Untere Fabrikhöhlen

Dieses Thema im Forum "Klippen und Industriegebiet" wurde erstellt von Sumiya Saki, 2. Sep. 2018.

  1. Sumiya Saki

    Sumiya Saki Genin

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    Den gesamten Weg bis herunter nach Getsurin grübelte Saki stumm vor sich hin. Wie sollte diese verdammte Mission denn ablaufen, wenn ihr ein Genin zugeteilt wurde, der keinerlei Erfahrung hatte und einer, der so verpeilt war, dass er das Wasser in der Uhr nicht sah, während darauf geguckt wurde? Irgendwie hoffte Saki, dass diese Mission einfach war, denn sie hatte nicht das gefühl, dass diese teamkonstellation mit einer komplexen Aufgabe alleine klar kommen würde. Vielleicht endete es so, wie viele Gruppenprojekte in der Wschule, eienr machte die gesamte Arbeit und in diesem Fall war die Sumiya sicher, dass das an ihr hängen bleiben könnte. Natürlich war es möglich, dass sowohl Nanami, als auch Ibuki die Künstlerin überraschten, aber noch sah Saki davon nichts.

    In Getsurin angelangt, bemerkte Saki sofort etwas, das ihre Laune etwas verbesserte. Es war zwar noch rechgt warm, aber über der Ahfenstandt hingen dichte Wolken, die die gleißende Sonne fast vollständig aussperrten. Zudem ging ein relativ angenehmer Wind, sodass Saki sich keine Sorgen machen musste, ob hier jemand einen Hitzschlag erleiden würde. Noch während Saki das Wetter innerlich abnickte und für die Mission geeignet befand, ergriff die zu spät kommende Kunoichi, Ibuki, das Wort. Sie wollte wissen, wie es weiter gehen sollte und ob ein Schioff auf die drei warten würde. Innerlich schlug Saki bereits die Hand gegen ihre Stirn, sicherlich waren die Informationen nicht sodnerlich zahlreich gewesen, die die Grupope erhalten hatte, aber eines war klar, dass es um eine Höhle in Getsurin ging, daher empfand Saki die Frage nach einem Boot als lächerlich. Ein langer Tag stand vor der Kunoichi, das spürte sie eindeutig. Dennoch versuchte sie wenigstens die Fassung zu wahren, fürs Erste. Wir bleiben hier in Getsurin, es geht ja um eine der eingestürzten Fabrikhöhlen. Oder ist die kurze Nachricht der Dorfverwaltung mit schwimmen gewesen? Es war faszinierend zu beobachten, wie Saki sich vornahm nett und geduldig zu sein und die Sache einen Satz lang anhielt bevor sie genug hatte. Als würde irgend ein Schalter in der Sumiya nicht auf der Nettigkeitsposition stehen bleiben oder ein Wackelkontakt verhinderte es. Doch zum Glück war Saki keine Maschine, wobei ihre Gegenüber das nicht so positiv auffassen würden. Seis drum, Saki würde sich für andere nicht verbiegen, wenn jemand ein Problem damit hat, soll er es ihr gefäligst ins Gesicht sagen. Sollte Ibuki sich auf den Schllips getreten fühlen, war es eben so, immerhin war sie es, die zuspät gekommen war, weil sie noch hatte schwimmen gehen wollen. Dennoch war Saki in der Pflicht die Aufgabe wenigstens etwas zu erläutern, schon alleine damit alle auf dem gleichen Stand waren. Gruppenleiter und so. Also nochmal zum mitschreiben doer wenigstens merken. Vor ein paar Tagen ist eine Höhle in Getsurin eingestürzt, es gab viele Verletzte, aber zum Glück keine Todesopfer. Da die Höhle strukturell intakt war, wird Sabotage erwartet und wir sollen herausfinden, ob etwas dran ist an der Sache. Das sollte als Erklärung doch erstmal ausreichen. Für Zwischenfragen hatte Saki nämlich keine Laune, wobei die hatte sie auch schon von Anfang an nicht. Jetzt mussten die drei nur noch die Höhle finden. Vorsichtig linste Sakia auf ihre Notizen, wie das Ding hieß; Miwase Fischausweidung stand auf dem Zettel. Na das konnte ja spaßig werden, hoffentlich lagen nicht noch überall Fischabfälle in der Höhle herum.
     
  2. Hōzuki Nanami

    Hōzuki Nanami Genin

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    Eine kaputte Uhr? Ohje, das fing ja schon mal gut an. Eine schlecht gelaunte Teamleiterin und fünfzehn Minuten Rückstand. Aber das hier war schließlich kein Rennen. Nanami wusste sowieso noch nicht, wie sie den Umfang der ihnen anvertrauten Aufgabe einschätzen sollte. Mit Detektivarbeit kannte sie sich nicht so gut aus und von den Aussagen und der schieren Anzahl der Verunglückten her zu urteilen, die Saki und sie in der Notaufnahme behandeln durften, schien es ein ziemlich schwerer Unfall gewesen zu sein. Unfall – es wird ja Sabotage vermutet, sonst wäre auch kein Shinobiteam entsandt worden, um den Ort des Unglückes noch einmal zu untersuchen! Immerhin schien das Wetter sich auf Nanamis Seite zu schlagen. Sie war das feuchte und kühlere Klima aus Kirigakure gewohnt und empfand das, in letzter Zeit, sehr heiße Wetter als sehr unangenehm. Glücklicherweise zog sich der Himmel inzwischen etwas zu und der Duft des Meeres wurde den Dreien von einer angenehmen Seebrise entgegen getragen, als sie die Hafenstadt Getsurin erreichten.

    Die junge Hōzuki zuckte innerlich zusammen, als Ibuki danach fragte, ob sie in ein Schiff einsteigen würden, um ihren Missionsort zu erreichen - wusste sie schließlich das, dem nicht so war und fürchtete, wie die ohnehin schon angespannte Saki wohl reagieren würde. Den gesamten Weg nach Getsurin war es bereits unangenehm still gewesen. Ibuki hatte sich wohl nicht getraut noch einmal etwas zu sagen, um Saki nicht ausversehen noch etwas Falsches zu sagen, an dem sich die Sumiya aufreiben könnte. Während ihres gemeinsamen Jobs im Krankenhaus hatte sie das blauhaarige Mädchen auf eine andere Art und Weise angespannt erlebt. Sie schien völlig in ihre Aufgaben vertieft gewesen zu sein und war durchgehend ernst, aber relativ entspannt. Jetzt aber schien Saki recht angespannt zu sein – mit der Geduld schien sie es wohl nicht so zu haben. Doch hatte Nanami bereits mit dem Schlimmsten gerechnet, so fiel Sakis Antwort überraschenderweise doch recht gelassen und verhältnismäßig ruhig, wie sachlich aus, als sie den Auftrag der Mission erläuterte. „Hmm...“, kam es von Ibuki dann in einem nachdenklichen Ton. Sie kratzte sich am Hinterkopf und erläuterte anschließend etwas verlegen: „Entschuldige, aber da war ich vielleicht gedanklich schon einen Schritt weiter. Natürlich wäre der erste Schritt, sich die Fabrikhöhle anzuschauen. Aber ich glaube in der Zeitung gelesen zu haben, dass es Verletzte gegeben hatte. Da dachte ich, dass man die vielleicht aufsuchen könnte.” Ohje .. alles was Nanami auf ihrer ersten Mission nicht wollte waren lange und unnötige Diskussionen oder gar Streitereien. In ihrem Clan endeten Wortgefechte nicht selten in einer Prügelei! In ihren Kopf kämpften Saki und Ibuki bereits in einer kreisrunden Staubwolke aus fliegenden Fäusten, Füßen und Fischmessern miteinander. Doch da riss die Schwarzhaarige Nanami aus ihrem kurzen Tagtraum: “Ebenso muss es einen Gutachter gegeben haben, der sich die Höhle bereits angesehen hat und den Widerspruch aufgedeckt hat.“ gab sie zu bedenken und ließ ihren Blick umherschweifen, als ob sie nach etwas Ausschau hielt. „Sicherlich gibt es auch Zeugen, die am Tag des Unglücks in der Nähe gewesen waren und Auskunft geben könnten. Leute, die in der Nähe arbeiten oder in Sichtweite wohnen. Aber, wenn du meinst wir sollten uns erst einmal auf die Höhle konzentrieren, ist das wohl ebenso gut.“ Nanami empfand Ibukis Antwort etwas patzig, doch ihre Argumente waren nicht von der Hand zu weisen. Sie hatte sich auch bereits gefragt, warum drei Shinobi geschickt wurden, um die Aufgaben eines Gutachters, oder Ermittlers zu erledigen – besonders, da dies bereits von offizieller Seite bereits geschehen war! Was Ibuki jedoch nicht wusste, war, dass ihre beiden Kolleginnen durch Nanamis Prüfungsjob schon Kontakt zu einigen Zeugen hatten, auch wenn sie diese nicht offiziell zu dem Unglück ausgefragt hatten. Dadurch aber hatte die Weißhaarige eine gewisse Neugier entwickelt und hatte sich insgeheim schon darauf gefreut, sich den Unglücksort einmal näher ansehen zu dürfen. Sie nickte eifrig. “Was die Zeugen angeht ..” meldete sie sich endlich auch Mal zu Wort. “.. Saki und ich haben vor gut einer Woche im Krankenhaus in der Notaufnahme ausgeholfen. Dort hatte man alle Hände voll zu tun die Verletzten aus dem Fabrikunglück zu versorgen. Wir haben natürlich niemanden direkt ausgefragt, aber die ein oder andere Information aus den Gesprächen mit und zwischen den Patienten aufschnappen können. Vielleicht können wir die Informationsfetzen aus der Notaufnahme mit dem Bild abgleichen, dass sich uns in der Fabrik ergibt? Außerdem liegt uns der Bericht des Gutachters nicht vor, sofern Saki diesen nicht von der Dorfleitung erhalten hat! Deswegen denke ich, wäre es das Beste, wenn wir uns zunächst selbst ein Bild vom Ort des Geschehens machen, ehe wir weitere Schritte einleiten.” erörterte Nanami ihre Gedanken in einem sachlichen und ruhigen Tonfall. Lange würde es nicht mehr dauern bis die drei an der Miwase Fischausweidungs Fabrik ankommen würden, zu der sie von ihrer Teamleiterin zielstrebig hingeführt wurden.
     
  3. Asatsuya Ibuki

    Asatsuya Ibuki Genin

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    Äußerst gespannt hatte Ibuki den Worten des weißhaarigen Mädchens gelauscht, enthielten diese doch einige recht wichtige Informationen. Informationen, die nicht nur die Mission, sondern auch die Natur dieses Teams betraf, welchem die junge Asatsuya seid einiger Zeit angehörte. Nach und nach machte sich das Mädchen so ein Bild ihrer eigenen Lage und wurde dabei merklich stiller, während die Gruppe ihren Weg zu den Fabrikhöhlen fortsetzte.
    Scheint so, als ob bereits mehr Informationen vorhanden sind, als man zugeben will. Dachte Ibuki bei sich und ließ einen flüchtigen Blick zu Saki herüber schweifen. In ihrem Blick hing in diesem kurzen Moment weder Misstrauen, noch Argwöhnen. Vielmehr musterte die Schwarzhaarige die Teamleiterin ein weiteres Mal in kühler Gelassenheit, in der Hoffnung, weitere Informationen aus Sakis Verhalten, Mimik und Haltung herauslesen zu können. Fragt sich nur, warum man mir diese wichtigen Infos vorenthält! Dass man den einen oder anderen Teamkollegen schon von anderen Aufträgen her kennt, ist ja nicht ungewöhnlich. Aber dann so geheimniskrämerisch zu sein, ist doch etwas seltsam.Und auch wenn ich offensichtlich zu spät am Treffpunkt angekommen bin, so hätte man mir ja zumindest auf dem Weg hier hinunter das Wichtigste mitteilen können. Grübelte die Schwarzhaarige, aber konnte sich mithilfe der bisherigen Indizien nicht erklären, welchen Zweck es hatte, wenn einem Teil des Teams gewisse Informationen verschwiegen wurden. Was aber weitaus wichtiger ist; Was verschwiegt Saki noch alles? Und welche Rolle soll ich in diesem Team spielen, wenn ich über manches im Unklaren gelassen werde? Fragte sich Ibuki und hatte die Diskussion mit Saki und Nanami bereits mit einem abwesenden Nicken ihres Kopfes zur Seite geschoben. Wenn die Teamleiterin nicht von sich aus Informationen preis geben wollte, so machte es auch wenig Sinn weiter nachzuhaken. Die Blauhaarige würde schon ihre Gründe haben, warum sie so handelte. Für die junge Asatsuya kristalisierte sich dann jedoch schnell heraus, dass es nicht unklug wäre ihre Aufmerksamkeit nicht nur auf die Umgebung zu richten, sondern auch ihr nahes Umfeld etwas schärfer im Blick zu behalten. Denn warum auch immer die Dorfleitung ausgerechnet sie diesem Team zugeordnet hatte, sie glaubte nicht daran, dass es reiner Zufall gewesen war. Denn Ibuki glaubte vielmehr, das es für alles, was scheinbar zufällig passiert, es einen Plan gibt.

    Nach einem kurzen Fußmarsch, erreichten die drei Kunoichi schließlich die Felsklippen, in denen Zahlreiche Fabriken und Wohnungen in den Stein hineingehauen worden waren. Nur wenig später lenkte die Anwesenheit von einigen Sicherheitskräften und ein mit auffälligen Bändern abgesperrter Höhleneingang die Aufmerksamkeit der Drei auf die derzeit stillgelegte Fischfabrik „Miwase“. Dies war ohne Zweifel der Dreh und Angelpunkt ihrer Mission und auch der erste Anlaufpunkt für die weitere Informationsgewinnung.
    Zielstrebig bewegten sich die Mädchen auf den abgesperrten Bereich zu und erregten damit unweigerlich die Aufmerksamkeit der dort stationierten Sicherheitskräfte. Zwei, der Vier Wachmänner in neungelben Westen, drehten sich auch sogleich zu ihnen hinüber, während die anderen nur einen flüchtigen Blick auf die bunt zusammengewürfelte Truppe warfen.
    „Ihr könnt gleich wieder umkehren!“, gab der schmächtigere, der beiden Wachmänner ihnen zu verstehen. Dieser hatte kurzes schwarzes Haar und eine große runde Brille. In seinen Händen hielt er ein hälzernes Klemmbrett, auf das er mit den Fingern seiner linken Hand energisch tippte, als er ihnen weiter ausführte: „Der Zutritt ist jedem ohne explizite Genehmigung untersagt! Da könnt ihr eure Verwaltung nochmal darauf hinweisen, dass sie erst jemanden wieder schicken, wenn hier nichts mehr einsturzgefährdet ist!“ Nach diesen Worten, tippte der Brillenträger noch drei Mal mit dem Finger auf sein Brett, so, als ob er deutlich machen wollte, dass diese Anweisungen jederzeit gut nachlesbar hier auf seinen Zetteln stehen würden. Ibuki fühlte sich hierbei von der kleinen Gruppe an Kunoichi wohl am wenigsten angesprochen, war sie doch soweiso schon der Außenseiter des Teams und in ihrer derzeitigen Lage ganz und gar nicht gewillt auch nur in irgendeiner Art und Weise für das gesamte Team zu sprechen. Um diese Einstellung auch wortlos an die anderen Zwei zu vermitteln, lenkte sie ihren Fokus gezielt auf die Umgebung. So versuchte sie ihre Zeitdamit zu nutzen, die Fabrikhöhle und die nahe Umgebung zu mustern und nach weiteren Hinweisen zu suchen. Was sie genau suchte, wusste Ibuki dabei noch nicht einmal, war sich aber sicher, dass dies besser wäre, als sich in eine weitere Diskussion hineinziehen zu lassen. Soll das doch ruhig Saki machen!
     
  4. Sumiya Saki

    Sumiya Saki Genin

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    Vielleicht interpretierte Ibuki zu viel in die Situation hinein und die Tatsache, dass Saki und Nanami eben aufgrund ihres vorangegangenen Jobs etwas mehr Informationen hatten, würde jetzt kaum hilfreich sein, denn was die beiden Genin mitbekommen hatten, waren eher Gerüchte, Hörensagen und Vermutungen, die eher haltlos, als alles andere waren. Doch Saki selbst bekam ja auhc nichts mit von den Gedanken der Asatsuya, genau so wenig, wie diese wusste, dass die Informationen von Saki und Nanami deutlich begrenzter waren, als angedeutet. Simple Kommunikation wäre sicherlich in der Lage dieses Missverständnis aufzuklären, aber Kommunikation mit Saki stellte generell eine Herausforderung dar, denn das Mädchen hatte diese Fertigkeit sicherlich nicht verfeinert und in Schuss gehalten. Sie war stur, grantig und kam zum Punkt und wenn dabei Gefühle verletzt wurden, passierte es halt. Da war Saki wenig feinfühlig.

    Doch bevor das Kommunikationsproblem, von dem Saki nicht einsah, dass es existierte, gelöst werden konnte, stellte sich eine neue Barriere in den Weg. Die Sicherheitsleute, die den Einlass in die Höhle verwehrten. Natürlich wurden unbefugte von der Höhle fern gehalten, das war nur recht und billig, doch was gesagt wurde, machte Saki nur wütend. Scheinbar war es egal, dass sie von der Dorfverwaltung von Soragakure gesandt worden waren, niemand durfte rein. Einsturzgefahr, pah. Saki glaubte nicht daran, wenn dem so wäre, warum waren gerade die benachbarten Fabriken noch voll im Betrieb? Mussten nicht wenigstens ein paar geschlossen werden, um den Bereich zu untersuchen oder zu stützen? Wenn wenn dem nicht so war, wie groß konnten die Schäden wirklich sein? Als Saki an den Wächter vorbei blickte konnte sie in den eingang der benachbarten Höhle blicken. Eine ganze Handvoll Arbeiter trug Kisten umher und bepackte sie scheinbar mit Obst, das später nach Sopragakure hoch geschickt werden sollte. Wenn die Höhle direkt daneben wirklich einsturzgefährdet war, wieso ließ man diese Männer da guten Gewissens arbeiten? Hier wurde doch etwas verheimlicht. Nur was? Um das zu lösen, mussten die drei da rein, aber wenn sie nicht mit Gewalt eindringen wollten, mussten sie irgendwie an den vier Kerlen vorbei kommen. Doch wozu waren die drei Shinobi, nicht wahr?

    Die Sumiya gab ein Schnauben von sich, das man gewiss als Zustimmung auffassen konnte. Dass dem nicht so war, würde sich noch zeigen, aber fürs erste hieß es Rückzug. Ohne ein weiteres Wort bedeutete sie Nanami und Ibuki ihr zu folgen und stapfte davon. Erst als sie hinter einem nahen Lagerhaus abgebogen und nicht mehr zu sehen waren, hielt das blauhaarige Mädchen an. Mit einem kurzen Satz hüpfte sie auf eine an der Wand des Lagerhauses stehende Kliste und ließ sich darauf im Schneidersitz nieder. Mit dem Rücken lehnte sie sich dabei an eine weitere Kiste, die auf der ersten Gestapelt worden ist. Okay, wir müssen da rein. Da ist was faul, wieso soll die ganze Höhle einsturzgefährdet sein und nebenan machen sie munter weiter, während hunderte Tonnen von Gestein angeblich jederzeit runter kommen können? Leider endete hier Sakis Weisheit, denn sie war mal ihr kleines Arsenal im Kopf durchgegangen und ihr konnte nicht wirklich etwas helfen hinein zu gelangen, jedenfalls nicht, ohne die Männer vor der Höhle zu verletzen. Kawarimi war nicht möglich, selbst mit passend großen Steinen, da das Jutsu nicht als Teleportationstechnik agierte. Ihre medizinischen Kenntnisse würden auch nicht helfen und wenn sie mit Blitzen um sich warf, könnten sie gleich direkt angreifen. Blieben nur die Zeichnungen, wie immer. Ich bin mal meine Möglichkeiten durchgegangen, da wir aber keine Zivilisten, verletzen dürfen, egal wie sehr sie uns nerven, kann ich in dieser Situation nur mit meinen Zeichnungen arbeiten. Habt ihr vielleicht ein oder zwei Jutsus oder gar eine ganz andere Idee, um da rein zu kommen? Saki schien wirklich aufgeschmissen zu sein, wenn sie schon ihre Teamkollegen um Hilfe bat, denn was Teamwork anging, war die Kunoichi sicherlich ein eher unbeschriebenes Blatt.