Nebelwald

Dieses Thema im Forum "Archivforum" wurde erstellt von Kirashi Hanzou, 10. Dez. 2007.

  1. Der Nebelwald ein recht düsterer Ort, welcher unweit Kirigakure liegt. Hier herrscht stehts ein dichter Nebel, welcher einem eine maximale sichtweite von 5m erlaubt, wenn nicht gar noch weniger. Im Wald selbst wimmelt es nur so von gefährlichen Tieren, einzelnen zufällig verteilten Moorlöchern und andere unangenehme Dinge, welche das durchkommen weiter erschweren. Der Wald wird von den meisten Menschen gemieden, da es weder Wege noch Trampelpfade zu geben scheint, weswegen man sich sehr leicht selbst mit Karte oder ähnlichem verlaufen kann.

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    Hanzou lehnte gelangweilt an einem Baum, welcher am Waldrand stand, während er nach seinen Genin ausschau hielt. War er etwa tatsächlich wieder erwartens zu schnell gelaufen? Hatten sie etwa bereits jetzt aufgegeben? Fragen über Fragen schossen dem Kirashi durch den Kopf, welche er jedoch allesamt nicht beantworten konnte. Ein leicht abschätziges Lächeln schlich sich nun auf seine Lippen, zurück gehen würde er sicher nicht das verbot ihm schon alleine sein stolz und selbst wenn er es tun würde würden sie ihn doch nacher nicht mehr ernst nehmen. Das wollte der Kirashi auf keinen Fall, weshalb er dann eben jetzt hier warten musste. Wieder einmal nun sichtlich genervt, fuhr sich der Jounin mit der rechten Hand über die beschlagene Maske, welche jedoch nur einige Sekunden frei blieb, bis sie wieder erneut beschlug. Die Gründer der Kirashi hatten, da doch etwas leicht unsinniges mit diesem Masken gemacht oder hatte es zu früherer zeit keinen nebel in Kirigakure gegeben? Schon als er die Frage dachte wusste er das, dass kompletter Unsinn war, schließlich bedeutete der Name ja soviel wie Dorf "versteckt hinter dem Nebel". Ein leises Seufzen verliess nun die Lippen Hanzous, während er den Kopf in den Nacken legte und zum Himmel blickte. Spätestens im Wald würde das nicht mehr gehen...nicht nur wegen dem Blätterdach, sondern vielmehr wegen den allgegenwärtigen Nebel, welcher hier im Nebelwald besonders dicht, wenn nicht gar undurchdringlich war. Langsam senkte der Kirashi seinen blick, ehe er sich umdrehte und in den Wald blickte. Alles andere als einladend wirkte dieser, selbst auf Hanzou, welcher zwar keine Angst oder unbehagen fühlte, jedoch durchaus Respekt vor dem Wald hatte, war er doch vor einigen Jahren zu seiner Akademistenzeit einmal fast in einem dieser tückischen Sumpflöcher ertrunken. Das Lächeln des Kirashis wurde um einiges breiter wenn er nun daran dachte, wie seine Genin denn auf diesen Wald reagieren würden oder was sie machen würden wenn sie in einer dieser Moorlöcher stürzten? Es war dem Kirashi durchaus bewusst das er sie so oder so retten würde, jedoch nahm er sich fest vor sie zappeln zu lassen falls sie wirklich so tollpatschig waren. Schließlich waren sich jetzt Shinobi, wenn auch erst am Anfang ihrer Karriere, so hoffte Hanzou zumindest, denn der gedanke das er seine zeit mit einem kleinen Haufen Versagern verschwendete schmeckte dem Kiri-Jounin so überhaupt nicht. Langsam könnten sie sich aber mal beeilen..schliesslich will ich nicht gleich wieder umdrehen wenn sie es hier her geschafft haben...tz ging es Hanzou durch den Kopf, während er sich nun wieder vom Wald weg drehte, um nach seinen Genin ausschau zu halten...
     
  2. Sie liefen kaum eine volle Stunde, als Sasori plötzlich keinen Hanzou mehr vor sich sehen konnte. Er drehte sich sogar noch einmal um, um sicherzugehen, dass sie nicht zu schnell gelaufen waren, was er jedoch stark bezweifelte. Hinter ihnen lag nur eine düstere Straße, über die sie schon eine ganze Weil liefen. Mann. Dieser Hanzou. Wo ist er denn jetzt schon wieder hin. Er lässt uns hier einfach so alleine in der Wildnis herum laufen. Woher sollen wir denn bitte wissen wo es lang geht., machte sich Sasori wieder Gedanken. Am liebsten würde sofort wieder zurück ins Dorf laufen, aber dies verbot er sich selber, um nicht als Weichei dazustehen. So führte er bereits jetzt etwas genervt, seine Wanderung fort. Er trotte ganz hinten an dem Trupp vor sich hin. Je weiter sie voran kamen, umso düstere Stimmung. Irgenwie passt die Umgebung perfekt zu Hanzous Ausstrahlung. Jedoch versuchte Sasori so gut wie möglich ein Angstgefühl zu unterdrücken.
    Man soweit war ich noch nie von Kirigakure entfernt. Wen ich es so bedenke war ich noch nie außerhalb Kiris. Also ich hätte mir die Umwelt ein wenig ...fröhlicher vorgestellt. Und nicht so düster, als stünde der Weltuntergang bevor. Langsam aber sicher, verdichtete sich die Vegetation und ihre unheimliche Stimmung. Auch die immer kälter werdende Luft und der dichte Nebel kündigten Gefahr. Denn Sasori hatte schon von vielen unheimlichen Kreaturen, die außerhalb Kiris hausten, gehört. Jedoch wollte er nie daran glauben und konnte darüber nur spotten. Doch jetzt wo er mitten drin war, war sich der Rotschopf nicht mehr so sicher. Er schüttelte seinen Kopf, wie er es immer tat wenn er bestimmte Gedanken loswerden wollte. Doch als Außenstehender hätte man diese Bewegung unter Sasoris Kapuze, die er schon vor vielen Minuten aufgesetzt hatte, eh nicht gesehen. Allmählich überkam Sasori das Gefühl, dass sie sich verirrt haben, da sich der Marsch ins Unendliche hinzog. Als er auf den Boden sah, bemerkte er, dass sie nun nicht mehr auf einer Straßen liefen, sondern auf weichen, nassen Moos und viel Schlamm. Dies erschwerte den Gang um einiges obwohl Sasoris Beine langsam müde wurden, da er doch relative schweres Gepäck mit sich trug. Doch als er aufblickte sah er, dass sich die Lichtung zu einem Wald formte. Und davor konnte er Hanzou sehen wie er locker an einem Baumstamm lehnte. Eine Erleichterung macht sich in Sasori breit. Vorerst.
     
  3. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Ryu kam kurz nach Sasori an der grenze des Nebelwaldes an, er warf kurz einen Blick zurück um zu kontrollieren ob Sayuri und Kigammasuke noch immer hinter ihm waren. Er konnte sie in einigen Metern Entfernung erkennen, sie würden sicherlich auch gleich ankommen, also kein Grund zur Sorge. Noch ehe Sayuri und Kigammasuke ankamen wandte Ryu sich Sasori und Sensei Hanzou zu. "Wie war das am Tor? Wir machen keine Pausen? Na ja, er scheint doch nicht so hart zu sein wie er tut, allerdings würde ich ihn noch lange nicht als Gutmensch bezeichnen."
    Sensei Hanzou lehnte an einem Baum und schein darauf zu warten dass alle Genin eintrafen, allerdings drängte sich Ryu die Frage auf warum er noch mal kurz vor diesem seltsamen Wald anhielt, vielleicht war es darin gefährlicher als man zuerst glaubte. "Ich werde da mal nachhaken, vielleicht krieg ich ja was raus."
    Ryu zog seinen Rucksack noch mal fest, sprang dann auf einen Tiefhängenden Ast und überbrückte die, relativ, kurze Distanz zu Hanzou mit einigen weiteren gezielten Sprüngen. Als er bei dem Baum an dem Hanzou lehnte angekommen war sah es zuerst aus als würde er sich hinhocken, bei genauerem hinsehen erkannte man jedoch das Ryu zwar hockte, aber dass seine Füße nicht auf einem Ast ruhten sondern an der Rinde des Baumes zu kleben schienen. "Er soll bloß nicht denken dass wir alle Flaschen sind, vielleicht kann ich ihn ja ein wenig überraschen." "Sensei Hanzou! warum halten wir hier? Am Tor sagtet ihr dass wir keine Trödelpausen machen werden, warum machen sie also jetzt auf ein Mal hier halt? Stimmt mit diesem Wald etwas nicht?" "Einfach mal auf de Busch klopfen, mal sehen was er ausspukt."
     
  4. Misao Sayuri

    Misao Sayuri Guest

    Das Team war nun schon eine ganze Zeit lang unterwegs. Sasori hatte sich ans Ende der Gruppe fallen lassen und Yuri versuchte sich etwas vor ihm zu halten. Auch wenn ihr das sichtlich schwer fiel. Das kleine Missgeschick mit ihrem verknacksten Fuß war dabei nicht gerade hilfreich. Ich frage mich, wohin der Sensei verschwunden ist, und ob das überhaupt die richtige Richtung ist. ... Es sieht hier alles so ... düster aus. Kruz einmal, wagte sie es, von ihrem Weg hoch zu sehen, und die Umgebung zu mustern. Es war wirklich nicht das, was sie erwartet hatte. Immer hatte das Mädchen gehofft, die Umgebung außerhalb der Stadtmauern wäre ein wenig freunldicher als das Gemüt der Menschen innerhalb. Doch es schien, als wäre das ganze Land, ob Menschen, Pflanzen, Tiere, ja sogar das Wetter wirklich einfach nur trist. Umso weiter sich nun die Gruppe von Dorf entfernte, desto dicker wurder der Nebel, der wie auf Samtpfoten um sie herum schlich. Immer wieder wurde Sayuris Aufmerksamkeit auf etwas gelent, das sie eindeutig für einen Geist, oder etwas ähnlich Unheimliches hielt. Einmal sogar, war sie so über einen schrillen Schrei eines Vogels erschrocken, dass sie wieder falsch auf ihren Fuß auftrat und kurz das Gesicht zu einer schmerzlichen Miene verzog. Mist, jetzt weiß ich was ich auf dem Schreibtisch liegen gelassen hab. Sie hätte sich Ohrfeigen können. Es war das Tap gewesen, mit dem sie ihr Gelenk stabilisiert hatte. Was sollte sie denn jetzt machen? Na ja, Sayuri war ja nicht auf den Kopf gefallen und irgendetwas würde ihr schon einfallen. Wenn sie diesen Gewaltmarsch überhaupt überstehen würde.

    Aus den Nebelschwaden konnte man nun die dunkle Grenze eines Waldes erkennen. Aber da war doch noch etwas. Die Kleine strengte ihre Augen an und erkannte die Gestalt ihres Sensei, der da gemütlich an einem Baum lehnte. Mit den Gedanken mal wieder auf Abwegen, überlegte sie sich gerade, was sich wohl hinter der Maske des Sensei verbarg und warum er überhaupt so ein Teil trug. Sie konnte sich einfach nicht Vorstellen, das diese Spiegelmaske von Vorteil war, zumal diese immer zu beschlagen schien. Erleichtert, zum einen, dass sie eindlich ihren Sensei gefunden hatten, und zum anderen über eine mögliche kurze Pause, moblisierte das Mädchen nocheinmal ihre letzten Kräfte und kam etwas vor Hanzou zum stehen. Sie stützte ihre Handflächen auf ihre Knie und atmete schnell und flach. Ruhig und tief einatmen, erinnerte sie sich. Verwirrt hob sie jedoch einmal kurz den Kopf, als sie die Worte von Ryu hörte. Was? Na ja, er sieht ja auch schon so aus, als ob er solch ein Training noch vor dem Frühstück macht. Es war nicht böse gemeint, nur hatte sie sich gerade darüber gefreut, einen kleinen Stopp einzulegen. Aber seltsam war es schon, das der Sensei nun auf einmal doch auf die Genin gewartet hatte. Mit erwartunggroßen Augen wartete sie auf die Antwort des Jonin.
     
  5. Die Genin waren schon einige Zeit unterwegs und Kigammasuke ging langsam die Puste aus. doch hielt er sich immernoch vor Sasori und bei Sajuri, Sensei Hanzuo war verschwunden und der Nebel war nicht gerade eine Hilfe bei dem versuch ihn wieder zu finden. Irgendwie war dies alles nicht so wie es sich Kigammasuke vorgestellt hatte, alles war so düster und irgendwie unfreundlich.

    ...einfach nur den Weg entlang laufen, und tief einatmen... ging ihm durch den Kopf. Nur einige Bäume wuchsen entlang des Weges und vereinzelt vielen Blätter auf diesen. Es war eine einsame Landschaft, nicht eine Blume, sei sie auch noch so klein schien hier zu gedeihen. Ein Vogel zwitcherte sein einsames Lied, kein anderer seiner art stimmte mit ein, das kam wol da her das niemand derer in der nähe war. Nach einigen Minuten des zuhörens erkannte Kigammasuke einen Waldrand, und noch noch etwas eine Gestallt zeichnete sich ab, Hanzuo! Der Sensei lehnte lässig an einem Baum und wartete auf die Ankunft der Genin. Wie immer verdeckte die Maske sein Gesicht. Kigammasuke kam einfach nicht darauf was für einen Grund Der Jounin hatte eine Maske zu tragen. vieleicht als Schutz? Doch würde jeder Kunai die Maske mt leichtigkeit durchdringen, oder?
    der Blondhaarige Junge schüttelte den kopf und fand sich einfach damit ab.

    endlich erreichten sie den Lehrer und Kigammasuke strecktee sich und atmete dabei tief ein und aus.

    "Sensei Hanzou! warum halten wir hier? Am Tor sagtet ihr dass wir keine Trödelpausen machen werden, warum machen sie also jetzt auf ein Mal hier halt? Stimmt mit diesem Wald etwas nicht?"

    ertönte es, Der Genin konnte im ersten Moment nicht fassen was Ryu gerade gesagt hatte. Doch wenn er es sich genauer überlegte, würde Hanzuo nun mehr respekt vor ihnen haben, die Frage ist nur wie er darauf reagieren wird, vieleicht wird er nun doppelt so schnell laufen. Ein stöhnen entkam kigammasuke als er daran dachte...
     
  6. Hanzou betrachtete gelangweilt wirkend wie seine Genin nach und nach eintrudelten, wenigstens ein wenig konnten sie wenn auch dreiviertel nochmal soetwas vermutlich nicht oder nur kaum überstanden hätten. Mit einem gewohntt unheimlich klingenden Seufzen, was jedoch nichts tieferes auszudrücken schien, wischte sich der Kirashi über die Maske, bevor er sich an Ryu-ichi wand, welcher förmlich an einem Baum klebte und ihn mit dummen Fragen löcherte. Was dachte sich der Genin? Das es ihn beeindruckte das er sein Chakra so gut unter Kontrolle hatte das er "Kinbori" beherrschte? Ein erneutes Seufzen verliess die Lippen des Jounins, während er sich vom Baum abstiess und sich leicht streckte, wobei er die Arme gen Himmel streckte, worauf man deutlich die Wirbel des Mannes knacken hören konnte, bevor dieser seine Arme wieder sinken liess. "Ryu-ichi...halt die Klappe...wenn du nicht das dringende bedürfnis hast das ich dafür sorge das du sie hältst...alles klar soweit?" Kam es mit der gewohnt kratzigen, ja für manchen gar dämonisch klingenden Stimme von dem doch eher kleinwüchsigen Jounin, während dieser nachdenklich sich seiner Schüler besah, ehe er eine ausschweifende geste Richtung Wald machte. "Also das hier ist der Nebelwald...die meisten Menschen meiden ihn...da man sich sehr leicht in ihm verirren kann...ebenfalls kommen nur selten andere Shinobi hier her, da dieser Wald selbst für die meisten Chuunin zu gefährlich ist. Nunja noch einmal zu deiner Frage Ryu-ichi...ich könnte natürlich wie gehabt weiter durch den Wald rennen...doch wäre es dann sicher das niemand von euch der mir folgt überleben würde...nunja ich mag zwar keinen von euch...aber würde der Mizukage es sicher nicht schätzen wenn ich euch einfach so in euer Verderben rennen lassen würde...obwohl mir bestimmt eine gute Ausrede einfallen würde...doch lasst uns nicht weiter darüber reden sonst komme ich noch auf den Gedanken euch höchstpersönlich verschwinden zu lassen...hehe...aber genug von der Träumerei...wir gehen da jetzt durch...bleibt bei mir dann passiert euch vielleicht nichts..."
    Meinte Hanzou, recht belustigt klingend, während er Richtung Wald nickte und dabei dann doch noch zu lachen begann, wa smit seiner Stimme alles andere als beruhigend klingen würde. Sekunden verkingen, während Hanzou nun seine Maske doch langsam auf die Nerven ging, sollte er sie abnehmen? Es waren ja sowieso nur seine Genin, welche sein Gesicht sicher auch so eines Tages sehen würden von daher konnte es ihm auch gleich egal sein. Ein drittes diesmal völlig lautloses Seufzen verliess die Lippen des Kirashi, während er nun mit einer eher beiläufigen Bewegung, seine Kapuze herabzog, wobei er sein weisses Haar entblösste, welches wie immer ohne rechte Ordnung auf dem Kopf des Kirashis sass. Ohne zu zögern das er nicht zeigen wollte, wie viel überwindung ihn das nun kostete, führte der Kirashi langsam seiner Hand zur Maske, ehe er sie beinahe sanft mit der Hand umschloss und letztendlich vom Gesicht zog, bevor er sie in seiner Manteltasche verschwinden liess und sich kurz umblickte. "Eindeutig besser..also dann wir gehen..." Kam es von Hanzou, welcher das geschnaufe seiner Genin oder zumindest der die ausser Atem waren völlig egal war. Die kalten eis-blauen Augen fixierten noch einmal jeden einzelnen Genin, ehe sich der Jounin mit der behandschuhten rechten an der Wange kratze und sich langsamen Schrittes direkt in den Wald marschierte, ohne jedoch zu schauen ob ihm seine Schüler folgte, schließlich hatte er alles gesagt was gesagt werden musste, naja bis auf die Tatsache WAS den Wald so gefährlich machte. Doch das würden sie schnell herausfinden spätestens wenn sie in eines der Sumpflöcher fielen, was sehr sehr wahrscheinlich war, da man sie für jemand der den Wald nicht kannte unmöglich von dem normalen matschigen Boden zu unterscheiden waren. Hmm naja mal schauen...wer der erste wird...vielleicht Ryu-ichi...der fragt mir zuviel...auch wenn das eigentlich nichts negatives ist...aber nerven tut es mich trotzdem...
     
  7. Misao Sayuri

    Misao Sayuri Guest

    Der Konter des Sensei hatte gesessen. Ein klein wenig schauderte es Sayuri immer noch, wenn sie die Stimme ihres Sensei hörte. Zumal diese so gut zu diesem düsteren Nebelwald passte. In Sayuris Kopf spukte gerade das Bild eines Dämons der im Nebel umherschlich und die Stimme ihres Sensei hatte. Ihre kleinen feinen Nackenhärchen stellten sich und schnell versuchte sie, das Bild wieder aus ihren Gedanken zu verscheuchen. Vergebens, wie es sich herausstellte. Nun aber, drang wieder die Stimme des Jounin zu ihr vor und sie lauschte gebannt seinen Worten. Er erzählte gerade von den Tücken dieses Waldes und das es ihm recht egal wäre, wenn einer der vier Genin dort verloren ging. Anscheindend hatte er nicht wirklich vor gehabt, ein Team zu leiten. Langsam richtete sich Yuri wieder in eine aufgrechte Position auf und zog ihren Rucksack zurecht, der etwas verrutscht war.
    Mit einem ganz unguten Gefühl in der Magengegend sah das kleine Mädchen durch die ersten Baumreihen. Gab es dahinter wirklich noch weitere, oder nur eine weiße Wand? Es war schon seltsam, oder gar beängstigend. Vor allem, wenn man noch so einen Sensei hatte, mit einer dämonischen Stimme. Ein Schütteln konnte sie sich nicht unterdrücken und sie stellte sich ein wenig weiter zu Sasori und Kigammasuke. Auf einmal kam sie sich so verlassen vor. Plötzlich nahm sie eine Bewegung Hanzou´s wahr, die sie sogleich genauer in Augenschein nahm. Was? Er nimmt seine Maske ab? Aber ... Ich dachte ... Ähm ... Warum hat er überhaupt eine Maske getragen, denn was ich da sehe, ist doch nicht so erschreckend, wie ich vermutet habe. Sichtlich Verwirrt und Erstaunt sah sie ihren Sensei an. Auf einmal, ohne die Spiegelmaske schien er nicht mehr so furchterregend zu sein. Wenn es gehen würde, so hätte man meinen können, ihre Kinnlade wäre weiter nach unten gekracht, als es überhaupt möglich gewesen wäre. Ohne sich wirklich bewegen zu können, sah sie noch einige Sekunden dem Sensei nach, wie er sich auf den Weg machte, in den düsteren Schlund des Waldes. Mit einem ruckartigen Kopfschütteln befreite sie sich aus iher Starre, schloss wieder ihren Mund und setzte einen Fuß vor den anderen. Aber nur ein einziges Mal, denn gleich blickte sie sich zu ihren Teamkameraden um. "Jungs? Glaubt ihr in dem Wald spukt es?" Es war eher ein flüstern, denn Sayuri wollte nicht, das es auch Hanzou mitbekam. Sonst würde er sich nur wieder über sie Lustig machen. Und auf seine Stimme, die so unheimlich gut in diese Umgebung passte, wollte sie lieber verzichten.
     
  8. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Ryu saß weiterhin an dem Baum und schaute den Sensei ein wenig überrascht, aber nicht im Geringsten verängstigt, an als dieser ihn, relativ nachdrücklich, aufforderte ruhig zu sein. "er ist doch recht Leicht reizbar, er mag es anscheinend nicht wenn ein Untergebener ihn auf Fehler hinweist. Wir werden sicher noch viel Spaß haben, Sensei Hanzou."
    Ryu hörte Hanzous Ausführungen genau zu und zuckte leicht mit den Schultern als er fertig war. Hanzou betonte wieder mal, viel zu deutlich, dass er sie alle nicht leiden konnte und ihnen einen raschen Tod wünschte, trotzdem lies er sie nicht Blindlings in Verderben, in diesem Fall in den Nebelwald, rennen. Ryu war sich ein wenig unsicher was die Persönlichkeit seines Sensei anging, einerseits spielte er immer den Harten, andererseits warnte er sie bewusst vor gefahren. "Der ist 100%ig nicht so knallhart wie er tut. Er sagt zwar er würde es wegen dem Mizukage tun, aber ich glaube er ist nicht die gefühlskalte Killermaschine für die wir ihn halten sollen."
    Plötzlich nahm Hanzou sogar seine Maske ab und schaute jeden der Genin noch mal einzeln an. Ryu war ein wenig überrascht, er hatte eigentlich geglaubt Hanzou würde schwere Verletzungen oder etwas vergleichbares unter der Maske verbergen, aber anscheinend trug er sie einfach nur so oder aus einem Grund der sich Ryu einfach nicht erschloss. Nach einigen Augenblicken nickte Ryu zufrieden, beinahe als wollte er jemandem zustimmen. "Wusst ich's doch, er ist nicht so hart wie er tut. Er ist auch nur ein Mensch und kein gleichgültiger Killer."
    Als Hanzou los lief sprang Ryu von dem Baum herunter und ging zu den anderen. Sayuri warf gerade die Frage in die Runde ob es in dem Wald wohl spukte, woraufhin Ryu sie für einen Moment fragend anschaute, so als würde er die Frage nicht so recht ernst nehmen. "Sie ist ein wenig abergläubisch, zumindest redet sie sehr oft von Geistern." "Nein, ich glaube nicht, ich glaub eher dass es n diesem Wald gefährliche Tiere oder vielleicht tückische Landschaften gibt. Nichts desto trotz sollten wir aufpassen." Ohne weiter auf die anderen zu warten drehte Ryu sich um und marschierte hinter Hanzou her, er achtete, so gut er konnte, darauf den gleichen Weg wie Hanzou vor ihm zu benutzen, so ging er wahrscheinlich das geringste Risiko ein. er warf einen kurzen Blick über die Schulter zurück um zu sehen ob die anderen nachkamen und vielleicht auch darauf kamen dass es wahrscheinlich das Beste war ihrem Sensei auf Schritt und tritt zu folgen.