Holzfällerdorf Somamura

Dieses Thema im Forum "Reich des Wasserfalls" wurde erstellt von Kinzoku Kenta, 30. Sep. 2018.

  1. Yagami Tamaki

    Yagami Tamaki Genin

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    Während des erneuten Besuchs bei Hama hielt Tamaki sich dieses Mal im Hintergrund. Er tat der Höflichkeit genüge, grüßte die Händlerin und verabschiedete sich schließlich auch von ihr, sonst aber schwieg er und versuchte, sich auf die Geschehnisse einen Reim zu machen. Oh, nicht jene, die seine Teamkollegen involvierten. Die versuchte der Suzuya seit dem Frühstück tunlichst unter seinen geistigen Teppich zu kehren und die stille Übereinkunft unter ihnen, sich wieder auf ihren Auftrag zu konzentrieren, half dabei enorm. So versuchte auch Tamaki das unvollständige Puzzle mit den Teilen, die Hama und Ikue ihnen bisher geliefert hatten, weiter zusammenzusetzen. Gedankliche Kleinstarbeit, aber wenn dem Genin etwas vertraut war, dann seine kleine innere Welt. ‚Es kann natürlich jemand dahinterstecken, den wir noch gar nicht bedacht haben. Von dem wir vielleicht noch gar nichts wissen. Aber wenn das alles nicht völlig willkürlich ist oder uns jemand gezielt an der Nase herumführt, muss es mit Ikue und ihrer Familie zusammenhängen.‘. Dabei drängte sich ein Gedanke ganz besonders auf, doch bevor Tamaki diesen ausreichend gründlich umwenden und betrachten konnte, passierte etwas vollkommen Unerwartetes.

    Der eben noch komplett in sich gekehrte Junge schaute zu Joudan auf, in seinem Gesicht milde Überraschung. Hatte er ihm eben wirklich eine persönliche Frage gestellt? Warum jetzt, wo doch vor kaum einer Stunde noch alle Zeichen auf das Gegenteil gedeutet hatten? War es einfach nur Konversation, um den Weg zu den Tatorten nicht gänzlich in Schweigen zu verbringen? Vielleicht auch der Versuch, einen Verbündeten zu finden? Oder Mitleid? Denn Tamaki war nicht entgangen, dass er auf seine beiden Teamkollegen wie ein vor Trübsinnsoße triefender Trauerkloß wirken musste. Aber was immer die tatsächliche Motivation sein mochte – Joudan schweigend anzuglotzen war mit Sicherheit nicht die beste Reaktion darauf. Tamaki räusperte sich. „Ich… nein.“. Langsam schüttelte er seien blassbraunen Schopf. „O-tou-san besitzt einen Delikatessenhandel und o-kaa-san… naja, die ist Wahrsagerin.“. Stimmte soweit alles, es war nur nicht die ganze Wahrheit. Aber bis auf das unausgesprochene Detail, dass seine Mutter eine ehemalige Jounin war, hätte Tamaki schon gar nicht viel mehr über seine Abstammung zu berichten gewusst. Nicht einmal, ob er in Sunagakure vielleicht noch Verwandtschaft hatte. Tamaki musterte den älteren Genin mit einem langen Blick, den man am ehesten noch nachdenklich nennen konnte, dann nickte er sacht und versuchte sich an einem zaghaften Lächeln. „Deine Schwester werd ich gern mal kennenlernen.“. Oder? Ganz sicher war sich der Suzuya nicht, war es doch schon wieder eine der sozialen Unwägbarkeiten, die er für gewöhnlich lieber mied. Aber wenn das Mädchen allein war und sich vielleicht Freunde wünschte? Tamaki wusste nicht, ob ausgerechnet er dann er richtige Umgang wäre, aber auf einen Versuch konnte er es wohl ankommen lassen. Es gab ja durchaus einige Leute, mit denen er sich gut verstand und nicht gleich das Gefühl bekam, davonlaufen zu müssen. „Ihr… seid sonst nicht so unter Leuten?“, fragte der Suzuya vorsichtig. Wenn er nicht komplett auf dem Holzweg war, hatte Joudan doch auch die Akademie in Sora besucht. Nein, er hatte ihn sogar definitiv dort gesehen. Und irgendwie konnte er sich nicht vorstellen, dass ausgerechnet jemand wie der Kushou bislang nur wenige Kontakte geknüpft haben sollte. Umso neugieriger war Tamaki auf die Antwort.

    Als sie den ersten Tatort erreichten, sah auch der Suzuya sich um. Schön war es hier, das fiel selbst ihm als ausgemachtem Stadtmenschen auf. Bestimmt ein schöner Ort, um mal allein zu sein, wenn nicht gerade irgendwelche Missetäter im Unterholz auflauerten. Auf die Frage nach einem kundigen Spurenleser musste Tamaki den Kopf schütteln. Allerdings hieß das nicht, dass man sich nicht trotzdem aufmerksam umschauen konnte – und das gehörte zu seinen nicht ganz freiwillig erworbenen Talenten. Der Kleinste in der Gruppe nahm es also auf sich, auf den Findling zu klettern und die Art, wie er das tat, ließ ahnen, dass er solcherlei nicht oft tat. Eigentlich… überhaupt nicht. Selbst mithilfe von Kinobori wirkte es umständlich, so dass man fürchten mochte, Tamaki würde im nächsten Moment einfach rücklings von dem Findling abfallen. Aber mit Geduld und einer kurzen (aber aufregenden!) Schrecksekunde gelang es ihm dann doch und er sah die Welt aus einer ganz ungewohnten Perspektive. „Huff…“, schnaufte er und richtete sich auf, um die Umgebung zu betrachten. „Also… hier sind eine ganze Menge Leute gewesen…“. Auch Kenta und Joudan konnten die vielen Fußabdrücke – oder vielmehr Reste von Fußabdrücken – im weichen Waldboden sehen. Wenn man sich die Mühe machte, ihren Weg zu verfolgen, soweit das überhaupt noch möglich war, würde man feststellen, dass sie alle aus dem Dorf herrührten und auch wieder dorthin zurück führten. „Aber dort…“, Tamaki gestikulierte in Richtung des Waldes. „Da links von der Birke sieht es so aus als wäre was Schweres über den Boden gezogen worden. Oder ein Mensch. Sonst seh ich hier nichts.“. Keine Kampfspuren und auch sonst nichts Außergewöhnliches. Die beste Idee wäre dann wohl der Spur tiefer in den Wald zu folgen, was die Dorfbewohner aus Angst um ihr Leben nicht getan hatten. Entsprechend musste wohl das Sora-Team ran, da gab es nur ein Problem. Tamaki räusperte sich leise und sah sichtlich betreten zu seinen Teamkollegen. „Könnt ihr mir runterhelfen?“. So ganz traute er sich nämlich nicht.
     
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  2. Kinzoku Kenta

    Kinzoku Kenta Chuunin

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    Kenta bekam am Rande mit, wie Joudan offenbar versuchte, neue Kontakte in die Gruppe zu knüpfen - naja, "Gruppe". Korrekter wäre: Er versuchte Kontakte zu Tamaki zu knüpfen. Fühlte sich da jemand plötzlich unsicher und suchte neue Freunde und Rückversicherung? Er ließ es indes ein Weilchen laufen und hing seinen eigenen Gedanken nach, denn in Kentas Augen war die Sache - was diese Mission hier anging - erstmal erledigt. Wenn sich eine gute Gelegenheit bot einen Streich durchzuziehen würde er das tun, keine Frage, aber der beste Rahmen dafür war ohnehin Sora oder Getsurin. Jetzt beschäftigte ihn vielmehr die Tat, die hier passiert war ... und immer wieder ähnlich passierte. Konnte für jemanden sprechen dem es einfach Spaß machte Leute verschwinden zu lassen und sich woanders länger mit ihnen zu befassen, keine Frage, nur irgendwie hatte er nicht das Gefühl, dass hier irgendjemand aus Spaß an der Freude, aus Rachsucht oder zur Bereicherung Missetaten verübte - also nicht aus Motiven die der Kinzoku intuitiv verstanden hätte. Sicher, möglich war es alles, aber ... es fehlte ihm alles Genussvolle an den Ereignissen, soweit er sie beobachtet hatte. Und sie hatten auch gar nichts demonstratives. Es waren einfach Kinder oder Heranwachsende verschwunden - und nicht mal Kleiderfetzen aufgetaucht um zu suggerieren was genau passiert war. Zumal die Einbeziehung eines Teenagers auch irgendwie dagegen sprach dass hier jemand Kinder für eine ganz spezielle Sache suchte, von der sie schlicht noch keine Spuren gefunden hatten. Vielleicht ein körperlich schwacher Typ, der sich Erwachsene nicht so wirklich zutraute und darum jüngeres Volk ins Visier nahm. Aber welchen Zweck hatte das Ganze für denjenigen? Für jemanden der gerade erst seine Blutlust entdeckte wirkte das alles viel zu sauber, es stand bestimmt mehr dahinter.

    Hmm .. naja. Half alles noch nicht viel, bevor er nicht eine Leiche zu Gesicht und damit einen intimeren Eindruck vom Verursacher bekam ... eine Leiche von deren Vorhandensein er schon recht sicher ausging. Für Überlebende dauerte das Ganze schon ein bisschen lange. Nachdem sie den ersten Tatort erreicht hatten, fragte Joudan wieder in die Runde, und Kenta zuckte mit den Schultern. "Es ist nicht viel mehr als Hinsehen und Denken. Aber sag mal - Ich hab eine Großmutter die das Ninjatum recht früh an den Nagel gehangen hat. Sind deine Eltern auch irgendwann ins Zivilleben ausgestiegen? Du siehst nicht aus als kämst du aus einem militärischen Haushalt." Griff er die Konversation scheinbar beiläufig wieder auf, und schickte sich gerade an nach Abdrücken zu suchen, die zu einer jungen Frau gepasst hätten - dass hier einige Plattfüße rumgelatscht waren erkannte man ja schon ganz gut - da beschloss Tamaki, den großen Stein zu erklettern, und Kenta hielt inne. "Gute Idee. Zeig uns wo du was vielversprechendes siehst, dann gucken wir das speziell an." Machte ja mehr Sinn als jetzt erstmal das ganze Gelände abzulaufen. Und Tamaki fand auch was ... mögliche Schleifspuren? Das klang genau wie die Sorte Spur die Kenta jetzt gern zurückverfolgen wollte ... sobald er Tamaki vom Stein geholt hatte, wie er gleich darauf etwas belustigt feststellte. Beschwingt und mit der Lässigkeit eines Hobbyturners folgte Kenta ihm nach oben. "Das Klettern hättest ja nicht du übernehmen müssen ... wie die neugierige kleine Katze die nicht mehr vom Baum kommt, mh?" Fragte er leise neckend, dann - hob er Tamaki kurzerhand an, sodass der die Arme um seine Schultern schließen konnte (um ihn ganz lässig und doch sicher auf ausgestreckten Armen zu tragen war sogar Tamaki ein bisschen zu schwer). "Dann krall dich mal fest, Tamaneko-chan." Empfahl Kenta, während er mit ein paar Schritten den Stein hinab wieder nach unten stieg und zum Schluss einen Sprung hinlegte und Tamaki mit einem verschmitzten Grinsen wieder auf dem Boden absetzte.

    "Gut, dann würde ich sagen - auf in den finstren Wald, meine Herren!"
    Naja, finster. Es war noch nicht mal Mittag, entsprechend war der Weg entlang ihrer Schleifspur noch gut ausgeleuchtet und der Spur zu folgen gestaltete sich auch für Nichtspezialisten recht machbar - es hieß tatsächlich erstmal nur, die Augen offen zu halten. Nach einigen Minuten Fußwegs konnten sie zunächst eine Sache feststellen ... es war zu leise. Keine Tierlaute weit und breit, und selbst für scheue Wildtiere war es doch wohl ungewöhnlich dass sie nicht mal auffliegende Vögel bemerkten? "Irgendwas ist hier draußen auf jeden Fall unterwegs." Fasste Kenta seinen Eindruck zusammen und blieb einen Moment stehen, da der Boden hier gerade kein gutes Spurenbild mehr hergab. "Und nur ein Mörder würde wohl nicht den ganzen Wald verjagen. Dass Lebewesen getötet werden ist man als Wildtier schließlich gewohnt ... oh, wartet mal. Seht ihr das da vorne?" Fragte er, und wies auf etwas ungewöhnlich helles, längliches, zwischen zwei entfernten Bäumen gerade so noch erkennbares. Beim Näherkommen schien es mehr und mehr einem menschlichen Arm zu gleichen ...
     
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  3. Kushou Joudan

    Kushou Joudan Genin

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    "Doch, doch, schon. Aber wir wohnen noch nicht so lange in Soragakure.", erklärte Joudan und tippte dabei beiläufig auf den Amegakure-Protektor, den er sich an seine Ledertasche gebunden hatte (da interferierte die stillose Metalplatte am wenigste mit Joudans Outfit). "Und nach Hause kommen wir auch nicht mehr so oft, die Arbeit, du weißt. Rin geht seit einem Jahr nun auch auf die Akademie und hat da schon viele Leute kennen gelernt, aber mehr Freunde zu haben schadet nie, oder?" Joudan nickte Tamaki freundlich lächelnd zu, dann jedoch kamen sie auf die Lichtung, auf der sich der Zwischenfall zugetragen hatte. Kenta gab jedoch Joudans Frage mit einer kleinen Stichelei, der der Blondschopf eher von jemandem wie Saki erwartet hätte, an ihn zurück. Während der Kushou dicht an den Findling heranging, um Tamaki zu fangen, wenn er denn abrutschen sollte, antwortete er seinem Teamleiter wahrheitsgemäß: "Wir kommen aus einer Händlerfamilie, das hast du sehr gut deduziert, Kenta." Doch weiter kam Joudan nicht, denn Tamaki rief aufgeregt gestikulierend, dass er eine Spur gefunden hatte. "Gute Arbeit, Tamaki!", lobte Joudan seinen Teamkameraden während Kenta sich daran machte, den kleinen Jungen wieder vom Stein herunterzuholen.

    Tatsächlich war es wirklich ein leichtes, der Spur zu folgen. Die Schleifspuren waren noch derart gut zu sehen, dass es Joudan beinahe so vorkam, als hätte man sie absichtlich zurückgelassen. Kenta hatte noch einen anderen interessanten Punkt angesprochen. Er hatte gesagt "irgendwas", nicht "irgendwer". Joudan glaubte nicht wirklich an Geister oder Monster oder dergleichen. Doch was, wenn es sich um ein gefährliches Raubtier handelte? Nun, das würde die Puppenteile nicht erklären. Apropos... Kenta schien etwas gefunden zu haben, das tatsächlich aussah wie ein... Arm?
    "Bleibt ihr zwei zurück und haltet die Umgebung in den Augen, ich seh' mir das genauer an." Ungewohnter Befehlston und das auch noch von Joudan, der nicht der Missionsleiter war? Hier meldete sich sein "Großer-Bruder-Instinkt". Noch während er seinen Satz gesprochen hatte war er ein, zwei Schritte nach vorne, vor seine Teamkameraden gegangen, und hatte den linken Arm zur Seite ausgefahren, um seinen Worten auch mit einer Geste Nachdruck zu verleihen.
    Nicht nur wollte er verhindern, dass die beiden Jungs sich in eine gefährliche Situation begaben, wenn es sich bei dem Objekt geradeaus tatsächlich um einen abgetrennten menschlichen Arm handelte, dann wollte der Blondschopf zumindest Tamaki den Anblick ersparen, wenn möglich. Leichenteile waren nichts für Kinderaugen.
    Einen kurzen Moment schloss Joudan die Augen, während er auf den Arm zuging, um sich auf seine anderen Sinne besser konzentrieren zu können. Langsam formte er das Tora-Zeichen mit der linken Hand vor dem Gesicht und streckte die rechte Hand mit weit gespreizten Fingern in Richtung des Holzarms aus.
    "Mezame San-Gan...", sprach er, denn irgendwie half es seiner Konzentration. Er sammelte eine nicht allzu kleine Menge Chakra in seiner rechten Handfläche und ließ sie mit dem Wort "Kawanami" frei. Das war das erste Mal, dass er sein selbst-erfundenes Jutsu "im Ernstfall" anwandte. Einen kurzen Moment wartete Joudan gespannt ab, dann öffnete er wieder die Augen. Kein Chakra-Echo hatte er wahrnehmen können, also schien vom Arm keine direkte Gefahr auszugehen. Hoffte er zumindest.
    Mit erhobenem Haupt trat der Blondschopf die letzten wenigen Meter an den Arm heran, der zwischen zwei Bäumen am Boden lag.
    "Kein Blut...", war seine erste Feststellung, die er mit seinem Kameraden teilte. "Das ist ein wenig seltsam." Der Arm wirkte noch recht frisch, nicht angefault oder dergleichen. Erst als Joudan seinen Kopf ein wenig über die Gliedmaße streckte fiel ihm das wichtigste Detail auf: Dort, wo man bei einem abgetrennten Arm eine schreckliche Verletzung vermutet hätte, war etwas, dass der Bastler Joudan als ein Kugelgelenk erkannte, wie man es von manchen simplen Prothesen kannte. "Oder Puppen..." Vorsichtig kratzte Joudan mit einem Fingernagel über den Arm und er gab nicht nach, wie ein Arm aus Fleisch und Haut es tun würde. Stattdessen spürte er die feine Maserung von geschliffenem, lackiertem Holz unter seinem Nagel. Der Handwerker in Joudan kam nicht daran vorbei, dieses Meisterwerk einen kurzen Moment länger zu betrachten als nötig. Selbst auf solch nahe Distanz mit dem Wissen, dass der Arm nicht echt war, wirkte er doch wie der eines echten Mädchens. "Es ist ein Puppenarm aus Holz, wenn auch ein sehr gut gearbeiteter.", rief er seinen Kameraden zu und blickte sich dann um. Ob seine Rufe wohl die Aufmerksamkeit von jemandem erweckt hatte? Vorsichtig hob er das Handwerksstück auf. Menschengroße Puppenteile? Vielleicht traf Joudan im Verlauf dieser Mission ja auf einen der berüchtigten Puppenspieler aus Suna oder Iwa? Die hatten den Blondschopf schon immer irgendwie fasziniert. Langsam kam er zu den beiden anderen Genin zurück, den Arm vorsichtig in den Händen haltend. "Wollt ihr euch das mal ansehen?"

    Verwendete Techniken (open)

    Mezame San-gan: Kawanami (Erwachtes drittes Auge: Flusswelle)

    Element: keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: C
    Reichweite: 20m

    Anmerkung: Persönliches Jutsu von Kushou Joudan

    Voraussetzung: Chakrakontrolle 4, Chakramenge 2

    Beschreibung: Der Anwender hält mit einer Hand das Tora-Handzeichen und streckt die Handfläche der zweiten Hand in eine bestimmte Richtung. Von dieser zweiten Hand aus breitet sich eine Welle aus Chakra aus, die etwa 20m Reichweite hat und kegelförmig ist (deckt etwa 90° ab). Personen, die eine gewisse Menge an Chakra in sich tragen, "reflektieren" einen Teil dieser Welle und werfen sie an den Anwender zurück. Dieser kann so einschätzen, wo sich, innerhalb des Kegels, Ninjas befinden. Eine andere Wirkung (Schaden, Zurückstoßen,...) hat die Chakrawelle nicht.
    Die Technik hat allerdings einige Nachteile/Voraussetzungen:
    • Wer eine Chakrakontrolle gleich des Anwenders oder höher hat, kann die Chakra-Welle spüren und wird so auf die Anwesenheit des Anwenders aufmerksam.
    • Personen, die nur wenig Chakra besitzen, können nur schwer erspürt werden. Die Attribute Chakramenge des Ziels und Chakrakontrolle des Anwenders müssen zusammenaddiert 7 oder mehr ergeben, sonst ist der "Scanvorgang" nicht erfolgreich.
    • Erspürte Ninja werfen einen "Schatten" hinter sich, sodass der Anwender von mehreren direkt hintereinanstehenden Gegnern nur den ersten bemerkt.
    • Wände, Bäume,... können nicht "durchleuchtet" werden. Flüßigkeiten verzerren das Chakra-Echo so sehr, dass der Anwender nur spüren kann, ob jemand mit Chakravorrat in der Reichweite ist, kann die genaue Position aber nicht ausmachen. Allein Gase (auch Rauch) können ohne Probleme durchdrungen werden.
    • Zwischen dem Aussenden und dem Empfangen vergehen ein, zwei Sekunden, sodass ein sich bewegendes Ziel zum Zeitpunkt des Erspürens vielleicht schon an einem ganz anderen Punkt ist.
    • Jutsus und Bunshin unter dem S-Rang besitzen zu wenig Chakra, um von der Technik erspürt zu werden. Die einzige Ausnahme ist hierbei der Kage-Bunshin.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Feb. 2019 um 22:23 Uhr