht, die im ein- und ausgefahrenen Zustand den Bo ein wenig stabilisieren. Dennoch ist es aufgrund der Konstruktionsweilse nicht möglich, Stiche mit dem Teleskopstab auszuführen.
Bild der Waffe:
Bild des Stabs:

Joudans Konzeptzeichnung:



534 * 0,75 gibt gerundet 400, die bitte zu Joudans Widerstand, der damit auf 500 und damit Stufe 2 ansteigt.
500 Exp finden hoffentlich ihren Weg in Joudans Geschwindigkeit, die vom 500 auf 1000 und damut Stufe 3 steigt.

Und damit verbleiben noch krasse 26 Punkte!

Code:
[color=#ff0000][b][u]Teleskopstab Mk I[/u][/b][/color]

[color=red]Waffenart:[/color] Bo
[color=red]Kategorie:[/color] Ninjawaffe
[color=red]Rang:[/color] D 

[color=red]Beschreibung:[/color]
Joudans Kampfstab ist eine Eigenkreation, die sich in manchen Punkten von dem langen Stecken, die einen Bo normalerweise charakterisieren. Er besteht aus insgesamt sieben metallischen Zylindern, die ineinandergesteckt oder ausgefahren werden können. Das Mittelstück ist mit 50cm das längste Stück, zwei mal drei eineinandergeschobene Zylinder mit Längen zwischen 20 und 25 cm können mit einer schwungvollen Bewegung zu beiden Enden des Mittelstückes herausgeschleudert werden. So kommt der Teleskopstab im ausgefahrenen Zustand auf etwa 180cm Länge. Nur die beiden äußersten Zylinder sind massiv, der Rest ist hohl, was auch damit hilft, das Gewicht des Stabes in einem vernünftigen Rahmen zu halten. An den Enden der Rohre sind schmale magnetische Bänder angebracht, die im ein- und ausgefahrenen Zustand den Bo ein wenig stabilisieren. Dennoch ist es aufgrund der Konstruktionsweilse nicht möglich, Stiche mit dem Teleskopstab auszuführen.
[color=red]Bild der Waffe:[/color][SPOILER]Bild des Stabs:
[img]https://i.imgur.com/2qZq0ii.jpg[/img]
Joudans Konzeptzeichnung:
[img]https://i.imgur.com/qOwhgQr.jpg[/img][/SPOILER]
 

Maki

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Und erledigt! :)
Beim Update kommen nun gleich wieder 100 drauf.
 

Kushou Joudan

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Diese Unbalance zwischen Nin- und Taijutsu ist mir schon seit langem ein Dorn im Auge...

Momentane Exp: 2.201

Davon bitte 1400 ins Ninjutsu (elementlos), das damit mit StSt 2 von 1100 auf 2500 und damit den B-Rang rutsch.

Der neue Ninjutsu-Push muss natürlich auch zelebriert werden. Zum einen mit Joudans vertollerten Form des dritten Auges (B-Rang, 500 EXP) und einem neuen Fuuin-Jutsu (Fuuin: Rājishīru, C-Rang, 300 EXP)

02201
-1400
-0500
-0300
_____
00001

Also ein ganzer Exp übrig ^^

Codes für Jutsus:

Code:
[color=red][b][u]Fuuin: Rājishīru (Versiegelungskunst: Große Versiegelung)[/u][/b]


Element:[/color] Keines
[color=red]Typ:[/color] Ninjutsu
[color=red]Rang:[/color] C
[color=red]Chakrakosten:[/color] C
[color=red]Reichweite:[/color] Direkt beim Anwender

[color=red]Voraussetzung:[/color] Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 3, [color=red][b]Shīru no āto[/b]

Beschreibung:[/color] Eine größere Variante des  Tobidôgu. Wohingegen ein Akademist lernt, einzelne Waffen von nicht  allzu großer Größe zu versiegeln, ist es mit diesem Siegel möglich, ein  maximales Volumen von acht Kubikmetern zu versiegeln. Natürlich können  auch andere unbelebte, nicht mit Chakra getränkte Gegenstände versiegelt  und wieder hervorgeholt werden. Erde kann versiegelt werden, allerdings  keine anderen Elemente. Für diese Technik muss auch eine dementsprechend große Schriftrolle mit sich geführt werden.

[COLOR=red][B][U]Mezame San-gan: Numanami (Erwachtes drittes Auge: Teichwelle)[/U][/B]

Element:[/COLOR] keines
[COLOR=red]Typ:[/COLOR] Ninjutsu
[COLOR=red]Rang:[/COLOR] B
[COLOR=red]Chakrakosten:[/COLOR] C
[COLOR=red]Reichweite:[/COLOR] 20m

[COLOR=red]Anmerkung:[/COLOR] Persönliches Jutsu von Kushou Joudan

[COLOR=red]Voraussetzung:[/COLOR] Chakrakontrolle 6, Chakramenge 4, [COLOR=red][B]Mezame San-gan: Kawanami[/B]

Beschreibung:[/COLOR] Der Anwender hält mit einer Hand das Tora-Handzeichen. Nun breitet sich eine kreisförmige Welle aus Chakra um den Anwender herum aus, die etwa 20m Reichweite hat. Personen, die eine gewisse Menge an Chakra in sich tragen, "reflektieren" einen Teil dieser Welle und werfen sie an den Anwender zurück. Dieser kann so einschätzen, wo sich innerhalb des Kreises Ninjas befinden. Anhand der Stärke des Echos kann der Anwender grob einschätzen, wie viel Chakra das Ziel momentan noch in sich trägt. Eine andere Wirkung (Schaden, Zurückstoßen,...) hat die Chakrawelle nicht.
Die Technik hat allerdings einige Nachteile/Voraussetzungen:
[LIST][*]Wer eine Chakrakontrolle gleich des Anwenders oder höher hat, kann die Chakra-Welle spüren und wird so auf die Anwesenheit des Anwenders aufmerksam.
[*]Zivilisten, Tiere,... können mit diesem Jutsu nicht erspürt werden
[*]Erspürte Ninja werfen einen "Schatten" hinter sich, sodass der Anwender von mehreren direkt hintereinanstehenden Gegnern nur den ersten bemerkt.
[*]Wände, Bäume,... können nicht "durchleuchtet" werden. Flüßigkeiten verzerren das Chakra-Echo so sehr, dass der Anwender nur die grobe Richtung spüren kann, kann die genaue Position aber nicht ausmachen. Allein Gase (auch Rauch) können ohne Probleme durchdrungen werden.
[*]Zwischen dem Aussenden und dem Empfangen vergehen ein paar Augenblicke, sodass ein sich bewegendes Ziel zum Zeitpunkt des Erspürens vielleicht schon an einem anderen Punkt ist.
[*]Jutsus und Bunshin mit Chakrakosten B oder niederer können von diesem Jutsu nicht erspürt werden, teurere Techniken werden als solche erkannt.
[/LIST]
[COLOR=red]Alternativ:[/COLOR] Anstatt einen kreisfömigen Bereich um sich herum abzusuchen kann der Anwender seine Chakrawelle auch gezielt in eine Richtung schicken. So kann er einen Kegel von 90° abdecken, dafür verdoppelt sich die Reichweite auf etwa 40m.
(btw ist mir aufgefallen, dass die beiden Mezame San-gan Jutsus nicht in der Liste der Persönlichen Jutsus stehen. Wäre klassi, wenn man die da noch nachtragen könnte. Vielen Dank :3
 

Kushou Joudan

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Ein kleiner post-missioneller Stat Stubser für Joudan darf es für mich bitte sein:

Chakrakontrolle: 3500 + (1840 x1, 25) = 5800 und damit Stufe 8

Verbleiben tun noch 161 Exp, die reichen fürs erste!

Entaprechend gibt's ein cooles neues Tattoo und die Stufen 2 und 3 von Gouwan

Code:
[color=red]Chakrakontrolle Stufe 7:[/color] Während sich die Aufladezeit nun auf fünf Sekunden reduziert hat,  steigt die Zeit, die man das aufgestaute Chakra aufrechterhalten kann,  auf satte 10 Sekunden und man kann nebenher sogar ein wenig reden, wenn  auch keine großen philosophischen Überlegungen anstellen. Und zu guter  Letzt ist auch der Effekt des Jutsus gestiegen: Der Baum, der einen  solchen Schlag erleidet, wird entwurzelt, bei Menschen werden multiple  Knochenbrüche induziert.

[color=red]Chakrakontrolle Stufe 8:[/color] Innerhalb dreier Sekunden kann man nebenbei - und vollkommen ohne  Fingerzeichen - genug Chakra ansammeln und es für bis zu 15 Sekunden  konzentriert halten. Ein Schlag reicht aus um den Boden aufbrechen zu  lassen und ein direkter Treffer gegen einen Menschen ist mit hoher  Wahrscheinlichkeit tödlich.
 

Kushou Joudan

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Dafür, dass Joudans Kampfstil eigentlich voll darauf beruht, Sachen durch die Gegend zu werfen, ist er momentan vergleichsweise schlecht darin, Sachen durch die Gegend zu werfen. Änderen wir das! Und ein wenig mehr Fuuin dürfen auch noch dazu.

  • Geschick: 1600 + (1520 Exp * 1,25) = 3500 und damit Stufe 6
  • Chakramenge: 2500 + (1000 Exp * 1) = 3500 und damit Stufe 6
  • Und für 500 Exp bitte das B-Rang Taijutsu Gounage
  • Dazu für 2x 300 Exp die Fuuin-Jutsus Klebesiegel und Siegelentschärfung
  • Nun ist Joudan Chuunin (hussaaa!!) und hat damit Zugang zu zwei Spezialwissen, das sollen das Fuuinjutsu und die Sensorik sein.
  • Zuletzt werden, wie hier besprochen, die beiden Mezame San-gan Techniken aus Joudans bisherigen Jutsuliste durch diese beiden hier ersetzt:
...

D:

Ich hab den Code für die beiden neuen Techniken nicht mehr und im Topic für persönliche Techniken stehen Joudans Techniken oben in ihrer neuen Fassung aber unten im Code noch in der alten Variante drin.

Könnte der bearbeitende Teamler vielleicht den Code für Joudans pers. Jutsus aktualisieren und am besten gleich in den Stecki übernehmen? Danke <3 PS: Joudan wird überall im Forum als Ame-Nin aufgeführt, es wäre glaube ich passend, wenn man das bei den pers. Jutsus auch so macht.


Insg. kostet das alles 3620 Exp. Von meinen aktuellen 3811 bleiben also noch glückliche 191 Exp übrig. Danke für's Bearbeiten <3


Codes:

Taijutsu B-Rang
Code:
[color=red][b][U]Gounage (Starker Wurf)[/U][/b]

Typ:[/color] Taijutsu
[color=red]Rang:[/color] B
[color=red]Chakrakosten:[/color] B
[color=red]Reichweite:[/color] mind. doppelte Wurfweite

[color=red]Voraussetzung:[/color] Chakrakontrolle Stufe 6, Chakramenge Stufe 5, Kraft Stufe 4, Geschick Stufe 6, [color=red][b]Gouwan[/b]

Beschreibung:[/color] Dieses Jutsu nutzt das Grundprinzip des Gouwans, einen Schlag durch explosionsartige Freisetzung von Chakra in der Hand zu verstärken, und wendet es auf das Werfen von Projektilwaffen, also Kunai, Shuriken und dergleichen, an. Zwei schnelle Fingerzeichen werden geformt, danach schnellstens das Projektil in die Hand genommen. Nun wird eine große Menge Chakra in der Hand des Anwenders gesammelt, was unerfahrene Anwender der Technik einige Momente benötigt. In dem Moment, in dem das Projekil die Hand verlässt wird das Chakra freigegeben, das so die Wucht des Wurfes deutlich verstärkt. Da dies ein hohes Maß an Koordination benötigt ist das Gounage immer nur mit einem Projektil möglich.

[color=red]Chakrakontrolle 6:[/color] Die Aufladezeit des Jutsus liegt noch bei gut zehn Sekunden ununterbrochener Konzentration, weswegen es im Kampf schwierig einsetzbar ist; auch der Effekt hält sich mit einer knappen Verdopplung der ursprünglichen Wucht und Reichweite noch arg in Grenzen. Außerdem lässt sich das in der Faust gesammelte Chakra nur für 5 Sekunden halten, hat man es in dieser Zeit nicht genutzt, verpufft es einfach wirkungslos. Die Zielgenauigkeit des Anwenders leidet unter der Technik, sodass sein Geschick für den Wurf um drei Punkte gesenkt wird.
[color=red]Chakrakontrolle 7:[/color] Während sich die Aufladezeit nun auf fünf Sekunden reduziert hat, steigt die Zeit, die man das aufgestaute Chakra aufrechterhalten kann, auf satte 10 Sekunden und man kann nebenher sogar ein wenig reden, wenn auch keine großen philosophischen Überlegungen anstellen. Und zu guter Letzt ist auch der Effekt des Jutsus gestiegen: Ein geworfenes Projektil hat genug Wucht um Holzwände oder Bäume zu durchstoßen, Menschen werden in der Regel komplett durchdrungen, was zu schwerern Verletzungen führt. Die Zielgenauigkeit des Anwenders leidet unter der Technik, sodass sein Geschick für den Wurf um vier Punkte gesenkt wird.
[color=red]Chakrakontrolle 8:[/color] Innerhalb dreier Sekunden kann man nebenbei - und vollkommen ohne Fingerzeichen - genug Chakra ansammeln und es für bis zu 15 Sekunden konzentriert halten. Beim Aufprall zersplittert das Projektil meist und richtet dabei auch an robusten Strukturen beachtliche Schäden an, ein Treffer gegen einen Menschen ist mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich. Die Zielgenauigkeit des Anwenders leidet unter der Technik, sodass sein Geschick für den Wurf um fünf Punkte gesenkt wird.
Ninjutsu C-Rang:
Code:
[color=red][b][u]Setchaku Shiru no Jutsu (Jutsu des Klebesiegels)[/u][/b]


Element:[/color] Keines
[color=red]Typ:[/color] Ninjutsu
[color=red]Rang:[/color] C
[color=red]Chakrakosten:[/color] C pro Minute
[color=red]Reichweite:[/color] 20 Meter

[color=red]Voraussetzung:[/color] Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 3, [color=red][b]Shīru no āto[/b]

Beschreibung:[/color] Das Jutsu benötigt vier spezielle  Siegel, die der Anwender um den Gegner herum plaziert, nachdem er sie  mithilfe eines kleinen Chakraschubes und einigen Fingerzeichen aktiviert  hat. Die so umfriedete Fläche muss zwischen 4 und 16 Quadratmetern  liegen. Ein Gegner, der sich in diesem Feld aufhält, kann nun bis zu  fünf Minuten darin festgehalten werden, sodass er seine Füße nicht mehr  von der Erde heben kann, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass  seine Chakrakontrolle diejenige des Anwenders unterschreitet. Halten  sich währenddessen mehrere Gegner im selben Feld auf, so wachsen die  Chakrakosten proportional an.


[color=red][b][u]Fuuin: Kesshō soryūshon (Versiegelungstechnik: Siegelentschärfung)[/u][/b]

Element:[/color] /
[color=red]Typ:[/color] Ninjutsu
[color=red]Rang:[/color] C
[color=red]Chakrakosten:[/color] C pro D-C Siegel, B pro B-A Siegel
[color=red]Reichweite:[/color] Direkt

[color=red]Voraussetzung:[/color] Chakrakontrolle Stufe 3, Chakramenge Stufe 3, [color=red][b]Shīru no āto, Sokkijutsu[/b]

Beschreibung:[/color] Eine Technik, die unter den Fuuin-Ninja gelehrt wird. Hierbei ist es möglich, gegnerische Siegel zu erkennen und mithilfe des eigenen Chakras zu entschärfen. Hierfür muss der Anwender sein Chakra einige Zeit in Ruhe konzentrieren und das zu entschärfende Siegel daraufhin berühren. Siegel des S-Ranges können nicht entschärft werden.

[color=#ff0000]Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 3:[/color] D-Rang Siegel können erkannt und innerhalb von 3 Sekunden entschärft werden.
[color=#ff0000]Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 3:[/color] C-Rang Siegel können erkannt und innerhalb von 5 Sekunden entschärft werden.
[color=#ff0000]Chakrakontrolle Stufe 8, Chakramenge Stufe 5:[/color] B-Rang Siegel können erkannt und innerhalb von 15 Sekunden entschärft werden.
Ninjutsu B-Rang:
Code:
[COLOR=#ff0000][B][U]Sokkijutsu (Schnellschreibkunst)[/U][/B]

Element:[/COLOR] Keines
[COLOR=#ff0000]Typ:[/COLOR] Ninjutsu, Fuinjutsu
[COLOR=#ff0000]Rang:[/COLOR] B
[COLOR=#ff0000]Chakrakosten:[/COLOR] D-Rang pro Siegel (C bei Siegeln auf Menschen)
[COLOR=#ff0000]Reichweite:[/COLOR] - (abhängig vom verwendeten Jutsu)

[COLOR=#ff0000]Voraussetzung:[/COLOR] Chakrakontrolle Stufe 5, Fuin-Spezialwissen

[COLOR=#ff0000]Beschreibung:[/COLOR] Ein Spezialist im Fuinjutsu hat die Fähigkeit, seine Techniken nicht mehr händisch mit einem Schreibutensil auf der Unterlage aufzubringen, sondern nach Anwendung der Fingerzeichen mit einer simplen Berührung dort erscheinen zu lassen. Dabei fallen ein wenig zusätzliche Chakrakosten an.


[COLOR=#ff0000][B][U]Chakra no Shimon (Chakra-Fingerabdruck)[/U][/B]

Element:[/COLOR] Keines
[COLOR=#ff0000]Typ:[/COLOR] Ninjutsu
[COLOR=#ff0000]Rang:[/COLOR] B
[COLOR=#ff0000]Chakrakosten:[/COLOR] Keine
[COLOR=#ff0000]Reichweite:[/COLOR] - (abhängig vom verwendeten Jutsu)

[COLOR=#ff0000]Voraussetzung:[/COLOR] Chakrakontrolle Stufe 3, Sensor-Spezialwissen

[COLOR=#ff0000]Beschreibung:[/COLOR] Ein geübter Sensor besitzt die Fähigkeit, die individuellen Merkmale eines von ihm georteten Chakra so präzise zu bestimmen, dass er allein aus dem georteten Chakra Vorhersagen über das zugehörige Lebewesen treffen kann. Die Präzision dieser Vorhersage hängt von der eigenen Chakrakontrolle ab.
[COLOR=#ff0000]Chakrakontrolle 3: [/COLOR]Neben der aktuellen Chakramenge eines Wesens kann dessen normale Kapazität bestimmt werden - der Sensor kann also trotz Chakramangel erkennen, ob die von ihm geortete Präsenz normalerweise über die Reserven eines Jounin verfügt.
[COLOR=#ff0000]Chakrakontrolle 5: [/COLOR]Der Sensor kann die Prägungen des Chakras in einer Präsenz erkennen - welche Jutsu-Fähigkeiten beim Ziel am stärksten ausgeprägt sind, den ungefähren Grad ihrer Chakrakontrolle, und welches primäre Chakraelement sie besitzt - falls eines vorhanden ist. Sollte es sich beim Ziel nicht um einen Ninja handeln (und es somit nicht über diese Eigenschaften verfügen) kann er recht genau sagen, um welche Art Geschöpf es sich sonst handeln mag - vorausgesetzt, er ist mit dieser Art Wesen vertraut.
[COLOR=#ff0000]Chakrakontrolle 7:[/COLOR] Der Sensor kann anhand seiner Ortung bestimmen, ob bei einer Person die typischen Merkmale eines Bluterbes vorhanden sind, wenn er mit diesem gut genug vertraut ist. Er kann nun auch so feine Nuancen des Chakras ausmachen, dass er selbst Ninja mit identischen Prägungen (siehe oben) sicher voneinander unterscheiden kann.
Spezialisierung:
Code:
[COLOR=#4da6ff][B]>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Spezialisierung <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<[/B][/COLOR]

[COLOR=red]Sonderausbildung[/COLOR] - X (Kategorie) - Stufe Y

[COLOR=red]Spezialwissen[/COLOR]
* Sensor
* Fuuinjutsu
* -
 
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Maki

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Die beiden Techniken wurden ersetzt, es gibt dabei keine Exp-Differenz, da sie dieselben Ränge haben.
Die Codes für die persönlichen Techniken wurden angepasst und in den Post von Ame verfrachtet.

Und damit verbleiben 191 Exp!
 

Kushou Joudan

Chuunin
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Für seinen Taijutsu-Rang kann Joudan echt wenige Taijutsu. Das sollte sich mal ändern:

Neuer Taijutsustil: Ippaite no Tenryuu. Kostet 1000 Exp, startet auf Rang D.

Dazu noch die beiden Jutsu Amatsu Shinchou (Himmlische Ausdehnung) (Rang E, 100 Exp) und Nobiru Kidou (Ausladenden Umlaufbahn) (Rang D, 200 Exp)

Macht 1300 Exp. Von Joudans 1791 bleiben dann noch 491 übrig. Dankeee :)


Code:
[COLOR=red][B][U]Amatsu Shinchou (Himmlische Ausdehnung)[/U][/B]

Typ:[/COLOR] Taijutsu
[COLOR=red]Rang:[/COLOR] E
[COLOR=red]Chakrakosten:[/COLOR] keine
[COLOR=red]Reichweite:[/COLOR] Nahkampf

[COLOR=red]Voraussetzung:[/COLOR] Kraft 2, Geschick 2

[COLOR=red]Beschreibung:[/COLOR]
Gegner, die dem Nutzer zu nahe kommen, werden mit diesem Tritt (hoffentlich) wieder auf sichere Distanz gebracht. Der Anwender hebt seine Fußsohle - meist gegen den Oberschenkel oder den Bauchbereich - und streckt dann das Knie durch. Der Tritt verursacht vergleichsweise wenig “Schaden” beim Gegner, jedoch drängt es ihn meist ein, zwei Schritt zurück und so auch den Anwender.

[COLOR=red][B][U][B][U]Nobiru Kidou[/U][/B] (Ausladenden Umlaufbahn)[/U][/B]

Typ:[/COLOR] Taijutsu
[COLOR=red]Rang:[/COLOR] D
[COLOR=red]Chakrakosten:[/COLOR] keine
[COLOR=red]Reichweite:[/COLOR] Nahkampf

[COLOR=red]Voraussetzung:[/COLOR] Geschick 3, Geschwindigkeit 2

[COLOR=red]Beschreibung:[/COLOR]
Einem Nahkampfangriff wird ausgewichen, indem der Anwender seinen Körper zur Seite lehnt. Beinahe gleichzeitig wird, mit Hand, Waffe oder Waffengriff, der Gegner in die Richtung seines Angriffes weitergeschoben. Es ist möglich, seine Laufbahn dabei ein Stück weit zu manipulieren, dass er z.B. gegen eine Wand oder einen anderen Gegner stolpert.
 

Kushou Joudan

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edit, lassen wir das hier mal vorerst
 
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Kushou Joudan

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Was ist besser als Chakra? MEHR CHAKRA!

Chakramenge von 3500 auf 5800 und damit auf Stufe 8 kosten mit StSt 2 2300 Exp

Dazu für 500 Exp noch bitte das B-Rang Jutsu Fuuin: Shin Kawarimi no Jutsu

Von 3891 Exp sind dann noch 1091 übrig.


Vielen Dank <3

Code:
[COLOR=red][B][U]Fuuin: Shin Kawarimi no Jutsu (Technik des wahren Körpertausches)[/U][/B]

Element:[/COLOR] keines
[COLOR=red]Typ:[/COLOR] Ninjutsu
[COLOR=red]Rang:[/COLOR] B
[COLOR=red]Chakrakosten:[/COLOR] B - S
[COLOR=red]Reichweite:[/COLOR] Berührung zur Markierung, mind. CK x 10 Meter für die Aktivierung.

[COLOR=red]Voraussetzung:[/COLOR] Fuuin-Spezialwissen, Chakrakontrolle 7, Chakramenge 6, [B][COLOR=red]Shiru no Ato[/COLOR][/B]

[COLOR=red]Beschreibung:[/COLOR]
Zwei Gegenstände werden mit einem kleinen Siegel markiert. Wird das Jutsu dann aktiviert, tauschen sie wie von Zauberhand ihren Platz. Alternativ kann auch der Anwender seinen Platz mit einem der Gegenstände tauschen. Beide Gegenstände müssen in der Reichweite des Anwenders sein und auch die Distanz zwischen beiden Gegenständen darf die Reichweite nicht überschreiten. Die beiden vertauschten Gegenstände (oder der Anwender) müssen etwa gleich groß sein, das Tauschen von Gegenständen, die irgendwo fest befestigt sind, ist nicht möglich. Nach dem Tausch haben beide Tauschobjekte keine Beschleunigung mehr. Wird ein drittes Siegel auf einem Gegenstand platziert, erlischt das erste der beiden anderen wieder.

[COLOR=red]B-Rang-Kosten:[/COLOR] Die Reichweite des Jutsus beträgt CK x 10 Meter. Die Gegenstände dürfen maximal so schwer sein wie ein Werkzeugkasten.
[COLOR=red]A-Rang-Kosten:[/COLOR] Die Reichweite des Jutsus beträgt CK x 25 Meter. Die Gegenstände dürfen so schwer sein wie ein Amboss.
[COLOR=red]S-Rang-Kosten:[/COLOR] Die Reichweite des Jutsus beträgt CK x 50 Meter. Die Gegenstände dürfen maximal so schwer sein wie ein Pferdegespann
 

Netsu

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Schwups, schon sind die Punkte weg - wer hat die wohl wegversteckt?

Rechnung stimmt so, Punkte und Technik eingetragen.
 

Kushou Joudan

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Schon wieder über 2000 Exp? Das kann ja nicht angehen, die bringen auf dem Konto niemandem was. (Es gibt doch keine Zinsen, oder?)

Verfügbar: 2.291 Exp

Davon sollen 480 Exp in den Taijutsu-Stil Ippaite no Tenryuu. St.St. 3 macht aus den 480 Runde 600, die zum bisherigen Wert addiert dann 1100 und damit Rang C ergeben.
Der allgemeine Taijustuwert steigt, infolge dessen, auf 3700 und bleibt geraaaade so auf dem B-Rang.

600 Exp finden ihren Weg in Joudans Geschwindigkeit, die von 1000 auf 1600 und damit Stufe 4 steigt.

Für 250 Exp darf Joudans Teleskop-Bo, als Ninjawaffe, auf den Rang C gehoben werden.

Und aus dem Ippaite hätte ich dazu gerne für 1x 200 und 2x 300, also insg. 800 Exp, folgende Jutsus:

Code:
[COLOR=red][B][U]Chimei Kyuushuu (Katastrophale Anziehung)[/U][/B]

Typ:[/COLOR] Taijutsu
[COLOR=red]Rang:[/COLOR] D
[COLOR=red]Chakrakosten:[/COLOR] keine
[COLOR=red]Reichweite:[/COLOR] Nahkampf

[COLOR=red]Voraussetzung:[/COLOR] [B][COLOR=red]Kinobori[/COLOR][/B], Geschick 3

[COLOR=red]Beschreibung:[/COLOR]
Diese Technik nutzt das Kinobori aktiv, um damit eine Tritt-Technik zu verstärken. Der Anwender tritt auf irgendwas, aktiviert das Kinobori und schleudert den Gegenstand dann mit einem Kick und indem das Kinobori rechtzeitig deaktiviert wird, auf einen Gegner. Einen kleinen Gegenstand kann er damit so gezielt durch die Gegend treten, als hätte er ihn mit der Hand geworfen.
Code:
[COLOR=red][B][U]Shinpiteki ni Jushi (Mystischer Trabant)[/U][/B]

Typ:[/COLOR] Taijutsu
[COLOR=red]Rang:[/COLOR] C
[COLOR=red]Chakrakosten:[/COLOR] keine
[COLOR=red]Reichweite:[/COLOR] Nahkampf

[COLOR=red]Voraussetzung:[/COLOR] Geschick 5, Geschwindigkeit 3

[COLOR=red]Beschreibung:[/COLOR]
Diese Schritttechnik brilliert im Kampf gegen mehrere Gegner. Der Anwender muss dazu hinter einen Kontrahenten kommen und sich Rücken an Rücken mit ihm positionieren. Indem nun die Bewegungen durch den Rücken erfühlt werden, fällt es dem Anwender leicht, die nächste Bewegung des Gegners zu ertasten. Vorrängig wird die Technik genutzt, um so kurzzeitig einem Gegner "am Rücken kleben zu bleiben".
Code:
[COLOR=red][B][U]Nagareboshi Arashi (Sternschnuppenschauer)[/U][/B]

Typ:[/COLOR] Taijutsu
[COLOR=red]Rang:[/COLOR] C
[COLOR=red]Chakrakosten:
Reichweite:[/COLOR] Sprungweite

[COLOR=red]Voraussetzung:[/COLOR] [B][COLOR=red]Amatsu Shinchou[/COLOR][/B], Geschick 5, Stärke 3, Geschwindigkeit 2

[COLOR=red]Beschreibung:[/COLOR]
Diese Technik wirkt für Außenstehende beinahe schon belustigend zu betrachten. Mit angezogenen Knien wird auf einen Gegner zugesprungen. Der Schwung des Sprünge kann für einen einfachen Angriff mit den Händen oder einer Nahkampfwaffe genutzt werden. Sobald die Fußsohlen in Berührung mit dem Körper des Gegners kommen, werden die Beine durchgestreckt und der Anwender im hohen Bogen vom Gegner weggeschleudert.
Im Kampf gegen eine große Anzahl an Gegner entfaltet dieses Jutsu erst sein volles Potential. Mehrfach hintereinander angewendet kann der Anwender wie ein Flummi auf Steroiden zwischen den Gegnern hin- und herspringen. Diese müssen zudem aufpassen, mit Angriffen, die den Anwender verfehlen, nicht die eigenen Kameraden zu treffen.
Zahltag!

2291 Exp
-480 Exp
-600 Exp
-250 Exp
-800 Exp
161 Exp verbleiben auf dem Konto

Und mir ist noch aufgefallen, dass in Joudans Historia vor "Abgeschlossene Missionen" ein
Code:
[b]
-Tag fehlt. Wäre supi, wenn das seinen Weg zurück finden könnte :3



GUCK MAL @Akinawa Izuya @Jirokou Shunsui ICH LERN TAIJUTSU DD: Wer ist jetzt ein Lauch?

*schaut seine Ausdauer- und Widerstandswerte an*

Okay, Joudan ist immer noch der Lauch... D:
 
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Kushou Joudan

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Für 300 Exp für ich mit Joudan gerne folgende C-Rang Technik lernen:

Code:
[COLOR=red][B][U]Fuuin: Ryooen na Kaihou (Siegelkunst - Fernentsieglung)[/U][/B]

Element:[/COLOR] -
[COLOR=red]Typ:[/COLOR] Ninjutsu, Fuuin
[COLOR=red]Rang:[/COLOR] C
[COLOR=red]Chakrakosten:[/COLOR] C
[COLOR=red]Reichweite:[/COLOR] 15m

[COLOR=red]Voraussetzung:[/COLOR]  Chakrakontrolle 5, Chakramenge 3, [COLOR=rgb(255, 0, 0)][B]Fuuin: Rājishīru[/B][/COLOR], entsprechend präparierte Schriftrolle, Fuuin Spezialwissen

[COLOR=red]Beschreibung:[/COLOR]
Mit dieser nützlichen Technik kann der Anwender einen Gegenstand, denn er zuvor mit dem Tobidogu oder dem  Fuuin: Rajishiru  in einer Schroftrolle versiegelt hat, auch aus einer gewissen Distanz wieder entsiegeln.
61 Exp verbleiben, vielen Dank =)
 

Kushou Joudan

Chuunin
Beiträge
550
Alter
22 Jahre
Größe
>Natsu
Fraktion
Sora
Dorf
Ame
Steckbrief
Link
*pustet ein wenig Staub weg*

Gleichgewicht in allen Dingen

In den Hauptrollen:
Kushou Joudan - Enkel eines Großhändlers, Sohn eines Shinobis, großer Bruder
Kushou Rin - Joudans Schwester
Mizuki - ein trinklustiger Panda

Die Anderen:

Kushou Josata - Mutter der Geschwister Joudan und Rin
Sawamura Yawato - ein Jounin im Ruhestand
Sawamura Arima - Yawatos Mutter
Hibuki - der Älteste der Shao-Pan
Kiki - die Jüngste unter den Shao-Pan


~ Freude ist wie ein Baum, dessen Äste in die Höhe wachsen. Trauer ist die Wurzel, die den Baum im Erdreich verankert. Beides wird gebraucht. Je höher ein Baum wächst, desto tiefer reichen seine Wurzeln [...]. Dies ist Gleichgewicht ~

- Osho Rajneesh, Everyday Osho​


Akt I

Zischend brutzelte angebratener Reis in einer Wok-Pfanne mit Paprika, Lauchzwiebel, grünen Bohnen und Hähnchenfleisch um die Wette, füllte die kleine Wohnung mit wohlriechenden Düften. “Rin, Essen ist fertig!”, rief Joudan seiner Schwester zu. Ihr Zimmer war am anderen Ende des Raumes, der für die Geschwister als Wohn-, Esszimmer und Küche zugleich fungierte. Der blonde Chuunin drehte klickene den Herd aus, griff die Pfanne und trug sie vom sterbenden Herdfeuer zu einem niedrigen Tisch, neben dem ein kleines Sofa, ein durchgesessener Sessel und einige Sitzkissen lagen.
Einen Augenblick später öffnete sich die Türe zu Rins Zimmer und Joudans Schwester trat heraus. Durch den Türspalt konnte der Blonde einen Blick in das Zimmer seiner kleinen Schwester erhaschen, sah einen großen Stapel mit schief aufeinander gestapelten Kartons darin aufragen.
“Nicht zu scharf?”, fragte Rin den Koch, der diese Frage gefühlt dreimal die Woche über sich ergehen ließ. “So, dass man es merkt, aber du es trotzdem essen kannst.”, war auch heute seine Antwort. Seit mehr als vier Jahren kochte Joudan nun schon beinahe jeden Tag für seine Schwester, er kannte ihre Essgewohnheiten mittlerweile recht gut. Nachdem Rin einen prüfenden Blick in die Pfanne geworfen und mit einem Nicken ihren Segen gegeben hatte, schöpfte Joudan ihr in eine rot-und-grün bemalte Tonschale. Danach war seine Portion dran.
Dass Rin die nächsten Minuten schwieg und aß war eines der größten Komplimente, die sie Joudan an seine Kochkunst geben konnte. So war es der große Bruder, der das kurzzeitig aufgekommene Schweigen brach, das zuvor nur von dem gelegentlichen Aneinanderkommen von Löffel und Schale begleitet wurde.
“Bist du dir sicher, damit?” Rin seufzte aus und schob sich, zur Antwort, einen gehäuften Löffel Reis in den Mund, kaute demonstrativ darauf herum. Natürlich wusste sie, worum es ging, in den letzten Wochen hatte es zwischen den beiden Geschwistern nur ein großes Thema gegeben. “Wenn wir noch drei, vier Jahre warten, kannst du eine eigene Wohnung haben. Auf eigenen Beinen stehen. Wir müssen das Angebot nicht annehmen.”
Im Hause Kushou Jr. stand ein Umzug bevor. Joudan war an ein kleines Häuslein zur Miete auf der vierten Plattform gekommen. Die Vormieterin war eine nette Dame, die jedoch aufgrund ihres hohen Alters nun in die Pension zog. Das Häuschen war gerade groß genug für eine kleine Familie, doch es kam mit einer tollen Veranda und einem großen Garten. Sowohl Haus als auch Außenanlage waren ein wenig heruntergekommen, doch vor ein wenig Arbeit hatte Joudan sich noch nie gescheut. So idyllisch das Haus auch war, es war viel zu groß, um es alleine zu bewohnen. Darum kam ein Umzug nur dann in Frage, wenn Rin mitkam. “Dann müsste ich selber kochen und du würdest dir die Hemden mit dem Bügeleisen ruinieren.”, antwortete Rin keck und brachte Joudan damit zum lächeln. “Du hast mich dann an der Backe, bis du oder ich eine Familie gründen. Anders kommen wir da nicht raus”, scherzte der Blonde und Rin ging, nach kurzem Überlegen, darauf ein. “Wer zuerst heiratet, bekommt das Haus, der andere muss ausziehen!” “Deal.”

-

“Ich bin mittlerweile ganz schön erwachsen geworden, Tou-san…”, berichtete Joudan. Mittlerweile war es nicht mehr so schlimm wie früher, als er jeden Tag, jede Stunde an seinen verschollenen Vater dachte. Doch immer dann, wenn etwas Großes geschah, wenn sein Leben einen Schritt nach vorne machte oder einen zurück, dann vermisste der Blondschopf seinen Vater. Gegen ein Geländer gelehnt blickte der Chuunin den Rand der zweiten Plattform Soragakures hinab. Unter ihm unendliche Weiten in Marineblau, dazwischen braune Tupfer: Getsurin. Die rechte Hand des Blonden ruhte in seiner Manteltasche, lag dort auf lackiertem Holz: Das einzige Andenken, das Joudan an seinen Vater hatte - seine Oinin-Maske.
“Ich schiebe das jetzt schon lang genug vor mir her, oder?”, wollte er wissen, doch niemand antwortete ihm. Nur der Wind, der am Rande jeder Plattform allgegenwärtig war, heulte auf. “Aber du weißt, dass ich ihr nicht unter die Augen treten kann. Daran hat sich in all den Jahren nichts geändert.” Joudan schloss die Augen und spürte den Wind auf seiner Haut, roch das entfernte Aroma von Seeluft noch hier oben, hunderte Meter über dem Meer. Seine Miene wurde fest, hart. “Es geht nicht darum, was sie MIR angetan hat. Es geht um Rin. Yosata ist ihre Mutter, verdammt! So verhält sich keine Mutter.” Langsam atmete Joudan ein, hielt die Luft in den Lungen, atmete wieder aus. “Sicher hättest du ihr vergeben...”, gestand der Sohn seinem Vater.
“...wenn du da wärst.”
Aber Kushou Amakoru war nicht da. In der Hoffnung, seinen verschwundenen Vater zu finden, war Joudan Shinobi geworden. Doch seit er vor gut vier Jahren zum ersten Mal seinen Fuß auf die schwebenden Plattformen Soragakure gesetzt hatte, war er diesem Ziel nur unwesentlich näher gekommen. In all den Jahren war das einzige, das er gefunden hatte, ein alter Zeitungsartikel über Männer im Sturm. Dabei hatte Joudan schon seit viel längerer Zeit eine Spur zu seinem Vater direkt bei sich, in seiner Manteltasche.
Irgendjemand musste die Maske von der schicksalshaften Mission zurückgebracht haben, bei der Joudans Vater verschwunden war. Irgendjemanden gab es, der mehr wusste. Der Händlersspross seufzte, denn diese Spur würde ihn zu der Frau führen, von der er diese Memento bekommen hatte. Die eine Frau, die er nie wieder sehen wollte.

-


“Werden wir Kaa-san besuchen?”, wollte Rin wissen. Sie saß im Schneidersitz auf dem kleinen Balkon, das zum Appartement der Kushou-Geschwister gehörte. Wind umspielte sie, ließ kleine Blätter um sie herumtänzeln. Rin übte sich im Fuuton-Jutsu. “Rin, ich gehe dieses Mal alleine.”, antwortete ihr Bruder. Diese Antwort mochte der Braunhaarigen gar nicht gefallen. Der Wind um sie herum wurde plötzlich stärker, rüttelte an den Fensterläden und der Balkontüre. “Warum?” Ihre Frage war präzise, ließ jeglichen Schalk und alle Wärme, die sonst in Rins Worten mitschwang, missen. Sie wusste, das Joudan irgendetwas im Schilde führte. Der Blondschopf konnte seine Schwester nicht täuschen, selbst wenn er es versucht hätte. “In Ame habe ich etwas Persönliches zu erledigen.” “Was?” Die Frage kam wie aus der Pistole geschossen, setzte Joudan unter Zugzwang. “Ich…”, fing er an, doch stockte. Er wusste nicht, was er sagen sollte. Anlügen wollte er Rin nicht, doch die Wahrheit wollte er ihr auch nicht sagen. Rin hasste es, wenn ihr Bruder und ihre Mutter sich stritten, und sie nahm es ihrem Bruder immer übel.
Barfuß, in ein leichtes, hellrosa-weißes Sommerkleid gewandt, glitt Rin feengleich vom Balkon ins Wohn-/Ess-/Küchenzimmer.
“Jou-nii…”, fing sie an und ihre Stimme hatte die übliche Fürsorge und Zärtlichkeit wiedergefunden. “Ich bin nicht dumm. Ich weiß, um was es geht…”, ließ sie ihn wissen. “Das mit deiner Stimmlage zieht bei mir nicht.” Rin wusste, ihre ihre Stimme gezielt einzusetzen und hatte so ein starkes Gefälle zwischen den knappen, kalten Fragen und ihren letzten beiden Sätzen geschaffen. Einen Trick, den sie deutlich besser beherrschte, als Joudan selbst. “Rhetorik muss man üben, sonst verlernt man es.”, scherzte sie und zwinkerte ihrem großen Bruder zu.
“Na dann sag mir, um was geht es, Meisterdetektivin Rin?” Joudan baute sich vor ihr auf, blickte zu seiner Schwester hinunter. Seine Physis für sich spielen zu lassen war ein Trick, den der Chuunin widerum besser konnte. “Hm?”, bohrte er nach und kam Rin dabei so nahe, dass sie unwillkürlich einen kurzen Schritt nach hinten wich.
Die Braunhaarige sah verlegen zur Seite und zog ihre Lippen zu einer schmollenden Schnute.
“Du wirst gemein…”, warf sie Joudan vor und dieser trat sofort einen Schritt nach hinten, ließ die bedrohliche Körperhaltung fallen. Seine Schwester verängstigen wollte er nicht. Doch kaum hatte er seinen Schritt zurück getan, wandelte sich die verängstigte Schnute Rins in ein triumphales Grinsen. Ungläubig schüttelte Joudan den Kopf, er war seiner Schwester auf den Leim gegangen. “Du bist vieles, aber außer Übung bist du nicht.”, gestand der Blondschopf seiner Schwester zu.
“Du triffst dich mit deiner geheimen Freundin!”, antwortete Rin - ein wenig verspätet - auf Joudans Frage und verschlug dem Händlerspross damit die Sprache. “Du hast eine geheime Freundin, schon lange. Deswegen gehst du nach Ame, oder? Ich will sie kennen lernen!” Rin lag falsch, doch ihre Vermutung ließ den Bruder erkennen, wie gut Rin ihn einschätzen konnte. Tatsächlich hatte der Blondschopf eine geheime Freundin (wenn man das so nennen durfte), doch diese würde er nicht besuchen. Leider. “Es geht um Tou-san.”, antwortete Joudan und wie er den knappen Satz aussprache, merkte er, wie ihn alle Energie verließ. Sein Gesicht erschlaffte, seine Schultern hingen durch und die sonst so lebendigen sommerwiesengrasgrünen Augen wirkten matt, leer.
Rin stand auf. Mit wenigen Schritten war sie an der Küchenzeile, zog ein Messer aus einer Schublade und trat wortlos in ihr Zimmer. Joudan hörte, wie Stahl durch Pappe und Klebeband schnitt.
“Was suchst du?”, wollte er wissen. Dann ein Rumpeln, als der Schiefe Karton-Turm von Soragakure endlich umstürzte. Der Blondschopf spickte interessiert in Richtung Rins Zimmer (er hatte es sich angewöhnt, es nicht mehr zu betreten. Privatsphäre und so) und nach einer gefühlten Ewigkeit trat seine Schwester aus der Türe. In den Händen hielt sie eine große, knall-pinke Reisetasche. “Gefunden!”

-

Kalter Regen fiel gnadenlos, wählte nicht zwischen Jung und Alt, zwischen Schuldig und Unschuldig, zwischen Gemeinsam oder Einsam. Er machte keinen Unterschied, verschonte niemanden, traf alle gleich.
Wie Artilleriebeschuss schmetterten die Regentropfen auf die Straßen und Dächer, auf Menschen und Regenschirme des nächtlichen Amegakures. Sie spielten einen Trommelwirbel auf Beton, Asphalt und Stahl, der sogar das Straffen der Haut an Joudans Fingerknöcheln übertönte, als er seine freie Hand zur Faust ballte.
Vor ihm baute sich eine Türe auf, ebenholzschwarz und kalt, massiv genug um das Treiben dahinter völlig zu verschlucken.
Sie würde sich für Joudan nie wieder öffnen.

… denn Yosata hatte wohl die Schlösser getauscht, der Hausschlüssel des Blondschopfes passte nicht mehr. Also musste Joudan anklopfen.
Gouwan.
Die Tür splitterte aus den Angeln, wurde von der Wucht des Taijutsus in den Raum dahinter geschleudert, krachte gegen eine Garderobe, die durch den Aufschlag in sich zusammenbrach. Das Haus war dunkel, dennoch konnte Joudan sich geschickt durch die Räume bewegen. Er hatte hier seine Kindheit verbracht, er kannte jede Ecke und jeden Winkel.
Als er durch eine Türe ins Wohnzimmer trat, flog etwas auf ihn zu. Kurz sah der Blondschopf das Bild einer Weinflasche, die neben ihm und Rin an der Wand zerschellte, geworfen von der Mutter. Das war eine seiner schmerzhaftesten Erinnerungen. Reflexartig hob er die Arme vors Gesicht, doch nichts schlug ein. Nichts zerbrach. Hatte er sich das nur eingebildet?
Yosata richtete sich schwankend auf und als sie Joudan erblickte, fiel eine Last von ihr ab. Langsam, wie in Trance, taumelte sie auf den Blonden zu, konnte dabei ihre Augen gar nicht von ihm bekommen. Als sie ihm auf wenige Schritt nahe gekommen war, stieg ihm der Geruch von Schnaps in die Nase. Es war richtig gewesen, Rin nicht hier her mitzunehmen. Unmittelbar vor ihm hielt Yosata inne, betrachtete den Mann, der ihr gegenüberstand, mit benebelten Blick. Sekunden zogen sich zu Stunden, als die Zeit zwischen Joudan und seiner Mutter stillzustehen schien. Schließlich richtete sie ihre bebende Stimme an ihn:
“A...amakoru?”
Kalte Wut kochte in Joudan auf, er stieß die Frau von sich. “Welche Rabenmutter erkennt ihren eigenen Sohn nicht?!”, rief er dem zurück-taumelnden Leib hinterher. Yosata stieß gegen den Wohnzimmertisch, klammerte sich unsicher daran fest, schien einige Momente zu brauchen, bevor sie realisierte, was vor sich ging. “Du siehst aus wie er…”, war ihre Entschuldigung. Joudan stieb Luft durch die Nasenlöcher aus, schnaubte seine Mutter förmlich an. “Ich werde Vater finden.” Der Sohn kam direkt zum Punkt. Er ließ die Aussage in der Luft stehen, konfrontierte seine Mutter damit, präsentierte es ihr als feststehenden Fakt. “Oh, Joudan… Nach all den Jahren… Tu dir das nicht an. Gib ihn auf. Liebling…” “ICH BIN NICHT DEIN LIEBLING!” Als ob das Schreien nicht gereicht hätte griff Joudan neben sich, bekam eine Blumenvase zu fassen und stieß sie zu Boden. Porzellan zersprang lautstark auf fleckigem Parkett. “Und mir ist egal, ob du ihn abgeschrieben hast. Ich gebe Vater nicht auf.” Joudans Herz schlug wild gegen seine Brust, die Gedanken im Kopf des Blondschopfes überschlugen sich. Erneut näherte sich Yosata ihm, breitete die Arme aus. Was war das für ein seltsamer Gesichtsausdruck? War sie traurig? Hatte sie Mitleid? Joudan konnte und wollte es nicht erkennen. Er stieß Yosata erneut von sich ab, wich dann einen Schritt nach hinten und zog sein Memento aus der Manteltasche. Die weiß-blau lackierte Holzmaske trug einen emotionslosen Gesichtsausdruck auf sich. Yosata erstarrte, als sie die Maske sah. “Wer hat sie dir gebracht, damals?” Die Stimme der Mutter war brüchig, zitternd, als sie antwortete. “Joudan… Bitte…”, flehte sie, doch Joudan wusste nicht, wonach sie flehte, oder warum. “SAG ES MIR!”, brüllte er und hörte seine Stimme im Raum verklingen. Stille folgte, nur der Trommelfeuerregen von drausen war zu hören. Dann ein Schluchzen. Yosata weinte, und Joudan wusste nicht, warum. Er verstand so wenig in diesem Moment. Seine Mutter wandte ihren Blick ab, brach auf die Knie hinab.
Nachdem sie tief rasselnd eingeatmet hatte, rieb sie sich mit dem Unterarm durchs Gesicht und antwortete dann.
“Ein Kollege deines Vaters. Sawamura Yawato.” Der Chuunin hatte seine Spur. Zufrieden steckte er die Maske wieder ein. “Joudan bitte, das bringt doch nichts!”, beschrie seine Mutter ihn als der Sohn sich von ihr abwandte. “Wie geht es meiner kleinen Rin?” Doch Joudan antwortete ihr nicht. Yosata hatte sich damals nicht wie eine Mutter verhalten, sie hatte deshalb jetzt nicht mehr das Recht dazu.
Wortlos ließ der blonde Mann die weinende Frau zurück.




Akt II

“Ist was, Jou-nii?”
, wollte Rin wissen, sah ihren großen Bruder durchdringend an. Dieser schüttelte den Kopf und schlug den Mantelkragen hoch. “Aufgeregt…”, antwortete er knapp. Joudan fühlte sich schuldig für die vorige Nacht. Doch nicht das Gespräch mit seiner Mutter (oder die Tatsache, dass er ihr die Haustüre eingeschlagen hatte) lastete auf dem Gewissen des Chuunins, sondern, dass er das nächtliche Treffen seiner Schwester verschwiegen und sich still und heimlich vom Anwesen der Großeltern, wo Rin und Joudan übernachteten, geschlichen hatte. Betroffen blickte er zu Rin zurück.
Beide Geschwister hatten sich fest an einen Regenschirm geklammert, Joudans Schirm war elegant und schlicht, schwarz mit einem edlen Holzgriff, Rins Schirm war Weiß mit pinken Polka-Punkten. Die beiden gaben zusammen sicher ein großartiges Bild ab. Seite an Seite liefen sie durch die Häußerschluchten Amegakures: Canyos aus nasskaltem Stahlbeton und verspiegelten Fensterscheiben, gewunden um asphaltene Flussbetten.
Ein Bild schlich sich in den Kopf des Blonden. Rin und er, Schulter an Schulter, sie waren damals beide noch Kinder gewesen. Einen quietschgelben Regenschirm hatten sie sich damals geteilt. Sie hatte gezittert und geweint. Er hatte versucht, sie zum bleiben zu überreden, doch sie wollte nicht von seiner Seite weichen. Zum Glück.
Rin erwiderte Joudans Blick lange, durchdringlich.
“Wenn du meinst.” Sie glaubte ihm nicht, zu Recht. Doch besaß sie genügend Anstand (oder Gnade), um nicht weiter nachzubohren. Wortlos nickte der Blondschopf seiner Schwester zu, bedankte sich damit für ihre Einsicht. “Willst du mir wenigstens verraten, wohin wir gehen?”

-

“Sawamura, A. und Y.”, laß Joudan laut von einer Klingel ab und holte tief Luft. Langsam hob er den Finger, legte ihn auf der Klingel ab und merkte, wie er zögerte. War er vorbereitet auf die Antwort, die hier auf ihn wartete? Würde er überhaupt eine Antwort bekommen? Es gab nur einen Weg, das herauszufinden.
“JOUDAN!”
Der Blondschopf schreckte zurück, sah seine Schwester entgeistert an. Rins Gesicht war knallrot, ihre Lippen zitterten. Joudan hatte Rin lange nicht mehr so gesehen. Ein wenig hilflos blickte er sie an. “Ich bin nicht hier um dir hinterherzulaufen wie ein Schoßhund. Rede mit mir, wer wohnt hier und was wollen wir von ihm?” Regentropfen-Trommelwirbel, Schweigen, dann eine Antwort. “Hier wohnt Sawamura Yawato, ein ehemaliger Kollege von Tou-san. Die beiden waren vielleicht gemeinsam auf Mission, als Tou-san verschwand.”, erläuterte Joudan und griff in die Manteltasche. Behutsam zog er seinen Schatz aus bemaltem Holz hervor, präsentierte ihn Rin. “Er hat die hier zurückgebracht.” Die Braunhaarige blickte kurz zur Maske in den Händen des Blondschopfes, dann wieder zurück hinauf in sein Gesicht. Einen kurzen Moment hielt sie ihn hin, so als müsste sie ihren nächsten Satz, ihre nächste Frage gut durchdenken. “Willst du das hier alleine tun?” Wieder ein Volltreffer. Seit Jahren war es Joudans Ziel gewesen, seinen Vater zu finden, daher war diese Exkursion etwas, was er tun musste. Es war seine Aufgabe.
Rin klingelte und grinste ihn keck an.
“Zu spät.”, ließ sie Joudan wissen, legte den Kopf schief und schloss kurz die Augen. Ihre Taten sprachen Bände, sie würde nicht zulassen, dass ihr großer Bruder sich diese Last alleine auflud. Sie würde ihn niemals alleine lassen und dafür dankte Joudan allen Göttern.

-

Eine Aufzugfahrt später standen die Geschwister vor einer von vielen identischen Türen. In einem Wolkenkratzer wohnten die beiden zu dieser Zeit auch noch, daher kam ihnen der Anblick recht vertraut vor. Einen Spalt weit öffnete sich die Türe, wurde von einer Kette festgehalten. Runzelige, fleckige Haut, weißes Haar und ein fahles, graublaues Auge spähten vorsichtig in den Hausflur, eine zitternde Stimme fragte:
“W...wer ist da? Ich kenne euch nicht!” Die alte Dame wirkte, als wolle sie den Geschwistern gleich die Türe vor der Nase zuschlagen, doch das ließ Joudan nicht so einfach zu. Alte Damen liebten ihn. “Oh, bitte verzeiht die Störung, gute Frau. Die reizende Dame in meiner Begleitung ist Rin, ich bin Joudan. Wir haben euch hoffentlich nicht verschreckt?” Der Vorzeige-Schwiegerenkel lächelte die Dame entwaffnend an und auch Rin setzt ihr bestes “süßes-kleines-Mädchen”-Gesicht auf, winkte in Richtung des Türspaltes. “Ah, nein, nicht doch. Ihr seid aber zwei nette junge Leute.” Das lief soweit alles sehr gut. Nicht mehr lange, dann würde die alte Dame Rin und Joudan abgelaufene Süßigkeiten anbieten, so endete das meistens. “Wir sind auf der Suche nach jemandem, vielleicht könnt Ihr uns ja dabei helfen?” Begeistert über die Möglichkeit, nützlich zu sein, nickte die Dame. “Ich kenne den ganzen Hausflur, junger Herr.”, antwortete sie und ließ sich auf Joudans Sprache ein. Ein weiteres gutes Zeichen. “Wir sind auf der Suche nach einem Herren namens Sawamura Yawato, ist der werte Herr denn gerade zu sprechen?”
Irgendetwas hatte sich verändert. Die Dame schob die Türe, unmerklich, ein kleines Stück weiter zu und ihr Blick versteifte sich. “Was wollt ihr von meinem Sohn?”, fragte sie harsch, Yawato war wohl ein schwieriges Thema. “Wir… wir suchen unseren Papa…”, schob Rin mit brüchiger Stimme ein. “Und… und Yawato-san… soll ihn gesehen haben…” Selbst Joudan sah besorgt zu Rin, sie schien den Tränen nahe zu sein. Wer könnte bei solch einem Trauerspiel hart bleiben? “Mein Sohn wird euch nicht helfen können..”, antwortete die alte Dame, doch in ihrer Stimme konnte Joudan schon eine gehörige Portion Mitleid mitschwingen hören. “Biittee~” Rin machte den Deckel zu, die Dame öffnete die Türe. “Ihr könnt mit Ya-chan reden… Seht selbst…”

-

Yawatos Zimmer war abgedunkelt, die Fensterläden ließen kein Sonnenlicht in die trostlose Kammer. Drei Vanille-Duftkerzen spendeten flackernde Lichtschimmer, die Joudan es zumindest erlaubten, grobe Umrisse auszumachen. Doch selbst der schwache Vanilleduft konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in der Finsterkammer nach Urin und Exkrementen roch.
Auf ein Bett aufgebahrt und an eine komplizierte Maschine mit Schläuchen und Elektroden verbunden lag ein Mann, dessen Alter Joudan nicht einzuschätzen vermochte. Seine Wangen waren ein-, seine Haare ausgefallen, die Lippen waren spröde und brüchig, die Augen saßen tief in den Höhlen, gaben dem Mann beinahe schon ein Totenkopf-artiges Gesicht. Der Körper lag unter einer Decke verborgen, doch aus dem Zustand des Mannes konnte sich Joudan schon denken, dass Yawato nur noch Haut und Knochen war.
Der Anblick veranlasste Rin dazu, die Hände erschrocken vor den Mund zu schlagen. Sawamura Arima, so hatte die Mutter Yawatos sich vorgestellt, legte ihr die Hand auf die Schulter.
“Wie lange…?”, fragte Joudan, wagte es aber nicht so recht, den Satz zu Ende zu sprechen. Erschrocken stellte er fest, dass er weniger über den bemitleidenswerten Zustand Yawatos erschrocken war, als dass er verzweifelt anerkannte, dass seine heiße Spur wohl hier endete. Von Yawato konnte er keine Auskunft bekommen. “Seit zwölf Jahren… Dreizehn? Ach, ich weiß nicht mehr so genau… Sie haben ihn einfach am Dorftor gefunden, so…” Der Zeitraum passte, so lange war es schon her, seit Kishou Amakoru verschwunden war. Doch etwas anderes passte ganz und gar nicht. Joudan warf seiner Schwester einen Blick zu, doch sie hatte auch schon geschalten. Schlaues Mädchen. “Entschuldigung… Darf ich Ihr Bad verwenden?”, fragte die Braunhaarige und nickend ging Arima mit Rin davon, ließ Joudan zurück. Mit der kurzen Zeit alleine konnte der Blondschopf nur wenig anfangen. Schnell schloss er seine Finger zu einem Siegel, schloss die Augen und öffnete das dritte Auge. Zwei Dinge fielen ihm auf:
Yawato hatte absolut keinen Chakrakreislauf, nicht einmal einen erloschenen. Das war höchst merkwürdig. Vielleicht hatte das etwas mit seinem Zustand zu tun? Darüber würde Joudan sich später Gedanken machen, denn er hatte noch etwas anderes, eine andere Chakraquelle entdeckt. Er ließ sich von seinem Chakra-Gespür leiten, folgte der Spur und bekam eine große Schriftrolle zu fassen. Kurz rollte er sie aus und was darin niedergeschrieben stand, ließ ihn staunen. Sein Entschluss war binnen Herzschlägen gefasst, er musste die Rolle stehlen.

-

Als die Geschwister den Wolkenkratzer verlassen hatten, war Rin es, die die offensichtliche Frage stellte.
“Was ist das für eine Schriftrolle, die du einer armen, alten Dame und ihrem komatösen Sohn geklaut hast?” Ihre Stimme war scharf, urteilend. Joudan wehrte mit einer Gegenfrage ab. “Gleich. Ist dir aufgefallen, was unstimmig ist?” Rin verdrehte die Augen und erläuterte: “Wenn der arme Mann so am Dorftor aufgetaucht ist, dann kann er die Maske nicht zurückgebracht haben. Und jetzt lenk nicht ab.” Joudan seufzte lange, sog dann kalte, regenerfüllte Luft in die Lungen. “Die Schriftrolle gehörte nicht Yawato-san sondern…”

-

“Kushou, Amakoru…”, laß Rin aus der Schriftrolle vor. Die beiden hatten es sich in der großen Bibliothek im Anwesen der Großmutter gemütlich gemacht, nachdem sie ein gemeinsames Abendessen mit ihr genossen hatten. Die Großmutter, die Rin und Joudan viele Jahre lang aufgezogen hatte, war in den letzten Jahren schwach geworden, verließ das Haus kaum noch und lag die meiste Zeit im Bett. Sie war alt. Großmutter würde nicht mehr ewig leben, das war ein Fakt, dem Joudan sich nicht enziehen konnte. Dennoch wusste er schon jetzt, dass es ihm das Herz brechen würde, von ihr Abschied zu nehmen.
Doch heute Abend galt es, einem spannenderen Thema nachzugehen - der (zurück-)gestohlenen Schriftrolle. Sie war groß, sehr groß sogar. In einer langen Aufzählung waren in Blut Namen geschrieben - Unterschriften, die einen Ninja an einen Vertrag banden. Joudan wusste, es handelte sich um eine Kuchiyose-Schriftrolle - und deren letzter Besitzer war, so stand es Rot auf Weiß, der Vater der beiden Kushou-Geschwister gewesen.
“Das kannst du nicht wissen, Jou-nii. Vielleicht hat Tou-san dem armen Yawato-san die Rolle geschenkt? Oder ihm gesagt, dass er darauf aufpassen soll?” Joudan schnaubte aus, was war nur mit seiner Schwester los? Konnte sie nicht sehen, dass das vielleicht der Schlüssel zum Rätsel, was mit dem Vater geschehen war, sein konnte? “Und selbst wenn? Was hat er davon, so wie er jetzt ist? Nichts! Die Schriftrolle ist bei mir besser aufgehoben.” Joudans Worte verhallten in der Bibliothek. Rin schlug beide Handflächen auf den Tisch und stand schwungvoll auf. “Uns, Jou-nii, bei uns.”, sprach sie erbost aus, doch dann wandelte sich ihre Stimme in ein ruhiges, zitterndes Etwas: “Aber das hast du wohl vergessen...” Mit rollenden Augen erhob sich der Blondschopf ebenfalls, baute sich über Rin auf. “Das ist MEINE Angelegenheit, Rin. ICH muss das machen. DU erinnerst dich ja kaum an Vater!!” “Dafür an Kaa-san… Und trotzdem willst du nicht, dass ich sie treffe…” Drückte Rin da etwa auf die Tränendrüse? Na diesen Trick konnte sie vergessen, Joudan hatte sie durchschaut. “Yosata konnte das auch nicht einsehen!”, spie der erzürnte Bruder aus, steckte Rin damit in einen Topf mit der garstigen Rabenmutter. Das hatte sie davon, wenn sie Spielchen mit Joudan treiben wollte.

“...wann hat sie das gesagt?”

Wie vom Blitz getroffen erstarrte Joudan, blickte seine Schwester an. “Du hast Jahre lang nicht mit ihr gesprochen, hast du gesagt. Wann hat sie gesagt, dass sie das nicht einsieht?” Natürlich hatte sie ihn durchschaut. Sie durchschaute ihn immer, er konnte von ihr nichts verbergen. Schlaues Mädchen. Verflucht schlaues Mädchen. “Gestern…”, gestand Joudan ihr betroffen. Rin sah ihn minutenlang an, so kam es Joudan vor. Er konnte nichts mehr sagen, konnte nur betroffen schweigen und den Blick anwenden, denn seine Schwester so voller Schmerz und Enttäuschung zu sehen, das konnte er nicht ertragen. “Joudan…”, fing sie an, hielt inne und schüttelte den Kopf. “Ach, vergiss es. Mach deine Sachen. ‘Wir’ ist hier wohl nicht wichtig…”
Während sie davon schritt konnte, Joudan sie schluchzen hören. Zornig ballte er die Fäuste, atmete tief durch und nahm sich ein, zwei Minuten Zeit, um runter zu kommen und sich zu beruhigen. Anstatt Rin nachzugehen, breitete er die erbeutete Schriftrolle auf dem Tisch aus, griff nach einem Brieföffner, stach sich in die Kuppe des rechten Zeigefingers und setzte seinen Namen neben den seines Vaters. Das mit Rin konnte er jetzt nicht ändern. Das mit der Schriftrolle schon.
Eber, Hund, Vogel, Affe, Schaf. Die Fingerzeichen hatte Joudan recherchiert, die Technik schien, verglichen mit einigen seiner anderen Jutsus, simpel, doch die Anwendung war neu und spannend für ihn. Kaum legte die Handfläche auf den hölzernen Boden krochen schon Schriftzeichen hervor, breiteten sich kreisförmig aus, bevor Joudan spürte, wie etwas erschien. Weißer Rauch, wie bei einer Entsiegelung, raubte ihm die Sicht. Gespannt hielt der Blondschopf den Atem an während er darauf wartete, dass der Nebel sich legte und er sehen konnte, was die Technik heraufbeschworen hatte.

DIe Gestalt war so groß wie Joudan, wahrscheinlich aber mindestens dreimal so breit. Ihr fülliger Leib, der mit schwarzem und weißem Pelz bedeckt war, war in eine blaue Weste gekleidet. Massive Tatzen steckten in Holzsandalen, die klackend mit dem Bibliotheksboden musizierten. Ein zotteliger, langer Kinnbart hing an einem bärenhaften Gesicht, das von einem Reishut bedeckelt wurde. Alles in allem war Joudan sich sehr sicher, es hier mit einem bekleideten, aufrecht stehenden Pandabären zu tun zu haben (wobei, er doch eher mehr aufrecht wankte als stand). Die bepelzten Pranken des Wesens waren um ein dickes Fass aus Holz geschlungen und aus schwarzen Knopfaugen blickte der Panda zu Joudan rüber.
“Yohoho, dich kenn ich nicht!”, stellte der Pandabär erheitert fest, als er Joudan ausgiebig betrachtet hatte. Der Blondschopf nickte, nahm die Hand vor die Brust und stellte sich vor. “Kushou, Joudan, sehr erfreut.”
Mit einem lauten Knall stellte das Wesen das schwere Fass auf dem Boden ab, schlug mit seiner kräftigen Tatze dem Händlersspross kameradschaftlich gegen die Schulter und erwiderte die Begrüßung. “Mizuki, von den Shao-Pan.” Sein wacher Blick glitt kurz auf die Schriftrolle, die neben Joudan auf dem Tisch ausgebreitet lag. seine tierische Gestik und Mimik zu deuten, fiel dem Blondschopf noch schwer weshalb er die Reaktion des Wesens nicht ganz einzuschätzen vermochte. Fragen über Fragen kamen dem Chuunin in den Sinn, doch die wichtigste Frage, der Grund und Sinn all dessen hier, musste er zuerst stellen. “Kushou, Amakoru, das ist mein Vater, kennst du ihn?”, sprudelte es aus ihm heraus und mit pochendem Herzen sah er den Pandabären Mizuki erwartungsvoll an. Der Panda blickte zurück. “Du bist sein Kleiner, hm?”, stellte Mizuki fest und der Chuunin nickte ihm knapp zur Bestätigung zu.
Mit einem Rumms ließ Mizuki sich in den Schneidersitz zu Boden fallen und nestelte an seinem Gürtel nach zwei einfachen Holzkrügen.
“Lass uns einen auf deinen Vater trinken!”, schlug der Bärtige mit einem breiten Grinsen von, streckte einen der Krüge Joudan entgegen, der wiederum dankend ablehnte. “Bitte, das ist wichtig. Weißt du, was mit ihm vor zwölf Jahren geschehen ist? Er war auf einer Mission - Ich glaube im Reich des...” “Wir trinken!”, befahl Mizuki. Joudan funkelte den Vertragspartner widerwillig an. “Warum?” Mit einem Seufzen erhob sich der Panda, schlang seinen bepelzten Arm um den Blondschopf und riss ihn hinunter auf die Knie. Nun saßen beide nebeneinander und Mizuki zog Joudans Kopf näher, beinahe so, als wolle er ihn in einen Schwitzkasten nehmen. “Weil du, Junge, dich ganz offensichtlich erstmal entspannen musst.” Entnervt nahm Joudan den angebotenen Becher an sich, musste er sich jetzt auch noch etwas von seinem Kuchiyose sagen lassen? War er nicht der Herr über den beschworenen Geist, funktionierte das nicht so? “Einen..”, ließ Joudan verlauten, kam damit Mizuki wenigstens ein Stück weit entgegen. Dieser blickte den Blondschopf eindringlich an, schien einen Moment zu überlegen und machte sich dann daran, das Fass zu öffnen.
“Bevor das hier nicht leer ist, reden wir nicht über deinen Vater.” Der Chuunin blickte erst den Panda an, dann abschätzend das Fass. Pi mal dem Durchmesser mal der Höhe… das waren bestimmt 300 Liter. Das würde ihn umbringen. Trotzig streckte er dem Panda seinen Becher hin. “Fein!” Wenigstens sah der Inhalt nach Rotwein aus.

-

Joudan atmete lang durch, setzte den noch halbvollen Becher an die Lippen und trank ihn mit drei, vier großen Schluck leer. Der wie viele war das? Fünf oder Sechs? Auch egal, das Weinfass schien gefühlt noch genauso voll wie zu Beginn der Sitzung. Mit schon kreisenden Kopf und leicht benebelten Sinnen blickte der Blondschopf zu Mizuki, der in der selben Zeit schon bestimmt zehn oder zwanzig Becher getrunken hatte. Er zog auf jeden Fall mit am Strang, alleine musste der Kushou das Fass nicht leeren.
Aus dem Augenwinkel nahm der Chuunin wahr, dass einige der Bediensteten wohl ab und zu einen Blick in die Bibliothek werfen, doch wirklich heran traute sich niemand. Von Rin war auch keine Spur zu sehen, das trübte Joudans Stimmung.
"Du wirst langsamer, Strohkopf.", neckte Mizuki den Blonden. "Ja ja", antwortete dieser genervt, tunkte den Becher in das Weinfass und nahm ein paar große Schlücke. "Reden wir endlich?" Demonstrativ schüttelte Mizuki den Kopf und füllte seinerseits nach. "Ich sage, wann wir reden."

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Dem Blondschopf war inzwischen recht warm geworden. Er hatte die Weste und die obersten drei Knöpfe seines blütenweißen Hemdes geöffnet und die Ärmel zurück gekrempelt. Mittlerweile saß der Shinobi im Schneidersitz auf dem Boden und Mizuki saß ihm gegenüber. Das Weinfass stand ein wenig zur Seite, dennoch noch immer so, dass beide es gut erreichen konnten. Das leise Klacken des Holzbechers, den Joudan gerade auf dem Boden abstellte, erfüllte das Bibliothekszimmer. Beinahe hätte der Blondschopf das Trinkgefäß umgestoßen. Der Gentleman-Shinobi hatte mittlerweile das Zählen aufgegeben, den wievielten Becher er gerade geleert hatte, wusste er nicht. Leicht schwankte der Blondschopf, als er weiter Mizukis Ausführungen lauschte. Der Panda erzählte gerade eine wahnsinnig lustige Geschichte über einen anderen Kuchiyose-Panda namens Raijin, der wohl einmal aus Versehen den Gemüsegarten eines dritten Pandas geflutet hatte. Zwar war Joudan noch immer ein wenig genervt darüber, dass er sich nun mit Mizuki betrinken musste und nicht einfach zum Punkt kommen konnte, dennoch konnte er nicht abstreiten, dass der Braumeister zumindest ein wenig seine Laune hob. Wo Joudan sich zuvor noch mit Rin gestritten hatte, war er nun mit offenen Augen und Ohren dabei, den Beschreibungen über den Streit der Panda-Geister zu lauschen. Als Mizuki die Stimme Raijins nachmachte, musste der Blonde herzlich lachen.

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“Du siehst nicht gut aus…”, gab Mizuki besorgt zum Besten. Er stand neben Joudan, der seinen Oberkörper aus dem Fenster gebeugt hatte. Die Observation des Shao-Pans war mehr als zutreffend, denn Joudan ging es ganz und gar nicht gut. Ihm fehlte die Kraft, auf den bestimmt als Stichelei gemeinten Kommentar des Pandas zu antworten. Stattdessen erschütterte ein erneuter Würganfall den Leib des Blondschopfes. Er fühlte, wie sein Magen sich verkrampfte und das Zwerchfell ihm eine Art schmerzlichen Schluckauf bescherte. Joudan hatte schon den Geschmack von Erbrochenem auf der Zunge und als er erschöpft einatmete, kroch ihm auch der heiße Gestank in die Nase. Er wusste, es würde wieder geschehen. Ein zweiter Impuls seines Körpers brachte Material mit sich. Unerbittlich drückte sich eine schleimig-breiig-bittere Masse aus Wein, Magensäure und dem Reis, den Joudan zu Abend gegessen hatte, seine Kehle nach oben. Der Rachen des Blondschopfes brannte schmerzlich, war von all der Tortur bereits wund und gereizt. Mit unwillkürlich aufgerissenen Augen ließ Joudan seinem Innersten freien Lauf. Das Erbrochene füllte den offenen Mund des Ninjas bevor es zähflüssig in einem Schwall seine Lippen passierte und aus dem offenen Fenster einen Stock tief fiel. Zumindest der Teil, der nicht am Kinn des Blondschopfes hängen geblieben war. Ein zweiter Schwall folgte und Joudan erzitterte bei dem kehligen Würgen, das ihm dabei entwich. Die Augen brannten ihm schmerzlich und sein Kopf drückte, als hätte man eine Luftpumpe in sein Gehirn gesteckt und blase es jetzt auf die doppelte Größe an. Als das Würgen und Speien einen kurzen Moment endete bemerkte der Blondschopf, dass Mizuki ihm die Pranke auf den Rücken gelegt hatte und diesen nun beruhigend tätschelte. Bestimmt hätte er auch Joudans Haare gehalten. “Heh..”, lächelte der Kushou bevor er sich ein weiteres Mal übergab. “Wir können auch morgen weiter trinken…”, gab Mizuki zu Bedenken. Joudan wischte sich mit dem Hemdärmel über Lippen und um den Mund, als hätte er eine feine Serviette in den Händen. “Nein.” Taumelnd schleppte Joudan sich in Richtung Becher. Oder Fass. Egal.

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Es tat gut, sein Gesicht an die starke Schulter des Kuschelpandas zu drücken. Joudan schniefte, zog die Nase hoch. Er hatte Mizuki schon vollgeweint, da musste er ihn nicht auch noch anrotzen.
“Weißt du… ich versuch nur… die Lücke zu füllen…” Mizuki nickte, das konnte Joudan spüren, auch wenn er gerade nur schwarzen Pelz sah. “Tou-san ist weg… und Kaa-san ist unveran...antwortlich…” Eine der Pranken Mizukis strichen Joudan behutsam über den Rücken, die andere tätschelte ihm den Kopf. Er nahm den Blonden in den Arm wie eine Mutter es mit ihrem Kind tat. Eine Mutter, die Joudan seit Jahren nicht mehr hatte. “Ich will nur das beste für sie...” “Du machst das alles ganz klasse, Joudan.”, sprach er ihm ruhig zu. “Du siehst nach deiner Schwester und deine Großmutter und du suchst deinen eigenen Lebensweg.” Joudan nickte ebenfalls, die bekräftigenden Worte waren wie Balsam für seine Seele. “Meinst du… Tou-san wäre stolz?” Mizuki nickte. Joudan schloss glücklich die Augen

-

Als Joudan wieder erwachte, war Schädelweh das erste, was er fühlte. Die Bettdecke drückte auf seinen wunden Körper, der sich schwer und träge anfühlte. Langsam öffnete der Kushou die Augen, doch da das Licht ihn wie Messerstiche schmerzte, drückte er die Lider schnell wieder zu. Einen Moment später dämmerte ihm jedoch etwas. Die Steindecke, die er für einen Herzschlag lang über sich gesehen hatte, kannte er nicht. Wo zur Hölle war Joudan? Mit kreisenden Gedanken und kreisendem Kopf versuchte er, sich zu erinnern, was geschehen war. An das Saufgelage mit Mizuki konnte er sich noch Bruchstückweise erinnern, doch was war dann geschehen? Hatten die beiden das Anwesen seiner Großmutter verlassen?
Es half alles Nichts, Joudan musste aufstehen. Erst tat er seine Augen einen kleinen Spalt auf, um sich an das Licht zu gewöhnen, dann öffnete er die sommergrasgrünen Augen vollends. Das Zimmer, in dem er lag, war völlig fremd. Die Wände und die Decke waren aus grauem Fels gehauen, die Möbel - das Bett, ein großer Schrank, ein kleiner Tisch und zwei Stühle daneben - waren aus hellem Holz. Bambus? Nein, hier war der Blonde sicher noch nie gewesen. Langsam richtete er sich auf, musste sich dabei jedoch am Bettpfosten festhalten, denn sein Gleichgewichtssinn war alles ander als funktionsfähig. Ungelenk stolperte er mehr als dass er ging und fand so seinen Weg zu einer robusten Türe, die sich jedoch ohne Probleme öffnen ließ. Immerhin war Joudan nicht gefangen.
Ihn begrüßte ein etwas längerer Flur, der von der Machart ähnlich wie sein Zimmer war. Der Boden war mit Dielen aus dem selben hellen Holz ausgelegt und durch fensterlose Öffnungen zu einer Seite des Ganges fiel warmes Sonnenlicht hinein. Joudan machte kurz halt an einer dieser rechteckigen Öffnungen und blickte Hinaus. Ein warmer Luftzug umspielte ihn gnädig, seine Augen erblickten saftige Wiesen, einen kleinen Bambushain und hohe Bergspitzen dahinter. Wie war er hier hergekommen?
Langsam trugen ihn die müden Füße weiter den Gang entlang, an anderen Türen vorbei, bevor dieser in eine größere Halle endete, die Joudan ein Staunen entlockte. Sie war scheinbar komplett aus Jadegestein gemacht, überall funkelte ein tiefes Grün im Sonnenlicht. Die Halle war hoch, sicher zehn, fünfzehn Schritt, und mit Säulen, Deckengemälden, Statuen und einem prachtvollen Bodenmosaik geschmückt. Ein Fenster aus Bleiglas in der Decke ließ Sonnenstrahlen den Raum in buntes Licht baden. Die Halle musste das Herzstück einer Tempelanlage sein, anders konnte Joudan sich diese Pracht nicht erklären.
Doch Innenarchitektur und Kunstgeschichte mussten warten, denn in der Mitte dieser prächtigen Halle saß Mizuki, zusammen mit zwei anderen Pandas um einen großen, doch niedrigen Tisch und anscheinend gab es gerade Essen.
“Hohoho, da ist jemand von den Toten auferstanden.”, meinte Mizuki, als er Joudan erblickte. “Weiß nicht…”, grummelte ein zweiter, etwas drahtiger und kämpferischer wirkender Shao-Pan. “Sieht für mich noch ziemlich tot aus.” Joudan hätte die Augen verdreht, hätte das nicht so sehr geschmerzt.
“Uh, uh, uh, uh!!”, ertönte es von einem kleinen Panda-Mädchen, das im pinken Kimono auf den Blondschopf zurannte. “Ich hab dich gemalt!”, meinte sie begeistert, prallte fast gegen den Shinobi und präsentierte ihm stolz ein Gemälde von einem Mann in einem Bett. Die Strichführung und die kräftigen Farben zeugte von Euphorie. “Du hast meine Haarfarbe super getroffen!”, lobte Joudan das Panda-Mädchen, diese wiederum kicherte begeistert und watschelte wieder zurück zum Tisch mit Mizuki und dem dritten der Pandas. Erst jetzt stieg dem Blonden der Duft von frischem Gemüse und scharfen Gewürzen in die Nase. Dann fiel ihm auf, wie hungrig er war. Langsam näherte er sich den drei Pandas. “Hibuki, die Schnapsleiche ist Joudan. Er hat eine unserer Schriftrollen gefunden. Kommt er dir bekannt vor?” Noch immer ein wenig unsicher auf den Beinen war der Blondschopf als er am Tisch ankam. Vor dem Panda, der wohl “Hibuki” hieß, senkte er leicht das Haupt. “Angenehm…”, murmelte der Trunkenbold während der in rot und braun gekleidete Panda ihn gründlich musterte. “Hmm…”, machte er, bevor Mizuki ihm auf die Sprünge half. “Das ist der kleine Junge von Amakoru.” Die Augen Hibukis weiteten sich unmerklich, als er die Verbindung sah. “Hmm… Dem sieht er tatsächlich ähnlich…”, kam er nickend zum Schluss.
Dann sah er den miserablen Zustand, in dem Joudan sich gerad befand, und nickte mit dem Kopf in Richtung des Tisches.
“Setz dich, iss und trink. Du bist unser Gast hier.” Joudan ließ sich das nicht zweimal sagen, kniete sich an den Tisch und griff nach ein wenig Geschirr und Besteck, das aufgetischt war. Das Klappern von Ton tat ihm in den Ohren weh. “Und wer ist die künstlerische Lady?”, fragte er nebenbei und deutete mit dem Kopf in Richtung des Mädchens, das mit Wachsmalstiften gerade ein neues Meisterwerk begonnen hatte. “Ich bin Kiki!”, antwortete sie. “Hallo Kiki.” Joudan grüßte auch die kleine Panda-Dame höflich und warf ihr ein Lächeln zu, wollte sie bei ihrer Arbeit aber nicht stören. Dann wandte er sich Mizuki und Hibuki zu, die ihm gegenüber saßen.
“Darf ich fragen, wo bin ich hier?”
Hibuki ergriff das Wort. Auf Joudan wirkte es, als hätte er ein wenig mehr zu sagen. Zumindest wollte der in Rot und Braun gekleidete Panda das Gespräch an Mizukis statt übernehmen. “Du bist im Jadetempel von Sonne und Mond, der heiligen Heimat vom Clan der Shao-Pan.” Joudan nickte. Jadetempel. Machte Sinn. “Shao-Pan?”, fragte er daher nach. Mizuki hatte das Wort schon verwendet. “Wir sind Auserwählte, die vom weisen Mönch Shao-Fan mit dem Geschenk des Geistes gesegnet wurden. Und wir sind eine Kuchiyose-Familie, was für deine Art wohl interessanter sein dürfte.” Kurz runzelte der Blondschopf die Stirn. Hörte er da aus den Worten Hibukis ein wenig Missgunst?
Die Auffassungsgabe des Blonden war noch immer ein wenig träge, doch etwas wichtiges fiel ihm ein.
“Mizuki, weiß meine Schwester, dass ich hier bin? Sie macht sich sicher Sorgen.” Die beiden Panda-Herren wechselten einen Blick und nickten einander zu. Was wurde hier gespielt? “Ich hab eine Nachricht hinterlassen. Sie glaubt, dass du in Sicherheit bist.” Das hörte sich irgendwie bedrohlich an. “Bin ich das?” Erneut erhob Hibuki das Wort. “Das kommt darauf an, warum du einen der Shao-Pan gerufen hast. Sprich, was ist dein Motiv!” Nun fühlte sich das ganze doch ein wenig sehr nach einem Verhör an. “Mein Vater, Kushou Amakoru, ging einst einen Vertrag mit dem Clan der… Shao-Pan… ein. Er wurde seit Jahren nicht mehr gesehen. Indem ich ebenfalls meinen Namen in die Schriftrolle schrieb und einen von euch rief hoffte ich, ein wenig mehr über meinen Vater zu erfahren. Vielleicht etwas über seinen Verbleib herauszufinden.” Joudan neigte den Kopf tief. “Daher erbitte ich eure Hilfe.”
“Hmpf…”
Hibuki war anscheinend nicht begeistert. “Du kommst und hast eine Bitte. Was kannst du uns als Gegenleistung anbieten?” Gegenleistung? Dafür, dass der Blondschopf nur kurz mit jemandem reden wollte? Und woher hätte er denn wissen sollen, dass er etwas mitbringen sollte? Das Gespräch mit Hibuki lief ganz und gar nicht gut. Was schenkte man einer Gemeinschaft an sprechenden Pandas überhaupt? Bambus?
"Hibuki, lass gut sein. Ich habe ihn schon getestet.”, schaltete Mizuki sich ein. “Er hat Ausdauer, Anstand, Stolz und Durchhaltevermögen und sein Herz ist am rechten Fleck.” Hibuki blickte den Braumeister an, zuckte mit den Schultern und augenblicklich wurden seine Gesichtszüge weicher, als wäre all die Abweisung nur aufgetragen gewesen. “Sag das doch gleich.”, meinte er grummelnd und Mizuki lachte schräg. “Ich fand das sehr unterhaltsam gerade. ‘tschuldige, Joudan.”
Dieser rieb sich angestrengt die Schläfen, schenkte sich dann ein wenig klares Wasser aus einem Tonkrug in seinen Becher und ließ das kühle Nass die wunde Kehle benetzen. “Schon gut…”, grummelte er nach dem Trinken. Die beiden hatten sich wohl einen Scherz mit ihm gegönnt. Hibuki wirkte auf jeden Fall sehr viel offener, als er erneut das Wort an Joudan richtete.
“Du hast Glück, Joudan. Ich war der Shao-Pan, den dein Vater zuletzt beschworen hat. Ich war bei ihm und stritt an seiner Seite.” Das waren endlich, endlich gute Nachrichten. Gebannt lauschte der Blondschopf den Ausführungen Hibukis. Er war in einer stürmischen Nacht zu Joudans Vater beschworen worden. Sie hatten gegen eine große Anzahl an Feinden gekämpft. Ninjas, die im Sturm flogen. Irgendwann hatte ein Angriff Hibuki unerwartet in den Rücken getroffen, was die Beschwörung beendet hatte. Joudan saugte jedes Detail genauestens auf, stellte Fragen zu den Feinden, Amakorus Verbündeten, der Umgebung, der Zeit und allem, was ihm sonst einfiel.
Der Bericht Hibukis bestätigte, was Ray damals schon in der Bibliothek vermutet hatte. Joudans Vater war als ANBU in Kirigakure gewesen, als das Dorf von den Männern im Sturm angegriffen worden war. Als Hibuki geendet hatte und Joudan vorerst keine Fragen mehr einfielen, verneigte er sich tief.
“Vielen Dank für die Erzählung, Hibuki. Das bringt mich meinem Vater hoffentlich näher!” Hibuki erwiderte die Verneigung. “Dein Vater war ein guter Mann und ein Freund der Shao-Pan. Ich hoffe, du trittst sein Erbe würdig an. Im Namen aller Shao-Pan heiße ich dich als Beschwörer herzlich Willkommen, Kushou Joudan.” Selbst Kiki freute sich darüber. “Neben uns dreien gibt es noch drei andere, du wirst dir deren Wohlwollen und Respekt vermutlich erst verdienen müssen. Doch werde ein gutes Wort für dich einlegen.” “Ich werde euer Vertrauen nicht enttäuschen, Hibuki, Mizuki und Kiki.”, antwortete Joudan. Zwar freute es ihn, von den Shao-Pan akzeptiert worden zu sein, doch die Art, wie Hibuki gesprochen hatte - so als wäre Amakoru sicher tot - gefiel ihm nicht. Das verschwieg der Blondschopf aber lieber, er wollte den schönen Moment nicht ruinieren.
Stattdessen äußerte er eine andere Frage, die ihm langsam auf der Zunge brannte.
“Wie komme ich eigentlich von hier wieder nach Hause?” Ein Windstoß, der die Türen des Tempel aufschlug und die Haarpracht des Blonden zersauste, war seine Antwort.



Interludium:

Zischend brutzelten angebratene Glasnudeln in einer Wok-Pfanne mit Karotten, Zwiebeln Mais und Tofu um die Wette, füllte das kleine Häuschen mit wohlriechenden Düften. “Rin, Essen ist fertig!”, rief Joudan seiner Schwester zu. Ihr Zimmer war am anderen Ende des Esszimmers, in das der Shinobi durch die Türe aus der Küche blicken konnte. Der blonde Chuunin drehte klickene den Herd aus, griff die Pfanne und trug sie vom sterbenden Herdfeuer zu einem ovalen Tisch, an dem zwei ordentliche Stühle mit Bambus-Lehnen standen.
Einen Augenblick später öffnete sich die Türe zu Rins Zimmer und Joudans Schwester trat heraus. Durch den Türspalt konnte der Blonde einen Blick in das Zimmer seiner kleinen Schwester erhaschen, sah einen großen Stapel mit schief aufeinander gestapelten Kartons darin aufragen.
“Nicht zu scharf?”, fragte Rin den Koch, der diese Frage gefühlt dreimal die Woche über sich ergehen ließ. “So, dass man es merkt, aber du es trotzdem essen kannst.”, war auch heute seine Antwort. Nachdem Rin einen prüfenden Blick in die Pfanne geworfen und mit einem Nicken ihren Segen gegeben hatte, schöpfte Joudan ihr in eine rot-und-grün bemalte Tonschale. Danach war seine Portion dran.
Wie richtige Geschwister hatten die beiden sich nach ihrem Streit schnell wieder vertragen. Joudan hatte eingesehen, dass er die Bürde des verlorenen Vaters nicht alleine tragen musste. Er hatte sich in etwas hineingesteigert und war der Überzeugung gewesen, eine Rolle erfüllen zu müssen. Rin weinen zu sehen hatte dem Chuunin die Augen geöffnet. Sie hatte Recht gehabt. Amakoru war auch ihr Vater. Yosata war auch ihre Mutter. Joudan hatte kein Recht darauf, sie bei der Suche nach dem einen auszuschließen oder ihr den Kontakt zur anderen zu verbieten. Rin war kein kleines Mädchen mehr. Joudan war jünger gewesen, als Rin es jetzt war, als er die Entscheidung getroffen hatte, Yosata zu verlassen, also durfte Rin auch ihre eigenen Entscheidungen treffen.
Und das hatte sie getan. Sie hatte Yosata ohne den Blondschopf besucht. Sie hatte der Großmutter noch ein paar Tage Gesellschaft geleistet. Sie war alleine nach Soragakure zurück gereist und sie hatte Joudan, als dieser mit dem fliegenden Schiff der Windreiterin ebenfalls zu Hause angekommen war, klar gemacht, dass sie weiter mit ihm zusammen wohnen wollte und hatte das Angebot mit dem kleinen Häuschen angenommen.
Seine Beziehung zu seiner Schwester hatte sich für Joudan über den Verlauf dieser turbulenten Tage also nicht sonderlich geändert. Er hatte einen kurzen Moment lang aus den Augen verloren, was er sonst eigentlich tief im Herzen trug: Dass Rin für ihn an erster und oberster Stelle stand. Und es war nur eine schlimme Alkoholvergiftung, eine Entführung in einen Jadetempel und einige Tage Abstand nötig gewesen, um diesen Fakt wieder in den Blick zu bekommen. Doch ein klein wenig hatte sich geändert, was Joudan in seiner Schwester sah. Sicher, er würde sie noch immer beschützen, wann er konnte, und vor allem Unheil bewahren, doch hatte der Blondschopf sich während des Streites in den Kopf gesetzt, die kleine Schwester nicht mehr zu betütteln. Er hatte akzeptiert, dass sie ihren eigenen Kopf, ihre eigenen Wünsche und ihre eigenen Pläne haben durfte.

“Hast du was von Ray gehört?”, fragte Rin zwischen zwei Happen. Dass ihr sein Essen schmeckte, war eine der größten Freuden, die Joudan Tag für Tag erleben durfte. “Er ist gerade unterwegs, aber ich habe im Anwesen eine Nachricht für ihn hinterlassen. Sobald er von seiner Mission zurück ist, wird er sicher Zeit haben, mit uns nach Kirigakure zu gehen und die Sache zu untersuchen.” “Mit uns...” Joudan nickte. “Sag ich doch.”

Akt 3:


folgt im Rollenspiel



Und damit möchte ich für Joudan gerne die Kuchiyose-Familie der Shao-Pan als Sonderausbildung auf Stufe 2 erwerben.

Momentane Exp: 3061

Neues Jutsu: Kuchiyose no Jutsu (B-Rang): 500 Exp
Vertragspartner - Kiki: kostenlos
Zusätzlicher Vertragspartner - Mizuki : 500 Exp
Zusätzlicher Vertragspartner - Doromaru: 650 Exp

Und außerdem noch ein paar neue Ninjutsu aus dem Sensorik-Spezialwissen
Chakra Kan (B-Rang): 500 Exp
Chakra Kaibo (B-Rang): 500 Exp

Insgesamt: 2650 Exp
Verbleibend: 411 Exp

Vielen Dank =)


Hier die BB-Codes. Bei den Kuchiyose gibt es keine Codes und meinen Beitrag dort kann ich da nicht editieren/quoten um selber ran zu kommen. Es wäre klasse, wenn ihr mir die drei Pandalein kurz in den Stecki kopieren könnt, danke vielmals!

Code:
[color=red][U][b]Kuchiyose no Jutsu: [Name des Tierclans] (Kunst der Geisterbeschwörung)[/b][/U]

Element:[/color] Keines
[color=red]Typ:[/color] Ninjutsu
[color=red]Rang:[/color] B
[color=red]Chakrakosten:[/color] C-S
[color=red]Reichweite:[/color] Beim Anwender

[color=red]Voraussetzung: [/color]Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 5, Chuunin, Erlaubnis der SL

[color=red]Beschreibung: [/color]Der Anwender lässt ein bisschen Blut auf seine Hand fließen, schließt die Fingerzeichen und presst diese auf den Boden. Diesem Signal folgend erscheint der gerufene Kuchiyosepartner beim Anwender insofern dieser ihn bereits „unter Vertrag“ hat.


[COLOR=#ff0000][B][U]Chakra Kan (Chakra-Gespür)[/U][/B]

Element:[/COLOR] Keines
[COLOR=#ff0000]Typ:[/COLOR] Fähigkeit
[COLOR=#ff0000]Rang:[/COLOR] B
[COLOR=#ff0000]Chakrakosten:[/COLOR] Keine
[COLOR=#ff0000]Reichweite:[/COLOR] - (abhängig vom verwendeten Jutsu)

[COLOR=#ff0000]Voraussetzung:[/COLOR] [COLOR=RED][B]Kanchi no āto[/B][/COLOR], Chakrakontrolle 5

[COLOR=#ff0000]Beschreibung:[/COLOR] Mit fortschreitender Übung auf seinem Spezialgebiet kann ein Sensor Menschen und Tiere, die Chakra einsetzen können, zuverlässig von denen unterscheiden, die es nicht können. Jede sonstige Information ist nur sehr grob und intuitiv - man wird zwar im Regelfall merken, wenn man als unerfahrener Chuunin gerade von der mächtigen Aura eines alten Jounin erdrückt wird, für verlässliche Einschätzung von Gegnern taugt diese Fähigkeit aber noch nicht. Man erkennt allerdings, ob man ein bestimmtes Chakra zweimal vor sich hat - wie es der Fall ist, wenn ein Gegner Bunshin einsetzt. Hat der Bunshin eine deutlich geringere Menge Chakra als sein Schöpfer, kann man mit dieser Methode Original und Duplikat unterscheiden. Es ist aber weiterhin nicht möglich, Shinobi unter einer dichten Schicht vorhandenen Chakras (etwa Kirigakure no Jutsu) zu identifizieren.



[COLOR=#ff0000][B][U]Chakra Kaibō (Chakra-Analyse)[/U][/B]

Element:[/COLOR] Keines
[COLOR=#ff0000]Typ:[/COLOR] Fähigkeit
[COLOR=#ff0000]Rang:[/COLOR] B
[COLOR=#ff0000]Chakrakosten:[/COLOR] Keine
[COLOR=#ff0000]Reichweite:[/COLOR] - (abhängig vom verwendeten Jutsu)

[COLOR=#ff0000]Voraussetzung:[/COLOR] [COLOR=RED][B]Chakra Kan[/B][/COLOR], Chakrakontrolle 7

[COLOR=#ff0000]Beschreibung:[/COLOR] Diese Technik erlaubt es dem Anwender, sich mit gesteigertem Zeitaufwand noch einmal besonders stark auf eine einzelne, mit seiner Jutsu identifizierte Chakrapräsenz zu konzentrieren, und diese auf ihre Natur hin zu untersuchen. Er kann abschätzen, welche Arten von Jutsu (Nin-, Gen-, oder Taijutsu) das Ziel in den letzten Stunden vor allem eingesetzt hat, und so eine Idee von dessen Fähigkeiten zu erhalten. Bei Ninjutsu kann man zudem das genutzte Element erkennen. Falls das Ziel in den letzten Stunden Clanjutsu genutzt hat, kann der Sensor eventuell erkennen, zu welchem Clan diese gehören - vorausgesetzt, er hat diese Techniken schon oft aus der Nähe beobachten können oder gehört selbst zum Clan.
Es ist wichtig zu bedenken, dass die Technik nicht die Fähigkeiten eines Ninja ausliest, sondern nur die Spuren, die noch an ihm haften - wenn das Ziel in letzter Zeit eher untypische oder gar keine Jutsu eingesetzt hat, dann kann man das mit dem Chakra Kaibō leicht falsch auslegen.
 
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Maki

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Hallöchen!

Um die fehlenden Codes hat sich Netsu bereits gekümmert und dein Update habe ich gerade übernommen!

Die Ordnung im Statusblatt muss ich demnächst mal noch überdenken, damit es ein wenig übersichtlicher wird, aber eingetragen ist bereits alles.

Die Geschichte zu den Panda bzw. wie Joudan zu den Panda gekommen ist, wurde unterhaltsam geschrieben und hat ihren Platz nun unter dem Statusblatt gefunden. :)

Damit verbleiben noch 411 Exp,


LG!
 
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