Uchiha Nanamis Anwesen

Dieses Thema im Forum "Archivforum" wurde erstellt von Kasumi, 5. Juni 2007.

  1. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    Im alten Uchiha Viertel, dessen Häuser mittlerweile langsam verfallen, gibt es noch ein Anwesen, was noch in einem guten Zustand ist. Das liegt daran, dass hier Nanami seit einiger Zeit wohnt. Das Anwesen liegt unmittelbar am See von Konoha, auf den man einen wunderschönen Blick hat. Der Bereich zwischen dem See und dem Anwesen inklusive des Stegs gehört zu dem Garten des Hauses. Dort stehen einige Liegestühle, von denen einige jedoch schon morsch sind. Auf der Terrasse sind Gartenmöbel und ein Grill zu finden.

    Im Anwesen selber gibt es ein großes Schlafzimmer mit einem ziemlich großen Bett und mehrere Gästezimmer. Des Weiteren eine große Küche und ein Speisezimmer. Auch ein Empfangsraum befindet sich im Erdgeschoss, im dem früher Gäste vom Hausherren empfangen wurden. Im ersten Stock gibt es ein Panoramafenster im Wohnzimmer, wodurch man auf den See schauen kann. Auch einen großen Fernseher kann man hier finden. Nebenan befindet sich eine Bibliothek, in denen die nicht geheimen Bücher der Uchiha stehen. Daneben befindet sich eine kleinere Bibliothek, in die nur jemand mit Uchiha Chakra gelangen kann, da dies für den Öffnungsmechanismus benötigt wird. Es gibt außerdem mehrere Badezimmer und einen Whirlpool.
     
  2. Nara Masaru

    Nara Masaru Guest

    Sein Buch unter den Arm geklemmt und die wenigen Waffen welcher er in seiner Waffentasche dabei gehabt hatte, wieder an ihren Platz sortiert, folgte er Nanami langsam in das Uchihaviertel. Zunächst waren sie nicht direkt in die Richtung des verlassenen Viertels gegangen und Masaru nahm einen Moment an, sie könnte bei der Hokage wohnen, immerhin war sie eine Jounin. Dieses Vorurteil teilten viele Akademieschüler, Lehrer wohnten in der Schule und Jounin beim Hokage, dessen großes Anwesen sicher genügend Platz bot. Doch als sie an seinem Haus vorbei liefen und der Weg nun auch für Masaru ersichtlich wurde, blieb er plötzlich stehen.

    “Sag jetzt nicht, dass du da drinnen wohnst! Meine Mutter sagt das Viertel ist verflucht. Nicht das ich irgendwie störe, inzwischen weiß ich das die großen Familien Besuch nur ungern sehen, bei den Hyuugas letztens gab es sogar Wachen.“

    Gab er seiner Unsicherheit Ausdruck, soweit er wusste lebte seit Generationen niemand mehr im Uchihagebiet, es war fast eine ewige Baustelle, vor allem seit die Häuser langsam verfielen. Jeder in Konoha kannte inzwischen die Geschichten und Sagen welche sich um Itachi und Sasuke Uchiha rankten, Nanami würde dies bestimmt auch schon zu spüren bekommen haben.

    Skeptisch beobachtete er die Straße, welche den symbolischen Eingang darstellte. Im Grunde konnte ihm ja Nichts passieren, wenn seine Sensei ihn schon einlud, dennoch war es beängstigend. Langsam schritt er weiter und betrachtete die Gebäude und verlassenen Läden.
     
  3. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    „Doch, wir gehen in das Uchiha Viertel. Da dort nun keiner außer mir wohnt, verfallen die Häuser, die ich nicht bewohne, leider zusehends. Aber eines Tages werden sie sicher wieder aufgebaut werden.“

    Sie ging durch die Straße mit den verfallenden Häusern auf das große Anwesen, das sie seit kurzem bewohnte zu. In der kurzen Zeit war es ihr gelungen, das Haus wieder einigermaßen hübsch herzustellen und noch einige Extras einzubauen, die es vorher nicht hatte. Wie zum Beispiel die Sicherung gegen Einbrecher und Diebe und die Erweiterung der Bibliothek.

    „Und Wachen gibt’s hier natürlich auch keine mehr. Aber ich denke, dass Fallen und Sicherungen es genauso gut tun. Das Haus da vorne ist es. Was hältst du davon?“

    Sie deutete auf das größte Haus in dem Viertel, das zwischen den ganzen heruntergekommenen Häusern strahlte und glänzte. Sie sah zu Masaru runter, um zu sehen, was er von ihrem Haus hielt.
     
  4. Nara Masaru

    Nara Masaru Guest

    Er nickte und folgte ihr durch die Straßen, bis sie stehen blieb und auf ihr Haus deutete. Im Vergleich zur Umgebung, sah es wie ein kleines Wunder aus, jene Villa, welche sich stolz zu behaupten schien, in Mitten des Verfalls.

    “Ich muss zugeben, damit habe ich nicht gerechnet. Wie hast du das denn geschafft, sieht ja wie Neu aus.“

    Sprach er überwältigt, dabei waren sich noch nicht einmal angekommen, allein der Vergleich zu den umstehenden Häusern, brachte ihn zum Erstaunen.

    Nanami-sensei bewohnt tatsächlich dieses Vierteil, alleine!

    Langsam kam das Wohnhaus Nanamis immer näher und kaum das es sich versah, standen sie vor der Haustür.

    “Jetzt bin ich aber neugierig, was alles in so einer Villa zu finden ist.“

    Schon immer hatte er sich gewünscht bei den großen Familien mal Mäuschen spielen zu dürfen.
     
  5. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    Nanami trat auf die Eingangstür zu und legte die Hand auf den Türknopf und lies ihr Chakra hineinströmen, was im inneren hörbar einige Schlösser und Ketten in Bewegung setzte und unhörbar diverse andere Mechanismen außer Kraft setzte. Nach einigen Augenblicken ging die Tür nach außen auf und sie trat in den Flur ein, wo sie sich die Schuhe auszog und ihren Mantel an die Garderobe hängte. Sie sah sich dann zu Masaru um und lächelte.

    „Du hast sicher Hunger, da du dein Essen weggeworfen hast. Wir gehen am besten mal in die Küche, dann koch ich dir was.“

    Sie führte ihn dann durch den Flur, am großen Empfangsraum vorbei zu dem Esszimmer, welches hübsche Verzierungen an den Wänden und einen großen Tisch hatte. Von dort ging es dann weiter zur Küche, wo früher Angestellte für den Uchiha Clanführer gekocht hatten. In der großen Küche blieb sie dann stehen und sah zu Masaru.

    „Hast du Lust auf was bestimmtes?“
     
  6. Nara Masaru

    Nara Masaru Guest

    Die ganzen Sicherheitsmaßnahmen überraschten ihn dann doch. Naiv wie er war, hatte er geglaubt schon aus Respekt vor der Uchihafamilie würde sich hier Niemand freiwillig aufhalten. Andererseits gab es sicher viel Wissen, welches geschützt werden musste, vielleicht war seine Sensei dafür nun alleine verantwortlich, dies würde dann auch erklären, weshalb sie so eine Villa, bewohnte. Gebannt wartete er darauf, dass die Tür sich öffnete und tat es seiner Gastgeberin gleich, die Schuhe ausziehend, zusätzlich legte er seine Waffen ab, nicht dass es hier irgendwelche Selbstschussanlagen gäbe, die nicht wollten, dass er bewaffnet herumliefen. Seines Sensei musste wirklich sehr vorsichtig sein.

    Nun nur mehr mit seinem Buch unterm Arm, folgte er Nanami durch die verschiedenen Räumlichkeiten, zwar handelte es sich dabei nur um 2 Zimmer, jedoch konnte man sicher 5 weitere darin mühelos unterbringen. Die Dimensionen welche hier herrschten, waren ein komplett anderes Kaliber, um nicht den Anschluss zu verlieren, folgte er ihr weiterhin, darauf bedacht nicht aus Ehrfurcht wie angewurzelt stehen zu bleiben.

    In der Küche angekommen blieb nun doch staunend stehen.

    “Hier könnten ja 2 Familien wohnen und sie hätten immer noch genügend Platz."

    Staunte er nicht schlecht, die Küche war gigantisch, die Frage was er essen wollte hatte Masaru schon fast wieder vergessen, so fasziniert war er.
    Zuhause kochte zwar auch nur seine Mutter, jedoch wäre dies schon ein Palast für eine Küche gewesen, ein Wunder das Nanami keine Führungen anbot.

    “Essen, oh ja stimmt etwas Schnelles, wow meine Mutter würde aus dem Staunen nicht mehr rauskommen.“
     
  7. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    Hmm was schnelles… Naja alles mit dem Wok ist relativ schnell… Dann mach ich mal das…

    Sie ging zum Herd und stellte ihn an, nachdem sie einen der Woks auf die Platte gestellt hatte. Dann ging sie zum Kühlschrank und suchte die Zutaten heraus, wobei sie Masaru hin und wieder einen Blick zuwarf.

    „Wie kommst du denn mit deinen Medizin Studien voran? Bald wirst du ja sicher die ersten Techniken da beherrschen, oder?“

    Sie schnitt die Zutaten zurecht und warf sie in der richtigen Reihenfolge in den Wok und wendete sie darin ständig. Halb auf die Zubereitung des Essens konzentriert, lauschte sie Masarus Antwort. Sie nahm dann das Essen aus dem Wok und tat es auf zwei Teller. Einen davon reichte sie Masaru.

    „Komm, ich zeig dir mal das Haus.“

    Sie ging dann in den Empfangssaal, den sie vorhin nicht betreten hatten.

    „Dies ist der Empfangssaal. Hier hat früher das Uchiha Clanoberhaupt seine Gäste empfangen und mit ihnen über wichtige Dinge geredet. Er saß an diesem Platz dort und die Gäste saßen dort drüben. Wie du siehst, wollten die Clanführer damals ihre Gäste beeindrucken…“

    Sie deutete auf diverse Verzierungen und andere beeindruckende Merkmale des großen Raumes.
     
  8. Nara Masaru

    Nara Masaru Guest

    “Ja mit der Theorie komme ich ganz gut zurecht, die Bücher sind da wirklich sehr lehrreich und wenn Arai sich wirklich so gerne verletzt, habe ich dann bestimmt auch später für die praktischen Übungen einen Patienten.“

    Meinte er und grinste dabei, mit den zusätzlichen wölfischen Kämpfern, konnte Masaru sich besser auf sein Medizinstudium konzentrieren, da er ja als Shinobi sonst kaum gebraucht werden würde. Solange er das machen durfte, was ihm Spaß machte fand er das Genin sein gar nicht mal so schlecht.

    Im Empfangsbereich angekommen fing erneut das große Staunen an, wobei er ab und an ein wenig aß.

    “Hast du das alles alleine wieder so hergerichtet? Da kannst du ja fast ein Museum eröffnen.“

    Meinte er leicht hin, weiterhin staunend, doch dann wurde er ein wenig rot, war es ihm doch tatsächlich herausgerutscht, dass er die Uchiha als ausgestorben betrachtete.

    “Ich meinte das nicht so, dass Haus ist wirklich schön. Hier sollten vielleicht nur mehr Leute wohnen oder hast du hier regelmäßig Gäste?“

    Fragte er und aß erst einmal sein Essen weiter, sich ihre Antwort anhören, er hatte sie nicht kränken wollen, es war ihm nur rausgerutscht, ein wenig peinlich war ihm dies schon. Nach einer kleinen Schweigeminute, entschloss er sich endlich nach dem Buch zu fragen.

    “Sag mal Nanami, du meinst doch du hättest ein Buch, darauf bin ich jetzt wirklich neugierig, ich dachte Tsuande-sama wäre schon das Medic-Genie.“
     
  9. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    „Ich hab das hier wieder alles so hergerichtet, aber Gäste habe ich hier eher selten. Und alleine wohnen tue ich hier auch. Es ist meistens ziemlich ruhig und einsam hier….“

    Sie blickte dann zurück zur Tür und wurde von Masarus Frage aus ihren Gedanken gerissen.

    „Ja, das Buch.. richtig… Das ist oben in der Bibliothek.“

    Sie setzte sich zu der Treppe in Bewegung und schmunzelte.

    „Hokage-sama ist auch das Medizin-genie hier. Ich selber habe nur einige Bücher, bin aber außer in Anatomie und anderen Sachen nicht wirklich gebildet in diesem Bereich.“

    Sie setzte den Fuß auf die Wendeltreppe und begann damit, diese empor zu steigen. Sie kamen oben in dem Wohnzimmer an, von dem aus man durch ein riesiges Panorama Fenster einen Blick auf den See hatte, der an den Garten grenzte.

    „Das hier ist das Wohnzimmer und dort draußen sieht man den Garten und den See. Wenn ich zuhause bin, halte ich mich meistens hier auf.“

    Sie deutete auf die vielen gemütlichen Sitzgelegenheiten und die Ausstattung des Raumes.
     
  10. Nara Masaru

    Nara Masaru Guest

    Masaru sollte heute wohl gar nicht mehr aus dem Staunen herauskommen. Doch langsam fragte er sich wie Nanami, alleine diese Monsterwohnung in Stand halten wollte, immerhin war sie eine Jounin und hatte bestimmt ständig schwierige Missionen.

    “Sag mal, du bist sicher das du hier alleine wohnst? Das ist doch ne Menge Arbeit das alles immer sauber zu machen! Vielleicht solltest du Dienstmädchen einstellen, als Jounin bist du ja denke ich auch nicht immer daheim.“

    Sein Blick blieb am Panoramafester hängen und gierte daran entlang. Hier zu wohnen musste ein Traum sein, er war nur Genin, vielleicht sollte er sich als Haushaltshilfe anbieten? Dann könnte er hier bleiben und seine Medizinbücher lernen, nebenbei TV schauen, ja dies wäre ein angenehmes Leben.

    Es dauerte nicht lange und er öffnete bereits die Tür zur Bibliothek, offenbar hatte er ein gemeines Gespür für solche Räume, und verschwand in dieser. Sie war riesig, im Vergleich zum Wohnzimmer recht voll gestopft, im Vergleich zu ihren eigenen Beständen ein wenig größer. Jedoch hatte Masaru nie einen genauen Blick in die Kellerbibliothek geworfen, weshalb er nur erahnen konnte ob die Dimensionen sich einigermaßen decken könnten. Jedoch wartete er brav hinter der Tür auf seine Sensei, er wollte ja nicht ungefragt alles antatschen.
     
  11. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    „Das hab ich mir auch schon überlegt, aber ich glaube abgesehen davon, dass niemand in diesem Viertel leben möchte, da die meisten denken, dass es verflucht sei…“

    Und das nur, weil ein verzogenes Blag etwas durchgedreht ist…

    „Glaube ich auch nicht, dass ich mich mit Dienstmädchen anfreunden kann. Immerhin liegt hier ziemlich viel wertvolles Zeug rum. Da habe ich lieber nur mich oder Leute, denen ich vertrauen kann in diesem Haus…“

    Sie folgte ihm in die Bibliothek und schaltete das Licht an, welches daraufhin den Blick auf weitere Regalreihen freigab, in denen bis zu Decke Bücher standen, die sogar einigermaßen sortiert waren. Jedenfalls waren Themengebiete beieinander…

    „Die Medizinbücher stehen in den Regalen da drüben, aber dein Buch hab ich hier schon rausgesucht.“

    Sie ging zu einem Tisch mit Leselampe, an dem gemütliche Sessel standen und nahm das Buch vom Tisch, um es Masaru zu geben. In dem Buch war im Gegensatz zu den Büchern der Hokage mehr die praktische Anwendung gewisser Dinge beschrieben.
     
  12. Nara Masaru

    Nara Masaru Guest

    Masaru nickte und als ihm ein Licht aufging, ob der zusätzlichen Beleuchtung, erkannte er das diese Bibliothek sicher über viele Generationen zusammen getragen worden war.

    “Vielleicht sollte ich meine Eltern fragen ob ich hier einziehen kann, dass kann man ja in einem Leben nicht alles lesen.“

    Begeistert ergriff Masaru das Buch und setzte sich an den Tisch welcher für solche ersten Einsichtsgelegenheiten hier zu stehen hatte. Der Sessel war wirklich gemütlich, dennoch würde er das Wohnzimmer für ein Studium vorziehen. Er schlug das Buch auf und blätterte durch das Inhaltsverzeichnis und anschließend ein paar Kapitel durch.

    “Das Buch gefällt mir jetzt schon, die Grundlagen des Dokunuki no Jutsu sind schon auf dem ersten Blick super beschrieben. Hör dir das an! „Die Reso-Technik ermöglicht es das bereitgestellte Medic-Chakra 24 Stunden lang aufbereitet zu lassen.“ Das heißt, wenn ich nach meiner Meditationsmethode des Chakra geschmiedet habe, verfällt es nicht mehr direkt nach der Verwendung. Das spart wirklich Zeit! Dann steht da bestimmt auch, wie ich mehr als 10% vom normalen Chakra umwandeln kann!“

    Einen kurzen Moment hätte er Nanami fast vergessen können, dieses Buch war einfach nur genial. Wenn er dieses Buch durcharbeitet könnte er das Dokunuki no Jutsu effektiver lernen. Unzählige Stunden der Übung ersparten sich dadurch schlagartig. Am liebsten hätte er schon jetzt angefangen zu lernen, doch er war Gast und sich nur mit den Büchern zu beschäftigen war unhöflich.
    Er schlug das Buch wieder zu und grinste Nanami an.

    “Danke! Ich glaube diese Woche werde ich nie vergessen. Nie hätte ich gedacht das ich mir mal keine Sorgen wegen einem Test mache oder freiwillig zu einer Sensei gehe um mir Bücher auszuleihen.“

    Dann stand er auf und umarmte Nanami einfach. Sie hatte ihm soviel geholfen und würde ihn weiterhin ausbilden, er hatte ein Ninjateam und gemeinsam wären sie bald auf spannenden Missionen. Masaru freute sich schon darauf.
     
  13. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    Nanami schmunzelte, als Masaru sich in das Buch vertiefte und freute sich, das richtige gefunden zu haben. Masaru entpuppte sich als überaus begeistert für Medizin, was sie anfangs nie gedacht hätte. Er hatte sicherlich ein großes Potential, dass man fördern musste. Sicherlich würde es für ihn von Vorteil sein, wenn er wirklich hier wohnen würde. Zum einen war er dann immer in der Lage, in Ruhe zu studieren und zum anderen war er dann immer in Nanamis Nähe…

    Sie betrachtete ihn, während er das Buch schnell durchlas und lächelte, als er wieder zu ihr schaute. Dass er sie dann ansprang und umarmte, überraschte sie jedoch schon etwas, aber nach ein oder zwei Sekunden, streichelte sie dann seinen Kopf.

    „Wenn du magst, kannst du gerne zu mir ziehen. Hier hättest du deine Ruhe und wir hätten etwas Zeit für uns…“

    Sie lächelte ihn an und nahm an, dass er wusste, was sie meinte.
     
  14. Nara Masaru

    Nara Masaru Guest

    “Stimmt und du wärst nicht mehr so alleine und ich könnte auf dein Haus aufpassen, wenn du auf Mission bist.“

    Obwohl ich schwinge das Shogei und zertrümmere die Einrichtung, keine gute Idee.

    Dann gingen sie noch zwei Regale durch und Masaru schnappte sich noch zwei Medizinbücher, gemeinsam mit dieser Sammlung gingen sie ins Wohnzimmer zurück und auf dem Sofa stapelte sich einen Moment später 4 Bücher, eines von Tsunade-hime und 3 von Nanami. Dann fiel ihm plötzlich etwas ein.

    “Danke für die Bücher aber ich muss nach Hause, darf doch nicht vergessen zu erwähnen, dass ich durch den Glöckchentest gekommen bin, dann bis heut Abend! Dann kann ich auch gleich wegen dem Umzug fragen.

    Rief er und rannte mit den Büchern bewaffnet schon fast die Stufen runter.

    -tbc: Masarus Haus
     
  15. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    „Ja, wir sehen uns dann heute Abend.“

    Sie sah ihm lächelnd nach und dachte sich, dass sie heute abend nach dem Essen wohl Besuch bekommen könnte von Masarus Eltern. Dafür sollte sie den Eingangsbereich und den Empfangsraum noch gut herausputzen, um Eindruck zu schinden. Am besten machte sie sich gleich an die Arbeit…

    Sie begann dann mit diversen Techniken, die sie zum Putzen missbrauchte, die Bereiche, die der Besuch zu Gesicht bekommen würde, zu säubern. Es war zwar nicht ihre Lieblingsarbeit, aber so schlimm war es auch nicht, da es alles recht schnell ging, dank der Techniken. Kurze Zeit später strahlte und glänzte alles im Eingangsbereich und im Empfangszimmer. Zufrieden setzte sie sich dann im Wohnzimmer auf einen bequemen Teppich und begann zu meditieren.

    Nach einigen Stunden war sie mit den Meditationen gerade rechtzeitig fertig, um zu dem Essen mit ihren Schülern zu gehen. Sie raffte sich auf und verließ das Haus Richtung Grillstube.

    - tbc: Grillstube
     
  16. Akishiyou

    Akishiyou Guest

    <--- Trainingsgelände #3

    Wie sie hierher gekommen war realisierte die junge Kunoichi erst kaum als sie blinzelnd die Wärme spürte und schon das Blubbern des Pools hörte. Als sie sich umsah erkannte sie die Uchiha, ein prächtiges Anwesen um sich herum und sich selber zerrupft und schmutzig mittendrin. Die erste Asoziation das sie hier mehr als Fehl am Platze war kam ihr sofort in den Sinn sogar noch extremer als sonst in den letzten Tagen. Monoton folgte sie dem 'Befehl' in den Whirlpool zu steigen und lies die nassen Klamotten von sich sinken und stieg in das warme Wasser nachdem die Uchiha irgendwo im Haus verschwunden war. Das blonde Mädchen öffnete die Haare und versank kurz in den blubbernden Wogen aus heißem Wasser doch die Schwerelosigkeit des Elements hatte nun einen bitteren Beigeschmack des ganzen nächtlichen Geschehens.

    ...wie bin ich eigentlich hierher gekommen...? Hm... da war...

    Irritiert fasste sie sich an den Kopf während die Wärme in ihren Körper zurückkroch und sie sich die Schläfen rieb, die Bilder wieder in erinnerung rufend und all die gesagten Worte. Sie seufzte erneut auf und griff nach einem großen Handtuch in das sie sich einwickelte, nachdem sie ihre Sachen aufgehängt hatte und tapste nun vorsichtig mit der Nase voran der Uchiha hinterher, wobei sie in ein geräumiges Wohnzimmer kam und Nanami aus einer anderen Türe ebenfalls hereinkommen sah senkte sie beschämt den Kopf. "Gomenasai..." flüsterte sie und biss sich auf die Unterlippe.
     
  17. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    Nanami lächelte ihr entgegen und deutete auf einen bequemen Sessel, der unweit von ihrem hinter einem kleinen Couchtisch stand.

    „Bitte setz dich doch.“

    Sie wartete, bis Youi sich dort niedergelassen hatte und sich in dem sehr großen und gemütlichen Wohnzimmer, das derzeit im Dämmerlicht beleuchtet wurde, ein wenig umgesehen hatte und deutete dann auf die Tasse und den Teller, der mit Kleinigkeiten zum Naschen gefüllt war und vor Youi stand.

    „Ich habe dir einen heißen Kakao gemacht und auch etwas zu essen. Bedien dich ruhig.“

    Sie lächelte und fuhr dann fort.

    „Und du musst dich nicht entschuldigen, Akishiyou. Ich habe deinen Schmerz bei dem Grabstein deutlich gespürt und will dir helfen. Warum erzählst du mir nicht, was los ist?“

    Sie lächelte wieder und hoffte, dass das Mädchen ihr Leid erzählen würde, denn sie wollte nun auch für jemanden da sein, wie jemand anders für sie kürzlich da gewesen war und ihr geholfen hatte, einige Dinge richtig zu sehen.
     
  18. Akishiyou

    Akishiyou Guest

    Auf die Aufforderung hatte sie die Tasse Kakao in die Hand genommen und drehte sie allerdings nur zwischen den Fingern bevor sie sich höflicherweise entschied daran zu nippen und wieder den Kopf senkte. Sie fühlte sich nicht wirklich wohl in der fremden Umgebung, wollte aber auch nicht nach Hause denn dort würde man sie am leichtesten finden wenn man sie suchte und die Erwähnung lag nahe einfach wieder nach Hause zurückzukehren. Aber war Tarigakure auch ihr Zuhause? War es nicht Konoha?

    Nach unzähligen Schweigsamen Sekunden zuckte sie schließlich die Schultern. "Ich weiß auch nicht... in den letzten Tagen ist einfach soviel passiert und heute... vorhin hab ich wohl die Beherrschung verloren..." sie lächelte schwach. "Die dumme kleine Youi ist nämlich immer zu jedem freundlich und sagt nie ihre Meinung."
    Sie stöhnte leicht auf und fasste sich wieder an den Kopf als die Bilder von Feuer, Asche und Schmerz sie erneut durchfluteten und da wieder diese blauen Augen waren, wie in einem bizarren Traum den man nicht zu deuten verstand und der immer und immer wieder kam.
     
  19. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    Hm sie scheint nicht gerade oft unter Leuten gewesen zu sein. Und mit dieser Auskunft kann ich leider nicht viel anfangen. Immerhin weiß ich nun, dass es ein zwischenmenschliches Problem sein muss. Mal schauen, ob ich sie dazu bekomme, mir so viele Informationen zu geben, dass ich ihr auch helfen kann…

    Sie nickte dann und sah aus dem Fenster auf den See, der die Sterne widerspiegelte, bevor sie wieder sprach.

    „Du warst vorher nicht oft unter Menschen, kann das sein? Mir kommt es so vor, als wenn du dich fragen würdest, warum sie so handeln, wie sie es tun. Ich frage mich das auch, aber bin noch nicht zu einem befriedigenden Ergebnis gekommen. Allerdings hab ich mittlerweile ihre Handlungsweisen akzeptiert und habe auch wen gefunden, der mir Halt gibt.

    Was ist denn genau passiert? Kannst du mir es nicht detailreicher schildern?“

    Sie sah das Mädchen fragend an und war auf die Antwort gespannt.
     
  20. Akishiyou

    Akishiyou Guest

    Die blauen Augen hoben sich schwermütig unter den blonden Strähnen an und sie folgte dem Blick der Uchiha hinaus auf den See, wobei sie leicht lächeln musste bei dem schönen Anblick. Sie kam sich immer noch seltsam udn fehl am Platze vor, das die Uchiha um einiges freundlicher war als jedes Gerücht sagte wirkte nur wenig beruhigend auf das Mädchen auch wenn sie wohl zu verstehen schien.
    "Nein war ich nicht... seit meine Mutter tot ist bin ich allein gewesen... und davor auch schon... ich verstehe Menschen nicht. Sie urteilen, sie akzeptieren nicht..." sie biss sich leicht auf die Unterlippe und schloss die Augen, wobei sie langsam begann auszuatmen udn die Ereignisse der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. Die Annäherung mit Kei, sein plötzlich totales Ausrasten, die Verfolgung an den See und ihr Kampf wobei sie ihn fast umbrachte, dann das Krankenhaus, ein Tag voller Missionen an dem man sie nur gemahnt hatte wenn sie ihre Kräfte einsetzte bis zum Abend bei Kazuya und der Nacht mit dem Sensei sprudelte es in knappen aber doch sehr treffenden Sätzen alles aus ihr heraus, bis sie schließlich inne hielt und hinaus auf den See blickte, den Blick starr hielt um Nanami nicht in die Augen sehen zu müssen die sie vielleicht ganz durchschauen konnten.
    "Eigentlich wollte ich nie eine Shinobi werden, meine Mutter wollte es, mein Vater starb im Krieg... ich hab Talent, auch wenn ich faul bin... aber wenn Shinobi sein bedeutet das ich Menschen erst gern gewinnen und sie dann verraten soll... d ann will ich das nicht, dann hör ich auf... dann..."

    ...dann hab ich halt versagt... ist doch eh egal...