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Keroth-Oase

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Ajibana Yumi

Guest
Die Keroth-Oase liegt nur einen Kilometer vom Haupteingang Sunagakures, im Nordwesten. Üppiges Grün umwuchert sie und der See ist azurblau, schimmernd. Der Sand der Wüste dient ihm als Strand, ein paar spielende Kinder und Händler sind hier meistens zu treffen.
Manche Einwohner schwören auf das Wasser der Oase und nehmen diesen Weg gerne in Kauf um sich etwas mit zu nehmen. Wieso? Wasser ist selten in der Wüste, wo immer es ist, sehen manche ein Zeichen höherer Wesen darin.
 
S

Shigekazu Kyon

Guest
Es dauerte nicht lange, bis sie an der besagten Oase angekommen waren. Tatsächlich hatten die Fußspuren fast direkt auf diese Oase zugeführt, was Kyon ziemlich seltsam vorkam, jedoch äußerte er seine Bedenken nicht und schritt wortlos weiter.
Überraschend legte sich plötzlich ein Lächeln auf Kyons Gesicht, als er das ganze Grün bei der Oase wahrnahm, was zusammen mit dem Blau des Sees vermischt eine herrliche Kombination ergab und ihn unweigerlich sofort an Konohagakure erinnerte.

Auf einmal wurde das wenige Gepäck das er mit sich trug noch leichter, sein Gang lockerer und die Sorge, die er um Ryuosuke hatte, vergaß er total.
Diese Gefühle legten sich erst wieder, als sein Blick auf eine kleine Hütte fiel, wie es auf diese Entfernung aussah, in er vermutlich der Händler lebte, von dem Sensei Yumi gesprochen hatte.

"Was genau erhoffen wir uns von einem Gespräch mit diesem Händler, Sensei Yumi? Falls die Füchsin tatsächlich hier vorbeigekommen wäre, dann würden wir wohl nur noch die Leiche von ihm vorfinden."

Kyon fragte sie das offen heraus, war sich jedoch nicht sicher, ob er auf eine so respektlose Frage eine Antwort erhalten würde.

Was ist hier überhaupt los? Eine Verbrecherin entführt einen Ge-Nin und will ihn gegen ihre Freiheit eintauschen, niemand außer unserem Team wird informiert, ob wohl es eine Kleinigkeit für Sensei Yumi wäre einen Schattendoppelgänger zu erstellen und Hilfe anzufordern oder zumindest die Lage zu klären. Selbst ein Jo-Nin sollte nicht ohne die Genehmigung des Kazekages handeln dürfen. Und jetzt suchen wir einen Händler einer Oase auf?

Kyon lies es bleiben weiter über das alles nachzudenken und schweigend ging er neben Yumi und Yoko her.
 

Kasumi

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<--- kleines Räuberlager

Nachdem Nanami Yanaka mitgeteilt hatte, dass sie sich dann am Suna Eingang treffen würden, hatte sie sich Akiri geschnappt und über die Schulter geworfen und dann die Technik eingesetzt, mit der sie sich beinahe augenblicklich zu Yumi teleportiert hatte. Lautlos und ohne Rauchwolke erschien sie direkt hinter dieser, setzte Akiri schnell ab und sah sich auf der Oase um.

Hmm also war sie doch nicht in Suna. Naja ich werde da ja nun ein paar Siegel anbringen, damit ich schnell da hin kann. Das hier scheint die Oase neben dem Haupteingang zu sein. Ok, erstmal mit ihr reden und danach zum Haupteingang. Yanaka müsste in ca 30 Minuten da auftauchen, wenn sie das Shunshin nutzt. Wenn sie eine bessere Technik hat, dann muss sie halt warten.

Sie musterte die beiden Genin, die sie noch nicht bemerkt hatten und dachte, dass dies Yumis Team sein musste. Sie hatte so was vor kurzem erwähnt. Nun drehte sich der männliche Genin zu ihr um und würde sie gleich erblicken.
 
S

Shigekazu Kyon

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Kyon wusste nicht wieso. Vielleicht war es ein kleines Geräusch gewesen. Vielleicht auch der bloße Verdacht irgendetwas gespürt zu haben. Auf jeden Fall drehte er sich noch einmal kurz um und erblickte plötzlich zwei Mädchen, die dicht hinter ihnen standen.

Woher...?

Doch anstatt sich weiter Gedanken zu machen, griff er blitzschnell in seine Beintasche und zog ein Kunai hervor, welches hell in der Sonne blitzte. Er hielt es waagerecht und nahm eine schützende Haltung ein.

"Wer seid ihr und was macht ihr hier?"

In einer normalen Situation hätte Kyon natürlich nicht so extrem reagiert. Allerdings waren sie auf der Suche nach einer Person, die sich die "graue Füchsin" nannte. Die Fußspuren hatten beinahe direkt auf diese Oase zugeführt und jetzt standen hinter ihnen zwei Mädchen und beobachteten die kleine Gruppe.
Gut möglich, dass eine von ihnen die gesuchte Entführerin war.

Absichtlich hatte er seine Worte etwas lauter ausgesprochen, damit auch Senei Yumi und Yoko mitbekamen, dass sie Gesellschafft bekommen hatten.
Mit immer noch erhobenen Kunai wanderten seine Augen zwischen den Beiden hin und her.
 
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Ajibana Yumi

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Yumi lief schweigsam neben Kyon und Yoko her, die Frage von Kyon führte ihr vor Augen, dass sie demnächst ihre Leute genauer instruieren sollte, damit auch sie selbst wüsste, wie sie sich verhalten würden. Der grauen Füchsin hatte sie bewusst ihren Freiraum gegeben, sie war erfahren und wusste was zu tun war. Doch bei der jetzigen Begegnung mit dem Händler, musste sie wohl erraten für welche Rolle er sich entschieden hatte. Sollte er ein Feind sein, würde dieser sie gleich angreifen oder wartete er bis man ihn ausfragte?
Zugegeben, der Reiz selbst an der Jagt Teil zu haben, war bei der Planung immer da gewesen, doch ein paar Vorkehrungen hätte sie wohl doch genauer treffen sollen. Sie beschloss das Ganze wieder gut zu machen und erschuf zwei Kage Bunshin, welche vorausgingen, direkt zum Händler hin.

“Die Wüste ist sein Geschäft, er kennt sich hier aus. Die Füchsin wird sicher Wasser benötigen wenn sie sich und Ryuosuke länger versteckt halten und versorgen will, wovon ich im Moment ausgehe. Der Händler kennt ein paar versteckte Orte, die nicht mal mir bekannt sind. Ich habe eben zwei Bunshin zu ihm geschickt, welche ihn ausfragen sollen.“

Der Händler befand sich am anderen Ende der Oase und ihre Bunshin waren vor dem Team dort angekommen. Mitten auf dem Weg zu den Yumi’s hielt Kyon plötzlich an und zückte sein Kunai. Yumi war noch dabei gewesen ihren Bunshin letzte Anweisungen zu geben, als ihr auffiel, dass Kyon etwas gerufen hatte. Instinktiv erfasste sie zwei neue Chakrasignaturen und drehte sich zu einer der Quellen umr, von Kyon angesprochen und bedroht werdend. Die Andre Präsens befand sich hinter ihr und lächelte ein wenig verträumt, sie schien das Wasser der Oase zu bewundern und keine Augen für die Situation zu haben. Yumi wusste zwar nicht wer diese Personen hinter ihr war, doch ihr Blick, welcher sich nun wieder der Konoha-Jounin zuwandte, erkannte darin Nanami.

“Beruhig dich Kyon, sie ist nicht jene welche wir suchen und ein Henge ist sie auch nicht, aber vielleicht möchte sie uns helfen?“

Fragte sie an die Jounin gewandt, hoffend damit anzudeuten, dass sie gerade eine Mission hatte. Eine ihrer Bunshin verpuffte unterdessen um woanders aufzutauchen. Die Zweite befragte den Wassernin, wofür er sich entschieden hatte.
 

Kasumi

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„Mmmh nein. Eigentlich wollte ich nach Suna, um dort etwas zu erledigen. Das muss ich auch tun nun. Das hier ist übrigends Akiri aus Kirigakure. Sind das deine Genin hier?“

Sie betrachtete die beiden Genin und tätschelte Yoko dann den Kopf.

„Das hier ist eine ganz Süße. Pass gut auf sie auf, ja?“

Sie lächelte Yoko noch einmal zu und sah dann wieder zu Yumi.

„Ich geh dann mal nach Suna. Falls du mich wirklich brauchst, lass mir eine Nachricht zukommen. Viel Erfolg auf eurer Mission ihr drei.“

Sie winkte noch einmal und ging dann auf den Haupteingang zu, wo sie auf Yanaka wartete. Sie müsste eigentlich bald kommen. Hoffentlich war ihr nichts passiert. Sie streckte sich, tat so, als würde sie gähnen, wandte Akiri den Rücken zu und machte schnell einige Seals. Dann lehnte sie sich an die Steinmauer und legte ihre Hand unter einen großen Stein. Das hatte sie schon mal fertig.



---> Haupteingang Suna
 
S

Shigekazu Kyon

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Langsam lies Kyon das Kunai wieder sinken. Er kam sich ziemlich dumm vor, die zwei so dumm angemacht zu haben und sie sich letztendlich Freundinnen, oder zumindest Bekannte, von Sensei Yumi herausstellten.
Andererseits hielt er es für notwendig, sich auf jede Gefahr vorzubereiten. Immerhin hatte die Füchsin schon bewiesen, dass sie nicht davor scheute Ge-Nin zu entführen um ihre Freiheit zu erlangen.

Nachdem die anderen Beiden verschwunden waren, lies er sich noch einmal die Worte von Yumi durch den Kopf gehen.

Das scheint sehr plausibel zu sein. Wenn man das von dieser Seite aus betrachtet, dann scheint es gar nicht mehr so abwegig, dass die Füchsin hier vorbeigeschaut hat. Falls sich der Händler jedoch entschlossen haben sollte ihr zu helfen, dann wird er sich jetzt bei uns sicher stur stellen...


Er hatte mitbekommen, dass einer der Doppelgänger sich schon auf den Weg zum Händler gemacht hatte und er drehte sich nun ebenfalls in diese Richtung um, ehe er ein paar Schritte weiter machte.

"Wir sollten und beeilen. Mit Sicherheit wird es Ryuo nicht gefallen den Gefangenen zu spielen, also sollten wir ihn so schnell wie möglich befreien."
 
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Nakayama Yoko

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Yoko schaute die fremde mit den komischen roten Augen ungläubig an, nachdem diese sie am Kopf getätschelt hatte. Erwidern konnte sie nichts, so baff war sie davon, dass sie lautlos aufgetaucht ist und dann ihren Kopf getätschelt hatte. Als sie gerade wieder den Mund zubekam, war die fremde Frau schon weg. Sie drehte sich dann zu Kyon um und schüttelte den Kopf. So begrüßt man doch keine Fremden. Er hatte noch viel zu lernen.

Dann hopste sie den Doppelgängern von Yumi hinterher und war schon gespannt, was dieser Händler sagen würde. Vielleicht hatte er ja Süßigkeiten. Und wenn er nichts sagen wollte, dann konnte Yoko ihn ja hauen. Und wenn er keine Süßigkeiten hatte, könnte sie ihn auch hauen…

„Hey Onkel. Ist hier so wer mit einem kleinen Blag vorbeigekommen kürzlich? Und hast du Süßigkeiten?“

Sie sah ihn aus großen Kulleraugen an und wartete auf eine Antwort. Sie machte schon mal ihren Fächer locker.
 
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Ajibana Yumi

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Nachdem Nanami-chan und Akiri verschwunden waren, auf den Weg nach Suna hinein, ließ Yumi ihren Doppelgänger doch zunächst einen Umweg zum Torposten nehmen. Sodass die Ankunft der Konoha-ANBU zumindest angekündigt wurde, somit würde es die Sunanin nicht total schockieren ein Mädchen welches zu den ganz Großen zählte, um sich herum zu wissen. Einem Moment schien sie zu überlegen, weshalb Nanami denn mit Gepäck aus Kirigakure anreiste, doch würde diese Akiri schon wissen wie sie sich zu verhalten hatte, zur Not passte Nanami eben auf sie auf. Yoko war inzwischen beim Händler angekommen und sprach diesen auch sogleich an, was Yumi und Kyon dazu veranlasste ihr zu folgen. Ihr Bunshin hatte inzwischen die benötigte Information eingeholt und verpuffte, da dieser einen Moment vor Yoko angekommen war, doch diese hatte Nichts von dem dezenten Hinweis mitbekommen, welchen der Händler der Bunshin gegeben hatte.

Der Händler lächelte Yoko freundlich entgegen, Süßigkeiten hatte er doch immer dabei. Er suchte einen kurzen Moment in seinem Beutel und reichte diese dann Yoko.

“Bitte, ich schenke sie dir. Wen meinst du mit dem ‚Balg’, war er etwa dein kleiner Bruder? Nein, ich glaube der sah älter aus, also wenn ihr wirklich verwandt sein solltet, zeigst du ja überhaupt keinen Respekt!“

Er schüttelte nur den Kopf über diese Jugend. Obwohl die Füchsin nie bei ihm aufgetaucht war, tat er so als habe er sie gesehen. Junge Kundschaft sollte man schließlich nicht verkraulen, wenn sie schon freiwillig ankam. Kurz darauf trafen Kyon und Yumi ein, dass Gespräch noch mitbekommend.

“Du hast sie gesehen? Sag schon, was willst du dafür haben? Wir sind ein wenig in Eile.“

Der Händler lachte kurz auf und spielte mit einem kleinen Wasserball, welchen er in seiner Hand erschuf.

“Ha, das glaub ich Euch. Nun ich weiß nicht mehr so genau wo sie hin wollten, aber vielleicht lässt sich meinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen.“

Auch ohne zu wissen, dass der Händler nur vorspielte die Füchsin gesehen zu haben, schien es ihr doch recht offensichtlich, jedoch konnte er trotzdem ein paar Anhalspunkte mitbekommen haben.

“Was möchtest du denn?“

Der Händler und gleichzeitige Ninja warf den Wasserball zu Kyon herüber.

“Ich möchte das die Kinder gegeneinander Kämpfen, einen kleinen Showkampf sozusagen. Hier ist ja genügend Platz um den See herum. Sie scheinen ja zu Sunagakure zu gehören, also stört es sie sicher nicht, mir ein wenig vorzuführen, was sie können. Hier draußen ist es sonst immer so langweilig und um das ganze interessanter zu gestallten, verwandle ich den Kampfplatz ein wenig. Das Kirigakure no Jutsu legt euch eine Sichtbeschränkung auf und ihr dürft es nicht einfach so wegfegen. Ich werde immer genügend viel Chakra hineintun um es aufrecht zu erhalten und euch zu sehen, auch wenn ihr dadurch weniger sehen könnt.“

Meinte er und grinste dabei in Richtung des Fächers, welchen Yoko hinter sich mitführte, diese würde sein Jutsu schnell beenden können, doch wenn sie das Verbot annahm, würde es für ihn sehr viel interessanter werden. Zuschauer wollten schließlich immer etwas zu sehen haben.

“Was meint ihr? Information gegen Entertaiment.“
 
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Nakayama Yoko

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Yoko glotzte diesen Händler ungläubig an, nachdem sie die Süßigkeiten eingesteckt hatte. Bitte was wollte der von ihr? Gegen Kyon kämpfen? Was sollte das bringen? Sie hatten doch keine Zeit. Sie sah ihn böse an und fing dann zu schimpfen.

„BAKA! BAKA! BAKA! BAKA! BAKA! Dazu wir keine Zeit. Raus mit den Informationen du kranker Kerl, oder es setzt was!!!”

Sie starrte ihn finster an und wartete auf eine Antwort. Sie sah wirklich so aus, als ob sie dem Mann an dir Gurgel gehen würde, falls dieser nicht sofort die richtige Antwort ausspuckte. Das konnte daran liegen, dass sie es tatsächlich tun würde. Was die beiden anderen Teammitglieder, Kyon und Yumi, so taten, interessierte sie gerade wenig, da sie wohl nicht in der Lage waren, dem Kerl hier zu zeigen, dass er schnell reden sollte. Allerdings schwankte sie noch zwischen erwürgen und den Fächer Oral einführen. Wahrscheinlich war beides zusammen am besten.
 
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Ajibana Yumi

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Der Händler blickte das Mädchen ein wenig überrascht an, so wild und ungeduldig sah sie doch gar nicht aus und mit seinen Süßigkeiten hatte er sie wohl auch nicht locken können.

“Immer mit der Ruhe, ich habe ja Nichts unanständiges verlangt! War nur mal neugierig was die neue Generation an Genin so zu bieten hat, jedoch gehört Geduld wohl nicht dazu. Was wollt ihr überhaupt? Ich weiß nicht wen ihr sucht. Entweder ihr wollte Geschäfte machen oder geht!“

Die freundliche Mine des Mannes hatte sich plötzlich verändert, der Spaß schien ihm vergangen zu sein. Der nette Onkel ließ sich doch nicht von einem Kind provozieren. Er formte erneut einen Wasserball und schmiss ihn diesmal auf Yoko zu, was jedoch seine Zeit erforderte, hätte es doch einfachere Varianten gegeben einen Angriff zu starten. Doch er wollte nicht kämpfen oder zumindest noch nicht, wenn dann wollte er sich verteidigen und dann könnte er die Sensei beim nächsten Mal damit aufziehen.
 
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Shigekazu Kyon

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Mit einer schnellen Handbewegung packte Kyon Yoko am Arm und zog sie an sich heran, aus der Bahn des Wassergeschosses weg, dass der Mann gerade auf sie zugeworfen hatte. Gleich darauf trat er ein paar Schritte nach vorne und sah dem Händler in die Augen. Er hatte genug, er hatte keine Lust noch mehr Zeit hier zu verschwenden und sinnlose Diskussionen zu führen.
Plötzlich zog er ein Kunai aus seiner Tasche heraus und hielt es in seiner rechten Hand. Nicht drohend, jedoch gut sichtbar und vor allem dafür geeignet, um seine Worte zu unterstreichen.

"Wir haben keine Zeit für solche Spielchen. Sie sind nicht in der Lage Forderungen zu stellen. Wir sind in der Überzahl und soweit ich weiß hat sich Gewalt immer als eine recht überzeugende Methode erwiesen um Informationen zu erhalten, die man benötigt."

Schnell drehte er sein Kunai einmal um seinen Zeigefinger und behielt dabei seine ausdruckslose Miene aufrecht. Er wusste, dass es ziemlich merkwürdig rüberkommen müsste, dass ein 12 jähriger Junge einem erwachsenen Mann drohte, jedoch war ihm das in diesem Moment ziemlich egal. Wenn er jemanden nicht mochte, dann tat er dies immer ziemlich schnell kund und diesen Händler konnte er im Augenblick einfach überhaupt nicht ausstehen.

"Wir versuchen nur eine Person zurückzuholen, die wichtig für Sunagakure ist. Natürlich können sie sich den Zorn des Kazekages zuziehen, wenn sie möchten. Er ist sicherlich nicht sehr erfreut darüber zu erfahren, dass sie wissentlich Informationen zurückgehalten haben."

Auch wenn er die Tatsachen leicht verdreht hatte, da der Kazekage ja gar nichts von dieser Aktion wusste, letztendlich hatte er die Wahrheit gesagt. Sie versuchten Ryuosuke, einen Shinobi des Land des Windes, zurückzuholen und mit Sicherheit würde das eintreffen, was er geschildert hatte, wenn sich der Händler weiterhin weigerte ihnen zu helfen.

"Vielleicht haben sie recht und Geduld gehört nicht zu den Tugenden eines Ge-Nin von heutzutage, allerdings sind sie intelligent genug um ihre Zeit nicht mit einem sinnlosen Showkampf zu verbringen, der letztendlich niemanden etwas bringt, außer dass er an unseren Kräften zerrt.
Also, was meinen sie? Information gegen ein normales Leben für sie?"


Kyon wusste, dass er sich sehr weit aus dem Fenster gewagt hatte, jedoch setzte er den arrogantesten Blick auf, den er hatte und dank seiner außerordentlich guten schauspielerischen Fähigkeiten wirkte er mehr als überzeugend.

Ich hoffe nur es ist auch in Sensei Yumis Interesse das alles hier schnell zu beenden. Sie ist Jo-Nin, sie sollte genug Möglichkeiten haben diesen Kerl zum Reden zu "überzeugen"...immerhin geht es hier um ihren Ge-Nin, der wahrscheinlich irgendwo in die Wüste verschleppt wurde und wir haben keine Ahnung, was diese Frau mit ihm anstellt.
 
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Ajibana Yumi

Guest
Yumi beobachtete wie ihr Team mit der Situation umging. Sie ließen sich nicht auf den Handel ein, welcher nur Zeit kosten würde. Obwohl die Genin unterschiedliche Durchsetzungsvarianten bevorzugten, verfolgten sie doch beide dasselbe Ziel. Kyon’s Argumente waren wirklich sehr einleuchtend, musste sie und sicher auch der Händler zugeben. Dieser hatte sich seine Chancen hier abzuhausen schon ausgerechnet und war auf maximal 5% gekommen. Offenbar ließ sich mit seinen Informationen derzeit Nichts herausschlagen, da die Gruppe es eilig zu haben schien.

“Euren Kazekage würde ich wirklich mal gerne treffen, da ihr mich wohl verprügelt, wenn ihr schon nicht handeln wollt, gebe ich euch was ihr wollt.“

Meinte dieser schließlich und blickte dabei zu Yoko welche sicher nur zu gerne nur nach der kleinsten Gelegenheit suchte den Fächer einsetzen zu dürfen, welcher sehr viel beeindruckender war als das Kunai welches Kyon auf ihn richtete.

“Ich habe nicht wirklich mitbekommen wohin sie unterwegs waren, eine Frau mit einem Jungen, denke mal ihr meint die Beiden“

Er deutete mit dem Finger in eine Richtung, wobei er sich dazu umdrehte.

“Was gibt es denn dort alles?“

Der Händler überlegte ob er diese Frage nicht gewinnbringend verkaufen könnte, doch Yoko sah irgendwie mordlüstern aus.

“Dort gibt es ein paar Ruinen umgeben von felsigem Wüstengelände. Auf dem Weg liegt jedoch ein kleineres Räuberlager, nun euch macht das ja sicher Nichts aus.“

Er beschloss sich geschlagen zu geben, Hauptsache sie fragten nicht auch noch nach Verpflegung.
 
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Shigekazu Kyon

Guest
Kyon lies das Kunai wieder zurück in seine Tasche gleiten und blickte in die Richtung, in die der Mann zeigte. Abgesehen von haufenweise Sand war nichts zu sehen, weder das kleine Räuberlager noch das felsige Wüstengelände, von dem der Händler erzählte. Einen Moment lang fragte sich Kyon, ob der Mann sie aus seiner Wut und Enttäuschung heraus vielleicht anlog, jedoch kam er zum Schluss, dass das nicht gerade klug von ihm wäre.
Immerhin wussten sie, wo sie ihn wiederfinden könnten.

Ich hoffe nur, dass diese Füchsin nicht in dem Räuberlager nach Verstärkung sucht. Denn ein ganzes Räuberlager zu zerschlagen dürfte eine ziemlich große Herausforderung werden.

"Na dann wird es wohl Zeit, dass wir uns weiter auf den Weg machen, wir sind ohnehin schon in Zeitverzug. Vielen Dank für ihre Auskunft, falls sie uns tatsächlich weiterhilft, bekommen sie vielleicht irgendwann mal ihren Showkampf."

Entgegnete Kyon trocken und ohne eine Spur von Dankbarkeit in der Stimme.
Die kleine Gruppe setzte sich in Bewegung und schritt langsam aus der Keroth-Oase. Leider hatte der Händler keine Einschätzung mehr dazu abgegeben, wie weit sie eigentlich laufen müssten, um in der von ihm beschriebenen Gegend anzukommen und so setzten sie ihre Reise zur Befreiung von Ryuosuke unwissend fort.


tbc: -felsiges Wüstengelände
 
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Takaha Ryuosuke

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--> Von: Haupteingang

"Hmm... Eine Oase ganz in der nähe? Die nächste ist wohl die Keroth-Oase, wenn ich mich nicht irre... Mal sehen... die ist irgendwo im Südwesten."
Ryuosukes Blick richtete sich nach oben, um den Sonnenstand zu betrachten und daraus die ungefähre Route zu bestimmen, die sie einschlagen mussten. Ryousukes guter Orientierungssinn war wohl das einzige Talent, dass er sich selber wirklich zugestand und lies ihn zuweilen sein sonst eher geringes Selbstbewusstsein in die höhe treiben. Er nickte zufrieden in sich hinein, als er die Route einigermaßen im Kopf hatte und wendete seinen Blick in eben diese Richtung. "Sie meinten die Keroth-Oase, richtig?" fragte er nochmal beiläufig um sicherzugehen, dass er und Mizu auch wirklich den selben Ort meinten, wartete aber auch keine Antwort mehr ab, sondern setzte sich mit großen Schritten bereits in Bewegung, ungeachtet der Tatsache, dass Mizu eigentlich gesagt hatte die Genin sollten IHM folgen.

Ryousukes Schritte behielten die ganze Wegstrecke in etwa die gleiche Geschwindigkeit, doch kämpfte er innerlich gegen den drang an, an ihren Bestimmungsort zu rennen. Zwar würden sie so schneller ankommen und mit der Suche beginnen können, andererseits hatte Ryousuke heute schon zusammengerechnet eine ganz schön weite Strecke hinter sich gebracht. Ganz zu schweigen von Kyon, der eine weile lang auch noch Yoko auf der Schulter tragen musste. Es war nie gut seine gesamten Kräfte zu verausgaben nur um schneller zu sein, und in der Wüste schon ganz und gar nicht...

Nach einer Weile war auch endlich die erwähnte Oase zu sehen, obgleich zu beginn nur ein ein wabbernder Umriss zu erkennen war, was durch das Luftflimmern verursacht wurde. Je näher sie dem See kamen, desto klarer wurden die Konturen der vereinzelnen Zelte und bald konnte man auch die Umrisse einiger Menschen erkennen.
"Umm... Mizu-san? Was machen wir, wenn hier niemand irgendwas gesehen hat, was uns helfen könnte?" fragt Ryousuke unvermittelt. Irgendwie fand er die Methode einfach an irgendeinen Ort zu gehen und die Leute da zu fragen ziemlich ineffizient. Nun, solange es noch ein Team gab, das direkt nach Spuren der Nukenin suchte, konnte Ryousuke schon damit leben...
 
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Amane Ami

Guest
>>>>> Haupteingang

Ihr nächstes Ziel war also eine Oase. Welche Mizu-sensei genau meinte, war Kisho nicht klar gewesen, aber sie würde den anderen einfach mal folgen, denn die wussten ja anscheinend, nach Ryuo zu urteilen, wo es langging. Als dieser Junge dann sogleich vorging, stutze Kisho ein wenig, denn Mizu hatte ja gemeint, sie sollten IHM folgen, nicht Ryuo... ob er deswegen Ärger bekam? Gedankenverloren kratzte sich Kisho an der Wange, zuckter aber dann die Schulter. Jedoch bewegte sie sich erst vom Fleck, als auch der Sensei Anstalten machte, sich Richtung Wüste zu begegeben. Das Mädchen, was vornehm erzogen wurde, wollte sich den Anweisungen nicht widersetzen und deswegen Ärger kassieren und tat bis jetzt immer das, was der Sensei ihnen gesagt hatte. Ihr kam das so wage vor, als hätte Ryuo keinen Respekt vor einer Person, die im Rang und auch so höher stand als er selbst... den anderen Jungen, Kyon, konnte sie noch nicht so gut einschätzen, deswegen ließ sie ein Kommentar ihm bezüglich.

"Na dann... auf zur Oase!", dachte sie und ein Lächeln glitt langsam über ihre Lippe, als sie ihre Naginata auf der Schulter in eine für Kisho bequeme Stellung nahm und Mizu hinterherlief.


>>>>> Oase

Es dauerte nicht allzu lange, als die Gruppe schließlich an der Oase angekommen waren, sie war ja auch nicht sehr weit weg vom Haupteingang. Aber diese Oase war hübsch anzusehen, mit ihren Palmen, ihrem glitzernden See und diese Zelte, die dort überall herumstanden.. es erinnerte das Mädchen irgendwie an eine Art gemütliches Zeltlager, wo sich jeder einfinden konnte. Das dies ein Handelslager war, wusste sie noch nicht, denn sie kannte sich ja noch nicht so gut in Sunagakure aus. Je länger sie das Szenario betrachtete, desto komischer fand sie die Leute, die dort herumstanden... Welche sahen sehr gepflegt aus, wobei die andere Hälfte aussah, als hätten sie seit Jahren keinen Rasierer mehr gesehen. Naja, wohl alles Leute aus verschiedenen Wüstendörfern, nahm Kisho mal an und wandt sich dann, als Ryuo etwas gefragt hatte, ihrem Sensei zu.
 
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Shigekazu Kyon

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---> Haupteingang (Sunagakure)

Schon wieder dort hin?

Kyon kam ich vor wie in einem schlechten Film. Die Suche nach Yoko sollte genau dort beginnen, wo letztes Mal zusammen mit Sensei Yumi und Yoko die Suche nach Ryuosuke begonnen hatte. Was sagte er da, "letztes Mal"? Das war doch noch heute früh gewesen. Es kam Kyon so unwirklich vor, was geschehen war und seine Gedanken schienen nicht ganz so flüssig zu laufen wie sie es sonst taten und so folgte er einfach den Anweisungen von Sensei Mizu. Nun gut, seinen Anweisungen, aber Ryuos Führung, der ihnen den genauen Weg zeigte. Zum ersten Mal erkannte Kyon, was für ein Vorteil es doch sin musste, wenn man in einem Klan lebte, der außerhalb von Sunagakure seinen Ursprung hatte. Ryuosuke kannte sich vermutlich bestens in der Wüste aus.

Es dauerte nicht lange, als die kleine Gruppe auch schon bei der Oase angekommen war. Sie wirkte nun viel belebter als noch in der Früh, wo Kyon zum ersten Mal hier war, aber ansonsten hatte sich in der kurzen Zeit natürlich nichts verändert. Es wäre natürlich beruhigend gewesen wenn er wüsste, dass sie genau so leicht an Informationen kommen würden wie beim ersten Mal, jedoch war die Sache mit Ryuo nur ein Test gewesen und der Händler war mit Sicherheit von Sensei Yumi eingeweiht worden.

Aber der Kazekage wird schon wissen, weshalb er uns ausgerechnet hier hin geschickt hat...wobei es eher die Entscheidung dieser Frau gewesen ist, als denn seine. Zumindest hatte er keine Einwände. Aber was, wenn wir hier keine Informationen finden? Wenn uns niemand sagen kann, was mit Yoko passiert ist oder wo man diese Frau auftreiben konnte? Was machen wir dann?

Rein zufällig schien Ryuosuke so eben den selben Gedankengang wie er gehabt zu haben und stellte die Frage auch gleich laut und Kyon wartete auf eine Regung von Sensei Mizu. Um ehrlich zu sein war er ziemlich gespannt darauf, was er denn so konnte, in einem Ernstfall wie diesen. Kyon hoffte, dass er schon viel Erfahrung hatte, aber wenn er sich den jungen Jounin so anschaute, blieb ihm da nicht viel Hoffnung. Aber außer abwarten konnte Kyon im Moment ohnehin nichts machen und so fixierte er einfach weiterhin den in schwarz gekleideten Mann.
 
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Yuudari Mizu

Guest
>>> Haupteingang

Das der junge Ryuo vorausschritt, ließ den Sensei ein wenig den Kopf schief legen. War er hier der Sensei oder Mizu? Naja, trotz allem zog sich ein leichtes Grinsen auf Mizus Lippen als er Ryuo vorlaufen sah... In dem Alter waren sie eben immer etwas gierig nach der Führung, genauso wie er selbst... Er konnte sich nur zu gut daran erinnern, wie er andauernd versucht hatte in seinem früheren Genin-Team die Anführerrolle übernehmen wollte und sogar vorlaut zum Sensei war. Ja, das war eine Zeit... Doch jetzt musste Mizu seine Gedankengänge wohl oder übel unterbrechen, denn es war Zeit für die Mission, die ihnen der Kazekage aufgetragen hatte: Bei der Keroth Oase Informationen herbekommen... Mit einem letzten Blick nach Sunagakure kehrte er seinem Dorf den Rücken und schritt zusammen mit den übrigen Genin hinter Ryuo her, der anscheinend wusste, wohin sie gehen...


>>> Oase

Die Oase war heute ziemlich belebt gewesen als an den anderen Tagen, an denen Mizu hier war... Es standen viel mehr Zelte an diesem Gebiet und auch die Zahl an Händlern wuchs, denn man konnte vor lauter Menschen den Boden gar nicht mehr sehen. Was war nur hier los verdammt? Hatten sie etwa alle von diesem Vorfall mitbekommen? Möglich, aber dennoch irgendwie unmöglich... Bei dem Gedanken runzelte der Yuudari kurz die Stirn und kratzte sich nachdenklich an der Wange. Sein Blick wanderte von einer Person auf die nächste... Irgendwie kam ihm das ganze ein wenig Spanisch vor, denn so kannte er diese Oase nicht. Natürlich war sie des öfteren belebt, aber doch nicht SO!

"Umm... Mizu-san? Was machen wir, wenn hier niemand irgendwas gesehen hat, was uns helfen könnte?", fragte Ryuo und unterbrach Mizus Gedankengänge schlagartig.
"Hm? Was?", gab er zuerst als Antwort, lachte dann aber beschämt und stellte sich vor seinen 3 Schützlingen auf, um nicht nur Ryuo, sondern auch allen anderen die Frage zu beantworten.
"Mizu-san.... erlaube ich euch meinetwegen... Mizu-sensei klingt so alt...", scherzte er, wurde dann aber sofort wieder ernster und schaute jeden seiner Genin aufmerksam an. "Glaubt mir Kinder, wir werden hier Informationen finden... denn wo bekommt man schneller Informationen her, als von dieser Oase? Denkt mal nach... Hier sind Händler und viel anderes Gesocks, das bestimmt aufmerksam wird auf eventuelle Nukenin. Es ist alles möglich und das weiß auch der Kazekage, denn sonst hätte er uns nicht hier hingeschickt.... Wir werden hier mit reichlich Information wiederkommen." Um seine Erklärung noch zu unterstreichen, grinste er schelmisch und richtete seinen Blick wieder zu den vielen Menschen an der Oase. Irgendjemand von diesen vielen Leute hatte bestimmt eine Information, das war sicher... aber wer? Zu jedem hingehen und fragen brachte es weißgott nicht, das wäre 1. zu riskant und 2. zu auffällig... Es konnten immer noch welche darunter sein, die...

Als ob Mizu einen Geistesblitz bekommen hatte, haute er seine Faust in die Handfläche der anderen Hand und blickte in den blauen Himmel Sunagakures.
"Hehehe....", vernahm man leise von einer Palme, die nicht weiter von dem Genin-Team entfernt lag. Ein Blick reichte, um zu sehen, dass sich dort 2 Männer tümmelten, die wohl was sehr wichtiges zu besprechen hatten. Beide waren lumpig gekleidet und hatten einen 3-Tage-Bart, wobei der andere einen etwas längere hatte als sein Partner. Sie sahen ein wenig aus wie Wüstenräuber, weswegen sie dem Jounin auch gleich schon sehr verdächtig rüberkamen. DAS waren eindeutig keine Händler, die sich hier an der Oase rumtrieben, sondern irgendwelche Störenfriede, die hier nicht erwünscht waren.
Mit hochgezogener Augenbraue machte der Sensei seinen Genin ein Zeichen, was bedeuten sollte, sie sollen doch bitte kurz warten... Zwinkernd schlenderte er mit den Händen in den Manteltaschen gesteckt, auf die zwei Männer zu, die mit dem Rücken zu ihm standen und ihn offenbar noch nicht bemerkt hatten.
"Hehe, yeah, du sagst es Kuno... das war wirklich zu einfach mit dem kleinen Mädchen.. ein Zuckerschlecken...", sprach einer der Männer und schüttelte an einem Säckchen, das womöglich mit Geld gefüllt war herum.
"Höhö ja, es war einfach, wirklich ZU einfach...", antwortete darauf der andere Mann und lachte so laut, dass es bestimmt jeder im Umkreis von 1 km gehört hatte. Mizu allerdings lauschte angespannt mit und kratzte sich am Kinn. DAS war wohl auffällig genug, dachte er und beäugte die zwei Männer weiterhin, bis er sich schließlich in seiner vollen Größe hinter ihnen aufbäumte, die Hände in die Hüften stemmte und ein lautes "Aha?" zum Besten gab.
Erschrocken drehten sich die zwei Möchtegern-Räuber um und starrten in das gehässig grinsende Gesicht von Mizu, der sie wohl gerade auf frischer Tat ertappt hatte. Es war wirklich sehr interessant, wie dumm Menschen eigentlich sein konnten und so laut in der Öffentlichkeit mit so etwas herumzuprahlen... Aber Mizu konnte noch nicht triumphieren, denn es war ja schließlich nicht zu 100 % klar, dass sie auch dieses kleine Mädchen meinten, welches dieser Nuke Aya entführt hatte. Aber wofür gibt es Tricks...? Diese zwei Typen sahen so aus, als hätten sie ein Schwamm als Gehirn und würden womöglich auch noch so dumm sein und ihm antworten.
"W-wer bist du, blauhaariger Mann?", kam es von dem einen, der sofort den Geldsack hinter seinem Rücken versteckte und Mizu entgeistert ansah. Es schien so, als hätte er Angst, aber das konnte auch gut gespielt sein.
"J-ja genau! Wer bist du?", wiederholte der andere und kramte in seiner Wüstenjacke umher, womöglich im Falle eines Falles eine Waffe hervorziehen zu können. Doch Mizu hatte nicht vor zu kämpfen, NOCH nicht.. Erst dann, wenn es wirklich notwendig war.
"Ihr steckt nicht zufälligerweise mit einer Nukenin namens Aya unter einer Decke, oder?", fragte Mizu und beäugte beide mit hochgezogenen Augenbrauen. Jetzt war es an der Zeit, die beiden zu testen, ob sie wirklich so hohl waren, wie sie aussahen. Der, der auf den Namen Kuno hörte, blickte Mizu überrascht an und antwortete mit einem schlichten: "Du kennst unser Boss Aya?" Mizus Kinnlade senkte sich Millimeter für Millimeter zu Boden, denn so dumm hatte er die beiden wirklich nicht eingeschätzt... Kuno bekam daraufhin sofort eine Kopfnuss wegen dieses blöden Kommentars und hielt sich die gerade entstandene Beule mit beiden Händen fest. "Eheheheheheeeeee, ehrenwerter Shinobi-sama. Glauben Sie ihm kein Wort, er hat zuviel getrunken?", schleimte der andere und rieb sich beide Hände während er ein gespielt-freundliches Grinsen aufsetzte. Die Hand Mizus fuhr langsam wie in Zeitlupe an seine Stirn. "Sicher....," entgegnete der Jounin und schüttelte ungläubig den Kopf. Eins war sicher: Sie wussten zu einer Wahrscheinlichkeit von 100 % etwas über diese Nukenin und womöglich auch, wo sie sich jetzt befand.
"Auf jedenfall müssen wir jetzt DRINGEND gehen, nicht wahr, Kuno?", entgegnete der Räuber und blickte Mizu freundlich an, während er den Kopf danach zu Kuno drehte und ihm im Gegensatz zu Mizu einen grimmigen und wütenden Gesichtsausdruck schenkte. Diese zwei Typen waren mehr als komisch, aber auch irgendwie lustig. Doch gehen lassen würde Mizu die zwei sicherlich nicht... Als die beiden Männer sich gerade rennend auf den Weg machten zu fliehen, benutzte Mizu das Shunshin no Jutsu und stand sofort vor den zwei Männern, die plötzlich anfingen aufzubrüllen und nach hinten auf den Rücken zu fallen. Sie waren so geschockt von Mizus auftreten, dass sie den Geldsack fallen ließen und der Inhalt sich schön im weichen warmen Sand verteilte... Es war kein gewöhnliches Geld, sondern pures Gold. Interessant, dachte Mizu und beäugte das Geld. Sie hatten hier nicht nur gemeinsame Sache mit Aya gemacht, sondern auch von irgendwoher kostbares Gold geklaut. Was zum Teufel dachten die eigentlich, wer sie waren?!

Mizus Blick verfinsterte sich zusehends, als er die zwei Männer mit seinen blauen Augen fixierte und nicht einmal ansatzweise daran dachte, sie jemals wieder aus den Augen zu lassen.
"Ihr zwei sagt mir jetzt sofort was ihr mit Aya zu tun habt und was ihr alles wisst!", sprach Mizu ruhig und wechselte immer den Blick von Kuno zu seinem Komplizen.
"Tzeee! WIR werden DIR sicherlich NICHTS sagen! Lass dir das gesagt sein, Blauhaarmann!"
Mizus Augenbraue wanderte sogleich in die Höhe. Wie konnten sie es wagen, in solch einem überheblichen Ton mit ihm zu reden? Wut kam in dem Jounin auf, weswegen er mit der Hand in den Unterteil seines Mantels griff, als ob er irgendwas herauszuholen versuchte. Natürlich war es ein Vorteil, so einen langen Mantel zu tragen, da Schwerter und all das unter diesem gut verborgen und versteckt waren. Die beiden Räuber, die ebenfalls die Hände in einer Tasche hatten, zückten sogleich zwei Messer und richteten diese auf Mizu, in er Hoffnung, ihn eventuell damit loszuwerden.
"Stirb du komischer Kauz!", sprach der eine und wollte mit dem Messer zustechen, als er plötzlich Blut spuckte und den Blick ins Leere richtete. Was war geschehen? Sein Kumpane schaute nur irritiert und sah dann, dass Kuno ein Katana in seinem Unterleib stecken hatte, was Mizu unter seinem Mantel heraufzog. Wenn es eben durch Reden nicht ging, musste der Yuudari eben andere Maßnahmen ergreifen, und Schocken war eine davon.
Als Mizu das Katana schlussendlich wieder herauszog, fiel Kuno leblos und blutend zu Boden... Er war tot, denn seine Augen waren starr nach oben gerichtet und seine Lider immer noch offen. Anstatt aber das Katana wegzustecken, richtete er es direkt unter die Kehle des anderen.. Mizus Blick hatte derweil eine richtige emotionslose Kälte angenommen, was man anfangs von ihm nicht gedacht hatte.
"Du erzählst mir jetzt genau, was du weißt, inwiefern du mit Aya zu tun hast und wo ihr das kleine Mädchen Yoko hingebracht habt. Lügst du mich an, dann endest du wie dein kleiner Freund hier. Und glaub mir, ich kriege raus, ob das eine Lüge ist.....", drohte Mizu ihm und hielt weiterhin die Schwertspitze an die Kehle seines Widersachers gerichtet, dessen Blick voller Angst erfüllt war.
"G-gut.. bleib geschmeidig man... Also, hör zu.. W-wir a-arbeiten für Aya... sie ist sozusagen unsere Cheffin... u-und wir waren beauftragt, d-das Mädchen zu beschatten und Aya die nötigen Informationen zu beschaffen... d-dafür wurden wir mit Gold belohnt, da wir unsere Aufgabe erfüllt h-hatten... U-und Aya ist mit dem Mädchen auf dem Weg n-nach Toga, einem Dorf in der nähe vom L-Land des F-Feuers... m-mehr weiß ich auch nicht..."
Mehr oder weniger zufrieden mit diesen Worten, zog Mizu mit der Schwertspitze des Katanas eine längliche Wunde auf den Hals des Räubers und leckte sich mit der Zunge über seinen Schneidezahn. Danach steckte er das Katana wieder zurück in die Schwertscheide unter seinem Mantel und ließ von dem Mann ab...
"Das an deinem Hals ist ein kleines Geschenk von mir.... Wenn es noch mehr von euch hier in der Nähe gibt, kannst du ihnen gerne sagen, dass Yuudari Mizu deinen Kumpanen umgebracht hat... Jedoch hast du dafür bloß 2 Tage Zeit....", sprach Mizu bedacht und hielt den Blick immer noch auf den Räuber gerichtet. Dieser, so merkte man, verstand wohl nicht, was Mizu mit der 2-Tage-Frist meinte und versuchte, mit einem Tuch die Blutung zu unterbinden. "W-warum nur 2 Tage?" Der Mann war sichtlich geschockt und überrascht, was Mizu allerdings mit Belustigung entgegenahm.
"Weil du in 2 Tagen ausgeblutet sein wirst...", waren Mizus kalte Worte und man hörte danach nur noch einen Aufschrei des Räubers, der dann schnurstracks mit der Leiche seines Kumpanen in die weite Wüste verschwand. Den Goldsack, den er hinterließ, nahm Mizu vorsichtshalber mit, man konnte ja nie wissen, wo er gestohlen wurde oder ob er jemandem gehörte. Vielleicht wusste ja der Kazekage etwas von einem Diebstahl oder ähnlichem. Wer weiß. Aber nun hatte er die Informationen und hoffte für den Räuber, dass diese auch stimmten...

Winkend lief er wieder zu seinen drei Schützlingen zurück und hob danach den Daumen in die Höhe.
"Kinder.... ich habe die nötigen Informationen. Ging doch ganz einfach....", entgegnete er und betrachtete seine Genin mit voller Elan. Hoffentlich waren sie nicht allzu geschockt von Mizus vorherigem Auftreten, denn wie es im Yuudari-Clan so üblich war, litt auch Mizu ein wenig unter der wohlbekannten "Blutlust"...
 
T

Takaha Ryuosuke

Guest
Ryousuke verzog etwas mürrisch das Gesicht, als Mizu sagte, er würde es 'erlauben' das man ihn Mizu-san nennt. Für den Genin war es keine Sache der höflichkeit ihn so zu nennen, sondern schlicht ein Ausdruck dafür, dass er diesen Mann bisher noch nicht als Sensei ansah. Er hätte ihn grün und blau prügeln können und Ryuosuke würde sich immernoch weigern diesen Kerl mit Sensei anzusprechen, denn eine einfache Aufforderung würde nicht reichen um diese Tatsache anzuerkennen.

Ryousuke blickte etwas abweisend zur Seite, musste dann aber doch zugeben, dass er nicht unrecht hatte mit dem was er sagte. Wo hätten sie auch sonst hingehen können als hier? Der nahezu einzige Ort in der näheren Umgebung wo man mit großer wahrscheinlichkeit etwas mehr als alle paar Monate mal einen reisenden oder die ein oder andere Diebesbande antreffen kann.

Mittlerweile achtete Ryousuke nicht mehr auf Mizu und beobachtete die Umgebung, während er sich unter der Nase rieb. "Hmm... vielleicht finden wir jemanden, der uns was zu Essen geben kann, während er uns was Erzählt... hmm?!"
Ryousuke blickte auf, als Mizu eine Geste machte, die ihm zeigte, dass er bereits wusste was genau zu tun war. Unberührt beobachtete er wie der Blauhaarige auf zwei Männer zubewegte, die Ryousuke bis jetzt noch nicht aufgefallen waren. Aus dieser Entfernung konnte er nicht richtig verstehen was dort Besprochen wurde, einzig und allein die Tonhöhe und die Gestik der drei wies daraufhin, was vor sich ging. Doch darauf achtete Ryousuke gar nicht. Er nutzte die Gelegenheit diesen Kisha mal etwas näher zu betrachten. Von nahem sah er gar nicht mal so weiblich aus wie er im Büro des Kazekage gedacht hatte, die Statur war etwas schmächtig, aber amsonsten eigentlich ganz Normal. Nur das Gesicht und die Haare hatten einige weibliche züge, die Ryousuke aus irgend einem Grund aber besonders auffielen. "...Ob die Haarfarbe echt ist? Nee..."

Auf einmal spührte der Genin, wie sich seine Brustmukulatur ohne seinen Willen zusammenzog. "Ach. Verdammt!" Schnell wendete er seinen Blick ab und hielt sich die Hand vor den Mund, versuchend es so zu machen, dass es unter dem Gespräch Mizus mit den beiden Männern nicht weiter auffiel. Eher einem leisen Keuchen gleich hustete der Junge in seine Hand und musste die Augen etwas zusammenkneifen als er versuchte es so leise wie möglich anzustellen. Es war ein vergleichsweise schwacher anfall - im gegensatz zu dem, den er damals beim Kampf mit Kyon hatte - allerdings wollte er eine längere Zeit nicht aufhören, sodass Ryousuke eine weile in gewissen Zeitabständen leise husten musste.

Irgendwann spührte er, wie sich seine Brust wieder entspannte und griff - den Blick abgewendet - an seinen Gürtel um den mit Wasser gefüllten Schlauch zu nehmen und hastig davon zu trinken. Erleichtert atmete er dann aus und verschloss den Schlauch wieder. Das Gefäß fest umklammert, blickte er eine weile ins leere bevor er sich zu einem lächeln zwang und dem neuen den Schlauch hinhielt.
"Umm... willst du auch was?" Konnte er gerade noch hervorbringen, als er aus der ferne eine dumpfen aufschrei höhrte. Hektisch wendete der Sanada seinen Blick dort hin, den Arm immernoch ausgestreckt. Als er sah, wie einer der Männer dann zu boden viel und hinter Mizus Mantel ein Schwert aufblizte, von der eine rote flüssigkeit tropfte, stutzte er zuerst, bevor sich seine Pupillen langsam mit der Erkenntnis, was dort vor sich ging, öffneten.
"Mizu...san?!" Der Wasserschlauch fiel kurz darauf auf den Boden und Ryousuke ging langsam einen Schritt zurück, nachdem sich wieder bewegen konnte. "Warum? Hier... und vor uns allen...?"

Mit weit aufgerissenen Augen ging Ryousuke noch einen schritt zurück, und glaubte gar nicht was er sah, als Mizu den Daumen hob und völlig unbekümmert meinte, dass er die Informationen bekommen hatte, die sie brauchten. Schluckend und völlig geschockt, starrte der Junge den Blauhaarigen nur an.
 
A

Amane Ami

Guest
Nach den Worten ihres Senseis zu urteilen, kannte sich Mizu wohl gut hier aus, denn seines Wissens nach waren hier sehr viele Leute, die eventuell die gesuchten Informationen besitzen könnten... Kisho selbst wusste das nicht, weswegen sie einfach mal seinen Worten glauben schenkte und abwarten würde.

"Mizu-sensei schafft das bestimmt....", dachte sie und lächelte kurz, bis sie ihn schon in Richtung zweier Männer laufen sah, die sie anfangs gar nicht bemerkt hatte. Wie immer war Kisho zu tief in ihrer Gedankenwelt verschwunden und achtete nicht mehr auf ihr Umfeld... Das was die dort redeten konnte Kisho nicht wirklich verstehen, nur Genuschle und das Geschrei der Händler, die dort laut mit Gleichgesinnten redeten. Wenn sie nicht so laut wären, würde man eventuell wirklich etwas vrstehen.... Angespannt beobachtete sie das Szenario was sich dort an der Palme abspielte und bemerkte plötzlich ein leises Husten neben sich. Den Blick kurz von Mizu abwendend, richtete sie ihn schließlich auf ihr Teammitglied Ryuo, der scheinbar eine Art Hustanfall hatte. Kisho dachte, dass das womöglich mit dem Sand zusammenhing, der von dem leichten Wind manchmal aufgewirbelt wurde, da konnte es schon einmal sein, dass jemand das Zeug in den Mund bekam. Aber was sie eben nicht wissen konnte, war, dass Ryuo schwer krank war...

"Hey... ist alles ok mit dir?", fragte sie ihn besorgt und legte dabei den Kopf etwas schief. Auf ihre Frage bekam sie nicht direkt eine Antwort, sondern nur einen Schlauch gereicht, von dem er gerade etwas Wasser trank und ihr hinhob.

"Umm... willst du auch was?"
Mit einer energischen Handbewegung lehnte sie das gut gemeinte Angebot ab und fügte noch ein nettes "Nein, danke..." hinzu, ehe sie ihren Blick schließlich auf Mizu und das dortige Geschehen richtete. Sie war etwas verwirrt als einer der Männer zu Boden ging und Mizu ein Schwert in der Hand hielt, mit dem er diesen wohl erstochen hatte. Was war passiert? Kam es zu einer Außeinandersetzung zwischen den dreien, sodass Mizu keine Wahl hatte?

"Shikusho*... wenn man doch bloß etwas verstehen könnte...", murmelte sie vor sich hin und versuchte krampfhaft durch das Gebrüll der herumstehenden Leute etwas mitzubekommen, doch vergeblich... Man konnte einfach nichts verstehen und so blieb das Gespräch für die 3 Genin sozusagen geheim. Ein plumpes Geräusch war neben Kisho zu vernehmen, weswegen sie erneut ihren Blick auf Ryuo richtete. Was hatte er denn? Er war etwas blass um die Nase und es ging ihm scheinbar auch nicht wirklich gut.... Aber woran lag das? Fragen über Fragen quälten das Mädchen, doch keine davon konnte beantwortet werden, zumindest noch nicht jetzt....

Bevor sie Ryuo aber noch fragen konnte, tauchte auch schon Mizu auf und verkündete, dass er Informationen bekommen hatte. Auf Kishos Gesicht bildete sich kurz ein triumphierendes Lächeln. Besser und vor allem EINFACHER hätte es gar nicht laufen können. Klar, man hätte das sicher auch ohne ein Opfer erledigen können, aber niemand wusste eben, was dort geredet wurde. Hoffentlich würde Mizu ihnen das noch sagen, bevor sie wieder zurück nach Sunagakure gehen würden...
Was aber nicht einfach so an ihr vorbeiging war Ryuo, der immer noch wie angewurzelt da stand. Kishos Miene wurde besorgter und der Blick war immer noch auf Ryuo gerichtet, woraufhin sie danach einfach kurz zu ihm ging und ihre Hand auf seine Schulter legte.

"Mene Güte, du siehst überhaupt nicht gut aus.... Du solltest dich vielleicht setzen, Ryuosuke....", entgegnete sie ihm ruhig und wusste eigentlich überhaupt nicht, wieso er plötzlich so geschockt aussah... Irgendwie verstand sie so gut wie gar nichts gerade... Weder was Mizu dort getrieben hatte, noch, wieso soviele Leute hier waren und auch nicht, wieso Ryuo so reagierte...

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*Shikusho = Verdammt
 
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