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Kazegawa Toru

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Hayato, dann Saki – eines stand jetzt ja wohl zweifelsfrei fest. Der gute alte Pauker folgte dem Gesetz der Serie! Und der nächste an der Reihe würde er sein: Kaoru. Innerlich verfluchte er das nicht blickdichte (oder besser gesagt nicht Masaru-dichte) Papier des Lehrbuches vor seiner Nase und schloss zeitgleich das Nachschlagewerk, dass er wie er nun bemerkte sowieso verkehrt herum gehalten haben musste, und seine Augenlider. Der Vorgang lief nicht ohne eine gewisse Resignation ab. Ein letzter Strohhalm der Hoffnung, an den sich der Yuzuki jetzt noch klammern konnte, kam mit der ausführlichen Antwort des blauhaarigen Mädchens daher. Das und Hayatos wiedergefundene Sprache dürften selbst die unerschöpfliche Aufnahmefähigkeit eines Lehrers weitestgehend erschöpfen, oder etwa nicht? Was sollte man denn noch alles darüber wissen? Ninjutsu und Kinjutsu, Bluterben oder Hiden… die Hauptsache besteht doch darin sie zu beherrschen und anzuwenden oder sich nicht an dem Ort aufzuhalten wo sie in der einen oder anderen Form aufschlagen. Sagen nicht sonst immer alle, dass man für das Leben lernen sollte, anstatt stur die theoretischen Kleinigkeiten zu büffeln? Das ist wichtig, man verwendet dafür sogar ein Fremdwort! Wie hieß das noch gleich? Löhrning-bei-duhing oder so ähnlich? Schließlich fragt doch auch niemand nach Aufschlagwinkeln oder ballistischen Kurven für irgendwelche Taijutsu! Man… machte es einfach auf die praktische Art und hämmerte seine Gliedmaßen in mal mehr und mal weniger koordiniertem Rhythmus auf den Trainings-Dummy. Für gewöhnlich funktionierte die Methode ganz gut, allerdings fehlte es ihm bisher auch noch an echter praktischer Erfahrung.
Ganz anders dagegen verlief es sich eben in der Ninjutsuabteilung. Die konnten immer und überall geübt werden, unabhängig von der Beschaffenheit der Übungseinheit. Kam ja eh immer das selbe bei raus. Also meistens jedenfalls... ziemlich oft... hin und wieder auch mal. So oder so, in jedem Falle mochte Kaoru die Theorie nicht. Aber wie's aussah würde ihm das hier und heute auch nichts helfen. Einige Dinge mussten eben sein, so wie diese Unterrichtsstunde mit eben diesem Thema. Oh, wie er den Tag herbeisehnte an dem er endlich in den aktiven Dienst wechseln durfte. Aber vorher galt noch der alte Grundsatz: Angriff ist die beste Verteidigung!
Um wenigstens das ungeliebte Gefühl der Nervosität los zu sein, schoss seine Hand beim letzten Wort Sakis pfeilschnell nach oben, gefolgt vom restlichen Ninja. Ah-ha! Damit hast du nicht gerechnet, was Sensei? Hatte sich der Pauker schön ausgedacht, die ganze Bank nacheinander abzufragen. Sie schmoren zu lassen, bis er Einen nach dem Anderen aufforderte, das löchrige Wissen offenzulegen, aber dem aufgerufen werden war er zuvorgekommen! Ha! Da konnte der Lehrer lange warten, denn Kaoru bekam er nicht so leicht in die Finger! Lieber meldete er sich noch freiwillig zu Wort, als Masaru die Freude zu gönnen! Muhaha!
Dumm nur, dass es in beiden Fällen auf's selbe Ergebnis hinauslief.
Die triumphierende Miene des Jungen zerfiel nach und nach zu einem Trümmerfeld aus Scham und Entsetzen, während er realisierte was sein zuweilen auf Abwegen wandelnder Ehrgeiz ihn zu tun veranlasst hatte. Anders als seine beiden Mitschüler rang er arg nach Worten und fand sie erst nach zwei oder drei erfolglosen Versuchen wieder, bei denen er wie ein Karpfen auf dem Trockenen nur seinen Mund öffnete und gleich wieder schloss. Was wollte er eigentlich sagen? Hatten Hayato und Saki es nicht schon mit genannt? Und was zum Henker stellte er hier überhaupt gerade an?
"I... ich... " Krampfhaft suchte er nach einem Ansatz. Was hatten wir noch nicht? Ninjutsu? Elemente? Gruppierungen... Gruppierungen? Heureka! "Ich wollte nur zu Hayatos Antwort hinzufügen, dass man die Ninjutsu verschiedener Elemente auch nach ihrer Affinität zueinander beurteilen kann. Mit verschiedenen Wechselwirkungen wie Stärken und Schwächen, zum Beispiel zwischen Katon und Suiton. Aber, ich wollte noch sagen, dass das nicht unbedingt heißen muss, dass ein Suiton-Nutzer einem Katon-Nutzer immer überlegen ist, weil neben den grundsätzlichen Zusammenhängen der Ninjutsuelemente auch die Fähigkeiten des Ninja ausschlaggebend sind, der sie einsetzt. Das, ähm... kommt bei dem Stoff im Buch immer irgendwie zu kurz... finde ich." Und Ausfallschritt! Freie Meinungsäußerung auf Schulniveau. "Wenn... wenn sie zum Beispiel im Übungskampf ein Katonjutsu anwenden würden, dann wäre ich nicht... nicht unbedingt... im Vorteil, obwohl ich Suitontechniken einsetze. Äh, danke." Hinsetzen, Klappe halten und darauf hoffen dass man sein Pensum damit für heute erfüllt hat. Und natürlich auch, dass ihn Masaru nicht zu wörtlich nahm und die Sache mit dem Übungskampf schnell vergessen würde.
 

Masaru

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Gut ist eine Antwort erst, wenn sie einem Schüler in Fleisch und Blut übergegangen ist. Sonst könnte man auch einfach überall die Lösungen in permanenter Präsenz an die Wände hängen in allen Fluren und Klassenräumen, aber man würde sich weniger damit auseinandersetzen. Wie bereits oft vom Lehrer gesagt: Man lernte hier um zu bestehen, aber er lehrte, um Leben zu retten. Die Augen Masarus fixierten wieder den jungen Kawa. Jetzt war die Antwort besser. Dass er die Hiden Jutsu aus seiner Familie ansprach und als Grundlage benutzte, verwunderte den Lehrer nicht. Es gab in fast jeder Familie einen gewissen Stolz auf das eigene Blut, den die Kinder quasi mit der Muttermilch aufgesogen haben und so auch letztendlich eine Spirale bildeten: Die meisten Sprösslinge einer Shinobi-Familie suchten sich ebenfalls diesen wirklich gefährlichen Beruf aus - unabhängig von der eigenen Begabung in vielleicht ganz anderen Aspekten.
Insgesamt war der Sensei mit der Antwort halbwegs zufrieden. Sie mussten hier als Lehrer keine Professoren oder Koryphäen ausbilden, sondern Menschen heranziehen, die sich mit den Grundlagen auskannten. Das war zum Überleben wichtig. Also nickte der Sensei kurz und wandte sich dann der jungen Saki zu. Dass sie übrigens nicht wagte, eine Kunst gegen ihren Sitznachbar zu verwenden, war übrigens ihr großes Glück. Oder sie wusste es besser. Hätte sie ihr Chakra eingesetzt, um ihren Sitznachbarn zu verletzen, während es Theorieunterricht gab, würde die Strafe lauten, dass sie ein Jahr lang nicht zur Geninprüfung zugelassen wurde. Da waren die Akademien aller Länder ähnlich streng wie bei Führerscheinen. Was Hayato zu knapp in seiner ersten Antwort machte, das wurde zu einer Flut übermäßiger Informationen von Saki. Sie hatte recht: Hyouton gehörte zu den Chakranaturen, die aus zwei Grundnaturen entsprangen. Eine ganz andere Art von Bluterbe war hingegen die Mutation des Körpers. Das selbstständige Produzieren eines Metalles wie die Kinzoku oder eine Veränderung der Augen wie bei den Hyuuga war nicht im eigentlichen Sinne Kekkei Genkai, sondern eine in einem Clan häufig auftretende Mutation. Fälschlicherweise sagten die meisten dazu Kekkei Genkai, obwohl es Bluterbe in einem anderen Sinne ist. Was die Kajiya hingegen konnten, war tatsächlich Kekkei Genkai ohne Element. Und was die Hiden Jutsu anging: Masaru hatte danach nicht gefragt. Und das wollte der Sensei gerade erklären. Wenn in der Geninprüfung zu lange geredet wurde, würden die nachfolgenden Prüfungen nach hinten verschoben werden - deshalb unterbrachen die Prüfer die Schüler schon mal. Und was das bedeutete, wussten die meisten: Erheblicher Punktabzug im theoretischen Teil.
Der Stift des jungen Rotschopfs stand nicht still, und gerade wollte er seine Stimme erheben, als sie jemand anderes erhob. Mit zusammengezogenen Augenbrauen betrachtete er den Aufstand des jungen Yuzuki - der sich soeben den Trottel-Award des Tages erworben hatte. Er sprang dazwischen, oder, um eher zu sein, er sprang nach Saki auf den Plan. Jetzt konnte er wohl endgültig nicht mehr an sich halten. Er flüsterte er die gute Saki von der Seite an, jetzt brauchte er sein eigenes Pensum Wörter. Ob er gedacht hatte, heute nicht mehr dranzukommen? Ganz falsch! Kaum war das - leider etwas unnötige - Gerede beendet und Kaoru war auf dem eigenen Stuhl wieder zu sitzen gekommen (der Sensei überhörte gewissentlich den gezischelten Kommentar "Trottel" von der letzten Bank, Ryo war eh nicht mehr zu helfen), als er einen Schritt auf die Schüler zu ging. Er stand genau vor Saki, allerdings mit einem Blick, von seiner üblichen Strenge in absolut Nichts nachstehend, und löcherte damit seinen vorlauten Schützling. Mag alles sein, aber Theorie und Praxis ist ein wenig etwas anderes. Aber das bringen euch eure Sensei bei, wenn ihr Genin seid, Kaoru-kun. Aber um zu deiner Aufgabe zu kommen... Lächelte der Lehrer etwa gerade ein wenig schadenfroh? Für einen Augenblick verzog sich sein Mundwinkel. Aber dann wurde es klar, er lächelte nicht, er wollte weiterreden. Als wenn Sensei Masaru lächeln könnte! Zwei große Bereiche der Ninjutsu wurden bisher ausgespart? Eigentlich war Sakis Aussage zu Hiden Jutsu völlig unnötig, aber trotzdem ist das nicht dein Thema. Such dir eines der beiden Themen aus und gib damit das andere einem Klassenkameraden. Er würde keine Hinweise geben. Ob Kaoru jetzt berechtigt ins Schwitzen geriet? Oder war er so clever und cool, dass er das locker hinnahm? Schließlich waren die Augen aller, und somit auch die des Senseis auf ihn gerichtet.
 

Kawa Hayato

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Nach dem wahrgenommenen Nicken des Senseis, was Hayato etwas auf schnaufen lies und ebenfalls sehr beruhigend wirkte, erwartete Hayato den Vortrag von der jungen Sumiya, welche ihm kurz vorher noch einen für ihn undefinierbaren Blick zuwarf. Für jede andere Person wäre wohl klar, dass Saki irgendwas im Schilde führen würde, aber nicht für Hayato.
Doch nun begann sie auch schon mit ihrer Erklärung zu den verschiedensten Arten der Kekkei Genkais. Es ist nicht so, als wüsste er die Antwort nicht schon vorher, aber dennoch war es sehr interessant aus dem Munde einer anderen Person zu hören. Nur hätte sie das nicht auch irgendwie kürzer erklären können?! Davon rauchte dem Kawa der Kopf. Viel zu viel Input auf einmal, was er einfach so in der Form nicht gewohnt war. Am liebsten hätte er in mitten der Erklärung seinen Blick abgewandt und sich mit anderen Dingen beschäftigt.
Man könnte ja auch mal wieder in den Himmel starren und das gelebte Leben an sich etwas vorbeiziehen lassen, einfach nachdenken was das Leben noch so bringen sollte, Ziele defenieren welche man für die Zukunft hat, aber eine innere Stimme verbot es ihm, deshalb versuchte er aufmerksam zu zuhören. Als sich Saki entspannt in ihren Sitz fallen lies, erwartete Hayato eigentlich, dass Masaru-sensei etwas zu den Beiträgen sagen würde, doch dieser Gedanke wurde jäh von Kaoru unterbrochen. Wie von der Tarantel gestochen stellte er sich auf und verkündete etwas für seine Begriffe wohl noch wichtiges bzw. ergänzendes zu Hayatos Vortrag. Etwas unbeholfen wirkte das ganzen, da der Yuzuki etwas ins Stottern gerät. Vermutlich war er seiner Antwort nicht sicher? So wirkte es auf Hayato, aber was wusste dieser schon über das Interpretieren von Verhalten anderer Personen.
Die Frage welche sich Hayato stellte, warum wollte Kaoru genau das ergänzen? Das war nicht Teil der Fragestellung von Masaru-sensei und was nicht gefragt wird, darauf wird es auch keine Antwort geben. Na ja, jedenfalls bei einem Kawa. Warum unnötig Luftverschwenden, wenn es doch niemand wissen wollte. Gespannt blickte er zu Masaru, wie würde dieser nun reagieren? Eigentlich konnte es nur übel für Kaoru ausgehen. Einfach so unaufgefordert den Unterricht zu stören, nein (!), einfach so unaufgefordert die Prüfung zu stören, noch bevor er selbst an der Reihe war. Selbst für Hayato war an dieser Stelle klar, niemals kann das gut enden. Aber warum machte sich Hayato solche Sorgen um seinen Sitznachbar? Schließlich konnte er sich selbst nicht sicher sein die Prüfung nun schon bestanden zu haben. Klar beruhigte das Nicken von Masaru, aber was sollte es schon bedeuten? Sicher konnte er sich erst sein, wenn er es schwarz auf weiß hatte oder es direkt aus dem Munde seines Senseis kam. Etwas in Gedanken vertieft wurde er aufmerksam als Kaoru nun aufgefordert wurde noch etwas zum Thema Ninjutsu zu erzählen. Den Satz, Kaoru solle nach seiner Antwort ein anderes Thema an einen Klassenkameraden weitergeben, hatte er natürlich auch mitbekommen. Eines wünschte er sich ganz besonders, er wollte nicht schon wieder eine große Rede halten. Aber auch wusste Hayato nicht genau, was der Sensei mit den zwei großen Bereichen meinte. Meinte dieser etwa Senjutsu, Juinjutsu, Fuinjutsu, Iryoninjutsu oder Jikukan Ninjutsu? Zu viel ging durch den Kopf von Hayato, aber wirklich logisch wären wohl die letzten beiden. Nicht umsonst war da „Ninjutsu“ in den Wörtern enthalten. Konnte man Senjutsu als Ninjutsu bezeichnen, wo es doch aus der Natur gezogen wird? Wohl eher nicht. Juinjutsu was den Körper beherrschen lässt und Fuinjutsu was zur Versiegelung genutzt wird? Beide mussten wenn überhaupt zu den Elementlosen-Ninjutsu gehören, aber auch Iryoninjutsu und Jikukan Ninjutsu mussten Elementlose-Ninjusu sein.
In jedem Falle war er sehr gespannt auf die Antwort von Kaoru... ähm... kurze Antwort von Kaoru.
 

Sumiya Saki

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Nachdem Saki ihre Erläuterungen zum Thema der Kekkei Genkai beendet hatte und darauf wartete, dass Masaru seine Meinung zu ihren Antworten gab, blickte sie zu Kaoru herüber, der bisher verschont geblieben war. Genau in diesem Moment hob der junge Mann seine Hand und begann die Antwort des Kawa zu vervollständigen. Dass sich der angehende Genin gerade so dermaßen zum Deppen machte, schien ihm nicht klar zu sein, denn ohne zu zögern, trotz der merkwürdigen Stille, die in dem Klassenraum plötzlich herrschte, redete er munter darauf los und erläuterte die Stärken und Schwächen der Ninjutsuelemente. Was er damit bezwecken wollte, wenn er jetzt das Wort ungefragt ergriff konnte Saki nicht nachvollziehen. Für seine Mitschüler wirkte er höchstwahrscheinlich eher wie der besserwisserische Strebertyp, jedenfalls sah Saki ihn so, während Masaru in seiner Funktion als Lehrer einen vorlauten Jungen vor sich hatte. Also eine Lose-lose Situation. 'Ja immer schön ins Fettnäpfchen treten, Kaoru-kun, immer nur schön rein. Vielleicht werde ich dann etwas in Ruhe gelassen.' Dass der Junge, der dreist mit seinem „Wissen“ den Unterricht unterbrochen hatte, auch noch ins Stottern kam, amüsierte das Mädchen aus den Slums, er würde heute auf keinen grünen Zweig mehr kommen. Vielleicht sollte Saki einen am Boden liegenden noch treten, wäre sicherlich witzig. Die Idee war nicht schlecht und vielleicht würde die Sache mit dem Treten bald bittere Realität werden, denn nachdem Kaoru seinen unaufgeforderten Monolog beendet hatte, ergriff der Lehrer das Wort und verdonnerte den Jungen zu einer weiteren Aufgabe. 'Tja, das war wohl nichts, Kaoru.' Leider war das nicht alles, denn es standen plötzlich zwei Aufgaben im Raum, wovon nur eine an den Yuzuki gehen sollte und das Schlimmste, der Junge durfte den anderen Schüler bestimmen, der antworten sollte. 'Nimm bloß nicht mich, sonst werde ich dich so fest treten, dass du noch nächste Woche nicht aus dem Bett aufstehen kannst!' Zwar bezweifelte Saki, dass der Junge Gedanken lesen konnte, aber der finstere Blick, der diese Botschaft über mitteln sollte, sprach Bände und sie war auch bereit ihren Fuß unter dem Tisch hochschnellen zu lassen. Sie wusste wo sie treffen musste, um dem Yuzuki größtmögliche Schmerzen zu bereiten, so viel hatte sie bereits gelernt und sie würde ihr Wissen anwenden, wenn es sein musste.
Unter der Aufgabe, die dem jungen Mann gestellt worden war, ging die Bewertung Sakis beinahe unter, doch das war ihr relativ egal, sie musste nicht wissen, wie sie abgeschnitten hatte, sie hatte keinerlei Probleme mit dem theoretischen Teil und würde, auch wenn vielleicht ein paar Fehler drin waren, bestehen. Sie war da ganz zuversichtlich. Sie hätte heute viel lieber eine Übung auf dem Trainingsplatz gehabt oder so,sie brauchte praktische Erfahrungen, denn das war der Bereich, der mehr Punkte brachte und in dem sie mehr als nur versagen konnte. Doch heute musste sie die langweilige Theoriestunde über sich ergehen lassen. Das würde aber auch bedeuten, dass sie mit ihrer Langeweile kämpfen musste, früher oder später. Doch noch war nicht der Zeitpunkt für Desinteresse, noch nicht, denn Kaoru musste sich erst für seinen zukünftigen Erzfeind … ähm den anderen glücklichen Schüler entscheiden, der einen weiteren Vortag halten durfte. Die Aufgabe war gestellt, Kaoru hatte die Wahl und falls es Saki treffen sollte, wie sie nicht hoffte, auch für Kaorus Wohl,würde sie hoffentlich über Iryouninjutsu sprechen müssen. Denn einer der beiden ausgesparten Bereiche müsste sich mit Ninjutsus in dieser Richtung befassen, jedenfalls war noch kein Wort darüber gefallen. Als angehende Iryounin sollte sie schon einiges zu diesem Thema sagen können, nicht das sie wollte.
 

Kazegawa Toru

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Äh, Hilfe? Genau die war jetzt gefragt und das gleich in vielerlei Hinsicht: Wenn es um die dunkle Aura aus Richtung Saki ging, machte sich die spürbare Aussicht auf Schmerzen bemerkbar, was wiederum Kaoru die Auswahl des anderen Delinquenten erheblich erleichterte. Der Weg des geringsten Widerstandes wies in den üblichen Fällen eine Vielzahl an Kurven und Kreuzungen auf, was es hin und wieder schwerer machte als gedacht, ihm zu folgen. Aber dann gab es da ja immernoch die ganzen großen, richtig fiesen Probleme wegen derer man sich überhaupt an die Sache mit den Serpentinen machte und dagegen wirkte der ein oder andere Umweg schon wieder fast paradiesisch. Derzeit lagen vor dem jungen Möchtegern-Genin in Ausbildung mal wieder ein ganzer Haufen Schwierigkeiten der Kategorie äußerst übel und der besagte Weg (normalerweise Kaorus Patentrezept in solchen Situationen) ließ sich nur verdammt schwer ausmachen. Eine gewisse drohende blauen Wolke, die über seiner Entscheidung schwebte, lichtete seine Aufmerksamkeit glücklicherweise an anderer Stelle, sodass nun auch ein dezenter Lichtschein durch das mentale Dickicht des Jungen fiel und ihn auf die ersten Schritte hinwies. Und dort an der ersten Kurve schien der Strahl auf keinen geringeren als Hayato. Einer der beiden musste ja dran glauben und solange sich Saki in Reichweite für martialische Argumente befand, war Hayato nunmal eindeutig die bessere Wahl... oder zumindest die ungefährlichere. Womit auch schon das Stichwort für die nächste Hürde fiel- Masaru.
In typisch tückischer Lehrermanier torpedierte er auch noch die zugegeben leicht dämlichen Regungen seines ungelehrigen Schülers und streute somit Eimerweise Salz in dessen Wunden. Ja, Kaoru hatte es sich zum Teil selbst zuzuschreiben. Wie oft hatte e sich schon anhören müssen, dass er sich beherrschen sollte und dem Drang wiederstehen irgendetwas unsagbar schwachsinniges zu tun. Und am Ende stand er wieder bedröppelt im Regen und stammelte irgendetwas zusammenhangloses in die Welt hinaus, von dessen dringender Wichtigkeit er bis kurz zuvor noch so überzeugt war. Im Kopf hörte sich das Meiste noch gut an, bevor es sich dann als Blödsinn entpuppte. Aber zurück zum Ausgangspunkt: Die Ersthilfe -oder besser die Medizinkünste im Ganzen- waren einer der ominösen Bereiche der Ninjakunst. Doch bevor er wieder vorschnell lospredigte um noch eine Pleite wie die eben erlebte zu kassieren, versuchte der Yuzuki es zur Abwechslung mal mit etwas Gedult und besann sich auf die gute alte Deduktion zurück. Eigentlich zählte die auch zu seinem Standart-Repertoir, wenn nicht gerade wieder alles mit ihm durchzugehen drohte. Einen von zwei Bereichen hatte er, ebenso den Kandidaten der den anderen erklären musste. Mit Medizin kannte er sich immerhin aus, also bekam Hayato das zweite, sobalt er sich daran erinnern würde was zum Teufel das doch war! Es gab da natürlich noch eine Möglichkeit. Wenn man die Bereiche der Ninjutsu grob gliederte, blieb noch der Teil der elementlosen Jutsu übrig. Dazu zählten noch andere Unterkategorien, wenn das was Masaru hören wollte also dazu gehörte umso besser. So, jetzt konnte er eine Antwort wagen. Zwar konnte er ja immernoch falsch liegen, aber er war auf jeden Fall besser darauf Vorbereitet als vorhin. Und dann würden hoffentlich auch das nervende Angestarre endlich enden.
"Sehr wohl, Sensei! Wenn ich sie recht verstanden habe, dann meinen sie mit den zwei noch fehlenden Bereichen die der Iryonin-jutsu, die sich speziell mit der Erstversorgung von Verletzungen im Einsatz befassen. Darauf würde ich gern selbst eingehen. Der andere Part betrifft die Ninjutsu, die keinem der anderen elemente zugeordnet werden können und daher gemeinhin als elementlose Ninjutsu bezeichnet werden. Ein weites Feld mit dem sich Hayato sicherlich besser- ich meine genauso gut auskennt?" Leicht verunsichert suchte er im Gesicht des Lehrkörpers nach Anzeichen auf Verzweiflung, Zustimmung oder -es geschahen vielleicht manchmal noch Wunder- ein Hinweis darauf, dass er seinen vorangegangenen Patzer ausgeglichen und Eindruck geschunden hatte? So oder so musste er noch etwas nachlegen: "Also, um zu den Heilkünsten zurückzukommen. Die meisten Jutsu dieser Profession benötigen ein hohes Maß an Geschick und Kontrolle über den eigenen Chakrafluss. Das Chakra das für eine Behandlung benutzt wird, unterscheidet sich zudem vom 'normalen' oder den elementaren Chakren. Und ähm... es ist grün. Naja, eigentlich hat das keine tiefere Bedeutung, das heißt also..." Halt! Was war das, er driftete schonwieder ab! "Na jedenfalls, abgesehen davon wirkt es auch unter anderem Blutstillend und anregend auf die ähm, Zellen glaube ich. Einige Techniken sind zumindest stark genug um Wunden zu schließen und 'Notoperationen' durchzuführen ohne den Patienten dafür... öffnen zu müssen. Auch Vergiftungen oder Knochenbrüche können mithilfe von Chakra behandelt werden, aber natürlich ist bei allen Jutsu auch eine Grundlegende medizinische Ausbildung notwenig. Die Jutsu dienen hauptsächlich nur zur Unterstützung der eigenen medizinischen Fähigkeiten und sind auch im Einsatz, das heißt also auf Missionen mit einem Team, nicht direkt für Konfrontationen geeignet. Iryonin dienen in der Regel als Unterstützer in der Gruppe und bleiben bei Kämpfen im Hintergrund." War das alles? Nicht ganz, aber es müsste reichen? "Damit wären die Iryoninjutsu eigentlich grob beschrieben. Wenn sie möchten könnte ich noch etwas zum Umgang mit verschiedenen Kräutern sagen, die in medizinischer Sache Verwendung finden, Sensei?" Kaoru war zu allem bereit. Wie schmeckt dir das, Herr Lehrer?
 

Masaru

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Die Stunde war zuende, laut Pausenschlag zumindest. Kaum hatte Kaoru geendet, noch bevor der Lehrer etwas sagen konnte, ertönten die glückshormonfreisetzenden Töne aus den Lautsprechern. Einige Schüler, anders als Masaru die Uhr besser im Blick behalten hatten, waren schon draußen, bevor der letzte Ton verhallt war. So viel zum Thema, der Lehrer beendet den Unterricht. Er machte noch letzte Notizen, dann schaute er auf; der Rotschopf erwartete einen leeren Klassenraum, doch Saki, Kaoru und Hayato schienen es nicht so eilig gehabt zu haben. Oder sie wurden vom Stundenende genauso überrascht wie er. Oder... könnte das sein? Wollten sie die Antwort des Senseis abwarten? Der Gesichtsausdruck und die Körperhaltung des Lehrkörpers entspannte sich. Und fast wirkte er wie ein normaler Mensch. Kaoru-kun, begann der junge Mann ruhig und lehnte sich dabei an sein Schreibpult. Für einen Pauker war das schon eine ziemlich coole Geste. Medizinische Ninjutsu erfordern, wie du ganz richtig sagst, ein hohes Maß an Kontrolle über das Chakra, aber auch ein gewaltiges Fachwissen über den Organismus von Wirbeltieren. Nicht jeder Shinobi ist für diese langwierige Ausbildung geeignet, denn nicht nur die Chakrakontrolle und das Hirn, sondern auch der Charakter muss stimmen. Ob Gifte neutralisieren, Wunden heilen und Kraft wiederherstellen, all das fällt in den Bereich des Iryonin. Was die Position innerhalb einer Vierergruppe angeht, muss ich deinen Blick weiten: Mediziner wissen gerade dank ihrer Ausbildung, wie verwundbar ein Körper ist, und vor allem auch wo. Ein wirklich begabter Mediziner kann sich im Nahkampf verteidigen. Vielleicht lernt ihr eines Tages so jemanden kennen. Masaru dachte an einen jungen Shinobi, den er selbst nicht mehr unterrichtet hatte, weil er noch nicht lange genug an der Akademie war. Ob sie aber eines Tages mit ihm zusammen arbeiten würden und in diese Situation kommen würden, war nicht sicher.
Das andere Thema, worauf ich eigentlich hinauswollte, war die Kuchiyose. Ihr kennt bereits die Kunst, Ningu zu versiegeln. Wenn man eine andere Formel benutzt und einen Vertrag mit einem Kuchiyosepartner schließt, könnt ihr ihn im Kampf zu eurer Unterstützung rufen. Wobei es Unterschiede gibt. Aber das würde zu weit führen, jetzt im Detail zu besprechen. Man sieht sich! Und mit diesen ungewohnt saloppen Worten nahm Masaru seine Tasche und verschwand. In einer Staubwolke. Damit war der Unterricht auch vom Lehrer beendet worden.
 

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Unterricht mit Daichi und Hoko

Die Tür ging auf, und herein kam Masaru. Sein rotes T-Shirt wirkte ein wenig blass, verglichen mit seinen feuerroten Haaren. Der strenge Blick des Senseis ruhte kurz auf der Klasse, die bereits im Raum versammelt waren und ordentlich an ihren Plätzen saßen. Wind, hineingelassen von den geöffneten Fenstern, erfrischte die Raumluft auf angenehme Weise. Der ein oder andere Schüler wirkte nervös und leicht erschöpft, ganz so, als hätte er die letzte Nacht nicht gut geschlafen und habe Stress. Andere wiederum waren relativ ruhig und saßen sehr gelangweilt auf ihren Stühlen - ja, manche flegelten sich regelrecht hin.

Was los war? Zweites Jahr, mündliche Zwischenprüfungen natürlich. Heute ist die Thematik Länderkunde. Mit einer Handbewegung wies der Lehrer zum Kartenständer zu seiner Rechten, auf der man gut abgebildet die sechs Großmächte farblich abgehoben vom restlichen Kontinent sehen konnte. Was könnten für Fragen kommen? Wie wichtig waren diese für das spätere Leben als Shinobi? Und die wichtigste: Wen würde es heute treffen? Zwei Akademisten würden zusammen die Prüfung abhalten. Das hatte den Vorteil, dass man gezielt die Fragen nehmen konnte, die man sicher konnte, oder dass man noch ein wenig nachhelfen konnte, bevor der Sensei es erklärte. Der Nachteil war, dass die Fragen nicht unbedingt leicht waren. Und das Klemmbrett von Masaru war fast genauso furchteinflößend wie der Rotschopf selbst.
 
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Ein wenig nervös rutschte Daichi auf seinem Platz in der vorletzten Reihe herum. Ausgerechnet heute musste er Masaru-sensei im Unterricht haben. Und dann muss er auch noch ein rotes Hemd tragen. Als wären die mündlichen Zwischenprüfungen und die Aufmerksamkeit die er durch diese kriegen würde nicht schon schlimm genug um ihn nervös zu machen. Masao hingegen, der wie immer neben ihm saß, schien ganz ruhig zu sein. „Ganz ruhig Daichi. Wir haben die letzten Tage doch gemeinsam gelernt. Wir kriegen das schon hin.“ Aufmunternd lächelte der Blonde dem Rothaarigen zu, nachdem er ihm diese Worte zugeflüstert hatte, und dieser beruhigte sich ein wenig, wenn auch nicht gänzlich. Daichi hoffte wirklich, dass wenn er drankommen sollte er wenigstens mit Masao zusammen geprüft werden würde. Denn von ihm wusste er, dass er sich kaum aus der Ruhe bringen lassen würde und auch genug wusste um ihm im Notfall auszuhelfen.

Als er nun einen Blick durch den Raum warf erkannte er, dass er wohl nicht der einzige war dem die Nervösität anzusehen war. Andere jedoch waren äußerlich genauso ruhig wie sein Freund Masao und manche schienen sogar noch ruhiger und entspannter zu sein, was er wirklich gar nicht verstehen konnte.
Nun war es jedoch für ihn an der Zeit zu versuchen sich zu beruhigen und zu hoffen, dass seine auffällige Größe nicht wieder dafür sorgt, dass er wahrscheinlicher drangenommen wird. Dieses Gefühl hat ihn im Unterricht schon bei den verschiedensten Senseis beschlichen. In fast jeder Unterrichtsstunde kam es ihm so vor als würden sie ihn, besonders bei Fragen bei denen er sich nicht meldete, besonders oft drannehmen. Auch in solchen Fällen war ihm die Aufmerksamkeit der Klasse recht unangenehm und führte nicht selten dazu, dass er keine richtige Antwort geben konnte. Ob es aber tatsächlich so war, dass die Senseis ihn besonders oft drannehmen würden oder ob er das nur so empfand, das fragte er sich selbst.
 
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"And I realize you're mine. Indeed a fool of mine~" Hoko summte die Melodie im Stillen mit, während er auf die Ankunft des Lehrers wartete. Die angenehme Brise, die durch die geöffneten Fenster des Klassenzimmers hineinwehte, spielte leicht mit der weißen Igelfrisur des jungen Suna-nin, was diesem nur recht war. Jede Ablenkung von dieser Zwischenprüfung war ihm recht. Länderkunde. Meh.
Hoko war, das musste gesagt werden, außergewöhnlich intelligent. Er konnte sich Fakten ungeheuer schnell merken und zu einem großen Ganzen verknüpfen, doch nur, wenn er wollte. Und das war der springende Punkt. Länder waren langweilig. Er wusste, dass seine Heimatstadt sich im Reich des Windes befand und das war es auch schon. Wozu musste er mehr darüber wissen? "Uuuuh, diese Shinobi kommen aus dem Reich des Grases, das macht sie zu hervorragenden blablablablabla." Völliger Quatsch. Sicher, Opa hatte ihm eingeschärft, dass selbst scheinbar nutzloses Wissen für einen Shinobi von enormer Bedeutung sein konnte, aber das hier war kein SCHEINBAR unnützes Wissen, sondern ganz einfach unnützes Wissen. Ganz in diesem Sinne hatte Hoko etwa eine halbe Stunde damit zugebracht, sich über die einzelnen Länder zu informieren, ehe er das Interesse verloren und sich seinen Gesangsübungen zugewandt hatte. Diese waren bedeutend wichtiger gewesen, wie er fand.

Trotz seiner mangelnden Vorbereitung wirkte Hoko nicht gerade nervös. Er hatte gute Noten und wusste, dass er eine Prüfung ruhig verhauen konnte, da wurde man schnell ein wenig zu selbstsicher. Der Yontatami lümmelte sich auf seinen Stuhl, ruhig wie ein Zen-Meister, und beäugte Masaru-Sensei mit leichtem Interesse, als dieser eintrat. Hoko zeigte sogar genügend Respekt vor dem rothaarigen Lehrer, sich ordentlcih hin zu setzen, sodass dieser seine selbstgenähte Jacke bewundern konnte, Hokos ganzer Stolz.
 

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Masaru ging vor der ersten Reihe auf und ab. Sein Klemmbrett enthielt wieder die Klassenliste, und als er zwei Striche zog, war den meisten klar, dass er sich die heute befragten Schüler ausgesucht hatte. Der Lehrer stand vor seiner Klasse, im festen Stand richtete er seinen strengen Blick gegen die ausgesuchten Schüler. Ein leises Seufzen der Erleichterung ging durch die verschonten Schüler.Yontatami Hoko, Ryuugamine Daichi, kommt bitte nach vorne. Wenn man unten stand, war natürlich der Stressfaktor wesentlich größer, weil alle einen anschauen konnten und man sich nicht in der gewohnten Umgebung seines Sitzplatzes befand, aber es war notwendig, um das Schummeln zu minimieren. Auf die Tische konnte man Notizen einritzen, Bücher und selbst angefertigte Schriftstücke konnten auf den Taschen, dem Schoß und sonstwo liegen, außerdem tendierten die "hilfsbereiteren" Akademieschüler, ab und an etwas vorzusagen, was nicht im Sinne des Erfinders dieser Prüfung war.

Als die beiden vor ihren Mitschülern standen, stellte sich der junge Sensei neben sie und erklärte noch einmal die Regeln. Ich stelle die Frage, und einer von euch antwortet, danach kann der andere noch ergänzen, wenn er etwas zu sagen hat. Noch Fragen? Nachdem auch das geklärt war, konnte man die Fragen nun stellen. Die Prüfung begann! Hört zu, zunächst eine einfache Frage: Kaminari no Kuni ist eines der Länder unserer Allianz. Nennt das Ninjadorf des Landes, dessen Oberhaupt und anschließend die geografischen Besonderheiten!“
 
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Na klasse. Natürlich war es Daichi der heute an die Reihe kam und dann auch noch ohne Masao. Stattdessen musste er die Prüfung mit dem Yontatami zusammen ablegen. Und dieser Kerl war nun wirklich einer der Sorte, die der Rothaarige absolut nicht leiden konnte. Laut, aufgedreht und stets bemüht im Vordergrund zu stehen. Zu allem Überfluss hatte er im Unterricht bisher auch noch kein sonderliches Können in Länderkunde bewiese – Daichi allerdings ebenso wenig. Doch wie es aussieht würde er nun wohl seine Zähne zusammen beißen und das ganze durchstehen müssen. Daher erhob er sich nun, eher langsam, von seinem Platz und begab sich, von einem leisen „Viel Glück. Du schaffst das!“ von Masao begleitet, nach vorne. Sobald sie beide da standen, erklärte Masaru-sensei ihnen nochmal die Regeln und dann ging es auch schon mit der ersten Frage los.
Daichi fühlte sich allerdings schon bevor ihr Lehrer angefangen hatte zu sprechen viel zu nervös um überhaupt ein Wort herauszubekommen. In Gedanken sagte er sich immer wieder und wieder, dass er es schaffen würde und die Blicke der anderen Schüler einfach ignorieren sollte. Darüber verpasste er fasst die erste Frage, schaffte es aber gerade so noch seine Aufmerksamkeit auf den Sensei zu lenken. Und kaum hatte er die Frage gehört, durchströmte ihn eine Welle der Erleichterung, war das doch tatsächlich eine einfache Frage. Auch die Blicke seiner Mitschüler spürte er in diesem Moment nicht mehr so sehr wie vorher. Daher schaffte er es auch, wenn auch etwas zögerlich, eine Antwort zu geben. „Ähm…Das Ninjadorf von Kaminari no Kuni ist Kumogakure, das vom…“ An dieser Stelle musste er kurz nachdenken, kam aber recht schnell auf die Antwort. „vom Raikage angeführt wird. Die geografischen Besonderheiten sind…“ Und an dieser Stelle kam er dann wirklich ins Schwanken. Er wusste, er hatte das mit Masao gelernt…Aber irgendwie war in diesem Moment alles weg! Die Namen konnte er sich merken, sowas konnte er schon immer ganz gut, aber der Rest? Nein, das wusste er nicht mehr. Dafür wusste er aber noch, wo in etwa das Reich lag und so warf er einen schnellen Blick auf die Karte in der Hoffnung dort irgendwas zu finden, dass ihm helfen würde. Und tatsächlich war da etwas, was ihm, zumindest ein wenig, half. Dafür begann er nun aber wieder die Blicke der anderen zu spüren und kam noch mehr ins Stauchen. „Also…Ähm…Ei-eine Besonderheit i-ist…Äh…Also…Es liegt…Es liegt auf einer…H-Halbinsel und…Und…“ Und mehr kam nicht mehr von ihm. Er wusste nicht mehr und so verstummte er einfach. Am liebsten wäre er jetzt im Boden versunken, nur damit er den Blicken der anderen entgehen könnte. Dabei war das erst die erste Frage! Wie schlimm wird es erst werden, wenn es weitergehen wird? Schon jetzt bereitete Daichi sich mental darauf vor, dass er, wenn er nicht wirklich unverschämt viel Glück haben oder ein Wunder passieren sollte, durch diese Prüfung durchfallen werden wird.
 
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Gemeinsam mit Hoko kam Daichi-kun nach vorne, ein Shinobi der allein schon wegen seiner feuerroten Haare auffiel. Und mit feuerrot konnte man hier wirklich FEUERrot meinen, es sah aus wie ein kleiner Zimmerbrand "Haben jetzt er oder Masaru-Sensei rotere Haare?", fragte Hoko sich in Gedanken, wobei er sein Stirnband ein wenig zurecht rückte. "Also das von Sensei ist eindeutig blasser, aber trotzdem..." Zu Hokos Glück ging die erste Frage an sie beide, nicht direkt an ihn, was zu begrüßen war. So wie er im Moment grübelte hätte Hoko wohl nur "Rote Haare" oder so etwas zur Antwort gegeben, was sogar noch weniger war, als er tatsächlich wusste. Immerhin kannte er die Namen der Länder.

"Also…Ähm…Ei-eine Besonderheit i-ist…Äh…Also…Es liegt…Es liegt auf einer…H-Halbinsel und…Und…" Meine Güte, wie der stammelte. Hoko rollte mit den Augen. Dabei sai Daichi-Kun so erwachsen aus mit den breiten Schultern und seinem so reifen Auftreten, aber jetzt stotterte er wie ein Schuljunge. Zu Hokos Glück ging es um Kaminari no kuni und mit diesem Land kannte er sich tatsächlich aus. Nicht aus Interesse am Lehrstoff, sondern weil viele seiner musikalischen Vorbilder von dort kamen. Gorilla Dude. Lightning and the Gang. MC Raikaze. Sie alle kamen aus Kaminari no kuni, manche waren sogar Shinobi dort, und hatten über die Besonderheiten ihrer Länder gesungen. Oder viel eher gerappt. "Und 's gibt 'ne Menge Gewitter da, weil es übelst gebirgig ist, daher der Name", sprang Hoko für seinen Mitschüler ein. Das wusste er aus "Riding The Lightning" von Dude I'm Thor. "Außerdem haben sie 'ne wunderschöne Küstenlinie und heiße Quellen." Big Beach Beauties, Mr. Goliath. "Und sie haben 'ne riesige Schildkröte, die lebende Festung, wo manchmal noch Prüfungen stattfinden. I'm The Turtle, Bitch von Living Inferno." Hatte er das letzte jetzt laut gesagt? Egal, jedenfalls fand Hoko, dass er die Antwort zufriedenstellend weitergeführt hatte und grinste daher der Menge kurz zu, ehe er Daichi-kun eine Fistbump anbot, als Zeichen ihres Erfolges.
 

Masaru

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Kratzend fuhr der Stift über das Papier, welches eingeklemmt am Brett des Senseis war. Das war die erste Aufgabe. Es war bezeichnend, wie unterschiedlich Hoko und Daichi von ihrem Auftreten her waren. Masaru blinzelte kurz. Ob die beiden, sollten sie es zum Genin schaffen, in der Lage sein, miteinander arbeiten können? Es kommt wohl stark darauf an, wie sehr Daichi auf Hiphop stand. Die Klasse kicherte. Innerlich verdrehte der Rotschopf die Augen. Was würde Tenchiro wohl in so einer Situation machen? Vermutlich ein Battle gegen den Schüler zum Thema der Stunde. Aber das würde auch nicht zum großen Lernerfolg führen. Jetzt musste er - Masaru - nun aber sein Wissen über Rapsongs bemühen, um zu schauen, was vermutlich noch nicht vertont wurde oder zumindest so underground ist, dass nicht einmal Maulwürfe davon gehört hatten. Themen zum Land der Erde...
In Ordnung, meinte der Lehrer kurz angebunden und schaute auf sein Klemmbrett. Nun, unter den Großreichen gibt es ein Land, welches von seiner geografischen Besonderheit dem Land der Blitze besonders nahe kommt. Nennt mir Reich, Dorf, Oberhaupt, ein reiches Vorkommen des Landes, welches auch für den Hausbau verwendet wird und drei Landesnachbarn! Das Schüler in diesem Alter schon Living Inferno hörten, war unglaublich. Aber vermutlich war der legendäre Jinchuuriki aus Kaminari in seinem Alter genauso drauf gewesen. Masaru fühlte ein wenig Mitleid für den Kollegen, der diesen Jungen damals hatte ausbilden müssen. Und damals sei er nicht einmal im Besitz von Hachibi gewesen! Der Blick des Senseis ruhte auf dem Weißschopf. Ob die Haare wohl in der Sonne blendeten?
 
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Keine Reaktion vom Lehrer dazu, ob zumindest das wenige was Daichi gesagt hatte richtig war. Nicht gerade das, was er sich erhofft hatte um seine Nerven zu beruhigen, aber wenigstens hatte Yoko aushelfen und die, hoffentlich richtigen, Fakten die der Rothaarige nicht wusste aufzählen können. Das half ihm ein wenig, jedoch nicht genug um ihn wirklich zu beruhigen. Daher war er auch ganz konzentriert darauf Masaru-sensei dieses Mal zuhören zu wollen, so dass er erstmal gar nicht bemerkte was Hoko mit seiner Faust machte. Als er es dann merkte tat er etwas, das er normalerweise nie tun würde. Er erwiderte die Fistbump, allerdings eher halbherzig, obwohl er sowas total lächerlich findet. Zum einen lag das daran, dass seine Gedanken noch immer darum schwirrten was wohl die nächste Frage sein würde, zum anderen aber auch daran, dass er seinem Klassenkameraden zumindest ein wenig Anerkennung und Dankbarkeit dafür zeigen wollte, dass er ihn eben wohl gerettet hatte.
Nun gab es jedoch ein sehr viel dringlicheres Problem. Daichi hatte nicht die blasseste Ahnung was er auf die Fragen von Masaru antworten sollte. Er war sich sicher, dass er die Antworten auf diese Fragen mit Masao zusammen gelernt hatte, aber wie auch schon zuvor verhinderte seine Nervosität, dass er klar denken konnte. Innerlich versuchte er sich zu beruhigen, Verbindungen zwischen den bekannten Fakten und den Fragen herzustellen und so eine Antwort zu finden. Zum Häuserbau kann man Steine nutzen und Steine findet man in Bergen. Und wo gibt es, außer in Kaminari no Kuni, viele Berge? Natürlich in Tsuchi no Kuni, dem Reich der Erde. Sowas wäre wohl ein logischer Denkprozess in dieser Situation. Einer, zu dem der Rothaarige in dieser Situation allerdings absolut nicht fähig war. Daher konnte er erstmal einfach nur herumstehen, vermutlich ziemlich dämlich aussehend in die Gegend starren und hoffen, dass Hoko auch hier etwas weiß auf dem Daichi dann vielleicht noch aufbauen kann.
 
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Die erste Runde war damit also abgeräumt! Sauber! Und dass Daichi-kun auf seine Fistbump einging, versüßte Hoko den Triumph noch zusätzlich. Das war ein guter Tag! Oh yeah! Dummerweise ruinierte Masaru-Senseis nächste Frage Hokos Stimmung vollständig, denn obwohl er über Kaminari no kuni relativ gut Bescheid gewusst hatte, so war die nächste Frage viel zu vage, um mit irgendwelchem Songwissen zu punkten. "Nun, unter den Großreichen gibt es ein Land, welches von seiner geografischen Besonderheit dem Land der Blitze besonders nahe kommt. Nennt mir Reich, Dorf, Oberhaupt, ein reiches Vorkommen des Landes, welches auch für den Hausbau verwendet wird und drei Landesnachbarn!" Puh. Hoko kratzte sich am Hinterkopf und sah zu Daichi-kun herüber, doch er merkte schnell, dass von diesem keine Hilfe zu erwarten war. Er sah immer noch aus wie ein Kaninchen, das zu glauben schien, die bedrohlich zischelnde Schlange, die es zu fressen gedachte mit Hypnose ausschalten zu können. Also atmete der weißhaarige Shinobi einmal kurz durch und überlegte. Berge.. Gebirge.. wo konnte es sowas schon geben? "Ähm.. Tsuchi no kuni, Iwagakure und der.. äh... Ishikage." Letzteres war mehr geraten als alles andere, doch schien es ihm logisch. "Ishi" bedeutete immerhin "Stein". Und natürlich brachte Hoko es so selbstsicher heraus wie er eben konnte, kein Zögern oder auch nur Überlegen sollte seine Awesomeness in diesem Moment ruinieren, wenn er mal wieder richtig abräumte!
 

Masaru

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Ein leises Murmeln ging durch die Klasse. Unwissenheit machte sich breit. Es ging sogar so weit, dass einige Schüler Schriftrollen herausgeholt hatten und die Frage mitschrieben. Vorne standen die beiden Schüler und starrten Löcher in die Luft, vermutlich in der Hoffnung, dass diese dann mit Antworten gefüllt werden konnten. Der rothaarige Lehrer hingegen hätte sich am liebsten mit der flachen Hand gegen die Stirn geklatscht. Diese Frage wirkte nur wie ein Ungeheuer, eigentlich war sie komplett geschenkt. Eigentlich war die einzige Schwierigkeit gewesen, sich zu merken, dass die Menschen aus dem Reich der Erde - wie auch die Bakuton-Künstler - Lehm verwendeten. Die einen, um daraus Lehmhäuser zu bauen, die anderen, um Sprengfiguren zu erschaffen. Der Nendo-Clan sollte zumindest einigen hier bekannt sein. Hoffe ich zumindest.
Was jetzt folgte, war ein Grund, den Tag im Kalender rot anzustreichen. Sensei Eisenherz Masaru gab Hilfestellungen. Hoko, begann er und klang ungewöhnlich sanft und freundlich, denk nochmal über deine letzte Antwort nach. Erinnere dich auch an die Namen der anderen Kage. Und Daichi, er kreuzte seinen Blick mit dem des rothaarigen Schülers und blickte direkt in die schwarzen Augen, du kannst mir ganz bestimmt die Nachbarn Tsuchi no Kunis verraten. Du darfst das Hilfsmittel hier verwenden. Damit zeigte er bloß auf die Karte, die die meisten Schüler wohl im Eifer des Gefechts einfach vergessen hatten. Sie war zwar nicht beschriftet, aber dürfte trotzdem eine großartige Gedächtnisstütze sein. Und wenn man Material hatte, konnte es einen selbst auch sehr gut beruhigen. Ein kleines "H" zeichnete der Lehrer auf sein Klemmbrett, um nachher bei der Notengebung an die jetzigen Szene eine Erinnerungshilfe zu haben. So, blieb nur noch die Sache mit dem Lehm. Wenn sich einer daran erinnern würde, wäre es echt gut. Länderkunde als Fach umfasste Geographie, Kartografie, Ökonomie, Geschichte und Geologie und natürlich auch Teile der Biologie und Zoologie. Insgesamt aber war es ein breites Thema der Allgemeinbildung, schließlich sollte jeder Mensch, egal ob Shinobi oder Bäcker, wissen, in was für einer Welt er lebt. Und wie groß manchmal ihre Wunder waren.
 
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Welch ein Glück für Daichi. Hoko wusste einige Sachen und aus den Worten von Masaru-sensei konnte man sogar schließen, dass das Meiste davon richtig war. Man konnte fast schon sehen, wie sich die Spannung aus seinem Körper löste und er etwas ruhiger wurde, jetzt wo er mehr Infos hatte auf denen er aufbauen konnte. Dennoch blieb weiterhin ein, doch recht großer, Teil Restnervosität durch die bloße Tatsache, dass er gerade vor der ganzen Klasse stehen musste. Dadurch wunderte er sich auch gar nicht darüber, dass ihr Lehrer heute ausnahmsweise mal den netten Lehrer durchscheinen lässt und nimmt die Hilfestellung einfach so hin. Und diese war ihm tatsächlich eine sehr große Hilfe, denn dadurch konnte er die wenigen Sachen die er trotz seiner Nervosität in seinem Gedächtnis behalten konnte voll ausnutzen. Er warf also nochmal einen Blick auf die Karte und erkannte auch, wo sich Tsuchi no Kuni befand, ebenso wo die Nachbarländer liegen. Hier kam nun die Tatsache, dass er sich Namen gut merken und, dank der Karte, auch mit den Standorten in Verbindung bringen konnte. „Die Nachbarländer von Tsuchi no Kuni sind, ähm...Also da sind Kusa no Kuni...Und...Ja, da ist noch Ame no Kuni und... Hier stockte er wieder kurz und war sich nicht gänzlich sicher. War das was er sagen wollte wirklich richtig? Er ließ seinen Blick für einen Moment durch den Raum schweifen und entdeckte dabei Masao, der ihm mit einem Daumen nach oben signalisieren wollte, dass er das schon schaffen wird. Als der Rothaarige das sah schluckte er seine Zweifel herunter und sprach weiter. „Und das dritte Nachbarland ist Taki no Kuni.“ So beendete Daichi, für den Moment stolz auf sich selbst, seine Antwort, vergaß dabei aber ganz, dass ja auch noch die Frage nach dem Baumaterial des Landes offen steht und bisher von niemandem beantwortet wurde.

Der blonde Masao saß während der ganzen bisherigen Prüfung über ein wenig unruhig auf seinem Platz und drückte seinem besten Freund natürlich ordentlich die Daumen. Jedes Mal wenn Daichi stotterte oder stockte musste er sich auf seine Unterlippe beißen und sagte sich in Gedanken wieder und wieder die richtige Antwort, in der Hoffnung, dass Daichi vielleicht irgendwie seine Gedanken auffangen könnte. Natürlich wusste er, dass das nicht funktionieren würde, aber was tut man nicht alles um seinem besten Freund zu 'helfen'.
 
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Hatte er falsch gelegen? Offensichtlich. Hoko legte die Stirn in Falten. Ishikage war also nicht korrekt. Und warum an die Namen der anderen Länder erinnern? Zu seinem Glück wandte Masaru-Sensei seine Aufmerksamkeit erst einmal Daichi-kun zu, sodass Hoko in Ruhe überlegen konnte. "Aneko hätte das sicher gewusst", fuhr es ihm mit einem Mal durch den Kopf, was Hoko veranlasste, sich intensiv zu schütteln wie ein Hund, der gerade aus einem Fluss gestiegen war. Nein, nein, nein! Er konnte jetzt nicht an seine große Schwester denken und daran, wie sie all diese Antworten vermutlich ohne überhaupt nachzudenken hätte sagen können. Er war nicht sie! Er war BESSER! Und wie er das war! Doch um das zu beweisen musste er wohl auch diese langweiligen Skills meistern, ob er das jetzt wollte oder nicht. Was für ein Bockmist.
"Und das dritte Nachbarland ist Taki no Kuni." schloss Daichi-kun gerade die Aufzählung der Nachbarländer, während er auf die Karte blickte. Hoko knirschte unwillig mit den Zähnen. Dass sein rothaariger "Freund" jetzt fertig war bedeutete nur, dass er nun ranmusste. Und er hatte immer noch keine Ahnung, worauf Masaru-sensei hinausgewollt hatte. Also riet er einfach noch einmal ins Blaue, auch wenn er diesmal zumindest eines verbesserte: Die Selbstbewusstheit in seiner Stimme. Noch einmal mit einer Frage zu antworten wäre überhaupt nicht hokomäßig awesome gewesen. "Das Oberhaupt der Ninjastadt ist der.. Tsuchikage! Oh ja!"
 
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