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See im Park

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Toyotomi Seiichi

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Zwar ist es nicht ungewöhnlich den einen oder anderen Bach oder Teich im öffentlichen Park von Konohagakure anzutreffen, doch gibt es nur einen großen See. Hier befinden sich reihum Holzbänke, die nah am Wasser aufgestellt wurden und den Besuchern eine gemütliche Sitzgelegenheit bieten. Manche waren sogar so nahe am Wasser gebaut, dass man seine Füße ins Wasser baumeln lassen konnte, wobei das Schwimmen im See allerdings verboten war.
 
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Toyotomi Seiichi

Guest
---> Westtor von Konoha




(Seiichi im momentanen Henge)

Seelenruhig, als ob die beiden nichts weiteres als einen gemütlichen Spaziergang durch das Dorf im Sinn hatten, schritten Nanami und Seiichi über einen der vielen Wege, der quer durch das Parkgebiet führte und letztendlich sein Ziel am großen See von Konoha finden würde. Wobei es sinnlos war das Anhängsel 'groß' hinzuzufügen, da es nur diesen einen See gab und man nicht hätte differenzieren müssen. Außerdem war er im Vergleich zu vielen anderen Seen die der Nukenin bisher gesehen hatte wirklich klein und kümmerlich. Trotzdem wurde er von den Bewohnern groß genannt... Seiichi musste lächeln als er feststellte, dass das gut zum ansonsten ebenfalls stümperhaften Verhalten der Konohabewohner passte. Schließlich konnten sie schon sehen, wie sich der See vor ihnen auftat und Nanami schlug den Weg in Richtung einer der vielen Bänke ein, die rundherum um den See aufgestellt worden waren. Seiichi setzte sich auf die rechte Seite der Bank und ließ kurz seinen Blick über die strahlend blaue Wasseroberfläche gleiten. Fast um sich zu vergewissern, dass sein Henge noch aktiv war, lehnte er sich etwas nach vorne und konnte nun sein eigenes Spiegelbild im Wasser erkennen. Dieses Aussehen benutze er oft und war praktisch schon wie eine zweite Seele für ihn. Nicht zu alt, nicht zu jung, wirkte wohl auf so ziemlich jeden irgendwie sympathisch und hatte ein Allerwelts Gesicht, wodurch er niemals irgendwo besonders auffiel. Für Einsätze in einem Dorf ziemlich gut geeignet.

Seiichi lehnte sich nun wieder zurück und spürte die harte Rückenlehne der Bank an seinem Rücken. Mittlerweile war er besseres gewöhnt als simple Holzbänke und es viel ihm schwer nicht das Gesicht zu verziehen während er hier saß. Nicht, dass er sich dafür zu schade wär, aber vielleicht war seine Stimmung generell gerade nicht so auf dem Höhepunkt. Zur Ablenkung tat er dann einfach das, weshalb sie auch hier waren. Er hob seinen Blick und schaute sich um. Er ertappte sich selber dabei, wie er dabei nach irgendeinem ihm vielleicht noch von früheren Tagen bekanntem Gesicht Ausschau hielt und schelte sich dafür selber in Gedanken. Entdecken konnte er ohnehin niemanden, wie er letztendlich feststellen musste. Ihm fiel dabei jedoch auf, dass es tatsächlich Aufpasser gab, die darauf achteten, dass niemand den See als Planschbecken ausnutze. Wenn Seiichi hätte raten müssen, dann hätte er gesagt die Aufpasser waren Genin, die entweder von ihren Senseis zur Bestrafung dazu gezwungen wurden, ihren Tag hier zu verplempern, oder aber vielleicht, weil sie keine Mission hatten, von der Hokage persönlich... abrupt schüttelte Seiichi den Kopf um das Gesicht dieser Frau aus seinen Gedanken zu verscheuchen. Das würde seine Laune nur wirklich auf den Tiefpunkt bringen. Stattdessensprach er ein paar knappe Worte zu seiner bisher stummen Banknachbarin.

"Es scheint so, als ob sich heute doch einige Genin hier zusammengefunden haben, Nanami-sama..."

 

Kasumi

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Schweigend waren die beiden bis zu der Parkbank gekommen, auf der sie sich nieder gelassen hatten. Gemütlich sitzend machte sich die rotäugige Frau daran, den Park zu beobachten. An diesem schönen und sehr sonnigen Morgen, an dem langsam die Temperatur zu steigen begann und den Tag somit schön wärmte, waren mehr Leute als sonst hier unterwegs. Vielleicht lag es daran, dass so langsam der Frühling zu kommen schien und es der erste warme Tag im Jahr war, jedenfalls schienen die Leute auch noch im Durchschnitt recht fröhlich zu sein. Manch einer pfiff vor sich hin, während er mit sicherem Gang durch das Grün spazierte und hier und da waren sich liebende Pärchen auszumachen.

Aber was die Uchiha interessierte, waren nicht die normalen Leute, die heute hier ihren Spaß hatten, sondern die Ninjas des Dorfes, die hier versammelt waren. Aufmerksam beobachtete sie jeden einzelnen, den sie erblicken konnte und studierte ihn sorgfältig. Zum einen waren da die ANBUs, die aus größerer Entfernung das Treiben zwischen den Pflanzen beobachteten und dabei Leute von außerhalb, wie auch die Einheimischen kritisch beäugten. Es waren vier an der Zahl, von denen einer derjenige war, der am Stadttor der schwarzhaarigen Dame gefolgt war. Alles in allem waren sie aber recht uninteressant, da Nanami ihre Masken identifizieren konnte und wusste, wer dahinter steckte. Sie hatte vor gar nicht mal all zu langer Zeit schließlich selbst zu ihnen gehört.

Ein weiterer Teil der anwesenden Shinobi waren die offensichtlichen Aufpasser im Park, die die wenig begeisternde Aufgabe hatten, den Bereich von Störenfrieden zu säubern und gleichzeitig Sachen wie Bademeister zu spielen. Sie selber wurde nie dafür eingeteilt, was daran liegen konnte, dass sie sich jederzeit gut benommen hatte, denn zu dieser langweiligen Aufgabe wurden meistens nur die Rabauken hingeschickt. Die meisten von den Parkwächtern waren Genin, die von einem Chuunin beaufsichtig wurden, der ganz offensichtlich kurz vor dem Einschlafen war. Halbwegs interessiert beobachtete Nanami diese Shinobi, wobei sie die meisten schon kannte und deshalb nicht wirklich beobachten brauchte. Wenigstens war dieser Uzumaki Naruto nicht vor Ort. Auf Stress und Kindereien hatte sie heute wirklich keinen Nerv.

Natürlich befanden sich auch weitere Shinobi hier, die den Tag dafür nutzen, im Park rum zu gammeln oder ihn als Abkürzung zwischen den Stadtvierteln zu nehmen. Das war schon interessanter, da hier auch ein paar gut bekannte Gesichter dabei waren, mit denen sie ihrer Zeit hier in dem Dorf zu tun gehabt hatte. Aber da keiner an ihrer, etwas abgelegenen Bank, vorbei kam, fing sie mit keinem ein Gespräch an und lies ihren Blick auf eine Gruppe schweifen, die offensichtlich ein neu zusammengestelltes Team war, da sie herumstanden, wie bestellt und nicht abgeholt. Die eine daraus kam ihr irgendwie bekannt vor. Sie könnte sie bei diesen Piraten, die im Reich des Wasserfalls ihr Lager hatten, gesehen haben, als sie mal im Henge da war. Schließlich fing ihr Begleiter an zu sprechen und deutete an, dass hier tatsächlich viel Verkehr war. „Hast du alles notiert, was für uns hier nötig ist?“

Nachdem er fertig war, stand sie auf und streckte sich. „Mmmh ich hab Hunger. Wir gehen mal zu Teuchi-san.“ Sie schritt los in die Richtung des allseits bekannten Ramenstandes, als sie vor sich drei rumhampelnde Blagen erblickte, die offensichtlich in Genjutsus gefangen waren. Seufzend ging sie weiter auf sie zu, denn der Weg zu dem guten Essen führte leider an den Kids vorbei.



--> Treffen Team Ittos
 
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Iwamoto Shai

Guest
<<< Teils im Park, teils am See ._.

Als sie Iwari mit ihren Augen so anblickte, wartete sie eigentlich nur auf eine Antwort bezüglich Yuto's und ihrem Kommentar, doch für einen Moment schien es so, als hätte er schlichtweg die Sprache verloren. Schweigend blickte er ihr in die Augen und sagte rein gar nichts, was Shai etwas verwirrte und sie kaum merklich die Stirn runzelte, da es ihr doch recht unangenehm war in was für eine Weise er sie anstarrte. Ungeduldig tippelte sie mit einem Fuß auf und ab und hoffte, dass er nun endlich irgendetwas sagte, damit diese störende Stille verschwand... Und glücklicherweise wurde ihr Wunsch doch noch erfüllt, als er schließlich auch anmerkte, dass er keine Lust auf Training hatte und kurz auf den See, der nicht weit von ihnen entfernt war, zu sprechen kam. Das Yuto dies gefallen würde, wusste seine Schwester, denn nicht ohne Grund kannten sie sich jahrelang und wussten fast alles voneinander. Ja, "fast" alles. Natürlich gab es Sachen, die sie Yuto nicht erzählte und die sie lieber für sich behalten würde, aber das gröbste wusste er und die Sache mit der Firma würde sie ihm auch noch erzählen. Aber nicht jetzt. Kurz seufzte sie bedrückend, fand aber bald schon wieder ihr Lächeln zurück und legte den Kopf schief: "Klar! Am See ist es bestimmt angenehm. Schon allein, weil es heute morgen ungemein warm ist..." Grinsend schlenderte das blonde Mädchen zum See und blickte für einen Moment in den blauen Himmel, der heute so ohne jedes Wölkchen war und das gute Wetter damit nur noch unterstrich. Sie mochte Sonne, aber Regenwetter fand sie interessanter und entspannender. Warum? Ganz einfach: Man konnte spazieren gehen, mit einem Regenschirm und wurde dann kontinuierlich vom prasselndem Geräusch des Regens begleitet, bei jedem Schritt den man machte. Auch nachts, wenn man im Bett lag und die Tropfen am Fenster hörte, gab es einem ein angenehmes Gefühl von Entspannung und Ruhe. Zumindest war dies für Shai so, weshalb ein Regenwetter immer die passendste Zeit war, um nachzudenken.

"Hm."

Der letzte Schritt war getan und Shai stand schließlich an dem kristallklaren See, der so frei von Menschen war und fröhlich in der Morgensonne glitzerte. Ein wunderschöner Anblick, und im Staunen bemerkte das blonde Mädchen gar nicht, dass sich noch zwei weitere Personen dort aufhielten. Leicht erschrocken fuhr sie mit ihren Augen zu den besagten Personen, musterte aber eher die Frau als ihren Begleiter, da diese recht hübsch war und seltsame Augen besaß, welche das Interesse und die Neugierde in Shai weckten. "Wer ist das?", dachte sie und musterte die schwarzhaarige Frau, die den Genin gerade den Rücken zudrehte und verschwinden wollte. Sie sah geheimnisvoll aus und schien auf den ersten Blick fremd in Konohagakure zu sein... ob das stimmte? Naja, zumindest konnte sich Shai beherrschen und hatte sich wieder von dem Anblick der Frau abgewandt, um auf ihre Teamkameraden zu warten, denn ohne es zu merken, hatte das Mädchen ihren Schritt etwas beschleunigt... Nervosität? Möglich, aber nicht sicher. Mit einer eleganten Bewebung bückte sie sich schließlich, um an den Reißverschluss ihrer schwarzen Stiefel zu gelangen, woraufhin sie auch bald schon den ersten ausgezogen hatte. Der zweite Schuh folgte auch gleich und fiel neben dem anderen Schuh ins grüne Gras. Kurz streckte sich das Mädchen und setzte sich dann an das Ufer des Sees, um ihre Beine etwas ins kühle Nass zu stecken und diese dort etwas baumeln zu lassen. Es tat gut und es war eine Wohltat. Natürlich meinte sie nicht das Wasser, sondern die Situation, in der sie sich gerade befand... Kurz kicherte sie, als sie den Kopf über die Schulter legte und zu ihren Kameraden hinterblickte: "Na los! Beeilt euch!" Ein lautes, aber ernst gemeintes Lachen folgte danach und man konnte deutlich sehen, dass Shai Spaß hatte und die Anwesenheit der beiden genoss.
 

Ogawa Hiroshi

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Langsam, erhob der junge Genin seinen Körper und klopfte dabei, das Gras von seiner Kleider ab, ehe er seinen Blick kurz in den strahlend blauen Himmel wandern ließ und es genoss, wie die Sonnenstrahlen auf seiner Haut kitzelten. Seine Augen begannen sich zu schließen und die wärmende Kraft der Sonne durchströmte seine Körper, „Ein schönes Gefühl“ kurz ließ er seinen Gedanken freien Lauf. „Vertraue niemandem…lass von den Verbindungen, die du eingegangen bist ab…Vater!“ Die Worte, die sein Vater ihm in jener Nacht sagte, ließen ihn erneut nicht los und rissen ihn aus seinen angenehmen Gedanken. Eine Stimme ließ Iwari zur Seite blicken, Yuto, der sich bereits etwas entfernt hatte, erkundigte sich nach dem verbleib seiner beiden Freunde. Als dann auch noch Shai, das Wort erhob und die Idee begrüßte, zum See zugehen, berappelte Iwari sich und folgte seine Freunden in Richtung des Sees.

In Gedanken versunken, schritt er hinter seinen Teamkameraden her, „Dieser Traum lässt mich keine Nacht mehr ruhig schlafen! Und mein Verhalten, gegenüber meinen Freunden, hat sich auch teilweise schon geändert, dabei will ich das gar nicht! Yuto hab ich damals nicht die ganze Wahrheit erzählt, über mich, vielleicht sollte ich…“ Unterbewusst, nahm Iwari eine Stimme war und sein Blick richtete sich leicht auf, „Na los! Beeilt euch!“ Ein Stück vor ihm, konnte er Shai am Ufer sitzen sehen, er selbst hatte nicht mitbekommen, dass sie den kristallklaren See längst erreicht hatten. Mit bedächtigen Schritten nährte er sich dem See, „Ich sollte mir nicht mehr so viele Gedanken machen, ich habe gute Freunde, auf die ich mich verlassen kann“, sein Blick wanderte, während seinen kurzen Gedankengangs, zu Yuto, der es sich im Schatten eines Baums gemütlich machte. Iwari selbst nährte sich der Stelle, an dem Shai saß und ihre Füße im kühlen Nass umherwippte, und hatte sie nach ein paar Schritten auch erreicht. Für den Genin machte es den Anschein, als ob Shai die Nähe ihres Bruders, als auch seiner selbst genoss. „Dir scheint es riesigen Spaß zu machen, was Shai?“ Mit einem leichten Grinsen auf den Lippen, setzte er sich neben sie und streifte, dann einen Schuh nach dem anderen von seinen Füßen. „Tut mir Leid wegen vorhin, ich wusste nicht so Recht was ich sagen soll als ich dich sah, es hat sich nun mal viel verändert!“ Seine Stimme verstummte und für eine winzigen Augenblick überlegte er, ob er ihr, sein größtes Geheimnis anvertrauen konnte, aber dafür war es vielleicht noch etwas zu früh und der falsche Zeitpunkt. Nach einer kurzen Zeit der Stille, richtete sich Iwari auf und zog sein T-Shirt aus, wobei eine gezackte Narbe unterhalb seiner Schulter sichtbar wurde, sie war ein weiteres Überbleibsel aus dem Kampf mit Shais Entführern. Einen Moment später, hatte er nun auch seine Hose ausgezogen und drehte sich kurz zu Shai um, um seine Sache neben ihr Fallen zu lassen. „Ich gehe ein Runde schwimmen, kommst du mit?“, als seine Worte, seine Lippen verlassen hatten, wurde ein, mit einem Löwen verziertes, Medaillon sichtbar, welches er um den Hals trug.
 
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Yuudari Mizu

Guest
>>> von der Sushibar x'D

Überaus in Eile, schritt der Jounin schließlich zusammen mit seinem Costume-Hündchen Saishiro aus der Sushibar, der zu alldem überhaupt kein einziges Wort gesagt hatte. Entweder fand der Junge keinen Gefallen mehr daran, irgendwelche Worte mit dem Yuudari zu wechseln, oder er hatte einfach nur über einen Zeitraum hinweg seine Stimme verloren und war zu faul zum reden. Konnte natürlich alles möglich sein, doch schon am Anfang hatte Mizu bemerkt, dass er nicht gerade zu denjenigen gehörte, der stundenlang vor sich hin brabbelte. Und wenn Mizu ehrlich war, dann war es ihm sogar recht, dass sie nicht irgendjemanden im Team hatten, der beim Sprechen kaum Luft holt. Wie dem auch sei: Sie hatten nun eine mehr oder weniger tolle Mission, die sie so gütig von Tsunade-sama per Holzvogel gekriegt hatten und mussten aus dem Park die anderen 3 Genin herausfischen, die ebenfalls an der Mission teilhaben werden... nein, eher dabei sein mussten! So stand es zumindest auf dem kleinen weißen Zettelchen, den er vor wenigen Minuten noch in der Hand gehabt hatte... Naja, nun lag der irgendwo zerknüllt in diesem japanischen Garten und gammelte eventuell friedlich vor sich hin. "Hm." Abrupt bliebt der Jounin stehen und erkundete die Gegend im Park, um eventuell die drei Genin zu entdecken, die er vor nicht allzu langer Zeit im Park zurückgelassen hatte mit den Worten: "Ihr habt frei." Toll. Was würden sie denken, wenn er wieder zurückkäme, mit einem Jungen und ihnen verklickern sollte, dass sie gefälligst mitkommen sollten auf eine Mission? Naja, widersetzen konnten sie sich schlecht, denn in der Zeit, in der Saya-san nicht da war, mussten die Kinderchen auf Mizu hören, da er die Vertretung für Saya war und für die kurze Zeit ihre Aufsichtsperson darstellte. Auf jedenfall war hier in dem Bereich, wo sie sich jetzt befanden, keine Spur von den Genin, weshalb Mizu einfach mal lässig weitermarschierte und den See anpeilte, wo er auch schon im Blickwinkel die drei Knirpse entdeckte, wobei einer fast ins Wasser springen wollte! Moment... war hier Baden nicht verboten? Zumindest hatte Mizu immer eine auf den Deckel gekriegt, wenn einige Shinobi ihn hier als Kind erwischt hatten, weshalb sich der blauhaarige Jounin nur sehr gut daran erinnern konnte. Einen kurzen Seitenblick verschwendete er an Saishiro, der bis jetzt immer noch stumm nebenhergelaufen war und beschleunigte seinen Schritt schließlich, bis er die Gruppe aus 3 Genin erreicht hatte. Mahnend stellte er sich hinter den halbnackten Genin und flüsterte ihm ins Ohr:

"Oi.. Zieh dich schnell wieder an, denn das Baden ist hier verboten...." Und das war es auch schon. Ohne auf eine Reaktion von Iwari zu warten, schritt er wieder zurück zu seinem offiziellen Genin und legte ihm stumm eine Hand auf die Schulter, wobei er hoffte, dass er für einen kurzen Moment die Aufmerksamkeit der anderen Genin hatte. Glücklicherweise war die blonde Shai, die gerade ihre Füße im Wasser baumeln ließ, die erste, die den Blick über die Schulter wagte. Ob sie nun ihn oder etwas anderes anschaute, war ihm nicht bewusst, da der Jounin versuchte, zu jedem Genin einzeln für einen kurzen Moment Blickkontakt herzustellen.

"Gomene, dass ich erneut hier bin, aber das kam selbst für mich, und ihn hier...," er stoppte kurz und klopfte mit der Hand, die sich immer noch auf Saishiros Schulter befand kurz drauf, "..etwas abrupt und kurzfristig. Auf jedenfall bitte ich euch, jegliche Pläne, die ihr heute Mittag vorhattet, zu verwerfen und mitzukommen, denn auf uns wartet eine Mission, von der wir gerade eben erst per Holzvogel erfahren haben." Nachdem er geendet hatte, entfernte der Yuudari die Hand wieder von Saishiros Schulter und drehte sich kurz um, um nachzudenken. Jegliche Kommentare, die die Genin nun ablassen würden, würde der Jounin nicht vernehmen, denn er hatte sich einige Schritte vom Team entfernt, um den genauen Missionsablauf noch einmal im Kopf durchzugehen. Zuerst mussten sie zu den Toren Konohas, denn ihre Mission, eher gesagt: eine Mission des Ranges C, fand außerhalb Konohagakure statt.... um was es sich genau handelt, würde er den Genin spätestens an den Toren mitteilen, damit sie wussten, auf was sie sich einstellen mussten und für was sie gewappnet sein sollten. Kämpfe waren natürlich nicht ausgeschlossen, was einerseits gut für ein kleines Training der Genin war und andererseits auch die Einrostung des Jounin aufhob, da er schon sehr lange keine Gelegenheit mehr hatte, sein Können unter Beweis zu stellen und dies wohl dringend mal nötig hatte. Kurz entwich ihm ein Seufzer, ehe er die linke Hand ihn die Höhe streckte und über seine Schulter blickte: "Sobald ihr fertig seid, kann es losgehen."
 
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Sakkaku Saishiro

Guest
<<< Sushibar


Saishiro war, seitdem sie vom Trainingsplatz am Fluss aufgebrochen waren, stumm geblieben und hatte zu rein gar nichts, was der Jounin in der Zwischenzeit getan oder gesagt hatte einen Kommentar fallen lassen. Wobei er zu vielem sein Unverständnis hätte aussprechen können. Warum genau der Jounin bei einem kleinen Holzvogel, der ihm eine Aufgabe von der Hokagin überbracht hatte, so ausrastete und den Holzvogel am Ende mit gerupften Flügeln aus dem Fenster geworfen hatte, konnte sich der Genin nicht einmal im Ansatz erklären. Doch hatte er in der ganzen Zeit über ohnehin lieber in der Speisekarte rum geblättert und sich die verschiedenen Gerichte angesehen. Er konnte vom Glück sprechen, dass er ohnehin keinen Hunger gehabt hatte, andernfalls wäre er jetzt weiterhin mit leerem Magen herumgelatscht. Jedoch hatten ihn die Gerichte überzeugt und er würde sich den Laden merken, mit Ausnahme bis auf ein paar ganz exklusiven Gerichten, konnte die Sushibar auch mit den Dingen mithalten, die er sonst als Sohn des Clanoberhauptes zum Essen serviert bekam. Nicht, dass Shiro jemals einfach etwas ablehnen würde, weil er etwas besseres gewohnt war, jedoch konnte er Dinge eben sehr gut wertschätzen. Wie dem auch sei...

Langsam näherten sich die beiden dem Park, den Shiro selber bisher zugegeben nur in seltenen Fällen besucht hatte. Wenn er sich nach dem Grün der Bäume sehnte, dann ging er die wenigen Schritte von seinem Clanviertel direkt in die Wälder um Konohagakure. Auch wenn es schön anzusehen war, dieser park hatte etwas unnatürliches an sich, wie exakt die bäume im immer selben Abstand standen und wie in regelmäßigen Zeitabschnitten eine Bank zu ihrer rechten oder linken Seite auftauchte, ebenso wie die groß angelegten Blumenwiesen, die zwar schön für das Auge waren, jedoch in der wahren Natur nie in dieser Stückzahl und in so einer Anordnung vorkommen würden. Shiro konnte nicht sagen, dass er ein Waldliebhaber oder sowas in die Richtung war, jedoch stand er eben eher auf etwas Natürliches als auf etwas Künstliches. Immer noch schweigend begann der Junge sich Gedanken über die kommende Mission zu machen. Vor seinem geistigen Auge spielten sich allerlei Szenen ab, angefangen von einem Geleitschutz für irgendeinen reichen Händler, bis hin zu einer Mission bei der sie einen abtrünnigen Ninja verfolgen und stellen mussten. Doch hatte ihm Mizu selbst keinerlei Informationen gegeben, anscheinend wollte er ihm dann die Einzelheiten mitteilen, wenn er auch noch die anderen Teammitglieder vor Gesicht hatte. Anscheinend wäre Shiros erste Mission nur mit einem vorübergehenden Team, das er wohl nie wieder treffen würde. In diesem Moment schelte er sich selber einen Idioten, dass er vorhin nicht doch zugehört hatte, als Mizu über sein Ersatzteam gesprochen hatte, doch hatte der junge Genin eben nicht mit so etwas gerechnet.

Schließlich kamen sie an den großen See von Konoha und Shiro konnte erkennen, wie sich hier viele Menschen tummelten, jedoch war es unmöglich auszumachen, wer denn genau die Schüler von Mizu sein sollten, es waren viele Kinder in seinem Alter unterwegs und außer einem Stirnschoner - von denen er hier ebenfalls mehr als genug sehen konnte - gab es nun mal keine Anzeichen auf einen Shinobi oder etwas, was ihn genauer im Rang bestimmte. So blieb ihm nichts weiteres übrig als mit immer noch geschlossenem Mund dem Sensei zu folgen und darauf zu vertrauen, dass er nicht allzu lange hier in der gegen rumsuchen musste um die drei wieder zu finden. Schließlich beschleunigte Mizu seine Schritte und ließ Shiro in kurzer Distanz hinter sich zurück. Nun konnte Shiro eigentlich ganz sicher sein, wer denn die drei besagten Genin sein mussten, mit denen er seine erste Mission starten würde. Vielleicht konnte er hier ja schon Dinge herausfinden, die ihm später in seinem richtigen Team von Nutzen sein konnten. Zum einen war da ein Junge, der scheinbar gerade vorhatte im See schwimmen zu gehen, jedoch von Mizu gestoppt wurde und dem wahrscheinlich gerade gesagt wurde, er solle sich wieder anziehen. Ganz in der Nähe saß ein Mädchen am Ufer, das ihre Füße in den See baumeln ließ und von der Shiro nur ihren Hinterkopf und ihre in der Sonne hell strahlenden blonden Haare erkennen konnte. Zu guter letzt stand da noch ein Junge in der Nähe, der im Moment keiner Beschäftigung nachzugehen schien und die Situation einfach unter seinen roten Haaren heraus beobachtete. Schon machte sich Mizu auch wieder auf dem Weg zu ihm zurück und legte ihm die Hand auf die Schulter und begann seine Stimme zu erheben und die Sache ein bisschen aufzuklären. Allerdings waren Shiros Gedanken von den Worten des Jounins abgeglitten und sein Blick lag nun auf dem Gesicht des Mädchens, dass sich vom See abgewandt hatte und sich ihnen zudrehte, um die Dinge besser mitzubekommen. Auch sie blickte zurück in seine Augen. Normalerweise machten dem Jungen solche Blickkontakte keinerlei Schwierigkeiten, man konnte sozusagen es war seine Spezialität, doch fiel es ihm in diesem Fall schwer seinen Blick aufrecht zu erhalten, am liebsten hätte er einfach wo anders hingesehen.

Er musste nicht lange nachdenken um darauf zu kommen, dass es das Mädchen war, dass ihm so 'zusetzte'. Nicht, dass er den Blick unbedingt abwenden musste, weil er sie in irgendeinem Wege abstoßen fand, es war eher das Gegenteil. Seine Augen hingen an ihr und er musterte sie von oben bis unten, wobei er meistens an ihren blauen Augen hängen blieb und sich nur schwer wieder losreisen konnte. Zwar hätte er diesen Moment gerne überspielt, doch schaute zum einen das Mädchen die ganze Zeit zurück, womit es unhöflich gewesen wäre einfach wegzublicken, zum anderen konnte er seinen Blick nicht von ihr richten. Shiro konnte nicht behaupten schon mal in seinem Leben einen so plötzlichen Anflug an... ja, an was überhaupt bekommen zu haben? War es Unsicherheit? Unsinn, warum sollte das Mädchen dort ihn verunsichern? Gut, die Antwort darauf lag auf der Hand, denn er musste sich eingestehen, dass er sie äußerst hübsch fand. Allerdings hatte er schon öfters hübsche Mädchen gesehen, doch hatte er bei keinem bisher so ein mulmiges Gefühl. Schließlich gelang es ihm endlich seine Augen auf etwas anders zu richten und sein Blick fiel auf eine kleine Gruppe Kieselsteine am Boden, ganz in der Nähe von ihm. Shiro hatte sich gerade noch rechtzeitig zurück in die gegenwart gerissen, um Sensei Mizus Worte mitzubekommen, dass sie jeden Moment losgehen würden, wenn die Gruppe bereit war.

Der Jounin hatte sich einige wenige Meter von ihm entfernt und so stand er nun ganz alleine im Mittelpunkt der Augenpaare des fremden Geninteams, doch hielt er seinen Blick stur auf den Boden gerichtet... bis er den Fehler machte, wieder zurück in das Gesicht des Mädchens zu blicken. Die anderen Teammitglieder hatte er nicht eines Blickes gewürdigt, eher unterbewusst als beabsichtigt. Warum starte sie ihn eigentlich so an? War er im Moment wirklich so interessant? Was dache sie gerade über ihn? Dass er vielleicht der Grund war, weshalb sie ihren freien tag nicht genießen konnten? Oder vielleicht, dass er in einer Mission das Gleichgewicht des Teams stören würde? Oder vielleicht doch etwas ganz anderes? Doch konnte er nun nicht mehr stumm dastehen, das musste ziemlich blöd wirken und so scharte er kurz nervös mit den Beinen umher, bis er seine Stimme erhob, die Gott sein Dank noch vollkommen normal klang, und stellte sich knapp vor.
"Sakkaku Saishiro desu*...", war alles was der Genin sagte und er richtete diese Worte viel mehr an das blonde Mädchen als an den Rest des Teams. Schließlich gelang es ihm sogar sich langsam umzudrehen und sich komplett von dem Mädchen abzuwenden und sein Blick lag nun auf dem Rücken des Jounins, wo er auf den langen schwarzen Mantel blickte, sein Kopf jedoch im Moment ziemlich leer geblasen wirkte.

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*Sakkaku Saishiro desu... = Ich bin Sakkaku Saishiro...
 
I

Iwamoto Shai

Guest
Nachdem sie endlich mal ihre gute Laune auslassen konnte, wandte sie sich wieder dem Wasser zu, in dem immer noch ihre Beine baumelten und auf ihrer Haut ein prickelndes Gefühl hinterließ. Wann hatte sie mal solch einen schönen Tag gehabt in der letzten Zeit? Sie musste zugeben, dass ihre Freude groß war und ihre Sehnsucht nach ihrem Zuhause doch viel größer war, als Shai anfangs vermutet hatte. Wenn das Mädchen jetzt nochmal an die vergangene Zeit nachdachte, überkam sie ein Gefühl der Angst und der Unsicherheit, denn sie wollte wirklich überhaupt nicht mehr zurück zur Firma, sondern einfach ein neues Leben hier in Konohagakure beginnen... Gerade so im Unterbewusstsein bekam sie mit, wie sich Iwari langsam zu ihr gesellte und sie ansprach, was sie kurz aufschrecken ließ, da sie gerade zu beschäftigt war, über Sachen nachzudenken, die schon die ganze Zeit in ihrem Kopf herumschwirrten. Man konnte sagen, dass sie sich kurzzeitig nicht mehr wirklich in der realen Welt befand, sondern eher in ihren Gedankensträngen, weshalb sie bei intensivem Nachdenken wirklich nichts mehr mitbekam, was um sie herum geschah. Doch musste sie Iwari jetzt nicht nochmal um eine Wiederholung seines Satzes bitten, da Shai sehr wohl mitbekommen hatte, was er sagte. Das Verhältnis hatte sich sichtlich verändert und wenn sie ehrlich sein musste, hätte die alte Shai ihn womöglich weiterhin angezickt und ihn mit Ignoranz bestraft, wobei die jetzige Shai nichts dergleichen tat und einfach nur aufmerksam seinen Worten lauschte, ehe sie schlussendlich ihre Stimme erhob, um auch noch etwas dazu beizutragen:

"Ja, es macht mir sehr viel Spaß. Ich habe lange nicht mehr so viel gelacht wie heute." Ein leichtes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. "Und wegen vorhin: Das macht nichts, wir wissen beide, dass das nicht ernst gemeint war..." Ob er den letzten Teil noch vernahm, war ungewiss, denn er begann bereits sich zu entkleiden und wollte wohl im See schwimmen gehen, was aber laut Shai's Wissen schon immer verboten war. "Ähm...", begann sie, doch weiter kam sie nicht, da sie plötzlich abrupt zur Seite wegrutschen musste, weil Mizu-sensei die Gruppe gerade angesteuert hatte, und nun hinter Iwari stand. Und genau das, was Shai sagen wollte, wurde ihr gerade von dem Jounin aus dem Mund gezogen und Iwari an den Kopf geworfen: Man durfte hier nicht schwimmen! Doch Moment! Irritiert glotzte das Mädchen den Yuudari von der Seite an, da sie eigentlich dachte, sie hätten frei... oder hatte sie sich da getäuscht? Was machte er eigentlich wieder hier? Hatte er etwas vergessen? Hm. Nicht, dass Shai ihn nicht mochte, es war eher die Tatsache, dass sie sehr überrascht war, wenn nicht sogar aufgeregt, da er anscheinend etwas mehr mitzuteilen hatte, als er bisher sagte. Kurz entfernte sich der blauhaarige Jounin und Shai folgte ihm mit ihren blauen Augen, als sie über die Schulter blickte und der Sensei mehr oder weniger einen Jungen vorstellte. Er nannte nicht seinen Namen, sondern nur, dass ihm diese Situation hier genauso unbewusst war, wie ihm selbst. Um was es ging, war in dem Moment egal, denn ihr Blick striff nicht den erzählenden Jounin, sondern dessen Begleitung, die um einiges interessanter auf das Mädchen wirkte, wie das, was gerade von Mizu in den Raum geworfen wurde. Als sie gerade dabei war, den Jungen zu mustern, trafen sich ihre Blicke genau dann, als sie an seinem Gesicht angelangt war und er ebenfalls zu ihr herschaute. Kaum merklich runzelte sich ihre Stirn, weil ihr die Situation leicht unangenehm war. Zugegeben: Das Mädchen war nicht der Typ, der allzu interessiert an Jungs war, da sie bis jetzt nie in solch eine Situation geraten war, doch sooft sie sich einredete, wegzuschauen, umso mehr fiel es ihr schwer, den Blick überhaupt zu senken, weshalb sie ihn einfach weiterhin betrachtete, als ob er ein seltenes Kunstwerk sei. "Kann mir mal irgendjemand sagen, was ich da gerade mache?", redete sie gedanklich zu sich selbst und wurde auch schon von der Stimme des Jungen unterbrochen, was eigentlich recht gelegen kam, da sie jetzt wohl einen driften Grund hatte, ihre Augen auf ihn zu richten. Doch diesmal fiel es ihr relativ leichter, denn der Junge hatte sich abrupt umgedreht, da wohl auch er recht eingeschüchtert war... zumindest glaubte sie das, denn er verhielt sich etwas komisch, wenn sie das sagen durfte. Naja, ihr ging es nicht anders, denn sie fand dass er recht gut aussah, was sie eigentlich bis jetzt noch nie über einen Jungen gedacht hatte...

Als sie sich langsam wieder gefasst hatte, musste sie sich leider Gottes von dem kühlen Wasser trennen und aufstehen, denn das einzigste, was sie von Mizu's Rede mitbekam, waren die Wörter: "Mission" und "beeilen". Seufzend richtete sie ihren Blick in den Himmel, um so den schönen freien Tag zu verabschieden, der ihnen heute eigentlich auferlegt wurde. Doch eigentlich war das gar nicht so schlimm, denn das Mädchen liebte Action und konnte auch nicht den ganzen Tag lame irgendwo herumliegen und die Wolken beobachten. Mit einer schnellen Handbewegung grabschte sie sich einen ihrer Stiefel und schlüpfte in sie hinein, was sie danach noch einmal mit dem anderen Stiefel wiederholte, bis sie nach ihrer Meinung nach, gerichtet war. Noch ein kurzer Blick ins Wasser verriet ihr, dass ihre Haarpracht trotz des Windes, der des öfteren hier herumwirbelte, noch gut aussah. Perfekt! Mit einem leichten Grinsen blickte sie sich noch kurz zu ihrem Bruder und Iwari um, schritt aber dann schnurstracks auf Mizu und Saishiro zu, bis sie kurz neben dem Jungen zum stehen kam und ihn seitlich mit schräg gelegtem Kopf anlächelte:

"Mein Name ist Shai. Auf eine gute Zusammenarbeit bei der Mission, auch wenn wir vielleicht nicht lange die Gelegenheit haben, uns kennenzulernen." Mehr hatte sie ihm nicht zu sagen und mehr wollte auch nicht aus dem Mund heraus, weshalb sie einfach weiter nach vorne ging und sich neben dem blauhaarigen Yuudari positionierte, um ihm zu signalisieren, dass zumindest sie fertig war zum Abmarsch...
 

Iwamoto Yuto

Chuunin
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Und wieder auf auf und davon...

Allmählich kamen die anderen beiden, also Iwari und Shai nach und setzten sich ans Seeufer. Yuto jedoch saß in unmittelbarer Entfernung unter dem Schatten eines Baumes und lies sich dort gerade ins Gras fallen. Das kühle Grün unter ihm war recht angenehm, denn auch wenn Yuto sich heute noch nicht wirklich betätigt hatte, egal in welcher Hinsicht, jedoch musste er auch erst einmal verarbeiten, was in den jüngsten Momenten seines Lebens nun alles geschehen war.
Onee-chan ist also wirklich wieder da, wie schön...
Wie ich mir schon vorher in Gedanken gerufen habe, gibt es sovieles, was ich sie gerne fragen möchte...
Eine leichte sanfte Brise fuhr durch den Park, lies die Blätter über Yutos Kopf in Bewegung versetzen, was ein beruhigendes Rascheln mit sich zog. Ebenso zog die Brise durch seine Haare und fühlte sich recht erfrischend an. Wie nicht selten, entlockten solche Momente Yuto ein kleines Seufzen.
Yuto musste wie er so dalag, an die vergangene Zeit denken, vieles geschah und fand sich in Yutos Erinnerung immer wieder.
Ich würde sagen, nicht nur Onee-chan wird vieles zu erzählen haben, wohl angefangen, bei dem Tod von Kyori, dann verschwand Shai, Iwari wurde unseren Team zugeteilt, Masaru ging mit seinem Vater weg...und zu guter letzt ging auch noch Kigga... soviele Mitgliederwechsel... der einzigst bestehende von Team Saya bin wohl nur ich ... naja es gab ja auch noch ein paar schöne Erlebnisse, zum Beispiel bin ich ja bei Sensei Saya eingezogen und was auch alles noch...
Ein Blatt, von einem der Bäume , der Umgebung legte sich plötzlich auf Yutos Gesicht und holte ihn so sanft aus seiner kleinen Welt die aus seinen Gedanken bestand heraus. Er stand auf und ging zu den anderen beiden hinüber. Iwari zog gerade seine Sachen aus, was Yuto mit einem leichten Schmunzeln im Gesicht bemerkte, da er von klein auf wusste, dass man in diesem See gerade mal höchstens seine Beine hineinstrecken durfte. Scheinbar gab es auch Wächter die von Zeit zu Zeit kontrollierten, das niemand baden ging. Jedoch war es keiner der Wächter, der Iwari vom baden abhielt sondern Sensei Mizu.
...erm... was macht der nun schon wieder hier ? Sollten wir heute nun nicht frei haben ? Hat er da jemanden im Schlepptau ?
Tatsächlich lief jemand hinter Sensei Mizu, und es stellte sich heraus, dass er einer der Genin in Sensei Mizu-Team war, wo die restlichen beiden waren, war Yuto jedoch unklar. Jedoch folgte er den Anweisungen von Sensei Mizu, stand auf und ging zu Seiner Schwester hinüber und stellte sich ebenfalls vor:
Schön dich kennen zu lernen, ich bin Yuto, der Bruder von ihr, mit einer leichten Handbewegung deutete er auf Shai neben ihm.
Eine neue Mission ? ... dann wird es ja heute doch noch stressig...?!
 
Y

Yuudari Mizu

Guest
Nachdenklich legte der Jounin den Kopf schief und betrachtete den Boden, natürlich mit gerunzelter Stirn, denn er musste nachdenken. Über was? Natürlich über die Mission, die sie so großzügig von Tsunade erhalten hatten und alles andere als Sinn hatte.. Doch man durfte sich der Hokage nicht widersetzen, weswegen natürlich Mizu mal wieder dafür ausgewählt wurde, sinnlose Missionen auszuführen.. und das noch mit Genin, die er nicht einmal kannte! Naja, schlimmer konnte es ja nicht werden, denn eine gefährliche Mission war das wohl nicht, dachte der Jounin jedenfall, denn er hatte gegen solche "Gegner" noch nie "kämpfen" dürfen. Total aus dem Konzept gebracht, schlug der Yuudari seine Hände vors Gesicht und wusste nicht einmal, wo sie überhaupt anfangen sollten. Eigentlich wollte er ans Tor von Konoha, doch als er sich das nochmal recht überlegte, machte der Treffpunkt keinen Sinn, da die Mission mitten in Konoha stattfand... oder? Falls nicht irgendwelche der Übeltäter aus dem Tor rausgerannt sind, würde ihre Jagd eindeutig einfacher fallen...

"Hm.... wo fängt man am besten an, nach 3 dicken, herumstreuenden Katzen zu suchen, die ganz Konoha auf den Kopf stellen?" Kurz versank er wieder in seinen Gedanken und hatte den Querschnitt des Ninjadorfes praktisch im Kopf, um schnell alle Ecken, Gänge, Läden, Wälder, Viertel und Häuser durchzugehen, deren Standort er sich vom ewigen Durch-Konoha-Laufen gemerkt hatte. Sie könnten wirklich überall sein, soviel war klar... aber ob sie im Team umherrennen? Augenzeugen zufolge taten sie dies dauernd, und dies würde eventuell ebenfalls leichter für das Team sein, zumal man dann nicht in 3 verschiedene Richtungen latschen und den Katzen hinterherhechten musste. 3 Dicke herumstreunende Katze... dicke Katzen? Ja, dicke Katzen, die trotzdem schneller sind als Menschen und vor allem immer weglaufen, wenn sie merken, dass Gefahr droht....

"Meoww...."

"Huh?"

Abrupt drehte sich der Jounin um und sah vor sich eine der gesuchten Katzen, die gerade dabei war, halbwegs eine Taube zu zerfleddern, die gerade in die Klauen des Raubtieres steckte und sich heftigst wehrte. Sichtlich öffneten sich die blauen Augen des Jounin und auch der Unterkiefer klappte etwas herunter, denn dies war DIE Chance, wenigstens eine der 3 Katzen zu erwischen, sodass sie nur noch Jagd auf 2 machen mussten.

"Meow..."

"Erm..."

Ein kurzer Blick über die Schulter genügte, und er sah eine der dicken Katzen in der Nähe von den Genin stehen. Mist. Wenn er jetzt brüllen würde, würden die Katzen zu 100 % wegrennen und die Jagd ginge in ganz Konoha weiter, was die Menschen dort bestimmt zur Weißglut brachte... aber dennoch hatten sie keine andere Wahl... oder?

"Meow..."

"Oh Gott, bitte nicht....," murmelte der Jounin vor sich hin und entdeckte schließlich die letzte der drei Katzen ganz in der Nähe von Iwari, der immer noch am Seeufer stand und wahrscheinlich dank seiner Aufmachung nicht in der Lage war, dieses Viech einzufangen. Was sollte er tun? Oder besser gesagt: was sollten SIE tun? Jutsu einzusetzen wäre sinnlos, denn diese Viecher würden das merken, beziehungsweise: man durfte ihnen nichts tun, denn diese Katzen gehörten einer Frau, die dafür bekannt war, Katzen zu lieben und ein ganzes Haus voller dieser Fellknäuel hatte...
"Yuto...," flüsterte der Yuudari dem Jungen über der Schulter hinweg zu. "Geh zu Iwari und...." Er konnte nicht weiter reden, denn die Katze, die sich bei Iwari befand musterte den Jounin scharf, blickte dann zu ihren Gefährten, und fing an laut zu miauen. "FANGT DIE VERDAMMTEN KATZEN!" Wie aufs Stichwort rannte der Jounin los in die Richtung, wo die Katze gerade von der Taube abgelassen hatte und wie ein angestochenes Pferd durch den Park rannte. Dass die Katze flink war, wusste der Jounin, denn er hatte verdammte Mühe, dieses Viech einzuholen. Derweilen flitzte auch die Katze bei Iwari in eine andere Richtung, woraufhin Mizu hoffte, dass Yuto schneller war und dieses Katzenviech verfolgte, zusammen mit Iwari natürlich, der dann eben nachlatschen musste.

"Meow!!" Auch das dritte Katzenviech sprang schließlich aus dem Gebüsch und haarscharf an Shai vorbei, die gerade noch ausweichen konnte und verdutzt der Katze hinterherblickte, aber noch nichts machte. Noch ein letztes Mal blickte der Jounin, der derweil etwas weiter vom Geninteam stand, über seine Schulter und rief mit lauter Stimme: "TEILT EUCH AUF! FANGT DIE KATZEN! DAS IST DIE MISSION!! NA LOS BEEILT EUCH!!" Und weg war er wieder, außer Sichtweite der Genin und in der Hoffnung, dass sie sich aufteilten und jeweils zu zweit diese blöden Katzen einsammelten. Mizu konnte alleine gehen, denn er war stark für zwei und flink genug, dieses Ding alleine einzufangen... Sie mussten es irgendwie hinkriegen, auch, wenn diese fetten Katzen äußerst gewitzt und schnell waren.

tbc.: Der Katze hinterher x'D
_____________________
out: Btw sieht die Katzenformation folgendermaßen aus:

Mizu + Katze ---> Park bis ins Reichenviertel

Iwari + Yuto + Katze ---> Konohagakure Zentrum, sprich: Straßen etc.

Shai + Saishiro + Katze ---> Tor Konohas; Wald außerhalb von Konoha

Gebt euer bestes und fangt die Katzen ! Aber aufgepasst: Trotz ihres Volumens sind sie schneller als man glaubt! Auch dürft ihr sie nicht mit irgendwelchen offensiven Jutsu angreifen, denn sie sollen unversehrt zur Hokage zurückgebracht werden.
 

Ogawa Hiroshi

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Vom See, auf die Jagd und wieder zurück

Am See im Park, kurz vor Missions beginn


Die Sonne, dich sich ihren Weg am Himmelszelt gebahnte hatte, strahlte auf den See und der Blick des Jungen schweife von seiner Teamgefährten ab. Das Wasser glitzerte förmlich, durch die Sonnenstrahlen, die durch das Wasser gebrochen wurden. Da er nicht länger warten wollte, machte er seinen ersten Schritt auf den See zu, innerlich war er voller Vorfreude auf die willkommene Abkühlung, doch wusste er nicht das sein erster, zugleich auch sein letzter Schritt gewesen war. Eine mahnende Stimme, die dem jungen Genin mitteilte, dass das Baden hier verboten sei, erklang und Iwari wendete seinen Kopf. „Die Stimme kenn ich doch!“, ging es ihm durch den Kopf. Als er eben diesen Komplett gewendet hatte, sah er, dass es sich um Sensei Mizu handelte und dieser ihn mahnend anwies, sich wieder zu bekleiden.
Eine leicht rötliche Färbung trat in das Gesicht des Genins, es war ihm sichtlichst peinlich, dass er gerade von dem Yuudari bei dieser Tat erwischt wurde. Reaktionslos entfernte sich Sensei Mizu bereits, als Iwari ihm noch eine Geste der Entschuldigung entgegen brachte.
Während sich der Yuudari entschuldigte, dass er seinem Ersatzteam den freien Tag vermiesen musste, stellte er noch einen Gewissen Sakkaku Saishiro vor, der wohl dem Team des Yuudari angehören musste. „Dabei, hab ich gedacht ich kann heut Nachmittag noch etwas das neue Jutsu üben, was ich gerade lerne…“, drang es durch die Windungen seines Gehirns und kurze Zeit später hatte er immerhin schon sein T-Shirt angezogen. Die Worte des Yuudari vernahm er nicht wirklich, nur eine Tatsache ließ sein Herz höher Schlagen „Eine Mission!“ Seinen Blick leicht über die Schulter werfend, sah er zu Sensei Mizu und dem Jungen, denn er gerade vorgestellt hatte. Iwari hoffte, dass das mit der Mission nicht nur so dahin gesagt war, woraufhin er einen leicht skeptischen Gesichtsausdruck machte, doch als sich Shai zu dem Yuudari und Saishiro gesellte, war ihm klar das er es ernst meinte. Aus dem skeptischen Ausdruck in seinem Gesicht, wurde ein Lächeln und im selben Moment zog er sich bereits seine Hose an, die er Augenblicke zuvor aufgehoben hatte. Als er die Hose über seine Beine streifte, fiel ihm auf das er sich Saishiro noch nicht vorgestellt hatte, aber der Gedanke sich in so einer Situation, in der er sich gerade befand, vorzustellen missfiel ihm. Daher beschloss Iwari sich nach der Mission vorzustellen, auch wenn dies vielleicht etwas unhöflich rüber kommen könnte. Iwaris Augen blickten nach unten, wo seine Schuhe im Gras vor sich hin lagen und nur drauf warteten wieder angezogen zu werden. Unbemerkt vom Genin hatte sich eine Katze zu ihm gesellte, die ihren Blick in Richtung des Jounins fallen ließ. Iwari kümmerte sich nicht weiter darum, auch wenn er es als etwas seltsam empfand. Iwari griff sich seine Schuhe, als er diese gerade überstreifen wollte, erklang die Stimme des Yuudaris, „TEILT EUCH AUF! FANGT DIE KATZEN! DAS IST DIE MISSION!! NA LOS BEEILT EUCH!!“ Die Katze die neben Iwari stand lief wie der Teufel los, als sie die Stimme Sensei Mizus hörte und auch der Genin war überrascht, dass die Mission darin bestehen sollte, die Katzen wieder einzufangen. Kaum hatte Iwari die Schuhe übergestreift, sprang er auf und verfolgte die Katze.


Auf der Jagd nach der Katze



Iwari hatte noch gesehen wie sich Yuto, hinter eine der Katzen her gemacht hatte und sein Weg ihn in Richtung des Einkaufsviertels führte. Kurzerhand entschloss sich der Genin seinem Teamkameraden zu folgen, allerdings war es bereits um die Mittagszeit und viele Leute waren auf den Straßen unterwegs, woraufhin Iwari, sowohl die Spur der Katze als auch die seines Teamkameraden verlor. Durch die Menschenmassen, konnte er rein gar nichts erkennen, er kämpfte sich regelrecht durch die Menschenmenge, bis er eine kleine Gasse erreicht hatte, wo er sich für einen Moment erholte und nachdachte. Der Genin lehnte mit seinem Ellenbogen an der Wand und betrachtete, die an der Gasse vorbeigehenden Dorfbewohner, als ihn ein Geräusch, was aus dem hinteren Bereich der schmalen Straße kam, aus seiner Trance holte. Iwari wandte seinen Kopf leicht nach hinten, als er eine der Katzen sah, die sie einfangen sollte. Die Augen der Katze und des Genins trafen sich, als er begann auf sie zuzugehen und seine Schrittgeschwindigkeit weiter steigerte, bis er schließlich auf sie zu lief. So schnell ihn seine Füßen trugen, rannte er auf die Miezekatze zu. Kurz vor der Mieze sprang er auf sie zu, aber die Katze schien nur auf diese Reaktion gewartet zu haben und entfloh dem Genin, mit schnellen Bewegungen. Iwari sah wie die Katze floh, doch konnte er nichts mehr an der Tatsache ändern, das er in wenigen Sekunden in ein paar Mülltonnen fliegen würde. Ein lauter Knall war zu vernehmen als Iwari zwischen den Tonnen landete, ein junges Mädchen, hatte das Spektakel verfolgt und lief zu dem Genin, nachdem er sich etwas aufgerappelt hatte. „Alles Okay?“, fing die Kleine an zu sprechen und guckte Iwari dabei mit großen Augen an, er erwiderte ihren Blick und lächelte sie danach an, „Ja alles okay Kleine, ich spiele mit Freunden nur ein lustiges Spiel.“ Iwari erhob sich vom Boden, wobei das kleine Mädchen ihn beobachtete, „Was ist das denn für ein Spiel?“ Als das Mädchen die Frage stellte, senkte sich der Blick Iwaris und für einen kurzen Moment überlegte er, ehe er dem Mädchen eine Antwort gab, „Wenn du mir versprichst nichts zu erzählen, dann sag ich es dir?“ das kleine Mädchen nickte bestätigend zu und Iwari kniete sich vor das Kind, „Meine Freunde und ich spielen fang die Katzen der Hokage, aber wie gesagt du darfst keine davon erzählen versprochen?“ Iwari hielt ihr den kleine Finger hin, woraufhin das kleine Mädchen ihm die Geste gleich tat und Iwari dem Mädchen, so das Versprechen abnahm, nichts zu erzählen. Mit einem Lächeln auf den Lippen winkte er, der Kleinen nochmals zu und machte sich dann weiter auf die Suche nach dieser Katze. Iwari verließ die Gasse und blickte sich um, nichts außer Dorfbewohner war zu sehen und das in scharren. Er entschloss sich in Richtung des Ramenstandes suchen zu gehen, auch wenn man bei diesen Menschenmengen ehe nichts finden dürfte. Während er durch die Straßen zog, fragte er sich, wie es den Anderen wohl ergehe auf ihrer Suche nach den Katzen.

Die Zeit verstrich und Iwari wurde auf seiner Suche nicht fündig, selbst als er sich mit Hilfe des Henge in eine Schüssel mit Milch verwandelt hatte, kamen nur streunende Katzen. Nach einigen Fehlschlägen, war ihm die Sucherei zu wieder und Iwari entschloss sich zur Sushibar zu gehen, um dort etwas zu essen und sich zu stärken. Kurz vor der Sushibar, kam ihm Yuto entgegen und als Iwari sah was er dort auf dem Arm hatte, war er sichtlichst überrascht. Iwari beglückwünschte seinen Teamkameraden zu diesem Fang und beide machten sich nach einer kurzen Unterhaltung auf den Weg zurück zum Park.


Wieder im Park


Während ihres Ganges zum Park, blickte Iwari auf Yuto, „Hätte nicht gedacht, das er sie fangen kann, aber ich unterschätze ihn vielleicht? Yuto ist in den letzten eineinhalb Jahren sehr stark geworden und ich könnte mir vorstellen jetzt wo seine Schwester zurück ist, wird er mit Sicherheit noch stärker werden, damit er sie beschützen kann!“ Eine leichte Brise kam auf und wehte einen kühlen, angenehmen Wind in das Gesicht des jungen Genins. Während sie über die Gräser wanderten, wirkte er Genin Geistes abwesend und nachdenklich, „Ich muss in den letzten Wochen ziemlich unsympathisch gewesen sein, vor allem Yuto dürfte es aufgefallen sein...“ Iwaris Augen wanderten zu Yuto, ein kurzes Räuspern war seinerseits zu hören, ehe er langsam begann zu sprechen. „Ich muss ziemlich unangenehm gewesen sein in den letzten Wochen oder Yuto?“ Kurz verstummte seine Stimme, ehe er weiter sprach, „Es soll zwar keine Entschuldigung sein, aber du weißt noch wie ich dir damals von meinem Vater erzählt habe oder? Das war noch nicht alles, ich wurde nicht in Konohagakure geboren, ich weiß eigentlich gar nicht wer ich in Wirklichkeit bin. Mein Vater hatte mich vor den Toren des Dorfes gefunden und aufgenommen, das Zeige was mich mit meiner richtigen Familie verbindet, ist dieses Medaillon“ Seine Hand glitt in sein T-Shirt und holte das, mit einem Löwen verzierte, Medaillon hervor. Es war das erste Mal, dass er jemanden diese Tatsache erzählte, aber Iwari vertraute Yuto, auch wenn er dies nicht immer zeigte. Er hielt ihm das Medaillon entgegen, damit Yuto es nähr betrachten konnte und ein kleiner Stein fiel Iwari vom Herzen, da er endlich jemanden davon erzählt hatte.
 

Iwamoto Yuto

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Zurück am See... klärende Gespräche...

Yuto lief relativ ruhig mit Iwari zum See zurück, keiner von beiden sprach groß etwas, das einzigste immer wiederkkehrende Geräusch, war das Rascheln der Blätter im Wind. Die Katze in Yutos Armen verhielt sich ziemlich ruhig und schnurrte leicht, ebenfalls machte sie nun keine Andeutungen mehr abzuhauen. Es schien Yuto so , als ob Iwari beinahe schon erstaunt war, dass Yuto die Katze gefangen hatte. Jedoch störte es ihn nicht, jedoch konnte er sich denken , dass es Iwari wohl etwas wurmen musste, dass es Yuto alleine war der die Katze gefangen hatte, was ein kleines , leicht freches Grinsen auf Yutos Wangen zauberte.
Tja... auch ich habe mal Erfolg und hatte sogar Sushi...
Am See angekommen, schien es so als ob die beiden die ersten waren, die mit einer Katze zurück kamen , jedoch war sich Yuto bei Sensei Mizu nicht sicher, erstens da dieser ein Jounin war und man zweitens gerade bei diesem nicht genau sicher sein konnte. Iwari machte plötzlich etwas, dass Yuto nicht erwartet hätte, zumindest nicht in dieser Situation, denn es schien beinahe so, als ob Iwari sich für sein etwas komisches Benehmen entschuldigen wollte.
Baka...
Viel mehr fiel Yuto in dieser Situation gerade nicht ein , jedoch war Iwari auch noch nicht fertig und holte plötzlich ein Medaillon hervor und erzählte, dass er nicht direkt aus Konohagakure stammen würde.
Der Katze jedoch schien das Medaillon mehr zu interessieren als Yuto,denn diese fing just in diesem Moment an zu versuche es sich mit ihren Pfoten zu schnappen, wovon Yuto sie dann aber abhielt. Es war nicht so als ob Yuto das Medaillon nicht gefallen würde, es war nur so, dass er nicht wusste was er damit anfangen sollte. Das Löwenmuster , das auf dem Medaillon prangte und das Amulett allgemein schien ihm wie ein Erbstück oder etwas ähnliches, jedoch hatte er es auch zuvor nie gesehen oder wusste sonst etwas darüber.
Seine richtige Familie...?
Das ist also das einzigste was du von deiner...richtigen Familie hast bzw. weist ? Gibt es etwas besonderes, oder was auch immer das ein Anhaltspunkt sein könnte an diesem Medaillon ? Vielleicht kann man ja in einer Bibliothek etwas mehr heraus finden...
Seinen letzten Satz, sagte Yuto relativ leise, denn Yuto war am nachdenken ob er so etwas nicht doch schonmal gesehen hatte, jedoch viel es ihm nicht ein oder er kannte so etwas wirklich nicht, wobei letzteres ihm als eher erschien.
 
Zuletzt bearbeitet:
S

Sakkaku Saishiro

Guest
<<< Fluss vor dem Westtor

Mit den Händen in den Taschen lief Shiro stumm neben Shai her und sein Blick war stur auf den Boden gerichtet, wobei es mal wieder eher so aussah, als ob der Junge seine Umgebung gar nicht wahrnahm, sondern tief in Gedanken versunken war und versuchte durch die matschige Erde hindurchzusehen. Tatsächlich wirbelten seine Gedanken um viele Dinge, doch im Mittelpunkt von allem stand das Mädchen, das ebenfalls stumm neben ihm herging und kein sonderlich großes Interesse daran hatte ein Gespräch aufzubauen. Den Regen, der durch das Blattwerk zwar abgeschwächt wurde aber dennoch hart auf ihn nieder fiel, nahm Shiro bemerkte Shiro nicht einmal wirklich, zumindest störte er ihn in keinster Weise. Das ein oder andere Mal ließ er einen leisen Seufzer hören, der jedoch sofort vom Regen verschluckt wurde und den niemand außer er selber hätte hören können. Das einzige, was ab und an durch die Stille drang, war das leise Schnurren der Katze, wenn Shai diese hinter den Ohren kraulte. Wenn Shiro daran dachte, dass diese Katze eigentlich der Grund für seine momentane Stimmungslage war und das alles, was geschehen war, nur passierte, weil ihr Besitzer nicht auf sie aufgepasst hatte und sie ihm entwischen konnte. Ein komisches Gefühl zu wissen, dass ein Tier das Leben von jemanden so nachhaltig prägen konnte. Zumindest hatte es das für Shiro getan. Auch wenn er noch nicht genau sagen konnte in welcher Weise...

Seinen Kopf ab und an anhebend konnte der Junge erkennen, dass sie schon vor langer Zeit durch das große Eingangstor von Konoha getreten waren und sich auf direktem Weg in Richtung Park befanden. Zwar wusste Shiro nicht, ob die anderen Teamkameraden überhaupt dort waren oder nicht, doch blieb ihnen ohnehin keine große andere Wahl wo sie hätten hingehen können. Er hoffte nur, dass er und Shai durch ihren kleinen Ausflug an den Fluss und den darauffolgenden Geschehnissen nicht zu viel Zeit verplempert hatten. Es konnte gut sein, dass sich der Rest des Teams schon längst getroffen hatte und in der Zwischenzeit woanders hingegangen war. Rest des Teams...
Bei diesen Gedanken musste Shiro, wie schon öfters auf den Weg hierher, plötzlich seine Augen schließen und deprimiert über seine jetzige Lage nachdenken. Ihm war nur vor kurzem ganz plötzlich eingefallen, dass er gar nicht mit Shai in einem Team war, die einzige Person, die er bisher getroffen hatte, die zu seinem Team gehörte, war sein Sensei Mizu gewesen. All die Zeit, die er mit Shai verbracht hatte, hatte er nicht einen Gedanken daran verschwendet, dass sie sich in Zukunft wohl möglich kaum noch sehen würden. Shiro hatte selbst für einen Genin ungewöhnlich wenig Freizeit, was sich mit der Einteilung in ein Team noch drastischer auswirken würde. Ob er zwischen Missionen und Clanangelegenheiten überhaupt jemals Zeit finden sollte sich in irgendeiner Weise mit Shai zu beschäftigen? Vielleicht war es das beste, sie einfach aus seinen Gedanken zu verscheuchen. Sonst hatte er ja auch keine Probleme damit Leute zu ignorieren und als 'weniger wertvoll' zu betrachten.

Doch ein kurzer Blick hinüber zu dem Mädchen machte ihm klar, dass er das nicht schaffen würde, selbst wenn er es wirklich gewollt hatte. Wenn sich schon bei ihrem bloßen Anblick irgendwelche komischen Gefühle in ihm breit machten, wie sollte er in der Lage sein sie jemals ganz aus seinem Kopf zu verbannen. Im nächsten Moment kritisierte sich der Junge selber in Gedanken, da es ohnehin schwachsinnig war sich vorzustellen, Shai in Zukunft einfach irgendwie zu ignorieren. Doch hatte er auf der anderen Seite auch keine Ahnung wie er im Moment mit ihr umgehen sollte. Wie hatte seine Mutter ihm mal gesagt? 'Wenn dir keine Lösung einfällt, dann warte ab, die Zeit löst alle Probleme'... Shiro hatte diesem Sprichwort nie Glauben geschenkt, da ihm mehr als genug Situationen einfielen, in denen Abwarten nichts brachte, aber vielleicht gab es ja auch Momente, in denen man einfach abwarten sollte was die Zukunft bringt. Vielleicht sollte er einfach aufhören sich die ganze Zeit Gedanken zu machen und sich um alle möglichen Sachen zu sorgen und die Dinge einfach mal auf sich zukommen zu lassen? Kopfschüttelnd schritt der Junge weiter und bemerkte, dass sie nur noch wenige Schritte vom See im Park entfernt waren und er begann langsam wieder Haltung einzunehmen, da er seinem Sensei nicht vor die Augen treten wollte, als ob er im Moment ein seelisches Wrack war, das nicht so recht weiter wusste.
 
Y

Yuudari Mizu

Guest
[/Iwamoto Shai\]

<<<< Fluss vor dem Westtor

Shai's leicht trauriger Blick lag den ganzen Weg über intensiv auf der Katze, die sie hin und wieder hinter den Ohren kraulte und mit anderen Zärtlichkeiten umgarnte, was der Katze sichtlich gefiel. Schnurrend kuschelte sie sich in die warmen Arme des Mädchens und dachte gar nicht mehr daran, überhaupt noch einmal aufzuwachen, beziehungsweise sich aus diesem gemütlichen Schlafplatz zu verkriechen... Naja, sobald sie im Park waren, musste diese Katze zusammen mit ihren Geschwistern wohl wieder zum rechtmäßigen Besitzer zurück, denn dann war ihre Mission offiziell beendet und jeder konnte wieder seinen eigenen Weg gehen. Ja... seine eigenen Wege gehen. Shai wusste genau, was dies bedeutete und einen Seitenblick auf Saishiro konnte sie sich deswegen auch nicht verkneifen. Einerseits fand sie gut, dass sie von nun an wieder voneinander entfernt waren, doch andererseits vermisste sie ihn jetzt schon, obwohl sie ihn gerade erst ein paar Stunden kannte.... sie wusste nicht wieso sie so fühlte, doch es war da und am liebsten hätte sie die vergangene Zeit noch einmal zurückgedreht, da der erste Schritt in den Park bereits das Ende der Mission verkündete. Leise seufzend richtete sie ihren Blick auf ihren Bruder und auf Iwari, die bereits mit der Katze im Park angekommen waren und sich unterhielten, um die Zeit wohl totzuschlagen, da keiner außer den beiden hier war. Nicht einmal Mizu-sensei befand sich im Park, was hieß, dass er wohl noch auf der Jagd nach der dritten Katze war, jedoch dürfte er ebenfalls jeden Moment kommen.... Nicht, dass sich Shai dies wünschte, doch war es wie gesagt eine Art "Pause", wenn die zwei für einige Zeit getrennte Wege gingen. Wieso? Beide fühlten in etwa dasselbe füreinander, doch waren sie zu verwirrt sich dies einzugestehen, weshalb diese Pause eventuell dazu dient, diese Gefühle einzuordnen, sie zu verstehen und dann anders über diese Momente zu denken. Die Katze etwas an sich drückend, wurden ihre Schritte etwas langsamer und sie lief nun mit einem winzigen Abstand hinter Shiro her. Sollte sie? Die Katze, die gerade noch in ihren Armen lag, machte sich sanft los und gesellte sich zu der anderen Katze, die von Iwari und Yuto hierhergebracht wurde. Shai war es egal, was diese Katze machte, denn das Mädchen hatte gerade etwas anderes im Sinn.. Saishiro und sie würden sich auf lange Zeit nicht sehen, was für sie ganz schon schwer war, jedoch wusste sie nicht, wie es ihm erging, doch hoffte sie, dass er genauso fühlte. Um ehrlich zu sein, wollte das Mädchen nicht, dass er sie vergaß und genau deswegen wollte sie etwas tun, was sie wohl nie für jemand anderen gemacht hätte: Langsam fuhr das Mädchen mit ihrer Hand um ihr Handgelenk, bis schließlich ein kleines silbernes Armketten in ihre Handfläche fiel, welches sie einst von ihrer Mutter bekommen hatte, die aber leider mitsamt dem ganzen Iwamoto-Clan verstorben war. Es war das einzigste Andenken was sie von ihrer Familie hatte, jedoch wusste sie genau, was sie tat... Mit beschleunigtem Schritt hatte sie den Abstand zwischen ihr und Saishiro aufgeholt, berührte mit ihrer Hand die seine und legte unauffällig das Kettchen in seine offene Handfläche, was er wohl erst im letzten Moment mitbekommen sollte.

"Frag nicht. Nimm es und gib es mir zurück, wenn wir uns wiedersehen, okay?", lächelte sie ihm zu und stand auch bald darauf schon ohne weiteres zu sagen bei Iwari und Yuto, um ihnen zu verkünden, dass auch Saishiro und sie die Mission erfolgreich beendet hatten. Nun fehlte also nur noch Mizu-sensei, der sich ungemein viel Zeit ließ, zumindest fand sie das so, denn er war ein Jounin und hätte eigentlich derjenige sein müssen, der als erster hier ankommen sollte. Aber er würde schon rechtzeitig kommen und hatte womöglich nur Stress mit der Katze gehabt, denn diese Tierchen sollte man wahrlich nicht unterschätzen.. in allen Teilbereichen.
_______________


Yuudari Mizu

<<<< von Reichenviertel

Völlig außer Atem schleppte sich der Jounin mit der fauchenden Katze unter seinem Arm durch die Straßen Konohas und hatte Mühe, den drängenden Leuten, die an diesem Tag wohl recht beschäftigt waren, auszuweichen. Immer wieder spürte er Krallen in seiner Hüfte, nadelspitze Zähnchen in seinem Oberarm und die "sanften" Tritte der Katze, da diese eindeutig kein Bock auf Mizu hatte und so schnell wie möglich aus dessen "Umarmung" abhauen wollte. Aber da hatte die Katze falsch gedacht, denn der Yuudari würde dieses Flauschviech garantiert NICHT mehr loslassen, da er seinen Teil der Mission nun erfüllt hatte. Nun hieß es natürlich: Ab in den Park!

"MEEOOOOWWW!", quengelte die Katze unter Mizu's Arm, woraufhin diese am Schlawittchen gepackt und hochgehoben wurde, sodass sie knapp vor Mizu's Gesicht postiert wurde. Seine eisblauen Augen fixierten die dunkelbraunen der Katze, die sofort aufhörte zu miauen und so ruhig wie ein Frühlingswind im Griff des Jounin festsaß. "Maule noch einmal und ich werde dafür sorgen, dass du es nie wieder tust...." Wenn man nun ganz genau hinhörte, könnte man definitiv ein ängstliches Schlucken der Katze vernehmen, denn gerade eben hat wirklich nur ein böser Blick gereicht, um das Wollknäuel zum Schweigen zu bringen. "Geht doch...." Mit einem triumphierenden Lächeln, positionierte er die Katze wieder unter seinem Arm, was die Katze nun aber auch ohne zu Murren akzeptierte. Man musste nicht alles mit Gewalt lösen, ein Blick reichte da schon vollkommen aus, zumindest bei Mizu war das so. Wie dem auch sei. Er hatte die Katze und musste nun endlich los, denn er hatte sich viel zu viel Zeit mit der Jagd gelassen, dass er ganz vergessen hatte, dass seine Ersatzgenin und Saishiro eventuell schon längst hätten fertig sein dürfen. Außerdem hatte sich das Wetter dementsprechend geändert: Der vorherige Sonnenschein war komplett verschwunden, sodass jetzt nur noch eine dicke Schicht aus dunklen Wolken diese bedeckte und kontinuierlich ihre dicken, nassen Regentropfen auf das versteckte Ninjadorf niederprasseln ließen. Natürlich dauerte es nicht lange, da waren Mizu's Haare auch schon komplett durchnässt und klebten teilweise noch an seinem Gesicht. Leise seufzend verlangsamte er seine Schritte etwas und lief nun eher gemütlich als hektisch auf dem knirschenden Kies des Reichenviertels, was eigentlich gleich direkt am Park angrenzen dürfte und er nicht mehr allzu lange zu laufen hätte. Gott sei Dank hatte diese Katze ihn nicht durch ganz Konoha gejagt, denn das hätte noch mehr Probleme bereitet, als sowieso schon aufgekommen waren, denn einige der Dorfbewohner hatten sich doch schlichtweg bei Mizu beschwert, er solle gefälligst seine Katze im Zaum halten und den Schaden bezahlen, welchen die Katze hinterließ. Der Jounin hatte denen bloß den Vogel gezeigt und war weitergehechtet, denn das Geld hatte er wahrlich nicht bei sich, jegliche Lebensmittel, die die Katze zermantscht oder sogar gefressen hatte, zu bezahlen. Noch ging es denen gut! Naja, aber da war er ja noch mal davongekommen, als er versuchte, die Sache aufzuklären und den Dorfbewohnern sagte, er sei bloß auf eine Mission und die Katze gehöre nicht ihm. Als er zum Beweisen der Aussage seinen Stirnprotektor herausholte, schenkten ihm die Bewohner glücklicherweise Glauben und er durfte weitergehen...

"Das hätte alles noch schlimmer laufen können, nicht wahr, Kitty?", blickte er sie an und lächelte kurz, ehe er sich auch schon im Park befand und Ausschau nach seinen Genin hielt, die sich bereits alle am See versammelt hatten. Und siehe da! Jedes Team hatte seinen Teil an der Mission beigetragen und die übrigen Katzen heil und unversehrt an den Treffpunkt zurückgebracht... Triumphierend nickend, ließ er auch die dritte Katze zu den anderen laufen und gesellte sich zu den Genin, um ihnen zu gratulieren, dass sie die Mission geschafft hätten.
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out: Timeskip! Nach diesem Post von Mizu sind 3 Tage vergangen, was heißt, dass hier niemand mehr auf die Geschehnisse antworten soll, sondern so spielen, wie es wohl nach 3 Tagen sein würde. Saya wird wieder ins Geschehen eintreten und sowohl Shai als auch Yuto werden mit ihr im Anwesen sein. Was Iwari macht, bleibt ihm überlassen, jedoch müssen wir alle noch einmal einen Treffpunkt für Team Saya ausmachen... Team Mizu hingegen wird die zwei übrigen Genin aufsammeln und ebenfalls etwas planen.. blah blah, whatever o__o Es müsste jedem klar sein, was ich meine...
 
S

Suriashi Tori

Guest
Tori betrat gelassen den Park und hatte bereits nach wenigen Minuten den großen See erreicht. Als er sich umschaute war noch niemand weiter da, der ganze See war völlig leer. Nach einem kurzen Blick auf die Uhr schüttelte er resignierend den Kopf. "Mhm, ich bin zu früh. Ich dachte eigentlich dass sie alle überpünktlich erscheinen, aber das war wohl ein irrtum. Na ja, zu meiner Zeit herrschte noch Krieg, alles war etwas ernster als heute. Ich setzt mich einfach und warte bis sie hier aufschlagen." Tori ging zu einer der zahlreichen Bänke, setzte sich gelassen hin und schaute eine Weile den Enten zu, wie sie auf dem See fischten. Nach ein paar Minuten zog er einen Apfel aus seiner Gürteltasche und BIss harzhaft hinein. "Ich frag mich wie die drei wohl sind. Jiriki kenn ich schon ein bisschen, aber die anderen beiden sind mir völlig Fremd." Tori aß weiter seinen Apfel während er sich Gedanken um sein neues Team machte, dabei warf er immer wieder einen Blick auf die Uhr.
 
S

Suriashi Jiriki

Guest
Jiriki stand heute besonders früh auf, denn genauso wie am Tag seiner Geninprüfung, war er zu aufgeregt um wirklich schlafen zu können. 'Heute werde ich endlich mein Team kennen lernen! Ich bin so aufgeregt, dass ich schon die ganze Zeit an meinen Nägeln kaue', dachte er während er sich auf den Weg zum See im Park machte. Seine Eltern waren am Tag zuvor nicht nach Hause gekommen, daher hatte er sich mal wieder sein Frühstück selber machen müssen. An und für sich war es nicht selten das seine Eltern nicht nach Hause kamen, denn sie arbeiteten immer sehr hart und viel.

Jiriki war froh um die Ruhe, denn heute Morgen war er lieber alleine mit seinen Gedanken, denn diese drehten sich um sein neues Team. Er wälzte die Möglichkeiten, mit wem er in ein Team kommen würde und welcher Sensei sie wohl anleiten würde. Langsam schlenderte er durch die Straßen Konohas, da er sich sicher war nicht zu spät zu kommen. Er wollte einen guten ersten Eindruck hinterlassen, darum war es sicher nicht ratsam abgehetzt und verschwitzt am Treffpunkt zu erscheinen. 'Ich hoffe wirklich, das ich nicht mit irgendwelchen Spinnern in ein Team gesteckt wurde. Das hätte mir ja noch gefehlt, wenn ich mich nicht nur mit der Mission, sondern auch noch mit meinen Kameraden auseiandersetzten müsste. Aber ich sollte nicht zu eilig Urteilen. Vielleicht sind die ja alle ganz nett', dachte er bei sich, während der park schon in Sicht kam.

Langsam Schritt er auf die Umzäunung zu und betrachtete den Grünwuchs, der den See umschloss und somit vor Blicken von außen abschirmte. Dann kam ihm ein Gedanke, der einer näheren Betrachtung durch aus Wert war, 'Vielleicht habe ich ja das Glück in ein Team mit einem hübschen Mädchen zu kommen. Vielleicht auch zwei? Nein! So viel Glück hatte er sicher nicht!' Er versuchte sich einzureden, dass ihn ein hübsches Mädchen eigentlich nicht interessierte, sondern mehr die Missionen und das Training, doch gelang es ihm nicht diese Gedanken zu vertreiben.

Langsam schritt er durch den Park, die Hände in den Hosentaschen und noch immer mit dem Mädchen Problem beschäftigt, dass er es zunächst nicht bemerkte, als er an dem Treffpunkt vorbei ging. In dem Brief den er bekommen hatte, stand ziemlich präziese wo sie sich treffen sollten. Als er hoch sah um zu sehen wo er hingegangen war, bemerkte er endlich den Mann der in aller Ruhe auf einer Parkbank saß und einen Apfel as. Jiriki dachte kurz nach woher er diesen Mann schon einmal gesehen hatte, als es ihm Plötzlich wieder einfiel und alle Gedanken über Frauen und ihre Reize weg wischte. "Tori-Sensei!? sie leiten das Team in dem ich bin?", rief er aus, als er sich ganz dem Mann zu drehte, der ihn anscheinend interessiert betrachtet hatte als Jiriki an ihm vorbei ging. Jiriki ging zu Tori-Sensei und sagte, "Ich bin richtig froh Sie als Sensei zu haben. Ich hatte schon befürchtet ich würde jemanden bekommen der wie der Akademieleiter Kazu-Sensei ist. Da kann ich wohl sagen ich hatte Glück oder?".

Jiriki stellte sich vor Tori-Sensei und sah ihn freude strahlend an. Dann sah er sich um und versuchte noch jemand anderen zu erkennen, doch war niemand in der Nähe. 'Ich bin wohl der erste Genin hier. Das mir das mal passieren würde! Hätte nicht gedacht das ausgerechnet ich mal der erste ist', dachte er belustigt und fragte an seinen Sensei gewand, "Ist denn sonst noch keiner hier? Ich meinte eigentlich, dass ich ausnahmsweise mal pünktlich wär, aber jetzt muss ich feststellen, dass ich der bisher einzige Genin hier bin". Stirnrunzelnd sah er sich seine Umgebung genauer an um vielleicht ein Anzeichen seiner Kameraden zu erhaschen.
 
N

Nekoyami Niyaze

Guest
Eine kleine zwei Zimmer Wohnung, nicht genug für zwei, doch gemütlich zu dritt, nicht weit vom Stadttor, das war Nekoyami Leilas Wohnung in einem alten Gebäude voller solcher Wohnungen. Es war außerdem Nekoyami Niyazes und Kei-Nekos neues Zuhause. Unterschlupf nachdem ihr Vater sie raus geschmissen hatte, doch besser als ihr voriger Wohnsitz. Zwar nur eine Katze, dafür aber das Gefühl von Unabhängigkeit. Für Niyaze war es wie ein Traum und ihre Tante die kaum da war, nur zum Training ihrer Nichte abends und morgens, machte sie zum glücklichsten Mädchen der Stadt. Längst hatte sie die Schmerzen die ihr Vater ihr zugefügt hatte vergessen, außer blaue Fleken war nichts von ihnen zurück geblieben. Es war Zeit für ihr leben als Genin!
Das neue Konaha Stirnband schmückte ihr Haupt. Nein das passte nicht! Elegant band sie es sich wie ein Halsband um. Nein das würde stören! Geschickt wickelte sie es um ihre dünnen Arme... zu dünnen Arme!! Verzweifelt, den Tränen nahe, aufgebracht und verwirrt stand Niyaze schon seit sie aufgestanden war vor dem Spiegel in der Wohnung ihrer Tante. Starrte auf das silberne Konoha-Symbol zusammen mit dem schwarzen Band. Ja Schwarz, sie hatte darauf bestanden. Doch wo würde sie es tragen? Es war ein Rätsel für sich, fast vergleichbar mit der Prüfung die sie bestehen musste um dieses, nun so problematische, Stirnband zu erhalten.
Neben ihr saß nun schon seit einigen Minuten ihre treue Freundin Kei-Neko, ihr Fell glänzte unter den Strahlen der Morgenröte. Sie tauchten das ganze Zimmer in ein romantisches grau-rot, dafür war aber keine Zeit mehr! Blöde Träumereien. Ein lautes Seufzen entwich ihrem Mund: „Vielleicht bin ich nicht geeignet wenn ich nicht einmal das hin bekomme!?“ Und schon lies sie den Kopf wieder hängen, starrte auf den alten Teppichboden und dachte nach.
So sehr hatte sie dieses Stirnband gewollt, auf zu den nächsten Versuchen: Als Gürtel um die Hüfte? Nein zu albern! Verkehrt herum auf dem Kopf? Sie wurde verzweifelt. Um den Oberschenkel? Oh Gott sah das aus...
Wieder betrachtete sie sich nach jeder neu Platzierung genau im Spiegel. Die langen schwarzen Haare, die blasse Haut, die rotbraunen Augen. Und weiter ihr Spiegelbild herab: Ihre geliebten Nekoyami Kreuze um den Hals und ihr zierlicher Körper gehüllt in die traditionellen Tracht der Nekoyami Kämpferinnen. Konnte sie so überhaupt Konoha repräsentieren? Ihre größte Sorge war doch ihr eigener Clan. „Ok wo soll das Ding hin...“ Noch einmal band sie es diesmal wesendlich loser um ihre Hüfte, die metallene Seite rutschte dabei etwas herab und es hing nun schräg von oberhalb ihrer Hüfte, leicht über ihren Po. „Das ist niedlich, fast sexy... aber, aber, dann starrt ja jeder auf meinen Hintern!?!“


Die Zeit war mehr oder weniger produktiv vergangen, nach ihrem letzten Versuch, den sie als halben Erfolg gefeiert hatte und die Platzierung des Bandes akzeptierte, war sie endlich auf dem Weg in den Park. Es war ein Tag der ihr nur zu bekannt war. Die Sonne brachte ihr Blut zum sprudeln und der sanfte Windhauch trug jeden ihrer Schritte ihrem Ziel näher. An so einem Tag konnte gar nichts schief gehen, selbst für die manchmal so tolpatschige, verträumte, schusselige, schüchterne, zurückhaltende, leise und unsichere Nekoyami und ihrer dreisten Katzen Freundin die wie immer auf der Schulter saß. Warum lief sie eigentlich nie? Niyaze war schon so klein, wie sollte sie mit dem extra Gewicht anfangen zu wachsen?! Ob es ein Plan der raffinierten Katze war um ihr Frauchen klein zu halten? Doch auch das war an einem so schönen Tag egal. Ganz Konoha schien ihr zu der Ernennung zum Genin Glück zu wünschen, das musste dieses schöne Tag bedeuten.
Endlich erreichte sie den Eingang zum Park. Noch nicht sehr oft war sie dort gewesen, kannte aber den Weg zum See recht gut und mit etwas Rückenwind war er nur noch wenige Momente entfernt. „Endlich mein eigenes Team, meine eigenen Missionen, meine eigenen Kameraden, mein eigener Sensei.“ Sie strahlte erwartungsvoll. Jeder Schritt brachte sie ihrem Traum näher. „Lass uns laufen“, schnurrte Kei-Neko, sie konnte es auch nicht mehr erwarten, sprang von der Schulter und lief los. Ha! So einfach gab sie ihren Plan zur klein Haltung Niyazes also auf! Lächelnd folgte Niyaze, trat sich kräftig bei jedem Schritt vom Boden ab und begann fast zu rennen. Ihre Arme flogen im Wind, als sie um die letzte Ecke zum Treffpunkt bog. Ohne zu Stoppen rannte sie weiter, direkt auf die Bank und Jiriki zu, rutschte, stolperte, trudelte und flog wie schon an ihrem letzten Schultag in hohem Bogen auf die Nase. Auch Kei-Neko gab laut miauend ihren Senf dazu: „Tollpatsch!!
„Was für ein erster Eindruck.“, dachte das Mädchen während sie sich behutsam aufrichtete, ihr Gesicht noch rot von dem Fall und noch roter vor Scham. Sie sah dabei immer wieder von einem zum anderen. Jiriki kannte sie ja von der Akademie, er war recht sympathisch, von nahem betrachtet. Auch der Sensei machte einen netten Eindruck um so peinlicher war ihr Auftreten! „Verzeihung“, hauchte sie leise und verbeugte sich tief. Schon war der so gute Tag ruiniert.
 
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Inuzuka Miyu

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"Close your eyes.. and hold on tight... just let the music play~", dudelte es aus dem kleinen pinken Radio, das heute schon seit halb 6 Uhr morgens eingeschaltet war und seit ca. einer Stunde ununterbrochen Lieder abspielte. Nicht, dass es irgendjemand in diesem Haus gestört hätte, denn das kleine Inuzuka-Mädchen war heute alleine, da ihre Eltern und auch ihr großer Bruder außer Haus auf Mission waren. Da die Eltern wussten, dass Miyu trotz ihres Alters sehr erwachsen war was den Haushalt etc. anbelangte, überließen sie ihrer Tochter ohne Hintergedanken und Sorgen die Wohnung. Wie ein Honigkuchenpferd hatte sie sich gefreut und machte sich zur Feier des Tages um halb 6 ein paar Plätzchen, damit sie für den restlichen Tag ein klein wenig Verpflegung und Nervennahrung bei sich haben konnte. Auch das kleine Huskyweibchen Mimi bekam einige Plätzchen ab, die sie gleich mit einem Happs verschlang und sich genüsslich mit der Zunge über die Schnauze leckte. Anscheinend gefielen dem Welpen Miyu's Back- und Kochkünste, denn schon nach ein paar Sekunden stand das Hündchen Männchen machend vor seinem Frauchen und wollte eindeutig noch mehr der feinen Leckereien. Den Kopf schief legend und lächelnd, legte Miyu eine Hand auf den flauschigen Kopf des Hundes um ein paar mal darüber zu streichen, während sie kurz einatmete, um zu signalisieren, dass sie etwas sagen wollte: "Na, Mimi-chan? Scheint dir ja zu schmecken. Aber dennoch solltest du dringend auf deine Linie achten, wenn du willst, dass dir die Rüden auf der Straße noch hinterherschauen." Sie zwinkerte kurz verstohlen und warf dem Hund noch ein Schokoplätzchen auf dem Boden, der aber genauso schnell wieder weg war, als er erschien. "Kennst du das, wenn man isst, aber dennoch nicht zunimmt, Miyu? Genau das herrscht bei mir, also mach dir keine Sorgen, denn die Kalorien werde ich dank des Trainings sowieso wieder los...," bellte Mimi und nur Miyu konnte verstehen, was sie von ihr wollte, denn die Inuzuka hatten eine enge Bindung mit deren Hunde und konnten sie verstehen, egal, was sie sagten. Für Miyu war Mimi schon ein Teil ihres Lebens, denn sie würde nie irgendwo ohne Mimi hingehen und vertraut dem Hund auch viele Geheimnisse an, die Mimi natürlich für sich behält und nicht weitersagt. Beide gehen durch Dick und Dünn, verstehen sich prächtig und sind eigentlich nie getrennt anzufinden... selbst geduscht wird mit Mimi, damit auch sie ihr glänzendes und seidiges Fell behält und sauber bleibt. "Na denn... ich vertrau dir mal, Mimi-chan," grinste Miyu und steckte sich einen Zitronenkeks in den Mund, den sie auch gleich darauf genüsslich verspeiste. Ihre Kekse waren gut geworden, das musste sie zugeben, ohne sich dabei in irgendeiner Weise selbst zu loben... Doch nun schenkte sie der Wanduhr, die so fröhlich vor sich hin tickte, einen kurzen Seitenblick, ehe sie aufgebracht ins Badezimmer stürzte, denn sie hatte nicht mehr viel Zeit, bis sie ihr neues Team treffen wurde! Miyu musste sich heute ganz besonders fein machen, denn der erste Eindruck bei ihren Kameraden und ihrem Sensei zu hinterlassen, war für sie eine sehr wichtige Angelegenheit. Kurz aufatmend, schnappte sie sich den Kamm und begann ihre langen türkisfarbenen Haare durchzukämmen, die dank ihres Erdbeershampoos heute überhaupt nicht widerspenstig und knotig waren, sondern sich perfekt kämmen ließen. Ihr Konoha-Protektor, den sie bei der ziemlich leichten Genin-Prüfung bekommen hatte, band sie sich als Halsschmuck um ihren Hals, denn dies lenkte auch von ihrer etwas ZU üppigen Oberweite ab. Zwar war Miyu erst 11, zeigte aber deutlich mehr weibliche Eigenschaften als so manch anderer, was sie aber gar nicht schlimm findet, eher gut, denn somit würde sie schnell mit den Folgen als Erwachsener konfrontiert. Naja, aber dies war ein anderes Thema, denn das durchsichtige Lipgloss und ein Spritzer von ihrem blumigen Lieblingsduft reichten aus, um die Pflege zu beenden und sich nun vollends an die kleine Mimi-chan zu wenden. Auch sie wurde für den heutigen Tag hübsch gemacht, was dem Welpen sichtlich gefiel, denn das Bürsten war immer angenehm für Mimi gewesen, weswegen sie sich völlig gehen ließ, während Miyu das Fell sorgfältig durchbürstete und glatt strich. Nun aber die Krönung: Nach der vollendeten Bürstorgie, bekam der Welpe das berühmte pinke Schleifchen umgebogen, was dem Hund noch ein viel niedlicheres Aussehen verlieh, als ohne. Doch darf auch bei Mimi der Duft nicht fehlen, weswegen Miyu mit ihrem Parfum nicht geizte und kurz in die Luft sprühte, während Mimi das Parfum sorgfältig auf ihr Fell niederrieseln ließ. Perfekt <3 Triumphierend lächelte das Inuzuka-Mädchen, hob ihren Hund sanft hoch und stupste ihn mit ihrer Nase an:
"Hübsch siehst du aus, Mimi-chan. Wir beide können sicherlich so gehen, oder nicht?" Lachend knuddelte sie ihren Hund und ließ ihn nach den Liebkosungen auch schon wieder auf den Boden zurück, denn Miyu musste sich nun fertig anziehen, damit die beiden endlich das Haus verlassen konnte.

Miyu schob langsam die Schiebetür auf, setzte ihren Schritt in den warmen Vormittag und wartete, bis auch ihr Hündchen endlich rausgerannt kam, denn nun war es an der Zeit, das neue Team kennenzulernen. Erst gestern hatte sie einen Brief vor der Tür gefunden, der an sie addressiert war und den Treffpunkt, sowie die Zeit und der Grund beinhaltete, eben das, was Miyu für diesen einen Tag wissen musste. Um ehrlich zu sein, war das quirlige Mädchen recht aufgeregt was das anbelangte, doch zeigte sie das nicht offen heraus, da sie genau wusste, wie nervig und unausstehlich sie werden konnte, wenn es um das Kennenlernen von neuen Leuten ging. Sich durch eine reguläre Atmung beruhigend, schlenderte sie gemütlich auf dem knirschenden Kiesweg entlang, bis sich das grüne und schöne Parkgelände vor ihren Augen aufbaute. Heute waren eine Menge Menschen dort unterwegs, was das Mädchen allerdings verstehen konnte, denn das Wetter war einfach zu einladend, um einen Spaziergäng zu machen oder einfach nur die Sonne genießen. Doch für all das hatte Miyu keine Zeit, denn sie musste hier Leute treffen, die für eine Zeit lang ein großer und wichtiger Teil ihres Lebens sein würden.. ob das machbar war? Natürlich! Miyu war ohnehin der Typ Mensch, dem es nie und nimmer schwer fällt, sich mit ihrer aufgedrehten und offenen Art Freunde zu machen oder Sympathie zu gewinnen, deswegen machte sich das Inuzuka-Mädchen auch keine Gedanken mehr darüber. Viel wichtiger war es, die Augen offen zu halten und das Parkgelände zu untersuchen, denn jeder, der gerade unterwegs war, konnte ein Mitglied ihres neuen Teams sein. "Was ist mit den dreien? Die sehen aus, als ob sie auf jemanden warten würden," merkte Mimi an und bellte in eine Richtung, in der drei Personen saßen und bis jetzt noch ihren eigenen Beschäftigungen nachgingen. Einer der drei aß gerade einen Apfel und war deutlich größer als die anderen, weshalb Miyu darauf schloss, dass dies wohl der Sensei sein musste... oder? Daneben standen noch ein rothaariger Junge, der auf den ersten Blick etwas schüchtern aber dennoch niedlich wirkte und ein sehr winziges Mädchen, welches eine Katze dabei hatte und diese gleich die Aufmerksamkeit der Huskyhündin bekam. Aufgeregt bellte Mimi das Katzenviech an und fletschte bedrohlich die Zähne, denn Katzen konnte die Hundedame auf den Tod nicht ausstehen! "Am besten sollte sie gar nicht erst von der schützenden Schulter ihres Frauchens runterkommen... könnte schlimm enden." Mit der Zunge schnalzend entkräftigte Miyu die Drohung der Hündin und stemmte die Hände in die Hüften, ehe sie den Zeigefinger auf ihre Lippen legte und den Hund um Ruhe bat. Zwar konnte Miyu nachvollziehen, wie es Mimi gehen mag, doch musste man den Menschen und deren Tieren auch erst einmal eine Chance geben, um zu sehen, wie sie sich verhielten. Mit einem sanften und warmen Lächeln zugleich erreichte das Inuzuka-Mädchen schließlich das Team und stellte sich mit einer kurzen Verbeugung dem Sensei vor:

"Ohayou gozaimasu*. Inuzuka Miyu desu*." Sie schaute kurz auf, lächelte, richtete aber ihren Zeigefinger kurzweilig auf den Hund, den sie dabeihatte, um auch ihn vorzustellen. "Und das ist Mimi-chan, meine treue Begleiterin." Freundlich dreinschauend begrüßte sie auch den Jungen und das Mädchen mit einem Nicken, um schlussendlich abzuwarten, wie der Jounin reagierte. Hoffentlich war sie hier auch richtig...
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*Ohayou gozaimasu = Schönen guten Morgen
*Inuzuka Miyu desu. = Ich bin Inuzuka Miyu.
 
S

Suriashi Tori

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Tori kaute ruhig seinen Apfel als Schritte die Ankunft des ersten Genin verkündeten. Tori fiel es leicht die Schritte zuzuordnen, er kannte sie ja nur zu gut. Als Jiriki endlich bei ihm angekommen war, die Bank auf der Tori saß umrundete und etwas von Glück, der Akademie und den anderen, noch nicht anwesenden Genin, redete. Tori zog eine Augenbraue hoch und biss noch mal, beiläufig in seinen Apfel. Er schien erst gar nicht auf Jiriki reagieren zu wollen, stattdessen kaute er langsam und genüsslich. Als er das Stück Apfel endlich herunter geschluckt hatte setzte er sich gerade hin und schaute Jiriki mit einem leichten Grinsen an. "Zwei Dinge! Erstens: Seit wann Siezen wir uns? Ich bin zwar jetzt dein Sensei, und du meine persönliche Nervensäge, aber nichts desto trotz sind wir Cousins, oder so was ähnliches, also kannst du mich ruhig Duzen. Und zweitens: Mit Glück hat deine Teamzuordnung nur begrenzt was zu tun. Nur damit du's weist, ein Jounin kann gewissen Einfluss auf die Zusammenstellung seines Teams nehmen, aber wenn du willst kannst du mich auch als dein Glück bezeichnen." Toris Grinsen wurde noch breiter als es zuvor schon gewesen war, er stichelte zwar ein wenig, aber selbst Menschen die ihn nicht kannten konnten an seinem Gesichtsausdruck erkennen dass er nur Spaß machte.
Kaum war Tori mit Jiriki fertig da hörte er auch schon wieder Schritte, diesmal aber deutlich leichter, federnder wenn man so wollte, und es waren auch nicht nur menschliche Schritte, da waren noch Schritte eines Vierbeiners zu hören. Zuerst glaubte Tori dass es sich um einen Jogger und sein Haustier handelte, aber als die Schritte immer näher kamen und der Verursacher kurz hinter ihm sogar stürzte wurde Tori neugierig und drehte sich ein wenig um. Wieder biss er, leicht desinteressiert, in seinen Apfel und schaute Niyaze ausdruckslos an. "Aha, dass muss Niyaze vom Nekoyami Clan sein." Nachdem sie wieder aufgestanden war und sich entschuldigte, nickte Tori ihr leicht zu und lächelte sie freundlich an. "Keine Sorge, du musst nicht um Verzeihung bitten, schließlich sind weder Jiriki noch ich in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich bin Suriashi Tori, aber Tori reicht völlig." Er wollte gerade weiter auf Niyaze eingehen, als auch schon der letzte der drei Genin auf sie zusteuerte.
Das bellen eines jungen Hundes kündigte Inuzukua Miyu schon aus einiger Entfernung an. Tori warf kurz einen Blick auf die Katze von Niyaze, bevor er Miyu kleinen Hund fixierte. Der Welpe bellte deutlich heftiger als man es bei seiner Größe erwarten konnte, allerdings war das nicht Toris Hauptsorge. Er fragte sich für einen kurzen Moment ob die, quas naturgegebene, Feindschaft von Hunden und Katzen die Zusammenarbeit der Mädchen, und damit das ganze Team, belasten würde. Doch schnell schüttelte er den Gedanken ab und schaute zu Miyu, die sich gerade vorgestellt hatte. "Guten Morgen, ich bin Suriashi Tori."

Tori warf den Rest des Apfels weit in den See und stand dann ruhig auf. Er klopfte sich, obligatorisch, die Hose ab, streckte sich ein Mal, als ob er gerade aufgestanden wäre und drehte sich dann zu den drei Genin um. "Ok, damit wäre wir ja vollständig, sehr gut." Tori warf einen kurzen Blick auf seine Uhr und nickte dann zufrieden. "Und ihr seid sogar alle pünktlich. Also gut, kommen wir zum wesentlichen. Zuerst solltet ihr euch alle mal, etwas ausführlicher als nur mit eurem Namen vorstellen. Danach komme ich mal zu dem, obligatorischen, Test was ihr als Team so drauf habt. Dabei könnt ihr euch aber aussuchen ob ihr zuerst den Theoretischen oder den Praktischen Teil machen wollt." Tori vergrub die Hände in den Hosentaschen und schaute seine neuen Genin nacheinander an und musterte sie intensiv, dabei nickte er leicht, als wollte er einer aussage zustimmen. "Sieht ja gar nicht schlecht aus, mal schauen was sie so drauf haben, dann machen wir heute erstmal einen ruhigen Kennenlerntag und wenn sie gut sind kann ich sie ja Morgen schon auf ihre erste Mission loslassen."
 
S

Suriashi Jiriki

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Jiriki entging nicht der Humor in Toris Aussage und lächelte verlegen, doch bevor er zu einer Antwort ansetzten konnte, hörte er Schritte, die schnell näher kamen. Als er sich umdrehte sah er ein Mädchen in Begleitung einer Katze. 'Das ist doch... uhm, wie hieß sie noch? Aja, stimmt! Niyaze Neko... Negro... yama... irgendwas. Verdammt! Mein Gedächtnis ist wirklich ziemlich schlecht', dachte er ärgerlich, während er sah wie das Mädchen strauchelte und der Länge nach zu Boden fiel. Jiriki war etwas verwundert, denn soweit er sich erinnerte, waren Shinobi üblicherweise nicht so ungeschickt. Dieses Mädchen kam sogar aus einem Katzen-Clan, was noch zu Jirikis verwirrung beitrug, denn Katzen im Besonderen sind doch für ihre Geschicklichkeit bekannt. Plötzlich traf ihn eine Erkenntnis. 'Ein Mädchen! Ich bin mit einem Mädchen in einem Team! Gut, nicht grad die beeindruckenste Erscheinung ihrer Gattung, doch sicherlich ein niedlicher Anblick. Ich sollte mich glücklich schätzen', schoß ihm durch den Kopf mit einem verträumten lächeln.

Jäh wurde er aus den Gedanken gerissen, als Tori das Katzen-Mädchen mit folgenden Worten begrüßte, "Keine Sorge, du musst nicht um Verzeihung bitten, schließlich sind weder Jiriki noch ich in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich bin Suriashi Tori, aber Tori reicht völlig." Jiriki wollte grade seinerseits zu einer Begrüßung ansetzten und sein neues Teammitglied willkommen heißen, als auch schon das nächste Mitglied auftauchte. Jirki hörte ein lautes Bellen, was seine Aufmerksamkeit in die andere Richtung lenkte. Was er dort sah ließ ihm das Blut ins Gesicht schießen und den Mund leicht offen stehen. Dort kam ein Mädchen auf das Team zu, was Jirikis ganze Aufmerksamkeit auf sich zog. Am Rand bekam er mit das sie von einem kleinem Hund begleitet wurde, doch diese Information gelang nur über Umwege in seinen verstand. 'Wow...', war alles was er denken konnte.

Als sie vor der Gruppe stand sagte sie, "Ohayou gozaimasu. Inuzuka Miyu desu." Mit einem Fingerzeig in die Richtung des Hundes, fügte sie hinzu, "Und das ist Mimi-chan, meine treue Begleiterin." Jiriki war noch immer gefesselt von dem Mädchen und etwas zu spät bemerkte er, das sein Blick von ihrem Gesicht hinunterwanderte und knapp unterhalb ihres Konoha-Protektors zum halten kam. Verlegen schaute er schnell in eine andere Richtung und war heil froh, als Tori das Wort ergriff und sagte, "Ok, damit wäre wir ja vollständig, sehr gut." Nach einem prüfendem Blick auf seine Uhr fügte er hinzu, "Und ihr seid sogar alle pünktlich. Also gut, kommen wir zum wesentlichen. Zuerst solltet ihr euch alle mal, etwas ausführlicher als nur mit eurem Namen vorstellen. Danach komme ich mal zu dem, obligatorischen, Test was ihr als Team so drauf habt. Dabei könnt ihr euch aber aussuchen ob ihr zuerst den Theoretischen oder den Praktischen Teil machen wollt."

Jiriki war glücklich darüber, seine Gedanken mit etwas anderem beschäftigen zu können, als dem Mädchen und ihrer.... nunja, ungewöhnlich 'weiblichen' Erscheinung. Er sah kurz seine Teamkameraden an, um zu sehen wer anfangen wollte, wobei er schnell den Blick von der Inuzuka abwand, da er wieder errötete. 'Ich bin doch tatsächlich mit zwei Mädchen in einem Team. Da war wohl eine höhere Macht der Meinung mir mal was gutes zu tun. Erst bekomm ich Tori als Sensei und dann hab ich auch noch zwei hübsche Mädchen als Teamkameraden. Das könnte besser werden als ich erwartet habe', dachte er glücklich bei sich selbst. Dann ging Jiriki auf, das er von seinem Team angesehen wurde und sie der Meinung waren, dass er wohl beginnen sollte sich vorzustellen. 'Das hat mir noch gefehlt! Ich soll anfangen? heißt es nich immer 'Ladies first'? Naja hilft wohl nichts, dann muss ich wohl', dachte er, während er überlegte, wo er beginnen sollte.

Jiriki holte tief Luft und begann verlegen zu sprechen. "Also... also mein Name Ist Suriashi Jiriki. Ich bin 14 Jahre alt und... naja, halt seit kurzem Genin, genau wie ihr" Düster dachte er bei sich, 'Dumm gelaufen du Spezialist! Das konntest du auch mal besser.' Nervös sprach er weiter, "Mein Wunsch ist es ein geachteter und Respektierter Shinobi zu werden. Hm... Was soll ich noch sagen? Ich liebe es in der Wildnis umherzuwandern und habe dort viel Zeit verbracht. Und für die Zukunft wünsche ich mir, das wir alle Freunde werden, denn ich denke, dass das sehr wichtig ist für ein Team." Bei diesen Worten huschte sein Blick zu der Inuzuka hinüber und senkte sich dann verlegen zu Boden. Er scharrte leicht mit dem Fuß im Sand des Weges und dachte bei sich, 'Du bist ein hoffnungloser Idiot'. Er kratzte sich verlegen an seinem Hinterkopf und lächelte nervös, während er mit den Schultern zuckte, um zu signalisieren, dass er nicht wusste was er noch sagen sollte.
 
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