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Fischlager "Ferimen"

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Ein überwältigender Geruch nach frischem Fisch ist vermutlich das eindeutigste Merkmal des Fischlagers „Ferimen“. Davon abgesehen ist das Gebäude nämlich so effizient gestaltet, dass nicht einmal ein Schild daran zu sehen ist, abgesehen von der leicht schiefen Zahl 13 direkt neben dem Haupteingang. Als großer, grauer Würfel steht es am Rande des Hafens und öffnet gelegentlich das große Rolltor, damit erschöpfte Mitarbeiter kistenweise Fische hinein tragen können. Damit die Mitarbeiter auch ohne Kisten zur Arbeit kommen können, gibt es daneben auch eine Tür in normaler Größe, durch die man eintreten kann. Der Fischduft, der jedem Passanten auffällt, kommt aber im Allgemeinen nicht aus dem Inneren des gut isolierten und größtenteils Schalldichten Gebäudes, sondern eher aus den Containern dahinter, in denen die Fische abgelegt werden, deren Frische nicht dem Standard entspricht.
Das Innere des Lagers ist in langweiligem Weiß gehalten und einzelne Bereiche sind mit Zahlen gekennzeichnet, die dem ungeübten Auge rein gar nichts sagen, da alles, was in diesen Bereichen gelagert wird, Fische sind. Kisten stapeln sich und die Stimmung der Mitarbeiter ist im Allgemeinen gekennzeichnet von Erschöpfung und Fischgeruch.


Job: Ninja allein zwischen Kisten

Teilnehmer: Hayabusa Ray, Kinzoku Kenta, Nekoyami Hatsune, Tetsuya Daisuke

Kisten schleppen sollte er also... Unzufrieden hockte Hatsu auf seinem Bett und weigerte sich so halb, sich für den Tag fertig zu machen. Wenn er in seinen Schlafsachen blieb, konnte seine Mutter ihn nicht zwingen, zur Arbeit zu gehen, oder? Seufzend löste der Junge seine vor der Brust verschränkten Arme und lehnte sich nach vorne, seine Beine über die Bettkante hängend. Nein, das brachte nichts, das wusste er auch. Einerseits kam er mit seinen Protesten eigentlich nie an Aderu vorbei und auf der anderen Seite hatte er ja auch eine gewisse Verantwortung zu erfüllen. Müde sah er sich in seinem Zimmer um. Heute hatte er wirklich keine Lust auf seinen Job...
„Yaaari, wo steckst du?“, rief der Junge, als er seine Katze nicht sah, und hörte ein leises Maunzen, ehe das Tier aus seinem leicht geöffneten Schrank gehüpft kam, seine Klauen in ein Paar Socken gekrallt, mit dem er wohl gespielt hatte. Sofort verflog die schlechte Laune des Nekoyami, während er beobachtete, wie Yari ein paar mal nach den Socken haute, ehe er von ihnen abließ und auf den Schoß seines Partners hüpfte, um ein wenig geknuddelt und gestreichelt zu werden. „Nyaa!“, miaute er nachdrücklich, und Hatsune musste lachen. „Ja, du hast ja Recht. Solang ich dich dabei hab, wird es schon nicht so schlimm!“ So konnte man doch gut aufstehen! Nach einer kurzen Kuscheleinheit hob sich Hari-Neko auf die Schultern des Nekoyami und der hüpfte fröhlich vom Bett, ehe er sich ins Bad begab. Eine warme Dusche, ein wenig Haarpflege, gut gebundene Zöpfe... perfekt. Dann konnte er sich jetzt den Schrank ansehen!
„Okay, ich hab wirklich keine Lust, viel von dem Zeug zu schleppen. Ich geh mal davon aus, dass hauptsächlich Jungs dabei sein werden, also sollte das kein Problem werden, wenn ich was Hübsches trage.“ Nachdenklich betrachtete er die Kleider, die da hingen. Ja, Kleid war eine gute Idee, aber zu hübsch sollte es auch nicht sein. Arbeit am Hafen war dreckig und fettig und es konnte ja sein, dass man sich an irgendwelchen splitternden Holzkisten den Stoff aufriss, das wäre ein Desaster bei einem der hochwertigeren Kleider im Schrank. Außerdem war es wichtig, dass die Gesamtheit der Beine bedeckt war, damit nichts Ekliges drankam, also am besten mit einem etwas längeren Rock... Schlussendlich entschied sich der Junge für ein braunes Kleid mit Schürze, das einen sehr rustikalen Charme hatte und mit einer passenden Haarspange so aussah, als wäre er tatsächlich gewillt, Arbeit zu verrichten. Eine gute Ausgangslage. Da die Beine nicht frei bleiben konnte, kamen schnell lange Socken dazu, die bis hoch zum Unterschenkel gingen, und dazu simple, braune Schuhe ohne Absätze, um die niemand trauern würde, falls sie am Ende des Tages weggeschmissen werden mussten. Zuletzt band er sich noch sein Stirnband um und blickte in den Spiegel. Das sah doch schick aus! Hari-Neko bekam noch ein paar Snacks und ein paar Mal durch das Fell gebürstet, und dann konnten sich die beiden auch schon auf den Weg machen.


Mit vorsichtigen Schritten kam Hatsune am Hafen an, ihr geliebter Kater in ihren Armen. Ihr Blick glitt über die geschäftigen Seeleute, doch auf Anhieb fiel ihr niemand auf, der wie ein Shinobi aussah. Zu nah wollte sie an die große Lagerhalle auch nicht alleine herangehen. Sie konnte das Gebäude zwar von hier aus sehen, aber... es sah alles so schmutzig aus! Da wollte sie nicht hin, solange es noch nicht sein musste. Stattdessen stand sie also da und wartete, bemerkte dabei, wie Yaris Nase zu schnuppern begann. Zum Glück versuchte er nicht, sich von ihr loszureißen, aber sie wusste schon, was genau seine Aufmerksamkeit auf sich zog. „Ja, ich werd auch langsam hungrig“, nickte sie, während sich eine leichte Röte auf ihren Wangen ausbreitete. Der Geruch war einfach zu stark. Dieser leckere Geruch nach rohem Fisch.
Hoffentlich musste das Nekoyami-Mädchen nicht zu lange auf ihre Partner für diesen Job warten...

@Hayabusa Ray @Kinzoku Kenta @Tetsuya Daisuke
 

Tetsuya Daisuke

Chuunin
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Hm. Nach einem besonders schweren Job klang das ja nicht, oder? Als Daisuke die Beschreibung an dem Morgen las, an dem das Schreiben den Weg in seinen Briefkasten gefunden hatte, war der Chuunin schon überrascht. Einen Job hatte er lange nicht erledigen müssen. Meist hielt der junge Mann dies für die Art Arbeit, die eigentlich eher von Genin verrichtet wurde. So richtig erfahrene und fähige Shinobi wie er gingen doch nicht zu solchen Aufträgen. Aber nun gut. Wenn die Verwaltung es von ihm verlangte, dann würde er sich wohl auch um diese Sache kümmern. Man konnte das sicherlich schnell über die Bühne bringen. Wenn er las worum es gehen soll, dann klang das in erster Linie unkompliziert. Ein paar Kisten von A nach B zu schleppen, sollte nicht allzu schwierig sein. Wenn man es so betrachtete, dann war das doch eine ganz gute Aufgabe für Daisuke. Den Chuunin seine Muskeln nutzen zu lassen, klang doch gar nicht mal so blöd! Dennoch hätte er eine coole Mission besser gefunden. Aber gut! Das Geld kam eben auch nicht von allein nach Hause! Als seine Freundin ihn also heute früh am Morgen aus dem Bett klingelte, war die ohnehin schon ausbaufähige Begeisterung für diesen Job dahin. Daisuke schlief gern und meist so lang wie man ihn ließ... aber das war wohl heute keine Option. Bevor er sich an die Vorbereitungen für die Arbeit machte, verlangte die Dame des Hauses auch noch, dass er sich um seine Tochter kümmerte, wenn er später schon keine Zeit mehr dafür hatte. Nun war er also müde und hatte ein meckerndes, unausgeglichenes Kleinkind an der Backe. Mit einem guten Frühstück waren aber sowohl Daisuke als auch seine Tochter zu beruhigen!

Mit vollgeschlagenem Bauch hüllte der weißhaarige Hüne sich also in angemessene Kleidung für diese Job. Ein paar robuste, dunkle Klamotten, welche auch körperlicher Arbeit standhalten sollten. Festes Schuhwerk durfte auch nicht fehlen. Während er den weiten Kragen seines Pullovers richtete, warf er einen Blick in den Spiegel, wo er mit beiden Händen einmal ordentlich durch das ungebändigte Haar fuhr. Jep. Das sah doch gar nicht mal so übel aus, oder? Einen schönen Mann entstellten auch ein paar Augenringe nicht! Jedenfalls schulterte er zu guter Letzt seine große Waffe und rückte sie dann in die richtige Position auf seinem Rücken. Er bezweifelte ehrlich gesagt, dass er den Zweihänder heute gebrauchen würde, aber wer wusste das schon?
Eine gemütliche Melodie pfeifend, um sich selbst in bessere Stimmung zu bringen, steuerte er also auf den Hafen zu. Das Rauschen der Wellen verriet ihm, dass er auf dem richtigen Weg war. Der Geruch des Meeres stieg einem zusätzlich auch sehr deutlich in die Nase. Mehr als das. Am Hafen roch es auf gut Deutsch gesagt echt fischig. Dennoch hatte er sich vorgenommen sich von Müdigkeit und Blödheit der Aufgabe nicht den Tag vermiesen zu lassen! Die Namen, die er auf der Ausschreibung gelesen hatte, waren ihm immerhin nicht alle fremd. Hayabusa Ray und Kinzoku Kenta waren neu, aber Nekoyami Hatsune hatte er schon einmal getroffen. Von ihm hatte die Gute gelernt Toiletten zu putzen! Heute machte er vermutlich direkt mit der nächsten Lektion weiter und erklärte wie man eine Kiste trug, ohne sich selbst einen Rückenschaden zu verpassen. Auf die anderen beiden Kollegen war er nicht weniger gespannt. Sicher würde sie zu viert schnell und effektiv arbeiten. Davon ging er aus... der ahnungslose, arme Kerl. Am Hafen angekommen, machte er jedenfalls den auffälligen Schopf von Hatsune aus, der ihm sogar aus der Ferne bekannt vorkam. Verändert hatte sie sich nicht besonders. Mit einem fröhlichen Lächeln schritt er au sie zu und blickte zu ihr herab. Eine Hand hob er zum Gruß, die andere stemmte er in die Hüfte. Dann sagte er in ruhigem Ton: „Yo! Freut mich dich wiederzusehen.“ Wieder auf einem Job. Wer hätte das gedacht? Nun gut. Jetzt hieß es auf die Anderen zu warten. Das machte Daisuke wenig aus. Der stemmte beide Hände in die Hüfte und hielt Ausschau. Wann sie wohl aufschlugen?

 

Hayabusa Ray

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Ich bin Chuunin. Die Wortkombination schmeckte noch komisch auf der Zunge, wenn er sie so herumrollte. Es war eine Beförderung, die der Rotschopf nicht erwartet hatte. Zugegebenmaßen hatte er auch nicht auf solch eine Beförderung hingearbeitet. Um so überraschender war es für ihn, als er ins Büro des Kage gebeten wurde und dort in einer kurzen und recht schmucklosen Zeremonie mitgeteilt bekommen hatte, dass er von nun an Chuunin war. Damit einher gingen mehr Pflichten, aber auch mehr Privilegien. Dann gab es noch das übliche Gerede, dass er stolz darauf sein konnte Soragakure zu dienen und das Soragakure stolz war solch einen Ninja auf seiner Seite zu haben. Zusammen mit dem Ansporn weiter so gute Arbeit zu leisten. Auch sein Herkunft aus dem Hayabusa-Clan kam kurz zu Sprache, galten die Träger des Falkenbluterbes doch nicht unbedingt als Musterschüler an Zuverlässigkeit, aber er sei da wohl eine Ausnahme, wie der Kage nicht müde wurde zu sagen. Aber war er das wirklich? Ray zweifelte daran. Was wusste der Kage schon über ihn außer den Berichten, die in der Verwaltung lagen? Hatte er ihn wirklich genauer beobachtet? Aber im Grunde war es auch egal, er war jetzt Chuunin. Größer war die Freude im Clan gewesen. Er hatte sogar eine Audienz beim Oberhaupt des Clans bekommen, der ihm ebenfalls mitteilte, wie stolz er auf ihn sei und das er weiter so fleißig sich darum bemühen sollte den Clan auf eine möglichst gute Art und Weise zu repräsentieren und blablabla. Weiter hatte der Rotschopf nicht zugehört, denn ehrlich gesagt machte er sich um solche Sachen wenig Gedanken. Ob er den Clan nun wirklich gut vertrat oder nicht, das hatte ihn nie beschäftigt. Sein einziges Ziel bestand darin sich in die Lüfte zu heben, Abenteuer zu erleben und seit seinen Besuchen in den Slums waren ihm auch andere Menschen nicht mehr so ganz egal. Aber gefühlt änderte sich ersteinmal nichts für ihn. "Der Rang allein wird dir nur dann Achtung und Respekt einbringen, wenn ihn eine Person trägt, die Achtung und Respekt verdient." Das war die Weisheit, die ihm sein Vater mitteilte, als Ray ihm von seiner Beförderung erzählte. Die Worte waren vollkommen ernst von ihm gemeint, doch sein Grinsen konnte nicht verbergen, wie stolz er auch auf seinen Sohn war.

Das Ganz war mittlerweile zwei Tage her und auch wenn der Kage ihm mitgeteilt hatte, dass er von nun an auch für gefährlichere Missionen berufen werden konnte, war sein nächster Auftrag so unspektakulär, wie es nur sein konnte. Kisten schleppen in einer Fischfabrik. Und dafür musste an diesem Morgen eine wichtige Entscheidung getroffen werden. Denn nachdem der Falkenjunge sein übliches Outfit aus kurzer Hose, einfarbigen T-Shirt und gelb-grüner Jacke angezogen hatte, stellte sich die große Frage, ob er seine Chuuninweste anziehen sollte. Nachdem er eine ganze Weile nachgedacht hatte, immerhin war hier eine Grundsatzentscheidung zu treffen, zog er sie schlussendlich ebenfalls an. Wenn man es recht betrachtete, so war sie Arbeitskleidung und das Kisten schleppen war Arbeit, also hatte er seine Arbeitskleidung anzuziehen. So einfach war es doch eigentlich. Dem modebewussten Auge würde sicherlich auffallen, wie neu die Weste aussah, eine Tatsache, die der heutige Tag sicherlich ändern würde. Jetzt aber galt es erstmal hinunter zur Fischfabrik zu kommen. Wie üblich nutzte der Rotschopf natürlich nicht die Straßen, sondern sprintete über die Dächer, nutzte sein Fuuton:Takatobi und den Gleitflug des Hayabusa-Clans, um sich elegant durch die Lüfte zu bewegen und so die Menschen auf der Straße zu meiden.

Seine Gefühle den Job betreffend waren zwiegespalten, was weniger an der Arbeit lag, die war einfach nur Arbeit, sondern an zwei der drei Personen, die an diesem Job teilnahmen. Der erste war ein ihm bekanntes Gesicht, ein Shinobi unter dem er schon zwei Missionen bestritten hatte und der nebenbei auch noch sein Prüfer für seinen Aufstieg zum Genin war. Die Rede war natürlich von Kinzoku Kenta, mittlerweile ebenfalls Chuunin und berüchtigter Streichekönig an der Akademie. Lange Zeit war er für Ray so etwas wie ein Rivale oder sogar Vorbild gewesen. Doch er hatte sich verändert und Kenta war mehr und mehr aus seinem Blick geraten. Er respektiere den Kinzoku, schätzte seine Fähigkeiten und vielleicht wollte er ihm sogar beweisen, dass er ebenfalls ein fähiger Ninja war. Genau war er sich dessen nicht bewusst, was vielleicht auch daran lag, dass er keine Ahnung hatte, was Kenta eigentlich von ihm hielt. Vielleicht würde er das heute herausfinden. Alles in allem freute er sich den anderen Rotschopf wieder zu sehen. Mit Kenta konnte es durchaus lustig werden.
Dann war da aber noch eine gewisse Nekoyami Hatsune. Als er diesen Namen gelesen hatte, konnte er nicht anders, als sein Gesicht zu einer fiesen Grimasse zu verziehen. Ausgerechnet eine Nekoyami, eine von den Katzentrullas. Wusste da jemand in der Verwaltung von seiner Abneigung gegen diese flauschigen Biester und wollte den frisch ernannten Chuunin testen, oder war es lediglich Zufall. Ray wusste es nicht, aber nichtsdestotrotz hatte er wenig Lust die Bekanntschaft dieser Hatsune zu machen. Da konnte man sich durchaus die Frage stellen: Wieso? Denn für gewöhnlich kam Ray sogar mit Shinobi aus Shirogakure aus. Die Antwort war so simpel wie irrational: Katzen. Er wusste nicht viel über Nekoyami, eigentlich nur die Tatsache, dass sie eine besondere Verbindung mit Katzen hatten und mehr wusste und wollte er auch nicht über sie wissen. Ihm war es sowieso unverständlich, wie man eine Katze als Haustier haben konnte, aber die Verbindung der Nekoyami sollte ja noch weit darüber hinaus gehen. Damit stand es für Ray fest. Dieser Hatsune, genau wie dem ganzen Clan der Nekoyami war nicht zu trauen. Nachher waren sie noch in die Weltherrschaftspläne dieser vermaledeiten Spezies involviert. Ganz sicherlich waren sie das. Da half auch seine gesamte gute Erziehung und alle Predigten seines Vaters, dass man hinter die Fassaden schauen sollte, nicht. Bei Katzen machte der logische Part seines Gehirns Pause.

Und so hockte der Falkenjunge nun auf einem der Fabrikdächer und betrachtete zwei Shinobi, die da unten schon warteten. Die eine war ganz sicher die Nekoyami, gut erkennbar an der Katze, die mit ihr kuschelte. Der andere war ein wahrer Hüne, mit einem gewaltigen Zweihänder auf dem Rücken und musste dementsprechend Tetsuya Daisuke sein. Ihn kannte der Hayabusa nicht, aber er schien ein erfahrener und gut trainierter Ninja zu sein, soviel war für seine scharfen, schwarzen Augen zu erkennen. Genauer aber betrachtete er nun mit schiefgelegtem Kopf das Mädchen mit den Zöpfen und dem Schürzenkleid. So sah also eine Nekoyami aus. Keinen Moment lang ließ er sich von dem harmlosen Äußeren täuschen. Sicherlich steckte ein hinterhältiger und verschlagener Geist in dem süßen Körper. Aber er konnte ihr nicht mit offener Feindschaft begegnen, das war äußerst unklug. Für den Moment war es sicherlich schlauer sich zurückzuhalten, zu beobachten und versuchen möglichst viele Informationen zu sammeln. Tief atmete der Rotschopf den fischigen Geruch ein, dann fasste er sich ans Herz und sprang von der Fabrik und aktivierte kurz vorm Boden sein Subero Hikou, um den Sprung abzufedern und sanft wie eine Feder zu landen. Sicherlich hätte man ihm das als Angeberei auslegen können, aber die Natürlichkeit und Selbstverständlichkeit mit der er diese Aktion durchführte, würde dem geschulten Auge verraten, dass es sich hierbei einfach um ein alltägliches Element seines Bewegungsstil handelt. "Tetsuya Daisuke und Nekoyami Hatsune, nehme ich an?" richtete er das Wort an die beiden und ging auf die beiden zu. Wie üblich funkelten seine Augen jagdlustig und das breite Grinsen ließ die leicht spitzen Eckzähne zum Vorschein kommen. Ja das war Jagd-Ray, den die beiden hier vor sich hatten. Schwarze Augen, scharfe Gesichtszüge und die Aura eines Jägers machten überdeutlich, dass es sich bei diesen Shinobi um einen Jäger handelte. Kurz musterten die Augen den weißhaarigen Hünen, danach das Mädchen aus dem Katzenclan und schlussendlich verengten sie sich für einen kurzen Moment, als sie die Katze in ihrem Arm erblickte. So ganz war seine Abneigung eben nicht zu verbergen. Fragte sich nur, ob irgendwer die Reaktion bemerken und richtig interpretieren würde. "Mein Name ist Hayabusa Ray." stellte er sich nun vor und streckte die Hand zur Begrüßung aus. "Wie es aussieht, werden wir heute gemeinsam Kisten schleppen." fügte er noch grinsend hinzu.
 

Kinzoku Kenta

Chuunin
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Tja, Kenta konnte nicht behaupten, einen langweiligen Beruf auszuüben. Im Gegenteil schien man durchaus bestrebt darauf, ihn aktiv und beschäftigt zu halten, wenn er so darauf schaute, was er schon an kleineren Aufträgen im Umland des Dorfes hatte übernehmen dürfen. Und jetzt ging es um ... den Transport von Kisten für ein Fischlager? Er wollte ja wirklich nicht im Ruf stehen irgendwie wählerisch zu sein, was den Dienst anging, aber ... gab es dafür nicht mehr als genug dummbrotige Kolosse mit mehr physischer Widerstandskraft als geistiger Tiefe? Stirnrunzelnd hatte er zudem zur Kenntnis genommen, dass er nur einen der anderen Namen auf dem Zettel kannte - Hayabusa Ray war ihm durchaus noch präsent. Aber nicht als sonderlich tauglicher Kistenträger, sondern als kleiner Nachwuchsdetektiv mit einem größeren Talent für Unruhe als Ordnung. Nicht, dass das Kenta gestört hätte ... nein, das bot vielmehr eine Aussicht darauf, diese Sache doch noch ansatzweise spannend zu machen. Je nachdem wie Ray mit dem Rest der Besetzung zusammenspielte, denn die zwei übrigen Namen waren für den Kinzoku noch Unbekannte. Von Nekoyami hatte er ja zumindestens einmal gehört ... es war nicht so dass Kenta etwas gegen Katzen hatte - ja, er verspürte sogar eine gewisse Verbundenheit zu ihrem vagabundierenden Lebensstil - aber gleich einen ganzen Clan drumherum aufzumachen schien ihm doch ein wenig übertrieben. Und dieser Tetsuya? Joa, nie davon gehört. Wenn Kenta Glück hatte, konnte der Bursche aber zumindest schwer heben. Aber genug über die Begleitung spekuliert. Letztlich bestand die Gefahr, dass Kenta selbst würde Hand anlegen müssen, um die Aufgabe über die Hebebühne zu bringen, und es war natürlich klar, dass man nicht im Sakko Fischkisten stemmte, wenn man ein bisschen Stilgefühl besaß. Wie sähe das auch aus? Nach einer kursorischen Überprüfung des Kleiderschranks entschied Kenta sich für das, was ohnehin jeder Sora-Shinobi irgendwo im Kleiderschrank bereithalten sollte - feste Stiefel und jenes atmungsaktive, hell eingefärbte Textil, dass man mangels eines griffigeren Namens immer noch als Ölzeug bezeichnete, obwohl schon seit einigen Jahren ein synthetisches Kohlenstoffpolymer die wasserabweisende Oberfläche besorgte. Kentas Allwettermontur war ganz klassisch in knalligem Gelb gehalten, und eingedenk des Umstandes, dass es heute jedenfalls bisher nicht schwer regnete, nahm er daraus nur die Jacke und zog sie über ein etwas dickeres, hellblaues Hemd und eine leicht abgetragene Jeans, die er ansonsten beide für die Werkstatt verwendete. Nicht sein üblicher makelloser Stil, aber nun ja. Manchmal musste man eben Abstriche machen!
Der selbe Gedanke drängte sich auf, als Kenta trotz rechtzeitigem Aufbruch von zuhause die Schlange am Lift erblickte. Eugh ... nein, auf das Gedrängel hatte er definitiv keine Lust. und musste er nicht ohnehin zum Frachtdock? Das wäre nochmal ein gutes Stück Weges, der eine Abkürzung definitiv vertragen könnte ...

Der Frachthafen war gar nicht so einfach zu finden. Kam man vom zentralen Zurm, der die Verbindung zwischen Getsurin und dem interessanteren Teil der Welt darstellte, musste man sich erstmal bis zur Hafenanlage durchwuseln und anschließend in dem nicht unkomplexen System der verschiedenen Docks so weit orientieren, bis man die für Frachtladungen vorgesehenen Bereiche gefunden hatte - die ein schlauer Städteplane vom zivilen Laufverkehr einigermaßen abgeschottet hatte. Und dann noch den richtigen Bereich im Frachthafen! Klar, von oben betrachtet war es ziemlich einfach, denn die verschiedenen Docks waren im Uhrzeigersinn angeordnet ... und spätestens Rays knallroter Haarschopf war aus der Luft ein guter Orientierungspunkt. Aber wer käme schon von oben?
"Guten Morgen, Ray!" Grüßte Kenta lautstark, während er mit leicht vorangestrecktem rechten Fuß sanft herabsegelte und dabei ziemlich geradeaus von oben zu kommen schien ( Raiton: Jiku no Idenki ). Seine gelbe Jacke flatterte im Flugwind, und die roten Haare tanzten. "Und Konnichiwa, minna-san!" Schloss er noch etwas lauter an, als er zielsicher und elegant wie beabsichtigt auf dem Pflaster landete und sich mit strahlender Miene den noch unbekannten Gesichtern in der Runde zuwandte. "Kinzoku Kenta!" Stellte er sich vor, und vollzog noch aus der Landebewegung eine kleine Verneigung. "Ich nehme an ihr seid auch wegen der Kisten hier?" So viele andere Gründe, sich gerade jetzt und gerade an diesem Lagergebäude aufzuhalten, gab es ehrlicherweise auch gar nicht. Oder jedenfalls waren sie für Kenta schwer vorstellbar. "Ich hoffe unser Auftraggeber hat die Lieferung am Lastenkran angemeldet. Ich habe leider keine Möglichkeit ganze Kisten zum Fliegen zu bringen. Gibt es ansonsten etwas im Voraus zu planen? Ansonsten sind wir glaube ich genug um uns die Ware zeigen zu lassen und loszulegen, nicht?"
Nicht dass es für Kenta soo kritisch war, sofort loszulegen. Aber er war neugierig wie Hatsune (jemand anderes konnte das rosahaarige Mädchen mit der Katze kaum sein) und Daisuke (der logischerweise der große Bursche mit den weißen Haaren sein musste) darauf reagieren würden.

@Nekoyami Hatsune @Hayabusa Ray @Tetsuya Daisuke
 
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Es gehörte sich zwar nicht, eine Lady warten zu lassen, aber dennoch wartete Hatsune mit einem geduldigen Lächeln am Hafen und schnupperte den sanften Geruch von Fisch, der sie genau wie all die Seeleute hier umgab. Das erste Mitglied, das es an ihre Seite schaffte, war auch gleich das beste: Da war er, der Prinz mit den weißen Haaren, Tetsuya Daisuke. „Hallo, Daisuke-kun! Was für eine Freude!“, meinte das Katzenmädchen mit einem strahlenden Lächeln und stupste Yari an, damit auch der den kräftigen Mann mit einem höflichen „Miaaau!“ begrüßen konnte. „Es ist mir wie immer eine Freude! Ich nehme an, du kennst dich mit dem Tragen genauso gut aus wie mit dem Putzen?“

Leider hielt ihre Zweisamkeit nicht allzu lange, denn wie sich herausstellte, genügte ein Mann nicht, um für Hatsune die niedere Arbeit des Schleppens zu übernehmen. Zwei weitere Herren waren noch gewünscht, die sich beide vom Himmel aus zu dem Mädchen herabsenkten. Als erstes kam ein Junge mit stacheligen roten Haaren, der in aller Ruhe auf den Boden glitt, als würde die Schwerkraft ihn größtenteils in Ruhe lassen. Der musste sich ja echt cool fühlen, wenn er solche Auftritte brachte... und bildete sie sich das ein, oder hatte er gerade verächtlich auf Yari runter geguckt? „Hm... ja, ich bin Hatsune. Das ist Daisuke“, bestätigte die Nekoyami, deutlich weniger herzlich als noch kurz zuvor, als er mit dem Tetsuya gesprochen hatte. Dieser überhebliche Eindringling half seiner Stimmung einfach nicht besonders. Natürlich war ihr bewusst, dass das, was sie gesehen zu haben glaubte, bestenfalls ein kurzer Blick gewesen war und nicht zwingend etwas bedeuten musste, aber sie wollte auch nicht riskieren, dass dieser Typ dachte, er käme damit davon, sie zu unterschätzen. „Und das hier ist mein Partner, Yari. Bitte vergiss nicht, auch Yari ordentlich zu begrüßen!“ „Nya!“, stimmte der Kater stolz mit ein und reckte den Kopf, um sich mit einem seiner Pfötchen hinterm Ohr zu putzen. So ein liebliches Tier aber auch!
Sie überließ es Daisuke, die ausgestreckte Hand des Hayabusa anzunehmen, während sich ihr Blick auch schon wieder nach oben richtete. Da kam ja noch jemand angeflogen... Und nochmal ein rothaariger Typ, dessen gelbe Wetterjacke tatsächlich ziemlich passend erschien für einen der Hafenarbeiter hier. Würde er nicht durch die Luft schweben, hätte die Nekoyami ihn eher für einen einfachen Lageristen gehalten statt für einen Shinobi. Aber nein, es sah so aus, als hätte sie noch einen von diesen Typen an der Backe. „Konnichiwa...“, grüßte Hatsune erneut, wenig enthusiastisch, während sie unverhohlen einen langen Blick über sein Outfit warf. Das war zwar wirklich nicht ihr Stil, aber immerhin sah es aus, als hätte er sich Gedanken darüber gemacht, was er heute anzog. Also, mal davon ausgehend, dass er das nicht auf jeder Mission als Shinobi trug. Das wäre ziemlich furchtbar. Aber für die Art Arbeit, die er heute in Hatsunes Namen verrichten durfte, war es vermutlich angemessen, also hatte er sich eine etwas bessere Behandlung verdient.
„Yari, hoch“, flüsterte das Mädchen leise und hob ihren Kater mit der linken Hand ein wenig höher; ein Wink, den das Tier schnell verstand und sich geschickt an ihrem Arm entlang hoch auf ihre Schulter bugsierte. Jetzt hatte sie ihre Hände frei, konnte eine davon schön niedlich an ihre Wange legen und diesem Kenta-Typ ein freundliches Lächeln schenken. „Freut mich, euch alle zu sehen. Du hast wirklich ein passendes Outfit gewählt, Kenta-kun“, lobte sie fröhlich. Trotz kleineren Auffälligkeiten war ihr heutiges Team doch ein ziemlicher Glücksfall. Mit drei Männern, die alle deutlich höher gewachsen waren als er, konnte niemand erwarten, dass das zierliche Mädchen sich tatsächlich am Tragen von Kisten beteiligen musste. Insofern lief der Tag heute vermutlich doch besser, als sie noch beim Aufstehen geglaubt hatte!

„Ich denke, die Aufgabe ist ziemlich simpel. Viel planen müssen wir da nicht, richtig? Wie du sagst, Kenta, sollten wir uns einfach direkt die Ware zeigen lassen!“, nickte sie und wandte sich an den Größten in der Gruppe, den Tetsuya. „Daisuke-kun... du siehst immer so verlässlich und autoritär aus.“ Zumindest für einen Mann. „Denkst du, du kannst das Sprechen mit den Lagermitarbeitern übernehmen? Dann sollte sich das alles schön schnell über die Bühne bringen lassen!“

@Hayabusa Ray @Kinzoku Kenta @Tetsuya Daisuke
 

Tetsuya Daisuke

Chuunin
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Hatsune war für den Tetsuya kein unbekanntes Gesicht. Bereits zuvor hatten sie gemeinsam einen Auftrag erledigen dürfen und jener war recht amüsant gewesen. Von allen, die diese Aufgabe damals gemeinsam bewältigt hatten, war dem Chuunin die junge Dame am genehmsten gewesen. Sie schien noch nicht besonders viel gelernt zu haben im Leben, aber das war halb so wild. Schließlich war er als Senpai genau für solche Aufgaben gemacht, in denen man seinen Kollegen etwas beibringen konnte! Offensichtlich schien sich die junge Dame ebenfalls an ihn zu erinnern und war höchst erfreut darüber ihn zu sehen. Kein Wunder. Er war eben auch ein wunderschöner und großartiger Mann, nicht wahr? Jedenfalls wurde er nicht noch von Hatsune, sondern auch von deren Begleiter begrüßt. Richtig. Diese Nekoyami hatten immer einen Katzenbegleiter dabei. Das hatte er beinahe vergessen. „Oh, sei gegrüßt, Yari-Neko.“, sprach er auch die Katze an und lächelte ihr zu. Alles was klein und flauschig war, traf den Hünen direkt ins Herz. Das Kätzchen hätte er zu gern gekrault, aber das war sicherlich unangemessen. Also gab er diesem Drang fürs Erste nicht nach… Ob er sich beim Tragen auch so gut auskannte wie beim Putzen? Daisuke lachte auf. „Sicher. Es gibt kaum etwas, was ich nicht kann!“, prahlte er und war dazu geneigt seinen Bizeps in diesem Kontext zur Schau zu stellen. Allerdings hatte seine Frau ihm des Öfteren gesagt, dass er zu alt für solche Prahlerei war und dass sie sich dafür schämte, wenn er sich so verhielt… Also lieber die Bälle flachhalten. Fürs erste jedenfalls…

Ein Windzug pustete dem Tetsuya um die Nase, als sich der nächste Teamkollege zügig annäherte. Aus der Luft kam der erste Rotschopf geschossen, der wie ein Vogel aus der Höhe herabfiel. Shinobi mit dem Fuuton Element hatten hin und wieder spannende Fähigkeiten, wie der Tetsuya fand. Er selbst war ein Chuunin, der ein eher zerstörerisches und wenig lebenspraktisches Element beherrschte. Mit Feuer gab es da nicht so viele Optionen… Fliegen hatte aber etwas. Allerdings war er sich bei diesem Rotschopf relativ sicher, dass seine Fähigkeit mehr mit seiner Herkunft zu tun hatte. Schließlich war Ray ein Hayabusa und das waren Vogelleute, wenn er sich richtig erinnerte, oder? Ein wenig eigenartig sah der Kerl auch aus. Seine Pupillen waren… irgendwie ungewöhnlich. Waren die richtig so? Muss das so sein? Daisuke bemerkte seinen Blick gegenüber der Katze nicht. Der war noch viel zu beschäftigt das Rätsel der sonderbaren Augen zu entschlüsseln. Als sein Name jedoch genannt wurde, war seine Aufmerksamkeitsspanne schon wieder unterbrochen. „Jap, Tetsuya Daisuke mein Name. Daisuke reicht völlig. Freut mich, Ray-kun. Ich hoffe du kannst so gut schleppen, wie du fliegen kannst!“, sagte er in freundlichem Ton und griff nach der Hand, die ihm zum Gruß gereicht wurde. Eigentlich war er eher ein Fan von Verbeugungen, aber wer irre genug war ihm die Hand zu geben, sollte mit seinem ziemlich festen Händedruck leben. Ja, wirklich fest. Da tat einem die Hand danach einen Moment lang weh. Gemeinsam Kisten zu schleppen, klang nun nicht nach der coolsten Aktivität. Dennoch nickte Daisuke und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. „Wäre schon nett gewesen, wenn wir etwas Spannenderes machen dürften als das… Aber nachdem ich beim letzte Mal Toiletten schrubben musste, finde ich sogar das angenehm, nicht wahr Hatsune?“ Sie hatte ihn schließlich damals begleitet und viel von dem Chuunin gelernt! Kisten schleppen, war zwar uncool, aber es gab wirklich Schlimmeres…

War es ein Omen, dass genau bei diesem Gedankengang eine weitere Person aufschlug? Knisternde Blitze, eine gelbe Jacke und ein weiterer, auffallender roter Schopf. Er hatte auch noch etwa dieselbe Größe wie dieser Ray. Hoffentlich würde er die beide Rotschöpfe nicht namentlich durcheinander würfeln. Die Augen des Hayabusa waren aber sehr prägnant. Das sollte der Tetsuya hinbekommen, hoffte er jedenfalls. „Morgen, Kenta-kun. Freut mich dich kennenzulernen.“, grüßte der Hüne erneut freundlich und lauschte den Worten des anderen Chuunin. Ein Lastenkram? So schwer würde das doch nicht sein, oder? Okay… Die Kisten auf die Plattform zu schleppen, könnte in etwas Arbeit ausarten, aber sie waren ja allesamt ausgebildete Shinobi und nicht aus Zucker! Der Chuunin stemmte die Hände in die Hüfte. „Das bisschen Fisch kriegen wir schon getragen!“, sagte er ermunternd und war sich noch nicht darüber im Klaren, dass ein Großteil dieser Arbeit wohl an ihm selbst hängenbleiben würde… Aber das machte nichts. Daisuke war ein Arbeitstier. Das würde ihm vermutlich nicht einmal etwas ausmachen, wenn man ihn nicht darauf stieß. Dem Outfit des Neuankömmlings widmete Daisuke nicht allzu viel Aufmerksamkeit. Da war das von Hatsune schon deutlich auffälliger. Hauptsache man konnte seine Arbeit darin machen, nicht wahr?

Simpel war die Aufgabe. Ja, da hatte Hatsune recht. Viel zu planen, gab es hier tatsächlich nicht, weshalb er zustimmend nickte. Man hatte Kisten und die waren von A nach B zu tragen. Sie würden also alle anpacken und das zügig hinter sich bringen. Hatsune wusste offensichtlich welche Knöpfe man bei Daisuke zu drücken hatte. Verlässlich und autoritär… War das Einbildung oder war der Chuunin gerade noch zwei Zentimeter gewachsen bei dieser Einschätzung? Ob sie das ernst meinte, war natürlich fragwürdig. Daisuke nahm es für bare Münze und klopfte sich begeistert mit der Faust auf seine starken Brustmuskeln. „Klar. Ich erledige dich eben. Wenn ihr Lust habt, kommt ruhig mit. Ansonsten könnt ihr auch hier warten. Macht mir nichts aus!“ Da schickten sie das Gehirn der Operation los, hm? Ob das so eine gute Idee war? Jedenfalls machte sich der Chuunin auf den Weg, ohne weitere Zeit verlieren und stolzierte fröhlich zu den bereits ackernden Lagerarbeitern, die noch immer dabei waren einige Fischkisten zum Rolltor mit einem Wagen zu fahren. Von dort aus würden die Soranin das Ganze dann weiterschleppen. Daisuke machte sich bereit das Nötigste abzusprechen und kam direkt ins Gespräch. Ob es wirklich so eine gute Idee war ihn das Wichtigste allein klären zu lassen…?

 
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