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Kurobu - Stadt im Norden des Landes

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There's some devils in heaven and some angels in hell
So promise me child, when they pull your card
You'll know, you'll know which one you are


If you can't do good, better do bad well.


Es entging ihr nicht das der attraktive Hüne sie skeptisch betrachtete - eine Geste, die sie nur zu gern erwiderte. Im Gegensatz zu ihm schien der hübsche Blondschopf jedoch Wert darauf zu legen sie genau nicht anzusehen. Was ging nur in diesen Typen vor sich? Saku ließ es sich nicht nehmen und hüpfte vor die Beiden auf den Kaffeetisch um die beiden Shironin eingehend aus direkter Nähe zu betrachten. Nachdenklich legte er den Kopf hin und her, während seine pechschwarzen Augen die beiden Shironin fixierten. Nicht, dass die Beiden irgendwas davon bemerken würden. Immerhin würden sie den Rabengeist nicht sehen können. Dieses Wissen ... den Beiden wenigstens in diesem Punkt überlegen zu sein, beruhigte sie irgendwie. Es war absurd und hatte für die Mission eigentlich keinerlei Relevanz, doch irgendwie gab es ihr mehr Sicherheit. Dieses neu gewonnene Selbstbewusstsein verflog jedoch, als der Hübsche seine Bitte äußerte. Kayas Augen weiteten sich nur leicht - dabei entglitt ihr innerlich gerade jede Fassung: Wie bitte?! Wie kam er bitte dazu eine so dreiste Forderung zu stellen?! Auch wenn er es als Bitte verpackt hatte - es war offensichtlich, dass da mehr dahinter steckte. Während die Kunoichi selbst darum bemüht war nicht zu sehr aus ihrer Rolle als skeptischer, schweigsamer Beobachter zu fallen, machte Saku den Aufstand, der in Kayas Innerem tobte:​

Der Rabengeist sprang aufgebracht auf dem Tisch herum, die Flügel weit aufgespannt und aufgeregt damit schlagend. Wenn er auch nur den Hauch einer Materie besitzen würde - er hätte ein unverzeihliches Blutbad mit den Heißgetränken veranstaltet, zwischen denen er vermeintlich laut krächzend seinen Protest schob. Natürlich verließ kein Laut seinen Schnabel: doch er sprach Kaya aus der Seele. Ihre Hände ballten sich zu Fäusten und ihre Schultern strafften sich deutlich. Ihre Anspannung zeigte sich deutlich - da half auch Aratas Einwand nichts mehr. Dennoch schaffte es Kaya irgendwie ihrer Missstimmung nicht lautstark Ausdruck zu verleihen - stattdessen sah sie aus dem Augenwinkel zu ihrem Missionsführer. Seine Reaktion lösten in ihr gemischte Gefühle aus. Einerseits war es gut, dass er einen kühlen Kopf bewahrte und ruhig blieb. Andererseits hätte sie sich gewünscht, dass er deutlich gemacht hätte, wie anmaßend diese Anfrage überhaupt war.​

So konnte das Rabenmädchen sich doch nicht zurückhalten und musste leicht grinsen, als die Frau ihres Champions sich plötzlich zur Wort meldete und ihrem Missmut Luft verschaffte. Es verlangte ihr echt viel ab nicht selbst etwas bissiges zu sagen - einfach aus Prinzip - aber das war weder der Ort noch die Zeit. Hn. Sie wurde wohl tatsächlich reifer... wann war denn das passiert? Schweigend und wieder mit undurchschaubarer Miene erhob sich Kaya und wollte eigentlich stumm Tamaki folgen. Doch... so ganz konnte sie es sich doch nicht nehmen lassen. Sie fuhr nochmal herum - sah aufmerksam zwischen den beiden Shinobi aus Shirogakure hin und her und deutete eine knappe Verbeugung an: "Vielen Dank für den Tee." bedankte sie sich mit einem Schmunzeln. Wenn man bedachte, dass sie weder Tee noch Kaffee angerührt hatte, war offensichtlich, dass es sarkastisch gemeint war. Saku erhob sich vom Tisch, nahm erneut Platz auf Kayas Schulter. Während die Hayabusa sich beeilte zu ihrem Teamkameraden und der Frau ihres Champions aufzuschließen, ließ der Rabengeist es sich nicht nehmen seinen Kopf nochmal herumzudrehen und den beiden Fremden die Zunge rauszustrecken. Kleiner Frechdachs.​

Mit verschränkten Armen bezog Kaya Position an Tamakis Seite und betrachtete die nicht unsympathische Frau vor sich. Ihr Herz raste... das vermochte sie sogar so zu sagen. Ihr Atem war beschleunigt... das würde man Beides auch ohne den Falkenblick sehen können. Sie war zweifelsohne aufgeregt. Eine ihrer Brauen hob sich, als Tamoko die Bombe platzen ließ: Shiro hatte also seinen ersten Zug getan. Aufmerksam, doch ruhig erwiderte sie Tamakis Blick. Die Hayabusa war selbst nicht besonders geschockt, sondern eher zufrieden: sah sie ihre Skepsis doch damit bestätigt. Hn. Wenn man nur das Schlechteste erwartete, konnte man immerhin nur bestätigt oder positiv überrascht werden, wenn man sich geirrt haben sollte. Während die Fassade der Dame bröckelte, waren Kaya und Saku darauf konzentriert ihre Umgebung zu beobachten. Diese emotionale Unterstützung... das überließ sie lieber dem Suzuya. Sie eignete sich dafür so null. Stattdessen gingen sie und ihr gefiederter Freund lieber sicher, dass sie tatsächlich allein waren. Das waren sie allem Anschein nach. Dennoch vernahm sie die Worte der Dame - und die einzelnen Noten ihrer Stimmlage. Als Tamaki kurz ihren Blick suchte, ahnte sie, dass er sich fragte ob sie ungestört waren. Sie nickte leicht - nicht wissend ob es das war, was er eigentlich wollte. Nachdem er ihr Mut zugesprochen hatte und wortwörtlich ihre Hand hielt, schaltete sich die Hayabusa ein.​

"Hatten wir nicht schon geklärt, dass es nicht klug ist uns zu unterschätzen?" merkte sie, mit für ihre Verhältnisse, sanfter Stimme an. Sie würde der Alten ganz bestimmt nicht das Händchen halten. "Dieser...Agent, wie Ihr ihn nennt - könnt ihr uns mehr zu ihm sagen? Wie war er gekleidet, wie hat er gesprochen - war sein Äußeres eher schäbig oder gepflegt? Wie war seine Körperhaltung? Jede Kleinigkeit könnte wichtig sein." fragte sie, ruhig, doch mit einer gewissen Dringlichkeit in der kühlen Stimme. "Könnt Ihr uns seinen Beweis vorlegen?" erfahrungsgemäß sahen ihre Augen da ja mehr als andere. Vielleicht handelte es sich dabei ja um eine Fälschung... "Dieser...Agent wird Euch doch sicher einen Beweis gezeigt haben, dass es sich tatsächlich um euren Vater handelt - oder?" tatsächlich war sie von der ganzen Sache wirklich so unberührt, wie es schien. Sie hatte nie einen Vater gehabt, für sie war das einfach nur.... ein Wort. Dessen Bedeutung anderen als ihr deutlicher war. Ihr Blick löste sich kurz von Kenjis Frau und legte sich - nun deutlich sanfter - auf ihren Teamkollegen: "Es erscheint mir doch ein wenig zu ... glücklich, dass ausgerechnet jetzt der lang verschollene Vater wieder auftaucht um als Druckmittel zu dienen." flüsterte sie ihm zu, dabei darauf bedacht, dass die Alte sie nicht gerade hörte. Dafür war sie etwas näher an ihn heran getreten und hatte ihm direkt ins Ohr geflüstert um sicher zu gehen, dass ihre Worte wirklich nur ihn erreichten.​


@Yagami Tamaki @Yamanaka Arata @Takegatama Yuichiro
 
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Das Gespräch schien bis dato doch eigentlich gar nicht so schlecht zu laufen. Zumindest gab es noch keine, offen ausgesprochene, Abneigung beider Teams gegenüber einer Kooperation. Auch wenn Yuichiro vermehrt das Gefühl bekam, dass die Sora-Kunoichi nicht zu 100% überzeugt war. Seine Bitte war eine gewagte, das war ihm bewusst. Allerdings würde er sonst nicht an den Schachchampion der anderen Seite herankommen, ohne den heimlichen Weg zu nutzen. Ein nicht gerade vertrauenserweckender Weg, wenn man es so betrachtete. Auf Aratas Anmerkung hin sagte Yui erstmal nichts, er war sich schon bewusst, wer gemeint war. Den Vorschlag, morgen Ergebnisse auszutauschen, befürwortete der Shinobi jedoch. Je mehr Infos sie erhielten, desto besser konnten sie handeln. Wissen ist Macht oder wie war das? Diese gesamte Mission schien wohl wirklich einem Informationskrieg zu gleichen. Jedenfalls sah es im Moment so aus. Inmitten von Tamakis Satz eröffnete sich jedoch ein neues Problem. Ein sehr lautes, neues Problem. Eine ältere Frau veranstaltete einen Aufstand und brüllte die Vierergruppe zusammen. Iwasaki-san? Sie hatten also die Frau des Schachchampions von Sora vor sich? Und so wie es aussah, war die Dame nicht gerade erpicht darauf, sich mit Yui und Arata auch nur eine weitere Sekunde zu unterhalten. Ihre aufbrausende Ader schien sie nach einigen Sekunden jedoch wieder unter Kontrolle zu bekommen und bat die Sora-Nin daraufhin, ihr zu folgen. Damit war das Gespräch wohl vorzeitig beendet und Yui nickte nur einmal auf Tamakis Terminbestätigung hin. Den schnippischen Kommentar der Hayabusa ignorierte Yuichiro gekonnt und ließ sich davon nicht beirren.

Das...war ein Problem. Einige Sekunden saß der Schwarzhaarige dort, bevor er sich schließlich nach vorne beugte und eine Tasse Tee in die Hand nahm. Von außen sah es nicht unbedingt nach viel aus. Ein ganze normaler junger Mann, der hin und wieder am Tee nippte. In Yuis Kopf ratterten die Zahnräder allerdings auf Hochtouren.“Arata-san”, fing der großgewachsene Ninja nach ein paar Sekunden seinen Satz an. Seine Stimmlage war erstaunlich ruhig und entspannt dafür, dass sich Plan A vorerst in Luft aufgelöst hatte. “Ich denke, das Gespräch mit Iwasaki-san werden wir wohl etwas nach hinten schieben müssen.” Zumindest sah es nicht so aus, als wäre seine Frau bereit, ihnen auch nur eine Sekunde Redezeit mit ihm zu geben. “Ich gebe dir auf jeden Fall recht. Es wäre vielleicht nicht schlecht, auf unserer eigenen Seite nebenbei noch Nachforschungen anzustellen.” Und damit war hauptsächlich dieser komische Manager gemeint. “Für heute sollten wir aber erstmal Feierabend machen.” Immerhin waren sie erst heute hier angekommen. Die Reise hatte wahrscheinlich sehr an den Kräften der beiden Shinobi gezehrt. So langsam machte sich die Erschöpfung auch beim Takegatama bemerkbar, doch noch musste er sich ein Stück bewegen. Mit einem Ruck stand er auf und schaute auf seinen Kollegen. “Die Ruhe haben wir uns verdient.” Mit diesen Worten machte er sich auf in das Zimmer, was für ihn und Arata bereitgestellt wurde. Ein einfacher Raum, deutlich schlichter als der ihres Schachchampioness. Mehr als ein kleiner Nachttisch, zwei Betten und die Tür zum Badezimmer fand man hier nicht. Aber sauber war es hier zumindest, da ging die alte Dame, die dieses Gebäude leitete, wohl sehr sicher. Sein Zeug verstaute Yui ganz simpel unter dem Bett, in welches er sich auch wenige Sekunden später reinfallen ließ. Leider waren die Matratzen fast so hart wie Beton und das Bettzeug war auch eher mittelmäßig. Wer keinen Anspruch hatte, der würde hiermit definitiv klarkommen. Aber so war ja anscheinend nicht jeder Raum. Amaya-sans Raum war immerhin deutlich luxuriöser als das hier. Naja, wirklich viel Energie, um darüber nachzudenken, hatte Yui gerade nicht mehr wirklich. Auf einen Schlag traf ihn die Erschöpfung, die er so lange ignoriert hatte. So eine Tagesreise war kräftezehrend. Alles, was er gerade brauchte, war Ruhe...und...eine tiefe Mütze...Schlaaaaaf...


Nächster Tag


Morgens um ungefähr 9 Uhr stand Yuichiro schon wieder auf den Beinen und kramte ein wenig in seinem Reisegepäck herum. Einige Schriftrollen und andere Alltagsgegenstände für Ninjas durchwühlte der Großgewachsene, bis er endlich das gefunden hatte, was er suchte: Eine...weitere Schriftrolle. Naja, irgendwas nützliches würde sie schon beinhalten, oder? Eigentlich suchte Yui sich nur die wichtigstens Sachen zusammen, die er immer dabei trug. Im Notfall war es nicht verkehrt, vorbereitet zu sein. “Wir sollten den Tag heute so gut ausnutzen, wie es geht.” sagte er in den Raum hinein, in dem sich nur er und Arata befanden. Der Schwarzhaarige stand von seinem Bett auf und ging in Richtung Tür. “Erstmal sollten wir nach Amaya-san schauen.”, sagte er und öffnete die Tür, nur um mit einem schnellen Blick in den Gang etwas zu erblicken. Oder eher gesagt jemanden. Zwei Leute um genau zu sein. Zum einen stand dort der Manager ihrer Schachchampioness, seinen unfreundlichen Blick und die unnötige Sonnenbrille würde man wohl überall erkennen. Mit den Armen verschränkt stand er vor der offenen Tür ihrer Schutzperson, in der eine junge Frau stand. Schwarze, lange Haare, braune Augen und seidenglatte Haut. Eine Schönheit, wie sie im Buche stand. “Hey” rief der braunhaarige Kerl zu Yuichiro, als dieser bemerkte, dass sich die Nebentür öffnete. “Ihr lasst sie nicht aus den Augen, verstanden?”, also wirklich, das hätte er auch freundlicher sagen könnte. “Ich kann nicht den ganzen Tag hier verbringen, ich habe noch einige Treffen. Die besprochenen Terminpläne liegen hier auf dem Tisch.” und er zeigte in Amaya-sans Zimmer rein. “Also macht euch an die Arbeit.” was für ein herzensguter Mensch...oder so. Wie auch immer, Yuichiro stand immernoch in der Tür seines eigenen Zimmers, in das er eine seiner Hände hielt um Arata herüberzuwinken. “Das ist ne gute Gelegenheit. Ich passe auf die Dame auf und du findest heraus, was der Typ so treibt. Wir treffen uns heute Abend kurz vor unserem anderen Meeting wieder.” Das war doch ein guter Vorschlag, oder? Apropos, wenn Arata ihn nicht verlieren wollte, dann sollte er so langsam los. Der Manager war schon wieder in Richtung Treppe und würde das Gebäude bald verlassen.

“Wir sehen uns später.” und mit diesen Worten trat Yui aus seinem eigenen Zimmer und stellte sich vor die offene Tür des anderen Zimmers, in dessen Türrahmen Amaya-san immernoch stand. Mit einem breiten Lächeln verbeugte Yuichiro sich vor der junge Dame. “Guten Tag Amaya-san. Mein Name ist Takegatama Yuichiro und ich bin hier, um ihnen Sicherheit zu gewähren.” Die Frau schaute ihn einen Moment lang verwundert an. Das lag aber wahrscheinlich eher an der Größe des Shinobi, denn sie selbst war schätzungsweise nicht größer als 1,65m. “Oh, ähh...ja. Es freut mich ebenfalls, Takegatama-san. Kommt herein.” Das ließ Yui sich nicht zweimal sagen und betrat erneut das luxuriöse Zimmer der Saeko. Das einzige, was sich zum Vortag geändert hatte, war der Stapel an Papieren, der auf dem Zimmertisch lag. Das waren wohl die Dokumente, von der Masayoshi-san gerade sprach. “Dann schauen wir doch mal…” Terminpläne, offizielle Anmeldedokumente für das Turnier, Ablaufpläne...es sah alles auf den ersten Blick sauber aus. “Entschuldigen sie, Takegatama-san…” die weibliche Stimme der Schachspielerin ertönte und Yui schaute von den Dokumenten weg. “Haben sie schon mal Schach gespielt?” Eine unerwartete Frage. “Nicht, dass ich wüsste.” Mit einem schmalen Lächeln schaute er sie an. “Wollen sie es lernen?” Wenn...ich die Zeit dafür hätte, vielleicht. Aber eigentlich bin ich hier, um dafür zu sorgen, dass bei ihnen alles okay ist. Sollten sie nicht normalerweise trainieren?” Die Dame schaute leicht beschämt nach unten. “Ja, da...da haben sie wohl recht. Entschuldigen sie die Frage.” Einen Moment lang betrachtete Yui sie. Irgendwas stimmte nicht. oder? Zumindest sein Gefühl sagte ihm, dass da mehr dahinter steckte. “...na schön, aber länger als eine Stunde sollten wir das nicht machen.” Der Kopf der jungen Frau schnellte nach oben und ihr Gesicht strahlte förmlich. Freudig nickte sie und bereitete das Schachbrett vor. Mal sehen, wo das noch hinführte…

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Yamanaka Arata

Chuunin
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Huhm ... dieses Gespräch hatte von Anfang an unter keinem allzu guten Stern gestanden, was? Arata hätte sich beinahe die Hand gegen den Kopf geschlagen, als die sehr selbstbewusste Dame (die es offenbar auch für überflüssig hielt, sich vorzustellen) an den Tisch trat und erstmal den Shinobi der Sora-Seite ihr Vorgehen diktierte. Glücklicherweise war er geübt darin, sich körperliche Reaktionen dieser Art zu verkneifen ... und er registrierte zufrieden, dass Tamaki gerade das selbe tat. Er leitete dieses Team, und er würde nicht einfach kuschen, nur weil sie das wollte. Wenn sie tatsächlich Argumente hatte, nun ... dann würde Tamaki sie genau so sicher hören. Zu kennen schien er sie ja bereits, und immerhin auf diese Art erfuhren Yui und er auch den Namen der Frau. Iwasaki - wie der Schachmeister von Sora. Partnerin? Schwester? Freundin? In jedem Fall schien es ihr äußerst wichtig zu sein, wie die Sache sich entwickelte, und damit hatten sie eine weitere Spielerin, die sich nicht scheute, sich einzumischen. Das Spiel blieb undurchsichtig ... aber Tamaki wollte ihr Treffen fortsetzen, und Arata nickte ihm dankbar zu. Morgen Abend also. Anschließend entfernte sich Team Sora, und Arata erlaubte sich, ein wenig die Schultern sinken zu lassen - wenn man genau hinhörte, könnte man meinen, ein leises Seufzen von ihm zu hören, aber sicher sein konnte man sich nicht. Mit seinen Worten war deutlicher als mit der Körpersprache. "Das kommt mir zugegeben gelegen ..." gestand er ein, als Yuichiro ihren Arbeitstag heute für beendet erklärte. Er hatte zwar irgendwie den Drang, direkt an der Sache dran zu bleiben, aber ... ehrlich gedacht würde er vermutlich etwa fünf Meter aus dem Gasthaus kommen und sich anschließend zum Ausruhen auf irgendeine Parkbank legen. "Wir haben hier eine Menge aufzuklären ..." murmelte er noch, während seine Augen und Glieder mit jedem Schritt die Treppe aufwärts schwerer wurden, bis er, in ihrem Zimmer angekommen, gerade noch so aus Straßenschuhen und -kleidern stieg und sich so ins Bett fallen ließ. Gefühlt verging überhaupt keine Zeit, bis der nächste Morgen eintraf.

"Mmmhhblf ..." Aratas erste Wortmeldung am Folgetag war weniger eloquent, als man es einem Shinobi seines Ranges wohl abverlangt hätte. Fairerweise musste man einwenden, dass er auch gut und gerne noch drei Stunden weiter hätte schlafen können, wenn er durch Yuis Räumerei nicht erwacht wäre - was allerdings ganz gut war. Auch wenn er erstmal zu dem einzigartig abstoßenden Geschmack am Vorabend nicht geputzter Zähne erwachte und seine Zunge sich auch irgendwie anfühlte wie ein sehr trockenes Stück alte Schuhsohle ... - er musste furchtbar aufs Kissen gesabbert haben, ihgitt! Kurz darauf dämmerte ihm auch, was für eine unchuuninhafte Figur er gerade abgab, dann zuckte er zusammen und beeilte sich, alle vier Gliedmaßen sortiert aus dem Bett zu hieven. "... da hast du Recht .." stimmte er zu - und streckte gleich darauf ein wenig betreten die Hand nach der zerwühlten Decke aus, als Yui auch schon die Tür aufmachte. Nicht dass jemand reinkam und er hier in Unterwäsche rumstand ... Diese immer noch schlaftrunken gefällte Entscheidung stellte sich als ziemlich clever heraus, denn Yui wurde auch prompt angesprochen, sodass der Yamanaka sich hektisch in die Decke wickelte und barfuß zu seinem Teamleiter tappte. Und ... direkt den verdächtigen Manager erspähte. Bei allen Kami .. er konnte praktisch spüren, wie er rot anlief. Aber zum Glück schien der Kerl vor allem Augen für Yuichiro zu haben - und Arata nutzte gerade noch rechtzeitig den Moment, als er sich umdrehte, und machte im Schutz der angelehnten Türe ein flinkes Fingerzeichen (auch wenn er die Decke dafür mit seinen Ellenbogen festhalten musste), schoss durch das graue Nichts, und ... "Hah!" Flüsterte er siegreich, und grinste Yuichiro zu - dass er gerade eine reichlich seltsame Figur abgab, vergaß er für den Moment. "Ich hab ihn erwischt. Also ..." Ja, gut. Jetzt fiel es ihm wieder ein. Er hüstelte. "Also ... ich hab seine Wahrnehmung angezapft. Ich kann ihn beobachten und dir hier Bericht erstatten, was er tut. Ähm ... würd es dir was ausmachen, die Tür ...?" Tat es nicht. Puh. "Ähm ... tut mir Leid fürs Verschlafen. Iiich ... würde meine Aufmerksamkeit auf Masayoshi-san richten und mich vorzeigbar machen, dann stoße ich gern zu dir? Wir können sicher einen Vorwand finden um uns zwischendrin zu besprechen, wenn ich etwas mitbekomme, was ich dir sofort sagen muss." Er würde Yuichiro hauptsächlich das Reden überlassen, dann sollte es schaffbar sein, gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf ihr Ziel zu richten.

Und er musste sich die Haare machen. Mit diesem wirren Geknote auf dem Kopf konnte er wohl kaum bei einer jungen Schachmeisterin vorstellig werden ...! Und hoffentlich hatte sie nichts davon mitbekommen oder kam jetzt auf die ganz falsche Idee ... der Yamanaka beeilte sich, aber eine knappe halbe Stunde Zeit brauchte er schon, um sich in einen präsentablen Zustand zu versetzen und parallel ein Auge (und Ohr ...) darauf zu haben, was ihr eigentümlicher Manager so trieb. Nach dem das geschafft war, stand er dann flugs an der Türe und klopfte bisschen verhalten dagegen. Was Yuichiro mit der jungen Frau zwischenzeitlich wohl besprochen hatte?


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Yagami Tamaki

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Tamoko blickte verloren zu Kaya auf. Aber stand da auch ein vager Schimmer Hoffnung in ihren Augen? „Er hat mich gestern auf dem Markt abgepasst. Kenji und ich waren auf der Suche nach einem Restaurant. Er ging schon voraus, ich hatte an einem Stände gerade ein Buch gesehen ... Da sprach dieser unbekannte Mann mich an. Shiro hätte eine Nachricht für mich ...“. Tamoko seufzte. „Er sah vollkommen durchschnittlich und unscheinbar aus. Schwarzes Haar ... die Augenfarbe weiß ich nicht mehr. Dunkler wohl. Er trug einen ausgeblichenen, blauen Yukata. Die Ärmel hochgebunden. Sonnengebräunte Haut ...“. Stück für Stück setzte die ältere Frau in ihrer Erinnerung das Bild zusammen. „Auch die Hosen hatte er sich gegen den Dreck auf Kniehöhe abgebunden. Es hätte nur noch eine überladene Kiepe gefehlt und er hätte das Sinnbild eines fahrenden Krämers sein können. Nachdem er mir die Botschaft überbracht hatte, verschwand er im Treiben auf dem Markt.“. Tamaki nickte sacht und suchte erneut Kayas Blick. Die Beschreibung gab nicht sonderlich viel her. Händler auf einem Markt gab es viele und niemand wusste, ob es nicht eine absichtliche Tarnung, vielleicht sogar ein Henge gewesen war. Auf die Frage nach dem Beweis glitt Tamokos Hand in ihre Tasche und holte ein kleines Siegel hervor, das sie auf den Tisch legte. „Sein Hanko.“, sagte sie leise. „Er hätte es nie aus der Hand gegeben...“. Behutsam nahm Tamaki das Stempelsiegel auf und las die Zeichen, die darauf eingraviert waren. Ja, auch ein solches Siegel ließ sich stehlen. Oder einem Toten abnehmen. Ein ungutes Gefühl ballte sich in Tamakis Magen. “Euer Gatte weiß von alldem nichts, nehme ich an?“. Tamoko lächelte bitter. „Meine Aufgabe ist es, ihn vor genau solchen Beeinflusungsversuchen zu schützen. Selbst ... nein, vor allem vor solchen. Kenji wird morgen mit dem Ziel spielen zu gewinnen.“. Der Suzuya gab Tamoko das Siegel wieder zurück. Während sie es sorgsam verstaute, nutzte Kaya die Gelegenheit für eine leise Botschaft. „Hm ... du hast Recht. Allerdings hat Shiro mit seinem neuen Champion auch zum ersten Mal seit langer Zeit wieder eine Chance. Möglich, dass der Pfand nur auf seinen Einsatz gewartet hat.“. Die Zweifel, ob der Verschollene noch lebte, sprach der kleine Genin nicht aus. Wer wusste, wie viel Tamoko mitbekam...

Mit der Versicherung, alles Mögliche zu tun, um sowohl das Match als auch ihren Vater zu retten, verabschiedeten sich die beiden Sora-Nin von Frau Iwasaki. Trotz des ungeplanten Intermezzos war der Tag noch jung und so verfolgten sie ihren ursprünglichen Plan und machten sich auf den Weg zur Turnierhalle, in der das so bedeutsame Schachmatch stattfinden sollte. Es wäre natürlich zu schön gewesen, hätten sie unterwegs jemanden getroffen, der auf die Beschreibung des verdächtigen Shiro-Gesandten gepasst hätte. Aber das Schicksal war an diesem Tag nicht unbedingt auf Seiten Soras. Wenigstens wirkte die Halle auf den ersten Blick ungefährlich genug. Sie war erstaunlich groß (wie viele Menschen sahen sich denn ein Schachspiel vor Ort an?) und bereits mit der passenden Bestuhlung versehen worden. Tamaki zählte siebzehn Reihen, die sich jeweils rechteckig um eine Freifläche gruppierten. Auf der Fläche stand ein schlichter Tisch mit zwei Stühlen. Hier würden sich die beiden Kontrahenten gegenübersitzen. Ein kleiner Schiedsrichtertisch befand sich an der Seite. Direkt über dem Kampfschauplatz waren Kameras installiert. Jeder Zug, den Kenji und Amaya tun würden, wurde auf große Monitore übertragen, die von einem Stahlgestänge unter der Decke hingen. “Das wäre ein guter Ort, um dich zu verstecken. Die Streben laufen durch die ganze Halle ... wenn was ist, bist du schnell zur Stelle.“, bemerkte Tamaki leise. “Ich platziere mich direkt beim Schiedsrichter. Oder wenn das nicht geht, in der ersten Reihe hinter Kenji.“. Es vergingen noch zwei, drei Stunden, in denen die beiden die Halle gründlich inspizierten. Als alles sicher schien und zumindest vom Ort selbst keine Gefahr ausging, ließ Tamaki sich vom Veranstalter noch die Listen mit den Namen aller Personen geben, die irgendwie in die Organisation des Schachwettstreits involviert waren. “Wenn es für dich in Ordnung ist, würde ich mich den Rest des Abends damit beschäftigen.“. Die dunkelhaarige Kunoichi wirkte nicht wie jemand, der gerne ausgiebig Akten wälzte. Aber Tamaki ließ sich auch gern überraschen. “Du könntest vielleicht mal ein bisschen auf dem Markt und in der Stadt nachschauen, ob dir etwas oder jemand auffällt.“. Er kramte aus seiner Geldbörse ein paar Scheine heraus und reichte sie Kaya. “Zumindest ist Sora mit den Spesen nicht knausrig.“.

Tamaki selbst ließ sich von der Hoteloma mit einem guten Abendessen und einigen Süßigkeiten versorgen und richtete sich für einen längeren Abend auf seinem Zimmer ein. Irgendwann mitten in der Nacht erwachte er in einer hochgradig unbequemen Position an dem flachen Tisch, das Gesicht mitten in den Papieren, die inzwischen von einigen Krümeln und einer kleinen Sabberpfütze verunstaltet worden waren. Der Suzuya machte sich nicht mehr die Mühe, sich bettfertig zu machen und rollte einfach weiter auf den Futon, wo er sich bis zum Morgen nicht mehr regte. Besagter Morgen kam wie immer viel zu früh. Nachdem er sich in einen Zustand gebracht hatte, der dem Rest der Welt wieder zuzumuten war, machte der kleine Genin sich auf die Suche nach seiner Missionspartnerin. Die aber war bereits wieder unterwegs, wie ihm die Hoteloma lächelnd mitteilte. Es war beruhigend zu wissen, dass sie in der Nacht noch zurückgekehrt war – ob sie etwas gefunden hatte und deswegen gleich wieder davon geeilt war?

Die Neugier musste Tamaki erst einmal beiseite schieben (so schwer das auch war). Zurück auf dem Zimmer gab er sich nebst Frühstück den Rest der ellenlangen Listen, die in der Menge sehr, inhaltlich aber kaum ergiebig waren. Mist. Während er auf Kayas Rückkehr wartete, überlegte der Suzuya, wie er mit Tamokos Eröffnung umgehen sollte. Er wollte der Frau helfen, so viel war klar. Und Kenji musste das Match für Sora gewinnen. Auch das gehörte zu seinem Auftrag. Eine ausweglose Situation, solange sie keinen weiteren Anhaltspunkt hatten. Oder Verbündete ... Tamaki atmete leise durch und sah zur Tür. Gern hätte er sich mit Kaya abgestimmt, die – vielleicht berechtigtes? – Misstrauen gegenüber dem Shiro-Team hegte. Gut möglich, dass sie hinter der ganzen Sache oder wenigstens mit drin steckten. Aber sollte er für einen Zweifel die Chance auf ein gutes Ende opfern? Mit einem leisen Schnaufen stand der Suzuya auf und ging zur Tür. Zumindest einem der beiden Shiros konnte Tamaki ein Stück weiter vertrauen und so fand Arata wenig später vor seiner Zimmertür ein Zeichen, das sie beide nicht kompromittierte und hoffentlich deutlich genug war. Auf einem kleinen Tablett stand ein schlichtes Glas Wasser. Die Flüssigkeit darin war zartrosa und duftete nach Kirschblüten.

@Hayabusa Kaya @Takegatama Yuichiro @Yamanaka Arata
 

Yamanaka Arata

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Als Arata vor seinem Zimmer das Kirschblütenwasser fand, zuckte er kurz zusammen - dann lächelte er. Tamaki konnte sehr beredt sein, ohne ein Wort zu sagen ... die ersten Morgenstunden, in denen er gemeinsam mit Yui ihrer Schachmeistern Gesellschaft geleistet und parallel ein Auge auf ihren Manager gehalten hatte, hatten ihm zwar eine Menge zu Denken gegeben, aber - so gern er jetzt auch im stillen Kämmerlein hocken und eine Weile über all das nachsinnen würde, gleichzeitig duldete die Sache auch keine Trödeleien. Wenn ihre Vereinbarung etwas bedeuten sollte, musste das andere Team solche Dinge zeitnah erfahren ... und die Ereignisse würden ihnen sonst ohnehin aus der Hand gleiten. Er bückte sich, um das Glas aufzuheben, dann machte er sich auf die Suche nach Tamakis Zimmer.

Ein leises, aber durchaus bestimmtes Klopfen war das erste Zeichen, dass Arata die Nachricht entdeckt hatte - und als Tamaki und der Yamanaka sich gegenüberstanden, hatte er besagte Nachricht in Form des Glases mit Blütenwasser sogar noch in der Hand. "Auf überstandene Prüfungen." Grüßte er mit einem verschwörerischen Lächeln, und hob das Glas leicht an, ehe er eintrat - es war freilich noch voll, als er es auf dem nächsten Tisch abstellte und die Tür hinter sich sehr sorgfältig schloss. "Danke, dass du dich gemeldet hast. Diese Angelegenheit ist sehr undurchsichtig, und ich habe das Gefühl, dass wir hier alleine nicht so weit kommen werden, wie es angemessen wäre ... setzen wir uns hin?" Er nutzte die kleine Pause, die durch Platzwahl und Stühlerücken entstand, um seine Gedanken ein letztes Mal zu sortieren und noch einen flüchtigen Blick über die geistige Verbindung zu werfen, dann begann er zu sprechen. "Eines vorweg ... wir sind in unseren Befehlen gehalten worden, Kenji vor dem Turnier anzusprechen und an seine Loyalitäten zu apellieren. Das war auch der Grund, warum Takegatama-san euch um Vermittlung gebeten hat. Was wir allerdings nicht haben, sind irgendwelche konkreten Angebote oder Argumente, und wir haben es auch nicht an euch vorbei getan. Werden wir auch nicht tun." Es war nicht unbedingt angenehm, hier zu sitzen und seine Befehle offenzulegen, noch dazu, wenn sie so zwielichtig klangen, aber ... Arata war sich im Klaren, dass das hier zwar für sie beide eine mächtige Herausforderung war, für Tamaki aber vermutlich noch mehr als für ihn. Also hatte er auch einen Vertrauensvorschuss verdient. "Nachdem das gesagt ist ... irgendetwas stimmt in Amayas Team nicht. Wir haben erst einmal angefangen, vor unserer eigenen Türe zu kehren, und ihr Manager fragt seine Kontakte, wie das geplante Gespräch mit Kenjis Frau gelaufen ist." Arata legte leicht den Kopf schief. "Ich vermute, deswegen kam sie so aufgelöst zu euch? Sie haben nicht ausdrücklich wiederholt, was dort gesagt wurde, aber ich kann mir vorstellen, dass es keine freundlichen Grüße waren ... Darüber hinaus ... ich habe Kenji nicht spielen sehen, aber Amaya. Ich bin nahezu sicher, dass sie ihrem Gegner nicht gewachsen ist. Und ich vermute, ihr Manager weiß das auch. Ich habe den Eindruck, dass für ihn eine Menge Geld darin hängt." Und damit hatten sie nicht nur eine höchst verdächtige Person, sondern auch ein Motiv ... der Yamanaka räusperte sich leise.

"Also ... das ist grob gesagt, was ich dir heute über unsere Ergebnisse erzählen kann. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir diese Angelegenheit gemeinsam aufklären können. Ich habe nicht den Eindruck, dass Amaya mit drin hängt, aber jemand innerhalb von Shiros Team mischt sich hier auf eine hässliche Art ein ... ich würde das gern abstellen, bevor es zum Wettkampf kommt." Noch dazu kam die besonders unschöne Möglichkeit, dass die Verschwörung um den Manager zumindest indirekt Einfluss auf die Befehle genommen hatte, die man Yuichiro und Arata mitgegeben hatte - denn so eine freundliche Nachfrage durch zwei Shinobi hätte dem zuerst benutzten Druckmittel mit Sicherheit noch ein bisschen mehr Gewicht verliehen. Erstmal war es aber an Tamaki zu entscheiden, wie es überhaupt zwischen beiden Teams weitergehen sollte ... Arata hatte seine Mimik im Griff, aber in seinen ruhig in den Schoß gelegten Händen konnte man die angespannte Erwartung sehen, wenn man genau hinschaute.

@Yagami Tamaki
 
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