Minara/Kibo/Josho vs Yuzuki/Junko

Dieses Thema im Forum "Kampfarena (Archiv)" wurde erstellt von Minara Ashizama, 19. Apr. 2011.

  1. Kazegawa Toru

    Kazegawa Toru Active Member

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    Gerade als er sich mit einem schnellen Blick nach dem Zustand der Genin-Eisskulptur erkunden wollte, wurde Kaorus Aufmerksamkeit vom Erscheinen einer weiteren Person abgelenkt. Dieser Kerl sah aus wie ein verrückter Professor, ein bitterböser und größenwahnsinniger Superschurke aus irgendeinem von Kaorus alten Mangas. Das solche Typen in echt hier rumlaufen hätte er sich nie zu träumen gewagt. Und zu allem Überfluss war er auch noch auf der Gegenseite. ,,Na Toll!" war alles was dem jungen Genin dazu im Moment einfiel. ,,Noch jemand der großes Interesse daran hat, uns den Stein abzujagen. Will der etwa auch 'nur' verhandeln? Das..." weiter kam er nicht, wurde er doch durch Junko's Intervention praktisch von den Socken gerissen. Blitzschnell befand er sich im Griff der Chuunin und wurde von ihr ein gutes Stück aus der Gefahrenzone getragen. ,,W... was? Wir ziehen uns zurück?" Und keine Sekunde zu früh, wie er durch den plötzlichen Perspektiv-wechsel feststellte: Der Kerl mit dem roten Mantel hatte scheinbar das Eintreffen des irre wirkenden Schwarzmantels genutzt und, aller Versprechen und Warnungen zum Trotz, mit dem Angriff begonnen. Vor ihm ergoss sich eine Blutlache und merkwürdige, ziemlich abstoßende kleine Blutwürmer flogen genau an der Stelle durch die Luft, an der er und Junko sich gerade noch befunden hatten. Der Gedanke daran was geschehen wäre, hätte Junko nicht so schnell reagiert und ihn aus der Schusslinie gezerrt, hinterließ in seinem Magen ein mulmiges Gefühl und trieb ihm kalten Schweiß auf die Stirn. Also die Mameha scheinbar genug Abstand zwischen beide Fraktionen gebracht hatte, wurde Kaorus Körper erneut herumgewirbelt und kam (mit einiger Mühe) mit beiden Beinen auf festem Boden zum stehen. Noch ehe der Yuzuki wieder ganz bei der Sache war, brach hinter ihm ein gewaltiges Tosen, wie von einem peitschendem Sturmwind, los. ,,Junko?!" Ein Blick über die Schulter bestätigte seine Vermutung: Mit vor Erstaunen über die unglaublichen Fähigkeiten (bzw. die schiere Zerstörungskraft) der Konoha-Chuunin erblichenem Gesicht und weit aufgerissenen Augen, sah Kaoru den Auswirkungen des Fuuton- jutsu zu, welches mit ungeheurer Kraft und Geschwindigkeit auf die Sora-nin zujagte. ,,S... stark!!" Indem er seinen Oberkörper noch etwas weiter drehte, konnte er sehen, dass Junko schon mit der Vorbereitung einer Folgeattacke beschäftigt war. Scheinbar brauchte dieses Jutsu etwas Zeit, denn die Mameha schloss Fingerzeichen in einer langen Abfolge hintereinander. ,,Wie's aussieht kämpft sie vorrangig auf Distanz mit hochrangigen Ninjutsu." Er zwang sich zur Konzentration und begab sich wieder in Abwehrstellung mit dem Rücken zu Junko. ,,Während sie Fingerzeichen schließt und Chakra formt kann sie sich bestimmt schlechter Verteidigen. Vielleicht kann ich so wenigstens etwas bei diesem Kampf ausrichten." Wenn er auch bezweifelte, gegen erfahrene Ninja lange durchzuhalten, so konnte er doch wenigstens die Augen offenhalten und Junko zumindest vor Hinterhalten und Angriffen warnen und diese Aktionen stören, wenn nicht gar aufhalten. Ohne diesmal den Kopf zu drehen, wandte er sich an Junko:,,Sag Bescheid, wenn....falls ich helfen kann...!" Wunder sollte es ja bekanntlich immer wieder geben....
     
  2. Kōrishita Jōshō

    Kōrishita Jōshō New Member

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    Niemand konnte Wunder wirken, am allerwenigsten der junge Genin Josho. Es war schwierig genug die Attacken Junkos zu überleben, geschweige denn sie zu erwidern. Der im wahrsten Sinne des Wortes schneidende Wind, den die Chuunin entfesselte, brachte eine Zerstörumg mit sich die abzuwenden weit über Joshos Möglichkeiten stand. Ashi würde sterben, zerrissen vom Sturmwind, innerhalb eines Eisgefängnisses grausam verbluten. Josho hätte alles getan um es zu verhindern, aber er konnte nur hilflos aus seiner Deckung heraus zusehen wie das Jutsu sich rasend schnell Ashi näherte. Er hatte sich in der Entfernung und in der Kraft des Jutsu verschätzt, selbst zu ihm drangen die klingenscharfen Böen noch. Josho sah auf einmal nichts mehr, einer der Klingenwinde fuhr ihm über die Stirn, dass ein breiter Schnitt aufblühte und einen roten Vorhang herabfließen ließ, der bald schon seine Augen verschleierte. Stöhnend wischte er ihn mit dem Ärmel ab, lief hinter der Bodenwelle, aus deren Deckung er vorher schon agiert hatte, hervor, versuchte sich weiter von beiden Kontrahenten entfernt in Sicherheit zu bringen. Seine Nebeldiener standen ohne Anweisungen heurm, zerfaserten unter den Einschlägen des Jutsus, lösten sich schließlich auf, als Josho ihnen keine Aufmerksamkeit mehr schenkte. Keuchend hielt er, nur von einem gestürzten Stamm gedeckt, an, fragte sich, ob er diesen Kampf - diese Schlacht - überleben würde. Hier zu sterben? In einem derart sinnlosen Kampf, einem Kampf um Prestige? Beinahe wäre Josho bei dem Gedanken eine Träne über die Wange gelaufen, aber feucht genug war schon der Wasserschwall, der plötzlich über die Höhe brandete. In einem plötzlichen Stoß wusch es das Blut von Joshos Gesicht, warf ihn beinahe um, ließ ihn staucheln und den Hügel hinablaufen, Junko den ungeschützten Rücken zuwendend. Mit einem Ruf und einem Fingerzeichen entstanden Bunshins, einfach Diener, neben ihm herlaufend, um zumindest halb zu verschleiern wem man etwas in den Rücken werfen musste um die Hälfte der gegnerischen Macht auszulöschen. Mit einer Drehung in der Hüfte und einem Ruf - "Suro Henshu!" - griffen, in den Stand springend, alle vier nach den Chakram an ihren Hüften, wirbelten einmal in der Wirbelsäule herum und schleuderten sie. Mit dem gleichen Schwung griffen sie an die andere Hüfte, packten ein Zweites, wirbelten zurück. Acht rasiermesserscharf geschliffene Scheiben wirbelten auf die Chuunin zu, und auch wenn nur zwei davon echt waren. Welche, blieb der Eisdame überlassen herauszufinden - ob, indem sie die Klingen ihr Blut schmecken ließ, oder indem sie konterte - und dabei hoffentlich ihr derzeitiges Vorhaben aufgab. Was auch immer geschehen würde, Joshos einzige langfristige Hoffnung war Kibo. Und Ashi? Gab es für ihn noch Hoffnung? Jemand musste ihm doch helfen ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Apr. 2011
  3. Hinketsu Kibo

    Hinketsu Kibo New Member

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    Out - Sry, dachte Ashi bekommt vorher noch seinen gloriosen Abschieds/Rettungspost ^^

    Beinahe einen Schimmer der Bewunderung spürend, beobachtete Kibo das Ausweichmanöver der Shironins, vor allem Junko die sogleich mit einer riesigen Wand aus Fuutonchakra konterte rang ihm beinahe etwas Respekt ab. Zum Glück war dieses in erster Linie auf den vermeintlichen Kibo ausgerichtet und so befand sich der wirkliche Kibo in Form des Professors am äußersten Rand des Wirkungsbereiches. So reichte ein kurzer Sprung und die Klingen rissen den Boden neben ihm auf, so hatte er nur mit einigen herum fliegenden Dreckbrocken zu kämpfen. Dadurch bekam er aber nicht das Schicksal seines Blutbunshins mit, dieser war nicht in der Lage noch auszuweichen und bekam so die volle Wucht des Angriffes ab. Sogleich zerfloss die Gestalt in rote Schlieren und von einem nassen Platschen begleitet zerplatzte die Gestalt des Bunshins in einer blutigen Wolke. Da er sich aber noch immer in einer Vorwärtsbewegung befunden hatte, wurde das Blut dadurch in einem weiten Zylinder nach vorne verteilt. Gleichzeitig wurde auch noch der Blutegel, der den Begleitet Junkos attackieren sollte, zweigeteilt und fiel in blutigen Fetzen zu Boden.

    Kibo Selbst war dann auch nicht weiter verwundert, als Junko begann erschreckende Wassermaßen zu kreieren, kannte er dies doch nur zu gut von Yuto. Auch wenn sie damit das Feld für ihre weiteren Techniken vorbereiten würde, so war sie damit derzeit verwundbar für Angriffe. Ein Grinsen auf den Lippen ... Shukketsu-pìsutoru ... einer seiner Finger stieß in die Richtung seiner Gegner und sogleich schossen 20 dünne Nadeln aus Blut auf selbige zu, in ihrer Durchschlagskraft grob mit Kunai vergleichbar. Im gleichen Augenblick würde auch der letzte Hiru aus dem hohen Gras hervorschießen, auf Junko zu, den Moment der Ablenkung nutzend. Hatte er hierdurch zwar seine Scharade aufliegen lassen, gesetzt dem Fall dass Junko genau erkennen würde woher die blutigen Nadeln herkamen, so konnte er sich die Möglichkeit einfach nicht entgehen lassen. Junko, mitten im Einsatz einer ihrer Techniken und nun von vier verschiedenen Seiten in Bedrängnis. Rasiermesserscharfe Chakram, ein blutiger Nebel, der zischende Egel und nun auch noch ein Schwall aus dünnen rot glänzenden Klingen ... und Alles was Junko auf ihrer Seite zu verbuchen hatte war ein Junge, der wohl erst vor nicht allzu langer Zeit der Akademie entwachsen war. Das Lächeln auf Kibos Lippen wurde breiter, nur dass es dieses Mal von dem Blitzen einer riesigen Brille unterstrichen wurde. Wenn der Professor dass nur mitbekommen würde ... kikiki.