Krankenhaus von Konohagakure

Dieses Thema im Forum "Archivforum" wurde erstellt von Kouga Gennosuke, 31. Mai 2007.

  1. Dies ist das Krankenhaus von Konoha. Hier tummeln sich zahlreiche, namenswerte Ärzte die nur auf ihr Opfer, besser gesagt Patient warten.
    Auch anderes Personal wie Krankenschwestern kann man hier antreffen, wenn nicht sogar Tsunade.
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    "Hilfe, wir brauchen einen Arzt..." verkündete der Braunhaarige, als sie endlich in der Eingangshalle angekommen waren. Seine Arme waren teilweise von Blut besetzt, da dieser Druckverband nicht perfekt war.

    Wo sind hier bloß die Ärzte wenn man sie brauch...?

    "Ich brauche einen Arzt hab ich gesagt!!!" schrie er durch das Krankenhaus, während er sich mit schnellen Schritten der Empfangsdame näherte. Seine laute Stimme hallte richtig durch die Flure.

    Haben die was besseres zu tun, sodass sie mich hier warten lassen...?

    Wütend und unter Zeitdruck, wechselte er, mit einem hastigen Schema, mit der Empfangsdame die Worte.

    "Schnell... Ich hab hier 2 Schüler, die sich während des Trainings schwer verletzt haben. Ein Bakusiegel war losgegangen und hat für etwas ärger gesorgt.

    Ohne mit der Wimper zu zucken, auch wenn diese Aussage für ihn noch ein Nachspiel bedeutete, log er das Krankenhauspersonal an. Da er es als sein Verschulden hinstellte, musste er sich den folgenden Konsequenzen im Klaren sein.

    "Oh meine Güte. Folgen sie mir schnell. Ich stelle ihnen sofort ein Zimmer zur Verfügung, und das Ärzteteam ist auch schon unterwegs. antwortete ihn die Empfangsdame fürsorglich. Auch sie schien etwas von der Rolle zu sein. Zumal Youi in einem Alter war, wodurch die Verletzungen bei ihr noch mehr heraus stachen.

    Ihr folgend, brachte er beide seiner Schüler bis ans Bett, legte Kei vorsichtig auf Dieses und verschwand erst in dem Moment, als ihn der zuständige Arzt raus bat.

    "Gehen sie bitte. Hier ist nicht genügend Platz, auch wenn es ihre Schüler sind."

    Mit den Worten "Ich werde mich ins Wartezimmer setzten und da auf euch warten." ging Gennosuke durch die Flure, bis hin zum Wartezimmer, in welchem er bis zum nächsten Lebenszeichen warten würde.
     
  2. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    Nanami beobachte von einem Dach aus, dass Gennosuke einen offenbar schwer verletzten Genin in das Krankenhaus brachte. Was war da vorgefallen? War er bei seinem Test etwas zu weit gegangen? Oder war es was anderes? Immerhin war es ja schon recht spät am Abend. Nun folgte ihm eine zweite Genin, der es offenbar auch nicht gerade gut ging. Da war ernsthaft was vorgefallen. Sie sollte sich das besser mal ansehen. Ob da noch der dritte aus dem Team kam?

    Sie wartete noch einen Augenblick, aber der dritte war nicht gekommen, also sprang sie vom Dach, landete lautlos auf der Straße und schlenderte zum Krankenhaus. Dort angekommen fragte sie erstmal die Dame am Empfang, was denn los sei und wurde von ihr in den Warteraum geschickt. Sie trat dort ein und musterte Gennosuke einen Augenblick lang.

    Der scheint ziemlich durcheinander zu sein. Irgendwas stimmt da nicht.

    „Wie ich sehe hast du eine interessante Art, mit deinen Genin umzugehen. Liegt der dritte aus deinem Team irgendwo tot im See?“
     
  3. Die Unruhigkeit schlich sich so allmälig in Gennosuke ein. Immer wieder musste er an das Szenario denken, in welches er seine Schüler vorfand. Zu viele Fragen flogen dem Jou-Nin durch den Kopf, sodass er keinen klaren Gedanken fassen konnte, geschweige denn über irgendwas anderes sich den Kopf zerbrechen konnte als hierüber.

    "Wie ich sehe hast du eine interessante Art, mit deinen Genin umzugehen. Liegt der Dritte aus deinem Team irgendwo tot im See?"

    Noch ohne irgendwie sein Haupt zu erheben, da sein Blick Richtung Boden ging, konnte er die Stimme zu Ordnen. Entnervt verzog der Jou-Nin sein Gesicht, während er antwortete.

    Kann sie sich nicht um ihre Schüler kümmern und meinen Kram mir überlassen...?

    "Tod am See...? Da verscharrst du doch deine Schüler, mit denen du nicht fertig wirst." brachte er seiner Kollegen trocken entgegen.

    Gennosuke wendete nun seine Aufmerksamkeit völlig Nanami, jedoch musste er innerlich zusammen zucken, als er ihre Augen sah. Zu viel erinnerten ihn sie an einen Uchiha, den er einmal begegnete. Zwar war diese Begegnung nicht sehr freundlich, jedoch lebte der Jou-Nin noch, was man von seinem Kontrahenten bestimmt nicht mehr behaupten konnte, wenn man diesen Zustand noch Leben nennen konnte.

    "Ich weiß zwar nicht in wiefern es dich angehen würde, jedoch kann gebe ich dir eine Antwort auf deine Frage. Der junge Hyuuga ist heil auf, da er von dem Unfall nichts abbekommen hat. Des Weiteren ist nun eine Frage der Zeit, bis sich meine Schüler erholt haben von diesem schrecklichen Unfall!"
     
  4. Akishiyou

    Akishiyou Guest

    Die Übelkeit in Youi nahm immer mal wieder zu und ab, so wie das Sehen und die Farbkleckse vor den Augen, sie keuchte leicht als sie endlich eine Liege bekam auf das sie sich setzen sollte. Ihr Atem ging noch immer rasselnd doch der Schmerz in ihrer Lunge nahm langsam ein weniger erträgliches Maß an. Sie begann zu Husten und würgte wieder etwas Blut aus, das sie mit der freien Hand zu fangen versuchte aber zwischen ihren Fingern durchrann und seinen Weg auf ihre Kleidung fand.

    ...er nimmt das auf sich...? ...Er wird eine Erklärung wollen...

    Youi's Blick ging Gennosuke hinterher, noch die Blutfäden ziehende Hand vor dem Mund, als dieser aus dem raum gescheucht wurde und ihr Blick fiel auch sogleich auf Kei der unweit auf einer Liege lag. Ihre Augen musterten seinen geschundenen Körper und es war ein bittereres Gefühl als das Blut in ihrem Mund hinterlies. Sie kletterte müßig auf die Liege und wurde auch schon von ihrer Kleidung an den Stellen entledigt wo die Wunden lagen, wobei die Schwester sie bat ihr zu erklären wo sie überall verletzt waren und ob sie auch etwas über kei#s Verletzungen wusste. Die Kunoichi zögerte einen Moment und sammelte Luft um eine Antwort zu geben, wobei sie leicht hustete. "Er... Er hatte zwei Kunai im Rücken und seine Muskeln... Shuriken im Bauch glaube ich... sonst... das Bakusiegel hat er voll abgekriegt..." meinte sie mit einem dumpfen Erklärton. "Er hat dich wohl beschützt, hm? Du scheinst ja nicht so viel von der Explosionen abbekommen zu haben. Wo sind deine Wunden?" Youi's Blick hielt ihren Teamkollegen fixiert.

    ...beschützt...? ...ja sicher... davor mir selbst weh zu tun... eigentlich ist es witzig... wir haben wohl beide den Drang unseren Schmerz aus uns rausprügeln zu lassen... nur das ich so ausgerastet ist ist schon lange her... das war noch in Tari-gakure... ob ich mir Gedanken machen muss über das Gerede das aufkommen wird...? Werden sie der Erklärung des Sensei glauben...? Wie erklärt er die Wunden von den Waffen...?

    "Drei Wunden am Bauch und... und irgendwas... ich kann nicht richtig atmen..." gab sie Tonlos zurück wobei ihr Blick noch immer auf Kei lag bis die Schwester etwas zu doll auf den Verband drückte und sie zusammenzuckte. "Leichte Verbrennungen hast du auch, Abschürfungen an Beinen und Händen..." sie schüttelte den Kopf. "...was habt ihr da nur gemacht? Euer Sensei ist wohl sehr hart zu euch." Ein Blick aus großen Augen traf die Frau die sie mahnend und den Kopf schüttelnd ansah, ja natürlich, ging man davon aus das es ein trainingskampf war, wäre es sicher sehr übertrieben. Aber Kei hatte versucht sie zu töten, natürlich hatte sie es herausgefordert und trug wenn man es genau betrachtet den Hauptteil der Schuld. Im prinzip hätte sie einfach im bett bleiben sollen wie kazuya es ihr gesagt hatte, wahrscheinlich wäre es klüger sich etwas mehr von Kei fern zu halten, denn er weckte Seiten in ihr die besser schlafen sollten. "Er ist ein guter Sensei." meinte Youi plötzlich aus heiterem Himmel gut gelaunt. "Nur ich bin etwas tolpatschig." grinste sie schelmisch und lies sich nun auf die Liege zurückdrängen als die Mediziner eintrafen.

    ...mir würde man wahrscheinlich auch glauben wenn ich sage ich hätte das Siegel aus Versehen ausgelöst, der Sensei wird mir aber nicht glauben... dem müsste ich die anderen Wunden auch erklären... aber wie... hm... Räuber...? Maskierte Shinobi...?

    Aus großen Augen bemerkte sie mit einem Mal die grün schimmernde hand eines jungen mannes über ihrem Bauch und lief schlagartig knallrot an. Zwiwschenzeitlich hatte man einen Vorhang zwischen sie und Kei gezogen, da sie ihn wohl auch auskleideten, aber gab es da denn noch irgendwas an ihm das sie noch nicht gesehen hatte?! "In deinem linken Lunkenflügel hat sich Blut angesammelt, aber eine ernstere Verletzung kann ich ausschließen. Es wurde durch einen harten Aufprall verursacht." Der Mediziner hob den Kopf an und lächelte ermutigen woraufhin Youi nur den Blick senkte und noch roter anlief. Doch schließlich drehte sie ihren Kopf beiseite zum Vorhang hinter dem Kei lag und behandelt wurde. "Wird er... wird er es schaffen?" stellte sie die Frage in den Raum, doch die Schwester antwortete ihr irgendwie zu schnell. "Natürlich, er ist in den besten Händen." Sie blickte nur noch einmal kurz aus dem Augenwinkel zum Krankenhauspersonal und lächelte leicht bevor sie wieder ihren Gedanken verfiel.

    ...warum schert es mich eigentlich ob kei da heil aus der Sache rauskommt... Er hatte die Absicht mich zu töten und was weis ich nicht noch... er war so grausam zu Don... und doch... was ist da in ihm...? EIne zweite Persönlichkeit...? Sollte ich das dem Sensei sagen...? Sollte ich ihn einfach anlügen... aber das wäre nicht fair ihm gegenüber da er den ganzen Vorfall auf sich genommen hat... er muss wissen das wir aufeinander losgegangen sind... aber welchen Grund hätten wir denn gehabt...? Keinen den er kannte...

    Sie lies die Behanlung über sich ergeben und schwieg, was sowieso besser war, denn ihre Gedanken waren wichtiger, aber sie bemerkte die dumpfe Schläfrigkeit die sich in ihr ausbreitete. Der Kampf hatte sie erschöpft, zwar hatte sie nicht so viel Chakra verbraucht, doch wer wurde schon halb erstochen und konnte dann noch sagen er war nicht irgendwie erschöpft oder erledigt? Youi bemerkte warme Hände die an ihr entlangstrichen, angenehmes Wasser das Blut von ihr wunsch und schließlich die warmen Hände die sie von ihrer Kleidung befreiten und in neue saubere steckten. Doch mehr oder weniger dämmerte sie nur dahin, bis sie schließlich blinzelnd in einem eigenen Krankenzimmer aufwachte, die restlichen Betten leer, wie verwaist und ihren Blick den Sternen zuwand aus dem Fenster hinaus.

    ...ob ich noch Zeit habe bevor mein Sensei eine Antwort verlangt...? Wie geht es Kei...? Wie erkläre ich das Kazuya...?
     
  5. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    Nanami sah Gennosuke einfach nur gelangweilt an, während dieser seine Antwort brachte. Sie hörte eigentlich gar nicht mal richtig zu, sondern sah aus dem Fenster auf die Straße runter, wo sie scheinbar was Interessanteres gefunden hatte. Als dann Gennosuke davon sprach, dass seine Schüler einen Unfall hatten sah sie ihn wieder an und hob eine Augenbraue.

    „Einen Unfall? Und das so spät in der Nacht? Zumindest scheint es ja nicht all zu schlimm gewesen zu sein, wenn sie wieder genesen. Übrigends: Warum ist der Hyuuga zuhause und nicht hier? Sollte er nicht lieber bei seinen Teamkameraden sein und sie unterstützen? Ich bin mir sicher, dass er sich große Sorgen um die beiden macht.“

    Sie sah wieder aus dem Fenster runter und sah, dass das interessante Objekt mitlerweile verschwunden war. Schade… Sie sah dann wieder zu Gennosuke und man sah deutlich, dass er nur das alternative Objekt für ihren Blick war.

    „Also… was war los?“
     
  6. Nara Masaru

    Nara Masaru Guest

    Auf dem Weg zum Krankenhaus war seine Handverletzung schon fast wieder Geschichte, da Blut mit der Zeit ja gerann. Jedoch tat dies der Sache an sich keinen Abbruch und so betrat er das Krankenhaus von Konoha schließlich. Dachte er zunächst noch er wäre der erste Patient, wurde er jedoch sofort eines besseren belehrt. Ähnlich wie gewissen Wachen wollte nun das Pflegepersonal ihn hinauswerfen.

    “Ich weiß ja das dies nicht mein Tag ist, aber was ist denn los?“

    Fragte er ein wenig verdattert, nicht einmal hier war er erwünscht? Doch das Personal meinte es läge an etwas anderem. Masaru drückte einem sein Shogei in die Hand und lief einfach in den Warteraum hinein, vielleicht sollte er seine Waffe einfach wieder abgeben, wenn sie unerwünscht war! Kaum das er den Warteraum sehen konnte, blieb er allerdings schon stehen, da er Stimmen vernahm.

    Zunächst waren sie nur sehr leise und schienen zu nuschel, eine männliche Stimme schien der Sprecher zu sein und schien mit einer weiteren zu reden.

    Als er näher kam konnte er ihn deutlicher verstehen, als er gerade sagte 'Tod am See...? Da verscharrst du doch deine Schüler, mit denen du nicht fertig wirst.'
    was ihn fast dazu verleitete auf der Stelle umzudrehen und das Weite zu suchen.

    Einen Moment versuchte er einzuordnen, worum es gehen sollte, doch kurz darauf hörte er etwas von einem schrecklichen Unfall, ob dies im Zusammenhang stände?

    Seine Neugierde siegte, die ihn von irgendwoher eingeholt hatte und er schaute genauer in den Raum um Nanami-sensei und den großen JoNin zu sehen.

    Was hier wohl passiert ist? Nanami hatte damit bestimmt nichts zu tun, ihr Team besteht ja nur aus zwei Leuten und ich hatte keinen schrecklichen Unfall, seltsam ich dachte die Sensei sind dazu da um auf uns aufzupassen, habe ich mich wohl getäuscht.

    Wobei ihm der Fakt entglitt, dass die Lehrer ja nicht überall sein konnte oder gerade überall sein sollten, weil sie JoNin waren? Seine Hand schien auf jeden Fall wirklich nicht wichtig zu sein. Kurz darauf ging er zu den Beiden hinein.

    Gerade als er um die Ecke bog um die Beiden zu begrüßen fing Nanami an zu sprechen, ebenfalls auf die Antwort gespannt setzte er sich auf einen der Stühle, als sei nichts gewesen.

    "Der Hyuuga-Junge hat bei sich zuhause trainiert, aber jetzt interessiert mich auch was passiert sein soll."

    Beantwortete er ungefragt die gestellte Frage von seiner Sensei, immerhin kannte er ja die Antwort.
     
  7. Was los ist? Das willst du gar nicht wissen, glaub es mir...Ich will es eigentlich auch nicht wissen, weiß es noch nicht einmal. Aber ich habe da so eine Ahnung... dachte sich der Riese, dessen Gesicht nun durch ein Lächeln verziert wurde. Sein Blick nun Nanami und der Tür, die sich hinter ihrem Rücken befand, gerichtet sah er auch schon einen Schüler hinter ihr auftauchen, der sich einfach in das Gespräch der Erwachsenen einmischte.

    "Hyuuga Kazuya war früher nach Hause gegangen, da er noch an seinem Kekkai Genkai feilen wollte. Und da ich kein Hyuuga bin, wie man unschwer erkennen kann, habe ich ihn auf seine Bitte nach Hause geschickt. Und die anderen Beiden...? Die wollten halt noch etwas von mir lernen und da ist dann dieser Unfall passiert. So sage ich es jetzt und so kommt es auch in meinen Bericht!"

    Kurz zwinkerte er Nanami noch zu, bevor er wieder seinen Blick dem Fußboden wandte. Nachdenklich fuhr er sich mit seinen Händen Aufwärts erst durch Gesicht, um von da aus durch seine kurzen Haare zu fahren. Die Zeit die nun vergangen war, war keine Ewigkeit, jedoch kam sie für Gennosuke so rüber. Instinktiv hoffte er, dass ihr Schüler und auch Nanami selbst diese Antwort so hinnehmen würden, zumal sie auch keine andere Chance hatten.
     
  8. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    Nanami hörte ihm bei seinen Erklärungen aufmerksam zu und musterte ihn dabei intensiv mit ihrem Sharingan. Sie konnte spüren und sehen, dass er ihr nicht die Wahrheit sagte und sie offenbar selber nicht wusste. Sie fixierte ihn schweigend weiter, während er ihr zuzwinkerte und auf den Boden schaute. In ihrem Blick konnte er deutlich ablesen, dass sie ihm kein Stück glaubte, aber hier vor dem Genin nichts nachfragen würde.

    Sie sah dann wieder aus dem Fenster in den schönen Tag. Sie würde später noch zur Hokage müssen. Da würde sie das erwähnen. Aber bis dahin war noch Zeit.

    „Das tut mir leid. Unfälle passieren leider selbst dann, wenn man gut aufpasst. Richte deinen Schülern eine gute Besserung aus. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag. Das kommt schon wieder in Ordnung.

    Sie blickte ihn noch einmal durchdringend an und drehte sich dann zu Masaru um, der hinter ihr saß.

    „Masaru? Hättest du Lust, mit mir einen Ausflug zum See zu machen?“
     
  9. Nara Masaru

    Nara Masaru Guest

    Schlagartig schwand das bisschen Farbe aus seinem Gesicht welche noch übrig gewesen war, zuvor war er schon blasser geworden, während er überlegte, ob Nanami mit dem JoNin etwas vorhatte, da sie ihn so taxierte.

    “See…..ich?“

    Schaffte er es irgendwie ein paar Worte zu einer Frage zu formulieren.

    Was geht denn hier ab? War der schreckliche Unfall passiert, weil Nanami versuchte die Schüler von dem JoNin umzubringen und jetzt bin ich dran? Kinderfressende Uchiha!

    Blitzte es ihn durch den Verstand, irgendwie ergab es ein leicht bizarres Bild, was hatte er getan um am See verscharrt zu werden? Er blickte dabei ein wenig ängstlich den großen starken JoNin an, der jedoch den Blick auf den Boden gesengt hatte.

    Mist und ich gebe mein Shogei mal wieder am Eingang ab, nein das macht keinen Sinn, wieso sollte sie so was vorschlagen, wir kennen uns doch noch gar nicht so lange.

    So sehr er sich auch bemühte, fand er so schnell keinen sinnvollen Zusammenhang, sollte er ihr also zustimmen und sich ergeben?
     
  10. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    Nanami merkte, dass irgendwas nicht stimmte. Sicher hatte Masaru vorhin Gennosukes Worte gehört, von wegen dass Nanami ihre Schüler am See vergraben würde. Sie warf dem Jonin einen zutiefst genervten Blick zu.

    Ich sollte wen anders am See verscharren…

    Sie ging dann auf Masaru zu, legte einen Arm um ihn und begann ihn zum Ausgang zu bugsieren. Dabei redete sie auf ihn ein.

    „Ich sehe, dass du irgendeine Sorge hast. Kann es sein, dass du gehört hast, was Gennosuke-sensei gesagt hatte?“

    Sie schmunzelte und drückte in ein wenig an sich.

    „Keine Angst. Das mache ich sicher nicht. Ich wollte einfach nur mal mit dir raus und mit dir über deine Ausbildung reden.“

    Sie sah auf ihre Uhr und rechnete dann etwas mit Uhrzeiten rum.

    „Hör zu. Ich muss noch kurz zur Hokage und zu meinem Haus. Wir treffen uns dann in einer Stunde am Osttor. Bring Badesachen mit.“

    Sie streichelte noch mal seinen Kopf und war dann verschwunden.

    -tbc: See (beide)
     
  11. Mit den Gedanken bei seinen verletzten Schülern, stand Gennosuke langsam auf und verabschiedete sich von ihnen. Ein Nicken müsste reichen zur Verabschiedung, dachte sich der Shinobi und tat es dann auch.

    Ihnen folgte er noch bis zur Eingangshalle, bis sich ihre Wege trennten und er nun weiter gerade aus, Richtung Krankenstation ging. Unwissend, wo ihre Zimmer nun lagen, informierte er sich noch kurz bei einem Arzt auf dem Flur, welcher ihm die Zimmernummer, sowie den Weg dorthin erklärte.

    Ich geh am besten erst einmal zu Youi, da sie vorhin noch bei Bewusstsein war. Vielleicht kann sie mir einige Fragen beantworten. Zumindest wäre es vorteilhafter wenn ich Tsunade entgegen trete...

    Als er in der Zimmertür stand, schaute er auf sie herab. Etwas ducken musste sich der Riese jedoch, da das Krankenhaus nicht gerade für Leute in seiner Größenregion erschaffen wurde. Ohne sich den Kopf zu stoßen, trat er leise und vorsichtig in das Zimmer herein.

    "Youi, bist du wach?" flüsterte er leise seiner Schülerin zu. Weiteren stress konnte sie bestimmt nicht vertragen, da nach seinem Ermessen der physische Schaden, den sie erlitt, immens war. An ihrem Bett verweilend, kniete sich der Jou-Nin runter zu ihr und sah Glücklich aus, als er die so ruhige und friedlich aussehende Aki da liegen sah.
     
  12. Akishiyou

    Akishiyou Guest

    Die großen blauen Kulleraugen wichen vom Fenster nun zu der Gestalt der riesenhaften Mannes der eingetreten war uns sie angesprochen hatte. Sie wirkte noch extrem müde und angeschlagen, doch ihre Haut war befreit vom Blut und Schmutz und wirkte angesichts des Blutverlusts noch ein wenig blass.
    "Hai, Sensei..." meinte sie etwas leise und hustete leicht mehrmals. Die Faust vor den Mund nehmen setzte sie sich langsam auf und bettete die Hände vor sich auf die Decke. "Gomenasai... für... für Ärger..." meinte sie und senkte bedröppelt den Kopf. Sie blickte auf ihre Hände und begutachtete die unversehrte blasse Haut während sie sie nur leicht bewegte.

    "Wenn... wenn ich sie bitten würde... mich nicht zu fragen... was los war... würden sie das nicht nicht tun, nicht wahr?" murmelte sie umständlich und lächelte etwas gequält, wobei ihr gerade klar wurde das sie sich gegen das Lügen entschieden hatte, denn ihm gegenüber war es nicht fair. Akishiyou seufzte leicht und schloss die Augen, bevor sie wieder aufsah und den Mann musterte der wirklich glücklich aussah darüber das es ihr gut ging. Vorhin war er noch sauer gewesen, doch jetzt wieder so freundlich und das verwirrte sie. Unsicher kaute sie auf ihrer Unterlippe herum und wandte den Blick wieder zum Fenster. "Wissen sie... wissen sie wie es Kei geht?" flüsterte sie ganz sanft als fürchtete sie diese Frage selbst oder eine Antwort, nur welche? Die Positive oder die Negative?
     
  13. Am Bett verweilend, hörte er sich die Bitte des Mädchens an. In dem Jou-Nin fand grad in einem Zwiespalt statt. Auf der einen Seite stand nun seine Vernunft und auf der anderen Seite seine Gefühle. Ohne groß darüber nachzudenken, nickte er seiner Schülerin zu. Jedoch auf ihre Frage mit Kei musste er Antworten, ehe sie sich noch weiter Sorgen machte.

    Was mit Kei los ist, beziehungsweise war wüsste ich auch gern...

    "Ihm geht es auch wieder gut. Sein Zustand hat sich wieder normalisiert und er wird gerade von den Ärzten versorgt. Ich werde jetzt noch mal bei ihm vorbei schauen, damit du Zeit hast dich auszuruhen. Und die Sache am See..."

    ...Reißt mich innerlich in Stücke. Ich hab für euch jede Belügt, die es sogar herausfinden können und ihr seid nicht ehrlich zu mir...

    Mit diesen Worten brach er seinen Satz ab und erhob sich langsam. Inne haltend ging er aus dem Zimmer, bevor sie sich auch irgendwie dazu noch äußern konnte. Jedoch schaute Gennosuke nicht gerade Glücklich, da er Ehrlichkeit im Team eigentlich sehr hoch anschätzte. Mit runter gezogenen Gesichtszügen drehte er sich noch einmal in der Tür um, schaute Aki noch einmal kurz in die Augen und verschwand darauf im Gang.
     
  14. Akishiyou

    Akishiyou Guest

    ...davongekommen, eh...?

    Aufmerksam verfolgte Youi den Jo-nin und ihre Miene erhellte sich ein wenig in dem Wissen das Kei wohl wieder gesund wurde, doch sie verdüsterte sich auch zugleich, da sie das Mienenspiel des Mannes beobachtete. Er fragte zwar indirekt danach, aber er bedrängte sie nicht. Langsam sank Akishiyou zurück in die Kissen und starrte an die Decke als er zur Türe hintrat, nur die schweren Schritte auf dem Boden waren als Geräusche zu vernehmen.
    "Ich bins gewesen..." meinte sie plötzlich wie ein überfüllter Ballon der platzte. "Ich hab ihn angegriffen... es war nciht Kei's Schuld..."
    Wieder zog sich ihr Magen zusammen und sie sah zur Seite, denn sie traute sich nicht ihren Sensei anzusehen, dieses etwas das in ihr war wenn sie kämpfte mochte sie gar nicht.
     
  15. Etwas nachdenklich trat der große Jou-Nin über den Flur, mit dem Ziel so schnell wie möglich Kei zu anzutreffen. Er hörte leider noch die Worte, die aus Youi's Mund kamen, jedoch schenkte er denen keine Beachtung. Kurz stehen geblieben, haute er vor Wut mit seiner Faust gegen die Wand, dessen Kraft ausreichte um eine sichtliche Zerstörungswut darzustellen.

    Ach Youi... Ich weiß, dass du ihn nur beschützen willst. Aber wenn es wirklich so sein mag wie du es sagtest...? Dann wird Kei eh die ganze Schuld auf sich schieben...

    "Passen sie doch auf..." meckerte ihn eine Krankenschwester an, dessen Schulter zusammen mit dem Jou-Nin stieß, was ihm jedoch egal war.

    Youi...Kei...Sie sind doch meine Schüler...

    Seufzender Weise ging der Jou-Nin Schritt für Schritt über den Flur. Seine Blicke schwanken immer zum Personal, welches hektisch an ihm immer und immer wieder vorbei lief. Gennosuke, der eher gerade schlich, dachte in diesem Moment nur über eins nach und das war Kei's bevorstehende Antwort. Am liebten wäre er über den Flur wütend gestürmt, aber seine Trauer hielt ihn zurück…
     
  16. Hibana Kei

    Hibana Kei Guest

    Langsam öffnette er seine Augen. Sein ganzer Körper brannte vor Schmerz. Sogar währenddem er bewusstlos gewesen war hatte er keine Ruhe vor ihm gehabt. '... das ist langsam echt... verdammt... wie konnte das ganze passieren?'
    Kei versuchte sich aufzusetzten, doch sein Rücken tat noch zu weh um so etwas bewerkstelligen zu können. Seine Gedanken kreisten um die Dinge die geschehen war. Er war es gewesen der gekämpft hatte... er war es gewesen der Spaß empfunden hatte als er Aki weh getan hatte und er war es gewesen der Don geschlagen hatte... wie es den beiden wohl ging? Aki und Don... ob sie ihm jemals verzeihen konnten? Es war mehr als nur schmerzhaft wie ihn Aki so angeblickt hatte und nur wegen seiner Berührung in Tränen ausgebrochen war. Sie hatte solche Angst vor ihm gehabt... hatte wirklich gedacht er hätte sie vergewaltigen wollen. Wie konnte das alles passieren? 'To-san... was ist da in mir?'
    Sein Kopf neigte sich langsam zur Türe als er sie aufspringen sah. Sein Sensei stand in ihr. Krankenhaus... ja... hier war er... natürlich wusste er nicht wie er hierher gekommen war. Wusste nicht wie er vom langsamen Verbluten zum halbwegs geheilten Zustand hier gekommen war. Doch er dachte sich das sein Lehrmeister etwas damit zu tun haben könnte. Forschend besah er sich das Gesicht des Mannes. "Es war meine Schuld..." hauchte er dann kraftlos bevor sein Gegenüber auch nur eine Silbe sagen konnte. "Aki-chan kann nichts dafür... sie wollte nur helfen. Wenn jemand die Schuld tragen muss dann bin ich das"
     
  17. Dachte ich es mir. Auch er gibt sich die Schuld...

    "Geht es dir gut?" Haben die Ärzte gut versorgt?" fragte der Hüne besorgt nach. Das Wohlergehen seiner Schülers war ihm gerade wichtiger, als die Schuldzuweisung.

    Leise näherte er sich seinem Schüler, dessen Aufmerksamkeit er schon hatte. Mit einem ernsten Blick überprüfte er die Arbeit der Ärzte. Gennosuke wollte sichergehen, dass er auf jeden Fall wieder gesund wird. Zu sehr war ihm der Junge, dessen Kindheit ähnlich wie seine war, ans Herz gewachsen. Außerdem musste er ja noch der verletzen Youi es sagen, wenn es sie noch mal treffen würde, was er innerlich bezweifelte. Wer nun Schuld hatte würde eh keine Rolle mehr spielen. Kei, sowie Youi schoben es auf sich. Auch wenn es im ersten Moment heldenhaft aussah, musste nun der Lehrer die Konsequenzen für ihr handeln tragen.

    "Wer Schuld nun hat ist gerade egal. Da es ein UNFALL war, muss ich nun zur Hokage und ihr es erklären." sagte er zu seinem Schüler, wobei wieder seine Betonung eine große Rolle spielte. Anders als die anderen Wörter, betonte er Unfall mit einem traurigen, doch lauten Unterton. Das ihm die Sache immer noch Kopfschmerzen bereitete, war klar. Es war ihm auch anzusehen, dass er sich auf das Treffen mit Tsunade nicht sehr freute. Was für ein Eindruck macht es auf einen Jou-Nin, dessen erster Tag so anfängt.
     
  18. Hibana Kei

    Hibana Kei Guest

    Kei nickte 'Also hat sie es ihm nicht gesagt...' "Wenn ich hier raus bin... erkläre ich alles... nur hier... hmm" er seufzte und sah sich im Krankenzimmer um. Hier war er definitiv nicht in der Lage frei zu sprechen...
    "Was ist mit dem Hyuuga? Haben sie ihn schon informiert Sensei? Wenn er das erfährt bezweifle ich das ich in der nächsten Zeit ruhig schlafen können werde..." kein zwang sich ein gekünsteltes Lächeln ab um seinen Lehrer wenigstens ein bischen aufzuheitern und ihm etwas seiner Last abzunehmen.
    Plötzlich schoss es Kei und er riss seine Augen weit auf. Etwas hatte ihm von seinem Aufwachen an gefehlt. Es gab nichts das er um seinen Hals herum spürte.
    "SENSEI?! Wo ist mein Ring?" meinte er aufgeregt und schaute sich wie wild um, versuchte sich sogar und schlimmsten Schmerzen aufzurappeln. Angst davor ihn verloren zu haben stieg in ihm auf. Er würde es sich nie verzeihen können.
     
  19. Kazuya hatte die Fragen von dieser Uchiha beantwortet, da sie ihm glaubhaft gemacht hatte, dass dies in seinem Sinn wäre. Allerdings fragte er sich schon, warum diese Frau das alles wissen wollte. Er war langsam schon ziemlich genervt, traute sich aber irgendwie nicht, die Frau einfach weg zu scheuchen. Also machte er weiter mit dem Beantworten der Fragen. Langsam schien sie zum Ende der Befragung zu kommen, was ihn froh machte. Nur schaffte diese Frau, sein aufkommendes Glücksgefühl sehr effektiv mit der Nachricht, dass seine Teamkollegen im Krankenhaus liegen würden, zu ersticken.

    Er starrte sie mit großen Augen ungläubig an und war für einige Momente so gelähmt, dass er sich nicht bewegen konnte. Dann spurtete er auf einmal los zum Krankenhaus, wobei er mindestens dreimal fast irgendwelche Passanten umrannte. Was war da bloß vorgefallen, dass sie im Krankenhaus lagen? Irgendwie hatte er nicht das Gefühl, dass die Uchiha gelogen hatte.

    Er kam am Krankenhaus an und wurde in Youis Zimmer gelassen, die sich aber offenbar gerade ausruhte und schlief. Er stellte sich ans Bett und sah auf die friedlich schlafende Youi runter, die ziemlich mitgenommen aussah. Er strich ihr über die Wange.

    Was ist mit dir geschehen, Youi-chan?

    Dann setzte er sich neben das Bett und wartete darauf, dass Youi aufwachte. Nach einer, wie es schien, Ewigkeit, machte Youi die Augen auf. Er sah zu ihr und fragte leise.

    „Was ist passiert Youi-chan? Geht es dir gut?“
     
  20. Akishiyou

    Akishiyou Guest

    Frühmorgends hatte das pfeifen und Zwitschern der Vögel vor dem leicht geöffneten Fenster sie geweckt noch bevor der Sonnenstrahl ihre Nase erreichte. Youi's ganzer Körper fühlte sich irgendwie taub und fremd an, wobei es ihr nicht gerade gelegen kam irgendwo in einem fremden Raum aufzuwachen. Sie realisierte schließlich das es das Krankenhaus war, als die Ereignisse des gestrigen Abends wieder unbarmherzig auf sie eindrangen. Der Weg zu Kei's Wohnung, der Fall des Handtuch, der Sturz auf sie und dann wurde alles verworren, ihre Angst jedoch an die konnte sie sich noch erinnern und die Wut als sie sah wie er seinen engsten Vertrauten einfach geschlagen hatte weil er sauer auf sie war.

    ...wieso ist er so geworden...?

    Das Frühstück das man ihr brachte rührte sie nicht an, ihr Bauch fühlte sich noch an wie durch den Fleischwolf gedreht und so döste sie noch geraume Zeit in den tanzenden Lichtstrahlen und beim Gezirpe der Vögel bis eine sanfte Berührung sie aus den Träumereien riss. Oder war dem nicht so? Als sie langsam zu sich kam war die Berührung schon verflogen, aber es war auch gleich, es gab schließlich niemanden der an ihr Krankenbett kommen würde. Sie gähnte herzhaft und drehte sich im Bett als sie die schwarzen Haare und weißen Augen mit verschlafenem Blick erfasste und schlagartig sturzte. "Eh?" Sie rieb sich den Schlaf aus den Augen und tatsächlich stand Kazuya vor ihr und sah sie besorgt an. "Ohio... Kazuya-kun..." meinte sie sanft und noch etwas schwächelnd in der Stimme. "Hai... mir geht es gut..." lachte sie fröhlich und zog dann aber eine Schnute. "Aber das Essen hier ist grauenhaft."
    Das Wissen, das da nun jemand war der vielleicht sogar immer an ihr Bett kommen würde wenn sie krank oder verletzt war bedrückte sie und machte sie zugleich unsagbar glücklich, denn es gab ihr ein warmes und geborgenes Gefühl.
     
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