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Ländereien im Reich des Flusses

Sakaida Mai

Chuunin
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Ländereien im Reich des Flusses



Das Reich des Flusses ist ein unabhängiges Land, welches von Ländern beider Fraktionen umgeben ist.
Die Vegetation dieses Reichs ist gekennzeichnet von vielen Bergen, Wäldern und natürlich zahlreichen Flüssen. Diese fließenden Gewässer durchziehen das Land und sorgen nicht zuletzt für atemberaubende Bilder der Natur.
 

Akinawa Izuya

Chuunin
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Shiro
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cf: Auf wichtiger Mission - Westtor

Es war der blauhaarigen Sakaida anzusehen, dass sie angespannt war. Ob es dabei die reine, berufliche Professionalität oder irgendetwas anderes war, vermochte der Akinawa nicht zu sagen. Egal war es ihm zwar nicht, aber eine Wertung legte er dort nicht hinein. Um sie ein wenig auf andere Gedanken zu bringen, hatte er ihr den Daumen gezeigt und sich absolut bereit für diese Mission gemeldet. Etwas, was der Sakaida ein Lächeln abverlangte und sie somit von der Bank aufstand. Für Izuya war das natürlich das Zeichen, sich ebenfalls wieder zu erheben, weil das Bild sonst ein ziemlich schräges wäre. Sie bekundete ihre Bewunderung über sein hartes Training und kurz schaute der Blauschopf überrascht, musste dann aber lächeln, besaß er doch schließlich nichts anderes außer Taijutsu und seinen Körper. Aber sie hatte recht. Sein Körper war sehr muskulös und schön definiert, weshalb er deswegen auch keine eng anliegende Kleidung trug, um etwas zu kaschieren. Auf einer Aufklärungsmission so auszusehen, als könnte man jeden im Lager von A nach B prügeln, war sicherlich nicht förderlich für die Geheimhaltung ihrer Identitäten. „Es ist mir immer eine Freude, wenn es jemandem auffällt“, entgegnete Izuya, der es mit seiner Karriere als Shinobi im Regelfall ja auch sehr schwer hatte. Das Mai ihn für seine mangelnden Fähigkeiten in Sachen Nin- und Genjutsu nicht verurteilte, hätte er sich aber denken können, zumal sie davon ja auch eher bedingt wusste. Bei dem Gerücht musste der Taijutsuka allerdings kichern. „Ach ist das so?“, fragte er daher rhetorisch und zuckte dann mit den Schultern. „Ich bezweifle, dass ich der Stärkste in Shirogakure bin, aber interessant, dass über so etwas geredet wird“, fügte er an und lachte kurz auf. „Wo hast du das denn überhaupt her?“, hakte er dann nach. Gehört hatte er davon definitiv nichts. Er war einst der Stärkste aller Genin, aber ob er auch der stärkste Chuunin war? Schwierig.

„Gehen wir!“, bestätigte der blauhaarige Chuunin seiner Teamleiterin und das Duo setzte sich in Bewegung. Je früher sie am Operationsort ankamen, umso früher konnten sie ihre eigentliche Arbeit erledigen. Und so ließen die zwei Shinobi die Mauern von Shirogakure hinter sich und tauchten ein in die wundervolle Silhouette des Feuerreiches. Mai nutzte den Augenblick selbstverständlich, um den Taijutsuka mit der Reiseroute vertraut zu machen. Zunächst ins Reich der Flüsse und von dort aus dann ins Reich des Windes, damit sie kein Reich des Soragakure-Verbundes betraten. Sie gingen also einen kleinen Umweg, vermieden so aber jedwede Komplikationen, die ein Zusammentreffen mit Sora-Nin verursachen konnten. Ein einfacher aber nicht weniger kluger Plan. „Im Reich der Flüsse und im Reich des Windes war ich noch nie. Ich werde auf dieser Reise also viel neues kennen lernen“, erklärte Izuya und lächelte zufrieden. Während sie weiter gen Reich des Flusses wanderten, blieb Mai plötzlich stehen und verkündete enthusiastisch die Lösung, die sie ergattert hatte. Sie hatte nun erkannt, dass Izuya kürzlich zum Chuunin befördert wurde und gratulierte ihm natürlich. Der Blauschopf lächelte und verneigte leicht sein Haupt. „Vielen Dank für die Blumen!“, bedankte er sich bei Mai, hob sein Haupt und grinste zufrieden. „Offenbar gibt es Verwendung für meine Stärke, sonst hätten sie mich mit Sicherheit nicht befördert“, fügte er an und verschränkte die Arme hinter dem Kopf, wobei dabei insbesondere die trainierten Oberarme wieder einmal auffielen. „Ich muss zugeben. Es ist erst meine zweite Mission des B-Ranges, daher wohnt eine gewisse Anspannung in mir inne, aber kein Grund zur Sorge. Ich werde mein Bestes geben und dich nicht enttäuschen, Captain“, nickte er ihr zu und deutete einen Zwei-Finger-Salut an, um seine Aussage zu unterstützen.

Und so marschierten die zwei Shinobi weiter und Stille kehrte ein. Man konnte deutlich spüren, dass sie beide auch mental mit dieser Mission zu tun hatten. Izuya war fasziniert, dass Mai trotz ihrer jahrelangen Erfahrungen als Chuunin noch immer Missionen erfüllen musste, die einem ins Mark gingen. Es beruhigte den Taijutsuka etwas, denn das zeigte ihm, dass es eben nicht nur ihm so ging. Hoffentlich versaute er die Mission nicht, denn irgendwelche super Spionage-Tricks beherrschte er nicht. Izuya konnte aber gut quatschen und sich aus so ziemlich allem herausreden. Vielleicht half ja wenigstens das. Das Briefing hatte der Blauschopf selbstverständlich erhalten, doch die Vorfälle die Mai ansprach, sagten dem Chuunin gar nichts. Er hatte von diesen Räubern noch nie etwas gehört, war er schließlich auch nur ein Akademieschüler gewesen zu der Zeit. Er schüttelte daher mit dem Kopf. „Nein. Für mich ist das völliges Neuland“, gab er offen zu und seufzte. Mai war da offenbar etwas mehr im Bilde. Hatte sie sich vorher umfassend schlau gemacht oder woher wusste sie das? War ja auch egal, sie machte ihre Arbeit als Captain bis jetzt jedenfalls sehr gut. „Und wir zwei müssen sie jetzt finden, weil sie jüngst wieder auf der Bildfläche aufgetaucht sind, korrekt?“, hakte er also nach und schwelgte kurz in seinen Gedanken. Ins Reich der Steine mussten sie also. Wieder ein Reich, welches er nicht kannte aber genau dafür hatte er sich passend gekleidet. Mit nur einer Mission gleich 3 neue Reiche auf dem Zettel, wundervoll. „Haben wir irgendeinen Anhaltspunkt? Eine erste Spur? Oder tappen wir im Dunkeln?“, fragte Izuya sogleich nach, denn Mai besaß sicherlich mehr Einblick.

In der Zwischenzeit hatten sie auch schon das Feuerreich hinter sich gelassen und die Grenzen des Flussreiches überschritten. Die Vegetation veränderte sich nur minimal, die klimatischen Bedingungen wechselten aber, je tiefer sie ins Reich vordrangen. Dichtere Wäldereien, aufsteigender Nebel aufgrund der vielen Wasserquellen und eben die Flüsse. Zu guter Letzt wurde das Gelände auch recht urban, weil unzählige Berge hinzu kamen. Ein schönes Land.

@Sakaida Mai
 

Sakaida Mai

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Wo hast du das denn überhaupt her?“ Die Rede war von dem Gerücht, welches Mai über Izuya aufgeschnappt hatte. Die Blauhaarige reckte und streckte sich ausgiebig und atmete dabei tief durch. Der Fußmarsch machte sie allmählich richtig munter. „Ach, ich bin neulich in der Dorfverwaltung gewesen und da haben ein paar Kunoichi über dich gesprochen“, erklärte sie ihm lächelnd, wobei ihr Ausdruck dann etwas verschmitzt wurde, „Du scheinst Eindruck zu hinterlassen!“ Aber sie verstand es auch. Izuya war ein Typ, in welchen sich die jungen Damen bestimmt schnell verliebten. Er sah gut aus, war freundlich und eben sehr stark. Mai schämte sich nicht für ihre Gedanken, es lag schließlich auf der Hand. Sie selbst mochte Izuya auch sehr und empfand ihn natürlich auch als attraktiv. Aber sie wollte sich keine weiteren Gedanken darüber machen. Die jüngste Erfahrung war ihr wohl eine Lehre gewesen und daher sollte sie lieber den Ball flach halten und sich auf andere Dinge im Leben konzentrieren. Zum Beispiel auf diese Räuberbande, mit welcher sie noch eine Rechnung zu begleichen hatte.

Mai lachte auf, als der junge Shinobi vor ihr kurz salutierte. „Das weiß ich doch! Ich bin auch jedes Mal angespannt, aber das ist wohl auch gut so. Sonst wäre man übermütig, denkst du nicht auch?“ Tatsächlich wäre die Mission, was die eigentliche Aufgabe betraf, kein Neuland für Mai. Schon so oft musste sie ihre Identität verbergen, sich in Institutionen einschleichen und vor allem ihre Fähigkeiten möglichst lange geheim halten. Man könnte beinahe sagen, sie hätte sich daran gewöhnt. Sei es in Kraterstadt, in Mayaku, Wajima oder wie kürzlich in Yugakure - sie hatte ihre Identität immer verschleiern müssen. Ob auch Izuya schon Erfahrungen damit gemacht hatte?

Korrekt!“, stimmte Mai ihm zu, als er seine Vermutung über ihre Aufgabe geäußert hatte. Plötzlich fiel ihr wieder ein, wie Izuya bei dem Geldfälscher-Job meinte, dass sie klüger sei als er. Ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen. Hoffentlich würde ihm dieser Auftrag helfen, sich selbst mehr zuzutrauen. Mit purer Muskelkraft würde er nicht weit kommen, er könnte sich also unter Beweis stellen. „Der einzige Anhaltspunkt, den wir haben, ist das Reich der Steine. Aber es gibt einen Informanten für uns! Wir reisen nicht nur ins Grenzgebiet des Windreichs, weil wir es passieren müssen. Dort wartet ein Verbündeter Shinobi auf uns, welcher uns bestimmt mehr sagen kann“, erklärte sie ihm den vorläufigen Plan.

Es war angenehm, durch dieses wunderschöne, ruhige Reich zu reisen. Die neblige Umgebung hatte etwas magisches, der Duft war frisch und waldig und die Tiere ließen verlauten, dass sie mit der Durchreise der Ninja nicht ganz einverstanden waren. Doch beruhigten sie sich schnell wieder, wenn die Fremden vorbeigezogen waren. Es waren bereits einige Stunden durchs Land gezogen, als die beiden entschieden, eine kurze Pause einzulegen. Ein Baumstamm bot eine gute Sitzgelegenheit und Mai freute sich darauf, die Beine ein wenig entspannen zu können. „Es ist so schön hier! Ich bin begeistert!“, teilte sie sich Izuya hocherfreut mit und sah sich noch immer gespannt um, ließ die Landschaft aber dann auf sich wirken, während sie ihre Bento-Box öffnete und aß. Es kehrte Stille zwischen den beiden Shinobi ein, während Mai mit sich haderte, Izuya von ihren persönlichen Belangen in dieser Mission überhaupt zu erzählen. Auf der anderen Seite könnte er sie vor einem Fehler bewahren, wenn er wusste, was dieser Auftrag für sie bedeutete. Sie warf ihm einen nachdenklichen Blick zu und nahm sich noch einen Moment Zeit, ehe sie ihre Entscheidung getroffen hatte. „Hör mal, Izuya.. es gibt da etwas, was ich dir sagen möchte. Vielleicht muss ich dich sogar um einen Gefallen bitten“, begann sie zögerlich und legte ihr Essen dafür beiseite. Dann wandte sie sich mit ihrem Körper ihm zu, damit sie ihm direkt in die Augen sehen konnte.

Ich kenne diese Räuberbande von damals, auch wenn ich zu der Zeit nur eine Akademieschülerin war. Natürlich bin ich ihnen nie begegnet, aber ich weiß von all ihren Taten“, sprach sie ihn vorsichtig und mit deutlicher Verunsicherung an. Für einen Moment senkte sie den Blick wieder. „Es ist so, dass-“ Sie sah ihn wieder an „-und du musst dazu nichts sagen, hör es dir einfach an“ Nervös verknotete sie ihre Finger ineinander. „Ich hatte einen älteren Bruder. Als er mich zu dieser Zeit in Shirogakure besuchen wollte, wurde er Opfer eines Überfalls dieser Räuberbande.“ Mai wandte sich wieder von Izuya ab, als sie es ausgesprochen hatte und sah einen Moment lang in den Nebel, damit sie in aller Ruhe um Fassung ringen konnte. Als sie sich sicher war, die Tränen vollständig weggeblinzelt zu haben, sodass Izuya sie nicht sehen könnte, wandte sie sich ihm wieder zu. „Wie gesagt, du musst dich dazu nicht äußern. Dieser Auftrag ist für mich von großer Bedeutung, aber ich darf meine eigenen Belange nicht in den Vordergrund stellen. Solltest du also feststellen, dass ich nicht mehr vernünftig oder sachlich handle, dann erinnere mich bitte daran, ja?“ Verunsichert blickte sie in seine hellblauen Augen. Hoffentlich hatte sie ihn damit nicht überrollt.

@Akinawa Izuya
 

Akinawa Izuya

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Der Taijutsuka war ziemlich überrascht. Nicht nur wegen der Gerüchte, dass er der Stärkste in Shirogakure war, sondern allen voran von den Kunoichi in der Dorfverwaltung, die über ihn gesprochen hatten. Natürlich schmeichelte ihm diese Tatsache, aber es war nicht seine Absicht, die Herzen diverser Frauen durch seine Muskeln zu erobern. „Ich scheine Eindruck zu hinterlassen“, murmelte er und lachte dann kurz, ehe er lächelnd zu Mai sah. „Die sind doch verrückt“, entgegnete ihr und schüttelte amüsiert den Kopf. Es war schnuckelig, aber einfach nicht das Ding des Akinawa. Es war letztlich die Meinung der Blauhaarigen, die ihn wirklich interessierte, denn seit sie regelmäßig Jobs miteinander bestritten haben, zählte sie zu seinen engeren Kontakten. Aber nun war nicht die Zeit, über solcherlei Dinge zu sprechen, denn eine wichtige Mission stand vor den beiden Chuunin, die nervlich mehr als genug aufreibend war. Bezüglich ihrer Äußerung zum Übermut, konnte Izuya lediglich nicken. Sonderlich viele Erfahrungen hatte er da nicht, aber die wenigen die er hatte, bestätigten diese Annahme.

Das Duo marschierte also friedlich vor sich her und legte dabei einiges an Distanz zurück, während das Gespräch nun gänzlich die Mission zur Thematik hatte. Es war wichtig über alles zu sprechen, was bekannt war, denn nur so konnte man die Effektivität des Einsatzes wertsteigern. Mai bestätigte seine Überlegungen zur Mission, was dem Blauschopf einen Seufzer entlockte. Viele Informationen hatten sie wirklich nicht, aber die nachfolgende Bemerkung brachte etwas Licht ins Dunkel. Ein verbündeter Shinobi wartete im Grenzgebiet des Windreiches auf die zwei, um sie mit weiteren Informationen zu versorgen. „Hoffentlich kann er uns nützliche Informationen geben. Andernfalls müssten wir improvisieren“, entgegnete der Taijutsuka dazu und atmete tief durch. „Ziemlich viele Unsicherheitsfaktoren, wenn ich ehrlich bin“, fügte der Blauschopf an und musterte Mai einen kurzen Augenblick.

Während der Reise durch das Land des Flusses, kamen die beiden Reisenden nicht umhin zu bemerken, wie wunderschön die Silhouette dieses Landes doch war. Es wirkte alles so friedlich, so grün und frisch. Auch jemand wie Izuya, der mit Natur eher weniger anfangen konnte, empfand die Durchreise als schöne Angelegenheit. Sie legten eine Pause ein und konnten einen Baumstamm als Sitzgelegenheit nutzen, auf dem sich wunderbar essen ließ. Der Taijutsuka holte etwas von seinem Proviant hervor und packte einen nährstoffreichen, selbstgemachten Energieriegel aus, der dem Prinzip der Shinobi Nahrungspillen sehr nah kam, jedoch besser für Kampfsportler geeignet war. „Du hast recht. Hier kann man sich richtig gut erholen. Tolle Landschaft“, pflichtete er der Chuunin bei und biss dann vom Riegel ab, der auch sofort anfing, seine Wirkung zu entfalten. Vorteil an diesem Riegel waren die vielen komplexen Ballaststoffe, die stark sättigten. Es kehrte Stille ein und Izuya lehnte sich etwas zurück, während er die Augen schloss und gemütlich weiter aß. Die Ruhe vor dem Sturm, so konnte man diesen Augenblick gut beschreiben.

Langsam öffneten sich seine eisblauen Augen, die sofort Augenkontakt zu Mai herstellten, als jene ihn ansprach. Ihre Tonlage, ihr Blick und ihre Körpersprache drückten eines ganz klar aus: Unbehagen. „Was es auch ist, verlass dich auf mich“, versicherte er ihr, als sie ihm sagte, dass sie ihm etwas anvertrauen und gegebenenfalls sogar um etwas bitten musste. Mai offenbarte ihm, dass sie die Räuberbande bereits kannte und wirkte dabei sehr verunsichert, ja vielleicht sogar ängstlich. Die Augen von Izuya öffneten sich verwundert, als die Sakaida von ihrem älteren Bruder sprach, der Opfer dieser Räuberbande und seither nie mehr wiedergesehen wurde. Plötzlich ergab alles einen Sinn, denn so nachdenklich und angespannt hatte er den Blauschopf noch nie erlebt. Sie wandte sich ab und rang um ihre Fassung, während der Akinawa tief Luft holte, um die Informationen sacken zu lassen. Mais persönliche Verbindung zu dieser Mission erschwerte die, ohnehin schon schwere, Situation sehr deutlich, doch Izuya war sich sicher, dass sie das gemeinsam bewerkstelligen konnten. Er hielt Mai für eine äußerst professionelle und starke Kunoichi, unmöglich, dass sie hier versagen würde. Der Augenkontakt zwischen den beiden Chuunin war für einen Augenblick wieder sehr intensiv, also nutzte Izuya den Augenblick um zu nicken. Er hatte verstanden, worum es ging und was er tun musste, sollte Mai anfangen ihre persönlichen Gefühle zu sehr zu involvieren. Der blauhaarige Chuunin stand auf und überragte die Sakaida damit, als er sich plötzlich eine Faust in die Handfläche der anderen Hand schlug. Sein Blick war voller Überzeugung. „Wir werden dafür Sorge tragen, dass diese Bande untergeht“, versicherte er der Kunoichi und drehte ihr dann den Rücken zu, während seine Körperhaltung noch immer pure Stärke und Überzeugung äußerte. „Und sollte dein Bruder noch am Leben sein, dann werde ich ihn finden“, versicherte er seiner Kollegin.

Und damit hatte die Pause dann auch schon ihr Ende gefunden. Izuya packte sein Zeug zusammen und wandte sich an die blauhaarige Chuunin. „Brechen wir auf“, meinte er daraufhin zu ihr und schenkte ihr ein Lächeln. Er meinte jedes seiner Worte ernst, auch das mit ihrem Bruder. Er hatte es ihr natürlich nicht versprochen, bestand schließlich die Chance, dass er es nicht halten konnte, aber wenn die Möglichkeit bestand, würde er alles opfern, um Mai wieder mit ihrem Bruder zu vereinen. Es war letztlich wie mit Takeo. Izuya besaß eigentlich keine eigenen, großen Träume oder Wünsche. Er verschrieb sich daher jederzeit den Träumen anderer.

@Sakaida Mai
 
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