Souvenirladen

Dieses Thema im Forum "Einkaufsviertel von Konoha" wurde erstellt von Hayate Tamafune, 23. Juni 2008.

  1. tbc. von Reichenviertel - die Anwesen des Sarame-Clans

    Schnell hatte Tamafune Bescheid gegeben, wohin sie ging, damit sich ihre Mutter um die Zwillinge nicht mehr als nötig Gedanken machen musste, sodass die Geschwister sich nun gemächlich – zumindest mehr oder weniger – auf den Weg machen konnten. Während das Mädchen gemütlich die Straße entlang ging, beobachtete sie teils aus den Augenwinkeln, teils mit voller Aufmerksamkeit das Herumgehüpfe ihres Bruders auf den Dächern. „Du hast es eilig, was?“ Ein amüsiertes Lächeln, das allerdings zu diesem Zeitpunkt mehr schlecht als recht geschauspielert war, zeigte sich in ihrem Gesicht. Zu gern hätte sie mitgemacht, allerdings durfte sie heute noch nicht, zumindest nicht jetzt. Auf dem Heimweg würde dies vielleicht gehen, aber keine Sekunde früher, denn ins Krankenbett wollte sie unter Garantie nicht noch mal. „Sag mal, hat Großvater schon gesagt, wann du weiter trainieren sollst? Jetzt da ich Genin bin, hat Oka-san mir gesagt, dass meine Ausbildung weitergeführt wird.“ Ein Strahlen hatte sich bei dem Gedanken auf ihrem Gesicht breit gemacht. „Endlich…“ Endlich konnte sie weitermachen. Wanderte ihr Blick gerade wieder zu Shiro, sollte dieser bei dem Schild „Souvenirladen“ hängen bleiben. „Hmm…“ Ohne großartig etwas dazu zu sagen, verließ Tamafune den Weg und betrat den Laden. Das Glöckchen schellte leicht und kündigte ihre Ankunft an, doch sie blieb erstmal unbehelligt von nervigen Verkäufern. „Hmm…“ Mit großen Augen sah sie sich um, während ihr Blick an einer hölzernen Pfeife hängen blieb, die von der Qualität her nicht einmal allzu schlecht aussah. „Ob sich Großvater darüber… mhm freuen würde…?“ Sie murmelte es vor sich her, während ihre Fingerspitzen über das Material fuhren.
     
  2. Die Straßen von Konohas Einkaufsviertel waren noch immer sehr belebt als der kleine weißhaarige Junge auf die Hauptstraße zu lief. Viele Menschen liefen hier und gingen von einem Schaufenster zum Nächsten wobei sie sich ausgelassen unterhielten und umsahen. Um diese Uhrzeit waren auch viele Familien unterwegs und schon bald erblickte Uyeda ein kleines Mädchen welches versuchte ihren Vater mit all ihrer Kraft in eines der Geschäfte zu ziehen. Augenscheinlich wollte sie unbedingt etwas haben was sie im Schaufenster erblickt hatte, doch erkannte man bereits an der Körperhaltung des Vaters, dass sie es wohl nicht bekommen würde. Sich das Schauspiel noch eine Weile ansehend, beschloss der Waise dass es nun Zeit war weiter zu gehen.
    Es war einiges an Zeit vergangen seit er von der Akademie wieder aufgebrochen war. Seine Muskeln und Gelenke schmerzten nun kaum noch von dem intensiven Training, doch sein Chakra hatte sich immer noch nicht vollständig regeneriert. Zumindest hatte er nun neue Kleidung an welche er sich vorhin aus dem Waisenhaus geholt hatte. Erstaunlicher Weise war der Knabe nicht einmal mehr müde. Im Gegenteil, jetzt war er munterer als zuvor, denn er hatte auf dem Weg in sein Heim eine super Idee gehabt. Wenn er morgen Shiro besuchen würde, würde er ihn mit einem kleinen Geschenk überraschen, einem Talisman oder etwas Vergleichbarem. Jetzt musste er nur noch etwas finden. Während der Waise so durch die Straßen lief und sich nach einem ansprechenden Geschenk umsah beobachtete er noch immer die umher laufenden Menschen und irgendwie gefiel es ihm von so vielen Leuten umgeben zu sein. Alle schienen so glücklich und dieser Umstand zauberte dem Jungen ein leichtes Lächeln auf die Lippen.
    Es dauerte noch eine Weile, doch dann fand Uyeda einen schönen Souvenirladen und er war sich sicher, dass er in diesem fündig werden würde. Langsam legte sich seine Hand um den Türknauf und während er den Eingang aufschob ertönte ein leises „Ding-Dong“ wodurch der Verkäufer wusste, dass ein neuer Kunde eingetreten war. Die Glastür langsam hinter sich zufallen lassend machte der Sakkaku-Sprössling einige weitere Schritte in den Laden und begann damit ein Geschenk zu suchen. Sein Weg führte ihn an eine kleine Vitrine in welcher einige kleine Talismane lagen. Uyeda blickte auf eine ziemlich große Auswahl in den verschiedensten Formen und Farben, doch variierte der Preis ebenso. Obwohl der Junge eigentlich in einem Waisenhaus groß geworden war, besaß er dennoch erstaunlich viel Geld. Durch seinen Ruf als „Wunderkind“ steckten ihm die Betreuer oft Geld zu, für welches der Junge eigentlich eher selten Verwendung fand, doch an diesem Tag fand er diesen Umstand äußerst praktisch. Seine Geldbörse war prall gefüllt und er entdeckte nicht einen einzigen Glücksbringer der sein Budget sprengte.
    Während der Junge noch immer überlegte welchen der Gegenstände er nun nehmen sollte, sah er sich noch ein wenig in dem Laden um. Es waren nicht sonderlich viele Leute anwesend, doch ein Mädchen stach ihm plötzlich ins Auge, oder Besser ihr Protektor welchen sie um ihren Hals trug. Sie stand nicht sehr weit von ihm weg und schien gerade eine hölzerne Pfeife zu betrachten. Die Kunoichi hatte etwas über-Ohr-lange braune Haare und Augen in etwa der selben Farbe wobei sie ein gutes Stück kleiner war Als Uyeda selber. Es gibt also doch noch normale Shinobi.. dachte der Junge belustigt als er sich an die beiden Riesen aus seinem Team erinnerte. Er beobachtete sie noch eine Weile, während er die Zeit um sich herum irgendwie vergaß...
     
  3. Hayate Shiro

    Hayate Shiro Guest

    tbc. vom Reichenviertel: Die Anwesen des Sarame-Clans

    Die Arme hinter dem Kopf verschränkt und an einer Wand lehnend wartete Shiro am Eingang vom Anwesen auf Tamafune die sich auch nach ein paar Augenblicken neben ihm befand. Er richtete noch einmal sein Stirnband als sie sich zusammen auf den Weg in die Stadt machten, besser gesagt ins Einkaufsviertel. Er konnte es nicht abwarten und sprang im erstbesten Moment auf eines der naheliegenden Dächer und sprang von dort aus immer zum nächsten blieb aber auch in der Nähe seiner Schwester: "Kommt mir vor wie eine Ewigkeit indessen waren es nur ein paar Tage..." Er freute sich regelrecht sich nach der kurzen Ruhepause wieder so frei zu bewegen und sah diesen, eigentlich als ruhigen und gemächlichen, geplanten Einkaufsbummel als eine Trainingseinheit an und probierte aus, wieviel zusätzliche Kraft er in seine Sprünge mit einbringen musste, sodass die leichten Gewichte, die Shiro an beiden Fußgelenken trägt, seine Bewegungen nicht einschränkten.

    Er war so vertieft darin, dass er die Worte seiner Schwester vernahm und mit: "Ach was, etwas Bewegung schadet mir nicht" antwortete, aber nicht den leicht bedrückten Unterton in der Stimme bemerkte. Erst bei ihrer Frage, wann sein Training weiter laufen würde blieb er stehen, setzte sich in die Hocke, seine Arme auf die Beine gestützt und antwortete: "Haky-sama hat mir Gewichte für die Beine gegeben damit ich meine Geschwindigkeit trainieren kann. Eigentlich hatte er das ja schon länger vor aber dann kam die Prüfung immer näher und er fand es wichtiger meine Reflexe zu schulen..." Er seufzte und dachte daran, wie ihn sein Sensei durch unzählige Fallen gescheut hatte bei denen Shiro Kunais und Shurikens ausweichen musste und nicht immer ging dieses glimpflich aus. Er verdrängte die Erinnerungen und wollte Tamafune gerade fragen, wie denn ihr Trainingsplan für die nächste Zeit aussieht als er ihrem Blick folgte der an einem Schild von einem Souvenierladen hängen blieb. Sie schien kurz zu überlegen, aber ohne großartige Worte betrat sie den Laden. Er setzte ein leicht nachdenkliches Gesicht auf und fragte sich, was sie eigentlich einkaufen wollte. Nebenbei schaute er sich etwas auf der unter ihm liegenden Straße um und beobachtete die, teils doch große, Menschenmenge die sich von einem Schaufenster zum anderen bewegte.

    Shiro erhob sich aus seiner Haltung, sprang von dem Haus gegenüber des Souvenierladens und wollte die Straße überqueren aber die Menschenmenge blockierte ihn etwas sodass er nur langsam voran kam und kurz hinter einem weißhaarigem Jungen den Laden betrat. Er bewegte sich in dem Geschäft langsam vorwärts und schaute sich nach Tamafune um die er auf dem ersten Blick nicht sah, dafür aber den Jungen der vor ihm den Laden betreten hatte. Shiro ging an ihm vorbei und sah jetzt erst, dass dieser ebenfalls ein Konoha Protektor um den Hals trug, ähnlich wie sie. Etwas überrascht sagte er ein etwas halblautes: "Hallo" und fragte sich ob er ihn schonmal auf der Akademie gesehen haben könnte als seine Augen braune Haare erblickten. Shiro schaute genauer hin und im nächsten Moment stand er auch schon neben seiner Schwester und betrachtete ebenfalls wie sie die hölzerne Pfeife: "Du hast aber nicht vor diese für Haky-sama zu kaufen oder? Glaub mir, der hat genug davon."
     
  4. Dass nach ihr noch zwei weitere Personen den Laden betraten, hörte Tamafune zwar an dem Glöckchen, allerdings galt ihre Aufmerksamkeit nach wie vor der Pfeife. Immer noch wog sie ab, ob Haky sich darüber freuen würde. Während sie alle Vor- und Nachteile, die ihr spontan einfielen, abwägte, beschlich sie langsam ein mulmiges Gefühl, welches sie nicht einordnen konnte. Den Kopf leicht schief gelegt, sollte sie von diesem Gedanken schnell genug abgelenkt werden, adenn bei ihrem nächsten Herzschlag hörte sie die Stimme Shiros neben sich, der ihre Entscheidung für das Geschenk in Frage stellte. Ein wenig entrüstet sah sie ihren Bruder an, allerdings konnte sie seinem Argument, dass ihr Großvater bereits mehr als genug davon hatte, nichts entgegen setzen. Sie verzog schmollend ihren Mund und sah dabei Shiro vorwurfsvoll an. „Na und?“ Um ihre Worte noch zu untermalen, lenkte sie ihren Blick von ihm weg und durch den Raum, als sie einen weißhaarigen Jungen entdeckte, der wie sie selbst, den Konoha-Protektor um den Hals trug. Den Kopf schief gelegt, hatte sie im nächsten Moment bereits vergessen weshalb sie überhaupt schmollen wollte, ging aber dennoch ohne ein weiteres Wort zu ihrem Bruder auf den Genin zu. Innerlich fragte sie sich kurz, ob er vielleicht Grund gewesen war, dass sie sich komisch gefühlt hatte, immerhin hatte er sie wohl eine ganze Weile beobachtet und nicht aus den Augen gelassen. „Hallo. Kennen wir uns?“ Nun stand sie fast unmittelbar vor ihm und sah ein Stück weit nach oben, damit sie in seine Augen blicken konnte. „Hmm…“ Abwägend den Kopf mal zur linken, dann zur rechten Seite legend, musterte sie Uyeda. „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass du bei unserer Prüfung gewesen wärst, also dass ich dich irgendwo gesehen hätte. Schon länger fertig?“ Inzwischen zeigte sich ein leichtes Lächeln auf ihren Lippen, als sie ihre Arme hinter den Kopf legte. „Tut mir leid, ich hoffe ich störe dich nicht gerade…“
     
  5. Der weißhaarige Junge stand noch immer vor der kleinen Vitrine während er das für ihn fremde Mädchen beobachtete. Seine Hand strich dabei unbemerkt immer wieder über den Glasdeckel des kleinen Kästchens in welchem die Talismane und Glücksbringer lagen. Erst als er plötzlich eine Stimme hinter sich hörte, wurde der Knabe aus seinen Gedanken gerissen. Als er sich herum drehte, erspähte er einen weiteren Shinobi. Vor ihm stand nun ein Junge, der etwas kleiner war als er selbst und ihn kurz musternd ansah. Der Waise geriet ins stocken, da er nicht so recht wusste warum ihn der fremde Shinobi plötzlich ansprach. Hatte er etwas falsch gemacht? War das braun-haarige Mädchen unweit von den beiden entfernt etwa seine Freundin? Noch bevor der Sakkaku-Sprössling wirklich eine Gelegenheit zum Antworten hatte, ging der Fremde weiter und direkt auf die Kunoichi zu.
    In Uyeda flackerten allerhand Gedanken auf mit denen er nichts so richtig an zu fangen wusste und als er sah, dass der Junge bei dem Mädchen stehen blieb fühlte er sich irgendwie ertappt. Eigentlich war er nur zufällig über das Mädchen gestolpert und er hatte nicht vor gehabt, sie mit seinen Blicken zu belästigen oder ähnlichem. Als die Kunoichi dann auch noch au ihn zugelaufen kam, lief er leicht rot an. Ihm war die ganze Sache irgendwie peinlich. Warum passiert so was immer mir... dachte er noch, doch dann stand das braun-haarige Mädchen direkt vor ihm und begann ihn freundlich zu grüßen. Noch immer lag eine leichte Röte auf dem Gesicht des Sakkaku als er sich die gehörten Worte durch den Kopf gehen ließ.
    Er versuchte dem Blick der Kunoichi aus zu weichen, doch irgendwie war ihm dies nicht so recht möglich, also sah er sie weiter an. Seine orange-farbenen Augen musterten sein Gegenüber noch einmal und irgendwie fand er das Mädchen ganz süß, auch wenn er vermutete, dass sie etwas älter war als er selbst. Nicht viel, etwa ein oder zwei Jahre. Die Fremde war irgendwie ziemlich gesprächig was dem weißhaarigen Knaben gut gefiel, denn so hatte er wesentlich mehr Zeit sich eine gute Antwort zu überlegen.
    Dann verstummte sein Gegenüber und er begann zu sprechen. „Nein... ich glaube nicht das wir uns bereits... kennen“ sagte der Junge langsam und fast etwas schüchtern. Es war für ihn noch immer mehr als ungewohnt sofort mit für ihn fremden Menschen zu sprechen, doch verbesserte er sich langsam. Shiro, Rikku und sein neues Team hatten dazu nicht gerade unwesentlich beigetragen, damit der schüchterne Sakkaku langsam etwas auftaute.
    „Nein, nein, ich habe meine Genin-Prüfung schon vor einer Weile abgelegt“ sprach er nun wesentlich flüssiger. Seine Augen waren noch immer auf die seines Gegenüber geheftet als er ihre nächste Frage erwartete. „Oh, nein, du störst nicht, ich suche nur nach einem Geschenk“ hörte er sich selbst mit warmer Stimme sagen. Nun war jegliche Röte aus seinem Gesicht gewichen und er hatte ein freundliches Lächeln auf den Lippen, während er wieder hinab zu der Kunoichi blickte. Vorsichtig streckte er ihr seine Hand entgegen „Sakkaku Uyeda“ sagte er weiter, bis er schlussendlich verstummte und wartete, ob sie ihm auch ihren Namen verraten würde...
     
  6. Hayate Shiro

    Hayate Shiro Guest

    Tamafune erschien leicht überrascht gewesen zu sein als sie Shiros Stimme hörte, reagierte aber wie für sie normal und antwortete kurz und knapp. Ihm entwich nur ein leises seufzen als sie sich Shiro abwendete und zu dem Jungen ging, den er eben gegrüßt hatte und kratzte sich am Hinterkopf: "Naja, wenn ich schonmal hier bin schau ich mich auch mal um..." Er bewegte sich gemächlich durch die, recht engen, Gänge des Geschäftes und blieb ab und zu mal stehen um sich bestimmte Gegenstände genauer anzuschauen. Neben etlichen Ketten und Anhängern, Tassen, Pfeifen und ähnliches, Vasen oder auch Ansichtskarten gab es etwas weiter hinten im Laden ebenfalls Möbelstücke oder größere Musikgegenstände wie zum Beispiel einer Harfe. Mit anderen Worten: Sachen die im vorderen Bereich des Geschäftes zuviel Platz wegnehmen würden, haben dort ihren Platz gefunden. Nebenbei verfolgte er die Unterhaltungen der anderen beiden Genins mit einem Ohr auch wenn er, aufgrund der doch recht großen Entfernungzwischen ihnen, nicht alles verstand.

    Er bückte sich gerade um sich eine merkwürdig, aussehende Figur anzusehen die in einem Regal in seiner Kniehöhe zu finden war als er den Namen des weißhaarigen Jungen aufschnappte, zumindest den letzten Teil seines Namens hat er verstanden: "Uyeda...Sagt mir nichts." Im Gedanken versunken, ob er doch irgendwo schonmal etwas von ihm gehört hatte, tippte sein linker Zeigefinger gegen die Fratze der Figur die ihn gehässig angrinste. Die kleine Figur wackelte bei seiner Berührung leicht hin und her und nachdem diese wieder normal vor ihm stand erhob sich Shiro aus seiner gebückten Haltung, nahm eine Hand vor dem Mund und gähnte: "Na toll, jetzt häng ich hier rum und schau mir 'sowas' ", seine Augen fixierten wieder die Figur: "an..." Shiro streckte sich ausgiebig und bemerkte zu spät, dass seine rechte Hand eine, ca ein Meter große Vase, berührte, die auf einem erhöhten Podest stand und nun gefährlich anfing zu kippeln. Sein Treffer erzeugte ein recht lautes "Dong" und zog zumindest von einer Person in seine Nähe die Aufmerksamkeit auf sich die mit anschauen durfte wie sich Shiro verrenkte um zu verhindern, dass die Vase zu Bruch ging oder andere Sachen umstößt Auf dem Boden sitzend und mit dem Rücken an dem Podest gelehnt versuchte er mit ausgestreckten Armen die Vase über seinem Kopf wieder hinzustellen und sagte erleichtert: "Nichts passiert!" und atmete erstmal aus bevor sich der Genin wieder aufrappelte und sich schnell, aber vorsichtig und behutsam in Sorge noch mehr umzuschmeißen, von dem Ort des Geschehens verzog.

    Sein Ziel, was er ins Auge genommen hatte, war ein Regal weiter vorne mit Glaskannen in unterschiedlichen Größen wo er stehen blieb und sich erst einmal vorsichtig umschaute bis er wiedermal in die Hocke ging um sich die weiter unten stehenden Souveniers anzuschauen. Tamafune und Uyeda waren jetzt knappe zwei Meter von ihm entfernt aber ob die beiden etwas von seinem Missgeschick mitbekommen hatte wusste er nicht.
     
  7. Tamafune konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, als sie die leichte Röte im Gesicht Uyedas sah. Irgendwie war diese Situation ähnlich mit jener, als sie Tatuharo im Ramenstand kennengelernt hatte. „Hmm… irgendwie werden die Jungs immer rot, wenn sie mich sehen…“ Ein Schulterzucken folgte auf ihre Gedanken, während seine Worte ihr ein Lächeln entlockten. „Gut, ich hatte schon Angst, dass mein Gedächtnis nachlassen würde.“ Nach und nach schien Uyeda sicherer zu werden, was Tamafune erleichtert zur Kenntnis nahm. „Ein Glück…“ Sollte das noch öfter vorkommen, würde sie wohl mal mit ihrer Mutter reden müssen, damit diese eventuell Licht in das Dunkel brachte, denn weshalb ständig Leute rot wurden, nur weil sie angesprochen wurden, musste man ja nicht verstehen. Seine Hand ergriff die Kunoichi ohne darüber nachzudenken. „Hayate Tamafune und das…“ Dabei zeigte sie hinter sich. „…ist Hayate Shiro, mein Zwillingsbruder.“ Dass ihr Bruder nicht mehr hinter ihr stand, sondern mittlerweile Unordnung in den Laden brachte, bemerkte sie erst als sie diesen breit angrinsen und herwinken wollte. „Eh…“ Leicht irritiert blinzelte Tamafune, während ihr Blick suchend durch den Laden schweifte. „Shiro…“ Den Kopf schüttelnd wandte sie sich kurz darauf wieder Uyeda zu, dem sie wieder in die orange-farbenen Augen sah. „Sakkaku… Hmm…“ Allerdings wollte sie ihn nicht weiter in Bedrängnis bringen, sodass sie ihre Aufmerksamkeit auf den Inhalt in der Glasvitrine lenkte und die verschiedenen Talismane und Glückbringer betrachtete. Ohne lange überlegen zu müssen, zeigte ihr Zeigefinger auf einen Drachen aus Silber, der sich um einen strahlend roten Edelstein schlang. „Granat. Wenn der Stein keine Imitation ist, ist das ein Granat. Es heißt, dass er Mut, Willenskraft und Selbstvertrauen verleiht.“ Lächelnd sah Tamafune sich weitere der Glücksbringer und Anhänger an. „Vielleicht sollte ich für Shiro irgendwas kaufen, was Selbstheilung erhöht…“ Ein Grinsen über ihre Gedanken folgte, ehe sie wieder zu Uyeda sah. „Was für ein Geschenk suchst du denn genau?“ Mittlerweile spürte die Kunoichi die Präsenz ihres Zwillings wieder wesentlich näher bei sich, sodass sie einen Blick über die Schulter warf und ihn breit angrinste. „Soll ich dir was kaufen? Ein Glückbringer könnte dir sicher nicht schaden…“ Und wieder fanden ihre Augen den Weg zum Inhalt der Vitrine. „Oder… ich nehme Kaijotsu was mit.“ Es war nun fast mehr ein Murmeln, als gesprochene Worte, was ihren Mund verließ. „Er würde es ja doch nicht annehmen…“
     
  8. Nachdem der Waise der jungen Frau seine Hand hingestreckt hatte, wartete er gespannt darauf wie sie wohl reagieren würde. Wohl ohne lang nach zu denken ergriff sie die Hand des weißhaarigen Jungens und stellte sich ihm als Hayate Tamafune vor. Danach sprach sie weiter und wollte den anderen Shinobi vorstellen, doch war dieser bereits hinter ihrem Rücken verschwunden. Als Uyeda seinen Blick durch den Laden schweifen ließ, entdeckte er den Fremden wie er gerade eine Vase ungewollt anstieß. Uyeda saß das Gefäß bereits auf dem Boden zerschellen, doch hatte der Knabe erstaunlich gute Reflexe und fing sie noch aus der Luft.
    Während er dem Shinobi mit den Augen gefolgt war, hatten seine Ohren weiter dem Mädchen zugehört und erst jetzt realisierte er, dass es sich bei dem Fremden um ihren Bruder handelte. „Shiro... merkwürdiger Zufall“ dachte er kurz während sich ein leichtes Lächeln auf seine Lippen legte. Nach der Nachricht, dass es ihr Bruder war, fiel dem Sakkaku-Sprössling sprichwörtlich ein Stein vom Herzen, da er bis vorhin noch angenommen hatte, dass es sich um ihren Freund handelte der ihn da beim Stalken ertappt hatte.
    Jetzt richtete Uyeda seine ganze Aufmerksamkeit wieder an Tamafune, als diese auf die Vitrine deutete. Genauer gesagt zeigte sie auf einen bestimmten Glücksbringer, einen Granat. Der Waise hörte ihr Aufmerksam zu und fand, dass der Talisman irgendwie zu Shiro passte. Doch dann hielt er inne und er begann sich zu fragen, ob sich der Sohn der Sakkaku-Königsfamilie wirklich über einen Talisman freuen würde. Sicherlich, die beiden kamen sehr gut miteinander aus, doch flammten in Uyeda langsam zweifel auf. Noch bevor er weiter denken konnte, sprach die Kunoichi weiter und fragte ihn, was er denn genau suchte.
    „Ich... suche einen Glücksbringer für einen guten Freund“ Die Antwort kam relativ schnell, auch wenn der Knabe dabei schwer in Gedanken versunken wirkte. Noch immer war sein Blick auf den Granat geheftet. Er musterte den roten Edelstein eine ganze Weile und eigentlich gefiel er ihm. Seine Hand lang noch immer auf der Vitrine und es schien, als wollte er versuchen den roten Stein an zu fassen. Als er sich dessen bewusst wurde, schnellte er wieder aus seinen Gedanken hervor und blickte zu der Kunoichi. „Die Beschreibung des Steins hat mir wirklich gut gefallen, danke“ sagte er mit einem deutlichen Lächeln auf den Lippen, während seine Augen noch immer die von Tamafune suchten, doch hatte diese sich gerade zu ihrem Bruder herumgedreht. Noch immer lächelnd wartete er, bis sie sich wieder herum drehte und dann sprach er weiter. „Ich denke, ich werde ihn nehmen. Was sucht ihr eigentlich?“ fragte er abschließend, bevor er einen der Verkäufer zu sich herüber winkte.
    Während der Mann langsam auf Uyeda zugelaufen kam, blickte er noch einmal durch den Glas-Verschluss und musterte das Preisschild. „Eh...“ ging es kurz durch seinen Kopf, als er feststellte, dass er sich soeben den zweit-teuersten Glücksbringer heraus gesucht hatte. Sich unauffällig am Hinterkopf kratzend griff seine freie Hand nach seinem Portmonee und zog das Geld heraus. Mit einem leicht gequälten aber dennoch erfreuten Grinsen erklärte er dem Verkäufer welches Stück er haben wollte. Dieser holte es heraus und bekam noch abschließend das Geld von Uyeda, bevor er wieder zwischen den Regalen verschwand...


    OOC: Sry dass es so lange gedauert hat, aber nur mit der Linken zu tippen suckt -__-
     
  9. <<<von Eisdiele

    Als er aufeinmal von Reika am Arme gepackt wurde und dann von ihr förmlich in Richtung der Läden gezogen wurde, war er ganz perplex. Wie einkaufen? Ich dachte sie wollte trainieren? Muss das sein? Er hasste diese Gegend, warum auch nicht, er war nur ein armer, unbedeutender Schlucker, der sich noch nichtmal das Eis hätte leisten können, was er gerade gegesen hatte. Vor dem Laden, den sie wohl gesucht hatte, lies sie seinen Arm wieder los und er konnte ebenfalls einen Blick in das Schaufenster werfen, alles was er sah übersteig sein Einkommen. Hmm ich würde ja Tama-chan etwas kaufen... aber das übersteigt alles meine Mittel, da müsste ich auf die Geldreserven von Mutter zurückgreifen! und das würde er nicht tun also hatte es sich für ihn hier schon erledigt Zudem glaube ich kaum, dass sie bei ihrem Reichtum, etwas von gekauften geschenken hält!? Deshalb lehnte er sich gegen die Wand, neben dem Schaufenster, als Reika aufeinmal glücklich aussah Sie scheint gefunden haben was sie sucht? Bevor sie ihn wieder packte oder gar fragte ob er mit reinkommen wollte, sagte er mit einem sehr gut gespielten Lächeln Wenn es dir nichts ausmacht und du mich nicht brauchst warte ich hier! Man sind solche Läden deprimierend! immer noch lächelnd wartete er, was sie machen würde...
     
  10. Es ist nicht mehr da... Ganz sicher nicht... Der Gedanke war beängstigend, wie unheil verheißende Glocken hallten die Worte in ihrem Geist wieder, angstvolle Echos zurückwerfend. Heute war es wieder soweit, sie würde zu ihm müssen. Was würde ihr Onkel sagen, wenn sie an diesem Abend nicht einmal so etwas Einfaches wie ein Einkauf erledigt hatte. Reika hatte es vergessen, als sie den Brief vom Mizu erhalten hatte, ganz vergessen, dass sie die Flöte kaufen wollte. Dummes Kind... Was machst du, wenn sie nicht mehr da ist... Der Gedanke ließ sie schneller werden, bevor ein leichter Ruck an ihrem Arm, sie wieder langsamer werden ließ. Sich leicht auf die Lippen beißend, verdrängte sie die Gedanken, während sie Idoki noch immer hinter sich herzog, ihn eigentlich mehr führend als ziehend.

    Wenige Minuten später standen die beiden Kinder vor dem Schaufenster und der Blick der Kunoichi flog über die darin ausgestellten Gegenstände, auf keinem länger als nötig verweilend. Nicht da... Nicht da... Wie ein Mantara hallten die unheil verheißenden Worte in ihrem Kopf wieder, sich auch auf ihrem Gesicht abzeichnend. Was sollte sie machen, wenn sie nicht fand, was sie suchte? Dieser Laden war der einzige, in dem sie sich das Objekt ihrer Begierde halbwegs leisten konnte. Ihre Lippen pressten sich zu zwei dünnen Linien zusammen, ihr Blick suchte methodisch die Auslage ab, bis ihre blauen Augen auf der dünnen, geölten Holzflöte hängen blieben. Sie ist noch da... Erleichtert ließ sie den Atem entweichen, erst jetzt merkend, dass sie ihn die ganze Zeit angehalten hatte. Ihr Blick folgte dem dünnen Holz, die einfache Maserung der vielleicht 40 cm langen Querflöte betrachtend. Sie war unscheinbar, einfach gearbeitet, keine Verzierungen schmückten die Oberfläche, sie schien scheinbar zwischen den anderen ausgestellten Schmuckstücken des Ladens zu verschwinden und doch war ihr Preis auch so beträchtlich. Beträchtlich genug, dass sie einen spürbaren Einschnitt in ihre Geldbörse machen würde. Das wissen, dass sie danach jede Münze zweimal umdrehen müsste, war da, wie der Geschmack, wenn man in eine saure Zitrone gebissen hatte, doch wurde sie von der freudigen Erwartung, die Flöte in den Händen zu halten unterdrückt. Zumindest vorerst...
    „Wenn es dir nichts ausmacht und du mich nicht brauchst warte ich hier!“ Die fast schon barsch gesprochenen Worte rissen Reikas Aufmerksamkeit so perfekt von dem Objekt los, als hätte ihr der Junge eine Ohrfeige verpasst. Sie zuckte kurz zusammen, während ihr betroffener Blick Tatuharo musterte, wie er sich, mit geschlossenen Augen gegen die Wand neben dem Laden gelehnt hatte, scheinbar die Welt um sich herum nicht wahrnehmen wollend. Das kurze Lächeln half wenig, sie war zu aufgesetzt. Was? Wieso... Reika verstand nicht, wieso er so reagiert hatte. Hatte sie etwas Falsches gemacht, als sie ihn hinter sich hergezerrt hatte? Mochte er diese Straße nicht, oder mochte er es nicht, dass sie ihn einfach mitgezerrt hatte?
    Gomenasai... Es dauert wirklich nicht lange...“ Sie verbeugte sich kurz vor ihm, bevor sie sich zur Tür umdrehte, spürend, wie die Röte in ihr Gesicht steig. Doch war es nicht Wut, es war Scham, das Gefühl etwas gemacht zu haben, etwas, das Idoki irgendwie verletzt hatte, ohne zu wissen, was es war. Die Glocke über der Tür gab ein leises, melodisches Klingeln von sich, die eintretende Kunoichi begrüßend. Der Laden war dunkel, das Mädchen blieb für einige Augenblicke einfach in der Tür stehen, bis sich die Umgebung aus den dunklen Umrissen geschält hatte. Ihr Blick schweifte unentschlossen durch den Laden, bevor ihre blauen Augen auf einem bekannten Gesicht hängen blieben. Uyeda... Wenn ich mich nicht irr...
    Konnichiwa, wie kann ich ihnen behilflich sein?“ Die Worte rissen die Kunoichi aus den Gedanken und sie zuckte kurz zusammen. Leichte Verwirrung zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab, bevor sich das Mädchen zusammenriss und mit leisen Worten ihr Anliegen erklärte. Eine einladende Handbewegung später führte der Mann sie zu dem Schaufenster, die Flöte herausnehmend und es ihr reichend. Reikas spitze Finger schlossen sich vorsichtig um das fragil erscheinende Holz, das entgegen dem leicht öligen glänzen vollkommen trocken war. Aus der Nähe waren nun auch die leichten Schäden an dem Musikinstrument zu erkennen, alles, was wohl zu dem „niedrigen“ Preis geführt hatte. Jede Unruhe war aus ihr gewichen, während sie nach einem fragenden Blick zu dem Verkäufer hin und nach dessen Nicken die Flöte an die Lippen führte. Einen Atemzug später erfüllte ein leiser, auf und abschwellender Ton den Souvenirladen, während Reika die Augen schloss, sich voll und ganz auf das Instrument unter ihren Fingern konzentrierend. Ihre Finger fanden die in das Holz gebohrten Löcher wie von selbst und einen Augenblick später wurde aus dem einen Ton eine Tonfolge. Die Töne waren schnell, hoch, süß und verheißend zur gleichen Zeit. Reikas Herz schlug mit einem Male schneller, jeder Hauch von Angst schien aus ihr gewichen zu sein. Es funktioniert... Sie hatte den Gedanken nicht einmal zu Ende gedacht, als ihre Finger auch schon den delikaten Takt verloren. Ein Ton, mehr war nicht nötig, der Zauber der Flöte zerbrach, wie ein trockener Zweig und die Kunoichi ließ die Flöte von den Lippen sinken. Es funktioniert... Der Gedanke war berauschend und beängstigend zugleich. Beängstigend, da sie wusste, was jetzt kommen musste, wie man bei einem Tanz sich vor den kommenden schwierigen Schritten fürchtet, ohne aber inne halten zu können.
    „Wie viel?“ Die beiden Worte waren nur geflüstert und die Antwort ließ ihre Lippen zu einem weißen Strich werden. Die Zahl war wie eine Ohrfeige, wie wenn man mit einem Kübel kalten Wassers übergossen wurde, auch wenn sie, im Vergleich zu den anderen Stücken hier noch gering war. Wie betäubt nickte sie, ihre Börse hervorziehend, während der Verkäufer die Flöte von ihr nahm, sodass sie beide Hände frei hatte. Einige Minuten des Zählens später war die Geldbörse erschreckend flach, als sie sie wieder verstaute. Die Frage des Besitzers, ob er die Flöte einpacken sollte, bejahte sie nur mit einem kurzen, wie betäubten nicken. Der Ladenbesitzer entfernte sich, das junge Mädchen einfach dort stehen lassend. Als er mit dem nun in einer Schachtel verstauten Gegenstand zurückkam, stand Reika noch immer da, wie er sie verlassen hatte, erst als er ihr die verpackte Flöte reichte, schien etwas Leben in ihr zurückzukehren.
    „Arrigato...“ Mit einem kurzen Nicken nahm sie das Paket entgegen, bevor sie sich zum gehen wandte. Wieder schweifte ihr Blick durch den Laden, bevor sie auf Uyeda zur Ruhe kam. Ohne darüber nachzudenken brachten sie ihre Schritte zu ihm und dem anderen Mädchen mit einem gut sichtbaren Stirnband. Sie hatte Idoki, der wohl draußen auf sie wartete nicht vergessen, doch wollte sie die Begegnung mit ihm noch ein wenig hinauszögern um Zeit zu haben sich zu sammeln.
    „Konnichiwa, Reika desu. Idoki und ich gehen zur Akademie etwas üben, willst du mitkommen?“ Mit einem freundlichen, offenen Lächeln stellte sie sich vor, die verpackte Flöte vorsichtig haltend, als wäre sie aus Gold. Der zweite Satz war zu Uyeda gesprochen, während sie innerlich hoffte, nicht in irgendein wichtiges Gespräch reingeplatzt zu sein. Dummes Kind... Immer mit der Tür ins Haus, wie? Es kostete ihr einiges an Selbstbeherrschung um nicht zu erröten, während ihr Blick sich auf den entferntesten Punkt im Laden richtete...
     
  11. Als Reika förmlich in den Laden hinein stürzte, rief er ihr noch schnell hinterher Lass dir ruhig Zeit! Bloß keinen Stress... als er so an der Wand lehnte fragte er sich wie es weitergehen sollte!? War Ninja wirklich, dass richtige für ihn? Schließlich hassten die meisten Dorfbewohner ihn und sollten sie nicht eigentlich einen Ninja achten? Auch war er nun im Aufbau von Fallen gut und bei dem entwerfen einer Strategie zu gebrauchen aber sonst?...

    Die Flöten töne welche aus dem Laden kamen, rissen ihn aus diesen deprimierenden Gedankengängen mhh? er gähnte kurz Tja ich habe diesen Weg selbst gewählt und werde ihn auch bis zu ende gehen! Auch wenn ich ja eigentlich nur ein ruhiges und friedliches Leben führen will... Naja er schaute sich in der Straße um und setzte sich dann im Schneidersitz auf den Boden ...ein nickerchen in Ehren kann niemand verwehren! Doch als er so saß viel ihm seine Falle BX3 ein Mhh wenn ich sie mitgenommen hätte, hätte ich sie Testen können... auch überkam ihn wieder dieser drang eine Falle zu errichten, bevor er Schlafen würde, doch dafür waren hier zu viele Leute alle würden es somit sehen ...dann halt nicht... als er aber begann so vor sich hinzu dösen und dem Nickerchen schon sehr nahe war. Dachte er noch kurz daran ob es nicht mal Zeit wäre Tama-chan zu besuchen, er hatte sich ja dort eine ganze weile nicht mehr blicken lassen. Nagut das Stimmte nicht ganz, er war öfters bei dem Anwesen gewesen, doch immer als er vor selbigen stand war er kurz darauf wieder umgedreht, da ihm seine gepflückten Blumen oder die Waldfrüchte, die er mal mit hatte immer so lächerlich vor kamen ...ich muss mir was einfallen lassen... er nickte kurz weg ...irgendwas schönes... und schon war er wiedermal im Reich der Träume angelangt...
     
  12. Hayate Shiro

    Hayate Shiro Guest

    "Pah, Glücksbringer...ich brauch sowas nicht..." murmelte Shiro vor sich hin als Tamafune ihm anbot, einen Glücksbringer für ihn zu kaufen. Etwas genervt von dem Aufenthalt in dem Geschäft schaute er sich weiter um ob er doch was für ihn interessantes fand. Und seine Suche war nicht Erfolglos, denn eine Vase aus Glas, die in der Sonne einen hellblauen Farbton annahm stach ihn ins Auge. Shiro richtete sich auf, bewegte sich zu diesem Gefäß und nahm es in die Hand um es zu mustern. Es hatte ein gutes Gewicht, war ca. 14 Zentimeter groß und hatte ein schönen Sternenschliff: "Das wäre doch was für Obaa-san. Dann hätte ich schon ein Geschenk für sie." Einige Augenblicke später war Shiro zum Tresen gegangen und wartete auf dem Verkäufer der gerade dabei war einen dieser Glücksbringer aus einer Vitrine zu nehmen, es zu verpacken und das Geld von Uyeda entgegenzunehmen als dieser sich dann Shiro zuwendete.

    Als er dann seine, sicher verpackte, in eine kleine Holzkiste gelegte, Vase zurückbekam und diese gerade bezahlt hatte, betrat eine weitere Person das Geschäft und es läutete an der Tür. Aus dem Augenwinkel betrachtete Shiro das Mädchen was immer noch in der Tür stand als sie auch schon vom Verkäufer begrüßt wurde und er ihr seine Hilfe anbot. Sie schien aus Shiros Sicht noch etwas verwirrt zu sein denn es verging einen Augenblick bis die Kunoichi dem Verkäufer erklärte was sie wollte. Shiro indessen nahm seine kleine Holzkiste an sich und ging nochmal einen kleinen Rundgang durch das Geschäft. Als er ein weiteres Mal durch die Gänge streifte, erklang zuerst ein recht leiser Ton aus der Richtung des neustem Besuchers des Ladens, gefolgt von einer kurzen Melodie. Shiro warf nur einen kurzen Blick über die Schulter und wendete sich dann aber auch wieder den Souvenieren zu.

    Als Shiro seine kleine Runde zu Ende gedreht hatte stand er hinter seiner Schwester und sagte ohne die anderen beiden zuerst zu beachten: "Jetzt weiß ich wenigstens was du hier wolltest Nee-san. Du hattest vor, dir was für Obaa-san zu besorgen." Ein leisen: "Oh..." entwich ihm als er dann doch endlich die anderen beiden beachtete und fuhr beschämt mit seiner freien, rechten Hand durch die Haare: "Hayate Shiro. Ganz vergessen mich vorzustellen" sagte er mit einem kleinen Grinsen auf dem Gesicht.
     
  13. Während Tamafune ihren Blick über den Inhalt der Vitrine schweifen ließ und immer mal wieder kurz bei einem Stück hängen blieb, dachte sie an ihren älteren Bruder, der gerade in diesem Moment ein Treffen mit seinem neuen Team hatte. Er war nicht immer so verschlossen und abweisend gewesen und sie machte sich nach wie vor Sorgen, auch wenn sie sehr gut nachvollziehen konnte, weshalb er sich so fühlte. Die Worte Uyedas, dass er einen Glücksbringer für einen guten Freund suchte, rissen sie aus ihren Gedanken und im ersten Moment sah sie leicht abwesend zu diesem, ehe sich ihre braunen Augen wieder lichteten und die Apathie wich. „Gern geschehen. Auch wenn es nicht direkt zur Medizin gehört, meinte meine Mutter, dass ich es lernen soll, da es vielleicht einmal nützlich sein könnte, denn Steinen werden auch Heilung unterstützende Fähigkeiten zugeschrieben…“ Sie hatte noch soviel zu lernen. Schnell hatte sich Uyeda entschieden den von ihr gezeigten Glücksbringer zu kaufen und kurz darauf kam auch Shiro mit einer hübschen Vase an den Tresen, bezahlte und ließ sich das Stück einpacken. Bei seinem Anblick konnte sie ein leichtes Lächeln nicht unterdrücken, wurde allerdings auch wieder daran erinnert, was sie hier eigentlich gesucht hatte. Wieder wanderte ihre Aufmerksamkeit zu der Vitrine, in der sie schon zuvor eine hübsche Brosche entdeckt hatte – Silbern mit blauen Edelsteinen verziert, hatte diese die Form einer Sternschnuppe. Dass eine weitere Kunoichi den Laden betreten hatte, bemerkte sie erst als ein sanfter Flötenton durch den Laden ging, der sie aufmerken und zu dieser sehen ließ. „Hübsch…“ Schnell hatte sie das blondhaarige Mädchen fertig gemustert, die sich nun mit dem Verkäufer auseinandersetzte. Damit widmete Tamafune sich auch wieder der Vitrine und fuhr mit dem Zeigefinger über ihrem ausgewählten Objekt Kreise. Dass es das teuerste Stück neben jenem von Uyeda war, interessierte sie keineswegs, hatte sie wahrlich mehr als genug Geld dabei. „Hmm…“ Diesmal war es die Stimme der Kunoichi, die unmittelbar neben ihr erklang, die sie aus ihren Überlegungen riss. „Idoki? Hieß nicht Tatuharo so?“ Mit einem Schulterzucken tat sie den Gedanken erstmal ab, als sie auch schon dem Verkäufer mit einem strahlenden Lächeln bedeutete, dass sie die Brosche gerne hätte. Das Geld hatte sie bereits auf den Tresen gelegt, damit gar keine weiteren Fragen aufkamen. Schnell hatte der Verkäufer auch die Brosche eingepackt und überreichte sie der angehenden Medi-Nin, die sich daraufhin zu Uyeda umwandte. „Trainieren…“ Ein wenig bedrückt sah sie zu Shiro, der sich inzwischen vorgestellt hatte. Training fiel zumindest für sie die nächsten Tage aus, was eben auch der Grund war, dass sie lieber in die Stadt gehen wollte, als sich mit Werfen auseinanderzusetzen. „Ich möchte nicht neugierig erscheinen… okey eigentlich bin ich es, aber Idoki… meinst du damit Idoki Tatuharo?“ Aufmerksam sah Tamafune zu Reika, als ihr etwas auffiel. „Oh, wie unhöflich. Hayate Tamafune, freut mich.“
     
  14. Uyeda hielt den eben gekauften Talisman noch eine Weile in der Hand und betrachtete ihn eingehend. Der Rote Granat schimmerte in unzähligen Facetten während er das schwammige Licht des Ladens langsam in sich aufzusaugen schien. Der silberne Drache, welcher sich um den Edelstein herum rankte, wirkte stark und anmutig. Die Schuppen des Fabelwesens waren ebenso deutlich zu sehen wie die Augen und die Krallen – dieses Schmuckstück war eine Meisterarbeit und seinen Preis definitiv wert.
    Noch während er sein Geschenk betrachtete, nahm er die Worte Tamafunes in sich auf und gab ein leichtes Nicken von sich. Seine Augen waren noch immer krampfhaft auf den Granat geheftet. Es faszinierte ihn wie er glitzerte und das Licht aufzusaugen schien. Irgendwie hatte dieser Stein etwas magisches an sich, auch wenn er nicht genau wusste was es war. Kurz huschte ein Lächeln über seine Lippen als er daran dachte wie es wohl wäre, wenn dieses Meisterwerk wirklich magische Fähigkeiten hätte, doch verwarf er diesen lächerlichen Gedanken bald wieder als eine zauberhafte Melodie an seine Ohren drang.
    Als sein Blick sich endlich von dem Edelstein löste durchsuchte er den Laden nach der Quelle des Liedes und während seine Augen von Regal zu Regal wanderten, entdeckte er plötzlich die Kunoichi aus seinem Team: Hideyoshi Reika. Ein wenig verdutzt sah er sie noch eine Weile an, da er überhaupt nicht damit gerechnete hätte sie so schnell wieder zu treffen. Der Waise beobachtete das Mädchen noch eine Weile und sah, wie sie scheinbar die Flöte kaufte, auf welcher sie eben noch gespielt hatte. „Wofür braucht sie die wohl?“ fragte er sich, bis es ihm auffiel. Diese Melodie und die Flöte ließen nur einen Schluss zu – Genjutsu. Nachdem sie den Kauf der Flöte abgeschlossen hatte kam sie direkt auf den weißhaarigen Knaben zugelaufen. Sie hatte ihn also schon beim Betreten des Ladens entdeckt.
    Als sie bei ihm und Tamafune ankam stellte sie sich kurz vor und fragte dann, ob sie nicht trainieren gehen wollten. Idoki war also auch da, nur wo war er? Uyeda konnte ihn nirgends sehen. Der Sakkaku-Sprössling überlegte eine Weile, doch gefiel ihm der Gedanke irgendwie. Bisher wussten die Drei relativ wenig von einander und es konnte sicherlich nicht schaden, wenn sie ein wenig mehr über die Fähigkeiten der Anderen erfuhren. Eigentlich hatte er heute bereits genug trainiert, doch hatte sein Körper sich bereits wieder erholt und auch sein Chakra war wieder fast vollständig regeneriert. Kurz und knapp antwortete der Knabe dann mit einem „Hai“ und setzte ein leichtes Nicken dazu. Gerade eben als er geantwortet hatte setzte Tamafune ein und stellte eine Frage an Reika. „Sie kennt Tatuharo?“ fragte er sich innerlich. Dann wartete Uyeda noch auf Reika, auf dass sie bald los machten...
     
  15. „Hajimemashite*“ Was Onkel wohl von der Flöte halten wird... Reikas Gedanken Kreisten um die kleine Flöte die sie festhielte, als wäre sie aus purem Gold. Sie lächelte dem zweiten Jungen, der zu ihnen gestoßen war zu, sich zwingend ihre Gedanken nicht um den heutigen Abend kreisen zu lassen. Zweimal jede Woche machte sie sich zu dem alten, verfallenden Haus ihres Onkels auf, wie sie der alte, eigenbrötlerische Mann mehr als nur widerwillig trainierte. Ihm wird sie sicherlich nicht gefallen... Mit einem kurzen Kopfschütteln vertrieb sie die Gedanken, sich auf das Hier und Jetzt konzentrierend. Reikas Blick schweifte über die durch Uyedas Finger sichtbaren Teile des goldenen Anhängers, sie war wunderschön, aber wahrscheinlich auch teuer. Für wen der wohl ist? Vielleicht für das Mädchen?Die Kunoichi verweilte für einen Herzschlag bei dem Gedanken, bevor Tamafune auf den zweiten Anhänger in der Vitrine zeigte. Das Geld hatte sie schon auf die Theke gelegt, ungefähr doppelt so viel, wie Reika noch vor wenigen Minuten bei sich gehabt hatte. So viel Geld... Die Augen der jungen Shinobi weiteten sich vor Überraschung, bevor sie sich mit einem leichten Zucken zusammenriss. Plötzlich kam ihr die Flöte, die sie noch immer vorsichtig trug alt, zerschlissen und wertlos vor. Ihre Finger schlossen sich fester um das sicher eingepackte Packet, ihre Knöchel hoben sich für einen Augenblick hell unter ihrer Haut ab, bevor sie sich zwang den Griff zu lockern. Mit einem leichten Biss auf die Unterlippen vertrieb sie den Gedanken, noch während die Stimme der anderen Kunoichi aus den Gedanken riss. Sie kennt Idoki? Überraschte blaue Augen hoben den Blick wieder von dem Boden vor sich, wohin sie schon seit einigen Herzschlägen gestarrt hatte.
    „Hai, Tatuharo Idoki...“ Die Worte kamen langsam und verblüfft über ihre Lippen, bevor sie einfach verstummten. Der Überraschte Blick des Mädchens ruhte noch immer auf Tamafune. Tatuharo, woher wohl... Mit einem leichten Kopfschütteln ordnete sie ihre rasenden Gedanken. Ein Lächeln hatte sich auf ihre Lippen geschlichen, als sie an den Jungen dachte, noch bevor diese verschwand und einem betroffenen Ausdruck platz machte. Sie hatte vollkommen auf ihn vergessen, wahrscheinlich fragte er sich schon wohl, warum sie so lange brauchte.
    „Ja, er wollte draußen warten. Ich wollte mich doch beeilen... Gomene, vielleicht sieht man sich später wieder...“ Die Worte kamen bedrückt und ihr stieg eine leichte Röte ins Gesicht. Sie verabschiedete sich kurz von den beiden anderen Genin, bevor sie sich auch schon umgedreht hatte und Richtung der Tür ging. Sie fühlte sich schrecklich, dass sie jetzt schon gehen musste, doch wollte sie einerseits Idoki nicht lange warten lassen und andererseits hatte sie Angst davor, wie die beiden Geschwister reagieren würden, wenn sie erführen, dass sie nun nicht einmal mehr genug Geld hatte um sich ein Eis leisten zu können. Mit spott hätte sie umgehen können, doch schätze sie, dass es mehr Mitleid sein würde, etwas womit sie nie umgehen konnte. So ist es besser... Ungesehen von den drei Anderen zuckten ihre Lippen kurz, bevor sie die schweren Gedanken vertrieb. Dafür würde am Abend, wenn sie alleine in ihrem Zimmer lag, den Kopf in den Kopfkissen vergraben noch genügend Zeit sein. Mit einem leisen Seufzer, nicht mehr als ein lauter Atemszug, öffnete sie die Tür des Ladens und drehte sich zu den Dreien um.
    „Uyeda, komm nach, wenn du fertig bist, okay? Achja, ich hab mir gedacht, dass wir in den Park gehen zum üben, wenn ihr Lust habt...“ Reika rief die Worte den Dreien zu, bevor sie mit einem Lächeln, das sie doch innerlich nicht verspürte, herumwirbelte und aus dem Laden trat. Die Tür fiel hinter ihr zu und ihr Blick, der wieder leicht betrübt wirkte, schweifte nach Links, dorthin, wo wohl Idoki auf sie warten würde. Er schläft schon wieder... Ihre Rechte ballte sich zu einer Faust, bevor sich ihre Finger öffneten und sie einen Schritt auf den schlafenden Jungen zutrat. So leise wie möglich setzte sie sich unweit von ihm hin und ihr Blick heftete sich leer auf den Bürgersteig vor ihr, während sie die Füße unter sich zog. Ihr Kinn auf die hochgezogenen Knie bettend, das Paket in der Rechten ließ sie ihre Gedanken schweifen. Genug um für drei Wochen zu leben... Und sie hatte das Doppelte bezahlt, ohne mit der Wimper zu zucken... Ihre Linke hatte sich gehoben, das knapp 40cm lange Päckchen in ihr Blickfeld hebend. Würde es den Hunger rechtfertigen? Reika verspürte keine Eifersucht auf das andere Mädchen, nur Angst, wie es solch einen Unterschied geben konnte. Mit einem Kopfschütteln vertrieb sie die schweren Gedanken und blickte hoch, darauf wartend, dass der zweite Junge nachkommen würde.

    * Schön dich kennen zu lernen
     
  16. Er hatte nicht gemerkt wie Reika zurückgekommen war, geschweige denn, wie sie sich neben ihn gesetzt hatte, ihn machte einfach ein Sonnenstrahl wieder wach och menno er gähnte ausgelassen und streckte dabei seine Arme nach oben. Wenn die Branndbombe B 36 fertig ist, geh ich Heute Nacht mal eher schlafen!

    Ahh und was nun... da er irgendwas im Auge hatte, nahm er seine Brille ab und rieb sich langsam die Augen, als er sich so nebenbei umsah, sah er neben sich jemanden sitzen Das ist doch nicht etwa? schnell hatte er seine Brille wieder auf der Nase und zuckte kurz darauf zusammen Ohh ähh Reika... ähm hoffe habe dich nicht warten lassen! dabei strich er sich verlegen und mit leicht rotem Kopf durch seine Haare.

    Haste bekommen was du wolltest? Sorry, dass ich nicht mit reingegangen bin aber... naja... ich... bin... nicht... gerade der reichste und solche Läden deprimieren mich immer... er lächelte leicht ...wo-wollen wir los? Natürlich du Trottel! Die wartet bestimmt schon lange aufdich! Er stand auf und klopfte sich sacht, den staub aus seine Hose ab Wohin gehen wir eigentlich?
     
  17. Hayate Shiro

    Hayate Shiro Guest

    Shiro verfolgte mit seinen Augen das Geschehen am Tresen, wie seine Schwester das Geld für eine der Broschen auf diesem legte, der Verkäufer mit einem breiten Grinsem auf dem Gesicht die Vitrine öffnete, das gewünschte Geschenk sorgfältig verpackte und es Tamafune übergab. Er verdrehte die Augen als Shiro den Verkäufer betrachtete: "Ich würd mich über beide Ohren freuen...scheint heute ein sehr gutes Geschäft gemacht zu haben..." Er wendete den Blick wieder seiner Schwester zu als die Frage nach Tatuharo aufkam und verfolgte mit Neugierde die kurze Unterhaltung der beiden Mädchen. Seine Augen huschten zwischen den beiden hin und her, blieben dann aber bei Reika hängen als sie sich von den übergebliebenden Dreien verabschiedete. "Bai bai*" sagte er zum Abschied als auch schon die Tür hinter ihr zuschlug.

    Shiro fuhr sich mit der freien Hand über den Nacken: "Na, die schien nicht sonderlich erfreut gewesen zu sein..." Sein Blick wanderte mit gehobener Augenbraue zu seiner Schwester: "Naja, irgendwie kann ich es ja verstehen" Er seufzte leise und stubbste Tamafune mit einer Hand an: "Das mit dem Geld hättest du auch anders machen können. Du weißt schon, was uns Kaa-san gesagt hat. Hast du ihre Reaktion gesehen?" Shiro schaute von ihr auf seine kleine Holzkiste, die er auf dem rechten Arm trug: "Nagut, billig war die Vase auch nicht aber ich hab es nicht so offentsichtlich bezahlt...denke ich" Am Kopf kratzend schaute er nachdenklich durch das Geschäft.

    *Tschüss
     
  18. „Ah.“ Ein Lächeln zog sich über die Lippen Tamafunes, die auf die Bestätigung von Reika nur kurz nickte. Sie hatte ihn jetzt seit ein paar Tagen nicht mehr zu Gesicht bekommen, auch wenn zwischendurch ein paar Bedienstete gemeint hatten, dass sie diesen vor dem Hauseingang gesehen hätten. Allerdings sah die Genin im nächsten Augenblick verwirrt der jungen Kunoichi nach, die bedrückt zu sein schien und mit letzten Worten an Uyeda den Laden verließ. „Äh… nicht doch…“ Zeitgleich mit den Worten ihres Bruders hatte auch Tamafune verstanden, was jetzt schief gelaufen war und ihr Blick wanderte zu Boden und ihre Hand ballte sich zur Faust. „Gomenasai…“ Es war nur ein Flüstern, während ihr Fuß begann Kreise auf dem Boden zu ziehen. „Ich bin aber auch ein Trampel… Sonst achte ich penibel darauf…“ Die angehende Medi-Nin biss sich auf die Unterlippe und sah traurig zu Shiro. Sie wusste, dass sie das nie wieder würde gut machen können. Eine prägende Erfahrung in dieser Hinsicht reichte aus, vor allem da sie selbst nicht wusste, wie Reikas Geldmittel aussahen, aber der Reaktion nach zu schließen schlecht. Sie seufzte leise und gequält. „Gomenasai…“ Mehr brachte sie nicht zustande, als sie auch wieder den Kopf leicht hob um zu Uyeda zu sehen. „Du solltest Tatuharo und das Mädchen nicht allzu lange warten lassen…“ Wie schlecht sie sich gerade fühlte, konnte wohl ein guter Beobachter leicht in ihrem Gesicht ablesen, von ihrem Zwilling, der dies wohl mit links konnte, ganz zu schweigen. Wie konnte sie das nur wieder gutmachen? Ein verzweifelter Blick traf Shiro, allerdings war sie innerlich viel zu unruhig, als dass sie ihn lange hätte ansehen können. „Ach verdammt… Das kann ich nie wieder gutmachen…“ Die kleine Schachtel an die Brust gedrückt, zupfte sie mit ihrer freien Hand an ihrem Konoha-Protektor herum. Wie oft hatte sie sich gewünscht eben nicht in diese reiche Familie geboren worden zu sein. Eigentlich konnte sie sich auch gleich offensichtlich zum Sarame-Clan bekennen, wenn sie derart mit dem Geld um sich schmiss.
     
  19. von: Heiße Quellen

    Gemütlich schlenderten Shinaji und Kimihiro durch die Straßen Konohas, bis sie endlich den Eingang des kleinen Souvenirladens erreicht hatten. Lächelnd drehte sich Kimihiro zu seinem Begleiter um. "So, woll'n doch mal sehen, was ich dir schenken werde!"

    Im Laden selbst war überraschend viel los, und so verlief das Aussuchen eines Geschenks nicht so reibungslos, wie er gehofft hatte. Noch überraschender allerdings war die Tatsache, dass der Großteil der Menschen das Konoha-Strinband trugen. *Die meisten hier scheinen auch Ninja zu sein... * Etwas abseits konnte Kimihiro zwei der Hayate-Geschwister entdecken, ansonsten sah er kein ihm vertrautes Gesicht. Als Kimihiro sich wieder einem regal zuwandt, auf dem allerlei Ramsch ausgestellt war, ertönte hinter ihm eine unheimliche Stimme. "Mizuumi Kimihiro, richtig? Ich habe eine Nachricht für dich und deinen Freund hier." Mit einer kurzen Handbewegung deutete die Gestalt auf Shinaji. Kimihiro konnte sie sich gar nicht genauer ansehen, da war sie auch schon wieder verschwunden, und das einzige, was sie hinterließ, war ein kleiner Brief.

    *Was war denn das? Oder vielmehr: WER war das?!* Ziemlich verwirrt hob Kimihiro den Brief auf, öffnete das Siegel, und entfaltete ihn, wobei ihm Shinaji nervös über die Schulter blickte. Die Nachricht selbst war kurz, aber die geschwungenen Schriftzeichen und eine kleine, selbstgezeichnete Karte von Konoha verrieten, dass sich der Absender viel Mühe gegeben haben musste. Schnell überflog Kimihiro den Brief, und drehte sich dann zu Shinaji um. "Anscheinend sind wir beide bereits einem Team zugeteilt worden... Hey, wir sind im selben Team, super! Und Ryoichi ist auch dabei, perfekt! ... Katake Koyaku... Sagt dir der Name was, Shinaji? Und unser Teamleiter... Nyoko Izanami. Eine Frau?!" Den Brief noch in der Hand überfluteten die verschiedensten Gedanken den jungen Genin. *Mein Team ist super! Dass eine Frau mein Team leiten würde, damit hab' ich nicht gerechnet... was sie wohl alles drauf hat? Oh, ich bin schon so auf unsere erste Mission gespannt! Moment... wie geht es jetzt eigentlich weiter..?* Ein weiteres Mal ließ er seinen Blick über die Schriftzeichen schweifen. "Hier steht, wir sollen uns alle im südlichen Park treffen... Sieh mal, selbst eine Karte hat unsere neue Sensei gezeichnet."

    Urplötzlich fing Shinaji nervös an, auf und ab zu hüpfen, und teilte Kimihiro mit, er wolle sofort los. "Aber was ist mit deinem... Hey!!" Bevor er auch nur seinen satz zu Ende sprechen konnte, war Shinaji losgestürmt. *Na das kann ja was werden...* Mit einem langen Seufzer wandte sich Kimihiro einem der Regale des Ladens zu, nahm sich eine Kette mit dem Blatt Konohas, und drängte sich zum Inhaber des Ladens durch. "Könnten sie die hier bitte als Geschenk einpacken lassen?"

    Ein paar Augenblicke später verstaute Kimihiro die verpackte Kette in seinem Rucksack und setzte ihn mit einem lockeren Schwung auf. *Dann werd' ich mich wohl auch mal in Richtung Park aufmachen...*

    tbc: südliches parkgelände
     
  20. Der Waise stand noch immer zwischen den Regalen des Ladens während er darauf wartete dass sie bald los machten. Sein Blick war auf nichts bestimmtes gerichtet, im Gegenteil, er sah komplett wahllos durch die Regale um zu schauen ob er noch etwas interessantes fand was er sich kaufen könnte. Dabei fiel ihm auf, dass dieses Geschäft erstaunlich sauber war. Auch wenn das Licht ein wenig schwammig war, so fand man doch kein einziges Staubkorn auf den Regalen und keinerlei Dreck oder Fußabdrücke auf dem Boden. Uyeda war ziemlich verwundert, wie der Besitzer beziehungsweise das Personal alles so sauber halten konnte denn schließlich waren mittlerweile eine ganze Menge Leute im Laden. Der Knabe dachte noch ein wenig über diesen Umstand nach, doch fand er keinerlei Erklärung dafür. „Wenn es im Waisenhaus doch auch mal so sauber wäre...“ dachte er noch belustigt, bevor er sich zu den Anderen herum drehte.
    Als er zu Reika blickte, bemerkte er dass diese seinen eben gekauften Talisman musterte. Dieser schien ihr zu gefallen, zumindest dachte Uyeda dies, doch dann drehte sich die Kunoichi zu Tamafune herum welche soeben die Brosche bezahlte die sie sich heraus gesucht hatte. Selbst Uyeda wurde ein wenig blass als er den Geldbetrag sah den Tamafune dem Verkäufer auf den Tresen gelegt hatte, doch Reika schien dies ein wenig mehr zu berühren als ihn. Ihre Augen hatten sich geweitet und Traurigkeit machte sich in ihnen breit. „Ob sie wohl...“ setzte Uyeda gedanklich kurz an, doch wurde er gleich unterbrochen als Reika auf die Idoki-Frage antwortete. Sie blickte noch immer auf Tamafune doch hatte sich nun ein Lächeln auf ihre Lippen geschlichen auch wenn es ein wenig gekünstelt aussah.
    Danach verabschiedete sich Uyedas Team-Kollegin noch schnell und lief dann nach draußen. Das sie so schnell unbedingt trainieren wollte hatte er eigentlich nicht erwartet. Jetzt war es auch für ihn an der Zeit sich zu verabschieden doch bevor er etwas sagen konnte, begann Shiro zu sprechen. Seine Worte waren ehrlich und direkt an Tamafune gerichtet und gedanklich staunte Uyeda ein wenig. Ihm hatte nie jemand gesagt, dass er nicht „offensichtlich“ bezahlen sollte. „Erstaunlich...“ dachte der Knabe als er so darüber nach dachte. Der Sakkaku-Sprössling hatte nie daran gedacht, dass er mit dem Ausgeben von Geld andere verletzen könnte. Zum Glück kam Reika erst später herein, sonst hätte sie ihn auch beim Kauf des Talismans gesehen.
    Kaum hatte Shiro geendet begann Tamafune sich auch gleich zu entschuldigen und man sah ihr an, dass es ihr wirklich Leid tat. In ihrem Gesicht konnte man förmlich sehen, dass es ihr nun ziemlich schlecht erging. Noch fast mitten im Entschuldigen wies sie dann plötzlich Uyeda darauf hin, dass er die anderen beiden nicht warten lassen sollte. „Eh, sie hat recht...“ schoss es ihm durch den Kopf. Er hatte die letzten Augenblicke nur überlegt wie er Tamafune etwas von ihrem schlechten Gewissen abnehmen konnte, wodurch er sein Team völlig vergessen hatte. „Hai. Bai bai“ sagte er noch kurz, bevor er sich leicht verneigte und dann nach draußen ging. Dort angekommen sah er bereits Tatuharo und Reika.
    Der Knabe stellte sich zu den beiden wobei es Reika augenscheinlich noch immer nicht besser ging. „Lange nicht gesehen“ sagte Uyeda mit einem Grinsen auf den Lippen an Tatuharo gewandt. Natürlich wusste er, dass dies nicht der Wahrheit entsprach, schließlich hatten sie vor wenigen Stunden noch zusammen Eis gegessen. Reika, welche auf dem Boden saß schien tief in Gedanken versunken zu sein und dennoch versuchte Uyeda sie an zu sprechen. „Dein Flötenspiel...“ dann machte der Knabe eine kurze Pause um zu sehen ob die Kunoichi ihn beachtete oder nicht. „du hast wirklich viel Talent“ schloss er seinen Satz ab. Und er war durchaus ehrlich gemeint. Selten hatte er eine so schöne Melodie gehört wie vorhin in dem kleinen Souvenirladen.
    Plötzlich ertönte ein Krächzen hinter Uyeda. Erschrocken drehte sich der Waise herum und erblickte drei kleine Vögel welche alle eine Nachricht um ihr dünnes Bein trugen. Die Tiere teilte sich auf, einer Ging zu Uyeda, einer zu Reika und der Letzte zu Tatuharo. Der Sakkaku-Sprössling ging kurz in die Hocke und befreite den schwarzen Vogel von der Nachricht. Daraufhin flog der Rabe wieder weg. Uyeda blickte ihm noch eine Weile hinterher bevor er sich der Nachricht zuwandte. Da alle drei eine Nachricht erhalten hatten, konnte dies nur eines bedeuten: eine Anordnung ihres Sensei. Seine Augen lasen Zeichen für Zeichen, doch je mehr schaffte, desto mehr machte sich Verwunderung in ihm breit. „Lutscher und Schokolade?“ fragend blickte er zu den Anderen beiden. Auch in deren Gesichtern konnte er ein großes Fragezeichen erkennen. „Hm, wenn wir morgen wieder auf eine Mission müssen, würde ich das Training heute doch lieber gern ausfallen lassen...“
    sprach er zögerlich während er den Text noch einmal kurz überflog...