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Anwesen des Kazekage

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Shigekazu Kyon

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Das Anwesen des Kazekage ist das größte Gebäude in Sunagakure. In ihm befindet sich das Büro der Kazekage, sowie verschiedene Räume mit Büchern, Kisten und sonstigen Sachen, wo man interessante Sachen finden könnte, wenn man denn Zugang zu den Bereichen hatte. Außerdem befindet sich hier der Raum, wo Auftraggeber ihre Aufträge aufgeben können und auch für erledigte Arbeit bezahlen können.
 
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Shigekazu Kyon

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---> Haupteingang (Sunagakure)


"...wir sind da..."

Nach dem schnellen Marsch vom Haupteingang bis hierher waren sie endlich vor dem Büro des Kazekages angekommen. Kyon hatte bisher erst einmal das große Anwesen des Kazekages betreten, jedoch nicht die Zeit gehabt sich großartig umzuschauen, geschweige sich die verschiedenen Gänge und Räume exakt einzuprägen. Deswegen war er froh, dass die Wachen sie bis direkt vor die Tür des Kazekages begleitet haben.
Kyon erinnerte sich an seine erste Begegnung mit dem Kazekagen zurück. Damals war er mit seiner Familie hier gewesen um sich dem Kage persönlich vorzustellen. Immerhin waren sie erst vor kurzem hergezogen und man bestand darauf, dass jeder ein persönliches Gespräch mit dem Herrscher des Reich des Windes führte.

Ich fand ihn sympathisch...er schien recht vorurteilslos zu sein, obwohl ich aus Konoha stamme. Eigentlich hatte ich ja eher mit so etwas wie einem Verhör gerechnet, aber es war mehr so, als ob ich mich ihm einfach ausführlich vorstellen sollte. Was mich gewundert hat...wie kann man so jung schon zu einem Kage werden? Wenn ich mich da an unseren Hokage erinnere...jedoch hat jeder den ich kenne gesagt, dass er mit Abstand der stärkste Shinobi in diesem Dorf sein soll. Ich hoffe, er weiß auch jetzt um Rat.


Ein kurzes Nicken zu den beiden Wachen sollte Kyons Dankbarkeit bezeugen, ehe er kurz an die Bürotür klopfte und zusammen Ryuosuke den Raum betrat, als sie hinein gebeten wurden. Er fand sich in dem selben großen, nahezu überall mit Pergamenten überladenden Raum wieder, in dem er das persönliche Gespräch geführt hatte. Noch hatte der Kage kein Auge auf die beiden geworfen, jedoch erkannte Kyon ihn sofort an seiner für seine hohe Position übliche Kleidung wieder und ihm fielen sofort die roten Harre ins Auge. Auch wenn Kyon sich durchaus bewusst war, dass es nicht höflich war jetzt zu hetzen, die Situation war dringend und duldete keinen Aufschub.

"Kazekage-sama, es tut mir leid sie stören zu müssen, aber es ist ein Notfall! Eines unserer Teammitglieder wurde auf unser heutigen Mission entführt, ihr Name ist Nakayama Yoko. Zudem ist seit dem Vorfall unsere Sensei verschwunden, ihr Name lautet Ajibana Yumi und so weit ich mich erinnere war sie auch eine ANBU-Einheit Sunagakures. Ich bitte sie, Kezekage-sama, wir müssen so schnell wir möglich handeln um Yoko wiederzuholen, die Entführerin hat noch keinen sehr großen Vorsprung, wenn sich jetzt ein paar Jounin auf den Weg machen würden, könnten sie sie die Nukenin sicher noch vor dem Sonnenuntergang erreichen!"

Nun schwieg Kyon wieder, er hatte eigentlich alles wesentliche erzählt und hoffte auf eine schnelle Entscheidung des Kage, denn wenn sie zu lange zögerten könnte ihnen die beste Gelegenheit um Yoko wiederzuholen durch die Hände gleiten. Ihm war nicht aufgefallen, dass er während des kleinen Vortrages nervöser und somit auch etwas lauter gewesen worden war, aber es drängte nun mal ziemlich. Hoffentlich würde der Kazekage die Situation ebenfalls so einstufen.
 

Kasumi

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Nanami stand in der Ecke des Kazekage Büros und hatte gerade aus dem Fenster gesehen, als plötzlich geklopft wurde und jemand eintrat. Sie wandte ein wenig interessiert den Kopf zu den beiden Kindern, die eintraten und sie offensichtlich nicht bemerkten. Nun sprudelte der eine der beiden schon einfach so drauf los, wobei er ziemlich laut und schnell redete. Das Wesentliche allerdings konnte man mitbekommen. Das Mädchen namens Yoko war entführt worden.

Der ist ja richtig durch den Wind. Gleich dürfte die Fragerei beginnen, während die Wache ein Team herholen würde. Hmm Aya sollte inzwischen weit genug weg sein, wenn sie nicht wieder trödelt. Am besten schau ich gleich selber mal.

Mit ausdruckslosem Gesicht wandte sie sich wieder dem Fenster zu und starrte auf Sunagakure hinunter. Ihr Anliegen hier war so gut wie beendet oder besser gesagt: Beide ihre Anliegen hier. Während der Hokage anfing zu sprechen schweifte ihr Blick in den Himmel.
 

Sabaku no Gaara

Kazekage
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„Gut, dann wäre das also geklärt. Danke.“

Sagte Gaara, während er seinen Gast am Fenster betrachtete. Anscheinend passierten doch noch Überraschungen, aber diese war wenigstens angenehm. Allerdings hatte er nie gedacht, die Uchiha mal gänzlich ohne Stirnband zu sehen. Gerade fing sie wieder an zu sprechen.

„Scheint so, als bekämst du gleich Besuch von kleinen aufgeregten Kindern. Sie laufen dort jedenfalls auf das Haus hier zu und scheinen mir sehr erregt zu sein…“

Huch? Das bedeutet sicher nichts Gutes. Am besten räum ich das Zeug hier von dem Schreibtisch. Sollte vielleicht nicht jeder sehen.

Der noch sehr junge Kazekage nahm die beinen Schriftrollen von seinem Schreibtisch und verstaute sie in einer Tasche. Dann sah er wieder auf und konnte schon Schritte auf dem Flur hören. Dann kam das erwartete Klopfen und er bat sie herein, als er sich schon mit einem Wörterschwall überfallen sah.

Yoko entführt? Yumi weg? Was ist da bloß passiert? Und wer war es? Wieso können die sich nicht vernünftig äußern? Was mach ich jetzt am besten? Richtig. Ich werde mal Team Temari dafür rufen lassen.

„Kenzo! Hol das Team Temari her!“

Als der ANBU sich aufgemacht hatte, sah er wieder direkt zu Kyon und Ryuosuke. Viel hatte er bisher nicht erfahren können und bis das Team da war, wollte er genug Informationen gesammelt haben.

„Setzt euch und erzählt mir alles. Aber bitte der Reihe nach.“
 
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Takaha Ryuosuke

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Jetzt, wo Kyon und Ryuosuke durch die Räume des Kage-Anwesens marschierten wurde dem Sanada erst wirklich bewusst wen sie hier eigentlich vorfinden würden. Bisher waren seine Gedanken einzig und allein auf Yokos entführung fokusiert gewesen und er war von dem drang benebelt jetzt irgendetwas zu tun, dass ihr helfen könnte - egal was. Je näher sie allerdings dem Zimmer in dem der Kazekage residierte kamen - "ja, Gaara-sama, der ECHTE Kazekage" - desto mehr überkam ihm ein mulmiges Gefühl, das durch die Aufregung hervorgerufen wurde den Kazekage hautnah zu erleben.

Teilweise war es Ehrfurcht vor dem stärksten Shinobi des Dorfes, den Ryuosuke vorher noch nie gesehen hatte, doch etwas anderes vergrößerte sein unbehagen noch um ein vielfaches: Ryuosuke war - wie die meisten Mitglieder des Sanada-klans, der sich lieber isolierte, als offen mit anderen zu Kommunizieren - nicht unbedingt auf dem neuesten Stand was den Kazekage und die belange Sunagakures angeht. Allerdings hatte er Gerüchte gehört über diesen Gaara. So viel Ryuosuke gehört hatte, soll er ein Kaltblütiger Mensch sein, regelrecht Blutrünstig wie er es mal irgendwo aufgeschnappt hatte. Eben die wahre Inkarnation des Sand-dämons, den er angeblich in sich trug. Die Quellen dieser gerüchte mochten fragwürdig sein und waren an sich schon etwas älter - allerdings war es genug um den Genin einen Schauer über den Rücken fahren zu lassen.
Dementsprechend verklemmt betrat Ryuosuke auch das Zimmer des Kazekages und überlies Kyon auch gerne das Reden. Er würde wahrscheinlich sowieso nur wirres zeug vor sich hinreden, aufgebracht wie er immernoch war.

Ryuosukes vorstellung von dem mächtigsten Shinobi des Dorfes stimmte auf den ersten Blick absolut nicht mit der Realität überein, was ihn einigermaßen beruhigte. Allerdings beäugte dieser den Kazekage jetzt teils nervös, teils misstrauisch und fokusierte ihn so sehr, das er die weibliche Gestalt am Fenster kaum bemerkte.
Etwas zögernd ging Ryuosuke der Aufforderung des Mannes nach und setzte sich hin, während er ihn immernoch anstarrte - unsicher was er von ihm halten sollte.

Mit der Aufforderung zu erzählen was vorgefallen sei, trat auf einmal wieder Yokos entfühung in den Fordergrund und Ryuosuke zögerte nicht lange bevor er seinen Missmut füt einen Moment vergaß und erzählte: "Hai! Ich und Sensei Yumi sind in die Wüste gegangen. Kyon hier, und Yoko, die dritte Genin sollten folgen..." Ryuosuke machte eine Pause. Es viel ihm sichtlich schwer sich zusammenzureißen und klare, verständliche Sätze von sich zu geben, doch es gelang ihm recht gut, was ihn selber überraschte. "Ah, ja. Es war ein Test. Ich sollte mich verstecken und die andern sollten mich suchen. Und diese eine Frau war auch da... die hatte so ein graues Kostüm an. Sollte mir helfen bei der Aufgabe. Irgendwann ist Sensei Yumi verschwunden. Dann hat Yoko sich verletzt und wir wollten zurück ins Dorf. ...Umm... Dann ist diese Frau aufgetaucht..." Ryuosukes Stimme verfinsterte sich bei dem letzten Satz. "Die hat dann Yoko mitgenommen... und die Frau in grau ist dann auch verschwunden."

Ryuosuke blinzelte noch ein paar mal ins Leere während er sich vergewisserte ob er auch nichts vergessen hatte. Schließlich seufzte er tief und lies sich etwas auf dem Stuhl zurückfallen. Ryousukes Schilderung hatte ihn glücklicherweise etwas entspannt, schließlich war es das erste mal seitdem sie auf die Nukenin getroffen sind, dass er langsam und gleichmäßig atmete. Trotzdem blieb seine Schulter angespannt und sein Blick auf dem Kazekage fokusiert, als er wartete was dieser nun tun würde.
 
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Shigekazu Kyon

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Wie Ryuosuke folgte nun auch Kyon der Anweisung des Kazekages und setzte sich auf einen der Stühle vor seinen Bürotisch. Es nervte ihn zwar, dass der Kazekage noch einmal alles genau wissen wollte, aber zum einen war das verständlich, zum anderen hatte er bereits nach einem Team gerufen, dass sich auf die Suche nach Yoko machen sollte und das beruhigte Kyon erstmal. Er war froh, dass dieses Mal Ryuo an seiner statt das Sprechen übernahm und erklärte, wie es dazu gekommen war. Kyon hörte nur mit halben Ohr zu, sein Blick war auf eine Gestalt gefallen, die ihm bisher noch nicht aufgefallen war.

Es war eine Frau, sie hatte braunes Haar, welches sie zu 2 Zöpfen verflochten hatte und die nun an den Seiten herunter hingen. Ihr Blick war aus dem Fenster gerichtet und ihren Körper verbarg sie in einem großen Umhang. Sie hatte ihnen den Rücken zugewandt, deswegen war es schwer auf ihr Alter zu schätzen, allerdings hätte Kyon sie noch als recht jung eingeschätzt, nicht so jung wie die beiden Genin natürlich, dafür war sie zu groß, allerdings schien sie noch lange nicht so erwachsen zu wirken wie zum Beispiel Sensei Yumi. Sein Blick ruhte noch lange auf ihr und erst als er hörte, dass nichts mehr zu hören war, also dass Ryuosuke mit seinem Vortrag geendet hatte, wandte er den Blick von ihr ab und schaute nun wieder auf den Kazekage.

Wie von selbst wanderte sein Blick von dessen Augen hoch auf das kleine Tattoo, dass er auf der Stirn trug. In roter Farbe stand dort das Zeichen für das Wort "Liebe" geschrieben und Kyon fragte sich schon seit dem ersten Besuch hier, was für einen Sinn das hatte oder was genau es symbolisieren sollte. Die Liebe zum Dorf, vielleicht? Aber er war zu eingeschüchtert gewesen um nachzufragen und jetzt war es ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt um über so etwas zu reden. Er blickte nun wieder in die mit Augenringen unterlaufenden Augen und wartete darauf, was der Kazekage nun sagen würde.

Ich hoffe er frägt uns jetzt nicht noch mehr aus, langsam geht mir das auf die Nerven. Gut und schön, man braucht zwar viele Informationen, aber manchmal denke sogar ich, dass Worte fehl am Platz sind und man einfach handeln muss. Ich hoffe, dieses Team Temari ist nicht irgend so ein Anfängerteam, denn ich bezweifle, dass eine Gruppe von Chuunin in der Lage sein wwird diese Nukenin einzufangen...sie ist gefährlich!
Da fällt mir ein, ich sollte Gaara-sama noch etwas erzählen...


"Kazekage-sama, wenn ich noch einwerfen darf, diese Frau die uns überfallen hat, sie trug ein Schwert bei sich. Allerdings war es nicht irgendeine gewöhnliche Katana, sie konnte anscheinend durch den Einsatz ihres Chakras die Klinge beliebig verlängern und somit auch aus der Ferne damit angreifen. Vielleicht hilft ihnen das weiter?"
 

Sabaku no Gaara

Kazekage
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Ich hab von dieser Frau gehört. Hmm schade, dass ich damals nicht wirklich interessiert an solchen Dingen war. Bevor ich Uzumaki Naruto getroffen habe, war ich mit anderen Dingen beschäftigt…

Der junge Kazekage sah zu seinem Bücherschrank rüber, wo auch die Liste mit Nukenins liegen musste, als er eine Bewegung im hinteren Teil des Zimmers, wo sein Gast sich aufhielt, wahrnehmen konnte. Er sah genauer hin und entdeckte, dass die Uchiha ihn nachdenklich ansah.

„Wenn ich mich nicht irre, ist das Shotoku Aya. Zumindest klingt das ganz nach ihr. Laut meinen Informationen ist sie hier vor 5 Jahren abgehauen. Soll ziemlich begabt sein.“

Gaara nickte langsam. Den Namen hatte er auch gehört und es passte wirklich. Diese Aya sollte wirklich sehr stark sein, aber Temari würde sicher mit ihr fertig werden mit ihrem Team. Also würde er sie auf die Verfolgung schicken. Auf der anderen Seite fragte sich der Kazekage, warum man dieses Mädchen überhaupt entführt hatte. Irgendwas Besonderes musste an ihr sein, sonst wäre sie sicher nicht das Ziel von der Nukenin gewesen sein. Er sollte die ANBU drauf ansetzen. Und ihr Team. Das würde das so vielleicht besser verkraften. Außerdem wollte er ihnen sowieso einen neuen Jounin vorsetzen. Er sah zu den beiden Genin und hoffte, dass sich der neue Jounin für die beiden nicht verspäten würde. Und wenn er es sich genau überlegte, dann hatte er auch noch ein Teammitglied für die beiden. Er hörte draußen Schritte und sah gespannt zur Tür.
 
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Yuudari Mizu

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Mit Kisho zusammen erreichte Mizu schließlich das Anwesen des Kazekagen, hielt noch einen kurzen Plausch mit den Shinobi, die den Eingang bewachten, damit er sie durchließ und schlenderte dann mit geräuschvollen Schritten durch die langen Gänge bis zum besagten Zimmer. Bevor er eintrat nickte er dem Jungen an seiner Seite noch kurz zu und klopfte an. Gleich hereinzustürzen war unhöflich gewesen, weswegen er nach dem Klopfen erst noch 1 Minute wartete und DANN erst die große Tür öffnete. Das erste was Mizu machte, war, die Anwesenden unter seiner schwarzen Kapuze zu mustern und sie in seinem Gedächtnis zu vermerken: da war einmal eine schwarzhaarige Frau mit ungewöhnlichen Augen, der Kazekage Gaara persönlich, und zwei Jungs, die womöglich der Rest seines Genin-Teams waren. Die Vielfalt hier in dem Zimmer faszinierte den jungen Jounin, woraufhin er kurz grüßend die Hand hob:

"Ohayou, Kazekage-sama, wie Ihr es mir aufgetragen habt, bin ich nun hier um mein Genin-Team abzuholen. Das Anhängsel, was ich HIER habe," er zeigte kurz auf Kisho, "... habe ich auf dem Weg zu Euch bereits aufgesammelt..."

Nachdem der junge Jounin gesprochen hatte, nahm er die Kapuze von seinem Kopf, damit man das Gesicht des Mannes sehen konnte und verbeugte sich noch schlicht vor dem Kazekagen, wie es sich gehörte. Gutes Benehmen gehörte zum alltäglichen der Yuudari-Familie, weswegen er sich nicht leisten konnte, sich in der Gegenwart des Kazekagen schlecht zu machen...
 
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Shigekazu Kyon

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Kyon war beruhigt zu hören, dass diese Frau offensichtlich bescheid wusste über diese Nukenin, dessen Name nach ihr Shotoku Aya lauten sollte. Vielleicht war die Frau so etwas wie eine Beraterin oder Gehilfin des Kazekages? Das würde erklären, wieso sie sich ebenfalls in seinem Büro aufhielt und ihm anscheinend die Arbeit abnahm. Allerdings war das auch alles was gesagt wurde und danach erhob niemand mehr ein weiteres Wort und Kyon fragte sich, worüber die Beiden nachdachten. Wie man am besten gegen Aya vorgehen sollte? Wer am besten für diese Aufgabe geeignet wäre? Auf jeden Fall empfand er das Schweigen ein bisschen nervig, jedoch dauerte es nicht lange, bis die Stille von etwas anderem als einer Stimme zerbrochen wurde. Ein plötzliches Klopfen ließ Kyon aufhorchen und sich zur Tür hindrehen, allerdings trat niemand ein.

Was ist denn los? Hat sich vielleicht jemand in der Tür geirrt? Oder vielleicht noch kalte Füße bekommen, dem Kazekage entgegen zutreten? Ein dummer Streich war das mit Sicherheit nicht, dann hätte man schnelle Schritte gehört, die sich wieder entfernt hätten...hm, vielleicht auch einfach ein sehr höflicher Mensch, der dem Kazekage mehr Vorbereitungszeit geben möchte?

Tatsächlich erwies sich Kyons letzter Gedanke als der richtige und die Tür öffnete sich nach etwa einer Minute. Herein traten ein erwachsener Mann und ein Junge, den Kyon in etwa auf sein Alter geschätzt hätte. Der Mann hielt seinen Körper in einer großen schwarzen Kluft bedeckt, welche Kyon für nahezu unmenschlich für ein Dorf wie Sunagakure hielt. Er selbst hatte in seiner normalen Kleidung noch immer Probleme mit der enormen Hitze im Dorf. Auch wenn das wohl eher daran lag, dass er aus Konoha stammte und erst einige Monate hier lebte. Nichtsdestotrotz setzte die Kapuze, die der Mann tief ins Gesicht gezogen hatte, dem Gesamtbild die Krone auf. Kyons Blick wanderte zu dem Jungen hinunter, der neben dem Mann das Zimmer betreten hatte. Kyon fielen sofort diese ungewöhnlich violetten Haare auf und er konnte etwas hinter dem Rücken des Jungen aufragen sehen, was wie der Griff einer Waffe wirkte. Der Junge schien etwas nervös zu sein, hatte jedoch nicht vor sich jetzt vorzustellen.

"Ohayou, Kazekage-sama, wie Ihr es mir aufgetragen habt, bin ich nun hier um mein Genin-Team abzuholen. Das Anhängsel, was ich HIER habe," er zeigte kurz auf Kisho, "... habe ich auf dem Weg zu Euch bereits aufgesammelt..."

Kyon war einen Moment lang ziemlich verwirrt, was der Mann da eigentlich sagte. Doch dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen.

Ein Genin-Team für ihn? Kann es sein, dass Sensei Yumi deshalb verschwunden ist? Hatte sie vielleicht eine Nachricht vom Kazekage bekommen, der sie für eine Mission brauchte? Immerhin ist sie Mitglied der ANBU Einheit von Sunagakure, da wäre dies durchaus möglich...dann wäre das also unser neuer Sensei? Und der Junge...Kisho, wenn ich mich nicht verhört habe...kommt dann auch in unser Team? Als Ersatz für Yoko?

Allerdings war Kyon klar, dass Kisho wohl weniger als Ersatz, als vielmehr als zusätzliches Teammitglied hinzugekommen wäre, immerhin war der Vorfall mit Yoko noch nicht einmal eine Stunde her, der Kazekage hatte gar keine Möglichkeit einen Ersatz zu suchen. Wenn er genau nachdachte konnte er daraus schlussfolgern, dass sich für die Verluste von Rai und Miku bereits Nachschub gefunden hatte, ansonsten würde man einen weiteren Genin nicht zu diesem Team hier schicken, sondern zu Saki.

Der Jounin hatte mittlerweile seine Kapuze vom Kopf genommen und verbeugte sich leicht vor dem Kazekage, seinen Namen hatte er jedoch noch nicht genannt. Kyon fragte sich, ob er denn nun etwas sagen sollte, oder lieber den Kazekage antworten ließ, immerhin wäre es sicher unhöflich diesem einfach so die erste Antwort zu verwehren. Schließlich entschied er sich erst einmal abzuwarten. So war er schon immer gewesen und zudem was das leichter als sich jetzt irgendeine Begrüßung aus den Fingern zu saugen.
 
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Amane Ami

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Kisho war die ganze Zeit nur schweigend neben ihrem Sensei hergelaufen und vermied es, ein Gespräch mit ihm anzufangen, da er ihr irgendwie unheimlich erschien. Seine Kluft, sein Auftreten, seine Heimlichtuerei, alles einfach... solche Leute kannte sie nicht in Sunagakure und brannte deshalb, selbst mit vielen Frage, nicht darauf, ihn anzusprechen. Jetzt erwartete sie erst einmal der Kazekage und ihr restliches Team, zu dem sie auch bald schon gehören würde. Wie sie wohl alle so waren? Und vor allem: Wie reagierten sie auf neuen Teamzuwachs? Gemischte Gefühle befanden sich in ihrer Magengegend... Wieso war sie nur so aufgeregt, sonst war sie es doch auch nicht... Naja, konnte wohl daran liegen, dass sie nie auf so lange Zeit mit Gleichaltrigen zusammen war und sich erst einmal an diese "Nähe" gewöhnen musste.

Kurz darauf betraten sie auch schon das große geräumige Gebäude und wurden von ein paar Wachen, die draußen vor der Tür standen zu dem Raum geführt, in dem der Kazekage die meiste Zeit am Tag verbringt: sein Büro. Es war ungewohnt, dem Kazekagen gegenüber zu stehen, da sie nicht wirklich wusste, wie sie sich verhalten sollte und wie dieser Gaara, wie er von allen Leuten genannt wurde, aussah... Kisho selbst lebte ja erst seit einer kurzen Zeit hier in Sunagakure und hatte noch nie die Gelegenheit gehabt mit dem Kazekagen eine Audienz abzuhalten... okay, wer würde auch schon mit jemandem der so unbedeuten ist wie sie ein Gespräch führen? Genau: Niemand!

Immer noch total ernst und schweigsam folgte sie der Hand ihres Sensei an die Türklinke und sah, wie er sie nach dem Klopfen langsam herunterdrückte und eintrat. Ihr war etwas mulmig zumute, weswegen sie kurz stehenblieb, dann doch mit ihrem Sensei eintrat und sich leicht vor dem Kazekagen verbeugte. Zu ihrem Erstaunen war Gaara etwa so alt wie sie! Das hatte sie überhaupt nicht erwartet, eher so ein alter Kauz mit langem Bart, der sich konzentriert über seinen täglichen Papierkram hermachte... aber das ein Junge so wie Gaara es war den Posten eines Kazekagen übernommen hatte, war schon heftig... Aber nicht nur den Kazekagen beäugte sie aufmerksam, sondern auch all die Herumstehenden. Die Frau im Hintergrund bemerkte sie erst gar nicht, jedoch hatte sie vollen Ausblick auf die Gesichter ihrer Teamkameraden... Mit DENEN würde sie jetzt ein Team bilden? Auffallen würde sie zwischen den zwei Jungs sowieso nicht, dafür sah sie im Moment viel zu sehr nach einem Jungen aus... aber...

"... nichts aber!", ermahnte sich Kisho gedanklich selbst und schenkte den beiden Jungs ein leichtes Lächeln, bis sie sich wieder zum Kazekagen wandt und wartete, was er schließlich zu Mizus Auftreten zu sagen hatte...
 
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Takaha Ryuosuke

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Ryuosuke seufzte vor sich hin und wendete seinen Blick auf den Fußboden, die Ellenbogen auf die Oberschenkel gelehnt und die Finger ineinander verkanntet. Er bekam noch mit wie die Frau am Fenster ihren Kommentar zu der Nukenin ausgelassen hatte, achtete aber nicht weiter darauf. "Wer das ist, ist doch egal. Hauptsache sie schicken schnell jemanden um sie zu schnappen."

Mit gelegentlichen seitenblicken sah sich Ryuosuke hin und wieder um. Solche situationen waren das schlimmste für den Jungen. Normalerweise genoss er es still zu sitzen und nichts zu tun, doch in diesem fall war es etwas anderes. Er musste irgendwie Yoko helfen oder irgendetwas machen um sich abzulenken. Stilles rumsitzen und nichts tun, war jetzt die reinste Höllenqual für den Sanada, zumahl im Moment noch nicht einmal geprochen wurde.

Ein leises Klopfen lenkte Ryuosuke für einen Augenblick ab und er war froh, dass es von sich ablenkte - unruhig wie er sich verhielt als er angestrengt versuchte nicht aufzustehen und im Kreis zu laufen, einfach nur damit er IRGENDETWAS tun konnte. Er selbst drehte sich, die Arme immernoch auf den Schenkeln, nach hinten um und blinzelte die Fremden, die da eingetreten waren eine weile an, bevor sein Blick wieder auf den Fußboden viel.

"Ohayou, Kazekage-sama, wie Ihr es mir aufgetragen habt, bin ich nun hier um mein Genin-Team abzuholen. Das Anhängsel, was ich HIER habe, habe ich auf dem Weg zu Euch bereits aufgesammelt..."

"Hmm? Was denn für ein Genin-team. Hier ist noch niemand anders eingetreten. Und überhaupt gibt es jetzt wichtigeres zu besprechen." Dachte Ryuosuke mürrisch. Nochmals wendete er den Blick nach hinten und sah sich das 'Anhängsel' des Mannes nochmal genauer an. "Der da gehört dann wohl zu seinem Team..." Jetzt viel ihm auch die seltsame Kleidung des Erwachsenen auf, alledings verdrängte er den Gedanken schnell mit einem Gleichgültigen Schulterzucken.
 
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Kasumi

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Langsam fing es Nanami an zu langweilen, als nun der Kazekage zu erklären anfing, dass die vier Kinder zusammen ein Team bilden würden. Auch der kurze Auftritt von dem etwas erfahrener wirkenden Team von Temari war nicht wirklich interessant. Nachdem diese auf den Weg geschickt wurden, um Aya abzufangen, ging es mit dem Erklären für das neue Team weiter. Leicht genervt drehte sie sich zum Kazekage.

„Dann wünsche ich dir viel Erfolg, deine Yoko wieder einzufangen, Gaara-kun. Meinen Informationen zufolge wurde Aya zuletzt an der Oase vor dem Haupteingang gesehen. Vielleicht forscht ihr da ja mal nach. Also schön Kinderchen. Ich bin dann mal weg.“

Sie sah noch einmal kurz aus dem Fenster und war dann verschwunden.

Der junge Kazekage kratzte sich am Kopf und fuhr dann fort, das neue Team über ihre Aufgaben zu informieren.

„Als erstes werdet ihr an der Oase vor dem Eingang nach Hinweisen suchen, warum Yoko entführt wurde. Das ist gleichzeitig eure erste D-Rang Mission.“
 
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Yuudari Mizu

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In diesem Raum herrschte eine enorm angespannte Atmosphäre, die sich Mizu allerdings nicht erklären konnte... Was war hier denn überhaupt passiert, dass sich hier soviele Leute sammelten? Und alle mit diesen bedrückten Gesichtern, besonders die zwei Jungs, die sich ebenfalls vor dem Kazekagen versammelt haben. Nachdenklich kratzte er sich am Kopf und beäugte Gaara, ob dieser vielleicht noch etwas zu sagen hätte, doch die Frau, die in der Ecke stand, unterbrach an seiner Stelle die Stille hier im Büro.

„Dann wünsche ich dir viel Erfolg, deine Yoko wieder einzufangen, Gaara-kun. Meinen Informationen zufolge wurde Aya zuletzt an der Oase vor dem Haupteingang gesehen. Vielleicht forscht ihr da ja mal nach. Also schön Kinderchen. Ich bin dann mal weg.“

Aufmerksam zuhörend, hob Mizu danach irritiert eine Augenbraue. Wer war diese Frau...? Gehörte sie zum Rat? Je länger er sie betrachtete, desto komischer kam sie ihm vor.. vor allem diese roten... Augen? Rote Augen... Mizu hatte mal etwas über einen Clan aus Konohagakure gelesen, die solch Augen besaßen, aber was sie konnten und die Geschichte des Clans wusste er nicht. Nur lediglich diese einzige Info. Naja, diese Frau ging ihn eigentlich nichts an, weswegen der Yuudari sich wieder mit voller Elan gen Gaara drehte.

„Als erstes werdet ihr an der Oase vor dem Eingang nach Hinweisen suchen, warum Yoko entführt wurde. Das ist gleichzeitig eure erste D-Rang Mission.“

Das sie sofort eine Mission bekamen, fand Mizu außerordentlich gut, denn dann würde sein Genin-Team heute schon richtig loslegen können... Aber zuerst würde sich der junge Jounin von seinen Genin über das informieren lassen, was denn heute passiert war. Er selbst hatte rein gar nichts mitbekommen, was eigentlich klar war, wenn man jeden Tag von morgens bis abends in seinem Kellerzimmer über Bücher gelehnt verweilte. Wie dem auch sei. Sie hatten eine Mission und könnten nun theoretisch gehen. Dem Kazekagen noch ein letztes "Hai" zuwerfend, stolzierte er mit einem Hauch Arroganz an die Tür und drehte sich nochmals um, um seinen Genin ein Zeichen zu geben, damit sie ihm folgen sollten.

"Hayaku*. Folgt mir...."

tbc.: Haupteingang
_________
*Hayaku = Beeilung ( oder so ähnlich^^ )
 
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Shigekazu Kyon

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Zwar hatte sich Kyon ein schnelles Vorgehen gewünscht, jedoch nicht wirklich erwartet und vor allem nicht damit gerechnet, dass sie selber eine große Rolle dabei spielen würden. Immerhin, sie waren im Moment ein zerrissenes Genin Team ohne Sensei und hatten bisher nicht gerade einen leichten Tag hinter sich und Erfahrung konnte man ihnen bisher auch nicht zu gute heißen. Nichtsdestotrotz war Kyon erleichtert selber mit einer Aufgabe betreut zu werden, die ihnen vielleicht helfen konnte Yoko zu finden. Natürlich wusste er, dass es ihnen wohl kaum etwas bringen würde und er erwartete auch nicht, dass das Team großartig zu Hilfe gezogen werden würde, wenn man mehr über Yokos Aufenthaltsort herausfinden würde, allerdings war er im Augenblick froh einfach irgendetwas zu tun. Seine Abgeklärtheit kam nun langsam wieder und er war nicht mehr in so einer großen Hektik wie noch vor einigen Minuten. Es schien so, als ob alle möglichen Hebel in Bewegung gesetzt wurden.

Langsam dachte er auch darüber nach, dass dieses Team wohl nicht nur behelfsmäßig zusammen gekommen ist. So wie der Kazekage sprach, würde diese Konstellation wohl für die nächste Zeit fest so verankert bleiben und Kyon musste sich erst einmal wahnsinnig umstellen, jetzt wieder 2 neue Menschen so sehr in sein Leben treten zu lassen. Generell war er seit der Einteilung in die Genin Teams viel offener geworden als er es jemals war und er konnte nicht einschätzen ob diese Entwicklung nun zum Positiven oder Negativen hin tendierte. Doch konnte er sich darüber später auch noch Gedanken machen. Jetzt hieß es erst einmal Kräfte sammeln und die Mission beginnen und erfolgreich abschließen. Denn Kyon hatte nicht vor seine erste Mission in seinem Leben gleich in den Sand zu setzen.
Er stand auf und verbeugte sich schnell vor dem Kazekage.

"Vielen Dank für ihre schnelle Hilfe, Kazekage-sama...komm Ryuo, gehen wir!"

Ohne auf ein weiteres Wort von dem Jungen zu warten schritt Kyon auch schon geradewegs dem schwarz gekleideten Mann hinterher, der ebenfalls einen gewissen Tatendrang an den Tag legte. Innerlich musste Kyon sich bereits wieder vorbereiten, die ganze Szene noch einmal durchzugehen, denn ihr neuer Sensei hatte vermutlich keine Ahnung was den überhaupt los war, jedoch ließen sich an ihm keinerlei Zeichen von Unsicherheit oder Ratlosigkeit feststellen, was eigentlich ganz gut war, wenn er schon die Führung im Team hatte. Die Gruppe verließ das Gebäude schnell und machte sich auf den Weg zum Haupteingang von Sunagakure.

tbc: -Haupteingang (Sunagakure)
 
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Amane Ami

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Irgendwie fühlte sich Kisho in diesem Raum ziemlich fehl am Platze, weswegen sie einfach nur schweigsam neben Mizu stehen blieb und sich das Büro des Kazekagen aufmerksam anschaute. Was es alles hier gab... Bücher, Dokumente.. alles mögliche, was bestimmt eine Menge an Geschichte aussagte. Genau das, was Kisho am liebsten mochte. Wie gerne würde sie sich hier umsehen, doch das ging nicht, denn es war Privateigentum und da durfte man nicht so einfach herumschnüffeln, weshalb der Gedanke schnell wieder verdrängt wurde. Doch wieso machten die Leute hier in diesem Büro so einen Trara und wer war Yoko, von der die Frau im Hintergrund gerade sprach? Und Aya? Kisho verstand nichts und hatte plötzlich Bedenken, dass sie womöglich die einzigste war, die hier nichts verstand... Naja, hoffentlich wurde ihr das gleich erklärt werden, denn wenn nicht, hatte sie ein klitzekleines Problem. Ihre leicht pinkfarbenen Augen striffen langsam ihre neuen Teamkameraden, mit denen sie eine ganze Weile zu tun hatte... Alle beide sahen interessant aus, hatten bestimmt spannende Geschichten von sich zu erzählen oder sonstige interessante Dinge an sich... Doch als der Kazekage sie darauf ansprach, dass sie nun eine Mission hatten, war Kisho gleich Feuer und Flamme.

"Eine Mission... das wird spannend werden."

Als sie dann den Blick an Mizu gewandt hatte, nickte er seinen Genin zu und steuerte schonmal auf den Flur zu. Die Naginata auf dem Rücken wippte bei jedem Schritt, den das Mädchen tat, als sie ihrem Sensei schließlich folgte...

tbc.: Haupteingang
 
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Takaha Ryuosuke

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Mit dem fortschreiten des Gespräches bekam auch Ryuosuke schließlich mit, dass der in schwarz gehüllte Mann den 'Sensei-ersatz' darstellen und diese... äh... diesER Genin da in die neue Teamkonstellation aufgenommen werden sollte. Ryuosuke schüttelte seine absurden Gedanken ab, trotzdem hatte er aus irgend einem Grund das Gefühl, dass dieser Genin irgendwie sehr weiblich aussah und irgendwie auch ... nun... nicht unattraktiv...
Ryuosukes Gesicht wandelte sich ungewollt in eine seltsame Grimasse, die das wehemente ablehnen seiner eigenen Gedanken unterstrich. Er hätte sich jetzt selbst schlagen können dafür, allerdings belies er es dabei mit einem matten Schmollen die Blickrichtung zu wechseln und wieder auf den Boden zu starren.

Innerlich regte er sich über diese Entscheidung, die gerade - wohl eher aus dem Stehgreif - getroffen wurde auf. Es kam ihm beinahe so vor, als ob Yoko längst abgeschrieben werden sollte und man es kaum abwarten konnte sie durch jemand anders zu ersetzen.
Jedoch wurde ihm schnell bewusst, dass es mit einem Kompletten Team wesentlich einfacher sein würde nach der vermissten Person zu suchen und wenn er die Sache aus dieser Sicht betrachtete, hatte er überhaupt keine Einwände mehr.

Vielen Dank für ihre schnelle Hilfe, Kazekage-sama...komm Ryuo, gehen wir!"

Kyons aufforderung riss den Sanada aus seinen Gedanken. Mit missmutigen blick sah er ihn schief an, bevor er ihm etwas empört entgegnete: "Eh? Bin ich dein Haustier oder was?"
Ryuosuke wollte jetzt bestimmt keinen streit anfangen und stand deswegen auch gleich auf und folgte den anderen als wenn nichts gewesen wäre, allerdings mochte er es ganz und gar nicht wie ein Anhängsel behandelt zu werden. Nun, vielleicht lag es ja auch daran, dass seine Stimmung im Moment ohnehin sehr Angespannt war und sein Unterbewusstsein bereits nach einem Ventil für seine angestauten Gefühle suchte...

tbc: Haupteingang
 
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Takaha Ryuosuke

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Von: Keroth-Oase

Mizus Antwort auf die Frage, die Kisho gestellt hatte, empfand Ryuosuke mehr als eine Art Ausrede, als eine Überzeugende Rechtfertigung. Allerdings wurde bereits alles, was der Sensei sagte in seinem Gehirm durch einen Filter gedrückt, der es erschwerte irgendwelche Empathie für den Jounin aufzubringen, ganz zu schweigen von Verständnis. Ja, Ryousuke fällte manchmal schnell Urteile. In der Regel wandelten sie sich schnell wieder um, doch wenn es um eines seiner Prinzipien ging, war genau das Gegenteil der Fall. Mizu, der Gegen sein Prinzip verstieß niemandem unnötig ein Leid zuzufügen, der Augenscheinlich schwächer ist als man selbst, würde in der nächsten Zeit jedenfalls wenig Respekt von Ryousuke erwarten können.

Der Genin seufzte leise, als Mizu die drei aufforderte erneut zurück zum Kazekage zu gehen. Drei dinge gingen ihm dabei ziemlich auf die Nerven: Erstens, war die Aussicht diesen Weg erneut zu gehen nicht sehr erfreulich und er fing langsam an zu glauben, dass das Leben eines Shinobi aus wenig mehr als das Rennen von A nach B und wieder zurück bedeutete. Zweitens hatten sie - mal abgesehen von den Informationen - während der ganzen Zeit nichts konstruktives für Yokos Rettung tun können, und allmählich wich sein Tatendrang einer schleichenden Apathie. Und zu guter letzt... War lag die Aussicht auf ein gutes Abendessen immernoch in weiter Ferne...

Kommentarlos folgte Ryousuke der Führung Mizus und ging auf der Strecke seinen Gedanken nach, ohne großartig auf den Weg zu achten. Er hatte ohnehin das Gefühl als könnte er ihn schon im halbschlaf laufen.
Bald waren die vier wieder vor dem Büro des Kazekage und Ryousuke trottete der Gruppe lustlos hinterher, als diese in das Zimmer ging.
 
Y

Yuudari Mizu

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>>>> Keroth-Oase

Den 3 Genin den Rücken zugewandt, schritt er langsam und ohne jegliche Hektik nach Sunagakure zurück, um dem Kazekagen Bericht zu erstatten... Der Junge, Ryuo, brachten ihm allerdings immer noch ein paar Gewissensbisse und Gedanken auf, jedoch verwarf der Yuudari diese gleich wieder und schüttelte den Kopf. Ryuo durfte nicht so enorm weichlich sein, das würde ihn wahrscheinlich irgendwann noch den Kopf kosten, wenn das so weiterging... Die Sonne, die gerade über der Wüste Sunas brannte, war an diesem Tag besonders heiß, zumindest empfand Mizu das so, da er ja tagtäglich in diesem schwarzen Mantel herumlaufen musste. Jedes Mal fragte er sich, WIESO die Yuudari gerade schwarz trugen. War es ihr Auftreten? Ihre Sitten? Ihre Anziehung zur Schwarzen Magie? Möglich, aber nicht sicher. Naja, das Oberhaupt hatte es beschlossen, und so musste man eben in diesen Dingern sein Leben verbringen, so auch Mizu, Taku und der Rest der vielköpfigen Familie. Doch das war ein weitaus anderes Thema, denn zuerst mussten sie sich auf ihre womöglich baldige Mission einstellen, falls der Kazekage sich nicht ein anderes Team dafür aussuchen würde...


>>>> Anwesen des Kazekagen

Nun, da waren sie wieder: Beim Anwesen des Kazekagen, schritten durch die langen und großen Flure an vielen Zimmern vorbei, bis sie von einigen dort anwesenden Shinobi erneut zum Büro des Kazekagen geführt wurden. Davor blieb Mizu noch einmal stehen, atmete ein- und aus, klopfte, und ohne Abzuwarten schritt er lässig durch die Tür... Bei jedem seiner Schritte erklang das Geld, was in dem Sack, den er von den zwei Räubern hatte, in seinem Mantel. Diese Sache musste eindeutig auch geklärt werden, dachte er sich und fing während des Gehens an, in seinem Mantel den Geldsack hervorzukramen und ihn schließlich auf das Pult des Kazekagen zu legen...

"See you again.... wir haben die einige Informationen herausbekommen und zudem noch diesen Geldsack abgestaubt, von dem ich dachte, dass es besser wäre, ihn eventuell mitzunehmen. Man kann ja nie wissen, ob jemand in Sunagakure beklaut wurde...", sprach Mizu freundlich und grinste, ehe er sich auf dem Pult abstützte und den Kazekagen erwartungsvoll anblickte. Die Informationen gleich hinauszusprudeln war nicht Mizus Art, weswegen er gerne noch ein Weilchen wartete, bis der Kazekage selbst das Wort erheben würde und ihn darauf ansprach.
Doch noch kurz verlor der Jounin einen Blick hinter sich, um sicherzugehen, dass auch alle seine Genin vollzählig waren...
 
S

Shigekazu Kyon

Guest
---> Keroth-Oase

Kyon wusste nicht, ob er sich nun freuen sollte, oder ob er doch schlechte Laune haben sollte. Zum einen hatten sie ihre Mission so schnell ausgeführt, dass es selbst den Kazekage überraschen würde, aber zum anderen hatten die Genin selber überhaupt nichts dazu beigetragen, und dass das Team nun wieder durch das Anwesen des Kazekage schritt, hinauf zu seinem Büro, kam ihm immer noch zu umständlich vor. Wenn sie so weitermachten, würden sie bestimmt erst dann in Toga ankommen, wenn die Nukenin schon längst Wind von der Sache bekommen und geflohen wäre. Keine tollen Aussichten. Aber sie hatten nicht gerade eine große Wahl. Missmutig schritt Kyon die Treppen hinauf, sich zwischen Mizu und Kisho befindend. Ryuo hatte seit der Erklärung von Sensei Mizu kein Wort mehr gesprochen und lief teilnahmslos hinter der Gruppe hinterher. Kyon konnte nicht von sich behaupten, dass Ryuo ein guter Freund von ihm war, wenn überhaupt einer, aber ihm war selbst in der kurzen Zeit mit ihm klar geworden, dass dieser Junge eindeutig das Handeln dem Denken vorzog und dem dieses ewige hin und hergelatsche wie eine Qual vorkommen musste.

Auch Kyon war nicht gerade begeistert davon, immer von einem Punkt zu dem anderen zu rennen. Vor allem die Tatsache "rennen" gefiel ihm nicht. Er hatte zwar reichlich Ausdauer, trotzdem war das in Konoha was anderes gewesen und sein Körper hatte sich noch immer nicht wirklich an die enorme Hitze gewöhnt und das zehrte ziemlich an seinen Kräften. Allerdings wollte er heute keine Schwäche zeigen. Dafür war das alles noch zu wichtig um sich ausruhen zu können. Tief in Gedanken versunken bemerkte Kyon erst als Sensei Mizu stopp machte, dass sie wieder vor dem Büro des Kazekage angekommen waren. Kaum hatte der Sensei die Tür geöffnet, fing er auch schon an Gaara mit den Informationen zu überschütten. Kyon selber trat schweigend, langsam durch die Tür und positionierte sich vor dem Pult und wartete ab.

Ob Sensei Mizu unsere Ungeduld bemerkt hat? Vielleicht ist er deshalb so auf Eile gesonnen? Oder haben ihm die Räuber noch mehr, eventuell beunruhigende Sachen gesagt, die er vor uns geheim hält? Auf jeden Fall müssen wir schnell weiter, es ist ja nicht gerade so, als ob Konohagakure nur einen Steinwurf entfernt wäre...und das wo ich mir doch gesagt habe, wenn ich das nächste Mal dorthin komme würde ich ein paar alte Bekannte grüßen...aber dazu bleibt wohl keine Zeit. Zumindest sind wir dann von dieser fürchterlichen Hitze weg und vor allem kann ich mal wieder die Wälder begutachten. Lange ist es her...

Kyons Gedanken schweiften ab und er achtete gar nicht mehr auf das, was die beiden Männer da vorne zu bereden hatten, seine Augen waren starr auf einen Punkt am Boden fixiert.
 
A

Amane Ami

Guest
>>> Keroth-Oase

Und schon wieder ging es zurück zum Kazekagen. Dass es so enorm anstrengend war eine Mission zu erfüllen, hatte Kisho wirklich nicht gedacht, denn in ihrer Vorstellung von einer Mission gab es beispielsweise kein dauerndes Hin- und Hergerenne von einem Ort zum anderen. Aber Mizu-sensei hatte seine Gründe, warum er das tat, dachte sie und folgte ihm einfach noch einmal zum Kazekagen- Anwesen. Wenn das geschafft war, durften sie ja eventuell diese andere Mission haben, von der Mizu-sensei die ganze Zeit gesprochen hatte. Hoffentlich. Kisho war schon ziemlich aufgeregt und konnte es kaum noch erwarten, ein paar kleine Abenteuer mit ihrem neuen Team zu bestreiten, auch wenn sie die Leute eben noch nicht kannte und keine großen Vorstellungen von ihnen hatte. Aber kennenlernen konnten sie sich ja alle noch, das sollte wohl kein Thema sein, hoffte sie. Noch immer kam sie sich ein wenig vor, als ob man sie nicht akzeptieren wollte, weil sie doch nur ein Ersatz für die abhanden gekommene Yoko war. Wenn dieses Mädchen wieder da war, würde Kisho wohl Außenseiter spielen in dem Team, denn diese 3 kannten sich schon eine ganze Weile und Kisho war eben neu. Und neue Leute waren meist ein Klotz am Bein... Nicht, dass es immer so wäre, aber Kishos Ängste interpretierten dies, weswegen solche Gedanken dabei herauskamen...

Der Fußmarsch war genau kurz wie vorher und sie brauchten deswegen alle keine Pause zu machen. Ein Glück, dass diese Oase so nah an Sunagakure liegt, denn sonst hätte das Genin-Team eventuell noch viel länger laufen müssen.... Apropos Laufen und Länge: Wenn die nächste Mission das Team nach Konoha beordern sollte, würden sie wahrlich einige Tage laufen, worüber sich das Mädchen gar nicht freute. Lange Märsche kannte sie nur zu gut und wollte sich daran auch eigentlich nicht mehr erinnern...

Als die 4 schließlich vor der Tür des Büros angekommen waren, klopfte Mizu noch schnell bevor er eintrat und fing dann gleich auch schon zu sprechen an, wobei er das nötigste erst gar nicht sagte, sondern abwartete, was der Kazekage dazu zu sagen hatte.... Auch Kisho war gespannt darauf, vor allem eben wegen dieser Mission, worauf sie sich einerseits freute, andererseits auch nicht...

Was wohl geschehen mag?
 
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