Das Spa Enoshima

Dieses Thema im Forum "Yugakure" wurde erstellt von Takeshi Rai, 24. Sep. 2018.

  1. Takeshi Rai

    Takeshi Rai Genin

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    ~Off: Das Spaabenteuer~

    Das Leben eines Shinobi war mit vielen Gefahren, Intrigen und Verschwörungen geprägt. Dies zehrt nicht nur an den Kräften ebendieser, nein, es gab so gut wie keinen richtigen Zeitpunkt sich davon zu erholen – das Böse schläft nie! Nichtsdestotrotz gab es mal die ein oder andere Woche in denen kein Terror die Welt beherrschte. So obliegt dies den Shinobi, die sich tagtäglich die Aufgabe zu Herzen nahmen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Und so einer war auch Rai, denn dieser kam gerade von einer seiner letzten Missionen. Auf dem Weg nach Hause entdeckte er dieses wunderschöne Spa im Reich des heißen Wassers. Sogleich er sich das Gefühl einer Massage und einem Bad in einer heißen Quelle hervorrief, so entsandte er sich eines Besuchs in diesem Ort. Schon allein der Duft des heißen Wassers machte ihn ganz verrückt nach so einem kleinen Urlaub. Und ja, eine heiße Quelle entledigte sich eines wundervollen Dufts. Nicht jeder war der totalen Entspannung zugeneigt. „Pfft, immer diese Workaholics.“

    Der Eingangsbereich des Spas wirkte sehr einladend; die Mitte des Raumes wurde von einem roten Teppich ausgefüllt, der sich bis zum Ende der Halle zog – er mündete fast direkt in den Fahrstuhl hinein. Womöglich führte dieser zu den Zimmern im oberen Teil des Gebäudes. Vom Eingang aus betrachtet, verfügte das Spa auf der rechten Seite der Halle auch über einen Anmeldepult. Wenn man dann den Blick zur linken Seite schwenkte, dann konnte man dort den Zugang zu den Umziehmöglichkeiten erkennen, hinter denen wahrscheinlich auch der interessante Teil der ganzen Sache lag – die heißen Quellen. Im Grunde genommen diente der linke Teil der Halle, der mit einer großen durchsichtigen Schiebetür abgegrenzt wurde, als Verteiler, denn dort befand sich auch der große offene Eingang zu den Essräumlichkeiten. Diese konnte man sich als separate Räume vorstellen, also jeder Tisch verweilte in einem gesonderten Raum, versperrt durch eine halbdurchsichtige Schiebetür. Das Ganz hier wirkte auf Rai richtig heimelich, denn er fühlte sich gleich wie zu Hause. Ihm fielen auch die vielen verschiedenen Pflanzen auf, die die Atmosphäre des großen Empfangsbereichs etwas auflockern sollten. Er konnte so lange staunen wie er möchte, aber irgendwann musste er dann doch einchecken. Also begab er sich schlussendlich zum Anmeldepult, an dem ihn eine nette Frau begrüßte: „Willkommen in unserem Spa Enoshima. Was kann ich für Sie tun?“ Sie wirkte recht freundlich, auch ein Lächeln zierte ihre Miene. „Ich bin auf der Durchreise und glaub, dass mir ein wenig Entspannung guttun würde.“ Auch der Takeshi brachte ihr die angebrachte Freundlichkeit entgegen, so war er doch von Haus aus freundlich. „Sehr gerne. Sie haben es hier gut erwischt, denn wir sind hier weit und breit das Spa mit dem größten und besten Angebot! Wir bieten Ihnen einen Zugang zu den heißesten und besten Quellen, die Sie hier finden werden. Zu jedem Bad in unseren Quellen, bekommen Sie eine kostenlose Massage obendrauf, die Sie ganz nach Ihren Wünschen anpassen können. In unserem All-Inclusive-Angebot versteckt sich auch das kostenlose Benutzen unserer Bar – auch das Essen ist von früh bis abends inkludiert. Insgesamt haben Sie die Wahl zwischen zwei Angeboten: der Casual-Aufenthalt oder der All-Inclusive-Aufenthalt. Ersteres wird nicht mit kostenlosem Essen und Benutzen der Bar vergütet. Dafür ist es aber billiger. Für welches entscheiden Sie sich?“ Für Rai hörte sich das alles äußert gut an, überhaupt das Essen machte ihm das All-Inclusive-Angebot schmackhaft. Wann gönnte er sich denn schon etwas? „Ich würde gerne das All-Inclusive-Angebot nehmen. Ist es in Ordnung, wenn ich meinen Besuch hier jeden Tag verlängern kann und auschecken kann wann ich will? Sie wissen schon, der Beruf…“ Die Rezeptionsdame entgegnete ihm schnell und freundlich: „Natürlich können Sie das. Ich trage nur noch schnell Ihre Daten ein und dann können Sie auch schon Ihr Zimmer beziehen.“ Nach der raschen Aufnahme der Daten und der Bezahlung, machte der Shinobi sich auf den Weg in sein Zimmer, welches sich im ersten Stock befand. Natürlich nahm er dabei auch die Treppe, denn fit mach mit! Oben angekommen, verstaute er erstmal seine Sachen im Kleiderschrank des Zimmers. Darunter befanden sich diverse Sachen wie Kleidung, seine zwei Bücher und auch seine Ninjawerkzeuge. Wieso sollte er diese hier schon gebrauchen? Auch sein Stirnband verstaute er behutsam im Schrank. Als sich schon auf den Weg in das heiße Bad machen wollte, entschloss er sich doch eines seiner Bücher mitzunehmen; gerade erst hatte er diesen Krimi gekauft und er wollte ihn unbedingt weiterlesen.

    Im Umkleidebereich für Männer angekommen, entledigte er sich seiner Kleidung, entnahm ein Handtuch aus dem Wäscheschrank, welches er sich sogleich um seine Hüfte band, und öffnete die Tür zum Ziel der Reise: Die heiße Quelle. Just strömte ihm die angenehme Wärme ins Gesicht und übermannte ihn mit Gefühlen von Entspannung. Der Bereich hier war abgegrenzt zum Bereich der Frauen, das war klar. Lag irgendwie auf der Hand oder? Der steinerne Bereich um die heiße Quelle war mit Liegen und Stühlen zugekleistert. Und wie es den Anschein hatte, hatte die Dame an der Rezeption auch nicht gelogen, denn der Andrang hier war so groß, dass der Takeshi es schwer hatte eine freie Liege zu finden. Nichtsdestotrotz fand er schließlich eine und reservierte sie für sich, indem er sich seines Buches und Handtuchs entledigte. So, nun stand er nackt da… was ein Anblick. Um dieses Bild zu vervollständigen, bewegte er seinen Adoniskörper in Richtung Becken und ließ ihn darin verschwinden. Jetzt konnte er endlich richtig entspannen… nackt.
     
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  2. Kinzoku Kenta

    Kinzoku Kenta Genin

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    Puuuh ... nach so vielen Missionen in Yuki war es wirklich dringend nötig gewesen, sich mal Urlaub der entgegengesetzten Richtung zu gönnen! Kenta war zwar niemand der unbedingt darauf bestand zu verreisen - er hatte ja doch überwiegend stille Hobbies (oder zumindest solche, denen man überall wo es Idioten gab nachgehen konnte) und war es von zuhause bisher kaum gewohnt ins Ausland zu fahren - aber wenn er jetzt eine Gelegenheit zu ausgedehnten heißen Bädern vernachlässigt hätte, wäre er zweifellos völlig eingefroren. Naja, nicht wirklich. Eigentlich überhaupt nicht. Aber es hatte witzig geklungen und er war noch nie in so einer Einrichtung gewesen, also warum denn eigentlich nicht? Er hatte sogar einen Mitreisenden gefunden ... dem Kenta gerade grinsend zuwinkte. Er grinste ständig - und ließ sich davon auch nicht abbringen, als ein wenig heißes Wasser zwischen seinen Zähnen in seinen Mund strömte, denn er befand sich unter Wasser und tauchte, als Tamaki es ebenfalls hockend bis zum Boden schaffte und sich hier unten umguckte - das war der Anlass des Winkens gewesen. Es war ganz witzig hier - angenehm heiß, und dass sie im Wasser waren hieß dass trotzdem kein nerviger Schweiß entstand. Sie hatten ein relativ kleines Becken ausfindig gemacht, in dem Moment sonst keiner hockte - vielleicht weil die Aussicht über dem Wasser hier nicht so szenisch war, wer vermochte das schon zu sagen?

    Für den distinguierten Urlauber aber, der sich gewitzt und kreativ unter der Oberfläche versteckte, kam man in den zugegebenermaßen etwas fragwürdigen Genuss bis dahin ganz unvertrauter Anblicke - zum Beispiel wie es vom Wasser aus betrachtet aussah, wenn jemand nackt ins Becken stieg. Kenta legte kurz den Kopf schief, dann sprang er aus seiner unter Wasser hockenden Position nach oben - mit genug Schwung dass er beim Durchbrechen der Oberfläche eine kleine Welle auslöste. Nachdem er erstmal heftig den Kopf geschüttelt hatte, um ein bisschen von dem Wasser aus seinen tiefroten Haaren zu bekommen, machte er den Neuzugang ausfindig - und schüttelte gleich nochmal den Kopf. "Meine Güte, Mensch! Nimm mal ein bisschen Rücksicht auf uns unschuldige kleine Taucher hier!" Beschwerte er sich. Dass das hier definitiv kein Schwimmbad mit Tauchbecken war überging er ganz elegant - und nicht zuletzt sollte gleich klar werden dass Kenta es vielleicht nicht vollkommen ernst meinte, als er mit einer Hand unter das Wasser griff und dort vorsichtig herumfischte - bis er Tamakis Schulter fand und ihn sachte nach oben zog.

    "Guck mal! Der Kleine hier ist völlig schockiert von deiner Anstößigkeit." Verkündete Kenta mit der Miene eines Moralwächters, und verließ sich darauf dass Tamakis übliche, etwas rätselhafte Art als verstört rüberkommen würde, wenn er vorher das Stichwort angeboten hatte ... überhaupt, wer war der Kerl eigentlich? Die einzige blauhaarige Person die Kenta kannte war diese hoffnungslose Weltretterin namens Mai ... dieser Typ sah auf den ersten Blick aus als würde er vor dem Frühstück erstmal ein paar Gewichte heben, und möööglicherweise ein bisschen viel auf sein äußeres geben. Kenta würde aber mal seine Reaktion abwarten bevor er seine intellektuellen Fähigkeiten endgültig einwertete. Prickelnd waren sie aber vermutlich nicht...
     
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  3. Yagami Tamaki

    Yagami Tamaki Genin

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    Tamaki konnte es kaum glauben. Er war tatsächlich auf einen Urlaub geschickt worden. Und seine Mutter hatte die Entscheidung nur ein ganz kleines bisschen missbilligend aufgenommen. Sein Vater, der sich fast mehr über die Tamakis neueste Erfolge freute als dieser selbst, war auf die glorreiche Idee gekommen, seinen Shinobi-Sohn nach Enoshima zu schicken, um dort Hiroe-hime, einer befreundeten Handelspartnerin, einige Dokumente zu überbringen, die die Lieferung für zwei Kisten feinster Mandarinentörtchen nach Soragakure festzurren sollten. Miho hatte der Auftragserteilung skeptisch beigewohnt und ihr schließlich nur zugestimmt, wenn Tamaki in Begleitung zwei weiterer SoraNin reiste. Was nun auch nicht weiter schlimm war, denn er kannte und mochte beide. Hideaki hatte er noch als angenehmen Partner bei diesem verrückten Job im Reptilienhaus in Erinnerung und Kenta… bedurfte wohl keiner weiteren Worte.

    Dass sie nun gerade in einem Nobelhotel mit Onsen und allen weiteren Schikanen gelandet waren… nun gut. Das hohe Fräulein Hiroe war hier Dauergast und so lag es nahe, das Team aus Sora ebenfalls hier einzuquartieren (auch wenn Tamaki vermutete, dass seine Mutter hier die Finger im Spiel gehabt hatte, um seinem armen Vater mit der Hotelrechnung die Tränen in die Augen zu treiben). Aber wenn sie nun schon einmal hier waren, konnten sie es sich auch gutgehen lassen. Selbst wenn Tamaki damit anfangs etwas überfordert war. Aber in Hideakis und Kentas Gesellschaft war er ein bisschen aufgetaut und dümpelte nun leicht teilnahmslos, aber doch zufrieden in einem der warmen Becken herum. Zumindest bis Kenta aus irgendeinem Grund tauchen wollte. Also gut... Tamaki tat einen tiefen Atemzug und versuchte, sich irgendwie schwer zu machen, was gar nicht so leicht war, wenn man sonst kaum Masse hatte. Als kleines Päckchen mit angezogenen Armen und Beinen sank er dann schließlich doch auf den Grund des Beckens und sah dort erst einmal Kenta, der ihm grinsend zuwinkte. Der Suzuya löste zögerlich einen Arm, um halbherzig zurück zu winken, als die untere Hälfte eines weiteren Menschen ins Becken trat. Die obere Hälfte zeichnete sich verschwommen über der Wasseroberfläche ab (alles andere hätte Tamaki wirklich verstört). Kenta nutzte die Ankunft des Fremden natürlich gleich, um einen neuen Schabernack zu treiben. Der Suzuya blieb erst einmal wo er war, in der Hoffnung, dass der Unbekannte die Flucht ergriff, bevor ihm hier unten die Luft ausging. Aber nichts da. Mit sanfter Gewalt aus dem Hause Kinzoku wieder an die Oberfläche befördert, tauchte er auf und guckte die beiden an wie ein begossener Pudel, unschlüssig was er jetzt tun sollte. Aus den Augenwinkeln hielt er nach Hideaki Ausschau. Eben hatte er seinen braunen Schopf doch noch irgendwo hier gesehen…
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Sep. 2018