Zimmer 201

Dieses Thema im Forum "Kiri Ryokan" wurde erstellt von Yuudai Yashiko, 14. März 2009.

  1. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

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    Yashiko gab zuerst nur ein verlegenes Quieken von sich. Sofort wusste er, dass sie sicher auch mit dieser Angst kämpfte. Nun spürte er nicht mehr nur, dass sie total verängstigt war, nein nun sah er es auch. Ganz plötzlich umarmte er sie ganz fest. Sein Atem wurde viel ruhiger und das Zittern verschwand. Nun war er wieder mutig und stark. Er umarmte sie ganz fest und strich ihr sanft durchs Haar. „Hab keine Angst. Ich werde dich schon beschützen. Vor den anderen müssen wir eben so weiter machen wie zuvor, aber es tut mir leid, ich werde nicht aufhören können dich beschützen zu wollen. Dazu bist du mir einfach zu wichtig…“ Seine Stimme war in diesem Moment so stark und verantwortungsvoll. Er wusste nun genau was seine Aufgabe an ihrer Seite war. „Ich werde dafür sorgen, dass niemand irgendwas bemerkt… und wenn wir allein sind… kann ich dir auch all meine Liebe schenken…“ Okay, nun war er nicht mehr so stark, denn er schämte sich total. Da fiel ihm erstmal auf wie verdammt schnulzig das alles war. Tetsuya-sama hätte wohl schon lang etwas unheimlich cooles getan.
    Er umarmte sie weiter und versuchte sie einfach zu beruhigen. Daisuke wusste genau das es das war wonach er sich gesehnt hatte und eigentlich war ihm egal was die Leute von ihm denken. Er persönlich würde sie sogar auf der Straße halbtot küssen, aber es ging eben nicht. Es machte ihn aber irgendwie gar nicht traurig, denn es fielen ihm so viele lustige Wege ein sie so zu ärgern. Daisuke grinste breit und drückte sie fest an sich. „Wer von uns ist hier der Baka hm? Du brauchst gar keine Angst zu haben, ich pass schon auf dich auf. Mit so einem starken Kerl an deiner Seite kann dir doch gar nichts passieren.“ Während er mit dieser unglaublich ruhigen Stimme sprach, piekste er sie etwas neckisch in die Seite. Okay, der letzte Satz eben klang er als würde er von Tetsuya-sama kommen, als von Daisuke selbst. Irgendwie war er grade so glücklich geworden. Er packte Yashiko an den Schultern, zog sie eng an sich und presste seine Lippen einfach auf ihre. Ein glückliches Seufzen entwich ihm dabei und er strahlte fast richtig. Die Augen schließend und grinsend drückte er sie immer fester an sich. „Meine Yashiko…“ Vor so circa vier Tagen hätte er es nicht für möglich gehalten, die nächsten zwei Jahre mal ein Mädchen zu küssen und nun das. Er war überglücklich.
     
  2. Als er sich beruhigt hatte, war die Umarmung um einigest stärker und sie schaffte es irgendwie ihren Stolz herunter zu schlucken und es zu zulassen, dass sie etwas kleiner in seinen Armen wirkte. Dazu trag wahrscheinlich auch bei, dass sie einfach so unglaublich Müde war und sich in seinen Armen so sicher fühlte, sie musste einfach nicht immer die starke sein. Auch wenn es sich so verdammt seltsam anfühlte, wenn er so sprach, war es doch irgendwie auch ein gutes Gefühl und sie drückte sich immer mehr an ihn und in seine Arme. Ihre grünen Augen waren von ihren Augenliedern verdeckt, da sie sie geschlossen hatte, und vorerst auch nicht wieder öffnete. Wie sie so in seinen Armen lag, konnte man fast denken sie schlief, doch zeigte ihr Gesicht einige Regungen auf das Gesprochene damit Daisuke wusste, dass sie ihm noch zu hörte. Bei dem was er ihr so sagte, wurde sie sogar leicht rot und vergrub sich noch mehr in seiner Brust, doch konnte sie dazu immer noch nichts sagen und so schwieg sie. Ihr Freund zog sie enger an sich und seine Arme wurden etwas fester, er hielt sie regelrecht fest und sprach mit einer so ruhigen Stimme. Als er sie in die Seite piekste riss sie die Augen auf und wand sich in seinen Armen, wobei sie vor schmerz das Gesicht verzog, da die Rippen immer noch schmerzten und wollte dazu ansetzen ihn wieder zu recht zu weißen. Doch er wusste einfach wie er sie zum schweigen brachte und presste seine Lippen auf die ihren, was automatisch wieder bewirkte das ihr Herz so sehr zum rasen begann das ihr ganz heiß wurde und jeder einzelne Zentimeter in ihr danach schrie ihm noch näher zu kommen. Mädchen. Doch in diesem Moment, machte ihr diese Vorwurfsvolle Stimme im Kopf nichts aus, sie war eins, und im Moment ein sehr glückliches. Immer enger wurde sie an seinen Körper gepresst und gleichzeitig wurde ihr Atem immer aufgeregter, sie fühlte wie glücklich er war, was sie noch glücklicher machte. Langsam sank sie unter ihm auf das Bett und genoss es wie seine Lippen sich auf ihren Anfühlten, wie sein Atem schmeckte, seine Lippen. Sie war so unglaublich aufgeregt und doch irgendwie immer noch einwenig Ängstlich, doch ihr ganzer Körper war warm und fühlte sich so schwach an. Es ist ja deine Sache die Karriere zu Riskieren... - Ist mir egal.. Daisuke ist es Wert... Mit dieser Aussage, hatte sie wohl ihre Stimme im Kopf zum schweigen gebracht und ihre Finger gruben sich in deine Haare und der Kuss wurde von ihr aus etwas Intensiver, mitlerweile lag sie rücklings auf dem Bett. Sie spürte die Schmerzen, doch es war ihr einfach nur egal, sie wollte einfach das der Moment nie endete.

    Doch sie mussten irgendwann auch wieder Luft holen, und so lösten sich ihre Lippen wieder und sie schaffte es, ihm in die Augen zu sehen und mit ihrer schwachen Stimme zu Antworten. "Danke...", war da mehr zum sagen? Womöglich sollte sie ihm erklären wie sie sich fühlte, wie glücklich sie war, doch das bedeutete ihn noch wichtiger für sie zu machen. Wielange kannten sie sich? Lange, aber lange genug? "I.. ich... bin so glücklich..", murmelte sie dann auf einmal total verlegen, und wirkte schon fast selber erschrocken über ihre Worte und lief knall rot an. "T..t..tut mir leid..", seine Augen liesen sie einfach nicht frei und sie begann wieder zu Zittern. Was er wohl nun denken würde von ihr? Mädchen. Mädchen. Da war sie wieder, doch diesmal war es eine schelmische Stimme, sie hatte ihren schwachen Moment erkannt, und genau in diesem Moment musste sie so etwas unbedachtes sagen.
     
  3. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

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    Daisuke spürte langsam, dass er bald einschlafen würde. So müde war er schon? Ob es ihr was ausmachen würde? Ach dann würde sie ihn sicher wieder wecken. Nach einem langen Kuss mussten beide erstmal wieder Luft holen. Glücklich lächelte er sie an und schaute ihr in die müden Augen. Natürlich war sie schwach, sie hatte ja viel mehr mitmachen müssen als er Heute. Sehr unerwartet bedankte sie sich bei ihm. Er strich ihr lächelnd über den Kopf. „Baka…“ Langsam würde sie sicher auch spüren, dass er immer müder wurde, aber er wollte nicht aufhören. Nur Sekunden später verkündete sie, dass sie total Glücklich war. Sofort lief er rot an, sie aber auch. Ein verlegenes Lächeln husche über seine Lippen, bis sie sich entschuldigte. „Baka… Entschuldigte dich doch nicht… I-Ich bin auch sehr glücklich…“ Unerwarteter Weise begann das Mädchen zu zittern. Besorgt schaute er sie an und streichelte ihr etwas über den Kopf. „Beruhig dich doch. Es ist doch alles okay…“ Seine Stimme war nicht mehr so Stark wie zuvor. Man konnte deutlich hören, dass er langsam sehr müde wurde, aber auch dass er besorgt um sie war. Schließlich hatte er sich vorgenommen sie zu beschützen, also warum zitterte sie so?
    Er lockerte seinen Griff etwas, weil er Angst hatte ihr noch weh zu tun. Trotzdem hielt er sie behutsam fest, sodass sie nicht umfiel. Daisuke machte sich etwas Sorgen, weil Yashiko immer so stark sein wollte… Wie er auch, aber bei ihr war es etwas anders. Denn sie musste es eben, weil sie ein Mädchen war und es nicht so sein konnte. Sie tat ihm irgendwie Leid. Er würde sich grausam fühlen, wenn er nicht so sein könnte wie er wollte. Besorgt schaute er sie an. Am liebsten hätte er gesagt was er grad dachte, aber da war sein stolz im Weg. Heute hatte er schon so viel gesagt, was ihm eigentlich widerstrebte. Aber sie war es auch wert… Sie war es für ihn sogar wert zu sterben. Plötzlich biss er sich auf die Lippen. Er kannte sie schon lang und sehr gut, aber auch so gut um so etwas zu denken? Unzählige Male hatte er sich für seine Freunde in höchste Gefahr begeben. Aber bei ihr war das Gefühl seit neustem ganz anders gewesen. Vorhin als der Jounin sie verletzt hatte, hätte er durchdrehen können und den Gegner ohne Skrupel sofort töten können. Und dabei war es für ihn eine Art ungeschriebene Regel nicht zu töten… Sie lag ihm wohl wirklich sehr am Herzen. „Zu sehr.“ Erschrocken hielt er die Luft an. War das wahr? Er wollte nicht drüber nachdenken… Da spürte er wieder ihr zittern.
    Noch Mal streichelte er sie sanft und versuchte sie zu beruhigen. „Ich mag sie nicht zu sehr… Ich bin dafür da an ihrer Seite zu sein!“ Er schaute ihr in die großen grünen Augen und wurde etwas verlegen. Ein ganz kleiner Kuss und dann schloss er die Augen und machte es sich gemütlich an ihrer Seite. Sie schien sich wieder zu beruhigen und er streichelte sie weiter, mit der andern Hand hielt er die ihre. So langsam wurde er immer ruhiger und musste sogar aufpassen, dass er nicht völlig einschlief…
     
  4. Langsam schaffte er es, die völlig übermüdete Genin mit seinen Worten zu beruhigen, ebenso wie mit seinen Handlungen. Doch Yashiko merkte das er immer Müder wurde, und auch die Sorge in seinen Augen, in seinem Verhalten, wie konnte sie ihm klar machen, dass sie auch auf sich selber aufpassen konnte? Wollte sie das eigentlich? Was sie im Moment sicher nicht wollte, sich noch weiter Gedanken darüber zu machen, denn eigentlich wollte sie den Moment geniesen und sich nicht darüber den Kopf zu zerbrechen, was sie mit ihren Worten anrichtete, oder mit ihrem Handlungen. Wieder legte er kurz seine Lippen auf die ihren, doch diesmal war es viel zu kurz ehe er es sich neben ihr gemütlich machte. Daisuke wirkte so anders wenn er die Augengeschlossen hatte, sah sie nicht welche Sorgen er sich um sie machte, was es ihr leichter machte ihren Kopf auf seine Brust zu legen. Sie spürte wie jene sich bei jedem Atemzug hob und sanft, und roch den Duft seiner Haut. Ihr Geruchssinn empfand diesen Duft als recht Angenehm, auch wenn selbst an diesem die Kampfspuren nicht ganz vorrüber gegangen sind, empfand sie seinen Duft als angenehm und so wanderten ihre Lippen langsam über die Narbe auf seiner Brust. Sie spürte wie er Verlegen wurde, und musste kurz einwenig schmunzeln, da gab sein Bauch ein knurrendes und gluckerndes geräuscht von sich. Kurz blickten sie sich verwundert an, dann fast im selben Moment fingen sie zu lachen an.

    Das Lachen tat zwar gut, aber ihre Rippen beschwerten sich heftig über die ruckartigen bewegungen die ihr Brustkorb dabei vollbrachte, doch konnte sie einfach nicht mehr aufhören zu lachen, bis ihr die ersten Tränen in die Augen traten und sie unter dem Lachen ein leichtes. "Au", heraus bekamm, um sich zu beruhigen vergrub sie ihr gesicht an der Brust ihres Freundes und versuchte tief Luft zu holen ehe sie langsam ein Wort heraus brachte, immer noch von kichern begleitet. "Ich glaube wir sollten sehen, ob noch etwas zu Essen da ist..", sie wischte sich die tränen aus den Augen und blickte ihn dann etwas verlegen lächelnd an ehe sie aufsprang ihm einen Kuss gab und etwas neckisch meinte. "Komm!", sie würde los laufen, wenn sie nicht angst hätte dabei die Stufen runter zu fliegen und so wartete sie auf ihren Freund.
     
  5. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

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    Sogar mit geschlossenen Augen fühlte er sich neben Yashiko toll. Auch das Gefühl, wie ihr Kopf an seiner Brust lag, beruhigte ihn unheimlich. Erst jetzt fiel ihm auf, dass sie, so sehr sie sich auch bemühte es nicht zu tun, einen wunderschönen Damenhaften Geruch hatte. Nicht das es ihn verwunderte, aber dieser Geruch gefiel ihm sehr. Plötzlich spürte er, wie sein Herz wieder höher schlug. Als sie seine Brust küsste, hatte er das Gefühl er würde schweben. Im Moment gab es so viele Reize die auf ihn wirkten und das Verlangen nach mehr Yashiko wurde immer größer. Er wurde total verlegen und das nicht nur wegen dem was sie tat, sondern wegen dem was es in ihm auslöste. Unauffällig versuchte er die ungewohnten Gefühle einfach runterzuschlucken und zu vergessen.
    Doch es würde gleich etwas passieren, was sein Problem noch schlimmer machte … Sein Magen knurrte und das nicht schlecht. Der ganze Kopf des weißhaarigen Jungen lief knall rot an, doch dann musste er irgendwie lachen. Der Moment war einfach zu schön um nicht lachen zu müssen. Auch sie lachte, wobei ihm erstmal auffiel was für ein bezauberndes Lächeln sie doch hatte. Da fiel ihm auch auf, dass sie plötzlich Au sagte. Einen Moment lang, machte er sich Sorgen, doch dies konnte er beheben. Kurz hob er, ohne weiter darüber nachzudenken, ihr Shirt an und schaute ob der Verband noch in Ordnung war. Erst in diesem Moment fiel ihm auf was er da tat. Er warf einen Blick zu Yashiko die knallrot angelaufen war. „Eh… Ich… eh… Wollte nur nach dem Verband sehen!“ Erschrocken kniff er die Augen zusammen, weil er einen Schlag erwartete, doch irgendwie geschah nichts. Scheinbar hatte sie es früh genug bemerkt… Er schaute sich den Verband an, welcher nach wie vor noch gut saß und auch noch nicht voll geblutet war. Vielleicht hätte er ja doch Medicnin werden sollen! Doch irgendwie konnte er seinen Blick grade nicht ablenken, denn wie er sie so sah, fiel ihm auf was sie für eine tolle Figur hatte. Das versetzte ihn in ein kurzes starren, wobei er wieder dieses ungewohnte Gefühl empfand. Im Moment würde er sie am liebsten anfassen… Aber er musste sich zusammenreißen. Erst jetzt fiel ihm etwas auf, was er unbedingt überspielen musste. Erschrocken schaute er sie an, kniff die Augen zusammen und küsste sie. „D-Deinen Wunden geht es besser.“

    Sie kicherte noch etwas von vorhin und brachte ihn auf die Idee etwas zu Essen zu suchen. Sein Magen bejahte dies einfach und er stand auf. Zum Glück hatte er eine feste Hose an… Er stellte sich erwartungsvoll neben sie und griff nach ihrer Hand. Immer noch hatte er kein Shirt an, das hatte er vor lauter Aufregung total vergessen. Auch das er ihre Hand nicht vor den anderen nehmen sollte, verlor er einen Moment lang aus den Augen. Zu zweit gingen sie durch die Tür, als es ihm auffiel. Schnell ließ er die Hand los und murmelte leise. „Lass uns einfach runter gehen, denn Er hat Hunger… und du sicher auch.“ Hoffentlich bemerkte auch sie die Umstellung, welche er versuchte mit dem Er hervorzuheben. Nebeneinander liefen sie die Treppen runter und Daisuke hatte die ganze Zeit nur im Kopf sie zu packen und zu küssen… Die Glückshormone waren grade einfach etwas zu viel für ihn. Er schmunzelte sie einfach etwas neckisch an und sie liefen langsam zur Küche … und zwar wirklich langsam denn sie waren tot müde. Da fiel ihm ein, jetzt wo er ihr Zimmer verlassen hatte, hatte er ja keine Ausrede mehr bei ihr zu bleiben! Sein Gesicht wurde kreidebleich. „Denk dir was aus! Irgendwas wie du wieder mit in ihr Zimmer kommst! Dann kannst du vielleicht auch bei ihr schlafen!“ Schon allein der Gedanke daran, ließ ihn einen Moment sabbern. Etwas verlegen wischte er es weg, dabei kam ihm die Idee. Er beugte sich zu ihr und flüsterte leise: „Hey, wenn wir gegessen haben, komm ich noch mal mit auf dein Zimmer und wechsle den Verband ok?“ Sehr gute Ausrede! Daisuke war einfach ein Schlitzohr…


    -> Küche
     
  6. Tetsuya Kokoro

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    <- Küche

    Als er die Tür hinter sich schloss, fühlte er sich total schwach und das eben noch so überhebliche Grinsen war völlig aus seinem Gesicht gewaschen. „Wieso gehen mir seine Worte plötzlich so nah? Es hat mich doch nie interessiert was er gegen mich sagt!“ Natürlich hatte es das nicht. Daisuke hörte schon immer nur das, was er auch hören wollte. Aber wenn über andere gesprochen wurde, musste er ja das hören was sie sagten… und es tat weh sich eingestehen zu müssen, dass er daran nichts ändern konnte. Etwas geknickt, trottete er die Treppen hinauf in das Stockwerk auf dem das Zimmer lag zu dem er wollte. Irgendwie staute sich grade Wut in ihm an und er lief an der Wand entlang. Mit aller Kraft schlug vor die Wand… typisch für die Pappwände des Hauses war diese auch sehr schnell zerschlagen… Das gab ihm nicht das Gefühl was er erwartet hatte vom zuschlagen.
    Endlich im richtigen Stockwerk angekommen, ging er durch die Zimmertür und starrte seine Sachen an die dort lagen. Sollte er sie wirklich nehmen und einfach gehen? Nein niemals. Er würde noch auf sie warten… und wenn er darf bleiben… Am liebsten die ganze Nacht durch… Sein Herz schlug etwas höher als er daran dachte, doch wieder schlich sich etwas Angst ein, als er an die Worte von Seishin dachte. Dass er sie sterben sehen wollte… Was war das für eine beschissene Gemeinschaft in der sich Shinobi gegenseitig verletzen oder sterben sehen wollen? Eigentlich war Daisuke ein total friedlicher Typ der Streit hasste, doch grade er stritt sich so mit jemandem?
    Deprimiert sank er auf die Knie und starrte den Boden an. Das alles wäre nie passiert, wäre er einfach in die Villa seiner Eltern gezogen… Hätte er einfach alles ignoriert. Aber würde er dann Yashiko so gut kennen? Schon der Gedanke daran von ihr getrennt zu sein brach ihm das Herz. Und dieser Kerl… wollte sie sterben sehen! Wütend schlug er mit den Fäusten gegen den Fußboden. Immer und immer wieder bis es richtig schmerzte und sie langsam aufscharbten. Aber nur so konnte er seine Wut loswerden ohne jemanden zu verletzen. Also kniete er auf dem Boden und schlug seine Fäuste blutig. Als er sich beruhigt hatte stand er auf und nahm auf ihrem Bett platz. Er wollte mit ihr reden, wusste nicht über war aber es musste sein!
    Also wartete er darauf dass sie endlich zu ihm kam… Oder war sie vielleicht bei Seishin geblieben? Wie konnte er sie mit diesem Wahnsinnigen Kind allein lassen?! Wütend biss er sich auf die Lippen und wartete einfach noch einen Moment… Würde sie nicht bald kommen, würde er sich auf die Suche nach ihr machen!
     
  7. <-- Küche

    Langsam öffnete die Türe und schloss sie wieder hinter sich, diesmal drehte sie wie üblich wenn sie schlafen ging, den Schlüssel um. Sie konnte es nicht wirklich gebrauchen das jemand in ihr Zimmer kam. Als sie den hinteren Raum, also jenen der eigentlich der Schlafraum war, betrat erblickte sie wie Daisuke mit hängenden Schultern auf ihrem Bett saß. Er biss sich auf die Lippe und sie zog etwas die Augenbrauen hoch, was bewirtke das sich ein Tropfen von ihrem Haaren löste und sie ging auf ihn zu. Ihr Gefühl sagte ihr, dass ihn etwas bedrückte, doch sie wusste nicht wie sie anfangen sollte mit ihm zu reden. War es wegen diesem Idioten Seishin das er so verkrampft da saß? Und warum waren seine Knöchel wund? Ohne ein Wort zu sagen, und ohne den Blick von ihm zu wenden, ging sie zu ihm und setzte sich vor ihn auf den Boden. Langsam nahm sie seine Hände und betrachtete sie genauer. Sie schienen nicht gerade übel mitgenommen zu sein, lediglich war die Haut etwas aufgerissen, was man nicht einmal wirklich eines Verbandes bedenken konnte. Leise meldete sich ihre Stimme, als sie seine Hände hielt: "Konntest du nicht warten bis ich da bin?", es klang nicht vorwurfsvoll oder gar disziplinierend, einfach nur besorgt. Dann lehnte sie ihren Kopf an seine Knie und blickte ihn an, immer noch nicht wusste sie nicht wie sie ihn Ansprechen sollte, auf das was eben war.

    Yashiko wollte ihm zeigen wie dankbar sie war, dass er sie zurück gehalten hatte, doch irgendwie wusste sie nicht ob das gut war. Daisuke selbst schien sich zusammen gerissen zu haben, Seishin nicht etwas zu tun, doch er war doch irgendwie auch jemand der zumindestens mit ihnen zusammen lebte. "Arigatou...", sie kniete vor ihm und beugte sich so zu ihm das sie ihn umarmen konnte. Auf einmal brachte sie nicht mehr heraus und umarmte ihn einfach nur, sie hoffte darauf das er fühlte wie wichtig er ihr war. "Vergiss den Idioten..", murmelte sie während ihre Finger langsam durch seine Haare fuhren und dann langsam über seine Wange und das Kinn. Wie kann ich ihn bloß aufbauen? Ihre Finger wanderten weiter in seinen Nacken und sie konnte einfach nicht anders als ihm in die Augen zu sehen. Sie wollte im Moment gar nicht reden, sondern ihm einfach nur all ihre Liebe geben.
     
  8. Tetsuya Kokoro

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    Grade als er begann sich sorgen zu machen, öffnete sich leise die Tür. „Yashiko…“ Selbst seine Gedanken drehten sich nur noch um sie. Als er bemerkte, dass sie die Tür schloss, wurde er etwas rot. Wollte sie ihn etwa die Nacht hier behalten? Das wäre unglaublich schön… Sie kam zu ihm und setzte sich vor ihn. Es schien als hätte sie bemerkt was in ihm vorging. Mit einem Lächeln versuchte er seine Laune zu überspielen. Er versuchte seine Hände zu verdecken, doch es war bereits zu spät und sie schaute sich die kleinen Wunden an. Wieder versuchte er es mit seinem Lächeln zu überspielen. „Ach das ist gar nichts, tut nicht mal weh. Mach dir keine Sorgen.“, sagte er und strich ihr mit seiner Hand über die Wange. So lang konnte er sie nicht berühren… Ein gutes Gefühl war es, sie wieder bei sich zu haben. Sie legte ihr Kopf auf sein Knie und schaute ihn an. Scheinbar wusste sie, genauso wenig wie er, was sie sagen sollte. Behutsam streichelte er ihr den Kopf und lächelte sie an. Diesmal war es kein erzwungenes Lächeln, sondern es fühlte sich gut an.
    Ganz unerwartet bedankte sie sich bei ihm und umarmte ihn. Er wurde total rot, aber genoss es total. Wieder schlich sich dieses ungewohnte Gefühl an. Dabei war er doch Nähe gewohnt. Was zur Hölle war das für ein komisches Gefühl? Sein Herz begann sehr schrecklich zu schlagen, bei jeder Berührung an seinem Körper. Doch er wurde nicht mehr rot oder verlegen, er fühlte sich einfach nur noch wohl. Ihre Worte beruhigten ihn und als sie sagte, er solle den Idioten vergessen, hatte er es schon längst getan… Als sie mit ihren Fingern durch seine Haare und über sein Gesicht streichelte, konnte er nicht anders, als seine Hand auf ihre Wange zu legen. Er zog sie etwas zu sich um ihr einen kleinen Kuss zu geben. Eigentlich sollte es nur ein ganz kurzer Kuss als Dank werden, doch wieder mal wollte er gar nicht aufhören. Nach einer Weile beendete er den Kuss und schaute ihr tief in die Augen. Sein Herz raste, seine Gefühle waren wirr und ungewohnt. Er fühlte sich einfach wie im siebten Himmel. So sehr… dass er übermütig wurde. „Ehm… Yashiko… kann ich… bei dir übernachten?“ Erst im nach hinein wurde ihm klar, was er da gesagt hatte und er lief knallrot an. Natürlich wünschte er sich das so unglaublich doll, aber das er es einfach sagte, damit hatte keiner rechnen können. Um ihr etwas Zeit zu lassen, stand er auf und stellte sich hinter sie. Dann hob er sie vorsichtig hoch und legte sie aufs Bett. „Du bist immer noch verletzt… Ich möchte nicht das du dich zu viel bewegen musst…“ Vorsichtig setzte er sich neben sie und streichelte ihren Kopf. Am liebsten hätte er sie nochmals geküsst, aber er wollte erst einmal ihre Antwort abwarten. Er schaute an ihr herunter und bemerkte, dass Seishin ja irgendwie Recht gehabt hatte, denn sie wurde obenrum immer großer... Einen Moment lang hielt sein Blick dort, dann wurde er total verlegen und schaute ihr ins Gesicht. „Hoffentlich hat sie’s nicht bemerkt…“ So sehr er sich auch dagegen wehrte, er mochte ihren Körper sehr und der Anblick löste wiedermal ungewöhnliche Gefühle aus...
     
  9. Die Situation war ruhig, und sie merkte wie sie ihn beruhigen konnte,allein diese Tatsache lies ihr Herz schon so viel schneller schlagen und als er sie Küsste wurde ihr auch noch ganz warm und ungewohnt zumute. Daisuke schien es wohl ebenso zu gefallen, denn auf einmal fragte er etwas ganz unerwartetes für sie. Ihre Gesichtsfarbe passte sich der einer Tomate an und ihr Atem wurde unerklärlicher weise schneller, da kam ihr in den Sinn das sie die Türe ja bereits abgeschlossen hatte und sie fühlte sich irgendwie noch seltsamer. Da fühlte sie wie seine Arme sich um sie legten und ihre Füße vom Boden gehoben wurden, im nächsten Moment schon wurde sie behutsam auf das Bett gelegt und erneut hörte sie seine Stimme. "Ich bin doch kein Krüppel..", klagte sie etwas erboßt über seine übermäßige fürsorglichkeit, immerhin konnte sie sich noch sehr gut bewegen, es tat nur einfach weh und um ihn das zu zeigen umfasste eine Hand nun den Stoff seiner Hose die Andere seine Schulter und er sollte einen Zug an beiden stellen Spüren. Eigentlich wollte sie ihn ja neben sich auf das Bett schleudern, doch sie hatte nicht einberechnet das sie so schwach mitlerweile war und diesmal auch nicht ihre Wut ausreichte um ihre Reserven zu mobilisieren, so dass sie statt ihn über sich zu werfen viel eher mit einiger Kraft auf sie zog.

    Ihr blieb kurz die Luft weg, nicht bloß weil sie so geschockt war, sondern auch alleine schon aufgrund des Aufpralls Daisukes Körper auf ihrem und sie musste sich zusammenreißen um vor schmerz nicht laut aufzuschreien. Das stechen ihrer Rippen war schon verdammt übel und brachte sie dazu schneller zu Atmen. Dann erst bemerkte sie wie verherrend die Situation war, denn auf einmal war Daisukes Kopf genau vor ihr und sie wurde erneut rot wie eine Tomate.
     
  10. Tetsuya Kokoro

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    Plötzlich fiel ihm auf, dass Yashiko sich wieder nicht wohl fühlte, damit wie er sie behandelt. Er biss sich auf die Lippe. „Was soll ich nur machen? Ich will nicht, dass sie sich noch mehr verletzt… Aber ich verstehe ihren Stolz… Sie ist mir einfach zu wichtig, als das ich mir keine Sorgen machen könnte!“ Er schaute sie einfach nur an und blieb ganz ruhig. Der ganze Moment machte ihn irgendwie aufgeregt. Unerwartet packte sie den Stoff an seiner Hose und mit der anderen Hand seine Schulter. Daisuke lief knall rot an, als sie seine Hose berührte und er musste sich zusammenreißen nicht völlig durchzudrehen. So viele ungewohnte Gefühle und dann musste sie auch noch da hinfassen… Er schluckte und atmete etwas aufgeregter. Zum Glück hatte er noch die feste Hose an… Plötzlich zog sie an ihm. Scheinbar wollte sie ihn irgendwo hinwerfen, doch ihre Kraft reichte nicht und er landete auf ihr. Das machte das ganze noch schlimmer. Das Gefühl wurde immer aufdringlicher und sein Kopf glich mittlerweile einer Tomate. Auch Daisuke blieb die Luft einen Moment völlig weg. War das vielleicht ihre Absicht? Nein so war sie nicht, außerdem schien sie selber erschrocken. Aber dieses ungewöhnliche Gefühl breitete sich immer mehr in seinem Körper aus und langsam waren die Veränderungen auch spürbar. Er legte seine Hände neben ihren Kopf und drückte sich etwas hoch.
    Daisuke spürte, dass sie genauso verlegen war wie er. „T-Tut mir Leid. Tat es weh?“ Sein Gesicht war immer noch sehr kurz vor ihrem. Der Drang sie zu küssen, wurde immer stärker und sein Haar hing ihm fast völlig im Gesicht. Er sah ihr Gesicht und wie rot sie wurde. Dann nahm er eine der beiden Hände, es reichte schließlich sich mit einer hoch zu drücken, und streichelte ihr über die Wange. Wieder wurde der Drang immer stärker, aber er musste ihr noch was sagen. „Ehm… Es tut mir Leid, dass ich dich immer so übertrieben versuche zu beschützen… Ich kann einfach nicht zusehen das dir irgendwas passiert.“ Sanft streichelte er ihre Wange während er sprach. „Wenn… Dir irgendwas passiert, dann setzt mein Hirn irgendwie aus und mein Herz schlägt so stark… Ich mache mir nur solche Sorgen um dich. Es tut mir einfach Leid.“ Sein Blick war zwar etwas beschämt, aber auch irgendwie total liebevoll. Die merkwürdigen Gefühle wurden nicht weniger, sondern nur noch viel mehr. Daisuke musste sich total verkneifen sie nicht zu umarmen und zu küssen, aber das ging nicht, weil sie wütend auf ihn war und außerdem hatte er Angst ihr wehzutun. Aber sie so zu sehen wie sie dalag und ihn anschaute, machte ihn total verrückt. Er hoffte einfach nur, dass sie ihn einfach küssen würde…
     
  11. Es dauerte fast eine ewigkeit bis sie wieder verstand was er sagte, sie war sich nicht mehr sicher ob er etwas gesagt hatte, das einzige dem sie sich sicher war, dass sie nicht verstand was ihr Körper ihr Signalisierte. Noch nie hatte sie so starkes Herzklopfen gehabt und noch nie hatte sie bei solchen Verletzungen so wenig schmerzen verspürt wie in diesem Moment. Seine Nähe löste in ihr irgendetwas aus und als sie seine Stimme wieder klar verstand, sprich der schmerz ihr anderen Sinne nicht mehr betäubte, erkannte sie auch das er sich mitlerweile wieder aufgerichtet hatte. Auch ihr Gefühl kam wieder und sie spürte wie seine Hand ihr Gesicht berührte und sie hatte wirklich mühe nicht noch aufgeregter zu Atmen, das alles war so Ungewohnt. Obwohl es ihr einwenig Angst machte und sie immer noch Wütend war, weil er sie wie eine Invalide behandelte, war es zu gleich auch so schön und aufregend das, die anderen Dinge wirklich nicht von belang waren. Wieder hatte sie das gefühl das sich ihr Herz aus ihrer Brust hervor arbeiten wollte, denn es schlug so heftig und kräftig das es schon fast wieder weh tat, dazu kam dann auch noch die schnellere Atmung welche einen gewissen Druck in ihrer Brust auslöste.

    Während sie Daisuke zu hörte und er davon sprach das dein Herz schnell schlug wanderten ihre Finger langsam zu der Narbe und furhen daran entlang, sie hörte nur noch seine Stimme und ihre Umgebung war total vergessen. Ihr Körper registirete seine nähe, was sie nur noch auf geregter werden lies, doch sie wollte nicht wirklich etwas dazu sagen, denn obwohl sie seine nähe etwas beschämte fand sie es auch auf unbegreifliche weise toll das er so reagierte und ihre anderen Hand wanderte in seine Haare. "Baka..", murmelte sie ganz leise, denn irgendwie war ihr nun wirklich nicht mehr danach zu sprechen sondern wollte ihn einfach nur noch küssen. Gut das er nicht all zu weit entfernt war, denn sie hatte auf einmal nicht mehr wirklich viel kraft um sich aufzurichten und ihre Lippen drückten sich schwach auf die seinen. Dennoch hatte der Kuss etwas Intensives an sich, wenn es auch nur die Gefühle waren die er gekoppelt mit der nähe seines Körpers in ihr auslöste.
     
  12. Tetsuya Kokoro

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    Zum Glück tat sie sofort, was er sich so sehr wünschte. Wenn auch etwas schwach, drückte sie ihre Lippen auf seine. Dies verlieh ihm sofort wieder etwas mehr Energie und er küsste sie etwas fester. Sein Arm mit dem er sich auf das Bett stemmte, gab langsam etwas nach und begann zu zittern. Er musste also leider kurz aufhören sie zu küssen. Dann ließ er sich einfach nehmen sie fallen. Sanft legte er einen Arm um sie und strahlte sie an. „Nenn mich nicht Baka… Ich bin doch so lieb!“ Er schmunzelte dabei und musste kurz sogar etwas lachen. Bei ihr zu sein, machte ihn einfach Glücklich. Auch wenn diese Bemerkung gänzlich unpassend war, musste er sich etwas von dem ungewöhnlichen Gefühl ablenken. Eine willkommene Abwechslung, wäre es ja sich etwas anders anzuziehen. Er legte eine Decke über die beiden und schmunzelte sie etwas an. „Also ich habe beschlossen, heute Nacht bei dir zu bleiben! Weil sonst muss ich mir ja nur Sorgen um dich machen…“ Er räusperte sich etwas und murmelte dann. „U-Und außerdem möchte ich grad so gern bei dir bleiben…“ Daisuke lief geringfügig rot an, riss sich aber zusammen. Um seine eigentliche Verlegenheit zu überspielen, öffnete er seine Hose und trampelte sie runter. War das überhaupt Verlegenheit? Das Gefühl kam ihm ganz anders vor. Auf jeden Fall war er nun die blöde enge Hose los. Na ja, eigentlich war sie ja gar nicht so eng… Erst jetzt fiel ihm auf wie entblößt er neben ihr lag, doch er versuchte es einfach zu ignorieren und legte seinen Arm wieder um sie und schaute sie mit einem sehr freundlichen Blick an.
    Langsam konnte er den Drang unterdrücken und küsste sie etwas fester. Etwas zaghaft legte er seine Hand in ihren Nacken und zog sie damit etwas zu sich. Im Moment konnte er gar nicht aufhören. Dazu konnte er sich aber auch nicht erklären warum das so war. Er konnte einfach nicht aufhören und zog sie dabei immer enger an sich. Dazu wurde er auch immer aufgeregter … und müder. Ihm fielen schon die Augen zu…
     
  13. Der Tag war wirklich anstrengend gewesen und so war es nur verständlich das ihm auch langsam die Kraft ausging und dennoch mochte sie es nicht, dass er den Kuss unterbrach. Seine Lippen waren so sanft, und es schmeckte so gut. Auf seine Bemerkung hin musste sie ebenso schmunzeln und war etwas abgelenkt von ihrem derzeitigem Gefühlschaos. "Ich weiß das du Lieb bist..", erwiederte sie darauf hin nur und grinste ihn an, dennoch war er einfach auch irgendwie ein Baka, doch sie mochte ihn, sehr. Dann legte er die Decke über sie beide und Yashiko kuschelte sich etwas ein. Er begann zu erklären warum er bei ihr bleiben wollte und erneut wurde die Yuudai etwas verlegen und murmelte dann. "Ich will auch nicht das du gehst..", sie machte sich vor verlegenheit etwas kleiner und grinste einwenig kindlich. Sie Spürte wie er sich bewegte und wurde noch roter als sie erkannte das er die Hose herunter trampelte. Doch auch sie konnte nicht in der Kleidung schlafen in welcher sie sich befand, doch wie sollte sie sich umziehen. Etwas verlegen griff sie unter den Kopfpolster und holte einen zusammengelegten Schlafanzug hervor. "Drehst du dich kurz um?", murmelte sie verlegen und wartete bis er dies auch getan hatte, ehe sie ihre Hose öffnete und in die Pyjamahose schlüpfte. Bei ihrem Shirt stellte sie sich etwas pingeliger an, doch letztendlich konnte sie auch damit überzeugen ihr Schlafshirt zu tragen. Andererseits war dies das einzige an ihrer Kleidung welches nicht schwarz war, und auch nicht so weit geschnitten wodurch es eindeutig weniger Retoschierte als ihre sonstige Kleidung. Sie wollte nicht mehr aufstehen und so warf sie ihre Kleidung und meine Hose einfach auf den Boden vor dem Bett. "Kannst dich wieder um drehen..", er drehte sich zu ihr und legte eine Hand in ihren Nacken und zog sie an sich, erneut berührten sich ihre Lippen und ihr Herz begann wieder zu rasen. Dennoch war sie auch müde und so kuschelte sie sich, seine Küsse erwiedernd an ihn und musste dabei aufpassen nicht einzuschlafen.

    Obwohl sie total aufgeregt war, überweltigten sie die Ereignisse des Tages und sie sank in seinen Armen langsam in das reich der Träume. Daisuke sollte dies dadurch bemerken das ihr Atem immer flacher wurde und ihre Lippen zwar noch auf seinen waren, doch seine Küsse nicht mehr erwiederten.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. Juli 2009
  14. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

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    Eben lachte er noch so herzlich, da sagte sie plötzlich zu ihm „Ich will auch nicht dass du gehst.“ Sofort lief der arme Kerl wieder knallrot an. Zum Glück schoss das Blut ihm diesmal nicht aus der Nase, na ja so viel war sicher auch gar nicht mehr vorhanden. Auf ihre Aufforderung hin drehte er sich weg und hielt sich die Augen zu. Die ganze Zeit raste nur ein Gedanke durch seinen Kopf. „Los dreh dich um! Guck sie an! Los tu es!“ Er musste sich sehr doll zusammenreißen es nicht zu tun und biss sich auf die Lippe. Dann kam zum Glück auch schon die Erlösung. Er konnte sich wieder zu ihr drehen. Sofort packte er sie im Nacken, zog sie zu sich und küsste sie. Wieder wollte er nicht aufhören, wurde aber langsam immer schwächer und müder. Auch bei ihr merkte er dasselbe. Wie sie die küsse erwiderte, völlig schwach. Der starke Yashi… war nun die schwache Yashiko und schlief ihm halb in den armen ein während er sie küsste! Er hatte es geschafft, er hatte endlich eine Freundin. Am liebsten würde er sofort zu Yuto rennen und seinem besten Freund alles erzählen. Doch dieses mal… ging das nicht. Das war schon eine ungewohnte Situation, da er dem jungen Mann sonst immer alles erzählte.
    Die ganze Zeit über die er nachgedacht hatte, hatte er seine Lippen einfach auf ihren ruhen lassen. Als er aufhörte nachzudenken, bemerkte er auch, dass sie aufgehört hatte. Scheinbar war sie nun völlig eingeschlafen. Er ließ von ihr ab und kuschelte sich etwas an. Dann sah er sie an und beobachtete sie beim schlafen. Also dabei konnte sie niemandem etwas vormachen, man sah sofort, dass sie ein Mädchen war. Ihr Gesicht war viel zu zart und zu zierlich für ein Mädchen. Außerdem wie sie dalag und sich an ihn schmiegte, der Blick allgemein. Sie war nun mal ein wunderschönes Mädchen. Er streichelte ihr etwas über die Wangen und beobachtete sie. „Ob ich heute überhaupt mal schlafen werde? Sicher nicht… Ich werde sie einfach nur noch ansehen…“
    Nur wenige Minuten später fielen ihm die Augen zu und er pennte ein … Wobei er auch etwas schnarchte und sich rumwelzte wie ein Irrer!
     
  15. Es wurde morgen und die Sonne begann langsam das schwarz der Nacht zu erhellen, eigentlich war sie ja total fertig und wollte nicht aufstehen, doch war es notwendig. Immerhin wollte sie ja nicht von irgendeinem ihrer Mitbewohner bei ihrer Morgentlichen Toilette überrascht werden, also musste sie sich vor allen anderen aufmachen und ins Bad gehen. Langsam öffnete sie ihre Augen, Daisuke hatte es scheinbar geschafft irgendwann einmal einzuschlafen und sie hatte sich dabei, so gut dies möglich war, an ihn gekuschelt. Die Hände wanderten zu ihren Augen und versuchten vergebens daraus den Schlaf zu reiben und als sie sich vorsichtig aufrichtete, murmelte Daisuke irgendwas und legte seine Arme um ihre Hüfte. "Shh.. ich geh nur eben ins Bad.. ich komme ja wieder..", erklärte sie ihm mit einer beruhigenden Stimme und versuchte sich aus seiner Umarmung zu lösen, ohne ihm dabei weh zu tun. Doch er lies sie einfach nicht los und zog sie statt dessen wieder an sich, sanft streichelte sie ihm durch die Haare. "Aber ich muss doch.. nun kann ich zumindestens sicher sein das niemand rein kommt..", murmelte sie und versuchte ihm erneut zu Signalisieren, dass es besser war sie nun los zu lassen. Daisuke schien mindestens genauso Müde zu sein wie sie selbst, und hatte es mitlerweile verstanden worauf dies hinaus lief und setzte sich ebenso auf. Mit einer total müden Stimme erkläre er ihr, dass er mit kommen würde, was ihr erneut die röte ins Gesicht treiben sollte. Ein leichtes nicken folgte ehe sie aufstand, und sich neue Kleidung aus dem Kasten holte.

    Mit jener bewaffnet, neuen Verbänden für ihre Wunden, einem Handtuch und einen Bademantel den sie sich umlegte um nicht entblößt durch das Haus zu schleichen, machten sie sich auf den Weg um ins Bad zu kommen. Dort angekommen, wurde erstmal die all morgendliche Toilette durch geführt, doch als sie in den Spiegel sah, merkte sie erst wie Fertig sie aus sah. Ihr Haar war verwuschelt und wirkte irgendwie fahl, die Haut war blass und die Tränensäcke hatten sich zu Augenringen gefärbt. "Oh...", murmelte sie und stellte die Dusche an, das Wasser war total kalt und sie sah, das es ihrem Freund auch nicht wirklich besser ging. Langsam streifte sie ihren Bademantel ab und entledigte sich vorerst ihrer Verbände, Daisuke war hierbei sehr hilfsbereit. "Arigatou..", sie war in so einem Zustand nicht wirklich Gesprächig und so blieb es bei kleinen bemerkungen. Mit Shampoo und Duschgel ging es unter die Dusche und die Yuudai musste sich ernsthaft zusammen reißen um nicht leise auf zu schreien als das kalte Wasser ihre Haut berührte. Die Gänsehaut zeigte deutlich das es im Grunde viel zu kalt war, dennoch war es das einzige Mittel um sie wach zu bekommen. Das Mädchen wusch sich ihre Haare und den Körper, hierbei jedoch aufpassend keine Seife in ihre Wunden zu bekommen. Oh... heute geht es ja auf eine neue Mission... kam es ihr in den Sinn, und sie verfluchte sich das sie noch nichts vorbereitet hatte. Als sie die Dusche beendet hatte, stieg sie langsam heraus und überlies das Feld Daisuke, wärend sie ihre Haare etwas trocken Rubbelte und sich daran machte ihre Zähne zu Putzen. Als auch Daisuke fertig war, half er ihr noch dabei die Wunden neu zu Desinfizieren und die Verbände erneut anzulegen. Sie küsste ihn ganz Zärtlich und versuchte ihn dazu zu bewegen in sein Zimmer zu gehen, doch er erwiederte auf ihre Argumente nur, dass es wohl niemand sehen würde.

    Das ganze dauerte länger als sie gedacht hatte, denn als sie wieder im Zimmer angekommen waren, wurde es bereit hell und von ihrem Fenster aus konnte sie die Sonne bereits sehen, was ein deutliches Zeichen dafür war, dass es sich um einen sonnigen Tag handeln würde. Yashiko hatte gut lust sich noch einmal einwenig hin zu legen, doch musste sie sich auf die Mission vorbereiten. Sie öffnete ihren Kasten und holte ihre beiden Schwerter heraus, welche sie einerseits von ihrem Bruder und andererseits eines von ihrem Onkel erhalten hatte. Da sie jedoch noch Frühstücken würden, und sie es mehr als Unhöflich erachtete dabei mit Waffen zu erscheinen, legte sie sie im Vorraum auf ihren Tisch und kam wieder in den Schlafraum zurück. Eigentlich mochte sie es nicht ihren besten Freund so abzuwimmeln, doch es reizte sie, dass er sie nicht einfach in ruhe ihre Sachen zusammen packen konnte. Natürlich erwiederte sie seine Küsse, doch nicht lange und wirkte generell eher etwas abwesend. Sie nahm ihre Gürteltasche heraus und bestückte sie mit einigen anderen Waffen, hier bei handelte es sich im genauerem um 5 Kunais, 10 Shuriken und einigen Rauchbomben, sie wusste ja nicht worauf sie sich einzulassen hatte. Als sie ihre Taschen zusammen hatte, umarmte sie Daisuke und flüsterte leise. "So nun hab ich Zeit..", dabei schenkte sie ihm ein kurzes lächeln und einen sanften Kuss. Zusammen kuschelten sie noch einwenig auf dem Bett.
     
  16. Tetsuya Kokoro

    Tetsuya Kokoro Genin

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    Daisuke war völlig im Traumland versunken und sein Schnarchen verdeutlichte dies nach wie vor. In der Nacht konnte er kaum schlafen und war ständig mit Yashiko zusammen munter. Der Junge sabberte etwas im Schlaf und schnarchte leise. Plötzlich spürte er Bewegungen im Bett. Und das wurde nicht weniger. Langsam öffnete er seine müden leuchtend türkisenen Augen und schaute zu Yashiko. Vorsichtig und völlig übermüdet legte er seine arme um ihre Hüfte und murmelte leise: „Bleib hier…“ Sie erklärte ihm, dass sie ins Bad wolle, doch er zog sie näher zu sich. „Nein… Du bleibst bei mir…“ Sie strich ihm durch die Arme, was ihm wieder ein kribbeln durch den Körper jagte. Doch langsam ließ er locker und richtete sich langsam und bedächtig auf. So langsam hatte er es geschafft und saß neben ihr auf der Bettkante. Leise gähnte er und murmelte mit einer sehr verschlafenen Stimme: „Ich komm mit…“ Da stand sie schon auf und suchte ihre Sachen zusammen. Daisuke saß immer noch in seiner Boxershorts blöd rum und kratzte sich am Bauch. Sein weißes Haar stand noch ungewöhnlicher ab als normalerweise und sein Gähnen wiederholte sich immer und immer wieder. Er wartete ja eigentlich nur auf sie und richtete sich gemächlich auf.
    Als sie fertig war, stand er in einer etwas buckligen Haltung hinter ihr und umarmte sie ganz kurz. Total müde und leicht trampelnd folgte er ihr einfach. Eins stand fest, Daisuke war ein totales Morgenmuffel. Und er konnte seine Finger nicht von Yashiko lassen. Aber so war er nun mal sehr anhänglich und das ganz besonders morgens. Er wartete bis sie fertig war und stellte sich dann vor den Spiegel. Sein Gesicht wurde plötzlich kreidebleich und da rutschte ihm ein Gedanke raus. „Gott er sieht so grauenhaft aus…“ Doch zum Glück sprach er den Gedanken nicht weiter aus. „Du bist schuld! Du hast das aus ihm gemacht!“ Genervt presste er die Hände an die Schläfen und flüsterte leise kaum hörbar: „Schnauze.“ Er bemerkte, dass Yashiko sich grade mit dem Verband quälte und half ihr etwas dabei.
    Dann stellte er sich wieder vor den Spiegel und wusch einfach sein Gesicht mit kaltem Wasser. Wie er das hasste, wenn das Wasser so verdammt kalt war. Aber es verlieh seinem so verschlafenen Gesicht wieder etwas an Frische. Mit seinen nassen Händen wuschelte er sich einfach mal durch die Haare. Da merkte er, dass Yashiko schon fertig war und sprang schnell unter die Dusche… Ohne weiter drüber nachzudenken drehte er einfach den Wasserhahn an, ohne daran rumzudrehen. Ein lauter Schrei durchfuhr sicher die ganze Etage und der Junge lief eisblau an. In dem Moment fragte Yashiko scheinbar etwas verwundert was los ist. Mit zittriger Stimme versuchte er sie zu beruhigen. „A-Alles O-Okay… E-Es … War nur… Kalt..“ Frierend biss er sich auf die Lippe und duschte einfach weiter. Als er aus der Dusche kam, war seine Haut immer noch sehr bläulich und er zitterte am ganzen Körper. Also munter war er nun alle mal. Nun war er fertig und half Yashiko die Verbände wieder anzulegen. Die Wunden sahen schon besser aus, was ihm wieder ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Etwas unerwartet küsste sie ihn, was seine Wangen etwas rot anlaufen ließ. Doch dann versuchte sie ihn in sein Zimmer abzuwimmeln. Das deprimierte ihn etwas, aber er versuchte es zu überdecken. „Eh… Ich bleib erstmal bei dir.“
    Wieder auf ihrem Zimmer begann sie ihre Sachen für die Mission zu packen, doch er ließ einfach nicht locker. Von hinten umarmte er sie und küsste ihren Nacken. Dass sie grade davon genervt war, merkte er nicht. Nach einer Weile setzte er sich aufs Bett und wartete einfach auf sie. Seine Haare waren noch etwas nass und tropften ihm ins Gesicht.
    Dann kam sie endlich zu ihm und umarmte ihn. Ihren Kuss erwiderte er ehr zärtlich und zog sie zu sich aufs Bett. Einige Minuten waren die beiden völlig miteinander beschäftigt und ließen nicht von einander ab. Daisuke streichelte ihr durchs Haar und murmelte etwas traurig. „Ich müsste aber auch noch mal in mein Zimmer und mein Zeug packen…“ Da kam ihm der Gedanke. „Und du kommst mit.“ Er sprang auf und zog sie am Handgelenk hoch. Plötzlich fiel ihm auf, dass er sie eng an sich gezogen hatte und küsste sie einfach noch mal. Dann zog er sie zur Tür und ließ ihre Hand los. Sie folgte ihm einfach.

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  17. Tetsuya Kokoro

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    Es musste schon irgendwie komisch aussehen, wie der kleine Kerl dieses so viel größere Mädchen, was ja aussah wie ein Junge, auf seinem Rücken herumtrug. Stark genug war er allemal, für ihn war sie sogar richtig leicht. Dennoch machte er sich große Sorgen um sie. Es hatte so sehr geregnet und sie war so lang draußen gewesen. Mit großer Sicherheit war sie nun unterkühlt, aber er würde sich schon um sie kümmern. Auch wenn sie mit sehr großer Sicherheit protestieren und ihn wohlmöglich danach vermöbeln würde, aber das war es doch wert. Er spürte wie geschwächt sie war und an seinem Rücken klebte sie richtig, da sie so nass war. Sie fühlte sich so kalt an… Wütend biss er sich auf die Lippe, wie konnte er sie nur so im Stich lassen? Das wäre alles nicht passiert, wenn er nicht so ein Idiot gewesen wäre! Er spürte wie ihre Arme schwach vor seinem Oberkörper herunterhingen und ihr Kopf auf seiner Schulter lag. War sie wohlmöglich eingeschlafen? Er hielt sie so fest er konnte und hoffte dass sie etwas wärmer wurde… Sie war so kalt, dass es richtig wehtat an seinem Rücken. Langsam aber sicher wurde ihm selbst dazu auch noch kalt. Ja warum auch nicht? Schließlich hatte der arme Kerl ja auch keine Jacke mehr an und ihr kalter Körper hing an seinem. Aber immerhin konnte er sie so noch etwas wärmen.
    Mit der Zeit kamen sie dem Kiri Ryokan näher. Es war schon richtig dunkel geworden und draußen liefen kaum noch Leute herum. Die die dort entlang liefen und die beiden Shinobi sahen, kicherten leise vor sich hin und flüsterten sich Sachen zu. Er spürte diese Blicke… Wütend starrte er zu Boden. Wie immer war es nur weil er ein solcher Zwerg war. „Wenn ich doch nur größer wäre… dann könnte ich sie viel besser beschützen und nicht jeder würde lachen wenn er mich mit ihr sieht…“ Einen Moment lang verlor er völlig aus den Augen, dass sie ja aussah wie ein Junge und die Leute auch deswegen komisch gucken könnten, weil sie sie für ein schwules Pärchen hielten.
    Endlich hatten sie es geschafft und waren zu Hause angekommen. Die Tür war offen… Welche Idioten hatten denn die Tür schon wieder aufgelassen?! Hinter sich schloss er leise die Tür um seine Freundin nicht zu wecken. Sehr schnell ging er die Treppe hoch. Es war wohl gar keiner zu Hause gewesen, aber umso besser, dann störte ihn keiner. Er brauchte sie in ihr Zimmer und platzierte sie auf einem Stuhl. Dort angekommen umarmte er sie erstmal und küsste sie auf die Wange. Er wusste nicht, ob sie das überhaupt merkte, aber er wäre froh, wenn es einfach ein kleines Zeichen von ihr gebe. Auf jeden Fall war er froh, dass es ihr mehr oder weniger gut ging. Ganz vorsichtig strich er ihr durchs Haar und murmelte leise: „Ich bin froh, dass du wieder da bist…“ Dann stand er auf und suchte erst einmal was frisches zum anziehen. „Ich denke du solltest mal ein warmes Bad nehmen oder so…, murmelte er ebenfalls sehr leise. Er war relativ traurig und besorgt… Mit solchen Situationen konnte er gar nicht wirklich umgehen. Und der sonst so starke Junge war eigentlich kurz davor einfach in Tränen auszubrechen… Doch das ging nun nicht, denn er musste nun stark sein um sich um sie zu kümmern.
     
  18. Es war kalt, nass und sie fühlte sich leer, natürlich war sie irgendwie froh das sie ihr Freund nun trug, denn den Weg nach Hause hätte sie wohl nicht geschafft. Das der kleine Mann so viel kraft hatte, dass er sie mühelos wie einen Sack über die Schulter werfen konnte wusste sie ja. Doch das er es für sie auch tat, und sich dann auch noch so sehr um sie sorgte, war etwas neues für die junge Kunoichi welche bisher eher die raue Seite des Jungen kannte. Als sie in ihrem Zimmer angekommen waren machte sich der Junge daran ihr die Sachen heraus zu suchen als sie langsam aufstand. Das Mädchen fühlte sich ziemlich schwach als sie auf den Jungen zu kam und ihm die Sachen abnahm, kurz blickte sie ihn dabei an ehe sie ebenso leise wie er selbst sprach. "Danke...", murmelte sie und legte ihre kalte Hand auf seine Schulter. "Du musst dich auch umziehen... und solltest Baden..", fügte sie dann noch hinzu und wurde etwas rot und wandte ihren Blick ab ehe sie sich ein Handtuch holte. "Wegen vorhin..", sie wusste nicht so recht wie sie anfangen sollte und drehte das Handtuch daher in ihren Händen. "Es tut mir leid.. ich werde mich bessern.. versprochen.. du hast so etwas nicht verdient..", murmelte sie weiter und zog an dem Handtuch herum, die ganze Zeit über als sie sich für die Situation vorhin entschuldigte, blickte sie den kleinen weißhaarigen Jungen nicht einmal an. Danach stand sie da und legte das Handtuch zu ihren trockenen Klamotten hinzu ehe sie sich an ihn wandte und noch einmal ihre Hand auf seine Schulter legte. Durch die viele Bewegung war ihr wieder warm geworden, zu mindestens in den Fingern und das Mädchen beugte sich langsam vor und gab dem kleineren Jungen einen leichten Kuss auf die Wange.
     
  19. Tetsuya Kokoro

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    Natürlich jagte es Daisuke einen kalten Schauer über den Rücken als er die kalte Hand seiner Freundin auf seiner Schulter spürte. Ebenso machte es ihn erlegen und wieder schuldbewusst. Irgendwie war es ja seine Schuld, dass es ihr so schlecht ging. Er hatte sie nicht beschützen können. Vor Wut biss er sich auf die Lippen. Am liebsten hätte er das Mädchen einfach nur an sich gedrückt um sie einfach zu trösten. Was sie dann sagte erschreckte ihn etwas. Er schaute an sich herunter, wobei seine Haare etwas auf den Boden tropften. Daisuke lächelte verlegen. „O..okay. Du hast Recht. Ich geh schnell duschen, dann mach ich uns einen Tee und komme wieder her, ja?“ Sein Lächeln wurde immer verlegener und er wurde sogar leicht rot. Würde er heute wohl wieder eine Nacht bei ihr verbringen? Naja, immerhin musste er sich um sie kümmern, also los. Grade wollte er aufstehen, da erschrak er erneut wegen ihren Worten. Und auch der Kuss… Ganz plötzlich legte er seine Arme um sie und zog sie zu sich. Er war stark, keine Frage und dennoch konnte er teilweise richtig liebevoll sein. Stumm vergrub er einfach seinen Kopf und schluchzte leise. Nun hatte er endgültig versagt… Er zog den Kopf hoch und schaute sie an. Seine Augen wurden total rot und die Tränen liefen in Strömen über seine Wangen. „Was tut dir leid?“, sagte er schon fast hysterisch. „Es tut dir leid, dass ich dich nicht beschützt habe?!“ Wütend und traurig zugleich, das war echt nicht toll. Daisuke wollte nie mehr weinen und sowieso vor niemandem. Er ließ sie los und wischte die Tränen mit seinem Ärmel weg. Es war nutzlos. Er schluchzte weiter und die Tränen rannen weiter. „Tut mir leid… Ich werde besser auf dich acht geben…“ Daisuke beugte sich vor und küsste sie auf die Stirn. Er rappelte sich auf und ging aus dem Zimmer. So schnell er konnte, rannte er hinauf um sich neue Sachen zu holen unter die Dusche zu hüpfen…
    Nachdem er dies alles erledigt hatte, begab der Junge sich in die Küche. Er hatte ihr einen Tee versprochen also bekam sie diesen. Vorsichtig lief der Junge die Stufen hoch um seiner Freundin eine Kanne Tee mit samt einer Tasse zu bringen. Mit dem Kopf klopfte er an die Tür und trat sie mit dem Fuß auf. Seine Kraft hatte er in emotionalen Momenten nicht wirklich im Griff, deswegen knallte diese sofort gegen die Wand. „Gomene…“, murrte er und stellte den heißen Tee ab. Dann schloss er die Tür hinter sich und seufzte leise. „Tut mir Leid wegen vorhin… Ich hoffe du willst mich noch hier haben, ansonsten kann ich auch…“ Er schluckte. Das war alles andere als das was er wollte und das konnte man in seinen Augen lesen. „gehen.“
     
  20. Das Mädchen verstand nicht, warum der Junge auf einmal weinte, und hatte die Befürchtung das sie etwas Flasches gesagt hatte, was scheinbar auch so war. Sie versuchte ihren Freund zu trösten, doch dieser lies dies nicht zu, dass einzige was sie schaffte über ihre Lippen zu bringen war ein leiser versuch ihn zu beruhigen. Doch auch dieser ging einfach Fehl und der Junge war unterwegs um zu Duschen, was sie nach ihm genauso tat. Sie ging nach dem Duschen zurück in ihr Zimmer und kleidete sich gerade an als die Tür mit einem krachen gegen die Wand schlug. Erschrocken zuckte sie zusammen und Presste das Shirt vor ihre Brust. "Daisuke!", quiekte sie leicht sehr Mädchen haft, doch im nächsten Moment lies der Schreck schon nach und sie wusste nicht wirklich was sie Empfinden sollte.

    Einerseits war sie Verlegen weil sie fast entblößt vor ihm stand, einerseits fand sie es total Süß wie er sich um sie kümmerte und andererseits machte sie es total Wütend das er alles falsch verstand. Sie hatte keinerlei Idee wie sie das mit Worten erklären sollte, und fluchte einfach nur: "Baka!", doch bevor er gehen konnte, zu mindestens hoffte sie es, versuchte die ihn mehr oder weniger grob am Kragen zu Packen und zu sich zu ziehen. Dabei presste sie ihre Lippen so fest sie konnte auf die seinen, sofern er sich nicht befreite. Nach einen sehr bestimmenden Kuss lies sie ihn wieder los und blickte ihm, mit all den Gefühlen die sie im Moment besaß in die Augen, er sollte sehen was in ihr Vorgeht denn sie wollte es einfach nicht mehr verbergen. "Genug Antwort?", sie wartete auf keine Antwort von ihm sondern zog sich einfach nur das Shirt wieder an und schnappte sich die Tasse und blies auf die heiße und dampfende Flüssigkeit um jene abzukühlen ehe sie sich auf ihr Bett setzte und daran nippte.
     
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