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Kleine Inseln des Wasserreichs

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Das Reich des Wassers besitzt neben seinen Hauptinseln noch eine Vielzahl kleiner bis winziger Inseln. Manche sind nicht mehr als ein Brocken Fels im Meer, auf manchen ist genug Wasser und Vegetation vorhanden, um ein kleines Dorf versorgen zu können. Die meisten der Eilande sind jedoch unbewohnt und bieten allenfalls Vögeln und Kleintieren ein Refugium. Auch gibt es einige Inseln, die vollkommen unerforscht sind und ihre Geheimnisse noch nicht preisgegeben haben. Um die ein oder andere rankt sich gar manche Legende ...


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c.f.: Hafen von Kirigakure

Vielleicht sollte er sich wirklich einen anderen Job suchen. Irgendwas Harmloses, Unaufgeregtes. Kartenlegen zum Beispiel, so wie seine Mutter es mitunter noch für ausgewählte Kundschaft tat. Nein, da begegnete man auch schon wieder zu vielen abgedrehten Leuten. Vielleicht was in der Verwaltung. Buchhalter vielleicht? Oder Bibliothekar? Hauptsache langweilig und mit geregelten Arbeitszeiten. Tamakis Magenknurren wurde vom Motor des kleinen Boots übertönt, das Kenta gerade übers Meer jagen ließ. Kaffee und Schokomuffin waren schon viel zu lange her und seither hatte sich das Team keine Pause gegönnt. Inzwischen war auch der Nachmittag schon fast vorbei und die tiefstehende Sonne ließ die Wellen rotgolden schimmern. Der kleine Suzuya war müde. Dabei sollte er gerade jetzt hellwach sein. Jetzt, da sich vor ihnen die Silhouette der Insel abzeichnete, die den letzten bekannten Aufenthaltsort des Fragezeichenmörders markierte. Vielleicht war er sogar noch dort. Je näher sie der Insel kamen, umso höher ragte der schroffe Felsen vor ihnen empor. Tamaki wurde ein bisschen schlecht bei dem Gedanken, dass ihnen gleich ein weiterer Marsch in vertikaler Richtung bevorstand. Aber solange er noch in den Diensten Soragakures stand, würde er seine Pflichten als Shinobi ohne Murren erfüllen.

So kam es, dass Tamaki auf dem letzten Loch keuchend hoch oben über dem Meer die letzten Sonnenstrahlen bewunderte. Auch wenn sich die Bewunderung in Grenzen hielt. Wenigstens hatten sie nicht wie befürchtet, die Insel bis zur Spitze hinaufklettern müssen. Auf halber Höhe ging der blanke Fels in ein unregelmäßiges, begrüntes Plateau über, hinter dem es noch einmal steil bergauf ging. Am Fuße dieser Felswand, die die Inselspitze bildete, klaffte eine dunkle Öffnung. Noch eine Höhle, aber dieses Mal sah sie natürlich gewachsen aus. Vorsichtig (schließlich konnte hier irgendwo ein mordlustiger Irrer herumspringen) näherte sich das Team. Als alles ruhig schien, ordnete Kenta an, der Höhle ins Innere des Berges zu folgen. Tamaki war nicht wohl dabei. Er klammerte das Notizbuch, das er kurzerhand mitgenommen hatte, schützend an sich. Ob es eine Klinge aufhalten konnte? Vermutlich nicht. Die Feder mochte mächtiger sein als das Schwert, aber von Papier hatte niemand etwas gesagt.

Eine grob behauene Treppe (da hörte es mit der Natürlichkeit dann auch auf) führte die drei SoraNin tiefer in den Fels. Jedoch öffnete sich der Tunnel schon sehr bald in eine riesige Kaverne. Sie war kreisrund und so hoch, dass Tamaki sich fragte, ob nicht die ganze Spitze der Insel eigentlich hohl war. In Nischen an den Wänden, wohl an die zehn Meter hoch, wachten die moosgrün verwitterten Monumentalstatuen vergessener Götter und Heroen über eine kolossale Lotosblüte aus hellgrauem Marmor, die fast den gesamten Boden einnahm. Der Stein sah verdächtig glatt aus und schien unbehelligt vom Zahn der Zeit. All das aber wurde noch überragt von der gigantischen steinernen Schlange, deren acht Häupter drohend auf die Eindringlinge gerichtet waren. ’Die wird sich doch nicht bewegen...!‘. Sollte sie besser nicht, denn sie waren hier nicht die Bösen. Ein Blick zu Kenta und ein weiterer zu Shunsui ließ jedoch Zweifel aufkommen. Der Schlange schien es glücklicherweise egal zu sein. Sie blieb steinern und starrte weiter. Und auch sonst blieb alles ruhig. Nur in der Mitte des Lotos, dort wo sich der Blütenstempel befand, klaffte ein Loch von etwa zwei Metern Durchmesser. Eine gewundene Treppe führte hinab in die Dunkelheit.

@Kinzoku Kenta @Jirokou Shunsui
 

Kinzoku Kenta

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Kenta war überraschend schweigsam gewesen, seit sie die Höhle verlassen hatten - auch, während er mit Hilfe ihres Einsatzbefehls und schierer Unnachgiebigkeit ein kleines Motorboot beschafft hatte und jetzt, während er das Gefährt mit sorgfältig kontrollierter Maximalgeschwindigkeit auf die kleine Felsinsel zujagte, sagte er nichts, sondern behielt stoisch ihr Ziel im Auge. Hatte also doch System dahinter gesteckt ... eins das von außen nicht erkennbar gewesen war. Und die spöttische Art des Gegners hatte den Verdacht von Zufälligkeit aufkommen lassen. Aber das nahm er sich gerade nicht allzu sehr zu Herzen - zu sehr waren seine Gedanken bei ihrem Gegner und was er wohl verbergen mochte. Die Beschreibung, die sie hinzuführen versprach, klang ja recht blumig, aber das war im Umfeld von antiken Hinterlassenschaften nicht ungewöhnlich. Ob ihr Mann wohl ein Sammler war? Denkbar schien es ... aber er gebot seinen Spekulationen Einhalt. Sie standen vielleicht schon ganz kurz davor, sich persönlich kennen zu lernen. Kenta landete das Boot am winzigen Felsstrand und vertäute es noch eilig gegen aufkommende Wellen, dann ging es die schiere Felswand aufwärts.
"Ich glaube nicht, dass es mir selbst liegen würde ..." begann Kenta ganz beiläufig zu sprechen, als sie die Steintreppe im Inneren der Höhle erreicht hatten, und warf einen neugierigen Blick auf die Beschaffenheit des Ganzen. "Aber wenn einer der Herren sich berufen fühlt demnächst ein neues Element zu lernen, für Doton hätten wir sicher eine Menge praktische Applikationen." Er wusste nicht, ob sie mit Chakra entstanden war, er vermutete es nur angesichts der erstaunlich glatten Beschaffenheit - aber geschicktes Handwerk konnte eine ganze Menge erreichen. Sogar im Angesicht der harschen Meeresluft ...
Aber das Werk fleißiger Hände musste zurücktreten vor dem, was sich ihnen am Ende des Abstiegs darbot. Der Fels musste praktisch hohl sein ... und die Anlage war beinahe wundersam. Selbst dem Kinzoku verschlug es einen Moment die Sprache, während er der gigantischen, steinernen Schlange gegenüberstand. "Yamata no Orochi ..." murmelte er anerkennend, und nickte dem Monster andeutungsweise zu. "Ein majestätisches Biest." Was war das hier? Es mochte wie eine Kultstätte wirken, aber der entlegene Ort und die abschreckende Präsenz der großen Schlange legte einen anderen Zusammenhang nahe. "Muss ein famoses Schwert sein, wenn es hier draußen aufbewahrt wurde."

"Oh. Du hast keine Ahnung, wie recht du hast."

Tamaki und Shunsui durften Zeuge eines ganz seltenen Anblicks werden - Kenta reagierte überrascht, und wirbelte herum in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. Sie war männlich. Kühl, eher distanziert. Die Belustigung darin war nicht zu überhören. "Fast schon ironisch, hm? Ich mache mir zwei Tage lang all die Mühe, diesen Felsen zu finden, finde nach stundenlangem Suchen den Schalter, der diese Treppe öffnet, und kämpfe mich in den Katakomben durch die Fallen ... und dann seid plötzlich ihr drei Jungs hier. Ich würd lachen, wenn ich es nicht am liebsten genau so gemacht hätte."
Der Sprecher war vor ein paar Sekunden hinter der Schlange hervorgetreten. Er war ein großer, kräftiger Mann mit langen schwarzen Haaren, die er teilweise in einem Pferdeschwanz gebändigt hatte, und musste irgendwo im unbestimmten Alter zwischen dreißig und fünfzig liegen. Er trug hohe Stiefel, feste Hosen, und eine nachlässig übergeworfene Weste über einem halb aufgeknöpften, schon recht mitgenommenem dunklen Hemd. Er strahlte etwas gelassenes aus, hielt sie aber auch die ganze Zeit über merklich im Blick.
"Tja ... Timing ist alles." Erwiderte Kenta, der seine Panache rasch wieder gefunden hatte, und taxierte seinerseits den Unbekannten, während er einen Schritt vortrat und dabei wie zufällig Shunsuis Schulter streifte. Es war ein spannendes Gefühl, jetzt hier zu stehen ... ein bisschen wie eine Begegnung mit diesem Sakkaku, nur dass der Kampf, den er stets hatte vermeiden wollen, hier unausweichlich schien. Irgendwie aufregend.

Kentas Worte brachten den Unbekannten zu einem kurzen Grinsen. Irgendetwas blitzte hinter seinen gepflegten Zähnen. "Oh, keine Frage ... keine Frage. Aber wir verplaudern uns. Ich würde fragen, wer euch schickt, aber ... da ich meinen Preis gewonnen habe, interessiert mich das eigentlich herzlich wenig. Ebensowenig müsst ihr wissen, wie ich heiße, also .." Er lächelte dünn. Kenta schnalzte missbilligend mit der Zunge - und bekam tatsächlich die Aufmerksamkeit des Unbekannten. "Tssk. Welcher Preis denn, hm? Von der Beschreibung hätte ich nicht geglaubt, dass es sich um ein rein ideelles Schwert handelt."
"Oh ... schau's dir selber an." Wieder das Grinsen, ein Aufblitzen - und plötzlich schoss ein dunkel-silbrig glänzender Blitz aus dem Mund des Unbekannten schnurgerade auf Kenta zu. Es gab einen heftigen Aufprall ... der klirrte ... und einen Moment später schlitterte eine kurze Klinge über den marmornen Boden, während Kenta mit einem leisen Ächzen zurückstolperte. Er grinste jetzt mit sichtlich verzogenem Gesicht - die dünne Schicht Sibermetall, die gerade seinen Hals und seine Handgelenke hinaufkroch (Kinzoku Sensha), schien ein wenig ins Ungleichgewicht geraten zu sein, als wolle sie nicht so ganz. "Schön pariert ... aber manchmal kommt es eben doch auf die Substanz unter der Schale an, Junge."
Kentas Blick flatterte einen kurzen Moment zu seinem bereits metallisch glänzenden rechten Unterarm - der aber irgendwie nicht im richtigen Winkel stand. Angenehm war das freilich nicht- aaahrghs. Das mit den Fingerzeichen ließ er doch erstmal sein - während die Metallschicht um seinen Körper endgültig kollabierte, riss er sich irgendwie zusammen und ließ sie gezielter den verletzten Arm entlanglaufen. Auf dem Weg nach unten begann sie sich zu winden - und während der Schwertjäger die Waffe mit einer schneidigen Geste dazu brachte, wieder zu ihm zu fliegen und seine Aufmerksamkeit kurz in Richtung Shunsui und Tamaki lenkte, flog eine silberne Schlange von Kentas Arm auf ihren Gegner zu (Kinzoku-sei no suneku).

@Yagami Tamaki @Jirokou Shunsui
 

Jirokou Shunsui

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Das Motorboot sauste über das Meer und brachte die drei Shinobi immer näher zu ihrem Ziel. Shunsui sog mit langen, langsamen Atemzügen die frische Meeresluft ein, die ein wahrer Balsam für seine Seele war. Abseits großer Städte und direkt auf dem Meer hatte die Luft immer eine klare, salzige Natur, die sich immer wieder angenehm anfühlte. Die kühle Brise strich über sein Gesicht, sodass der junge Mann die Augen hinter den dicken Brillengläsern schloss, um für einen Moment eins mit der Natur in diesem Teil der Welt zu werden. Es war wichtig, seinen Körper und seine Seele in Einklang zu bringen und sich auf die kommende Konfrontation vorzubereiten. Inbrünstig hoffte er, dass die Fähigkeiten von Kenta ausreichend waren, um ihren Kontrahenten zu besiegen. Tamaki war schwer einzuschätzen, aber wirklich viel traute ihm der falsche Brillenträger nicht zu – hätte er nur geahnt, über was für Fähigkeiten der Jüngste der Truppe verfügte! Der Blondschopf wollte schließlich seine Tarnung in Gegenwart zweier Sora-Shinobi aufrecht erhalten, aber dafür sterben wollte er sicherlich nicht. Falls es hart auf hart kommen sollte, musste er sich zu erkennen geben und seine wahren Fähigkeiten nutzen… Als der Jirokou spürte, wie seine Strähnen sanft mit dem Wind wehten, fuhr er sich hektisch durch die Haare, um sie wieder zu bändigen und wandte sich schließlich seinen Begleitern zu. Shunsui war noch schweigsamer als sonst gewesen, doch auch die Stimmung der anderen Ninja war alles andere als entspannt. Kein Wunder, immerhin hatten sie es hier mit einem feindlichen Shinobi zu tun, der auf der Suche nach einer antiken Waffe über Leichen ging und diese höchstwahrscheinlich bereits in seinen Besitz gebracht hatte. Zumindest Tamaki’s Fund aus dem Notizbuch ließ schließen, dass es jeden Augenblick soweit sein könnte.

Schließlich erreichten sie ihr Ziel. Das Wetter war ausgezeichnet und wären sie nicht einem wahnsinnigen Mörder auf den Fersen, so hätte der Wasserliebhaber in Shunsui diese Zeit von tiefstem Herzen genossen. Ohne großes Murren oder viel zu sprechen, erklommen die Shinobi die steilen Klippen, nur um eine weitere Höhle vorzufinden. Zum Glück war der weitere Weg etwas angenehmer, da sich die Natürlichkeit der Höhle auflöste und sie eine Treppe vorfanden. Das Herz des Blondschopfes schlug bei diesem Anblick stärker, denn das war Zeichen dafür, dass sie sich hier am richtigen Ort befanden. Der Kinzoku hatte mit seiner Aussage vermutlich recht, aber Ninjutsu lernen? Das kam für Shunsui nicht infrage. Ohne aus seiner Rolle zu fallen, stammelte der junge Mann einige Worte vor sich hin. „Ich be-beherrsche leider gar k-k-kein Ele-element…“ Ob er wohl von seinen Mitstreitern gehört wurde? Dieses Mal musste er nicht wirklich schauspielern, da die Nerven den restlichen Teil übernahmen und seine Stimme wirklich vibrieren und zittern ließ. Ob vor Aufregung oder Angst war jedoch schwer einzuschätzen. Genau wie die anderen der Truppe, erstarrte auch der Jirokou kurz vor Schreck, als sie eine gewaltige Kaverne vorfanden. Doch das war nicht das, was ihn so überrascht hätte: Es war vielmehr die riesige, achtköpfige Schlangenstatue gewesen, die finster auf die Eindringlinge starrte. Wie hypnotisiert, konnte Shunsui die Augen nicht von Yamata no Orochi abwenden. Möglicherweise war es die Anmut des Kunstwerks, aber vielleicht auch der Fakt, dass er sich mit der Schlange verbunden fühlte. Klar, er war ja selbst eine, hatte er doch schließlich sein ganzes Leben der Welt um sich herum etwas vorgespielt.

Dann ging alles ganz schnell! Unterbewusst hörte der Blondschopf den Teamleiter sprechen, ehe sich eine andere, dunklere Stimme dazugesellte, die ihn sofort aus seiner Trance riss und sich die Aufmerksamkeit sicherte. Sie hatten ihren Mörder gefunden! Adrenalin pumpte durch die Adern des Jirokou, während er den gesuchten Mörder nicht aus den Augen lassen und dem Gespräch der Beiden folgte. Sogleich wurde er auch Augenzeuge davon, dass ihr Gegner das gesuchte Schwert auch gefunden hatte. Wie es aus dem Nichts schoss es aus seinem Mund auf den Kinzoku zu, der es dank seines eigenen, schützenden Jutsus scheinbar abwehrte. Scheinbar, denn die Art und Weise, wie der Arm, mit dem Kenta den Angriff pariert hatte, abstand, sah ganz und gar nicht normal aus. *Verdammter Mist!*, schoss es ihm bei diesem Anblick durch den Kopf. Ihr Gegner war stark, äußerst stark. Falls er sich hier und jetzt dumm anstellte, dann war die Aufrechterhaltung seiner Tarnung das Letzte, um dass er sich jemals in seinem Leben zu sorgen brauchte. „K-kenta! Ge-geht es d-d-dir gut?“, stotterte Shunsui dem Rothaar entgegen – gegen seinen Willen ernsthaft besorgt. Ihr Teamleiter ging sogleich zum Gegenangriff und beschwor einige silberne Schlangen, die auf den Gegner zuschossen … doch dieser hatte bereits sein nächstes Ziel auserkoren. Schnell wie der Wind, sauste er heran und stieß die Klinge mit einem geraden Hieb erst durch die Kleidung und anschließend das weiche Fleisch. „ARGH!“ Als die Klinge sich mühelos durch seine Schulter bohrte und er durch den Schwung des Angreifers zu Boden gebracht wurde, stöhnte Shunsui schmerzerfüllt auf. Ein glühender Schmerz pulsierte in seiner Schulter und drohte seinen Verstand zu übermannen und die Welt ins Dunkel zu tauchen. Hart landete er auf dem Boden und knallte mit dem Kopf auf den Fels, was ihm einige Sterne vor den Augen zauberte. „Und was haben wir hier? Einen Jungen, der Shinobi spielt? Leider zur falschen Zeit am falschen Ort.“ Bei diesen hämischen Worten trat ihr schwarzhaariger Gegner erst auf die falsche Brille des jungen Mannes, die mit einem lauten Knirschen unter dem Gewicht seines Stiefels zerbrach. Anschließend wand der Mörder die Klinge vergnügt in der Schulter des Jirokou, was wiederum weitere Schmerzensschreie hervorrief, welche durch die ganze Kaverne hallten. Der verletzte Blondschopf konnte sich vor den Schmerzen nicht halten und riss den Kopf nach hinten. Dabei blutete er nicht nur aus der Schulter, sondern auch von den Lippen, da er sich aufgrund der Schmerzen auf diese gebissen hatte. Der Mörder, der erneut Blut geleckt hatte, beugte sich etwas zum Blondschopf herab und fragte mit vergnügter Stimme: „Letzte Worte, ehe meine Klinge ihr erstes Leben verkostet?“ Mit einem plötzlichen Ruck schnellte der Kopf des sich am Boden vor Schmerzen windende, streberhaft gekleideten jungen Mannes nach vorne und landete mit einem lauten Knacken im Gesicht seines Angreifers. „Ja... verpiss dich!“, knurrte Shunsui, während in seinem Inneren ein wahrer Feuerstum aus brennendem Schmerz und rasender Wut tobte.

@Kinzoku Kenta @Yagami Tamaki
 
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“Fuuton.“, murmelte Tamaki abwesend. Er hatte Kenta gerade so weit zugehört, dass er sich nach Shunsuis Antwort an der richtigen Stelle ins Gespräch einklinken konnte – eine oft geübte und überaus nützliche Fähigkeit. Obwohl ihm der Aufstieg zur Höhle noch immer in den schwachen Muskeln zog, kam Tamaki nicht umhin, den beeindruckenden Tempel (oder was immer das hier war) zu bestaunen. Der Mund war ihm aufgeklappt, so geistesvergessen betrachtete er die gewaltigen Statuen, die so viel größer waren als er. Gut, sie überragten auch Kenta und Shunsui um viele Meter, aber für ihn war der Höhenunterschied zweifelsohne der größte. Welchem Zweck diente diese Stätte? Wer waren all die steinernen Gestalten? Bewachte die achtköpfige Schlange den achtfaltigen Lotos oder bedrohte sie ihn? Als Eindringling fühlte sich der Suzuya jedenfalls hinreichend bedroht. Nur wie von fern hörte er Kenta reden – dass ihm die Riesenschlange gefiel, war nun wirklich nicht mehr überraschend -, doch als sich plötzlich eine neue Stimme ins Gespräch mischte, war Tamakis Müdigkeit wie weggeblasen. Der Suzuya erstarrte - nicht einmal vordergründig aus Furcht, sondern um keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken – und drückte sich dann langsam hinter eine dicke Säule im Halbrelief. Eine von zweien, die den Eingang flankierten. Sie war unregelmäßig geformt, beinahe keulenförmig, und lief nach unten in einen ... Fuß aus. Einen gewaltigen Latschen, um genau zu sein, aber das registrierte Tamaki nur am Rande. Aus seinem Versteck hinter dem steinernen Unterschenkel irgendeines Helden oder Gottes fixierte er den dunkelhaarigen Mann angespannt.

Da war er, der Mörder. Derjenige, der sicher ein Dutzend Menschen auf dem Gewissen hatte, nur wegen eines Schwertes. Aber wo war es, das Schwert? Mit wachsamer Miene folgte Tamaki dem Geplänkel zwischen dem Kenta und dem Fremden. Es eskalierte umgehend. Der Schwarzhaarige ... spuckte eine lange Klinge auf Kenta, der sich gerade noch schützen konnte. Doch selbst er musste einen schmerzhaften Preis dafür zahlen. ’Nicht gut ... nicht gut!‘, schoss es durch Tamakis Gedanken. Allmählich schlug die Aufregung nun doch in ein Gefühl blanker Bedrohung um. Der kleine Suzuya wartete gar nicht erst auf die nächste Aktion und katapultierte sich mit einem gewaltigen Satz (Fuuton: Takatobi) in die Höhe. Wackelig landete er auf einem abgerundeten Felsvorsprung und wäre wohl direkt wieder abgerutscht, hätte er sich nicht gerade noch mit dem altbewährten Kinobori festgehalten. Erst jetzt erkannte Tamaki, wo er überhaupt gelandet war. Es war die Schulter eines muskelbepackten Kerls mit stürmisch flatternder Mähne, der Yamata no Orochi entschlossen gegenüberstand. Gerade so, als sei es einzig sein Blick, der ihr Einhalt gebot. Hätte er nur mal auf den Mörder geschaut ... Tamaki brachte sich hinter der wilden Frisur in Sicherheit und spähte zwischen den steinernen Strähnen hindurch. Unten versenkte der Unbekannte gerade seine Klinge in Shunsui. ’Oh nein...‘. War es feige, sich zurückzuziehen, während seine Teamkollegen gerade an Leib und Leben bedroht wurden? Das war gewiss eine Betrachtungsweise. Für Tamaki war es die beste und gerade einzige Möglichkeit zu helfen. Hätte der Kerl mit dem Schwert zuerst ihn angegriffen, wäre noch nicht einmal ein halbherziger Hieb notwendig gewesen und er wäre unweigerlich (und wahrscheinlich permanent) ausgeschaltet gewesen. Hier konnte er handeln. Dachte er. Seine Augen glühten in hellem Türkis auf (Taragan) und beinahe wäre er schon wieder abgestürzt. Der kleine Genin keuchte auf, als ein Gewirr aus tausend Farben seine Sicht überwältigte. Verdammt, was war denn hier passiert?! Nur mit Mühe konnte Tamaki die Auren der drei Menschen unter ihm ausmachen. Nur gut, dass er alle schon einmal gesehen hatte ...

Von unten kam ein dumpfer Schlag, begleitet von einem feuchten Knacken. „Du ... Bastard ...!“. Mit den Worten flog eine Salve blutiger Speichel auf den am Boden liegenden Shunsui. Mit rot verschmiertem Grinsen hob der Fragezeichenmörder das Schwert ... und schrie erneut auf. Kentas silberne Schlange hatte zugeschlagen und sich an der Innenseite des Oberschenkels verbissen. Tamakis Finger flogen gegen die Zeit, dann flog sein Chakra und stürzte sich mitten in die halb wütende, halb siegessichere Gefühlswelt des Dunkelhaarigen. Für Subtilität war hier kein Raum mehr - Tamaki knallte ihm brutal entgegen, was er aufbringen konnte (Aura Ayatsuru – Zotto). Sattes Violett tränkte die Aura des Mannes und riss ihn in eine Angst, die er nie zuvor gekannt hatte. Der eben noch so kühle Blick weitete sich in Schrecken. Sein Atem wurde flach und schnell. Kalter Schweiß trat auf seine Stirn. Er war jenseits jeder Panik. Was immer der Mann eben noch gedacht hatte, war in zitternder Furcht erstarrt. Auch Tamaki atmete inzwischen schwerer. Er musste sich am moosbewachsenen Stein abstützen und griff dabei vermutlich gerade in ein göttliches Ohr. Aber eines galt es noch zu tun. Um seinetwillen. Ein zweites Mal brachte der Genin seine Hände zusammen und sammelte sein Chakra. ’Bittebitte funktionier!‘. Nichts geschah (Kokuangyou no Jutsu). Nun ... zumindest nicht für Außenstehende. Tamaki aber spürte nur all zu deutlich, wie sein Chakra aus ihm herausströmte und sich im Kopf des Mörders verfing. Dessen Welt tauchte sich langsam in undurchdringliches Tintenschwarz. Mehr als ein dünnes Wimmern kam nicht mehr über seine Lippen.

Auch Tamaki hatte zu zittern begonnen, jedoch vor Schwäche. “Jetzt...!“, flüsterte er. Die Beine des kleinen Genin gaben nach und er sank auf die Knie. Von unten war davon nichts zu sehen. Einzig ein schwaches, bläuliches Leuchten schien von der Schulter der monumentalen Statue herab. Dann erlosch es.

@Kinzoku Kenta @Jirokou Shunsui


Kokuangyou no Jutsu
Beschreibung: Dieses Genjutsu suggeriert dem Gegner, dass er sich in völliger Dunkelheit befindet und er erkennt somit keinen Angriff, der auf ihn zukommt. Diese Kunst funktioniert nur in abgeschloßenen Bereichen und benötigt einige Sekunden, um sich über das ganze Gebiet auszubreiten. Der Anwender und alle, die er nicht davon betroffen haben will, werden nicht betroffen.

Aura Ayatsuru – Zotto
Chakrakontrolle Stufe 8, Chakrakosten A: Das Opfer hat so schreckliche Angst, dass sich seine Muskeln vor lauter Zittern verkrampfen. Er ist am Ende seiner Kräfte und selbst nach Beendigung des Genjutsus vom Anwender sind die Nachwirkungen noch deutlich zu spüren, zumindest so lang bis auch der Rest an Adrenalin abgebaut ist.
 
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Kinzoku Kenta

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Es war wohl ganz gut, dass die Auren seiner Mitstreiter für Tamaki gerade in endlosem Farbchaos untergingen - denn die schwarz-roten Blitze, die gerade von Kenta ausgingen, wären ansonsten wahrlich kein hübscher Anblick gewesen. Ja, da war ein Schmerz wie flüssiges Feuer in seinem rechten Handgelenk, und ja, Kenta hatte sich gerade zum ersten Mal einen Knochen gebrochen und auf irgendeiner Ebene, die er gerade gar nicht bewusst betrat, erschrak er wohl auch ein wenig darüber ... aber dieser Schmerz und auch die Angst verblassten angesichts des schieren Zorns, der in ihm hochgekocht war. Es war so viel, so heiß, so endlos .. es verschluckte einen Moment lang alle Sinne und alles Denken. Es drohte, den Kenta, den die Welt kannte, einfach fortzureißen und ins Nichts zu spülen. Keine sarkastischen Sprüche bei makellosen Manieren, oh nein. Keine sorgfältig kontrollierten sadistischen Neigungen, die sich meistens auf verbale Spitzen beschränkten. In diesem Moment war er nur nacktes, gekränktes Ego, und darüber so in Rage, dass er drauf und dran war, sich wie ein wildes Tier auf den Fremden zu stürzen und das Gefühl der Unverletzlichkeit, das der Kenta gerade weggenommen hatte, einfach mit Zähnen und Nägeln wieder aus ihm herauszureißen - so lange und so tief diese verhasste Kreatur verletzen, bis seine eigene Seele endlich Ruhe gab! Das Metall unter seiner Kleidung, das plötzlich da war, ohne dass Kenta bewusst daran gedacht hätte, folgte dieser Regung. Es wirbelte in sichtbarer Unruhe, und wo es sonst präzise und dosiert hervortrat, flossen ihm zahlreiche Tropfen aus dem Gesicht und von den Fingern. Beulen wurden sichtbar und platzten wieder, als würfe die silberne Substanz plötzlich kochende Blasen, obwohl sie so kühl blieb wie eh und je ...

Kenta machte ein paar langsame Schritte nach vorne, und plötzlich hatte er wieder Augen und Ohren für seine Umgebung. Sah, wie der Unbekannte über Shunsui gebeugt kniete, von dem in Empfang genommen wurde, und einen Moment später endlich Kentas Schlange traf. Nun. Gut. Das silberne Gift würde ihn zerstören, aber ... das Wissen dass dem Mann rascher Wahnsinn und ein qualvoller Tod bevorstanden, rührte kaum an die große, hungernde Leere, die in Kenta aufgetaucht war, und er registrierte, dass Tamaki dort oben auf der Statue saß ... und wohl Genjutsu genutzt hatte. Huh. Was er wohl gerade sah ... ? Egal. Es konnte niemals genug sein, um seine Verbrechen an Kenta ganz persönlich aufzuwiegen.

Er fand seinen Willen, und damit formte das kalt-siedende Metall an Kenta sich endlich wieder zu einer abgeschlossenen Form (Kinzoku Tako). Acht schlanke, scharfe Tentakel stachen durch die Kleider des Kinzoku, breiteten sich ein Stück aus, und wickelten sich nach und nach um seinen Gegner .. nein, seine Nemesis. Er wollte diese Person nicht besiegen. Alles außer der völligen Vernichtung wäre eine tiefe Enttäuschung für den Kinzoku. Eine Tentakel entriss ihm das Schwert, die übrigen sieben schlangen sich an jeder Stelle, die sie zu packen bekamen, um den Körper des Mannes.
"Ich weiß schon lange dass du ein Lügner bist, Shunsui ..." Bemerkte Kenta vollkommen gleichgültig, während die Tentakeln langsam fester zupackten und in die Kleider und Haut ihres gemeinsamen Gegners schnitten. Helles Blut tropfte auf den Boden. "Ich wusste nur nicht, was genau die Lüge ist." Er streckte die linke Hand aus, um vorsichtig das Schwert aus der Tentakel entgegenzunehmen, die es für ihn eingesammelt hatte. "Aber weißt du was ... das ist mir gerade völlig egal. Zeig mir doch mal, was du wirklich kannst ... an ihm." Kenta sprach dieses letzte Wort mit so viel Hass, dass es sich anfühlte wie die übelste Verdammung, und die Tentakel zogen sich abrupt zu. Erst mit einem feuchten Schneiden, dann an mehreren Stellen das üble Knirschen von scharfem Stahl auf Knochen, und ihr Gegner brüllte vor Schmerz. Kentas Aufmerksam war vollkommen auf diesen Anblick und diesen Laut gerichtet. Er bemerkte gar nicht, dass seine linke Hand sich so fest um den Griff der Klinge geschlossen hatte, dass die Knöchel weiß hervortraten.

@Yagami Tamaki @Jirokou Shunsui
 

Jirokou Shunsui

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Schmerzerfüllt, doch überkommen von einer Welle der Genugtuung, bleckte Shunsui die Zähne, als sein unerwarteter Angriff die Nase seines Gegners brach und dieser schmerzerfüllt zurückzuckte. Dieses Gefühl sollte jedoch nicht allzu lange halten, denn schon meldete sich erneut seine Schulterverletzung und minderte seine grimmige Befriedigung. Sein Angreifer hatte zwar Schaden genommen und war für einen kurzen Augenblick von ihm gewichen, doch es vergingen keine zwei Sekunden und schon hatte er sich voller Mordlust aufgerichtet. Der manische, ja beinahe psychopathische Blick des Mörders bohrte mehrere Löcher durch den Jirokou, während er mit einer geschickten – und für den Blondschopf äußerst schmerzhaften – Bewegung die Klinge aus der Schulter des Blondschopfes zog. „Argh!“, stieß der falsche Brillenträger unwillentlich von sich. Schließlich erhob er es siegessicher, um dem jungen Mann den Todesstoß zu verpassen. *Jetzt ist es vorbei.*, meldete sich unwillkürlich der Gedanke in Shunsui, der bei diesem Anblick unkontrolliert von Angst übermannt wurde. Angst, dass sein Leben gleich vorbei war, ohne dass es ihm gelungen war, einen wirklichen Unterschied zu machen. Angst, dass er voller Enttäuschung seinen Eltern gegenübertreten musste, unfähig ihren Mord gerächt zu haben. Angst, dass die ganzen Mühsale in seinem Leben völlig umsonst gewesen waren und keine Früchte mehr tragen würden. Mit groß aufgerissenen Augen und zusammengebissenen Zähnen starrte er auf die Klinge, die jeden Moment auf ihn herabsausen würde … als seine Rettung nahte. Und zwar von der Person, von welcher er es am wenigsten erwartet hätte: Kinzoku Kenta! Während der Mörder auf Shunsui kozentriert war, hatte der rothaarige Teamführer eine metallene Schlange auf ihn losgelassen, die dank seiner Ablenkung ihr Ziel gefunden hatte und ihn an seinem Todesstoß hinderte. Puh, das war knapper als es hätte sein dürfen!

Doch das war längst nicht alles, was geschah! Irgendwie überkam den jungen Mann gerade das Gefühl, dass sich die Ereignisse überschlugen. In einem Moment blickte der Mörder noch siegessicher drein, dann wandelte sich dieser Ausdruck zu purem Schmerz und schließlich zu angsterfülltem und panischem Wimmern. Sie alle brauchten sich nichts vorzumachen, ihr Gegner war jedem einzelnen von ihnen überlegen und eigentlich hätten sie keine wirkliche Chance, ihn zu besiegen. Und dennoch, aus irgendeinem Grund hatte sich das Blatt gewendet. *Was passiert hier gerade?* War das eine Falle? Verdutzt blickte Shunsui auf die Reaktion des Mörders und verstand die Welt nicht mehr, ehe ihm bewusst wurde, dass er es hier mit Genjutsu zu tun hatte! Möglicherweise hatte ja Kenta oder gar Tamaki – der nirgends zu sehen war – ihren Gegner in einer Illusion gefangen! Der Suzuya wirkte eher schüchtern und schwächlich, sodass der Jirokou es ihm viel mehr zutraute, mit Illusionen statt mit hartem Handwerk zu arbeiten. Den Kinzoku schätzte er irgendwie anders ein, brachialer, jemand der nicht davon befriedigt wurde, den Gegner in Illusionen gefangen zu halten. So sehr Shunsui diese Kunst der Shinobi verachtete, so wenig Zeit hatte er gerade dafür, sich den Kopf darüber zu zerbrechen. Die Chance war groß, dass er ohne das Mitwirken seiner Teamkollegen tot wäre, weshalb sich widerwillig in ihm das Gefühl von Dankbarkeit ausbreitete.

Dass die Dankbarkeit nicht lange halten würde, dafür sorgte schon Kenta, der zu ihm trat und seinerseits den Gegner mit einem weiteren Jutsu angriff. Metallene Tentakeln umklammerten den Gegner, entwaffneten ihn einerseits und schnitten andererseits schmerzhaft in sein Fleisch. Unterbewusst würde sich dieses Bild im Kopf des Blondschopfes einbrennen und möglicherweise noch in Albträumen verfolgen – er würde es nie wieder vergessen! Aber er würde es im Hinterkopf behalten, für den Tag, an dem er jemals eine Konfrontation mit dem Kinzoku suchen würde. Bis dahin galt es jedoch sich auf das hier und jetzt zu konzentrieren! Von Angst überwältigt und langsam in Scheibchen geschnitten, hatte der Mörder ein ganz mieses Blatt in der Hand und es war wohl nur eine Frage der Zeit, ehe sie ihn ausgeschaltet hatten. Schon wollte sich der Jirokou in üblicher Manier unsicher aus dem Kampf zurückziehen, als Kenta zu ihm sprach und offenbarte, dass er wusste, dass er ein Lügner war! *Wie hat er das nur…?* Shunsui musste die Frage nicht zu Ende stellen um zu wissen, dass dies seinem kleinen Ausbruch zu schulden war. Dieser verdammte Mörder hatte ihn ernsthaft so weit getrieben, dass er sich selbst verraten hatte! Wegen dieses Wahnsinnigen waren ihm nun Shinobi aus Soragakure – oder zumindest Kenta – auf der Spur! Unmengen dunkler Emotionen tosten in seinem Inneren, Angst sich zu verraten, Schmerzen aus der Schulter, alleseinnehmender Zorn, der ihn überkam. Nicht verwunderlich also, dass der Jirokou nicht aufgefordert werden musste, seinen Hass und Zorn an ihrem Gegner auszulassen. Hass und Wut sorgten dafür, dass sich ein roter Schleier über seine Augen legte und er sich einer Raserei hingab, während er den Gegner mit seinen Fäusten und Tritten bearbeitete. Blind vor Zorn bedeutete noch lange nicht, dass er nur auf brachiale Gewalt zurückgriff, nach wie vor verfügte der Jirokou über sein Arsenal an Nahkampftechniken, durch die er den Schaden am Gegner maximierte. Die Finsternis im jungen Mann hatte die Form eines Drachen angenommen, der wütend brüllte und dessen Durst erst gestillt sein würde, sobald sein Gegner nicht mehr unter den Lebenden weilte.

Schwer atmend und die Fäuste wund geschlagen, blickte der Jirokou ins Leere. Es war schwer zu sagen, ob es seine Angriffe oder Kentas Metalltentakel gewesen waren, die das Leben ihres Kontrahenten beendet hatten, jedenfalls war es ein schwacher Trost. Das abflauende Adrenalin und der zunehmende Blutverlust riefen Schwindel in Shunsui hervor, sodass er sich zittrig auf den Boden fallen ließ. „Es ist vorbei.“, sprach er leise vor sich hin, als ob ihm gerade erst bewusst wurde, was er getan hatte. Unterbewusst begann der Jirokou damit, seine Schulterwunde erst zu reinigen und anschließend zu heilen, wobei er keine Augen für Kenta, der das Schwert in den Händen hielt, oder Tamaki, der nicht auffindbar war, hatte. Sein Geheimnis war nicht mehr geheim und selbst wenn er etwas hätte unternehmen wollen, er hätte es nicht gekonnt. Nicht mit seinen Verletzungen. Da blieb es nur zu hoffen, dass sie nicht hinter all seine Geheimnisse kamen! Höchste Eisenbahn, diesen gottverlassenen Ort hinter sich zu lassen und zurück nach Soragakure zu gehen. Den Mordfall hatten sie gelöst, doch wie Shunsui bereits am Anfang dieser Mission vermutet hatte, hatten sie dafür selbst zu Mördern werden müssen...

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Leere. Das war es, was Tamaki vordergründig spürte. Ein tiefdunkles Nichts hatte sich in seinem Inneren ausgebreitet. Aber es tat nichts. Es war einfach nur da. Oder vielmehr nicht da. Ob es sich so anfühlte, wenn man sein ganzes Chakra binnen weniger Momente aus sich herauspeitschte? Oder lag es an der grauenhaften Szene, die sich gerade vor seinen Augen abspielte? Erschöpft kniete der kleine Suzuya auf der Schulter des steinernen Helden, der ihm bislang Distanz und Schutz gewährt hatte. Tamakis Wange war gegen ein kühles Moospolster gelehnt, was er vielleicht sogar als angenehm empfunden hätte, wäre er nicht gleichzeitig kraftlos und vor Schrecken gelähmt gewesen. Ja, selbst sein Atem war so flach, als wollte er jedes Geräusch vermeiden, das Aufmerksamkeit auf ihn lenken könnte. Dabei hätte er seinen Teamkollegen gerade nicht egaler sein können. Matt blickte Tamaki hinunter, wo sich auf den Blütenblättern des Lotos Grausiges abspielte.

Etwas stimmte nicht mit Kenta. Er kannte den Kinzoku gut genug, um dafür kein Doujutsu mehr zu brauchen. Kenta war verletzt. Nicht nur sein Körper. Nicht der zersprengte Knochen. Diese Verletzung ging tiefer. Viel tiefer. Noch nie hatte Tamaki seinen Senpai ... so gesehen, doch er wusste, dass alles, was jetzt kam, jeder Menschlichkeit entbehrte. Und Shunsui? Auch er war verletzt – ebenso wie Kenta nur knapp dem Tod entronnen -, schien aber eher verwirrt. Und wer mochte es ihm verdenken? Metallene Tentakel besiegelten den Untergang des Fragezeichenmörders ... und vielleicht mehr als das. Kentas Worte, die er an den Jirokou richtete, trafen auch Tamaki. Er hatte von Shunsui gewusst? Und ihm nichts gesagt? ’Warum auch...‘, dachte der Suzuya ernüchtert. ’Ist nicht so als wären wir Freunde.‘. Und er selbst hatte ob seiner Erkenntnisse auch geschwiegen, wenngleich der Grund ein anderer war. Und nun? Erlitt ein Mann, der wegen einer banalen Waffe mehrere Menschenleben ausgelöscht hatte, ein blutiges Schicksal durch seinesgleichen. Tamaki wandte den Blick ab. Er musste die entfesselte Brutalität des Kinzoku und des Jirokou nicht mit ansehen. Die Geräusche sprachen für sich ...

Erst als Stille alles unter sich begrub, blinzelte Tamaki verstört ins Halbdunkel. Der eben noch so selbstsichere Mann, nunmehr reduziert zu einer blutigen, vage menschenähnlichen Masse, regte sich nicht mehr. Und auch Tamaki wagte es nicht, sich zu rühren. Das war sein Werk. Nicht seine Hände, aber sein Werk. Er hatte den Boden für all das bereitet. Das Urteil gefällt und die letzten Momente eines Menschen zu einem grausamen Alptraum werden lassen. Doch was wäre die Alternative gewesen? Der Tod seines Teams – und auch sein eigener Tod? Es lag wohl nahe, sich für das Überleben der eigenen Partei zu entscheiden. Aber ... war es die richtige Wahl gewesen? Während er wie erstarrt auf Kenta, Shunsui und die Leiche herabschaute, beschlichen ihn drückende Zweifel. Ein Wahnsinniger war tot, zwei am Leben. Und einmal mehr regte sich die Frage, was das aus ihm machte.

’Und jetzt ...?‘, dachte er matt. Die Leere in seiner Brust war schwerer geworden. Vielleicht sollte er einfach hier sitzen bleiben. Mit ein wenig Glück hatten die beiden ihn vergessen. Aber darauf mochte der Suzuya nicht wetten. Ob sein Chakra für ein vorsichtiges Kinobori reichte? Tamaki probierte es sehr, sehr vorsichtig aus. Kenta wäre sauer, wenn er abrutschte und sich den Hals brach. Auch wenn ihm selbst das dann egal sein konnte ... was ihm gerade gar keine so schlechte Option schien. Aber irgendwie – vermutlich mit mehr Glück als Verstand – erreichte Tamaki unbeschadet den Boden der Halle. Nur widerstrebend und sichtlich blass und müde trat er aus den Schatten hinter dem Säulenbein. Weiter ging er nicht. Selbst seine Neugier schwieg. Er hatte genug gesehen.

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Kinzoku Kenta

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Seine Hand tat weh.
Also, die linke Hand. Am rechten Unterarm lief ihm weiterhin flüssiger Schmerz durch die Knochen und ließ seine Knie bedenklich weich werden, aber er wusste immerhin, woher. Aber was war denn auf der linken Seite los? Kenta blinzelte irritiert, als er seiner Schulter bis hinab zur Hand folgte, als sähe er diesen Teil gerade zum ersten mal ... und ließ die ihrem Gegner entrissene Klinge doch ein bisschen los. Huh ... sonderbar. Langsam nahm er seine Umgebung wieder bewusster wahr. Shunsui kümmerte sich gerade um seine eigene Schulter. Kenta müsste ihn bei Gelegenheit mal ohrfeigen dafür, wie viele Nerven ihn diese dämliche Scharade über ihre bisherige Bekanntschaft gekostet hatte, aber jetzt gerade war es nicht seine größte Sorge. Das war eine etwas persönlichere Angelegenheit. Und wo war Tamaki? Der schlich sich gerade aus dem Schatten der Statue, die er vorhin erklettert hatte. Hatte Kenta das überhaupt mitbekommen?
Verdammt, er machte sich Sorgen um seinen Zustand bis gerade eben. Und das war ein Gefühl das Kenta so gar nicht behagte. Er nickte etwas steifer als sonst in die Runde. "Gute Arbeit von euch beiden, sonst hätten wir vielleicht ernste Konsequenzen gehabt." Es war ziemlich knapp gewesen. "Ich denke um die Aufräumarbeiten kann sich die Polizei kümmern ... wir sind alle abgekämpft genug. Kann einer von euch das Boot fahren? Ich erklär es gern, aber dafür braucht man zwei Hände."

Ihr Weg führte sie zurück nach Kirigakure und dort erst einmal in die Klinik der Iryounin, wo Shunsui und Kenta erfreulich schnell Behandlung erfuhren - wobei Kenta das Krankenhaus mit einem festen Verband und strikten Anweisungen zur Schonung verließ, damit der frisch geheilte Knochen nicht wieder brach (auf diese Worte hatte er eine für seine Verhältnisse erstaunlich unerwachsene Schnute gezogen - er konnte Krankenhäuser nicht ausstehen, wenn sie ihm Vorschriften machten). Schmerzmittel hatten beide mitbekommen, allerdings keine sonderlich starken - immerhin waren sie technisch gesehen noch im Einsatz. Nicht mehr lang allerdings, denn Kenta hielt sich nicht weiter mit Formalitäten auf, sondern klopfte nachdrücklich an die Türen der Hafenpolizei und berichtete in knappen Worten, wo sie nach den Spuren des Täters schauen sollten und dass ein ausführlicher Bericht folgen würde. Und dann? Zurück auf das Boot, die Besatzung stand auf Bereitschaft und konnte ruhig auch einmal arbeiten. Kenta war nicht nach einem längeren Aufenthalt in Shunsuis Heimat, und er selbst schien ja auch nicht so scharf auf den Ort zu sein. Ohnehin brauchte der Kinzoku Zeit zum Nachdenken ... und vielleicht eine zweite Meinung.

"Ich wusste nur, dass er etwas versteckt und ein bisschen mehr kann als er zeigt. Nicht, was ... hatte ihn ehrlich gesagt für den Typen gehalten der irgendeine schräge Weltrettungsfantasie ausheckt oder sich heimlich für die Reinkarnation eines Sannin hält." Ließ er anstelle einer Begrüßung fallen, und ließ sich mit einem halb unterdrückten Ächzen auf einer Kiste in dem Lagerraum nieder, in dem Tamaki sich verborgen hatte - natürlich. Warm und versteckt. Das Polizeiboot hatte sich vor einer halben Stunde wieder in Bewegung gesetzt. Wenn alles gut ging, würden sie Getsurin gegen Morgen erreichen.
"War bisher nicht wirklich Gelegenheit, darüber zu plaudern. Aber eigentlich interessiert er mich nicht so furchtbar." Der Typ hatte im Moment seine eigenen Wunden zu lecken und Geheimnisse zu wälzen. Ein abschätzender ... nein, fast besorgter Blick ging zu Tamaki. "Das ist das erste Mal, dass ich wirklich die Kontrolle verloren hab ..." Er verzog das Gesicht, als hätte er in irgendwas ekelhaftes gebissen. "Wir wissen beide, dass ich nie vorhatte, nett zu sein, Tamaki ... aber das war gefährlich. Das ist nicht wer ich sein will. Der Kerl hat mich wirklich erwischt ... das sollte er nicht. Es war bloß ein Knochen." Das Schwert hatte er immer noch - locker - in der Hand. Es gefiel ihm irgendwie.

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Jirokou Shunsui

Chuunin
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Obwohl der Schmerz in einem regelmäßigen Rhythmus durch seine Schulter und seinen Oberkörper zuckte, schien der Jirokou diesen gar nicht zu bemerken, so vertieft war er in seine eigenen Gedanken. Es war aus und vorbei. Kenta – und höchstwahrscheinlich auch Tamaki – wussten um sein Schauspiel. Dass der Suzuya dank seines Bluterbes bereits inmitten der Mission darüber im Bilde war, wusste der Jirokou natürlich nicht. In seinen Augen hatte er es diesem vermaledeiten abtrünnigen Shinobi zu verdanken und seinem kleinen Wutausbruch. Aber was hätte er anderes tun sollen? Tun können? Sie alle waren um Haaresbreite dem Tod entkommen und das hatte bereits all ihre Fähigkeiten erfordert. Deshalb war der Blondschopf gar nicht in der Lage gewesen, sein übliches Schauspiel abzuziehen. Seine Unvorsichtigkeit und der Hang dazu, den schüchternen Jungen zu spielen, hatten bereits dafür gesorgt, dass ihr Gegner seine Schulter mithilfe seiner Klinge durchbohrt hatte. Hätten seine beiden Teamkollegen nicht eingegriffen, so wäre es aus und vorbei mit ihm gewesen. Insofern war es vermutlich einer Verkettung unglücklicher Zufälle sowie richtiger Intuition seitens des Kinzoku geschuldet, die wohl dafür gesorgt hatten, dass sich Shunsui endgültig verraten hatte. Derart mit seinen eigenen Gedanken und sich selbst beschäftigt, nahm der junge Mann nur unterbewusst war, dass sich der scheue Graufuchs mehr oder weniger geradestehend wieder dazu gesellte. Auch das von Kenta ausgesprochene Lob, nahm der falsche Brillenträger – dessen Brille nun kaputt irgendwo auf dem Boden lag – lediglich mit einem apathischen Nicken hin. Tja, Kenta hatte ihn dazu aufgefordert, sein wahres Ich und Wesen zu offenbaren. Am Mörder. Ob er wohl mit dem zufrieden war, was er gesehen hatte?

Der Rückweg selbst stellte die drei Shinobi nochmal vor eine Herausforderung. Natürlich konnte der verletzte Kenta nicht fahren, und so gerne Shunsui selbst gefahren wäre – und das Boot möglicherweise gegen die nächsten Klippen gefahren hätte, um sein Geheimnis zu begraben – war er körperlich gesehen ebenfalls nicht in der Lage dazu. Damit fiel die Rolle des Fahrers also Tamaki zu, der die Konfrontation zumindest ohne größeren physischen Schaden überstanden hatte. Der Jirokou hatte keine Augen für den Zustand des Kleineren und war sich nicht darüber bewusst, dass auch er ziemlich wackelig auf den Beinen schien. Der Weg zurück nach Kirigakure verlief recht ereignis- und gesprächslos, sodass Kenta und Shunsui direkt in der nächstbesten Klinik der Iryounin abgeliefert wurden. Seine eigenen Heilkünste waren relativ rudimentär, sodass es für eine oberflächliche Behandlung reichte, aber lange nicht, um die Wunde seiner Schulter zu verschließen, geschweige denn den gebrochenen Knochen des Rotschopfes zu richten. War dies der Augenblick, an dem er seine Studien der Heilkünste intensivieren sollte? Der heutige Kampf hatte ihm gezeigt, wie wichtig es war, entsprechende Verletzungen behandeln zu können. Auf diese Art und Weise wäre er in der Lage gewesen, sich selbst zu heilen und seine geschwächten Teamkollegen aus dem Weg zu räumen, um sein Geheimnis zu bewahren. Aber hätte, hätte, Fahrradkette. Die Katze war aus dem Sack und würde so schnell nicht mehr wieder zurückkommen. Relativ wortkarg – und mit einer gewissen Anzahl an Schmerztabletten in seinem System – begab sich der Jirokou also zurück zum Boot, welches hoffentlich alsbald den Rückweg nach Getsurin und Soragakure antreten würde.

Goldene Seelenspiegel ruhten auf das sich immer weiter entfernende Kirigakure. Wahre Verbundenheit spürte Shunsui nicht mehr, zu oft hatte sich dieser Ort als Unglück erwiesen. Hier hatte der Höllentrip, den er sein Leben nannte, Anfahrt genommen, als seine Eltern ermordet wurden. Und hier, ein gutes Jahrzehnt später, waren zwei Shinobi Soragakures seinem Schauspiel auf die Schliche gekommen. Die gesamte Fahrt über mied der Jirokou seine beiden Teamkollegen, doch er verbarrikadierte sich in keinem Raum. Stattdessen befand er sich oben an Deck und war den Elementen der See ausgesetzt, dem Wasser, der frischen Luft. In tiefen Atemzügen sog der Blondschopf die raue See in sich hinein, während seine Gedanken die ganze Zeit um die vergangenen Ereignisse kreisten. *Was soll’s? Kann ich sowieso nicht mehr rückgängig machen.*, dachte er sich schließlich und atmete die angestaute Frustration aus. Nüchtern betrachtet die Beiden lediglich, dass er sich verstellt hatte und nicht schüchtern war. Gut, das war eine Untertreibung für den Fakt, dass er all seinem Hass und Zorn freien Lauf gelassen hatten und sie eine Seite zu sehen bekommen hatten, die er nicht wirklich der Öffentlichkeit offenbarte. Ob es das war, was der Kinzoku hinter seiner Fassade vermutet hatte? Sie wussten nichts über seine Beweggründe, nichts über seine Pläne. Bei diesem Gedanken ballte der junge Mann seine Faust, ehe ihn starke Schmerzen in seiner Schulter an seine Verletzung erinnerten. Er musste stärker werden. Er würde stärker werden, sodass ihn nichts und niemand mehr aufhalten würde. Fürs Erste wäre es jedoch am besten, wenn er Kenta und Tamaki eine Weile mied und sich in aller Ruhe darüber Gedanken machen konnte, wie er mit ihnen in Zukunft umzugehen hatte. Shunsui sog noch einmal tief Luft ein und merkte, dass er innerlich bereit für eine Rückkehr in die fliegende Stadt war. Es war Zeit zu ruhen, von den Geschehnissen zu lernen und sich den neuen Entwicklungen anzupassen. Und wenn er eines konnte, dann war es sich anzupassen und mitzuspielen!

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