"Villa" Ryo

Dieses Thema im Forum "Armenviertel von Konoha" wurde erstellt von Tetsuya Kokoro, 29. Sep. 2008.

  1. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

    Beiträge:
    1.296
    Alter:
    15 Jahre
    Größe:
    1,72m
    Fraktion:
    Sora
    Dorf:
    Kiri
    Steckbrief:
    Link
    Am Rande des Armenviertels steht ein kleines, nein, ehr winziges Holzhaus. Obwohl man es auch nicht Haus nennen sollte, schließlich war es mehr ein Häuschen. Das kleine Häuschen stand fast am Wald und war relativ unauffällig im Armenviertel.
    In diesem Hause wohnte Katsumi. Nachdem ihr Vater sie damals aus dem Heim geholt hatte, baute er diese kleine Hütte für die beiden. Leider hatte er nicht besonders viel Geld und hatte somit nur eine kleine Holzhütte für die beiden bauen können. Die vier kleinen und ziemlich spärlichen eingerichteten Zimmern gehörten mittlerweile nur noch Katsumi. Bad, Küche, Schlafzimmer und Wohnzimmer hatte sie immerhin, wenn es auch nichts Besonderes war, mochte sie es. In ihrer kleinen Wohnung war kaum viel, weil sie sich eh selten zu Hause befand. Zu Essen sollte man bei ihr ehr nicht suchen, denn dann muss man aufpassen, dass das Essen einen nicht frisst. Auf dem kleinen Dachboden hatte sie noch alte Gegenstände ihres Vaters aufgehoben und auch andere Andenken an ihre Kindheit. Vom Dach aus kann man durch ein Fenster auf das Dach klettern, wo sich die kleine Katsumi gern den Sonnenuntergang ansieht. Außer ihr wohnen in dem Häuschen zwei kleine Kätzchen die ihr sehr am Herzen liegen. Da es direkt zum Wald nach hinten hinausging, konnten die Kätzchen rein und raus wie sie wollten. Die Kätzchen kriegen natürlich frisches Futter, welches Katsumi meist morgens aus dem Bach im Wald fischt. Das einzige was sie an ihrer Wohnung nicht mag ist, dass sie sich nicht von allein sauber hält.

    Also wer es ehr ordentlich mag sollte Katsumi lieber nicht besuchen.

    [​IMG]
    Kami (Rechts) und Ikki (Links) sind die beiden Kätzchen die mit Katsumi zusammen leben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Dez. 2008
  2. [FONT=Verdana, sans-serif]-->Parkallee am See[/FONT]
    [FONT=Verdana, sans-serif]Ennosuke ging neben Katsumi, als sie ihm sagte, dass ihre Eltern tot seien.[/FONT]
    [FONT=Verdana, sans-serif]Verdammt wieder ein Fettnäpfchen.[/FONT]
    [FONT=Verdana, sans-serif]Er schaute sie an und schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln, auch als sie sagte, dass sie im Armenviertel leben würde lächelte er sie an.[/FONT]
    „[FONT=Verdana, sans-serif]Wo man wohnt macht einen nichts aus, sondern das wie man sich verhält.“[/FONT] sprach er halb im Gedanken und sah ihr bezauberndes Lächeln. Er war so auf ihr Lächeln konzentriert, dass er nicht merkte, wie sie ihn anstarrte und er war etwas verwundert als sie Rot wurde.
    [FONT=Verdana, sans-serif]Nach einigen Minuten erreichten sie das Haus von Katsumi und auch von außen machte es auf Ennosuke einen schönen Eindruck, er wurde jäh aus den Gedanken gerissen, als ihn ein kleiner grauer Kater ansprang. Ennosuke fing an zu lachen und fing den Kater so gut es ging und streichelte ihn sanft über den Rücken.[/FONT]
    „[FONT=Verdana, sans-serif]Sicher mag ich Katzen, es sind sehr schön Tiere.“[/FONT] sagte er zu Katsumi und musste sich ein erneutes Lachen verkneifen.
     
  3. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

    Beiträge:
    1.296
    Alter:
    15 Jahre
    Größe:
    1,72m
    Fraktion:
    Sora
    Dorf:
    Kiri
    Steckbrief:
    Link
    Katsumi war irgendwie total verlegen, als der Junge sagte, dass es nicht drauf ankommt woher man kommt. Ihr Gesicht gewann wieder an mehr Röte. "Was zum Teufel ist das? Ich verstehe das alles gar nicht... Warum bin ich bei diesem Jungen denn so anders? Warum ... ist er so besonders?" Das Mädchen war froh das Ennosuke so locker auf den ersten Katzenangriff reagiert hatte und nahm ihm den Kater ab. "T... Tut mir leid. Er ist eigentlich nicht so... Ich weiß nicht was er an dir mag..." Sie packte den kleinen Kater am Rücken und setzte ihn auf ihren Kopf. Dort angekommen schnurrte er wie verrückt und machte es sich gemütlich. "Das sieht sicher komisch aus..." Sie kicherte leise vor sich hin. "... Aber er liebt es einfach dort zu liegen." Noch einmal fasste sie nach oben um den Türschlüssel vom Halsband des Katers zu nehmen, dieser sah das ganze jedoch ehr als spiel an und krallte sich in ihre Hände. "Au... Ikki sei nicht so grob zu mir..." Ein riesiger Kratzer zog sich über ihre Hand. Sie ging zur Tür und deutete Ennosuke an, dass er ihr folgen sollte. Sie öffnete die Tür und vor ihr saß das zweite Kätzchen. Diese war er brav und schaute mit ihren großen Kulleraugen zu Katsu und Ennosuke auf. "Das ist dann Kätzchen Nummer zwei. Ihr Name ist Kami." Das Kätzchen lief zögerlich zu Ennosuke, dann wurde sie warm und schmuste um ihre Beine. "Die beiden sind halt alles andere als schüchtern." Sagte das Mädchen kichernd. Dann schaute sie in das kleine Zimmer. Dieses war ihr Wohn- und Schlafzimmer. In der hintersten Ecke versteckt, lag ihr kleines Bettchen. Es war zwar nur eine Matratze, aber sie hatte diese schön dekoriert, damit es nicht so plump aussah. Sie hatte noch eine Couch dort stehen, einen kleinen Esstisch mit zwei Stühlen, einen kleinen Schrank mit einem Fernseher und einen Kleiderschrank. Es war nun mal sehr sporadisch eingerichtet, jedoch trotzdem schön umgesetzt. Hinter der Eingangstür versteckt war noch eine Tür, Katsumis winziges Badezimmer. Am Ende des Zimmers, war noch eine zweite Tür, die Küche. "Das ist mein kleines Heim." Murmelte sie und lächelte den Jungen stolz an. "Ich mach uns beiden einen Tee. Wenn es für dich ok ist, lege ich dir ein paar große Sachen von mir ins Bad, damit du nicht so lang in dem nassen Zeug sitzen musst. Wenn es trocken ist kannst du es ja wieder anziehn." Die kleine schloss die Tür hinter Ennosuke und deutete auf die Badezimmertür. "Wenn du willst kannst du dich erstmal etwas zurechtmachen, nach der nassen Aktion. Du kannst auch gern schnell duschen, ich will ja nicht das du mir hier erfrierst!" Katsumi ging schnell ins Badezimmer und suchte eine große Boxershort und ein weites Shirt aus dem kleinen Schränkchen. Sie hoffte dies würde Ennosuke passen, weil dies war ihr viel zu groß, denn es waren noch Sachen ihres Vaters. Sie kam wieder aus dem Bad und ging dann in die Küche und machte den beiden Tee. Was der Junge wohl tun würde?
     
  4. Als Katsumi Ennosuke den Kater abnahm lächelte Ennosuke noch immer, ihm machte es sichtbar nichts aus, dass der Kater so forsch war. Als sie den Kater, dann aber auf ihren Kopf legte musste er doch etwas schmunzeln, da es recht komisch aussah.
    Solange es ihr nichts ausmacht und der Kater es mag.
    Als sie dann den Schlüssel vom Halsband des Katers nahm wurde sein Schmunzeln größer.
    Auch eine Art den Schlüssel nicht zu vergessen.
    Als sich die Türe öffnete stand noch eine Katze dort und sah Katsumi und Ennosuke mit großen Augen an und strich nach einiger Zeit um ihre Beine. Ennosuke fiel auf, dass Katsumi recht oft kicherte, was sie sympathischer machte. Nun betrachtete er das Zimmer, welches zwar spärlich und dennoch wohnlich eingerichtet war.
    "Ich mach uns beiden einen Tee. Wenn es für dich ok ist, lege ich dir ein paar große Sachen von mir ins Bad, damit du nicht so lang in dem nassen Zeug sitzen musst. Wenn es trocken ist kannst du es ja wieder anziehen. Wenn du willst kannst du dich erstmal etwas zurechtmachen, nach der nassen Aktion. Du kannst auch gern schnell duschen, ich will ja nicht, dass du mir hier erfrierst!"
    hörte er Katsumi sagen und wand sich zur Tür zum Badezimmer, in dem sie kurz verschwand und wohl etwas zur Recht legte.
    „Danke, das wäre nicht nötig gewesen.“
    Sagte er verlegen und ging ins Bad, dort stand er erst einmal unschlüssig rum. Als ihm klar wurde, dass Katsu jederzeit rein kommen könne und ihn nackt sehen könne trieb ihm die Schamesröte ins Gesicht. Es dauerte einige Augenblicke ehe er sich durchrang und langsam begann sich aus zu ziehen und die Boxerhort und das Shirt anzog. Beides passte zwar, war aber recht klein und eng und da er ihre Sachen nicht kaputt machen wollte, musste er aufpassen, was er tat.
    Nachdem er angezogen war trocknete er sich noch die Haare etwas und trat aus dem und mit einem Lächeln auf dem Lippen zu Katsu.
    „Es passt zwar aber ist etwas eng, aber ich will mich nicht beschweren.“
    Auch wenn die Situation eher peinlich war, bewirkte sie bei Ennosuke das Gegenteil, er war nun etwas freier und nicht ganz so schüchtern wie zu vor. Er stand nun etwas hinter ihr und fühlte sich etwas nutzlos, daher trat er näher heran.
    „Kann ich dir irgendwie helfen?“
    Seine Stimme war in einem netten süßem Ton und duldete eigentlich kein nein. Seit die Beiden aus dem Park gekommen waren, lächelte er die ganze Zeit.
     
  5. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

    Beiträge:
    1.296
    Alter:
    15 Jahre
    Größe:
    1,72m
    Fraktion:
    Sora
    Dorf:
    Kiri
    Steckbrief:
    Link
    Katsumi war total aufgeregt, denn dort war das erste mal ein Junge und auch noch so ein hübscher. "Was er wohl grad macht? Ohje ich hab nichtmal aufgeräumt. Sieht total kacke hier aus..." Ikki krallte sich in ihre Haare. "Aua... Lass das..." Sie stand immer noch in der Küche. Dann fiel ihr erst auf, das der Junge wahrscheinlich grad nackt in ihrem Badezimmer war. Ihr Kopf lief knallrot an. Katsumi ließ den kleinen Kater auf den Boden und stubste ihn an so das er zu dem anderen Kätzchen ging. Die beiden tolten mal wieder rum und Katsumi lächelte dabei zufrieden. Heute war ein sehr schöner Tag, Katsumi wollte gar nicht das er endet. Dann stand Ennosuke hinter ihr. Erschrocken drehte sie sich um, doch das Lächeln auf seinen Lippen beruhigte das Mädchen unheimlich. Sie musterte ihn von oben bis unten. Unerwartet fand sie den Jungen so noch hübscher und wurde wieder ganz rot. Eigentlich könnte man fast sagen sie wäre dauerrot. Die Klamotten sahen etwas eng aus, was er auch bestätigte. "Tut mir echt leid, größeres hab ich nicht. Du siehst ja wie winzige ich bin. Das waren noch ein paar Sachen von meinem Vater und das größte was ich gefunden hab... Na ja besser als das nasse Zeug oder?" Katsumi hatte den Tee schon so gut wie fertig. Es war leckerer Erdbeertee. Erschrocken hielt sie sich die Hand vor den Mund. "Ohje ich hab schon gesüßt... Da kann ich nur hoffen du magst es süß... Denn... sagen wir... Ich bin ein Freund von Süßkram..." Sie began zu kichern um ihre Scham zu überspielen. Plötzlich fragte der Junge, ob er ihr helfen könnte. Seine Stimme klang sehr liebevoll und nett. Sie nickte ihm zu und reichte ihm die zwei großen Tassen. "Geh schonmal aufs Sofa, ich räum das hier schnell weg." Sie hatte seine Frage geschickt umgangen. Schließlich war er der Gast! Sie konnte ihn doch nicht arbeiten lassen... Das Mädchen versuchte alles um ihre Scham zu überspielen und das gut zu machen. Schließlich wäre er allein nicht in diese Lage gekommen. Als sie fertig war, ging sie in Richtung des Wohnzimmers und ließ sich auf die Couch fallen. Ihr fiel auf, dass Ennosuke die ganze Zeit gelächelt hatte. Sie aber ebenso. Sie lächelte den Jungen an. "Sag mal Ennosuke, du bist auch ein Genin oder? Schon in einem Team? Wohnst du bei deiner Familie? Ich will dich kennenlernen Ennosuke, weil um ehrlich zu sein... Ich find dich irgendwie interessant... Oder ehr ich mag dich... Irgendwie..." Verlegen schaute sie zum Boden. Wie würde er nun reagieren?
     
  6. „Alles ist besser als nass, außer vielleicht nackt hier zu sitzen.“ Antwortete er ihr keck und musste leise über diesen Satz lachen. „Achja und sicher mag ich es süß.“ Im Gedanken fügte er hinzu, „sonst wäre ich nicht hier“.
    Ennosuke nahm die Tassen entgegen und ging, wie Katsu es ihm gesagt hatte, zum Sofa und stellte die Tassen auf dem Tisch ab. Dann setzte er sich hin und schaute sich noch einmal um.
    „Hast es hier echt gemütlich.“ Katsu setzte sich neben ihn auf die Couch, eigentlich lies sie sich mehr fallen, aber das tat Ennosuke zu Hause auch immer und war deswegen nicht überrascht.
    "Sag mal Ennosuke, du bist auch ein Genin oder? Schon in einem Team? Wohnst du bei deiner Familie? Ich will dich kennenlernen Ennosuke, weil um ehrlich zu sein... Ich find dich irgendwie interessant... Oder ehr ich mag dich... Irgendwie..."
    Als er ihre Fragen hörte wurde er wieder etwas schüchtern. Sie wollte ihn kennenlernen, was sollte das heißen? Das sie ihn mochte war auffällig, doch das sie ihn so ausfragte machte ihn etwas stutzig. Es dauerte einige Augenblicke ehe er antwortete.
    „Ehh…ja ich bin ein Genin, aber noch nicht lange und auch noch ohne Team, es scheint wohl einen Jouninmangel zu geben.“, man hörte ihn seufzen, wodurch klar wurde, dass er liebend gerne auf eine Mission gehen würden, „Zurzeit wohne ich bei meiner Familie ja. Aber fangen wir mal vorne an mit vollen Namen heißte ich Zeami Ennosuke und bin nun schon vierzehn Jahre auf dieser Welt.“
    Er musste wieder lachen, was er gesagt hatte klang wie bei einer Vorstellung vor einer Gruppe. „Achja ich habe noch eine kleine Schwester, aber das weißt du ja schon. Irgendwie weiß ich nicht mehr was ich sagen soll, ich bin darin nicht so gut.“ Er musste seufzen, wie er seine Schüchternheit hasste, aber bei Katsu war es zum ersten Mal, dass er sie so einiger Maßen überwinden konnte.
    Er schaute sie an und seine Augen spiegelten das Lächeln seines Mundes wieder, man konnte richtig sehen, dass er sich hier bei Katsu wohlfühlte. „Wenn du willst, dann kannst du mich gerne mal besuchen, dann kann ich mich für den Tee revanchieren.“ Es war das erstemal, dass er jemanden einlud und dann auch noch ein Mädchen, er war sichtlich aufgewühlt, auch wenn es nur an den Händen sichtbar war, die sich in sein Bein krallten.
     
  7. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

    Beiträge:
    1.296
    Alter:
    15 Jahre
    Größe:
    1,72m
    Fraktion:
    Sora
    Dorf:
    Kiri
    Steckbrief:
    Link
    Katsumi bewegte ihren Kopf langsam wieder hoch und ihr eben noch knallrotes wurde langsam wieder normal. Doch irgendwie war sie irritiert... "Warum hab ich ihn nur so ausgefragt? Er hällt mich nun sicher für irre..." Ihr blick wanderte nach unten auf ihre Hände. Die sonst so zarten Hände waren auf einmal schwitzig. Was war denn nur mit ihr los? Warum war sie so aufgeregt in seiner Gegenwart? Katsumi schaute den Jungen an, dessen Lächeln sie anscheinend verzaubert hatte. Mal wieder wars passiert... Katsumi hatte sich verliebt... Nicht das das so oft passiert, aber dennoch passierte dies relativ schnell. Na ja bei Mädchen in ihrem Alter war das sicherlich normal und bei so einem hübschen Jungen sicher sowieso. Das hätte wohl jeder Blinde gemerkt das sie sich grade verknallt hatte, außer sie selbst... Dann begann sie dem Jungen zu lauschen. Na ja nur so halb. Den Rest der Zeit starrte sie ihn an. Er erzählte das er bereits Genin ist, aber noch kein Team hatte und darüber schien er sehr frustriert. Sie überlegte in diesen Moment kurz. "Oh nein... Er hat es vollkommen ignoriert das ich gesagt hab, dass ich ihn mag.. Ich bin zu aufdringlich... Sicher mag er mich nicht ..." Ein wenig entrüstet begann sie dann trotzdem zu erzählen. Ihre zarte Stimme klang ganz leise und lieb. So als würde dieses Mädchen keiner Fliege was zu leide tun können. "Hmm ich bin auch ein Genin, auch wenn ich schwach aussehe! Ich bin im Team Mitzurugi... Hab aber in meinen Missionen noch keinen besonders guten Eindruck gemacht, aufgrund meiner Ungeschicklichkeit..." Ihr eben noch so reizender Blick, wurde auf einmal tief traurig. "Ich bin wohl kein besonders guter Genin... Ich vermassel immer alles..." Erschrocken schüttelte sie den Kopf und überspielte ihre Trauer mit einem zarten Lächeln. "Tut mir leid ich versinke manchmal in gedanken..." Sie kicherte nachdem er seine "Vorstellung" geliefert hatte. "Ok dann bin ich auch dran! Ich bin Ryo Katsumi und im grade erst dreizehn Jahre geworden. Außerdem hab ich einen großen Bruder, den ich erst seit kurzem kenne." Auf seine Einladung musste sie wieder so grinsen. "Du bist lieb Ennosuke... Ich würde dich gern mal besuchen..." Ein zartes Lächeln dann wieder der rote Kopf. Das Mädchen merkte immer noch nicht was mit ihr war. "Ennosuke... Ich bin froh dich kennen gelernt zu haben... Ich war als Kind fast immer allein... Es ist schön jemanden kennen zu lernen der so nett ist. Das ist schon irgendwie komisch, seit dem ich Genin bin lern ich immer mehr neue Leute kennen..." Wieder war sie abgedriftet, aber immer noch starrte sie ihn an. Ihre Wangen waren ganz purpurrot angelaufen vor Verlegenheit. Irgendwas war anders bei ihm. Was würde sie sicher bald merken. Noch nie war sie nach so kurzer Zeit jemandem so zugetan und außerdem hatte sie irgendwie den Drang den Jungen in den Arm zu nehmen, aber würde sie dies tun, würde er sicher schreiend wegrennen.
     
  8. Still lauschte Ennosuke und schaute sich dabei die ganze Zeit im Raum um, es war ihm unangenehm Katsu anzusehen, warum war ihm nicht klar, aber immer wenn er in ihre Richtung sah wurde er verlegen. Als sie sagte, dass sie sehr ungeschickt sei, schaute er sie fragend an uns bemerkte, dass sie wohl traurig war. So wie er es bisher von ihr kannte hatte sie einen Redenschwall und stellte sich nun auch vor.
    "Ennosuke... Ich bin froh dich kennen gelernt zu haben... Ich war als Kind fast immer allein... Es ist schön jemanden kennen zu lernen der so nett ist. Das ist schon irgendwie komisch, seit dem ich Genin bin lern ich immer mehr neue Leute kennen..."
    Wie sie war als Kind allein? Sie tut mir leid, ich muss irgendwas machen. Genau ich nehm sie in den Arm
    Etwas zögerlich legte er den Arm um Katsus Schultern und drückte sie sanft an sich. Er lächelte sie dabei sanft an und hoffte, dass sie die Umarmung nicht falsch verstand. Die Umarmung hatte etwas komisches, er fühlte so ein Kribbeln im Bauch und auch wenn er rot wurde, fühlte er sich wohl.
    „Ich bin auch froh, dass ich dich kennen gelernt habe. Um ganz ehrlich zu sein bist du die erste Gleichaltrige mit der ich soviel Kontakt habe.“
    Er lächelte immer noch und hielt sie auch noch in den Arm, er sah sie die ganze Zeit auf und merkte, dass sie ganz rot im Gesicht war. Sanft entließ er sie aus seiner Umarmung und spielte verlegen mit seinen Fingern. Die Gesprächsthemen waren ihm ausgegangen, er hatte keine Ahnung was er sagen solle.
    Verdammt ich muss irgendwas Nettes sagen, aber was…..Ein Kompliment….mhh
    Er betrachtete sie einen Moment und besann sich dann darauf, dass ihre Augen ihn gefesselt hatten. Nun musste er nur noch einen passenden Satz finden um nicht zu aufdringlich zu wirken.
    „Ehmm….du..du hast wunder schöne Augen und süßes Lächeln.“ Er hatte während er sprach den Blick abgewendet und war extrem rot geworden und spielte noch immer mit seinen Finger.
     
  9. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

    Beiträge:
    1.296
    Alter:
    15 Jahre
    Größe:
    1,72m
    Fraktion:
    Sora
    Dorf:
    Kiri
    Steckbrief:
    Link
    Ihr Redeschwall war grade so beendet während Ennosuke sie immer noch anschaute. Plötzlich legte der Junge sanft seine Arme um sie und drückte sie fest an sich. "Wow... Als ob er meine Gedanken liest..." Ihre Wangen bekamen wieder diese purpurrote Farbe. Sie fühlte sich unglaublich wohl in seinen Armen, geborgen aber dennoch hatte sie ein unbekanntes Gefühl in der Magengegend. Was war das? Der Junge unterbrach diese Gedanken, noch während er sie in seinen Armen hielt, sagte er ihr das er froh war sie zu kennen und das sie die erste gleichaltrige sei, der er so nah kam. Sie fühlte sich schon ein wenig geehrt. Ob er sie auch so sehr mochte wie sie ihn? Doch im Moment war das nicht wichtig, denn nun wusste sie, sie würde nicht mehr allein sein müssen. Behutsam legte sie ihren Kopf auf seine Schulter. Eigentlich hatte sie Tränen in den Augen. Noch nie hatte sie sich so behütet gefühlt. Es war schön das sie jemand so mochte. Das Lächeln auf ihren Lippen wollte gar nicht mehr verschwinden. Als er sie aus seinem Griff losließ, sah es so aus als wäre er genauso verlegen gewesen. Immer noch war die zarte Röte auf ihren Wangen. Sie beobachtete den Jungen. Er spielte mit seinen Fingern rum, wahrscheinlich war er aufgeregt. Irgendwie auch kein Wunder sie war es auch. Sie wusste überhaupt nicht was sie nun sagen sollte und auch er war still. Plötzlich machte der hübsche Junge ihr ein Kompliment. "Me... Meine Augen? Stimmt... Die finden alle immer ungewöhnlich." Ihr Grinsen wurde breiter und sie nickte ihm zu. "Arigatou..." Dem Mädchen fiel auf, dass der Junge immer aufgeregter wurde. Immer noch spielte er mit seinen Fingern. Katsumi hatte zwar angst dies zu tun, dennoch hob sie die Hand und bewegte sie in seine Richtung. Dann nahm sie seine Hand. Sie zitterte ein wenig, aber vielleicht würden die beiden langsam weniger schüchtern werden. Plötzlich hörte sie einen lauten Knall draußen. Erschrocken zuckte sie zusammen. Es begann draußen zu gewittern. Immer noch hielt sie die Hand des Jungen. Die beiden saßen neben einander und Katsumi lehnte sich an seine Schulter. Sie hatte zwar angst, dass sie zu aufdringlich gewesen wäre, dennoch gefiehl ihr das ganze irgendwie.
     
  10. Ennosuke war froh, dass sein Kompliment scheinbar gut an kam.
    Puhh keinen Fehler gemacht.
    Auf einmal merkte er ihre Hand an seiner, im ersten Moment war das Verlangen groß sie weg zu ziehen, doch gab er diesem Verlangen nicht nach und nahm auch ihre in seine Hand. Er schaute kurz zu den Händen, als es draußen knallte erschrak er erst etwas merkte dann aber, dass es ein Gewitter war. Dann merkte er, wie sich Katsu an ihn anlehnte und musste etwas schmunzeln.
    Hat sie etwa Angst vor Gewitter?
    Er schaute in ihr Gesicht und fühlte sich komisch, dieses Gefühl hatte er bisher nur einmal gefühlt und das war während der Akademiezeit gewesen, als Kaja auf ihm gelegen hatte. Er wusste nicht was dieses Gefühl war, doch war es angenehm. Er schloss kurz die Augen und atmete ruhig ein und aus. Dann musste er leise lachen.
    „Wir haben Tee ganz vergessen.“ Sagte er lachend und stupste Katsu sanft mit der freien Hand. Sein Grinsen war nicht verebbt und man merkte, dass er sich wohl fühlte. Er sah nur etwas Weißes und Graues auf sie zu kam. Dann sah er, dass es die beiden Katzen waren, der graue Kater Ikki sprang bei Katsu auf den Schoß und die weiße Katze Kami bei Ennosuke. Erst drehte sie Kami etwas um sich selbst ehe sie sich hinlegte und Ennosuke erwartungsvoll ansah, sie wollte scheinbar gestreichelt werden.
    „Also deine Katzen sind nicht so schüchtern wie wir.“ Kommentierte er lachend das Geschehene und fing an Kami sanft zu kraulen, welche es ihm mit lautem Schnurren entlohnte. Ennosuke sah zu Ikki rüber und sah, dass er das Händchenhalten von Katsu und Ennosuke misstrauisch betrachtete.
    Wie ein eifersüchtiger Liebhaber.
     
  11. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

    Beiträge:
    1.296
    Alter:
    15 Jahre
    Größe:
    1,72m
    Fraktion:
    Sora
    Dorf:
    Kiri
    Steckbrief:
    Link
    Ennosuke hatte die Hand des Mädchens angenommen. "Wow... Das ist so komisch... So nah war ich noch nie einem Menschen außer Papa." Sie fühlte sich so komisch. So ganz anders als sonst. Eigentlich war das Mädchen immer traurig bei Gewitter, denn da war sie meist einsam und der Regen prasselte so laut gegen die Scheiben. Der Junge hatte einen Moment die Augen geschlossen. Scheinbar war er genauso aufgeregt wie das Mädchen. Das macht sie wieder etwas lockerer. Seine Hand fühlte sich ziemlich kalt an. Ob er immer noch unterkühlt war? Das Mädchen machte sich sorgen. Dennoch fühlte sie sich wohl. Katsumi war schon so oft in ihrem jungen Leben verknallt gewesen, aber so schlimm wars nochr nicht gewesen und immer noch war es ihr nicht klar. Dann begann der Junge zu sprechen. "Der Tee? Oh ja richtig." Ihre Stimme war leise und zart. Sie nahm ihre Tasse vom Tisch und schlürfte einen Schluck von dem mittlerweile nur noch warmem Tee. Ihr Gesicht sah wesentlich ruhiger aus. "Hmm... schön süß..." Plötzlich kamen die beiden Kätzchen angetrabt. Kami und Ikki hüpften das Sofa hinauf. Kami bei Ennosuke auf den Schoß und Ikki natürlich bei Katsumi. Das Mädchen beobachtete wie Ennosuke liebevoll die Katze kraulte. Dann blickte sie zu Ikki, welcher nicht so happy aussah. Katsumi begann zu kichern. Das Mädchen beugte sich ein paar zentimeter zu Ennosuke vor, um die Frage noch zu unterstreichen. "Hihi... Er ist neidisch... Sag mal Enno, wie meinst du nicht so schüchtern wie wir? Ich meine was würdest du tun, wenn du nicht schüchtern wärst?" Grinsend schaute sie ihm nun in die Augen. "Übrigens du hast auch wunderschöne Augen... So tief blaue Augen hab ich noch nie gesehn..." Ein wenig schüchtern. Wieder lief das Mädchen rot an, aber nur über die Wangen. "Was redest du da überhaupt? Fällt dir nix besseres ein?" Dann fiel ihr auf das sie immer noch so weit vor gebeugt war. Wie würde der Junge nun reagieren?
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Jan. 2009
  12. Katsus Frage brachte Ennosuke aus der Fassung, was er tun würde wenn er nicht so schüchtern wäre, darüber hatte er noch gar nicht nach gedacht und er wusste es einfach nicht. Er merkte, dass Katsu sich zu ihm gebeugt hatte als sie gesprochen hatte, ihre Gesichter waren nun nicht mehr so weit auseinander und als sie ihm sagte, dass er schöne blaue Augen habe beugte auch er sich ein Stück vor. Ihre Gesichter waren nun nur noch wenige Zentimeter auseinander.
    Wa..Was..Was mache ich hier? Will sie mich küssen? Will ich sie küssen?
    Trotz seiner Inneren Verwirrung blieb er so und schaute dem Mädchen in ihre schönen Augen, dabei merkte er gar nicht, dass er sich ihr immer noch langsam nährte. Erst als er ihren Atem auf seinen Lippen merkte wurde es ihm bewusst, doch sich nun zurück ziehen wollte er nicht, so verharrte er erstmal und schaute dem Mädchen dabei die ganze Zeit in den Augen. Langsam überwanden seine Lippen auch das letzte Stück und trafen auf die ihre. Sofort schloss er die Augen und genoss Berührung, welche sich wunderschön anfühlte und ein seltsames Gefühl in seinem Bauch hervor rief.
    Ganz in den Kuss versunken vergaß er Kami zu streicheln und führte die Hand an Katsus Wange wo er sie sanft berührte. Leise beschwerte sich die Katze, dass sie nicht mehr gestreichelt wurde, doch auch das holte Ennosuke nicht aus dem für ihn unendlichen Moment zurück.
    Nach einigen Augenblicken löste er die Lippen von ihren und öffnete langsam die Augen. Der Kuss hatte sich gut angefühlt, sehr gut, und er hoffte, dass Katsu es auch so empfunden hatte.
    Das war…..war…wooow…also….
    Sogar seine Gedanken waren total benebelt von den Gefühlen die in ihm herrschten. Er merkte nun, dass er sich in das Mädchen vor ihm verliebt hatte. Sein Mund stand etwas offen und er vermochte es nicht etwas zu sagen.
     
  13. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

    Beiträge:
    1.296
    Alter:
    15 Jahre
    Größe:
    1,72m
    Fraktion:
    Sora
    Dorf:
    Kiri
    Steckbrief:
    Link
    Man sah Ennosuke an, dass er nun etwas durcheinander war. Warum Katsumi sich vorgebeugt hatte, wusste sie eigentlich nicht wirklich. Eigentlich nur um diese Frage zu untermauern. - Doch das Ennosuke so reagieren würde. Damit hatte sie ehr weniger gerechnet. - Er kam näher? Warum? Katsumi war durcheinander. Was würde denn nun passieren? "Will er mich etwa küssen?" Katsumi hatte plötzlich gar keine Angst mehr vor dem was passieren würde. Die Nähe von Ennosuke fühlte sich so schön an. Sie bemerkte das er ihr in die Augen sah und sie sah auch in seine. Es war so ungewohnt. Normalerweise schaute sie den Leuten ungern in die Augen, doch plötzlich war es so ein schönes Gefühl diese tief blauen Augen an zu sehen. Während die beiden sich ansahen kam er immer näher. Katsumi war total steif geworden. Es hätte noch eine Chance gegeben nun auf zu hören, doch sie hatte kein schlechtes Gefühl, warum dann aufhören? Also ging auch sie näher zu ihm. Die Lippen der beiden berührten sich plötzlich und Katsumi schloss langsam ihre Augen. Es war unglaublich für das kleine Mädchen. So nah war sie noch keinem Menschen gekommen, aber dennoch fühlte es sich nicht falsch an. Dieser Kuss war süßer als alles süße was sie je gegessen hatte. Ein wunderschönes Gefühl breitete sich in ihr aus am liebsten hätte sie nie aufgehört den Jungen zu küssen. Dann spürte sie seine Hand auf ihrer Wange. Sie fühlte sich ihm so nah. Auch seine zärtliche und sanfte Art berührte das Mädchen total.
    Nach einer Weile ließ Ennosuke nach und auch Katsumi. Sie öffente langsam ihre Augen und schaute dem Jungen in die Augen. All die Verlegenheit die zuvor da war, war wie weggeblasen. "Hm.. Also dagegen ist Zucker ein Scheißdreck... Es ist so... wundervoll." Sie sah ihn mit großen Augen an. Er schien völlig perplex, sie war es zwar auch, aber so lang er da war beruhigte sie das irgendwie. Die beiden saßen da völlig verwirrt. Ob er auch grade seinen ersten Kuss hatte? Sein Mund war noch leicht offen fiel Katsumi auf, der ihre auch. Kami sprang von Ennosuke auf, denn Ikki sprang in die Richtung des Jungen. Das sollte wohl ein Angriff werden. Katsumi holte den Kater aus dem Flug und schaute den kleinen eifersüchtigen Kater an, dann setzte sie ihn auf den Boden. Sie sah Ennosuke tief in die Augen und plötzlich kullerten ihr dicke Tränen über die Wangen. Ihre Gefühle waren durcheinander. Sie fiel dem Jungen in die Arme und legte ihren Kopf auf seine Schulter. Schniefend murmelte sie: "Arigatou, Enno..." Nun war dem Mädchen klar, das dieser Junge ihre erste wahre Liebe war.
     
  14. Katsu sah ihn mit großen Augen an und Ennosuke merkte nur am Rande, das Ikki ihn wohl angreifen wollte. Als Katsu wieder ihn anschaute rannen ihr Tränen über die Wangen und sie warf sich Ennosuke in die Arme und bedankte sich bei ihm, warum sie sich bedankte war ihm nicht klar. Dennoch umarmte er sie und hielt sie in den Armen. Sein Kopf war leer bis auf die Gedanken, die um Katsu gingen.
    Er schloss die Augen und genoss die Umarmung, es war schön sie in seiner Nähe zu wissen, doch ihre Umarmung wurde jäh unterbrochen als sich Ikki mit seinen Krallen in Ennosukes Oberschenkel bohrte. Er merkte ohne hinzusehen, dass die Krallenspuren bluteten, doch war er dem Kater nicht sauer, sondern verstand ihn, jemanden wie Katsu musste man schützen.
    „Keine Angst Ikki ich werde sie dir nicht wegnehmen.“ Sagte er und musste sich ein Lachen verkneifen. Auch wenn es im Raum warm war, so waren seine Beine, welche nackt waren recht kalt gewesen und er merkte nur zu gut, wie das Blut am Schenkel runter rann. Langsam löste er eine Hand und führte sie zu den Wunden, es waren acht tiefe Einschnitte, die bei Berührung fürchterlich brannten. Als er sie berührte rutsche ihm ein leises „Autsch“ raus.
    Nun löste er sich sanft aus der Umarmung und sah Katsu an. „Sag mal hast du Taschentücher?“ Er stupste ihr auf die Stirn und sein Lächeln wurde breiter. Noch immer hatte er eine Hand an den Wunden, er wollte nicht, dass Katsu sie sah, denn dann wäre sie sicher sauer auf den Kater und das hatte er nicht verdient, denn er wollte sie nur beschützen.
     
  15. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

    Beiträge:
    1.296
    Alter:
    15 Jahre
    Größe:
    1,72m
    Fraktion:
    Sora
    Dorf:
    Kiri
    Steckbrief:
    Link
    Ennosuke hielt das Mädchen behutsam in den Armen. Sie fühlte sich so wohl bei ihm. Eigentlich wusste sie selbst nicht warum sie danke gesagt hatte, dennoch hielt sie es für möglich.
    Katsumi war ihr ganzes Leben allein gewesen. Sie hatte kaum die Liebe eines anderen Menschen zu spüren bekommen. Ihr Vater war auch nicht unbedingt ein viel schmusender Mann gewesen und deshalb war das Mädchen bei jeder Umarmung so froh. "Ich hatte ja vorhin gesagt... dass ich so oft allein gewesen war und deswegen musste ich grad vor Freude irgendwie weinen... Gomen Enno..." Obwohl sie ein wenig ängstlich war, verging ihre Angst, denn in den Armen von Enno vergingen ihre Sorgen irgendwie. Katsumi war noch ganz in Gedanken, als der Junge ein leises "Autsch" verkündet hatte. Sie erschrak. "Wasn los? Alles ok?" Dann sah sie dass er seine Hand am Bein hatte und unter der Hand lief ein wenig Blut den Knöchel herunter. Katsumi ließ den Jungen los und wollte grade aufstehen, dann fragte der Junge ob sie ein Taschentuch für ihn hatte. Langsam stand sie auf und holte ein rosafarbenes Taschentuch aus ihrem Schrank. Während sie lief, fiel ihr auf wie Ikki sich schelmich die Pfote leckte. Sie bückte sich und stubste den Kater an den Po. "Sei doch bitte lieb zu ihm Ikki... Er ist nicht böse zu uns..." Der Kater kroch murrend in sein Körbchen. Katsumi stand wieder auf und ging zu Ennosuke. Sie bückte sich vor ihm und schob seine Hand leicht zur Seite. Vorsichtig tupfte sie das Blut weg und verband die Wunder mit dem Taschentuch, dann noch einen Knoten rein und fertig. Verband ala Katsumi. "Ok so? Ich hoffe es hat nicht zu sehr weh getan... Ich scheine dir echt unglück zu bringen..." Ein wenig verlegen fuhr sie sich durch ihr Haar und stand dann auf. Sie ließ sich mit einem Plumps auf die Couch fallen und setzte sich wieder neben ihn. "So... Wo waren wir eben?" Katsumi hatte ihr zartes Lächeln wieder und die Tränen schon ganz vergessen.
     
  16. Ennosuke konnte Katsu nicht aufhalten und so machte sie sich auf den Weg ein Taschentuch zu holen und strafte unterwegs den Kater mit einem Stupser gegen den Po. Als sie wieder da war schob sie seine Hand beiseite und kümmerte sich um die Wunde. Das Taschentuch legte sie als eine Art Verband an. „Danke.“ Murmelte der Junge als Katsu fertig war. Als sie dann aber sagte, sie würde ihm Unglück bringen hob er protestierend die Augenbrauen.
    „Du bringst mir kein Unglück, und nein es tat nicht weh.“ Beim letzten log der Junge etwas, da die Kratzer sehr brannten, aber wollte er es Katsu nicht zeigen, da sie sich sonst schuldig fühlen würde.
    Dann fragte sie wo sie gewesen waren das Lächeln brachte Ennosuke zu einem Einfall und er beugte sich vor und küsste Katsu wieder, während des Kusses sagte er leise. „Da waren wir.“ Dieses Mal war es aber nur ein kurzer Kuss und Ennosuke löste sich wieder von ihren Lippen und grinste sie breit an. Dann legte er seinen Arm um ihre Schultern und wischte die blutige Hand an seinem Schenkel ab und legte diese Hand dann auf ihre.
    So sie im Arm und ihre Hand an seiner fühlte er sich wohl und so konnte er ewig sitzen, dann fiel ihm ein, dass er noch keinen Schluck Tee getrunken hatte und nahm die Hand von ihrer und griff zur Tasse. Der Tee der nun kalt war, war sehr süß und doch sehr lecker. Ennosuke schaute raus und sah, dass das Gewitter aufgehört hatte und die ersten Wintersonnenstrahlen durch die Wolkendecke brachen, dann sah er auf die Uhr und erschrak. Er war schon mehrere Stunden hier und doch wollte er Katsu nicht alleine lassen.
    Mhh…es gibt zu Hause gleich Essen…da sollte ich eigentlich da sein…ah ich habe eine Idee
    „Du Katsu, hast du Lust mit mir und meiner Familie zu Abend zu essen?“ fragte er sie und lächelte sie an. Hoffentlich nahm sie an, denn er wollte unbedingt in ihrer Nähe sein, aber er wusste, dass seine Eltern sich Sorgen machen würden, wenn er weg bleiben würde. Auf eine Antwort wartend trank er den Tee aus.
     
  17. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

    Beiträge:
    1.296
    Alter:
    15 Jahre
    Größe:
    1,72m
    Fraktion:
    Sora
    Dorf:
    Kiri
    Steckbrief:
    Link
    Ennosuke versicherte dem Mädchen das es nicht wehgetan hatte und sie grinste wieder etwas erfreuter. Sie hatte ihn ja bereits gefragt wo sie grade stehengeblieben waren und der Junge grinste irgendwie schelmisch. Plötzlich küsste er das Mädchen wieder. Kurz zuckte sie zusammen. Irgendwie war sie daran noch nicht gewöhnt, dennoch gefiel es ihr gut. Seine leises "Da waren wir." ließ Katsumi knallrot anlaufen. Das Gefühl in ihrem Bauch kehrte zurück. Er nahm ihre Hand und legte den anderen Arm um ihre Schulter. Sie ließ sich völlig darauf ein und kuschelte sich an. Doch schnell ließ er wieder los und trank seinen Tee. Katsumi schaute ihn verwundert an. "Er ist doch sicher schon kalt oder?" Sie kicherte ganz frech. Katsumi folgte seinen Blicken. Innerlich freute sie sich grad wie blöd. "Endlich ist das blöde Gewitter vorbei." Sie war völlig in Gedanken versunken, denn im Moment drehte sich alles um Ennosuke. Dann fragte der Junge sie etwas, mit dem sie im Leben nicht gerechnet hatte. "Er will das ich bei ihm Esse? Mit seiner Familie? Wow..." Sie grinste und ihre Wangen bekamen wieder diese typische purpurrote Farbe. "Ehm... Also wenn du mich wirklich dabei haben willst... Dann komm ich gern mit." Ganz verlegen sank ihr Kopf nach unten. "Deine Sachen sind sicher auch wieder trocken." Hauchte sie mit leiser Stimme. Dabei fiel ihr auf, bis jetzt hatte nur der Junge initiative ergriffen. Dabei konnte sie es nicht belassen! Plötzlich mit einem Ruck beugte sie sich vor und küsste den Jungen. Sie legte ihre Arme um seinen Hals und schloss die Augen. Dann ließ sie wieder locker. "Das macht spaß... Kein Wunder das er schon zwei mal auf die Idee kam..." Immer noch hatte sie die Arme um seinen Hals gelegt und schaute ihm tief in die Augen. Dabei grinste sie, es war ein ehrliches Grinsen und dabei war keinerlei Scham zu sehen.
     
  18. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

    Beiträge:
    1.296
    Alter:
    15 Jahre
    Größe:
    1,72m
    Fraktion:
    Sora
    Dorf:
    Kiri
    Steckbrief:
    Link
    Noch bei Ennosuke zu Hause:
    Als Katsumi die Melodie gespielt hatte, schien der Junge doch recht beeindruckt und küsste sie sofort. Der Kuss hielt wirklich lang an, am liebsten hätte sie ihn nie mehr gehen gelassen. Sie versank völlig in Gedanken, sogar eine Art Traumwelt. Es war so beruhigend an Ennosukes Seite und das obwohl die beiden sich doch irgendwie noch so fremd waren. Der Kuss wurde dann plötzlich unterbrochen als seine Mutter das Zimmer betrat. Sie erinnerte daran das Katsumi ja auch irgendwann wieder nach Hause müsste. Geschockt schaute Katsumi auf die Uhr. "Ohje schon so spät? Ich muss unbedingt zu Hause sein bevor es dunkel wird, danke." Ennosuke bot außerdem an, sie Heim zu bringen. Um ehrlich zu sei, war sie sehr erleichtert darüber, denn draußen ging schon die Sonne so langsam unter und es war nicht angenehm so durchs Armenviertel zu gehen.
    Auf dem Weg nach Hause:
    Katsumi klammerte sich immer fest an Ennosuke und schaute ihm dauernd verträumt in die Augen. Sie war wieder total verlegen geworden, warum auch immer. Dennoch fühlte sie sich wohl bei ihm und hatte überhaupt keine Angst mehr, sogar als es Dunkel wurde. Auf dem Weg ging die Sonne langsam unter und der Himmel färbte sich in vielen schönen bunten Farben. Irgendwann kamen die beiden an der Haustür des Mädchens an. Es war schön das nichts passiert war, dennoch würde sie sich sorgen machen, wenn Ennosuke allein heim gehen würde. Sie sprang ihm in die Arme und flüsterte leise: "Ennosuke... Gute Nacht und komm gut nach Hause. Beeil dich ja? Ich möchte nicht das dir was passiert.. Ich liebe dich Enno..." Liebevoll küsste sie ihn zum Abschied. Dann ging sie schnell zur Tür und ging rein. Drin lehte sie sich an die Tür und seufzte. "Solche Tage sollten kein Ende finden..." Sofort sprangen sie die Kätzchen an. "Ihr habt mich wohl vermisst."