Die weiße Residenz von Hyuuga Mari

Dieses Thema im Forum "Genbu-Bezirk" wurde erstellt von Hyuuga Mari, 23. Juni 2013.

  1. Tatsumaki Hei

    Tatsumaki Hei Chuunin

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    Hei war klar, dass er eine ganze Menge von seiner Freundin verlangte. Es war ja nicht nur so, dass er von ihr wissen wollte, welche Schwächen sie selbst hatte - sondern auch noch, dass sie ihm half, gegen ihren eigenen Vater anzutreten. Andererseits... hatte er schon das Gefühl, dass Mari gar nicht zwingend etwas dagegen gehabt hätte, wenn auch ihr Vater mal von 'seinem hohen Ross' herunterkommen würde. Das lustige daran war, dass er so von ihr gedacht hatte, vor langer Zeit... manche Dinge wiederholten sich ein wenig, fand er. Ein leichtes Schmunzeln huschte über seine Züge, aber er hörte ihr zu, dachte darüber nach, was sie sagte. Licht? Hm. Der Gedanke war ihm auch schon gekommen, aber der Tatsumaki konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Jounin-Clananführer-Level-Hyuuga auf so einen alten Trick hereinfiel. Mal abgesehen davon, dass der Suna-nin beinahe noch nie so richtig mit Ninja-Utensilien umgegangen war und sich ungern darauf verließ. Und er war sich nicht sicher, ob so eine Helligkeit von einem Katon-Jutsu überhaupt punktuell erreicht werden konnte. Seiner Vermutung nach nicht... vielleicht wäre Raiton dafür geeigneter. Das lag allerdings so gar nicht in seinem Fähigkeitsbereich. Dann aber wurde es interessanter und Hei sah aufmerksam in die Augen seiner Freundin, während sie sprach. Schließlich löste der junge Mann den Blick, schien ebenso nachdenklich zu sein wie die Hyuuga. "Hm", machte er und murmelte leise ein, zwei Worte, dann tappte er ein wenig hin und her. "Es wäre vielleicht nützlich, mir so etwas auszudenken", sagte er langsam, sah zu dem Haus, in dem Mari noch immer mit ihrer Schwester und ihren Eltern zusammen wohnte. "Generell könnte es hilfreich sein, sowohl gegen Gegner, die ein Doujutsu besitzen, als auch dass du mich von weiter Entfernung ausmachen kannst. Man könnte sich sogar rudimentäre Signal-Strukturen damit ausdenken..." Es war in der Regel ziemlich schwierig, Chakra außerhalb seines Körpers zu manipulieren. Im Grunde konnten das in der Reinform nur Hyuuga, wenngleich Hei immer noch nicht so recht verstand, wieso. Es musste mit dem Byakugan zusammenhängen - er und Mari hatten schon einmal darüber gesprochen. "Ich muss dafür eine Technik erfinden. So, wie ich es im Moment mache, ist es reine Improvisation und eine ziemliche Belastung für meinen Chakrahaushalt. Und auch mein System, generell", erklärte der Ninjutsuka und sah kurz auf seine Handflächen. Im Moment waren diese schwarzen Punkte nicht zu sehen, die sich ab und zu nach intensiven Trainingseinheiten vermehrt optisch aufdrängten, aber... er wusste, woran es lag. Sein Körper war einfach für dieses ganze Chakra gerade eben stark genug, aber er konnte nicht nach belieben S-Rang-Klasse Jutsus nutzen, ohne dass es eine Wirkung auf ihn hatte. So einfach war das.

    Hei ging den Plan im Kopf noch einmal durch, nickte dann. "Ja... ich denke, eine andere Chance habe ich kaum. Ansonsten werde ich seine Geschwindigkeit nicht aufhalten können. Ihr mit euren Schummeltechniken kommt ja sogar locker durch meine Verteidigung", meckerte er gespielt und grinste dann ein wenig. "Dabei halte ich sonst viel auf meine defensiven Techniken", betonte der Tatsumaki und strich sich durch die schwarzen Haare, verknotete die Strähnen dann aber hinter seinem Kopf. "Was aber auch nur heißt, dass ich mich darauf ebenso wenig verlassen kann. In der Kürze der Zeit werde ich keine ultimative Verteidigung, die sogar gegen eure Chakrastöße gegenankommt, entwickeln können." Es klang fast, als würde ihn das ein wenig ärgern. Aber Hei war eben auch ein ehrgeiziger junger Mann; vielleicht nicht zwingend im Kampf, aber auf seine Techniken und seinen Sachverstand Ninjutsu betreffend hielt er schon etwas. Er knabberte auf seinem Daumen herum, biss immer wieder - nicht zu stark - in die Fingerkuppe, schien wirklich sehr stark nachzudenken. Das machte er sonst nur, wenn er alleine war, aber sein Hirn lief in diesem Moment auf Hochtouren. "Hm... Schlange für die Geschwindigkeit, Vogel für die Ausbreitung... Drache für den Druck... Ochse für das Chakra..." Sehr langsam und sorgfältig formte er die Fingerzeichen, leitete vorsichtig ein wenig Chakra in die improvisierte Prototyp-Technik. Er spürte den Funken, er spürte ein Flackern, aber so ganz war das noch nicht das, was er suchte. "Das Problem ist, dass ich mir keine fünf Fingerzeichen leisten kann. Mit mehr Zeichen wäre das alles kein Problem", brummte er und ging zu Mari, gab ihr kurz einen sanften Kuss auf die Stirn, legte einen Moment den Kopf in den Nacken - und schüttelte ihn dann, dass die schwarzen Haare flatterten. "Nein, ich werde das nochmal überdenken. Egal. Nächstes Problem: Ich muss ihn blenden, wenn er an mich heranmöchte. Dann muss ich ihn sofort festsetzen und schließlich mit einem Angriff überwältigen. Ich könnte den Wüstensarg versuchen, aber der ist wahrscheinlich zu langsam. Nur weil er nichts sieht heißt das ja nicht, dass er nicht weghüpfen kann. Und ich kann ihn auch schlecht auf kurze Distanz mit einer S-Rang-Katon-Jutsu verkokeln..." Wieder drehte er eine Runde, und wenn sein Kopf hätte rauchen können - er hätte es getan. Kurz schien Hei sehr in sich gekehrt zu sein, nickte dann nochmal. "Ich hatte sowieso vor, noch zwei, drei Techniken zu perfektionieren. Vielleicht kann mir eine davon helfen. Ich zeige sie dir demnächst, aber nicht hier." Er schmunzelte. "Das Risiko dass er uns beobachtet ist mir zu groß. Ich... es tut mir übrigens leid, wenn ich dir den Tag ein wenig kaputt machen." Hei schien ein wenig unsicher und kratzte sich am Hinterkopf. "Immerhin wurden wir heute erst zum Chuunin befördert. Aber das Essen war wirklich gut. Konnte ja keiner damit rechnen, dass Shirou auftaucht und den Tag... rettet...", meinte der Blauäugige und betonte das letzte Wort absichtlich etwas ironisch. "Hime, du hast doch früher viel gegen deinen Vater gekämpft, oder? Vielleicht hätte ich das schon früher fragen sollen, aber... was für ein Typ ist er?" Hei verschränkte die Arme. "Ich schätze ihn als gnadenlosen Pragmatiker ein, absolut ergebnisorientiert. Wie hat er dich trainiert?" Das würde zumindest die Mari von damals erklären. Über dieses Thema hatten sie so noch nicht gesprochen. Es war kein unausgesprochenes Geheimnis, dass die Erziehung von Mari streng gewesen war, und sie sich bis heute fast nur ihm gegenüber wirklich öffnete. Und auch das hatte lange genug gedauert. "Und... wie bringe ich ihn überhaupt dazu, das Byakugan überhaupt zu nutzen?"
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Mai 2019
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  2. Hyuuga Mari

    Hyuuga Mari Chuunin

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    Mari nutzte den Moment, um sich im Schneidersitz auf die Holzterasse des Hauses zu setzen und sah Hei bei seinen eifrigen Überlegungen still zu. Sie lächelte, als sie sah, wie er konzentriert an seiner Fingerkuppe knabberte – eine Geste, die der Hyuuga verdeutlichte, wie sehr ihr Freund gerade in Gedanken vertieft war. Sie erinnerte sich nicht daran, dass Hei diese Geste jemals auf dem Anwesen der Hyuuga gezeigt hatte. Gut, das hier war auch nicht der übliche Ort, an dem der Suna-Nin seinen vielseitigen Gedanken nachhing oder neue Techniken entwickelte. Seiner Kreativität und Raffinesse freien Lauf ließ. „Rudimentäre Signalstrukturen, die nur durch ein aktiviertes Byakugan sichtbar sind. Bei der Entwicklung einer solchen Technik bin ich dir natürlich gerne behilflich. Kommt mir ja nur zugute.“ Die gespielte Empörung des jungen Mannes aufgrund der allmächtigen Hyuuga-Defensiv-Techniken erhielt ein leichtes Lächeln zusammen mit einem unschuldigen Schulterzucken. Sie dachte kurz nach, legte den Kopf etwas zur Seite. „Also wenn jemand eine solche Technik in der Kürze der Zeit entwickeln kann, dann du. Ich wüsste niemanden, dem das eher gelingen könnte.“ Ein Kompliment? Ja, natürlich. Den Respekt von Mari hatte sich Hei immerhin schon vor langer Zeit verdient, insbesondere was sein Ninjutsu anging. Sie sah dem Schwarzhaarigen hinterher, wie er noch eine Runde im Garten drehte, dann erneut stehenblieb und seine vielseitigen Gedanken laut aussprach. Es waren nur kurze Momente, die Mari blieben, um auf diese Menge an Gedanken überhaupt adäquat zu reagieren. „Jetzt machst du mich aber neugierig. Neue Techniken, die du perfektionieren willst? Spann mich doch nicht auf die Folter, die möchte ich bald sehen.“ Da erinnerte sich die junge Frau auch daran, dass sie Hei versprochen hatte, ihm ihre neue Technik der Schattendoppelgänger zu zeigen. Also, außerhalb eines Wettkampfs. Einen kurzen Moment überschlugen sich die Gedanken der 19-Jährigen und sie musste unweigerlich grinsen. Naja… anderes Thema. Gehörte hier jetzt nicht hin. „Du solltest wissen, dass mein Vater uns – wenn er wollte – wahrscheinlich auch am anderen Ende der Stadt noch beobachten kann“, knüpfte sie also stattdessen an ihrem vorherigen Satz an. „Aber ich verstehe, was du meinst. Wie wäre es, wenn wir morgen einen kleinen Abstecher zu einem der Trainingsplätze im Wald unternehmen? Dann kannst du mir ja zeigen, woran du so arbeitest. Ohne dabei die zivile Bevölkerung zu gefährden.“ Sie zwinkerte dem Suna-Nin zu, dann winkte sie ab. „Ach Quatsch, du machst mir den Tag doch nicht kaputt. Du weißt doch, dass ich Herausforderungen liebe. Ich finde das alles einfach nur höchst spannend und alleine der Gedanke an den Kampf zwischen dir und meinem Vater lässt mich ganz unruhig werden.“ Mari liebte Kämpfe jedweder Art. Das war bereits früher der Fall gewesen und daran hatte sich nichts geändert. Es war eine Flamme, die einmal angefacht, unaufhörlich in der jungen Frau brannte. Natürlich war es ihr noch lieber, wenn sie es selbst war, die herausgefordert wurde, aber das hier kam schon sehr nahe heran. „Was für ein Typ mein Vater ist…“, wiederholte sie die Frage, lehnte sich ein Stück nach hinten und stützte sich mit den Händen hinter dem Rücken ab. „Ich muss dazu sagen, dass ich ihn selten so richtig in Aktion gesehen habe – ein Trainingskampf zur Übung des Jyuuken ist ja doch noch etwas anderes als eine richtige Konfrontation. Aber an sich war mein Vater immer ein sehr ruhiger Kämpfer, der unnötige Bewegungen vermieden hat. Wenn ich so darüber nachdenke, unterscheiden sich unsere Kampfstile doch stark voneinander.“ Mari lächelte, suchte den Blick von Hei. „Während ich mich meist in Bewegung setze, um den Gegner aus verschiedenen Winkeln heraus zu beobachten, ist mein Vater eher ein ruhiger und stiller Kämpfer. Und er weicht tendenziell nur mit einzelnen Bewegungen einem Angriff aus, während ich meist meine gesamte Position ändere. Mein Vater legt deutlich mehr Wert auf Konterangriffe, während ich versuche, von Beginn an die Initiative zu ergreifen und Kontrolle über die Situation zu erlangen.“ Es fiel Mari deutlich einfacher, den Kampfstil von Shirou zu beschreiben, indem sie ihn mit sich selbst verglich. Die essentiellen Unterschiede wurden ihr selbst erst dadurch bewusst, immerhin hatte sie sich zuvor eher wenige Gedanken darüber gemacht. „Unsere Kampfstile haben sich erst in den letzten Jahren so auseinanderentwickelt… aber das Wort ergebnisorientiert passt wohl ganz gut zu dem, was mein Vater so zeigt. Wie du ihn dazu bekommst, das Byakugan zu nutzen, ist tatsächlich eine gute Frage. Mein Vater würde seinen Chakrahaushalt mit Sicherheit nicht einfach so verschwenden.“ Mari rief sich einige Erinnerungen an früher ins Gedächtnis, schüttelte dann aber den Kopf. „Ich habe meinen Vater nie in einer Situation erlebt, in der er wirklich gezwungen gewesen wäre, das Byakugan zu nutzen. Ich denke, du müsstest dafür sorgen, dass sein normales Sichtfeld nicht mehr ausreicht, um den Angriffen mit seinen eher kurzen Bewegungen auszuweichen. Wenn ich das so ausspreche, hört sich das wirklich anspruchsvoll an.“ Eine Hand wanderte an das Kinn der Hyuuga, während sie ihre Gedanken weitergehen ließ. „Du müsstest einen unberechenbaren Angriff aus diversen Richtungen provozieren. Wichtig wäre auch ein Angriff, der länger anhält – so, dass ein einzelnes Kaiten nicht ausreicht, um den Angriff abzuwehren. Ich denke, dass kleine Geschosse ausreichen würden. Hauptsache sie kommen kontinuierlich.“ Sie lächelte, stand dann auf und hielt Hei eine Hand hin. „Ich glaube, mir wäre es lieber, wenn wir den Tag heute bei dir ausklingen lassen. Da können wir das Gespräch auch in Ruhe fortführen – ich komme mir merkwürdig vor, eine Strategie gegen meinem Vater in dessen eigenem Haus zu entwickeln...“
     
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  3. Tatsumaki Hei

    Tatsumaki Hei Chuunin

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    Maris Schmeicheleien würde sie natürlich nirgendwo hin bringen! Hei war für so etwas nicht empfänglich und nahm das Kompliment deshalb nur mit einem ratlosen Schulterzucken hin, innerlich aber spürte er wie es doch ein wenig seine Seele streichelte und er hasste es, das zugeben zu müssen, aber… Mist, sie hatte ihn doch erwischt. Na gut. Vielleicht freute er sich ein wenig darüber, dass jemand so etwas zu ihm sagte und lenkte dann aber weiter ein wenig ab, indem er ihr seine Fragen stellte. Der junge Mann war dankbar ob des Inputs seiner Freundin, grinste aber nur leicht bei ihrer eigenen ‚Empörung’ seiner neuen Techniken betreffend. „Hm, nicht, solange ich nicht meine Zeit mit dem Schattendoppelgänger bekommen habe“, antwortete der Tatsumaki vergnügt und sein Grinsen wurde ein wenig anrüchiger. Dann aber: Das Eingemachte. Der frischgebackene Chuunin verschränkte die Arme und ließ die Informationen, die ihm Mari zugutekommen ließ, erst einmal wirken. Seine Vermutung war richtig gewesen und doch – dass die Stile sich so unterscheiden konnten, hatte er nicht gedacht. So viele Gedanken hatte er sich bisher darüber nie gemacht, immerhin war Mari sein einziges wirkliches ‚Exemplar’ eines Hyuuga gewesen, was er wirklich einmal hatte kämpfen sehen. Dass Shirou so viel so anders machen konnte? – War ihm nicht klar gewesen. „Hm“, brummte der Tatsumaki und schien nicht eben glücklich zu sein. War ja nicht so, als hätte es nicht schon genug Stolpersteine in diesem Plan gegeben, bei dem er sich auf die Nase würde legen können. „Ich muss ihn also unter Druck setzen“, stellte Hei fest und starrte Löcher in die Luft. Das war aber etwas, was er sich noch zutraute. „Ich glaube kaum, dass er mich mit regulärem Taijutsu außer Gefecht setzen kann. Dafür sollte die Sandrüstung vollkommen ausreichen. Dein Vater scheint mir nicht wie jemand, der einen Gegner mit Muskelkraft in den Boden hämmert.“ Hei überlegte wieder, nickte aber. Ihm kamen schon einige Ideen, wie er das umsetzen konnte. Shirou würde natürlich nicht in vollen Angriffsmodus schalten, so klang es einfach nicht, was Mari erzählte. „Wenn er mehr auf Konter setzt, könnte er sich bei mir verschätzen. Wenn er einfach darauf setzt, dass seine Verteidigung den ersten Schlag sowieso locker abkann, dann… hm… du musst mir vielleicht auch nochmal zeigen, was das Kaiten kann und was nicht“, merkte er an und schmunzelte dann leicht, als Mari aufstand. Dafür, dass sie hier keinen Plan schmieden wollte, hatte sie das aber schon verdammt viel gemacht.

    „Allerdings werde ich nicht zu den Trainingsplätzen im Wald gehen. Für das, was ich vorhabe, könnte ein Wald nicht der richtige Schauplatz sein“, antwortete er amüsiert auf ihren vorigen Vorschlag. „Ich fürchte, wir müssen ein wenig weiter gehen, irgendwo hin, wo ich die Landschaft nicht schonen muss. Vielleicht nicht direkt nach Suna, aber… naja.“ Hei zuckte mit den Schultern. Das hatte ja Zeit. Und die Techniken, mit denen er sich in der Zwischenzeit beschäftigte, waren auch nicht von einem Tag auf den anderen lernbar – ein Fakt, der ihn schon des öfteren geärgert hatte. „Mal sehen.“ Kurz musterte er seine Freundin, deren weiße Augen trotz allem einen Ausdruck vermitteln konnten. Das Feuer in ihren Augen war vielleicht oft nicht direkt zu sehen, aber in Momenten wie diesen konnte man spüren, dass auch in ihr etwas brannte. „Klingt fast so, als würdest du nur darauf warten, dich mal wieder mit jemandem zu schlagen“, antwortete er und nahm ihre Hand. „'tschuldige, dass ich mich nicht in einem Taijutsu-Kampf mit dir messen kann. Da wirst du dir jemand anderen suchen müssen", ergänzte er und hob entschuldigend eine Hand. "Gut, dann lassen wir den Tag bei mir ausklingen, meinte er und blinzelte ihr amüsiert zu. „Ich mache mir auch überhaupt keine Sorgen darüber, dass dein Vater uns theoretisch am anderen Ende der Stadt beobachten könnte“, ergänzte er und hauchte einen Kuss auf ihre Finger. "Hoffen wir mal, dass ich dann jetzt auch ein wenig Zeit habe, mich darauf vorzubereiten... zum Glück hat dein Vater bei seinem Fehdehandschuh kein Datum mitgegeben. Aber... danke für die Hilfe, Prinzessin." Und das meinte er ernst: Ihr Rückhalt war ihm halt schon immer wichtig gewesen. Der junge Mann zog Mari also mit sich, in Richtung seiner Wohnung - aber seine Gedanken waren, auch wenn man das nicht glauben mochte, zu sehr mit dieser ganzen... Herausforderung beschäftigt, dass er sich jetzt um andere Dinge groß den Kopf machen konnte.

    - Off Ende! -​
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juni 2019
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