Tor von Kirigakure

Dieses Thema im Forum "Eingangstor von Kirigakure" wurde erstellt von Hiniko Seishin, 23. März 2011.

  1. Hiniko Seishin

    Hiniko Seishin Member

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    cf ~ [Dorfverwaltung] Der weinende Park

    Die Schifffahrt war ein sehr spannendes Abenteuer. Da außer den drei Shinobi nicht so viele Passagiere an Bord waren, kam es auch aus Seishins Sicht nicht zu wirklich nennenswerten Ereignissen, was nicht bedeutete, dass den anderen Reisenden nichts passieren konnte, da es Seishin schlichtweg nicht interessierte. Fragen hatte er auch keine, da er sein Heimatland wohl am besten kannte und wohl eher Fragen erwarten konnte. So machte er sich auf eine Ewigkeit auf dem Schiff gefasst und wartete wohl, bis sie ankommen würden.

    Nach gefühlten Äonen kamen sie dann auch in seinem geliebten Heimatland an. Sofort überkam ihn der geliebte Flair von Boshaftigkeit und Gewalt, den er immer hatte, wenn er in Kirigakure unterwegs war. Sogleich bewegte er sich vom Schiff herunter und machte sich mit seiner Gruppe auf den Weg ins Dorf. Es sah aus wie immer – überall grünte es und trotzdem hatte es keinerlei friedlichen Einfluss auf den Tenor des Dorfes, denn der Nebel und der allseits ergraute Himmel, ließ es in diesem Dorf nahezu immer düster wirken. Durch das Eingangstor ging es auf den großen Platz der direkt dahinter im Dorf lag. Dort tummelten sich auch einige Menschen, die allerlei Schichten zuzuordnen waren. Zum einen waren dort die Vertreter der Dorfwache, die umherpatrouillierten, zum anderen normale Leute, wie eine alte Frau, die Seishin komisch begutachtete. Seishin erkannte sie sofort, war sie doch etliche Jahre seine Waisenhausaufseherin, außerdem hatte er die Frau erst vor Monaten auf der letzten Kirigakure-Mission gesehen. Wahrscheinlich musste sie denken, dass sie langsam verrückt wurde, oder vielleicht wusste sie auch, wer hier vor ihr stand. Irgendwann ging die alte Frau, nicht ohne sich noch einmal umzudrehen, wieder zurück in ihre Slums und wahrscheinlich in das Waisenhaus zurück, wo die Eingangstür immer noch aus den Angeln hing, so wie sie es immer getan hatte.

    Die Wachen im Häuschen neben dem Eingangstor wollten noch ein paar Auskünfte bezüglich des Aufenthalts der Gruppe in Kirigakure haben, die wohl besser der Gruppenleiter gab, dann würde er sicherlich auch mit ein paar Informationen herausrücken, wie sie weiter vorgehen würden.
     
  2. Recht zügig wurde die Begrüßung endlich beendet und schon machte sich der drei-Mann Trupp auf zum Schiff. Ashizama kam es nur zu Gute, dass es sich bei Seishin und Ingvi um keinerlei gesprächige und ebenso wenig gesellige Personen handelte. Somit hatte der Minara genug Zeit und seine Ruhe um weiter in seinem geliebten Wälzer zu blättern, welches immer wieder die Interesse des Minara auf Neues auf sich zog. Eine gute Möglichkeit eine lange, langweilige Fahrt zu überstehen und gleichzeitig sich weitere, neue Informationen anzueignen und sich somit weiterzubilden, nicht schlecht, oder?
    Die Zeit verging deshalb für Ashi wie im Flug und ehe er sich versah, erreichten die drei auch schon ihr (hoffentlich) kurzfristiges Reiseziel, Kirigakure. Ashizama hatte bisher noch nicht die Erfahrung gemacht dieses Land bzw. Dorf zu betreten, dennoch hatte er lediglich mildes Interesse und die Dinge die man sich über Kiri erzählte, machten es nicht wirklich einladender. Einerseits wurde es oft als Gerüchte und Sagen vergangener Zeiten abgetan, doch irgendwo war doch immer was wahres dran. Mit einem leichten flauen Gefühl im Bauch, doch immer noch dem gleichen selbstsicheren und leicht überheblich wirkenden Grinsen verließ auch der braunhaarige Iwa-nin das Schiff und sammelte sich mit seinen beiden Partnern.

    "Naja, wirklich einladend würde ich das hier nicht nennen." dachte sich der Minara mit einem gewissen Hauch von Missmut, während sein Blick über das Eingangstor, über den Himmel bishin zu den weit entfernten Nebelschwaden und wieder zurück in die Gesichter seiner Mitstreiter glitt. Dennoch war Mission Mission und irgendwer musste den Kram ja erledigen und auch jetzt erst schoss ihm das eigentlich Ziel ihrer Mission in den Kopf. Sie mussten ja lediglich eine "....Insel finden." allzu schwer konnte dies doch nicht sein, dachte sich der junge Minara zumindest und war sich sicher, dass sie diese Aufgabe schnell erledigen würden. Als einige Wachen des Dorfes die drei-Genin Gruppe zu sich wank und nach den nötigen Informationen verlangte, tat auch Ashi es Seishin gleich, trat einen Schritt zurück und überließ ebenfalls dem Missionsleiter das reden. Schließlich musste er nun doch wissen wie es weiter ging, er wurde doch nicht umsonst zum Teamleiter ernannt.
     
  3. Rutako Ingvi

    Rutako Ingvi Active Member

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    Es war fantastisch, auf diesem Schiff zu fahren. Weit besser als beim letzten Mal. Kaum Leute waren da, Ashizama las in seinem Buch und Seishin interessierte sich kein bisschen für die restliche Gruppe. Einfach herrlich, unendlich herrlich. Entspannt saß Ingvi mit geschlossenen Augen da, genoss die Fahrt und versuchte, in sich die positive Energie wieder aufzuladen, die er für die freundliche Ansprache verbraucht hatte. Wenn er irgendwann wieder Teamleiter sein würde, würde er das lassen. Es wurde ja sowieso von keinem gedankt.

    Die Ankunft kam für Ingvi mit Abstand zu früh, aber wenigstens hatte er seine Freundlichkeitsfähigkeit ausreichend wiederhergestellt. Jeder Mensch hatte so seine Schwächen, selbst Ninjas. Manche waren nicht so klug wie andere, manche wirkten wie Seishin einfach nur verstörend und Ingvi konnte nicht lange freundlich sein. So war es, und so würde es wohl auch bleiben. Menschen änderten sich eben nicht.
    Als sie nun endlich wieder Boden unter ihren Füßen hatten, schien Sei etwas aufgeregt zu sein, wieder nach Hause zu kommen, auf jeden Fall sah er sich gut um. Der Minara dagegen wirkte eher weniger erfreut darüber, dass sie sich nun in Kirigakure befanden. Und er selbst? Dem jungen Rutako gefiel es tatsächlich sehr, hier zu sein. Er fand schon immer, Kirigakure sei ein fantastischer Ort zum leben. Auch wenn er von den Bewohnern nicht viel hielt, gab es für ihn kaum einen besseren Platz als ein Dorf, das sich in Dunkelheit und Nebel versteckte. Beinahe musste er sogar lächeln. Beinahe.
    Was ihm weniger behagte, war die Aktion des Wachmannes. Natürlich zogen sich seine Mitgenin zurück, als er nach dem Grund ihrer Anwesenheit fragte. Als Teamleiter war es Ingvis Aufgabe, diesem nervigen Menschen Antwort zu geben. "Wir sind Ninjas aus Soragakure, und wir wurden von..." Na toll, jetzt war ihm der Name wieder entfallen. Oh, nein, richtig, sie hieß... "...Okazaki Masako angeheuert, um Holz für eines ihrer Schwerter zu holen." Wir wurden angeheuert, um ihr Holz zu holen, verdammt! "Es handelt sich hierbei offenbar um ein schwer zu bekommendes Holz, das der Nebel-Mangrove." Der Wachmann sah ihn seltsam an, als würde er nicht glauben, was er da sagte. "Was redest du da? Nebel-Mangroven! Das ist doch bloß eine Legende! Schwimmende Pflanzen, so was gibts doch gar nicht!" Noch nie was von Seerosen gehört, Blödmann?, dachte der Rukato über den Trottel vor ihm, wunderte sich aber nicht, bei der Meinung, die er von Kirigakures Bewohnern hatte. Allerdings würde er sich hüten, etwas derartiges auszusprechen, schon allein des Respekts wegen. "Nun, das ist, was Masako-sama sagte. Wir sind bloß hier, um ihre Befehle auszuführen. Sie können sie ja fragen." Mit einer höflichen Verbeugung beendete er diese Bemerkung, und er sah, dass der Wachmann unentschlossen war. Kurz darauf rief er jedoch einem seiner Kollegen zu, dass er auf die drei aufpassen sollte, während er eine Information einholen musste. Jetzt würden die Genin erst einmal warten müssen, bis er wieder da war, um zu bezeugen, dass sie die Wahrheit sagten. Ingvi stöhnte kurz auf und sah sich selbst erst einmal um. Da standen die Dörfler herum und unterhielten sich. Worüber wohl? Alltägliches, Hausarbeit, das Wetter? Nein, warte, das war es wohl kaum. Wenn man genauer darauf achtete, konnte man selbst von hier sehen, dass die Leute aufgeregt zu sein schienen. "Entschuldigung", wandte er sich an den Mann, der als ihr Wächter fungieren sollte. Pah. Die Shinobi hätten ihn problemlos platt gemacht! Aber nicht die Beziehung zu Kirigakure gefährden, das war tabu, deshalb sprach er lieber mit ihm. "Wissen sie, worüber die Leute dort vorne reden? Der Mann sah zu ihnen und erkannte gleich, was Ingvi meinte. Gut, wenigstens ein intelligenter Gesprächspartner. "Oh ja, ich habe vorhin ein wenig aufgeschnappt. Sie reden über den Geist, der angeblich vor der Küste herumgeistert. Schwachsinn. Wahrscheinlich hat bloß einer etwas vorbeischwimmen sehen, und das nennt man dann einen Geist!" Ingvi nickte. Der Mann vor ihm war wirklich nicht dumm. Auch er war sicher, dass es kein Geist gewesen war. Eventuell war es ja auch eine kleine Insel, die aus mehreren Mangrovenbäumen bestand...

    So in Gedanken versunken bemerkte er kaum, wie der vorherige Wachmann wieder zurückkehrte. "In Ordnung, ich hab mit ihr gesprochen. Ihr habt Glück, sie hat deine Geschichte bestätigt. Das hat mit Glück nichts zu tun, Idiot! Ingvi nickte und wandte sich seinen Mitstreitern zu. "Sehr gut. Hiniko-kun, du weißt vielleicht, wo man hier in der Nähe ein Boot bekommen kann. Vorübergehend natürlich. Wenn nicht, finden wir schon eine Möglichkeit. Während wir für uns ein Boot holen..." Jetzt wandte er sich dem Minara zu. "...versuchst du, mehr über diesen Geist herauszufinden, der angeblich in der Nähe sein soll. Ich nehme an, dass es sich dabei um unser Zielobjekt handelt... Aber das konntet ihr euch sicher schon denken." Er nickte ihnen zu. "In einer Stunde treffen wir uns wieder hier. Das sollte eigentlich reichen..." Gut, damit war alles Nötige geregelt. Um die Bezahlung für das Boot würde er sich dann natürlich kümmern, das war Teil seiner Aufgabe als Teamleiter. Mit einem kurzen Griff in seinen Rucksack fischte er den Apfel heraus und biss herzhaft hinein. Gut, dann sollten sie sich jetzt auf den Weg machen.
     
  4. Hiniko Seishin

    Hiniko Seishin Member

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    Yare, yare... Der Missionsleiter schaffte es doch glatt, dass die Informationen nachgeprüft werden mussten und sie auch noch bewacht wurden. In keiner seiner Missionen war das Seishin bisher passiert, aber scheinbar gab es immer ein erstes Mal. Im Klatsch und Tratsch der Dorfleute gab es scheinbar Neuigkeiten über einen Geist, der an der Küste sein Unwesen trieb. Ein Geist, huh? Seishin hoffte so sehr, dass etwas passierte, er konnte es nicht ausstehen, wenn alles strikt nach Plan lief. Die Wache, die losgeschickt wurde, um ihre Geschichte zu überprüfen, kam zurück und bestätigte diese. Dann kann das Abenteuer ja beginnen...

    Seishin wurde prompt damit beschäftigt ein Boot zu finden, welches für die weitere Überfahrt dienen sollte. „Hai, Rutako-dono~.“, sagte er mit einer leichten Verbeugung, wobei er sein grinsen keineswegs verstellte und sich der Rutako selbst ein Bild machen konnte, was er davon halten sollte, jedem, der Seishin ein wenig kannte, sollte natürlich klar sein, was er meinte. „Bye, bye~!“, waren die letzten Worte, die er sagte, während er seinem Team schon den Rücken zugedreht hatte und in Richtung des Hafens von dannen schritt.

    Der Hafen selbst war übersäht von Booten und Schiffen, was nicht ungewöhnlich war, wenn man bedachte, dass es das Reich des Wassers war und wohl die Haupttätigkeit die Fischerei war. Hier und da erblickte man schwer schuftende Matrosen und das ein oder andere bekannte Gesicht, auch wenn man sich nicht grüßte. Das Problem hier lag eh darin, dass sich wohl kaum einer groß an ihn erinnern würde. Zum Großteil hatte er nur Feinde und die Personen die ihm gegenüber loyal waren, hatte er in seiner letzten Kirigakure-Mission selbst kaltblütig ermordet. Ob er einfach jemanden bedrohen sollte, damit er sie mitnahm? Am Ende eines der Piers lag ein kleines Boot, welches für die 3 Shinobi wohl ausreichend sein sollte. Der Kapitän dieser Scholle war ein rustikaler Mann mittleren Alters, sollte also mit ein wenig Überzeugungsarbeit willens sein, sie anzunehmen. „Schönes Schiff, eh? Was will...“ „Wir, eine 3-Mann-Gruppe, brauchen ein Schiff und du bist der Glückliche, der uns fahren darf.“, unterbrach ihn Seishin sofort. Er hatte keine Lust sich seine Geschichten anzuhören, sondern wollte einfach nur eine Zusage. „Tse, freche Göre! Hast du überhaupt genug Geld?“ Er schien nicht sonderlich beleidigt zu sein, scheinbar war es in dieser Umgebung normal, so miteinander zu reden. „My, my, ich seh doch nicht so arm aus.“ „Wo...“ Er drehte sich um und war schon am Gehen, als er sich noch einmal diabolisch lächelnd umdrehte und sagte: „Wäre besser für dich, wenn du da bist.“ Dann ging er weiter und murmelte nur. „Nicht auszumalen, was dann passiert~.“ An dem geschockten Gesicht, die Reaktion auf sein Grinsen, konnte er sich ziemlich sicher sein, dass dieser Mann nicht einfach abreiste.

    Wieder zurück am Platz suchte er kurz seinen Missionsleiter und gesellte sich dann wieder zu ihm, nachdem er ihn erblickt hatte. „Ah, Rutako-taicho, Auftrag ausgeführt.“ Wieder grinste er ihn ins Gesicht und setzte sich dann auf eine Bank in der Nähe. Nun mussten sie nur noch auf den Maskenheini warten, der wohl auch irgendeine Aufgabe bekommen hatte.

    [out: Da du in deinem Post nicht weggehst, hab ich mir die Freiheit genommen, dich dort wieder anzutreffen, ansonsten sag Bescheid.]
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. März 2011
  5. Nachdem das ganze Geplapper mit den Wachen erledigt war und Ingvi anscheinend alles besprochend und erklärt hatte und der kleine Trupp nun somit endlich mehr oder minder zur Tat schreiten konnte, verteilte der Missionsleiter vorerst die Aufgaben unter ihnen auf. Seishin sollte sich anscheinend um ein Boot kümmern, während der Minara selbst mehr Informationen über diesen ominösen Geist beschaffen sollte. Ein breites, selbstsicheres und zugleich amüsiertes Lächeln zierte sein Gesicht, schließlich hielt er diese Aufgabe für nicht sonderlich schwer und des weiteren empfand er es doch irgendwie als ziemlich witzig, dass man hier an Geister glaubte. Geister gab es aus der Sicht des Minara so lange nicht, bis er selbst einem begnen würde, wobei man sich in dieser stetig verändernden Shinobiwelt wohl wirklich mit allem rechnen könnte. "Wird erledigt, Insotsu-kun." lächelnd nickte er seinem vermeindlichen, temporären Anführer entgegen, bevor er sich zügig umwandte und gen Marktplatz marschierte.

    Auch wenn das Wetter und die Atmosphäre, aus der Sicht des Iwa-nin, milde gesagt, bescheiden war, tummelten sich offfensichtlich ein ganzer Haufen Menschen auf dem Markplatz herum. Ashizama konnte zwar nicht wirklich nach vollziehen, wie man hier freiwillig leben konnte, wenn man es doch eigentlich so einfach hatte, dieses Dorf zu verlassen und in ein schöneres Dorf zu zierhen. Trotzalledem traf man hier auf alle möglichen Personen verschiedener Interessens-, und Altersgruppen. So so, Ashi musste nun also Informationen über einen Geist beschaffen, selbst der Gedanke daran ließ ihn wieder breit grinsen, während er durch die schier endlosen Massen marschierte. "Na, die wären doch vielleicht was." sein Blick fiel auf eine kleine Gruppe etwas älterer Leute, welche in Kreisformation umeinander standen und sich rege zu unterhalten schienen. Es schienen ungefähr zwei Generationen miteinander dort verbunden zu sein. Auf der einen Seite waren dort ca. 2-3 jüngere Erwachsene welche sich grob geschätzt in ihren 30ern befanden und auf der anderen Seite hingegen befanen sich ebenso noch geschätzte 2-3 ältere Personen im gehobenen Seniorenalter. Zumindest sahen sie so aus, als könnten sie etwas wissen, nun hieß es also nur noch eins: höflich und freundlich sein. Mit dem freundlichsten Lächeln im Gesicht, welches Ashi aus seinem Repertoire herauskramen konnte, ging er nun frohenmutes auf die Gruppe zu. "Entschuldigen sie...." kurzerhand wurde das Gespräch innerhalb der Gruppe unterbrochen und schnell fielen die Blicke von einem guten Dutzend Augen auf den jungen Shinobi. "Was ist denn los, junger Bursche?" fragte eine der älteren Frauen, innerhalb der Gruppe. Ihr Haar war schon längst ergraut und ihre Augen schienen zugekniffen und schwach zu wirken, welche von einer Brille geschützt wurden. "Ich habe mitbekommen, dass hier und dort gemunkelt wird, dass ein Geist hier in der Gegend sein Unwesen treiben würde und hatte gehofft, dass sie vielleicht genaueres wissen." immer lächelte Ashizama in die Runde. Die Information das er ein Shinobi sei und wofür er diese Informationen wirklich benötigte hielt er natürlich bewusst zurück, schließlich wusste er nicht, weshalb diese Leute das wissen mussten oder warum es sie überhaupt interessieren sollte. Des Weiteren konnte man auch schlecht wissen, wie diese Leute hier zu außenstehenden Shinobi eingestellt waren. Schnell fiel der Minara musternden Blicken zum Opfer..."ein Glück, das ich mein Stirnband vorher abgenommen und in meiner Hosentasche verstaut habe." nach einigen Augenblicken Pause sprach jedoch einer der jüngeren Herren. "Haha....das ist doch alles nur Humbug. Pure Einbildung der Alten und sinnlose Angstmacherei. Als würde es sowas wie Geister geben, totaler Schwachsinn!" dieser Kerl schien nicht wirklich daran zu glauben. Jedoch fühlten sich die Älteren in der Runde nun etwas angegriffen und ergriffen ebenfalls das Wort. "Schwachsinn? Humbug? Mein lieber, junger Mann. Das ist alles andere als Einbildung. Gestern Abend noch, war ich mit meiner Frau an einer Küste unweit von hier sparzieren und weißt du was wir gesehen haben?! Mitten in der Nacht, der Mond weit oben am Himmel, und plötzlich sehen wir dort, direkt vor uns, mitten im Nebel, einen Geist herumschweben. Ja! Er schwebte direkt über dem Wasser hinweg und war riesig. Ich hielt es auch erst für ein Gerücht, aber das war ganz bestimmt keins! Und dieses grausige Heulen im Wind, welches von ihr ausging, das war wirklich gruselig. Und ich habe in meinem Leben wirklich fiel gesehen, mein Junge." sprach ein älterer Herr, während seine Frau, die neben ihm stand nur nickend bestätigte. "Genau." einer der jüngeren Herren fing wieder an zu lachen und stempelte es als Fehlwahrnehmung und Hirngespinste ab. Ashizama für seinen Teil hatte genug gehört. Die Diskussionen der Gruppe war im vollen Gang, aber wirklich mit ihnen reden, hätte der Minara jetzt auch nicht mehr gekonnt.

    Mit einem leichten Seufzer und einem leisen "Arrigato, Chama-dono." wandte sich der Minara von der Gruppe ab.
    Nach einigen Minuten traf auch Ashi wieder am vereinbarten Treffpunkt ein, anscheinend einige Minuten zu spät, zumindest hatten sich Seishin und Ingvi schon eingefunden gehabt. Also die Informationen die Ashi nun herausgefiltert hatte waren, dass nachts ein angeblicher Geist gesichtet wurde. Er schien über das Wasser zu schweben und ein Heulen ging von ihm aus. Vielleicht war es einfach die Insel, welche irgendwelche ominösen Einwohner auf sich trug oder vielleicht doch ein merkwürdiger Geist der die nahegelegene Küste heimsuchte? Man wusste es nicht. Zumindest grüßte der Minara mit einem leichten Grinsen wieder seine Gruppe, bevor er nun die gewonnen Informationen mit ihnen teilte.
    Was Weißschopf und Missionsleiter davon wohl halten würden und wie sie nun vorgehen würden?
     
  6. Rutako Ingvi

    Rutako Ingvi Active Member

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    Kaum hatte Ingvi erzählt, was sie tun würden, machte sich Seishin nach einer Verbeugung auch schon davon. Über das Grinsen, das er dafür nicht einmal eine Sekunde lang verbarg, machte sich der Rutako inzwischen keinerlei weitere Gedanken, schließlich erinnerte er sich an keinen Moment, in dem es nicht dort gewesen wäre. Flink und entschieden, wie er sich davonmachte, ließ Sei den Teamleiter allerdings etwas verdattert zurück. Aber gut, wenn seine Hilfe nicht gebraucht wurde... Auch der Minara machte sich auf, höflich und fleißig wie immer. Und bei seiner Aufgabe würde er eh keine Hilfe brauchen. Aber keinesfalls würde Ingvi eine Stunde lang allein auf die Ergebnisse der beiden warten. Gleichzeitig sollte er sich aber auch nicht zu weit vom Treffpunkt entfernen, damit kein überschneller Shinobi die Ewigkeit an seiner Stelle wartend durchmachen musste. Also was konnte er tun...? Ich könnte ja dieser Schmiedin einen Besuch abstatten... Wie hieß sie noch gleich...? So führte sein Gedankengang auch an ihr vorbei, aber er schüttelte nur den Kopf. Besser niemanden besuchen, dessen Namen man sich nicht merken kann. Außerdem würde das wohl etwas dauern...

    Wie üblich lief Ingvi ein wenig herum, während er nachdachte. Als er aufsah, stach ihm eine Kleinigkeit sofort ins Auge: Ein Plakat, auf dem das Wort "GEISTERJAGD" groß aufgedruckt war. Er trat näher und las es sich durch. Gehehe... Das ist ja... durchaus interessant. Das sollte ich vielleicht meinen kleinen Genin mitteilen, nicht wahr...?, dachte er sich grinsend. Allerdings schüttelte er dann erneut den Kopf, nein die Kleinen brauchten davon wirklich nichts zu wissen. Momentan war er für ihr Wohlergehen verantwortlich, da sollten sie sich nicht unnötig Sorgen machen. Und Wissen führte immer zu Sorgen. Und was würde es ihnen bringen, wenn seine Shinobi wüssten, dass die offizielle Geisterjagd nur noch dreieinhalb Stunden in der Zukunft lag...? So lange würden sie sowieso nicht brauchen.

    Schon kurz darauf traf Ingvi auch schon auf den Dauergrinser, mit dem er heute seine Mission verbrachte. Nach einem kurzen Gruß - wenigstens grüßte er diesmal - setzte er sich hin und ließ den Teamleiter stehen. Kein Problem, er stand eh lieber, als zu sitzen. Und noch etwas später tauchte auch Ashizama wieder auf. Die Informationen, die er lieferte, handelten von geteilten Meinungen, skeptischen jungen und überzeugten älteren Menschen. Von diesen Alten hatte wohl auch einer diesen Geist gesehen. Er schwebte im Nebel über dem Wasser...? Er schwamm ja wohl eher. Und die Geräusche... der Wind, der durch die Baumkronen pfiff...? Sicher, das ergab Sinn. "Sehr gut gemacht, Ashizama. Nun, ich nehme an, wir haben jetzt ein Boot, Seishin? Also, machen wir uns auf den Weg. Diese Insel dürfte leicht zu finden sein, nicht wahr?" Puh, so viele nette Worte... Das war schwierig. Zu dritt machten sie sich auf zu dem Boot, dass der Hiniko ihnen besorgt hatte, Ingvi zahlte und sie fuhren los. Der Mann, der das Schiff nach seinen Anweisungen steuerte, schien Sei nicht besonders zu mögen. Wie hatte er bloß nach diesem Schiff gefragt? Obwohl, vielleicht wäre es besser, nicht danach zu fragen...
    "Seid ihr drei sicher, dass ihr hierher wollt? Ich hab hier so Einiges gehört, Kinners... Ich will euch ja keine Angst machen, aber hier wurde ein Geist gesichtet. Meine Quellen lügen nicht, aye, tun se nicht." "Ein Geist?", murmelte Ingvi auf die Aussage des Kapitäns hin. "Gut, dann sind wir hier ja richtig." Er richtete sich auf und starrte nach vorn. Und tatsächlich glaubte er, in diesem Nebel etwas erkennen zu können. Einen unförmigen Punkt ein kleines Stück weit entfernt. Einen gesuchten Geist - eine schwer zu findende Insel? Sie hatten noch gut zweieinhalb Stunden, ehe die Meute beginnen würde, genau das zu suchen... "In Ordnung Leute, hiermit eröffne ich unsere kleine Geisterjagd! Ashizama, du beherrschst ja Doton und kennst sicher ein gutes Jutsu dafür, aber ich will erst einmal sehen, was Seishin so draufhat... Seid ihr einverstanden?" Seid ihr einverstanden? Interessant. Als würde es ihn interessieren. Und wenn die beiden ein Problem damit haben sollten, konnte er ja auch noch mit dem Schiff heranfahren und selbst etwas Holz mit dem Katana abschlagen. Aber erst einmal sollten die beiden zeigen, was sie so draufhatten. Inzwischen war das Inselchen schon besser sichtbar. Die Klänge waren erkennbar, anscheinend war es wirklich der Wind, der durch die Äste rauschte. Und tatsächlich, der Fleck im Nebel vor ihnen ähnelte tatsächlich einer Gestalt. Wie amüsant!
     
  7. Hiniko Seishin

    Hiniko Seishin Member

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    Nach kurzer Zeit des Wartens kam auch Ashizama wieder, der ihnen von den Gerüchten der Dorfbewohner erzählte. Geister... Aus den Gebieten wo er herkam, gab es keine solche abergläubischen Menschen. Scheinbar geht auch das beste Land langsam zu Grunde... Die Allianz schien nicht für alle das beste zu sein. Dann ging die Reise los. Als erstes mussten sie wieder zum Boot gehen, welches sie dann hinaus ins Meer fahren sollte, um dort die Insel zu suchen. Am Pier entdeckten sie auch gleich ihren Fahrer wieder, der die Gruppe scheinbar schon erwartete und sich offensichtlich ganz besonders auf Seishin freute. Der Teamleiter bezahlte den Mann schließlich und die lustige Bootsfahrt ging los. Eine Bootsfahrt, die ist lustig, eine Bootsfahrt, die ist schön! Ja... herzergreifend... Während der Fahrt bemerkte Seishin mehrmals, wie der Kapitän, wenn man ihn denn so nennen konnte, ihn missmutig und sogar misstrauisch begutachtete. Seine Überredungskunst von vorhin hatte scheinbar ein paar Spuren hinterlassen. Er fing dann an davon zu reden, dass sich in dieser Gegend Geister breit gemacht hatten und er dies mit Sicherheit bestätigen konnte. Geister... Seishin hatte so viele Leute auf dem Gewissen und keiner davon kam zurück um ihn heimzusuchen. Dieser Fakt reichte für Seishin aus um zu beweisen, dass es keine Geister geben konnte. Auch als kurz darauf eine merkwürdige Gestalt im Nebel auftauchte, die schwer auszumachen war, wurde sein Glauben nicht erschüttert. Sein Teamleiter gab daraufhin Ashizama den Befehl es Seishin machen zu lassen. „Hai, hai~.“, sagte er üblich grinsend. Nach ein paar schnellen Fingerzeichen sammelte er das nötige Chakra um sein Mokuton: Daijurin no Jutsu anzuwenden. Nun schossen viele kleine Holzspeere aus seinem Arm, die alle auf die Schemen im Nebel abgeschossen wurden. Nach kurzer Zeit merkte er dann auch den dumpfen Aufprall. „Yare, yare, wenn es sich durch Fleisch bohrt, fühlt sich das anders an, das weiß ich aus dem Chuuninexamen. Es war eindeutig stabiler als Fleisch, aber zu nachgiebig für Stein oder Metal.“ Die ganze Sache ließ ja nun wohl nur noch einen Schluss übrig. „My, ob das wohl Holz sein mag? Was für eine wahnsinnige Entdeckung wir dann machen würden.“ Dann sollten sie wohl das Holz einpacken und den Auftrag abschließen, bevor sie hier noch Tage verbringen würden. „Was nun...“, er wollte ihn beim Namen nennen, aber schon wieder hatte sich das Phänomen der unwichtigen Personen gezeigt, „Teamleiter-chan?“ Grinsend starrte er wieder in die Runde und wartete auf neue Instruktionen.
     
  8. "Interessant..." dachte sich der Minara, während er interessiert grinsend den weißhaarigen Genin fixierte. Vom Aufbruch über die Fahrt bishin zum jetzigen Moment war nicht allzu viel passiert. Ihr Fahrer blabberte nebenbei ein bisschen von Geistern und anderen Dingen und das er fest davon überzeugt sei, dass es diese hier gäbe. Auf die Frage des Rutako zuvor, nickte Ashizama lediglich grinsend, während sein Blick wieder zu Seishin viel, womit wir auch wieder zum eigentlichen Geschehen kommen. Der Hiniko schoss plötzlich einige Holzspeere in den Nebel direkt auf den vermeindlichen Geist/Insel/Unbekannt.

    "Ein Mischerbe....Mokuton? Ziemlich begabt für einen Genin, was er wohl noch so drauf hat?" fragte sich der Minara, während er weiterhin die Technik seines Teamkollegen betrachtete und doch ziemlich überrascht zu sein. Äußerlich wirkte dieser Kerl nicht wirklich besonders älter oder stärker als Ashi selbst, zumindest aus seiner eigenen Sicht, dennoch beherrschte er mindestens schon zwei unterschiedliche Elementnaturen und zugleich war er mit einem Mischerbe gesegnet worden. Anscheinend war Seishin also doch interessanter als Ashizama anfangs dachte. Und wer weiß, vielleicht konnte er ja sogar zurecht so arrogant wirken, wie er es tat. Doch kaum war ein dumpfer Aufprall zu vernehmen, als Seishin eine merkwürdige Aussage tätigte. Ja, anscheinend handelte es sich um Holz oder etwas vergleichbares, auf was die Genin gestoßen waren, doch was sagte er dort vorher...."...er weiß aus dem Chuuninxamen wie es sich anfühlt, wenn seine Holzspeere sich durch Fleisch bohren?" genau das hatte er doch gesagt.
    Irgendwie ließ dies Ashizama kurz stutzen und auch seine Gedanken drifteten für einige Augenblicke zurück ins Chuuninexamen, während sein Blick immer noch auf dem Weißschopf ruhte. Einige Bilder der Prüfung blitzten vor seinem inneren Auge auf und wie war es nochmals vollständig ausgeschaltet worden?
    Er spürte damals einen brennenden Schmerz in seinen Schultern, als hätte ihn etwas durchbohrt und auch die Narben erinnerten ihn des Öfteren an diesen Vorfall. Seine Erinnerungen zeigten ihm nur noch grobe Umrisse der Speere, welche in seiner Schulter steckten, schließlich wurde ihm direkt darauf schwarz vor Augen. Doch was sagte ihm das nun? Sollte wirklich Seishin Ashi derartig ausgeknockt haben? Der Minara war sich nicht wirklich sicher, dennoch klang diese Anspielung, sofern es eine war, so verdammt zweideutig aber andererseits auch so eindeutig, wenn man es aus einem anderen Blickpunkt sah.

    Doch was dachte Ashi nun? "Nääääää. Und falls doch, habe ich später bestimmt noch die Gelegenheit es genauer zu erfahren." Sicher war er sich nicht, doch hatten andere Dinge nun Priorität. Kurz fiel sein Blick auf Ingvi, bevor der Iwa-nin kurz demonstrativ gähnte um seine Langeweile anzudeuten, bevor er, nachdem ein grinsender Blick auf Seishin fiel, seinen Blickpunkt auf die Umrisse vor sich richtete und auf weitere Anweisungen wartete.

     
  9. Rutako Ingvi

    Rutako Ingvi Active Member

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    Mokuton... wie interessant, wie überaus interessant! Kein Lächeln zierte sein Gesicht, keine interessierte Miene, bloß die steinharte Maske des ewigen Beobachters. Mokuton... wie interessant! Gehehe. Es setzt sich zusammen aus Doton und Suiton, Wasser und Erde... ich beherrsche das Wasser, Ashizama die Erde... Und Seishin beherrscht Mokuton! Interessant, wie amüsant, wie unendlich amüsant! Und die vollkommene Sinnlosigkeit sämtlicher Genin bis auf Sei war noch nicht einmal das Witzigste an der ganzen Sache. Nein, viel amüsanter war die Aussage, die der Junge traf. Ja, tatsächlich fand Ingvi derartiges witzig obwohl andere das wohl kaum verstehen konnten: Was da durchbohrt worden war, war eindeutig Holz, und somit hatte der Rutako recht. Ay, wie schön es doch ist, recht zu haben. Den Teil mit dem Examen und dem durchspießten Menschenfleisches hörte er zwar, allerdings fand er daran weder etwas Außergewöhnliches, noch etwas Anwiderndes. Erst bei der Ansprache in Form von "Teamleiter-san" regte sich sein Gesicht, und für einen kurzen Moment blitzte Wut in seinen Augen auf. Allerdings verschwand dieses Gefühl so schnell, wie es gekommen war, und er war schon wieder vollkommen auf seine Aufgabe fixiert. Der Minara gähnte neben ihm, und Seishin grinste wie eh und je. Ai, Ingvi mochte seine Gruppe. "In Ordnung, das war gut, Seishin. Jetzt brauchen wir bloß noch das Holz einzusammeln... Der Schemen war inzwischen nah genug bei ihnen, um erkannt zu werden. Tatsächlich, das war sie: Die hölzerne Insel, nach der die drei gesucht hatten. Gut, jetzt waren sie nah genug dran. Ingvi machte einen kleinen Sprung, um auf ihr zu stehen. Sie schwankte ein wenig im Wasser, allerdings nicht stark genug, um ihn abzuschütteln oder gar zu kippen. In kurzer Zeit hackte er mit seinem Katana einen ausreichend großen Teil von einem der Bäume ab, und dieser fiel ins Wasser. Auf dem Boot wurde dieses Stück wieder eingezogen und Ingvi gab den Befehl zum Rückzug. "Lass die Insel ruhig wieder schwimmen, ist nicht Teil unserer Mission, die Leute hier von einem imaginären Geist zu befreien. Außerdem... wollen wir ihnen doch nicht ihren Spaß nehmen!" Die beiden anderen würden wohl nicht verstehen, worauf er hinauswollte. Sie wussten nicht, dass in wenig mehr als zwei Stunden Kirigakure-Einwohner kommen würden, um die Insel zu jagen, die sie gerade "eingefangen" hatten. Es war nicht ihre Aufgabe, sie daran zu hindern. Ihren Teil hatten sie erledigt. Jetzt musste das Holz bloß noch zur Schmiedin geliefert werden... Ach, wie hieß sie noch gleich...?

    Angekommen in der Schmiede Masakos, trug Ingvi nicht selbst das doch recht schwere Holzstück, und auch seine beiden Shinobi mussten das nicht tun. Nein, tatsächlich hatte er es geschafft, den Bootsbesitzer mit einem recht kleinen Zusatzbetrag dazu zu bringen, es hierher zu tragen. Obwohl er nur mit einem leicht beängstigten Blick in Richtung Seishins zugestimmt hatte, aber das war egal. Nur Ergebnisse zählen, nicht wahr? "In Ordnung. Guten Tag... Masako-san. Hier ist das Holz, das sie wollten. Wir hoffen, dass es ausreichend ist." Die schwarzhaarige Frau sah ihn abschätzig an und nickte, allerdings ohne so zu wirken, als fände sie diese Leistung gut. "Danke, das dürfte reichen. Ihr könnt jetzt gehen." Damit drehte sie sich bereits um und ließ den Holzklotz weiter nach vorn tragen, um ihn an einer wohl extra vorbereiteten Stelle abzulegen. Auf jeden Fall war dort bereits ein ganzes Stück freigeräumt worden. Dann wedelte sie die vier Holzlieferanten heraus und schloss die Tür hinter ihnen. Das empfand Ingvi als störend und unhöflich, kümmerte sich jedoch nicht weiter darum. Als der Bootsbesitzer dann auch noch zu meckern begann, entfernte sich Ingvi um einen zusätzlichen Schritt von ihm und sagte: "Verschwinde, alter Mann. Du hast deinen Part erfüllt." Und schon beschleunigte er seine Schritte, ohne sich weiter darum zu kümmern, ob ihm die anderen Genin folgten. Erst an der Anlegestelle drehte er sich wieder um, um zu sehen, dass die beiden ihm gefolgt waren. Der Genin lächelte ihnen freundlich zu. "Das habt ihr gut gemacht, ihr beiden. Ich kann nur hoffen, euch irgendwann wieder zu sehen.", war das Letzte, was sie von ihm hörten. Bis das Schiff kam, und die gesamte Rückreise über, sprach er kein weiteres Wort mit ihnen. Er hatte die Zeit mit ihnen wirklich genossen... aber sowas ist einfach nicht sein Ding, nicht wahr?
     
  10. Sakkaku Akio

    Sakkaku Akio Guest

    cf ~ [Getsurin] Wo ist der Gärtner? - Die Überfahrt nach Kirigakure

    Eine Ewigkeit schien vergangen zu sein, so kann es ihm zu mindestens vor, als Akio schützend vor dem Regen unter dem Torbogen saß. Endlich war die Überfahrt geschaft und der Weg würde auf fester, naja sagen wir einigermaßen fester, Erde weiter gehen. Kisukes Worte gingen ihm nochmal durch den Kopf. „Ob er wohl eine Mitfahrgelegenheit besorgt hat? Naja alles ist besser als laufen, dann kann man sich seine Kräfte aufsparen." Die Stunde war fast vorbei und außer ihm war bisher nur Kisuke vor Ort, welcher fast genauso da stand wie zu dem Zeitpunkt als Akio gegangen war. Groß umgeschaut hatte er sich in Kirigakure nicht. Außer einer Restaurant Toilette in einer kleinen Seitengasse hatte er sich nichts näher angeschaut. Dies rührte daher, dass ihm das Schiffsessen wohl nicht so ganz zu gesagt hatte und daher die nächst gelegene Toilette angepeilte. Dieser widmete er aber hingegen genug Zeit, fast eine halbe Stunde verbrachte er auf dem stillen Örtchen, bis er sich wieder besser fühlte. Die nächste Zeit würde er keinen Bissen runter kriegen, was war das wohl für ein komischer Brei auf dem Schiff? Nun saß er an die Mauer gelehnt neben Kisuke und blickte in den Regen hinaus. Akio war ein Ame-Nin und Regen sollte wohl normalerweise in ihm heimatliche Gefühle wecken, aber das tat es nicht. Der andauernde Regen vertrieb die Menschen von den Straßen und die paar verbliebenden waren tief verhüllt, um sich vor dem Nass zu schützen. Lieber wäre es ihm gewesen, wenn die Straßen erfüllt wären vom Getöse der Menschen die hier leben. Dies würde das Dorf viel lebendiger wirken lassen. In diesem Moment kam ein kleiner Hund unter den Regenschutz gelaufen und schüttelte sich den Regen aus dem Fell. Er war Pech schwarz gefärbt mit ebenso großen schwarzen Augen, welche Akio direkt ankuckten. Er trug keine Hundemarke und sein Fell war schmutzig, was darauf schließen ließ dass es sich um einen Streuner handeln musste. "Auch kein einfaches Leben" dachte sich Akio und warf dem Hund ein Stück Brot rüber, welches er in seiner Tasche verwahrt hatte. Hätte er vorhin auf dem Boot lieber dies gegessen als diesen komischen Brei, dann hätte er sich vorhin die Klositzung ersparen können. Jetzt allerdings wurde ihm allein bei dem Gedanken das gute Brot zu essen schlecht, weshalb ihm das teilen mit dem armen kleinen nicht schwer viel. Dieser schnappte sich das Stück Brot und verschwand wieder im Regenschauer, woher gekommen war. Akio musste grinsen, dass war bestimmt die Masche des Hundes, um an Nahrung heran zu kommen und er war voll darauf rein gefallen. Aber einem armen Hundeblick konnte er einfach nichts abschlagen.
    "Wie kommen wir den zum Schloss Kisuke-kun? Du hast doch bestimmt schon etwas vorbereitet." Akio legte seinen Kopf in den Nacken und blickte zu seinem Teamkollegen hoch. Die Stunde nährte sich dem Ende und bald würde ihre Reise weiter gehen.
     
  11. Sumiya Saki

    Sumiya Saki Genin

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    Nachdem Kisuke ihm eine Karte in die Hand gedrückt hatte, verließ er die Gruppe und zog in Richtung Kirigakures davon. Was er genau vorhatte, konnte Minashi nicht sagen, wahrscheinlich kümmerte er sich um eine Fahrgelegenheit oder er ging einfach schon vor zum Tor des Dorfes. Kurz darauf hatte sich auch Akio verabschiedet und er schien sich sogar sehr zu beeilen, doch es könnte genauso gut Einbildung sein. So blieb Minashi allein im Regen zurück, er hatte eine Stunde Zeit private Angelegenheiten zu regeln, doch was sollte er in der Zeit tun? Wenige Minuten später zog auch Minashi los, der Einkaufsstraße entgegen, er war zwar erst einmal hier gewesen, doch wusste er noch genau wo sie sich befand. Der Regen schien, bei jedem Schritt den Minashi tat, stärker zu werden, was natürlich vollkommener Blödsinn war, denn der Regen stand in keiner Verbindung zu Minashi. Eben jener Regen wurde nun von einem Donnern begleitet, ein Gewitter schien herauf zu ziehen. Um schnell aus dem Regen und unter den Torbogen des Dorfeingangs zu kommen, beschloss Minashi seine Einkaufstour möglichst kurz zu halten. Die Einkaufsstraße zeigte ihr trostlosestes Gesicht, leer und grau, nicht gerade einladend, doch Minashi wollte noch schnell etwas kaufen. Tropfend betrat Minashi einen Laden, der anscheinend Ninjaausrüstungsgegenstände verkaufte und sah sich die Auslagen an. Viel konnte der Laden nicht anbieten, da sich so ein Geschäft in Kirigakure nicht mehr rentierte, seit Soragakure die Ninjaausbildung übernommen hatte. Doch hin und wieder schienen Ninjas wie Minashi dennoch in diesen Laden zu kommen, um ihre Vorräte aufzustocken, denn sonst hätte er nicht solange durchgehalten. Vorsichtig griff Minashi nach einem Sonderangebot, das neben dem Ladentresen aufgebaut worden war. Mit diesem Angebot erhielt man ein Kunai, fünf Shuriken und vier Explosionssiegel, für den Preis, der an dem Regal stand, war es gar kein schlechtes Angebot. Auch wenn er es nicht bemerkt hatte, war die Stunde fast vorüber, deshalb beeilte er sich mit dem Bezahlen und stürmte draußen durch den Regen. Schon nach einigen Minuten Marsch durch die nassen Straßen Kirigakures, erschienen die Umrisse des Dorftores vor ihm und zwei Gestalten standen unter dem Torbogen, vor dem Regen geschützt. Aus dem Regen in das Trockene tretend wandte sich Minashi schon an Kisuke, der anscheinend schon einige Zeit hier saß, da sein Mantel sehr trocken aussah. „So ich bin zurück, ich hoffe ihr musstet nicht warten. Wie geht es nun weiter Kisuke-kun?“ Das Wasser von sich schüttelnd wartete Minashi nun auf weitere Ausführungen Kisukes und er hoffte, dass die Mission nicht zu kompliziert werden würde.
     
  12. Hinketsu Kisuke

    Hinketsu Kisuke Member

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    „Scheinen Verspätung zu haben…“ Seit nun fast einer Stunde saß Kisuke auf einem kleinen Vorsprung unterhalb des Torbogens. Seine Beine baumelten entspannt herab, während sein Rücken an das kalte Gestein gelehnt war. Die ganze Zeit hatte er sich von seiner Außenwelt abgespalten, nur das sanfte Prasseln der Regentropfen gehörte zu den Geräuschen, die auch in seiner inneren Welt zu ihm durchdrangen. Minashi war in Richtung Kirigakure gegangen, wollte er vielleicht noch ein paar alte Erinnerungen auffrischen. Ganz im Gegensatz dazu stand Akio, welcher keinen gesunden Eindruck gemacht hatte, als er die Fähre verlassen hatte, wahrscheinlich war er wohl nicht ganz so seefest – sein Verschwinden in Richtung eines Restaurants und die schnelle Rückkehr ließen Kisuke jedenfalls darauf schließen.
    Irgendwann zwischendurch, Kisuke konnte kaum schätzen, wie viel Zeit vergangen war, nahm der gelangweilte Shinobi einen Kunai aus seiner Tasche und betrachtete ihn genau. Seine Fingerkuppen strichen über das kalte Metall, anschließend über die scharfe Klinge des Messers. Er drückte ein wenig zu, sodass die Klinge eine oberflächliche Schnittwunde an seinen Fingerkuppen zufügte, welche so tief war, dass sie schon etwas stärker blutete. Das rote Lebenselixier auf den Kunai tropfen lassend, beobachtete er die Flüssigkeit, in welcher wohl mehr Potenzial stecken mochte, als er es sich im Moment überhaupt erträumen lassen konnten. Als sich schließlich genug Blut auf der Klinge gesammelt hatte, strich der mit der Fläche über seinen Arm, hinterließ das Blut, welches aus seinen Fingern getropft war, in einem breiten Streifen auf selbigen. Kisuke blickte auf selbige Stelle, konzentrierte sich einige Augenblicke, ehe er bemerkte, wie sein eigenes Blut scheinbar durch seine Haut sickerte. Schon jetzt, wo er nur die ersten Grundlagen seines Kekkei Genkais verstanden zu haben schien, wünschte er sich nichts mehr, als weitere Techniken erlernen zu können.
    Akios Stimme riss Kisuke aus seinen Gedanken, als der junge Sakkaku seinen Satz zu Ende gesprochen hatte. Er selbst hatte nichts verstanden, war er doch noch viel zu tief in seinen Gedanken gewesen, als Akio anscheinend mit einer Frage angesetzt hatte. Jetzt hieß es kreativ zu sein und zu improvisieren! „Nun… Also… Ich denke…“ Und als ob Fortuna gemerkt zu haben schien, dass er in Schwierigkeiten war, tauchte, genau im richtigen Moment, Minashi auf, welcher Akios Aufmerksamkeit auf sich lenkte. „Noch mal Glück gehabt…“
    „So ich bin zurück, ich hoffe ihr musstet nicht warten. Wie geht es nun weiter Kisuke-kun?“ Kisuke blickte sich einmal schnell um. Merkwürdig… Ihre Mitfahrgelegenheit schien immer noch nicht anwesend zu sein… Naja, vielleicht verspäteten sie sich auch nur. „Wie es weitergeht?“ Sich mit seinen Händen von der Wand abstoßend, machte Kisuke einen kräftigen Satz nach vorne, landete auf beiden Beinen zwischen seinen zwei Teampartnern. „Nun, im Moment heißt es für uns warten. Ich habe, bevor wir die Mission angetreten haben, eine bekannte meiner Mutter hier in Kirigakure angeschrieben, ob sie uns vielleicht eine Mitfahrgelegenheit organisieren würde. Sie schrieb mir daraufhin, dass wir mit einigen Händlern zum Schloss der Fürstin reisen könnten, welche sich eigentlich in genau diesem Augenblick hier am Tor aufhalten sollten – aber wie ihr sehen könnt, seht ihr nichts.“ Ein langgezogener Seufzer entwich aus Kisukes Kehle, während er mit seiner Hand über seinen Hinterkopf rieb. „Aber gut, wollen wir doch das Beste aus der Zeit machen. Wenn wir das Schloss der Fürstin erreicht haben sollten, so werden wir uns in zwei Gruppen aufteilen. Akio und ich werden der Fürstin einen Besuch abstatten und sie ein wenig befragen, und du, Minashi, wirst in selbiger Zeit einmal unauffällig das Schloss untersuchen. Meinen Informationen nach ist dieses Schloss nicht wirklich groß, sodass es für dich kein Problem darstellen sollte, in kurzer Zeit ein paar Dinge unter die Lupe zu nehmen. Alles klar soweit oder habt ihr noch fragen?“
     
  13. Sakkaku Akio

    Sakkaku Akio Guest

    Eine gute Aufteilung, so empfand es zu mindestens Akio, welcher während Kisukes Ansprache zustimmend mit dem Kopf nickte. Kisuke als Teamleiter musste das Gespräch mit der Auftraggeberin führen, gerade weil diese auch eine Fürstin war. Es könnte evtl. als Unhöflichkeit aufgefasst werden, wenn sich der Missionsleiter nicht persönlich vorstellte. Genauso logisch erschien es ihm, dass Minashi die Rolle des Kundschafters übernehmen sollte statt ihm. Immerhin kannten sich Kisuke und Minashi schon und wussten über die Fähigkeiten des anderen bescheid, davon abgesehen war dies Akios erste Mission und der Part an Kisukes Seite sagte ihm zu. Er würde einfach Kisuke die Wortführung übernehmen lassen und darauf achten, die Höflichkeitsedikte nicht zu verletzen. Man weiß ja nie wie manche Adligen darauf reagieren, wenn man ihnen eine Verbeugung oder sonstige Förmlichkeiten verwehrt. Es schadet bestimmt auch nicht, wenn zwei Leute bei der Befragung dabei sind, da man sich danach über den Wert der Information beraten kann bzw. über deren Zuverlässigkeit.
    Kurz nachdem Kisuke fertig gesprochen hatte, ertönte das Klappern von Hufen aus der ferne. Aus dem Regenschleier nährte sich langsam eine Kutsche, welche von zwei Zugpferden gezogen wurde. Auf ihr saß ein graubärtiger Kutscher, welcher selbst tief in Regenkleidung verhüllt war. Er hielt erst direkt unter dem Torbogen an, wo selbst ein Teil der Kutsche vor dem Regen Schutz fand. Als er seine Kapuze zurückzog, erkannte man einen nett herein blickenden älteren Mann, welcher wohl mehr Haare an seinem Bart hatte als auf seinem Kopf. „Jo Kinder wo wollt ihr den hin? Evtl. kann ich auch ja ein Stück mitnehmen.“ „Ohayo oji-chan, wir wollen zum Anwesen der Fürstin Nikihisa Arale. Liegt dein Ziel evtl. in derselben Richtung?“ ein tiefes, etwas verschleimtes, Lachen drang aus der Kehle des alten Mannes, als er Akios Antwort vernahm. „Ob dies auf den Weg liegt? Junge das ist genau dasselbe Ziel was ich heute auch habe. Hüpft rein ihr Jungspunte und nennt mich bloß nicht mehr oji-chan, mein Name ist Rob und ihr würdet euch wundern was ich alles noch in meinem Alter machen kann.“ Mit einem leichtem keuchendem Lachen beendet er seinen Satz und machte eine Geste, welche zum einsteigen aufforderte. Ein überprüfender Blick wanderte von Akio zu Kisuke, ob dieser auch mit der Mitfahrgelegenheit einverstanden sei. Ein Nicken von Kisuke bestätigte dies und Akio und seine Gefährten sprangen einer nach dem anderen unter die Regenschutzplane der Kutsche. Leider gab es keinen Regenschutz für den Kutscher, weshalb sich der alte Rob wieder vermummen musste und mit einem Zügelschlag die Kutsche in Bewegung setzte. Zu Akios unwohl war die Kutsche fast komplett mit Nahrungsmittel beladen, welche alle ihre spezifischen Düfte absonderten. Ein Geruchsmix aus gesalzenen Schinken, alten Käse und Trauben hing in der Luft, was manche stark an ein Restaurant oder an ein gutes Essen denken lassen würde. Akio hingegen hatte für heute die Nasse gestrichen voll vom Essen und da ihm auch der alte Mann leidtat, der sich tapfer der Witterung entgegen stellen musste, beschloss er seinen Mantel fest zu zurren und sich zum Kutscher vorne auf die Bank zu setzen. „Evtl. darf ich ja auch mal die Kutsche fahren. Hrrr aber ob das meine Kollegen so gut finden würden?“ Tief aus dem inneren von Robs Kapuze drang an Lächeln, welches darauf schließen ließ, dass er sich über Gesellschaft bei der Fahrt freute. „Haha Junge, schnür deinen Poncho lieber extra fest zu. Das Anwesen der Fürstin liegt noch etwas weiter oberhalb, da pustet der Wind noch ein Stückchen stärker. Aber keine Angst in etwa einer halben Stunde müsste wir oben angekommen sein.“ Akio erwiderte Robs Grinsen „Mach dir mal um mich keine Sorgen, wenn du runter gepustet wirst, bringe ich schon deine Ladung sicher zum Anwesen.“ Ein keuchendes Lachen war Robs Antwort auf darauf gewesen, welche ihm beinah die Mütze vom Kopf gepustet hätte. „Übrigens mein Name Akio-kun, der mit den grünen Haaren ist Kisuke-kun und der mit den lila Haaren ist Minashi-kun. Danke das du uns mit nimmst.“ Evtl. war es unhöflich gewesen sich als erstes vorzustellen, aber bei so einem Menschen wie Rob würden ihm seine Teamkollegen dies schon nachsehen. Allerdings dürfte ihm dies nicht bei der Fürstin vor Ort passieren. Die Zeit verging und der matschige Weg bahnte sich seinen Weg schlangenförmig langsam aber sicher immer weiter nach Oben. Weit konnte es nicht mehr sein und sie würden das Anwesen erreichen.
     
  14. Sumiya Saki

    Sumiya Saki Genin

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    Seit einer Dreiviertelstunde rumpelte die Kutsche über den Weg, der zum Schloss der Fürstin führen sollte, da hatte Rob mit seiner Einschätzung der Wegeslänge aber stark daneben gelegen. Es lag bestimmt an dem schlechten Wetter, denn ganze Sturzbäche ergossen sich in jeder Bodenwelle und schwemmten den Weg fast davon. Bei jedem dieser Bäche musste Rob die Kutsche abbremsen oder sogar durch das Dickicht steuern, die Pferde vor der Kutsche freute dies nicht. Akio schien sich gut mit Rob zu verstehen, doch hören, was die beiden redeten konnte Minashi nicht, dafür regnete es zu stark und das Donnern ließ sogar die letzten Geräusche untergehen. Um durch den Regen spähen zu können, schob Minashi seinen Kopf durch die Plane der Kutsche, doch kaum war er außerhalb des Gefährtes, floss das gesammelte Wasser von der Plane auf Minashis Kopf. Mit einem Grummeln zog Minashi den Kopf wieder unter die Plane und blickte Kisuke mit einem Blick an, der sagte, wenn du lachst, werde ich dir weh tun. So was muss mir mal wieder passieren. Vorsichtig schüttelte Minashi das Wasser aus seinen Haaren, wobei er darauf achtete, dass die Nahrungsmittel nicht nass wurden. Dass diese Vorsicht verlorene Liebesmühe war, da die Plane stark wasserdurchlässig war, schien Minashi egal, er fand es einfach nur höflicher sein Wasser nicht auf die schon feuchten Lebensmittel zu verteilen. Dabei kam in Minashi die Frage auf, was Rob eigentlich mit diesen feuchten Lebensmitteln bei der Fürstin wollte, für die Fürstin selbst war die Qualität sicher viel zu gering. Die Kutsche hielt an und Minashi dachte schon, dass sie am Schloss angekommen wären, doch leider versperrte wieder nur ein im Sturm umgefallener Baumstamm den Weg. Doch leider schien dieses Mal kein Weg um den Baumstamm herum zu führen, da hieß es wohl aussteigen und den Weg frei machen. Sie stiegen von der Kutsche und betrachteten den Baumstamm, zum Glück lag er nahe eines Abhangs, an dessen unterem Ende ein Fluss entlang floss. Nach nur wenigen Metern schon völlig durchnässt, erreichten die vier den Baumstamm und begannen zu schieben, es dauerte einige Zeit, bis sich der Stamm bewegte, da keiner von den Vieren mit überragender Körperkraft auftrumpfen konnte. Langsam rollte der Stamm auf den Hang zu und erreichte ihn nach einigen kräftigen Schüben von der kleinen Reisegruppe. Der Widerstand, den der Baumstamm auf dem ebenen Weg noch gegeben hatte, löste sich in Wohlgefallen auf und Minashi verlor den Halt. Mit dem Gesicht zuerst landete er in einer schlammigen Pfütze und der Blick, der vor kurzem nur Kisuke galt, richtete sich nun auf die gesamte Gruppe. Seufzend und etwas verlegen erhob sich Minashi und folgte den anderen zur Kutsche. Den Rest der Fahrt schwieg Minashi grimmig, doch sobald sie das Schloss erreichten, musste er seinen Ärger vergessen. Langsam rumpelte die Kutsche über den Weg zum Schloss. Die Fahrt dauerte nun schon eine ganze Stunde und das Schloss war noch nicht einmal zu sehen, doch plötzlich hielt die Kutsche wieder an. „Schon wieder ein Baumstamm? Komm Kisuke-kun, wir sollten da wieder anpacken.“ Doch als Minashi sich von der Kutsche herunter schwang, erblickte er ein großes Tor am Wegesrand, das sich gerade von selbst öffnete. Wurden sie erwartet? Nein, wohl eher wurde Rob erwartet. Dieser steuerte die Kutsche durch das Tor und folgte einem, nun gepflasterten, Weg bis zu einem Gebäude, das für eine Fürstin geradezu klein erschien. Auf dem Platz vor dem Gebäude verließ Rob die drei Ninjas, da er sich zum Bediensteteneingang begeben musste, die drei Shinobi gingen jedoch direkt auf das Hauptportal zu. Es wunderte Minashi, dass er keine Wachen oder etwas Ähnliches gesehen hatte, entweder sie konnten sich gut verstecken oder sie waren gar nicht oder nur in geringer Zahl vorhanden. Doch diese Tatsache würde es Minashi leichter machen, sich von der Gruppe zu lösen und Nachforschungen auf eigene Faust zu machen. Nun musste sich Minashi im Hintergrund halten, damit er nicht bemerkt wurde, während Kisuke und Akio eingelassen wurden. Er würde im selben Moment wie die beiden eintreten, doch würde das die Person, die die beiden reinließ nicht bemerken. Er hatte vor mit dem Shunshin no Jutsu schnell an etwaigen Bediensteten vorbei zu kommen.
     
  15. Hinketsu Kisuke

    Hinketsu Kisuke Member

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    Es fühlte sich ein wenig merkwürdig an nach der Fahrt wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Den Zwischenstopp auslassend waren sie in Kisukes Augen doch um einiges länger unterwegs gewesen, als er ursprünglich gedacht hatte. „Immer noch besser, als vollkommen durchnässt hier anzukommen.“ Leise seufzend streckte er seine Arme von sich, drückte seinen Rücken einmal ordentlich durch. Der Regen schien am Schloss, welches seinen Namen eigentlich nicht verdient hatte, war es doch eher ein etwas zu groß geratenes Anwesen, schon seit längerem vorbeigezogen zu sein. Einige kleine Wassertropfen auf den Blättern einiger Rosen, welche zu seiner linkten angepflanzt worden waren, sowie die kleinen Kieselsteine, die durch den Einfluss von Feuchtigkeit dunkler erschienen, waren die einzigen Indizien dafür, dass es hier geregnet haben musste. Aber Kisuke wusste, dass er jetzt keine Zeit dafür hatte seine Umgebung zu mustern oder die Schönheit des Vorgartens zu genießen - auch wenn die Pflanzen, die hier wuchsen, normalerweise im Wasserreich nicht überleben konnten. Wobei… Seine Augen fielen auf eine seltsam gewachsene Rose. Tiefrote Blütenblätter, deren Farbe ihn sofort an sein eigenes Blut erinnerte, streckten sich dem Himmel entgegen und ein Stängel, welcher von dicken Dornen besetzt war, welche ihn schon beinahe an eines der Schwerter erinnerte, welches er in einem seiner Lehrbücher einmal gesehen hatte. Wie war der Name dieser Klinge noch einmal? Ach, war auch egal! „Hmm… Merkwürdig…“ Neben dieser Blume stand noch eine andere, welche einen nicht sehr lebendigen Eindruck hinterließ. Die Blütenblätter welk, die Dornen teils abgefallen, beugte sich der Blütenkopf nach vorne – man konnte meinen, dass diese Blume den Kopf hängen ließ. Wie es den Anschein hatte, schien es das Werk dieses Gärtners zu sein, das die fremde Flora hier im Reich des Wassers überleben konnte. Den Kopf leicht schüttelnd richtete sich Kisuke auf, blickte zu Minashi und Akio, welche hinter ihm standen und warten. „Wir sollten dann in das Anwesen eintreten. Ich vermute mal, dass Fürstin Nikihisa schon auf uns warten wird.“ Sein Blick richtete sich auf Minashi, welcher ruhig auf der Stelle stand und wahrscheinlich darauf wartete, dass er endlich los konnte. Ihm einmal kurz auf die Schulter klopfend drehte er sich zum Portal des Schlosses. „Ich verlasse mich auf dich, Minashi-kun.“ Kaum hatte er ausgesprochen schritt Kisuke die letzten Schritte auf das Portal zu, klopfte einmal kräftig an. Minashi hatte sich in selben Moment bereits versteckt, jetzt lag es erstmal an Akio und ihm selber, dass sie das Personal für einen Moment ablenken konnten – irgendwie musste Minashi ja auch das Anwesen betreten. Jemand öffnete ihm die Tür, ein Mann mittleren Alters in einem schwarzen Anzug, wenn man es genau nehmen wollte. „Guten Tag, womit kann ich euch dienen?“ Kisuke verbeugte sich kurz, ehe er seine Antwort zu formulieren begann. „Guten Tag. Mein Name ist Hinketsu Kisuke und dies neben mir ist Sakkaku Akio. Wir sind die Shinobi aus Soragakure, die damit beauftragt wurden den vermissten Gärtner zu finden. Und daher…“
    „Wollt ihr mit Fürstin Nikihisa sprechen. Sehr wohl, wehrte Herren, meine Herrin erwartet euch bereits in der Galerie. Tretet doch ein.“ Der Bedienstete trat zur Seite und gab den zwei Shinobi den Eintritt frei. „Jetzt muss Minashi seine Chance ergreifen…“ Langsam trat Kisuke ein, nahm für einige Momente die Sicht des Mannes. Ein kurzer Lufthauch zog an seinem Rücken vorbei, ein paar Blätter wurden von draußen in den Eingangsbereich beblasen. „Ziemlich windig heute...“ Ein Grinsen verkneifend stand Kisuke nun mit Akio im Haus, blickte über seine Schulter in die Eingangshalle und konnte Minashis lila Haar für den Hauch einer Sekunde wahrnehmen. „Wenn sie gestatten mir zu Folgen.“ Dem Herren einmal zunickend setzte sich die kleine Gruppe in Bewegung.
    --->Schloss der Fürstin Nikihisa
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juni 2011