Am südlichen Ufer

Dieses Thema im Forum "Archivforum" wurde erstellt von Tenkakuro no Yakana, 5. Juni 2007.

  1. Das südliche Ufer der Hauptinsel, nahe dem Dorf im Nebel
     
  2. <--- Treffen der neuen Genin (Kiri)


    Ein schlurfendes Geräusch begleitete die Schritte der Jonin als sie langsam ans Ufer trat und mit ihrer bloßen Anwesenheit leichte Eiskristalle auf der Wasseroberfläche verursachte, die Arme verschränkt und die Mimik eiskalt sah sie hinaus auf das Wasser und wurde wehmütig als sie zurück dachte wie oft sie hier mit anderen trainiert hatte die sie damals noch Freunde genannt hatte.
    ...für meine Genin wird es genauso sein... irgendwann... aber noch nicht... noch haben sie ihr Herz... hoffe ich...
    Taomaru's Eisnatur wird sich hoffentlich nicht zu schnell auf seinen Charakter auswirken... Eis ist ein weitaus verzehrenderes Element wie viele andere... doch vielleicht denke ich das auch nur weil es mich besitzt...
    Ryu-ichi... ein Taijutsu Talent ohne Frage... er muss recht hart im Nehmen sein wenn er mir zugeteilt wurde, aber wenn ich seine unangenehmen Ausfälle bedenke... ja, vielleicht mag er ein Verständnis von Ehre besitzen das meinem gleich kommt...
    Zweifelsohne wird bei den Nachprüfungen noch ein dritter Genin den Weg her finden, ich frage mich ob er die beiden gut ergänzen wird und wie sie jetzt schon miteinander klar kommen...

    In einer langsam wirkenden Bewegung drehte Yakana sich nun um, sah dem Weg entgegen auf dem ihre Schüler nun eintreffen würden.
     
  3. Taomaru

    Taomaru Guest

    Taomaru kam den Weg entlangelaufen und beobachtete das Wasser. An den Umstand, dass alles gefror, was in die Nähe seiner Sensei kam, musste er sich wohl erst noch gewöhnen. Ein weiteres mal musterte er sie und kam zum gleichen Ergebnis wie zuvor: Sie sahr wohl ganz gut aus, war aber auch die gruseligste Frau, die ihm je begegnet war...

    Er war gespannt darauf was sein Teamkamerade, aber vor allem seine neue Sensei so drauf hatte. Er bezweilfelte zwar, das sie ihnen viel von ihrem Können preisgeben würde, aber insgeheim hoffte er sich ein paar Techniken von ihr abschauen zu können.

    Wortlos starrte er sie weiter an, traute sich auch nicht etwas zu sagen.
     
  4. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Ryu betrat langsam den schmalen Küstenstreifen südlich von Kirigakure, die Wasseroberfläche glitzerte leicht im Sonnenlicht, was auf die Anwesenheit seiner Sensei hindeutete. Als er sich dem Ufer weiter näherte konnte er zuerst Taomaru und wenig später auch Sensei-Yakana sehen. Sensei Yakana ist auf diese Entfernung kaum zu erkennen. Ihr Körper hebt sich kaum vom Wasser ab, wenn die Wellen nciht wären würde ich vielleicht erst erkennen wenn ich fast schon vor ihr stehe. Sie hat eine starke verbundenheit zu Eis, aber ich frage mich was sie sonsnt noch so drauf hat. Sie wirkt nicht wie jemand der sich auf Taijutsu spezialisiert hat, wahrscheinlich ist sie eher ein Ninjutsu-Typ. Ich frage mich aber was sie hier mit uns vor hat.
    Ryu näherte sich den beiden, blieb direkt neben Taomaru stehen und fixierte Yakana mit festem Blick. "Sensei, ich denke wir wären dann so weit. Was habt ihr hier mit uns vor?" Ryu verschränkte die Arme vor der Brust und schaute Yakana ausdrucklos an.
     
  5. ...Ryu-ichi... das wird äußerst interessant werden...
    Mit noch immer verschränkten Armen blickte sie ihre Schüler an, die tiefen Augen blickten Ryu direkt entgegen und das einzige was wirklich in ihnen lag war kälte, weder eine Reflexion noch ein sanftes Spiegeln ihrer Augen, absolutes schwarz. Dieselben Augen wanderten zu Taomaru, bevor sie sich schloss und den Kopf langsam nach vorne neigte. Die beiden Jungs waren um einiges jünger und erreichten doch schon fast ihre Körperhöhe, Größe sollte man nicht sagen.
    "Tenkakuro no Yakana (Yakana des dunklen Eises) nennen mich die Menschen in Kirigakure no Sato und über dessen Grenzen hinaus, ich bin weitaus schlimmer als mein Ruf. Meine Trainingsmethoden werden euch an die Grenzen eurer Belastbarkeit bringen und darüber hinaus, ich erwarte das ich euch darüber nie beschwert, herum jammern kann ich nicht leiden, Unpünktlichkeit, Widerrede, Ins Wort fallen, Respektlosigkeit und Faulheit ebenfalls nicht. In meinen Augen, entgegen denen anderer Sensei, seid ihr keine Untergebenen, ihr seid Schüler, aber bildet euch nicht ein das ihr etwas besonderes seid nur weil ihr die Abschlussprüfungen geschafft habt und euch jetzt Shinobi nennen dürft, Fakt ist eure Anfangsmissionen werden Drecksarbeiten sein, das ist keine Schikane sondern bei allen gleich.
    Vor anderen werdet ihr mich NIEMALS in Frage stellen, meine Entscheidungen anzuzweifeln steht euch unter uns in einem höflichem Maße zu wie auch ihr selbst behandelt werden wollt, dann werde ich mich dieser Kritik auch annehmen oder meine Entscheidung erklären."
    Sie hielt nun einen Moment inne, damit sich das gesagte setzen konnte. Ihre Stimme klang die ganze Zeit emotionslos, kalt und doch hell wie ein frisch gefallener Tautropfen. Sie öffnete langsam ihre Augen, wobei sich auch in ihrem Gesicht nichts verändert hatte, einzig und allein die Eiskristalle in der Luft hatten sich bewegt und bei näherem betrachten schien diese Frau auch gar nicht zu atmen.
    "Für gewohnlich operiert ein Ninja-Team zu dritt zusätzlich einem Sensei, ihr könnt also davon ausgehen das sich uns bald noch jemand anschließen wird nach den Nachprüfungen. Von euch erwarte ich nicht das ihr euch leiden könnt oder beste Freunde werdet, aber das ihr miteinander kämpft und vor allem zueinander steht, ihr seid Genin Kirigakure's und darauf könnt ihr verdammt stolz sein." zum ersten Mal war so etwas wie eine Regung in Yakana's Stimme zu vernehmen. Sie legte den Kopf schief und betrachtete die Reaktionen ihrer Lehrlinge auf die aus ihr geströhmten Worte. "Ihr seid nicht meine ersten Schüler, eure Sensei Akiri selbst war einst meine Schülerin und es werden noch einige folgen, diese Schüler durchleben bei mir eine der härtesten Ausbildungen ganz Kiri's aber es machte sie stets zu großen Shinobi.
    Ich bin fair, hart aber gerecht und in jedem Fall sollte euch klar sein, wenn ihr versucht euch gegen mich aufzulehnen, dass ich am längeren Hebel sitze und auch dazu bereit bin diese Macht zu benutzen. Ich bin die Instanz an der eure Zukunft als Ninja nun hängt, dies ist keine Drohung sondern ein Fakt und den solltet ihr euch direkt bewusst machen."

    Yakana endete vorerst und nahm die Hände aus ihrer Verschränkung vor dem Körper, bevor sie erneut ansetzte.
    "Mein Element ist unschwer zu erkennen, meine Fähigkeiten werdet ihr noch kennen lernen, was ich mag und nicht mag sagte ich bereits, wie alt ich bin wissen selbst die Ältersten Kirigakure's nicht mehr. Meine Motivation udn mein ziel als Shinobi ist der Dienst an meiner Heimat, der Rest liegt hinter mir." Für einen Moment schien es doch so als würde in der Eisprinzessin ein funkeln in ihren Augen liegen als sie von ihrer Vergangenheit sprach. "Ihr habt nun die Möglichkeit euch vorzustellen, bedenkt auch das euer Leben davon abhängen kann wie gut euch euer Teamkollege irgendwann kennen wird. Und zu guterletzt..." ihre Lippen hoben sich an und bildeten nach allem bösen das sie von sich gelassen hatte ein herzloses künstlich wirkendes sanftes Lächeln. "...dürft ihr mir die Fragen stellen, die euch auf der Seele brennen. Nutzt diese Chance, oft werdet ihr sie nicht haben." nun war der Punkt an dem sie wirklich endete, was sie mit einer Handgeste zu verstehen gab in der sie das Wort an die beiden Genin übergab.
     
  6. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Ryu schaute seine neue Sensei die ganze Zeit aufmerksam an, im großen und ganzen teilte er ihr Auffassung und begrüßte ihre Ansichten. Einige male musste er sich ein Grinsen oder gar Lachen verkneifen, doch wusste er nicht ob seine Sensei nur nach außen hin so gefühlskalt wirkte oder es wirklich war, also verhielt er sich lieber ruhig.
    Als sie fertig war nickte Ryu leicht, schaute prüfend zu Taomaru, als dieser jedoch keine Anstallten machte das Wort zu ergreifen räusperte Ryu sich leise und holte tief luft. "Also, mein Name ist Ryu-ichi, meistens werde ich aber einfach Ryu genannt. Familie habe ich keine, warum dass so ist bleibt meine Privatangelegenheit." Als er seine Familie erwähnte schaute Ryu nur Taomaru an, er ging davon aus dass Sensei-Yakana sowieso schon mehr wusste als er ihr jemals erzählt hätte, also brauchte sie sich bei diesem Satz wohl am wenigsten angesprochen fühlen.
    Wenige Augenblicke später löste sein Blick sich wieder und er erzählte weiter als wenn nichts gewesen wäre. "Ich habe mich auf Taijutsu spezialisiert und bin auch was Nin-Jutsu angeht ganz fit. Ich versuche Tai- und Ninjutsu zu kombinieren, allerdings bin ich bisher dabei noch nicht über die Grundlagen hinaus." Ryu schnaufte leicht, so viel hatte er schon seit Wochen nicht mehr am Stück geredet. Einerseits war ihm die Situation unangenehm, andererseits musste er sich ja irgendwie vorstellen. "Ich habe am liebsten meine Ruhe, vor allem wenn ich nachdenke kann ich keine Störung brauchen, an sonnsten gibt es eigentlich nicht viel über mich zu sagen. Es sei denn ihr Sensei oder du Taomaru hast noch Fragen."
    Noch bevor einer von den Beiden jedoch eine Frage aussprechen konnte schaute Ryu Yakana mit einem kaum wahrnehmbaren Grinsen an. "Sensei, ihr sagtet jeder von uns könnte euch einige Fragen stellen die ihm auf der Seele brennen, ich hätte da was." Er machte eine kurze handbewegung die auf Yakanas gesammten Körper deutete und stellte seine Frage als wäre es selbstverständlich. "Friert ihr, Sensei?"
     
  7. Zugegebenermaßen war Yakana doch etwas erstaunt über die offenherzigkeit die ihr als so rebellisch deklarierter Schüler nun an den Tag legte, doch es bestätigte sie nur in ihrer Vermutung, das er wohl dieselben Ansichten hatte. Sie nickte auf seine Ausführungen, lies sich aber nicht anmerken ob sie wirklich mehr wusste was seine Familie anging. Bei seiner Frage blieb ihr Gesicht immer noch eiskalt, antürlich hatte sie die Ironie darin verstanden, doch es war eine Berechtigte Frage.
    "Nein, ich friere nicht. Was ihr als Kälte empfindet fühlt sich für mich vergleichsweise warm an." meinte sie ruhig und emotionslos, nickte Ryu dankend zu für seine Vorstellung und sah nun Taomaru an.
     
  8. Taomaru

    Taomaru Guest

    Taomaru musste das ganze erst einmal verarbeiten und bekam Ryus Erzählung und die anschließende Bemerkung nur halb mit. Ihr Charakter schien perfekt zu ihrem eiskalten Aussehen zu passen und die gleiche Leblosigkeit zu besitzen.

    Aber sie sagt uns wenigstens gleich was Sache ist, das gefällt mir.

    Mit ihren Regeln und Forderungen würde er zweifellos klar kommen. Er achtete selbst immer auf diese Grundregeln der Höfligkeit und war bereit das bei seiner neuen Sensei weiter beizubehalten.

    Er war überrascht darüber, dass sie es ihnen erlaubte Fragen zu stellen, denn sie schien ein sehr verschlossener Mensch zu sein. Aber zuerst würde er seinen Teil beitragen und sich selbst vorstellen.

    Nun, wie ihr bereits wisst ist mein Name Taomaru. Ich bin als Waisenkind hier in Kirigakure aufgewachsen, bei einem entfernten Verwandten. Meine Eltern habe ich nie kennen gelernt und mein Pflegevater schweigt schon mein gesamtes Leben über ihren Verbleib. Er selbst ist einer der Jo-Nin des Dorfes.

    Ihm war bewusst, dass er nicht viel von sich preis gegeben hatte, er hatte das aber auch nicht von Ryu oder Yakana erwartet.

    Meine Fähigkeiten sind euch wahrscheinlich schon zu Ohren gekommen, Sensei. Ich besitze das Hyouton und bin in der Lage Wind und Wasser zu verschmelzen, aber wie das Funktioniert solltet ihr selbst am besten wissen.

    Er legte keinen Wert auf eine Demonstration seiner Fähigkeiten, suchte aber noch nach einem Vorwand Yakana um das selbe zu bitten. Er streckte die Hand aus und ließ eine kleine Menge Wasser aufsteigen, die sich in der Luft zu einer perfekten, melonengroßen Eiskugel formte. Durch jahrelanges anwenden seines Kekkei Genkais kosteten ihn solche kleinen Kunststücke kaum noch Kraft.

    Wollt ihr uns nicht auch kurz eure Fähigkeiten demonstrieren?

    Er wusste, dass er mit dieser Frage den Bogen schon fast überspannt hatte, aber er musste einfach wissen, wie stark das Hyouton werden konnte.
     
  9. Yakana lächelte plötzlich wieder auf diese kalte leblose platsische Art, die so wenig Wärme ausstrahlte wie ein Gefrierschrank. Lautes Knacken war zu vernehmen, das Brechen von Wurzeln unter der Erde, das verfestigen allen Wassers im Erdboden selbst und auf das Ufer hinaus an dem sie stand, die Luft wurde schwer, eisig und enthielt binnen Bruchteilen von Sekunden die schneidende Kälte eines Eissturmes und ebenso einen wenn auch nur schwächlichen Wind im vergleich dazu, der den Beiden Genin entgegenströhmte. Yakana hob ihre Hand, die im fröstelnden Nebel nun zu glitzern begann, als wäre sie mit Eis überzogen, doch dazu war sie zu hell zu durchsichtig, sie wurde selbst zu Eis, der ganze Körper der Frau.
    "Etwas in der Art?" fragte sie amüsiert, wobei ihre Stimme wie mehrere und ausserdem dumpf und hohl klang als stünde sie in einer Eishöhle und würde hinausrufen. Sie warf sich kek die gläsern wirkenden Haare über die Schulter die wieder bläuliche Farbe annahmen, während der Wind und die Kälte wieder abflachte und ihre Gestalt zusehends wieder fleischliche Materie annahm, ehe sie schließlich ihre schwarzen Augen wieder gewann, um ihre Schüler eindringlich zu mustern wie sie auf diese Showeinlage ihrer Sensei reagieren würden. "Gibt es sonst noch Fragen?"
     
  10. Taomaru

    Taomaru Guest

    Taomaru störte die Kälte nicht, aber als sie sich in einen menschlichen Eisblock verwandelte wich er erschrocken einen Schritt zurück. Er hatte erwartet, dass sie das Ufer zufrieren würde, oder eine Skulptur aus eis erschaffen würde, aber nicht so etwas. Ihre Stimme und ihr Körper aus Eis ließen sie nun endgültig wie einen Geist wirken.

    Er war froh, als sie wieder in ihre "normale" Erscheinungsform zurückkehrte und sie mit ihren tot wirkenden Augen musterte. Seine Angst wurde schon bald von Wut überschattet, denn er hatte sich schon so früh eine Blöße gegeben und war ängstlich vor ihr zurückgewichen.

    Weitere Fragen hatte er nicht und so schüttelte er nur tonlos den Kopf, unfähig etwas zu sagen.

    Ich hoffe ich werde irgendwann mal so stark sein wie sie. Nur soll mein Charakter nicht einfrieren und mich von innen heraus erstarren lassen so wie sie...
     
  11. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Ryu war ein wenig erstaunt als Taomaru von seinem Kekkei Genkai erzählte, allerdings ergab es Sinn, einen Ninja mit Hyuuton fähigkeiten zu einem Sensei, der praktisch die Verkörperung des Eiselements darstellt, zu schicken.
    Noch ehe er wusste was los war wurde es plötzlich verdammt kalt und die Luft schien beinahe zu gefrieren. Ryu wusste im ersten Moment nicht wie er reagieren sollte, als er jedoch reaisierte dass Yakana der Ursprung des Schauspiels war entspannte er sich und wartete ab. Ich glaub kaum dass sie ihre neuen Schüler, im warsten sinne des Wortes, kalt machen wird, das wäre wohl am wenigsten im Sinne des Erfinders.
    Als sie fertig war schaute Ryu sie skeptisch an, legte den Kopf schief und räusperte sich leicht. "Doch ein wenig kühl hier." Er schaute kurz zu Taomaru und holte dann tief Luft. "Sensei, es ist ja ziemlich klar warum Taomaru ihnen zugeteilt wurde. Aber warum wurde ich ihnen zugewiesen?"
     
  12. Yakana schüttelte sich etwas, wobei noch klirrend vereinzelte Eiskristalle von ihrer Haut und vor allem aus den Haaren fielen, sie blinzelte ein wenig und legte dann die Unterarme aneinander vor dem Körper. Sie beobachtete Taomaru's Reaktion besonders interessiert und ihre dunklen Augen offenbahrten vielleicht beinahe etwas wie Sorge um den Jungen mit ähnlichen Fähigkeiten.
    ...Taomaru scheint beeindruckt... vielleicht sogar neidisch...? Doch Eis so zu beherrschen wie ich... hat einen zu hohen Preis für dich junger genin... irgendwann vielleicht...
    Ihr Kopf richtete sich nun auf Ryu, der weniger beeindruckt schien oder es nur kaum zeigte, er war durchaus interessant und brachte es wohl gerne direkt zum Punkt.
    "Du hast deine eigene Art des Taijutsu, neue Techniken zu entwickeln fordert viel Zeit und auch Erfahrung. Ich bin schon in vielen Ländern gewesen, habe viele Arten des Nahkampfes gesehen und auch das Erschaffen neuer Techniken liegt mir nicht fern, so kann ich dein Potential besser ausreizen als ein jüngerer Jonin der auf normales Taijutsu spezialisiert ist es könnte."
    ...ausserdem wollten sie das ich dein Gemüt bezähmt kriege... aber das willst du glaube ich nicht hören...
    Sie lächelte versöhnlich und blickte nochmals zwischen ihren Schülern hin und her, es war verständlich das ihre Köpfe gerade leer waren, aber sie sollten diesen seltenen Augenblick nutzen ihre Sensei fragen zu können was ihnen auf dem Herzen lag.
     
  13. Taomaru

    Taomaru Guest

    Ryu schien ein wirklich fähiger Kämpfer zu sein und Taomaru wusste durchaus zu schätzen. Anscheinend war er nicht mit einem dieser möchtegern Ninjas zusammen gekommen, sondern mit einem ernsthaften Shinobi.

    Er überlegte kurz, was er sie noch fragen könnte und kam dann zu dem Schluss, dass persönliche Fragen sowieso keinen Sinn hätten. Stattdessen frage er sie:

    Welcher Art wird die Prüfung sein, die ihr für uns plant, Sensei?

    Er dachte, dass dies auch die Frage sei, die Ryu am meisten interessierte.
     
  14. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Ryu schaute Taomaru ruhig an und nickte als dieser seine Frage stellte. Wäre zwar interesant zu wissen, aber ich denke das bringen wir so schnell nicht aus ihr heraus. Sie sagte wir kriegen wahrscheinlich noch jemand und egal wer es ist, wir hätten ihm gegenüber einen ziemlichen Vorteil wenn wir vorher wüssten was das für ne prüfung wird. Außerdem widerspricht es dem Sinn einer prüfung die aufgaben vorher bekannt zu geben. Ryu begann sich ein wenig zu langweilen, bis sie ein drittes Teammmitglied hatte würde wahrscheinlich nichts nennenswertes passieren, also konnte er die Zeit auch mit einem leichten Training verbringen. Ryu überlegte kurz, was um izhn herum geschah realisierte er schon garnicht mehr, dann setzte er sich im Schneidersitz hin, faltete die Hände und begann ruhig zu atmen.
    Von außen sah es zwar so aus als würde er meditieren und sich entspannen, in wirklichkeit sammelte er aber immer wieder Chakra an verschiedenen Stellen seinens Körpers und versuchte den Fluss seines Chakras zu beeinflussen.
     
  15. Yakana blickte zwischen ihren zwei Schülern hin und her, von der gesprächigen Sorte waren beide nicht, aber sie würden es sicher noch werden sobald sie erst einmal Vertrauen gefasst hatten. Yakana selbst erinnerte sich kaum noch an ihre Genin-Zeit oder das graduieren von der Akademie, es war einfach zu lange her und zu unwichtig von dem Punkt gesehen wo sie heute stand.
    "Eure Prüfung? Die macht ihr mit eurem Teamkollegen, später... jedoch... solange ihr nichts anderes zu tun habt und wir auch noch nicht vollständig sind habt ihr etwas anderes zu tun."
    ...ich erinnere mich nur zu gern an das Gesicht des Mizukage, ich glaube kaum ein anderer Sensei tut das am ersten Tag...
    Ein sanftes unwirkliches Lächeln zierte die tiefblauen Lippen der Eisprinzessin, fast war es verhöhnend und schadenfroh, doch in ihren Augen zeigte sich nicht wieso, erst als die Worte danach fielen.
    "Ihr bekommt von mir eine Mission." verkündete sie, erwartete nun die entsprechend begeisterte Reaktion ihrer Schüler und lies die gesagten Worte mit Bedacht wirken. "Es ist nichts großes, nichts wo ich euch persönlich begleiten werde, daher liegt die Verantwortung hierbei komplett bei euch. Oder fühlt ihr euch dazu noch nicht bereit?"
     
  16. Taomaru

    Taomaru Guest

    Ein weiteres Mal hatte sie es geschafft Taomaru und sicher auch Ryu völlig zu überraschen.

    Wir sind gerade seit einem Tag Ge-Nin und sie will uns schon auf eine Mission schicken? Und sie will uns nicht begleiten? Es kann sicher nichts anspruchsvolles sein, wenn sie es zwei unerfahrenen Ge-Nin in die Hände gibt.

    Die Mission würde es Taomaru sicher ermöglichen Ryu und vor allem seine Fähigkeiten besser kennen zu lernen. Eigentlich war es keine schlechte Idee. Es zwang sie förmlich zusammenzuhalten und sich zu vertrauen.

    Entschlossen trat er einen Schritt auf sie zu.

    Ich bin bereit für meine erste Mission, Sensei!
     
  17. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Ryu stand langsam wieder auf, klopfte sich den Sand von der Hose und schaute Taomaru mit regungslosem Blick an. Alles klar, uns fehl ncoh ein Teammitglieg und sie muss sich wahrscheinlich darum kümmern dass wir nicht den letzten Chaoten kriegen. Denn wer zu spät kommt mus nehmen was übrig ist. Und da sie uns dabei ncht brauchen kann gibt's beschäftigungstherapie in Form einer einfachen Mission.
    Er drehte den Kopf zu Yakana und ein leichtes Grinsen huschte über sein Gesicht. "Also meinetwegen können wir loslegen, endlich mal was zu tun." Er verschräntke die Arme vor der brust und schaute seine Sensei mit einem leichten grinsen an, man kontne ihm ansehen dass er sich wirklich auf sein neues Leben als Ninja freute.
     
  18. Wie erwartet zeigten die beiden Schüler Begeisterung, denn es war tatsächlich mehr als ungewöhnlich das ein Sensei so etwas tat. Ruhig stand Yakana da und lächelte ganz sanft, so das sie im Glanz des Nebels und des dezenten Lichtscheins fast so aussah wie eine Eisskulptur.
    "Sehr schön." meinte sie nickend und wurde sogleich ernst. "Wie ihr euch denken könnt ist es eine D-Rang Mission und keine große Sache, aber sie wird euch beiden etwas lehren, wie es alle Missionen zu tun pflegen.
    Gestern Nacht sind Nurako-dono seine zwei Chamäleons entlaufen, die beiden sind äußerst Menschenscheu und verstecken sich gerne in sumpfigen Gegenden, er sagte mir er vermute das Moor... da solltet ihr zuerst suchen. Die beiden sind gekennzeichnet durch weiße Halsbänder mit gravierten Namensplaketten auf denen auch das Kiri-Wappen zu finden ist. Die beiden sind ihrem Besitzer sehr ans Herz gewachsen und besitzen einen hohen Wert, daher sollten sie unversehrt und lebendig zurückkehren."

    Yakana sah ihre beiden Schüler eindringlich an und betonte das Wort lebendig mehr als unversehrt, doch in den unergründlichen Augen lag wieder nichts als Finsternis, das Vergnügen das Yakana insgeheim verspürte drang nicht bis an die Oberfläche.
    ...das die Beiden Chamäleons ausgebildete Kampfechsen sind die jeden Fremden angreifen erwähne ich mal nicht...
    "Falls doch ein unerwarteter Notfall oder ein Problem auftritt werde ich euch an eurem ersten tag nicht ganz alleine lassen..." Sie hob nun zum ersten Mal ihren Blick von den Schülern und lies ihn in der Umgebung herum schweifen. "...Puk! Zeig dich." rief sie in die Luft, doch nichts geschah einige Sekunden lang. Man merkte deutlich das Yakana's Augen, sofern möglich, sich noch um einige Grade mehr verfinsterten, bis sich im Nebel schließlich ein kleines Wirrwarr aus bunt glitzernden Eiskristallen bildete und mit einem Puffen eine kleine Gestallt freigab die mehr wie eine 90cm große, äußerst knuddlige und liebere Version der großen Sensei aussah.
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    Das kleine Wesen glubschte aus großen Augen die Beiden Schüler an und zeigte auf sie, doch es schien schwer zu sein sich zu verständigen, da das Wesen keinen Mund aufwies, Yakana nickte nur und Puk begann darauf hin die beiden zu umrunden, das ein oder andere Mal zupfte sie an Ryu's und Taomaru's Kleidung, war aber schleunigst ausser Reichweite und geckerte schließlich amüsiert heftig den Kopf nickend.
    "Das ist Puk, es wird euch begleiten." erklärte sie nur tonlos und warf den Kopf zurück, die beiden kalt musternd ob sie noch Fragen hatten ignorierte sie diesmal, denn es gab keine Informationen mehr die sie ihnen geben wollte. Sie machte eine abwertend wirkende 'Geh-weg' Bewegung mit der Hand. "Das wars!" meinte sie kühl und wendete sich von ihren Schülern ab, dem Ufer zu in dem sie irgendetwas suchte.
     
  19. Ryu-músuko

    Ryu-músuko Guest

    Ryu schaute seine Sensei aus ungläubigen Augen an, es war das erstma mal dass man ihm wikrlich ansah was in ihm vorging. Plötzlich formte sich ein seltsames, leicht wütendes Lächeln und sien linkes Auge zuckte kaum merklich. Nein, das hat sie nicht getan. Sie hat uns jetzt nicht ernsthaft in den Sumpf geschickt um zwei Chamäleons zu suchen. Die Alte hat doch Hirnfrost! Ryu wollte Yakana gerade mit lauten Ton fragen wie sie auf eine solche Schnapsidee gekommen war, als etwas ein seinen Klamotten zupfte. er fixierte dieses seltsame etwas, das seine Sensei als Plu identifizierte, mit finsterem Blick. Einige Sekunden lang spielte er mit den gedanken diese Miniversion seiner Sensei in ihre einzelteile zu zerlegen, dann drehte er sich jedoch einfach um, knirschte nochmal deutlich mit den Zähnen und marschierte in Richtung Sumpf.
    Nach wenige Sekunden blieb er stehen, drehte den Kopf leichte zu Taomaru und schnaufte hörbar. "Komm Taomaru, lass uns gehen. Diese haarlosen Ratten werden uns sicher nicht in die Arme laufen." Ohne ein weiteres Wort ging er in Richtung des nahegelegenen Sumpfes. Die Mistviecher sind garantiert im Sumpf des vergessens, das ist die einzige wirklich sumpfige Gegend auf dieser Insel.

    tbc: der Sumpf des Vergessens
     
  20. Taomaru

    Taomaru Guest

    Zuerst hoffte Taomaru auf einen Scherz Yakanas, doch sie sah nicht aus wie jemand der gerne Scherze machte.

    Menschenscheue Chamäleons? Im Moor? Das ist ja wohl die blödeste Mission, die sich überhaupt irgendwann jemand ausgedacht hat. Naja wenigstens gibt es dort Wasser... Welcher Trottel hat denn Chamäleons als Haustiere?

    Als dann das kleine, mundlose etwas aus dem Nebel kam musste er sich anstrengen, um nicht die Fassung zu verlieren. Dieses Ding sollte sie begleiten? Welche Hilfe würde es denn sein? Wahrscheinlich würden sie es alle zwei Minuten aus dem Schlamm ziehen müssen. Wenigstens ist es auf Augenhöhe mit den Viechern.

    Taomaru nickte kurz und folgte Ryu.

    Chamäleons, so ein Schwachsinn... murmelte er noch leise vor sich hin.

    Tbc: Sumpf des Vergessens